Impressionen des Sicherheitsforums Nordhessen 2018
Am 20. März war es wieder soweit – das Sicherheitsforum Nordhessen lud Interessierte ein, sich zum Thema IT Sicherheit auszutauschen.
Nach mehreren abwechslungsreichen Impulsvorträgen von unter anderem der Deutschen Post AG, kAssekura, Müller-Goebel und Kollegen, Starke + Reichert und der Moers GmbH folgte eine kurze Pause mit leckeren Snacks und geselligem Austausch.
Dabei trafen wir einige bekannte Gesichter der Kasseler IT-Szene, aber freundeten uns auch mit neuen Teilnehmern an.
Zu Beginn wurden die Teilnehmer vom Datenschutzbeauftragten der Moers GmbH über die Chancen der EU-Datenschutzgrundverordnung aufgeklärt. Auch wenn diese von vielen Teilnehmern kritisch aufgefasst wird, wurden uns so auch die möglichen Vorteile näher gebracht. Mehr dazu erfahren Sie hier: DSB Moers
So berichtete uns die Deutsche Post AG von der Entwicklung ihrer Elektrofahrzeuge Streetscouter und deren aktuellen Erfolgen. Kein Autohersteller konnte damals die Anforderungen der Post erfüllen und so baute man sich einfach selbst eines. Diese Art der Herangehensweise ist sowohl innovativ – fast "Startup-typisch" – als auch etwas trotzig optimistisch und das im positivsten Sinne. Frei nach dem Motto „Wo kein Weg ist, bauen wir uns eben einen.“ Umso herzlicher gratulieren wir der Post zu solch innovativem Denken und der daraus wachsenden Erfolge. Für mehr Infos hier weiterlesen: Streetscouter
kAssekura veranschaulichte anhand zahlreicher Fallbeispiele, dass ein Notfallplan zum Thema IT-Sicherheit äußert wichtig ist, um potentielle Gefahren soweit es geht auszuschließen oder im Ernstfall durch gute Vorbereitung schneller darauf reagieren zu können. Durch Rechenbeispiele wurde einem die potentielle Gefahr in Zahlen aufbereitet vorgestellt, um für das Thema zu sensibilisieren. Mehr dazu finden Sie auf Ihrer Website unter: kAssekura
Der Rechtsanwalt Herr Sittig von Müller-Goebel und Kollegen überraschte uns in seinem Vortrag über die aktuelle Entwicklung von Bitcoins und deren schnell voranschreitende Verbreitung.
Herr Sittig ist deutschlandweit einer der wenigen Anwälte, der im Bezug auf Kryptowährungen und Bitcoins zu den Rechtsexperten zählt und unter anderem die Bafin in diesen Themen berät. Als langjähriger Experte im Bereich Bitcoins ist er nicht nur mit der Szene vernetzt und über aktuelle Entwicklungen vertraut, sondern versteht auch deren Hintergründe und Überzeugungen, was für die Qualität seiner Beratung wesentlich ist. So veranschaulichte er in seinem Vortrag zunächst gekonnt die Eigentümlichkeiten und Mechanismen von Blockchain und Kryptowährungen, um anschließend auf Widersprüche neuer staatlicher Reglementierungen in diesem Bereich aufmerksam zu machen.
In vielen Ländern sind Kryptowährungen, wie Bitcoin, bereits als Zahlungsmittel zugelassen und werden sich vermutlich auch weiter verbreiten, so nach Ansicht des Experten Herr Sittig. Durch die enorm beschleunigte Abwicklung von Zahlungsprozessen sind diese außerdem auch aus Perspektive der Banken äußert relevant, weshalb diese mit eigenen Kryptowährungen experimentieren. Die Website der Kanzlei und Herr Sittig finden Sie hier: Müller-Goebel und Kollegen
Starke + Reichert berichtete uns über Digitalisierungsstrategien und die Notwendigkeit der IT-Sicherheit dafür. Dies müsse selbst für kleine Betriebe nicht unglaublich komplex sein, sondern könne mit einfachen, aber durchdachten Konzepten nachhaltig die Sicherheit verbessern. Für mehr Infos besuchen Sie die Website: Starke + Reichert
Der anschließende Vortrag des Keynote-Speakers Thorsten Höhnke war mehr als nur spannend. Fesselnd berichtete er über aktuelle Entwicklungen, Möglichkeiten It-System zu hacken und Anekdoten aus seiner früheren Zeit beim Chaos-Computer-Club.
Sein Vortrag war ein Einblick in das, was uns „normalen“ IT-affinen Menschen noch verborgen bleibt und gleichzeitig ein erschreckendes Wachrütteln für die Möglichkeiten der Hacking-Optionen.
Dabei wurde uns ausführlich erklärt wie man beispielsweise die SMS-Tan-Methode mit der Man-In-The-Middle Attacke angreift, die Steuergeräte moderner PKW’s spielend umprogrammiert oder man sogar mit mehreren Metern Abstand ein Abbild fremder Kreditkarten ausliest, um diese auf eine andere Kreditkarte zu übertragen und Abbuchungen vorzunehmen.
Doch nicht nur aus technischer Sicht war der Vortrag interessant, sondern auch in Bezug auf den Umgang mit Daten. So fragte Herr Höhnke was wir über die Aussage „Sicherheit brauch ich nicht! Ich habe doch nichts zu verbergen.“ denken. Sein Impuls dazu warum wir dann nicht alle nackt rumlaufen, sondern uns mit Kleidung bedecken, hinterließ einen nachhaltigen Eindruck bei allen Teilnehmern.
Dass der Vortrag nicht nur uns mitriss, ließ sich leicht an der gesteigerten Aufmerksamkeit aller Teilnehmer feststellen. So wechselten sich wissbegierige Nachfragen mit staunendem Raunen ab.
Zum Abschluss gab es einen Blick in die Zukunft von Fujitsu und der Überwachung von Smarten Fabriken, in denen jede Maschine von der Ferne aus kontrolliert werden könne. Produktionsflussoptimierung, Überwachung und Steuerung als Ausblick auf das, was uns demnächst mit der Digitalisierung und Industrie 4.0 erwarten wird. Mehr Informationen und Kontakt zu Thorsten Höhnke finden Sie hier: Hochschule Augsburg - Thorsten Höhnke
Wir freuen uns auf das nächste Sicherheitsforum 2019 und wünschen allen eine sichere (und verschlüsselte) Zeit. ;)
Facebook Fanpage erstellen – Was kostet mich eine Facebook Fanpage?
Sie interessieren sich für Preise und Kosten für professionelles Facebook und Social-Media-Marketing durch eine erfahrene Marketing-Agentur? Auf dieser Seite finden Sie alle wichtigen Informationen zu unseren angebotenen Leistungen für Facebook-Marketing und dem Erstellen einer Fanpage.
Damit Sie einen Überblick über entstehende Kosten bekommen, ist unsere Basis-Preisrange hier abgebildet. Die angegebenen Werte sind Erfahrungswerte unser Agentur, abgeglichen mit allgemein bekannten Preisbereichen. Bei individuelle Anfragen passen wir Ihre Leistungen perfekt an Ihre Bedürfnisse an.
Als Kunde möchten wir, dass Sie stets einen guten Überblick über mögliche Konditionen haben, welche wir unter anderem über diesen Weg eindeutig kommunizieren. Bei besonderen Anliegen oder Fragen, rufen Sie uns einfach an oder schreiben uns per E-Mail an info@pixelwerker.de. Wir freuen uns auf Ihren Kontakt.
In dieser Preisübersicht sehen Sie, wie wir unsere Leistungen einteilen:
- Erstellung der Facebook-Fanpage
- Optimierung der Facebook-Fanpage
- Erstellung von Facebook-Beiträgen
- Betreuung von Facebook-Fanpage
Eine professionelle Facebook Fanpage kostet einmalige 500,00 EUR (netto). Jeder weitere Social-Media-Kanal kostet Sie weitere 125,00 EUR (netto). Für kleine & mittelständische Unternehmen reichen normalerweise ein oder zwei Social Media Kanäle aus. Besonders die regelmäßige Erstellung von zielgruppengerechten Social-Media-Beiträgen ist komplex. Mal einfach ein paar Bilder posten und schon bekommt man Neukunden und Likes reicht heutzutage nicht mehr aus.
Den Hauptteil der Arbeit benötigt die Planung, Organisation und langfristige Durchführung und Erstellung der Beiträge. Daher gibt es bei uns eine Mindestlaufzeit von 6 oder 12 Monaten im Bereich der Social-Media-Marketing-Betreuung. Im Rahmen dieser Dienstleistung verlangen wir monatlich einen Betrag, der sich immer aus dem individuellen Umfang ergibt. Dieser Bereich kann je nach Postingfrequenz und gewünschten Inhalten variieren. Nach unserem Erfahrungsbereich liegt der Aufwand dafür bei monatlich zwischen 400 € - 9.000 €.
Bestimmte Grundleistungen sind in jedem Paket enthalten. Welche Leistung Sie benötigen, legen wir gemeinsam nach unseren Social Media Analyse mit Ihnen fest. Somit erhalten Sie stets genau das, was Ihren Zielen auch am besten entspricht. Es kommt hierbei auch auf Ihre Zielgruppe, Unternehmensziele und individuelle Möglichkeiten an.
Social Media ist unentbehrlich
Auf jeden Fall erhalten Sie von uns Ihre individuell passende Social-Media-Strategie, um Ihr Unternehmen ideal bei Facebook zu präsentieren. Bei Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen selbstverständlich gern jederzeit zur Verfügung und freuen uns auf Ihre Anfragen.
Ein kostenloses ersten Beratungsgespräch gehört dabei selbstverständlich zu unserem Service und ist für Sie vollkommen unverbindlich.
Zusätzlich zur Erstellung von Facebook Fanpage bieten wir außerdem auch Google+ MyBusiness Firmenprofil, der Einstellung des YouTube-Channels, Twitter, Instagram, Pinterest, Twitch oder vielen weiteren Plattformen, die wir je nach Branche und Ihren individuellen Zielen für Sie empfehlen.
Wenn wir eine Social Media Strategie für Sie entwerfen, geben wir Ihnen nach unserer Analyse individuelle Empfehlungen für die für Sie wichtigen Social Media Kanäle. Dadurch haben Sie von Anfang an eine transparente und geeignete Übersicht für Ihr Unternehmen.
Innerhalb der Analyse legen wir großen Wert auf Authentizität, Rechtssicherheit und Zielgruppenrelevanz. Das betrifft nicht nur Texte in den Beiträgen, sondern auch in der graphische Gestaltung Ihrer Beiträge. Um Ihre Kosten gering zu halten nutzen wir grundlegende Vorlagen, die wir individuell für Sie anpassen oder erstellen für Sie komplett neue Designs, Fotos etc. für Ihren Auftritt bei Facebook.
Da wir bereits viel Erfahrung im Bereich Social Media Marketing mit der Betreuung und dem Aufbau von mehreren Facebook und anderen Social Media Seiten haben, können Sie sich jederzeit auf unsere Erfahrung verlassen und sich auf Ihre Kernkompetenzen sowie das Tagesgeschäft konzentrieren.
Vorteile Ihrer eigenen Facebook Fanpage:
- Mehr Verkäufe
- Bestandskunden pflegen & aktivieren
- Eigene Marken-Bekanntheit steigern
- Im Internet besser gefunden werden
- Facebook als Werbe-Kanal nutzen
- Empfehlungsmarketing bzw. virales Marketing aufbauen ( „Mund zu Mund Propaganda“)
- Informationen aus dem Unternehmen bekannt machen (z.B. geänderte Öffnungszeiten)
Warten Sie nicht länger, sondern nutzen Sie in Ihrem Unternehmen endlich auch die Vorteile von Facebook-Marketing.
Durch unsere langjährige Arbeit und über 100 erfolgreiche Projekte, konnten wir viele Erfahrungen sammeln. Dieses Know-How im Online-Marketing gaben wir u.a. bei Vorträgen von Google, der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer weiter.
Mit Know-How, Kreativität und Leidenschaft entwickeln wir auf unsere Kunden abgestimmte Marketing-Strategien, die Sie sicher und nachhaltig zum Erfolg führen. Gemeinsam setzen wir Ihr Online-Marketing so um, dass Sie langfristig Ihren Umsatz und Return-On-Investment steigern.
