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E-Mail Marketing Tool: Das solltest Du bei Deiner Wahl beachten

E-Mail Marketing ist eine der effektivsten Methoden, um potenzielle Kunden zu erreichen und bestehende Kundenbeziehungen zu pflegen. Eine der wichtigsten Voraussetzungen dafür ist jedoch die Verwendung eines leistungsfähigen E-Mail Marketing Tools. In diesem Artikel werden Dir die Vorteile von E-Mail Marketing Tools vorgestellt und Dir gezeigt, welche Funktionen ein gutes Tool haben sollte.

Was ist ein E-Mail Marketing Tool?

Ein E-Mail Marketing Tool ist eine Software, die es Dir ermöglicht, E-Mail Kampagnen zu erstellen, zu versenden und zu verwalten. Mit einem E-Mail Marketing Tool hast Du die Möglichkeit, Deine E-Mail-Liste zu segmentieren, personalisierte E-Mails zu versenden und den Erfolg Deiner Kampagnen zu messen.

Warum ist ein E-Mail Marketing Tool wichtig?

Ohne ein E-Mail Marketing Tool wäre es sehr aufwendig, E-Mail Kampagnen manuell zu erstellen, zu versenden und zu verwalten. Ein E-Mail Marketing Tool erleichtert Dir diese Aufgaben und ermöglicht es Dir, Deine E-Mail-Kampagnen effektiver und effizienter zu gestalten.

Ein weiterer wichtiger Vorteil eines E-Mail Marketing Tool ist die Möglichkeit, den Erfolg Deiner Kampagnen zu messen. Mit den Analysefunktionen eines E-Mail Marketing Tools kannst Du beispielsweise die Öffnungsraten und Klickraten Deiner E-Mails nachverfolgen und so herausfinden, welche Inhalte bei Deinen Empfängern besonders gut ankommen.

Welche Funktionen sollte ein gutes E-Mail Marketing Tool haben?

Ein gutes E-Mail Marketing Tool sollte über verschiedene Funktionen verfügen, die Dir die Erstellung, den Versand und die Verwaltung Deiner E-Mail Kampagnen erleichtern. Dazu gehören beispielsweise:

  • Eine intuitiv zu bedienende E-Mail-Editor, mit dem Du personalisierte E-Mails erstellen kannst.
  • Die Möglichkeit, Deine E-Mail-Liste zu segmentieren und personalisierte E-Mails an verschiedene Zielgruppen zu versenden.
  • Analysefunktionen, mit denen Du den Erfolg Deiner E-Mail Kampagnen nachverfolgen kannst.
  • Automatisierungsfunktionen, die es Dir ermöglichen, E-Mail Kampagnen automatisch zu versenden oder auf bestimmte Aktionen der Empfänger zu reagieren.
  • Die Möglichkeit, Anhänge und Bilder in E-Mails zu integrieren, um die Inhalte ansprechender zu gestalten.
  • Die Möglichkeit, E-Mail-Vorlagen zu erstellen und zu speichern, um Zeit bei der Erstellung von E-Mails zu sparen.
  • Eine integrierte Abmeldefunktion, um sicherzustellen, dass Deine E-Mails nur an Empfänger versendet werden, die sich aktiv für Deine Kampagnen angemeldet haben.

Wie wähle ich das richtige E-Mail Marketing Tool aus?

Es gibt eine Vielzahl von E-Mail Marketing Tools auf dem Markt, die unterschiedliche Funktionen und Preisklassen haben. Bevor Du Dich für ein Tool entscheidest, solltest Du Dir überlegen, welche Anforderungen Du an ein E-Mail Marketing Tool hast und welche Funktionen für Dich besonders wichtig sind.

Eine gute Möglichkeit, um die passende Lösung zu finden, ist die Nutzung von Testversionen oder Demos, die die meisten Anbieter zur Verfügung stellen, um ihre Produkte zu präsentieren. So hast Du die Möglichkeit, die Benutzerfreundlichkeit und die Funktionalitäten der verschiedenen Tools zu testen und diejenige Lösung auszuwählen, die am besten zu Deinen Anforderungen passt.

Das Wichtigste im Überblick

E-Mail Marketing Tools sind unverzichtbar für jeden, der erfolgreich E-Mail Kampagnen durchführen möchte. Sie erleichtern die Erstellung, den Versand und die Verwaltung von E-Mail Kampagnen und ermöglichen es Dir, den Erfolg Deiner Kampagnen zu messen. Wenn Du das richtige E-Mail Marketing Tool auswählst, kannst Du Deine E-Mail-Kampagnen noch effektiver gestalten und Deine Erfolgsrate steigern.

FAQ zu E-Mail Marketing Tool

Wofür wird das E-Mail Marketing eingesetzt?

E-Mail Marketing wird verwendet, um potenzielle Kunden zu erreichen und bestehende Kundenbeziehungen zu pflegen. Es ermöglicht Unternehmen, gezielte und personalisierte E-Mail-Kampagnen zu erstellen und zu versenden, um ihre Produkte und Dienstleistungen zu bewerben, Kunden zu informieren und die Marke zu stärken.

Welche Funktionen sollte ein gutes E-Mail Marketing Tool haben?

Ein gutes E-Mail Marketing Tool sollte über einen intuitiv zu bedienende E-Mail-Editor, die Möglichkeit zur Segmentierung der E-Mail-Liste, Analyse- und Automatisierungsfunktionen, die Möglichkeit Anhänge und Bilder zu integrieren, außerdem E-Mail-Vorlagen zu erstellen und speichern sowie eine integrierte Abmeldefunktion verfügen.

Wie wähle ich das richtige E-Mail Marketing Tool aus?

Es gibt eine Menge E-Mail Marketing Tools auf dem Markt, die unterschiedliche Funktionen und Preisklassen haben. Bevor man sich für ein Tool entscheidet, sollte man sich überlegen, welche Anforderungen man an ein sein Tool hat und welche Funktionen für einen entscheidend sind. Eine gute Möglichkeit ind Testversionen und Demos zu nutzen, die viele Anbieter zur Verfügung stellen.

Quellen


Unique selling point beispiel

Unique Selling Point Beispiele: 5 inspirierende Ideen für Dein Alleinstellungsmerkmal

Hast Du schon einmal von einem Unique Selling Point (USP) gehört? Nein? Dann ist es jetzt höchste Zeit, dass Du Dich damit auseinandersetzt! Der Unique Selling Point, auch Alleinstellungsmerkmal oder USP genannt, ist ein besonderes Merkmal oder eine Eigenschaft, die Dein Produkt oder Deine Dienstleistung von allen anderen unterscheidet. Er ist der Grund, warum Kunden Dein Angebot wählen sollten und nicht das Deiner Konkurrenz.

In diesem Blogartikel findest Du heraus, wie Du Deinen USP findest und wie Du ihn in Deinem Marketing einsetzen kannst. Auch einige Unique Selling Point Beispiele, um Dir zu veranschaulichen, wie ein USP aussehen kann, gibt es hier!

Was ist ein Unique Selling Point?

Der Unique Selling Point ist ein besonderes Merkmal oder eine Eigenschaft Deines Produkts oder Deiner Dienstleistung, das sie von allen anderen unterscheidet. Es ist der Grund, warum Kunden Dein Angebot wählen sollten und nicht das Deiner Konkurrenz.

Der USP sollte auf den Bedarf und die Wünsche Deiner Zielgruppe ausgerichtet sein und ihnen einen klaren Nutzen bieten. Er sollte einzigartig sein und nicht von Deiner Konkurrenz angeboten werden.

Der USP ist ein wichtiger Bestandteil Deiner Marketingstrategie, da er dazu beitragen kann, Dein Angebot attraktiver zu machen und es von der Konkurrenz abzuheben. Er hilft Dir auch, Deine Zielgruppe besser zu verstehen und ihre Bedürfnisse und Wünsche besser abzudecken.

Wie finde ich meinen USP?

Bevor Du Deinen USP findest, solltest Du zunächst Deine Zielgruppe genau definieren. Überleg Dir, wer Deine idealen Kunden sind und welche Probleme oder Herausforderungen sie haben. Welche Bedürfnisse und Wünsche haben sie und wie kannst Du ihnen einen Nutzen bieten?

Anschließend solltest Du eine SWOT-Analyse durchführen. SWOT steht für Stärken, Schwächen, Chancen und Bedrohungen. Beantworte die folgenden Fragen:

  • Was sind die Stärken Deines Produkts oder Deiner Dienstleistung?
  • Was sind die Schwächen Deines Produkts oder Deiner Dienstleistung?
  • Welche Chancen bietet Dein Produkt oder Deine Dienstleistung Deiner Zielgruppe?
  • Welche Bedrohungen gibt es für Dein Produkt oder Deine Dienstleistung?

Die Antworten auf diese Fragen können Dir dabei helfen, Deinen USP zu finden. Konzentriere Dich dabei auf die Stärken Deines Angebots und überleg Dir, wie Du sie zu Deinem Alleinstellungsmerkmal machen kannst. Bedenke auch, dass Dein USP nicht unbedingt eine konkrete Eigenschaft Deines Produkts oder Deiner Dienstleistung sein muss, sondern auch der Nutzen, den Du Deiner Zielgruppe bietest, sein kann.

Unique Selling Point Beispiele

Um Dir eine Idee zu geben, wie ein USP aussehen kann, sind hier einige Beispiele für Dich:

  • Ein Restaurant, das ausschließlich vegane und vegetarische Gerichte anbietet und damit eine Nische in der Gastronomie abdeckt.
  • Ein Online-Shop für Babyausstattung, der sich auf umweltfreundliche und nachhaltige Produkte spezialisiert hat und damit einen besonderen Nutzen für umweltbewusste Eltern bietet.
  • Ein Coaching-Unternehmen, das sich auf die berufliche Entwicklung von Frauen spezialisiert hat und damit eine Zielgruppe anspricht, die in vielen anderen Coaching-Angeboten nicht berücksichtigt wird.
  • Ein Hotel, das seinen Gästen einen kostenfreien Shuttleservice zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt anbietet und damit einen besonderen Mehrwert bietet.
  • Ein Elektronik-Shop, der einen umfangreichen Reparaturservice anbietet und damit einen besonderen Nutzen für Kunden bietet, die keine Lust haben, ihr defektes Gerät selbst zu reparieren oder lange auf eine Reparatur warten wollen.

