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Inbound-Marketing vs. Outbound-Marketing – verständlich erklärt!

In diesem Artikel zeige ich Dir den Unterschied zwischen Outbound-Marketing, welches auch klassisches Marketing genannt wird und Inbound-Marketing, welches seit einigen Jahren das unaufhaltsame ‚neue Marketing’ ist, dessen Trend auch bis heute ungebrochen ist.Der Fokus dieses Artikels liegt darauf Dir die beiden Marketing-Formen bestmöglich vorzustellen, damit Du im Anschluss deren Untersch...

Autor Christoph Gärtner
von Christoph Gärtner
05. Oktober 2017

In diesem Artikel zeige ich Dir den Unterschied zwischen Outbound-Marketing, welches auch klassisches Marketing genannt wird und Inbound-Marketing, welches seit einigen Jahren das unaufhaltsame ‚neue Marketing’ ist, dessen Trend auch bis heute ungebrochen ist.

Der Fokus dieses Artikels liegt darauf Dir die beiden Marketing-Formen bestmöglich vorzustellen, damit Du im Anschluss deren Unterschied kennst und weißt, welche Marketingform für Dich eher von Interesse sein könnte. Ich habe den Schwerpunkt ein wenig mehr auf das neuere Inbound-Marketing gelegt, da dessen Wichtigkeit stetig zunimmt und es nicht nur eine tolle Alternative zum Outbound-Marketing darstellt, sondern vielmehr die Zukunft des Marketings ist. Darüber hinaus ist Inbound-Marketing eine langfristige und kostengünstige Marketing-Variante, mit welcher jeder Gründer vertraut sein sollte.

Wenn Du erst einige generelle Informationen zum Thema Marketing bzw. Vermarktung möchtest, dann habe ich hier einen passenden Beitrag für Dich: Klick einfach hier.

 

Was ist der Unterschied?

Beide Marketingformen verfolgen einen grundsätzlich verschiedenen Ansatz zur Gewinnung von Kunden. Grob zusammenfassend könnte man sagen, dass es beim Outbound-Marketing darum geht Kunden zu finden und beim Inbound-Marketing darum von Kunden gefunden zu werden.

 

Outbound-Marketing = was übersetzt so viel heißt wie: Ausgehendes Marketing = den Kunden finden

Inbound-Marketing = was übersetzt so viel heißt wie: ‚Ankommendes Marketing’ = vom Kunden gefunden werden

Die Methode des Inbound-Marketings ist, dass nicht das Unternehmen den Kunden mit seiner Werbung findet, sondern vielmehr soll der Kunde auf seiner Suche, die er aufgrund eines sich ihm stellenden Problems oder Bedarfs antritt, das Unternehmen selbst finden. Das Ziel der Inbound-Marketer ist es also die Suche des Kunden erfolgreich werden zu lassen, indem der Kunde bei seiner Suche auf das beworbene Unternehmen stößt und ihm dort die Lösung seines Problems oder seines Bedarfs ermöglicht wird. Auf diese Weise werden Kunde und Unternehmen glücklich. Die Bewegung ist also bei dieser Marketing-Form eine vom Kunden hin zum Unternehmen.

Die Methode des Outbound-Marketings ist das genaue Gegenteil. Bei dieser Marketingform wird versucht Kunden zu gewinnen indem eine quasi anonyme Masse mit Werbung konfrontiert wird. Das Unternehmen wirbt für sich bzw. für sein Produkt und hofft mit dieser Werbung Kunden zu finden und zu gewinnen. Die Bewegung ist also in dieser Form eine vom Unternehmen hin zu potentiellen Kunden.

Anmerkung zur Namensgebung

Wie Dir möglicherweise aufgefallen ist, findet man nicht viel Erhellendes, wenn man den Begriff Outbound-Marketing googelt. Dies liegt schlichtweg daran, dass die Bezeichnungen ‚Inbound-Marketing’ und ‚Outbound-Marketing’ von Vertretern bzw. Verfechtern des Inbound-Marketings geschaffen wurden. Vertreter und Verfechter des Outbound-Marketings würden vermutlich nicht auf einen derartigen Sprachgebrauch zurückgreifen und würden ihr eigenes Handeln und ihre Methoden vermutlich schlichtweg als Marketing bezeichnen. Also ist stets ein (kleiner) bitterer Beigeschmack dabei, wenn z. B. von ‚Inbound-Marketing vs. Outbound-Marketing’ zu lesen ist, denn es handelt sich vermutlich um irgendwie geartete Überzeugungstäter.

