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Strategie entwickeln – wie Du eine Strategie zum Durchstarten entwickelst

Im Folgenden erkläre ich Dir, wie Du als Neu-Gründer deine Strategie für deine Geschäftsidee entwickelst und was Du dabei beachten solltest.Wenn Du schon deine Ziele als Unternehmen und Gründer definiert hast, und bereits eine Markt- und Wettbewerbsanalyse für den von Dir angestrebten Markt erstellt hast, ist der nächste logische Schritt, das Festlegen der Strategie mit der Du deine Geschäf...

Im Folgenden erkläre ich Dir, wie Du als Neu-Gründer deine Strategie für deine Geschäftsidee entwickelst und was Du dabei beachten solltest.

Wenn Du schon deine Ziele als Unternehmen und Gründer definiert hast, und bereits eine Markt- und Wettbewerbsanalyse für den von Dir angestrebten Markt erstellt hast, ist der nächste logische Schritt, das Festlegen der Strategie mit der Du deine Geschäfts-Ziele erreichen willst. Die Qualität der Unternehmensstrategie entscheidet oft über erfolgreiche Umsetzung oder Scheitern der eigenen Ziele und sollte daher gut durchdacht sein. WichtigSO für deine Strategie ist vor allem der konkrete Mehrwert deines Produktes für den Kunden und die überlegte Positionierung des Selbigen im Markt.

Der Kundennutzen

Die meisten wirtschaftlichen Vorhaben steigen und fallen mit ihrem Nutzen. Bei deiner Strategie solltest Du daher immer bedenken, dass deine Produkte und Dienstleistungen deinem Kunden unbedingt einen konkreten Mehrwert, bzw. Nutzen, bieten sollten. Dieser Nutzen kann in unterschiedlichsten Formen ausgeprägt sein (Preis, Qualität, Individualität, Service, besonders bequemer Ankauf, usw.), sollte aber auf jeden Fall real vorhanden sein.

Die eigene Marktpositionierung finden

Generell gibt es verschiedene Ansätze sich auf einem Markt zu positionieren. Zwei der wohl wichtigsten Instrumente zur Bestimmung der Strategie bilden die Produkt- und die Preispolitik (Preis-Leistungs-Verhältnis). Vor allem das Preis-Leistungsverhältnis bestimmt wie und wo du im Vergleich zu deinen Konkurrenten stehst. Viele der bekanntesten Unternehmen setzten sich fast ausschließlich über ihre Produkt- oder Preispolitik am Markt durch.

ALDI beispielsweise setzte sich hauptsächlich über seine Preispolitik langfristig am Markt durch. Günstige Produkte bei stabiler Qualität bilden bis heute das inoffizielle Markenzeichen des ALDI-Konzerns. ALDI verfolgte seit jeher bei der Preispolitik fast immer eine Niedrigpreispolitik. Aber man setzte auch Instrumente wie die Vertriebspolitik so in Szene, dass sie vor allem zur Kostenersparnis beitrugen und so die Preisführerschaft gesichert und ausgebaut wurde. Das Konzept war so erfolgreich, dass es vielfach kopiert wurde. Andere Unternehmen wie z.B. Apple setzten hingegen erfolgreich auf eine innovative Produktpolitik und versuchten in der Vergangenheit mit ihrer Produktentwicklung stets neue Maßstäbe zu setzen und den nächsten Trend anzustoßen.

Da die Produkt- und Preispolitik die wichtigsten Faktoren zur Bestimmung der eigenen Marktstrategie sind, werden wir uns im Folgenden vor allem auf eben jene konzentrieren. Vor allem aber wollen wir die hilfreichen Instrumente beleuchten die dir zur Bestimmung deiner eigenen Unternehmensstrategie zur Verfügung stehen.

Produkt-Markt-Markt-Matrix/Ansoff-Matrix

Eines der bekanntesten und hilfreichsten Werkezuge zur Analyse und Entwicklung der eigenen Produktpolitik bildet die Produkt-Markt-Matrix (oder auch Ansoff-Matrix, bzw. Z- Matrix genannt) von Harry Igor Ansoff. Es war auch eines der ersten Analyseraster zur Bestimmung von Unternehmensstrategien. Die Ansoff-Matrix ist vor allem für Anfänger ideal geeignet um eine zukünftige Unternehmensstrategie festzulegen, sowohl für neue Unternehmen als auch für Unternehmen die ihre bestehende Strategie verändern wollen. Diese Matrix unterscheidet in vier verschiedene Produkt-Markt-Kombinationen die ich Dir im Folgenden erklären werden.

MarktdurchdringungProduktentwicklung
MarktentwicklungDiversifikation

 

Marktdurchdringung

Die Marktdurchdringung gilt als eine der risikoärmsten und somit sichersten Marktstrategien. Bei der Marktentwicklungsstrategie werden Produkte für einen bereits etablierten Markt produziert und angeboten. Ziel ist es neue Kunden zu gewinnen, indem beispielsweise Marktlücken durch Nischenprodukte gefüllt werden oder Kunden von der Konkurrenz „abzuwerben“, z.B. durch Marketing. Zu beachten ist bei dieser Strategie jedoch unbedingt, dass der Markt deiner Wahl noch nicht gesättigt ist.

