Content Marketing
Was ist Cornerstone Content und warum brauchst Du ihn?
Das Wichtigste in Kürze
Was ist der Vorteil von Longtail-Keywords gegenüber kurzen Keywords?
Wie kann man den Text auflockern und visualisieren?
Was ist das Ziel eines Call-to-Action am Ende des Textes?
Cornerstone Content sind die wichtigsten Inhalte auf Deiner Website. Sie bilden das Fundament Deiner Content-Strategie und spiegeln Deine Expertise und Dein Angebot wider. Mit Cornerstone Content willst Du bei Google für relevante Keywords weit oben ranken und Deine Zielgruppe von Dir überzeugen.
Wie erstellst Du Cornerstone Content?
Um einen guten Cornerstone Content zu erstellen, musst Du einige Schritte beachten. Hier sind die wichtigsten:

Führe eine Keyword-Recherche durch
Bevor Du anfängst zu schreiben, musst Du wissen, welche Keywords für Dein Thema relevant sind. Keywords sind die Wörter oder Phrasen, die Nutzer bei Google eingeben, um etwas zu suchen. Mit einer Keyword-Recherche findest Du heraus, wonach Deine Zielgruppe sucht, wie hoch der Wettbewerb ist und welche Inhalte es schon gibt.
Tipp: Verwende nicht nur einzelne Wörter als Keywords, sondern auch längere Phrasen oder Fragen. Diese werden auch Longtail-Keywords genannt und sind oft spezifischer und weniger umkämpft als kurze Keywords.
Eine Keyword-Recherche kannst Du mit verschiedenen Tools durchführen, zum Beispiel mit dem Keyword Planner von Google oder dem Keyword Tool von Ubersuggest. Gib einfach Dein Thema oder eine Frage ein und schau Dir an, welche Keywords vorgeschlagen werden. Achte dabei auf folgende Faktoren:
- Suchvolumen: Wie oft wird ein Keyword pro Monat gesucht?
- Schwierigkeit: Wie hoch ist der Wettbewerb um ein Keyword?
- Relevanz: Wie gut passt ein Keyword zu Deinem Thema und Deiner Zielgruppe?
Wähle ein Keyword aus, das ein hohes Suchvolumen, eine niedrige Schwierigkeit und eine hohe Relevanz hat. Das ist Dein Hauptkeyword für Deinen Cornerstone Content. Außerdem solltest Du einige verwandte Keywords auswählen, die Du in Deinem Text verwenden kannst. Das sind Deine Nebenkeywords.
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Schreibe einen informativen und ansprechenden Text
Jetzt kannst Du anfangen, Deinen Cornerstone Content zu schreiben. Dein Ziel ist es, einen Text zu erstellen, der Dein Thema umfassend behandelt, Deine Besucher informiert und begeistert und Deine Keywords sinnvoll einbaut.
Hinweis: Schreibe nicht nur für Google, sondern vor allem für Deine Besucher. Vermeide es, Deine Keywords zu oft oder unnatürlich zu verwenden. Das nennt man Keyword-Stuffing und kann Dein Ranking negativ beeinflussen. Schreibe stattdessen so, wie Du mit einem echten Menschen sprechen würdest.
Dein Text sollte folgende Elemente enthalten:
- Eine spannende Überschrift, die Dein Hauptkeyword enthält und neugierig macht.
- Eine einleitende Zusammenfassung, die Dein Thema vorstellt, Deine Hauptbotschaft vermittelt und zum Weiterlesen motiviert.
- Mehrere Abschnitte mit Zwischenüberschriften, die Dein Thema aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten, Deine Argumente stützen und Deine Nebenkeywords enthalten.
- Eine abschließende Zusammenfassung, die Deine wichtigsten Punkte wiederholt, einen Ausblick gibt und einen Call-to-Action enthält.
Achte darauf, dass Dein Text flüssig, verständlich und fehlerfrei ist. Verwende kurze Sätze, aktive Verben und eine persönliche Ansprache. Nutze verschiedene Formate wie Listen, Tabellen oder Grafiken, um Deinen Text aufzulockern und zu visualisieren. Und vergiss nicht, Deine Quellen anzugeben, wenn Du Fakten oder Zitate verwendest.
Gestalte Deinen Cornerstone Content nutzerfreundlich

Neben dem Inhalt ist auch die Gestaltung Deines Cornerstone Content wichtig. Du willst, dass Dein Text leicht zu lesen, zu navigieren und zu teilen ist. Dafür solltest Du folgende Tipps beachten:
Achtung: Kopiere nicht einfach den Cornerstone Content von anderen Websites oder Quellen. Das kann zu rechtlichen Konsequenzen oder zu einer Abstrafung durch Google führen. Erstelle stattdessen Deinen eigenen, einzigartigen und originellen Cornerstone Content.
- Verwende eine klare und lesbare Schriftart und -größe.
- Nutze Farben und Kontraste, um wichtige Elemente hervorzuheben.
- Erstelle eine Inhaltsübersicht mit Sprungmarken zu den einzelnen Abschnitten.
- Füge interne Links zu verwandten Inhalten auf Deiner Website ein.
- Biete Möglichkeiten zum Kommentieren oder zum Kontaktieren an.
- Integriere Social-Media-Buttons zum Teilen oder Folgen.
Teste Deinen Cornerstone Content auf verschiedenen Geräten und Browsern. Stelle sicher, dass er auf allen Plattformen gut aussieht und funktioniert. Das nennt man Responsive Design und ist sowohl für Google als auch für Deine Besucher wichtig.
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Baue eine interne Linkstruktur auf
Der letzte Schritt ist es, eine interne Linkstruktur aufzubauen. Das bedeutet, dass Du nicht nur von Deinem Cornerstone Content zu anderen Inhalten auf Deiner Website verlinkst, sondern auch umgekehrt. So zeigst Du Google und Deinen Besuchern, welche Inhalte zusammengehören und wie sie sich zueinander verhalten.
Eine interne Linkstruktur hat folgende Vorteile, sie:
- verbessert die Benutzerfreundlichkeit und die Verweildauer auf Deiner Website.
- erhöht die Sichtbarkeit und die Autorität Deines Cornerstone Content.
- verteilt die Linkkraft (PageRank) auf Deiner Website gleichmäßiger.
Um eine interne Linkstruktur aufzubauen, solltest Du folgende Schritte befolgen:
Zusätzliche Information: Cornerstone Content ist nicht nur für Websites, sondern auch für andere Plattformen wie Blogs, E-Mail-Newsletter oder Social Media geeignet. Du kannst Deinen Cornerstone Content an das jeweilige Format und die Zielgruppe anpassen und so Deine Reichweite erhöhen.
- Erstelle eine Liste aller Inhalte auf Deiner Website, die zu Deinem Thema passen oder es ergänzen.
- Ordne diese Inhalte nach ihrer Wichtigkeit und Relevanz für Dein Thema.
- Verlinke von jedem dieser Inhalte zu Deinem Cornerstone Content mit einem passenden Ankertext (der Text, der den Link enthält).
- Verlinke von Deinem Cornerstone Content zu diesen Inhalten mit einem passenden Ankertext.
Achte darauf, dass Du nicht zu viele oder zu wenige Links setzt. Zu viele Links können verwirrend oder spammy wirken. Zu wenige Links können die Nutzererfahrung oder das Ranking beeinträchtigen. Als Faustregel gilt: Verlinke nur zu Inhalten, die einen Mehrwert für Dein Thema bieten.
Cornerstone Content für eine erfolgreichen Content-Marketing-Strategie
Du hast nun gelernt, was Cornerstone Content ist, warum er wichtig für Deine Website ist und wie Du ihn erstellen, optimieren und pflegen kannst. Ich hoffe, Du hast viele nützliche Tipps und Hinweise mitgenommen und bist motiviert, Deinen eigenen Cornerstone Content zu erstellen.
Cornerstone Content ist einer der wichtigsten Bestandteile einer erfolgreichen Content-Marketing-Strategie. Er hilft Dir, bei Google für relevante Keywords zu ranken, Deine Zielgruppe von Dir zu überzeugen und Deine Autorität und Relevanz zu zeigen. Er ist das Fundament Deiner Website und sollte daher mit Sorgfalt und Liebe gestaltet werden.
Quellen
- https://de.ryte.com/wiki/Cornerstone_Content
- https://www.seo-kueche.de/blog/cornerstone-content-die-neue-geheimwaffe-im-content-marketing/
- https://www.chimpify.de/marketing/cornerstone-content/
Zwischenüberschriften für besseres Schreiben & Lesen
Warum sind Zwischenüberschriften wichtig?
Eine klare und präzise Struktur in Ihrem Text ist für den Leser von großer Bedeutung. Wenn Ihre Gedanken chaotisch und unorganisiert erscheinen, wird der Leser sich schnell entmutigt fühlen und möglicherweise nicht bis zum Ende Ihres Textes durchhalten. Zwischenüberschriften helfen Ihnen, Ihre Gedanken zu ordnen und Ihre Ideen in eine Struktur zu bringen, die für den Leser leicht zu verfolgen ist.
Wie man Zwischenüberschriften verwendet
Zwischenüberschriften sollten das Hauptthema eines Absatzes in einer klaren und prägnanten Weise zusammenfassen. Sie können sie verwenden, um Abschnitte oder Unterpunkte zu kennzeichnen und dem Leser zu zeigen, welche Informationen sie in diesem Abschnitt erwarten können.
Wie man Zwischenüberschriften in den Schreibstil integrieren kann
Beginnen Sie damit, die Hauptthemen Ihres Textes zu identifizieren. Diese können in Ihrem Inhalt bereits enthalten sein oder müssen möglicherweise noch erarbeitet werden. Sobald Sie Ihre Hauptthemen identifiziert haben, können Sie die entsprechenden Zwischenüberschriften erstellen, um jeden Abschnitt klar und präzise zu kennzeichnen.
Schreiben ist eine wesentliche Fähigkeit, die wir alle besitzen müssen, sei es ein Brief, ein Artikel oder jede andere Form der Kommunikation. Schreiben kann jedoch entmutigend sein, insbesondere wenn Sie nicht wissen, wo Sie beginnen sollen oder wie Sie Ihre Inhalte effektiv strukturieren können. Der Zweck dieses Leitfadens ist es, Ihnen zu helfen, Ihren Schreibstil zu verbessern, indem die Bedeutung einer guten Struktur und der Vorteile der Verwendung von Unterkapiteln hervorgehoben werden. Wir werden Anleitungen zur effektiven Verwendung von Unterkapiteln geben und relevante Beispiele geben, um Ihnen dabei zu helfen, dies zu erreichen.
Die Bedeutung einer guten Struktur
Eine gute Struktur ist entscheidend für den Erfolg jeder Schreibarbeit. Eine gut strukturierte Schreibarbeit stellt sicher, dass der Leser dem Argument oder der Erzählung folgen kann, ohne sich zu verlaufen oder verwirrt zu werden. Eine gute Struktur ermöglicht es dem Leser, die Hauptpunkte und die unterstützenden Details schnell zu erfassen. Hier sind einige Tipps für eine gute Struktur:
- Planen Sie Ihre Inhalte: Bevor Sie mit dem Schreiben beginnen, planen Sie Ihre Inhalte und erstellen Sie eine Gliederung. Entscheiden Sie sich für die wichtigsten Punkte, die Sie machen möchten, und wie Sie sie entwickeln werden. Dies hilft Ihnen, konzentriert zu bleiben und sicherzustellen, dass Sie nicht von Ihrer Hauptbotschaft abweichen.
- Verwenden Sie klare und prägnante Sprache: Verwenden Sie eine einfache und klare Sprache, die der Leser leicht verstehen kann. Vermeiden Sie die Verwendung von Jargon oder Fachbegriffen, die den Leser verwirren könnten.
- Organisieren Sie Ihre Inhalte: Organisieren Sie Ihre Inhalte in Absätzen, und jeder Absatz sollte einen klaren Zweck oder eine klare Idee haben. Verwenden Sie Übergänge, um Ihre Absätze zu verbinden und Ihren Schreibfluss reibungslos zu gestalten.
