Social Media
Social Media Marketing für kleine und mittlere Unternehmen
In den letzten Jahren hat sich Social Media von einem bloßen Kommunikationskanal für Privatpersonen zu einem unverzichtbaren Element des Geschäftsalltags entwickelt. Diese Plattformen, ursprünglich als Orte des sozialen Austauschs und der Unterhaltung betrachtet, haben sich in mächtige Instrumente der Markenbildung, Kundenkommunikation und des Vertriebs gewandelt. Im Zuge dieser raschen Digitalisierung ergibt sich eine klare Botschaft: Kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) stehen vor der Herausforderung, sich aktiv in die Welt der sozialen Medien einzubringen. Es ist nicht länger eine Frage des "Ob", sondern des "Wie".
Doch was ist eigentlich Social Media Marketing für KMU? Es handelt sich um mehr als nur um das gelegentliche Posten von Inhalten oder das Führen eines Profils auf einer Plattform. Es ist eine strategische Herangehensweise, um die Vorteile der digitalen Vernetzung optimal zu nutzen, Geschäftsziele zu erreichen und einen nachhaltigen Kundenstamm aufzubauen.
Grundlagen und Plattformen
Social Media umfasst eine Reihe von Online-Plattformen und -Anwendungen, die den Austausch von Informationen, Meinungen und multimedialen Inhalten ermöglichen und fördern. Die Kerneigenschaften dieser Medien sind Interaktivität, Vernetzung und die Möglichkeit zur direkten Kommunikation. Es handelt sich nicht nur um Kanäle für Einwegkommunikation, sondern um interaktive Netzwerke, in denen Informationen fließen und geteilt werden.
Die Landschaft der Social Media Plattformen ist vielfältig. Zu den bekanntesten und meistgenutzten zählen Facebook, das ein breites Publikum anspricht und vielfältige Werbemöglichkeiten bietet. Instagram, das insbesondere durch visuellen Content besticht. Twitter, das sich durch kurze, prägnante Nachrichten auszeichnet. LinkedIn, das als professionelles Netzwerk für Geschäftskontakte dient und TikTok, das jüngere Zielgruppen durch kurzweilige Videoinhalte erreicht. Daneben gibt es zahlreiche andere Plattformen, die je nach Zielgruppe und Inhalt variieren können.
Für kleine und mittlere Unternehmen ist es essenziell, die richtige Plattform für ihre Bedürfnisse und Zielgruppen auszuwählen. Dabei sollten sie nicht nur die Größe und Art des Publikums berücksichtigen, sondern auch, welcher Art von Content und Interaktion die jeweilige Plattform am besten entspricht. Eine sorgfältige Auswahl und Strategie können den Unterschied zwischen effektivem Marketing und vergeblicher Mühe ausmachen.
Vorteile von Social Media für KMUs
Die digitale Revolution hat das Geschäftsfeld grundlegend verändert, und Social Media spielt dabei eine zentrale Rolle. Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) ergeben sich aus der Nutzung sozialer Medien eine Reihe von Vorteilen, die im modernen Geschäftsumfeld nicht mehr wegzudenken sind.
Ein herausragender Vorteil ist die Erhöhung der Markenbekanntheit und Reichweite. Durch Präsenz auf den diversen Plattformen können KMUs ihre Botschaften und Werte schnell und effizient verbreiten. Jeder geteilte Beitrag oder Kommentar vergrößert den Kreis der Menschen, die von der Existenz und den Angeboten des Unternehmens erfahren.
Des Weiteren ermöglicht Social Media einen direkten Kundendialog und das Sammeln von Feedback. Unternehmen erhalten unmittelbaren Zugang zu den Gedanken und Meinungen ihrer Zielgruppe. Dieser direkte Draht zu den Kunden ist von unschätzbarem Wert, um Produkte und Dienstleistungen stetig zu verbessern und an die Bedürfnisse des Marktes anzupassen.
Ein weiterer Aspekt ist das zielgerichtete Marketing. Social Media Plattformen bieten präzise Werkzeuge, um Botschaften an bestimmte demografische, geografische oder interessenbasierte Segmente zu richten. Dies ermöglicht KMUs, mit beschränkten Ressourcen vom lokalen Publikum hin zu einer globalen Zielgruppe zu expandieren.
Nicht zuletzt punktet Social Media Marketing durch Kostenersparnis und einen messbaren Return on Investment (ROI). Im Vergleich zu traditionellen Werbemaßnahmen sind die Investitionen oft geringer, während die Möglichkeiten zur Auswertung und Anpassung von Kampagnen präzise und zeitnah erfolgen können. Dies stellt sicher, dass KMUs ihr Marketingbudget effizient nutzen und einen greifbaren Mehrwert aus ihren Social Media Aktivitäten ziehen können.
Vergleich: Social Media Marketing vs. Suchmaschinenoptimierung (SEO)
Suchmaschinenoptimierung, häufig abgekürzt als SEO (Search Engine Optimization), bezeichnet Maßnahmen, die dazu dienen, die Sichtbarkeit einer Webseite in den organischen Suchmaschinenrankings zu verbessern. Das Grundprinzip von SEO basiert darauf, eine Webseite so zu gestalten und zu pflegen, dass sie von Suchmaschinen leichter gefunden und besser bewertet wird.
Social Media Marketing und SEO verfolgen zwar beide das Ziel, die Online-Sichtbarkeit eines Unternehmens zu erhöhen, jedoch unterscheiden sie sich sowohl in ihrer Zielsetzung als auch in ihrer Methodik. Während Social Media Marketing in erster Linie darauf abzielt, direkt mit der Zielgruppe zu interagieren und eine Marke in den sozialen Medien zu präsentieren, konzentriert sich SEO darauf, durch technische und inhaltliche Optimierung ein besseres Ranking in den Suchmaschinenergebnissen zu erzielen.
Im Vergleich zur Suchmaschinenoptimierung für KMU bietet Social Media Marketing oft eine schnellere Möglichkeit, ein Publikum zu erreichen und zu interagieren. SEO hingegen kann länger dauern, um sichtbare Ergebnisse zu erzielen, bietet jedoch die Vorteile von anhaltendem Traffic und Glaubwürdigkeit. Es ist auch anzumerken, dass SEO in der Regel weniger kostenintensiv sein kann als regelmäßige bezahlte Social Media Kampagnen.
Doch es ist nicht nur eine Entscheidung zwischen dem einen oder anderen Ansatz. Es gibt viele Synergien zwischen SEO und Social Media, die KMUs nutzen können. Inhalte, die in sozialen Medien geteilt werden, können beispielsweise die Backlink-Struktur einer Webseite verbessern, was wiederum positive Auswirkungen auf das SEO hat. Umgekehrt können durch SEO gewonnene Besucher dazu angehalten werden, den Social Media Auftritt eines Unternehmens zu erkunden.
Best Practices: Erfolgreiche KMU-Strategien im Überblick
Die Landschaft des Social Media Marketings ist reich an innovativen Strategien und kreativen Ansätzen. Gerade KMUs haben in der Vergangenheit gezeigt, dass mit den richtigen Techniken beeindruckende Erfolge erzielt werden können.
Es gibt zahlreiche Fallbeispiele von KMUs, die Social Media meistern. Einige nutzen humorvolle Inhalte, um ihre Zielgruppe zu erreichen, während andere sich auf informative oder bildungsorientierte Posts konzentrieren. Es sind jedoch oft die Unternehmen, die eine perfekte Balance zwischen Informationsvermittlung und Unterhaltung finden, die sich besonders hervorheben.
Ein Schlüssel zum Erfolg in den sozialen Medien ist die Erstellung von qualitativem Content. Dies bedeutet nicht nur fehlerfreie und gut recherchierte Inhalte, sondern auch Inhalte, die auf die spezifischen Bedürfnisse und Interessen der Zielgruppe zugeschnitten sind. Es lohnt sich, Zeit und Ressourcen in die Content-Erstellung zu investieren, sei es durch professionelle Fotos, ansprechende Grafiken oder informative Videos.
Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Kunst des Storytellings. Geschichten haben die Kraft, Menschen auf einer tiefen, emotionalen Ebene zu berühren. KMUs, die ihre eigene Geschichte erzählen – sei es die Entstehung des Unternehmens, die Menschen hinter der Marke oder die Herausforderungen und Triumphe auf ihrem Weg – schaffen eine starke Verbindung zu ihrer Community. Dabei stehen Emotionalität und Authentizität im Vordergrund. Ein authentisches Storytelling, das die Werte und die Persönlichkeit eines Unternehmens widerspiegelt, kann das Vertrauen und die Loyalität der Kunden erheblich steigern.
Herausforderungen und Stolpersteine
So vielversprechend die Vorteile des Social Media Marketings auch sein mögen, gehen sie Hand in Hand mit einer Reihe von Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Kleine und mittlere Unternehmen, die sich entscheiden, in den sozialen Medien präsent zu sein, sollten sich der potenziellen Stolpersteine bewusst sein.
Ein zentrales Thema ist das Zeitmanagement. Die effiziente Betreuung von Social Media Profilen erfordert eine ständige Aufmerksamkeit, sei es für die Erstellung von Inhalten, die Interaktion mit Followern oder die Überwachung von Trends und Entwicklungen. Es ist nicht immer einfach, die notwendige Zeit für diese Aktivitäten zu finden, insbesondere wenn Ressourcen begrenzt sind. Eine Lösung kann die Verwendung von Tools zur Automatisierung oder das Outsourcing an spezialisierte Agenturen sein.
Ein weiterer kritischer Bereich ist der Umgang mit negativem Feedback. In der offenen Welt der sozialen Medien ist es unvermeidlich, dass Unternehmen mit Kritik konfrontiert werden. Die Art und Weise, wie auf solches Feedback reagiert wird, kann den Unterschied zwischen einer erfolgreichen Krisenkommunikation und einem PR-Desaster ausmachen. Eine transparente, prompte und professionelle Reaktion kann dabei helfen, das Unternehmensimage zu bewahren und das Vertrauen der Kunden zurückzugewinnen.
Nicht zu vergessen sind Datenschutz und rechtliche Aspekte. Die Nutzung von Social Media Plattformen bringt eine Vielzahl von gesetzlichen Vorschriften mit sich, insbesondere in Bezug auf den Schutz personenbezogener Daten. Unternehmen müssen sicherstellen, dass ihre Online-Aktivitäten im Einklang mit geltenden Gesetzen und Bestimmungen stehen, um potenzielle Rechtsstreitigkeiten oder Strafen zu vermeiden.
Zukunftsausblick
Die Welt des Social Media Marketings ist ständig in Bewegung. Neue Plattformen, Funktionen und Trends entstehen regelmäßig und bieten Unternehmen immer neue Möglichkeiten zur Interaktion mit ihrer Zielgruppe. Doch welche Trends sind besonders relevant und welche Entwicklungen könnten für KMUs in der nahen Zukunft von Bedeutung sein?
Ein aktueller Trend im Social Media Marketing ist die verstärkte Nutzung von Videoinhalten. Plattformen wie TikTok oder Instagram Reels haben gezeigt, dass kurze, kreative Videos bei den Nutzern besonders gut ankommen. Auch der Einsatz von Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) gewinnt an Bedeutung und bietet Unternehmen neue Wege, Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren.
Ein weiterer Trend ist das sogenannte Influencer Marketing. Hierbei arbeiten Unternehmen mit Meinungsführern zusammen, um ihre Produkte oder Dienstleistungen einer größeren Zielgruppe vorzustellen. Insbesondere für KMUs kann dies eine effektive Möglichkeit sein, auf sich aufmerksam zu machen und Vertrauen bei potenziellen Kunden aufzubauen.
In Bezug auf potenzielle Entwicklungen könnten insbesondere Plattformen im Fokus stehen, die eine stärkere Integration von E-Commerce-Funktionen bieten. Dies würde es KMUs ermöglichen, Produkte direkt über Social Media Kanäle zu verkaufen und so den Verkaufsprozess zu optimieren.
Abschließend bleibt festzuhalten, dass die Zukunft des Social Media Marketings vielversprechend aussieht. KMUs, die bereit sind, sich anzupassen und neue Trends und Technologien zu nutzen, werden in der Lage sein, ihre Präsenz weiter auszubauen und von den Vorteilen dieser dynamischen Marketingplattform zu profitieren.
Fazit: KMUs und Social Media – Ein Match mit Potenzial
In einer Welt, die immer digitaler wird, ist die Anpassung an neue Technologien und Kommunikationsformen nicht nur empfehlenswert, sondern essentiell für das Überleben und Wachstum von Unternehmen. Social Media Marketing repräsentiert hierbei nicht nur einen flüchtigen Trend, sondern eine grundlegende Verschiebung in der Art und Weise, wie Unternehmen und Kunden miteinander interagieren. Für kleine und mittlere Unternehmen bedeutet dies eine Chance, auf Augenhöhe mit größeren Konkurrenten zu konkurrieren, indem sie die Tools und Plattformen nutzen, die ihnen zur Verfügung stehen.
Wichtig hierbei ist jedoch, dass die Technologie nicht die Grundprinzipien des Geschäfts ersetzt. Authentizität und Kundennähe sind nach wie vor von unschätzbarem Wert und können durch den strategischen Einsatz von Social Media sogar verstärkt werden. Indem KMUs echte, ehrliche und wertvolle Interaktionen mit ihren Kunden fördern, können sie Beziehungen aufbauen, die weit über einen einfachen Follow oder Like hinausgehen.
Wie Twitch die Social Media Welt revolutioniert
Einer der ganz großen Namen der Generation Z ist die Streaming-Plattform Twitch. Einst unter dem Namen Justin-TV an den Start gegangen, hat sich Twitch längst zu einer gigantischen Plattform für interaktiven Austausch etabliert. Vor allem gelingt der Spagat zwischen Social-Media-Site und Live-Streaming-Plattform immer besser, denn hier geht es nicht nur um einfaches Zuschauen, sondern auch um Interaktion.
Einer spielt, die anderen Chatten oder Spielen sogar mit, denn viele Streamer setzen auf den Communityfaktor, um ein „Wir-Gefühl“ zu erzeugen. Dabei ist das besondere Merkmal, das für jeden Geschmack das richtige Angebot vorhanden ist, auch weit übers klassische Gaming hinaus.
Von der Malstunde bis ins Casino – bei Twitch ist alles möglich
Der blaue Social-Media-Riese Facebook basiert auf einem individuellen Schwerpunktkonzept. Nutzer können hier nicht nur mit Freunden interagieren, sondern mittels themenspezifischer Gruppen für alle möglichen Interessen gleichgesinnte Kontakte finden.
Ähnlich funktioniert auch die Aktivität bei Twitch. Was anfangs als reine Spieleplattform gedacht war, überzeugt heute mit mehr Vielfalt und Abwechslung. „IRL“ (in real Life) ist einer der gefragtesten Hashtags des Giganten. Twitch punktet, weil jedes Interessengebiet abgedeckt wird. Fans von 3D-Druck und Kunst bekommen per Stream Anleitungen und Hilfestellung, Fans von Glücksspielen können Spieler dabei beobachten, wie sie ihren Casino Bonus umsetzen und gemeinsam auf den Gewinn hinfiebern. Für die Anbieter der unterschiedlichen Branchen bedeutet das einen Zugewinn an potentieller Kundschaft. Wer Casinospiele im Stream verfolgt und sich von Influencern wie Knossi und MontanaBlack88 die Umsatzbedingungen für Boni der Plattformen im Spiel zeigen lässt, ist eher geneigt ein Angebot selbst auszuprobieren. Die Influencer werden nicht selten gefeiert wie Filmstars und die Einkommensspanne lässt so manchen jungen User von ähnlichen Erfolgen träumen.