Wie setze ich meinen USP in meinem Marketing ein?

Nachdem Du Deinen USP gefunden hast, ist es wichtig, ihn in Deinem Marketing konsequent einzusetzen. Dein USP sollte in allen Deinen Marketingmaßnahmen präsent sein, damit Deine Zielgruppe ihn auch wahrnimmt und sich an ihn erinnert.

Einige Möglichkeiten, wie Du Deinen USP in Deinem Marketing einsetzen kannst, sind:

  • Erwähne Deinen USP in Deiner Werbekampagne und in Deinen Anzeigen.
  • Verwende Deinen USP in Deinem Claim oder in Deinem Slogan.
  • Erwähne Deinen USP auf Deiner Webseite und in Deinen Produktbeschreibungen.
  • Nutze Deinen USP in Deinem Social-Media-Marketing und in Deinen E-Mail-Marketing-Kampagnen.
  • Erwähne Deinen USP in Deinem Kundenservice und in Deinen Verkaufsgesprächen.

Das Wichtigste im Überblick

Der Unique Selling Point ist ein wichtiger Bestandteil Deiner Marketingstrategie, da er dazu beitragen kann, Dein Angebot attraktiver zu machen und es von der Konkurrenz abzuheben. Er hilft Dir auch, Deine Zielgruppe besser zu verstehen und ihre Bedürfnisse und Wünsche besser abzudecken.

Um Deinen USP zu finden, solltest Du zunächst Deine Zielgruppe genau definieren und eine SWOT-Analyse durchführen. Konzentriere Dich dabei auf die Stärken Deines Angebots und überleg Dir, wie Du sie zu Deinem Alleinstellungsmerkmal machen kannst. Bedenke, dass Dein USP nicht unbedingt eine konkrete Eigenschaft Deines Produkts oder Deiner Dienstleistung sein muss, sondern auch der Nutzen, den Du Deiner Zielgruppe bietest, sein kann.

Sobald Du Deinen USP gefunden hast, ist es wichtig, ihn in Deinem Marketing konsequent einzusetzen. Erwähne ihn in Deiner Werbekampagne, in Deinen Anzeigen, auf Deiner Webseite und in Deinen Produktbeschreibungen. Nutze ihn auch in Deinem Social-Media-Marketing und in Deinen E-Mail-Marketing-Kampagnen. Erwähne Deinen USP auch in Deinem Kundenservice und in Deinen Verkaufsgesprächen.

FAQ zum Thema Unique Selling Point Beispiel

Was ist ein Unique Selling Point (USP)?

Der Unique Selling Point (USP) ist ein besonderes Merkmal oder eine Eigenschaft eines Produkts oder einer Dienstleistung, das es von allen anderen unterscheidet. Er ist der Grund, warum Kunden das Angebot wählen sollten und nicht das der Konkurrenz.

Wie finde ich meinen USP?

Um Deinen USP zu finden, solltest Du zunächst Deine Zielgruppe genau definieren und ihre Bedürfnisse und Wünsche verstehen. Anschließend solltest Du eine SWOT-Analyse durchführen, in der Du die Stärken, Schwächen, Chancen und Bedrohungen Deines Angebots betrachtest. Konzentriere Dich dabei auf die Stärken Deines Angebots und überleg Dir, wie Du sie zu Deinem Alleinstellungsmerkmal machen kannst. Bedenke, dass Dein USP nicht unbedingt eine konkrete Eigenschaft Deines Produkts oder Deiner Dienstleistung sein muss, sondern auch der Nutzen, den Du Deiner Zielgruppe bietest, sein kann.

Welche Unique Selling Point Beispiele gibt es?

Beispiele für USP sind beispielsweise ein Coaching-Unternehmen, das sich konkret auf die berufliche Entwicklung von Frauen spezialisiert, sodass eine Zielgruppe angesprochen wird, die oftmals nicht in anderen Angeboten auftaucht, oder ein Hotel mit einem kostenfreien Shuttleservice zu den schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, was ebenfalls ein Alleinstellungsmerkmal ist.

Quellen

 


Networking

7 Tipps für Networking – deshalb ist die Kontaktpflege so wichtig

Business ist sehr menschenorientiert. Transaktionen werden von Menschen gemacht. Um ein erfolgreicher Unternehmer zu sein, musst du deswegen erfolgreiches Networking betreiben. Networking bedeutet, dass du Dir ein Netzwerk von Menschen aufbaust, beispielsweise anderen Unternehmern, Beratern, Rechtsanwälten, potentiellen Kunden und Lieferanten.

Gründer brauchen ein wirklich gutes Netzwerk, um das Unternehmen zum Laufen zu bringen und einen Anfangsimpuls zu geben. Erfolg ist davon abhängig, was du weißt und wen du kennst. Die Leute, die du kennst, können eine Hebelwirkung auf dein Unternehmen haben und so einen riesigen Pool an Ressourcen für Hilfe und Beratung zur Verfügung stellen.

Warum Networking?

Deshalb musst du Dir ein Netzwerk aufbauen, wenn du ein erfolgreicher Unternehmer werden willst. Networking tut nicht weh und die Vernetzung mit anderen Menschen wird Dir und deinem Unternehmen helfen.

Vielleicht kannst du mit Hilfe des Netzwerkes eine kritische Hilfs-Infrastruktur aufbauen, bestehend aus einem Risikokapitalgeber, Anwälten und Kunden. Cocktail-Partys sind für Startup übrigens nichts anderes: Man hat eine Reihe von Menschen um sich herum, mit denen man über Unternehmensprobleme sprechen kann, Beratung einholen kann und letztlich auch Hilfe zu konkreten Fragen bekommt.

Bevor du also etwas startest, solltest du immer erst herausfinden, wer dir helfen kann. Wenn du keine Leute kennst, denke darüber nach, wer dich in die Gesellschaft einführen könnte. Denn egal, ob es sich um einen potentiellen Investor oder potentiellen Kunden handelt: Es geht immer um Vertrauen. Und ein gutes Netzwerk hinter sich zu haben verschafft Glaubwürdigkeit. Außerdem kann es auch eine sehr wichtige Informationsquelle für dich sein. Im Silicon Valley sind oft auch Konkurrenten Teil deines Netzwerkes, mit denen Du Informationen austauschst.

Networking – regelmäßige Kontaktpflege

Ein großes Netzwerk mit wichtigen Leuten alleine reicht nicht aus, um vom Network-Effekt zu profitieren. Außerdem ist es keine gute Idee, nur auf Partner im Netzwerk zuzugehen, sollte ein Problem bestehen. Das Vertrauen und die gegenseitige Bereitschaft, sich zu helfen, steigt nur, sollte man bereit sein, auch Tips weiterzugeben, die Partnern weiterhelfen.

Vertrauen ist hier das Stichwort: Um in schweren Zeiten Unterstützung zu erhalten, ist es wichtig auch in guten Zeiten hilfsbereit zu sein und sich Zeit für andere Partner zu nehmen. Außerdem heißt regelmäßige Kontaktpflege auch, dass man sich regelmäßig austauscht. Insbesondere bei Partnern, die in der gleichen Branche tätig sind, kann dies zu vielen Vorteilen führen, da man über aktuelle Entwicklungen oder bevorstehende Entwicklungen diskutieren kann. Das Know-how und die Expertise von mehreren Leuten ist wesentlich besser als das einer Einzelperson.

Auch ein ERP System kann Dich dabei unterstützen, immer den Überblick zu behalten. Du kannst Kontakte speichern, Follow-Ups senden für Partner, mit denen Du länger nicht gesprochen hast oder Informationen zu den jeweiligen Personen im Netzwerk notieren.

7 Tipps für dich, um ein erfolgreiches Netzwerk aufzubauen

  1. Sei so hilfreich und nützlich für andere Menschen wie möglich. Dann werden andere Leute dich weiterempfehlen und der Prozess wird zu einem sich selbst verstärkenden Prozess.
  2. Arbeite aktiv daran mit, dass sich zwei Leute gegenseitig begegnen.
  3. Aktives Verhalten macht es dir im Business leichter, andere und neue Leute kennenzulernen.
  4. Versuche in der Branche Aufgaben zu übernehmen. Wenn du in Einstellungsgruppen bist oder den öffentlichen Sektor an deiner Seite hast, bekommst du wichtige Kontakte.
  5. Veranstalte Events und Aktivitäten, bei denen du viele interessante Leute kennenlernst.
  6. Erinnere dich immer an Namen und Gesichter von interessanten Leuten. Wenn du dich darüber hinaus an die Namen der Partner oder die Zahl der Kinder erinnerst kann das eine sehr gute Fähigkeit für das Networking sein.
  7. Habe eine wirklich gute persönliche Kontakt-Datenbank.
  8. Speichere Daten zu Deinem Netzwerk. Beispielsweise kann ein ERP System in fertigenden Unternehmen, aber auch in Agenturen bei der Netzwerkpflege helfen.

Alles in allem solltest du immer hilfreich und nützlich für andere Menschen sein. Du solltest herausfinden, wo die interessanten Leute sind und sie aktiv treffen. Außerdem solltest du Funktionen in der Industrie besetzen und eigene Veranstaltungen organisieren. Du musst jeden Tag Networking betreiben, denn es ist ein sich selbst entwickelnder Prozess.


Namensfindung

Namensfindung für dein Unternehmen - Wie du deinen Unternehmensnamen findest

Du bist bereit dein eigenes Unternehmen zu gründen und irgendwann kommt der Punkt der Vorbereitungen, bei der es sich um die Namensfindung handelt. Hast du diese Thematik bereits ins Auge gefasst? Ah… du bist gerade dabei? Ja logisch, sonst würde dich dieser Artikel wahrscheinlich nicht interessieren.

