Social Media
Facebook's Werbekampagne – warum die Eigenwerbung jetzt dringend nötig ist
Wir alle haben es wahrscheinlich mitbekommen. Bei Facebook passiert im Moment einiges. Das größte soziale Netzwerk der Welt schaltet selbst eine Kampagne zur eigene Imagepflege und startet damit seine erste wirklich große Werbeoffensive auch außerhalb des eigenen Netzwerkes. Das interessante daran ist, dass Facebook die Werbung selbst abseits ihrer eigenen „Werbeplattformen“ ausspielt.
Erreicht Facebook die Menschen innerhalb Ihres Netzwerkes oder diversen Co-Netzwerken und aufgekauften Services etwa selbst nicht mehr richtig? Woran liegt es, dass Facebook auf einmal eine eigene Kampagne startet, die vor Allem die eigenen Vorteile von Facebook und spezielle Funktionen beleuchtet? Im heutigen Artikel möchte ich mich diesem Thema mit euch annehmen, los gehts!
Facebook startet eine eigene Kampagne
Wie bereits erwähnt, hat Facebook eine eigene Werbekampagne gestartet und die Offensive intensiv. Der Milliarden-Konzern geht selbst „Neue Wege“ und nutzt dabei in ihren Augen eigentlich veraltete Kanäle, so sollte man annehmen.
Mit einer riesigen TV-Kampagne macht Facebook vor Allem Werbung für eins, das eigene Netzwerk. Aber woher kommt diese Maßnahme? Sinkende Userzahlen, sowie sinkende Verweildauer der User in Facebook selbst scheinen der Grund. Die Kampagne ist definitiv eine Imagekampagne für das eigene Netzwerk.
Wie sieht die Kampagne aus und wie macht der Internetriese selbst Werbung?
https://www.facebook.com/shiploveahoi/videos/778041579013883/
Im oben dargestellten Video wird die neue Message, die Facebook mit den Nutzern teilen will klar. Was stört mich an Facebook? - Mache Facebook zu deinem Facebook. Facebook greift also die Problematik auf, die viele User wohl mit dem Netzwerk haben. Fehlende Individualität, unpersönliche Inhalte und eine Flut an Informationen. Wir Menschen sind es ja mittlerweile gewohnt in der Informationsflut zu leben, so denken wir zumindest oft.
Was ist das Problem an Facebook?
Facebook startet diese Kampagne natürlich nicht ohne Grund. Wie bereits oben erwähnt verliert das Netzwerk Nutzer und Interaktionsdauer der User. Für Facebook ist eben genau Das die Wertschöpfung. Mit steigendem oder fallendem Interesse der User am Netzwerk und vor Allem den dort gezeigten Inhalten ergibt sich der eigentliche Wert des Netzwerkes.
Klare, lange Useraufenthalte mit Spezifikationen, gut gepflegten Profilen etc. Sorgen für hochsensible Daten, die viel Geld wert sind und Unternehmen einen attraktiven Werbeplatz bieten, aber das ist ja allseits bekannt.
Aber warum haben die Nutzer einfach gesagt keinen oder weniger Bock auf Facebook? Ganz einfach. Es ist ein Haufen Trashcontent geworden. Der Grundgedanke der digitalen Vernetzung mit anderen Menschen und Firmen oder Künstlern, deren Leben man verfolgen will, ist lange dahin. Das Netzwerk funktioniert anders, als es eins gedacht war.
Jeder von uns besitzt wahrscheinlich einen Facebook-Account. Jeder hat eine gewisse Anzahl an Freunden dort und Seiten die er geliked hat. Jetzt nutzen immer mehr Seiten Facebook, vor Allem irgendwelche Visual Statement-Seiten, „Witzseiten“, Random-Inhalte, Reiseseiten oder Nischenprodukte wie Elternseiten.
Jetzt ist die Frage, wer braucht diese ganzen Seiten und welchen Mehrwert bieten diese Seiten? Im Endeffekt keine. Wenn der eigene mögliche Content aufgebraucht ist wird geklaut und das ist Gang und Gebe. Jede Seite postet Videos, die jeder schonmal gesehen hat. Auch Seiten wie mydealz oder Sky Sport News HD fangen an Random Videos zu reposten, mit irgendwelchen „witzigen“ Sprüchen.
Wird Facebook überholt?
Bei der Jugend dominieren Seiten wie 9GAG, Jodel, Dressed Like Machines und co. das Netzwerk. Alles Seiten, die durch Ihre Arbeit sehr groß geworden sind, aber im Endeffekt nur Trash produzieren. Das Netzwerk ist voll von Videos, Memes, Statements. Allgemeiner Content, den jeder konsumieren kann, aber im Endeffekt keiner braucht.
Dabei geht das eigentlich wichtige an Facebook total unter. Spezifizierte Inhalte, die neuesten News von Freunden. Das was die einzelnen User wirklich interessiert, aber selbst die Posten meistens nur das eigene Essen oder den Urlaub am Meer. Unternehmen retten Ihre eingebrochene Reichweite durch exorbitante Werbebudgets und Gewinnspiele, da es oft für hochwertigen Content nicht reicht oder die Zeit fehlt. Oft sehe ich auch, dass versucht wird mit fast keinem Aufwand Facebook zu betreiben. Wird am Ende einfach nur teuer.
Auch Facebook versucht dem entgegenzuwirken. Erweiterung des Newsfeed-Algorithmus werden immer radikaler. In einem meiner letzten Artikel habe ich dazu auch ein paar Worte verloren. Gerne kannst du dort deine Kenntnisse über die aktuellen Änderungen nachlesen. Was wird grundlegend geändert?
Facebook demmt die Auslieferung von Seiten stark an, sehr spezifisch angepasst an das Userverhalten der einzelnen Profile. Reaktion der Werbetreibenden ist wie sonst auch immer. Noch aggressiver, noch mehr und das Resultat wie so oft identisch. Noch mehr Abwehrhaltung durch den User.
Facebook zeigt viele Inhalte im Newsfeed garnicht mehr an, wenn die User nicht stetig mit den Inhalten einer Seite interagieren. Eher zeigen Sie sogar an, wo ein guter Kumpel jemand anderen verlinkt hat oder was er geliked hat. Die Problematik generell, es sind viel zu viele Inhalte, um Sie alle im Newsfeed darzustellen. Darum selektiert Facebook immer intensiver vor.
Wozu die Facebook Kampagne?
Um den sinkenden Userzahlen entgegen zu wirken unternimmt Facebook etwas. Reichlich spät in meinen Augen, aber besser als nie. Sie polieren das eigene Image auf, gehen dabei sehr selbstkritisch mit sich um, da Sie so natürlich vor Allem Sympathie wecken wollen. Daher auch die ausgehende Aussage vom User aus, was die Leute „individuell“ an Facebook stört. Dort greift Facebook genau diese Thematik, die ich oben beschrieben habe, auf.
Weiterhin sorgt der Einzug der Digitalisierung in der breiten Bevölkerung für nun doch mehr Angst, als zuerst angenommen. Natürlich ist das Wort „Digitalisierung“ einer alter Schuh und auch die Masse regt sich immer wieder darüber auf, dass eben nicht alles Neuland für Sie im Internet sei. Spricht man dann als Experte in diesem Bereich mal mit Freunden, fällt einem aber doch schnell auf, dass alle mit diesen Netzwerken und Technologien umgehen können, aber die Hintergründe und Zusammenhänge wieder nur wenige verstehen.
Mit der Kampagne will Facebook bezwecken, dass die Leute das Netzwerk für sich selbst wieder attraktiver machen können. Das funktioniert auch schon die ganze Zeit relativ einfach. Man erstellt Listen und deabonniert Seiten und Freunde, deren Inhalte man nicht mag oder einen stören. So kann man seine eigenen Inhalte selektiert Ausliefern und die Inhalte, die man sieht, selber bis zu einem gewissen Grad bestimmen.
Ob diese Idee von Facebook allerdings aufgeht, wage ich zu bezweifeln. Der User ist sehr faul geworden, gerade online. Man kann es ihm auch nicht verübeln. Es geht einfach einfach. Funktioniert eine Website nicht richtig, nutzen wir ja auch direkt das nächste Ergebnis und finden was wir brauchen. So können wir auch einfach auf andere Netzwerke zurückgreifen, anstatt uns ein paar Stunden Zeit zu nehmen, um Facebook dahingehend anzupassen, dass es uns gefällt.
Welche Folgen hat die Änderung des Netzwerkes?
Natürlich ist auch die Frage, welche Auswirkungen die aktuelle Position von Facebook für Unternehmen hat.
Grundlegend ist es schwieriger geworden, die eigene und potentielle neue Zielgruppen gezielt zu erreichen. Genau das macht eigentlich gutes Social Media Marketing aus. Die Effizienz bei Kosten und Nutzen ergibt sich aus der Möglichkeit, die Zielgruppe spezifisch und selektiert anzusprechen.
Wichtig ist hierbei immer nur, dass natürlich auch der Content stimmen muss. Viele vergessen das. Auch wenn du ein perfektes Produkt hast und genau deine Zielgruppe triffst bist du natürlich nicht der einzige Marktteilnehmer und muss dich gegen andere durchsetzen. Da kommen wieder viele Faktoren zusammen. Wie stark ist dein Markenname, wie stark die Konkurrenz? Welche Budgets hast du, wie hoch sind die Potentiale noch und und und.
Egal, wie sich der Newsfeed-Algorithmus oder das Netzwerk verändert: Starker Content hat viralen Charakter und bindet Kunden langfristig, so dass auch weitere, weniger virale Inhalte wahrgenommen und konsumiert werden. Nicht jeder, der einer Seite folgt ist ein Fan, aber genau eben darum sollten sich Unternehmen bemühen. 10.000 echte Fans generieren Mehr Umsatz als 100.000 Likes, die das eigentliche Unternehmen garnicht interessieren.
Um den Einschränkung entgegenzuwirken, können Unternehmen folgende Tipps mitnehmen:
- Bleibt konstant (richtet euer SMM wirklich langfristig aus und publiziert kontinuierlich Inhalte)
- Nicht zu viel (es hilft aber auch nicht, andauernd irgendwas zu posten)
- Interessante Inhalte (investiert lieber mehr Zeit in die Entwicklung guter Inhalte, als in andere Maßnahmen)
- Analyse (analysiert eure Ergebnisse für Optimierungen)
- TIPP (wer wirklich gute Inhalte hat braucht kaum zu analysieren, bei dem funktioniert es irgendwann von ganz allein)
Sollte Facebook sich stark in die Richtung entwickeln, Inhalte weiter einzugrenzen und User spezifizieren Ihre Profile ist die Ausrichtung für Unternehmen klar. Viral oder hochindividuell. Das würden meiner Ansicht nach erstmal nur noch Inhalte wirklich gut funktionieren, die entweder viralen Charakter haben oder auf die engsten Zielgruppen perfekt zugeschnitten sind und sich gleichzeitig gut von der Konkurrenz abheben können.
Fazit
Auch wenn Facebook im Moment Rückgänge verzeichnet, werden sich soziale Netzwerk mit Bestand halten. Natürlich kann es in 2 Woche etwas ganz neues geben. Man weiß ja nie woran einige arbeiten und wie schnell es gehen kann, hat das heutige Beispiel Facebook unter anderem vor einigen Jahren ja erst gezeigt.