Im Sektor „IRL“ hat sich tatsächlich einiges bewegt, selbst Bereiche wie ASMR oder schlichtes Pool-Splashing werden hier mit großem Erfolg gefeiert. Mit seiner Wandlung hat Twitch den Charakter der sozialen Netzwerke verstärkt und damit eine Menge neuer Zuschauer gewonnen.
Marketing über Twitch eröffnet ganz neue Ansätze
Über 1,2 Milliarden Zugriffe gab es auf Twitch.tv allein im Jahr 2022 und spätestens mit diesen Zahlen wird die Plattform auch für Unternehmen interessant. Der klassische Freizeitstreamer, der hier sein Gameplay mit anderen teilt, ist nur eine Seite der Medaille. Viele Streamer, die einst mit ihrem Hobby auf die Plattform wechselten, gehören heute zu den Gutverdienern, wie eben der prominente Streamer Montana Black.
Eines der größeren Wunder war die Tatsache, dass nun auch Aldi unter die Förderer des E-Sports gegangen ist und Onlinespiele streamt. Somit haben die großen Player am Markt Wind davon bekommen, dass Twitch eben nicht nur ein Freizeitportal ist, sondern eine Option, um das eigene Marketing zu verändern.
Der Monetarisierungsfaktor ist dabei nicht neu, wer guten und regelmäßigen Content herausbringt, kann seine Inhalte monetarisieren. Ab einer gewissen Zuschauerzahl bietet Twitch die offizielle Partnerschaft an, zuvor kann ein Affiliate-Programm genutzt werden. Hat der Broadcaster diesen Weg erfolgreich beschritten, wird er an Abo-Einnahmen und Werbeeinkünften beteiligt. Somit machen Unternehmen wie Aldi nicht nur einen ganz neuen Eindruck bei einer wenig erreichten Zielgruppe, sondern können parallel auch noch eigene Gewinne generieren.
Twitch ist im Marketing vor allem für die Millennials interessant
Das Nutzungsverhalten moderner Medien hat sich bei der Generation der Millennials deutlich verändert. Es gibt Studien darüber, dass Menschen ab einer gewissen Altersgruppe eher TV schauen, wohingegen junge Menschen sich gern interaktiv berieseln lassen. Großunternehmen und auch kleine Streamer erkennen also klar, dass sie mit einer Plattform wie Twitch die Zielgruppe der Millenials erreichen können, die sonst nur schwer durch typische Werbeplattformen ansprechbar sind.
Eine englischsprachige Übersicht zeigt, dass sich rund 72 Prozent aller Zuschauer bei Twitch alterstechnisch zwischen 16 und 35 Jahren bewegen. Eine kaufkräftige Zielgruppe, die mit der klassischen TV-Werbung nicht mehr gut ansprechbar ist und die besonders gut auf Influencing reagiert. Immerhin sind 45 Prozent der Twitch-User bereit, ein Produkt zu erwerben, wenn es etwas für das Community-Feeling bedeutet.
Auch ganz ohne Gaming funktioniert das Konzept, wie sich am Beispiel von Marken wie Nike und Kelloggs zeigt. Jedoch haben auch kleinere Influencer die Chance, sich zwischen den großen zu behaupten und mit Give-aways, Live-Events und Produktvorstellungen eine große Zielgruppe anzusprechen.
Die enge Bindung macht den Unterschied zum klassischen Social-Media
Was aber unterscheidet Twitch nun von Plattformen wie Facebook? Es ist vor allem die enge Beziehung des Publikums zum Streamer, denn die Zuschauer können die Person live vor der Kamera beobachten, direktes Feedback geben und immer sofort auf Veränderungen eingehen. Dabei darf allerdings kein zu verkaufslastiger Content produziert werden, denn hierfür ist die interaktive Community nicht zu haben. Es geht geschickt darum, eine Verbindung aufzubauen und durch den Nachahmereffekt den Marketinglohn einzustreichen.
Aber selbst im rein privaten Rahmen ist es genau dieser Community-Faktor, der Twitch so besonders macht. Der Vorläufer des Game-Streamings war das klassische Lets Play, was Youtuber in regelmäßigen Abständen hochladen konnten. Sie filmten den Ablauf auf ihrem Computer beim Gaming und kommentierten die einzelnen Szenen. Mit der Vergrößerung von Twitch wurde die Nachfrage nach Lets Plays kleiner und der Livestream rutschte in den Fokus.
Welche Vorteile bietet Twitch für Streamer und Zuschauer?
Der klare Vorteil ist der Live-Modus, denn der Zuschauer hat die Möglichkeit, seine bevorzugten Themen und Vorbilder von überall aus zu verfolgen. Damit wird die Zielgruppenbindung verstärkt, die über das Maß einer sozialen Community wie Facebook hinausgeht. Wenn der Content jetzt auch noch wertig ist, bietet Twitch sogar oftmals mehr Chancen als Instagram, obwohl auch hier ein Livemodus vorhanden ist.
Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, dass Zuschauer ihren Lieblingsstreamer direkt belohnen können. Die Donations-Funktion macht es möglich, dass Spenden von privaten Zuschauern per PayPal oder Kreditkarte übermittelt werden können. Es braucht somit keine hochrangigen Werbedeals, um die Social-Media-Präsenz zu monetarisieren.
Und auch wenn es ungewöhnlich klingt, ist die Bereitschaft zu spenden, vor allem bei Stamm-Communitys groß. Es gab immer wieder Donations, die Summen von 10.000 USD überschritten, traditionell sind Spenden zwischen 100 und 500 Euro gerade zu Feiertagen wie Weihnachten häufig. Selbst wenn 200 Zuschauer nur jeweils fünf Euro spenden, ist das für den Streamer schon eine lohnenswerte Einnahmequelle.
Fazit: Twitch ist kein Hype, sondern eine neue Konstante
Anfangs wurde stellenweise behauptet, dass es sich bei Twitch ausschließlich um einen Hype handeln würde, doch das war ein klarer Irrtum. Mittlerweile ist klar, dass die Streaming-Plattform weit mehr ist als das, sie ist eine Konstante, die vor allem die Generation der Millennials anspricht. Es gibt zwar durchaus auch ältere Content-Producer und Zuschauer, doch allgemein gesehen ist das Publikum bei einer Plattform wie Facebook beispielsweise älter. Es ist zu erwarten, dass sich Twitch weiterhin entwickelt und vom Markt nicht mehr wegzudenken sein wird.
Twitter für Unternehmen: So nutzt Du den Microblogging-Dienst erfolgreich
In der Kürze liegt die Würze. Dieses Sprichwort ist bei Twitter Programm. Tweets sind schnell, kurz und direkt. Aber was bringt das für die Online-Kommunikation von Unternehmen? Hier bekommst Du eine Antwort auf diese Frage.
Das Echtzeit-Medium Twitter
Wir alle erinnern uns: Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat es regelmäßig mit seinen Tweets in die Nachrichten geschafft. Auch der Unternehmer Elon Musk hat das Potential von Twitter erkannt und den Kurznachrichtendienst jetzt übernommen. Wen wundert es? Twitter ist ein einflussreiches Echtzeit-Medium. Dort erfährt man am schnellsten, was auf der Welt los ist. Und das Beste daran: Die Neuigkeiten sind kurz und prägnant.
Twitter im Vergleich
Im Vergleich zu anderen sozialen Netzwerken muss man auf Twitter auf den Punkt kommen. Dafür hat man genau 280 Zeichen. Tweets eignen sich deshalb hervorragend für kurze Updates oder Push-Nachrichten, um auf aktuelle Informationen hinzuweisen.
Weltweit zählt Twitter zu den am meisten genutzten sozialen Netzwerken. In Deutschland nutzten 2021 durchschnittlich 12 Millionen Nutzer monatlich Twitter. Damit kommt der Microblogging-Dienst auf den 7. Platz nach Facebook, Instagram und Co.
Potentiale von Twitter
Natürlich spielt auch auf Twitter die Anzahl der Follower eine Rolle. Je mehr Follower, desto mehr Menschen erreicht man mit seinen Botschaften. Was aber auf Twitter mindestens genauso wichtig ist, ist, wen man erreicht. Denn der Kurznachrichtendienst ist besonders beliebt bei Journalisten und Meinungsführern. Wer diese Zielgruppen erreicht, kann durch geteilte Tweets (Retweet oder Antwort) glaubwürdige Multiplikatoren gewinnen.
Twitter eignet sich für Unternehmen besonders gut, um das eigene Netzwerk zu erweitern. So können beispielsweise neue Kontakte zu Journalisten oder anderen Unternehmen aufgebaut werden. Das größte Potential liegt aber darin, Multiplikatoren zu erreichen und sich als Experte in seiner Branche zu positionieren. Dazu kannst Du News aus deiner Branche verbreiten, auf die Angebote Deines Unternehmens hinweisen und beispielsweise live von Events berichten.
Leitfaden für Twitter: So verfasst Du gute Tweets
Wer den Microblogging-Dienst erfolgreich zwitschern möchte, der sollte die folgenden Tipps beachten.
Twitter-Profil einrichten
Zuallererst sollte das eigene Twitter-Profil vollständig sein. Schreibe eine aussagekräftige Twitter-Bio, und füge ein Titel- und ein Profilbild hinzu. Du kannst auch Deine Unternehmens-Website verlinken und den Standort angeben.
Länge eines Tweets
Ja, die Länge eines Tweets ist automatisch begrenzt. Trotzdem muss man darauf achten, dass alle relevanten Informationen untergebracht werden. Wenn es nicht gerade eine Positionierung zu einem bestimmten Thema oder ein kurzes Update ist, wird das schwer. Inhalte wie beispielsweise Blog-Beiträge oder Interviews kannst Du aber immer gut anteasern und eine Verlinkung einbauen.
Die richtigen Hashtags setzen
Um die richtigen Hashtags für deinen Tweet einzusetzen, solltest Du zunächst über die Themen deines Tweets nachdenken: Um was geht es? Welche Hashtags sind für Deine Branche relevant? Hast Du einige passende Worte beziehungsweise Begriffe gefunden, gib sie über die Suchfunktion bei Twitter ein. Gibt es dazu einige Treffer? Passen diese Treffer inhaltlich auch zu Deinem Thema? Falls Du nicht zufrieden bist, versuch es mit ähnlichen Begriffen oder Synonymen.
Die Hashtags kannst Du dann direkt in Deinem Text einbinden oder am Ende des Tweets aufführen.
Eine kleine Notiz am Rande: Der Hashtag, der heute in keiner Online-Kampagne fehlen darf, kommt ursprünglich von Twitter. Die Hashtags wurden erstmals 2007 eingesetzt und helfen dabei, Diskussionsstränge zu einem bestimmten Thema (= Hashtag) auffindbar zu machen.
Verlinkungen einbauen
Wenn Du einen Inhalt in Deinem Tweet anteaserst, solltest du eine Verlinkung einbinden. Das „www.“ kannst Du Dir dabei sparen. In der Regel sollte die Verlinkung auf Deine eigene Website führen, um dort für mehr Traffic zu sorgen.
Übrigens: Die Pflege der Meta-Daten deiner Website, wie beispielsweise der Titel einer Unterseite und die URL, ist nicht nur relevant für die Suchmaschinenoptimierung (SEO). Wenn Du einen Link auf Twitter einbindest, kann man ihn vollständig lesen. Da macht eine gut strukturierte und leicht verständliche URL mehr her, als unübersichtliche Wortketten.
Multimedia: Bilder und Videos für mehr Engagement
Auch auf Twitter kann man Bilder, GIFs und Videos einbinden. Das macht einen Tweet ansprechender und gleich mehr Lust, ihn zu lesen. Außerdem kannst Du damit die Botschaft des Tweets nochmal unterstreichen.
Versuche bei der Auswahl, Motive zu finden, die sowohl zum Thema als auch zu deiner Corporate Identity passen. So schaffst Du auch auf Twitter einen Wiedererkennungswert.
Regelmäßige Tweets
Regelmäßige Posts sind Pflicht. Aber Achtung: Twitter nicht mehrmals das Gleiche. Die Tweets sollten immer einen Neuigkeitswert haben, anstatt sich inhaltlich zu wiederholen.
Um Zeit zu sparen, ist ein Redaktionskalender vor Vorteil. Tweets können so geplant, vorbereitet und terminiert werden.
Werde selbst aktiv
Wer auf Twitter erfolgreich sein will, der muss nicht nur regelmäßig selbst twittern. Hier musst Du auch anderen folgen, ihre Tweets liken, kommentieren, retweeten (= teilen) oder darauf antworten. Das erhöht nicht nur Deine Sichtbarkeit auf Twitter, sondern sorgt bestenfalls auch für neue Follower.
Stell Dir am besten die Frage, wer für Dein Unternehmen relevant sein könnte: Welche Meinungsführer gibt es in deiner Branche? Welche anderen Unternehmen sind für dich relevant? Folge diesen Twitter-Accounts. Von Zeit zu Zeit kannst Du Deine Abonnements durch neue Suchen ergänzen.
Alles was Du über Influencer Marketing wissen musst
Influencer Marketing ist zum festen Bestandteil von Online-Marketing-Maßnahmen geworden und wird in Zukunft immer wichtiger werden. Kein Wunder - immerhin birgt diese Marketingstrategie immenses Potential. Sie kann allerdings auch floppen. Wie Du bei der Planung Deiner Influencer Marketing Strategie richtig vorgehst und welche Trends uns 2022 erwarten, erfährst Du hier.
Influencer Marketing: Was ist das eigentlich?
Influencer-Marketing ist längst unverzichtbarer Bestandteil von Online-Marketing geworden. Bei Influencern handelt es sich meist um einflussreiche Instagrammer, Youtuber oder Blogger. Influencer setzen neue Trends, inspirieren ihre Zuseher, geben Impulse für den Alltag und nicht zuletzt vertrauen Fans ihren Lieblings-Influencern - z.B. wenn es um Produktempfehlungen geht.
Für Unternehmen sind Influencer aufgrund ihrer Reichweite, ihres Expertenstatus oder ihrer Reputation besonders interessant. Content von Unternehmen wird mit Hilfe von Influencern im Web oft rasant verbreitet - sie fungieren sozusagen als Multiplikatoren.
Wenn eine Marke oder ein Unternehmen seine Message ans Publikum bringen und dafür Influencer Marketing nutzen möchte, wird zunächst eine gut ausgearbeitete Strategie benötigt. Nur eine nachhaltige Strategie wird auf Dauer von Erfolg gekrönt sein.
Entwicklung einer nachhaltigen Influencer Marketing Strategie
Obwohl es so vielversprechend und einfach klingt, ist es oftmals gar nicht so leicht eine nachhaltige Influencer-Marketing-Strategie zu entwickeln. Die klassischen Strategien aus dem Online-Marketing lassen sich nur bedingt auf Influencer Marketing übertragen. Selbst Social Media Marketing lässt sich nicht 1:1 auf die Zusammenarbeit mit Influencern anwenden. Wenn Du erfolgreiches Influencer Marketing betreiben möchtest, dann solltest Du folgendermaßen vorgehen:
Klare Ziele verfolgen
Zunächst einmal musst Du Dir über Deine Ziele im Klaren werden. Was möchtest Du mit Influencer Marketing erreichen? Wie lange soll die Kampagne dauern? Welche KPIs sollen erreicht werden? Mit Influencer Marketing Maßnahmen kannst Du schließlich die unterschiedlichsten Intentionen verfolgen.