Kann es sein, dass du da nicht weiterkommst? So geht es vielen Unternehmern. Das ist auch nicht weiter schlimm, denn der Prozess der Namensfindung braucht definitiv Zeit und ist keine Entscheidung, die du von jetzt auf gleich fällst! Schließlich ist es die Wahl deines Unternehmensnamen verdammt wichtig!

Namensfindung: Wie finde ich einen geeigneten Namen für mein Einzelunternehmen?

In den häufigsten Fällen, wählen Existenzgründer als Rechtsform das Einzelunternehmen. Das bedeutet, du bist der alleinige Inhaber. Die Namensfindung ist ganz und gar deine Aufgabe und Entscheidung.

Generell ist es aber so, dass du dir hierbei nicht direkt einen Firmennamen aussuchen musst, sondern vielmehr eine Firmenbezeichnung. Bei Kapitalgesellschaften ist ein Firmenname wichtig, da im Falle einer Klage die Firma mit Firmenname verklagt wird und nicht die Geschäftsführer. Beim Einzelunternehmen wirst du als Inhaber verklagt.

Trotzdem möchtest du als Existenzgründer für dein Unternehmen sicherlich auch einen Namen finden. Und da stehst du vor einer großen Aufgabe der Namensfindung, denn du hast dich zu entscheiden, ob dein Unternehmen zum Beispiel deinen Namen tragen soll, die Art des Unternehmens im Vordergrund steht oder du eine Abkürzung als Firmennamen wählst.

 

8 Hinweise, wenn du an der Namensfindung für dein (Einzel)-Unternehmen sitzt

Verwende deinen eigenen Namen

Wie wäre es, wenn du dein Unternehmen einfach nach dir benennst? Schließlich ziehst du es auch groß. Mit der Voraussetzung, dass man deinen Namen gut aussprechen und schreiben kann, ist es durchaus eine Möglichkeit deinem Unternehmen auch deinen Namen zu geben.

Benenne dein Unternehmen nach seiner Art

Wenn du in deinem Firmennamen die Art deines Unternehmens angibst, ergibt sich der Vorteil, dass jeder direkt weiß, worum es sich bei deinem Unternehmen handelt. Als Kombination bietet sich dein Vor-oder Nachname an, wodurch die Individualität deines Namens begünstigt wird.
Beispiel: Lisas Bücherladen

Wähle deinen Firmennamen nicht zu speziell

Pass bei der Namensfindung auf, dass du dich nicht unnötig beschränkst. Wenn du dich zum Beispiel „Lisas Sachbücherladen“ nennst, weil du vorerst nur Sachbücher verkaufen möchtest, verbaust du dir die Möglichkeit auch andere Bücher zu verkaufen. Eine Umfirmierung ist teuer und muss nicht sein.

Abkürzungen können auch verwendet werden

Ist deine Angebot zu komplex, um es in deinem Firmennamen auszuschreiben, wähle die Abkürzung. Vorausgesetzt diese ist sinnig. Zum Beispiel verkaufst du Blumen, Gartenartikel und Baumaterial, nennst du dich BGB X( zum Beispiel dein Nachname).

Namen international wählen

Eigentlich gilt das generell, aber vor allem, wenn du eine internationale Ausweitung deines Unternehmens planst. Du solltest darauf achten, dass dein gewählter Name nicht auf irgendeiner Sprache eine unpassende Bedeutung hat und dort deshalb weniger Chancen haben wird.

Einen Fantasienamen wählen

Entscheidest du dich dagegen, deinen Namen an die Art deines Unternehmens anzulehnen, bleibt die Möglichkeit des Fantasienamens. Das bietet sich vor allem an, wenn du eine Marke etablieren möchtest.

ACHTUNG: Ein Einzelunternehmer kann sich nur über einen Fantasienamen nicht firmieren. Du musst in diesem Fall deinen vollständigen Namen mit angeben.

Da gibt es noch das Branchenbuch

Im Branchenbuch sind alle Firmen aufgelistet. Fängt deine mit Z an, ist sie dementsprechend auf den letzten Seiten. Daher solltest du den Buchstaben Z falls möglich umgehen. Möchtest du eine Zoohandlung eröffnen, schiebe eventuell deinen Vor- oder Nachnamen davor.

Einfach statt spektakulär

Du solltest final darauf achten, dass dein Name einfach zu merken ist. Du möchtest ja schließlich, dass dein Unternehmen in allen Facetten einen Wiedererkennungswert hat.

Bei der Namensfindung solltest du also im Hinterkopf behalten: Kompliziert ist ungünstig, da man sich dein Unternehmen sonst nicht einprägen kann. Deshalb funktioniert unser 1. Tipp auch nur, wenn dein Name sich eignet.

Hilfe bei der Namensfindung

Okay,  die Tipps waren jetzt sehr allgemein und eher auf einen schlichten Namen und eine sehr grundlegende Namensfindung bezogen. Wenn du eher etwas Außergewöhnliches möchtest oder generell einen kreativen Namen wählst, habe ich noch eine Checkliste für dich, mit Aspekten, auf die du achten solltest.

Checkliste zur Namensfindung

  • Ist dein ausgewählter Name aussagekräftig?
    Denk daran, dass dein Name dein Image und dein Marketingkonzept erheblich beeinflusst!
  • Übermittelt dein Name eine positive Stimmung?
    Wenn du einen längeren Namen wählst, bzw. nicht gerade deinen eigenen Namen, achte auf seine Message! Negativität oder Pessimismus kommt nie gut an. Deshalb rate ich dir, dass du bei der Namensfindung einen Namen mit einer positiver Aussage wählst! Dann wirkst du automatisch sympathischer.
  • Ist dein Name einzigartig und einprägsam?
    Dein Name gehört nur dir, also achte darauf, dass er unverwechselbar ist. Außerdem muss er sich vom Wettbewerb abheben, weshalb man ihn sich super gut merken können muss!
  • Ist dein Name flexibel?
    Denk an mögliche Änderungen in deinem Angebot! Hast du die Namensfindung gut durchdacht? Passt dein Name weiterhin? Ich habe es in den Hinweisen oben schon deutlicher erklärt.
  • Kann man deinen Namen später rechtlich schützen?
    Wenn du vorausschauend planst, weißt du, dass du deinen Namen als deinen kenntlich machen musst. Ist dein Name also rechtlich schützbar, damit er weiterhin nur dir gehört?
  • Ist dein Name auch visuell einsetzbar?
    Denk daran, dass du als nächsten Schritt dein Logodesign gestalten musst.  Dein Name muss also visuell einsetzbar sein. Wenn du all' diese Aspekte bei der Namensfindung beachtest, dann kannst du nur noch danach gehen, welcher deiner Namensvorschläge sich am besten "anhört". Denn ja, tatsächlich spielt das eine ernstzunehmende Rolle. Je besser dein Name ausgesprochen werden kann, desto leichter kann man ihn sich auch merken.Um deinen Namen zu finden, hilft es nur ganz viele Ideen zu sammeln und einfach auszuprobieren. Dabei hilft dir zum Beispiel ein Namensgenerator oder die Kreativitätsmethode Brainstorming.

Strategie

Strategie entwickeln – wie Du eine Strategie zum Durchstarten entwickelst

Im Folgenden erkläre ich Dir, wie Du als Neu-Gründer deine Strategie für deine Geschäftsidee entwickelst und was Du dabei beachten solltest. Wenn Du schon deine Ziele als Unternehmen und Gründer definiert hast, und bereits eine Markt- und Wettbewerbsanalyse für den von Dir angestrebten Markt erstellt hast, ist der nächste logische Schritt, das Festlegen der Strategie, mit der Du deine Geschäfts-Ziele erreichen willst.

Die Qualität der Unternehmensstrategie entscheidet oft über erfolgreiche Umsetzung oder Scheitern der eigenen Ziele und sollte daher gut durchdacht sein. Wichtig für deine Strategie ist vor allem der konkrete Mehrwert deines Produktes für den Kunden und die überlegte Positionierung des Selbigen im Markt.

Der Kundennutzen

Die meisten wirtschaftlichen Vorhaben steigen und fallen mit ihrem Nutzen. Bei deiner Strategie solltest Du daher immer bedenken, dass deine Produkte und Dienstleistungen deinem Kunden unbedingt einen konkreten Mehrwert, bzw. Nutzen, bieten sollten. Dieser Nutzen kann in unterschiedlichsten Formen ausgeprägt sein (Preis, Qualität, Individualität, Service, besonders bequemer Ankauf, usw.), sollte aber auf jeden Fall real vorhanden sein.

Die eigene Marktpositionierung finden

Generell gibt es verschiedene Ansätze sich auf einem Markt zu positionieren. Zwei der wohl wichtigsten Instrumente zur Bestimmung der Strategie bilden die Produkt- und die Preispolitik (Preis-Leistungs-Verhältnis). Vor allem das Preis-Leistungsverhältnis bestimmt wie und wo du im Vergleich zu deinen Konkurrenten stehst. Viele der bekanntesten Unternehmen setzten sich fast ausschließlich über ihre Produkt- oder Preispolitik am Markt durch.

ALDI beispielsweise setzte sich hauptsächlich über seine Preispolitik langfristig am Markt durch. Günstige Produkte bei stabiler Qualität bilden bis heute das inoffizielle Markenzeichen des ALDI-Konzerns. ALDI verfolgte seit jeher bei der Preispolitik fast immer eine Niedrigpreispolitik.

Aber man setzte auch Instrumente wie die Vertriebspolitik so in Szene, dass sie vor allem zur Kostenersparnis beitrugen und so die Preisführerschaft gesichert und ausgebaut wurde. Das Konzept war so erfolgreich, dass es viele kopiert haben. Andere Unternehmen wie z.B. Apple setzten hingegen erfolgreich auf eine innovative Produktpolitik und versuchten in der Vergangenheit mit ihrer Produktentwicklung stets neue Maßstäbe zu setzen und den nächsten Trend anzustoßen.