Jetzt kostenlosen Beratungstermin vereinbaren oder unter 0561 / 850 194 76 anrufen.
Gastartikel: So arbeiten Inkassodienstleister wirklich
Schwarz gekleidete Männer mit Baseballschlägern und Lederjacken – jeder kennt die Klischees von Inkassounternehmen. Doch eigentlich arbeiten diese Inkassodienstleister ganz anders. Was kann ich als Gläubiger erwarten und wie werde ich als Schuldner behandelt? Wir räumen auf mit Vorurteilen und blicken hinter die Fassade des Forderungsmanagements.
Was sind Inkassodienstleister?
Stellen Sie sich vor, Sie haben einen Kunden, der bereits seit mehreren Wochen seine Rechnung nicht begleicht. Eigentlich hatten Sie mit ihm nie Probleme, die Zusammenarbeit läuft bereits seit vielen Jahren reibungslos. Plötzlich erhalten Sie keinerlei Reaktionen mehr. Weder auf E-Mails, noch auf Telefonanrufe. Sie fragen sich, was Sie tun können.
Ein Kollege empfiehlt, einen Inkassodienstleister zu beauftragen, der die offene Forderung einholt. Sie lehnen ab: „Inkasso? Das sind doch alles unseriöse Unternehmen, die mir nur das Geld aus der Tasche ziehen wollen!“.
Mittlerweile versenden Sie die dritte Mahnung – noch immer keine Reaktion. Bei der Recherche im Internet entdecken Sie ein Unternehmen, das mit mehr Liquidität aus offenen Forderungen wirbt, ganz ohne Kostenrisiko. Der Internetauftritt wirkt professionell und gut durchdacht. Genau das, was Sie suchen.
Sie beschließen, sich unverbindlich beraten zu lassen und rufen an. Ans Telefon geht eine freundliche Stimme, die sich mit „Stefanie Meier“ vorstellt und schon seit vielen Jahren für den Inkassodienstleister arbeitet. Der erste Eindruck ist positiv. Stefanie berät kompetent und erklärt genau, wie die weitere Vorgehensweise ist.
Was passiert während des Mahnverfahrens?
Der Prozess beginnt mit dem Mahnwesen. Bei Bedarf übernimmt der Inkassodienstleister diese Aufgabe und versendet bis zu drei Zahlungserinnerungen in Ihrem Namen.
Anschließend startet die Bearbeitung des vorgerichtlichen Mahnverfahrens. In dieser Phase versucht Stefanie, alle notwendigen Informationen über die finanzielle Situation Ihres Schuldners herauszufinden. Dafür nutzt Sie überwiegend die postalische oder telefonische Ansprache, aber auch die Kontaktaufnahme über Social Media Kanäle wird immer beliebter.
Sofern bis zu diesem Schritt noch keine Einigung erzielt werden konnte, folgt nun das gerichtliche Mahnverfahren. Die Beantragung eines Mahn- und Vollstreckungsbescheides sind Inhalte dieser Phase. So werden offene Forderungen auch vor der Verjährung geschützt.
Das letzte Stadium umfasst die Titelüberwachung. Sie kann bis zu 30 Jahren aufrechterhalten werden und beinhaltet eine stetige Kontrolle der Vermögensverhältnisse des Schuldners.
Die Umsetzungsphase beginnt
Stefanie hat Sie umfassend beraten. Bereits einen Tag später startet sie mit der Umsetzung und versucht, den Schuldner telefonisch zu kontaktieren. Sie hat Glück, er ist erreichbar.
Er erfährt, dass Sie ein Inkassounternehmen beauftragt haben und wird über die aktuelle Lage und weitere Vorgehensweise aufgeklärt. Er sieht seinen Fehler ein: „Unsere Geschäftsbeziehung ist immer perfekt gelaufen. Jetzt bin ich zahlungsunfähig. Ich dachte, alles regelt sich von allein, deshalb habe ich nichts gesagt. Aber irgendwie muss es ja weitergehen“.
Stefanie bleibt freundlich, aber direkt. Genau auf solche Situationen wurde sie geschult. Außerdem hat sie ein Pädagogikstudium absolviert – genau das Richtige in Situationen wie dieser, denn sie weiß genau, wie sie mit dem Kunden sprechen muss. Ihr Schuldner möchte sich außergerichtlich einigen. Mit Stefanie vereinbart er eine Ratenzahlung, sobald wieder Liquidität vorhanden ist. Er verspricht, das erste Geld so schnell wie möglich aufzutreiben.
Sie werden regelmäßig über den aktuellen Stand des Verfahrens informiert. Eine Woche nach der Beauftragung überweist der Schuldner bereits die erste Rate. Sie sind überrascht und froh, dass die Forderungsbeitreibung so schnell erfolgreich war, schließlich hat sich Ihr Schuldner vorher lange gar nicht gemeldet. Ein Übergang in ein gerichtliches Mahnverfahren oder gar die Titelüberwachung ist nun nicht mehr notwendig.
Als Mitarbeiterin eines Inkassounternehmens versucht Stefanie, immer das Beste für beide Seiten herauszuholen. Durch die konsequente, direkte, aber freundliche Handhabung der Angelegenheit konnte sie schnell Liquidität aus Ihren offenen Forderungen herausholen. Da sie zudem eine neutrale Vermittlerposition einnahm, wurde Ihre Kundenbeziehung gewahrt.
Elbe Inkasso unterstützt Sie im Forderungsmanagement
Die Elbe Inkasso GmbH ist Teil der Elbe Finanzgruppe und bietet eine schnelle und kompetente Bearbeitung Ihrer Fälle an. Die multimediale Ansprache, beispielsweise über verschiedene Social Media Kanäle, ermöglicht zeitnahe Forderungsbeitreibungen. Als konstruktiver Mittler zwischen Gläubiger und Schuldner sorgen die Mitarbeiter dafür, dass Ihre Kundenbeziehungen gewahrt werden. Sie können sich so voll und ganz auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren und profitieren von zusätzlicher Liquidität. Da die Elbe Inkasso erfolgsbasiert arbeitet, entsteht für Sie keinerlei Kostenrisiko.
Über die Elbe Finanzgruppe GmbH
Die Elbe Finanzgruppe ist Ihr bankenunabhängiger Finanzdienstleister mit Fokus auf kleine und mittelständische Unternehmen. Seit 2012 sind Matthias Bommer und Stefan Kempf geschäftsführende Gesellschafter.
Wir bieten innovative Finanzierungsmöglichkeiten aus einer Hand. Starten Sie mit uns als Finanzierungspartner für Factoring, Finetrading, Leasing sowie Inkasso und lassen Sie sich von unserer Expertise überzeugen.
Die Zusammenarbeit mit unseren deutschlandweiten Kunden ist durch ein besonderes Vertrauensverhältnis gekennzeichnet. Sie haben durch die Kooperation einen leistungsstarken Partner an Ihrer Seite, mit einer gesicherten Refinanzierung und einem erfahrenen Team. Eine gute Erreichbarkeit und kurze Entscheidungswege sind für uns selbstverständlich.
Rückfragen und weitere Informationen
Elbe Finanzgruppe GmbH
Frau Lisa Weber
Marketing
Tiergartenstraße 8
01219 Dresden
Telefon: +49 (0) 351 896 933 10
Fax: +49 (0) 351 896 933 15
E-Mail: info@rechnung48.de
Internet: www.rechnung48.de
Employer Branding – So gewinnst Du die besten Mitarbeiter-Talente
Viele guter Absolventen haben nach der Universität heutzutage ein Luxusproblem: Sie werden umworben und können sich aus freien Stücken für einen begehrten Job entscheiden. Und Unternehme kämpfen auf dem Arbeitsmarkt um die vermeintlich besten Leute. Aber was ist eigentlich das so genannte Employer Branding und was macht einen Arbeitgeber für Bewerber besonders attraktiv?
Was ist Employer Branding?
Wenn ein Arbeitgeber sich selbst attraktiv verkaufen möchte, dann nennt man diese Maßnahmen "Marketing". Die allerdings zielen immer auch auf den Verkauf und die Positionierung am Markt ab. Allerdings gibt es nicht nur jenen Markt, auf welchem die Kunden erreicht werden sollen, sondern auch einen Arbeitgebermarkt. Das heißt, dass ein Unternehmen sich als möglichst attraktiver Arbeitgeber bekannt machen möchte. Employer Branding umfasst alle nötigen Maßnahmen, um die Ziele zu erreichen.
Und das oberste Ziel ist, am Arbeitsmarkt die besten Talente und den besten Nachwuchs zu finden. Wie allerdings funktioniert das in der Praxis und was macht einen besonders guten Arbeitgeber überhaupt aus? Was suchen Absolventen, die sich ihren Arbeitgeber frei aussuchen können? Sicherheit? Innovation? Employer Branding muss sehr feinfühlig betrieben werden, denn es könnte ansonsten sein wichtigstes Gut verlieren: Das Personal. Und ein schlechter Ruf spricht sich sehr schnell herum.
Eine gute Arbeitgebermarke kann heute nicht mehr alleine dadurch überzeugen, dass die Mitarbeiter einen Parkplatz in der Tiefgarage bekommen, für den sie nichts bezahlen müssen. Denn wenn man es sich aussuchen kann, erwartet man deutlich mehr als den bloßen Durchschnitt. Denn den könnte man vielleicht an jeder Ecke bekommen. Und wer von sich weiß, dass er oder sie zu "den Besten" gehört, erwartet umgekehrt auch, dass er den besten Arbeitgeber bekommt.
Warum ist es heutzutage wichtig eine gute Arbeitgebermarke zu bilden?
Immer mehr junge Menschen vollbringen großartige Leistung. Noch vor 40 Jahren war es nicht üblich, dass fast der gesamte Jahrgang einer weiterführenden Schule studiert und dabei auch noch hervorragende Noten abliefert. Gute Leistung und dazu das ein oder andere Auslandssemester bei großen Konzernen: Viele Menschen haben ihrem zukünftigen Arbeitgeber eine Menge zu bieten.
Und das wissen sie auch. Noch lange vor ihrem Abschluss müssen sie sich keine Sorgen um ihre berufliche Zukunft machen, da sie meist wissen, dass sie heiß umworben sind und sicherlich eine gute Position bekommen werden. Weshalb ist es aber heute so wichtig, ein beliebter Arbeitgeber zu sein, der als Marke überzeugt? Das Internet macht alles möglich. Und es sorgt dafür, dass Menschen sich austauschen. Portale wie kununu.com machen möglich, dass Arbeitgeber ständig bewertet werden und im besten Fall bei allem überzeugen müssen.
Und gute Mitarbeiter erwarten heutzutage auch viel: Sie wollen Benefits: eine Kantine, einen Parkplatz, Sozialleistungen, ein Jobticket, einen Firmenwagen und kostenloses Obst und Getränke. Wieso? Weil sie das so gewohnt sind und sich herum spricht, wer Arbeitgeber dies ermöglicht und welcher eben nicht. Damit haben sehr konservative Unternehmen allerdings einen Nachteil. Die wiederum überzeugen durch Sicherheit und ein vielleicht höheres Gehalt.
Social Recruting - Social Media und seine Rolle in der Mitarbeitergewinnung
Gutes Personal lässt sich natürlich einfach durch einen gelungenen Auftritt im Web rekrutieren. Oder durch eine durchdachte Stellenanzeige in den großen Portalen. Aber ist das auch wirklich so leicht? Eigentlich ist insbesondere das so genannte "Social Recruting" eine echte Herausforderung. Ein paar Tipps wie sich ein Unternehmen im Social Web als ein perfekter Arbeitgeber präsentieren kann, findet man im Buch „Innovative Talentstrategien“ von Haufe.
Denn Social Media hat den entscheidenden Aspekt, dass Feedback sofort übermittelt wird und sich schlechte Nachrichten herum sprechen wie ein Lauffeuer. Es bedarf theoretisch dem ein oder anderen netten Beitrag bei Facebook, in welchem ein Unternehmen darauf aufmerksam macht, dass es im kommenden Jahr wieder Stellen für BA-Studenten anbietet und darauf hinweist, dass die interessierten Menschen sich ab sofort bewerben können. Daran ist erst einmal nichts außergewöhnlich.