Daher möchte ich mich nie zu 100% festlegen. Aber grundlegend kann man davon ausgehen, dass Facebook die Zeit erstmal überdauert und als Kanal eine gewisse Effektivität und Rolle im Inbound Marketing behalten wird.
Die Kennzahlen von TV-Sendern nehmen auch immer weiter ab, trotzdem halten Sie sich irgendwie, erschließen selbst neue Geschäftsmodelle und passen sich den Bedingungen an. Auch so wird es erstmal Facebook tun, sobald sich die Dinge ändern. Genau das machen Sie ja auch gerade.
Die Reichweite von Facebook-Posts und Werbeanzeigen - Was steckt dahinter?
Heute möchte ich mich mit euch über das Thema Facebook Reichweite unterhalten. Wie dir wahrscheinlich aufgefallen ist, sinken generell die Reichweiten vieler großer und kleinerer Seiten in Social Media aktuell stark, aber woran liegt das? Wir decken heute mal einige Inhalte des Algorithmus auf und ich zeige dir, warum er eventuell auch deine Inhalte stark einschränkt und andere Inhalte wiederum nicht.
Eins kann ich gleich verraten: Natürlich dämmt der Algorithmus oft Inhalte ein, manchmal vielleicht auch zu unrecht, aber oft liegt es auch an den Inhalten, die publiziert werden. Oft höre ich von Leuten: „Ah, das sieht eh keiner mehr, egal was ich mache“
Die alte Regel, dass man wirklich faszinierende und gute Inhalte erstellen sollte, besteht immer noch. Viele setzen sich zu sehr mit der Tricks und Möglichkeiten der Umgehung von Richtlinien auseinander, anstatt einfach Content zu produzieren, der funktioniert.
Wie funktioniert der Algorithmus grundsätzlich?
Der Algorithmus funktioniert grob gesagt sehr einfach. Er differenziert Inhalte so, dass die Inhalte beim Fan/User ankommen, die laut Facebook für ihn am relevantesten sind. Es geht also im Endeffekt bei dem Algorithmus nur darum zu ermitteln, welche Inhalte für einzelne User am relevantesten sind. Warum macht der Algorithmus das? Im Endeffekt liegt es daran, dass mittlerweile viel zu viele Inhalte in Facebook publiziert werden.
Dadurch muss Facebook eine Vorauswahl für den User treffen, damit dieser nicht überfordert ist und sich von der Plattform abwendet. Gehen wir mal davon aus, du selber würdest keine gefilterte Auswahl zu bekommen. Dann hättest du wahrscheinlich nach ein paar Wochen keinen Bock mehr, da du das was du sehen willst, kaum siehst und für dich nur noch schlechten oder unwichtigen Content siehst. Um für jeden User den besten Content zu filtern, nutzt Facebook verschiedene Kriterien im Algorithmus selbst. Diese bestimmen dass Auslieferungsraten, Preise bei Anzeigen und vieles mehr.
Welche Kriterien nutzt der Algorithmus für die Facebook Reichweite?
Der Algorithmus benutzt im wesentlich 3 Hauptkriterien, die die Relevanz eines Beitrages beeinflussen. Im wesentlichen sind es die Kriterien: Affinity, Weight, Decay. Im folgenden schauen wir uns an, was diese 3 Kriterien besagen.
Affinity
Eines der drei wichtigsten Kriterien ist die Beziehung zwischen deiner Seite, deinem Unternehmen oder dir mit dem User selbst. Wie gut ist die Freundschaft beispielsweise zwischen zwei Personen. Agiert ihr oft miteinander? Liken von Kommentaren von Usern oder dem Kommentieren des Users deiner Beiträge.
Zwischen Freunden zählt dann auch, wie oft sie sich markieren, schreiben und co. Es gibt zum Beispiel Profile, bei denen man sogar sieht, wenn diese Personen andere Verlinken und andere, die man seit 10 Jahren nicht gesehen etc. hat. Genau das liegt an dieser Einschätzung. Dadurch werden Inhalte an diese User immer stärker ausgestrahlt.
Was können wir daraus lernen? Haltet die Interaktion mit euren Usern hoch. Likes Beiträge, die sich von euch teilen, antwortet auf deren Kommentare oder Like diese. Erwähne User oder ähnliches.
Weight
Bei diesem Faktor zählt, was wir wohl alle immer für das wichtigste halten. Wie ist die Interaktion der User auf deine Beiträge selbst. Wie oft wurde Inhalt geliked, kommentiert und geteilt. Dazu zählt natürlich auch die Anzahl der Relation. Wie viele Impressionen hat der Beitrag im Verhältnis dazu erhalten.
Haben den Beitrag beispielsweise 100.000 Leute gesehen, aber er hat nur 400 Likes. Ist die Gewichtung von Likes zu Impressionen einfach verdammt schlecht im Vergleich zu einem Beitrag der 1000 Leute erreicht und 350 Likes erzielt. Auch wenn der Beitrag mit 400 Likes in absoluten Zahlen besser aussieht.
Decay
Mit Decay ist das Timing eures Postings gemeint. Eigentlich sagt man, dass man dann posten sollte, wenn es am authentischsten ist, aber der Algorithmus wertet diesen Faktor wohl mit am höchsten. Worauf wird dabei geachtet?
Je kürzer der Post her ist, seitdem die relevante Zielgruppe in Facebook online gegangen is, desto besser. Im Klartext. Wenn der User gerade online gegangen ist, und du dann direkt postest, wäre es die beste Zeit. Bei hoher Relevanz bei anderen Faktoren schafft es dein Post auch noch später in die Newsfeeds der User.
Diese drei Faktoren bilden die wichtigsten Faktoren im gesamten Algorithmus zur Beeinflussung des Newsfeeds.
Warum werden Beiträge oft nicht mehr wahrgenommen oder die Facebook Reichweite sinkt?
Um ehrlich zu sein, sehe ich viele Seiten die keine guten Interaktionen haben aber ständig etwas posten. Sehen wir jetzt mal von den ganzen Seiten ab, die sich Unmengen an Fake-Likes gekauft haben, sehe ich viele Seiten mit wirklich nicht guten Inhalten.
Langweilige, sich wiederholende Posts, Hauptsache viele, die irgendwas aber auch nichts aussagen. Dadurch kann die Facebook Reichweite im Endeffekt am meisten eingeschränkt werden. Schlechte Inhalte verbreiten sich nicht und stören auch die Interaktion der bestehenden Fans. Publiziere lieber weniger oder wenige Inhalte, aber dafür wirklich gute Inhalte, wenn du gute Facebook Reichweite erzielen möchtest, die dich und dein Unternehmen auch weiterbringen.
Wenn du deine Inhalte nicht optimal an diese Vorgaben angepasst sind, kommt es natürlich zu einer Einschränkung der Reichweite. Wie weit die Facebook Reichweite eingeschränkt wird, lässt sich detailliert immer sehr schwer sagen. Dazu bräuchte man Daten von der Facebook Reichweite vor, während und nach dem Einbruch der Reichweite. Generell bemerkt man ja sinkende Interaktionsraten.
Diese Interaktionsraten schwanken immer mal wieder mehr oder weniger. Aber generell sollten sie im Idealfall einen eine steigende Tendenz aufzeigen, außer nach einem Hype oder extremen Marketing-Maßnahmen, die den generellen Flow der Seite übersteigen. Man muss immer beachten, warum wieso und aus welchen Gründen es Ausschläge in beide Richtungen geben kann.
Weiterhin berücksichtigt der Algorithmus von Facebook, der den Newsfeed der User bestimmt auch weitere Faktoren. Ich habe dir hier nochmal im Überblick verschiedene Faktoren aufgelistet, die eine Rolle spielen.
Relevanz
Die Beziehung zwischen euch und den Fans ist entscheidend. Deine Fans sollten die Inhalte immer wieder spannend finden und du kannst Facebook über „die bevorzugten Zielgruppen“ mitteilen, welche das sind.
Interaktion
Die User müssen mit euch interagieren. Die Art der Interaktion ist weniger relevant. Das Betteln um Interaktion straft Facebook aber ab.
Postingzeitpunkt
Am besten veröffentlichst du Inhalte, wenn deine Zielgruppe auch gerade online ist
Kontinuität
Verteilt eure Posts innerhalb der Woche gleichmäßig, nicht 6 Posts an einem Tag und dann wieder eine Woche absolute Stille
Zielgruppen
Wie aktiv ist eure Zielgruppe selbst auf Facebook, wie oft ist diese Online? Passt eure Aktivität derer eurer Zielgruppe an
Statistiken
Hier könnt ihr nach einiger Zeit lesen, was funktioniert und was nicht funktioniert. Arbeitet mit den Daten, die euch Facebook ausliefert, dafür sind sie da
Format und Zweck
Ihr habt sicherlich diverse Ziele in Social Media. Passt auf, dass eure Inhalte zu euren Zielen passen und führen, sonst bringen euch hohe Interaktionen wenig für eure Unternehmensziele
Abwechslung
Immer dieselben Inhalte wiederholen langweilt nicht nur die User, sondern auch Facebook wird euch langfristig dafür nicht befürworten
Keine/weniger Tricks
Natürlich könnt ihr euch anhand der Kriterien einen Vorteil verschaffen oder schlechte Angewohnheiten, die ihr bisher hattet abstellen. Letztlich versucht aber einfach gute Inhalte zu generieren, denn bei der nächsten Änderungen können eure „Tricks“ schon wieder schädlich sein
Video-direkt-Upload
Das Einbinden von Youtube-Videos ist oft der einfachere Weg, aber Facebook wertet dein „Video“ einfach als einen normalen Link
Keine Hoaxes, kein Spam & wenig werblich
Ihr wisst genau, was hier gemeint ist. Auch wenn man die Inhalte gerne so platziert oder anbringt, da es einfach ist, wird man langfristig weniger Nutzen davon haben
Wie können wir also die Problematik der eingedämmten Facebook Reichweite umgehen?
Im Endeffekt bleibt nur ein Hebel, der deine Facebook Reichweite auf einem sehr guten Level hält. Die Inbound Marketing Spezialisten predigen es schon seit Beginn. Du musst einfach faszinierende Inhalte mit deiner Zielgruppe teilen. Was genau immer wirklich faszinierend oder genial bei Inhalten ist, ist leider nicht zu pauschalisieren. Das resultiert aus deiner Zielgruppe, deren Vorlieben, deren Position in der Buyer’s Journey und vielen weiteren Faktoren.
Merken kannst du dir an dieser Stelle, dass es neben dem faszinierenden Content noch einen weiteren Hauptpunkt gibt. Dieser ist die richtige Auslieferung am richtigen Zeitpunkt. Gerade wenn du Online Menschen erreichen möchtest und oder Ihnen etwas verkaufen willst, musst du nicht nur faszinierende Inhalte haben, sondern dies auch am richtigen Punkt der Buyer’s Journey des Kunden ausrichten und platzieren.
Facebook Reichweite bei Werbeanzeigen
Auch die Reichweite bei verschiedenen Anzeigen kann stark variieren. Woran liegt das genau? Hierbei muss ich vorweg sagen, dass es auch immer Unterschiede zwischen den einzelnen Anzeigen gibt, die andere Ziele ansteuern. Du du sicherlich weißt, kannst du bei Facebook Ads dein konkretes Ziel einer Anzeige bestimmen.