Da die Produkt- und Preispolitik die wichtigsten Faktoren zur Bestimmung der eigenen Marktstrategie sind, werden wir uns im Folgenden vor allem auf eben jene konzentrieren. Abgesehen davon, wollen wir die hilfreichen Instrumente beleuchten, die dir zur Bestimmung deiner eigenen Unternehmensstrategie zur Verfügung stehen.

Produkt-Markt-Markt-Matrix

Eines der bekanntesten und hilfreichsten Werkzeuge zur Analyse und Entwicklung der eigenen Produktpolitik bildet die Produkt-Markt-Matrix (oder auch Ansoff-Matrix, bzw. Z-Matrix genannt) von Harry Igor Ansoff. Es war auch eines der ersten Analyse-Raster zur Bestimmung der Unternehmensstrategie.

Die Ansoff-Matrix ist vor allem für Anfänger ideal geeignet um eine zukünftige Unternehmensstrategie festzulegen, sowohl für neue Unternehmen als auch für Unternehmen die ihre bestehende Strategie verändern wollen. Diese Matrix unterscheidet in vier verschiedene Produkt-Markt-Kombinationen die ich Dir im Folgenden erklären werden.

Marktdurchdringung Produktentwicklung
Marktentwicklung Diversifikation

 

Marktdurchdringung

Die Marktdurchdringung gilt als eine der risikoärmsten und somit sichersten Marktstrategien. Bei der Marktentwicklungsstrategie werden Produkte für einen bereits etablierten Markt produziert und angeboten. Ziel ist es, neue Kunden zu gewinnen, indem beispielsweise Marktlücken durch Nischenprodukte gefüllt werden oder Kunden von der Konkurrenz „abzuwerben“, z.B. durch Marketing. Zu beachten ist bei dieser Strategie jedoch unbedingt, dass der Markt deiner Wahl noch nicht gesättigt ist.

Kurzerklärung: Ein gesättigter Markt ist ein Markt in dem Du keine weiteren Produkte absetzen kannst, sondern nur noch Produkte ersetzt werden, können die bereits das Ende ihres Lebenszyklus erreicht haben. Das heißt der Markt in den du eintreten oder wachsen willst, sollte unbedingt noch Wachstumspotenzial haben.

Als reale Beispiele für gesättigte Märkte können z.B. Speichermedien (USB-Sticks und portable Festplatten) oder Haushaltsgeräte, wie Staubsauger und Kühlschränke genannt werden. Hierbei handelt es sich um Märkte deren Wachstumspotenzial, zumindest innerhalb Westeuropas, erschöpft zu sein scheint. Kaum jemand wartet hier noch auf Produkte, die seinen Präferenzen besser entsprechen als die bereits bestehenden. Man kauft fast ausschließlich nur, wenn durch einen Produktverfall eine neue Nachfrage generiert wird.

Produktentwicklung

Bei der Produktentwicklungsstrategie werden neue, gewissermaßen innovative Produkte oder Dienstleistungen auf einem Markt platziert, der bereits besteht. Möglich sind allerdings auch neue Produktvariationen (z.B. neue Farbvariationen, andere Designform), die streng genommen keine wirklich neuen Innovationen aufweisen.

Die Produktentwicklungsstrategie ist vor allem sinnvoll, wenn man sich eher an einen spezifischen Kundenkreis orientieren will, als an einer bestimmten Produktkategorie. Allerdings birgt die Produktentwicklungsstrategie ein höheres Risiko als die Marktdurchdringungsstrategie. Denn hierbei ist die Aneignung neuer Kompetenzen erforderlich und es existiert keine Garantie auf Erfolg bei Projekten zur Produktneuentwicklung.

Marktentwicklung

Unter Marktentwicklung wird der Ansatz verstanden, bisher unerreichte Zielgruppen in grundsätzlich schon bestehenden Märkten zu erreichen. Grundsätzlich stehen Dir dabei zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Die Erschließung neuer Marktsegmente oder die Erschließung weiterer geographischer Regionen. Auch hier besteht ein höheres Risiko als bei anderen bekannten Strategien, da man sich auf bisher unerschlossenen Märkten bewegt.

Diversifikation

Der wohl risikoreichste Ansatz innerhalb der vier genannten Wachstumsstrategien bildet die Diversifikationsstrategie, auch die praktische Anwendbarkeit der Diversifikationsstrategie ist recht stark eingeschränkt. Dass liegt daran, dass die Diversifikationsstrategie vor allem für bereits etablierte Unternehmen oder finanzstarke Investoren mit Erfahrung zugeschnitten ist.

Die Diversifikationsstrategie erfordert die Neuentwicklung eines Produkts oder Dienstleistung, sowie das Anbieten dieser auf einem neuen Markt, worauf sich auch der hohe Risikofaktor der Strategie zurückführen lässt. Innerhalb der Diversifikationsstrategie lassen sich drei verschiedene Ansätze unterscheiden: Die horizontale Diversifikation, die vertikale Diversifikation und die laterale Diversifikation.

  • Die horizontale Diversifikation beschreibt einen Ansatz, bei dem man das eigene Produkt-Sortiment um Produkte erweitertet, die mit den ursprünglichen Produkten noch in einem sachbezogenen Kontext stehen.
  • Bei der vertikalen Diversifikation erweitert ein Unternehmen seine Wertschöpfungskette, dies geht in der Regel in zwei verschiedene „Richtungen“ (Vorwärtsintegration und Rückwärtsintegration). In dem z.B. ein Großhändler von Kaffee entweder selbst ein Café (Einzelhandel) eröffnet und/oder eine eigene Kaffeeplantage (Rohstoffproduktion) erwirbt.
  • Die laterale Diversifikation ist eine Strategie, bei der ein bereits bestehendes Unternehmen seine Produktauswahl um Produkte erweitertet die in keinem Kontext zu der bisherigen Palette stehen. Beispielsweise ein Autohersteller der einen Verlag aufkauft. Vor allem größere Konzerne wenden diese Strategie recht häufig an. Da sich bei bedachten Einsetzen dieser Strategie für den eigenen Konzern eine höhere Krisensicherheit aufbauen lässt.

 

Die richtige Strategie – ein Fazit

Wie Du siehst gibt es mehr als eine Art, sich strategisch auf einem bestehenden oder neuen Markt durchzusetzen. Wichtig ist vor allem die eigene Rolle und Strategie im Markt zu kennen und richtig umzusetzen. Bist Du der Kostenführer oder lieferst Du die Höchstqualität? Setzt Du auf Innovation oder auf Altbewährtes? Willst Du ein Produkt anbieten das massentauglich ist oder spezialisierst du dich?

Egal wie Du dich auch entscheidest, stellte auf jeden Fall sicher, dass deine Unternehmensstrategie auch mit deiner Markt- und Wettbewerbsanalyse übereinstimmt. Das gleiche gilt für die von dir definierten Ziele. Wenn Du dies bedenkst, kannst Du in deinem Businessplan auch sinnvoll begründen warum Du deine spezielle Strategie gewählt hast. Zudem wird es deutlich unwahrscheinlicher, später böse Überraschungen zu erleben.


brainstorming

Corporate Communication – alles wichtige zur internen & externen Kommunikation in Unternehmen

Die sogenannte Corporate Communication ist der Überbegriff aller Kommunikationsinstrumente und Kommunikationsmaßnahmen eines Unternehmens. Hierbei sind also alle internen und externen Kommunikationsvorgänge gemeint. Wir in Deutschland kennen Corporate Communication unter dem Begriff der Unternehmenskommunikation.

Es gibt verschiedene Corporate Communication Bereiche:

  • interne Kommunikation
  • Public Relations
  • Werbung
  • Sponsoring
  • Verkaufsförderung

Was muss man bei Corporate Communication beachten und was nützt es mir?

Sinn und Zweck der Corporate Communication ist es, ein stimmiges Gesamtbild deines Unternehmens herzustellen, in dem es gleichzeitig die Werte und Normen seiner Zielgruppe aufführt. Ohne Kommunikation werden Neuerscheinungen schwer an Aufmerksamkeit gewinnen. Die Unternehmenskommunikation ist dementsprechend ein unverzichtbares Element, wenn es darum geht, Erfolg zu erzielen.

Besonders wichtig ist es, dass die Maßnahmen der Corporate Communication gut durchdacht sind. Eine zusammenhängende und strategische Arbeitsweise sind hier das A und O. Nur so kann gewährleistet sein, dass die zu übermittelnde Botschaft auch bei allen potentiellen Kunden gleichermaßen ankommt. So muss beispielsweise darauf geachtet werden, dass jede Botschaft bei jeder Person der Bezugsgruppe alles einheitlich ankommt. Gleiche Botschaft, gleiche Sprache. Unglaubwürdig wirkt dein Unternehmen, wenn du verschiedene Nachrichten an verschiedene Personen übermittelst.

Und du möchtest ja wahrscheinlich nicht, dass deine Kunden das Vertrauen in dein Unternehmen verlieren.
Außerdem ergibt sich ein Vorteil, wenn du auf die Stimmigkeit deiner Unternehmenskommunikation achtest. Jeder kann deine Botschaft oder deine einzigartige Kommunikationsstrategie mit deinem Unternehmen gleichsetzen. Positiver Nebeneffekt einer gut durchdachten Corporate Communication: Du verbesserst so automatisch dein Image und wirst schneller bekannt, weil es dein Leuten leichter fällt sich dein Unternehmen einzuprägen.

Die oben aufgeführten Bereiche der Unternehmenskommunikation lassen sich ganz schwer in einer Abteilung zusammenfassen und das müssen sie auch nicht. Beachten solltest du nur, dass alle Bereiche sich nach einem Gesamtkonzept richten, dessen Leitbild du klar definierst. Außerdem ist es wichtig, dass alles sauber aufeinander abgestimmt ist und sich im Stil treu bleibt.