Social Media aber erlaubt es, dass nun ein vielleicht enttäuschter Bewerber aus dem letzten Jahr seinen Frust in der Kommentarspalte hinterlässt. Er habe damals nie eine Antwort erhalten, beim Vorstellungsgespräch negative Erfahrungen gemacht oder wurde in der Probezeit wieder entlassen. Schlechte Meinungen sprechen sich sofort herum und werden gelesen und sie bleiben hängen.
Schließlich ist es eine echte Meinung einer Person, die offenbar diese eine schlechte Erfahrung am eigenen Leib erlebt hat. Soll man sich bei solch einem Arbeitgeber also wirklich bewerben? Dass dem einen oder anderen Bewerber nun Zweifel kommen, ist nachvollziehbar.
Rekrutierung auf Social Media Kanälen - Richtig reagieren
Wie aber reagiert ein Arbeitgeber perfekt auf Kritik? Er nimmt sie erst einmal an. Lösche keinesfalls Kritik oder negative Einwände! Das wirft das denkbar schlechteste Bild auf einen Arbeitgeber, denn was ist noch unglaubwürdiger als Kritiker einfach mundtot zu machen?! Sie muss stattdessen angenommen und beantwortet werden. Vielleicht ist eine ernsthafte Entschuldigung nötig. Oder eine Rechtfertigung?
Der Einzelfall entscheidet sicherlich darüber, wie die perfekte Reaktion aussieht. Fakt ist allerdings, dass es eine Reaktion geben muss und diese ganz bestimmt nicht damit abgetan werden kann, dass ein Standardtext eingefügt wird. Sätze wie "Danke für Deine Meinung. Wir legen großen Wert auf einen regen Austausch. Viele Grüße XX" ist schlicht völlig unpassend, wenn sich gerade jemand über schlechte Arbeitsbedingungen oder einen ungenügenden Bewerbungsprozess beklagt hat.
Die Reaktion muss ehrlich sein und mit der individuellen Situation sollte sich die Person, die die Antwort verfasst, auch beschäftigt haben. Jedes gute Unternehmen macht sich Social Media Kanäle zu Nutze und bedient sie professionell. Heißt im Klartext: Das sollte eben nicht der Praktikant kurz vor seiner Mittagspause machen! Social Media muss zur Chefsache werden, denn es ist viel zu riskant, hier grobe Fehler zu machen, die einer Arbeitgebermarke oft noch Jahre später nachhängen.
Mitarbeiter zu finden ist über Facebook & Co. meist kein Problem. Das Portal nutzt die eigene Zielgruppe vielleicht ohnehin ständig und fühlt sich durch den dortigen Aufruf nach Bewerbern besonders motiviert. Das alles ändert aber nichts daran, dass der gesamte Prozess, der sich nun anschließt, professionell zu handeln ist.
Du musst die Bewerbungen vertrauensvoll behandeln. Lasse den Datenschutz nicht außen vor und in den anschließenden Gesprächen musst Du durch Professionalität überzeugen. Das heißt aber auch: Bewerbungsunterlagen über Facebook selbst anfordern? Das ist ein No-Go und zeugt nicht davon, dass ein Arbeitgeber großen Wert auf den Umgang mit sensiblen Daten legt.
Gründen - Alleine oder im Team ?
Wer vor hat, sich selbstständig zu machen und ein eigenes Unternehmen gründen möchte, muss sich unter anderem die Frage stellen, ob man im Team oder lieber alleine arbeiten möchte. Anfangs ist immer sehr viel zu tun, aber ob man ein Team-Payer ist oder im Alleingang besser Entscheidungen treffen, Organisation und sonstige Planungen übernehmen kann, muss man sich noch vor der Gründung eines Unternehmens Gedanken machen.
Die Antwort auf diese Frage hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen muss man sich über Vor- und Nachteile beider Optionen im Klaren sein. Dazu kommt, die eigene Persönlichkeit und die äußeren Umstände.
Gründen – Teamplayer oder Einzelkämpfer?
Die Frage ob du alleine oder im Team gründest lässt sich nur beantworten, indem du dir über deine Persönlichkeit beziehungsweise deinen Charakter im Klaren bist. Um herauszufinden was für eine Art Gründer du bist, haben wir hier einen kleinen Test für dich, der dir mit einfachen Fragen die Antwort erleichtert.
Die Vor- und Nachteile vom alleine- Gründen
Eine Gründung eines Unternehmens im Alleingang hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Beispielsweise ist der wohl größte Vorteil, dass du keine Kompromisse eingehen und dich mit niemandem absprechen musst, wie du dein Unternehmen führen möchtest. Unabhängigkeit, wenn es um die Gründung eines Unternehmens geht, ist vor allem vorteilhaft, weil du so gezielt umsetzen kannst was du dir vorgenommen hast, ohne durch Diskussionen und Meinungsverschiedenheiten Zeit, Geld und Nerven zu verlieren.
Auch umgehst du das Risiko, dass Kommunikationsproblemen auftreten, was bei einem größeren Team häufig ein konfliktbehafteter Faktor in der Gründungsphase darstellt. Durch fehlerhafte Kommunikation kommen oft Probleme auf, die du, wenn du alleine gründest, vorerst nicht auftreten. Allgemein hast du als Solo-Gründer die größere unternehmerische Freiheit und größere Flexibilität im Führen der Firma.
Dazu kommt, dass die Kosten meist geringer sind, wenn an der Unternehmensgründung nicht sehr viele Menschen beteiligt sind. Vor allem aber ist ein Vorteil, dass du, wenn du alleine Gründest nicht abhängig von der Meinung anderer Menschen abhängig bist. Das ist einer der größten Vorteile.
Trotz großer Freiheiten, hast du den Nachteil, dass die komplette Führung von deiner Arbeit und Planung abhängt. Anfangs ist das Gründen eines Unternehmens enorm viel Stress. Wenn du kein Team hast, kannst du dementsprechend keine Arbeit abgeben und bist auf dich allein gestellt. Außerdem ist ein Nachteil, dass du keine Menschen um dich hast, die deine Situation teilen, was heißt, dass du dich selbstständig motivieren musst und dich nicht mit Gleichgesinnten austauschen kannst.
Die Vor- und Nachteile vom Gründen im Team
Natürlich hast du im Team den großen Vorteil, alle Aufgaben die anfallen aufzuteilen. Ein Unternehmen aufzubauen ist extrem viel Arbeit, was du nicht unterschätzen solltest. Hast du ein organisiertes Team, bleibst du nicht alleine auf deinem Haufen an Planung und Umsetzungen sitzen.
Außerdem bietet Teamarbeit Sicherheit und geteilte Verantwortung. Wenn Konflikte auftreten, ist es hilfreich ein Team zu haben, welches sich gegenseitig unterstützt und das Problem gemeinsam bewältigt. Auch hat es den Vorteil, immer jemanden zu haben, der die Stellung hält, falls der „Leader“ einmal ausfallen sollte.
Im besten Fall ergänzt sich das Team und treibt durch verschiedene Persönlichkeiten und Kreativität den Erfolg des Unternehmens voran. Die Fähigkeiten des Teams können zusammengefasst eine große Bandbreite an Erfahrungen abdecken, was sich durchaus positiv auf das Unternehmen auswirken kann.
Trotz vieler Vorteile hat das Gründen im Team auch einige Nachteile. Beispielsweise kann es egal bei welchen Themen öfter zu Konflikten kommen. Die Organisation muss ebenfalls ordentlich und strukturiert sein. Ist dies nicht der Fall, ist die Arbeit des Teams meist destruktiv und Zeit und Geld können verloren gehen. Dazu kommt, dass mehr Menschen im Team zu Anfang auch mehr Startkapital fordert.
Fazit
Vorteile alleine gründen
- Unabhängig in Entscheidungen und Arbeitsverhalten
- Keine Meinungsverschiedenheiten oder Diskussionen
- Der „eigene“ Chef sein
- Keine Kommunikationsprobleme durch fehlerhafte Absprachen
- Mehr Flexibilität
- Geringere Kosten
Nachteile allein gründen
- Keine Arbeitsteilung -> extrem viel Arbeit
- Alleinige Verantwortung
- Keine „Gleichgesinnten“
- Keine äußeren Inspirationen, Ideen oder Erfahrungen
Vorteile gemeinsames Gründen
- Arbeitsteilung
- Geteilte Verantwortung
- Wenn nötig anwesende Vertretung
- Team kann sich ergänzen
Nachteile gemeinsames Gründen
- Meinungsverschiedenheiten und Konflikte können auftreten
- Aufwendige Organisation und Kommunikation
- mehr Startkapital wird benötigt
Change-Management als Teil der Unternehmensstrategie
Was ist Change-Management?
Der deutsche Begriff für den Modebegriff Change-Management ist Veränderungsmanagement. Durch die Benennung wird auch schon grob angerissen, worum es im Change-Management geht.
Es umfasst eine tiefgreifende Veränderung bestehender Strukturen, Verhaltensweisen und Prozesse. Hierbei beinhaltet Change-Management alle notwendigen Projekte, Aktivitäten, Maßnahmen und Aufgaben, um diese Veränderungen umzusetzen.
Als Resultat ergeben sich häufig neue Strategien, generelle Erneuerungen in der Technik und in der Organisation, Verbesserungen in Prozessen oder Abläufen oder eine positive Beeinflussung der Mitarbeiter und dessen Verhalten im Unternehmen.
Es gibt verschiedene Modelle des Change-Management. Dabei ist es aber praktisch gesehen gar nicht so einfach, das Veränderungsmanagement richtig einzusetzen. Wenn Rahmenbedingungen oder bestimmte Regeln nicht eingehalten werden, scheitern Führungskräfte und Mitarbeiter rasch. Was häufig bleibt ist eine gereizte Stimmung und Verzweiflung.
Wie du das verhindern kannst, Change-Management richtig anwendest und was es sonst zu diesem Thema noch interessantes zu erfahren gibt, erfährst du in unserem Artikel.
Wann und wie kommt Chance-Management zum Einsatz?
Change-Management findet vor allem in Krisenzeiten Anwendung. Dort ist eine Veränderung der Strukturen etc. oft der einzige Weg, um aus der Krise zu entkommen oder sie rechtzeitig abzuwenden.Veränderungen sind also meistens nach strategischen Wendepunkten einzuleiten. Diese sind notwendig, wenn zum Beispiel die Kundenzufriedenheit aufgebessert werden muss, die finanzielle Lage kritisch wird, bzw. Geld eingespart werden muss oder ein weiteres Unternehmen gekauft wird.
Um diese oder ähnliche Probleme zu lösen, wird die Unternehmensstrategie neu ausgerichtet, wobei Veränderungen notwendig sind. Chance-Management ist also Teil der Unternehmensstrategie und hat zur Folge, dass sich das gesamte Unternehmen grundlegend in Sachen Verhalten, Werten, Aufgabensetzung, Unternehmenskultur, Regeln, Gehalt und Technik umstrukturieren muss. Eine so tiefgründige Anpassung bestehender Strukturen ist keineswegs einfach und kann leider oft scheitern.
Notwendige Veränderungen im Unternehmen mit Change-Management einleiten
Wichtig ist, wie so oft, dass man die Veränderungen frühzeitig einleitet und nicht bestehende Anzeichen ignoriert, die einen schon längst auf eine nahende Krise aufmerksam gemacht haben.
Generell gehört der Wandel zu einem zentralen Merkmal, wenn es darum geht ein Unternehmen zu führen.
Allerdings können ständige Veränderungen auch dazu führen, dass Mitarbeiter große Schwierigkeiten haben, sich einzufinden und die Orientierung zu behalten. Wenn Veränderungen zu spät eingeleitet werden, wird die Umstrukturierung oft zu einer hektischen Angelegenheit und erweist sich als sehr schwer. Ein gut organisierter Wandel ist eine Herausforderung.
