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Content-Marketing – Definition, Strategien und Ziele

Content-Marketing ist nicht mehr aus einer guten Online-Marketing-Strategie wegzudenken. In einer Zeit, in der wir täglich mit einer Masse an Werbeplakaten und Werbespots überhäuft werden, braucht es neue effektive Marketing-Strategien. Guter Content bietet Kunden Mehrwert und kann so das Image von Unternehmen beeinflussen und verbessern und das führt langfristig auch zu mehr Umsatz.

Content-Marketing ist ein komplexes Thema. Um erfolgreich mit Content-Marketing durchzustarten gibt es einiges zu beachten. Lesen Sie hier alles, was Sie schon immer über Content-Marketing wissen wollten. Mit diesen Informationen kommen auch Sie mit Content-Marketing zum Ziel.

Warum sollten Sie mir das glauben?

– Ganz einfach, weil ich dies bereits viele Jahre erfolgreich für nationale Kunden in meiner Agentur umsetze und etliche Vorträge, unter anderem im Auftrag von Google, für verschiedene Unternehmen gehalten habe.

Google Zukunftswerkstatt 2017

Google Zukunftswerkstatt 2017

 

Was ist Content-Marketing?

Content-Marketing wird auch als Inhaltsmarketing bezeichnet und spricht mit unterhaltenden und informierenden Inhalten die Zielgruppe an. Dabei geht es nicht um klassisches Advertising, vielmehr sollen hochwertige Inhalte Mehrwert für die Zielgruppe bieten. Ziel des Content-Marketings ist die Image-Steigerung von Marken und Unternehmen, sowie Conversion. Als elementarer Teil in der Unternehmenskommunikation ist das Content-Marketing zumeist Teil des Marketing-Mix bei Online-Marketing-Kampagnen.

Eine-Content-Marketing-Strategie kann verschiedene Schwerpunkte haben, so z.B. Branding, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit oder Suchmaschinenoptimierung und ist als Teil des Online-Marketings im E-Mail-Marketing, Social- Media Marketing und Inbound-Marketing vertreten. Diese arbeiten allerdings häufig Hand in Hand.

In einer Welt der Massenmedien prasselt auch dementsprechend viel Werbung auf jeden einzelnen herein. Werbebanner werden oft kaum beachtet oder durch Ad-Blocker einfach ausgeblendet. Mit unterhaltsamen Inhalten, die nicht wie Werbung wirken, kann man großflächig Menschen erreichen. Content wird nicht als Werbung wahrgenommen und doch hilft es beim Branding und der Aufmerksamkeit der Zielgruppe für ein Produkt oder eine Marke.

In Abgrenzung zur klassischen Werbung verfolgt Content-Marketing nicht primär das Ziel ein Unternehmen oder eine Marke positiv darzustellen und aktiv zum Kauf eines Produkts oder einer Dienstleistung anzuregen. Die Zielgruppe soll durch ansprechende Inhalte zur Interaktion mit der Marke angeregt werden, um Vertrauen aufzubauen. Dieser Ansatz dient nur indirekt der Umsatzsteigerung, bietet aber eine effektive Möglichkeit dazu.

 

Die Geschichte des Content-Marketings

Content-Marketing ist für viele ein neuer Begriff und direkt verknüpft mit dem „neuen“ Medium Internet. Doch überraschenderweise gibt es Content-Marketing im Prinzip schon seit Jahrhunderten, denn allgemein betrachtet handelt es sich um einzigartige und unterhaltsame Inhalte, die zur Markenstärkung beitragen – und das geht auch offline.

Hier ein paar Beispiele für die Anfänge von Content-Marketing und warum es besonders in den letzten Jahren so sehr an Bedeutung gewonnen hat.

Schon seit Jahrhunderten nutzen Marken und Unternehmen Content um Geschichten zu erzählen und Kunden zu binden. Genau genommen hat diese Entwicklung schon 4200 v.Chr. mit Höhlenmalereien zum Thema „wie ich einen Speer richtig benutze“ begonnen. Zugegeben, dass es sich dabei wirklich um eine Marketing-Kampagne handelte ist eher unwahrscheinlich. Trotzdem interessant, oder?