 

Die 4 verschiedenen Instrumente der Unternehmenskommunikation / Corporate Communication

Corporate Communication Instrument 1: Public Relations

Gemeint ist hiermit die Öffentlichkeitsarbeit und diese bezeichnet die Organisation der Unternehmenskommunikation. Hier sind die wichtigsten Bezugsgruppen aus Unternehmen, Markt und Gesellschaft einbezogen. Das Ziel hinter Public Relations ist es, das Unternehmen in seinem Bekanntheitsgrad hoch zu treiben und ihm Gesicht zu verleihen. Der Unternehmensidentität soll Bedeutung verliehen werden.

Corporate Communication Instrument 2: Werbung

In der Regel wird für ein Produkt oder eine Dienstleistung geworben, die dein Unternehmen anbietet. Dabei unterscheidet sich die Werbung darin, ob sie markt- oder umsatzbezogen ist.

Durch Werbung erreichst du, dass dein Unternehmen allgemein bekannt wird und du stabilisierst dein Marken- oder Unternehmensruf. Außerdem sollen potentielle Kunden erreicht und zum Kauf motiviert werden. Ist dieser Kunde dann auch noch zufrieden mit seinem Kauf, entsteht automatisch eine wertvolle Bindung zwischen ihm und deinem Unternehmen.
Wie du deine Werbung gestaltest, ist ein weiterer wichtiger Punkt. Du musst darauf achten, dass du durchgängige Gestaltungsmerkmale des Corporate Design einsetzt. Dazu gehören Logo, Typografie und sämtliche Farben. Wenn all das stimmig und strukturiert ist, erhöhst du den Wiedererkennungswert deines Unternehmens und hast bessere Chancen auf einen erfolgreiche Produktetablierung am Markt, sowie deren gewinnbringenden Absatz.

Corporate Communication Instrument 3: Sponsoring

Der Bereich Sponsoring bei der Corporate Communication ist für dich und deinen Sponsoring-Partner meistens mit einem beidseitigen Vorteil gekennzeichnet. Der Sponsor unterstützt dein Unternehmen finanziell oder materiell, bzw. du und dein Unternehmen ein anderes Unternehmen, wenn ihr die Rolle eines Sponsors annehmt. Das Sponsoring wird öffentlich bekannt gegeben und kommuniziert. Wenn du als Sponsor agierst, wird sich das positiv auf dein Image auswirken.

Corporate Communication Instrument 4: Verkaufsförderung

Wenn dein Unternehmen Handel oder andere Wiederverkäufer deines Produktes sachlich, personell und organisatorisch unterstützt, spricht man von Verkaufsförderung. Das Ziel dahinter steckt in der Vermittlung deiner Werbebotschaft an andere Verkaufsorte. Das beinhaltet die Gewährleistung eines stetig aktuellem Angebot am Verkaufsort, sowieso die Anregung von Spontankäufen. Dadurch soll der Absatz direkt erhöht werden.
Hast du jetzt an ein einheitliches Gesamtkonzept gedacht, wird es dir leichter fallen deine Produkte an den Kunden zu bringen. Die Verkaufsförderung wird ihnen dabei helfen, sich ganz bewusst für dein Produkt zu entscheiden.
Wenn alles glatt läuft, kann das dazu führen, dass andere Unternehmer dein Produkt in ihren Handel aufnehmen wollen, weil sie mitbekommen, wie gut es sich woanders verkauft. Die Nachfrage für dein Produkt ist also hoch und das wollen andere Unternehmen natürlich nutzen. Das nennt sich dann die „Pull-Strategie“.

Was ist die Corporate Language & warum ist diese so wichtig in der Corporate Communication?

Einen wichtigen Teil in der Corporate Communication bildet die Unternehmenssprache, oder die Corporate Language. Gemeint ist die individuelle und unverkennbare Sprache deiner Unternehmenskommunikation. Generell gilt es hierbei zwei wichtige Aspekte zu beachten.

  1. Verständliche, bewusste Sprache
    Wahrscheinlich denkst du jetzt: Ist doch wohl klar!
    Aber nein, immer wieder werden hierbei kleine Fehler begangen, wie zum Beispiel die zu häufige Verwendung von Fachbegriffen oder generell zu spezifizierter Ausdrucksweise. So ist in vielen Fällen zwar der Eindruck da, das Unternehmen hat Ahnung von ihrem Gebiet, vielmehr wird es aber so aussehen, dass potentielle Kunden eher abgeneigt sind. Das liegt in erster Linie daran, dass sie sich nicht unbedingt mit dem Gebiet auskennen und so Angst haben, dass ihre fehlende Ahnung negativ auswirkt, vor allem auf die Zusammenarbeit einer Dienstleistung.
    Dementsprechend ist es sicherer, wenn alle Texte immer für jedermann verständlich verfasst sind.
  2. Sprachlichen Charakter erzeugen, der zu deiner Zielgruppe passt
    Dein Unternehmen verfolgt in der Regel Werte und Normen und vertritt diese. Genau das soll deine Sprache zur Schau stellen – Deine Unternehmensidentität mit allen Facetten. Überlege dir also auch, mit welcher Sprache und welchen Begrifflichkeiten du deine Zielgruppe am ehesten ansprechen wirst. Welche Art der Sprache passt am besten zu der Art deiner potentiellen Kunden?

Die Interne Kommunikation im Unternehmen

Formelle und Informelle Kommunikation

Wenn Du weniger als 10 Mitarbeiter hast, machst Du dir keine Gedanken über die Kommunikation. Jeder ist täglich in Kontakt mit den anderen. Wenn Du jedoch 15 oder mehr hast, wirst Du dir Gedanken machen. Dann benötigst Du formelle Formen für die Kommunikation im Unternehmen. Aber es ist egal, wie groß dein Unternehmen ist, die informelle Struktur ist die bedeutendste. Denn sie ist durch die Kultur im Unternehmen geprägt.

Die Mitarbeiter quatschen in den Gängen, sitzen gemeinsam an Gruppenarbeitsplätzen, treffen sich in den Pausen oder trinken Freitagabends zusammen ein Bierchen. Freier Informationsaustausch ohne Engpässe sind die beste Voraussetzung für eine gute Zusammenarbeit der Mitarbeiter. Deshalb muss eine Unternehmenskultur besonders die informelle Kommunikation im Unternehmen unterstützen.

Direkte und Offene Kommunikation

Eine intensive und effektive Kommunikation im Unternehmen hängt immer von den Menschen ab, die Du einstellst. Die Kultur ist ein Statement über die Qualität von Kommunikation. Die Unternehmenskultur muss eine offene und direkte Kommunikation fördern, denn nur dann wird das Unternehmen gute Ergebnisse erzielen. Jeder muss in der Lage sein, mit jedem zu kommunizieren. Auch Zeitpläne sollten für jedermann zugänglich sein, damit man weiß, wann die einzelnen Mitarbeiter zur Verfügung stehen.

Darüber hinaus muss Kommunikation offen und ehrlich sein. Du musst eine Umwelt schaffen, die direkte Kommunikation fördert und belohnt. Ehrliche Kommunikation spart enorm viel Zeit für das Unternehmen. Frage die Menschen, was sie wirklich denken! Schätze immer die Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit an ihnen. Auch das Management sollte eine sehr offene und ehrliche Art der Kommunikation im Unternehmen verfolgen.

Fazit

Am wichtigsten bei der Corporate Communication ist dein Grundsatz, dein grundlegendes Konzept, und in diesem hast du auch die wichtigsten Regeln deiner Corporate Language zusammenzufassen. Versuch dich beispielsweise an einer Liste, in der du aufführst welche Wörter/Ausdrücke etc. ihr vermeiden oder besonders gerne verwenden wollt. Achte vor allem auf Einheitlichkeit und Individualität, damit man dich und dein Unternehmen immer wieder erkennt und bewusst positiv in Erinnerung behält.

Falls du noch offene Fragen bezüglich Corporate Communication hast oder dir aufgrund dieses Themengebietes noch weitere Artikelwünsche einfallen, schreib uns in den Kommentaren!

In deinem Unternehmen brauchst Du eine Kultur mit ständiger Kommunikation. Intensive Kommunikation im Unternehmen hilft dir, Menschen anzuziehen. Sie wollen nämlich auch involviert werden. Das wiederum maximiert die Möglichkeiten des Unternehmens. Auf jeden Fall ist Kommunikation im Unternehmen bei Start-ups wichtiger, als in größeren Firmen. Das liegt besonders daran, dass sich die Unternehmenssituation in Start-ups rasant ändert. Deshalb musst Du dir sicher sein können, dass alle dieselben Ziele und Missionen verfolgen und wissen, wie sich Prioritäten verschieben und weiterentwickeln.


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Google Core 3-Update: "Florida 2" - unsere Auswirkungen und Einschätzung

Vor kurzem hat Google offiziell ein neues Core-Update mit dem Namen Florida 2 bestätigt.

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Laut Google handelt sich um ein normales Core-Update, wie sie mehrmals im Jahr durchgeführt werden. Dabei geht es oft nur um Feintuning bei der Verbesserung der Rankings, um die Relevanz besser zu beurteilen.

Search Engine Journal mutmaßt als Grund des Namen des Google Core-Updates "Florida 2" die gleichzeitig dieses Jahr stattfindende Pubcon Florida SEO Konferenz.

Zuerst konnten wir keine Veränderungen feststellen und haben nun jeden Tag gespannt unsere Websites und deren Ranking-Veränderungen beobachtet. Nun scheint das Update auch in Deutschland angekommen zu sein und in unseren Sistrix-SI scheint das Update deutlich auszuschlagen.

Bleibt abzuwarten, ob wie bei den letzten Google Medic-Updates noch ein zweites Update nachgeschoben wird, was die Ranking entsprechend wieder runter/raufzieht, und damit die "Härte" aus den Veränderungen des Updates rausnimmt.