Jeder Wandel und jegliche Veränderungen der Unternehmensstruktur bringen gewisse Risiken mit sich. Schließlich ist nie vollkommen abzusehen, wie Mitarbeiter darauf reagieren und inwieweit die Veränderungen erfolgreich umgesetzt werden können…
Um diese Risiken möglichst zu vermeiden, wendet man bei notwendigen Veränderungen das Veränderungsmanagement an. So kann man sichergehen, dass sich ausreichend auf Veränderungen vorbereitet wird und diese deutlich und übersichtlich eingeleitet werden.
Worauf muss man im Change-Management achten?
Wie oben schon erwähnt, ist es im „Ernstfall“ wichtig auf eine gute Vorbereitung zurückgreifen zu können. In Unternehmen sind oftmals auch kleine Veränderungen notwendig, die nicht gleich komplette Umstrukturierungen beinhalten. Diese sind die perfekte Möglichkeit, um Mitarbeiter auf extremere Wandel vorzubereiten. Das kann schon das Einbringen neuer Ideen von einem einzelnen Mitarbeiter sein… Das ganze Team ist dabei gefragt, auf Vorschläge einzugehen und diese umzusetzen.
Wenn die Mitarbeiter auf kleine Veränderungen gut reagieren und keine Schwierigkeiten haben sich anzupassen, ist eine gute Basis für größere Veränderungen geschaffen. Außerdem ist es sehr wichtig, dass man Veränderungen nur einleitet, wenn sie wirklich nötig sind. Das bedeutet genau Abzuwägen, inwiefern du etwas ändern musst und ob eine Änderung bestehender Strukturen überhaupt zielführend wäre.
Oftmals werden diesbezüglich voreilige Schlüsse gezogen, zu hektisch umstrukturiert oder gar völlig unnötige Veränderungen vorgenommen. Leider sind das oft die Folgen von Beratungen, die profitorientiert handeln und Lösungen für aller Art Probleme anbieten. Management-Konzepte gibt es außerdem im Überfluss. Schwer dabei zu entscheiden, welches das Richtige für einen darstellt, bzw. ob überhaupt eine der Methoden die gewünschte Lösung bietet.
Auf der anderen Seite ergeben manche Management-Methoden aber super gute Möglichkeiten, um frischen Wind in dein Unternehmen zu bekommen. Wichtig ist, wie gesagt, dass du ein Verständnis dafür entwickelst, wann ein Management-Konzept für dich passend ist und wann nicht.
Risiken und Schwierigkeiten beim Change-Management
Wir kennen es alle – Veränderungen sind meistens im ersten Moment grundsätzlich ein bisschen mit Unsicherheit verbunden. Man ist aufgeregt, nervös und manchmal auch ängstlich, wenn man daran denkt, dass Bestehendes auf einmal anders sein soll. Genauso verhält es sich bei größeren Veränderungen in Unternehmen. Was sich zunächst vielleicht nicht so schlimm anhört, kann in Unternehmen zu großen Widerständen auf Seiten der Mitarbeiter führen. Diese können dann darauf beharren alles so zu lassen, wie es ist, weil es natürlich bequemer ist. Sich da durchzusetzen ist oftmals nicht unbedingt einfach.
Bei den Mitarbeitern bricht eine gewisse Unsicherheit aus, diese führt teilweise zu unüberlegtem Handeln und unangebrachten Verhalten. Dementsprechend ist es schwierig als Führungskraft und im Managementbereich Veränderungen anzuordnen und einfach umzusetzen.
Notwendige Veränderungen im Unternehmen mit Change-Management einleiten
Wichtig ist, wie so oft, dass man die Veränderungen frühzeitig einleitet und nicht bestehende Anzeichen ignoriert, die einen schon längst auf eine nahende Krise aufmerksam gemacht haben. Dinge passieren, auch wenn man nicht hinschauen möchte. Generell gehört der Wandel zu einem zentralen Merkmal, wenn es darum geht ein Unternehmen zu führen.
Allerdings können ständige Veränderungen auch dazu führen, dass Mitarbeiter große Schwierigkeiten haben, sich einzufinden und die Orientierung zu behalten. Wer kennt das nicht? Wenn immer alles gleich abläuft, hat man irgendwann den Bogen raus… schon kleine Veränderungen können da was anrichten und man verliert auf einmal den Faden… Plötzlich ist das und das anders und deine Mitarbeiter sind überfordert.
Wenn Veränderungen zu spät eingeleitet werden, wird die Umstrukturierung oft zu einer hektischen Angelegenheit und erweist sich als sehr schwer. Ein gut organisierter Wandel ist eine Herausforderung. Aber nur weil etwas eine Herausforderung ist, heißt es ja nicht, dass du das nicht trotzdem souverän meisterst!
Jeder Wandel und jegliche Veränderungen der Unternehmensstruktur bringen gewisse Risiken mit sich. Schließlich ist nie vollkommen abzusehen, wie Mitarbeiter darauf reagieren und inwieweit die Veränderungen erfolgreich umgesetzt werden können… Mach dich deswegen aber nicht verrückt!
Um diese Risiken möglichst zu vermeiden, wendet man bei notwendigen Veränderungen das Veränderungsmanagement an. So kann man sichergehen, dass sich ausreichend auf Veränderungen vorbereitet wird und diese deutlich und übersichtlich eingeleitet werden. So breitet sich weder Hektik aus, noch besteht die Gefahr, dass alles im riesengroßen Chaos endet.
Worauf muss man im Change-Management achten?
Klingt ja eigentlich alles ganz einfach, wenn man es so hört. Das ist es an sich auch, aber eben nur, wenn man von Anfang an weiß worauf man achten muss… Das ist ja eigentlich immer so… also stellt sich die Frage: Worauf musst du jetzt konkret beim Change-Management achten? Wie oben bereits erwähnt, ist es im „Ernstfall“ wichtig auf eine gute Vorbereitung zurückgreifen zu können.
Dass deine Strategie also das Fundament bildet und deshalb gut sein muss, weißt du ja jetzt schonmal. Gilt es also noch deine Mitarbeiter ein bisschen auf ihre „Veränderungs-Kompetenz“ zu testen und sie ein wenig zurecht zu biegen. Wie gesagt, du kannst es nie vollständig absehen, was im Ernstfall mit deinen Mitarbeitern passiert… Aber wir können ja versuchen es wenigstens so gut es geht herausbekommen und sie ein bisschen vorzubereiten, oder?
Aber wie? Na, da machen wir uns jetzt den ganz normalen Unternehmensalltag zugute.
Step-by-step
In Unternehmen sind oftmals auch kleine Veränderungen notwendig, die nicht gleich komplette Umstrukturierungen beinhalten. Diese sind die perfekte Möglichkeit, um Mitarbeiter auf extremere Wandel vorzubereiten. Das kann schon das Einbringen neuer Ideen von einem einzelnen Mitarbeiter sein… Das ganze Team ist dabei gefragt, auf Vorschläge einzugehen, sie zu optimieren und umzusetzen.
Bei den Mitarbeitern anfangen
Wenn die Mitarbeiter auf kleine Veränderungen gut reagieren und keine Schwierigkeiten haben sich anzupassen, ist eine gute Basis für größere Veränderungen geschaffen. Außerdem ist es, wie schon erwähnt, gut, wenn deine Mitarbeiter mit Herz und Verstand hinter deiner Strategie stehen und genau wissen, worum es geht. Gut formulierte Zielsetzung, die man auch erreichen kann, sind das Zauberwort für eine unverwechselbare und erfolgsbringende Motivation!
Auch wenn es darum geht, gewisse Unbequemlichkeiten hinzunehmen, die Veränderungen nun mal mit sich bringen. Außerdem ist es sehr viel wert, wenn sich das ganze Team gemeinsam an etwas orientieren kann. So fallen auch die detailreichen Veränderungsprozesse einfacher und bringen das Team nicht zu sehr ins Ungleichgewicht.
Veränderungen hinterfragen
Außerdem ist es sehr wichtig, dass man Veränderungen nur einleitet, wenn sie wirklich nötig sind. Das bedeutet genau Abzuwägen, inwiefern du etwas ändern musst und ob eine Änderung bestehender Strukturen überhaupt zielführend wäre.
Veränderungen, die bereits durchgeführt wurden und dennoch zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis geführt haben, können in ihrer Häufe zu grausamen Motivationskillern mutieren! Oftmals werden diesbezüglich voreilige Schlüsse gezogen, zu hektisch umstrukturiert oder gar völlig unnötige Veränderungen vorgenommen. Orientierung? Fehlanzeige. Leider sind das oft die Folgen von Beratungen, die profitorientiert handeln und Lösungen für sämtliche, verschiedene Probleme anbieten.
Probleme, die genau genommen nicht existieren und dann zu realen Problemen heranwachsen, für die es dann wieder einer ganzen Menge „guter“ Beratung bedarf. Na super. Klingt nicht unbedingt nach Spaß, oder siehst du das anders? Deine Mitarbeiter ganz sicher nicht!
Vorsicht bei zu häufigen Veränderungen – ansonsten ist Fluktuation vorprogrammiert
Werden die Unbequemlichkeiten nämlich aufgrund von ständiger Veränderung zu groß, ist es natürlich naheliegend, dass es deinen Mitarbeitern doch irgendwann zu doof wird. Schließlich verlierst du nach der 100sten Veränderung auch so langsam deine Glaubwürdigkeit… und deine Mitarbeiter ihre Motivation. Wichtig ist also, dass deine Mitarbeiter wissen, wofür die Veränderungen sind und auch, dass sie früher oder später zu einem erreichten Ziel führen.
Außerdem musst du immer darauf achten, dass du Veränderungen im richtigen Tempo durchführst. Manchmal lässt es sich nicht vermeiden schlagartig gewisse Dinge zu verändern. Allerdings sollte dies nicht unnötig geschehen. Meistens geschehen Änderungen nämlich nach und nach – in einem guten Tempo, bei dem auch jeder Mitarbeiter mitkommt. Ist eine schnelle, hektische Veränderung also nicht absolut notwendig, solltest du diese möglichst vermeiden. Was und wie schnell du Veränderungen durchführst, sollte also zusätzlich zur grundsätzlichen Entscheidung, ebenfalls genau durchdacht sein.
Extreme sind schlecht – ein gutes Mittelmaß finden
Es gibt aber auch die andere Seite der Medaille. Dann werden nicht zu viele Veränderungen vorgenommen, sondern gar keine. Das geht dann meistens von den Führungskräften aus und ist mindestens genauso schlecht, wie wenn die Mitarbeiter rebellieren. Wie oben gesagt: Dinge passieren, auch wenn man so tut, als würde man sie nicht sehen. Mach die Augen auf! Es läuft nicht so gut?
Ignorier es nicht, sondern setzt dich damit auseinander. Fehler sind menschlich und wenn du sie früh genug erkennst, können sie in den allermeisten Fällen wieder gut gemacht werden. Außerdem solltest du lernen Entscheidungen zu treffen. Ja manchmal kann das unangenehm sein… aber sie sind nun mal notwendig. Warte nicht darauf, bis alles anfängt zu bröckeln, hör auf Krisensignale… Reparier jedes noch so kleine Löchlein so schnell wie möglich.
Viele kleine Löcher führen auch irgendwann zur Instabilität und können dann meistens nicht mehr rechtzeitig ausgebessert werden. Dein Handlungsspielraum ist eingeschränkt und für ein anständiges Chance-Management fehlt dann die Zeit. Management-Konzepte gibt es darüberhinaus im Überfluss. Schwer dabei zu entscheiden, welches das Richtige für einen darstellt, bzw. ob überhaupt eine der Methoden die gewünschte Lösung bietet.
Veränderungen bringen frischen Wind
Auf der anderen Seite ergeben manche Management-Methoden aber super gute Möglichkeiten, um frischen Wind in dein Unternehmen zu bekommen. Ausschlaggebend für die richtige Entscheidung ist, wie gesagt, dass du ein Verständnis dafür entwickelst, wann ein Management-Konzept für dich passend ist und wann nicht.
Auch hier ist es wieder von Vorteil, wenn deine Mitarbeiter dies auch nachvollziehen können. Man arbeitet immer besser, wenn man weiß, dass es auch nützlich ist. Mach also keine Alleingänge, sondern beziehe dein Team immer ausreichend mit in deine Entscheidungen und Vorhaben ein. Lass sie Erfolge erfahren und feiere diese mit ihnen. Setz viele kleine Ziele, die am Ende zum großen Erfolg führen und dich und dein Team das Change-Management-Projekt erfolgreich abschließen lassen.