Aber spätestens ab dem 19. Jahrhundert kann man wirklich von Content-Marketing im Offline-Bereich sprechen. Zeitschriften etablierten sich zunehmend und wie sonst, als durch guten Content, für den sich die Leser interessieren. Auch die Bekanntheit des Michelin-Guides von 1900 ist das Ergebnis von gutem Content mit Mehrwert für die Verbraucher.

In 2005, noch vor YouTube, gelang einem IT-Manager ein virales Video das mehr als 250.000 Mal gedownloaded wurde. Seit 2007 gibt die Marke Red Bull das Red Bull Magazine heraus und steigert so seinen Bekanntheitsgrad, wie auch seine Reputation.

Durch die vor allem in den 1990er Jahren gestiegene Masse an Werbung hat sich bei den Konsumenten zunehmend eine Werbeblindheit eingestellt. Neue Wege mussten gefunden werden, um die Aufmerksamkeit des Verbrauchers zu erregen. Deshalb fand eine deutliche Verlagerung vom Push-Marketing über direkte Anzeigen zum Pull-Marketing statt. Dafür ist Content-Marketing eine nützliche Methode. Gute Inhalte werden gelesen und angesehen und bekommen die Aufmerksamkeit von Interessierten. Sie werden weniger ignoriert als klassische Werbemittel, wie Werbebanner.

Die Ursprünge des Content-Marketing liegen im Link-Marketing und Corporate Publishing.

Link-Marketing

Ziel des Link-Marketings ist es, die Website im Internet zu verlinken, z.B. auf fremden Websites. Die Verlinkungen dienen der Steigerung des Traffics auf der eigenen Website.

Corporate Publishing

Corporate Publishing bezeichnet Unterenehmenskommunikation durch Veröffentlichung eigener Medien. Es geht dabei um interessante Inhalte, womit die Grenze zum Content-Marketing mittlerweile stark verschwimmt.

Seit einigen Jahren kommen zunehmend Bücher und Zeitschriften zum Thema Content-Marketing heraus, wodurch sich seine zunehmende Bedeutung widerspiegelt. Content-Marketing ist zu einem unverzichtbaren Teil des Marketing-Mix geworden – egal ob online oder offline.

 

Push-Marketing und Pull-Marketing

Push-Marketing

Beim Push-Marketing wirbt der Hersteller beim Großhandel für sein Produkt, um es im Sortiment zu platzieren. Der Händler ist dann für die Werbung zuständig, damit der Konsument auf das Produkt aufmerksam wird. Im Internet besteht Push-Werbung aus klar erkennbarer Werbung, wie Bannerwerbung. Der Nutzer wird also direkt auf das Produkt gestoßen.

 

Push-Marketing

Push-Marketing

 

 

Pull-Marketing

Beim Pull-Marketing wirbt der Hersteller für sein Produkt und richtet sich somit direkt an den Konsumenten. Durch die Nachfrage des Kunden, wird das Produkt ins das Sortiment von Händlern aufgenommen. Im Internet soll der Nutzer selber auf die Idee kommen, sich zu informieren. Er googelt z.B. ein Produkt und wird erst dann, nachdem er sein Interesse bekundet hat, mit Pull-Maßnahmen vom Kauf überzeugt.

Pull-Marketing

Pull-Marketing

 

Was ist Content?

Der Begriff Content beschreibt im Online-Marketing alle Inhalte, die z.B. eine Website interessant und nützlich machen. Dazu zählen u.a. Texte, Bilder und Videos. Die folgende Grafik zeigt Inhalte, die für Content-Marketing genutzt werden.

 

Content-Marketing

Content-Marketing

 

Texte

Jeder Text zählt als Content. Eine beliebte Form im Content-Marketing ist der Blog-Artikel. Blog-Artikel werden genutzt, um Erfahrungsberichte zur Verfügung zu stellen, oder Informationen oder um zu Diskussionen anzuregen. Texte beinhalten häufig auch Bilder und Fotos. Es handelt sich dabei ebenfalls um Content, der die Texte aufwertet.

Textlicher Content findet sich ebenfalls in Form von E-Books, oder Ratgebern. Texte die man z.B. in einem E-Book verwendet, können auch als Promotion nochmal mit Schlagsätzen bei Portalen wie Twitter gepostet werden.