 

Auswirkungen von Google Update Florida 2 auf unserer eigenen Websites

Hier einige Beispiele unserer eigenen Seiten:

Elternkompass

Elternkompass sistrix wert google core 3 florida 2

Unsere Website Elternkompass scheint von dem Update zu profitieren. Da hatten wir nach den Medic-Updates beispielsweise Autorenboxen und Quellenangaben hinzugefügt, um bei den sensiblen Gesundheitsratgebern den Trust und die Authority zu erhöhen. Von 2,3 sind wir jetzt bei 2,99 gelandet - ein für mich tolles Ergebnis für diese Ende 2017/ Anfang 2018 gegründete Website.

 

Haustierratgeber

haustierratgeber sistrix wert google core 3 florida 2

Bei unserer Website Haustierratgeber gibt es ebenfalls einen drastischen Anstieg. Allerdings hatten wir da nichts verändert und die Seite benötigt eigentlich dringend einen Relaunch und mehr Content. Meiner Vermutung nach bekommt Sie den Anstieg nur, weil Sie in der Vergangenheit abgestraft wurde und schon alt und vertrauensvoll ist. Von 0,25 ging es jetzt rauf auf 0,49.

 

Agentur-Website Pixelwerker

pixelwerker sistrix wert google core 3 florida 2

Unsere eigene Agentur-Website hat ebenfalls stark profitiert. Der Sistrix-Wert ist allerdings ständig starken Schwankungen unterworfen, weil Rankings für Info-Keywords täglich schwanken und Sistrix die Schwankungen des SI - die für den Erfolg der Seite/ Agentur größtenteils irrelevant sind - dramatischer aussehen lässt als sie sind. Allerdings ist dieser Anstieg schon deutlich über den täglichen Schwankungen und bedeutet schon eine Verdoppelung. Von 0,09 sind wir jetzt auf 0,19 aufgestiegen, was für eine Agentur unseres Alters und unserer Größe schon ganz gut ist.

 

Das Update ist noch immer nicht abgeschlossen, obwohl es bereits seit dem 12. März ausgerollt wird. Hoffen wir, dass alle die jetzt profitieren nicht in wenigen Tagen wieder deprimiert sind, weil die Rankinganstiege wieder verloren gehen.

 

Erste Reaktion auf Florida 2 größtenteils positiv

Auch wenn die ersten Einschätzungen von Searchenginejournal größtenteils positiv ausfallen - kann man hier bei Searchenginejournal nachlesen - so ist das Spiel in der SERPS doch immer das gleiche.

 

Steigt bei Google jemand auf, so muss dafür jemand anderes abrutschen. So läuft das Spiel und daher gilt es nun in den nächsten Wochen zu analysieren, welche Kriterien Google nun anders gewichtet oder besser erkennt.

Verlierer und Gewinner des Updates und seine persönliche Einschätzung hat Johannes Beus von Sistrix in "Das erste Core Algorithmus Update des Jahres ist da" aufgelistet.

 

Cristian Kunz von Seo-Südwest berichtet:

Brett Tabke, Gründer des WebmasterWorld-Forums sei laut dem Bericht bereits vor Beginn des Updates aus Google-Kreisen darüber informiert worden. Demnach sei das Core 3-Update eines der größten Updates seit langer Zeit. Bisher könne Tabke dieses Ausmaß aber nicht bestätigen.

 

Hilfe und Hinweise direkt von Google

Das offizielle Statement von Google ist das ewige gleiche Mantra vom großartigen Content, toller Usability und Nutzerzentrierung...

So der Tweet:

“There’s no ‘fix’ for pages that may perform less well other than to remain focused on building great content. Over time, it may be that your content may rise relative to other pages.”

Vermutlich geht es aber wie immer in den letzten Jahren, um echte Relevanz. Das was Google als "Antworten-Maschine" eben ausmacht. Es versucht die Google-Benutzer zufrieden zustellen, indem es die Intention der Suchanfrage bestmöglich interpretiert und versucht zu verstehen und dann die dafür relevantesten Antworten in den SERPS zu präsentieren.

Interessant wird es in den nächsten Jahren, da das Internet "dank" Content-Marketing immer mehr mit Informationen geflutet wird. Wie soll Google in 5 Jahren anhand des Contents unterscheiden, welcher Lexikon-Artikel über beispielsweise GMBH Gründung der relevantere ist? Meiner Einschätzung nach wird Linkbuilding für den Trust dann auf Dauer wieder stärker in den Fokus rücken, aber wir werden sehen... ;)

 

User Experience als Ranking-Faktor?

Ende letzten Jahres gab es viel Spekulationen über den Einfluss des Rankings durch die User Experience. Philipp Klöckner geht sogar soweit zu sagen, dass die einzige SEO-Metrik, die er noch misst die Time-On-Site ist.

Hier das Video mit seinem Statement dazu:

 

Johannes Beus von Sisitrix hatte dazu auch einen interessanten Artikel veröffentlicht, indem er den Einfluss der User Experience auf das Ranking und seine Einschätzung dazu darlegt.

 

Google Playbooks für bessere UX

Zur besseren Beurteilung was Google gefällt und was nach deren Ansicht eine gute Website auszeichnet, sind hier an dieser Stelle nochmal die Google Playbooks verlinkt. Man gewinnt damit einen wertvollen Einblick in die Perspektive von Google.

 

Google Quality Rater Guidelines

Auch möchte ich die nach den beiden letzten Google Medic-Updates viel diskutierten Google Quality Rater Guidelines. zur Verfügung stellen. Diese haben uns damals geholfen zu verstehen, wie Google Autoritäten und Trust einschätzt und dementsprechende Maßnahmen zu erarbeiten.

Die entsprechende PDF findet ihr hier:

 

Was für Erfahrungen mit dem Google Update Florida 2 hast du bisher? Was für Rückschlüsse ziehst du daraus?


Weiterbildung

Weiterbildung – Wichtiges zum Thema & was Du wissen musst

Als Arbeitnehmer, der akut von Jobverlust bedroht ist, oder als Arbeitsloser profitiert man von einer Weiterbildung deshalb, weil sich dadurch unmittelbar die Jobsicherheit erhöht. Doch nicht nur die Sicherheit im Job, auch die Zufriedenheit sollte mit einer Weiterbildung über eine bessere Stelle indirekt verbessert werden. Letztlich gibt es viele Beweggründe für eine Weiterbildung.

Aber wie schaut es dabei mit den Förderungsmöglichkeiten aus? Haben Arbeitnehmer einen rechtlichen Anspruch darauf? Wichtige Informationen für Arbeitnehmer im finanziellen Kontext. Wer sich für eine Weiterbildung motivieren kann, hat schon einmal viel erreicht. So wird man durch diese Maßnahme mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Karriere weiter voranschreiten.

Dabei ist es gleich, um welchen Schritt es sich handelt: Quereinstieg, Wiedereinstieg, Aufstieg oder Absicherung – in jedem Fall wirkt eine Weiterbildung unterstützend bzw. beschleunigend. Manchmal ist sie gar notwendig, beispielsweise, wenn vom Arbeitgeber her rein formal ein bestimmter Abschluss gefordert wird.

Doch hat man sich für eine Weiterbildungsmaßnahme entschieden – beispielsweise eine im IT-Bereich – steht man vor dem nächsten Problem: Die Kosten.

Finanzierung der Weiterbildung

Eine Weiterbildung kann einiges kosten. Die genaue Höhe hängt von der Branche bzw. vom Inhalt der Weiterbildung und von der Dauer ab. Je höher die Qualifikation, je länger die Dauer, desto teurer. Die Streuung der Kosten ist sehr breit. Es gibt Volkshochschulkurse für wenige 100 Euro ebenso wie mehrwöchige Lehrgänge mit Abschluss.

Weiterbildung wird vom Staat unterstützt

Der Bund und die Länder verfügen über diverse Programme, welche Menschen finanziell unterstützen, die sich weiterbilden wollen. Mitunter handelt es sich dabei um sehr hohe Beträge bis hin zur kompletten Kostenübernahme der Weiterbildungsmaßnahme. Ein Beispiel ist das Aufstiegs-Bafög. Hier werden Arbeitnehmer, Studenten und Selbstständige unterstützt, die einen Bachelor-Abschluss haben und nun eine Aufstiegsfortbildung machen möchten.

Ein weiteres Beispiel ist der bekanntere Bildungsgutschein, mit dem Berufsrückkehrer, Beschäftigte, die von Arbeitsverlust bedroht sind oder Arbeitssuchende ihre Weiterbildung finanzieren. Daneben gibt es auch noch den sogenannten Prämiengutschein, auch Bildungsprämie genannt.

Damit werden Weiterbildungsmaßnahmen mit bis zu 500 Euro bezuschusst, wenn das zu versteuernde Jahreseinkommen des Weiterbildungswilligen unter 20.000 Euro liegt. Die Grenze ist bei Personen in ehelicher Partnerschaft doppelt so hoch.

Finanzielle Unterstützung vom Land

Während der Bund Bildungsgutscheine, Bildungsprämien und Bafög anbietet, laufen auch bei den Bundesländern Förderprogramme für Arbeitnehmer und manchmal auch Arbeitslose, Selbstständige oder Berufsrückkehrer. Man kann die finanzielle Hilfe meist nur dann beantragen, wenn man auch in dem Bundesland wohnt.

Weiterführende Tipps

Zum Abschluss sind noch einige Tipps von Wichtigkeit: So finden sich weitere Informationen zum Thema Weiterbildung sehr gut sortiert auf dem Weiterbildungsguide der Stiftung Warentest. Dieser Guide ist hier verlinkt: Weiterbildungsguide der Stiftung Warentest.

Außerdem muss mann abseits der konventionellen Angebote auch alternative Möglichkeiten betrachten. Online-Weiterbildungsmaßnahmen können bis zu einem gewissen Punkt beispielsweise mit kostenfreien Tutorials auf YouTube oder diversen Blogs ersetzt werden.

Das betrifft insbesondere jedwede Weiterbildung im IT-Bereich, allem voran im Lernen einer Programmiersprache wie C++, Webdesign mit HTML, CSS und Javascript sowie aufbauender Bibliotheken oder einer beliebigen Anwendung. Mehr zu IT-Berufen findet man auch unter TheDigitalTalents.com.


