Content Marketing
Storytelling: Überzeuge Deine Zielgruppe mit guten Geschichten
Wer die Aufmerksamkeit seiner Zielgruppe gewinnen will, der muss heute schneller denn je überzeugen. Dabei hilft Storytelling: Emotionale Geschichten wecken Interesse und machen eine Botschaft greifbar. Hier erfährst Du, was Storytelling ist und wie man es in die Unternehmenskommunikation einbinden kann.
Storytelling als Marketing-Instrument
Geschichten erzählen wir Menschen schon seit Urzeiten. Das Prinzip ist simpel: Sie helfen uns, Dinge leichter zu verstehen und sie uns zu merken. Gute Geschichten fesseln uns und bleiben deshalb gut im Gedächtnis.
Kein Wunder, dass der Storytelling-Ansatz schon lange fester Bestandteil der Unternehmens- und Markenkommunikation ist. Eine gute Story soll in diesem Kontext aber nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch zu einer Aktion animieren und die Kundenbindung fördern. Außerdem schafft man mit einer Story wertvollen Content, der sich auch für eine Kampagne eignet.
Im digitalen Zeitalter hat das Storytelling weiter an Bedeutung zugenommen. Kurze Aufmerksamkeitsspannen machen es schwer, online aus der Masse herauszustechen. Mit einer guten Geschichte kann man gezielt das Interesse der Zielgruppe wecken.
Storytelling – So geht‘s
Geschichten können unterschiedliche Inhalte haben. Zum Beispiel kann die Unternehmensgeschichte erzählt werden: Wie kam es zur Idee für eine Unternehmensgründung? Damit das Storytelling aber erfolgreich ist, solltest Du zwei wesentliche Punkte berücksichtigen.
Strategische Ausrichtung des Storytellings
Grundsätzlich gelten für das Storytelling die gleichen Regeln wie für jede andere Kommunikationsmaßnahme auch. Das heißt, es muss zur Kommunikationsstrategie passen und zur Erreichung der Unternehmensziele beitragen. Deshalb solltest Du zuerst die folgenden Fragen beantworten:
- Welches Ziel soll mit dem Storytelling erreicht werden?
- Welche Zielgruppe soll angesprochen werden?
Diese Überlegungen sind wichtig, um herauszufinden, welche Story Du erzählst, wie Du sie erzählst und wo Du sie erzählst. Denn nur wenn eine Story für die Zielgruppe interessant ist, kann sie sich damit identifizieren. Die Tonalität, die Erzählform und die mediale Umsetzung sind darauf aufbauend festzulegen.
Zudem ist zu entscheiden, über welche Kanäle die Story verbreitet wird. Eine Story kann crossmedial über verschiedene Online- und Offline-Kommunikationskanäle erzählt werden. Man kann sie beispielsweise auf der eigenen Website einbinden, über Social Media in mehreren Posts erzählen oder in einem Print-Magazin aufbereiten.
Dramaturgie einer Story
Generell besteht eine Story aus drei Elementen: einer Ausgangssituation, dem Auftauchen eines Problems und der Lösungsfindung.
Zur Veranschaulichung ein Beispiel: Die Geschichte rund um die Einführung eines neuen Produkts wird erzählt. In der Ausgangssituation wird ein Protagonist in seinem Alltag gezeigt. Er wird mit einem Problem konfrontiert, und weiß nicht weiter. Das neue Produkt löst dieses Problem.
Es kann einen oder mehrere Protagonisten geben. Das Wichtigste ist aber, einen Spannungsbogen aufzubauen, damit sich die Zielgruppe mit der Geschichte beschäftigt und sie bis zum Schluss verfolgt.
Beispiele für Storytelling
@ichbinsophiescholl auf Instagram
Anlässlich des 100. Geburtstags von Sophie Scholl haben die deutschen TV-Sender SWR und BR die Geschichte der Widerstandskämpferin über Instagram erzählt. Für 10 Monate nahm Sophie Scholl, gespielt von Luna Wedler, ihre Follower mit durch ihren Alltag – vom Beginn ihres Studiums in München bis hin zur ihrer Verhaftung.
EDEKA Weihnachtsclip #heimkommen
Zu Weihnachten in Corona-Zeiten hat EDEKA die Kampagne #heimkommen gestartet. Für viel Aufmerksamkeit hat dabei ein emotionaler Weihnachtsclip gesorgt. Im Video wird die Geschichte einer Familie erzählt, die an diesem Weihnachtsfest ganz besonders überrascht wird.
Tipps für den Einsatz von Storytelling
Beim Storytelling sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Wer sich aber erstmal herantasten möchte, der muss nicht gleich das Rad neu erfinden. Mit den Leistungen und Produkten Deines Unternehmens hilfst Du Deinen Kunden jeden Tag. Lass Dich von diesen Geschichten inspirieren!
Eine besonders authentische Form des Storytellings sind Testimonials. Hier können Deine Kunden persönlich davon erzählen, vor welchen Problemen sie standen und wie Dein Unternehmen bei der Lösung geholfen hat. Solche Erfolgsgeschichten kannst Du dann multimedial mit einem Video, Interviews und Bildern aufbereiten, und crossmedial über unterschiedliche Online- und Offline-Kanäle verbreiten.
5 Tipps für besseres Content Marketing in 2019
Die Idee hinter Content Marketing ist einfach. Erstelle nützliche und ansprechende Inhalte, damit die Leute sie lesen, sehen, lieben und letztendlich die Produkte kaufen, die du verkaufst.
Aber welche grundsätzlichen Ideen tragen dazu bei, Content Marketing erfolgreich zu machen?
Beginne mit dem Wert. Content Marketing muss einen echten Mehrwert bieten, der den gesamten Lärm von Social Media und Werbung durchdringt.
Hier zeige ich dir 5 Tipps, wie du das schaffst. Wenn du sie anwendest, könnten sie dein Content Marketing im kommenden Jahr erfolgreicher machen.
Erstelle wertvollen Inhalt
„Die Verbraucher von heute schauen auf einen Berg von Einladungen, bei der jedes Unternehmen nach Likes, Followern, Klicks und Aufmerksamkeit fragt. Dies ist zu allem Überfluss die Art von Werbung, die uns wie eine Zwangsjacke einengt. Es gibt nur zwei Möglichkeiten, wie Unternehmen in einem Umfeld von Wettbewerb und Kakophonie durchbrechen können.
Sie können „super“ oder sie können „nützlich“ sein“, schrieb Marketing-Guru Jay Baer in seinem Buch „Youtility“.
Und seien wir ehrlich: Super Content Marketing zu machen ist schwer. Also, anstatt zu versuchen das nächste virale Video oder Meme zu machen, konzentriere dich auf die Erstellung von Inhalten, die echten Mehrwert für deine Zielgruppe potenzieller Kunden haben. Insbesondere kannst du Inhalte in drei sich überschneidenden Kategorien erstellen.
Nützlicher Content: Dies kann eine How-To-Anleitung, ein Leitfaden oder auch ein interaktives Tool sein. Ziel ist es, deinem Publikum zu helfen, eine Aufgabe zu erledigen oder eine Fähigkeit zu erlernen.
Informativer Content: Hier ist dein Ziel, Leuten zu helfen, eine neue Fähigkeit zu erwerben. Oder man kann ihnen helfen, eine bessere Entscheidung zu treffen.
Unterhaltsamer Content: Freude, Lachen und Emotionen haben einen Wert. Und das gilt auch für unterhaltsame Inhalte.
Erstelle einen Content Hub
Content Marketing sollte dein Unternehmen direkt und ohne Zwischenhändler mit Kunden und Interessenten verbinden. Daher solltest du deinen Content Hub besitzen, anstatt eine Website von Drittanbietern zu verwenden, um deine großartige Arbeit zu veröffentlichen.
„Das bedeutet, dass du den Großteil deines ursprünglichen kreativen Content Markteings nicht auf LinkedIn oder ähnlichem veröffentlichst.“, schrieb Sonia Simone, die Mitbegründerin und Chief Content Officer von Rainmaker Digital, die dieses Konzept als „nicht auf gemietetem Land gebaut“ bezeichnete.
Verwende stattdessen einen Abschnitt oder mehrere Abschnitte deiner Website, die dem Inhalt gewidmet sind. Wenn deine E-Commerce-Plattform einen Blog integriert hat, kannst du diesen verwenden. Andernfalls benötigt deine Website möglicherweise Entwicklung und Integration.
Während diese zweite Option mehr Arbeit erfordert, könnte sie auch einen Wettbewerbsvorteil bieten. Du könntest zum Beispiel Inhalte über mobile Seiten (AMPs) anbieten oder deinen Hub als progressive Web-App (PWA) aufbauen, die schnelle statische Seiten bereitstellt.
Mache Content zugänglich
„Eines der Dinge, von denen Sie als Content Marketer wahrscheinlich hören werden, ist, wie man so viele Menschen wie möglich erreichen kann. Wir neigen dazu, darüber zu sprechen, die richtige Zielgruppe zu finden und sie dort zu treffen, wo sie bereits sind, indem wir an Social Media Gesprächen teilnehmen und Inhalte für Suchmaschinen optimieren. Es gibt jedoch noch einen anderen Weg, um Ihre Reichweite zu maximieren, und es dreht sich alles um Barrierefreiheit im Web.“, schrieb April Klazema, der Gründer einer Content Marketing- und Kommunikationsagentur. Du solltest also wenn möglich deine eigene Strategie angehen.
Barrierefreiheit im Web ist das Verfahren, sicherzustellen, dass Kunden und potenzielle Kunden mit Behinderungen auf deine Inhalte zugreifen und mit ihnen interagieren können. Es ist einfach die Idee, inklusiv zu sein. Und es ist ein Muss für Content Marketing.
Das World Wide Web Konsortium bietet eine gute Einführung in die Web-Zugänglichkeit.
Integriere SEO
Content Marketing und Suchmaschinenoptimierung sind miteinander verknüpft. Beide Disziplinen versuchen, ein Publikum potenzieller Kunden zu gewinnen und zu binden. Auch versuchen beide zu verstehen, was für die Zielgruppe wichtig ist. Und sie funktionieren am besten, wenn sie darauf ausgerichtet sind, einen echten Wert zu liefern.
Wie unterscheiden sie sich und wie integriert man diese beiden wichtigen Marketingtechniken? Versuche, an ein Sandwich zu denken.
So hat der Digitalvermarkter Lee Odden in einem Artikel vom Juni 2014 für das Content Marketing Institute die Beziehung zwischen Content-Marketing und SEO beschrieben.
„Während SEO traditionell die Online-Marketing-Performance selbst steigern konnte, haben Suchmaschinen-Updates zur Verbesserung der Qualität von Online-Inhalten (Panda) und die eher konversationelle Natur des Suchverhaltens (Hummingbird) sowie die steigende Popularität von sozialen Netzwerken die SEO für immer verändert", schrieb Odden.
„Stellen Sie sich SEO so vor: Wenn ein kundenorientiertes Content-Marketing-Programm das Sandwich ist, dann ist SEO die Mayonnaise. Es kommt mit fast allem in Kontakt und verbessert den Gesamtgeschmack des Sandwichs.“
Versuche für deine Content-Marketing-Programme, SEO vollständig zu integrieren. Dein Content-Marketing-Hub sollte technische SEO-Best Practices umfassen. Und SEO kann ein gutes Werkzeug sein, um deinem Unternehmen zu helfen, Inhaltsthemen zu identifizieren - vielleicht über defekte Linkbuilding- oder andere populäre Linkbuilding-Techniken -, die bei deiner Zielgruppe ankommen würden.
Verbinde dich mit Kunden
Content Marketing sollte der Beginn einer Kundenbeziehung sein. Du möchtest, dass deine Zielgruppe nicht nur Konsumenten von Inhalten ist, sondern auch Teilnehmer in deinem Unternehmen.
Gib den Leuten eine Gelegenheit, sich zu engagieren. Biete E-Mail-Abonnements an. Füge Links zu den Produkten, die du verkaufst, in relevante Inhalte ein.
Werfen wir einen kurzen Blick in die Glaskugel und versuchen die Zukunft der Content-Vermarktung anzuschauen. Zwischen diffusen Nebel sehen wir, dass weniger die Auswirkungen von Wörtern Traffic bringt, sondern immer mehr über die Erfahrungen der Verbraucher läuft. Traditioneller Content hat das Internet bereits überschwemmt und beginnt sich abgestanden anzufühlen. Es gibt tausende Artikel, Blog-Post’s, How-To’s-Content etc. pp.
4 Tools, die interaktiven Content erzeugen und mehr Traffic generieren
Wenn wir ehrlich sind - Content ist King, aber oft findet man im Internet fast immer nur gleiches oder ähnliches. Wann haben Sie auf einer Website etwas wirklich innovativ neues Erfahren?
Auch Marken müssen sich mit mit dieser Realität auseinandersetzen. Tools, die das Engagement der Zielgruppe steigern - indem z.B. Quizfragen beantwortet werden müssen, Clips erscheinen oder Szenarien erkundet werden sollen, sind die Zukunft. Das ist mittlerweile die perfekte Art und Weise die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu erfassen und Content zu produzieren der Engagiert. Es reizt Individuen zu denken und herausgefordert zu werden - einfach nur vor sich herdösen ist nicht mehr zeitgemäß.
Schauen Sie sich diese interaktiven Tools an und hauen Sie Ihre Zielgruppe mit diesem Content Marketing aus den Socken.
1. Apester
Interaktive Inhalte, wie Tests und Quizzet erstellen Sie simple mit Apester. Es ermöglicht Ihnen auch, mehr Inhalte für Ihre Zielgruppe zur Verfügung zu stellen und ermutigt die Teilnehmer ihre Ergebnisse mit ihren Liebsten zu teilen.
Apester bietet Marken die Möglichkeit, Umfragen zu erstellen, Persönlichkeitstests und Video-Quiz auszufüllen. Diese können direkt in Ihre Artikel/ Content eingebettet werden und engagieren Ihre Leser. Damit revolutioniert Apester den - in Internetzeit gemessenen - jahrhundertealten Brauch des Erzählens über eine digitale Erfahrung nur aus Sicht des Schreibers und gibt den Lesern die Macht an den gelieferten Inhalt teilzuhaben.
Es gibt dabei viele Möglichkeiten, wie Marken Apester verwenden können, um mit ihrer Zielgruppe zu interagieren.
2. Zaption
In einer Zeit, in der Videomarketing eine Marke aufbauen oder zerstören kann, hilft Zaption Marken sicherzustellen, dass ihre Videos so engagierend und fesselnd wie möglich sind. Die Plattform ermöglicht Marken Bilder, Texte, Fragen und Quizfragen zu jedem Video hinzufügen, um passive Videos effektiv in interaktive Lernerfahrungen zu verwandeln. Obwohl Zaption in erster Linie von Erziehern und Lehrern verwendet wird, bietet diese Plattform Möglichkeiten ihre Botschaft zu verfestigen und gewährleistet, dass die Zuschauer Ihre Marke im Gedächtnis behält und Video-Inhalte verstanden werden.
Beispielsweise erstellt Zaption ein Schulungsvideo für potenzielle Kunden und erklärt, seine wichtigsten Funktionen und wie man das Beste aus der Software herausholt. Auf dem Weg dorthin hält Zaption das Video an und fügt ein Quiz ein, um sicherzustellen, dass die Zuschauer verstehen was sie lesen und auch zu sehen. Zaption fügt außerdem auch Hinweise auf der Seite ein, sodass es für die Benutzer einfacher ist, zu folgen.
Die Basisvariante von Zaption ist sogar kostenfrei.
3. WebyClip
Videos erlauben auch, dass Benutzer an den Erfahrung teilhaben. Mit WebyClip können Zuschauer beispielsweise mit Gegenständen, die in einem Video zu sehen sind, interagieren. eBay bietet ebenfalls einen ähnlichen Service an - wir kennen das als Bereiche in denen "ähnliches Produkt" erscheint. Bei den Videos ist es das gleiche. Zuschauer brauchen nur auf dieses Produkt zu klicken und sofort landen Sie an dem Ort, wo sie es kaufen können. Dieses Tool ist daher auch interessant, falls Sie Videomarketing betreiben und innerhalb der Videos Produkte verkaufen wollen. Quasi Video-Marketing-Content der gleichzeitig verkauft.
4. Mapme
Mapme ist ein sozial-interaktiver Kartendienst. Unternehmen können Karten erstellen oder eine Karte aus der Mapme Liste nehmen und Sie mit ihrer Zielgruppe teilen. Leser können dann neue Orten von Interesse zu dieser Karte hinzufügen - somit entsteht eine interaktive Karte mit Orten, die Ihre Zielgruppe interessant findet. Es handelt sich dabei um eine Art Crowdsourcing Content.
Fazit
Mit diesen Beispielen wollte ich Ihnen einen Einblick geben, worauf es in Zukunft ankommt und welche interaktiven Content-Möglichkeiten es gibt, um mit Ihrer Zielgruppe ins Gespräch zu kommen.
Und genau das wird immer wichtiger: eine authentische Kommunikation aufbauen. Zur Info: Wir bekommen kein Geld, Leistungen oder sonstiges von den oben genannten Dienstleistern. Sie wissen gar nicht davon, dass wir über Sie geschrieben haben. Uns geht es nur darum Ihnen zu zeigen, welche Möglichkeiten der interaktiven Kommunikation mit Ihren Kunden es gibt.
Wenn Sie Fragen zum Thema haben, dann können Sie sich gern bei uns melden. Wir beraten Sie gern und unverbindlich zum Thema Content & Traffic.
Dich hat das Thema neugierig gemacht und du willst das gern für dein Online-Business nutzen? Dann meld dich jetzt und schick mir deine Anfrage. Ich melde mich persönlich bei dir. Versprochen.
Erfolgreiches Content-Marketing mit Zielgruppensegmentierung
Was sind eigentlich Zielgruppensegmente?
Ein Zielgruppensegment ist eine Gruppe von Personen, die aufgrund gemeinsamer Merkmale wie Alter, Geschlecht, Interessen, Verhaltensweisen, demografischen Faktoren, Bedürfnissen oder anderen Kriterien als homogen betrachtet werden.
Welche unterschiedlichen Segmentierungskriterien gibt es?
Es gibt eine Vielzahl von Segmentierungskriterien, die je nach Branche und Zielgruppe unterschiedlich relevant sein können, wie z.B. Demografische Kriterien, Geografische Kriterien,...
Warum nutzt man Zielgruppensegmentierung?
Die Zielgruppensegmentierung ist ein wichtiger Bestandteil des Marketingprozesses. Durch die Aufteilung der Zielgruppe in verschiedene Segmente können Unternehmen ihre Marketingaktivitäten gezielter und effektiver gestalten.
Zielgruppensegmentierung ist im heutigen Marketing sehr wichtig. Für die Markenbildung, die Neukundengewinnung und die Bindung von Bestandskunden musst Du genau wissen, welche Bedürfnisse Deine Kunden haben, welche Kaufmotive, Vorlieben und Einstellungen sie leiten. Für eine erfolgreiche Content-Marketing-Strategie bildet eine umfassende Zielgruppensegmentierung den Grundstein.
Nur Content, der den Bedürfnissen Deiner Zielgruppe entspricht und Mehrwert bietet, ist guter Content. Wenn Du also möchtest, dass Deine Inhalte Wirkung zeigen und Dich und Dein Unternehmen zum Erfolg führen, dann musst Du genau wissen, wer Deine Zielgruppe ist und wie Du sie erreichen kannst.
In diesem Beitrag erfährst Du, was Zielgruppen Segmentierung ist, wie Du Deine Zielgruppe analysierst und ihr Profil weiter schärfst, sodass Du Deine Content-Marketing-Strategie effektiv planen und steuern kannst.
Was ist Zielgruppensegmentierung - Definition?