Kurzerklärung: Ein gesättigter Markt ist ein Markt in dem Du keine weiteren Produkte absetzen kannst, sondern nur noch Produkte ersetzt werden können die bereits das Ende ihres Lebenszyklus erreicht haben. Das heißt der Markt in den du eintreten oder Wachsen willst, sollte unbedingt noch Wachstumspotenzial haben. Als reale Beispiele für gesättigte Märkte können z.B. Speichermedien (USB-Sticks und portable Festplatten) oder Haushaltsgeräte wie Staubsauger und Kühlschränke genannt werden. Hierbei handelt es sich um Märkte deren Wachstumspotenzial, zumindest innerhalb Westeuropas, erschöpft zu sein scheint. Kaum jemand wartet hier noch auf Produkte die seinen Präferenzen besser entsprechen als die bereits bestehenden, sondern man kauft fast ausschließlich nur, wenn durch einen Produktverfall eine neue Nachfrage generiert wird.

 

Produktentwicklung

Bei der Produktentwicklungsstrategie werden neue, gewissermaßen innovative, Produkte oder Dienstleistungen auf einem Markt platziert, der bereits besteht. Möglich sind allerdings auch neue Produktvariationen (z.B. neue Farbvariationen, andere Designform), die strenggenommen keine wirklich neuen Innovationen aufweisen. Die Produktentwicklungsstrategie ist vor allem sinnvoll, wenn man sich eher an einen spezifischen Kundenkreis orientieren will, als an einer bestimmten Produktkategorie. Allerdings birgt die Produktentwicklungsstrategie ein höheres Risiko als die Marktdurchdringungsstrategie, da hierbei die Aneignung neuer Kompetenzen erforderlich ist und keine unbedingte Garantie auf Erfolg bei Projekten zur Produktneuentwicklung existiert.

 

Marktentwicklung

Unter Marktentwicklung wird der Ansatz verstanden, bisher unerreichte Zielgruppen in grundsätzlich schon bestehenden Märkten zu erreichen. Grundsätzlich stehen Dir dabei zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Die Erschließung neuer Marktsegmente oder die Erschließung weiterer geographischer Regionen. Auch hier besteht ein höheres Risiko als bei anderen bekannten Strategien, da man sich auf bisher unerschlossenen Märkten bewegt.

 

Diversifikation

Der wohl risikoreichste Ansatz innerhalb der vier genannten Wachstumsstrategien bildet die Diversifikationsstrategie, auch die praktische Anwendbarkeit der Diversifikationsstrategie ist recht stark eingeschränkt, da die Diversifikationsstrategie vor allem für bereits etablierte Unternehmen oder finanzstarke Investoren mit Erfahrung zugeschnitten ist. Die Diversifikationsstrategie erfordert die Neuentwicklung eines Produkts oder Dienstleistung, sowie das Anbieten dieser auf einem neuen Markt, worauf sich auch der hohe Risikofaktor der Strategie zurückführen lässt. Innerhalb der Diversifikationsstrategie lassen sich drei verschiedene Ansätze unterscheiden: Die horizontale Diversifikation, die vertikale Diversifikation und die laterale Diversifikation.

  • Die horizontale Diversifikation beschreibt einen Ansatz bei dem das eigene Produkt-Sortiment um Produkte erweitertet wird die mit den ursprünglichen Produkten noch in einem sachbezogenen Kontext stehen.
  • Bei der vertikalen Diversifikation erweitert ein Unternehmen seine Wertschöpfungskette, dies geht in der Regel in zwei verschiedene „Richtungen“ (Vorwärtsintegration und Rückwärtsintegration). In dem z.B. ein Großhändler von Kaffee entweder selbst ein Café (Einzelhandel) eröffnet und/oder eine eigene Kaffeeplantage (Rohstoffproduktion) erwirbt.
  • Die laterale Diversifikation ist eine Strategie bei der ein bereits bestehendes Unternehmen seine Produktauswahl um Produkte erweitertet die in keinem Kontext zu der bisherigen Palette stehen. Beispielsweise ein Autohersteller der einen Verlag aufkauft. Diese Strategie wird vor allem bei größeren Konzernen recht häufig angewendet. Da sich bei bedachten Einsetzen dieser Strategie für den eigenen Konzern eine höhere Krisensicherheit aufbauen lässt.

 

Die richtige Unternehmensstrategie

Wie Du siehst gibt es sich mehr als eine Art sich strategisch auf einem bestehenden oder neuen Markt durchsetzen zu können. Wichtig ist vor allem die eigene Rolle und Strategie im Markt zu kennen und richtig umzusetzen. Bist Du der Kostenführer oder lieferst Du die Höchstqualität? Setzt Du auf Innovation oder auf Altbewährtes? Willst Du ein Produkt anbieten das massentauglich ist oder spezialisierst du dich?

Egal wie Du dich auch entscheidest, stellte auf jeden Fall sicher, dass deine Unternehmensstrategie auch mit deiner Markt- und Wettbewerbsanalyse, sowie mit den von dir definierten Zielen übereinstimmt. Wenn Du dies bedenkst, kannst Du in deinem Businessplan auch sinnvoll begründen warum Du deine spezielle Strategie gewählt hast und es wird deutlich unwahrscheinlicher später böse Überraschungen zu erleben.

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