- Verwenden Sie Unterkapitel: Unterkapitel sind eine hervorragende Möglichkeit, Ihre Inhalte aufzuteilen und sie verdaulicher zu machen. Sie bieten eine Roadmap für den Leser, die anzeigt, was als nächstes kommt, und helfen ihm, Ihren Schreibvorgang zu navigieren.
Tipp: Der richtige Zeitpunkt ist vor dem Schreiben, also bei der Planung. Dann kommt das Schreiben des Textes. Während des Schreibens entstehen jedoch in der Regel neue Gedanken, sodass man auch während des Schreibens die Struktur entsprechend anpassen sollte. Dieses Hin- und Her ist sehr wichtig, um zu einer gut durchdachten, logischen Struktur zu finden. Dabei kannst Du zunächst mit Hilfsüberschriften für Dich arbeiten. Die formulierst Du dann am Ende so um, dass Sie den Bedürfnissen Deiner Leser gerecht werden. es gibt also keinen falschen zeitpunkt, um an der struktur zu feilen, sondern es sollte als zentraler bestandteil des gesamten schreibprozesses gesehen werden.
Vorteile von Unterkapiteln
Unterkapitel sind wesentlich für eine gute Struktur und Organisation. Sie sind eine Möglichkeit, Ihre Inhalte in überschaubare Abschnitte aufzuteilen und es dem Leser zu erleichtern, Ihrem Argument oder Ihrer Erzählung zu folgen. Hier sind einige der Vorteile der Verwendung von Unterkapiteln:
- Unterkapitel verbessern die Lesbarkeit: Unterkapitel unterteilen lange Textabschnitte und machen den Inhalt lesbarer. Sie erleichtern es dem Leser, den Inhalt zu scannen und die Informationen zu finden, die er benötigt.
- Unterkapitel helfen bei der Organisation Ihrer Inhalte: Unterkapitel helfen Ihnen, Ihre Inhalte in überschaubare Abschnitte zu organisieren. Sie geben Ihren Inhalten eine klare Struktur und helfen dem Leser, die Hauptpunkte und die unterstützenden Details zu verstehen.
- Unterkapitel machen Ihr Schreiben interessanter: Unterkapitel können Ihr Schreiben interessanter und ansprechender gestalten. Sie sorgen für Abwechslung und visuelles Interesse an Ihren Inhalten, was sie für den Leser ansprechender macht.
- Unterkapitel helfen bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO): Unterkapitel können bei der SEO helfen, indem sie zusätzliche Keywords bereitstellen und die Lesbarkeit Ihrer Inhalte verbessern. Suchmaschinen verwenden Unterkapitel, um die Struktur und den Inhalt Ihres Schreibens zu verstehen.
Effektive Verwendung von Unterkapiteln
Nun, da wir die Vorteile der Verwendung von Unterkapiteln festgestellt haben, schauen wir uns an, wie man sie effektiv verwendet. Hier sind einige Richtlinien für die Verwendung von Unterkapiteln:
- Verwenden Sie beschreibende Unterkapitel: Ihre Unterkapitel sollten beschreibend sein und dem Leser eine klare Vorstellung davon geben, was als nächstes kommt. Sie sollten den Inhalt des Abschnitts genau widerspiegeln.
- Verwenden Sie einheitliche Formatierung: Verwenden Sie eine einheitliche Formatierung für Ihre Unterkapitel. Dies macht Ihre Inhalte organisierter und professioneller. Sie können sich dafür entscheiden, eine andere Schriftart, -größe oder -farbe für Ihre Unterkapitel zu verwenden, stellen Sie jedoch sicher, dass Sie das gleiche Format im gesamten Dokument verwenden.
- Verwenden Sie parallele Strukturen: Verwenden Sie parallele Strukturen, wenn Sie Ihre Unterkapitel schreiben. Das bedeutet, dass alle Ihre Unterkapitel auf die gleiche Weise strukturiert sein sollten. Wenn Ihr erstes Unterkapitel eine Frage ist, sollten alle Ihre Unterkapitel Fragen sein.
- Verwenden Sie Unterkapitel in regelmäßigen Abständen: Verwenden Sie Unterkapitel in regelmäßigen Abständen in Ihrem Schreiben, um Ihre Inhalte aufzuteilen und sie überschaubarer zu machen. Die Länge Ihrer Abschnitte hängt vom Typ des Schreibens ab, das Sie durchführen, aber eine gute Faustregel ist, alle 300-500 Wörter ein Unterkapitel zu verwenden.
- Verwenden Sie Unterkapitel, um eine Hierarchie zu erstellen: Verwenden Sie Unterkapitel, um eine Hierarchie von Informationen zu erstellen. Ihre Hauptüberschriften sollten die wichtigsten Punkte sein, gefolgt von Unterkapiteln, die sie unterstützen. Dies hilft dem Leser, die Beziehung zwischen verschiedenen Abschnitten Ihres Schreibens zu verstehen.
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Zentraler Bestandteil des gesamten Schreibprozesses
Es stimmt, dass die Verwendung von Unterüberschriften während der Planungsphase sehr hilfreich sein kann, um eine klare Struktur und ein Ziel für den Text zu haben. Während des Schreibens können sich jedoch neue Gedanken ergeben, die es notwendig machen, die Struktur anzupassen, und es ist wichtig, dies zu tun, um eine logische und gut durchdachte Struktur zu erreichen.
Unterüberschriften können auch als Leitfaden für den Schreibprozess dienen und helfen, den Inhalt klar und präzise zu organisieren. Es ist jedoch wichtig, die Unterüberschriften entsprechend den Bedürfnissen der Leser zu formulieren, damit sie dem Leser helfen, sich durch den Text zu navigieren und ihn besser zu verstehen.
Insgesamt kann die Verwendung von Unterüberschriften als zentraler Bestandteil des gesamten Schreibprozesses betrachtet werden, um einen gut strukturierten und verständlichen Text zu erstellen.
Beispiele für effektive Unterkapitel
Hier sind einige Beispiele für effektive Unterkapitel, die die Richtlinien, die wir besprochen haben, verdeutlichen:
Beispiel 1: Wie man ein Anschreiben schreibt
- Einführung
- Die Bedeutung eines Anschreibens
- Was in einem Anschreiben enthalten sein sollte
- Wie man ein Anschreiben formatiert
- Tipps für ein erfolgreiches Anschreiben
Analyse: In diesem Beispiel sind die Unterkapitel beschreibend und spiegeln den Inhalt jedes Abschnitts genau wider. Die Unterkapitel sind auch in der Formatierung einheitlich und verwenden eine andere Schriftart, um sie vom Fließtext zu unterscheiden.
Beispiel 2: Die Vorteile von Bewegung
- Einführung
- Die körperlichen Vorteile von Bewegung
- Die mentalen Vorteile von Bewegung
- Wie viel Bewegung brauchen Sie?
- Wie man mit Bewegung beginnt
Analyse: In diesem Beispiel sind die Unterkapitel parallel in der Struktur, wobei jedes Unterkapitel mit "Die" beginnt, gefolgt von einem Adjektiv und den Vorteilen von Bewegung. Die Unterkapitel schaffen auch eine klare Hierarchie von Informationen, wobei die körperlichen Vorteile von Bewegung der wichtigste Punkt sind.
Der Schlüssel zu Struktur und Lesbarkeit
Die Verwendung von Unterkapiteln ist eine effektive Möglichkeit, die Struktur und Organisation Ihres Schreibens zu verbessern. Unterkapitel unterteilen Ihre Inhalte in überschaubare Abschnitte, wodurch es dem Leser erleichtert wird, Ihrem Argument oder Ihrer Erzählung zu folgen. Wenn Sie Unterkapitel verwenden, ist es wichtig, dass sie beschreibend sind, eine einheitliche Formatierung verwenden und eine Hierarchie von Informationen erstellen. Durch Befolgung dieser Richtlinien können Sie Schreiben erstellen, das ansprechend, lesbar und effektiv ist.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Verwendung von Zwischenüberschriften ein einfacher, aber wirksamer Weg ist, um die Struktur und Lesbarkeit Ihres Textes zu verbessern. Indem Sie Ihre Ideen klar kennzeichnen und dem Leser helfen, Ihre Gedanken zu verstehen, können Sie sicherstellen, dass Ihre Botschaft effektiv kommuniziert wird. Verwenden Sie klare, präzise Zwischenüberschriften, die Ihrer Struktur entsprechen, und Ihre Leser werden Ihnen dankbar sein.
So erstellst du ein Kommunikationskonzept in 5 Schritten
Egal ob ein du ein neues Produkt einführst, die eigene Marke stärken oder die Bekanntheit deines Unternehmens erhöhen möchtest: Mit einem Kommunikationskonzept vermittelst du deine Inhalte zielgerichtet und vor allem erfolgreich. Wie das funktioniert, erfährst du hier.
Ein Kommunikationskonzept ist die Grundlage für gute Unternehmenskommunikation. Es hilft dabei, strategische Entscheidungen zu treffen und Ressourcen effizient einzusetzen. Damit ist Kommunikation nicht willkürlich, sondern folgt klaren und durchdachten Leitlinien.
Als Grundlage für dein Konzept definierst du ganz am Anfang, welche Aufgabe du mithilfe von Kommunikationsmaßnahmen lösen möchtest. Soll zum Beispiel intern ein Change-Prozess begleitet werden? Oder willst du für ein bestimmtes Produkt mehr Aufmerksamkeit wecken?
Situationsanalyse
Im ersten Schritt wird der Ist-Zustand analysiert. Warum wird ein neues Produkt eingeführt und was macht es besonders? Welche Kommunikationskanäle besitzt dein Unternehmen bereits? Für welche Werte steht dein Unternehmen? Je nachdem, was die kommunikative Aufgabe ist, trägst du bei dieser Recherche alle relevanten Informationen zusammen.
Ein Blick über den Tellerrand liefert dabei wertvolle Informationen: Wie macht es beispielsweise die Konkurrenz? Gibt es thematisch passende Studien, die interessante Ergebnisse enthalten und deine Schlüsse mit Zahlen untermauern?
SWOT-Analyse
Um die Ergebnisse deiner Recherche auf den Punkt zu bringen und zu interpretieren, eignet sich eine SWOT-Analyse. Damit definierst du aus interner Unternehmenssicht Stärken und Schwächen, die Einfluss auf den Erfolg der Kommunikationsmaßnahmen haben. Externe Einflussfaktoren, wie beispielsweise demographische Entwicklungen oder aktuelle Trends, ordnest du Chancen und Risiken zu.
Ziele und Zielgruppen definieren
Im zweiten Schritt setzt du die Ziele und legst die Zielgruppen fest.
SMARTe Ziele setzen
Die Ziele spielen für dein Kommunikationskonzept eine entscheidende Rolle. Willst du den Absatz fördern? Oder mehr Website-Besuche generieren? Willst du die Bekanntheit deines Unternehmens erhöhen? Egal welche Ziele du dir setzt, achte darauf, dass sie messbar sind. Orientiere dich dazu am SMART-Prinzip: Ziele müssen spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert sein. Nur so kannst du bei der Evaluation feststellen, ob du tatsächlich erfolgreich warst.
Zielgruppen bestimmen
Anschließend bestimmst du deine Zielgruppen: Wen willst du eigentlich erreichen?
Beschreibe deine Zielgruppen so genau wie möglich. Denn einen 22-jährigen BWL-Studenten erreicht man nicht über den gleichen Weg wie eine 43-jährige Hausfrau. Um die Werte, Gewohnheiten und auch die Mediennutzung nachzuvollziehen, hilft es, sogenannte Personas zu erstellen. Personas sind fiktive Personen, die deiner Zielgruppe entsprechen und dir Annahmen über ihr Verhalten erlauben.
Aufbauend auf die Ziele und die Zielgruppen formulierst du eine Positionierung und Botschaften. Die Positionierung legt fest, wie die Zielgruppen das Produkt oder das Unternehmen zukünftig wahrnehmen sollen. Ergänzend erstellst du Kommunikationsbotschaften, welche die wichtigsten Inhalte und die Tonalität enthalten.