Eine zeitsparende Form von Content ist die Erstellung von Listen. Dabei bieten Sie Lesern oft viel Mehrwert, weil Sie übersichtlich sind und die wichtigsten Inhalte zusammenfassen.

Bei Textinhalten ist eine spannende Überschrift Gold wert. Nur gute Überschriften regen auch zum lesen an.

Bilder und Fotos

Bilder und Fotos werten nicht nur Texte optisch auf, sie dienen auch als Eyecatcher. Betrachter brauchen im Vergleich zu kurzen Texten nur einen Bruchteil der Zeit, um den Inhalt eines Bildes aufzunehmen. Die Informationen prägen sich außerdem besser ein. Besonders über mobile Endgeräte mit meist kleinen Bildschirmen, ist es für die Augen angenehmer ein Bild zu betrachten als einen langen Text zu lesen. Das erklärt auch den großen Erfolg von sozialen Netzwerken, wie Instagram oder Pinterest. Fotos dienen außerdem als Produktbilder. Die meisten Konsumenten entwickeln erst wirkliches Interesse an einem Produkt, wenn sie genau erkennen können, wie es aussieht. Viele Kaufentscheidungen fallen letztendlich sogar aufgrund der Optik von Produkten.

Videos

Videos sind eine sehr ausdrucksstarke Form von Content und beinhalten einen großen Aufwand. Allerdings sind sie bei Nutzern äußerst beliebt. Sie bieten sich vor allem für Erfahrungsberichte und Testberichte an, sowie für Imagevideos. Es handelt sich also um eine noch bessere Möglichkeit für Konsumenten, um sich ein Bild von Unternehmen und ihren Produkten zu verschaffen. Unternehmen beweisen mit hochwertigen Videos außerdem, dass es ihnen wert ist, sich die Mühe für ihre Kunden und für Interessierte zu machen.

Sonstiges

Natürlich sind die Begriffe „Texte“, „Bilder“ und „Videos“ sehr weit gefasst. Unter Content fällt eigentlich alles, was man sehen kann. Dazu zählen Newsletter, E-Books. Collagen, Diagramme, Charts, Eventvideos, Interviews, Skizzen, Illustrationen und vieles mehr.

Es gibt allerdings einen Unterschied zwischen Content und Content im Zuge einer Marketing-Kampagne. Ein einfacher Satz mag zwar lesbar sein, bietet aber noch keinen Mehrwert für den Leser und hat keine langfristigen Auswirkungen auf das Image von Unternehmen. Als Vergleich: Ein einzelner Post bei Facebook ist noch lange kein Social Media Marketing.

Besonders beliebt ist in diesem Rahmen heutzutage Interaktiver Content, der sich vorzugsweise in Sozialen Netzwerken wiederfindet.  Er sollte besonders unterhaltsam sein und wirklich zur Interaktion anregen. Das kann u.a. durch Diskussionsanregungen sein, aber auch durch Rätsel und Gewinnspiele.

 

 

Gründe für Content-Marketing

Im Grunde genommen kann kein Unternehmen, bzw. keine Marke heutzutage mehr auf Online-Marketing verzichten. Ohne Internet-Präsenz wissen die Wenigstens überhaupt von Ihrer Präsenz. Zu jeder guten Online-Marketing-Strategie zählt ein strategisch durchdachtes Content-Marketing. Aber warum? Hier ein paar gute Gründe, warum Content-Marketing so wichtig ist und warum auch Sie eine Content-Marketing-Strategie brauchen.

Die Zielgruppe

Im Zuge der Digitalisierung informieren sich Verbraucher zumeist erst Online über Produkte und Dienstleistungen. Doch dort ist die Konkurrenz groß: Durch guten Content können Sie sich von Ihrer Konkurrenz abheben. Mit Content-Marketing hat man die Möglichkeit an so gut wie jedem Punkt der Costumer Journey Inhalte zu platzieren und gezielt auf Produkte aufmerksam zu machen ohne zu klassischen Werbemitteln zu greifen.