Zum Beispiel Videoaufrufe oder Seitenlikes, Beitragsinteraktion etc. Dort gibt es sehr viele verschiedene Möglichkeiten. Am Ende gibt es aber immer eine gewisse Reichweite und einen Preis pro Ergebnis. An diesen Kennzahlen kannst du festmachen, ob deine Reichweite eingedämmt (schwach) ist oder sehr gute Kennwerte liefert.
Wann ist eine Werbeanzeige gut?
Wieder eine Frage, die ich in der Agentur oft gestellt bekomme, aber die einfach schwierig zu beantworten ist. Eigentlich ist eine Anzeige gut, wenn sie das ausgewählte Ziel zu einem relativ kleinen Preis pro angestrebten Ziel pro User besitzt. Sagen wir in diesem Bereich mal 0,001€ bis 0,70€. Das liegt natürlich immer am Ziel. Wenn man pro neuen Facebook-Like 0,70€ oder mehr bezahlt, kann eine Fanbase von 10.000 Menschen schonmal echt teuer werden.
Sind die 0,70€ allerdings der Preis, den ein Unternehmen benötigt um ein Produkt im Wert von 10€ auf der Website zu verkaufen, ist der Preis je nach Konversion und Rate auf der Website sehr vielversprechend und damit könnte man sofort skaliert die Frequenz und das Budget erhöhen um eine Menge Umsatz zu machen.
Wann wird die Facebook Reichweite von Werbeanzeigen maximiert und was minimiert?
Facebook steuert den Preis eurer Anzeigen und die Auslieferungsrate für das verfügbare Budget. Angegeben ist immer ein „Schätzwert“, auf den Ihr euch in der Regel aber 0 verlassen könntet oder solltet. Sind eure Inhalte nämlich wirklich gut, übersteigt Ihr die Angaben um ein Vielfaches. Wenn Ihr das noch nie getan habt, solltet ihr euch Gedanken über euren Content machen.
Die folgenden Faktoren sorgen dafür, dass eure Anzeige weniger ausgeliefert wird:
- Mehr als 20% Text auf der Anzeige kann die Auslieferung verhindern
- Viel Text verringert die Auslieferung der Anzeige
- Die geringe Relevanz für die Zielgruppe (Relevanzfaktor)
- Die Größe eurer Zielgruppe ist zu groß
- Das Budget ist einfach zu niedrig, gerade am Anfang
- Wenig Interaktionen mit der Anzeige im Verhältnis zur Anzahl der Impressionen
Die folgenden Kriterien sorgen dafür, dass eure Anzeige vermehrt ausgeliefert wird
- Relevanzfaktor 9 oder 10
- Genau getroffene, spezifische Zielgruppe
- Perfekte Budgetplanung
- Aktuelle Thematik
- Virale Inhalte
Schaffst du es, wirklich gute Inhalte zu erstellen, wirst du kaum Budget brauchen. Wieso? Weil Facebook davon lebt. Wovon? Genau, von richtig guten Inhalten. Im Endeffekt lebt Facebook davon, dass die verschiedenen Typen von Menschen, die sich im sozialen Netzwerk aufhalten, Inhalte konsumieren, die Ihnen gefallen und von denen Sie gerne mehr hätten.
Dadurch lebt Facebook und viele Werbetreibende vergessen das oft. Erstellst du also grandiose Inhalte, wird Facebook auch die Auslieferung befürworten, erhöhen und sogar „kostenlos“ unterstützen. Wann ein Inhalt viralen Charakter hat, ist schwer zu beurteilen, aber du selbst wirst es merken, weil deine Videoaufrufe etc. Werden schlagartig in die Höhe schießen. Am Ende entscheiden die User, ob du wie es so schön heißt „viral gehst“.
Facebook zeigt extrem gute Videos auch als Vorschläge in der Zielgruppe zu anderen Videos an, die sie gerade sehen können. Virale Inhalte haben unglaublich niedrige Preise, wie zum Beispiel 0,001€ pro Interaktion. Am besten pro Like oder Kommentar. Wie Vitalität zustande kommt, werde ich nochmal separat in einem anderen Artikel behandeln.
Fazit
Am Ende ist wichtig, dass wie bei fast allen Online-Marketing-Maßnahmen auch in sozialen Medien eure Inhalte gut sind. Content ist King ist ein wirklich oft zitierter Satz, hat aber wirklich die gewisse Tiefe. Es geht eigentlich allein darum. Letztlich noch um das Seeding der Inhalte, aber das fällt umso leichter, umso besser der Content ist.
Ihr könnt mit dem Einhalten der oben aufgeschlüsselten Faktoren einfach umgehen, unnötige Fehler zu machen. Es wird euch aber nicht davon abhalten, euch Zeit zu nehmen, um wirklich gute Inhalte zu erstellen oder viel Geld in die Hand zu nehmen, um wirklich guten Content einzukaufen.
Facebook Gewinnspiele - Was du beachten solltest und wie du sie erfolgreich einsetzt
Heute geht es um das Thema Facebook Gewinnspiele. Ein mittlerweile sehr verbreitetes Thema, welches auch von vielen Unternehmen genutzt wird. Der Einsatz von Gewinnspielen kann dir dabei helfen in verschiedenen Bereichen kurz- und langfristige Ziele zu verfolgen.
Jedoch gibt es nicht wenige Beispiele, bei denen Gewinnspiele zwar starke Ergebnisse liefern, aber keine langfristigen Wert für das Unternehmen haben. Je nach Einsatz für den Gewinn kann es daher ein sehr teures Instrument im Social Media Marketing werden. Ich werde dir heute zeigen, wie du deine Facebook Gewinnspiele gewinnbringend und vor Allem rechtssicher aufbaust. Es gibt nämlich auch von Seiten Facebooks einige Richtlinien die hierbei beachtet werden sollten.
Wozu werden Facebook Gewinnspiele in der Regel genutzt ?
Wie sich anhand der vielen Gewinnspiele auf Facebook zeigt, ist das Ziel von Gewinnspielen oft identisch. Unternehmen erhoffen sich durch diverse Gewinnspiele eine enorme Reichweite und einen Aufbau ihrer eigenen Facebook-Fanpage. Das ist im ersten Moment natürlich eine sinnvolle Taktik, da sich der Aufbau durch Gewinnspiele oft vereinfachen lässt.
Dadurch ist klar, wir als Unternehmer veranstalten natürlich keine Gewinnspiele, weil wir gerne was zurückgeben wollen. So wird es natürlich oft suggeriert, aber das ist in der Welt des Marketings natürlich normal. Wie schon erwähnt geht es meistens um die Bekanntmachung einer Marke, Aufbau von Fans oder Reichweite in sozialen Medien oder auch speziellen Zielen, wie der Erhöhung des Traffics der eigenen Website. Je nachdem, wie das Gewinnspiel aufgebaut ist.
Die typischen Facebook Gewinnspiele
Schauen wir uns zunächst doch einmal an, wie Gewinnspiele normalerweise auf Facebook aussehen. Dies gilt jetzt natürlich nicht für alle Firmen, aber mir fällt es doch immer wieder auf! Die meisten Gewinnspiele sind vom eigentlich Sinn der Seite weit entfernt. Bauunternehmen verlosen 2x2 Tickets für ein Fußballspiel der Bundesliga und dafür müssen die Facebook-Nutzer die Facebook-Seite liken und den Beitrag teilen.
Dieses Szenario lässt sich auf viele größere und kleinere Firmen übertragen. Im Falle solcher Facebook Gewinnspiele gibt es die folgenden Fehler:
- Inhaltsentfremdung
- Verstoß gegen Facebook-Richtlinien
- Wenig Nachhaltigkeit
Inhaltsemtfremdung
Die Problematik solcher Facebook Gewinnspiele ist einfach. Firmen, vor Allem diese die in spezifischen Branchen agieren, versuchen mit Themen an die breite Masse zu punkten. So funktioniert zielorientiertes Social Media Marketing leider nicht. Ich kenne auch die Artikel, über klassische städtische B2B Firmen, die es geschafft haben, über 70.000 Facebook-Fans zu generieren.
Schöne Artikel, aber wie sehr beeinflusst das den Erfolg des Unternehmens? Die Fußballinteressierten, die am Gewinnspiel teilgenommen haben, weil sie an den Fußballkarten interessiert waren, haben bestimmt keinen Bezug zum Unternehmen um das es eigentlich ging.
Verstoß gegen die Facebook-Richtlinien
Je nachdem, wie ein Gewinnspiel aufgebaut ist, verstößt es gegen die Richtlinien von Facebook und kann im schlimmsten Fall zu einer Klage führen. Weiterhin sollten viele Dinge beachtet werden, damit dein Gewinnspiel nicht nur von den Facebook-Richtlinien her sicher ist, sondern auch so aufgebaut sein, dass du nach der Bekanntgabe keine Ansprüche von Teilnehmern hast, die nicht gewonnen haben.
Es wäre für dich weniger optimal, wenn es durch wenig Recherche deinerseits dazu kommen sollte. Welche Richtlinien du beachten solltest, wie du dein Gewinnspiel am besten aufbaust und worauf du achten solltest, behandeln wir in einem weiteren Kapitel weiter unten in diesem Artikel.
Nachhaltigkeit
Dieser ist eigentlich der wichtigste der drei genannten Punkte. Dass dein Unternehmen durch die Nichteinhaltung der Richtlinien abgemahnt wird, ist eher selten der Fall, aber du solltest es trotzdem nicht darauf anlegen. Dass der Inhalt des Gewinnspiels nicht unbedingt mit deinem Unternehmen oder Branche in direkter Verbindung steht, ist eigentlich auch nicht das größte Problem. Je nachdem wie du das Gewinnspiel aufbaust, kann es trotzdem noch erfolgreich werden.
Was ist das Zeil deines Gewinnspiels?
Kommen wir also zum wichtigen Punkt. Was hast DU / DEIN Unternehmen von solchen Gewinnspielen? Ich sage es dir, nichts! Teilweise hast du danach sogar nur noch mehr Probleme als du es vorher schon hattest. Sagen wir mal dein Unternehmen bewegt sich in einer Branche, die nicht gerade Massenprodukte wie Modehersteller oder Nahrungsmittelanbieter an die Konsumenten bringen wollen. Also generell Marken, die nicht nur durch Ihren Namen und deren Größe leben, sondern vor Allem von ihrer Qualifikation.
Diese Unternehmen haben es im Bereich Social Media eh schon etwas schwieriger. Als Hersteller von Protein-Shakes oder einer „coolen“ neuen Jugend-Mode-Marke ist es da schon wesentlich einfacher. Oder auch im Bereich Sport ist es wesentlich einfacher. Das Problem an solchen Gewinnspielen ist, dass deine neuen Fans, die du gewinnen wirst, einfach keine Fans sind. Sie haben keinen Bezug zu deinen Produkten, zu deinen Dienstleistungen oder deiner Branche.
Potenzielle Probleme
Sie werden nie wirklich aktiv mit dir interagieren und dann hast du das heutzutage leider typische Bild auf Facebook. Ein Unternehmen mit 100.000 Fans postet Content und bekommt 3 Likes. Das ist nicht nur ineffizient, sondern mittlerweile einfach nur noch peinlich. Oft wurden einfach Fans gekauft oder durch sinnfreien Facebook Gewinnspiele generiert, nie qualifiziert und vor allem nicht richtig betreut.