Strategie formulieren: der Weg zum Ziel
Im nächsten Schritt legst du fest, wie du deine Ziele erreichen willst. Wie willst du deine Zielgruppen erreichen? Wie willst du die Kommunikationsinhalte transportieren?
Eine Strategie könnte beispielsweise die Huckepack-Strategie sein. Dabei hängt man sich an ein beliebtes Thema, das bereits in den Medien und der Gesellschaft behandelt wird. So ist im Sommer oft der nächste Urlaub das Thema Nummer eins – der perfekte Zeitraum, um auf Produkte rund um Reisen aufmerksam zu machen.
Maßnahmen entwickeln und umsetzen
Wenn die Theorie abgehakt ist, kann endlich die Planung von konkreten Maßnahmen starten. Der große Vorteil: Die definierten Ziele, Zielgruppen und die Strategie geben klare Leitlinien vor. Alle Maßnahmen müssen dazu passen. Hilfreich ist es, jeder Maßnahme ein oder mehrere Ziele zuzuordnen. Überlege auch, wie und wo du deine Zielgruppen erreichen kannst. Sind sie eher auf Instagram unterwegs? Oder möchtest du Experten aus deiner Branche erreichen, die sich eher auf einer Fachmesse herumtreiben?
Die Maßnahmen können aufeinander aufbauen oder parallel laufen. Erstelle in der Planung einen Zeitplan, damit du von Anfang an den Überblick behältst. Pro Maßnahme muss auch das Budget und der personelle Aufwand kalkuliert werden.
Erfolg messen
Das Wichtigste kommt zum Schluss: die Evaluation. Denn nur wenn du die Resultate deiner Kommunikationsmaßnahmen misst, weißt du, ob du erfolgreich warst. Die Erfolgskontrolle zeigt dir auch, welche Verbesserungspotentiale dein Kommunikationskonzept hat.
Generell ist bereits bei der Maßnahmenplanung an die Evaluation zu denken. Welche Methode sich zur Erfolgsmessung eignet, hängt von der jeweiligen Maßnahme und den Zielen ab. Wenn dein Ziel ist, den Umsatz zu erhöhen, so kannst du dies leicht anhand interner Daten prüfen. Falls du das Image deines Unternehmen stärken möchtest, kannst du eine Medienresonanzanalyse durchführen. Damit kannst du herauszufinden, wie in den Medien über das Unternehmen und die Kommunikationsmaßnahmen berichtet wird.
Storytelling: Überzeuge Deine Zielgruppe mit guten Geschichten
Wer die Aufmerksamkeit seiner Zielgruppe gewinnen will, der muss heute schneller denn je überzeugen. Dabei hilft Storytelling: Emotionale Geschichten wecken Interesse und machen eine Botschaft greifbar. Hier erfährst Du, was Storytelling ist und wie man es in die Unternehmenskommunikation einbinden kann.
Storytelling als Marketing-Instrument
Geschichten erzählen wir Menschen schon seit Urzeiten. Das Prinzip ist simpel: Sie helfen uns, Dinge leichter zu verstehen und sie uns zu merken. Gute Geschichten fesseln uns und bleiben deshalb gut im Gedächtnis.
Kein Wunder, dass der Storytelling-Ansatz schon lange fester Bestandteil der Unternehmens- und Markenkommunikation ist. Eine gute Story soll in diesem Kontext aber nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch zu einer Aktion animieren und die Kundenbindung fördern. Außerdem schafft man mit einer Story wertvollen Content, der sich auch für eine Kampagne eignet.
Im digitalen Zeitalter hat das Storytelling weiter an Bedeutung zugenommen. Kurze Aufmerksamkeitsspannen machen es schwer, online aus der Masse herauszustechen. Mit einer guten Geschichte kann man gezielt das Interesse der Zielgruppe wecken.
Storytelling – So geht‘s
Geschichten können unterschiedliche Inhalte haben. Zum Beispiel kann die Unternehmensgeschichte erzählt werden: Wie kam es zur Idee für eine Unternehmensgründung? Damit das Storytelling aber erfolgreich ist, solltest Du zwei wesentliche Punkte berücksichtigen.
Strategische Ausrichtung des Storytellings
Grundsätzlich gelten für das Storytelling die gleichen Regeln wie für jede andere Kommunikationsmaßnahme auch. Das heißt, es muss zur Kommunikationsstrategie passen und zur Erreichung der Unternehmensziele beitragen. Deshalb solltest Du zuerst die folgenden Fragen beantworten:
- Welches Ziel soll mit dem Storytelling erreicht werden?
- Welche Zielgruppe soll angesprochen werden?
Diese Überlegungen sind wichtig, um herauszufinden, welche Story Du erzählst, wie Du sie erzählst und wo Du sie erzählst. Denn nur wenn eine Story für die Zielgruppe interessant ist, kann sie sich damit identifizieren. Die Tonalität, die Erzählform und die mediale Umsetzung sind darauf aufbauend festzulegen.
Zudem ist zu entscheiden, über welche Kanäle die Story verbreitet wird. Eine Story kann crossmedial über verschiedene Online- und Offline-Kommunikationskanäle erzählt werden. Man kann sie beispielsweise auf der eigenen Website einbinden, über Social Media in mehreren Posts erzählen oder in einem Print-Magazin aufbereiten.
Dramaturgie einer Story
Generell besteht eine Story aus drei Elementen: einer Ausgangssituation, dem Auftauchen eines Problems und der Lösungsfindung.
Zur Veranschaulichung ein Beispiel: Die Geschichte rund um die Einführung eines neuen Produkts wird erzählt. In der Ausgangssituation wird ein Protagonist in seinem Alltag gezeigt. Er wird mit einem Problem konfrontiert, und weiß nicht weiter. Das neue Produkt löst dieses Problem.
Es kann einen oder mehrere Protagonisten geben. Das Wichtigste ist aber, einen Spannungsbogen aufzubauen, damit sich die Zielgruppe mit der Geschichte beschäftigt und sie bis zum Schluss verfolgt.
Beispiele für Storytelling
@ichbinsophiescholl auf Instagram
Anlässlich des 100. Geburtstags von Sophie Scholl haben die deutschen TV-Sender SWR und BR die Geschichte der Widerstandskämpferin über Instagram erzählt. Für 10 Monate nahm Sophie Scholl, gespielt von Luna Wedler, ihre Follower mit durch ihren Alltag – vom Beginn ihres Studiums in München bis hin zur ihrer Verhaftung.
EDEKA Weihnachtsclip #heimkommen
Zu Weihnachten in Corona-Zeiten hat EDEKA die Kampagne #heimkommen gestartet. Für viel Aufmerksamkeit hat dabei ein emotionaler Weihnachtsclip gesorgt. Im Video wird die Geschichte einer Familie erzählt, die an diesem Weihnachtsfest ganz besonders überrascht wird.
Tipps für den Einsatz von Storytelling
Beim Storytelling sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Wer sich aber erstmal herantasten möchte, der muss nicht gleich das Rad neu erfinden. Mit den Leistungen und Produkten Deines Unternehmens hilfst Du Deinen Kunden jeden Tag. Lass Dich von diesen Geschichten inspirieren!
Eine besonders authentische Form des Storytellings sind Testimonials. Hier können Deine Kunden persönlich davon erzählen, vor welchen Problemen sie standen und wie Dein Unternehmen bei der Lösung geholfen hat. Solche Erfolgsgeschichten kannst Du dann multimedial mit einem Video, Interviews und Bildern aufbereiten, und crossmedial über unterschiedliche Online- und Offline-Kanäle verbreiten.
Das richtige Thema für den eigenen Blog finden
In einem eigenen Blog zu schreiben wird immer beliebter. Die Möglichkeiten sind von der Art des Blogs über die Umsetzung bis hin zu den veröffentlichten Medien sehr vielfältig.
In diesem Artikel erfahren Sie, weshalb sich ein Blog lohnen kann und wie Sie eine möglichst hohe Reichweite erreichen.
Grundlagen des Blog-Writings
Zu Beginn eines Blogs stehen Sie vor der Entscheidung, worüber Sie schreiben wollen. Klingt im ersten Moment einfach – ist es aber häufig nicht. Wichtig ist bei dieser Entscheidung, dass Sie eigenes Interesse in den von Ihnen behandelten Themen haben sollten. Denn sollten Sie ein Thema wählen, dass Ihnen selbst keine Freude bereitet, werden Sie früher oder später die Lust am Schreiben verlieren oder die inhaltliche Qualität leidet.
Es empfiehlt sich daher immer, Erfahrungen, Know-how oder eigens erlebte Werte zu vermitteln. Zum einen ist es so für Ihre Leser authentisch und zum anderen können Sie so die Richtigkeit der veröffentlichten Informationen garantieren. Oder würden Sie einem Marathon-Blogger vertrauen, der nie selbst Laufschuhe getragen hat?
Eine weitere Möglichkeit ist es, Gastautoren mit Erfahrungen in der bestimmten Nische zum Schreiben auf dem eigenen Blog zu motivieren.
Trends folgen
Trends sind aus SEO-Sicht ein wichtiger Punkt, der aus mehreren Perspektiven betrachtet werden muss. So gibt es zum einen wiederkehrende Trends wie beispielsweise Weihnachten, Halloween oder die Jahreszeiten im Allgemeinen. Zum anderen gibt es Trends, die nicht vorhersehbar sind und daher auch schwierig zu prognostizieren sind. Beispielsweise sind große Events wie globale Sportereignisse oft für starke Schwankungen in den Suchvolumina der betreffenden Keywords verantwortlich.
Zum Beispiel wird Trading in jeder Form immer beliebter, einhergehend mit steigender Popularität von Kryptowährung und anderen alternativen Währungsformen. Ein Blog zum Thema Trading, wie beispielsweise trading-fuer-anfaenger.de hat also so viel Potenzial wie nie. Im Gegensatz dazu ist es vermutlich nicht sehr sinnvoll, jetzt einen Blog zu starten, in dem Sie über die Vorteile von MP3-Playern, Klapphandys oder Videorekordern berichten.
Im besten Fall sieht man einen Trend, bevor er entsteht: So hat man einerseits mehr Zeit, um möglichst viel Content zu produzieren und andererseits erarbeitet man sich aus SEO-Sicht viel Trust in dem Thema, bevor es große Konkurrenz gibt. Jedoch ist es meist sehr schwierig, relevante Trends frühzeitig zu erkennen.
Was ist das Ziel des Blogs?
Das Erstellen eines Blogs kann viele verschiedene Ziele haben. Die meisten Blogger wollen einfach Ihr Wissen austauschen und mit anderen Menschen Erfahrungen austauschen. Da Bloggen hier nur ein Hobby ist, sollte es vor allem Spaß machen. Schreiben Sie einfach drauf los und schreiben Sie über alles, was Sie wirklich interessiert.
Sollten Sie beim Bloggen finanzielle Ziele verfolgen, empfiehlt es sich, strukturiert zu arbeiten. Denn für den Erfolg von Blogs sind nicht nur Dinge wie Lesbarkeit, Grammatik und Rechtschreibung entscheidend, sondern auch viele weitere Faktoren.
Suchvolumen
Das Suchvolumen ist die Menge an Suchanfragen, die zu einem bestimmten Keyword gestellt werden. Grundsätzlich ist ein hohes Suchvolumen besser, da so mehr Leute erreicht werden können. Jedoch geht mit einem hohem Suchvolumen häufig auch eine stärkere Konkurrenz einher, sodass es schwierig ist, weit oben zu ranken. Daher empfiehlt es sich für neue Blogs, auf Keywords mit geringer Konkurrenz zu setzen, um ersten Traffic zu generieren.