Durch guten Content werden User leichter überzeugt und werden von sich aus zum Kunden. Dafür müssen Nutzer das Gefühl bekommen die richtige Quelle für interessante Informationen mit Mehrwert gefunden zu haben. Das Vertrauen zu dem Unternehmen wird nachhaltig aufgebaut und gestärkt. Man spricht hier auch von „brand loyality“. Diese ergibt sich aus der durch die Inhalte dargestellten Kompetenz der Unternehmen oder Marken, sowie der Nähe zum Kunden.

Push Marketing

…funktioniert schon lange nicht mehr so effektiv wie früher. Dazu kommt, dass Medien wie Werbebanner auf mobilen Endgeräten häufig nicht angezeigt werden oder durch AdBlocker ausgeblendet werden. Man benötigt also bessere Mittel, um die Konsumenten zu erreichen und auf sich aufmerksam zu machen.

Soziale Netzwerke

Soziale Netzwerke wurden zunächst geschaffen, um Privatpersonen zu vernetzen. Aus Sicht der Konsumenten sind Marken und Unternehmen erst einmal Fremdlinge. Das bedeutet, sie müssen sich anpassen. Dafür braucht man interessanten Content, der für Interaktion mit Verbrauchern führt und diese zu Kunden umwandelt.

Suchmaschinenoptimierung

Die Qualität der Inhalte ist ein ausschlaggebender Faktor für SEO. Der Google Algorithmus legt immer mehr Wert auf wertvolle und eindeutige Inhalte. Ein weiterer Faktor ist die Verweildauer der Nutzer. Je besser der Content, desto höher die Verweildauer und das mag der Googlebot.

 

Die Ziele des Content-Marketings

Vor der Planung einer Content-Marketing-Strategie stellt sich die große Frage: Was möchte ich erreichen? Eine klare Zieldefinition ist der erste Schritt für eine erfolgreiche und zielorientierte Marketing-Strategie. Die Strategie sollte dabei immer den allgemeinen Unternehmenszielen angepasst werden. Content-Marketing verfolgt drei wichtige Ziele, wobei man zwischen einem kundenorientierten und einem imageorientierten Ansatz unterscheiden kann.

  • Positionierung der Marke
  • Neukundengewinnung
  • langfristige Kundenbindung

Diese drei Hauptziele schließen einige Faktoren mit ein. Dazu zählen der Markenaufbau, bzw. das Branding und der Aufbau von Vertrauen. Durch Suchmaschinenoptimierung können mehr Besucher/Leser generiert werden, wodurch bei einer guten Strategie auch die Conversion Rate steigt.  Mit Hilfe von Social Media Marketing können sich die Inhalte von selber verteilen, so z.B. im Viralen-Marketing und im Referring-Marketing.  Dadurch erhöht sich die Reichweite von Marken rasant mit vergleichsweise geringem Zeit- und Kostenaufwand.

Weitere Ziele sind:

 

Content-Marketing-Strategie und Content-Marketing-Kampagne

Ein einzelner hochgeladener Text oder ein Video ist noch lange kein Content-Marketing. Gutes Content-Marketing braucht eine Richtung, die mit gut durchdachten Zielen passend zur Unternehmensstrategie geplant wird.

Content-Marketing-Strategien verfolgen langfristige Ziele und werden mit Content-Marketing-Kampagnen umgesetzt. Kampagnen sind meistens zeitlich begrenzt und verfolgen also kurz- bis mittelfristige Ziele und dienen im besten Falle den Zielen einer übergeordneten Marketing-Strategie. Während eine Marketing-Strategie ganzheitlichen Zielen folgt, folgt eine Kampagne eher operativen und taktisch messbaren Zielen.

 

Wie funktioniert Content-Marketing?

Eine gute Content-Strategie muss sorgfältig geplant werden. Nach der Zieldefinition folgt die Analyse der Zielgruppe, auf die die Inhalte im weiteren Verlauf abgestimmt werden. Zur Planungs- und Analysephase zählen außerdem Themenrecherche und Keyword-Recherche. Nach der ersten Planungsphase wird der Conent geplant und Prioritäten festgelegt. Dabei ist es zum Beispiel wichtig auf welchen Themen der Fokus liegen soll, oder welche Art von Content vorrangig benutzt werden soll. Häufig wird zu diesem Zweck auch ein Redaktionsplan angelegt, um die langfristige Planung festzuhalten.