Möchtest Du Dein Produkt branden und benötigst dafür Expert*innen auf dem jeweiligen Themengebiet? Möchtest Du ein neues Produkt für relevante Zielgruppen attraktiv machen (Commerce)? Oder Willst Du eine Marke neu launchen? Diese Ziele können mit Hilfe von Influencer Marketing erreicht werden:
- Branding
- Commerce
- Markenbildung
- Testimonials
Richte Deine Strategie auf das jeweilige Ziel aus. Natürlich können sich die Ziele dabei auch überlappen.
Wer ist meine Zielgruppe?
Wenn Du Deine Ziele definiert hast, solltest Du Dich in einem nächsten Schritt fragen, wer eigentlich Deine Zielgruppe ist. Welche Menschen möchtest Du mit Deinem Produkt erreichen? Trendbewusste Millenials oder kaufkräftige Silver Ager? Mache Dir Gedanken darüber, wer mit welchem Produkt/welcher Leistung erreicht werden soll. Wenn Du Deine Zielgruppe definiert hast, überlege Dir, wie Du sie am besten erreichen kannst. Während sich Silver Ager oft auf Facebook rumtreiben, ist bekannt, dass Gen Z eher audiovisuelle Plattformen wie TikTok oder Instagram nutzen.
Definiere Plattformen und Kanäle
Nachdem Du Deine Ziele und Zielgruppen definiert hast, kennst Du die Anfangs- und Endpunkte Deiner Influencer-Marketing-Kampagne. Die wichtigsten Schritte sind also bereits getan, denn von ihnen hängen nun auch alle weiteren Entscheidungen ab, z.B. welche Plattformen und Kanäle Du verstärkt zur Umsetzung Deiner Influencer-Kampagne nutzt. Während Du Millenials häufig auf Youtube und Instagram erreichst, nutzen Best Ager gerne Facebook und Twitter und Gen Z findest Du vorwiegend auf TikTok.
Okay, die Nutzung von klassischen Social Media Kanälen wie Facebook, Instagram und Co. liegt natürlich auf der Hand, wenn Du Dein Zielpublikum erreichen willst. Doch auch weniger bekannte Kanäle können für das Influencer-Marketing von Bedeutung sein. Klassische Blogs haben beispielsweise oft eine treue Leserschaft und auch in Online-Foren finden sich loyale Followerschaften. Gerade Blogger, Moderatoren von Online-Foren oder Micro Influencer genießen oft einen Expertenstatus.
Die richtigen Influencer finden
Jetzt wird es besonders spannend: Mit welchen Influencern möchtest Du zusammenarbeiten? Wer glaubst Du, kann Deine Message am besten ans Zielpublikum transportieren? Bei der Auswahl von Influencern solltest Du darauf achten, Personen auszuwählen, die ähnliche Werte, Einstellungen und Ansichten wie Du bzw. Dein Unternehmen vertreten. Wenn Du z.B. mit einem nachhaltigen Produkt wirbst, kommen insbesondere Nachhaltigkeits-Blogger in Betracht, die als Experten für dieses Thema wahrgenommen werden.
Übrigens: Es müssen nicht immer Content Creator mit einer riesigen Followerschaft sein. Sogenannte Micro Influencer werden für Unternehmen immer interessanter. Micro Influencer haben oft nur ein paar Tausend Follower. Allerdings hat sich herausgestellt, dass Follower diesen kleinen Kanälen oftmals mehr vertrauen als riesigen Accounts. Micro Influencer werden zudem oft als Experten für ein bestimmtes Thema wahrgenommen und eignen sich daher bestens für die Umsetzung der eigenen Influencer Marketing Strategie.
Zwischen Influencer und Produkt/Marke/Dienstleistung sollte also eine möglichst hohe Kongruenz bestehen. Ansonsten droht die Kampagne zu einem Rohrkrepierer zu werden. Wenn Du die passenden Influencer identifizierst, sollten immer mehrere Faktoren berücksichtigt werden wie z.B. Engagement Rate, Follower- und Like-Zahlen und ob der Influencer bereits Kooperationen mit anderen Marken eingegangen ist. Stelle Dir die Frage, ob die Marken, welche der Content Creator bisher repräsentiert hat, auch zu Dir bzw. Deinem Unternehmen passen.
Indem Du das Profil des Influencers genau unter die Lupe nimmst, kannst Du außerdem sicherstellen, dass der-/diejenige nicht etwa problematische politische Positionierungen einnimmt. Darüber hinaus erhältst Du einen sehr guten Einblick, auf welche Weise sich der Influencer inszeniert und Du bekommst ein Gefühl dafür, welche Content-Formate und Ästhetiken bei dieser Kooperation eine wichtige Rolle spielen könnten.
Lege Formate und Methoden fest
Wenn Du den richtigen Influencer gefunden hast, geht es ans Eingemachte: Ab jetzt arbeitest Du eng mit dem ausgewählten Influencer zusammen und es geht an die Planung von Formaten und Methoden. Influencer sind quasi selbst eine Marke, die für eine bestimmte Herangehensweisen und Formate stehen. Selbstverständlich würde es hier keinen Sinn ergeben, dem Influencer eine Methode oder Herangehensweise "aufzuzwingen", die auf seinem/ihren Account unnatürlich oder aufgesetzt wirken würde. Deshalb produzieren Influencer ihren Content oftmals auch selbst, um organischer zu wirken. Die Methoden variieren dabei:
- Produkttests: Der Content Creator testet Dein Produkt und empfiehlt es anschließend.
- Product Posts: Das Produkt wird vom Influencer in einem Post näher beschrieben (inklusive aller relevanten Informationen und Hashtags)
- Unboxing/Hauls: Influencer packen ihre Einkaufstasche aus und präsentieren die Waren - häufig auf Youtube zu sehen.
- Rabattcodes: Durch eigene Rabattcodes ermöglichen Influencern ihren Followern einen bestimmten Preisnachlass beim Erwerb von Produkten (z.B. 10 oder 20% bei Angabe des Codes). Die Verwendung der Codes lässt sich besonders gut messen.
- Product Placement: Der Influencer präsentiert das Produkt direkt in einem Post - ähnlich einer klassischen Werbung.
- Gewinnspiele: Ein Produkt wird auf dem Profil des Influencers verlost. Indem Follower kommentieren, Hashtags verwenden oder Freunde markieren, haben sie die Möglichkeit am Gewinnspiel teilzunehmen.
Analyse und Auswertung
In einem letzten Schritt geht es an die Analyse und Auswertung der Influencer Marketing Strategie. Ist Deine Strategie aufgegangen und hat Dein Unternehmen von der Kampagne profitiert? All das lässt sich sehr gut messen. Mit Hilfe von plattforminternen Analyse-Tools aber auch mit umfangreicheren Lösungen wie Hootsuite, Meltwater oder HubSpot kannst Du Besucherzahlen, gestiegene Reichweiten oder gestiegene Verkaufszahlen ganz einfach messen.
Influencer Marketing Trends 2022
Zum Schluss möchten wir Dir noch die wichtigsten Influencer Marketing Trends für 2022 mit auf den Weg geben. Diese Trends werden heuer noch einmal mehr an Bedeutung gewinnen:
Beziehungsaufbau mit Influencern wird immer wichtiger
Influencer werden immer kritischer bei der Auswahl ihrer Produkte. Zu den Influencer Marketing Trends gehört 2022 daher der Beziehungsaufbau. Content Creator sollen sich auch wirklich mit der Marke identifizieren können und langfristige Kooperationen mit Dir umsetzen.
Kurzvideos erfreuen sich steigender Beliebtheit
TikTok macht es vor - Kurzvideos überholen klassische Bildposts immer weiter. Social Media Nutzer haben immer höhere Ansprüche an Content und Informationen und Inhalte können oftmals viel spannender in einem Kurzvideo als in einem Bildpost verpackt werden. Dies zeigt sich auch darin, dass TikTok die meistbesuchte Plattform weltweit im Jahr 2021 war.
Auf Best Ager Influencer setzen
Im Zuge der Corona-Pandemie und der fortschreitenden Digitalisierung haben auch Best Ager Social Media Plattformen immer mehr für sich entdeckt. Diese kaufkräftige Zielgruppe wird nun zunehmend durch Best Ager Influencer erreicht.
Instagram für Unternehmer: Der Instagram Business Account
Du bist auf der Suche nach einem neuen Weg, um junges Publikum auf Deine Website zu locken und so Deinen Traffic zu steigern?
Wir zeigen Dir, wieso Instagram eine tolle Alternative gegenüber anderen Methoden zur Stärkung des organischen Traffics darstellt.
Informationen zu dem Instagram Business Account
Deinen Instagram Account in einen Business Account umzuwandeln hat viele Vorteile. Die Voraussetzung für einen Business Account ist, dass Du eine Facebook Seite hast mit der du den Account verknüpfen kannst.
Kommen wir nun zu den Vorteilen eines Business Accounts: Mit einem Business Account erhältst Du eine komplette Statistik über Deine Follower und Interaktionen. Außerdem steht Dir ein Analyse Tool zur Verfügung. Mit diesem bekommst Du genaue Einblicke über euer Marketing im Social Media Bereich.
Des Weiteren kannst Du auch Anzeigen auf Instagram schalten. Dies funktioniert ganz einfach über den Facebook Anzeigen Manager. So können ganze Anzeigen auf Instagram erstellt und von Dir überwacht werden.
Durch den Umschwung zum Business Account ist es Dir auch möglich, unter Deiner Biografie einen Kontaktbutton zu erstellen. So können Dich potentielle Kunden oder Bewerber noch einfacher kontaktieren. Bei dem Kontaktbutton hast Du die freie Wahl, ob Du eine Telefonnummer, eine E-Mail Adresse oder den Standort Deines Unternehmens hinterlegen möchtest.
Eine Sache musst Du aber beachten: Sobald Du einen Business Account auf Instagram hast, ist es Pflicht, ein gültiges Impressum zu haben. Dieses solltest Du in Deiner Biografie verlinken.
Der Algorithmus von Instagram
Solltest Du Deinen Account mit dem Ziel führen, möglichst viele Menschen zu erreichen, solltest Du ein paar wichtige Informationen über den Algorithmus von Instagram wissen.
Vorab: Je schneller die Anzahl der Likes eines Beitrags steigen, desto höher wird der Beitrag gerankt. Außerdem ranken Kommentare grundsätzlich besser als Likes.
Damit Deine Beiträge noch besser ranken, haben wir hier ein paar Tipps für Dich:
Passende Bildunterschriften
Postet Du ein Bild, ist es sinnvoll, eine passende Bildunterschrift hinzuzufügen. Die Bildunterschrift sollte nicht zu lang sein, aber auch nicht nur aus zwei Sätzen bestehen. Sprich Deine Follower an und schreibe passend zum Bild ein paar Sätze.
Call to Action
Du solltest außerdem in Deiner Bildunterschrift die Follower zum Kommentieren auffordern. Deswegen solltest Du am Ende Deiner Bildunterschrift eine Frage an Deine Follower stellen. So regst Du sie dazu an, Deinen Beitrag zu kommentieren, was die Interaktion mit der Community fördert.
Gute Bilder posten
Du solltest für Deine Follower spannende Bilder posten. Dein Mittagessen drei Tage in Folge zu posten, wäre langweilig. Poste lieber ein „Behind The Scenes“ von eurem letzten Meeting. Sowas kommt viel besser an.
Abwechslung in Deinem Feed
Du solltest nicht nur einfache Bilder posten, sondern mit der Vielfalt von Instagram spielen. Videos beziehungsweise Reels kommen aktuell sehr gut an bei Instagram Usern. Falls Du mal ein Thema ausführlicher behandeln möchtest, kannst Du auch ein IGTV drehen. Hier hast Du die Möglichkeit ein Thema ausführlicher in einem Video vorzustellen.
Hashtags
Natürlich kannst Du für Deine Postings auch Hashtags verwenden, doch sei hier behutsam – häufig ist hier weniger mehr. Finde heraus, welche Hashtags gut zu Deinem Post passen und nutze diese. Es wird empfohlen, nicht mehr als 5-6 Hashtags zu benutzen.
Zur richtigen Zeit posten
Am besten solltest Du dann posten, wenn Deine Zielgruppe online ist. Wann genau Deine Zielgruppe online ist, erfährst Du über das Instagram Business Tool „Insights“. Dort kannst Du nicht nur sehen wann Deine Follower online sind, sondern auch wer zu deiner Zielgruppe gehört.
Ads schalten
Instagram ist eine sehr große Plattform. Hier versuchen sehr viele Leute ihr Profil nach oben zu bringen und sekündlich werden sehr viele Beiträge gepostet. Daher ist es eine Überlegung wert, ob Ads schalten nicht eine angebrachte Methode ist.
Weitere Tipps:
- regelmäßiges Posten
- Stories drehen
- Content vorproduzieren
- Mit anderen Accounts interagieren
- Einheitlicher Feed (für ein optisch schöneres Bild könntest Du eventuell Presets benutzen)
Leitfaden
Da Du Instagram für Dein Unternehmen nutzen willst, bieten wir Dir einen Leitfaden für eine überzeugende Strategie an.
Zuerst solltest Du deine Zielgruppe über die Insights definieren. Wer folgt Dir? Dadurch kannst Du Deine Inhalte beziehungsweise Posts besser auf Deine Follower abstimmen. Find heraus, was bei ihnen gut ankommt und nutze die Kreativitätsstrategie.
Wichtig ist auch, dass Dein gesamtes Profil ansprechend ist und optisch die Instagram Nutzer anspricht. Dafür solltest Du Dein Profil optimieren. Das Ziel muss es sein, Dein Unternehmen bestmöglich zu präsentieren.
Dafür solltest Du zuerst ein Profilbild wählen auf dem das Logo deines Unternehmen gut erkennbar ist. Der Name Deines Instagram Business Accounts sollte der Name Deines Unternehmens sein.
Die Biografie solltest Du auch optimal nutzen. Du hast nur 150 Zeichen zur Verfügung. Nutze diese sinnvoll! Die Biografie sollte packend sein. Beschreib Dein Unternehmen kurz und was euch repräsentiert.
Tipps zur perfekten Instagram Biografie:
- kurz und knapp
- Zeilenumbrüche verwenden
- Emoji verwenden (professionell)
- Setze einen Link zu deinem Unternehmen in die Biografie (oder nutze Linktree)
- nutze Action Buttons
Natürlich ist jedes Unternehmen individuell, aber wenn Du Dich an diese Tipps und den Leitfaden hältst, kannst Du das Business Instagram erfolgreich für Dein Unternehmen verwenden.
Rechtlich richtig: Gewinnspiele auf Facebook veranstalten
Gewinnspiele auf Facebook sind beliebt, sowohl bei Anbietern als auch bei Teilnehmern. Das ist naheliegend, schließlich handelt es sich für die einen dabei um eine – je nach Gewinneinsatz – günstige und einfache Möglichkeit, die Aufmerksamkeit vieler potenzieller und bereits bestehender Kunden auf sich zu ziehen und für Interaktionen zu sorgen.
Wer ein Gewinnspiel auf Facebook professionell durchführen will, muss jedoch auch diverse Vorgaben berücksichtigen, damit es am Ende wirklich ein Erfolg wird. Einerseits müssen rechtliche Vorgaben umgesetzt werden, andererseits verlangt aber auch Facebook, dass man dessen ganz eigene Richtlinien berücksichtigt. Wir zeigen, auf was man Acht geben muss.
Was sagen die Gesetze?
Gewinnspiele werden meist nicht (nur) aus reiner Menschenliebe angeboten, in der Regel steckt auch ein gewerbliches Interesse dahinter – schließlich wirken Gewinnspiele als Werbung. Das Gesetz nennt so etwas dann „kommerzielle Kommunikation“, und sieht in § 6 Telemediengesetz (TMG) einige Anforderungen daran vor, auch explizit im Hinblick auf
werbende Gewinnspiele.