Beispiel: Sie bloggen darüber, wie Sie für einen Marathon trainieren. Das Keyword „Marathon laufen“ ist deutlich umkämpfter als beispielsweise „Marathon laufen für Anfänger“. Daher ist es einfacher, für letzteres zu ranken. Um gut zu ranken sind auch weitere Faktoren entscheidend wie:
- Keyword-Dichte im Blog
- Domain Rating der Website
- Textlänge des Blogs
- Nutzerfreundlichkeit des Layouts
und vieles mehr.
Konkurrenz
Ein wichtiger Punkt bei der Planung des eigenen Blogs ist die allgemeine Konkurrenz, die für das Thema besteht. Auch hier besteht ein direkter Zusammenhang zum Suchvolumen der verschiedenen Themen. Logischerweise werden beliebte bzw. besonders oft gesuchte Themen und Keywords von mehr Blogs behandelt, als Nischenthemen. Sollten Sie nicht einschätzen können, ob Ihr gewünschtes Blog-Thema ein hohes Suchvolumen hat oder nicht, gibt es verschiedene Tools, um schnell und einfach einen Überblick zu erhalten. Beliebte SEO-Tools sind zum Beispiel:
- Ahrefs Keyword Explorer
- Sistrix Keyword Tool
- Google Keyword Planner
Nischenthemen
Ein Blog zu einem Nischenthema kann eine gute Möglichkeit sein, um ersten Traffic zu generieren und so die Metriken im Hinblick auf SEO zu verbessern. Denn steigen die allgemeinen Metriken, ist es auch einfacher auf Keywords zu ranken, die eine höhere Konkurrenz haben. So können Sie über ein Nischenthema einen ersten Fuß in die Tür setzen, um den Blog im Folgenden thematisch und vor allem quantitativ auszuweiten.
Mit den richtigen Tools Keywords finden
Ein sehr wichtiger Bestandteil von SEO, insbesondere des Content Marketings, ist es, gute Keywords zu finden, auf die Sie ranken können. Die Keywords müssen zu Ihren Produkten oder Dienstleistungen passen und können über geeignete Keyword Tools gefunden werden.
Wie das funktioniert, was Longtail Keywords sind und wie Sie Keywords richtig einbauen, erfahren Sie hier.
In Nischen Keywords finden
Keywords sind im Bereich SEO, vage beschrieben, die Suchanfragen der User. Über die Keywords erkennt Google, welche Inhalte Websites bedienen, um den Usern die bestmöglichen Websites zu Ihren Suchanfragen zur Verfügung zu stellen. Es sind jedoch nicht nur die richtigen Keywords für ein hohes Ranking bei Google entscheidend, es spielen noch viele weitere Faktoren eine Rolle wie beispielweise die Linkstruktur, die Onpage-Qualität oder die Qualität des Contents im Allgemeinen.
Keywords sind unterschiedlich stark umkämpft. Sehr stark umkämpfte Keywords sind die, die eine klare Kaufintention des Users offenlegen. Beispielsweise ist das Keyword "Fußballschuhe kaufen" ziemlich eindeutig und die Conversion-Rate für Nutzer dieser Suchanfrage sehr hoch. Diese Keywords nennt man auch Money Keywords. Des Weiteren steigt die Zahl der Konkurrenten mit dem Suchvolumen: Da Fußballschuhe sehr beliebt sind, ist das Suchvolumen dementsprechend stark. Das monatliche Suchvolumen beträgt in Deutschland im Schnitt etwa 1600 Suchanfragen. Im Vergleich dazu beträgt das Suchvolumen für das Keyword "Bowlingschuhe kaufen" monatlich im Schnitt etwa 10 Anfragen.
Es wird deutlich, dass bei beliebten Keywords die Zahl der potentiellen Käufer deutlich höher ist, dafür aber auch die Konkurrenz. Gerade für kleine Unternehmen ist es daher sinnvoll, aus Nischen Keywords zu finden. So ist es besser, die 10 Leute, die Bowlingsschuhe kaufen wollen, abzufangen, statt in der Menge der Anbieter für Fußballschuhe unterzugehen.
Shorttail vs. Longtail Keywords
Ein Shorttail Keyword ist, wie der Name schon sagt, ein kurzes Keyword. Aus diesen Keywords wird häufig nicht direkt klar, welche Intention hinter der Suchanfrage steckt. Beispiele für Shorttail Keywords sind:
- "SEO"
- "Gitarre"
- "Fußball"
Möchte der User SEO lernen, sucht er eine SEO Agentur oder weiß er nicht, was SEO ist und sucht eine Definition?
Will der Suchende lernen, Gitarre zu spielen, möchte er eine Gitarre kaufen oder nur Gitarren-Musik hören?
Ist der User Fußballer und sucht die Ergebnisse des Wochenendes, möchte er einen Fußball kaufen oder sucht er den Unterschied zwischen Fußball und Football?
Wie Sie sehen, ist es äußerst schwierig für die meisten Shorttail Keywords das richtige Suchergebnis zu finden, da es unmöglich ist, die genaue Suchintention herauszulesen. Da es jedoch in der Natur des Menschen liegt, sich kurz zu halten, um Zeit zu sparen, ist das Suchvolumen von Shorttail Keywords wesentlich höher als das von Longtail Keywords.
Longtail Keywords sind Keywords, die eine genaue Deutung der Suchanfrage zulassen. So ist klar, dass jemand, der nach "SEO Agentur Kassel" sucht, auf der Suche nach einer Agentur in Kassel ist, die für Ihn Suchmaschinenoptimierung betreibt. Da die Conversion bei diesem Longtail Keywords deutlich höher ist, als bei Shorttail Keywords, sind diese Keywords besonders interessant. Auch wenn das allgemeine Suchvolumen hier geringer ist, sollten Longtail Keywords in jede gute Keyword-Strategie einbezogen werden. Gerade für kleine Unternehmen mit geringem Budget können Longtail Keywords dafür sorgen, die Sales zu erhöhen, Leads zu generieren und den Umsatz zu steigern.
Wie lassen sich Keywords finden: Keyword Tools
Um Keywords zu finden, gibt es verschiedene Keyword Tools, die die Konkurrenz im Hinblick auf ein Keyword analysieren. Einige Beispiele sind:
Mit diesen Tools können sowohl das Suchvolumen als auch die Konkurrenz in den SERPs analysiert werden.
Tipp: Eine hilfreiche Kennzahl für die Beurteilung der Konkurrenz eines Keywords ist der CPC (Preis per Klick). Der CPC ist zwar kein direktes Keyword Tool, aber hilft durchaus, die richtigen Keywords zu finden, auch wenn man keine Ads schaltet. Er beschreibt den durchschnittlichen Preis, den jemand, der Ads schaltet, bezahlen müsste, falls jemand auf seine Anzeige klickt. Der CPC ist zum Beispiel bei Dienstleistungen und Produkten mit hohem Budget wie Hausbau, Autokauf oder Kreuzfahrten deutlich höher als bei günstigen "1€-Produkten".
Ein hoher CPC impliziert folglich, dass die Keywords sehr umkämpft sind, da es entweder um viel Geld geht oder das Suchvolumen extrem hoch ist. Ein niedriger CPC bedeutet das Gegenteil. Je nach der Größe Ihres Unternehmens und Ihren Zielen müssen Sie selbst entscheiden, ob Sie starke Keywords anvisieren oder Keywords finden, die wenig umkämpft sind.
Keywords richtig einbauen
Bei dem Einbau eines Keywords sind mehrere Faktoren entscheidend. Der wichtigste Faktor ist die Keyworddichte: Eine zu geringe Keyworddichte verhindert, dass Google Ihren Blog im Hinblick auf das Keyword erkennt. Es empfiehlt sich eine Keyworddichte von etwa 1 bis 2 %, also bei einem 1000 Wörter-Text sollte man 10 bis 20 Mal das Keyword finden. Ein zu häufiges Verwenden des Keywords nennt sich Keyword Stuffing, was von Google abgestraft werden kann.
Des Weiteren sollte das Keyword in der H1-Überschrift und in mehreren H2-Überschriften zu finden sein. Gleiches gilt für die URL und die Meta-Beschreibung.
Stockfotos im Internet: Aus diesen Gründen sind sie wirklich wichtig
Wenn man einen Blog oder eine Webseite erstellt, dann benötigt man neben aussagekräftigen Texten zusätzlich Bilder, welche thematisch zu den Inhalten passen. Die besten Websites zeichnen sich mittlerweile durch Ihre gezielte Bildsprache und hochwertigen Fotos aus. Bilder spielen eine wichtige Rolle, da ihr Inhalt innerhalb kürzester Zeit vom Nutzer verarbeitet werden kann.
Doch nicht jeder, der Inhalte im Internet veröffentlichen möchte, kann auch gut mit einer Kamera umgehen oder möchte das Geld in einen professionellen Fotografen investieren. Oft hat man auch gar nicht die Möglichkeit, das gesuchte Motiv vor die Linse zu bekommen.
Aus diesem Grund spielen Bilder im Netz eine wichtige Rolle. Sogenannte Stockfotos finden immer häufiger Anwendung. Aber wo genau findet man die passenden Stockfotos?
Welche Agenturen bieten Stockfotos an?
Shutterstock, iStock, Adobe Stock, adpic, Photoscape und Photocase sind nur einige bekannte Stockfoto-Agenturen, bei denen es eine große Auswahl unterschiedlicher Bilder zu finden gibt.
Die größeren Bildagenturen wie Shutterstock und Adobestock verfügen über verschiedenste Themenbereiche, in denen man zahlreiche Fotos finden kann.
Photoscape stammt im Gegensatz zu anderen Agenturen aus Deutschland und bietet beispielsweise authentische Fotos an, welche einen lokalen Bezug haben, was gerade bei spezielleren Themen vorteilhaft ist. Grundsätzlich funktionieren alle Bildagenturen gleich. Es gibt eine Suchmaske, über die man bestimmte Filter setzen kann und dann werden die passenden Ergebnisse angezeigt, ähnlich wie es bei der Suche in einer Suchmaschine ist.
Anschließend kann man sich alle passenden Bilder anschauen, hier bieten Agenturen wie Adobe Stock meistens Paketpreise an, bei denen man sparen kann, sollte man sich für eine größere Anzahl an Bilder entscheiden. Photoscape bietet dabei beispielsweise die Möglichkeit, gekaufte Bilder ohne weitere Lizenz auch in den sozialen Medien zu nutzen, was bei vielen Agenturen sehr viel teurer wird.
Photoscape bietet die Möglichkeit, mit der erworbenen Lizenz Bilder auch mit mehreren Personen nutzen zu können, z.B. unter Kollegen in einem Unternehmen. Verfasst man Texte mit passenden Stockfotos für einen Kunden, können die Bildrechte ganz einfach übertragen werden.
Hier findet man den Anbieter, wo jeder kostenlos auf Bildersuche gehen kann. Dabei kann es empfehlenswert sein, bekannte Agenturen wie Photoscape, Adobe Stock und iStock zu vergleichen und zu schauen, wo es die besten Stockfotos für den eigenen Zweck gibt.
Was muss man bei Stockfotos auf der eigenen Webseite beachten?
Wenn man einen Blog oder eine Webseite erstellt, dann benötigt man neben aussagekräftigen Texten zusätzlich Bilder, welche thematisch zu den Inhalten passen. Die besten Websites zeichnen sich mittlerweile durch Ihre gezielte Bildsprache und hochwertigen Fotos aus. Bilder spielen eine wichtige Rolle, da ihr Inhalt innerhalb kürzester Zeit vom Nutzer verarbeitet werden kann.
Doch nicht jeder, der Inhalte im Internet veröffentlichen möchte, kann auch gut mit einer Kamera umgehen oder möchte das Geld in einen professionellen Fotografen investieren. Oft hat man auch gar nicht die Möglichkeit, das gesuchte Motiv vor die Linse zu bekommen.
Aus diesem Grund spielen Bilder im Netz eine wichtige Rolle. Sogenannte Stockfotos finden immer häufiger Anwendung. Aber wo genau findet man die passenden Stockfotos? Stockfotos auf dereigenen Webseite beachten
Achtung: Lizenz ist nicht gleich Lizenz! Bei jedem Anbieter, egal ob Shutterstock, Adobestock oder Photoscape sollte vorher immer ein Blick ins Kleingedruckte geworfen werden, damit man weiß, welche Lizenzen für das eigene Bild man wirklich erworben hat. Dabei müssen Stockfotos nicht immer teuer sein, um qualitativ etwas herzumachen.