Für die Umsetzung des Content-Marketing-Konzepts wird im nächsten Schritt der passende Content erstellt und publiziert. Der veröffentlichte Content muss Lesern interessante Inhalte mit Mehrwert bieten. Der Content dreht sich dabei nur selten ganz direkt um ein spezielles Produkt, sondern bewegt sich inhaltlich eher drum herum. Suchmaschinenoptimierung ist ein wichtiges Instrument, damit der Content am Ende auch gefunden wird. Dafür bietet sich u.a. eine Keyword-Recherche an.

Regelmäßiges Controlling ist die Grundvoraussetzung für erfolgreiches Content-Marketing. Über die Zielsetzung lassen sich Kennziffern priorisieren, anhand derer der Erfolg gemessen werden kann. Diese sollten regelmäßig gemessen und ausgewertet werden. Content-Marketing ist ein stetiger Kreislauf. Aufgrund der Auswertung von Kennzahlen zur Erfolgsmessung können Verbesserungen an der Marketing-Strategie vorgenommen werden.

Marketing-Kreislauf

Marketing-Kreislauf

 

1. Tipp

Vergessen Sie nicht, dass Sie in erster Linie Content für Menschen produzieren und nicht für die Suchmaschine – von Keywords zerfressene Texte sind nicht das Ziel!

Lesen Sie hier mehr über die datenbasierte Themenrecherche.

2. Tipp

Achten Sie auf verschiedenen Content je nach Plattform, die Sie nutzen. In Social Media Kanälen, wie z.B. Facebook, ist zum Großteil anderer Content gefragt, als auf der Website von Unternehmen.

3. Tipp

Durch Verlinkungen zu den eigenen Produkten und Dienstleistungen tragen Sie aktiv zur Conversion bei.

4. Tipp

Bei Blogeinträgen ist es sinnvoll deutlich zu machen, wer hier schreibt. Eine Autorenbox mit einem kleinen Informationstext oder ein Foto vom Autor schafft Nähe und Leser bauen schneller Vertrauen auf.

Damit Content-Marketing erfolg hat, sollte man genau wissen, welche Formate sinnvoll sind und welche zur jeweiligen Zielgruppe passen. Dabei können z.B. Umfragen hilfreich sein.

 

Analyse der Zielgruppe

Der Fokus einer guten Content-Strategie sollte immer auf der Zielgruppe liegen. Bei der systematischen Planung spielen die Touchpoints der Costumer Journey eine wichtige Rolle. Die Costumer Journey bezeichnet den Weg, den ein Kunde von der ersten Aufmerksamkeit auf ein Produkt bis zum Kauf geht. Einige Touchpoints können über verschiedene Trackingtools nachvollzogen und analysiert werden. Push-Marketing gibt zwar häufig den letzten Anreiz zum Kauf, doch zuvor spielen Pull-Maßnahmen, z.B. in Form von Content-Marketing eine wichtige Rolle, um das Interesse an einem Produkt oder einer Dienstleistung zu wecken. Daher ist Content-Marketing ein sehr wichtiger Faktor für erfolgreiches Online-Marketing.

Content-Marketing lässt sich in Bezug auf die Zielgruppe in drei Phasen unterteilen. Zuerst wird die Zielgruppe aktiviert, das heißt mit Content wird ihre Aufmerksamkeit erregt. Die nächste Phase besteht aus Interaktion mit der Zielgruppe, wodurch eine Bindung hergestellt wird. Am Ende kommt es zur Abschlussphase. Die Abschlussphase ist von den Zielen des jeweiligen Unternehmens abhängig.

 

Phasen der Kundenbindung

Phasen der Kundenbindung

 

Da eine gute Content-Marketing-Strategie sowohl neue Kunden binden, also auch die Beziehung zu bereits vorhandenen Kunden stärken soll, ist es wichtig für beide Gruppen Mehrwert zu bieten.