 

Diese Anmerkung soll die großen Errungenschaften des Inbound-Marketings und ihren unschätzbaren Wert für das Marketing im Allgemeinen nicht klein reden. Denn dieser Trend hin zum Inbound-Marketing besteht ja schließlich nicht grundlos. Jedoch sollte man stets hellhörig werden bzw. eine gewisse kritische Distanz einnehmen, wenn diese Marketing-Bezeichnungen zu lesen und zu hören sind.

 

Was ist Outbound-Marketing?

Beispiele für Outbound-Marketing sind: Bannerwerbung; Printanzeigen (Zeitungen, Magazine etc.); Massen-Emails; Massen-Postwurfsendungen; Kaltaquise (z. B. Telefonmarketing); Messen; TV-Werbung; Radio-Werbung; etc.

Wie Du an den Beispielen für dieses klassische Marketing schon sehen kannst, erfüllt es die oben genannten Kriterien. Es geht um Werbung die einer Masse an Menschen zugeführt wird, welche z. B. auf ein Produkt aufmerksam werden sollen, um dieses irgendwann zu kaufen. Doch welche Probleme ergeben sich aus diesem klassischen Marketing, sodass der Bedarf für überhaupt Inbound-Marketing aufkam und sich dieses immer größere Anteile am Marketing-Markt sichern konnte?

Die Probleme des Outbound-Marketings

Das Problem des Outbound-Marketings ist, dass Menschen immer besser darin werden Werbung aus ihrem täglichen Leben auszublenden oder zu verbannen. Bei TV-/Radio-Werbung wechseln wir den Sender oder hören weg. Massen-Emails löschen wir ohne sie aufzurufen. Printanzeigen blenden wir teilweise komplett aus. Diese Werbeformen sind eben nicht Zielgruppenorientiert und das ist ihr größter Nachteil. Im Alltag habe ich als Konsument schlichtweg keine Lust ständig mit Werbung konfrontiert zu werden, die über weite Teile Produkte anpreist, an welchen ich kein Interesse habe, noch haben werde. Darüber hinaus sind diese klassischen Werbeformen des Outbound-Marketings häufig auch sehr kostspielig, bei häufig gleichzeitig entstehenden niedrigen Erfolgszahlen.

Ein weiteres mit diesem Marketing-Format zusammenhängendes Problem ist, dass nicht nur ein Großteil solcher Werbeformen ausgeblendet werden, sondern sie darüber hinaus dem Kunden auf die Nerven gehen können und so, statt einer gewünschten positiven Haltung einem Produkt oder einem Unternehmen gegenüber, das genaue Gegenteil eintritt: eine möglicherweise dauerhaft bleibende und ablehnende Haltung dem Produkt/dem Unternehmen gegenüber.

Ebenfalls ein Problem dieses Marketing-Typs ist, dass sich der Return on Investment (kurz ‚RoI’) wenn überhaupt nur sehr ungenau ermitteln lässt. Der RoI wird für die Berechnung der Wirtschaftlichkeit und des Erfolges von Investitionen berechnet und dies ist z. B. bei einer TV-Werbung eben kaum bis höchstens sehr ungenau möglich.

Für all diese Probleme, welche neben den hohen Kosten und durch das klassische Marketing bestehen, verspricht nun das Inbound-Marketing die Lösung zu sein. Schauen wir uns gemeinsam im Folgenden an, was genau Inbound-Marketing ist und ob es vielleicht wirklich die Lösung dieser Probleme des Outbound-Marketings sein kann.

 

Was ist Inbound-Marketing?

Beispiele für Inbound-Marketing: Social-Media-Marketing; Newsfeeds; SEO (Suchmaschinenoptimierung); Podcasts; Youtube-Videos; Webinare; Infografiken; Blogs; Whitepaper; Foren; Landing-Pages; E-Books; etc.

Alles oder besser fast alles beim Inbound-Marketing dreht sich um den Content also um die Publikation von Content bzw. Inhalten. Dies muss jedoch zwingend Zielgruppenorientiert geschehen. Wenn du Angelbedarf vertreibst, passt z. B. ein Blog zum Thema ‚Angeln’ oder ‚die schönsten Angelplätze’, nicht, aber ein Blog zum Thema ‚Bürobedarf’. Content ist das Wichtigste aber eben nur der ersten Schritt in die richtige Richtung. Denn dieser von Dir erstellte Content muss daraufhin über SEO und die sozialen Medien verbreitet werden, um Kunden anziehen zu können. Der beste Blog bringt nichts, wenn er nicht gefunden werden kann. Der durch SEO und die sozialen Medien generierter Traffic muss dann wiederum konvertiert werden (in Leads). Das bedeutet, dass die Website-Besucher zu einer bestimmten Handlung gebracht werden (z. B. das Eintragen in einen kostenlosen Newsletter/herunterladen eines E-Books etc.).