Zusammenfassende Checkliste: So gelingt dir Change-Management
- Ich habe meine Mitarbeiter früh genug informiert
- Meine Mitarbeiter wissen worum es geht und können das nachvollziehen und sind sich der Notwendigkeit bewusst
- Ich bin selber motiviert und bin ein gutes Vorbild für die Veränderungsbereitschaft im Unternehmen
- Erfolge werden von dir und deinem Team gesehen und wertgeschätzt
- Ich beziehe meine Mitarbeiter mit ein und achte auf jeden Einzelnen
- Ich behandele ggf. die Benachteiligten von Veränderungen fair und qualifiziere sie ggf. für neue Aufgaben
- Dein Change-Management-Projekt wird (erfolgreich) beendet
Wenn du dir selbst nicht ganz sicher bist, ob und welche Methode notwendig und richtig ist, ist es immer ratsam sich einer professionellen Beratung zu unterziehen. Aber eben einer, der du auch guten Gewissens vertrauen kannst. Lege also auf die Auswahl deines Beraters ebenso viel wert, wie auf die Ausformulierung deiner Unternehmensstrategie. Passt dein Change-Management zu deiner bestehenden Unternehmenskultur und alles ist nachvollziehbar und zielbringend, hast du dein Team in der Regel auf deiner Seite.
Eine gute Planung, Unterstützung und Motivation ist dir also sicher - Dann kann jetzt eigentlich nichts mehr schiefgehen!
Als Existenzgründer das erste Büro finden – Wie Du die richtige Entscheidung triffst!
Die meisten aktuellen und bekannten Start-ups in Deutschland sind vorwiegend im Bereich von IT- und Dienstleistungsbereich aktiv. Was darauf hindeutet, dass das Büro derzeit wohl einer nachgefragtesten Standorte für Neugründungen ist.
Im folgenden Artikel möchte ich Dir erklären, zwischen welchen Möglichkeiten Du bei der Suche nach dem eigenen Büro wählen kannst, was Du bei der Auswahl beachten solltest und wie Du anschließend das für Dich ideale Büro findest.
Mache Dir klar welche Bedürfnisse dein Büro erfüllen sollte
Damit Du dein richtiges Büro findest musst Du vor allem erst einmal wissen was Du brauchst. Vor allem Platz und Standort sind hier wichtig, aber natürlich spielt auch der Preis eine Rolle.
Entscheidend für deine spätere Wahl sollten vor allem deinen eigenen Vorstellungen zur Größe, Lage und Preis des Büros sein. Frage dich also folgendes:
- Für wie viele Mitarbeiter muss ein Büroplatz gefunden werden?
- Welcher Standort ist der richtige?
- Welches Budget ist vorhanden für die Einrichtung und den Betrieb des Büros?
- Werden im Büro auch Kunden empfangen?
- Wird im Büro überdurchschnittlich viel Platz benötigt durch z.B. Arbeitsgeräte und Aufbewahrung von Dokumenten?
Was den Preis, bzw. die Miete, betrifft, solltest Du jedoch auf keinen Fall an der falschen Ecke sparen. Im Zweifelsfall kann es z.B. oft ratsamer sein einen Kredit aufzunehmen um erst einmal ein eigenes Büro zu mieten, statt die Kunden in einer völlig unaufgeräumten Wohnung zu empfangen.
Den richtigen Bürotyp finden
Grundsätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten einen Bürostandort für dein Unternehmen zu finden. Im Folgenden möchte ich Dir die gängigsten Modelle und Optionen näher erläutern. Detailliertere Informationen zu den einzelnen Modellen findest Du dann nochmal in den jeweiligen Links.
Variante 1: Das "Homeoffice"
Das Homeoffice ist sozusagen der „Klassiker“ für Neugründungen. Hierbei wird quasi deine eigene Wohnung (oder zumindest ein Teil) zum Unternehmenssitz umfunktioniert. Die größten Vorteile der Homeoffices bilden ganz klar die einfache Inbetriebnahme und die meist recht gering-ausfallenden Kosten für Einrichtung und Betrieb.
Der größte Nachteil besteht darin, dass Homeoffices oft nicht gut geeignet sind um Kunden zu empfangen, zumal Du dafür auch die Einwilligung deines Vermieters brauchst. Außerdem besteht im Home-Office natürlich so gut wie gar kein Potenzial zum Wachstum, hierfür muss dann später häufig doch wieder auf externe Büros zurückgegriffen werden.
Variante 2: Der Coworking-Space
Der Coworking-Space ist im Grunde die naheliegendste Alternative zum Homeoffice und ist dementsprechend vor allem für Einzelunternehmer geeignet. Grundsätzlich ist diese Variante allerdings auch für kleinere Teams geeignet. Der Vorteil des Coworking-Spaces liegt vor allem im Preis, darüber hinaus können im Coworking-Space aber auch einfach Beziehungen zu anderen Gründern und Selbständigen geknüpft werden.
Fast jede größere Stadt besitzt mittlerweile einen oder mehrere Coworking Spaces und immer mehr Menschen entscheiden sich für diese relativ neue Form des Bürolebens. Gerade für Gründer und Personen, die am Anfang ihres beruflichen Erfolges stehen, kann ein Coworking Space die perfekte Lösung sein.
Damit Du jedoch bestmöglich informiert bist, um zu wissen, ob ein Coworking Space auch für Dich die perfekte Lösung ist, habe ich diesen Artikel verfasst. Du findest im Folgenden also: verschiedenste Informationen rund um das Thema Coworking Space; die jeweiligen Vor- und Nachteile; eine Einschätzung im Vergleich zum Home Office und einem eigenen Büro sowie spannende Zahlen zu den ungebrochen angesagten Trendbüros!
Was ist ein Coworking Space?
Der Mensch ist ein soziales Wesen und als solches tut ihm die Isolation häufig nicht gut. Unter anderem aus diesem Grund ist für viele Menschen das Coworking (das gemeinsame Arbeiten) so anziehend und um dieses Bedürfnis zu befriedigen, gibt es mittlerweile vielerorts Spaces (Orte/Räumlichkeiten).
Ein Coworking Space ist also ein Ort an dem Menschen gemeinsam arbeiten, die eigentlich nicht gemeinsam an einem Ort arbeiten würden z. B. weil sie ein Ein-Mann(Frau)-Unternehmen sind. Ein Coworking Space bewegt sich also irgendwo zwischen Home Office und einem eigens angemieteten Büro, hinzukommend jedoch mit einem ordentlichen Spritzer sozialer Interaktion. Er ist darüber hinaus meist auf Freiheit hin konzipiert: Offenheit in Bezug auf Räume, Ideen und Menschen.
Ursprünglich stammt dieses Bürokonzept, wie hätte man es auch anders erwarten sollen, aus den USA, genauer gesagt aus dem Silicon Valley. Die jungen wilden waren auf der Suche nach einer Form des Arbeitsplatzes, welche ihren Ansprüchen gerecht wird und weil sie dergleichen nicht fanden, gründeten sie die ersten Coworking Spaces.
Es ging darum ein Arbeitsumfeld zu schaffen, bei dem man an seinen eigenen Projekten arbeiten kann und zugleich nicht auf sich allein gestellt ist bzw. sein Dasein nicht im stillen Kämmerlein fristet. Somit sind auch noch heute die primären Nutzer von Coworking Spaces: Kreative, StartUps, Freelancer und Macher.
Wie sind Coworking Spaces aufgebaut?
Coworking Spaces sind Gemeinschaftsbüros, die in den verschiedensten Formen auftreten können. Die Räumlichkeiten reichen von großen Büroräumen, stillgelegten Industrieeinrichtungen (z. B. alte Fabrikhallen), über ganze Etagen, bis hin zu kompletten Häusern und prinzipiell kann nahezu jeder Ort in eine solche Arbeitsstätte verwandelt werden.
Ihr gesetztes Ziel ist es gegen Geld die Infrastruktur für ein produktives Arbeitsumfeld entstehen zu lassen. Es gibt in der Regel Gemeinschaftsbüros, in denen mehrere Mieter in einem Raum arbeiten und meist jeder über einen eigenen Schreibtisch verfügt bzw. seinen eigenen Arbeitsplatz hat (dieser kann jedoch bei manchen Anbietern von Tag zu Tag wechseln). Darüber hinaus gibt es eigentlich immer so etwas wie Seminarräume oder Beratungs-/Meetingräume, welche je nach Anbieter im Preis inklusive sind oder extra angemietet werden können. Häufig trifft man weiterhin auf Gemeinschaftsräume wie Küchen und Chill-Out-Areas etc.
Des Weiteren besitzen eigentlich alle Coworking Spaces sanitäre Anlagen und schnelles WLAN, weil es häufig Internetaffine Menschen sind, die von diesen alternativen Arbeitsformen angezogen werden. Hinzukommend sind nicht selten Arbeitsgeräte wie Drucker/Scanner etc. im Preis inkludiert. Die teils stark variierende Ausstattung und die im Preis enthaltenen Nutzungsrechte sowie die Lage der Örtlichkeiten oder die Größe des Arbeitsbereiches sind einige Gründe dafür, dass es zwischen verschiedenen Spaces zu erheblichen Preisunterschieden kommen kann. Es gilt also darauf zu achten, einen für sich passenden und vom Preis angemessenen Coworking Space zu finden, wenn man sich denn für diese Arbeitsform entscheidet.
Zusammenfassend kann man also sagen, dass einem durch die jeweiligen Coworking Spaces nahezu die gesamte benötigte Infrastruktur für einen vielversprechenden Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt wird.
Was macht Coworking Spaces so interessant? – Die Vorteile
Was bringt Menschen freiwillig dazu in Büros zu ziehen, welche auf den ersten Blick mehr Lautstärke und Ablenkung für sie bereithalten, als möglicherweise gut für sie? Schauen wir uns dafür doch einmal die häufig von Nutzern angegebenen Vorteile des Coworking Space an:
- Flexibilität: Durch die Vertragsvielfalt und –modelle besteht für die Kunden/Mieter der Coworking Spaces maximale Flexibilität. Es werden in der Regel eigentlich immer Tages- oder Monatsangebote angeboten (häufig sind auch stündliche, wöchentliche oder Quartals-Anmietungen möglich). Dadurch kannst Du unnötige Ausgaben für Anmietungen minimieren und zahlst so in der Regel nur was Du wirklich auch „abwohnst“. (Manche Anbieter bieten auch die Möglichkeit an, sich z. B. 10er Karten zuzulegen und so zu einem Fixpreis 10 Tage seiner Wahl nach Gutdünken vor Ort nach eigenen Wünschen und somit maximal flexibel zu arbeiten). So kann man auch ganz nach bestehenden Vorlieben, eine bunte Mischung aus Home Office und Coworking Space anstreben, was die Kosten noch geringer hält und gleichzeitig viele Vorteile des Coworking Space mit sich bringt.
- Synnergieeffekte: in Coworking Spaces treffen Menschen aufeinander, die sonst vermutlich nie auf diese Weise aufeinandergetroffen wären und so können sie miteinander Ideen entwickeln, sich gegenseitig unterstützen etc. Das Ziel ist es gegenseitig voneinander zu profitieren, zu lernen, sich auszutauschen, schlichtweg Synergieeffekte entstehen zu lassen.
- Infrastruktur: Dir wird vergleichsweise kostengünstig eine Infrastruktur für Deinen Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt, welcher auch sofort bezogen werden kann. Du musst nicht all die Dinge, welche man für ein Büro benötigt, selbst kaufen, sondern mietest sie praktischerweise mit dem Raum gleich mit.
- Soziale Interaktion 1: Ein weiterer positiver Aspekt dieser Bürostruktur ist die hervorragende Ausgangsbedingung für erfolgreiches Networking, das Knüpfen von Geschäftskontakten und das Entstehen sowie das Realisieren von gemeinsamen Projekten.
- Sozialer Interaktion 2: Für alle Menschen, die nicht in einem eigenen Büro alleine oder alleine zu Hause arbeiten wollen, ist der Coworking Space die ideale Alternative. Es tut ganz einfach vielen Leuten gut, sich auch während ihrer Arbeitszeit hier und da mit anderen austauschen zu können und dies auch, wenn es sich nur um ein wenig Smalltalk handelt. So fällt einem die Decke bei Weitem nicht so schnell auf den Kopf am Arbeitsplatz.