Wichtig ist zunächst, dass das Gewinnspiel auch klar als solches erkennbar ist, und zudem leicht zugängliche Teilnahmebedingungen aufweist. Idealerweise befinden sich diese in direkter räumlicher Nähe zum eigentlichen Gewinnspiel. Es ist jedoch ebenfalls ausreichend, wenn sie verlinkt wird und über den Link direkt aufrufbar ist.
Auch was enthalten sein muss, verrät das Gesetz:
Veranstalter des Gewinnspiels
Dieser muss klar identifizierbar sein, auch die Anschrift ist daher wichtig. Zudem muss eine Kontaktmöglichkeit angegeben werden, etwa die E-Mail-Adresse oder ein anderer Kanal.
Zugelassener Teilnehmerkreis
Zum Beispiel: Nur volljährige Personen, oder nur Personen mit Wohnsitz im Inland. Hierbei sollte sich auch am Gewinn orientiert werden. Handelt es sich beispielsweise um eine Spirituose, sollten Minderjährige von der Teilnahme ausgeschlossen werden. Wenn man den Gewinn versendet, sollte der Versand auf die Region beschränkt werden, in die man tatsächlich versenden möchte – beispielsweise auf Deutschland.
Teilnahmehandlung
Was muss der Teilnehmer tun, um am Gewinnspiel teilzunehmen? Beispiele: Beitrag liken, Kommentar schreiben. Achtung: Facebook erlaubt hier einige Aktionen nicht! Dazu weiter unten.
Teilnahmezeitraum
Dieser sollte möglichst genau angegeben werden. Beispiel: Die Teilnahme ist ab sofort und bis zum 01.04.2019 um 23:00 Uhr möglich.
Einzelheiten zum Gewinn
Hier sollte nicht nur angegeben werden, was es zu gewinnen gibt, sondern auch in welcher Menge. Auch das Gewinnverfahren spielt hier eine Rolle: Man sollte angeben, wie die Gewinner ausgewählt werden, etwa durch zufällige Auslosung. Zudem müssen die Teilnehmer informiert werden, wie und wann sie im Falle eines Gewinns benachrichtigt werden.
Auf Facebook können unternehmerische Profile nicht ohne Weiteres private Profile kontaktieren. Eine Möglichkeit ist es also, die Gewinner öffentlich bekannt zu geben und sich dann durch diese kontaktieren zu lassen. Auch darauf muss hingewiesen werden.
Beispiel: Wir geben den Gewinner innerhalb von drei Tagen auf unserer Facebook-Fanpage bekannt. Sie müssen uns innerhalb von 14 Tagen kontaktieren, andernfalls verfällt der Gewinn.
Sonstiges
Es kann vorteilhaft sein, sich hier die Möglichkeit einzuräumen, das Gewinnspiel zu verlängern. Auch kann vorsorglich eine missbräuchliche Nutzung verboten werden. Für den Fall, dass es zu Störungen kommt, beispielsweise weil Facebook das Gewinnspiel sperrt o.ä., sollte sich der Veranstalter vorbehalten, das Gewinnspiel vorzeitig zu beenden oder zu ändern.
Gewinnspiele – Datenschutz ist wichtig!
Selbstverständlich spielt auch die DSGVO bei Gewinnspielen eine Rolle, schließlich werden in der Regel die personenbezogenen Daten der Teilnehmer erhoben werden. Die Teilnehmer müssen also nach den entsprechenden Vorgaben darüber aufgeklärt werden, welche ihrer Daten zu welchem Zweck verwendet werden, und dass sie nach der vollständigen Beendigung des Gewinnspiels gelöscht werden.
Sollten die Namen der Gewinner veröffentlicht werden, muss man auch darauf hinweisen. Im Übrigen müssen die üblichen Vorgaben berücksichtigt werden. Wie die Teilnahmebedingungen, muss die Datenschutzerklärung zumindest über einen Link einfach und unmittelbar erreichbar sein. Solltest Du Dir unsicher sein, empfiehlt es sich, sich Rat von einem externem Datenschutzbeauftragtem oder anderen Experten aus dem Bereich Datenschutz zu holen.
Achtung: Sollen Teilnehmer die Möglichkeit haben, einen Newsletter zu abonnieren, müssen diese explizit zustimmen, beispielsweise durch eine Abhak-Box. Die Datenschutzerklärung muss dann natürlich auch die hierzu relevanten Aspekte enthalten. Dem Teilnehmer eine automatische Zustimmung unterzuschieben, ist dagegen nicht erlaubt.
Facebook stellt weitere Anforderungen
Facebook als Medium für das Gewinnspiel stellt neben seinen allgemeinen Anforderungen auch ein paar bestimmte an den Veranstalter des Gewinnspiels - diese finden sich in den
Richtlinien für Seiten, Gruppen und Veranstaltungen.
Es stellt unter Punkt 3 zum Thema Promotions, wozu auch Gewinnspiele gehören, klar, dass ausschließlich man selbst als Veranstalter für die rechtlich korrekte Durchführung des
Gewinnspiels haftet und alle relevanten Vorschriften beachten muss, eine Unterstützung durch Facebook wird ebenfalls generell ausgeschlossen.
Zwingend in die Teilnahmebedingungen gehören demnach auch die Hinweise, dass
- das Gewinnspiel in keiner Verbindung mit Facebook steht, und auch in keiner Weise von Facebook organisiert, gesponsert oder unterstützt wird
- Facebook von jedem Teilnehmer vollständig freigestellt wird, also keinesfalls für das Gewinnspiel haftet.
Ganz besonders wichtig ist der Rahmen, in welchem Facebook überhaupt Teilnahmehandlungen bei Gewinnspielen erlaubt – viele Veranstalter begehen hier Fehler: Wie schon festgestellt, haben Gewinnspiele vor allem auch einen werbenden Charakter.
Verlockend ist es für einen Veranstalter dabei natürlich, auch bei der Ausführung des Gewinnspiels auf die zahlreichen Share-Funktionen des Social Media Netzwerkes
zurückzugreifen – und die erfolgreiche Teilnahme zum Beispiel davon abhängig zu machen, dass der Teilnehmer einen Freund verlinken muss.
Die Organisation des Gewinnspiels darf den Richtlinien des Unternehmens zufolge nur auf Seiten, in Veranstaltungen, Gruppen oder Apps auf Facebook durchgeführt werden. Persönliche Chroniken oder Verbindungen zu Freunden dürfen keine Rolle für die Teilnahme am Gewinnspiel spielen. Ausgeschlossen ist daher ausdrücklich, die wirksame Teilnahme davon abhängig zu machen, dass
- die Teilnehmer den Gewinnspiel-Beitrag in ihrer eigenen Chronik oder der von
Freunden teilen muss - die Teilnehmer Freunde im Gewinnspiel-Beitrag markieren müssen.
Auch darf sich die Gewinnwahrscheinlichkeit nicht durch solche Aktionen verbessern.
Facebook, die Zweite: Datenschutz
Das Netzwerk verliert zudem auch zum Datenschutz noch ein paar wichtige Worte, diese finden sich unter Punkt 4 ebenfalls in den Richtlinien für Seiten, Gruppen und Veranstaltungen. Generell muss klargestellt werden, dass nicht Facebook sondern ausschließlich man selbst mit seiner Seite, Gruppe oder Veranstaltung die Daten sammelt, welche man direkt von Nutzern erfasst. Facebook weist außerdem nochmal darauf hin, dass man die nötige Einwilligung der Personen einholen muss, deren Informationen und Inhalte erfasst werden (>> Datenschutzerklärung). Auch hier ist man als Veranstalter allein für die Rechtmäßigkeit verantwortlich.
Eine Menge Vorschriften müssen also berücksichtigt werden, wenn man ein Gewinnspiel auf Facebook durchführen möchte. Hat man jedoch erst einmal einen Überblick
gewonnen, versteht sich vieles (fast) von selbst.
Der Händlerbund hilft!
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Social Media im Jahr 2019 - Twitch als Durchstarter unter den Social Media Kanälen?
Wir haben Ende Oktober und ich mache mir schon Gedanken, was in den sozialen Netzwerken im kommenden Jahr passieren wird? Sicher! Genau darum geht es in gutem Social Media Marketing. Trends erkennen und als mit einer der ersten umsetzen. So zumindest die Idealvorstellung von manchen Firmen und uns Agenturen. Im folgenden verrate ich Ihnen meinen Geheimtipp: Twitch!
Leider sieht die Realität doch anders aus. Oft müssen sich Modelle oder Trends erst beweisen, bis Sie von der Masse aufgenommen werden. Daher sind Sie wenn überhaupt vorher ja auch nur Trends. Aber wer genau an diesen Stellen ansetzt, kann mit hoher Effektivität früh neue Themen aufgreifen und sich gewinnbringend gegenüber der Konkurrenz platzieren. Hier gilt, wie in vielen anderen Bereichen der Wirtschaft, die Abwägung zwischen Erfolgschancen und Risiken.
Welches Netzwerk macht 2019 das Rennen?

Kommen wir aber zur eigentlichen Frage. Wo geht die Reise im Bereich Social Media im Jahr 2019 hin? Was kommt nach Facebook, Instagram, Snapchat, Twitter, VERO, Tik Tok & co. ?
Wie werden sich diese Netzwerke entwicklen und welches Netzwerk wird sich langfristig durchsetzen? Natürlich kann man diese Fragen mit Sicherheit nicht beantworten aber Trends und Zahlen lassen zusammen mit der täglichen Beschäftigung konkrete Annahmen ableiten.
Für mich die Antwort auf die Frage, welches Netzwerk sich in den nächsten Jahren durchsetzen wird, anhand der bisher polarisierenden Netzwerke eigentlich eindeutig. Seit ca. 2 Jahren beobachte ich sehr stark die Entwicklung der Streaming-Plattform Twitch.
Twitch wird sich sicherlich auch im Jahr 2019 noch weiter etablieren und sich im Kampf der sozialen Netzwerke weiter nach vorne kämpfen, denn Twitch bietet das, was die junge Generation in sozialen Netzwerken sucht. Fast echte, Live-Interaktion als Fokusgeschäft.
Andere Netzwerke werden sich eventuell stark verändern.
Der Umbruch von Facebook hat mit der Anpassung des Algorithmus schon Anfang 2018 extreme Veränderungen auf das Nutzererlebnis gehabt. Sowohl positiv, wie auch negativ.
Das Netzwerk hat sich ausgeweitet, über die Jahre einen Marktplatz etabliert, Funktionen von Instagram übernommen und auch Ihre Werbeoptionen für Unternehmen stark erweitert, um das Netzwerk so interessant wie möglich für alle Beteiligten zu halten.
Aber genau an diesen Maßnahmen und den User-Zahlen von Facebook lässt sich erkennen, dass das Netzwerk sich nicht bewegt, weil es mit der Zeit geht, sondern weil es mit vielen Mitteln versucht User zu halten, die Ihren Fokus auf andere Netzwerke gelegt haben.
Hier sieht man, dass nach den Jahren des Hypes auch soziale Netzwerke und Firmen der New Economy vor enormen Hürden stehen und diese Konzepte trotz Ihres schnelles Wachstums, sich auch erstmal beweisen müssen, um über Dekaden an der Spitze der Weltwirtschaft zu stehen. Aktuell zeigen diese bis vor ein paar Jahren unaufhaltbaren Netzwerk-Giganten auch Ihre Schwachstellen.
Damit will ich natürlich nicht sagen, dass Facebook ausstirbt, aber es gab bessere Zeiten für den Giganten. Hierzu muss man immer berücksichtigen, dass dem Konzern auch noch diverse andere Netzwerke gehören, die sehr gut funktionieren.
Instagram
Instagram hat sich für viele Europäer und US-Bürger in den letzten Jahren zum neuen Facebook entwickelt. Junge Zielgruppen haben dort eine wesentlich höhere Aktivität als beim quasi großen Bruder Facebook.
Influencer entstehen meist eben genau auf diesem Netzwerk, wenn nicht auf YouTube, Twitch und co. Gerade Deutschland ist sehr Instagram fixiert, was oft das Netzwerk ein wenig größer Aussehen lässt, als es im Gesamtkontext der Welt eigentlich ist.
Dort steht es nämlich laut Statista im Jahr 2018 nur an sechster Stelle. Außerdem weiß man, dass es auf Instagram eine unglaubliche Vielzahl an Fake-Accounts gibt, mit denen sich manche Influencer in verschiedenen Like-Systemen Follower und Likes automatisieren, um bessere Interaktionsraten vorzugaukeln und damit Ihre Preise für Werbedeals anzuheben.
Weitere Netzwerke
Neben den beiden Netzwerken des Facebook-Konzerns steht noch der Google Gigant YouTube als zweitgrößtes Netzwerk ganz vorne im Bereich der größten Netzwerke. Zu diesen Netzwerken gesellen sich die Messenger Giganten WhatsApp und der Facebook Messenger.
An 5ter Stelle kommt der in China stark etablierte WeChat, da dort unsere gängigen Netzwerke nicht erlaubt sind. In welchen Bereichen sich hier einiges ändern würde, würde in jedem Fall den Rahmen des Artikels sprengen.
Aber es ging ja auch nur um den Überblick um auf den eigentlichen Kandidaten zurückzukommen, der heute im Fokus dieses Beitrags stehen soll. TWITCH.
Jetzt Fragen sich sicher einige - WAS IST TWITCH?
Twitch ist eine Plattform, indem sich eigentlich alles um den Livestream dreht. Hier können User, Streamer und Influencer Live Übertragungen starten und in den wohl direktesten Kontakt mir Ihren Usern treten, den es aktuell gibt. Jetzt kann man natürlich anbringen, dass diese Funktion auch auf Facebook, Instagram, YouTube & co. Zur Verfügung steht. Twitch ist aber anders. Twitch fokussiert sich nämlich genau auf dieses Kerngeschäft und damit ist der Anbieter, der im Jahr 2011 erschienen ist, richtig erfolgreich. Bereits 2014 hat der Internet-Gigant Amazon das Unternehmen für satte 970 Millionen Dollar geschluckt. Somit hat sich auch Amazon in diesem Bereich platziert.
Twitch hat es geschafft, ein Social Media Konzept zu etablieren und groß zu machen, was einen völlig neuen Ansatz hatte. Von Anfang an lag hier der Fokus auf dem Streaming. Mittlerweile hat sich das Netzwerk in verschiedensten Szenen mehr als stark ausgebreitet.
Fokussiert findet das Netzwerk vor Allem in der Gaming-Szene statt, welche sich ja ebenfalls in den letzten Jahren in enormen Maßen entwickelt hat. Der Gaming-Markt ist durch verbesserte Grafiken, verbesserte Spielengine und neue Technologien explodiert und wächst kontinuierlich.
Auch TWITCH konnte davon mehr als profitieren. Bereits für diese Szene ist das Netzwerk Hauptausstrahlunsort der E-Sport Szene weltweit und die erfolgreichsten Gamer streamen natürlich auf Twitch. Aber nicht nur die Gaming-Szene ist auf Twitch zuhause.
Mittlerweile haben auch viele andere Branchen den Markt und den Mehrwert des Live-Streamings für sich erkannt.
Wie funktioniert Twitch genau?
Twitch funktioniert grundlegend wie jedes andere Netzwerk. Man registriert sich mit einem eigenen Account und man kann Nutzern auch folgen. Das beobachten von Streams ist aber auch ohne einen eigenen User-Account möglich.
Jetzt kann man aber auch selber Livestreams eröffnen und anderen Usern beim Streaming zuschauen. Hierbei gibt es viele weitere Funktionen, die dieses Netzwerk mit sich bringt. Zum Beispiel eine eigene Währung. Jeder kann über verschiedene Zahlungsmethoden sogenannte „Bits“ erwerben. Diese fungieren als übergeordnete Währung in TWITCH. Aber warum eine eigene Währung? Auf Instagram kaufe ich ja auch keine „Instabits“ oder ähnliches?