Es ist sogar besser die Likes zu kaufen, als inaktive Fans durch Facebook Gewinnspiele zu generieren. Warum? Nehmen wir an, du möchtest später Produkte oder was auch immer in deiner Zielgruppe, also deinen Facebook-Fans selbst bewerben. Jeder der versteht, wie sich die Preise für Facebook-Werbung zusammen setzen, wird es jetzt schon wissen.
Keine Interaktion wird dich teuer zu stehen kommen
Im Endeffekt richtet sich der Preis nach der Interaktionsrate mit der beworbenen Zielgruppe. Das heißt, dass wenn niemand auf deine Anzeigen reagiert, sie für dich extrem teuer werden. Die ganze „Fans“, die wegen diverser Fußballkarten auf deiner Seite waren, werden sich nie für deine normale Dienstleitung oder deine Produkte aus der Baubranche interessieren (Im Normalfall). Die gekauften Fans sind wenigstens nicht online und bekommen deine Anzeigen ausgestrahlt, somit verfälschen oder erhöhen sie deine Klickpreise auch nicht.
Wie schon bereits erwähnt, sind deine Follower absolut inaktiv und dein Profil wird immer weniger echt und gut aussehen. Dein Profil gefällt vielen Leuten, aber niemand ist aktiv. Sieht natürlich immer super aus. Sehe ich auf Facebook und anderen Social Media Kanälen leider viel zu häufig. Manchmal liegt es aber auch am unfassbar schlechtem Content, siehe dazu zum Beispiel Nivea.
Weiterhin schätzen die Algorithmen von sozialen Netzwerken auch die Abhängigkeit von Followern zu Interaktionen, um eine Facebook-Seite in Ihrer Qualität einzustufen. Da schneiden solchen Seiten natürlich dementsprechend schlecht ab. Neben den genannten negativen Effekten, können sich diese ganzen inaktiven Follower noch auf viele andere Bereich ausweiten.
Weiterhin. Worin besteht der Mehrwert für euer oder dein Unternehmen? Wir haben jetzt ganz viele Facebook-Fans. Die Umsätze sind dadurch nicht wirklich gestiegen, zumindest spätestens, wenn man die Kosten für die ganzen Facebook Gewinnspiele berücksichtigt (Wert des Gewinns + Arbeitszeit der Mitarbeiter oder Agentur).
Die ganzen Aktionen werden einfach nicht Nachhaltig sein. Hinzukommt, dass eh nicht jeder Fan deine Beiträge auf Facebook sieht, da Unternehmen für die komplette Fanreichweite immer Werbebudget bezahlen müssen. Dann sehen dir wirklichen Fans ohne Investment deine Inhalte nichtmal mehr.
Was solltest du bei Facebook Gewinnspielen beachten?
Facebook selbst hat für Gewinnspiele Richtlinien festgelegt. Es lohnt sich, diese einfach auch mal durchzuschauen. Die kompletten Richtlinien findest du hier
Grundlagen
- Bezeichnung oder Name des Veranstalters eines Gewinnspiels
- Die Teilnahmebedingungen (falls diese vorhanden sind)
- Beginn und Ende des Gewinnspiels
- Genaue Beschreibung des zu gewonnenen Wertes (+ eventueller Zusatzkosten)
- Bekanntgabe der Auslosung/der Gewinner
- Regen, nach denen ein Gewinner schließlich ermittelt wird (Auslosung oder eine Jury)
- Die Art und Weise der Gewinnausschüttung (Versand, Abholung o.ä.)
- Datenschutzhinweise
Spezifikation innerhalb von Facebook
Was viele Unternehmen anscheinend nicht Wissen ist, dass die Art und Weise der Teilnahme nicht willkürlich gewählt sein darf. Vor Allem verbietet Facebook hier Optionen, die den Teilnehmer dazu zwingen, Inhalte der Unternehmen mit ihrem Profil zu verbinden oder durch ihr Profil zu teilen. Somit möchte Facebook die Privatsphäre der User schützen. Im folgenden habe ich mal aufgelistet, was laut Facebook selbst innerhalb der eigenen Richtlinien erlaubt ist.
So sollten gute Facebook Gewinnspiele aufgebaut sein
Natürlich kommt ein Gewinnspiel mit eigenen Produkten, gerade bei geringerem Bekanntheitsgrad nicht die Reichweite wie Facebook Gewinnspiele dieser Art. Aber es geht nicht immer um die Reichweite, auch wenn bei sozialen Medien alle davon sprechen. Es geht auch darum, welche Effekte die Reichweite hat und wie passend zur Zielgruppe ist.
Facebook Gewinnspiele für Fanbase
1 Millionen erreichte Menschen, die keinen Bezug zu seiner Seite haben sind im Vergleich zu 1000 Menschen, von denen 90% an deinen Angeboten interessiert sind, nichts wert. Versuche das Gewinnspiel mit deiner Fanbase zu teilen und später in der Bewerbung deines Posts. Das ist natürlich mit mehr Arbeit verbunden, als einfach zwei Fußballkarten zu kaufen und zu verlosen. Aber im Endeffekt wirst du langfristig mehr davon haben.
Facebook Gewinnspiele kommunizieren
Hier sehen wir ein Gewinnspiel eines unserer Kunden. Zu allererst machen dir darauf aufmerksam, dass es sich um ein Gewinnspiel handelt. Ist ja logisch. Es ist in diesem Beitrag unser Mittel zur Schaffung von Aufmerksamkeit. Direkt danach sprechen wir den eigentlichen Gewinn an, denn die User wollen natürlich sofort wissen, was man gewinnen kann und ob es sich für sie lohnt. Im nächsten Schritt folgen die Teilnahmebedingungen.
Schraube deine Erwartungen herunter
Hier ist ein Knackpunkt bei vielen Gewinnspielen, die ich auf Facebook sehe. Natürlich möchte das werbende Unternehmen maximale Aufmerksamkeit oder sehr viele Likes für die Page durch ein Gewinnspiel erzielen. Im Vordergrund für das Unternehmen steht natürlich das Ergebnis des Gewinnspiels und nicht die eigentliche Verlosung unter bestehenden und potentiellen Fans.
Jedoch solltest du hier ein beachten. Ist die Hürde zu groß, sprich die Bedingungen der Teilnahme stehen in keiner oder schlechter Relation zum eigentlichen Gewinn, so wird die Interaktionsrate dementsprechend niedrig sein. Erwartest du als Bedingungen viel von deiner Zielgruppe, dann muss in den Augen deiner Zielgruppe der Gewinn auch dementsprechened interessant sein.
Hier geht es nicht nur um den reinen Wert der Ware oder der Dienstleistung, sondern vor Allem darum, wie die User das Ganze einschätzen. Hier wird es wieder schwer zu pauschalisieren, aber in der Regel sollte klar sein, dass Nutzer keine 3 aufwendigen Aktionen durchführen, wenn es um einen Gewinn von 3€ oder so geht. Wir haben für einen Kunden uns somit für folgende Taktik entschieden. Der Einstieg, um erstmal am Facebook Gewinnspiel teilzunehmen, ist sehr einfach. Dadurch erhoffen wir uns hohe Interaktionsraten für das Gewinnspiel.
Mund zu Mund Propaganda
Dies begünstigt Klickpreise und Wirkung auf andere potentielle Interessenten. Weiterhin nehmen die User erstmal Teil, was im ersten Schritt auch das eigentliche Ziel sein sollte. Im nächsten Schritt ermöglichen wir den Teilnehmern durch weitere Aktionen eine höhere Gewinnchance zu erhalten.
Dadurch zwingen wir den User nicht zu zu viel, um mitzumachen. Weiterhin umgehen wir damit die Richtlinien von Facebook, indem wir diese Maßnahmen als optional und nicht zwingend notwendig zur Teilnahme am Gewinnspiel machen. Die Idee dahinter ist, dass die Leute auch bereit sind mehr zu machen, wenn sie eh schon einmal teilnehmen. Und es funktioniert.
Maximale Interaktionsraten für Facebook Gewinnspiele bekommen
Je nach Branche kann der Begriff, „maximale Interaktionsraten“ unterschiedlich definiert werden. Zum Beispiel ist die maximale Rate bei Massenprodukte eine andere als bei spezifischen Baufirmen im B2B Sektor. Hierbei solltest du vor Allem Punkte der Nachhaltigkeit im oberen Teil des Artikels beachten. Wenn dein Gewinnspiel wirklich zielgruppenspezifisch zünden soll, dann muss der Gewinn auch dementsprechend aussehen.
Am besten wählst du einen zielgruppenspezifischen Gewinn, der eine gewisse Rarität besitzt. Es geht im Endeffekt nichtmal um den Preis. Diesen Beitrag musst du natürlich je nach eigener Reichweite noch bewerben, um eine Menge Personen zu erreichen. Sind die Hürden gut gewählt, der Gewinn passend und deine Anzeigen sind professionell und richtig eingestellt, kann es mit der vielleicht viralen Reichweite auch schon losgehen. Alles zum Thema richtige Werbeanzeigen findest du in vielen weiteren Artikeln von mir auf diesem Blog.
Fazit
Ich hoffe, ich konnte dir das Thema Facebook Gewinnspiele etwas näher bringen. Auch hier geht es wie in vielen Bereichen des Marketings um eine Vielzahl von Faktoren. Wir können festhalten, dass nur eine riesige Reichweite bei daraus resultierenden inaktiven Fans keine Nachhaltigkeit besitzt und du auf einige Eckpunkte achten solltest um zum einen rechtssicher und erfolgreich mit Facebook Gewinnspielen unterwegs zu sein. Bis zum nächsten Artikel und bis dahin viel Spaß beim Facebook-Marketing.
Durch unsere langjährige Arbeit und über 100 erfolgreiche Projekte, konnten wir viele Erfahrungen sammeln. Dieses Know-How im Online-Marketing gaben wir u.a. bei Vorträgen von Google, der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer weiter.
Mit Know-How, Kreativität und Leidenschaft entwickeln wir auf unsere Kunden abgestimmte Marketing-Strategien, die Sie sicher und nachhaltig zum Erfolg führen. Gemeinsam setzen wir Ihr Online-Marketing so um, dass Sie langfristig Ihren Umsatz und Return-On-Investment steigern.
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Influencer Marketing - Die Schattenseiten und gewinnorientierter Einsatz von Meinungsführern
Influencer Marketing ist wohl eines der beliebtesten Themen im Marketing der letzten zwei Jahre. Die Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen durch sogenannte Influencer sollen die Umsätze ankurbeln und Vertrauen bei potentiellen Zielgruppen erzeugen.
Die Idee dahinter ist einfach. Ein Influencer hat eine Fanbase oder Followerschaft aufgebaut, die ihm vertraut und seinen Empfehlungen vertraut oder ihm nachahmt. Gerade bei jungen Zielgruppen, die sich in der Regel schneller beeinflussen lassen, scheint diese Form des Marketings zu funktionieren. Das beste Beispiel ist die wohl erfolgreichste Youtuberin des Landes. Bibis Beauty Palace mit Millionen von Followern in diversen sozialen Netzwerken wie Facebook, YouTube und Instagram.