Die Idee, welche hinter diesem Marketing-Typ steckt, ist es, dass durch die Schaffung von hochwertigem Content Menschen von sich aus (intrinsisch) auf das Unternehmen/Produkt aufmerksam werden, bei ihrer Suche. Dies wird jedoch nur funktionieren können, wenn der Content den Menschen die ihn finden einen echten Mehrwert liefert und sie im besten Fall sogar begeistern kann. Auf diese Art stoßen die potenziellen Kunden genau dann auf Dein Angebot, wenn sie einen Bedarf nach dergleichen Angeboten haben und nicht wie beim klassischen Marketing: zu irgendeiner Zeit, womöglich gerade dann, wenn sie lieber etwas anderes machen würden.

Vorteile des Inbound-Marketings

  • Günstiger – z. B. ein Blog kostet erst einmal nicht viel – will aber dann wohl noch gefüllt werden
  • Passend für die Zielgruppe – nicht blinde Masse sondern bereits Menschen die sich für ein gewisses Thema interessieren werden von Deinen Inhalten angezogen.
  • Der Zeitpunkt der Werbung stimmt und dadurch kommt sie eben nicht ungelegen.
  • Langfristige Investition – wenn man denn am Ball bleibt. Vs. Anzeige wird geschaltet, danach ist sie weg (beim Outbound-Marketing)
  • Mehrwert in Form von Content – Kunden finden Dich und erhalten einen Mehrwert durch Deinen Content vs. Du nervst Kunden bei dem Versuch sie zu finden (beim Outbound-Marketing)

 

Hier noch ein spannender Link zu den voraussichtlichen Trends für das kommende Jahr 2018: Klick einfach hier.

 

Anmerkung für Dein Marketing

Welche Marketing-Variante für Dich die Richtige ist, musst letztlich Du selbst entscheiden. Inbound-Marketing hat einige schlagende Vorteile, jedoch muss es für Dich nicht zwingend die erste Wahl sein. Sehr häufig macht durchaus eine Mischung aus beiden Marketingtypen Sinn oder in seltenen Fällen kann sich sogar eine ausschließliche Fokussierung auf Outbound-Marketing für Dich lohnen. Es hängt ganz davon ab, was du wem verkaufen möchtest.

 

Raketen-Zusammenfassung

Ich hoffe, dass ich Dir mit diesem Artikel die wichtigsten Unterschiede zwischen den zwei vorgestellten Marketing-Typen näher bringen konnte. Dann wirst du jetzt auch wissen warum Inbound-Marketing viele Vorteile gegenüber dem klassischen Marketing hat. Die Wahl Deines Marketings muss jedoch Bedarfsgerecht erfolgen und sollte deshalb nach Möglichkeit von einer professionellen Agentur begleitet werden. Es macht jedoch durchaus Sinn auch als Gründer die grundlegenden Begriffe und Konzepte des Marketings zu verstehen, weil letztlich schon ein von Dir verfasster Blog unglaublich ertragreich für Dein Unternehmen sein kann, wenn er denn gut ist.

 

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Ein Kommentar:

  1. Call Center

    Hallo,

    ein großes Danke für Ihren sehr hilfreichen und informativen Beitrag. Durch Ihren Beitrag ist mir jetzt der Unterschied viel klarer geworden. Man merkt , dass Sie sich mit dem Thema sehr genau auseinander gesetzt haben. Was auch bestimmt viel Zeit in Anspruch genommen hat. Ich denke, dass die beiden Marketing Methoden eher zusammen benutzen sollte um das höchstmögliche zu erzielen um Neukunden zu erhalten. Beide Marketing-Arten meiner Meinung nach bringen mehr für Erfolg, wenn sie zusammen verknüpft sind. Aus meiner Erfahrung, kann man auch noch immer mit Call Center Leadgenerierung sehr viele Kunden erreichen. Produkte, die weitgehend unbekannt sind, einen geringen Onlinesuchvolumen haben oder komplexe Produkte sind, wie hier https://groe.me/leadgenerierung-vergleich/ beschrieben, kann man noch immer am besten über die Call-Center Branche erreichen. Man sollte wie Sie es sagen, das Beste von den beiden nutzen.

    Mit freundlichen Grüße
    S.Otto

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