Das interessante an der Währung „bits“ ist, dass es keine Zahlungsmethoden wie Paypal, Kreditkarte oder Währungen vereinheitlichen soll. Ganz im Gegenteil. Mit Bits kannst du dir exklusive Features auf Twitch sichern. Zum Beispiel kannst du sie zum Anfeuern deiner Lieblingsstreamer verwenden oder durch Sie animierte Emoticons in Chats benutzen (was sonst nicht möglich ist). Weiterhin kannst du Chats beitreten, die eigentlich nur für Premiumabonnenten von bestimmten Channels gedacht sind. Umso größer deine ausgegebene Menge an Bits und umso mehr Cheering betreibst (so nennt sich das einsetzen der Bits) umso größer werden die Animationen, die du damit in Chats hervorrufen kannst.
Wie agieren die Streamer/Influencer in diesem Netzwerk?
Die Stream gehen online und lassen Ihre Zuschauer Live erleben, weswegen Sie Ihnen eben folgen. Das kann in ganz verschiedene Bereiche gehen. Ob in der Gaming Szene die Gamer Live spielen und Ihre Zuschauer von Ihnen lernen oder sie bewundern oder ob reichweitenstarke Influencer dort über ihr Leben sprechen oder Insights verraten.
Es gibt viele Wege, den Twitch Live-Stream für sich zu nutzen. Auch das alltägliche Leben der Stars ist dort teilweise Live zu sehen. Vor Allem die Gaming Szene hat sich dort implementiert, da das Gaming gute Voraussetzungen für die Art und Weise des Streramings bildet. Die Streamer platzieren zum Beispiel eine Kamera auf sich und ein anderer Teil des Live-Streams besteht aus der Spielperspektive des Bildschirms, die Sie selbst wahrnehmen.
Schwieriger anzuwenden wird das Twitch Konzept, für mobile User und Streamer. Da auch bis dato in meinen Augen die größte Schwäche des Netzwerkes. Dadurch bleiben die Optionen des Streaming mit adäquaten Mitteln erstmal begrenzt.
Die Vorteile von Twitch
Live
Twitch hat eine Menge Vorteile, die sich im Laufe der Entwicklung der Netzwerke gezeigt hat. Der wohl größte Vorteil aktuell ist, dass es Live ist. Die User können ihre Vorbilder oder Themen Live von Zuhause oder unterwegs aus mitverfolgen. Das sorgt für eine wesentlich stärkere Zielgruppenbindung als Facebook-Posts oder Instagram Stories (zumindest ist das Potential hier wesentlich höher). Am Ende entscheidet aber auch immer noch die Wertigkeit des Contents über den Erfolg in sozialen Kanälen.
Donation
Die Follower können für Ihre Streamer direkt über die Donation Funktion spenden. Das gibt es auch bei YouTube in dieser Form. Der Vorteil für die Streamer besteht darin, dass Sie nicht unbedingt 100 Werbedeals brauchen, um Ihre Social Media Aktivitäten zu monetisieren und nicht darauf angewiesen sind, dass ein Follower wirklich erst ein Produkt kaufen muss, was der Streamer bewirbt, um beispielsweise am Umsatz beteiligt zu werden. Diese können ganz einfach extern von Paypal und co. Eingebunden werden. Jetzt fragen sich sicher einige. Oke, wie viel Geld bekommt man den schon über Donations? Die Leute schenken einem doch nicht?
Das ist so nicht ganz richtig. Es gab schon Donation von 10.000€ und mehr. Donation im Bereich 100-500€ sind in keinem Fall eine Seltenheit bei den großen Streamern. Summiert bei guter Reichweite mit vielen kleinen Spenden, kommen da beim Thema Donation beachtliche Summe zustande.
Einnahmequellen für die Streamer
Für alle Streamer und Influencer bietet sich auf Twitch eine Reihe an Einnahmequellen. Zum einen natürlich die genannten Quellen der Bits durch das Cheering und die Donation via Paypal oder anderen Drittanbietern. Jedoch gibt es noch die Version der Abomodelle. Dort bietet Twitch den Streamern 3 verschiedenen Abonnements für die User. Es gibt Abonnements für $4,99 / $9,99 / $24,99. Gerade die Streamer sind darauf aus, eine Menge Premium Abonnenten zu bekommen, da Sie sich so monatliche Einnahmen sichern können. Zudem kommen natürlich noch Werbedeals hinzu, indem Produkte platziert werden oder sich die Streamer generell mit einer Marke verbinden.
Werbeverträge
Viele Unternehmen haben schon erkannt, welche Vorteile das Streaming und das Netzwerk an sich hat. Nicht nur die Werbung über die Streamer selbst ist zu einem neuen Kundenbindungs- und Akquise Kanal geworden. Diverse Festivals zum Beispiel, streamen Ihre Festivals Live auf Twitch für die ganze Welt und erreichen Millionen Zuschauer an einem Wochenende. Die Wahrscheinlichkeit, dass bei einem erfolgreichem Festival und der Live-Ansicht im Folgejahr viele neue Kunden entstehen werden.
Also reden wir auch bei Twitch nicht nur um Reichweite und Branding, sondern auch um einen echten Return On Investment. Allein durch die oben genannten Abonnements verdienen Top-Streamer wie „Ninja“ mehr als $500.000 pro Monat. Hinzukommen noch Werbedeals, die sich sicherlich in ähnlichen Bereichen bewegen werden. Ninja ist zum Beispiel aktueller Rekordhalter und hatte in einem Livestream zeitweise mehr als 600.000 aktive Zuschauer. In diesem Livestream hat er mit dem Rap-Star Drake zusammen einen Online-Game namens Fortnite gespielt. Das Spiel ist das erfolgreichste Free2Play Game aller Zeiten.
Viele Firmen haben auch hier wieder erkannt, dass Sie mit den Namen der Super-Streamern ganze Marken aufbauen und Marktteilnehmer abhängen können. Jetzt sprechen wir in diesem Beitrag natürlich viel über den Bereich Gaming, da Twitch gerade in dieser Szene eine Macht ist (Twitch gehört übrigens zum allseitsbekannten Riesen Amazon). Nicht nur Produkte für Gamer finden Ihren Platz auf Twitch. Energy Drinks, Kleidungshersteller und ähnliche Firmen. Das Feld wird sich in Zukunft noch erweitern und wer richtig aktuell war, hat vor 3 Jahren schon auf Twitch gesetzt.
Auch Firmen wie Gillette haben bereits mit Streamern wie Dr.Disrespect Werbedeals abgeschlossen. Hier gibt es eine interessante Geschichte zu. Der Streamer hat wohl öfter den Slogan „Gilette - Best a men can get“ gesungen in seinen Streams. Daraufhin entstand durch einen anderes User ein Song auf YouTube, mit eben diesem Slogan. Dieser Song hat bereits 4 Millionen Aufrufe und stellt teilweise Singles größerer Künstler in den Schatten, was Aufrufe angeht.
Das ist auch wieder ein Beispiel, wie Crossmedial manche Streamer und Influencer sich bewegen können, was immer wieder vielen Firmen sehr schwer fällt. Auf Grundlage dieser Ergebnisse soll das Sponsoring von Gillette ausgegangen sein. Auch wieder ein gutes Beispiel das Viralität und Reichweite in sozialen Medien manchmal weniger planbar sind, weil man verschiedenen Steps zum Erfolg berücksichtigt. Im Endeffekt geht es darum, das Thema kontinuierlich zu verfolgen und mit Top-Content die Netzwerke zu befüllen.
Aus dieser Art entsteht dann eben noch öfter die gewünschte Vitalität. Es klingt jetzt im ersten Moment sehr weit hergeholt, aber die Wahrscheinlichkeit, dass sich eine Marketing-Abteilung genau eben diese Kette von Ereignissen und Inhalten ausgedacht hat, wäre schon eine beachtliche Meisterleistung.
Wie können Unternehmen Twitch gewinnbringend nutzen?
Welche Optionen haben jetzt Unternehmen, sich beim Thema Twitch einzubringen und einen Mehrwert für das Unternehmen zu generieren. Ich gestehe, im B2B Sektor wird das eine sicherlich sehr schwierige Angelegenheit, aber sicherlich entwickelt sich der Markt dahingehend auch noch in den kommenden Jahren. Für B2C-Unternehmen ist es allerdings absolut spannend, da die Bindung der Zielgruppe an den Streamer oder ein Unternehmen in die Maxime gesteigert werden kann. Wie verpackt man jetzt ein Produkt oder eine Dienstleistung in einen Live-Streaming-Anbieter?
Ein Beispiel: Kochkurse
Sie bieten digitale Produkte im Bereich Video-Content Bereich an und möchten Ihren Zuschauern/Usern ganz genau zeigen, wie Sie verschiedene Gerichte zubereiten. Natürlich können Sie das ganz einfach über YouTube abwickeln. Dort können Sie Free-Videos hochladen, die die Kundschaft überzeugen und zum Kauf der Kurse animieren. Abfilmen, Schneiden, Upload (einfach gesagt) und die ersten Videos sitzen. Aber hier haben Sie nicht die Möglichkeit, das ganze hinter einem Abonnement oder ein Paywall zu verstecken. Eventuell sogar nicht mit exklusiven Inhalten wie dem Chatzugang bei der Buchung eines Premium-Abonemments.
Zweites Beispiel: Finden von Passenden Streamern
Natürlich bietet sich, wenn die Ressourcen für einen eigenen Kanal mit Top-Content nicht vorhanden sind, diese fehlenden Ressourcen in Form von Videos und dem Aufbau von Reichweite auch einfach einzukaufen. Eben über die klassischen Werbedeals, die man auch schon aus dem Influencer-Marketing, vor Allem von Instagram kennt. Vorteil hier ist auch, dass das Netzwerk noch nicht so überlaufen ist, wie Instagram durch andere Werbepartner. Die Frage ist natürlich, wie lange das so bleibt.
Warum gehe ich davon aus, dass Twitch langfristig noch viele Marktanteile gewinnen wird?
Am Anfang des Artikels habe ich mit der Frage begonnen, welches Netzwerk im Jahr 2019 das Rennen machen wird. Meine Antwort war Twitch. Wird Twitch also im kommenden Jahr zum größten Social Network, obwohl es in der Statista Grafik von 2018 nichtmal aufgeführt war? Nein, das glaube ich natürlich nicht. Aber ich denke, dass das Konzept von Twitch im Bereich Social Media von den größeren und bekannteren, mit die besten Wachstumspotentiale aufweist.
Natürlich kann jeden Tag ein neues Netzwerke via Hype an die Spitze gelangen. Jeder von uns hat gesehen, wie schnell sich Netzwerke wie Snapchat oder WhatsApp etablieren konnten, nachdem Sie sich kurzzeitig aus den Nischenmärkten absetzen konnten. Twitch bedient im Endeffekt das, was sich in der Entwicklung aller Social Media Kanäle in den letzten Jahren gezeigt hat.
Wir sind lange an den Punkt vorbei, an dem Bilder Texte weitestgehend als Hauptquelle abgelöst haben. Weiterhin sind wir auch an dem Punkt, an dem Video Content sich auch in Netzwerken wie Facebook und Instagram hauptsächlich durchgesetzt haben und zu den besten Interaktionsraten führen.
Video Content als Evergreen
Netzwerke wie YouTube, haben diesen Fokus ja seit Beginn gehabt, aber auch in anderen Netzwerken ist dieser Trend eigentlich schon lange Alltag. Neben den einfachen Videoformaten konnten sich in der Zeit 360 Grad Fotos und Videos etablieren und werden auch teilweise von vielen großen Firmen genutzt. Audi präsentiert so zum Beispiel immer die Innenräume Ihrer neuen Modelle, was ein viel besseres Erlebnis bietet, als eine einfache Aneinandereihung von Fotos.
Noch viel effektiver haben sich in den letzten Jahren Live-Streams auf Facebook und auf Instagram und auf YouTube bewiesen. Aber woran liegt das? Für mich ganz klar am Mehrwert für den Zuschauer. Es geht im Endeffekt für die meisten User in Social Media genau wie auf einer Website das Nutzererlebnis als Hauptkriterium für die Affinität zum Thema selbst. Ist das Nutzererlebnis gut, dann verbreiten sich Inhalte, haben eine direkt Wirkung auf die Zuschauer und erfüllen deren Bedürfnis deren Content-Konsums.
Probleme für Anbieter wie Twitch, die in Zukunft immer weniger werden
Zuhause mal eben 2-3 Livestreams abends verfolgen? Kein Problem für die meisten User. Alle Geräte sind zuhause in der Regel sowieso im WLAN und hier in Deutschland gibt es nur noch wenige Gebiete, in denen es ein monatliches beschränktes Datenvolumen für Heimgeräte gibt und wenn, liegen diese meist sehr sehr hoch.
Unterwegs stellt das ganze allerdings stand heute für viele noch ein Problem dar. Nehmen wir mal nur Deutschland, wo die Netzqualität im Vergleich zu manch anderen Ländern nicht ganz so arg schlecht ist. Nicht jeder hat bereits Verträge mit 20GB und oder mehr Datenvolumen pro Monat. Dem Lieblingsstreamer bei einem Datenvolumen von 2 - 6 GB pro Monat mehrmals in der Woche unterwegs zusehen. Wahrscheinlich noch für ca. 30 Minuten bis 2 Stunden?
Das ist noch nicht wirklich möglich und hindert viele Nutzer daran, mobil dieses Netzwerk ausgiebig zu nutzen. Weiterhin handelt es sich ja um Live-Streaming. Also hoffen, dass ein user es aufgenommen hat oder bis zum nächsten Stream warten. Manche Streamer laden Ihre Streams im Anschluss auch auf YouTube hoch, sodass User es sich anschauen können, die den Stream verpasst haben.
Zumindest fehlt hier meines Erachtens für den weiteren Erfolg von Twitch noch in vielen Teilen des Planeten die Infrastruktur, um es in vollem Umfang nutzen zu können. Vor Allem auch hier in Deutschland.
Ein weiteres Problem von Twitch ist natürlich, dass Firmen, Unternehmen und Influencer erst noch für sich herausfinden müssen, wie Sie diese Art des Social Inetractings mit Ihrem Kerngeschäft oder Ihren Produkten und Dienstleistungen verknüpfen können. Damit sie das Netzwerk gewinnbringend und effektiv für sich nutzen. Die größten Probleme liegen glaube ich hier in der Erstellung des Contents. Sprich, was zeige ich in den Live-Streams? Was wollen wir vermitteln?
Und weiterhin die Frage, wie verknüpfen wir zum Beispiel unser Produkt XY mit einem Thema in einem Live-Stream, dass sich die Leute auch wirklich anschauen würden. Weil hier ist kla, entweder geht der Auftritt nach hinten los oder Twitch wird ein gewinnbringender Teil der Social Media Strategie von Unternehmen.
Fazit über Social Media in 2019 und TWITCH, dem neuen Netzwerk.
Alles in Allem kann man sagen, dass Twitch langfristig seinen Platz im Segment der sozialen Medien finden wird. Wie stark es sich etablieren wird, bleibt aber abzuwarten und kann aktuell nur vermutet werden. Facebook, Instagram und Snapchat kämpfen mit sinkenden Nutzerzahlen, Fakeprofilen und Konkurrenz untereinander. Hier wird sich langfristig entscheiden, welches Netzwerk sich durchsetzen kann. Eventuell passiert dies auch durch Neuerungen, wie Instagram es jetzt vor kurzem mit einem kompletten Update versucht hat, welches aber so schlecht ankam, dass Sie die Änderung binnen von Stunden mit einem neuem Update direkt wieder Rückgängig gemacht haben.