Die Preise der erfolgreichsten Influencer sind mittlerweile drastisch gestiegen und liegen im Bereich von Bibis Beauty Palace gerne bei Einnahmen von rund 80.000€ Netto im Monat.
Für Firmen stellt sich die Frage, wie sie Influencer Marketing gewinnbringend einsetzen, ohne sinnlos Budget zu verschwenden. Denn am Ende einer jeder Marketing Maßnahme geht es wie wir alle wissen nur um den Return On Investment. Was hat mir die Kampagne gebracht.
Wurden Umsätze generiert, ist das Unternehmen dadurch gewachsen und hat sich die Marke gestärkt und etabliert. Gerade im sozialen Netzwerk werden Firmen im Bereich Influencer Marketing immer aktiver. Die Influencer und Blogger vermarkten zahlreiche Produkte und bieten ihren Followern „exklusive“ Rabattcodes und Preisnachlässe.
Die Schattenseite des Influencer Marketings
Jeder der sich im Bereich Influencer Marketing auskennt und für den soziale Netzwerke keine Neuheit sind weiß, dass es in den sozialen Netzwerken eine hohe Anzahl an Influencern gibt, die ihren Erfolg gerne etwas aufpeppeln. Das machen sie, indem sie Follower, Likes und Kommentare kaufen und sich in sogenannten Pods zusammenschließen. Das im Endeffekt auf Kosten der Werbetreibenden Firmen, die teilweise hohe Summen an die Influencer bezahlen.
Gerade aufstrebende Influencer nutzen häufig die Möglichkeiten des Fakens um zu wachsen. Was heißt das konkret ? Ich könnte dir nun 20 Webseiten zeigen, auf denen du sofort 10.000 Instagram Follower kaufen kannst. Früher war das sogar gar nicht so einfach, denn 10.000 Fake Accounts sehen zwar nett aus aber liken keine Beiträge. Auch dafür wurde mit der Zeit eine Lösung gefunden. Mittlerweile können für alle sozialen Netzwerke sogar Like-Pakete gekauft werden. Das funktioniert folgendermaßen.
Der Influencer bucht ein Like-Paket bei einem der besagten Dienstleister. In den kommenden 30 Tagen bekommt er automatisch eine bestimme Anzahl an Likes und Kommentaren auf seine Fotos, Bilder und Videos etc. Schon schaut das ganze echt aus und ist für Unternehmen nur noch schwer von realen, wirklichen Influencern zu trennen. Mittlerweile hat man gemerkt, dass wohl branchenübergreifend fast alle erfolgreichen Influencer am Anfang etwas „nachgeholfen“ haben. Wie erkennst du jetzt aber Fake-Influencer? Dazu mehr im nächsten Absatz.
Instagram Pods möchte ich in diesem Artikel eine besondere Aufmerksamkeit widmen. Diese Pods sind Gruppierungen von Influencern. Sie schließen sich in Gruppen zusammen und Supporten sich gegenseitig. Im Grunde nicht schlimm. Sie tauschen Kommentar gegen Kommentar und Like gegen Like aus. Dabei puschen sie gegenseitig ihre Accounts und lassen vor Allem das Follower, Like zu Kommentaren- Verhältnis besser aussehen.
Unternehmen sollten aber darauf achten, dass die 100 Kommentare von Usern, die die mit 10% beworbene Handyhülle nicht wirklich schön finden oder direkt bestellen, sondern einfach Kommentare auf solchen Pods sind. Jeder der selbst aktiv auf Instagram ist weiß, wie oft kommentiert man Bilder von Influencern, denen man folgt. Manchmal, wenn es sich um Gewinnspiele oder andere Besonderheiten handelt. In der Regel aber eher nicht.
Soll ich Influencer wirklich nutzen?
Es gibt verschiedene Tools, mit denen du relativ schnell erkennen kannst, wie real ein Profil und die Fans eines Followers sind. Mit Tools wie SocialBlade.com könnt ihr Accounts und ihr Wachstum checken. Auffällig wird es, wenn ein Account kaum Wachstum aufzeigt und auf einmal in wenigen Tagen seine Fanbase um ein Vielfaches steigert. Hier muss immer berücksichtigt werden, ob dies durch besondere Umstände passiert ist.
Faktoren für plötzliches Wachstum können sein: Virale Inhalte, TV-Auftritt, Erwähnung durch andere große Influencer und einiges mehr. Mit TwitterAudit können sie zum Beispiel die Anzahl der echten Follower von TwitterAccounts ermitteln lassen. Weiterhin ist ein guter Tipp. Schauen sie bei Bloggern auf das Verhältnis von Followern und Traffic auf deren Website/Blog. In der Regel haben sie wenig bis keinen Traffic auf ihrem Blog, wenn sie sich einfach eine hohe Anzahl an Followern gekauft haben. Auch auf InfleuncerDB kannst du dir die Wachstumsraten anschauen und Unstimmigkeiten feststellen.
Die Wahrheit über den Return on Investment (ROI)
Der ROI soll schlecht sein. Mittlerweile wissen viele Unternehmen, dass der Return On Investment bei Influencer Marketing nicht immer so ausfällt, wie man sich das gerne vorstellt. Das liegt vor Allem daran, dass Influencer mit einer gewissen Reichweite hohe Preise haben. Ein Influencer mit ca. 15.000 Followern kann laut InfluencerDB schon ca. 70€ pro Post verlangen. Dieser Wert richtet sich auch immer nach seinem sogenannten Media Earned Value.
Der Media Earned Value
Bei der Betrachtung der Qualität von Influencern geht es nicht immer nur um die reine Anzahl an Fans. Gehen wir nach unseren Erfahrungen in diesem Bericht von einem Influencer aus, der auf Fakelikes und Fakekommentare verzichtet. Dann berechnet der Media Earned Value ziemlich genau den Wert eines Influencers und seiner Reichweite. Es wird dabei nämlich nicht nur die reine Anzahl an Followern berücksichtigt, sondern auch das Verhältnis von Likes zu Fans, das Verhältnis von Kommentaren zu Fans und die Postingfrequenz.
So zeigt der Media Earned Value auf, wie stark die Zielgruppe an den Influencer gebunden ist. Bekannte Influencer aus dem deutschen Bereich, wie beispielsweise Magic_Fox haben einen Media Earned Value von 6.585€ pro Post. Der MediaEarnedValue von Influencern wie den beiden durch musica.ly bekannt gewordenen Mädchen lisaandlena mit 12 Millionen Followern liegt aktuell bei über 60.000€ pro Post.
Wie du siehst, können die Preise schnell stark wachsen. Dabei muss man immer berücksichtigen, ob sich Investitionen im Influencer Marketing in diesem Preisspektrum lohnen. Kommen durch Werbung dieser Art zukünftig genügend Verkäufe rein um die Investition gewinnbringend zu nutzen oder nicht? Ist der dadurch generierte Markenaufbau stark genug, um kosteneffizienter als andere Maßnahmen zu funktionieren.
Diese Frage solltest du dir bei all deinen Marketingmaßnahmen stellen. Nicht nur im Online Marketing, sondern generell. Im Endeffekt kann jeder Kanal oder jede Maßnahme von einem Unternehmen durchgeführt werden. Welche Maßnahmen für die spezielle Branche am effektivsten sind, musst du meistens selbst identifizieren oder bei anderen, bereits etablierten Unternehmen erahnen.
Wie nutzt man Influencer Marketing nun für sein Unternehmen?
Wichtig ist im Endeffekt, dass man die Influencer gewinnbringend nutzt. Dabei solltest du darauf achten, dass du die richtigen Influencer auswählst. Im folgenden habe ich ein paar Kriterien notiert, die du bei der Auswahl beachten solltest.
- Echtheit der Follower und Stärke der Fanbase
- Passgenauigkeit zur Zielgruppe
- Multi-Channel Influencer (es bietet sich an, Influencer zu nehmen, die auf mehreren Channel aktiv sind)
- Bevorzugt Infleuncer mit guten Reichweite auf YouTube
Warum? In erster Linie ist es wesentlich schwerer auf YouTube groß zu schummeln und hier muss in der Regel hochwertiger Videocontent abgeliefert werden, der Vertrauen schafft und wirklich kreative Inhalte voraussetzt. Außerdem ist der Bezug zur Zielgruppe meist stärker, da die Betrachter den Influencer durch die zahlreichen Videos besser einschätzen kann
- Welche Ziele verfolgst du mit dem Influencer- Marketing? Reichweite, Markenbranding und oder Umsatzsteigerung?
Fazit zum Influencer Marketing
Somit können wir abschließend sagen, dass Influencer Marketing eigentlich eine gute Sache ist. Durch den Trust, den der Meinungsführer in seiner Followerschaft aufgebaut hat, verbindet er die Eigenschaften eures Produkte mit seinem eigenen Markennamen und die positive Stimmung der Zielgruppe gegenüber dem Meinungsführer lässt sich auf euer Produkt übertragen. Beachten musst du dabei immer nur die Echtheit des Influencers und seinen Einfluss auf die Zielgruppe.
Der bietet es sich an, einen Meinungsführer erstmal eine Zeit lang zu beobachten. Ab einer bestimmten Größe ist organisches Wachstum normal und du kannst die Erfolgsaussichten bei Zusammenarbeit besser beurteilen. An dieser Stelle habe ich noch einen guten Tipp für dich. Wenn du Influencer Marketing langfristig erfolgreich für dein Unternehmen nutzen willst, dann versuch gut wachsende Influencer früh an dein Unternehmen zu binden. Sind die Influencer erst einmal riesig, wirst du dementsprechende Preise bezahlen.
Erwischt du sie beim eigenen Aufbau und trittst früh in Kontakt und baust schnell Verträge auf, kannst du im Idealfall ihre später wesentlich größere Zielgruppe effektiver nutzen. Schau dir dazu weniger bekannte Meinungsführer an, die aber sehr aufstrebende Kennzahlen verzeichnen.
Facebook Ads - So funktioniert die direkte Produktbewerbung deines Onlineshops
In meinem heutigen Blogartikel möchte ich dir zeigen, wie du durch Facebook Ads direkt Produkte deines Onlineshops bewerben kannst. Ich selber finde diese Art und Weise des Verkaufes weniger attraktiv, da er viele Komponenten einer Inbound Marketing Strategie oft nicht berücksichtigt, aber es ist eine mögliche Funktion. Zudem gibt es den ein oder anderen Anwendungsfall, bei dem die direkte Produktbewerbung wirklich sinnvoll ist, aber dazu im späteren Verlauf des Artikels mehr.
In diesem Artikel lernst du:
- Was du bei direkten Produktverkäufen über Facebook beachten solltest
- Ich nenne dir meine Tipps für eine optimierte Vermarktung
- Durch Erfahrungen gebe ich dir konkrete Hinweise zur Einstellung der Kampagne
Facebook Ads, wir kennen Sie alle. Jeder der sich im Bereich des Online Marketings aufhält kommt heutzutage auch in den Kontakt mit sozialen Medien und Netzwerken wie Facebook. Diese Netzwerke haben eigene Möglichkeiten des Marketings innerhalb der Netzwerke entwickelt. Facebook bietet mittlerweile eine Vielzahl an Werbeformaten, Werbemöglichkeiten und Werbeplatzierungen an, mit denen wir versuchen können, unsere Kunden zu erreichen. Die sogenannten Facebook Ads.