Um herauszufinden, was der Begriff eigentlich bedeutet, brauchen wir für Zielgruppensegmentierung eine Definition. Mit der Definition Deiner Zielgruppe legst Du fest, an wen sich Dein Produkt oder Deine Dienstleistung richtet. Dies geschieht, in dem einzelne Zielgruppensegmente definiert werden. So kannst Du künftige Marketing-Strategien zielgerichtet umsetzen und effizienter arbeiten. Das spart nicht nur Ressourcen, sondern auch eine Menge Zeit.
Was genau ist eine Zielgruppe eigentlich? Eine Zielgruppe ist eine Gruppe von Menschen oder Unternehmen, die ähnliche Bedürfnisse haben. Für die Eingrenzung der Zielgruppe ist es aber nicht nur hilfreich zu wissen, wen Dein Angebot am meisten interessiert, sondern auch für wen es nicht geeignet ist. Innerhalb Deiner Zielgruppe solltest Du außerdem weitere Differenzierungen vornehmen, wenn Du Vermarktungsstrategien effektiv einsetzen möchtest.
Zwei Menschen, die beide an einem Staubsauger interessiert sind, haben nicht unbedingt die gleichen Wünsche und zeigen vor allem oft unterschiedliches Konsumverhalten. Sie müssen auf unterschiedlichen Wegen erreicht werden und zu einer Aktion angeregt werden.
Für die Zielgruppensegmentierung wird der Gesamtmarkt nach bestimmten Kriterien in Käufergruppen eingeteilt um Marketingstrategien effektiv und zielorientiert umzusetzen. Der Hauptzweck der Zielgruppensegmentierung ist die Marktaufteilung mit Bezug zu den Bedürfnissen der jeweiligen Zielgruppe.
Die Aufteilung erfolgt mit Hilfe von konzeptionellen Segmentierungskriterien, wie demographische oder verhaltensorientierte Kriterien, aber auch Online-Tools, die das Userverhalten auf Deiner Website analysieren sind eine gute Möglichkeit um mehr Daten über Deine Zielgruppe zu sammeln. Zielgruppen Segmentierung wird auch häufig als Zielgruppenanalyse oder Zielgruppendefinition bezeichnet.
Tipp: Nutze Online-Tools, um Dir die Arbeit zu erleichtern.
Die Bedeutung der Zielgruppensegmentierung im Content-Marketing

Guter Content zeigt nur seine Wirkung, wenn er Usern Mehrwert bietet und wie kann man jemanden Mehrwert bieten, wenn man ihn gar nicht kennt? Wenn Websitebetreiber wirklich User mit den Inhalten ihrer Website erreichen wollen, dass müssen sie sich auf ihre Bedürfnisse und Wünsche einstellen.
Klassische Werbung verliert bereits seit den 1990er Jahren ihre Wirkung. Durch die Flut an Werbung gehen die einzelnen Werbemittel unter und werden nur bedingt von Konsumenten wahrgenommen. Klassische Werbung will Bedürfnisse schaffen und zeigt gleichzeitig, wie man diese Bedürfnisse befriedigen kann: „Mit unserem Produkt wird Deine Welt besser, Dein Leben lebenswerter“. Doch aufgrund der zunehmenden Werbeblindheit müssen neue Wege gefunden werden um die Zielgruppe zu erreichen.
Ein sinnvoller und effektiver Weg ist Content Marketing. Ziel ist es, Nutzern mit Hilfe von interessanten oder hilfreichen Inhalten auf eine Marke oder ein Produkt aufmerksam zu machen, ihr Vertrauen zu gewinnen und im besten Fall langfristig zu binden.
Wie unterscheidet sich nun guter Content von klassischen Werbemitteln, wie Anzeigen?
Klassische Werbung funktioniert nach dem Push-Prinzip. Potenzielle Kunden werden durch die Werbung direkt auf ein Produkt gestoßen und ihr Bedürfnis wird geweckt. In Content Marketing Agenturen wird hingegen vorrangig auf bereits bestehende Bedürfnisse ausgerichtet und zählt Pull-Marketing. In Content Marketing Agenturen wird hingegen vorrangig au
User suchen im Internet nach einer Lösung für ihr Problem. Guter Content fängt die Interessierten an der richtigen Stelle ab und bietet ihnen eine Lösung. Damit werden mittlerweile viel höhere Erfolge erreicht als mit klassischen Werbemitteln.
Doch eine Content-Marketing-Strategie ist nur erfolgreich, wenn sie auch die Zielgruppe erreicht und das heißt, dass Du genau wissen musst, was Deine Zielgruppe interessiert und welche Inhalt für sie spannend sind. Daher solltest Du einen besonderen Wert auf die Zielgruppenanalyse legen und auch bereit sein, ein bisschen mehr Zeit darein zu investieren.
Durch Personas, die Deine Zielgruppe repräsentieren, hast Du fiktive Personen vor Augen, für die Du gezielt den passenden Content zur Verfügung stellen kannst, um sie wirklich zu erreichen.
Eine umfassende Zielgruppenanalyse hilft Dir zu verstehen, was Deine Kunden wirklich interessiert, wie Du sie erreichen kannst und so auch die gewünschten Reaktionen hervorrufen kannst. Wenn Du weißt, wer Deine Zielgruppe ist, kannst Du gezielt Inhalte aber auch Produkte und Dienstleistungen platzieren und setzt einen Grundstein für Deine zukünftigen Marketingstrategien.
So funktioniert die Zielgruppensegmentierung

Zielgruppen Segmentierung ist ein komplexer und individuell ausgerichteter Prozess. Hier erkläre ich Dir, was Du für die Zielgruppenanalyse brauchst und mit welchen Instrumenten Du diese umsetzt.
Welche Ziele verfolgst Du mit Deinem Marketing?
Content kommt aus verschiedenen Gründen zum Einsatz. Um diesen zielgerichtet zu planen, muss Du Dir vorher über die Ziele Deiner Content-Marketing-Strategie bewusst sein. Möchtest Du ein Produkt oder eine Dienstleistung vermarkten, oder eher zum Branding und Deiner Reichweite im World Wide Web beitragen?
Die Marketingziele sind entscheidet für die Zielgruppensegmentierung, denn durch sie wird festgelegt, welche Merkmale bei der Analyse der Zielgruppe von Relevanz sind. Erst danach kann auf Grundlage dieser umfassenden Vorarbeit eine einheitliche und strategisch ausgerichtete Content-Marketing-Strategie geplant und umgesetzt werden.
An wen richtet sich Dein Geschäftsmodell – B2B oder B2C?
Zu Beginn der Zielgruppensegmentierung steht erstmal eine Frage im Vordergrund: Ist Dein Geschäftsmodell auf B2B oder B2C ausgerichtet? Diese Unterscheidung ist besonders wichtig, da B2B Marketing für Geschäftsmodelle in der Regel viel individueller auf den Kunden ausgerichtet sein müssen und ein höherer Informationsbedarf besteht, auf das mit der Content-Marketing-Strategie eingegangen werden muss.
Bei B2C Kunden kann meistens sehr viel individueller und detaillierter analysiert werden. Das bedeutet, dass auch der Content viel genauer auf die jeweilige Zielgruppe ausgerichtet werden kann. Hier lohnt sich außerdem eine zusätzliche Emotionalisierung der einzelnen Content-Kampagnen, da emotionale Faktoren im B2C Bereich eine höhere Wirkung haben als bei B2B Kunden.
Tipp: Schaue genau, an wen sich Dein Geschäftsmodell richtet. So kannst Du viel individueller arbeiten.
Klassische Kriterien zur Zielgruppenanalyse

Im Marketing spielt die Zielgruppensegmentierung eine große Rolle. Die Zielgruppendefinition im Content Marketing erfolgt auf Grundlage der vorher definierten Marketingziele. Zunächst wird eine Marktsegmentierung vorgenommen. Das bedeutet, dass der Markt in homogene Marktsegmente eingeteilt wird, die untereinander möglichst heterogen sein sollten.
Die Analyse der Zielgruppe wird klassisch anhand von geografischen, soziodemografischen und psychografischen, bzw. verhaltensorientierten Kriterien vorgenommen. Natürlich ist es neben der allgemeinen Eingrenzung wichtig, genau zu wissen, welche Bedürfnisse die Zielgruppe in Hinblick Dein Produkt oder Deine Dienstleistung hat. Diese Fakten sind außerdem sehr wichtig für Deine Preispolitik, die ebenfalls einen großen Einfluss auf künftige Marketing-Strategien hat.
Es lässt sich nicht pauschal festlegen, welche Kriterien nun für Dein Marketing wichtig sind, denn das ist abhängig von Deinen Marketingzielen und Deinem Geschäftsmodell, daher ist jede Zielgruppensegmentierung ein individueller Vorgang.
Geografische Kriterien
Geografische Merkmale werden für eine allgemeine Aufteilung des Marktes genutzt, der somit in regionale Einheiten unterteilt wird. Die geografische Segmentierung stellt die Grundlage für die weitere Marktsegmentierung dar, stellt zunächst aber nur einen geringen Bezug zur tatsächlichen Zielgruppe und ihrem Konsumverhalten dar.
Soziodemografische Kriterien
Die soziodemografische Segmentierung ermöglicht eine genauere Analyse der Zielgruppe und genauere Einblicke auf Interessen und das Kaufverhalten. Relevant sind Merkmale, wie Alter, Geschlecht, Beruf, Bildungsgrad, Haushaltsgröße etc.
Psychografische und verhaltensorientierte Kriterien
Ergänzend zur geografischen und soziodemografischen Segmentierung erfolgt eine Analyse des Zielgruppen-Verhaltens um eine genauere Definition zu erreichen. Mit Produktspezifischen Segmentierungskriterien werden relevante Rückschlüsse auf das Konsumverhalten der jeweiligen Zielgruppe getroffen. Dazu zählen auch produktspezifische Kriterien, wie Motive und Kaufabsichten, sowie Persönlichkeitsmerkmale, wie Risikofreude.
Verhaltensorientierte Kriterien gehen noch mehr in die Tiefe und geben einen Einblick in Kaufentscheidungsprozesse.
Bei B2B Geschäftsmodellen bieten sich diese Merkmale besonders gut an. Mit Hilfe soziodemografischer Kriterien wird festgehalten, welche Unternehmen Du mit Deinen Inhalten erreichen möchtest. Dafür spielen Faktoren, wie Umsatzvolumen, Mitarbeiterzahl und damit auch die Unternehmensgröße eine wichtige Rolle.
Auch die geografische Ausrichtung ist wichtig, da nicht alle Produkte in jeder Region Abnehmer finden. Mit psychografischen Kriterien wird festgehalten, welcher Content den meisten Nutzen für die Zielgruppe bedeutet.
Einteilung in Sinus-Milieus
Um die Bedürfnisse Deiner Kunden besser zur verstehen und ihr Kaufverhalten richtig zu verstehen, ist es hilfreich, Deine Zielgruppe in Sinus-Milieus zu verorten. Denn nicht jeder 25-Jährige hat die gleichen Einstellungen, Wünsche und Lebensziele.
Die Sinus-Milieus wurden zu Beginn der 1980er Jahre von der Sinus Markt- und Sozialforschung GmbH entwickelt. Es handelt sich um ein umfassendes Zielgruppenmodell, das im Laufe der Zeit immer weiter entwickelt wurde.
Das folgende Sinus-Modell bezieht sich auf die deutsche Bevölkerung, die in verschiedene Gesellschaftsschichten (Milieus) eingeteilt wird. Für jedes einzelne Milieu wurden genaue Daten zur ihren Wertvorstellungen, Lebenseinstellung usw. gesammelt, wodurch ein umfangreicher Eindruck der jeweiligen Zielgruppe entsteht. Mittlerweile wurden Sinus-Milieus für 18 verschiedene Länder entwickelt.

Interpretation
Eine erste Zuordnung wird über die Achsen „Soziale Lage“ und „Grundorientierung“ vorgenommen. Ersteres nimmt eine Einteilung in „Untere Mittelschicht / Unterschicht“, „Mittlere Mittelschicht“ und „Oberschicht / obere Mittelschicht“ vor, während die Grundorientierung sich auf die Werte der Zielgruppe bezieht. Beide Achsen treffen mittig über die einzelnen Milieus zusammen, zum Beispiel im Sinus-Milieu „Konservativ-Etablierte oder „Traditionelle“. Dabei wurden zwischen den einzelnen Milieus Überlappungen eingebaut um eine möglichst individuelle Zuordnung der Zielgruppe treffen zu können.
Die Sinus-Milieus repräsentieren also einzelne Zielgruppen, die jeweils individuelle Marketing-Strategien benötigen.
Doch trotz dieser diversen Kriterien entsteht nur eine wage Definition der jeweiligen Zielgruppe. Für eine realistische Vorstellung der jeweiligen Zielgruppe sollten daher Personas erstellt werden.
Erstellung von Personas
Die bisherige Segmentierung gibt einen groben Überblick. Wenn Du Deinen Content aber effektiv und zielorientiert umsetzen möchtest, dann musst Du Dich so gut wie möglich in Deine Zielgruppe hineinversetzen können. Warum sollten Sie Dein Produkt kaufen? Aus welchem Grund brauchen sie es?
Haben sie bereits schlechte Erfahrungen gemacht und sind unsicher? Kennen sie Dein Produkt überhaupt? Hochwertiger Content muss möglichst auf alle Eventualitäten und alle Bedürfnisse ausgerichtet sein und gleichzeitig jeden einzelnen User ganz direkt ansprechen.
Im Content Marketing ist es neben den Bedürfnissen der Zielgruppe, vor allem wichtig, ihr Suchverhalten, ihre Entscheidungsphasen und das Kaufverhalten zu analysieren um sie an den wichtigen Touchpoints zu berühren und zu einem Kauf, bzw. einer Aktion zu überzeugen. Die unterschiedlichsten Intentionen einer Zielgruppe müssen erkannt werden um ihr wirkungsvollen Content bereitstellen zu können.
Deshalb ist es ratsam Personas zu erstellen. Personas sind genaue Nutzerprofile, also individuelle fiktive Personen, die die jeweilige Zielgruppe repräsentieren. Dafür wird sogar ein passendes Foto des Profils ausgewählt, um ein realistisches Abbild zu erschaffen.

Name: Markus
Alter: 29
Wohnort: Darmstadt
Beruf: Bauingenieur
Position im Unternehmen: Abteilungsleiter
Familienstand: Verheiratet, keine Kinder
Persönlichkeit: Extrovertiert, Liberal, Aktiv, Vernünftig, ehrgeizig, bodenständig
Informationsbeschaffung / Touchpoints: Google, LinkedIn-Gruppen, Facebook, Fachzeitschriften
Interessen: Technik, Freizeitaktivitäten zu Zweit, Osteopathie, Joggen, Fußball, Playstation spielen
Konsumverhalten: Möchte ausführliche Informationen über Produkte, legt Wert auf Qualität, benötigt 1 bis 5 Tage bis zur Kaufentscheidung
Endgeräte: Arbeitet mit Windows Computer und nutzt unterwegs vorrangig Android Tablet zur Informationsbeschaffung
Motivation: „Von nichts kommt nichts“, „Gibt es etwa eine bessere Motivation als den Erfolg?“
Reisegewohnheiten: Verreist 2 Mal im Jahr
Wie geht man bei der Erstellung von Personas vor?
Das ist nur ein Beispiel, wie man eine Persona erstellen kann. Einige ziehen es vor einen Fließtext über die fiktive Person zu schreiben und je nach Produkt stehen andere Informationen im Vordergrund als die hier genannten. Dennoch lässt sich erkennen, wie hilfreich die Erstellung von Personas für die Erstellung von hochwertigem, auf die Zielgruppe abgestimmten Content ist.
Je genauer Du eine Persona ausarbeitest, desto besser kannst Du auch auf ihre Bedürfnisse eingehen. Denn nur, wenn man jemanden wirklich kennt, kann man auch so gut wie möglich auf dessen Bedürfnisse eingehen.
Die Erstellung von Personas lohnt sich nicht nur im B2C Bereich. Mit der Erstellung einer Buyer Persona erstellt man zum Beispiel ein fiktiver Mitarbeiter eines Unternehmens, der Einfluss auf die Kaufentscheidung hat. Sehr oft vergisst man im B2C Bereich, dass man auch hier individuelle Personen anspricht. Diese handeln zwar im Sinne der Firma, aber haben dennoch eigene Bedürfnisse und Vorlieben.
Wie bereits erwähnt, es lohnt sich Zeit in die Zielgruppenanalyse zu investieren. Durch geografische, soziaodemografische, psychologische und verhaltensorientierte Segmentierung erhältst Du eine erste Einteilung und einen groben Überblick über die jeweilige Zielgruppe. Die Einteilung in SINUS-Milieus lässt hilfreiche Rückschlüsse über das Kaufverhalten Deiner Zielgruppe zu. Die Erstellung von konkreten Personas macht Deine Zielgruppe für Dich greifbar und hilft Dir eine Content-Strategie mit Inhalten zu entwickeln, die perfekt auf Deine Zielgruppe und ihre Bedürfnisse ausgerichtet sind.
Hinweis: Je detaillierter Deine Personas ausfallen, desto besser kannst Du Deine Zielgruppe analysieren.
Nützliche Tools für die Zielgruppenanalyse

Es gibt einige praktische und vor allem sehr hilfreiche Tools, die dich bei der Zielgruppensegmentierung unterstützen können. Vor allem Google Analytics, Google Trends und Google AdWords geben einen guten Eindruck von Deiner Zielgruppe. Google AdWords und Google Trends veranschaulichen mit der Keywordanalyse, wie gefragt bestimmte Suchbegriffe sind, woraus sich die Themenrelevanz ergibt.
Google Analytics hingegen wertet die Aktivität der Visitors auf Deiner Website aus. Es zeigt Dir über welchen Weg User auf Deine Website gelangen, welche Endgeräte sie benutzen und welche Seiten besonders interessant für sie sind.
Wenn das Projekt über eine Unternehmensseite bei Facebook verfügt, dann kann eine Auswertung der Daten mit Facebook Insights wichtige Eiblicke bieten.
Old but gold
Aber auch klassische Methoden, wie Kundenumfragen können eine gute Ergänzung zu Analyse-Tools darstellen, da direkt Gespräche immer sehr aufschlussreich sind. Man kann Umfragen beispielsweise über die Website oder im Newsletter mache. Dazu hat man noch den Vorteil, dass sie Kunden das Gefühl geben, dass dem Unternehmen ihre Meinung wichtig ist.
Auch können Sie in branchenrelevanten Blogs, Kommentaren, Einträgen usw. nach Interessanten Informationen forschen. Oft stellen Besucher dort auch Fragen, deren Beantwortung Du in Deine Content-Planung einfließen lassen kannst. Deine Kunden werden es Dir danken und derlei Maßnahmen steigern außerdem ihr Vertrauen in Dich.
Doch Online-Marketing ist ein dynamischer Prozess und auch Deine Zielgruppe verändert und entwickelt sich fortwährend. Daher solltest Du auch nach der „abgeschlossenen“ Zielgruppensegmentierung immer wieder ihr Verhalten überprüfen und gegebenenfalls Änderungen an Deiner Content-Marketing-Strategie vornehmen um mit dieser bestmöglich die Bedürfnisse der Zielgruppe zu befriedigen.
Achtung: Manchmal kann das alles etwas überwältigend auf Dich wirken, doch die Arbeit lohnt sich.
Zusammenfassung – All das ist wichtig für Die Zielgruppenanalyse