Die neue Reichweite von Facebook & Instagram - Unerhörter Cut oder Aussieben von irrelevantem Content ?
Heute möchte ich mich mit einem Thema beschäftigen, dass ich in einem anderen Artikel schonmal grundlegend angegangen bin. Es geht um die „neue“ Reichweite in den sozialen Netzwerken Facebook und Instagram. Diese ist ja gerade für Unternehmen stark eingebrochen und ich sehe viele Firmen, die sich über fehlende Reichweite beschweren.
Teilweise natürlich auch völlig zu Recht. Ich möchte heute trotzdem nochmal genauer die Gründe dafür erläutern und vor Allem darüber sprechen, wie Du das Problem der Reichweitenbeschränkung umgehen kannst.
Vorab!
Es wird nicht so einfach, wie es sich eventuell der ein oder andere jetzt vorstellt. Grundlegend zeige ich dir trotzdem viele Optionen, wie du sowohl deine Facebook Ads, als auch deine normalen Postings soweit optimieren kannst, dass Du deine Reichweite wieder deutlich verbessern kannst.
Die Problematik mit der Reichweite Business Profile bei Facebook & Instagram
Fast jeder wird es in den letzten Monaten bemerkt haben: „Meine Reichweite hat sich deutlich verringert oder ist nicht mehr so stark wie noch vor der Umstellung durch Facebook“. Woran liegt das? Das liegt daran, dass Facebook seinen Algorithmus deutlich verschärft hat und es eine Umstellung gab.
Welche Gründe haben Facebook oder Instagram auf den Netzwerken aber dafür? Natürlich ist der Faktor der erhöhten Werbeeinnahmen für Facebook ein essentieller Faktor. Das Netzwerk verdient Geld durch Werbung, wie Google, wie viele der New Economy Firmen. Die eigenen Produkte sind in der Regel kostenlos und die Einnahmequellen basieren auf Werbung innerhalb der Produkte oder Dienstleistungen. Im Endeffekt bezahlen wir Werbetreibenden unsere Möglichkeiten und die Nutzung von Facebook.
Natürlich ist das jetzt für den ein oder anderen erstmal „unfair“, aber wenn die Konzerne Ihre Umsätze steigern wollen, die Aktie hochhalten und den Wert der verschiedenen Unternehmen, Netzwerke die damit verbunden sind, halten wollen, ist bei stagnierender Userzahl das die wohl einzige Option. Der böse Facebook-Algorithmus hat sich aber nicht nur aus diesem Grund geändert. Er hatte auch den Zweck, die Newsfeeds der User wieder individueller und passender zu gestalten. Jetzt fragst Du dich im ersten Moment:
Oke, das ist doch eh nur ein Vorwand, den Facebook nutzt um den Werbetreibenden mehr Budget aus der Tasche zu ziehen, oder nicht? Ja und Nein muss ich sagen. Zum einen steht natürlich der erwähnte Umsatz- und damit Gewinnzuwachs im Fokus. Zum anderen funktionieren Facebook für Unternehmen und Facebook selbst nur solange ein Faktor stimmt: Das Netzwerk muss für alle User attraktiv sein.
Die Rolle der Attraktivität des Social Networks spielt eine enorme Rolle für den Erfolg aller Beteiligten
Damit Facebook und Instagram funktionieren muss ein Grundstein der Netzwerke immer funktionieren. Das Netzwerk muss attraktiv für die User sein. Ist ein soziales Netzwerk für die User uninteressant, verliert es Nutzer, aktive Nutzer und damit seinen Wert für alle Werbetreibenden. Würdest du Werbung in einem Netzwerk machen, dass viele User hat, aber wo niemand wirklich aktiv ist, weil der Content in den Netzwerken einfach nicht gut ist?
Nein, wahrscheinlich nicht, hoffe ich zumindest. Und genau hier ist der Knackpunkt, warum es auch zu dieser Umstellung kam. Facebook wird/wurde zu einem Netzwerk des Müll-Contents. Newsfeeds aktualisierten sich ständig, absolute Informationsüberflutung in einem Maß, dass sogar heutige Werbeverhältnisse bei weitem übersteigt. Das ist langfristig keine gesunde Haltung für ein Netzwerk und genau an diesem Punkt hat Facebook eingegriffen. Was will ich genau damit sagen?
Ich nenne dir mal ein Beispiel.
- Auf meinem privaten Profil habe ich ca. 1500 Facebook „Freunde“.
- Folge ca. 800+ Musikern
- Weiterhin gefallen mir sicher ca. 300+ Seiten von politischen Seiten bis Nischenseiten
- Hinzukommen Werbeanzeigen zugeschnitten auf mein Aktivitätsprofil
Natürlich bin ich mit diesen Kennzahlen über dem Durchschnitt, aber Du musst dir einfach mal überlegen, wie viel Content diese Seiten und Freunde am Tag in meinem Netzwerk Facebook produzieren und Posten. Würden mir alle Postings angezeigt werden, wäre mein Datenvolumen wahrscheinlich nach 3 Tagen aufgebraucht (8GB). Zudem werden uns ja noch Aktivitäten von Freunden angezeigt, mit denen wir eng verzahnt sind, da Facebook weiß, dass uns das Leben oder die Aktivität dieser Personen interessiert.
Das sind das Newsfeed-Einblendungen wie. Person XY hat den Beitrag von YX kommentiert, mit „Gefällt Mir“ markiert oder ähnliches. Dadurch kommt es zu einer extremen Auslieferung im Newsfeed. Vor der Umstellung hatte man oft folgenden Fall. Ich sehe etwas im Newsfeed, kaum schaue ich weg, aktualisiert sich der Newsfeed und der interessante Content, den ich kommentieren oder mir anschauen wollte ist in dem Weiten meines Newsfeeds verloren gegangen.
Dadurch sind immer mehr User ausgestiegen, selbes Verhalten Erleben wir gerade auf Instagram, hinzukommen dort noch die nervigen „Möchtegern-Influencer“, die mit 4000 Follower jeden Tag 3 Bilder mit dem Thema Werbung/Anzeige posten, obwohl Sie gar keine Werbeverträge haben. Haben ein paar große gemacht, der Schwarm zieht nach. Aber ein anderes Thema. Dort findet durch den starken Wechsel von Facebook auf Instagram gerade ähnliches statt. Auch da wird meiner Meinung nach die Reichweite später noch stärker einbrechen.
Genau an diesem Punkt hat Facebook via eines Updates den Algorithmus angepasst. Starke Eindämmung der Reichweite ist das Ergebnis. Ziemlich mies, denken sich viele Firmen, aber der User denkst sich: „Endlich nicht mehr so viel Müll“. Ich hoffe, ich trete damit niemanden zu Nahe, aber oft ist es auch genau der Fall bei vielen Postings. Es gibt einfach Content, der wirklich niemanden in Facebook und Instagram interessiert. Zum Beispiel dein Frühstück. Damit kommen wir auch zu dem Thema, wie wir das Problem mit der Reichweite lösen können.
So holst du dir deine gute Facebook und Instagram Reichweite mit organischen Postings zurück
Wir kannst Du den Algorithmus positiv beeinflussen und einen Mehrwert aus Social Media Aktivitäten weiterhin generieren? Diese Frage hat eine eigentlich einfache Antwort, die aber oft Ihre Schwierigkeiten in der Umsetzung hat. Du musst einfach absolut relevanten und guten Content für Deine Zielgruppe erstellen.
Dann funktioniert Social Media Marketing und Werbung in Social Media weiterhin. Es ergibt sich sogar noch ein Vorteil dadurch. In dem Moment, wo Facebook die generelle Reichweite stark eindämmt und du als einer der wenigen es schaffst, deinen Content auf ein neues Level zu bringen, hängst Du Marktkonkurrenten, die das nicht schaffen, beim Thema Social Media locker ab. Das Resultat der Umstellung bedeutet also einfach, dass es weniger Gewinner und mehr Verlierer beim Thema Social Media.
Wie kreiert man aber Content, der in Facebook und Instagram funktioniert und was solltest du unbedingt vermeiden? Zum einen kann es sein, dass Du dich erstmal Zurückkämpfen musst. Hat der Algorithmus Deine Seite einmal als wirklich irrelevant für deine Follower/Fans eingestuft, weil dein Content nicht funktioniert, wirst Du dich gedulden müssen gute Arbeit abliefern müssen.
Was funktioniert nicht? Ich führe im folgenden mal eine Liste von Faktoren auf, die Deinem Social Media Marketing nicht gut tun und die Du unbedingt vermeiden solltest, damit dein Social Media Marketing wieder funktioniert. Denn langfristig beurteilt der Algorithmus deine gesamte Seitenperformance und die resultiert nunmal aus deinen Inhalten.
1. Unregelmäßiges Posten
Das Posten von 1 Post pro Monat oder absolut unregelmäßiges Posten ist einfach kein guter Weg, um dem Algorithmus zu zeigen, dass du deine Seite aktiv gestaltest und die User nicht nur auf dem neusten Stand, sondern auch mit guten, interaktiven Inhalten versorgst. Noch schlechter ist es, dauern inaktiv zu sein, und dann eine Woche komplett durchzuposten.
2. Postings zu immer gleichen Zeiten, ohne richtige Strategie
Das klassische: Ich poste immer Montags eine „Monday Motivation“ um 7 Uhr und ein „Yeah Wochenende“ Freitags um 17 Uhr. Das ist einfach nicht der Sinn von Social Media und auch einfach nicht relevant für deine Zielgruppe. Content muss witzig, polarisierend und oder persönlich sein. Das hängt von der Zielgruppe ab.
3. Emoji Gewitter und oder gar keine Emotionen
Zwei extreme, die mir bei Postings immer wieder auffallen. Entweder beginnt die Headline von Shops so:
????????? DER WAHNSINN IST ZURÜCK IM SHOP ?????????????????? Schaut euch das an:
Oder es sieht wie folgt aus:
Hallo,
Wir suchen für unser Unternehmen XY noch Verstärkung im Bereich (M/W ******).
Wir freuen uns über eine aussagekräftige Bewerbung unter jobs@*******.
Na da bewerbe ich mich doch direkt. Ja, ich habe es extra übertrieben dargestellt, aber so funktionieren die Netzwerke wie z.B. Instagram nicht und so kann es auch nicht langfristig klappen.
4. Standard-Inhalte, die keine Aufmerksamkeit generieren
An sich sind informative Postings kein Problem. Aber nur standardisierte Inhalte, wie „Unsere Neuheiten, das Jobposting und co.“ Sorgen einfach nicht für den Effekt, den sich Firmen in Social Media wünschen. Aber welchen Content sollen Firmen nun produzieren, um in Social Media erfolgreich zu sein? Mit dieser Frage beschäftigen sich wahrscheinlich tausende Agenturen und Firmen jeden Tag weltweit. Die Antwort ist denke ich relativ einfach in seiner Grundaussage:
Jedes Unternehmen muss den perfekten Content für SEINE Zielgruppe identifizieren, austesten und anpassen. Das erfolgt durch eine zielgerichtete Strategie, die ausgearbeitet und angepasst wird. Diese Optimierung erfolgt in einer ewigen Dauerschleife und ist damit ein kontinuierlicher Schaffungs- und Optimierungsprozess.
Genau wie auf anderen Marketing-Kanälen auch. Kein Unternehmen macht ein Plakat und bucht dieses 10 Jahre lang auf Werbeplätze. Trends verändern sich, Content-Formen und Designs. Genauso passiert dies in Social Media. Hier passiert das Ganze nur viel schnelllebiger und weniger Beständig. Dieser Herausforderungen müssen sich Unternehmen, die in Social Media stellen, auch annehmen.
Beispiele für erfolgreiches Social Media Marketing von Unternehmen
Vorab: Wir müssen natürlich immer unterscheiden, ob es sich bei den Werbetreibenden um ein B2C oder B2B Unternehmen handelt. Ich würde mal behaupten für B2C Unternehmen ist es einfacher, passenden, polarisierenden Content zu erzeugen. Dafür müssen Sie aber mehr aufpassen, dass aus polarisierend nicht Shitstorm wird.
PICKUP
Ein typisches Konsum-Produkt aus dem Nahrungsmittel B2C - Bereich, mit grandiosem Social Media Marketing wie ich finde. Welche Gründe sprechen für das erfolgreiche Social Media Marketing von PICKUP. Wenn man sich die Seite anschaut, fallen mir folgende Kernfaktoren auf, die PICKUP einfach gut macht.
Klare Linie
Die Farbwelten und Content-Arten sind präzise, mit klarem Wiedererkennungswert aufgebaut. Das hebt die Beiträge im Newsfeed ab, macht sie für die Zielgruppe immer wieder gut erkennbar, sind aber mit verschiedenen Inhalten kombiniert.

PICK UP! Verknüpft sehr gut typischer Verhaltensweisen der User in Facebook
oder zu aktuellen Ereignissen.
Dadurch entstehen gute Like-Raten und
teilweise bei Posts richtige Kommentarwellen
für ein eigentlich total uninteressantes
und langweiliges Produkt in Social Media.
Da Sie das PICK UP! im Kern nicht verändern können,
bauen Sie strategisch gutes Social Media Marketing
um die Marke und schaffen so
polarisierende Inhalte, die Aufmerksamkeit erregen.
Das Ziel, ein cooles Markenimage für das Produkt zu
etablieren und die Marke in den Köpfen der User zu verankern funktioniert hier also ideal.

Top Community Management ist ein weiterer Faktor, der die Marke PICK UP!
In Facebook einfach gut aussehen lässt. Hier arbeitet das Social Media Team von PICK UP! Sehr sauber.
Witzige oder trollende Kommentare wie auf dem Bild zu sehen,
werden gut gekontert und schaffen Sympathie innerhalb der Facebook User.
Weiterhin beschäftigt sich die Marke auch mit ernsten Kommentaren und antwortet sachlich,
immt vernünftige Kritik auf und tut wenigstens so, als würde es sie interessieren,
was die User denken und meinen.
Warum können das die Social Media Manager aber so gut aufnehmen und quasi am Puls der Zeit auf die User reagieren, so dass es Ihnen gefällt?
Ganz einfach. Weil Sie selbst am Puls der Zeit arbeiten und man sieht eindeutig,
dass sie aktuelle Ereignisse und Themen, die in Social Media aufgegriffen werden,
aufnehmen. Zum Beispiel der Kommentar mit dem ins Gesicht fallen des Smartphones
trifft einfach den Kern derzeit, war aktuell ein kleiner Hype in Social Media,
weil es den Leuten eben so vertraut aber gleichzeitig auch etwas albern vorkommt.
Ähnlich gut arbeiten auch Firmen wie Lieferheld, EIS.de und co. Hierbei betrachten wir aber typische B2C Zielgruppen. Diese wie gesagt, haben meist schon Social Media taugliche Themen. Es gibt aber auch Firmen, die sich im Bereich Social Media im B2B Segment gut positioniert haben und hier erfolgreich arbeiten.
Social Media für B2B Unternehmen
DigitalMarketers
Vorab: Die Ergebnisse sehen hier natürlich anders aus, da wir einen ganz andere Zielgruppe ansprechen und es ja immerhin auch noch um Business-Themen geht. Trotzdem schaffen die Jungs und Mädels von DigitalMarketers Content mit Mehrwert für Ihre Zielgruppe und erreichen so langfristig viele Personen aus der Zielgruppe innerhalb von Social Media. Da die einzelnen Themen die sie dabei ansprechen, doch sehr unterschiedlich sind, haben Sie einen nicht so enormen Fokus wie PICK UP!