Für meinen heutigen Artikel solltest du dich im Bereich Facebook Ads schon etwas besser auskennen. Idealerweise hast du selbst schon die ein oder andere Anzeige geschaltet und bist mit dem Business Manager von Facebook und einigen seiner Tools grundlegend vertraut. Wir werden heute hauptsächlich mit dem Tool „Werbeanzeigenmanager“ im Business Manager von Facebook agieren.
Produktverkäufe über deinen Onlineshop bewerben
Schauen wir uns zunächst einmal den Bereich im Business Manager an, indem wir heute arbeiten werden.
Beim Erstellen von Werbeanzeigen liefert Facebook Ads immer die Möglichkeit vorab ein Kampagnenziel festzulegen. In diesem Artikel beziehe ich mich explizit auf das Ziel Conversions. Das bedeutet, mehr Leute auf eine Website zu leiten, die dort dann Produkte kaufen sollen. Der direkte Verkauf von Produkten über das Kampagnenziel „Produktkatalogverkäufe“ ist auch möglich, besprechen wir aber in einem weiteren Beitrag, der in kürze folgen wird. Abonniert doch an dieser Stelle unseren Newsletter, dann verpasst du keine neuen Facebook-Insights von meiner Seite.
Warum lässt Facebook vorab ein Kampagnenziel festlegen ?
Diese Möglichkeit bietet Facebook, da aus verschiedenen Zielen einer Kampagne auch verschiedene Formate bei Werbeanzeigen resultieren. Nicht jede Werbeanzeige hat exakt dieselbe Aufmachung, sondern kann sich je nach Kampagnenziel in seiner Form, dem Format und den einzelnen Calls-To-Action Buttons unterscheiden. Das ist auch sinnvoll, denn wir wollen ja, dass unsere eingestellten Ziele mit der Kampagne auch erreicht werden. Wir beschränken uns heute auf das Kampagnenziel der Conversions.
Um die Werbeanzeige richtig zu nutzen, legen wir zu Beginn fest, wohin konvertiert werden soll. Für die Verkäufe in unserem Onlineshop wählen wir dazu „Website“ aus. Im nächsten Schritt müssen wir wie gewohnt die „Zielgruppe“, „Platzierungen“ sowie „Budget & Zeitplan“ einstellen.
Anzeigenoptimierung – was du beachten solltest
Im nächsten Schritt befassen wir uns mit der Einstellung für die Conversion. Hier kannst du im ersten Schritt entscheiden, ob du die Kampagne für die eigentlichen Conversions, Link-Klicks oder Impressionen optimieren möchtest.
Bei der Optimierung von Impressionen wird das Budget so verwendet, dass möglichst viele User deine Werbeanzeige sehen. Das heißt aber nicht, dass es auch viele Link-Klicks oder Conversions in deinem Shop geben wird. Ich würde dir von dieser Einstellung abraten, zumindest wenn es explizit darum geht, Produkte über Facebook Ads in deinem Shop zu verkaufen.
Bei der Optimierung nach Link-Klicks wird die Anzeige dahingehend optimiert, dass möglichst viele der User auf deinen Link oder auch Calls-To-Action Button der Anzeige klicken. Hier ist auch nicht gewährleistet, dass es sich dabei um die Personen handelt, die auch am häufigsten auf deiner Website eine Kaufaktion ausführen, was ja in diesem Artikel unser Hauptziel darstellt. Somit würde ich die Anzeigenschaltung für Conversions optimieren, so wie es bei diesem Kampagnenziel auch von Facebook empfohlen wird.
Conversion - Fenster
Mit dem darauffolgenden Conversion-Fenster gibst du an, in welchen Zeitraum der User nach dem Klicken auf deiner Werbeanzeige wahrscheinlich eine Handlung auf deiner Website vornehmen wird. Hier empfehle ich dir bei relativ kostengünstigen Einkäufen ein Zeitfenster von einem Tag zu wählen, bei Käufen mit einem höheren Kostenvolumen empfehle ich dir 7 Tage.
TIPP
Generell ist es schwieriger sehr teure Produkte direkt an eine neue Zielgruppe zu verkaufen, da große Investitionen bei potentiellen Kunden meist einer langen Recherche und Auswahl angeschlossen werden.
Gebotsstrategie
Bei der Gebotsstrategie ist e natürlich immer sinnvoll, nach den niedrigsten Kosten bei maximalen Erfolg zu wirtschaften. Diese Einstellung ist aus unternehmerischer Perspektive eindeutig, außer deine Strategie beruht darauf, den Markt einfach zu überschwemmen, da du durch Investoren oder eigenes Kapital wenig bis keine Grenzen hast, was Marketing-Budget angeht und einfach schnell Marktanteile gewinnen willst, aber wer hat das schon. Weiterhin kannst du ein Maximalgebot festlegen.
Wenn du weniger Erfahrungen mit Werbeanzeigen hast und deine Klickpreise noch nicht im Idealbereich sind, empfehle ich dir ein nicht zu geringes Gebot, da die Auslieferung deiner Anzeige sonst so gut wie nie stattfindet.
Werbezeitplan
Beim Werbezeitplan kannst du zwischen einer kontinuierlichen Auslieferung der Anzeige und eine Auslieferung nach Zeitplan wählen. Hier empfehle ich dir eine kontinuierliche Auslieferung, wenn du keine genauen Informationen über die Aktivität deiner Zielgruppe oder dem besten Zeitpunkt zur Erreichung deiner Zielgruppe hast.
Es bietet sich an, nach Zeitplan auszuliefern, wenn deine Produkte zu bestimmten Wochentagen mehr oder weniger relevant sind. Zum Beispiel hast du ein Produkt, über das sich erst ausgiebig informiert werden muss, ist eine Auslieferung zur späteren Stunde, wo die Zielgruppe in der Regel mehr Zeit hat, sich mit etwas zu beschäftigen, sinnvoller. Da müssen die meisten Personen im Regelfall nicht arbeiten oder sind beschäftigt.
Auslieferungsart
Hier empfehle ich dir die Standardauslieferung. Meiner Erfahrung nach erhöht eine beschleunigte Auslieferung nur den Klickpreis oder den Preis pro Interaktion und das ist bei einer kostenoptimierten Kampagnenstrategie wenig vorteilhaft.
Die Produkteinstellungen
Nachdem wir die Inhalte der Anzeigengruppe bestimmt haben kommen wir zur eigentlichen Werbeanzeige der Kampagne. Dort empfiehlt sich meiner Erfahrung nach ein Karussel, soweit du ein Produkt mit Produktdiversifikation bewerben möchtest. Das heißt, dass es von deinem Produkt mehrere Varianten gibt. Zum Beispiel Größen, Farben oder Geschmacksrichtungen. Eventuell auch einzelne Produkte sowie Pakete und Boxsets.
Videos sind ebenfalls eine sehr gute Option zur Bewerbung von Produkten. Dort kannst du in kurzer Zeit Vorteile oder coole, neue Features präsentieren und der Zielgruppe das Produkt schnell näher bringen.
ABER ACHTUNG! Wenn du Video-Content verwendest, MUSS dieser sitzen. Schnelle prägnante Aussagen, hochauflösende und ansprechende Aufnahmen. Wer mit Videos bei Facebook Ads überzeugen will, sollte sich den Grundsatz „Content is King“ zu herzen nehmen. Damit meine ich nicht nur, dass Content an sich King ist, sondern die Qualität des Contents vor Allem King sein muss.
Die Zielgruppe entscheidet bei Videos nämlich sehr schnell, ob du und deine Produkte cool und interessant sind oder einfach nur lahm und 0815 wie 200 Werbevideos zuvor auch schon. Warum gehe ich so genau darauf ein ?
Ein gutes Werbefoto oder ansprechende Produktfotos hat man einfach schneller zur Hand und sind in der Erstellung wesentlich einfacher zu bewerkstelligen, also wirklich gute Videoinhalte, die die Leute mitnehmen und zu einer Aktion motivieren. Hier musst du auch beachten, dass dein Video nicht zu lange sein darf, du hast nur wenig Zeit die Leute zu überzeugen.
Karussell-Anzeige
In meinen heutigen Beispiel möchte ich ein Karussell benutzen, um mehr Leute auf Produkte der Website aufmerksam zu machen. Ich empfehle dir hier maximal 4-5 einzelne Produkte zu verwenden, die sich im selben Produktspektrum bewegen. Hast du zum Beispiel einen Onlineshop für Sportartikel solltest du deine 5 Spots eventuell nicht so verwenden.
- Trinkflasche
- Sporthose von Marke XY
- Gewichtheberscheiben
- Bergsteigerschuhe
- Fusßballtrikot
Ich empfehle dir, soweit deine Produktpalette es zulässt, dich auf einzelne Produktkatgeorien zu spezifizieren. So stellst du auch sicher, dass du mit deiner Werbeanzeige immer dieselbe Zielgruppe ansprichst und kannst im Nachhinein bessere Optimierungsmaßnahmen deiner Kampagnen durchführen. Ratsam ist es, dass du dir zum Beispiel eine Sporthose nimmst und davon verschiedene Versionen (zum Beispiel in der Farbe oder den Marken) aussuchst.
Du kannst jedes einzelne Produkt separat mit kleinem Text und einer kleinen Beschreibung anlegen. Hierbei ist wichtig, dass du dich vor Allem auf die Mobile Ansicht der Anzeige konzentrierst. Wenn du nicht gerade eine Zielgruppe im Alter von 45-60 hast, ist der prozentuale Anteil der Nutzung von Smartphones in Facebook bei mindestens über 80%. Somit ist es ratsam, die Werbeanzeige fast ausschließlich für dieses mobile Endgerät zu gestalten und zu optimieren. Achte hierbei darauf, dass der text noch komplett zu sehen ist, oder wenigstens die wichtigsten Informationen.
Jedes Produkt kannst du direkt einzeln verlinken und die potentiellen Kunden auf deine Website führen, zum jeweiligen Produkt. Würde ich dir auch raten, da es die User eventuell verwirrt, wenn sie auf einen Produktlinie klicken und bei einem anderen Produkt aus dem Karussell oder auf der Startseite landen. Gerade wenn sie einfach auf der Startseite landen, müssen sie erst suchen und wie wir alle wissen, hat der User im WorldWideWeb a keine Zeit und b kann er direkt nach anderen, schnelleren Quellen suchen.
Du hast mehrere Auswahlmöglichkeiten bei den Calls-to-Action Buttons. Hier auch meine Erfahrung: Das was du als Handlung am Ende des Prozesses erwartest, gehört auch auf den Button. Niemand möchte auf einen „Mehr dazu“ Button klicken und direkt auf einer Verkaufsseite landen.
TIPP
Wenn du auf deiner Website eine extra Landing-Page einrichtest, die sich dem Design und den Inhalten deiner Anzeigen anpasst, kann das deine Conversions steigern, da die User die Inhalte direkt zuordnen können und in sich schlüssig weitergeleitet werden.