Ich fasse Dir hier noch einmal alles zusammen, was für die Definition Deiner Zielgruppe von Bedeutung sein könnte. Die Gewichtung der einzelnen Punkte variiert je nach Geschäftsmodell und der zuvor festgelegten Marketingziele.
Zielgruppensegmentierung - wichtige Kriterien:
- Demographie
- Lebensstil und Lebenssituation
- Einstellungen und Werte
- Individuelle Vorlieben
- Vorgehen im Kaufentscheidungsprozess
- Mediennutzung und Touch Points
- Wettbewerbsprodukte
Für die Segmentierung bieten sich neben der Einteilung in Sinus-Milieus und der Untersuchung von soziodemografischen, geografischen und psychologischen Kriterien einige weitere Vorgehen an. Durch Umfragen kannst Du mehr über Kaufgewohnheiten erfahren und wie Deine Kunden zu Deiner Marke oder Deinem Angebot stehen. Um ein Profil von potenzielle Kunden zu erhalten, oder einen besseren Eindruck von Deiner Zielgruppe zu bekommen, bietet sich eine Analyse der Kundendaten an.
Auch Trendstudien helfen dabei, herauszufinden, was die Gesellschaft aktuell interessiert und bewegt. Als Analysetool im Internet bietet sich hier Google Trends an. Auch die Konkurrenz solltest Du nicht außer Acht lassen, denn wahrscheinlich spricht sie die gleiche Zielgruppe, oder eine ähnliche Zielgruppe an.
Diese Fragen sollten Sie mit der Zielgruppensegmentierung beantworten
- Was hat Deine Zielgruppe für Interessen?
- Welche Werte sind für Deine Zielgruppe wichtig?
- Wo sucht Deine Zielgruppe nach Informationen / Produkten / Dienstleistungen?
- Wie sucht Deine Zielgruppe nach Informationen / Produkten / Dienstleistungen?
- Was für Bedürfnisse haben User, die Interesse an Deinem Produkt / Dienstleistung haben?
- Was für Bedürfnisse haben User, die Dein Produkt / Dienstleistung bereits gekauft ( In Anspruch genommen haben
- Welche Inhalte bieten Deiner Zielgruppe Mehrwert?
Zielgruppensegmentierung – mit Deinen Content-Experten
Zielgruppensegmentierung ist zeitaufwendig und bedeutet für viele Unternehmer eine wahre Geduldsprobe. Doch die Erhebung von Zielgruppendaten muss umfassend und so genau wie möglich vorgenommen werden um wirklich ein realistisches Bild der jeweiligen Zielgruppe zu entwerfen.
Mit der Segmentierung der Zielgruppe kannst Du hochwertigen Content erstellen, der Deiner Zielgruppe Mehrwert bietet, weil er ihre Bedürfnisse erfüllt oder sogar noch die Erwartungen übertrifft. Hochwertiger Content birgt ein großes Potenzial, das keinesfalls unterschätzt werden sollte. Er trägt zum Branding einer Marke bei und bei der Steigerung ihrer Reichweite im Internet. Guter Content optimiert die Neukundengewinnung und stärkt die Bindung an Bestandskunden.
Wir helfen Ihnen gerne!
Content-Marketing ist also ein ausschlaggebender Faktor für erfolgreiches Online-Marketing, der nicht unterschätzt werden sollte. Deshalb lohnt sich eine umfangreiche und zielorientierte Planung in jedem Fall und sorgt langfristig für mehr Kunden und Erfolg.
Zielgruppensegmentierung ist ein weites Feld und erfordert eine Vielzahl an Faktoren, die man unbedingt berücksichtigen muss. Je nach Marke, Produkt oder Dienstleistung spielen unterschiedliche Faktoren eine Rolle für die Zielgruppenanalyse. Zwar gibt es im Internet einige hilfreiche Tools, die Dir helfen, Deine Zielgruppe zu bestimmen, allerdings bieten sich nicht bei jeder Firma die gleichen Tools an. Deshalb ist es ratsam sich an Experten zu wenden, die genau wissen, worauf es ankommt.
Wir als Online-Marketing Agentur haben schon viel Erfahrungen im Bereich Markenaufbau, Content-Erstellung und Zielgruppensegmentierung gesammelt. Wir stehen unseren Kunden jederzeit zur Seite und helfen Dir Deine Zielgruppe zu definieren – für hochwertigen Content, den Deine Zielgruppe lieben wird.
Quellen
- https://kmu-digitalisierung.agency/zielgruppensegmentierung/
- https://www.visioneleven.com/blog/zielgruppensegmentierung/
- https://www.combit.net/crm-software/die-8-kriterien-der-zielgruppensegmentierung/
8 Möglichkeiten, wie du trotz Zeitproblemen Content-Marketing betreiben kannst
Die häufigste Antwort auf die Frage, was die größte Frustration im Content-Marketing ist lautet: ZEIT.
Einzelpersonen und Unternehmen kämpfen darum, die Zeit zu finden, um Inhalte zu produzieren. Und ich verstehe das, es ist nicht unbedingt einfach und es wird nicht über Nacht passieren. Aber wenn es richtig gemacht wird, ist es das immer wert!
In diesem Artikel möchte ich Ihnen gerne einige Tipps geben, was Sie tun können, um mehr Zeit zu finden - oder zumindest wie Sie effizienter arbeiten, wenn es um Ihre Content-Marketing-Bemühungen geht.
Jede einzelne E-Mail kann ein Blogbeitrag sein
Jede einzelne E-Mail, die Sie senden, die eine Frage sehr gut beantwortet, kann ein Blogbeitrag sein. Ich bin immer wieder erstaunt, wie viel Inhalt (per E-Mail) das durchschnittliche Geschäft an einem Tag produziert. Viele dieser E-Mails richten sich an Interessenten und Kunden, beantworten ihre Fragen und geben ihnen die Informationen, die sie suchen. Leider werden die meisten Inhalte nie wieder verwendet.
Man könnte es eine "Content-Marketing-Tragödie" nennen.
Fang an, Selbstgespräche zu führen
Wir leben im digitalen Zeitalter. An diesem Punkt können wir die Straße hinunterfahren und in unser Telefon sprechen, als ob es ein Kunde wäre, und alles aufzeichnen lassen, was wir sagen. Wir können diese Aufnahme im Anschluss an eine Transkriptionsfirma senden, die Ihnen wiederum schnell eine textbasierte Kopie schickt und voilà - ein Blogartikel wurde geschrieben. Wenn man bedenkt, dass die meisten Geschäftsinhaber bessere Redner als Autoren sind, ist dies eine mächtige Art, eine Menge an guten Inhalten schnell zu produzieren.
Blogathon mit Mitarbeitern
Wenn Sie Mitarbeiter haben und in kurzer Zeit eine Menge Inhalte erstellen möchten, ist ein Blogathon vielleicht die perfekte Lösung. Indem man alle Mitarbeiter dazu bringt an einem bestimmten Tag in der Woche Artikel zu schreiben. Wir von Pixelwerker beispielsweise haben einen Blogartikel-Freitag eingeführt, bei dem alle Mitarbeiter mindestens einen Blogartikel schreiben, nicht nur um unseren Agenturblog zu füllen, sondern auch um uns weiterzubilden.
Hol Dir einen Content Manager... und zwar gestern
Es gibt unzählige Texter, die nur darauf warten, dass sie als Content-Manager engagiert werden. Viele dieser Leute haben die richtigen Schreib-, Interview-, Bearbeitungs- und Videofähigkeiten, die ein Unternehmen braucht, um wirklich als Content Manager für das Unternehmen und die Marke zu dienen. Oder Du beauftragst gleich eine Content Marketing Agentur.
Insourcing, Insourcing, Insourcing
Jeder, der Mitarbeiter hat, bezahlt sie bereits, um auf E-Mails zu antworten oder mit Kunden zu telefonieren usw. Sie sprechen die ganze Zeit mit Interessenten und Kunden, um ihre Fragen zu klären. Es wird so viel Zeit in diese Aufgaben investiert, warum wird nicht einfach diese Zeit und dieselben Mitarbeiter (insbesondere die in der Verkaufsabteilung), dafür genutzt um Inhalte zu produzieren?
Finde heraus, wie jeder Mitarbeiter am besten kommuniziert & nutzen diese Kenntnis
Ähnlich wie in Punkt 2 bereits erläutert, verstehen großartige Content-Marketing-Unternehmen bereits, dass nicht jede Person auf die gleiche Weise kommuniziert. Manche bevorzugen es ihr Wissen aufzuschreiben, andere Mitarbeiter wiederum sprechen es lieber aus oder würden es lieber auf Video ausspielen. Große Content-Marketing-Unternehmen identifizieren, wie ihre Mitarbeiter kommunizieren, und sparen so viel Zeit im Produktionsprozess und bekommen so den größten Gewinn für ihr Geld.
Hör auf das zu tun, was nicht die größten Erträge bringt
Jedes Unternehmen hat seine Leistungsschwächen, bei denen es ineffizient arbeitet. Dies gilt auch für Marketingabteilungen. Oft führen Unternehmen Marketing- und Werbekampagnen durch, weil sie denken "wir sollten", und nicht weil es einen klaren strategischen Zweck gibt, von dem bewiesen wurde, dass er starke Ergebnisse erzielt.
Einfach gesagt, wenn die meisten Unternehmen wüssten, was relevante Inhalte für positive (finanzielle) Auswirkungen auf ihr Unternehmen haben, würden diese sich wohl viel mehr auf ein gutes Content-Marketing konzentrieren und andere (nicht effektive) Marketing-Aktivitäten fallen lassen.
"Keine Zeit" ist keine Ausrede
Wenn wir als Menschen etwas zu wenig schätzen, hört man immer:
"Ich habe keine Zeit dafür."
Zugegeben, manchmal ist diese Aussage wahr. Aber bei der Mehrheit der Fälle stimmt dies nicht und die Unternehmensleitung hat es einfach nicht verstanden. Sie haben das Content-Marketing und seine potenziellen Auswirkungen nicht unterschätzt und waren nicht bereit sich näher damit zu beschäftigen. Ich schließe nicht aus, dass Sie (der Leser) in diese Kategorie fallen, aber bitte stellen Sie sicher, dass Sie sich fragen, ob es wirklich um "Zeit" oder etwas ganz anderes geht.
Denke doch einfach mal über eine dieses Beispiel nach:
Ein Möbel-Unternehmen hat 3 Kundenberater eingestellt, damit diese den ganzen Tag telefonisch oder per Mail Kundenfragen bezüglich ihrer Produkte beantworten. Dabei doppeln sich die Fragen der Kunden selbstverständlich häufig, beispielsweise wie genau man den Schrank XY aufbaut oder wie lang die Garantie ist oder wie die Lieferung genau abläuft usw. Anstatt, dass die Kundenberater diese Fragen jedem einzelnen Kunden beantworten, wäre es natürlich viel einfacher, wenn diese Fragen einmalig in einem Blogbeitrag, im FAQ-Bereich oder in einem Video beantwortet würde.
Vorteile: Zum einen würden sicherlich weniger Kunden anrufen oder das Unternehmen anschreiben, weil die Antwort ja bereits auf der Website bereitgestellt wurde. Zum anderen können die Kundenberater/innen bei Nachfragen einfach auf die Inhalte verweisen und können Kunden so schneller „abarbeiten“. Natürlich ist es erst einmal ein Aufwand diese Inhalte zu erstellen, aber wenn diese einmal da sind, spart das Unternehmen nicht nur Geld und Personal (weil langfristig möglicherweise nur ein Kundenberater/in ausreicht). Alles in allem kann ein Unternehmen so langfristig viel effizienter arbeiten.
Ich hoffe, ich konnte dich davon überzeugen, dass Zeitprobleme keine Ausreden dafür sind, kein Content-Marketing zu betreiben. Mit diesen acht Tipps hoffe ich, dass ich aufzeigen konnte, wie Du trotz Zeitprobleme gutes Content-Marketing betreibst.
Content Kategorisierung für ein erfolgreiches Content-Marketing
Um eine Content-Strategie effektiv zu planen und umzusetzen ist meistens eine Content Kategorisierung unumgänglich. Durch die Kategorisierung lassen sich die verschiedenen Content-Arten direkt auf die Zielgruppe und die einzelnen Touchpoints der Customer Journey abstimmen und dadurch lassen sich auch schneller die gesteckten Ziele erreichen.
Ich möchte Ihnen mit diesem Beitrag einige Möglichkeiten der Content Kategorisierung vorstellen, die sowohl hilfreich für Content Audits, als auch für die strategische und zielorientierte Planung Ihres Content-Marketings sind.
Warum Content Kategorisierung?
Die Content Kategorisierung gehört zu jeder Content Strategie dazu, um den Überblick zu behalten und systematisch und strukturiert arbeiten zu können.
Wenn Content kategorisiert und nach bestimmten Attributen klassifiziert wird, lässt er sich besser den jeweiligen Zielgruppen zuordnen und ist ebenfalls ein wichtiger Part für das Audit einer Website, also die Bestandsaufnahme und Analyse des bereits bestehenden Contents. Da stellen sich dann die Fragen: Welche Kategorien von Content gibt es? Wen sprechen Sie an? Im Zuge der Kategorisierung gilt es diese Fragen bestmöglich zu beantworten und die Content-Strategie in Hinblick auf die Bedürfnisse der Zielgruppe auszurichten.
Was ist Content-Marketing?
Das Ziel von Content-Marketing ist es, Internetnutzern mit interessanten Inhalten Mehrwert zu bieten. Im Grunde ist alles, was man im Internet sehen kann Content. Von Texten über Bilder, bis hin zu Videos und Gewinnspielen.

Mit Content-Marketing kann das Image von Unternehmen gestärkt werden. Mit qualitativ hochwertigem Content kann außerdem Vertrauen aufgebaut und langfristig die Kundenbindung gestärkt werden. Es handelt sich dabei um Pull-Marketing im Gegensatz zum früher gern genutzten Push-Marketing in Form von Werbeanzeigen.
inbounGuter Content unterscheidet sich von den klassischen Werbemitteln, weil er zunächst garnicht von den Konsumenten erkannt wird und ihnen Mehrwert bietet. Daher ist Content auch ein wichtiger Teil des Inbound-Marketings, beziehungsweise diese beiden Marketing-Formen sind eng miteinander verwandt.
Mit dem Content-Marketing hat sich auch die Unternehmenskommunikation vollkommen verändert. Die eigenen Websites sind als Aushängeschild immer wichtiger geworden. Daher muss das bisherige Marketing von Unternehmen teilweise ganz neu aufgebaut und neu ausgerichtet werden.
Content Kategorisierung und Content Audit
Wenn vor der Entwicklung einer Content-Marketing-Strategie bereits Inhalte auf einer Website vorhanden sind, dient das Content Audit als Bestandsaufnahme des Contents.
Ebenso wie die Analyse der Unternehmensstruktur dient das Content Audit der langfristigen Planung des Content-Seedings. Dazu zählt auch die Auswertung der KPI’s der bereits bestehenden Inhalte, deren Relevanz sich wiederum an den Unternehmenszielen ausrichtet.
Anhand der KPI’s können Aussagen über die Effektivität der bisherigen Maßnahmen getroffen werden. Wenn durch das Tracking der KPI’s Verbesserungspotenziale aufgedeckt werden, können diese in die künftige Planung mit einfließen. Für den Fall, dass der bisherige Content seinen Zweck erfüllt hat, kann das Content-Seeding anhand der bereits funktionierenden Content Kategorien ausgerichtet werden.
Ein Content Audit sollte regelmäßig überprüft werden. Da sich das Internet ständig wandelt, ebenso wie die Präferenzen und Bedürfnisse der Zielgruppe muss stets die Wirksamkeit der Content-Strategie überprüft werden. Die Zeitspanne zwischen den einzelnen Content Audits richtet sich nach den eigenen Zielen, den Marketing-Maßnahmen der Konkurrenz und auch nach aktuellen neuen Trends, durch die sich auch die Erwartungen der Zielgruppe ändern.
Content Kategorisierung für die Customer Journey
Die Costumer Journey ist jederzeit ein wichtiges Thema bei der Planung und Umsetzung einer Online-Marketing-Strategie. Sie bezeichnet den Weg, den ein User, bzw. Verbraucher von der ersten Aufmerksamkeit auf ein Produkt, eine Dienstleistung usw. bis hin zum Kauf oder allgemein der Conversion geht.
Die Costumer Journey zeichnet sich durch mehrere Touchpoints aus, also Berührungspunkte mit einem Produkt oder einer Marke, bei denen der Konsument so oft wie möglich durch Marketingmaßnahmen abgeholt werden soll bis es schließlich zur Conversion kommt.
Einen groben Überblick über die wichtigsten Ziele des Marketings in Bezug auf die Costumer Journey, gibt das AIDA-Prinzip.

AIDA-Prinzip
Zunächst muss durch Push- oder Pull-Maßnahmen die Aufmerksamkeit des Verbrauchers erzeugt werden. Mittlerweile werden dafür hauptsächlich Pull-Maßnahmen in Form von guten Content eingesetzt. Besonders im Bereich Inbound-Marketing ist der Content wichtig, da sich diese Form des Marketings an User richtet, die bereits ein Interesse zeigen und nur noch durch die richtige Strategie von einer Marke oder einem Angebot überzeugt werden müssen.
Im weiteren Verlauf wird echtes Interesse, bzw. ein Bedürfnis geweckt, dass sich dann zu dem Wunsch entwickelt etwas zu besitzen oder eine Lösung für ein Problem zu finden. Im letzten Schritt wird dann häufig mit Hilfe von Push-Marketing der Impuls gegeben, der zur Conversion führt.
Push-marketing wurde ineffektiv
Da Konsumenten spätestens seit Ende der 90er Jahre mit Massen an Push Werbung in Form von Werbebannern, Anzeigen etc. konfrontiert werden, hat sich die sogenannte Bannerblindness entwickelt. Die klassischen Werbemittel sind schon lange nicht mehr so effektiv wie früher und es benötigt wirklich auffallender gut geplanter Werbung um noch aus der Masse hervorzustechen.
Deshalb hat es in den letzten Jahren eine Entwicklung weg von Push-Marketing und hin zu Pull-Marketing-Maßnahmen gegeben und genau hier kommt auch das Thema Content ins Spiel. Pull Marketing oder auch Inbound Marketing haben zum Ziel Interessierte, die bereits signalisiert haben, dass sie etwas brauchen oder suchen, abzufangen und ihnen das zu bieten was sie brauchen. Durch guten Content werden sie letztendlich zur Conversion überzeugt und darüber hinaus nach Möglichkeit langfristig als Kunden gebunden.
Und genau hier wird deutlich, wie wichtig die Kategorisierung, bzw. Klassifizierung von Content ist. Es geht nicht nur darum verschiedene Alters- oder Interessengruppen anzusprechen, sondern auch um die Ansprache zu verschiedenen Zeitpunkten während der Kundenbindung.
Das wird gut durch unsere Grafik zur Lead Gewinnung deutlich.