- Mietkosten: Die Mietkosten sind vergleichsweise niedrig. Dies führt dazu, dass es gerade für Berufseinsteiger eine kostengünstige Möglichkeit darstellt, einen produktiven Arbeitsplatz zu beziehen.
- Geschäftsadresse: Gegen einen kleinen Aufpreis lässt sich in der Regel eine Geschäftsadresse samt Briefkasten/Postfach und Festnetzanschluss einrichten.
Die Nachteile des Coworking Space
Was sind die bestehenden Nachteile eines Coworking Spaces?
- Der größte Nachteil (der für viele jedoch der eigentliche Vorteil ist) ist die soziale Komponente einer solchen Bürolösung. Du musst Dir im Klaren darüber sein, dass Du keine wirklichen Rückzugsorte an am Arbeitsplatz haben wirst und wirkliche Ruhe möglicherweise kaum zu haben ist.
- Die möglicherweise bestehende Unsicherheit Deiner Daten könnte ein Problem darstellen, da viele Menschen zu dem Büro Zugang haben und deswegen ein gesundes Maß an Vorsicht vorhanden sein sollte.
Coworking Space vs. Home Office vs. ein eigenes Büro
Es ist eine gar nicht so leicht zu beantwortende Frage, ob Du in einen Coworking Space einziehen solltest, vielleicht doch lieber in ein eigenes Büro, oder gar ausschließlich auf ein Home Office setzen solltest. Letztendlich hängt es sowohl von Deinen Präferenzen als auch von Deinem Budget ab, was für Dich infrage kommt.
Coworking Space oder Home Office?
Wenn du Dir finanziell einen Auszug aus oder einen Verzicht auf das Home Office leisten kannst, solltest Du überlegen ob das Home Office das richtig für Dich ist. Einen spannenden Artikel zum Home Office findest du hier. Grundsätzlich sind die Stärken des Coworking Spaces im Vergleich zum Home Office: Networking, Ideenaustausch, sozialer Kontakt, Berufliches und Privates (Berufliches und Freizeit) lassen sich leichter trennen. Das Home Office kann dagegen durch kurze Wege punkten sowie durch die Kostenersparnis.
Coworking Space oder eigenes Büro?
Bei diesen beiden Optionen spricht für den Coworking Space: die soziale Interaktion (Ideen, Networking, sozialer Austausch, gemeinsame Projekte etc.), die wesentlich niedrigeren Kosten (Mietkosten, Anschaffungskosten für Bürobedarf wie z. B. Drucker etc.), die höhere Flexibilität (keine langen Mietverträge), die Möglichkeit sofort anzufangen und nicht erst sich um Räume + Einrichtung etc. kümmern zu müssen. Die Vorteil eines eigenen Büros liegen dagegen darin, dass: du völlig ungestört arbeiten kannst, deine Daten sicherer sind, individuellere Anpassungsmöglichkeiten und vermutlich mehr Platz vorhanden sind + eine möglicherweise leichtere Handhabung von Kundengesprächen.
Worauf solltest Du bei der Wahl Deines Coworking Spaces achten?
Im Folgenden habe ich für Dich einen kleinen Frageleitfaden, der Dir hilft, den richtigen Coworking Space zu finden.
- Ist ein Coworking Space wirklich das Richtige für mich? (im Zweifelsfall solltest Du Dich einmal versuchsweise langsam herantasten z. B. durch eine Probierwoche)
- Sind die Öffnungszeiten/Zugangszeiten für mich praktikabel? (viele Spaces bieten ihren Kunden 24/7 Zugangsberechtigungen an)
- Wie sind die Angebote strukturiert? Muss ich für (Zusatz-)Leistungen, welche ich auf jeden Fall häufig nutzen werde, zu hohe Preise zahlen?
- Bin ich mit dem Arbeitsplatzkonzept einverstanden? (Feste Arbeitsplätze vs. Rotation etc.)
- Passt die Community der betreffenden Location zu mir bzw. ich zu ihr?
- Genügt die Ausstattung der Anlage meinen Ansprüchen?
- Stimmt das Preisleistungsverhältnis oder bekomme ich vielleicht etwas Passenderes für das Gleiche Geld in meiner Stadt?
- Passt das Arbeitsumfeld des präferierten Anbieters insgesamt und was sagt mein Bauchgefühl?
Wissenswertes über Coworking Spaces
- Deutschland ist in Europa die führende Nation in Bezug auf Coworking Spaces pro Land
- Weltweit arbeiten mittlerweile mehr als eine Millionen Menschen in Coworking Spaces und in Deutschland nach Schätzungen ca. 14 000.
- Die Zahl der Coworking Spaces alleine in Deutschland beträgt über 300
- Wenn du auf der Suche nach einem passenden Coworking Space bist, dann schau einfach einmal in deiner Stadt unter coworking.de nach. Dort findest du eine Karte in der deutsche Coworking Spaces verzeichnet sind sowie eine nützliche Suchfunktion.
- Der Trend hin zu Coworking Spaces ist nach wie vor ungebrochen, dies hängt auch mit einer Verdopplung der Selbständigen (innerhalb der letzten 20 Jahre) in Deutschland zusammen – mittlerweile über 1,3 Millionen.
Variante 3: Das Zeit-Büro
Das Büro auf Zeit ist eine sehr spezielle Bürovariante und kann vor allem ergänzend zum Home-Office oder auch zum digitalen Büro verwendet werden. Das Zeit-Büro kann für einzelne Tage oder sogar stundenweise quasi „angemietet“ werden um z.B. Kunden zu empfangen, Meetings abzuhalten oder auch Schulungen durchzuführen. Es ist quasi ein ideales Modell zur eher kurzfristigen, räumlichen Improvisation.
Der Nachteil liegt natürlich auf der Hand: Die Kosten eines Zeit-Büros verhalten sich im Vergleich zu fest-angemieteten Büros (in Bezug auf die Kosten) ähnlich wie Hotels im Vergleich zu Mietswohnungen. Das einmalige Mieten ist also günstiger als das Bezahlen eines vollen Monats beim „Miet-Büro“, aber auf den einzelnen Tag runter gerechnet ist ein eigenes fest-angemietetes Büro wesentlich kostengünstiger.
Tipp: Zeit-Büros findest du oft dort, wo auch Coworking-Space-Angebote oder Seminarräume angeboten werden.
Variante 4: Eigene Büroräume mieten oder kaufen
Eigene Büroräume sind vor allem dann sinnvoll, wenn das eigene Geschäft bereits recht zuverlässig läuft. Ansonsten sind sie nur empfehlenswert, wenn Du auf den „Umweg“, über das Homeoffice oder den Co-Working-Space, unbedingt verzichten willst. Dies kann vor allem dann sinnvoll sein, wenn Du im Büro auch Kunden empfängst oder von Anfang an mit Kollegen, bzw. Angestellten, arbeitest.
Tipp: Auch kleine, einzelne Mietbüros für Einzelunternehmer werden häufiger angeboten als man meint. In größeren Städten existieren z.B. häufig Gründerzentren die sich genau auf dieses Angebot spezialisiert haben. Aber auch Anbieter anderer Büro-Modelle (Zeit-Büros oder Coworking-Spaces z.B.) bieten häufig Miet-Büros an.
Variante 5: Ein eigenes Großraumbüro aufbauen
Wenn Du gar nicht erst klein anfangen willst und zudem noch über Kapital zum Investieren verfügst, ist vielleicht sogar ein Großraumbüro genau das Richtige für Dich. Hier kann von Anfang an mit mehreren Leuten gearbeitet werden und es besteht genügend Platz zum Wachsen. Die einzigen Nachteile bestehen möglicherweise in einer störenden Akustik und wenig Privatsphäre.
Ist das Großraumbüro allerdings erst einmal mit genügend Mitarbeitern besetzt gibt es wohl kaum eine kostengünstigere Alternative, die gleichzeitig auch so effizient ist. Außerdem können viele der klassischen Nachteile des Großraumbüros mit modernen Konzepten wie dem „Open-Space-Büro“ ausgeglichen werden.
Worauf Du bei der Besichtigung achten solltest
Hast Du dich für einen Bürotyp entschieden, solltest Du bald anfangen nach mögliche Bürostandorten zu suchen und die für Dich interessanten Standorte besichtigen (zumindest, wenn Du Dich nicht für das Einrichten eines Home-Office entschieden hast).
Beachte unbedingt, dass Du für die Suche und die anschließenden Besichtigungen genug Zeit einplanst. Denn wie heißt es so schön? „Der frühe Vogel fängt den Wurm“. Mache keinen faulen Kompromisse, sondern gehe sicher, dass Du am Ende ein Büro hast, dass auch tatsächlich zu deinen Bedürfnissen passt.
Bei Besichtigungen solltest Du auch hier wieder auf die, schon weiter oben genannten, Punkte achten:
- Wie viel Platz wird für Arbeitsplätze, Arbeitsgeräte, Ablage und eventuelle Empfangsräume benötigt? Bietet das besichtigte Büro dahingehend mittelfristig genügend Platz?
- Muss und kann ich in dem Bürostandort auch Kunden empfangen?
- Ist der Standort günstig gelegen?
Das eigene Büro – ein Fazit
- Mache dir bewusst was für Leistungen dein Büro erfüllen muss, vor allem hinsichtlich von Platz und Standort.
- Informiere Dich über die verschiedenen Büro-Modelle und bestimme deinen Favoriten.
- Informiere Dich über Büro-Angebote an deinem anvisierten Standort und vergleiche diese.
- Preise der verschiedenen Angebote, so kannst Du dann am Ende aus verschiedenen Angeboten das für Dich ideale auswählen.
IT-Ausrüstung für Start-ups – Welches Equipment brauchst Du wirklich?
Am Anfang einer Gründung steht immer eine Geschäftsidee: Die Herstellung eines Produktes oder die Erbringung einer Dienstleistung, an der man Spaß hat und von der man überzeugt ist, dass sie von unternehmerischem Erfolg gekrönt sein wird. Jedes Start-up, das sich mit seiner Idee am Markt etablieren möchte, kommt im Zeitalter der Digitalisierung um ein wichtiges Thema nicht herum: Eine professionelle IT-Ausrüstung.
Dabei können Hard- und Software schon mal einen Großteil der finanziellen Ressourcen ausmachen. Damit Gründer ihr Startkapital sinnvoll investieren und einzelne Geräte entsprechend ihrer Bedürfnisse aussuchen können, zeige ich hier die Vor- und Nachteile eines Desktop-PCs, eines Notebooks sowie eines Tablets.
IT-Ausrüstung – Der professionelle Desktop-PC
Die Vorteile des Desktop-PCs
- Ein praktischer Desktop-PC hat in erster Linie den Vorteil, dass er mit einem großen Bildschirm verbunden werden kann. Gerade wer beruflich viel Zeit am Computer verbringt, kann sich damit die Arbeit angenehmer und augenschonend gestalten. Je nachdem, in welcher Branche man tätig sein möchte, hat das einen weiteren wichtigen Vorteil:
- Ein großes Display ist notwendig, um Details zu erkennen oder zum Beispiel qualitative Unterschiede von Fotos ausfindig zu machen. Ein hochauflösendes Display spielt zum Beispiel für Grafiker oder Designer eine wesentliche Rolle, etwa bei der Gestaltung eines Prospektes. Aber auch alle anderen Berufsgruppen werden dankbar sein um einen großen Bildschirm, der eine gute Übersicht bietet. So können beispielsweise E-Mail-Programm, Kalender oder Word-Dokument gleichzeitig geöffnet bleiben und trotzdem sind alle Fenster gut lesbar. Und selbst für den Fall, dass sich Nutzungsbedingungen ändern – Der Bildschirm ist am Desktop-PC schnell ausgetauscht.
- Der Desktop-PC verfügt im Vergleich zu mobilen Geräten ian der Regel über mehr Leistung.
- Daneben ist er flexibel zu ergänzen. Ohne Probleme lassen sich normalerweise mindestens ein bis zwei Hardwarekomponenten hinzufügen.