 

Content-Marketing-Kanäle

Eine gute Content-Strategie schließt mehr Kanäle mit ein, als nur eine Website oder nur eine Social Media Plattform. Ein Kanal reicht bei der großen Online-Konkurrenz nur selten aus. Vernetzung ist alles, so kann man z.B. über Social Media- Kanäle mehr Traffic für die eigene Website oder den Online-Shop generieren.

Es lässt sich zwischen drei Kanälen unterscheiden, auf denen Content platziert werden kann. Man unterscheidet zwischen bezahlten Medien Paid Media), eigenen Kanälen (Owned Media) und Veröffentlichungen (Earned Media).

Owned Media

Owned Media meint die eigenen Kanäle, also z.B. die eigene Website, der Online-Shop, aber auch den Blog oder Newsletter. Der Vorteil an diesem Kanal ist die Kontrolle, die man über die Inhalte und deren Qualität hat. Der Nachteil ist die zumeist geringere Reichweite als bei Paid Media. Es lohnt sich hier Experten zu beauftragen, die z-B. Maßnahmen für die Suchmaschinenoptimierung vornehmen.

Paid Media

Paid Media-Kanäle werden für die Veröffentlichung von bestimmten Content bezahlt. Derlei Anzeigen können z.B. über Google geschaltet werden. Auch hier hat man eine weitreichende Kontrolle über die Inhalte, da man für deren Veröffentlichung bezahlt. Der Nachteil ist, dass es sich bei Paid Media zumeist um Anzeigen handelt, also um Push-Werbung, die, wie bereits erläutert, nur in besonderen Fällen Vorteile hat und wenig für die Reputation eines Unternehmens tut. Dennoch gehört Paid Media in fast jedes gute Online-Marketing.

Earned Media

Earned Media ist ein Teil der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und hat das Ziel guten Content zu erstellen, der dann auf anderen Kommunikationsplattformen veröffentlicht wird. Da das Unternehmen dann aus Verbrauchersicht nicht der Absender ist, steigt die Glaubwürdigkeit und es kann eine höhere Reichweite erzielt werden. Allerdings hat man wenig Kontrolle über die veröffentlichten Inhalte. Ein Beispiel für Earned Media ist eine Art des Influencer-Marketings.

 

Kennzahlen im Content-Marketing

Egal wie gut der Content ist, er bringt erst was, wenn er auch gefunden und gelesen oder angesehen wird. Im Online-Marketing gibt es den großen Vorteil, dass der Erfolg von Marketing-Maßnahmen fast unmittelbar und relativ genau gemessen und ausgewertet werden kann. Ja richtig, im Content-Marketing geht es nicht nur darum ansprechende Inhalte online zu stellen. Durch die stetige Messung der Ergebnisse können zeitnah Verbesserungen in der Content-Marketing-Strategie vorgenommen werden.

Mit Hilfe von Analysetools wie Google Analytics, Google Search Control und Social Media Monitorings können der ROAS (Return on Advertising Spend) und der ROI (Return on Investment) einer Marketing-Kampagne ermittelt werden. Die Ergebnisse erlauben dann eventuell notwenige Verbesserungen der Kampagne. Im Gegensatz zu offline-Werbemitteln verläuft so weniger Geld einfach im Sande.

Da sehr viele Faktoren in eine Analyse mit einbezogen werden können, ist es wichtig Prioritäten zu setzen. Die wichtigen Kennzahlen im Content-Marketing richten sich nach der Zieldefinition einer Marketing-Strategie. Je nach Ziel müssen die Kennzahlen gut überdacht und nach Priorität geordnet werden. Im folgenden stellen wir Ihnen drei mögliche Ziele und passende Kennzahlen vor:

Kontakte aufbauen

Kunden binden

  • Anzahl der Follower in Sozialen Netzwerken
  • Anzahl neuer Abonnements
  • Interaktion; z.B. Anzahl Kommentare
  • Absprungrate
  • Anzahl wiederkehrender Besucher
  • Seitenaufrufe pro Besucher
  • Aufenthaltszeit
  • Page Impressions

Reichweite

  • Traffic
  • Anzahl Social Shares
  • Anzahl Backlinks

 

 

Content-Marketing als zentrales Element im Inbound-Marketing

Das Ziel von Inbound-Marketing ist es, durch Pull-Maßnahmen Kunden anzuziehen um Leads und Bestellungen zu generieren. Daher ist es eng verwandt mit dem Content-Marketing, das ebenfalls durch interessante Inhalte Kunden akquiriert. Content-Marketing stellt eine für das Inbound-Marketing relevante Pull-Maßnahme dar.