Zum Beispiel, können sich aber im Rahmen von B2B Unternehmen gut sehen lassen. Hier ist es natürlich schwer normale User zu begeistern, aber die Ziele von B2B Firmen sind natürlich auch im Bereich Social Media ganz andere. So nutzen zum Beispiel manche Businns-Firmen Twitter um News und aktuelle Informationen zu teilen, die für Stakeholder wichtig sind. Flug Delays und ähnliches zum Beispiel.
Pwc
Weiterhin macht pwc mit der Facebook-Seite pwc Karriere in Deutschland einen sehr guten Job ausgehend von Ihren Zielen. Natürlich ist der Fokus der Social Media Seite eindeutig. Gewinnung von potentiellen Mitarbeitern und Berufseinsteigern durch gute Social Standing und Image-Pflege. Ansprechende Inhalte, Videos und detaillierte Informationen sowie aktive Chats. Da funktioniert Social Media ausgerichtet am Ziel sehr sehr gut.
Es gibt auch viele negativ-Beispiele, aber möchte in diesem Artikel kein Unternehmen auf Ihre Social Media Aktivitäten beschränken oder übermäßig Kritik üben und dass muss ich, wenn ich die Seiten genauestens analysiere. Man erkennt anhand der Faktoren, die ich ja schon benannt habe, woran es bei vielen Firmen scheitert. Genau diese Sachen gilt es zu vermeiden und wie gesagt die optimale Strategie für das eigene Unternehmen zu entwickeln. Ich weiß, dass es für viele Firmen, denen dieses Thema noch sehr fremd ist, schwer fällt sich in die User hineinzuversetzen und eine gute Strategie zu entwicklen.
Welche Erfolge können mit Social Media durch einen wieder verbesserte Reichweite erzielt werden?
- Gewinnung neuer Fans und Kunden
- Branding
- Aufbau eines ganz bestimmtem Markenimages
- Verbesserung des Algorithmus langfristig
Der letzte Punkt ist mit der wichtigste, für das Thema in meinem heutigen Artikel. Durch gutes, kontinuierliches Social Media Marketing und dem Posting von kontinuierlichen guten Inhalten kann man den Algorithmus langfristig positiv beeinflussen und die organische Reichweite auf Dauer wieder enorm steigern.
Im zweiten Abschnitt möchte ich das ganze Thema nochmal ganz kurz auf den Bereich Werbeanzeigen übertragen. Auch hier höre ich immer wieder, dass teure Klickpreise und wenig Interaktionen für viel Budget dafür sorgen, dass Social Ads für Firmen wenig attraktiv sind. Dabei fallen mir aber immer wieder dieselben Fehler auf, die dafür sorgen das Unternehmen Klickpreise für einen Landin-Page Aufruf von 0,80€ oder sogar mehr haben.
Das ist natürlich absolut unwirtschaftlich bei normalen Social Conversions, die häufig sehr niedrig sind. Wir arbeiten für Kunden zum Beispiel im Bereich von 0,001€ bis max. 0,10€ pro Interaktion und oder Landing-Page Aufruf. So lassen sich Social Ads gewinnbringend einsetzen, auch für Produkte/Dienstleitungen mit einem gerinnenden Preis für den Endverbraucher. Auch Reichweite lässt sich zu diesen Preisen gut aufbauen und Branding Maßnahmen werden wesentlich günstiger als über Offline-Kampagnen.
Letztlich kann ich mich kurz fassen, da für Anzeigen ähnliche Regeln wie für die organischen Posts gelten. Der Content muss absolut zur Zielgruppe passen. Anzeige und ausgewählte Zielgruppen sollten bestmöglich Matchen um Dein Budget optimal einsetzen zu können. Dies resultiert am Ende aus geringen Klick- oder Interaktionspreisen für die Anzeigen.
Visual Content - die Macht der Bilder und wie Du mit Pinterest Traffic generierst
In diesem Artikel erfährst du, warum Visual Content für Unternehmen wichtig ist und wie du mit Pinterest Traffic generierst. Du lernst die Vorteile von Visual Content, die unterschiedlichen Formate und die bekanntesten Content-Plattformen und -Kanäle kennen.
Pinterest hat durch die Macht von visuellen Informationen ein hohes Potenzial im Online Marketing, auch wenn es im Vergleich zu den großen Plattformen wie Instagram und Facebook noch vergleichsweise niedrig ist. Warum Pinterest viele Vorteile für Unternehmen mit sich bringt und wie du Pinterest in deine Marketingstrategie mit einbeziehst, erfährst du in diesem Artikel.
Visual Content
Ziel des Content-Marketings ist es die Zielgruppe nicht nur mit informierenden und beratenden Inhalten, sondern auch durch unterhaltende Aspekte anzusprechen, um sie vom eigenen Unternehmen und seinen Leistungen zu überzeugen. Allerdings ist Content-Marketing mehr als das bloße Bereitstellen von Texten, auch visuelle Inhalte sind eine Möglichkeit für Unternehmen aus der Masse herauszustechen. Visuelle Inhalte können dabei gezielt eingesetzt werden um Traffic und Aufmerksamkeit zu generieren.
Wir sind einer täglichen Flut an Informationen ausgesetzt, sich dabei von Konkurrenten abzuheben ist sehr schwierig. Durch Visual Content Marketing kann dies besser gelingen, da die Botschaften so schneller wahrgenommen werden können.
Unter Visual Content Marketing versteht man das Anbieten von visuellen Inhalten, wie Fotos, Videos aber auch Infografiken und Slideshows auf Websites, E-Zines oder auf Social-Media-Kanälen.
Unter Visual Content kann man eine Menge an visuellen Medien fassen, die gängigsten Formate werde ich dir im Folgenden kurz präsentieren:
Text
Bei Texten kommt es ganz klar auf den Inhalt an, aber auch ein Text kann visuell gestaltet und entsprechend wahrgenommen werden. Neben der Schriftart und der Farbe lässt sich so auch die Struktur des Textes verändern.
Bild
Das Bild kommt ohne eigenen Text aus. Unter Bildern versteht man neben Fotos und Illustrationen auch Screenshots, Diagramme sowie Collagen.
Infografik
Mithilfe von Infografiken können komplexe Zusammenhänge einfach erklärt bzw. dargestellt werden.
Bewegtbild
In den sozialen Netzwerken sind Videos und GIFs die beliebtesten Content-Formate.
Comics und Memes
Memes sind ebenfalls sehr beliebt in den sozialen Netzwerken und verfügen so über eine hohe Interaktionsrate. Die Memes lassen sich ganz einfach mit Hilfe von Memes-Generatoren einfach selbst erstellen.
Vorteile von Visual Content
Bei Bildern oder Symbolen können wir innerhalb weniger Millisekunden eine Bedeutung erschließen. Bei Texten hingegen muss unser Gehirn einen wesentlich längeren und komplexeren Prozess durchlaufen.
Bleibt im Gedächtnis
Dabei können Bilder bestimmte Areale in unserem Gehirn so stimulieren, dass wir uns selbst nach einigen Tagen noch sehr genau daran erinnern können. Forscher bezeichnen diesen Effekt als „Picture Superiority Effect“, welcher in einer Vielzahl von Experimenten durch unterschiedliche Methoden bestätigt wurde.
Schnellere Verarbeitung
Ein weiterer Vorteil von visuellen Informationen ist, dass sie vom Gehirn 60.000 Mal schneller verarbeitet werden können als Text.
Durch die Informationsflut, der wir täglich ausgesetzt sind, sinkt die menschliche Aufmerksamkeitsspanne und das Bedürfnis nach einer schnellen Informationsbefriedigung steigt. Aus diesem Grund können Unternehmen Bilder nutzen, um ihre Botschaften schneller und effektiver an potentielle Kunden zu vermitteln. Denn durch visuellen Content können komplexe Sachverhalte leicht verständlich dargestellt werden.
Social Media ist von Visual Content geprägt
Ein weiterer Vorteil von Visual Content ist, dass soziale Netzwerke überwiegend durch Bilder und Videos geprägt werden. Betrachtet man Facebook so, lässt sich sehr schnell erkennen, dass Bilder und Videos viel mehr Likes bekommen, als medienarme Posts.
Visuelle Informationen sind emotionaler
Texte können sehr informativ sein und einen Sachverhalt bis ins kleinste Details erläutern, aber wenn es um Emotionen geht, dann sind Bilder und Videos die klaren Sieger. Durch eine emotionale Ansprache bleibt Visual Content auch sehr viel länger im Gedächtnis des Betrachters im Vergleich zu einem Text.
Visual Content kann also die Wahrnehmung des Nutzers ganz gezielt durch bspw. Farbe und Kontrast beeinflussen und das Auge des Betrachters zum Beispiel auf Links oder Buttons lenken und so auch die Conversion Ihrer Website steigern.
Die bekanntesten Content-Plattformen & -Kanäle
Die wichtigste Content-Plattform weltweit ist Facebook mit seinen fast 2 Milliarden monatlichen Nutzern.
YouTube
YouTube ist die erste Adresse wenn es um den Konsum von Videos geht. Nach Google folgt YouTube als größte Suchmaschine, was ebenfalls die Wichtigkeit dieser Plattform verdeutlicht.
Bei Instagram liegt ganz deutlich der Fokus auf dem visuellen Content. Dort können neben Fotos auch kurze Videos geteilt, geliked und kommentiert werden. Weltweit hat Instagram mittlerweile um die 500 Millionen Nutzer und die Plattform wird auch weiterhin immer beliebter.
Pinterest ist eine Plattform die neben Bildern und Infografiken auch viel nützlichen Content, wie zum Beispiel Rezepte anbietet. Diese Plattform ist insbesondere bei dem Thema Visual Content sehr interessant, weshalb ich Pinterest im Folgenden einen gesonderten Absatz widmen möchte.
Pinterest - Eine unterschätzte Plattform
Neben beliebten Plattformen wie Instagram und Facebook ist eine weitere attraktive Plattform auf der Bildfläche erschienen: Pinterest.
Pinterest birgt ein hohes Potenzial im Onlinemarketing, aber auch in der Public Relations und im Social-Media Marketing, auch wenn die Nutzung im Vergleich zu den großen Plattformen (Instagram, Facebook, Snapchat) noch vergleichsweise niedrig ist. Aber gerade weil die Konkurrenz auf Pinterest noch nicht so groß ist hat die Plattform ein großes Potenzial. Einige deutsche Unternehmen haben dies bereit erkannt und beziehen Pinterest bereits in ihre Marketingstrategie ein. Außerdem kann die Nutzung dieser Plattform weitere positive Auswirkungen auf die Bereiche des Content-Marketings haben (SEO, Social Media etc.).
Was ist Pinterest und was hat es zu bieten?
Der Name Pinterest ist ein Wort aus dem englischen und setzt sich aus pin = anheften und interest= Interesse. Pinterest ist ein Soziales Netzwerk und eine Bildersuchmaschine, in dem die Nutzer viele Bilder von bestimmten Themen an Pinnwände heften können. Genau wie Google, macht Pinterest von Keywords gebrauch, um seinen Algorithmus zu fördern. Sei es das Thema Fashion, Tiere oder Sport. Ganz egal was, man kann alles anheften. Es gibt drei Arten von Boards: Öffentliche, geheime und Gruppenboards.
Pinterest Analytics bietet Unternehmen die Möglichkeit zu sehen, welche Pins den Nutzern besonders gefallen und welche Inhalte sie sich von ihrer Website merken. Durch das Anlegen eines Unternehmensprofil erfahren die Unternehmen, was sich Ihre Zielgruppe wünscht und haben so die Möglichkeit durch diese analytischen Erkenntnisse auch ihre Conversion zu erhöhen. Durch Pinterest Analytics hast du die Möglichkeit deine Pinterest-Strategie zu verfeinern und so unter anderem die Klicks und Pins für dein Unternehmen erhöhen.
Ben Silberman, CEO von Pinterest, spricht bei der Plattform von einem „catalogue of ideas“. Bei Pinterest wird auch von einem sozialen Netzwerk gesprochen. Nach Silberman hängen sozialen Netzwerke (wie der Name schon sagt) vom Teilen der Inhalten und dem Kommunizieren zwischen den Nutzern ab. Bei Pinterest hingegen geht es darum, Ideen und Inspirationen für dein eigenes Leben zu bekommen.
Bei Pinterest geht es also vielmehr um die eigenen Interessen des Nutzers und nicht darum, etwas zu posten, was möglicherweise anderen Usern gefällt. Dadurch hebt sich Pinterest von anderen Plattformen ab. Bei Pinterest wird der Fokus vielmehr auf deine persönlichen Interessen gelegt, welche sich auf deinen persönlichen Boards bündeln lassen.
Pinterest Traffic – Gewinne durch Pinterest Besucher für deine eigene Website
Jeder Pin, der gesetzt wird, kann mit einem entsprechenden Backlink ausgestattet werden, der den User zur einer thematisch passenden Content-Seite (wie z.B. einem Blogartikel auf deiner Website) weiterleitet. Neben den Backlinks hat Pinterest auch weitere Vorteile: Studien zufolge verwenden 73% der Pinterest-Nutzer die Plattform zur allgemeinen Recherche und ganze 70% um Inspirationen für zukünftige Einkäufe zu bekommen.
Bei Pinterest spricht man vielleicht teilweise noch von einer Nischen-Plattform, aber immer mehr entwickelt es sich zu einer ernstzunehmenden Verkaufsplattform. Für bestimmte Branchen (wie bspw. Der Mode- oder Reisebranche ) bietet sich Pinterest besonders an, aber auch andere Produkte die visuell in Szene gesetzt werden können oder die eine große Nachfrage haben kannst du bei Pinterest präsentieren und die nachgewiesene Kaufkraft der dortigen User auf die Probe stellen.
Laut einer Umfrage von Pinterest liegen die Zahl der Nutzer, die Pinterest nutzen, um Einkäufe und zukünftige Anschaffungen zu planen sogar bei 93%. Selbst wenn auch nur die Hälfte der Nutzer dann auch tatsächlich die Produkte kaufen, spricht das für den hohen Einfluss von Pinterest auf die Customer Journey und die Kaufentscheidung. So sagen 67% der Nutzer, dass sie durch Pinterest neue Marken oder ein neues Produkte entdeckt haben.
Pinterest begleitet den Nutzer auf seiner gesamten Customer Journey von der Inspiration bis zum Kauf des Produktes. Die Studien zeigen, dass die Nutzer von Pinterest ein hohes Kaufinteresse aufweisen, für Unternehmen tun sich dabei große Chancen auf. Pinterest regt die Nutzer an, aktiv zu werden. Dabei wird mehr als nur der Feed genutzt: 70 % suchen aktiv, merken sich Ideen oder klicken auf einen Pin. Da Nutzer Pinterest während einer gesamten Kaufentscheidung verwenden, kann deine Marke von der Inspiration bis hin zum endgültigen Kauf eine entscheidende Rolle spielen.
Pinterest Traffic – Pinterest aktiv als Plattform für Dein Unternehmen nutzen
Es lohnt sich also für Unternehmen nicht nur Facebook, sondern auch Pinterest als Plattform ein bisschen genauer unter die Lupe zu nehmen. Wenn du sich dazu entschlossen haben Inhalte mit den über 200 Millionen Usern von Pinterest zu teilen, dann solltest du dennoch auf einige Dinge achten:
1. Auch bei Pinterest nicht vergessen - Recherche von Keywords bringt mehr Pinterest Traffic
Auch wenn man Pinterest zunächst nur mit Bildern verbindet, solltest du auch bei dieser Plattform unbedingt Themen und Keywords recherchieren und entsprechend in die Bildbeschreibung integrieren.