Die Rolle vom Facebook Pixel zur Erfassung
Mit dem Pixel von Facebook könnt ihr eure Ergebnisse via Social Media Kampagnen auf der eigenen Website erfassen. Durch die Einbindung des Pixels werden die über Facebook generierten Verkäufe gezählt und ihr könnt genau sehen, wie viele der Klicks durch User auf eure Website auch zu Käufen geführt haben. In der Regel bekommst du in deinem Shop auch Verkäufe durch andere Kanäle wie Suchanfragen bei Google, Adwords oder andere soziale Netzwerke.
So kannst du die Ergebnisse trennen und deine Kampagnen genau auswerten. Weiterhin kannst du innerhalb des Pixels eigene „Events“ erstellen. So kannst du nochmal unterscheiden, welche Produkte, falls du mehrere verschiedenen im Karussell beworben hast, gekauft wurden und die erfolgreichsten Auswählen. Einzelne Events lassen sich für einzelne Produktseiten oder Landing-Pages erstellen und auswerten.
Mein Geheimtipp für Facebook Ads
Produktverkäufe über direkte Facebook Ads an neue Kunden ist immer eine schwierige Sache. Du musst es schaffen, Personen von deinem Produkt zu überzeugen, die noch kein Kunde sind oder was noch wahrscheinlicher ist, noch nie etwas von deiner Marke oder deinem Produkt oder deinem Shop gehört haben.
Was es einfach macht, ist wenn du in deinem Shop Produkte von Marken verkaufst, die der breiten Masse bekannt sind. Aber in der Regel ist das nicht bei jedem Leser der Fall. Was sich mehr anbietet, sind direkte Produktverkäufe innerhalb der schon erschlossenen Zielgruppe, sprich deinen Fans. Dazu würde ich dir auch raten.
Bau mittels Facebook Ads eine starke Fanbase auf und verkaufe deine Produkte an sie. Sie kennen dein Unternehmen, deine Marke und haben sich durch ihr Interesse an deiner Fanpage schon zu deinem Unternehmen und deinen Produkten bekannt. Hier kannst du zum Beispiel den Pixel verwenden, um die User auf deiner Website zu erfassen und im Nachhinein mit Anzeigen zu konfrontieren.
Sie kennen deine Website und deine Produkte und können von dir einfacher zu Kunden entwickelt werden. Das kann im gesamten deine Budgeteffizienz steigern und deine Conversions verbessern, da die Zielgruppe dich und deine Produkte schon kennt.
Facebook Pixel & Lookalike – so setzt Du es für Deine Zielgruppen richtig ein!
Hinter den Begriffen Facebook Pixel und Lookalike verstecken sich wahre Größen im Bereich Werbemarketing. Aber falls du davon bislang noch nichts oder nicht viel gehört hast, habe ich in diesem Artikel alle wichtigen Aspekte bezüglich dieser Thematik zusammengefasst.
Fangen wir mit dem Facebook Pixel an.
Was ist der Facebook Pixel und wie wird er verwendet?
Zu allererst sollte ich dir sagen, dass Facebook Werbeanzeigen nicht kostenfrei sind. Du solltest bereit sein, ein gewisses Budget zu investieren. Aber ich kann dir auch sagen, dass es Sinn macht, in Pixel zu investieren. Warum? Ja, das erkläre ich dir jetzt.
Generell unterteilt sich ein Facebook Pixel in zwei verschiedene Varianten. Es gibt einmal die Conversion Pixel und die Website Custom Audience Pixel.
Conversion Pixel
Allgemein ist Pixel nur ein anderes Wort für "Code". Der Pixel wird dir von Facebook zur Verfügung gestellt und du musst diesen Code auf deiner Website platzieren. Der Facebook Pixel nimmt deine Website-Besucher wahr.
Dabei gibt es verschiedene Anwendungsbereiche. Einerseits trackt der Facebook Pixel bestimmte Aktionen auf deiner Seite. Er gibt dir also eine genaue Auskunft darüber, wie oft deine Seite angeklickt wurde und zeigt dir auch, wer auf deiner Seite war. Zum Beispiel kann ein Pixel, der direkt auf der allerletzten Verkaufsseite platziert ist, dir genau sagen, welche Besucher zu deinen Kunden wurden. Das hat eine verdammt hohe Wirkung und Wirtschaftlichkeit.
Durch das Facebookprofil deiner potentiellen Kunden kann der Facebook Pixel ganz genau sehen, welche Interessen vorliegen und registriert außerdem, dass deine Produkte ihn ebenfalls interessieren. Dementsprechend kann Facebook geschickt weitere Werbeanzeigen deiner Produkte oder deiner Seite auf ihrem Profil schalten. Dazu gehören unter anderem auch Produkte, die sich dein Kunde bereits angeschaut, aber nicht gekauft hat. Wenn jetzt die Anzeige mehrmals in seinem Blickfeld erscheint, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass er sich doch noch für den Kauf entscheidet.
Eine interessenbasierte Werbung entsteht, die dir ein wertvolles Wachstum deines Kundenstammes ermöglichen kann. Der Facebook Pixel dient in erster Linie also als sogenannte Retargeting-Maßnahme. Retargeting bedeutet soviel wie "wieder darauf abzielend" und beschreibt quasi, dass die für den potentiellen Kunden interessante Anzeige immer wiederkehrt.
Wie bekomme ich einen Facebook Pixel?
Im Werbeanzeigenmanager findest du "Conversion Tracking". Dort ist das Feld "Pixel erstellen". Dort kannst du die Pixel in Kategorien unterteilen und ihnen Namen zuordnen. Wähle hierbei Namen, mit denen du etwas anfangen kannst. Es ist wichtig, dass du die Übersicht behalten kannst. Vor allem bei großen Kampagnen wächst die Anzahl der Facebook Pixel meistens sehr schnell.
Du wirst dann merken, dass die Unterteilung in Kategorien wie zum Beispiel "Regestrierungen" sehr hilfreich für die Organisation deiner Werbekampagne ist.
Optimierung der Facebook Pixel
Indem du Facebook sagst, was genau das Ziel deiner Kampagne ist, kann es dir helfen deine Anzeige zu optimieren. Du gibst an, was erreicht werden soll und Facebook passt deine Anzeige deinem Ziel an. So fixiert es sich beispielsweise auf "Fanpagelikes".
Aufgrund dieser Informationen kann Facebook außerdem die sogenannte Lookalike Audience feststellen und so deine Reichweite noch vervielfachen. Aber dazu gleich mehr...
Website Custom Audience Pixel
Diese Pixel-Variante steht für Facebook-Account genau einmal zur Verfügung. Du bekommst einen Code und kannst diesen auf jeder Seite manuell platzieren. Das ist vor allem dann gut, wenn du eine Seite komplett ausschließen möchtest. Das bedeutet, dass auf einer Seite dann keine Datenerschließung stattfindet.
Wie Website Custom Ausience Pixel sind vor allem geeignet für Remarketing-Kampagnen. Es notiert nämlich alle Besucher auf deiner Seite, ganz egal, wie sie darauf gest0ßen sind. Wie verwalte ich die Audiences?
Du kannst Audiences auf dem gleichnamigen Bereich bei Facebook verwalten. Du kannst für das Retargeting (Also das Sammeln der Besucherdaten) verschiedene Audiences bestimmen. Ein Beispiel wären alle Personen, die eine Seite mit einem definierten Keywort gesucht haben.
Wie erstelle ich eine Lookalike Audience?
Zum Verständnis: Lookalike heißt so viel wie "Sieht so aus...". Macht auch Sinn, weil die Lookalike Audience sich nämlich aus Facebookusern zusammensetzt, die dich (noch) gar nicht kennen. Aber wie funktioniert das?
Ganz einfach: Durch das Datensammeln deiner Besucher kann Facebook das Profil mit ähnlichen Profilen vergleichen. So findet Facebook Nutzer, die das gleiche Suchverhalten oder die gleichen Interessen aufweisen, wie Leute, die bereits auf deiner Seite waren oder deine Facebookseite geliked haben. Auf Facebook sind 30 Millionen aktive Nutzer in Deutschland. Aus diesen 30 Millionen sucht Facebook dir genau die, die zu dir und deinen Produkten passen und die deine Werbeanzeigen sehen sollen.
Wenn du bereits Fans auf deiner Facebookseite hast, kannst du auf dessen Grundlage die Lookalike Audience erstellen. Hierfür gehst du auf "Zielgruppe erstellen" und wählst Lookalike Audience aus und gibst die Quelle deiner Seite an.
Dann erstellt Facebook auf Grundlage deiner bisherigen potentiellen Kunden eine ähnliche Zielgruppe, die zu deiner so gut wie identisch ist. Noch ganz am Anfang und noch keine aussagekräftige Fanbase? Kein Problem. Anders geht's auch!
Wie setzte ich es in die Tat um?
Am besten machst du's so, wenn du noch keine große Fanbase hast, auf dessen Grundlage man eine Lookalike Audience erstellen kann:
Platziere einen Facebook Pixel in den Head-Bereich deiner Website. So zählt der Pixel jeden Besucher deiner Seite. Lasse das ganze einen Monat laufen und erstell dann eine Lookalike Audience auf Grundlage dieses Trackings.
- Hierfür gehst du auf den Werbeanzeigenmanager und wählst wieder "Zielgruppen" aus.
- Unter "Zielgruppe erstellen" findest du dann den Punkt "Custom Audience". Das sind, je nachdem was du eingegeben hast, zum Beispiel deine Webseitenbesucher.
- Aufgrund dieser erstellst du dann eine "Lookalike Audience".
Pro Land darfst du allerdings nur eine Lookalike Audience erstellen. Sollte es für dich relevant sein, musst du also für jedes andere Land eine eigene Lookalike Audience erstellen.
Du erhältst so quasi die Chance auf eine große Reichweite, die nicht nur beliebige Menschen erreicht, sondern solche, die genau zu deinen Absichten passen - das ist doch äußerst praktisch, findest du nicht?
Desweiteren kannst du den Ausbau der möglichen Reichweite prozentual angeben. Das bedeutet, dass du zwischen 1% und 10% aller 30 Mio. aktiven User mit deiner Anzeige erreichen kannst. Das ist natürlich eine Frage deines Budgets und du musst bedenken, dass je höher die Reichweite ist, desto ungenauer wird letztendlich deine Zielgruppe.
Bei 1% erreichst du die User, die tatsächlich am besten zu deiner Zielgruppe passen. Also quasi die besten potentiellen Kunden, die Facebook für dich finden konnte. Schraubst du die mögliche Reichweite höher, rutschen natürlich auch "nicht so passende" User dazwischen.
Dementsprechend ist es schlauer auf Qualität statt auf Quantität zu setzen und gerade für den Anfang ist es ausreichend, wenn du mit 1% mögliche Reichweite beginnst.
Durch die genaue "Überwachung" deiner Anzeige per Facebook wird verhindert, dass sie trotz Anwerbung ins Leere laufen. Nehmen wir als Gegenbeispiel mal ein Werbeplakat von Sportschuhen in der Stadt. Als sportaffiner Mensch wirst du darauf aufmerksam und nimmst das Plakat positiv wahr und merkst es dir sogar.
Unter den hundert anderen Passanten an diesem Tag befinden sich aber vielleicht viel mehr Sportfaule, die überhaupt kein Interesse an dem neuen Sportschuh haben. So hast du zwar eine riesige Reichweite, weißt aber nie, wer dein Plakat tatsächlich positiv oder überhaupt richtig zur Kenntnis genommen hat.