Häufig werden diese zwei Marketing-Varianten wegen ihren Ähnlichkeiten sogar synonym gebraucht. Allerdings verfolgen sie beide unterschiedliche Ziele.

Die Ziele von Content-Marketing

Content-Marketing verfolgt in der Regel eine mittel-bis langfristige Strategie und dienst vor allem langfristige Kundenbindung aber auch Neukundenbildung durch Markenaufbau und Imageverbesserung.

Die Ziele von Inbound-Marketing

Inbound-Marketing verfolgt zumeist eher kurz- bis mittelfristige Ziele und zielt vermehrt auf Leads und Aufträge/Bestellungen/Käufe ab.

 

Ähnliche Marketingformen

Wie bereits erwähnt ist Content ein wichtiger Teil bei fast allen Online-Marketing-Strategien. Content-Marketing ist ein wichtiger Bestandteil im Online-Marketing-Mix und ist daher stark interdisziplinär ausgelegt.

Influencer Marketing

Influencer sind bekannte Personen, die sich z.B. durch einen Blog oder YouTube-Kanal eine große Fangemeinde aufgebaut haben. Beim Influencer-Marketing wird Content-Marketing mit der Reichweite der Influencer kombiniert und möglichst viele Verbraucher zu adressieren. Influencer treten auch häufig als Markenbotschafter auf und haben somit direkte Auswirkungen auf das Markenimage. Ein weiterer Vorteil ist, dass Influencer sich durch guten Content bereits eine Community aufgebaut haben, man kann also davon ausgehen, dass das eigene Unternehmen, bzw. die Produkte ansprechend präsentiert werden.

Native Advertising

Bei Native Advertising handelt es sich um Werbeanzeigen, die wie redaktionelle Texte aufgebaut sind und daher nicht auf den ersten Blick als Werbung erkannt werden. Native Advertising wird zumeist seinem Umfeld angepasst, sodass man nicht erkennt, dass es sich um gesonderten Inhalt handelt. Dabei wird auf interessanten Content gesetzt, damit die Anzeigen gelesen werden. Native Advertising geht mit nutzbringenden Inhalten über die Vermittlung von einfach Werbebotschaften hinaus.

Suchmaschinenoptimierung

Interessenten aus dem B2B- und B2C-Bereich suchen zuerst über Suchmaschinen wie Google, wenn Sie sich Informationen über ein Produkt oder ein Thema wünschen. Guter und vor allem einzigartiger Content ist ausschlaggebend für das Google-Ranking.

Daher gehen Suchmaschinenoptimierung und Content Hand in Hand. Zum einen ist das Google-Ranking wichtig, damit der gesuchte Artikel gefunden wird und zum anderen spielen besonders bei kostenaufwendigen Produkten die dazu vorhandenen Informationen einen ausschlaggebenden Aspekt für die Umwandlung zum Kunden.

Bis 2012 war guter Content nicht unbedingt notwendig für das Google-Ranking. Mit dem Panda-Update nahm Google Maßnahmen vor, damit die Suchergebnisse nicht mehr durch Linkhandel manipuliert werden können. Ab jetzt war eines der wichtigsten Ziele Content, der so gut ist, dass er Backlinks generiert. In den Jahren 2012 bis 2014 kam es noch zu einigen Abstrafungen bis endgültig ein Umdenken im Bereich SEO erreicht wurde. Dadurch trat das Thema guter Content im Word Wide Web immer mehr in den Vordergrund.

 

Wer macht Content-Marketing?

Content-Marketing lässt sich in zwei ebenen einteilen: Das strategische Content-Marketing und das taktische Content-Marketing.

Ersteres hat Branding, bzw. Markenaufbau als Hauptziel, während taktisches Content-Marketing eher in Richtung Inbound-Marketing angesiedelt wird und Leads als Ziel hat.