- Die Hardware lässt sich nicht nur ergänzen, sondern ebenso leicht austauschen. Sind beispielsweise Tastatur oder Maus defekt, sind diese einfach zu ersetzen. Sensible Unternehmensdaten können einfach auf dem Rechner verbleiben.
Die Nachteile des Desktop-PCs
- Der Desktop-PC braucht einen festen Platz. Man kann ihn nicht flexibel transportieren. Die Arbeit außerhalb des Büros, zum Beispiel von zuhause oder unterwegs aus, ist ausschließlich mit ihm nicht möglich. Dafür bedarf es zusätzlich eines Laptops oder Tablets.
- Der PC nimmt dort, wo er aufgebaut wird, einen gewissen Platz ein.
IT-Ausrüstung – Das flexible Notebook
Die Vorteile des Notebooks
- Der größte Vorteil, den der Laptop mit sich bringt, ist seine mobile Einsatzmöglichkeit. Das gilt zum einen für die unterschiedlichen Arbeitsorte im Büro oder aus dem Home-Office. Zum anderen kann das aber gerade für Start-ups sehr hilfreich sein, die zu Beginn ihres Unternehmens noch viel Kundenakquise betreiben und sich auf zahlreichen Kundenterminen außer Haus befinden. Dort lässt sich das Notebook einfach mit hinnehmen, beispielsweise um Präsentationen zu halten oder Kundendaten vor Ort aufzunehmen.
- Daneben ist der Laptop sehr platzsparend. Davon profitieren gerade Start-ups, die nicht von Anfang an über eigene Büroräume oder nur sehr kleine Räumlichkeiten verfügen. Das Notebook braucht keinen festen Platz und kann zugeklappt einfach in einem Schrank verstaut werden.
- Der Laptop ist außer, dass man ihn gelegentlich an eine Stromquelle anschließen muss, völlig kabellos nutzbar.
Die Nachteile des Notebooks
- Ein Nachteil des Laptops besteht in seiner begrenzten Akkulaufzeit. Nach einer gewissen Zeit ist eine Stromquelle vonnöten.
- Hardware am Notebook nachzurüsten, ist in der Regel nicht ganz so einfach beziehungsweise oft mit erhöhten Kosten verbunden. Meist steigen Benutzer dann eher auf ein neues Gerät um, sobald die vorhandene Hardware nicht mehr ausreicht oder nicht mehr zeitgemäß ist.
- Ein Laptop verfügt im Vergleich zum klassischen Desktop-PC für gewöhnlich über weniger Anschlüsse, beispielsweise für Kartenlesegerät oder USB-Anschlüsse.
- Wer im Rahmen seiner Arbeit regelmäßig auf Drucker, Festplatte oder ähnliches angewiesen ist, kann die Mobilität des Notebooks nur beschränkt nutzen.
IT- Ausrüstung – Das tragbare Tablet
Die Vorteile des Tablets
- Das Tablet punktet vor allem mit seiner leichten Handhabung. Sein Bildschirm ist besonders berührungsempfindlich, es lässt sich ähnlich eines Smartphones bedienen.
- Es verfügt über ein sehr geringes Gewicht, weshalb man es komfortabel überall mithin nehmen kann.
- Aufgrund seiner kleinen Größe ist es sehr platzsparend.
Die Nachteile des Tablets
- Sowohl Akkuleistung als auch Speicherkapazität sind geringer als bei einem Desktop-PC oder einem Notebook.
- Längere Arbeit, beispielsweise das Schreiben längerer Texte ist eher mühselig und nicht besonders komfortabel.
Fazit zur IT-Ausrüstung – Desktop-PC, Notebook oder Tablet?
Das Tablet allein eignet sich zur vollwertigen Arbeit im Rahmen eines Unternehmens nicht wirklich gut. Es stellt mehr eine Art Ergänzung dar, beispielsweise um es zu Terminen außer Haus mitzunehmen. Wer mit seiner Arbeit in erster Linie mobil sein muss, sollte auf das Notebook zurückgreifen. Wer über ausreichend große Büroräume verfügt und gleichzeitig Drucker, Scanner oder ähnliches braucht, sollte besser auf den feststehenden Desktop-PC zurückgreifen.
Unternehmensauflösung – Was Du dabei beachten solltest!
Eine große Zahl von Gründern und Selbstständigen scheitern später mit dem Projekt ihrer Existenzgründung und sind zur Unternehmensauflösung gezwungen. Wenn man Krisen rechtzeitig erkennt, kann man die Insolvenz oft noch verhindern. Oft kann man dann Gegenmaßnahmen ergreifen, um das Unternehmen zu retten. Falls dies nicht gelingt, kann jedoch immer noch auch eine Abwicklung des Unternehmens vorgenommen werden, um einer Insolvenz zuvorzukommen.
Was versteht man unter einer Unternehmensabwicklung?
Wenn Du früh genug bemerkst, dass deine Unternehmensidee doch nicht so funktionieren kann wie es ursprünglich geplant war, oder Du mit der Selbstständigkeit schlichtweg überfordert bist, ist die sogenannte „Abwicklung“ deines Unternehmens wohl eine der naheliegendsten Optionen die sich Dir bietet. Das gilt natürlich nur für den Fall, dass Du dein Unternehmen selbst nicht (mehr) verkaufen kannst.
Hierbei veräußert Du das Inventar deines Unternehmens und tilgst damit alle verbliebenen Schulden des Unternehmens. Im Besten Fall springt am Ende dieses Prozesses noch ein kleiner Veräußerungsgewinn für Dich heraus, das würde bedeuten das am Ende der Unternehmensauflösung, bzw. nach Bezahlung aller Schulden, noch ein wenig Geld für Dich übrigbleibt.
Was ist eine Insolvenz?
Ein Insolvenzverfahren wird dann eingeleitet, wenn eine Person oder ein Unternehmen nicht mehr zahlungsfähig ist. Also in erster Linie, wenn die Schulden so hoch sind, dass sie nicht mehr bezahlt werden können. Allein im Jahr 2016 beantragten in Deutschland 21.518 Unternehmen die Insolvenz. In der Regel wird dann in einem Insolvenzverfahren versucht, die Schulden mit dem Restvermögen zu tilgen (Liquidation).
Ist man auch als natürliche Person von der Insolvenz betroffen, und nicht nur das juristische Unternehmen das Dir gehört, haftet man natürlich auch mit privatem Vermögen. Des Weiteren muss dann eine sogenannte „Rechtsschuldbefreiung“ eingehalten werden. Während dieser Frist kann weiterhin Vermögen von Dir oder deinem Unternehmen gepfändet werden, nach Ablauf der Frist bist Du dann aber zu 100% schuldenfrei. Diese „Rechtsschuldbefreiung“ kann insgesamt etwa zwei bis maximal sechs Jahre dauern (3 Jahren – bei Bezahlen von 35 % deiner Schulden und der Verfahrenskosten, 5 Jahren – bei Tragen der Verfahrenskosten oder 6 Jahre, ohne Pflicht zum Tragen der Schulden und Verfahrenskosten).
Warum eine Unternehmensauflösung und keine Insolvenz?
Eine Unternehmensauflösung ist gegenüber einer Insolvenz der wesentlich unproblematischere Weg zur Auflösung der Firma. Denn Insolvenzverfahren bringen, im Gegensatz zur einfachen Auflösung, erhebliche Haftungs- und Anfechtungsrisiken mit sich. Auch kann man sich während einer Insolvenz schneller strafbar machen, was während eines Insolvenzverfahren auch stetig überprüft wird.
Ablauf einer Unternehmensauflösung
Unternehmensauflösung Phase 1: Verschaffe Dir einen Überblick!
Bevor Du eine übereilte Entscheidung triffst, solltest Du Dir unbedingt erst einmal deine aktuellen Unternehmenszahlen prüfen. Vor allem folgende Dinge solltest du überprüfen:
- Kontostand deines Geschäftskontos
- offene Forderungen (Geld das Dir noch Leute schulden)
- offene Verbindlichkeiten (Schulden die Du noch bei anderen hast)
- Bestand an Rohstoffen, Betriebsmitteln, Erzeugnissen und Produkten
- Wert deines Lagers (und des Lagerbestands)
- Wert deines Firmeninventars und der Produktionsanlagen
Wenn Du am Ende mit den positiven Werten deiner Firma alle deine Schulden bedienen könntest, steht einer Abwicklung im Grunde nichts im Wege.
Unternehmensauflösung Phase 2: Die Entscheidung
Auf Basis deiner Zahlen und deiner persönlichen Einschätzung musst Du (und eventuelle Unternehmensteilhaber) deine Entscheidung fällen. Im Zweifelsfall lohnt es sich natürlich auch immer extern Rat einzuholen, denn die Auflösung eines Unternehmens ist keinesfalls eine Entscheidung die Du auf die leichte Schulter nehmen solltest, vor allem wenn Du bereits Mitarbeiter beschäftigst.
Unternehmensauflösung Phase 3: Der Beschluss zur Auflösung
Hast Du Dich für eine Unternehmensauflösung entschieden, muss diese in der Regel auch als schriftlicher Beschluss festgehalten werden. Für die jeweiligen Vorgaben musst Du die jeweiligen gesetzlichen Vorgaben in Erfahrung bringen oder Dich beim Auflösungsprozess gleich von einem Notar beraten lassen.
Unternehmensauflösung Phase 4: Die „Liquidation“
Auch für die Abwicklung eines Unternehmens braucht es einen Zuständigen, bzw. einen sogenannten Liquidator. Der Liquidator ist für die Beendigung der laufenden Geschäfte der Gesellschaft zuständig und stellt sicher, dass die gesetzlichen Verpflichtungen der aufgelösten Gesellschaft eingehalten werden.
Unternehmensauflösung Phase 5: Eintragen der Auflösung
Wenn für die Unternehmensauflösung ein Verantwortlicher benannt ist, muss sich dieser darum kümmern, dass die Auflösung und der Verantwortliche für den Auflösungsprozess im Handelsregister eingetragen werden. Auch muss die Auflösung des Unternehmens im Bundesanzeiger bekannt gegeben werden. Denn damit mit dieser werden alle Gläubiger aufgefordert, ihre verbliebenen Ansprüche geltend zu machen. Erst nach dem Erledigen dieser Pflicht kann überhaupt erst, im späteren Verlauf der Auflösung, der Eintrag im Handelsregister gelöscht werden.
Unternehmensauflösung Phase 6: Das Sperrjahr
Nach der Unternehmensauflösung beginnt das „Sperrjahr“. Das bedeutet, dass in dieser Zeit keine Ausschüttungen an den oder die Unternehmer mehr stattfinden können. Jetzt musst Du ausschließlich nur noch bestehende Schulden gegenüber Dritten tilgen. Diese gesetzliche Regelung gilt dem Schutz der Ansprüche deiner Gläubiger.
Unternehmensauflösung Phase 7: Ablauf der Sperrfrist, Vermögensausschüttung und Löschung
Sollte nach Ablauf der Sperrfrist noch Betriebsvermögen übrig geblieben sein, wird dieses restliche Vermögen an den oder die Unternehmer ausgeschüttet. Danach muss der Verwalter der Auflösung den Abschluss der Auflösung erneut im Handelsregister eintragen lassen. Um diesen Schritt erfolgreich zu bewältigen, musst Du die Bekanntmachung der Unternehmensauflösung im Bundesanzeiger und der Gläubigeraufruf vorgelegen. Läuft auch dieser Prozess reibungslos ab ist das Unternehmen offiziell aufgelöst.
Allerdings enden hiermit nicht die Pflicht zur Buchführung. Du musst den gesamten Schriftverkehr und die Handelsbücher auch nach der Auflösung noch 10 Jahre aufbewahren. Auch hier muss wieder ein konkreter Verantwortlicher für die Aufbewahrung benannt sein. Ob dies einer der ehemaligen Unternehmer ist, ein Notar oder eine andere beliebige dritte Person bleibt allerdings freigestellt. In jedem Fall muss derjenige, der die Bücher aufbewahrt, im Gesellschaftsvertrag (oder in einem Beschluss) als solcher schriftlich offiziell festgehalten werden.