Zudem spielt die Bildästhetik eine entscheidende Rolle. Falls mehrere Personen an einer Website arbeiten, sollten man Kriterien für die Bildauswahl festhalten. So wird eine einheitliche Bildsprache auf der gesamten Website sichergestellt.
Auch auf die Größe der Fotos sollte geachtet werden, damit Sie nicht zu „schwer“ für die Website werden und die nicht verlangsamen. Stockfotos sollten daher nach dem Download noch einmal verkleinert werden. Nach Möglichkeit sollten sie nicht größer als 150 kB sein.
Stockfotos – eine tolle Ergänzung zum eigenen Bilderpool
Wir raten unseren Kunden immer, eigene Fotos vom Unternehmen auf Ihrer Website zu veröffentlichen, um eine authentische Wirkung zu erzielen. Doch die Möglichkeiten sind oft begrenzt. Stockfotos bieten eine tolle Möglichkeit, Websites ansprechend zu gestalten und die Zielgruppe mit passender Bildsprache direkt anzusprechen.
Selbst bei einem bestehenden Fotopool können Stockfotos eine tolle Ergänzung zur Auflockerung von Blogartikeln oder dem Design einer Website darstellen. Ich hoffe, ich konnte Dir einen guten Überblick über die einzelnen Anbieter geben und wünsche Dir viel Spaß beim Stöbern.
5 Tipps für besseres Content Marketing in 2019
Die Idee hinter Content Marketing ist einfach. Erstelle nützliche und ansprechende Inhalte, damit die Leute sie lesen, sehen, lieben und letztendlich die Produkte kaufen, die du verkaufst.
Aber welche grundsätzlichen Ideen tragen dazu bei, Content Marketing erfolgreich zu machen?
Beginne mit dem Wert. Content Marketing muss einen echten Mehrwert bieten, der den gesamten Lärm von Social Media und Werbung durchdringt.
Hier zeige ich dir 5 Tipps, wie du das schaffst. Wenn du sie anwendest, könnten sie dein Content Marketing im kommenden Jahr erfolgreicher machen.
Erstelle wertvollen Inhalt
„Die Verbraucher von heute schauen auf einen Berg von Einladungen, bei der jedes Unternehmen nach Likes, Followern, Klicks und Aufmerksamkeit fragt. Dies ist zu allem Überfluss die Art von Werbung, die uns wie eine Zwangsjacke einengt. Es gibt nur zwei Möglichkeiten, wie Unternehmen in einem Umfeld von Wettbewerb und Kakophonie durchbrechen können.
Sie können „super“ oder sie können „nützlich“ sein“, schrieb Marketing-Guru Jay Baer in seinem Buch „Youtility“.
Und seien wir ehrlich: Super Content Marketing zu machen ist schwer. Also, anstatt zu versuchen das nächste virale Video oder Meme zu machen, konzentriere dich auf die Erstellung von Inhalten, die echten Mehrwert für deine Zielgruppe potenzieller Kunden haben. Insbesondere kannst du Inhalte in drei sich überschneidenden Kategorien erstellen.
Nützlicher Content: Dies kann eine How-To-Anleitung, ein Leitfaden oder auch ein interaktives Tool sein. Ziel ist es, deinem Publikum zu helfen, eine Aufgabe zu erledigen oder eine Fähigkeit zu erlernen.
Informativer Content: Hier ist dein Ziel, Leuten zu helfen, eine neue Fähigkeit zu erwerben. Oder man kann ihnen helfen, eine bessere Entscheidung zu treffen.
Unterhaltsamer Content: Freude, Lachen und Emotionen haben einen Wert. Und das gilt auch für unterhaltsame Inhalte.
Erstelle einen Content Hub
Content Marketing sollte dein Unternehmen direkt und ohne Zwischenhändler mit Kunden und Interessenten verbinden. Daher solltest du deinen Content Hub besitzen, anstatt eine Website von Drittanbietern zu verwenden, um deine großartige Arbeit zu veröffentlichen.
„Das bedeutet, dass du den Großteil deines ursprünglichen kreativen Content Markteings nicht auf LinkedIn oder ähnlichem veröffentlichst.“, schrieb Sonia Simone, die Mitbegründerin und Chief Content Officer von Rainmaker Digital, die dieses Konzept als „nicht auf gemietetem Land gebaut“ bezeichnete.
Verwende stattdessen einen Abschnitt oder mehrere Abschnitte deiner Website, die dem Inhalt gewidmet sind. Wenn deine E-Commerce-Plattform einen Blog integriert hat, kannst du diesen verwenden. Andernfalls benötigt deine Website möglicherweise Entwicklung und Integration.
Während diese zweite Option mehr Arbeit erfordert, könnte sie auch einen Wettbewerbsvorteil bieten. Du könntest zum Beispiel Inhalte über mobile Seiten (AMPs) anbieten oder deinen Hub als progressive Web-App (PWA) aufbauen, die schnelle statische Seiten bereitstellt.
Mache Content zugänglich
„Eines der Dinge, von denen Sie als Content Marketer wahrscheinlich hören werden, ist, wie man so viele Menschen wie möglich erreichen kann. Wir neigen dazu, darüber zu sprechen, die richtige Zielgruppe zu finden und sie dort zu treffen, wo sie bereits sind, indem wir an Social Media Gesprächen teilnehmen und Inhalte für Suchmaschinen optimieren. Es gibt jedoch noch einen anderen Weg, um Ihre Reichweite zu maximieren, und es dreht sich alles um Barrierefreiheit im Web.“, schrieb April Klazema, der Gründer einer Content Marketing- und Kommunikationsagentur. Du solltest also wenn möglich deine eigene Strategie angehen.
Barrierefreiheit im Web ist das Verfahren, sicherzustellen, dass Kunden und potenzielle Kunden mit Behinderungen auf deine Inhalte zugreifen und mit ihnen interagieren können. Es ist einfach die Idee, inklusiv zu sein. Und es ist ein Muss für Content Marketing.
Das World Wide Web Konsortium bietet eine gute Einführung in die Web-Zugänglichkeit.
Integriere SEO
Content Marketing und Suchmaschinenoptimierung sind miteinander verknüpft. Beide Disziplinen versuchen, ein Publikum potenzieller Kunden zu gewinnen und zu binden. Auch versuchen beide zu verstehen, was für die Zielgruppe wichtig ist. Und sie funktionieren am besten, wenn sie darauf ausgerichtet sind, einen echten Wert zu liefern.
Wie unterscheiden sie sich und wie integriert man diese beiden wichtigen Marketingtechniken? Versuche, an ein Sandwich zu denken.
So hat der Digitalvermarkter Lee Odden in einem Artikel vom Juni 2014 für das Content Marketing Institute die Beziehung zwischen Content-Marketing und SEO beschrieben.
„Während SEO traditionell die Online-Marketing-Performance selbst steigern konnte, haben Suchmaschinen-Updates zur Verbesserung der Qualität von Online-Inhalten (Panda) und die eher konversationelle Natur des Suchverhaltens (Hummingbird) sowie die steigende Popularität von sozialen Netzwerken die SEO für immer verändert", schrieb Odden.
„Stellen Sie sich SEO so vor: Wenn ein kundenorientiertes Content-Marketing-Programm das Sandwich ist, dann ist SEO die Mayonnaise. Es kommt mit fast allem in Kontakt und verbessert den Gesamtgeschmack des Sandwichs.“
Versuche für deine Content-Marketing-Programme, SEO vollständig zu integrieren. Dein Content-Marketing-Hub sollte technische SEO-Best Practices umfassen. Und SEO kann ein gutes Werkzeug sein, um deinem Unternehmen zu helfen, Inhaltsthemen zu identifizieren - vielleicht über defekte Linkbuilding- oder andere populäre Linkbuilding-Techniken -, die bei deiner Zielgruppe ankommen würden.
Verbinde dich mit Kunden
Content Marketing sollte der Beginn einer Kundenbeziehung sein. Du möchtest, dass deine Zielgruppe nicht nur Konsumenten von Inhalten ist, sondern auch Teilnehmer in deinem Unternehmen.
Gib den Leuten eine Gelegenheit, sich zu engagieren. Biete E-Mail-Abonnements an. Füge Links zu den Produkten, die du verkaufst, in relevante Inhalte ein.
Werfen wir einen kurzen Blick in die Glaskugel und versuchen die Zukunft der Content-Vermarktung anzuschauen. Zwischen diffusen Nebel sehen wir, dass weniger die Auswirkungen von Wörtern Traffic bringt, sondern immer mehr über die Erfahrungen der Verbraucher läuft. Traditioneller Content hat das Internet bereits überschwemmt und beginnt sich abgestanden anzufühlen. Es gibt tausende Artikel, Blog-Post’s, How-To’s-Content etc. pp.
4 Tools, die interaktiven Content erzeugen und mehr Traffic generieren
Wenn wir ehrlich sind - Content ist King, aber oft findet man im Internet fast immer nur gleiches oder ähnliches. Wann haben Sie auf einer Website etwas wirklich innovativ neues Erfahren?
Auch Marken müssen sich mit mit dieser Realität auseinandersetzen. Tools, die das Engagement der Zielgruppe steigern - indem z.B. Quizfragen beantwortet werden müssen, Clips erscheinen oder Szenarien erkundet werden sollen, sind die Zukunft. Das ist mittlerweile die perfekte Art und Weise die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu erfassen und Content zu produzieren der Engagiert. Es reizt Individuen zu denken und herausgefordert zu werden - einfach nur vor sich herdösen ist nicht mehr zeitgemäß.
Schauen Sie sich diese interaktiven Tools an und hauen Sie Ihre Zielgruppe mit diesem Content Marketing aus den Socken.
1. Apester
Interaktive Inhalte, wie Tests und Quizzet erstellen Sie simple mit Apester. Es ermöglicht Ihnen auch, mehr Inhalte für Ihre Zielgruppe zur Verfügung zu stellen und ermutigt die Teilnehmer ihre Ergebnisse mit ihren Liebsten zu teilen.
Apester bietet Marken die Möglichkeit, Umfragen zu erstellen, Persönlichkeitstests und Video-Quiz auszufüllen. Diese können direkt in Ihre Artikel/ Content eingebettet werden und engagieren Ihre Leser. Damit revolutioniert Apester den - in Internetzeit gemessenen - jahrhundertealten Brauch des Erzählens über eine digitale Erfahrung nur aus Sicht des Schreibers und gibt den Lesern die Macht an den gelieferten Inhalt teilzuhaben.
Es gibt dabei viele Möglichkeiten, wie Marken Apester verwenden können, um mit ihrer Zielgruppe zu interagieren.
2. Zaption
In einer Zeit, in der Videomarketing eine Marke aufbauen oder zerstören kann, hilft Zaption Marken sicherzustellen, dass ihre Videos so engagierend und fesselnd wie möglich sind. Die Plattform ermöglicht Marken Bilder, Texte, Fragen und Quizfragen zu jedem Video hinzufügen, um passive Videos effektiv in interaktive Lernerfahrungen zu verwandeln. Obwohl Zaption in erster Linie von Erziehern und Lehrern verwendet wird, bietet diese Plattform Möglichkeiten ihre Botschaft zu verfestigen und gewährleistet, dass die Zuschauer Ihre Marke im Gedächtnis behält und Video-Inhalte verstanden werden.
Beispielsweise erstellt Zaption ein Schulungsvideo für potenzielle Kunden und erklärt, seine wichtigsten Funktionen und wie man das Beste aus der Software herausholt. Auf dem Weg dorthin hält Zaption das Video an und fügt ein Quiz ein, um sicherzustellen, dass die Zuschauer verstehen was sie lesen und auch zu sehen. Zaption fügt außerdem auch Hinweise auf der Seite ein, sodass es für die Benutzer einfacher ist, zu folgen.