Das AIDA-Prinzip wird hier nicht nur um die langfristige Kundenbindung ergänzt. Die Grafik verdeutlicht auch, dass Verbraucher immer wieder auf den verschiedenen Ebenen abgeholt werden müssen. Auch bei langjährigen Kunden wird immer wieder versucht die Aufmerksamkeit für ein Produkt zu erregen und ihn immer wieder zum Kauf zu bewegen. Und dabei werden je nach Stufe, auf der der Interessent oder Kunde abgeholt wird, auch unterschiedlicher und so gut wie möglich abgestimmter Content benötigt.
So funktioniert Content Kategorisierung
Nachfolgend möchte ich Ihnen verschiedene Arten vorstellen, nach denen man Content kategorisieren kann. Dazu ist allerdings noch zu sagen, dass eine Content-Art meistens in mehrere Kategorien eingeordnet werden kann, wodurch eine exakte Gliederung manchmal schwierig ist.
Wo soll der Content genutzt werden?
Zunächst sollte man sich im Klaren darüber sein, welche Plattform man für seine Marketingzwecke einsetzen möchte. Das bildet eine erste Grundlage für die Abstimmung der Content Kategorisierung auf die einzelnen Kanäle, die das Internet zu bieten hat. Je nachdem, was ich für das Content-Marketing nutze, bieten sich auch bestimmte Arten von Content besser an als andere.
- Social Media Marketing
- E-Mail Marketing
- Influencer Marketing
- Virales Marketing
- Remarketing
- Empfehlungsmarketing
Dazu zählt auch allgemein die Frage, ob ich owned media, wie eine Website, als Kanal nutze oder auch Fremdkanäle. Denn je nachdem bieten sich verschiedene Content-Arten an. Ich rate immer auf jeden Fall zu Content-Marketing auf dem eigenen Kanal, denn dort ist man frei zu tun und zu lassen was man möchte – Hauptsache es passt zu der Struktur des Unternehmens und seinen Zielen.
Auf Fremdkanälen ist man da eingeschränkter. Ein gutes Beispiel dafür sind Pinterest und Instagram wo der Content immer aus Fotos besteht. Natürlich ist es für erfolgreiches Online-Marketing meistens sinnvoll mehrere Kanäle zu nutzen, um die Reichweite zu erhöhen und auf die Bedürfnisse der Zielgruppe besser einzugehen.
Medienformate
Bei der Kategorisierung von Content finde ich zunächst eine Einteilung in die verschiedenen digitale Medienformate sinnvoll. Es gibt einen groben, strukturierten Überblick und der Vorteil ist, dass sich den verschiedenen Medienformaten sehr gut einzelne Zielgruppen zuordnen lassen. Die Medienformate hängen auch eng mit der Frage zusammen, wo der Content veröffentlicht wird, wie das Beispiel von Instagram und Pinterest gezeigt hat.
Texte
Texte dienen nach wie vor als der wichtigste Content. Wobei Fotos meiner Meinung nach fast genau so wichtig sind. Texte erklären und können am besten Fragen von Usern beantworten. Texte gibt es in allen möglichen Formen, als Posts in den sozialen Medien oder als Nachrichten, als Artikel, Testberichte, Rezepte, Listen usw.. Sie spielen außerdem eine besondere Rolle für die Suchmaschinenoptimierung.
Das Ziel von beispielsweise Blogartikeln wie diesem hier ist es, dass Besucher ihn lesen und ihnen dabei im besten Falle alle offenen Fragen beantwortet werden. Sie sehen also: ohne Texte funktioniert’s nicht.
eBooks
Eigentlich könnte man eBooks auch als Klassifikation von Texten werten, aber ich finde sie haben einen eigenen Absatz verdient. Schön gestaltete eBooks sind aufwendig, können sich aber wirklich lohnen. Kostenlose eBooks, die viel Wissen beinhalten, sind eine wunderbare Möglichkeit für einzelne Personen oder Unternehmen um das Image aufzuwerten. Sie können auch für die Conversion genutzt werden, indem man beispielsweise ein eBook bei einer Newsletter-Anmeldung verschenkt.
Fotos und Grafiken
Fotos und Grafiken werden gerne zur optischen Aufwertung von Beiträgen benutzt. Vor allem Fotos sind besonders wichtig im Bereich eCommerce, da die wenigstens Konsumenten ein Produkt kaufen ohne zu wissen, wie es aussieht. Infografiken werden zur Erläuterung und Aufwertung von Texten genutzt. Auch ich nutze sehr gerne Infografiken zur Veranschaulichung von Themen und Sachverhalten.
Der Vorteil ist, dass es heute eine Vielzahl an Tools gibt, sodass sich fast jeder mit ein bisschen Mühe passende Grafiken erstellen kann.
Videos
Videos sind ein Allround-Talent, die wiederum verschieden klassifiziert werden können. Interviews, Testberichte, News, Trailer…die Möglichkeiten sind vielfältig. Der Vorteil von erklärenden Videos im Vergleich zu Texten ist, dass sie in der Regel besser aufgenommen werden können. Die meisten user surfen heutzutage über mobile Endgeräte im Internet. Lange Texte sind zuweilen anstrengend zu lesen, weswegen viele User Videos oder Podcasts bevorzugen.
Hochwertige Videos bieten Usern Abwechslung. Allerdings ist die Erstellung von hochwertigen Videos mit einem hohen Arbeitsaufwand verbunden, weswegen ich nur zu Videos rate, wenn diese auch wirklich sinnvoll eingesetzt werden.
Podcasts
Podcasts eignen sich wunderbar, um News weiterzugeben, Interviews aufzuzeichnen oder einfach nur als Kanal für Berichte. Ein Podcast ähnelt daher stark einer Radiosendung.
Mit ein bisschen Übung lassen sich Podcasts relativ einfach aufnehmen und lohnt sich vor allem um Zielgruppen anzusprechen, die nebenbei noch was anderes machen wollen , was ja nunmal nicht geht, wenn man sich einen text durchliest.
Bei Videos und Podcasts ist der Vorteil, das Zuschauer oder Hörer in direkteren Kontakt mit dem Darsteller/Redner treten. Dadurch wird einfacher Sympathie aufgebaut. Auf der anderen Seite passiert es aber auch schneller als bei neutralen Texten, dass User den Akteur doch unsympathisch finden. Ein Bild des Autors ist bei Texten daher immer ein guter Mittelweg. Ein Bild wirkt nicht so schnell unsympathisch und Leser bekommen einen näheren Bezug zum Text und seinem Verfasser.
Interaktive Inhalte
Ein spannendes Quiz, ein Gewinnspiel mit der Aussicht auf einen tollen Preis oder interaktive Karte…es gibt viele Formen von interaktiven Inhalten. Sie sprechen User direkt an und bieten ihnen Spaß und Unterhaltung.
Mittlerweile werden einige Tools angeboten mit denen man einfach jede Menge an interaktiven Inhalten erstellen kann.

Content Kategorisierung nach Suchintention
Die Medienformate stellen die Möglichkeiten dar, die man im Content-Marketing hat. Die Auswahl der Medienformate richtet sich nach den Zielen der Marketing-Strategie, der Ausrichtung des Unternehmens (bzw. der Person) und der Zielgruppe. Dabei spielt mehr eine Rolle als die Frage, wie alt die Zielgruppe ist oder welche Hobbies sie hat und welche Online-Marketing-Kanäle demnach sinnvoll wären. Nämlich: Was will die Zielgruppe?
Die Suchintention ist ein wichtiger Faktor in der Erstellung einer Content-Marketing-Strategie.
Suchintention
- Informatonsgetriebene Suchanfragen
- Transaktionsgetriebene/Kommerzielle Suchanfragen
- Navigationsgetriebene Suchanfragen
Je nachdem welche Suchintention die Zielgruppe hat, erwartet sie auch die passenden Inhalte. Also kann Content auch in informationsgetriebene, kommerzielle oder navigationsgetriebene Suchanfragen kategorisiert werden. Diese Einteilung spielt dann auch eine Rolle für die Keywordrecherche.
Informatonsgetriebene Suchanfragen
Vor allem die Informationsgetriebenen Suchanfragen sind meiner Meinung nach sehr umfangreich und vielfältig. Marketer sollten sich hier nochmals die Mühe einer Analyse und Unterteilung machen. Suchen User Informationen in Form von Nachrichten und News? Suchen sie nach Hilfe? Wollen sie sich über Produkte informieren oder einfach nur unterhalten werden?
Kommerzielle Suchanfragen
Wie sie sehen handelt es sich hier um völlig verschiedene Ausrichtungen, die alle unter die Informationsgetriebene Suchanfrage fallen. Content kann auch einem kommerziellen Zweck dienen und dennoch informativ sein, wie es häufig im Inbound-Marketing der Fall ist. Informationen können auch gleichzeitig unterhaltend sein, um die Nutzer anzusprechen und so weiter. Deshalb finde ich hier eine klare Zuordnung eher schwierig.
Allgemein sollte man sich immer fragen, was man der Zielgruppe bieten kann, um ihre Bedürfnisse zu erfüllen und sie langfristig als Kunden zu binden. Dabei muss man die Customer Journey so genau wie möglich nachvollziehen, um ihnen zu jedem Touchpoint die richtigen Inhalte zu bieten.
Häufig werden zu Beginn der Customer Journey gezielt unterhaltsame Inhalte eingesetzt, während dann auf dem Weg zur Conversion rationale Informationsvermittlung immer wichtiger für den Kunden wird. Denn wenn er echtes Interesse an einer Marke oder einen Produkt hat, dann möchte er auch echte Informationen.
Navigationsgetriebene Suchanfragen
Die Maßnahmen, die je nach Zielgruppe ergriffen werden, müssen dabei natürlich auch auf die Struktur des Unternehmens und die Zielsetzung ausgerichtet sein. Wenn das Unternehmen Kundenbindung zum Ziel hat, spielt anderer Content eine Rolle als bei der reinen Generierung von Sales.
Online-Marketing sollte immer gut geplant und nachhaltig umgesetzt werden. Der Vorteil ist, dass sich die Marketing-Maßnahmen gut überprüfen lassen und je nachdem Optimierungen an der Content-Strategie vorgenommen werden können. Denn Online-Marketing und somit auch Content-Marketing leben vom Ausprobieren, Analysieren und Optimieren.
Zielsetzung und Kennziffern
Je nach Zieldefinition und Ausrichtung der einzelnen Content-Marketing-Kampagnen, kann sich der Erfolg von Content-Seeding durch unterschiedliche KPI’s (Key Performance Indicator) abzeichnen.
KPI’s für Reichweite
- Platzierung in den SERPs
- Anzahl Follower in Sozialen Netzwerken
- Anzahl Social Shares
- Keyword-Ranking
- Anzahl Backlinks
- Traffic
- Retweet Rate
KPI’s für Leads
- Anzahl Leads
- Lead-Rate
- Download-Rate
- Cost per Lead
- Newsletter Abonnements
- Conversion Rate
KPI’s für Sales
- Conversion
- Conversion Rate
- Anzahl Sales
KPI’s für Kundenbindung
- Aufenthaltszeit
- Seitenaufrufe
- Absprungrate
- Wiederkehrende Besucher
- Interaktion
- Follower in Sozialen Netzwerken
- Kommentare
- Social Shares
- Likes
Klassifizierung
Nach der Kategorisierung kann noch eine Klassifizierung stattfinden. Wichtig: Das ist meine Einteilung, in anderen Artikeln werden die Begriffe Content Kategorisierung und Klassifizierung oft synonym verwendet.
Die einzelnen Kategorien können noch weiter eingeteilt werden, das wurde unter dem Punkt Medienformate bereits angeschnitten. So können Videos in Tutorials, Produkttests, Image-Filme usw. unterteilt werden. Fotos können lustig sein, oder als Abbildung eines Produktes benutzt werden. Und was Text betrifft, gibt es fast unendlich viele Möglichkeiten für eine Klassifizierung.
Dazu zählt auch, ob der Content ernsthaft, unterhaltend, jugendfrei, nicht jugendfrei usw. ist. Ein Blog mit DIY-Anleitungen lebt von einer gewissen Nähe und von Austausch. Kommunikation und eine lockere Atmosphäre stehen im Vordergrund. Der Inhalt ist hier zum Beispiel unterhaltsam (weil Hobby) und gleichzeitig Informativ durch Anleitungen, Tipps und Tricks. Ein Online-Shop hingegen, will durch ansprechende Produktbilder und informative, ansprechende aber doch sachliche Texte, Produkte vermarkten.
In beiden Fällen kommen Fotos zur Veranschaulichung und Text für die Informationsvermittlung vor, aber sowohl die Fotos als auch der Text gehören jeweils unterschiedlichen Klassifizierungen an.

Die Grafik
Diese Grafik stellt eine mögliche Content Klassifizierung nach informativem Inhalt und unterhaltsamen Inhalt dar, beziehungsweise zeigt die unterschiedlichen Schwerpunkte je nach Kanal, Content Kategorie und Ausrichtung. In Online-Shops erfüllen Texte und Fotos vor allem den Zweck der Informationsvermittlung. In den Sozialen Medien suchen User vor allem nach unterhaltenden Inhalten, es gilt also hier die Infos so interessant wie möglich zu verpacken.
Die Erstellung so eines Graphs kann für die Orientierung beim Content-Seeding hilfreich sein. Je nach Ziel, Umfang der Content-Strategie, genutzten Content Kategorien und so weiter kann die Schwerpunktsetzung allerdings stark variieren.
Content könnte auch nach Emotionalität gegliedert sein oder nach der Erfahrung, die Nutzer machen möchten.
Weitere Möglichkeiten zur Content Kategorisierung
Schon viele Marketing-Experten haben sich Gedanken über eine sinnvolle Einteilung für die Content Kategorisierung gemacht. Ich möchte Ihnen hier einmal einige Modelle vorstellen. Alle haben viele sinnvolle Aspekte.
Ich bleibe aber dabei, dass man nur sehr schwer eine allgemeine, allumfassende Einteilung vornehmen kann, da es immer von den Zielen, den genutzten Online-Marketing-Kanälen, der Art des Contents usw. abhängig ist. Denn alle Online-Marketing-Maßnahmen beeinflussen sich bis zu einem bestimmen Grad gegenseitig, deshalb kann man nicht unbedingt sagen, dass z.B. Sales nur über die eigene Website/Online-Shops generiert werden können/sollten, wie Martin Lange es in seinem FISH-Modell vorschlägt. Aber sicherlich ist, je nachdem wie Sie Ihre Content-Strategie planen, auch ein passendes Modell für die Kategorisierung Ihres Contents mit dabei.
FISH-Modell
Das FISH-Modell wurde von Martin Lange entwickelt und ist unterteilt in Follow-Content, Inbound Content, Search und Sales Content, sowie Highlight Content. Zu jeder dieser Content Kategorisierungen werden bestimmte Merkmale gelistet: Bevorzugte Content Kanäle, Frequenz und Qualität, Intensität im Zeitverlauf und Promotion und Seeding. Zum Beispiel sind Soziale Medien, Newsletter und Blogs bevorzugte Content Kanäle für Follow-Content.
Der Content-Radar
Der Content-Radar wurde ebenfalls von Martin Lange entwickelt und deckt meiner Meinung nach mehr ab, als das FISH-Modell, das eher einer groben Orientierung dient. Er gliedert Inhalte nach dem Bedürfnis der Zielgruppe ab. Die Einteilung besteht aus „Ich weiß Bescheid“, „Ich habe etwas gelernt“, „Macht mir Spaß“ und „Das bewegt mich“. Unter diesen Kategorien sind jeweils Beispiele für passende Inhalte gelistet, wie Facebook-Postings, Videos, Bilder, Spiele etc. unter „Macht mir Spaß“.
Das Content-Polygon
Das Content-Polygon von Robert Weller nimmt eine Einteilung in Story Content, Highlight Content, Conversion Content, Curated Content, Trust Content und Community Content vor.
Die Content-Ampel
Mit der Content-Ampel werden Inhalte auf ihre Effektivität, bzw. ihre Wirkung analysiert. Dabei steht rot für schlecht, gelb für normal/mittelmäßig und grün für guten Content. unter grün fällt beispielsweise Content, der Besucher fesselt, motiviert und Mehrwert bietet.
Anhand dieser vier Modelle lässt sich erkennen, dass es viele verschiedene Herangehensweisen an das Thema Content Kategorisierung gibt. Welche für einen selbst die richtige ist, hängt von der Zielgruppe, der Art des Contents, der Zielsetzung, der Marktsituation und auch den eigenen Präferenzen ab.
Darum sollten auch Sie Ihren Content kategorisieren
Content ist ein wichtiges Instrument für die Umsetzung von so gut wie jeder Form des Online-Marketings. Mit einer sinnvollen Kategorisierung des bereits bestehenden Contents, der Auswertung der Daten und der Kategorisierung in Bezug auf die Zielgruppe für das künftige Content-Seeding, können Sie strukturiert und systematisch Ihre Content-Marketing-Strategie planen und zielorientiert in die Zukunft starten.
Die Kategorisierung ermöglicht es potenzielle Kunden an möglichst vielen Touchpoints der Costumer Journey abzufangen und eine zielgerichtete Erfolgsmessung anhand der festgelegten KPI’s vorzunehmen. Außerdem ist SEA wichtig für die Kategorisierung von Content.
Als Agentur für Online-Marketing haben wir von Pixelwerker schon viele Erfahrungen im Bereich Content-Marketing, dass ein Teil jeder guten Online-Marketing-Strategie ist, sammeln können. Gerne stehen wir Ihnen beratend und auch voller Tatendrang bei ihrem Content-Marketing zur Seite – vom Content Audit bis hin Erstellung einer langfristigen und zielorientierten Content-Marketing-Strategie.
Zu unseren Leistungen im Content Marketing
Durch unsere langjährige Arbeit und über 100 erfolgreiche Projekte, konnten wir viele Erfahrungen sammeln. Dieses Know-How im Online-Marketing gaben wir u.a. bei Vorträgen von Google, der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer weiter.
Mit Know-How, Kreativität und Leidenschaft entwickeln wir auf unsere Kunden abgestimmte Marketing-Strategien, die Sie sicher und nachhaltig zum Erfolg führen. Gemeinsam setzen wir Ihr Online-Marketing so um, dass Sie langfristig Ihren Umsatz und Return-On-Investment steigern.
Jetzt kostenlosen Beratungstermin vereinbaren oder unter 0561 / 850 194 76 anrufen.
Content Marketing – Themenrecherche & Relevanz der richtigen Inhalte
Content-Marketing ist immer mehr in den Fokus von Online-Marketing-Strategien gerückt. Inhalte mit Mehrwert haben die klassischen Werbemittel zunehmend vertrieben. Interessanter Content ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil für die User Experience, sondern auch für die Suchmaschinenoptimierung (SEO).
Mit Content-Marketing können Sie langfristig die Bindung zu Ihren Kunden stärken und die Umsätze steigern. Eine gut geplante Content-Marketing-Strategie lebt von hochwertigen, auf die Zielgruppe abgestimmten Inhalten. Doch manchmal gestaltet sich die Themenfindung garnicht so einfach. Deshalb möchte ich Ihnen heute einige Tipps geben, wie Sie datenbasiert nach geeigneten Themen suchen können und garantiert das passende für Ihr Content-Marketing finden.
Warum sollten Sie mir das glauben?
– Ganz einfach, weil ich dies bereits viele Jahre erfolgreich für nationale Kunden in meiner Agentur umsetze und etliche Vorträge, unter anderem im Auftrag von Google, für verschiedene Unternehmen gehalten habe.