Emojis in Metadescription

Emoji/ Sonderzeichen in Meta Descriptions

Gutes Ranking allein ist nur der halbe Sieg. Genauso wichtig ist es, dass Nutzer bei der SERPs auch auf Ihr Ergebnis klicken. SERPs dient primär dazu, die Suchmaschinen aufzulisten. Normalerweise erfolgt diese Auflistung nach der Höhe der Relevanz für die folgenden Suchergebnisse. Damit die Conversion auf der Google Suchergebnisseite entsprechend steigt, nutzt man die Möglichkeit eine spezielle Überschrift und Kurzbeschreibung für die Seite in den sogenannten Meta Descriptions zu hinterlegen. Herbei kommen dann Emojis sowie Sonderzeichen ins Spiel.

Das funktioniert ganz gut und ein Großteil der Onpage-Optimierten Websites nutzt dies sehr erfolgreich.

Nun kann man seit ein paar Jahren immer häufiger den Einsatz von Sonderzeichen in den Meta Descriptions vermerken. Meiner Vermutung nach nutzen besonders Affiliate Websites diese Emoji/ Sonderzeichen. Der riesige Vorteil ist, dass man damit mehr Aufmerksamkeit auf der sonst sehr einheitlichen Suchergebnissseite von Google erreicht. Und so kann es passieren, dass man vielleicht nur auf Platz 3 bei Google rankt, aber trotzdem den Klick bekommt, da das eigene Suchergebnis stärker auffällt. Man sollte allerdings aufpassen es nicht zu übertreiben, da man sonst leicht an Seriosität verlieren kann.

Das ist natürlich nicht die einzige Möglichkeit, um mehr aufzufallen:

  • Schema.org mit z.B. Bewertungssternen
  • Voraschaubild in den Rich Snippets
  • Video-Bildvorschau eines eingebeteten Videos
  • Breadcrumbs

und viele weitere Optionen, erhöhen die Aufmerksamkeit und erwirken mehr Klicks auf Ihre Website. Mehr Traffic von der Google Suchergebnisseite kann man demnach nicht nur mit einem perfekten Ranking erzielen, sondern aus einem Zusammenspiel zwischen Ranking und relevanten Informationen und Aufmerksamkeit, um den Nutzer auf Ihre Seite zu locken.

 

Um Ihnen die Arbeit bei der Optimierung Ihrer Meta Descriptions zu erleichtern, haben wir Ihnen hier einige Sonderzeichen und Emoji hinterlegt. Nutzen Sie diesen Beitrag als Arbeitsgrundlage und kopieren Sie sich die Emojis/ Sonderzeichen heraus, die Sie für Ihre Meta Descriptions nutzen möchten.


dsgvo

Das müssen Sie als Webseitenbetreiber zur neuen DSGVO wirklich wissen

Die zahlreichen Änderungen, die die DSGVO ab dem 25. Mai 2018 mit sich bringt, treffen jeden Unternehmer und Webseitenbetreiber. Es gibt in fast allen Bereichen des Datenschutzrechts umfangreiche Neuregelungen. Einige sind relativ einfach umzusetzen, andere sind sehr komplex.

Als Agentur haben wir uns für Sie umfangreich zur DSGVO informiert und mit Hilfe anwaltlicher Beratung zur Umsetzung auf Ihrer Website/ Shop vorbereitet. Gern unterstützen wir Sie in der DSGVO-konformen Umsetzung Ihrer Webseite. Sprechen Sie uns an.

Einführung

Die DSGVO regelt ab dem 25. Mai 2018 den Umgang von Unternehmen mit personenbezogenen Daten – einheitlich europaweit. Viele der aktuellen Vorschriften des deutschen Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) gelten dann nicht mehr bzw. das BDSG wird zeitgleich neu gefasst.

Die Datenschutzgrundverordnung vereinheitlicht das Datenschutzrecht innerhalb der EU, da bisher überall verschiedene Datenschutzgesetze und damit unterschiedliche Standards gelten. Unternehmer können also zukünftig darauf vertrauen, dass innerhalb der EU ein (überwiegend) einheitliches Datenschutzrecht gilt.

Die Verordnung gilt aber auch für Unternehmen mit Sitz außerhalb der EU, wenn diese Daten von Personen aus der EU verarbeiten. So soll sichergestellt werden, dass sich auch Cloud-Dienste oder soziale Netzwerke (etwa aus den USA) an die Regeln halten müssen.

Die DSGVO betrifft dabei wirklich JEDES Unternehmen, das im Internet aktiv ist: Nutzer-Tracking, Kundendaten, Newsletter oder Werbemails, Werbung auf Facebook, die eigene Datenschutzerklärung, vieles ändert sich durch die Neuregelungen. Im Einzelnen:

Datenschutzerklärung und Impressum

Zunächst benötigt jede Webseite eine neue Datenschutzerklärung, die den Vorgaben der DSGVO entspricht. Grundsätze einer DSGVO-konformen Datenschutzerklärung:

•    Einfache und verständliche Sprache
•    ggf. eine vorgeschaltete, allgemein-zusammenfassende Erklärung
•    Kontaktdaten des Seitenbetreibers
•    Datenschutzbeauftragter, wenn vorhanden
•    Die Rechtsgrundlage der jeweiligen Datenerhebung/Verarbeitung (gesetzliche Regelung oder Einwilligung) muss konkret benannt werden

Die folgenden Punkte muss eine Datenschutzerklärung nach DSGVO mindestens enthalten:

•    Nennung aller Datenverarbeitungsvorgänge auf der Webseite
•    Umgang Kunden- / Bestelldaten
•    Tracking, Cookies, Social Media
•    Newsletter, A(D)V
•    Dauer der Speicherung, Löschungsfristen
•    Auskunft, Berichtigung, Löschung, Widerspruch
•    Recht auf Datenherausgabe und Übertragbarkeit

Eine Einwilligung darf nicht innerhalb der Datenschutzerklärung erklärt werden.

Achtung! Löschpflicht Art. 17 DSGVO:

Daten müssen gelöscht werden, wenn:

•    der Erhebungszweck weggefallen ist,
•    die Einwilligung widerrufen wurde (Newsletter-Abmeldung),
•    ein Widerspruch des Nutzers erfolgt („Löschen Sie meine Daten“) und keine gesetzlichen Speicherpflichten entgegenstehen (Steuern und Buchhaltung)

Im Impressum sind keine Änderungen notwendig. Allerdings wird momentan diskutiert, dass für Auskunfts-, Berichtigungs- und Löschungsansprüche ein spezielles Kontaktformular geschaffen werden soll, das in die allgemeine Menüstruktur (bei Datenschutzerklärung und Impressum) integriert werden soll.

Verarbeitungsverzeichnis (bisher: Verfahrensverzeichnis)

Sie benötigen ein Verarbeitungsverzeichnis, wenn Sie mehr als 250 Mitarbeiter beschäftigen und wenn Sie besondere Datenkategorien verarbeiten.

Die Pflicht gilt auch für Unternehmen unter 250 Mitarbeitern, wenn die Verarbeitung „nicht nur gelegentlich“ erfolgt. Es ist aber noch nicht abschließend geklärt, was dies genau bedeutet. Bis die Voraussetzungen abschließend geklärt sind, sollten Sie im Zweifel ein solches Verzeichnis anlegen.

Welche Inhalte gehören hinein?

•    Angaben des Verantwortlichen
•    Name und Kontaktdaten des Verantwortlichen, seines Vertreters und des Datenschutzbeauftragten
•    Zwecke der Verarbeitung
•    Kategorien betroffener Personen und personenbezogener Daten
•    Kategorien von Empfängern
•    Übermittlungen von personenbezogenen Daten an ein Drittland
•    Fristen für Löschung
•    Beschreibung der technischen und organisatorischen Maßnahmen
•    Angaben des Auftragsverarbeiters
•    Name und Kontaktdaten des Auftragverarbeiters und des Verantwortlichen, ihrer Vertreter und des Datenschutzbeauftragten
•    Kategorien von Verarbeitungen
•    Übermittlungen von personenbezogenen Daten an ein Drittland

Beispiele und Aufbau eines solchen Verarbeitungsverzeichnis finden Sie z.B. bei der Bitkom

 

Cookies und Tracking

Im Hinblick auf Cookies und Tracking gibt es momentan keine Änderungen. Cookies werden spezifisch durch die ePrivacy-Verordnung (ePV) neu geregelt. Diese kommt allerdings wohl erst 2019.

Die gute Nachricht: Google Analytics bleibt auch nach der DSGVO wie bisher „erlaubt“, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

•    A(D)V Vertrag mit Google abgeschlossen
•    IP Anonymisierung aktiviert
•    Opt-out Möglichkeiten für Desktop und Mobil

Achten Sie darauf, dass Sie ab dem 25. Mai 2018 einen DSGVO-konformen AV-Vertrag mit Google abschließen. Google wird vermutlich demnächst einen solchen Vertrag bereitstellen.

Bei anderen Tools wie z.B. dem Facebook Pixel kann man momentan leider keine genaue Aussage treffen.
Allerdings wird die Rechtslage wahrscheinlich komplizierter.

Newsletter und Einwilligungen

Einwilligungen von Nutzern, z.B. zum Newsletter-Versand, die bereits nach altem Recht wirksam eingeholt wurden (double opt-in) gelten grundsätzlich weiter.

Ausnahmen:
•    Koppelungsverbot bei alten Einwilligungen nicht beachtet
•    Einwilligungen durch Minderjährige

Was ist mit neuen Newsletter-Aktionen oder Preisausschreiben?

Wenn keine gesetzliche Erlaubnis zum Speichern / Übertragen von Daten vorhanden ist, wird immer eine Einwilligung benötigt.

Auch unter der DSGVO sollte das double opt-in Prinzip beachtet werden, um die Einwilligung im Zweifel auch nachweisen zu können. Die Einwilligung muss in jedem Fall elektronisch dokumentiert werden.

Die Einwilligung muss dabei „freiwillig“ erfolgen: Echtes Koppelungsverbot in Art. 7 Abs.4 DSGVO.