Die Basisvariante von Zaption ist sogar kostenfrei.
3. WebyClip
Videos erlauben auch, dass Benutzer an den Erfahrung teilhaben. Mit WebyClip können Zuschauer beispielsweise mit Gegenständen, die in einem Video zu sehen sind, interagieren. eBay bietet ebenfalls einen ähnlichen Service an - wir kennen das als Bereiche in denen "ähnliches Produkt" erscheint. Bei den Videos ist es das gleiche. Zuschauer brauchen nur auf dieses Produkt zu klicken und sofort landen Sie an dem Ort, wo sie es kaufen können. Dieses Tool ist daher auch interessant, falls Sie Videomarketing betreiben und innerhalb der Videos Produkte verkaufen wollen. Quasi Video-Marketing-Content der gleichzeitig verkauft.
4. Mapme
Mapme ist ein sozial-interaktiver Kartendienst. Unternehmen können Karten erstellen oder eine Karte aus der Mapme Liste nehmen und Sie mit ihrer Zielgruppe teilen. Leser können dann neue Orten von Interesse zu dieser Karte hinzufügen - somit entsteht eine interaktive Karte mit Orten, die Ihre Zielgruppe interessant findet. Es handelt sich dabei um eine Art Crowdsourcing Content.
Fazit
Mit diesen Beispielen wollte ich Ihnen einen Einblick geben, worauf es in Zukunft ankommt und welche interaktiven Content-Möglichkeiten es gibt, um mit Ihrer Zielgruppe ins Gespräch zu kommen.
Und genau das wird immer wichtiger: eine authentische Kommunikation aufbauen. Zur Info: Wir bekommen kein Geld, Leistungen oder sonstiges von den oben genannten Dienstleistern. Sie wissen gar nicht davon, dass wir über Sie geschrieben haben. Uns geht es nur darum Ihnen zu zeigen, welche Möglichkeiten der interaktiven Kommunikation mit Ihren Kunden es gibt.
Wenn Sie Fragen zum Thema haben, dann können Sie sich gern bei uns melden. Wir beraten Sie gern und unverbindlich zum Thema Content & Traffic.
Dich hat das Thema neugierig gemacht und du willst das gern für dein Online-Business nutzen? Dann meld dich jetzt und schick mir deine Anfrage. Ich melde mich persönlich bei dir. Versprochen.
Erfolgreiches Content-Marketing mit Zielgruppensegmentierung
Was sind eigentlich Zielgruppensegmente?
Ein Zielgruppensegment ist eine Gruppe von Personen, die aufgrund gemeinsamer Merkmale wie Alter, Geschlecht, Interessen, Verhaltensweisen, demografischen Faktoren, Bedürfnissen oder anderen Kriterien als homogen betrachtet werden.
Welche unterschiedlichen Segmentierungskriterien gibt es?
Es gibt eine Vielzahl von Segmentierungskriterien, die je nach Branche und Zielgruppe unterschiedlich relevant sein können, wie z.B. Demografische Kriterien, Geografische Kriterien,...
Warum nutzt man Zielgruppensegmentierung?
Die Zielgruppensegmentierung ist ein wichtiger Bestandteil des Marketingprozesses. Durch die Aufteilung der Zielgruppe in verschiedene Segmente können Unternehmen ihre Marketingaktivitäten gezielter und effektiver gestalten.
Zielgruppensegmentierung ist im heutigen Marketing sehr wichtig. Für die Markenbildung, die Neukundengewinnung und die Bindung von Bestandskunden musst Du genau wissen, welche Bedürfnisse Deine Kunden haben, welche Kaufmotive, Vorlieben und Einstellungen sie leiten. Für eine erfolgreiche Content-Marketing-Strategie bildet eine umfassende Zielgruppensegmentierung den Grundstein.
Nur Content, der den Bedürfnissen Deiner Zielgruppe entspricht und Mehrwert bietet, ist guter Content. Wenn Du also möchtest, dass Deine Inhalte Wirkung zeigen und Dich und Dein Unternehmen zum Erfolg führen, dann musst Du genau wissen, wer Deine Zielgruppe ist und wie Du sie erreichen kannst.
In diesem Beitrag erfährst Du, was Zielgruppen Segmentierung ist, wie Du Deine Zielgruppe analysierst und ihr Profil weiter schärfst, sodass Du Deine Content-Marketing-Strategie effektiv planen und steuern kannst.
Was ist Zielgruppensegmentierung - Definition?

Um herauszufinden, was der Begriff eigentlich bedeutet, brauchen wir für Zielgruppensegmentierung eine Definition. Mit der Definition Deiner Zielgruppe legst Du fest, an wen sich Dein Produkt oder Deine Dienstleistung richtet. Dies geschieht, in dem einzelne Zielgruppensegmente definiert werden. So kannst Du künftige Marketing-Strategien zielgerichtet umsetzen und effizienter arbeiten. Das spart nicht nur Ressourcen, sondern auch eine Menge Zeit.
Was genau ist eine Zielgruppe eigentlich? Eine Zielgruppe ist eine Gruppe von Menschen oder Unternehmen, die ähnliche Bedürfnisse haben. Für die Eingrenzung der Zielgruppe ist es aber nicht nur hilfreich zu wissen, wen Dein Angebot am meisten interessiert, sondern auch für wen es nicht geeignet ist. Innerhalb Deiner Zielgruppe solltest Du außerdem weitere Differenzierungen vornehmen, wenn Du Vermarktungsstrategien effektiv einsetzen möchtest.
Zwei Menschen, die beide an einem Staubsauger interessiert sind, haben nicht unbedingt die gleichen Wünsche und zeigen vor allem oft unterschiedliches Konsumverhalten. Sie müssen auf unterschiedlichen Wegen erreicht werden und zu einer Aktion angeregt werden.
Für die Zielgruppensegmentierung wird der Gesamtmarkt nach bestimmten Kriterien in Käufergruppen eingeteilt um Marketingstrategien effektiv und zielorientiert umzusetzen. Der Hauptzweck der Zielgruppensegmentierung ist die Marktaufteilung mit Bezug zu den Bedürfnissen der jeweiligen Zielgruppe.
Die Aufteilung erfolgt mit Hilfe von konzeptionellen Segmentierungskriterien, wie demographische oder verhaltensorientierte Kriterien, aber auch Online-Tools, die das Userverhalten auf Deiner Website analysieren sind eine gute Möglichkeit um mehr Daten über Deine Zielgruppe zu sammeln. Zielgruppen Segmentierung wird auch häufig als Zielgruppenanalyse oder Zielgruppendefinition bezeichnet.
Tipp: Nutze Online-Tools, um Dir die Arbeit zu erleichtern.
Die Bedeutung der Zielgruppensegmentierung im Content-Marketing

Guter Content zeigt nur seine Wirkung, wenn er Usern Mehrwert bietet und wie kann man jemanden Mehrwert bieten, wenn man ihn gar nicht kennt? Wenn Websitebetreiber wirklich User mit den Inhalten ihrer Website erreichen wollen, dass müssen sie sich auf ihre Bedürfnisse und Wünsche einstellen.
Klassische Werbung verliert bereits seit den 1990er Jahren ihre Wirkung. Durch die Flut an Werbung gehen die einzelnen Werbemittel unter und werden nur bedingt von Konsumenten wahrgenommen. Klassische Werbung will Bedürfnisse schaffen und zeigt gleichzeitig, wie man diese Bedürfnisse befriedigen kann: „Mit unserem Produkt wird Deine Welt besser, Dein Leben lebenswerter“. Doch aufgrund der zunehmenden Werbeblindheit müssen neue Wege gefunden werden um die Zielgruppe zu erreichen.
Ein sinnvoller und effektiver Weg ist Content Marketing. Ziel ist es, Nutzern mit Hilfe von interessanten oder hilfreichen Inhalten auf eine Marke oder ein Produkt aufmerksam zu machen, ihr Vertrauen zu gewinnen und im besten Fall langfristig zu binden.
Wie unterscheidet sich nun guter Content von klassischen Werbemitteln, wie Anzeigen?
Klassische Werbung funktioniert nach dem Push-Prinzip. Potenzielle Kunden werden durch die Werbung direkt auf ein Produkt gestoßen und ihr Bedürfnis wird geweckt. In Content Marketing Agenturen wird hingegen vorrangig auf bereits bestehende Bedürfnisse ausgerichtet und zählt Pull-Marketing. In Content Marketing Agenturen wird hingegen vorrangig au
User suchen im Internet nach einer Lösung für ihr Problem. Guter Content fängt die Interessierten an der richtigen Stelle ab und bietet ihnen eine Lösung. Damit werden mittlerweile viel höhere Erfolge erreicht als mit klassischen Werbemitteln.
Doch eine Content-Marketing-Strategie ist nur erfolgreich, wenn sie auch die Zielgruppe erreicht und das heißt, dass Du genau wissen musst, was Deine Zielgruppe interessiert und welche Inhalt für sie spannend sind. Daher solltest Du einen besonderen Wert auf die Zielgruppenanalyse legen und auch bereit sein, ein bisschen mehr Zeit darein zu investieren.
Durch Personas, die Deine Zielgruppe repräsentieren, hast Du fiktive Personen vor Augen, für die Du gezielt den passenden Content zur Verfügung stellen kannst, um sie wirklich zu erreichen.
Eine umfassende Zielgruppenanalyse hilft Dir zu verstehen, was Deine Kunden wirklich interessiert, wie Du sie erreichen kannst und so auch die gewünschten Reaktionen hervorrufen kannst. Wenn Du weißt, wer Deine Zielgruppe ist, kannst Du gezielt Inhalte aber auch Produkte und Dienstleistungen platzieren und setzt einen Grundstein für Deine zukünftigen Marketingstrategien.
So funktioniert die Zielgruppensegmentierung

Zielgruppen Segmentierung ist ein komplexer und individuell ausgerichteter Prozess. Hier erkläre ich Dir, was Du für die Zielgruppenanalyse brauchst und mit welchen Instrumenten Du diese umsetzt.
Welche Ziele verfolgst Du mit Deinem Marketing?
Content kommt aus verschiedenen Gründen zum Einsatz. Um diesen zielgerichtet zu planen, muss Du Dir vorher über die Ziele Deiner Content-Marketing-Strategie bewusst sein. Möchtest Du ein Produkt oder eine Dienstleistung vermarkten, oder eher zum Branding und Deiner Reichweite im World Wide Web beitragen?
Die Marketingziele sind entscheidet für die Zielgruppensegmentierung, denn durch sie wird festgelegt, welche Merkmale bei der Analyse der Zielgruppe von Relevanz sind. Erst danach kann auf Grundlage dieser umfassenden Vorarbeit eine einheitliche und strategisch ausgerichtete Content-Marketing-Strategie geplant und umgesetzt werden.
An wen richtet sich Dein Geschäftsmodell – B2B oder B2C?
Zu Beginn der Zielgruppensegmentierung steht erstmal eine Frage im Vordergrund: Ist Dein Geschäftsmodell auf B2B oder B2C ausgerichtet? Diese Unterscheidung ist besonders wichtig, da B2B Marketing für Geschäftsmodelle in der Regel viel individueller auf den Kunden ausgerichtet sein müssen und ein höherer Informationsbedarf besteht, auf das mit der Content-Marketing-Strategie eingegangen werden muss.
Bei B2C Kunden kann meistens sehr viel individueller und detaillierter analysiert werden. Das bedeutet, dass auch der Content viel genauer auf die jeweilige Zielgruppe ausgerichtet werden kann. Hier lohnt sich außerdem eine zusätzliche Emotionalisierung der einzelnen Content-Kampagnen, da emotionale Faktoren im B2C Bereich eine höhere Wirkung haben als bei B2B Kunden.
Tipp: Schaue genau, an wen sich Dein Geschäftsmodell richtet. So kannst Du viel individueller arbeiten.