Einleitung
In diesem Artikel möchte ich Ihnen zeigen, wie man datenbasiert im Internet nach Themen sucht, um den Content bestmöglich zu planen. Um erste Ideen zu entwickeln ist oft ein Brainstorming ein guter Einstieg. Die ersten Intuitionen, die man hat, sind meistens richtig und sollten schon ohne Beeinflussung durch die Recherche gesammelt werden. Im Laufe der Recherche werden dann die Ergebnisse des Brainstormings mit den Daten abgeglichen und verändert oder gegebenenfalls komplett verworfen. Das Brainstorming soll am Anfang nur helfen, um eine grobe Idee zu entwickeln.
Möchte man eine Content-Strategie ausarbeiten, stehen die Ziele und die Analyse der Zielgruppe im Vordergrund. Was sucht die Zielgruppe? Wie kann ich ihnen Mehrwert bieten? Wenn man dann die genaue Richtung kennt geht es auf zur Themenfindung.
Nachfolgend stelle ich Ihnen einige Methoden vor, die bei der Themenfindung behilflich sein können und gegebenenfalls kombiniert werden sollten. Aber zuvor gibt’s erstmal einiges, was Sie über Content-Marketing und die Bedeutung der Themenrecherche wissen sollten.
Content-Marketing
Nachdem es Ende des 20. Jahrhunderts zu einer Flut an Werbung kam, muss nun mit anderen Methoden die Aufmerksamkeit des Verbrauchers geweckt werden. Das Internet stellt eine gute Plattform für Werbung dar, weil heutzutage ein Großteil der Menschen fast jeden Tag im Internet surft. Die Entwicklung geht weg von Push-Marketing in Form von Pop-ups oder anderen Werbeanzeigen, hin zu Pull-Marekting und dafür ist Content ausschlaggebend. Guter Content unterscheidet sich von den klassischen Werbemaßnahmen, bietet den Verbrauchern Mehrwert und wird nicht direkt als Werbemaßnahme erkannt.
Content-Marketing ist ein essenzieller Teil jedes erfolgreichen Online-Marketings. Es geht um die gezielte Verbreitung von hochwertigen und interessanten Inhalten. Ziel ist es Interessenten Mehrwert zu bieten und damit langfristig mehr Reichweite zu erzielen, die Kundenbindung durch Vertrauen zu stärken und die Umsätze zu steigern.
Die Ziele von Content-Marketing
- Branding
- Positionierung
- Kundenbindung
- Vertrauen aufbauen
- Reichweite steigern
- Wiederkehrende Besucher
Content-Seeding beschreibt die konkrete Umsetzung der Content-Marketings. Content kann fast alles sein. Alle Inhalte einer Website sind Content, von Texten über Bilder bis hin zu Videos.

Content-Marketing ist ein langer dynamischer Prozess, der sorgfältig geplant werden muss. Zunächst erfolgt die Zieldefinition anhand der die Zielgruppe analysiert wird, worauf dann die möglichen Maßnahmen abgestimmt werden. Eine Content-Marketing-Strategie ist nicht mit einmaligem Content-Seeding getan. Sie erfordert regelmäßige Überwachung. Aufgrund der Datenanalyse müssen gegebenenfalls Optimierungen vorgenommen werden, denn das Internet steht nicht still und die Anforderungen der Zielgruppe sind von vielen Faktoren abhängig.
Die wichtigste Regel im Content-Marketing ist: Sie produzieren den Content in erster Linie für Menschen und nicht für die Suchmaschine. Bieten Sie ihren Besuchern qualitativ hochwertige Inhalte. Durch die Themenrecherche können Sie sicherstellen, dass Besucher bei Ihnen alle Informationen finden, die sie gesucht haben. Als Dank werden zufriedene User immer wieder Ihre Seite besuchen.
Und das dankt Ihnen auch Google, denn die Suchmaschine hat sich in den letzten Jahren zunehmend auf die User Experience spezialisiert. Durch Updates wie „Penguin“, „Panda“ und „Hummingbird“ setzt Google zunehmend auf Qualität und hochwertigen Content. Dieser spielt also auch eine wichtige Rolle für die Suchmaschinenoptimierung (SEO).
Die Zielgruppe
Die Zielgruppe steht immer im Vordergrund bei der Planung einer Content-Marketing-Strategie. Themen, Keywords usw. müssen perfekt auf die Zielgruppe abgestimmt sein. Internetnutzer finden Ihre Website durch die Keywords und erwarten dann die gesuchten Inhalte zu finden. Das bedeutet, dass Sie das perfekte Rundum-Paket liefern müssen.
Ein weiterer wichtiger Faktor, der damit zusammenhängt, ist die Suchmaschinenoptimierung. Google hat sich mit mehreren Updates in den letzten Jahren immer mehr auf die Qualität von Content spezialisiert. Ob die User zufrieden sind, spiegelt sich in der Aufenthaltsdauer auf einer Website, den Seitenaufrufen pro Besucher und in der Bounce Rate wider.
Daher ist es sehr wichtig die Themenfindung in Hinsicht auf eine gute User Experience durchzuführen. Die Suchintention der Keywords muss auf die Nutzerintention abgestimmt werden. Mit interessanten Inhalten können Sie die Aufmerksamkeit der User erlangen, was die Grundlage für Interaktion und weitere Aktionen der User bildet.
Findet ein User den gewünschten Inhalt nicht auf der Website wieder, oder ist unzufrieden mit der Qualität, so verlässt er die Seite wieder und schlechte User Experience hat auch einen negativen Einfuss auf SEO. Mit einer umfassenden Themenrecherche können Sie dieses Risiko stark minimieren.
Zum Thema Zielgruppe möchte ich Ihnen ein kleines Beispiel liefern: Das Kollege vs. Kunde Dilemma
Ich habe heute mit einem Geschäftsinhaber gesprochen, der das Content-Marketing in den letzten Jahren konsequent ergriffen hat. Infolgedessen hat seine Website viel mehr Traffic bekommen. Immer mehr Lead-Formulare wurden ausgefüllt. Er wird ständig von anderen in seiner Umgebung kontaktiert, um "sein Gehirn anzuzapfen" und sein Fachwissen zu nutzen. Auch ist er auf LinkedIn und Social-Kanälen aktiv und hat ein hohes Maß an Engagement.
Aber…
Sein Geschäft wächst nicht wirklich. Er bekommt nicht die "richtigen" Leads. Zwar hat er viele Unterhaltungen, die anderen helfen, aber eher weniger ihm selbst. Und das alles ist passiert, weil sein Inhalt ihn zu einem Experten unter seinen Kollegen gemacht hat, aber nicht auf seinem Markt mit tatsächlichen Kunden.Dies mag manchen überraschend erscheinen, aber es ist tatsächlich ziemlich üblich und eine einfache Falle, in die man laufen kann.
Aber die einfache Tatsache ist diese:
Im Allgemeinen gibt es einen großen Unterschied beim Schreiben für Ihre Branchenkollegen und dem Schreiben (oder Produzieren von Inhalten) für zahlende Kunden in Ihrem Bereich.
Einen sehr großen Unterschied.
In diesem Fall handelt es sich bei diesem Herrn um eine Frage der Buyer-Personas. Weil er sich nie wirklich die Zeit genommen hat, seine Personas zu identifizieren und sie dann mit spezifischen Inhalten anzusprechen, ist er ein „Peer-Leader“ (Kollegen-Führer), aber kein Marktführer geworden.
Mein Punkt mit diesem kleinen Beitrag ist einfach: Wir alle möchten von unseren Kollegen respektiert und geschätzt werden. Aber wenn alles gesagt und getan ist, müssen wir die Rechnungen bezahlen. Und der einzige Weg, dies zu tun, ist, die Augen, Ohren und Aufmerksamkeit jener Leute zu verdienen, deren Probleme wir lösen und die letztendlich zu einem Kunden werden könnten.
Also denken Sie mal kurz darüber nach:
Wenn Sie im Moment eine Prüfung Ihrer Inhalte durchgeführt haben, welcher Prozentsatz ist für Ihren idealen Kunden und welcher Prozentsatz ist für Ihre Vergleichsgruppe? Die Zahlen können ziemlich überraschend sein...
Google Suche
Zunächst kann es sinnvoll sein, erstmal das Thema in die Google Suche einzugeben und sich einen Überblick über die Ergebnisse zu machen. Es ist immer wichtig einen Blick auf die Konkurrenz zu haben. Finden Sie zum Beispiel einen Artikel, der das wiedergibt, was auch Sie sich überlegt haben, so könnten Sie sich fragen, was Sie ergänzen und verbessern können, um Leser noch mehr zu bieten.
Während Sie sich die Fremdergebnisse anschauen, achten Sie auch auf Kommentare von Lesern oder lesen Sie sich Bewertungen durch. Durch Kommentare von Lesern ergeben sich meistens neue spannende Themen. Daher kann es auch helfen in Foren zu recherchieren, weil dort nur Verbraucher kommunizieren.

Anhand dieser Bewertungen bezüglich eines Laptops bei Amazon kann man gut erkennen, dass mit der Produktbeschreibung weiter oben auf der Seite nicht alle Fragen geklärt worden sind. Möchten Sie nun einen Laptop verkaufen, könnten Sie auch die Kundenfragen aus derlei Bewertungen beachten und so eine Produktbeschreibung oder besser noch einen Produkttest liefern, der wirklich alle Informationen enthält.
Suchoperatoren können dabei helfen, passendere Ergebnisse zu liefern. Diese Suchoperatoren werden zusammen mit einem Keyword oder einen Domain in die Suchanfrage eingegeben.
Suchoperatoren
Suchanfragen mit Operatoren werden immer mit „Suchoperator: Keyword“ angegeben. Sie können auch mehrere Begriffe miteinander verbinden, in dem Sie „+“ nutzen. Mit dem Pipe Symbol „|“ können Sie mehrere Begriffe eingeben, von denen entweder das eine oder das andere anzeigt werden soll. Mit einem Sternchen „*“ können Sie sich Begriffe einsetzen lassen, wie z.B. „Pellkartoffeln mit*“. Die Suche der Google-Operatoren bietet sich auch in Kombination mit Google Alerts an. Die für Ihre Zwecke wichtigsten Suchoperatoren sind:
intitle
Wenn Sie „intitle: Fußball“ in die Suchabfrage eingeben, so bekommen Sie nur Ergebnisse angezeigt, in deren Titel „Fußball“ vorkommt.
allinanchor
Zeigt nur Seiten an, bei denen darauf verweisende Links das Keyword im Linktext enthalten.
site
Macht es möglich die Ergebnisse auf die Site zu beschränken und zeigt alle von Google indexierten Seiten einer Domain an.
related
Zeigt ähnliche Websites zu der URL, die man eingegeben hat, an.
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In den Ergebnissen erscheinen nur Seiten, deren URL alle angegebenen Keywords enthält.
Konkurrenzanalyse
Wenn man sich von der Konkurrenz abheben möchte, dann ist eine Wettbewerbsanalyse unabdingbar. Nur mit einer Analyse des Konkurrenzverhaltens kann man selber bessere Inhalte liefern und sich abheben.
Für die Untersuchung können verschiedene Faktoren gewertet werden, wie Ranking in den SERPs, Anzahl und Qualität der Backlinks, Reichweite und Interaktion in den Sozialen Netzwerken, sowie Veröffentlichungen. Bei all diesen Faktoren sind immer die Kundenreaktionen im Auge zu behalten, was sich vor allem gut in Kommentaren, Shares oder Likes bemerkbar macht. Sie sollten vor allem darauf achten, ob die Konkurrenz weitere Domains oder Subdomains bereibt, die nur für redaktionelle Inhalte geschaffen wurden. Da es um die Entwicklung Ihrer Content-Marketing-Strategie geht, sollten Sie hier ein besonderes Augenmerk drauf legen.
Für die Analyse stehen Ihnen verschiedene Tools zur Verfügung. Welches oder welche man auswählt hängt von den Zielen ab und welche der Daten Ihnen bei der Wettbewerbsanalyse selber besonders wichtig sind.
Wenn Sie Ihr Content-Marketing auf SEO ausrichten, dann sollten Sie die Backlinks der Konkurrenz genauer untersuchen. Während der Untersuchung einer Domain, sollte die Liste nach der Anzahl der verweisenden Backlinks sortiert werden. Dadurch stehen die URLs mit der größten Anzahl an Backlinks oben. Diese und die verlinkenden Seiten sollten Sie sich nun einmal genauer ansehen.
Wenn Sie Ihre Strategie auf Soziale Signale ausrichten, sollten Sie dementsprechend die Sozialen Signale bei der Konkurrenz untersuchen usw.. Je nachdem, was Ihre Ziele sind, eignen sich auch unterschiedliche Analyse-Tools für die Themenrecherche.
Was bringt mir das? Vor allem können Sie durch diese Analyse feststellen, auf welche Inhalte die Zielgruppe besonders stark, positiv oder negativ reagiert hat und anhand dieser Reaktionen ergeben sich möglicherweise weitere Ideen, die Sie für Ihr Content-Marketing nutzen können.
Keywordrecherche und Keywordanalyse
Keywords sind ein wichtiger Bestandteil von Content-Marketing als Faktor für die Suchmaschinenoptimierung. Daher gilt es mit einer umfangreichen Keywordrecherche zu beginnen und mit Hilfe einer Analyse die endgültigen keywords festzulegen. Dabei gibt es einiges zu beachten.
Keywordrecherche
Auch bei der Keywordrecherche empfiehlt sich ein erstes Brainstorming. Schreiben Sie einfach alles auf, was Ihnen in den Sinn kommt, damit Sie bei der Recherche gezielter arbeiten können. Manchmal hilft es auch Freunde zu fragen, was Ihnen einfällt, da Sie die Zielgruppe widerspiegeln. Sie als Inhaber, Geschäftsführer, Mitarbeiter etc. sind schon so sehr im Thema drin, dass es einem manchmal schwerfällt, neutrale Begriffe zu gebrauchen, die auch Laien verwenden würden. Wenn man schon so im Thema drin ist, denkt man manchmal zu kompliziert und übersieht das Offensichtliche.
Mit Analyse-Tools können Sie herausfinden, welche Keywords der Konkurrenz auf den obersten Ergebnissen ranken. Um wirklich alle relevanten Keywords für sich herauszufiltern, sollten Sie vor allem auch auf Suche nach Synonymen gehen. So stellen Sie sicher, dass Sie mit Ihren Keywords das ganze Thema umfassen.
Eine große Hilfe bei der Keywordrecherche ist der Google Keyword-Planner, der beispielsweise auch semantisch verwandte Suchbegriffe anzeigt. Der Google AdWords Planner ist sehr zu empfehlen, wenn es um die Recherche von Long-Tail-Keywords geht.

Ich habe hier mal das Wort „Schnuller“ in die Keyword-Analyse bei Xovi eingegeben und ein Ergebnis bekommen, auf das ich von selber nicht gekommen wäre. Ich habe Schnuller eingegeben und laut Ergebnis hat der Suchbegriff „Schnullerkette“ ein höheres Suchvolumen. Solche Ergebnisse können ausschlaggebend für die Wahl der Keywords und deren Ranking sein.