In der Regel: Keine Daten gegen Inhalte (z.B. E-Books, Gewinnspiele, Checklisten) und keine Koppelung von Newsletter-Versand an Vertragsschluss.

Datenschutzbeauftragter

Unternehmen, die in der Regel mindestens zehn Personen ständig mit der Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigen oder zu einer Datenschutz-Folgeabschätzung nach Artikel 35 DSGVO verpflichtet sind (Einzelheiten unten bei Ziff. 9.), müssen einen Datenschutzbeauftragten benennen.

Interessenskonflikte

Bei der Besetzung des Datenschutzbeauftragten dürfen keine Interessenkonflikte bestehen. Daher kann ein Vorstandsmitglied, ein Geschäftsführer oder der Unternehmensinhaber nicht Datenschutzbeauftragter sein. Diese Personen können im Fall von Konflikten zwischen den Unternehmensinteressen und den datenschutzrechtlichen Vorschriften nicht vermitteln.

Sie können auch einen externen Datenschutzbeauftragten bestellen, um Konflikte zu vermeiden.

Qualifikationen des Datenschutzbeauftragten

Der Datenschutzbeauftragte muss zuverlässig sein. Juristische sowie technische Fachkunde sind ebenfalls unumgänglich für die Position des Datenschutz- beauftragten. Schulungen/Seminare inkl. Prüfung werden bundesweit angeboten, um die entsprechenden Qualifikationen zu erwerben, z.B. beim TÜV.

Mitarbeiterdaten

Mit der DSGVO kommen auch Neuregelungen zum Mitarbeiterdatenschutz. Die neuen Vorschriften enthalten zahlreiche Pflichten und Obliegenheiten, die Arbeitgeber künftig einhalten müssen.

Es sollen nur die Daten erhoben werden, die „erforderlich“ sind.

Mitarbeiterdaten sollen nur dann verarbeitet werden, wenn dies für die Entscheidung über die Einstellung eines Bewerbers oder zur Durchführung, Ausübung oder Beendigung eines Arbeitsverhältnisses erforderlich ist.

Erlaubt ist die Verarbeitung auch dann, wenn sie für die Erfüllung gesetzlicher Rechte und Pflichten, eines Tarifvertrags oder einer Betriebs- oder Dienstvereinbarung oder zum Zwecke der Strafverfolgung erforderlich ist. Ob und wann die Erhebung bestimmter Daten tatsächlich erforderlich ist, muss dabei immer anhand des konkreten Einzelfalls bestimmt werden.

Einwilligungen einholen

Wer sich den rechtlichen Unsicherheiten rund um die „Erforderlichkeit“ entziehen will, kann freiwillig abgegebene Einwilligungen von seinen Arbeitnehmern einholen. Im Streitfall muss eine behauptete Freiwilligkeit der Einwilligung vom Arbeitgeber allerdings nachgewiesen werden.

Eine wirksame Einwilligung muss bestimmte formale Kriterien erfüllen. So muss sie grundsätzlich in Schriftform erfolgen, d. h. eigenständig unterschrieben werden. Da das allerdings nicht immer praktikabel ist, kann unter besonderen Umständen auch eine elektronische Einwilligung eingeholt werden. Zudem muss der Beschäftigte in geeigneter Form darauf hingewiesen werden, dass die Einwilligung jederzeit widerruflich ist. Schlussendlich müssen durch den Arbeitgeber bestimmte Voraussetzungen für die Widerrufserklärung geschaffen werden.

Ein Arbeitgeber muss die Einhaltung der soeben genannten Pflichten im Zweifel nachweisen können (Dokumentationspflichten). Des Weiteren sind Arbeitgeber künftig mit strengeren Informationspflichten bei Datenschutzverstößen und zahlreichen weiteren Pflichten (z.B. Löschungspflichten) konfrontiert.

Arbeitgeber sollten im Hinblick auf diese Pflichten ihre unternehmensinternen Prozesse daher gründlich überprüfen und ggf. anpassen lassen (Stichwort: Compliance-Management).

Auftrags(daten)verarbeitung

Wenn das Erheben und Verarbeiten personenbezogener Daten durch ein „externes“ Unternehmen erfolgt, muss dies – wie auch im alten Recht – vertraglich geregelt werden.

Beispiele

•    Agentur führt Werbemaßnahmen aus
•    Externer Newsletter-Anbieter
•    Webhoster
•    Externe Wartungsverträge

Was ändert sich am Inhalt der A(D)V-Verträge?

Wenige inhaltliche Neuregelungen:

•    Auftragsverarbeiter muss u.U. ein Verfahrensverzeichnis führen
•    Auftragsverarbeiter muss die Weisungen des Verantwortlichen protokollieren
•    keine Schriftform der Verträge mehr notwendig

Woher erhalte ich Muster für meine A(D)V-Verträge?

Musterverträge bekommen Sie gern bei uns auf Anfrage oder im Zuge der Website/Online-Shop-Anpassung in jedem Fall von uns.

Datenschutz bei Minderjährigen

Bei Jugendlichen unter 16 Jahren müssen die Eltern einwilligen. Dies gilt aber nur für Fälle, bei denen die DSGVO eine Einwilligung vorschreibt (z.B. für Werbung) und in der Praxis nur dann, wenn es sich um Angebote handelt, die sich direkt an Kinder und Jugendliche richten.

Bei gemischten Angeboten (für Erwachsene und Jugendliche) sind keine spezifischen Vorgaben umzusetzen.

Datenschutz-Folgenabschätzung

In bestimmten Fällen sind Sie verpflichtet, die Folgen der Datenverarbeitung zu bewerten und dies in einer sog. Datenschutz-Folgenabschätzung nach Art. 35 DSGVO festzuhalten. Eine sog. DSFA ist grundsätzlich immer dann durchzuführen, wenn „eine Form der Verarbeitung, insbesondere bei Verwendung neuer Technologien, aufgrund der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung voraussichtlich ein hohes Risiko für die persönlichen Rechte und Freiheiten zur Folge (hat)“.

Dies ist z.B. bei den folgenden Konstellationen der Fall:

•    Verarbeitung von Gesundheitsdaten, Religion, Sexualität
•    Geschäftsgeheimisse
•    Profiling/Scoring
•    Strafbare Handlungen
•    u.vm.

Wann und wie eine solche Datenschutz-Folgenabschätzung im Detail durchzuführen ist, können Sie im umfangreichen Whitepaper des Forum Privatfreiheit nachlesen:

https://www.forum-privatheit.de/forum-privatheit-de/publikationen-und-downloads/veroeffentlichungen-des-forums/themenpapiere-white-paper/Forum_Privatheit_White_Paper_Datenschutz-Folgenabschaetzung_2016.pdf

Einsichtsrecht und Meldepflicht

Generell haben Betroffene Anspruch auf Auskunft zu ihren gespeicherten personenbezogenen Daten (Art. 15 DSGVO).

Form der Auskunft:
•    schriftlich
•    elektronisch (E-Mail)
•    auf Verlangen mündlich

Frist der Auskunft: Unverzüglich, aber spätestens 1 Monat nach Eingang des Antrags

Wann müssen bei Datenpannen die Betroffenen und Aufsichtsbehörden informiert werden?

Hier gelten mittlerweile strengere Anforderungen als bisher. Nach Art 33 DSGVO müssen Datenpannen gegenüber Aufsichtsbehörden unverzüglich (möglichst binnen 72 Stunden) mittels umfassender Dokumentation vorgelegt werden.

Details zum Inhalt regelt Art. 33 Abs. 5 DSGVO
https://dejure.org/gesetze/DSGVO/33.html

Bußgelder und Abmahnungen

Datenschutzverstöße können abgemahnt werden! Bei Verstößen drohen Abmahnungen und Gerichtsverfahren, denn:

  • Datenschutzrecht hat wettbewerbsrechtliche Relevanz!
  • Verstöße können auch nach der DSGVO abgemahnt werden!

Bußgelder

Die DSGVO sieht Bußgelder bis zu 20 Millionen Euro oder 4% des weltweiten Vorjahresumsatzes vor. Bisher haben Datenschutzbehörden den oberen Rahmen der Bußgelder nur sehr selten und bei dauerhaften Verstößen ausgereizt. Das wird sich aber sehr wahrscheinlich ändern., der hohe Bußgeldrahmen ist ein Kernbestandteil der DSGVO.

Wichtig: Anfragen/ Beschwerden von Nutzern ernst nehmen. Noch wichtiger: Anfragen/ Beschwerden von Datenschutzbehörden ernst nehmen.

Was sollten Sie jetzt konkret tun?

Sie wissen, dass Sie sich um Themen wie Datenschutz, Impressum, Bildrechte oder Facebook & Co. kümmern müssen? Haben Sie keine Zeit, alle komplizierten rechtlichen Vorgaben aufwendig selbst zu recherchieren? Sie wollen oder können nicht für jede Webseitenprüfung einen teuren Anwalt bezahlen? Brauchen Sie klare Antworten, verständliche Lösungen und praktische Tools statt noch mehr Fragen?

Dann sprechen Sie uns noch heute an - je eher wir gemeinsam Ihre Website/ Onlineshop DSGVO-konform machen, desto sicherer sind Sie. Jetzt nicht zu handeln und später zu behaupten, man habe davon nichts gewusst, nützt Ihnen nichts. "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht" - Sie sind verpflichtet sich zu informieren und zur Umsetzung der DSGVO hatte man ab in Kraft treten 2 Jahre Zeit.

Es ist davon auszugehen, dass sich Abmahn-Anwälte gezielt Websites/ Onlineshops abmahnen werden, wenn diese die neuen Bestimmungen NICHT umgesetzt haben. Beugen Sie daher besser teuren Abmahnungen vor, statt sich im Nachhinein zu ärgern. Lieber jetzt einen Bruchteil der Kosten in die DSGVO-konforme Umgestaltung investiert, als später eine teure Abmahnung und die DSGVO-konforme Umgestaltung zusätzlich bezahlen zu müssen.