Klassische Kriterien zur Zielgruppenanalyse

Im Marketing spielt die Zielgruppensegmentierung eine große Rolle. Die Zielgruppendefinition im Content Marketing erfolgt auf Grundlage der vorher definierten Marketingziele. Zunächst wird eine Marktsegmentierung vorgenommen. Das bedeutet, dass der Markt in homogene Marktsegmente eingeteilt wird, die untereinander möglichst heterogen sein sollten.
Die Analyse der Zielgruppe wird klassisch anhand von geografischen, soziodemografischen und psychografischen, bzw. verhaltensorientierten Kriterien vorgenommen. Natürlich ist es neben der allgemeinen Eingrenzung wichtig, genau zu wissen, welche Bedürfnisse die Zielgruppe in Hinblick Dein Produkt oder Deine Dienstleistung hat. Diese Fakten sind außerdem sehr wichtig für Deine Preispolitik, die ebenfalls einen großen Einfluss auf künftige Marketing-Strategien hat.
Es lässt sich nicht pauschal festlegen, welche Kriterien nun für Dein Marketing wichtig sind, denn das ist abhängig von Deinen Marketingzielen und Deinem Geschäftsmodell, daher ist jede Zielgruppensegmentierung ein individueller Vorgang.
Geografische Kriterien
Geografische Merkmale werden für eine allgemeine Aufteilung des Marktes genutzt, der somit in regionale Einheiten unterteilt wird. Die geografische Segmentierung stellt die Grundlage für die weitere Marktsegmentierung dar, stellt zunächst aber nur einen geringen Bezug zur tatsächlichen Zielgruppe und ihrem Konsumverhalten dar.
Soziodemografische Kriterien
Die soziodemografische Segmentierung ermöglicht eine genauere Analyse der Zielgruppe und genauere Einblicke auf Interessen und das Kaufverhalten. Relevant sind Merkmale, wie Alter, Geschlecht, Beruf, Bildungsgrad, Haushaltsgröße etc.
Psychografische und verhaltensorientierte Kriterien
Ergänzend zur geografischen und soziodemografischen Segmentierung erfolgt eine Analyse des Zielgruppen-Verhaltens um eine genauere Definition zu erreichen. Mit Produktspezifischen Segmentierungskriterien werden relevante Rückschlüsse auf das Konsumverhalten der jeweiligen Zielgruppe getroffen. Dazu zählen auch produktspezifische Kriterien, wie Motive und Kaufabsichten, sowie Persönlichkeitsmerkmale, wie Risikofreude.
Verhaltensorientierte Kriterien gehen noch mehr in die Tiefe und geben einen Einblick in Kaufentscheidungsprozesse.
Bei B2B Geschäftsmodellen bieten sich diese Merkmale besonders gut an. Mit Hilfe soziodemografischer Kriterien wird festgehalten, welche Unternehmen Du mit Deinen Inhalten erreichen möchtest. Dafür spielen Faktoren, wie Umsatzvolumen, Mitarbeiterzahl und damit auch die Unternehmensgröße eine wichtige Rolle.
Auch die geografische Ausrichtung ist wichtig, da nicht alle Produkte in jeder Region Abnehmer finden. Mit psychografischen Kriterien wird festgehalten, welcher Content den meisten Nutzen für die Zielgruppe bedeutet.
Einteilung in Sinus-Milieus
Um die Bedürfnisse Deiner Kunden besser zur verstehen und ihr Kaufverhalten richtig zu verstehen, ist es hilfreich, Deine Zielgruppe in Sinus-Milieus zu verorten. Denn nicht jeder 25-Jährige hat die gleichen Einstellungen, Wünsche und Lebensziele.
Die Sinus-Milieus wurden zu Beginn der 1980er Jahre von der Sinus Markt- und Sozialforschung GmbH entwickelt. Es handelt sich um ein umfassendes Zielgruppenmodell, das im Laufe der Zeit immer weiter entwickelt wurde.
Das folgende Sinus-Modell bezieht sich auf die deutsche Bevölkerung, die in verschiedene Gesellschaftsschichten (Milieus) eingeteilt wird. Für jedes einzelne Milieu wurden genaue Daten zur ihren Wertvorstellungen, Lebenseinstellung usw. gesammelt, wodurch ein umfangreicher Eindruck der jeweiligen Zielgruppe entsteht. Mittlerweile wurden Sinus-Milieus für 18 verschiedene Länder entwickelt.

Interpretation
Eine erste Zuordnung wird über die Achsen „Soziale Lage“ und „Grundorientierung“ vorgenommen. Ersteres nimmt eine Einteilung in „Untere Mittelschicht / Unterschicht“, „Mittlere Mittelschicht“ und „Oberschicht / obere Mittelschicht“ vor, während die Grundorientierung sich auf die Werte der Zielgruppe bezieht. Beide Achsen treffen mittig über die einzelnen Milieus zusammen, zum Beispiel im Sinus-Milieu „Konservativ-Etablierte oder „Traditionelle“. Dabei wurden zwischen den einzelnen Milieus Überlappungen eingebaut um eine möglichst individuelle Zuordnung der Zielgruppe treffen zu können.
Die Sinus-Milieus repräsentieren also einzelne Zielgruppen, die jeweils individuelle Marketing-Strategien benötigen.
Doch trotz dieser diversen Kriterien entsteht nur eine wage Definition der jeweiligen Zielgruppe. Für eine realistische Vorstellung der jeweiligen Zielgruppe sollten daher Personas erstellt werden.
Erstellung von Personas
Die bisherige Segmentierung gibt einen groben Überblick. Wenn Du Deinen Content aber effektiv und zielorientiert umsetzen möchtest, dann musst Du Dich so gut wie möglich in Deine Zielgruppe hineinversetzen können. Warum sollten Sie Dein Produkt kaufen? Aus welchem Grund brauchen sie es?
Haben sie bereits schlechte Erfahrungen gemacht und sind unsicher? Kennen sie Dein Produkt überhaupt? Hochwertiger Content muss möglichst auf alle Eventualitäten und alle Bedürfnisse ausgerichtet sein und gleichzeitig jeden einzelnen User ganz direkt ansprechen.
Im Content Marketing ist es neben den Bedürfnissen der Zielgruppe, vor allem wichtig, ihr Suchverhalten, ihre Entscheidungsphasen und das Kaufverhalten zu analysieren um sie an den wichtigen Touchpoints zu berühren und zu einem Kauf, bzw. einer Aktion zu überzeugen. Die unterschiedlichsten Intentionen einer Zielgruppe müssen erkannt werden um ihr wirkungsvollen Content bereitstellen zu können.
Deshalb ist es ratsam Personas zu erstellen. Personas sind genaue Nutzerprofile, also individuelle fiktive Personen, die die jeweilige Zielgruppe repräsentieren. Dafür wird sogar ein passendes Foto des Profils ausgewählt, um ein realistisches Abbild zu erschaffen.

Name: Markus
Alter: 29
Wohnort: Darmstadt
Beruf: Bauingenieur
Position im Unternehmen: Abteilungsleiter
Familienstand: Verheiratet, keine Kinder
Persönlichkeit: Extrovertiert, Liberal, Aktiv, Vernünftig, ehrgeizig, bodenständig
Informationsbeschaffung / Touchpoints: Google, LinkedIn-Gruppen, Facebook, Fachzeitschriften
Interessen: Technik, Freizeitaktivitäten zu Zweit, Osteopathie, Joggen, Fußball, Playstation spielen
Konsumverhalten: Möchte ausführliche Informationen über Produkte, legt Wert auf Qualität, benötigt 1 bis 5 Tage bis zur Kaufentscheidung
Endgeräte: Arbeitet mit Windows Computer und nutzt unterwegs vorrangig Android Tablet zur Informationsbeschaffung
Motivation: „Von nichts kommt nichts“, „Gibt es etwa eine bessere Motivation als den Erfolg?“
Reisegewohnheiten: Verreist 2 Mal im Jahr
Wie geht man bei der Erstellung von Personas vor?
Das ist nur ein Beispiel, wie man eine Persona erstellen kann. Einige ziehen es vor einen Fließtext über die fiktive Person zu schreiben und je nach Produkt stehen andere Informationen im Vordergrund als die hier genannten. Dennoch lässt sich erkennen, wie hilfreich die Erstellung von Personas für die Erstellung von hochwertigem, auf die Zielgruppe abgestimmten Content ist.
Je genauer Du eine Persona ausarbeitest, desto besser kannst Du auch auf ihre Bedürfnisse eingehen. Denn nur, wenn man jemanden wirklich kennt, kann man auch so gut wie möglich auf dessen Bedürfnisse eingehen.
Die Erstellung von Personas lohnt sich nicht nur im B2C Bereich. Mit der Erstellung einer Buyer Persona erstellt man zum Beispiel ein fiktiver Mitarbeiter eines Unternehmens, der Einfluss auf die Kaufentscheidung hat. Sehr oft vergisst man im B2C Bereich, dass man auch hier individuelle Personen anspricht. Diese handeln zwar im Sinne der Firma, aber haben dennoch eigene Bedürfnisse und Vorlieben.
Wie bereits erwähnt, es lohnt sich Zeit in die Zielgruppenanalyse zu investieren. Durch geografische, soziaodemografische, psychologische und verhaltensorientierte Segmentierung erhältst Du eine erste Einteilung und einen groben Überblick über die jeweilige Zielgruppe. Die Einteilung in SINUS-Milieus lässt hilfreiche Rückschlüsse über das Kaufverhalten Deiner Zielgruppe zu. Die Erstellung von konkreten Personas macht Deine Zielgruppe für Dich greifbar und hilft Dir eine Content-Strategie mit Inhalten zu entwickeln, die perfekt auf Deine Zielgruppe und ihre Bedürfnisse ausgerichtet sind.
Hinweis: Je detaillierter Deine Personas ausfallen, desto besser kannst Du Deine Zielgruppe analysieren.
Nützliche Tools für die Zielgruppenanalyse

Es gibt einige praktische und vor allem sehr hilfreiche Tools, die dich bei der Zielgruppensegmentierung unterstützen können. Vor allem Google Analytics, Google Trends und Google AdWords geben einen guten Eindruck von Deiner Zielgruppe. Google AdWords und Google Trends veranschaulichen mit der Keywordanalyse, wie gefragt bestimmte Suchbegriffe sind, woraus sich die Themenrelevanz ergibt.
Google Analytics hingegen wertet die Aktivität der Visitors auf Deiner Website aus. Es zeigt Dir über welchen Weg User auf Deine Website gelangen, welche Endgeräte sie benutzen und welche Seiten besonders interessant für sie sind.
Wenn das Projekt über eine Unternehmensseite bei Facebook verfügt, dann kann eine Auswertung der Daten mit Facebook Insights wichtige Eiblicke bieten.
Old but gold
Aber auch klassische Methoden, wie Kundenumfragen können eine gute Ergänzung zu Analyse-Tools darstellen, da direkt Gespräche immer sehr aufschlussreich sind. Man kann Umfragen beispielsweise über die Website oder im Newsletter mache. Dazu hat man noch den Vorteil, dass sie Kunden das Gefühl geben, dass dem Unternehmen ihre Meinung wichtig ist.
Auch können Sie in branchenrelevanten Blogs, Kommentaren, Einträgen usw. nach Interessanten Informationen forschen. Oft stellen Besucher dort auch Fragen, deren Beantwortung Du in Deine Content-Planung einfließen lassen kannst. Deine Kunden werden es Dir danken und derlei Maßnahmen steigern außerdem ihr Vertrauen in Dich.
Doch Online-Marketing ist ein dynamischer Prozess und auch Deine Zielgruppe verändert und entwickelt sich fortwährend. Daher solltest Du auch nach der „abgeschlossenen“ Zielgruppensegmentierung immer wieder ihr Verhalten überprüfen und gegebenenfalls Änderungen an Deiner Content-Marketing-Strategie vornehmen um mit dieser bestmöglich die Bedürfnisse der Zielgruppe zu befriedigen.
Achtung: Manchmal kann das alles etwas überwältigend auf Dich wirken, doch die Arbeit lohnt sich.