Auch das kostenlose W-Fragen-Tool gibt Aufschluss darüber, was für Informationen für Verbraucher wichtig sind. In diesem Fall habe ich den Begriff "Suchmaschinenoptimierung in das Suchfeld eingegeben. In den Ergebnissen sehe ich die Fragen, die sich User zu diesem Thema stellen. Ich selber benutze es regelmäßig, wenn ich längere Artikel schreibe. Damit kann ich auf Nummer sicher gehen, dass ich alle wichtigen Fragen der Leser schon direkt beim Schreiben beantworte.
Keywordanalyse
Nach der Themenrecherche oder bereits währenddessen werden diese in einem Themencluster sortiert. Danach muss entschieden werden, welche nun die Richtigen sind und zu den Anfragen der Zielgruppe passen. Es handelt sich hier um eine Gratwanderung zwischen den eigenen Stärken, der Relevanz für die Zielgruppe und den Keywords, die die Konkurrenz benutzt.
Ausschlaggebend ist hier natürlich das Suchvolumen des Keywords. Je häufiger ein Keyword benutzt wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Internetnutzer es eingeben und Ihre Inhalte finden und lesen.
Doch manchmal hat es auch Vorteile weniger umkämpfte Keywords zu nutzen. So können Sie der hohen Mitbewerberstärke entgehen. Ein weniger umkämpftes Keyword erhält leichter ein besseres Ranking, allerdings wird es auch seltener von Internetnutzern gesucht. Dahingegen ist der Optimierungsaufwand sehr viel höher, wenn Sie ein Keyword mit hohem Suchvolumen nutzen. Ein wichtiger Faktor ist hier auch, ob Sie mit dem Keyword kommerzielle Ziele verfolgen oder nicht.
Die Festlegung der Suchintention der Internetnutzer ist ein bedeutender Faktor für die Suchmaschinenoptimierung. Jedes mal, wenn jemand etwas googlet, hat derjenige eine bestimmte Intention. Es lassen sich drei Arten von Suchintentionen unterscheiden:
- Informationsgetriebene Suchanfragen
- Transaktionsgetriebene Suchanfragen
- Navigationsgetriebene Suchanfragen
Häufig wird auch noch die Kommerzielle Suchanfrage hinzugezählt. Da sie aber große Überschneidungen mit den Transaktionsgetriebenen Suchanfragen aufweist, werden diese beiden in diesem Artikel synonym gebraucht.
Bei der Keywordrecherche zur Themenfindung ist vor allem die informationsorientierte Suchanfrage wichtig. Jemand hat ein bestimmtes Problem und möchte sich über ein Thema informieren. Daher werden Keywords nach Suchintention unterschiedenen, um den Usern je nach Suchintention passende Inhalte zu präsentieren.
Beispiel: Wenn ein Internetnutzer „Apfelkuchen Rezept“ eingibt, so erwarte er auch verschiedene Rezepte für Apfelkuchen zu finden. Sie können die Suchintention der Keywords optisch verdeutlichen. Ein Rezept zeichnet sich meistens durch eine Liste, einen Text und mindestens einem Foto des Nahrungsmittels aus.
Wenn Sie herausfinden möchten, welche Intention Google mit einem Keyword verknüpft, ist es hilfreich es einfach selbst zu googlen und sich die angezeigten Ergebnisse dazu anzuschauen. Es empfiehlt sich, den Inkognito-Modus des Browser auszuwählen, damit die Suchergebnisse nicht durch Ihren bisherigen Suchverlauf verfälscht werden.
Wichtige Faktoren für die Ergebnisse sind die Aspekte Regionalität und Aktualität. Der Aufenthaltsort spielt vor allem bei regionalen Angeboten eine wichtige Rolle. Dafür muss man meistens nicht einmal mehr einen Ort hinzuschreiben. Wenn ich „Fitnessstudio“ google, werden mir automatisch nur Ergebnisse aus Kassel angezeigt. Der Grund ist die Semantische Suchmaschinenoptimierung von Google, die mittlerweile das Nutzerverhalten analysieren kann.
Lesen Sie hier mehr über die Semantische Suchmashcinenoptimierung.
Die Aktualität hat vor allem Auswirkungen auf Nachrichten und das Wetter aber auch auf bekannte Personen etc. Wenn ich beispielsweise „Robert de Niro“ eingebe, zeigt mir Google nach den wichtigsten Informationen direkt News zu der Person an.
Medienbeobachtung
Über Wettbewerbsanalysen können relevante Medien für das eigene Content-Marketing, oder spezifischer für das Content-Seeding, identifiziert werden. Es gibt einige kostenpflichtige, wie auch kostenfreie Tools, die für die Medienbeobachtung eingesetzt werden können. Mit den kostenlosen Google Alerts können beispielsweise die eigene Marke, sowie einzelne Keywords im Netz beobachtet werden. Auch Netvibes kann hilfreich sein. Es handelt sich hier um einen Feedreader, mit denen man bestimmte Medien überwachen kann. Netvibes bietet eine (meist ausreichende) kostenlose Basisvariante. Mit Netvibes können Sie zum Beispiel Facebook oder Google+ auf bestimmte Keywords überwachen und sind jederzeit über aktuelle Trends informiert.
Agenda-Surfing und Agenda-Setting
Agenda-Surfing ist ein gern genutzter Kommunikationsansatz in der PR. Dort werden medial präsente Themen aufgegriffen, um das aktuelle Interesse für mehr Traffic zu nutzen. Häufig sind Themen zwar interessant, aber es ist momentan einfach nicht der richtige Zeitpunkt und so wird der Content auch nicht weiter beachtet. Das Agenda-Surfing soll diesem Problem entgegenwirken. Es ist leichter Aufmerksamkeit mit einem Thema zu erreichen, für das bereits Interesse geweckt wurde oder im Fall von Agenda-Setting mit ganz neuen Themen.
Das Agenda-Setting greift dem vor, indem aufkommende Trends und Interessen frühzeitig erkannt werden und vorrangig mit eigenen Inhalten aufbereitet werden. Agenda-Setting hat den Vorteil, dass vermutlich noch nicht viele die neuen Trends aufgegriffen haben und Sie somit sozusagen der Vorreiten in Sachen Content zu diesem Thema sind. Natürlich setzt das eine gute Medienbeobachtung und auch ein bisschen Gespür für neue Trends heraus.
<h2 >5 Tipps für exzellenten Content
Mal was Riskieren
Was würden Sie tun, wenn Sie keine Angst vor einem Misserfolg hätten? Haben Sie eine außergewöhnliche Content-Idee, trauen sich aber nicht, diese umzusetzen? Dazu kann ich nur sagen: Probieren geht über Studieren! Sie haben die Idee nicht ohne Grund und im Internet lassen sich schnell Erfolge und Misserfolge feststellen. Online-Marketing hat immer auch etwas mit Ausprobieren zu tun. Also, trauen Sie sich!
Storytelling
Welchen Content finden Sie interessant? Am schönsten lesen lässt sich Content, der wie eine Geschichte erzählt wird. Deswegen sind auch die meisten Blogger so bekannt geworden. Klingt es nicht schöner wenn Sie sagen: „Bei dem schönen Wetter werde ich nachher an einen idyllischen Badesee fahren, das kühle Nass genießen und ein leckeres Eis essen.“ , als „Es sind superwarme 30 Grad.“ ?
Regen Sie zu Interaktion an
Das Web 2.0 lebt quasi von Interaktion und genau deshalb ist es ja auch so interessant. Sorgen Sie mit Ihren Beiträgen für Feedback, in dem Sie die Leser direkt ansprechen und Fragen stellen. Der Vorteil: Sie treten in direkten Kontakt mit ihrer Zielgruppe, was die Kundenbeziehung verbessert und Sie erhalten durch Kommentare möglicherweise tolle Ideen für neuen Content. Wenn Content teilbar ist, erzielt er eine höhere Reichweite. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass er User wirklich anspricht und Mehrwert bietet.
Emotionen
Sie bekommen schneller die Aufmerksamkeit, wenn Sie Themen ansprechen, die emotional aufgeladen sind. Und das sollten Sie schon im SEO-Titel vermitteln, denn der wird Usern bereits in der Suchmaschine angezeigt. Überlegen Sie sich welche Themen wirklich relevant für Ihre Zielgruppe sind. Authentizität spielt hier eine wichtige Rolle. Seien Sie ehrlich und auch menschlich. Je nach Content ist es von Vorteil beispielsweise den Autor mit Foto vorzustellen. Damit werden Content und Autor nahbar und sprechen Leser auch emotional an.
Nach Ideen Fragen
Fragen Sie doch mal Kollegen, Freunde und Familie nach Ideen. Besonders wenn man sich in seiner Branche gut auskennt, übersieht man manchmal das Offensichtliche. Wenn Sie Freunde fragen, erhalten Sie wahrscheinlich Ideen, die auch User wirklich interessieren.
Was passiert als nächstes?
Eines der Hauptziele von exzellentem Content ist die Verbreitung. Wäre es nicht wunderbar wenn auch Ihr Content geliked und geteilt wird? Denn das ist ein Zeichen, dass die größtenteils passiven User von Ihrem Inhalt begeistert sind.
Damit der Content wirklich funktioniert sind noch andere Faktoren von Nöten, die sich alle gegenseitig beeinflussen:
- Branding
- Social Signals
- Zielgruppe/Leser
- Verbreitung/Teilbarkeit
Die Leser teilen Inhalte, weil sie sie für teilenswert halten (im schlimmsten Fall wird Content geteilt, weil er qualitativ minderwertig ist, aber das ist der Worst case, von dem wollen wir hier mal nicht ausgehen). Der Content ist entweder informativ, lustig, praktisch, oder emotional aufgeladen. Das bringt Nutzer dazu ihn zu verbreiten. Und wenn das so ist, so können Sie sich auch sicher sein, dass ihr Content immer wieder von den gleichen Nutzern beachtet wird. Und da gibt es auch eine Art Kreislauf. Nutzer, die einer Marke oder einem Unternehmen vertrauen, sind eher dazu bereit immer wieder Inhalte zu teilen.
Hier erkennt man auch, dass die Wahl der richtigen Kanäle für das Content-Seeding eine überaus wichtige Rolle spielt. Ich rate meinen Kunden normalerweise zu einem eigenen Kanal, auf dem sie sich frei entfalten können. Aber es macht auch sehr oft Sinn andere Kanäle in die Content-Marketing-Strategie miteinzubeziehen. Denn, wo wir gerade über Teilen und Liken gesprochen haben…Facebook und co. sind mittlerweile ein beliebter Ort für das Content-Seeding. Sie erlauben direkte Interaktion mit der Zielgruppe und die Daten lassen sich wunderbar überwachen und analysieren. Außerdem lässt sich mit Social Media die Reichweite der eigenen Website steigern. Andere Möglichkeiten für die Veröffentlichung des Contents sind E-Mail-Marketing oder Influencer-Marketing.
Kreativität
Ich sagte zwar, dass ich Ihnen was zur datenbasierten Themenfindung erklären möchte, aber auch dazu zählt immer ein Fünkchen Kreativität.
Natürlich brauchen Sie eine Konkurennz- und Zielgruppenanalyse und auch die Keywordrecherche ist nicht zu vernachlässigen. Wenn Sie die Inhalte der Konkurrenz überprüfen und feststellen, dass Sie einige gut finden, aber noch Optimierungen vornehmen könnten, müssen Sie was eigenes daraus machen!
Spannende und interessante Texte brauchen immer etwas eigenes, was sie aufwertet – vielleicht fallen Ihnen noch ein paar Infos ein, die fehlen oder ein tolle Grafik zur Veranschaulichung. Und spätestens da kommt die Kreativität ins Spiel. Den tollen neuen Content, der Sie von der Konkurrenz abhebt, können Sie doch nicht auf deren Seite finden, oder?
Trauen Sie neben der datenbasierten Themenrecherche also auch immer Ihrem Bauchgefühl. Meistens lohnt es sich Experten für die Erstellung einer Content-Marketing-Strategie zu Rate zu ziehen, denn Sie kennen sich am besten mit den Vorteilen der verschiedenen Kanäle aus, die Ihnen für Ihren Content zur Verfügung stehen und haben Erfahrung in der Themenrecherche.
Als Agentur für Online-Marketing konnten wir schon viel Erfahrung im Bereich Content-Seeding sammeln. Gerne helfen wir auch Ihnen dabei eine erfolgsbasierte Content-Marketing-Strategie mit spannenden Inhalten zu entwickeln, die auf Sie und Ihre Zielgruppe abgestimmt ist.
Durch unsere langjährige Arbeit und über 100 erfolgreiche Projekte, konnten wir viele Erfahrungen sammeln. Dieses Know-How im Online-Marketing gaben wir u.a. bei Vorträgen von Google, der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer weiter.
Mit Know-How, Kreativität und Leidenschaft entwickeln wir auf unsere Kunden abgestimmte Marketing-Strategien, die Sie sicher und nachhaltig zum Erfolg führen. Gemeinsam setzen wir Ihr Online-Marketing so um, dass Sie langfristig Ihren Umsatz und Return-On-Investment steigern.
Jetzt kostenlosen Beratungstermin vereinbaren oder unter 0561 / 850 194 76 anrufen.
Content-Gestaltung – So schreibt man seine Inhalte am besten
Für gute und erfolgreiche Inhalte muss viel Fleiß, Mühe und Zeit investiert werden. Die Ziele bei der Erstellung von Inhalten sind zunächst die Kundenerfahrung. Man strebt danach bei der Content-Gestaltung etwas zu schaffen, das in hohem Maße geteilt werden kann. Es wird also nicht nur jemand klicken und es lesen, sondern sie weitergeben, um es mit anderen zu teilen.
Wir wissen ja, dass virale Inhalte eine breite Zielgruppe ansprechen, aber du musst auch deine Botschaft vermitteln können. Es sollte Emotionen wecken, aber nicht zu emotional sein außer wenn dieses Gefühl glücklich oder positiv ist. Aber vor allem muss es einen Zweck haben.
4 einfache Tipps für eine gelungene und erfolgreiche Content-Gestaltung – Das sind die Arten von Inhalten, die deine Zielgruppe lieben wird:
Content-Gestaltung – How-To Beiträge
Was suchen die meisten Menschen, wenn sie online suchen? Bei der Eingabe von Keywords in eine Google-Suche ist es wahrscheinlich, dass Nutzer nach Informationen suchen. Es könnte eine Antwort auf eine Frage sein, die sie haben oder Anweisungen etwas zu tun.
How-to-Posts sind eine gute Möglichkeit, deinem Publikum einen Mehrwert zu bieten
Sie stellen dir etwas zur Verfügung, das du tatsächlich nutzen kannst, was wiederum dazu führt, dass sie mit anderen teilen möchten, die es vielleicht genauso nützlich finden. Denke daran beim Verfassen eines How-to-Posts darüber nach was deine Zielgruppe zum Lesen und Teilen motiviert, aber mache dir nicht zu viel Gedanken über dein Produkt oder dein Unternehmen.
Wenn du beispielsweise ein Unternehmen bist, das Website-Plug-ins erstellt, erstelle einen Anleitungsposten für Website-Inhaber, um zu erfahren wie du mithilfe von Plug-ins die Leistung deiner Website verbessern kannst. Es besteht keine Notwendigkeit, deine Produkte in der Post zu verkaufen, weil deine Glaubwürdigkeit aus kostenlosen Informationen, die aus deiner offensichtlichen Wissensbasis stammen, kommt.
Untersuchungen zeigen, dass How-to-Posts heute zu den am häufigsten geteilten Online-Content-Formaten gehören, aber es ist auch wichtig, darüber nachzudenken, welche Plattform für Werbung am besten geeignet ist. Facebook ist eine natürliche Social-Media-Plattform für alle gemeinsam nutzbaren Dinge, aber Pinterest ist wichtig, wenn dein Unternehmen in der Heim-, Mode-, Lebensmittel- oder Reisebranche tätig ist.
LinkedIn könnte die optimale Plattform sein, wenn dein Unternehmen Produkte oder Dienstleistungen für Unternehmen anbietet oder über Erfahrung in der Einstellung, Kommunikation oder Führung verfügt.
Content-Gestaltung – Quiz
Was noch häufig als Content-Format geteilt wird ist das Quiz. Quiz sind nun natürlich eine einfache Option für Inhalte, die unterhalten werden.
Quiz sind sehr erfolgreich, weil sie die Benutzerinteraktion dramatisch erhöhen und dennoch gibt es immer noch einen personalisierten Aspekt egal wer der Zuschauer ist. Sie können Benutzern helfen, Probleme zu lösen oder Einblicke zu gewinnen. Es gibt ein paar verschiedene Formate, um dir dabei zu helfen. Das Offensichtliche ist der eigentliche Test des Wissens oder der Erfahrungsstufe, und ein anderes ist das Format "Herausfinden, wer du bist".
Für Erstere kannst du dieses Format verwenden, um dich mit Publikumsmitgliedern zu befassen, um erneut dein Fachwissen in einem bestimmten Bereich zu zeigen. Wenn du beispielsweise ein Softwareunternehmen bist, das Programme für Vertriebsmitarbeiter erstellt dann erstelle ein Quiz zu Verkaufstaktiken, aktuellen Verkaufstrends, Käuferpersönlichkeiten.
Menschen sind oft davon getrieben, zu lernen, sich zu verbessern oder besser zu sein als andere - Quizfragen stellen die Kompetenz der Menschen auf die Probe, weshalb wir sie so gerne nehmen.
Die Leute wollen sehen wie du es tust und wenn du das Quiz genossen und gut gemacht hast dann bist du ja vielleicht neugierig auf die Quelle des Quiz und suchst dann automatisch nach ähnlichem Inhalt.
"Finde heraus, wer du bist" Quizfragen orientieren sich eher an den Buzzfeed-Quizformaten (denke, "Welches Tier bist du?" Oder "In welchem Staat solltest du wirklich leben?"). Solche Fragen sind großartig für Unterhaltungszwecke und werden oft wie verrückt geteilt, weil die Leute es genießen die Antworten anderer zu sehen.
Wenn du in der Transportbranche tätig bist dann erstelle ein Quiz darüber, "welches Verkehrsmittel für deine Familie am besten geeignet ist?" Oder "Was für ein Reisender du bist?" Diese Arten von Quizfragen machen immer noch Spaß und sind faszinierend. nützliche Informationen, um die Glaubwürdigkeit deines Unternehmens zu fördern und deinem Publikum einen größeren Mehrwert zu bieten.
Content-Gestaltung – Bildlisten und Infografiken
Die durchschnittliche menschliche Aufmerksamkeitsspanne nimmt stetig ab. Gründe dafür sind zum Beispiel, dass der Text nicht immer genug ist, um die Aufmerksamkeit eines Menschen zu erregen. Bildlisten und Infografikformate können die Anteilsfähigkeit deiner Inhalte dramatisch erhöhen, indem du Informationen schnell und leicht verdaulich machst.
Listenformat-Posts sind aufgrund ihrer scanbaren Natur schnell zu einem Vorreiter in gemeinsam nutzbaren Inhalten geworden. Benutzer können schnell zur Sache kommen und leichter finden, wonach sie suchen, wenn sie nicht einen ganzen Artikel lesen wollen. Bildlisten machen dies noch attraktiver, indem sie die Qualität des Posts mit visuellen Elementen verbessern oder jeden Text mit einer grafischen Darstellung leicht verständlich machen.
Facebook-Posts mit Bildern erhalten doppelt so viele Freigaben wie diejenigen ohne, also ist das Hinzufügen von Bildern zu deinen Inhalten nicht nur ein Mehrwert für deine Zielgruppe, sondern erhöht automatisch auch die Freigabefähigkeit.
Bildlisten können einen großen Zweck erfüllen, wenn sie versuchen, eine Geschichte zu erzählen, einen Prozess zu erklären oder Anweisungen bereitzustellen oder Vergleiche anzustellen. Wenn du ein E-Commerce-Unternehmen besitzt, beispielsweise ein Online-Bekleidungsgeschäft dann kannst du mithilfe einer Bilderliste Inhalte zu den "7 Heftklammern für den Winter" erstellen. Du kannst dein Wissen über Modetrends und deiner Branche unter Beweis stellen von deinen Produkten.
Infografiken
Infografiken eignen sich hervorragend, um deine Bilder und Texte noch weiter zu verdichten. Infografik-Formate eignen sich besonders für Werbung auf Twitter und LinkedIn und sind sehr nützlich, um auf kleinem Raum viele Informationen bereitzustellen und gleichzeitig Qualität und Wert für dein Publikum zu halten. Verwende Infografiken, um Datenpunkte visuell darzustellen, z. B. aus einer Umfrage oder Studie, oder um ein kompliziertes Thema aufzuschlüsseln.
Wenn du eine digitale Werbeagentur bist dann kannst du eine Infografik verwenden, um jede Art von Display-Retargeting zu zeigen, mit einem Diagramm oder Diagramm, das die Effektivität jedes einzelnen zeigt. Bei der Verwendung von Infografiken zur Darstellung von möglicherweise verwirrenden oder komplizierten Themen werden die Benutzer eine vereinfachte Lösung schätzen und bereit sein mit anderen zu teilen von denen sie glauben, dass sie von den von dir bereitgestellten Informationen profitieren werden.
Wenn du das Gefühl haben solltest, dass deine Inhalte nicht gelesen werden und sie dein Publikum nicht dazu bringen, mit deinen Beiträgen zu reagieren dann solltest du dir Gedanken machen, woran es liegen könnte.
Versuche das Format deiner Beiträge zu vermischen und überleg dir wie du zielgerichtete Inhalte erstellen kannst. Wenn du ein Inhalt erstellst, der informiert, ein Problem löst, eine Frage beantwortet, unterhält oder Freude macht und du ein Format wie eine Anleitung, ein Quiz, eine Bilderliste oder eine Infografik verwendest, hast du eine wertvolle Arbeit geleistet.
7 tödliche Fehler beim Content Marketing - und wie man Sie vermeidet
Content Marketing gehört wohl zu den komplexeren Marketing-Strategien. Wohl ein Grund, warum viele Unternehmen - wenn sie sich erstmalig mit Content Marketing befassen - zu Beginn Fehler machen und es nicht zum gewünschten Erfolg kommt. Dabei sind viele Fehler schnell gemacht, normalerweise auch nicht mit Absicht. Wir möchten heute zeigen, wie man die schlimmsten Stolperfallen schon vorab vermeidet?
Fehler Nummer 1
Bedenke, dass Content Marketing keine Dauerwerbeschleife ist
Zahlreiche Unternehmen sind der Meinung, dass sie mittels Content Marketing die Vorzüge ihrer eigenen Produkte, ihrer eigenen Dienstleistungen und auch ihrer eigenen Marken ständig in den Mittelpunkt rücken können. Eine Zielsetzung, die definitiv nicht falsch ist, jedoch verwechseln viele Unternehmen die Präsentation mit Werbung. Es werden nämlich nicht die Vorzüge der Marke, der Produkte oder der Dienstleistungen betont; vielmehr liest sich der Content wie eine Art Dauerwerbeschleife, die die Kunden langweilt und mitunter auch abschreckt. Wer möchte schon eine Dauerwerbeschleife, wenn er lieber Informationen über das Produkt hätte? Versorge deine Kunden lieber mit Informationen!