2. Weniger ist mehr - Die Gestaltung der Pins
Natürlich ist das Design deiner Pins kein unmittelbarer SEO-Faktor, hier gilt vielmehr umso ansprechender desto besser, denn so werden mehr User deinen Pin teilen oder auf deine Seite klicken und das wiederum ist ein Ranking-Faktor.
- Für ein Unternehmen ist es dabei von Vorteil die Pins entsprechend des Corporate Designs zu gestalten und die Ansicht auch für mobile Endgeräte zu gewährleisten.
- Am besten ist es, wenn du ein vertikales Bildformat (mind. 2:3-Seitenverhältnis) nutzt und viel Bilder und wenig Text nutzt.
- Auch Infografiken sind bei Pinterest sehr beliebt.
- Bei dem Text gilt: Weniger ist mehr. Allerdings sollten hier unbedingt Deine Keywords zum Einsatz kommen. Dabei sollten die Keywords nicht nur im Titel des Pins, sondern auch im Titel des verlinkten Contents (wie z.B. bei deinen Blogartikel) auftauchen, da dieser durch die Rich Pins angezeigt werden. Auf deiner Website sollten unbedingt die alt-Tags deiner Bilder genutzt werden, denn diese werden beim Pinnen durch einen „Pin it“-Button (falls vorhanden) übernommen.
3. Wie geht es jetzt weiter? - Bringe deine Pins unter die Leute für mehr Pinterest Traffic!
Wie bei jeder Plattform ist es auch bei Pinterest wichtig Content in regelmäßigen Abständen zu posten, um langfristig auch wirklich erfolgreich zu sein. Verschiedene Quellen kommen dabei zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen. Aber um wirklich eigenen Content produzieren zu können und diese auch entsprechend des Corporate Designs herzustellen, sollte man sich zwischen 4-10 Pins am Tag orientieren.
Dabei gilt es allerdings nicht nur eigene Pins zu veröffentlichen, sondern auch Pins von anderen Plattformen an deine Pinnwand zu pinnen, denn Pinterest lebt von einer Interaktion zwischen den Usern. Umso mehr du interagierst, desto wahrscheinlicher ist es, dass auch andere Nutzer mit dir interagieren.
Außerdem solltest du deine Pins auch über die anderen sozialen Netzwerke, wie Facebook und Twitter teilen. Des Weiteren gibt es auch die Möglichkeit deinen Pin per Widget in deinem Blogartikel zu veröffentlichen, so dass deine Leser gleich auch wissen, dass dein Unternehmen auf Pinterest unterwegs bist.
4. Deine Pinterest-Erfolge messen
Um deine Erfolge bei Pinterest messen zu können, kannst du dich mit entsprechenden Analyse-Tools für Pinterest ausstatten. Zum einen bietet dir die Business-Variante von Pinterest ein Analyse-Tool an, bei der du deine Reichweite, die Aktivität und die Interaktion analysieren kannst. Es gibt aber auch noch viele weitere hilfreiche Tools, wie Buffer und Viraltag, welche allerdings kostenpflichtig sind.
Pinterest ist also perfekt, um deinen Content noch auf einer weiteren Plattform (z.B. neben Facebook oder Instagram) anzubieten und das ohne einen besonders hohen Mehraufwand. Du könntest z.B. das Beitragsbild deines Artikels verwenden (dabei ggf. Noch die Bildgröße anpassen) und dieses Bild mit einem Textoverlay (entsprechend deines Corporate Designs) ergänzen. Diese Pins können dann mit deinem Blog verknüpft werden und so für neue Besucher sorgen. Wichtig ist dabei, dass sich die Inhalte nicht doppeln, sondern dass der Pin bspw. etwas ankündigt, was der Nutzer in einem ausführlichen Blogartikel auf deiner Website nachlesen kann. Der Nutzer sollte auf keinen Fall mit falschen Versprechungen oder Ankündigungen auf deine Website gelenkt werden, denn sonst werden die User deine Seite bereits nach wenigen Sekunden enttäuscht wieder verlassen.
So steigerst Du Deine Seitenaufrufe – mehr Pinterest Traffic
Wir empfehlen Dir, einen Pinterest Business Account zu erstellen. Sehr wichtig! Wenn Du dir einen Pinterest Business Account anlegst, dann erhältst Du auch den Zugriff auf Pinterest Analytics. Man bekommt auch die Möglichkeit Statistiken für das Monitoring zu erstellen. Eine tolle Möglichkeit oder?
Gute Profilbeschreibung – mehr Pinterest Traffic
Wie wir alle schon wissen: Der erste Eindruck zählt. Das heißt für dich, dass Du dir Gedanken machen solltest, wie Du Deine Zielgruppe ansprechen möchtest und dein Profil von Deiner besten Seite zeigen. Wenn Du schnell gefunden werden möchtest, dann solltest Du in der Profilbeschreibung relevante Keywords einbauen. So wirst Du schneller gefunden. Und die Besucher werden sofort auf den ersten Blick erkennen, worum es bei dir geht.
Lieber ein Foto oder Logo?
Erstelle einen benutzerfreundlichen Account. Dein Account soll freundlich und persönlich wirken. Gewünscht ist ein Profilfoto, damit sich andere User einen Eindruck von Dir machen können. Baue eine persönliche Beziehung zu Deinen Followern auf.
Kurzinformation – mehr Pinterest Traffic
Die Kurzinformation bietet den Nutzern eine nette kleine Beschreibung an. Erzähle dort von deinem Angebot, damit User wissen worum's geht.
Boards erstellen für die Inhalte – mehr Pinterest traffic
Erstelle ein eigenes Board für deine Inhalte. So werden die Pins weiterverbreitet. Das ist gut für die Bekanntheit. Auch die richtige Reihenfolge deiner Boards ist relevant. Eine gute Board Beschreibung ist wichtig. Sie soll aussagekräftig und suchmaschinenfreundlich sein. Hierbei kannst Du auch ruhig wichtige Keywords mit reinpacken.
Gute Pinbeschreibungen – mehr Pinterest Traffic
Bitte nicht vergessen, dass Pinterest eine Suchmaschine ist. Bevor du Bilder hochlädst, solltest Du eine gute und aussagekräftige Beschreibung für die Bilder festlegen, natürlich mit Keywords.
Wie viele Pins sollte jedes Board haben?
Wir empfehlen Dir um die 150-200 Pins pro Board. Hier heißt es: Qualität ist wichtiger als Quantität!
Wiedererkennungswert
Macht es überhaupt einen Sinn, Bilder hochzuladen ohne einen Wiedererkennungswert? Meine Antwort darauf ist: Nein!
Wichtig: Die Bildsprache und Bildinhalte kreieren. Diese zwei wichtigen Punkte solltest du immer im Hinterkopf behalten. Bleib Deiner Marke treu.
Bildsprache: Deine Fotografien sollten stilistisch zueinander passen. So wird dein Feed einheitlich und deutlich. Die Bildsprache macht viel aus, denn mit der Bildsprache wissen Deine Follower auf den ersten Blick, wessen Bilder sie gerade anschauen.
Bildinhalte kreieren: Zeige Deinen Nutzern worauf es wirklich ankommt. Teile den Nutzern mit, was Du wirklich liebst. Verbreite Deine Marke und das Logo. Wenn Du was auf Deiner Webseite pinnen möchtest, dann schreib deine URL mit in die Beschreibung.
Kategorie festlegen
Lege für deine Boards Kategorien fest. Unterteile deine Blöcke sinnvoll, so werden sie übersichtlicher für andere User.
Gruppenboards – mehr Pinterest Traffic
Gruppenboards sollen dir helfen, die Reichweite zu erhöhen. Die Nutzer haben die Chance öffentlich aktiv zu pinnen.
Vorteile von Gruppenboards
An Gruppenboards nehmen zahlreiche Nutzer teil. Das bedeutet, dass mehr Inhalte verbreitet werden und eine höhere Reichweite erzielt wird. Je mehr Du in solchen Gruppenboards pinnst, desto besser für Dich. Deine Pins werden Nutzern angezeigt, die noch nicht auf Deiner Webseite waren. Überlege Dir ein schönes Design, damit Deine Pins aus der Masse der anderen Pins hervorstechen.
Automatisierungstool verwenden
Aktiv sein ist der Schlüssel zum Erfolg. Lade regelmäßig Inhalte von Dir hoch, wenn Du mal keine Zeit haben solltest, dann kannst Du das ganz einfach und geschickt mit kostenlosen Tools einplanen. Wir empfehlen dir, den Boardbooster oder Tailwind.
Rich Pins – mehr Pinterest Traffic
Es gibt verschiedene Arten von Rich Pins.
- Produkt
- Artikel
- Rezept
Rich Pins zeigen mehr Informationen auf dem Pin. Zudem erhöhen sie die Sichtbarkeit für andere Nutzer.
Keywords
Baue wichtige Keywords ein, wenn Du einen Pinn erstellen willst. Relevante Keywords in Titeln, Boards und Beschreibungen helfen Dir, dass Deine Bilder besser gefunden werden. Schreibe dir die Keywords zunächst einmal auf und überlege Dir, wonach Du suchen würdest, wenn Du zu deinem Pin wollen würdest. Auch der Onlinehandel bzw. das E-Commerce profitiert von Plattformen wie Pinterest.
Pin Description – mehr Pinterest Traffic
Dir stehen bis zu 500 Zeichen zur Verfügung für die Beschreibung. Mache deinen Content schmackhaft mit den ausgewählten Keywords.
Worauf Du beim Pinterest Traffic vielleicht verzichten solltest:
- Übermäßiger Gebrauch von Hashtags
- Sätze wie „Jetzt Kaufen!“
- Werbeangebote
Facebook Fanpage erstellen – Was kostet mich eine Facebook Fanpage?
Sie interessieren sich für Preise und Kosten für professionelles Facebook und Social-Media-Marketing durch eine erfahrene Marketing-Agentur? Auf dieser Seite finden Sie alle wichtigen Informationen zu unseren angebotenen Leistungen für Facebook-Marketing und dem Erstellen einer Fanpage.
Damit Sie einen Überblick über entstehende Kosten bekommen, ist unsere Basis-Preisrange hier abgebildet. Die angegebenen Werte sind Erfahrungswerte unser Agentur, abgeglichen mit allgemein bekannten Preisbereichen. Bei individuelle Anfragen passen wir Ihre Leistungen perfekt an Ihre Bedürfnisse an.
Als Kunde möchten wir, dass Sie stets einen guten Überblick über mögliche Konditionen haben, welche wir unter anderem über diesen Weg eindeutig kommunizieren. Bei besonderen Anliegen oder Fragen, rufen Sie uns einfach an oder schreiben uns per E-Mail an info@pixelwerker.de. Wir freuen uns auf Ihren Kontakt.
In dieser Preisübersicht sehen Sie, wie wir unsere Leistungen einteilen:
- Erstellung der Facebook-Fanpage
- Optimierung der Facebook-Fanpage
- Erstellung von Facebook-Beiträgen
- Betreuung von Facebook-Fanpage
Eine professionelle Facebook Fanpage kostet einmalige 500,00 EUR (netto). Jeder weitere Social-Media-Kanal kostet Sie weitere 125,00 EUR (netto). Für kleine & mittelständische Unternehmen reichen normalerweise ein oder zwei Social Media Kanäle aus. Besonders die regelmäßige Erstellung von zielgruppengerechten Social-Media-Beiträgen ist komplex. Mal einfach ein paar Bilder posten und schon bekommt man Neukunden und Likes reicht heutzutage nicht mehr aus.
Den Hauptteil der Arbeit benötigt die Planung, Organisation und langfristige Durchführung und Erstellung der Beiträge. Daher gibt es bei uns eine Mindestlaufzeit von 6 oder 12 Monaten im Bereich der Social-Media-Marketing-Betreuung. Im Rahmen dieser Dienstleistung verlangen wir monatlich einen Betrag, der sich immer aus dem individuellen Umfang ergibt. Dieser Bereich kann je nach Postingfrequenz und gewünschten Inhalten variieren. Nach unserem Erfahrungsbereich liegt der Aufwand dafür bei monatlich zwischen 400 € - 9.000 €.
Bestimmte Grundleistungen sind in jedem Paket enthalten. Welche Leistung Sie benötigen, legen wir gemeinsam nach unseren Social Media Analyse mit Ihnen fest. Somit erhalten Sie stets genau das, was Ihren Zielen auch am besten entspricht. Es kommt hierbei auch auf Ihre Zielgruppe, Unternehmensziele und individuelle Möglichkeiten an.
Social Media ist unentbehrlich
Auf jeden Fall erhalten Sie von uns Ihre individuell passende Social-Media-Strategie, um Ihr Unternehmen ideal bei Facebook zu präsentieren. Bei Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen selbstverständlich gern jederzeit zur Verfügung und freuen uns auf Ihre Anfragen.
Ein kostenloses ersten Beratungsgespräch gehört dabei selbstverständlich zu unserem Service und ist für Sie vollkommen unverbindlich.
Zusätzlich zur Erstellung von Facebook Fanpage bieten wir außerdem auch Google+ MyBusiness Firmenprofil, der Einstellung des YouTube-Channels, Twitter, Instagram, Pinterest, Twitch oder vielen weiteren Plattformen, die wir je nach Branche und Ihren individuellen Zielen für Sie empfehlen.
Wenn wir eine Social Media Strategie für Sie entwerfen, geben wir Ihnen nach unserer Analyse individuelle Empfehlungen für die für Sie wichtigen Social Media Kanäle. Dadurch haben Sie von Anfang an eine transparente und geeignete Übersicht für Ihr Unternehmen.
Innerhalb der Analyse legen wir großen Wert auf Authentizität, Rechtssicherheit und Zielgruppenrelevanz. Das betrifft nicht nur Texte in den Beiträgen, sondern auch in der graphische Gestaltung Ihrer Beiträge. Um Ihre Kosten gering zu halten nutzen wir grundlegende Vorlagen, die wir individuell für Sie anpassen oder erstellen für Sie komplett neue Designs, Fotos etc. für Ihren Auftritt bei Facebook.
Da wir bereits viel Erfahrung im Bereich Social Media Marketing mit der Betreuung und dem Aufbau von mehreren Facebook und anderen Social Media Seiten haben, können Sie sich jederzeit auf unsere Erfahrung verlassen und sich auf Ihre Kernkompetenzen sowie das Tagesgeschäft konzentrieren.
Vorteile Ihrer eigenen Facebook Fanpage:
- Mehr Verkäufe
- Bestandskunden pflegen & aktivieren
- Eigene Marken-Bekanntheit steigern
- Im Internet besser gefunden werden
- Facebook als Werbe-Kanal nutzen
- Empfehlungsmarketing bzw. virales Marketing aufbauen ( „Mund zu Mund Propaganda“)
- Informationen aus dem Unternehmen bekannt machen (z.B. geänderte Öffnungszeiten)
Warten Sie nicht länger, sondern nutzen Sie in Ihrem Unternehmen endlich auch die Vorteile von Facebook-Marketing.
Durch unsere langjährige Arbeit und über 100 erfolgreiche Projekte, konnten wir viele Erfahrungen sammeln. Dieses Know-How im Online-Marketing gaben wir u.a. bei Vorträgen von Google, der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer weiter.
Mit Know-How, Kreativität und Leidenschaft entwickeln wir auf unsere Kunden abgestimmte Marketing-Strategien, die Sie sicher und nachhaltig zum Erfolg führen. Gemeinsam setzen wir Ihr Online-Marketing so um, dass Sie langfristig Ihren Umsatz und Return-On-Investment steigern.
Jetzt kostenlosen Beratungstermin vereinbaren oder unter 0561 / 850 194 76 anrufen.