Allerdings lassen sich diese Ebenen nur schwer voneinander trennen und sind oft beide Teil einer ganzheitlichen Content-Strategie, da sich beide Aspekte gegenseitig beeinflussen.

Content-Marketing wird in einer Agentur nur selten von einer einzelnen Person betrieben, da dazu auch Instrumente, wie Planung, Vertrieb, Suchmaschinenoptimierung, Content-Produktion und PR zählen. Es handelt sich also häufig um einen Chief-Content-Officer, oder Content-Marketing-Manager, der für das strategische zuständig ist und die Aufgaben an die verschiedenen involvierten Abteilungen delegiert.

 

Die Bedeutung von Content-Marketing

In den 1990er Jahren kam es zu einer Flut an Werbung im TV, Radio, als Werbebanner oder in Zeitschriften. Das Ergebnis: Werbeblindheit. Die einzelnen Werbemittel sind in der Flut an Werbung untergegangen und wurde von den Konsumenten nicht mehr in der Weise aufgenommen, wie es noch zehn Jahre zuvor der Fall war. Auch im Internet wurden zu Beginn Anzeigen als Push-Maßnahmen wie Printwerbung umgesetzt und gingen somit ebenfalls in der Masse unter.

Eine neue Strategie musste gefunden werden. Daher fand ein Umschwung auf Pull-Marketing-Maßnahmen statt, bei denen der Nutzer den ersten Schritt macht.

Guter Content unterscheidet sich von klassischen Werbemaßnahmen, da er auf den ersten Blick nicht als Werbung erkannt wird. Er fungiert als indirekte Werbemaßnahme. Nutzer lesen etwas interessantes und werden so auf eine Marke aufmerksam. Bei erfolgreichen Content-Marketing wird eine Veränderung der inneren Einstellung zu der Marke bewirkt, wodurch auch eher ihre Produkte gekauft werden.

Erst nachdem Nutzer eine gewisse Bindung zu einer Marke oder einem Produkt aufgebaut haben, wird mit Push-Marketing der letzte Impuls zum Kauf gegeben.

Content-Marketing hat die gesamte Unternehmenskommunikation nachhaltig verändert, denn Marken und Unternehmen sind mittlerweile auch Publisher. Wo früher der Schwerpunkt auf Paid Media lag, findet jetzt ein Wandel in Richtung Owned Media statt. Das bedeutet eine große Veränderung für Unternehmen, da das bisherige Marketing oft von Grund auf überarbeitet werden muss.

 

 

Warum Sie eine Werbeagentur für Ihr Content-Marketing brauchen

Content-Marketing im Bereich Online-Marketing hat die Marketinglandschaft der letzten Jahre stark verändert. Qualitativ hochwertige Inhalte schaffen nachhaltige Vorteile gegenüber den klassischen Werbeträgern.

Es handelt sich um ein stark interdisziplinäres Gebiet des Online-Marketings und angesichts all der Möglichkeiten, die das Internet für Content-Marketing bietet, passiert es leicht, dass mal mal den Überblick oder den Fokus aus den Augen verliert. Als Experten im Online-Marketing sind wir jederzeit auf dem aktuellen Stand und entwickeln für unsere Kunden einzigartige und gewinnbringende Content-Marketing-Strategien.

Mit wirtschaftlichen Denken und unserer Erfahrung entwickeln wir einzigartigen Content mit Mehrwert und übernehmen die Umsetzung eines ansprechenden Layouts, sowie das Seeding. Gerne stehen wir Ihnen bei der Entwicklung Ihrer Content-Marketing-Strategie zur Seite. Mit uns sparen Sie Zeit und Personal und erhalten eine auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Content-Marketing-Strategie.

Durch unsere langjährige Arbeit und über 100 erfolgreiche Projekte, konnten wir viele Erfahrungen sammeln. Dieses Know-How im Online-Marketing gaben wir u.a. bei Vorträgen von Google, der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer weiter.

Mit Know-How, Kreativität und Leidenschaft entwickeln wir auf unsere Kunden abgestimmte Marketing-Strategien, die Sie sicher und nachhaltig zum Erfolg führen. Gemeinsam setzen wir Ihr Online-Marketing so um, dass Sie langfristig Ihren Umsatz und Return-On-Investment steigern.

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