Fehler Nummer 2
Schlechtes Timing
Es gibt zahlreiche Blogbeiträge und E-Books, die sich allesamt mit dem Thema Timing in den sozialen Medien befassen. Wann sollen Beiträge hochgeladen werden? Kommen die Beiträge zu früh oder zu spät, werden sie von der Zielgruppe nicht gesehen. Sie gehen - unter politischen Statements, Katzenfotos und Urlaubsvideos - einfach unter. Jedoch müssen auch saisonbedingte Schwankungen berücksichtigt werden. Dein Unternehmen bietet Produkte an, die ausschließlich in der kalten Jahreszeit verwendet werden können? Deine Dienstleistungen sind nur im Sommer möglich? Dann achte darauf, dass Deine Beiträge - jahreszeitabhängig - veröffentlicht werden.
Wesentlich komplexer wird es, wenn man sich an die Analyse macht, zu welcher Uhrzeit und wie oft ein Beitrag in den sozialen Medien veröffentlicht werden soll. Hier gibt es eine gute Übersicht wann auf welchen Kanälen Posts funktionieren. Wer aber die Zeit hat, sollte seine eigenen Analysen fahren und verschiedene Uhrzeiten und Frequenzen ausprobieren. Natürlich müssen die Ergebnisse auch gemessen werden, der Tab „Akquisition“ in Google Analytics bietet eine gute Übersicht, wann und wie viele Benutzer woher auf die eigene Seite kamen.
Fehler Nummer 3
Die Keywords
Keywords sind wichtig, wenn Ihre Webseite im Internet gefunden werden soll. Jedoch verlaufen viele Content-Marketing-Strategien entlang der Keywords; das bedeutet, dass der Text ausschließlich aus Keywords besteht. Das ist zu wenig. Content Marketing benötigt echte Inhalte und interessante Informationen. Die Keyword-Dichte sollte daher zwischen maximal 0,5 und 2 Prozent liegen. Schlussendlich möchte der Leser Informationen haben und keine Aneinanderreihung von Keywords. Das stört nicht nur den Lesefluss, sondern langweilt den Leser, sodass er relativ schnell die Seite verlassen wird.
Fehler Nummer 4
Social-Media-Kanäle werden ignoriert
Social Media sorgt für eine verbesserte Bekanntheit, eine erhöhte Aufmerksamkeit und hilft bei der Umsatzsteigerung. Doch Social Media alleine genügt nicht; auch Content Marketing - ohne Social Media - bringt nicht den gewünschten Erfolg. Aus diesem Grund müssen beide Faktoren kombiniert werden. Ignorieren Sie Social Media-Kanäle, werden Sie unweigerlich wertvolle Ressourcen verschenken. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Ihre Botschaften auch auf Twitter, Facebook, Google+ oder Instagram verbreitet werden.
Fehler Nummer 5
Der Einzelkämpfer
Bei Content Marketing verschwimmen klassische Grenzen; so handelt es sich bei Content Marketing um die Elemente der klassischen Werbung, um Journalismus, um Social Media und auch um Public Relations. Jedoch gibt es zahlreiche Unternehmer, die Content Marketing als eigene Disziplin ansehen und auch dementsprechend agieren. Content Marketing ist kein Einzelkämpfer; nur dann, wenn eine Kombination mit SEO und auch klassischer PR und Werbung stattfindet, bringt Content Marketing den gewünschten Erfolg.
Fehler Nummer 6
Sie werden nicht als Experte wahrgenommen
Der Expertenstatus ist der wohl entscheidendste Punkt. Genießt du einen Expertenstatus? Dann wirst du auch das Vertrauen Ihrer Kunden gewinnen. Die Zielgruppe muss von dir überzeugt sein und dir auch glauben. Wirkst du jedoch unsicher oder vermittelst den Eindruck, als wärst du selbst nicht von deinen Dienstleistungen oder Produkten überzeugt, wird das auch die Zielgruppe bemerken.
Fehler Nummer 7
Es gibt keine Leistungsmessung
Content Marketing ist - zur Überraschung vieler Unternehmer - auch messbar. Dabei zeigen die Auswertungen nicht nur die Erfolge der Kampagnen; sie sind auch ein interessanter und wichtiger Rückkanal für die Beurteilung der Qualitäten des eigenen Unternehmens. Wie kommen die Dienstleistungen an, sind die Produkte beliebt oder gibt es mitunter auch Angebote, die zur Gänze ignoriert wurden? Bevor Content Marketing gestartet wird, sollte die Kampagne natürlich bestimmte Ziele verfolgen - möchte man seinen Umsatz steigern oder höhere Besucherzahlen auf seiner Seite verbuchen? Diese Ziele müssen natürlich auch überprüft werden, sodass der Unternehmer am Ende seine persönliche Übersicht erhält, ob seine Strategien erfolgreich waren oder nicht.
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Warum Du für deine SEO Content Marketing und Inbound Marketing brauchst
Content Marketing und Inbound Marketing sind alles andere als unabhängig von SEO. Content Marketing ist ein wesentlicher Teil im heutigen SEO geworden. Es bietet die weiteste und effektivste Reichweite für Online Sichtbarkeit und richtiges ROI. Und SEO ist nur ein Teil davon; das Fragment der „Optimierung der Suche“, welches die Bedeutung von SEO selbst ist.
Content Marketing vs. SEO: Ein und das selbe?
Unternehmen können einfach nicht das Gesamtbild von Content und Inbound Marketing, mit SEO als einen Teil des Ganzen, ignorieren, wenn sie eine effektive Online Präsenz besitzen wollen.
Ja du solltest deinen Content für Google optimieren, wenn du willst, dass Google deinen Content findet. Aber es geht nicht nur um Keywords – oder SEO als ein alleinstehendes Konzept.
Content Marketing sollte für alle Vermarkter der Fokus ihres Investments für Online Exposure, die richtige Ergebnisse liefert, sein.
Also wie und warum ist SEO insgesamt so ein integrierter Part bei Content Marketing und Inbound Marketing geworden? Lass uns etwas nachforschen.
Das Gesamtbild
Der beste Weg um herauszufinden, wie SEO ein integriertes Stück in dem gesamten Puzzle von Content und Inbound Marketing geworden ist, ist es sich die Definition dieser drei Dinge (Content Marketing, Inbound Marketing und SEO) anzusehen.
Hubspot: „Beim Inbound Marketing geht es um das Kreieren und Teilen von Content mit der ganzen Welt. Indem man den Content spezifisch so designt, dass er deine gewünschten Kunden anspricht, so führt Inbound potentielle Kunden zu deinem Unternehmen und lässt sie für mehr wiederkommen.“
Search Engine Land: „SEO steht für ‚Suchmaschinenoptimierung‘. Es ist der Prozess vom Erhalten des Traffic von den „freien“, „organischen“, „redaktionellen“ oder „natürlichen“ Suchergebnissen auf Suchmaschinen.“
Content Marketing Institute: „Content Marketing ist ein strategisches Marketing Konzept mit einem Fokus auf das Kreieren und Verteilen von wertvollem, relevanten und einheitlichem Content, um eine genau bestimmte Zielgruppe anzuziehen und zu bewahren – und letztendlich, um profitable Handlungen der Kunden voranzutreiben.“
Content Marketing und Inbound Marketing sind gleichbedeutend: sie beinhalten das Konzept des Erstellens des besten Contents, zugeschnitten auf deine Zielgruppe, einheitlich, was wiederum ROI vorantreibt und aus deiner Zielgruppe Kunden macht.
SEO ist der Prozess Traffic von Google zu bekommen.
Wenn wir in einer Ära wären, in der das Netz noch ein Kleinkind war, würdest du vielleicht eine Präsenz auf Google haben. Aber heutzutage, ist das Netz ein aufgeregter, party-machender Erwachsener: du bist in einem Meer von Content. Du musst mehr tun, als nur eine Präsenz zu haben. Du musst aus dem Meer herausstechen. Content Marketing ist lediglich das Gesamtbild, dass dir den Bauplan gibt, wie man das macht.
Optimiere für mehr Channels
Hier ist ein einfacher Fakt: deine Leser kommen nicht nur von Google auf deine Website. Mit dem Anstieg von sozialen Plattformen, Content Typen und Channels und dem Wachstum von existierenden sozialen Plattform, kannst du es dir nicht leisten, dort über deine Präsenz hinwegzusehen.
Hier sind ein paar andere Channels, abgesehen von Google, bei denen du geeigneten zielgerichteten, conversion-orientierten Traffic gewinnen kannst.
- Weiterleitung
- Social Media
- Direkt
- Gesponserte Werbeanzeigen
- Live Video Plattformen (Periscope etc.)
Selbst Matt Cutts sagte: „Verlasse dich nicht nur auf Google; verlasse dich auf eine weite Vielzahl von Wegen, auf denen du Leute erreichen kannst, welche etwas über dich wissen wollen.“
Die veränderte Denkweise
Lass uns in der Zeit zurückgehen, um zu sehen wie Content Marketing und Inbound Marketing die neue Denkweise des SEO geworden ist.
Vor-2011 gab es eine ganz andere Denkweise über SEO. Verbraucher, welche eine Netzpräsenz haben wollten, ließen Unmengen an Geld für SEO Leute springen, um Ergebnisse zu erhalten. Es war eine Industrie, welche Google sehr oft manipulierte.
Ihre Taktiken beinhalteten das Dark Link Schemes, massives Forum Posting, mehrere miteinander verbundene Domains und Content überfüllt mit Keywords. Es ging darum Google zu überbieten.
Die Dinge veränderten sich jedoch drastisch, nachdem Google Panda herauskam. Das war, als Google anfing Content von einer menschlichen Perspektive aus zu sehen. Viele Vermarkter haben ihre Herangehensweise an Google komplett verändert. Das Füllen von Keywords auf jeder Seite des Texts gab es nicht mehr. Den Text von einer anderen Seite zu duplizieren, war jetzt ein großes Tabu. Niemand nutzte mehr die Formel der Keyword Dichte. Vermarkter fingen an in Content zu investieren, welche der Zielgruppe entsprechen sollte. Content Marketing fand statt.
keUnd seitdem, ist Google immer schlauer und klüger geworden. Heutzutage benutzen sie echte Leute um Webseiten zu bewerten. Ihre Search Evaluator Quality Guidelines, ein 145-seitiges Dokument, das erklärt wonach ihre menschlichen Gutachter in einer Seite Ausschau halten, die von Google gut gerankt werden, wurde im November 2015 herausgegeben. Die dort notierten Abkürzungen E-A-T (Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness) und Y-M-Y-L (Your Money or Your Life), sind Guidelines dafür, wonach Google Ausschau hält, und eine großartige Grundlage, an die wir Creator uns halten können.
Diese veränderte Denkweise war enorm darin, ein besseres Netz für uns alles zu gestalten.
Ein minderwertiges Netz wurde ein hochwertiges Netz, bloß weil Google sich in Richtung der Bedürfnisse seiner Nutzer, die wirklichen Leute, die eine schnelle Suche am Mobiltelefon oder Desktop durchführen um Ergebnisse für die Lösung ihrer Probleme zu finden, entwickelt hat.
Sie müssen schnell auf verlässliche Informationen zugreifen. Was ist der beste Pizzaladen in der Umgebung? Oder welcher Ratgeber bietet den besten Rat um den neusten Blogpost zu promoten?
Das Spiel mit dem Algorithmus ist nicht der richtige Weg, sondern guten und wichtigen Content zu kreieren.
SEO als ein Teil der Content Creators Strategie
Da Google den Content von der Perspektive eines Nutzers aus, sieht, kannst du nichts falschmachen, wenn du diese Richtlinie beim Erstellen von Content benutzt: Schreibe ansprechenden Content, woran deine Zielgruppe Interesse haben wird. Google wird das ebenso zu schätzen wissen.
Das Erstellen von Content von Blogs bis zu Webseiten und Videos, sollte dem gerecht werden, was deine Zielgruppe braucht und will, wenn du gut bei SERPs sein willst.
Und wenn es nützlich, fesselnd und qualitativ gut ist, wird Google es auch mögen.
Dennoch sollte es in deinem Interesse sein, deinen Content mit den besten Keywords zu optimieren und zu forschen, welche Keywords die geeignetsten sind um guten Content zu schreiben.
Google mag Webseiten, die Content veröffentlichen, welcher einfach zu lesen und korrekt optimiert ist. Es spart ihnen Zeit und wird effektiv angezeigt, bereit sofort zu ranken.
Reden wir mal über die zwei Schlüsselfundamente, die dir helfen werden deinen Online Content für SEO zu optimieren.
Zwei SEO Praktiken, die du stetig nutzen solltest
Hier sind zwei grundliegende SEO Kenntnisse, welche du stetig anwenden solltest um deinen Online Content zu optimieren.
Führe Keyword Recherche durch
Tools sind ein Muss, wenn du die besten Keywords herausfinden willst. Ich nutze SEMrush für eine insgesamte Keyword Recherche und KWFinder für Longtail Keywords.
Wie kann man die besten Keywords finden, sobald man diese Tools hat? Lass uns kurz darüber reden.
Wie man eine Keyword Recherche macht:
- Halte Ausschau nach niedrigen Wettbewerbszahlen, einer Präsenz in CPC und Relevanz für den Schlüsselbegriff selbst, was du als Service oder Produkt anbietest.
- Nutze Long Tail Keywords. Sie sind normalerweise relevanter und können dir mehr Kunden mit Kaufabsicht bringen.
- Traffic Amount Metrics sind zuletzt beim Beurteilen deiner besten Schlüsselwörter wichtig. Warum? Nun, wenn du ein High Traffic Keyword, aber es nicht relevant genug ist oder du sehr wenige Möglichkeiten damit hast, aber eine hohe Konkurrenz, dann kommst du damit nicht weit.
Optimiere jedes Stückchen Web Content
Lasse einen Blogpost oder eine Seite niemals unoptimiert. Das bedeutet das Freilassen des „Yoast“ Bereich – das häufig genutzte SEO Plugin für Wordpress Seiten.
Hier ist ein kurzer Überblick für die Bereiche, die du optimieren solltest, bevor du den Post veröffentlichst:
- Dein Fokus Keyword: Dies ist der Schlüsselbegriff, deines Posts. Tipp: Erzwinge es nicht, wähle eins, das relevant ist.
- Dein Meta Titel: Wähle einen etwas anderen Titel als den, den du im Post verwendet hast. Es einzigartig zu machen bedeutet, dass du einen Auftrieb zusätzlicher Content Power zur Optimierung hinzufügst.
- Deine Meta Beschreibung: Hier kannst du 160 Zeichen setzen (ungefähr 20-30 Wörter). Du solltest dich an die Begrenzung halten – Yoast wird grün, wenn es genug Wörter sind. Mach es nicht zu lang und nicht zu kurz.
- Die URL für deine Seite: Idealerweise sollte die URL 1.) kurz und knapp sein oder 2.) das Fokus Keyword beinhalten.
Diese sind die zwei Praktiken, welche du bei fortlaufender Content Veröffentlichung einhalten solltest, um Googles Standards zu erfüllen.
Es gibt noch mehr Sachen, die du für deine gesamte Präsenz tun solltest. Besonders wenn du eine neue Seite launchst oder gegenwärtige Seiten updatest.
Vorteile einer festgelegten Content Marketing Strategie
76% der Vermarkter sagen, dass sie mehr Content produzieren werden: jedoch sagen nur 42%, dass ihr Content Marketing effektiv ist. Und noch schlimmer: nur 23% der Vermarkter haben eine dokumentierte Content Strategie.
In einer Welt, in der Kunden mit Content überhäuft werden, kann eine dokumentierte Content Strategie den Unterschied zwischen Content der konvertiert und Content der ins Nirgendwo verschwindet, machen.
Sei nicht der, der in einem Haufen von 68% von Vermarkter, die nicht wissen wie man effektives Content Marketing betreibt, übriggelassen wird. Sei der Kluge: habe eine festgelegte Content Marketing Strategie an einem Ort, an dem du erfolgreich sein kannst.
Die Vorteile einer Content Marketing Strategie sind riesig. Content Marketing wurde lange als eine der am besten, langfristigsten Strategien für Online Präsenz diskutiert.
Das Fazit – SEO und Content Marketing passen zusammen
Content Marketing ist die beste Route für funktionierendes Online-Marketing. Und SEO ist nur ein Teil, der das zu einem Ganzen macht.
Ob du mehr Conversion anstrebst, dir einen Ruf aufbauen willst, Vertrauen in eine Marke, Einnahmequellen, billige Werbung, welche traditionelle Werbemethoden übertreffen. Wenn du innerhalb der richtigen Parameter arbeitest, dann ist Content Marketing der Schlüssel zu deinem Online Erfolg.
Wenn du den Weg des Content Marketing gehst, dann gehe auf keinen Fall oberflächlich an die Sache heran. Bringe deine Leidenschaft und deine Expertise mit ein. Konzentriere dich auf das Lösen eines Problems und bleibe einheitlich, mit dem was du online stellst, und du wirst an der Spitze landen.
Was ist Content Marketing & wie entwickelt man eine Content Marketing Strategie?
Du hast das Wort Content Marketing gerade frisch aufgeschnappt - vielleicht sogar bei einem unserer Beratungsgespräche - und weißt, dass du den Begriff Content Marketing eigentlich schon kennen solltest, aber du hast dich bisher nicht genauer nachzufragen, was Content Marketing eigentlich genau ist?
Dann bist du hier genau richtig, denn dieser Artikel ist genau für dich!
Zunächst möchte ich dir die recht trockene Definition von Content Marketing aus dem Wörterbuch geben:
„ Content Marketing ist eine Marketing Technik, bei der wertvolle und relevante Inhalte (Content) kreiert werden. Diese Inhalte sind für eine genau definierte Zielgruppe bestimmt.“
Das Stichwort für dich ist hier „wertvoll“. Dieser kleine aber feine Unterschied grenzt Content Marketing von üblichen Marketing ab. Denn hier kannst du genau erkennen, dass die Zielgruppe die Inhalte gut findet und sogar danach suchen und ihn sogar teilen. Im Vergleich zu manch anderen Werbungen, die einen eher stören und man am liebsten vermeiden möchte.
Natürlich ist dein Ziel so viel Wert wie möglich für deine Zielgruppe zu schaffen. An dieser Stelle fragst du dich sicherlich, was Content Marketing denn wirklich ist? Abgesehen von dieser brillanten aber doch recht ungenauen Definition. Deshalb habe ich jetzt hier fünf gute Content Marketing Beispiele für dich, die etwas Licht ins Dunkel bringen.
Fünf Content Marketing Beispiele
Es gibt etwas so viele Typen von Content Marketing, wie es Arten von Content gibt. Also recht viele. Und damit auch zu viele für einen Artikel.
Mein Gedanke bei diesem Artikel ist, dir eine Art Einführung in das Thema Content Marketing zu geben sodass du alle Möglichkeiten in deinem Umfeld erkennst und das Beste daraus machen kannst. Wenn du Interesse an einem Folgeartikel hast, dann lass es mich doch einfach wissen!
Aber weiter im Konzept. Wenn du erst einmal in diesem Thema drin bist, dann werden dir etwas 40 Content Marketing Ideen täglich kommen. Ja genau, täglich. Hast du den Stein einmal ins Rollen gebraucht ist kein Ende in Sicht.
Hier habe ich 5 Content Marketing Beispiele:
1. Infografiken
Infografiken sind meistens lange Grafiken, die Statistiken, Graphen und andere Informationen abbilden und auf die Schnelle einen Überblick über das Thema geben.
Zur besseren Verdeutlichung habe ich dir eine Pinnwand mit einigen Infografiken zusammengestellt. (Infografiken Beispiele hier ansehen)
2. Podcasts
Du hast schon mal von Podcasts gehört, aber wusstest nicht was das bringt?
Ein Podcast gibt dir Sichtbarkeit in einer völlig anderen Welt - in erster Linie zum Beispiel bei iTunes. Ein sehr bekannter „Podcaster“ ist zum Beispiel Michael Hyatt, der meinte, er hatte schon so viele Verkäufe, die meinten sie hatten noch nie von ihm gehört, bis sie auf iTunes auf ihn gestossen sind. Es geht bei Podcasts darum, dass du - wie immer bei Content Marketing- wertvolle Informationen und Ratschläge gibst. Bei Podcasts natürlich alles kostenlos. Aber dieser Podcast führt dann zum Beispiel dazu, dass dir die Zuhörer vertrauen und deine Bücher/Seminare etc. kaufen. Mittel- bis langfristig bedeutet das mehr Umsatz und Verkäufe deiner Bücher, Anmeldungen für Kurse und Anfragen für dich als Experte.
3. Videos
Wie du vielleicht schon gemerkt hast, produzieren wir auch Videos. Schau doch mal auf unserem YouTube Kanal vorbei!
Videos und Podcasts sind eine weitgehend ungenutzte Form der Content Marketing Strategie, weil die Leute denken, dass es teuer und extrem anstrengend ist. Ich möchte jetzt nicht sagen, dass es ein Klacks ist, denn es ist in der Tat anstrengend und man braucht viel Durchhaltevermögen.
Aber mit den sinkenden Kosten für professionelle Geräte, wie Mikrofone, Kameras und Lichtboxen, sind hochwertige Video-und Audio-Inhalte ist einfacher denn je zu produzieren.
Überlege doch einfach mal, welches Video du für dein Unternehmen produzieren könntest?
Es ist vielleicht einfacher als du denkst und Content Marketing sowieso.
Meine Vorwarnung: Bitte bedenke, dass du bei zunächst geringerer Reichweite nicht über Nacht Millionär wirst... leider. Bleib dran und du wirst Content Marketing bald lieben!
Mit einer genialen Platzierung deines Videos kann es allerdings auch schneller gehen ;)
4. Blog
Zunächst zwei Fragen: Ist es für dich wichtig, deinem Kunden im Internet die Infos zu geben, die er sucht? Möchtest du Kunden wie einen Magnet anziehen?
Falls du eine der Fragen mit „Ja“ beantwortet hast, dann ist ein Content Marketing und speziell ein Blog für dich die Lösung.
Content Marketing mit Hilfe eines Blogs ist ein effizientes Mittel, das noch nicht viele Unternehmen erkannt haben. Du möchtest doch mit deinem Wissen Kunden erreichen und von andere Anbietern hervorstechen….oder?
Durch die recht niedrige Verbreitung hast du wirklich gute Chancen zu wachsen und dein Produkt oder Dienstleistung nach Vorne zu bringen.
Bitte beachte auch hier wieder, das du wirklich wertvolle Inhalte mit Content Marketing veröffentlichst. Nach dem Lesen sollte der Besucher mit mindestens einem nützlichen Tipp oder einer neuer Erkenntnis hinausgehen. Klar ist es wichtig die Artikel auch suchmaschinenoptimiert zu schreiben. Aber im Endeffekt ist es so: Mögen die Leser deine Texte, dann mag dich auch die Suchmaschine. Du hast dann das Content Marketing richtig gemacht.