Zusammenfassung – All das ist wichtig für Die Zielgruppenanalyse

Ich fasse Dir hier noch einmal alles zusammen, was für die Definition Deiner Zielgruppe von Bedeutung sein könnte. Die Gewichtung der einzelnen Punkte variiert je nach Geschäftsmodell und der zuvor festgelegten Marketingziele.
Zielgruppensegmentierung - wichtige Kriterien:
- Demographie
- Lebensstil und Lebenssituation
- Einstellungen und Werte
- Individuelle Vorlieben
- Vorgehen im Kaufentscheidungsprozess
- Mediennutzung und Touch Points
- Wettbewerbsprodukte
Für die Segmentierung bieten sich neben der Einteilung in Sinus-Milieus und der Untersuchung von soziodemografischen, geografischen und psychologischen Kriterien einige weitere Vorgehen an. Durch Umfragen kannst Du mehr über Kaufgewohnheiten erfahren und wie Deine Kunden zu Deiner Marke oder Deinem Angebot stehen. Um ein Profil von potenzielle Kunden zu erhalten, oder einen besseren Eindruck von Deiner Zielgruppe zu bekommen, bietet sich eine Analyse der Kundendaten an.
Auch Trendstudien helfen dabei, herauszufinden, was die Gesellschaft aktuell interessiert und bewegt. Als Analysetool im Internet bietet sich hier Google Trends an. Auch die Konkurrenz solltest Du nicht außer Acht lassen, denn wahrscheinlich spricht sie die gleiche Zielgruppe, oder eine ähnliche Zielgruppe an.
Diese Fragen sollten Sie mit der Zielgruppensegmentierung beantworten
- Was hat Deine Zielgruppe für Interessen?
- Welche Werte sind für Deine Zielgruppe wichtig?
- Wo sucht Deine Zielgruppe nach Informationen / Produkten / Dienstleistungen?
- Wie sucht Deine Zielgruppe nach Informationen / Produkten / Dienstleistungen?
- Was für Bedürfnisse haben User, die Interesse an Deinem Produkt / Dienstleistung haben?
- Was für Bedürfnisse haben User, die Dein Produkt / Dienstleistung bereits gekauft ( In Anspruch genommen haben
- Welche Inhalte bieten Deiner Zielgruppe Mehrwert?
Zielgruppensegmentierung – mit Deinen Content-Experten
Zielgruppensegmentierung ist zeitaufwendig und bedeutet für viele Unternehmer eine wahre Geduldsprobe. Doch die Erhebung von Zielgruppendaten muss umfassend und so genau wie möglich vorgenommen werden um wirklich ein realistisches Bild der jeweiligen Zielgruppe zu entwerfen.
Mit der Segmentierung der Zielgruppe kannst Du hochwertigen Content erstellen, der Deiner Zielgruppe Mehrwert bietet, weil er ihre Bedürfnisse erfüllt oder sogar noch die Erwartungen übertrifft. Hochwertiger Content birgt ein großes Potenzial, das keinesfalls unterschätzt werden sollte. Er trägt zum Branding einer Marke bei und bei der Steigerung ihrer Reichweite im Internet. Guter Content optimiert die Neukundengewinnung und stärkt die Bindung an Bestandskunden.
Wir helfen Ihnen gerne!
Content-Marketing ist also ein ausschlaggebender Faktor für erfolgreiches Online-Marketing, der nicht unterschätzt werden sollte. Deshalb lohnt sich eine umfangreiche und zielorientierte Planung in jedem Fall und sorgt langfristig für mehr Kunden und Erfolg.
Zielgruppensegmentierung ist ein weites Feld und erfordert eine Vielzahl an Faktoren, die man unbedingt berücksichtigen muss. Je nach Marke, Produkt oder Dienstleistung spielen unterschiedliche Faktoren eine Rolle für die Zielgruppenanalyse. Zwar gibt es im Internet einige hilfreiche Tools, die Dir helfen, Deine Zielgruppe zu bestimmen, allerdings bieten sich nicht bei jeder Firma die gleichen Tools an. Deshalb ist es ratsam sich an Experten zu wenden, die genau wissen, worauf es ankommt.
Wir als Online-Marketing Agentur haben schon viel Erfahrungen im Bereich Markenaufbau, Content-Erstellung und Zielgruppensegmentierung gesammelt. Wir stehen unseren Kunden jederzeit zur Seite und helfen Dir Deine Zielgruppe zu definieren – für hochwertigen Content, den Deine Zielgruppe lieben wird.
Quellen
- https://kmu-digitalisierung.agency/zielgruppensegmentierung/
- https://www.visioneleven.com/blog/zielgruppensegmentierung/
- https://www.combit.net/crm-software/die-8-kriterien-der-zielgruppensegmentierung/
8 Möglichkeiten, wie du trotz Zeitproblemen Content-Marketing betreiben kannst
Die häufigste Antwort auf die Frage, was die größte Frustration im Content-Marketing ist lautet: ZEIT.
Einzelpersonen und Unternehmen kämpfen darum, die Zeit zu finden, um Inhalte zu produzieren. Und ich verstehe das, es ist nicht unbedingt einfach und es wird nicht über Nacht passieren. Aber wenn es richtig gemacht wird, ist es das immer wert!
In diesem Artikel möchte ich Ihnen gerne einige Tipps geben, was Sie tun können, um mehr Zeit zu finden - oder zumindest wie Sie effizienter arbeiten, wenn es um Ihre Content-Marketing-Bemühungen geht.
Jede einzelne E-Mail kann ein Blogbeitrag sein
Jede einzelne E-Mail, die Sie senden, die eine Frage sehr gut beantwortet, kann ein Blogbeitrag sein. Ich bin immer wieder erstaunt, wie viel Inhalt (per E-Mail) das durchschnittliche Geschäft an einem Tag produziert. Viele dieser E-Mails richten sich an Interessenten und Kunden, beantworten ihre Fragen und geben ihnen die Informationen, die sie suchen. Leider werden die meisten Inhalte nie wieder verwendet.
Man könnte es eine "Content-Marketing-Tragödie" nennen.
Fang an, Selbstgespräche zu führen
Wir leben im digitalen Zeitalter. An diesem Punkt können wir die Straße hinunterfahren und in unser Telefon sprechen, als ob es ein Kunde wäre, und alles aufzeichnen lassen, was wir sagen. Wir können diese Aufnahme im Anschluss an eine Transkriptionsfirma senden, die Ihnen wiederum schnell eine textbasierte Kopie schickt und voilà - ein Blogartikel wurde geschrieben. Wenn man bedenkt, dass die meisten Geschäftsinhaber bessere Redner als Autoren sind, ist dies eine mächtige Art, eine Menge an guten Inhalten schnell zu produzieren.
Blogathon mit Mitarbeitern
Wenn Sie Mitarbeiter haben und in kurzer Zeit eine Menge Inhalte erstellen möchten, ist ein Blogathon vielleicht die perfekte Lösung. Indem man alle Mitarbeiter dazu bringt an einem bestimmten Tag in der Woche Artikel zu schreiben. Wir von Pixelwerker beispielsweise haben einen Blogartikel-Freitag eingeführt, bei dem alle Mitarbeiter mindestens einen Blogartikel schreiben, nicht nur um unseren Agenturblog zu füllen, sondern auch um uns weiterzubilden.
Hol Dir einen Content Manager... und zwar gestern
Es gibt unzählige Texter, die nur darauf warten, dass sie als Content-Manager engagiert werden. Viele dieser Leute haben die richtigen Schreib-, Interview-, Bearbeitungs- und Videofähigkeiten, die ein Unternehmen braucht, um wirklich als Content Manager für das Unternehmen und die Marke zu dienen. Oder Du beauftragst gleich eine Content Marketing Agentur.
Insourcing, Insourcing, Insourcing
Jeder, der Mitarbeiter hat, bezahlt sie bereits, um auf E-Mails zu antworten oder mit Kunden zu telefonieren usw. Sie sprechen die ganze Zeit mit Interessenten und Kunden, um ihre Fragen zu klären. Es wird so viel Zeit in diese Aufgaben investiert, warum wird nicht einfach diese Zeit und dieselben Mitarbeiter (insbesondere die in der Verkaufsabteilung), dafür genutzt um Inhalte zu produzieren?
Finde heraus, wie jeder Mitarbeiter am besten kommuniziert & nutzen diese Kenntnis
Ähnlich wie in Punkt 2 bereits erläutert, verstehen großartige Content-Marketing-Unternehmen bereits, dass nicht jede Person auf die gleiche Weise kommuniziert. Manche bevorzugen es ihr Wissen aufzuschreiben, andere Mitarbeiter wiederum sprechen es lieber aus oder würden es lieber auf Video ausspielen. Große Content-Marketing-Unternehmen identifizieren, wie ihre Mitarbeiter kommunizieren, und sparen so viel Zeit im Produktionsprozess und bekommen so den größten Gewinn für ihr Geld.
Hör auf das zu tun, was nicht die größten Erträge bringt
Jedes Unternehmen hat seine Leistungsschwächen, bei denen es ineffizient arbeitet. Dies gilt auch für Marketingabteilungen. Oft führen Unternehmen Marketing- und Werbekampagnen durch, weil sie denken "wir sollten", und nicht weil es einen klaren strategischen Zweck gibt, von dem bewiesen wurde, dass er starke Ergebnisse erzielt.
Einfach gesagt, wenn die meisten Unternehmen wüssten, was relevante Inhalte für positive (finanzielle) Auswirkungen auf ihr Unternehmen haben, würden diese sich wohl viel mehr auf ein gutes Content-Marketing konzentrieren und andere (nicht effektive) Marketing-Aktivitäten fallen lassen.
"Keine Zeit" ist keine Ausrede
Wenn wir als Menschen etwas zu wenig schätzen, hört man immer:
"Ich habe keine Zeit dafür."
Zugegeben, manchmal ist diese Aussage wahr. Aber bei der Mehrheit der Fälle stimmt dies nicht und die Unternehmensleitung hat es einfach nicht verstanden. Sie haben das Content-Marketing und seine potenziellen Auswirkungen nicht unterschätzt und waren nicht bereit sich näher damit zu beschäftigen. Ich schließe nicht aus, dass Sie (der Leser) in diese Kategorie fallen, aber bitte stellen Sie sicher, dass Sie sich fragen, ob es wirklich um "Zeit" oder etwas ganz anderes geht.
Denke doch einfach mal über eine dieses Beispiel nach:
Ein Möbel-Unternehmen hat 3 Kundenberater eingestellt, damit diese den ganzen Tag telefonisch oder per Mail Kundenfragen bezüglich ihrer Produkte beantworten. Dabei doppeln sich die Fragen der Kunden selbstverständlich häufig, beispielsweise wie genau man den Schrank XY aufbaut oder wie lang die Garantie ist oder wie die Lieferung genau abläuft usw. Anstatt, dass die Kundenberater diese Fragen jedem einzelnen Kunden beantworten, wäre es natürlich viel einfacher, wenn diese Fragen einmalig in einem Blogbeitrag, im FAQ-Bereich oder in einem Video beantwortet würde.
Vorteile: Zum einen würden sicherlich weniger Kunden anrufen oder das Unternehmen anschreiben, weil die Antwort ja bereits auf der Website bereitgestellt wurde. Zum anderen können die Kundenberater/innen bei Nachfragen einfach auf die Inhalte verweisen und können Kunden so schneller „abarbeiten“. Natürlich ist es erst einmal ein Aufwand diese Inhalte zu erstellen, aber wenn diese einmal da sind, spart das Unternehmen nicht nur Geld und Personal (weil langfristig möglicherweise nur ein Kundenberater/in ausreicht). Alles in allem kann ein Unternehmen so langfristig viel effizienter arbeiten.
Ich hoffe, ich konnte dich davon überzeugen, dass Zeitprobleme keine Ausreden dafür sind, kein Content-Marketing zu betreiben. Mit diesen acht Tipps hoffe ich, dass ich aufzeigen konnte, wie Du trotz Zeitprobleme gutes Content-Marketing betreibst.