Fazit zur Unternehmensauflösung
Eine Abwicklung des Unternehmens sollte immer mit gründlichen und sorgsamen Vorüberlegungen verbunden sein. Oft ist ein kompetentes und rechtzeitiges Krisenmanagement durchaus sinnvoller. Falls am Ende des Unternehmens aber nichts mehr zu ändern ist, sollte eine reguläre Abwicklung einem Insolvenzverfahren grundsätzlich immer vorgezogen werden. Allerdings solltest Du dabei unbedingt den regulären Ablauf befolgen und Dich darüber informieren welche gesonderten Abläufe deine Unternehmensform für das Abwicklungsverfahren vorsieht.
Wichtig ist auch, dass Du die Bücher und den Schriftverkehr des Unternehmens unbedingt noch 10 Jahre aufbewahrst. Beachtest Du diese Tipps, sollte dein Unterfangen ohne größere Überraschungen ablaufen.
Inbound-Marketing vs. Outbound-Marketing – verständlich erklärt!
In diesem Artikel zeige ich Dir den Unterschied zwischen Outbound-Marketing, welches auch klassisches Marketing genannt wird und Inbound-Marketing, welches seit einigen Jahren das unaufhaltsame ‚neue Marketing’ ist, dessen Trend auch bis heute ungebrochen ist.
Der Fokus dieses Artikels liegt darauf Dir die beiden Marketing-Formen bestmöglich vorzustellen, damit Du im Anschluss deren Unterschied kennst und weißt, welche Marketingform für Dich eher von Interesse sein könnte.
Ich habe den Schwerpunkt ein wenig mehr auf das neuere Inbound-Marketing gelegt, da dessen Wichtigkeit stetig zunimmt und es nicht nur eine tolle Alternative zum Outbound-Marketing darstellt, sondern vielmehr die Zukunft des Marketings ist. Darüber hinaus ist Inbound-Marketing eine langfristige und kostengünstige Marketing-Variante, mit welcher jeder Gründer vertraut sein sollte.
Was ist der Unterschied?
Beide Marketingformen verfolgen einen grundsätzlich verschiedenen Ansatz zur Gewinnung von Kunden. Grob zusammenfassend könnte man sagen, dass es beim Outbound-Marketing darum geht Kunden zu finden und beim Inbound-Marketing darum von Kunden gefunden zu werden.
Inbound-Marketing (Pull-Marketing)
Heißt übersetzt so viel wie: "Ankommendes Marketing" = vom Kunden gefunden werden
Die Methode des Inbound-Marketings ist, dass nicht das Unternehmen den Kunden mit seiner Werbung findet, sondern vielmehr soll der Kunde auf seiner Suche, die er aufgrund eines sich ihm stellenden Problems oder Bedarfs antritt, das Unternehmen selbst finden.
Das Ziel der Inbound-Marketer ist es also die Suche des Kunden erfolgreich werden zu lassen. Der Kunde soll bei seiner Suche auf das beworbene Unternehmen stoßen, wodurch er die Lösung seines Problems oder seines Bedarfs findet. Auf diese Weise werden Kunde und Unternehmen glücklich. Die Bewegung ist also bei dieser Marketing-Form eine vom Kunden hin zum Unternehmen.
Outbound-Marketing (Push-Marketing)
heißt übersetzt so viel wie: "Ausgehendes Marketing" = den Kunden finden
Die Methode des Outbound-Marketings ist das genaue Gegenteil. Bei dieser Marketingform wird versucht Kunden zu gewinnen indem eine quasi anonyme Masse mit Werbung konfrontiert wird. Das Unternehmen wirbt für sich bzw. für sein Produkt und hofft mit dieser Werbung Kunden zu finden und zu gewinnen. Die Bewegung ist also in dieser Form eine vom Unternehmen hin zu potentiellen Kunden.
Anmerkung zur Namensgebung
Wie Dir möglicherweise aufgefallen ist, findet man nicht viel Erhellendes, wenn man den Begriff Outbound-Marketing googelt. Dies liegt schlichtweg daran, dass die Bezeichnungen ‚Inbound-Marketing’ und ‚Outbound-Marketing’ von Vertretern bzw. Verfechtern des Inbound-Marketings geschaffen wurden.
Vertreter und Verfechter des Outbound-Marketings würden vermutlich nicht auf einen derartigen Sprachgebrauch zurückgreifen und würden ihr eigenes Handeln und ihre Methoden vermutlich schlichtweg als Marketing bezeichnen. Also ist stets ein (kleiner) bitterer Beigeschmack dabei, wenn z. B. von ‚Inbound-Marketing vs. Outbound-Marketing’ zu lesen ist, denn es handelt sich vermutlich um irgendwie geartete Überzeugungstäter.
Diese Anmerkung soll die großen Errungenschaften des Outbound-Marketings und ihren unschätzbaren Wert für das Marketing im Allgemeinen nicht klein reden. Denn dieser Trend hin zum Inbound-Marketing besteht ja schließlich nicht grundlos. Jedoch sollte man stets hellhörig werden bzw. eine gewisse kritische Distanz einnehmen, wenn diese Marketing-Bezeichnungen zu lesen und zu hören sind.
Was ist Outbound-Marketing?
Beispiele für Outbound-Marketing sind:
- Bannerwerbung
- Printanzeigen (Zeitungen, Magazine etc.)
- Massen-E-Mails
- Massen-Postwurfsendungen
- Kaltaquise (z. B. Telefonmarketing)
- Messen
- TV-Werbung
- Radio-Werbung
Wie Du an den Beispielen für dieses klassische Marketing schon sehen kannst, erfüllt es die oben genannten Kriterien. Es geht um Werbung die einer Masse an Menschen zugeführt wird, welche z. B. auf ein Produkt aufmerksam werden sollen, um dieses irgendwann zu kaufen. Doch welche Probleme ergeben sich aus diesem klassischen Marketing, sodass der Bedarf für überhaupt Inbound-Marketing aufkam und sich dieses immer größere Anteile am Marketing-Markt sichern konnte?
Die Probleme des Outbound-Marketings
Das Problem des Outbound-Marketings ist, dass Menschen immer besser darin werden, Werbung aus ihrem täglichen Leben auszublenden oder zu verbannen. Bei TV-/Radio-Werbung wechseln wir den Sender oder hören weg. Massen-E-Mails löschen wir ohne sie aufzurufen. Printanzeigen blenden wir teilweise komplett aus.
Diese Werbeformen sind eben nicht zielgruppenorientiert und das ist ihr größter Nachteil. Im Alltag habe ich als Konsument schlichtweg keine Lust ständig mit Werbung konfrontiert zu werden, die über weite Teile Produkte anpreist, an welchen ich kein Interesse habe, noch haben werde. Darüber hinaus sind diese klassischen Werbeformen des Outbound-Marketings häufig auch sehr kostspielig, bei häufig gleichzeitig entstehenden niedrigen Erfolgszahlen.
Ein weiteres mit diesem Marketing-Format zusammenhängendes Problem ist, dass nicht nur ein Großteil solcher Werbeformen ausgeblendet werden. Darüber hinaus geht sie dem Kunden auf die Nerven und führt, statt einer gewünschten positiven Haltung einem Produkt/ Unternehmen gegenüber, das genaue Gegenteil eintritt. Nämlich eine möglicherweise dauerhaft bleibende und ablehnende Haltung dem Produkt/dem Unternehmen gegenüber.
Ebenfalls ein Problem dieses Marketing-Typs ist, dass sich der Return on Investment (kurz ‚RoI’) wenn überhaupt nur sehr ungenau ermitteln lässt. Der RoI wird für die Berechnung der Wirtschaftlichkeit und des Erfolges von Investitionen berechnet und dies ist z. B. bei einer TV-Werbung eben kaum, bis höchstens sehr ungenau möglich.
Für all diese Probleme, welche neben den hohen Kosten und durch das klassische Marketing bestehen, verspricht nun das Inbound-Marketing die Lösung zu sein. Schauen wir uns gemeinsam im Folgenden an, was genau Inbound-Marketing ist und ob es vielleicht wirklich die Lösung dieser Probleme des Outbound-Marketings sein kann.
Was ist Inbound-Marketing?
Beispiele für Inbound-Marketing:
- Social-Media-Marketing
- Newsfeeds
- SEO (Suchmaschinenoptimierung)
- Podcasts
- Youtube-Videos
- Webinare
- Infografiken
- Blogs
- Whitepaper
- Foren
- Landing-Pages
- E-Books
Alles oder besser fast alles beim Inbound-Marketing dreht sich um den Content also um die Publikation von Content bzw. Inhalten. Dies muss jedoch zwingend zielgruppenorientiert geschehen. Wenn du Angelbedarf vertreibst, passt z. B. ein Blog zum Thema ‚Angeln’ oder ‚die schönsten Angelplätze’, nicht, aber ein Blog zum Thema ‚Bürobedarf’.
Content ist das Wichtigste aber eben nur der ersten Schritt in die richtige Richtung. Denn dieser von Dir erstellte Content muss daraufhin über SEO und die sozialen Medien verbreitet werden, um Kunden anziehen zu können. Der beste Blog bringt nichts, wenn er nicht gefunden werden kann. Der durch SEO und die sozialen Medien generierter Traffic muss dann wiederum konvertiert werden (in Leads). Das bedeutet, dass die Website-Besucher zu einer bestimmten Handlung gebracht werden (z. B. das Eintragen in einen kostenlosen Newsletter/herunterladen eines E-Books etc.).
Die Idee, welche hinter diesem Marketing-Typ steckt, ist es, dass durch die Schaffung von hochwertigem Content Menschen von sich aus (intrinsisch) auf das Unternehmen/Produkt aufmerksam werden, bei ihrer Suche. Dies wird jedoch nur funktionieren können, wenn der Content den Menschen, die ihn finden einen echten Mehrwert liefert und sie im besten Fall sogar begeistern kann.
Auf diese Art stoßen die potenziellen Kunden genau dann auf Dein Angebot, wenn sie einen Bedarf nach dergleichen Angeboten haben und nicht wie beim klassischen Marketing: zu irgendeiner Zeit, womöglich gerade dann, wenn sie lieber etwas anderes machen würden.
Vorteile des Inbound-Marketings
- Günstiger – z. B. ein Blog kostet erst einmal nicht viel – will aber dann wohl noch gefüllt werden
- Passend für die Zielgruppe – nicht blinde Masse sondern bereits Menschen, die sich für ein gewisses Thema interessieren, werden von Deinen Inhalten angezogen.
- Der Zeitpunkt der Werbung stimmt und dadurch kommt sie eben nicht ungelegen.
- Langfristige Investition – wenn man denn am Ball bleibt. Vs. Anzeige wird geschaltet, danach ist sie weg (beim Outbound-Marketing)
- Mehrwert in Form von Content – Kunden finden Dich und erhalten einen Mehrwert durch Deinen Content vs. Du nervst Kunden bei dem Versuch sie zu finden (beim Outbound-Marketing)
Anmerkung für Dein Marketing
Welche Marketing-Variante für Dich die Richtige ist, musst letztlich Du selbst entscheiden. Inbound-Marketing hat einige schlagende Vorteile, jedoch muss es für Dich nicht zwingend die erste Wahl sein. Sehr häufig macht durchaus eine Mischung aus beiden Marketingtypen Sinn oder in seltenen Fällen kann sich sogar eine ausschließliche Fokussierung auf Outbound-Marketing für Dich lohnen. Es hängt ganz davon ab, was du wem verkaufen möchtest.
Fazit
Ich hoffe, dass ich Dir mit diesem Artikel die wichtigsten Unterschiede zwischen den zwei vorgestellten Marketing-Typen näher bringen konnte. Dann wirst du jetzt auch wissen warum Inbound-Marketing viele Vorteile gegenüber dem klassischen Marketing hat.
Die Wahl Deines Marketings muss jedoch Bedarfsgerecht erfolgen und sollte deshalb nach Möglichkeit von einer professionellen Agentur begleitet werden. Es macht jedoch durchaus Sinn auch als Gründer die grundlegenden Begriffe und Konzepte des Marketings zu verstehen, weil letztlich schon ein von Dir verfasster Blog unglaublich ertragreich für Dein Unternehmen sein kann, wenn er denn gut ist.