(Siehst du, diese Infografik hast du schneller überblickt als einen langen Text dazu.)
Das sind nur einige Beispiele für Content Marketing. Was ich natürlich nicht vergessen möchte sind White Papers, Ebooks, Apps, Präsentationen und Bücher. Dieser Service ist für dich kostenlos und du kannst dich außerdem jederzeit austragen. Kein Risiko also.
Warum Content Marketing?
Jetzt hast du bestimmt schon ein besseres Bild von dem was Content Marketing eigentlich ist. Was jedoch auch unglaublich wichtig ist, zu verstehen warum du es einsetzten solltest. Dafür musst du aber den Kaufprozess heutzutage verstehen.
Er besteht in der Regel aus diesen 4 Schritten:
- Erkenntnis.
Bevor der Kunde die Erkenntnis hat, muss er eine gewisse Notwendigkeit oder Problem haben. Ihm ist aber sind nicht klar, gibt es eine simple Lösung für sein Problem gibt. Nämlich dein Produkt! - Nachforschung.
Sobald sich dein Kunde bewusst geworden ist, dass es eine Lösung für sein Problem gibt, beginnt die Jagd. Man begibt sich entweder auf die Suche nach einem Produkt und vergleicht vor Ort oder man setzt sich an den Laptop und durchforstet das Internet nach Tests und wird sich selbst klar, was man eigentlich haben möchte. - Engere Auswahl.
Jetzt ist dein Kunde an dem Punkt angekommen, dass er genau weiß, was er will und beginnt einzelne Produkte mit einander zu vergleichen. Welches dieser Produkte passt am besten zu meinen Wünschen? Wo habe ich ein gutes Gefühl? Wo stimmt der Preis? Wo bekomme ich die Qualität, die ich suche? - Der Kauf.
Letztendlich entscheidet sich dein Kunde und kauft das Produkt. Im besten Falls deines.
Traditionelle Werbung und Marketing ist großartig, wenn es dir die letzten beiden Schritte geht. Content Marketing greift allerdings schon in die ersten beiden Phasen des Kaufprozesses!
Durch die Sensibilisierung für Lösungen und die Aufklärung deines potentiellen Kunden über ein Produkt, das er noch nie zuvor betrachtet hat.
Potenzielle Kunden finden deine Inhalte, sehen einen gewissen Mehrwert darin, und wenn sie dich dann kontaktieren, sind sie schon überzeugt, dass sie mit dir zusammenarbeiten wollen, weil sie dir vertrauen. Klasse oder?! Ich finde das genial und kann Content Marketing daher wirklich jedem ans Herz legen!
Die Zeit der Verkaufsgespräche, die einfach nur hohen Druck auf den Kunden auslösen sind vorbei und Geschichte. Mit Content Marketing geht es nach dem Kundenkontakt eigentlich nur noch um Kleinigkeiten, den „gekauft“ haben sie ja schon. Gekauft haben sie nicht dein Produkt, sondern dich bzw. dein Unternehmen.
Das Vertrauen, das normalerweise während eines umfangreichen Vertriebszyklus aufgebaut werden muss, ist bereits vorhanden, da sich der Kunde schon mit dir und deiner Leistung beschäftigt hat. Und das bevor du überhaupt weißt, dass der potentielle Kunde überhaupt existiert.
Der Return on Investment für Content Marketing kann phänomenal sein, wenn diese Strategie korrekt ausgeführt wird.
Content Marketing hat natürlich auch weitere Vorteile, nämlich dass es andere digitale Marketing-Kanäle unterstützt. Es bietet zusätzliche Inhalte für Social Media Marketing und hilft dir bei deiner Suchmaschinenoptimierung.
Wie fragst du dich jetzt vielleicht? Naja. gehen wir einmal davon aus, dass deine Inhalte geteilt werden. Dadurch generierst du natürlich eingehende Links und baust guten Inhalte auf deiner eigenen Website auf, die wiederum in den Suchmaschinen gefunden werden.
Glückwunsch, dass du schon so weit gekommen bist. Deshalb verrate ich dich jetzt ein paar Tipps, wie du am Besten mit Content Marketing startest!
Wie fange ich mit Content Marketing an?
Es gibt mittlerweile einige Unternehmen, die Content Marketing Dienstleistungen anbieten, auch oft in Kombination mit SEO - was auch sinnig ist.
Ganz ehrlich, wenn du einfach zu beschäftigt bist, selbst damit anzufangen oder es einfach nicht in deiner eigenen Firma unterbringen kannst (z.B. wegen fehlender Manpower), dann es die beste Entscheidung ein Unternehmen anzuheuern, das sein Handwerk versteht.
Aber du aber sagst, es ist zu teuer zu dich, dann ist der einfachste Weg mit dem bloggen anzufangen. Es wird wahrscheinlich gerade am Anfang sehr schwer. Das möchte ich auch dieser Stelle erwähnen. Bitte unterschätzt das Thema nicht, du brauchst wirklich viel Durchhaltevermögen um erfolgreich damit zu werden. Viele Blogs sind erst nach mehreren Jahren erfolgreich geworden.
Aber je öfter du es machst, desto besser wirst du! Das verspreche ich dir!
Nach Tipps von Webseiten wie Affenblog wirst du schnell lernen, wie du Inhalte für deine Website oder Blog erstellst, die Leser zu engagieren und sie zu Kunden umzuwandeln.
Selbstverständlich können technisch gutes Schreiben und die richtigen Schlagzeilen helfen, sie sind nicht der Schlüssel zum Erfolg bei Content Marketing.
Die beste Form von Content Marketing sind großartige Inhalte.
Großartiger Inhalt bei Content Marketing
Hast du dich schon einmal dabei erwischt, einen Text zu lesen und du ihn nur beendet hast, weil du musstest? Dann hast du einen schlechten Texter oder auch schlechte Werbung erlebt. Wenn ich mit Kunden über Content Marketing reden, dann sage ich ihnen immer, dass der Inhalt gut ist, wenn der Kunde ihn wirklich lesen möchten.
Inhalte sind großartig, wenn Leute sogar bereit sind, dafür zu bezahlen, um sie zu lesen. Wenn du sehen willst, was Beispiele von großartigem Content Marketing sind, dann schau’ dir einfach an für welche Inhalte du in letzter Zeit bezahlt hast.
Hast du schon den neuen Film „ Findet Dori“ gesehen?
Denn das ist eines der größten Beispiele für Content Marketing. Oh, du dachtest, sie machten diesen Film, um Kinokarten zu verkaufen? Denk nochmal mal. Das war ein 137 minutenlanger Film, um den Verkauf von Merchandise-Artikel heranzukurbeln.
Du hast vielleicht nicht das Budget einen Spielfilm zu produzieren, nur um dein Unternehmen zu fördern, aber du kannst potenziellen Kunden wertvolle Informationen geben und vielleicht mit YouTube starten.
Wenn du nicht sicher sind, wie du Mehrwert durch Content Marketing aufbauen kannst, frag’ doch deine jetzigen Kunden! Welche Art von Inhalt könntest du erstellen, die jetzt nützlich für sie wären.
Auf unserer Website findest du weitere Infos zu Content Marketing.
Was ist notwendig, um eine funktionierende Content Marketing Strategie zu entwickeln?
Dein Ziel und dein Leitbild, sind die besten Maßstäbe, um den Wert zu messen, den dein Inhalt deinem Unternehmen bringt.
Aber um deinem Content Marketing Programm die besten Chancen auf Erfolg zu geben, brauchst du eine dokumentierte Content Marketing Strategie.
Eine dokumentiere Content Marketing Strategie zu haben, ist in der Tat kritisch, da es ein Kernelement ist, welches effektive Content Marketer von ihren weniger effektiven Kollegen trennt.
Menschen mit einer dokumentierten Marketing Strategie:
- Sind wahrscheinlicher, sich selbst als effektiv beim Content Marketing zu betrachten.
- Fühlen sich wesentlich weniger mit den Aspekten des Content Marketing herausgefordert.
- Betrachten sich selbst im Allgemeinen beim Nutzen der Content Marketing Taktiken und Social Media Channel, als effektiver.
- Sind in der Lage einen höheren Anteil der Ausgaben ihres Marketing Budgets für Content Marketing, zu rechtfertigen.
Hier sind ein paar häufige Fragen, welche dir helfen eine Content Marketing Strategie von Grund auf zu gestalten. Oder zu verbessern, falls du bereits eine hast.
Gibt es eine Vorlage, nach der ich mich richten kann?
Es gibt keine bestimmte „Vorlage“ für eine Content Marketing Strategie. Jedes Unternehmen sollte diese Technik aus eigener Sicht angehen, basierend auf spezifischen Bedürfnissen und Anforderungen.
Dennoch, gibt es einige übliche Elemente, welche jede Content Marketing Strategie gemeinsam haben sollten.
Sollte meine Content Marketing Strategie dokumentiert werden?
Es ist nicht entscheidend, dass du deine Content Marketing Strategie dokumentierst. Aber aus eigener Erfahrung, passiert etwas nahezu Magisches, wenn du den Stift aufs Papiers setzt, und die Einzelheiten dokumentierst. So können leichter Verbindungen gezogen werden, und es hilft, jeden auf dieselbe Seite zu bringen.
Welche Informationsarten, sollte meine Content Marketing Strategie beinhalten?
Wir schlagen dir vor, die folgenden Bestandteile, beim Entwickeln deiner Strategie einzuschließen:
- Ein Business Plan für Innovation: Dies ist optional, aber wenn deine Organisation es nicht gewöhnt ist, neue Vorgänge wie Content Marketing in seine Tätigkeiten zu integrieren, kann es sein, dass du damit beginnen musst, deine Interessenvertreter zu überzeugen, dir zu erlauben Neuerungen einzuführen. Warum? Ganz einfach, das gibt dir die Befugnis, alles zu versuchen; um Erfolg zu erzielen. Dennoch auch die Möglichkeit, auf alles vorbereitet zu sein, falls es schiefgeht.Definitionsgemäß, bedeutet Innovation, etwas zu tun, was noch nie zuvorgetan wurde. Also gibt es keinen Grund ein Return On Investment (ROI) zu garantieren, bevor du die Chance hattest, zu experimentieren. Das Einschließen eines innovativen Plan in deine Content Marketing Strategie, lässt dich sicherstellen, dass jedermanns Erwartungen danach ausgerichtet sind.
- Ein Business Plan für Content Marketing:
Sobald deine Organisation dem Experiment zugesagt hat, ist der nächste Schritt, einen Business Plan für dein Content Marketing Programm zu erstellen.Wichtig zu merken: Der Business Case, ist nicht dafür gedacht, das garantierte ROI zusammenzufassen. Gleich von Anfang an zu versuchen, das ROI an dein Content Marketing anzuheften ist ungefähr so, wie zu fragen, „Was ist der ROI bei deinem Telefonsystem?“ – du weißt es nicht, bis du einen Sinn dafür bekommst, wie viel (und wie sehr) es gebraucht wird. - Persona Entwicklung und Content Mapping:Dieser Teil der Content Marketing Strategie, wird deinem Content Team helfen, die Käufer als Personen mit Informationsbedürfnis zu erkennen, und hilft ihnen, Content zu erschaffen, welcher die Fragen der Kunden in jeder Phase des Kaufzyklus anspricht.
- Deine Markengeschichte:Als ein Teil deiner Strategie, solltest du bestimmen, was der „Pfeiler deines Content“ – kurz gesagt, die Geschichte, die du erzählen willst – sein wird.
Dies wird mehr ein Gerüst, als eine verwirklichte To-Do-Liste oder Vorlage sein, da es den Zweck hat, dir zu helfen eine gute Geschichte zu erzählen (oder dir vielleicht auch hilft zu entdecken, was deiner Geschichte noch fehlt). - Ein Channel Plan:Diese Komponente fokussiert darauf, wie du planst den Content zu „platzieren“ – zum Beispiel, welche Kanäle für die Vertriebsanstrengungen deines Contents am geeignetsten sind.
Wie kommuniziere ich meine Content Marketing Strategie intern?
Das kommt auf deine Organisation an. In manchen Fällen, macht es Sinn, eine spezifische Kurzfassung zu haben, die bestimmte Interessenvertreter anvisiert. In anderen Fällen, möchtest du vielleicht ein kleines „Pilot“ Programm entwickeln, was dir erlaubt einige Optionen zu testen, Erfolg zu beweisen, und dann von da aus auf deinem Content Marketing Programm aufzubauen.
Ungeachtet deines Ansatzes, wirst du es hilfreich finden, die Prinzipien des Content Marketing auch anzuwenden, um deinen Plan zu vermarkten. In anderen Worten, mache es über den Bedarf deiner Zuhörer: Worum sorgen sie sich am meisten? Und welche Informationen werden sie brauchen um Entscheidungen zu treffen und den Anstrengungen deiner Content Marketing Strategie erlauben voranzukommen?
Unterscheidet sich die Content Marketing Strategie von einer Content Strategie?
Ja! Während Leute öfter mal den Begriff austauschbar (verständlich, die Linien sind da verschwommen) verwenden, macht Robert Rose diese nützliche Unterscheidung:
- Content Marketing Strategie: Content Marketer zeichnen und entwickeln die große Geschichte, die unsere Organisation erzählen will. Sie fokussieren sich darauf, eine Zielgruppe zu engagieren, Content zu benutzen um eine profitable Leistung voranzutreiben.
- Content Strategie: Andererseits, forscht Content Strategie noch tiefer in die „Erschaffung, Publikation und Steuerung von nützlichem und nutzvollen Content“.
Wie der Content Wrangler Scott Abel sagt, hilft Content Strategie dir, Content als Business Asset zu managen.
Du solltest wissen, dass diese Unterscheidung über Zeit entstanden ist. Aber im neuen Leitartikel, haben wir versucht, die Linien zwischen diesen zwei Fachrichtungen so nah wie möglich zu halten.
Jetzt ist es an der Zeit den Stift auf das Papier zu setzen (oder die Finger auf die Tastatur) und deine Content Marketing Strategie zu dokumentieren. Es ist OK, wenn du jetzt noch nicht alle Antworten hast. Aber ich garantiere dir, dass du sehen wirst, wie dein Plan Form annimmt, nachdem du diesen Text gelesen hast.
Dich hat das Thema neugierig gemacht und du willst das gern für dein Online-Business nutzen? Dann meld dich jetzt und schick mir deine Anfrage. Ich melde mich persönlich bei dir. Versprochen.
Dich hat das Thema Content Marketing neugierig gemacht und du willst das gern für dein Online-Business nutzen? Dann meld dich jetzt und schick mir deine Anfrage. Ich melde mich persönlich bei dir. Versprochen.