Anders bei Facebook.
Tracking durch den Facebook Pixel
Facebook ermöglicht dir durch die Pixel eine genaue Übersicht wer deine Seite angeschaut hat und so weiter. Du kannst so gut wie alles einsehen. Und du kannst eben auch genau sehen, welche Anzeigen greifen und welche ins Leere laufen. Passt das Bild in die Anzeige? Schau einfach, wie es angekommen ist. Wie viele Leute sind wegen deiner Werbeanzeige auf deine Website gegangen? Nicht so viele? Woran kann es liegen? Teste verschiedene Varianten deiner Anzeige aus und tausche jeweils nur eine Komponente aus. Liegt es vielleicht am Text? Ist das Bild nicht passend oder ansprechend?
Du wirst schnell merken, wie viele deiner potentiellen Kunden tatsächlich zu Fans, bzw. Kunden werden. Demnach kannst du bewerten, wie gut deine Anzeige ist und ggf. Änderungen vornehmen, bis dein gewünschter Erfolg erzielt wird.
Platzieren wir also beispielsweise einen Pixel auf deine "Bestellbestätigungs"-Seite. Die wird nur denen angezeigt, die bei dir gerade einen Kauf getätigt haben. Durch den Pixel kannst du jetzt genau schauen, wer dein Kunde geworden ist. Außerdem kann Facebook aufgrund seines Profils genau schauen, welche Facebook-User noch in Frage kämen, bei dir einzukaufen.
Austesten!
Du kannst verschiedene Variationen deiner Anzeige testen und schauen, welche Zielgruppe am ehesten anspringt oder zum Beispiel auch welche Bilder am besten passen.
Also beispielsweise wählst du 3 verschiedene Anzeigen aus, die sich aber nur in einer Komponente unterscheiden. Logisch, sonst weißt du ja nicht wieso A jetzt so viel besser läuft als C. Unterscheidet sich A aber nur in einer Sache von B und C ist in Nullkommanichts herausgefunden, was du machen solltest, um deine Anzeige zu optimieren.
Also nimmst du 3 Anzeigen mit dem gleichen Text, aber 3 verschiedenen Fotos. So kannst du genau nachverfolgen welches Foto am besten ankommt.
Weiterführend kannst du das Gleiche noch innerhalb verschiedener Zielgruppen machen.
So wählst du für Zielgruppe 1 drei verschiedene Werbeanzeigen aus, die sich nur im Foto unterscheiden und schaust welche am besten abschneidet.
Für Zielgruppe 2 das Gleiche nur individuell abgestimmt. Und so weiter, du verstehst schon, was ich sagen will.
Wenn du dann siehst, welche Anzeige jeweils am besten ankommt, kannst du die anderen abschalten und nur die erfolgreichste weiterlaufen lassen.
Wie du siehst, ist Lookalike Audience eine unschlagbare Möglichkeit potentielle und vor allem relevante Kunden zu gewinnen. So baust du dir eine wertvolle Fangemeinde auf und das Geld, welches du in Facebook Werbeanzeigen steckst, zahlt sich aus.
3 Wichtige Punkte, damit deine Anzeige auch gut ankommt
Landing Page passend zur Anzeige
Wichtig ist, dass der weitergeleitete User auf eine Landing Page kommt, die auch zur Anzeige passt. Ansonsten wird sich der User nicht direkt zurechtfinden und höchstwahrscheinlich abspringen. Zwar haben die meisten Seiten eine eingebaute "Suchleiste", aber diese wird immer weniger genutzt.
Persönlicher, organischer Post
Bevor du beginnst Werbung zu machen, solltest du deine Facebook Fans erst einmal sensibel auf deine Seite oder deine neue Thematik aufmerksam machen. Am besten mit einem organischen Post. Hierbei solltest du ein gutes Text/Bild-Verhältnis wählen. Nur eins von beidem geht im riesigen Facebook Content schnell unter. Du solltest guten Content produzieren, damit deine potentiellen Kunden zum Klicken animiert werden.
Entscheidest du dich dafür per Video zu deinen Fans zu sprechen, solltest du unbedingt innerhalb der ersten Sekunden sagen, worum es genau geht.
Fans und Abonnenten deines E-Mail-Newsletters
Vertrauen ist auch im Verkauf eine wichtige Angelegenheit. So kaufen Leute, die dich bereits kennen, weitaus wahrscheinlicher bei dir, als Fremde. Dementsprechend kannst du unter deinen Fans und denen, die deinen Newsletter bereits abonniert haben, die Kunden mit dem meisten Kaufpotential erreichen.
Kosten und Investitionen
An diesem Punkt kommt der Facebook-Werbeanzeigenmanager ins Spiel. Hier wählst du "Werbeanzeige erstellen" und anschließend dein Ziel aus. Dir werden verschiedene Möglichkeiten aufgelistet, aus denen du dir eine aussuchst. Anhand deiner Website Custom Audience erstellst du dort auch deine Lookalike Audience.
Anschließend kannst du deinen Beitrag bewerben. Den Facebook-Werbeanzeigenmanager findest du oben rechts im Seitenreiter. VORSICHT! - Die gesamten Funktionen werden dir nicht angezeigt, wenn du bei deinem Post auf "Beitrag bewerben" klickst.
Beiträge bewerben
Arbeiten solltest du in diesem Fall zuerst mit deinen Fans. Denn wie oben bereits erwähnt, kaufen diese bei dir am ehesten ein. Außerdem liken, kommentieren und teilen deine Fans den Beitrag wahrscheinlich schon. Für Facebook ein gutes Zeichen. Nachdem du deine organische Reichweite genutzt hast nutzt du über den Facebook-Werbeanzeigenmanager die Funktion "einen Beitrag bewerben".
Dort wählst du dann deine Zielgruppe aus und wählst einen Geldbetrag, mit dem du deinen Post anwerben willst. Generell sind alle Optimierungsmaßnahmen dort aufgeführt. Nachdem alles justiert und optimiert ist, geht dein Post online.Du merkst: Guter Content ist wichtig! Sonst investierst du dein Geld nicht sinnvoll.
Fazit
Es gilt: Je höher deine Klickrate wird, desto günstiger wird deine Werbeanzeige.
Bestensfalls wird es also so aussehen, dass du für nur einen Cent einen Klick bekommst. Das wäre zum Beispiel der Fall, wenn du 5 Euro investierst und dafür pro Tag 500 Leute erreichst. Aber dazu hat Björn Tantau einen sehr ausführlichen Bericht geschrieben, den ich dir ans Herz legen möchte. In diesem erklärt er auch nochmal ausführlich, worauf es bei Facebookanzeigen wirklich ankommt. Ein sehr interessanter Beitrag bezüglich Facebook Pixel und Lookalike Audience.
Er hat ein Buch geschrieben, indem er sehr genau erklärt, wie man aus Facebookwerbeanzeigen das Beste rausholt. Die "1 Cent pro Klick-Formel" ist durchaus etwas, das du dir mal ansehen solltest. Schau doch einfach mal bei seiner Seite vorbei und lies dir seine E-Books durch.
Besonders hilfreich ist die Erweiterung deiner Reichweite durch Facebook Pixel zum Beispiel, wenn du ein Nischenprodukt etablieren möchtest.
Pamela Reif - Instagram als Businessplattform & wie man Influencer richtig einsetzt
Genau wie Pamela Reif ging es dir vielleicht ähnlich, dass du nach dem Abi noch nicht wusstest, was du mit deinem Leben anfangen willst. Oder du schon wusstest, dass du Gründer werden willst, aber noch nicht wusstest, wie du diesen Weg beschreitest.
Aber wer kommt schon auf die Idee, ein Jahr damit zu verbringen seinen Instagram-Account aufzubauen?
Angefangen hat es ganz schlicht mit ein bisschen Fitness und Mode. Dass das Ganze so durch die Decke geht, hätte Pamela Reif anfangs wahrscheinlich auch nicht für möglich gehalten. Ihr durchtrainierter Körper ist bis heute größtes Markenzeichen und jetzt kann man sie schon als Promi bezeichnen. Das Mädchen aus Kahrlsruhe, das Instagram nahezu erobert hat und inzwischen zu den angesagtesten Instagram-Influencern gehört. Zur Zeit lebt Pamela Reif in Hamburg und über 2,7 Follower (Stand Januar 2017) sehen Tag für Tag Pamelas Fotos auf Instagram.
Wie alles begann und wo Pamel Reif jetzt steht
Erst begann Pamela Reif mit 15 Jahren mit einem ganz normalen Instagram-Account. Doch innerhalb eines Jahres, so sagte sie selbst einst in einem Interview, baute sie sich ihre Fanbase auf Instagram auf und merkte schon bald: Es funktioniert. Als so ziemlich erste Influencerin etablierte sich Pamela unter ihrem Instagramnamen Pamela_rf.
Bis dato war der Fitness-Hype, wie er momentan präsent ist, noch nicht so sonderlich ausgebrochen, doch Pamela Reif entdecke diese Goldgrube sehr schnell. Das hübsche Mädchen mit dem "Traumkörper"
, das doch so dünn war und jetzt so muskulös – wie hat sie das nur geschafft? Pamela Reif wird schnell zu einem Idol, vor allem für das eher untypische, aber auch präsente Phänomen: „Ich bin zu dünn – was kann ich tun?“ Und natürlich ist sie eine riesige Motivation für alle anderen Fitnessbegeisterten, da sie vor allem zeigt, wie man Muskeln so aufbaut, dass man nicht gleich als Bodybuilder bezeichnet wird. Pamela Reif selbst zeigt ihre Transformation auf Instagram. Mit dem Hype um einen gesunden Lebensstil und Fitness allgemein, wuchs Pamela rasant und ist bis heute wie es scheint nicht mehr aufzuhalten.
Ihre Entscheidung sich ein Jahr auf Instagram zu konzentrieren, anstatt zu studieren oder eine Ausbildung zu machen, entpuppte sich als die scheinbar beste Entscheidung, die Pamela Reif für ihr Leben hätte treffen können. Vor allem auch, weil sich die Medien auf ihre „Abitur mit 1 und kein Studium“-Story gestürzt haben und sie unter anderem dadurch in der bekannten Tv-Show von Markus Lanz saß und von ihrem Instagram-Leben erzählen durfte. Auch Zeitschriften berichten laufend von der jungen Instagram-Influencerin.
Außerdem ist Pamela Reif nach eigenen Aussagen mit ihren 1,65cm zu klein, um Model zu werden und wusste sowieso nicht, was genau sie werden wolle. Jetzt ist sie, so sagt sie, Model, Stylistin, Make Up Artist, Fotografin, Editor, Texter und junge Geschäftsfrau in einem. Ganz schon viel vorzuweisen mit gerade mal 20 Jahren.
Pamela Reif als Aushängeschild – Sponsoren auf Instagram
Bekannte Sportmarken und weitere Modemarken warteten nicht lange und sponserten Pamela Reif. Zu ihren ersten großen Sponsoren gehören Shredz und Kapten&Son.
Außerdem hat sie einen dauerhaften Auftrag mit dem Fitness-Tee-Hersteller SkinnyMint. Neuerdings ist sie "Werbegesicht" für die neue Puma-Sportswear.
Ein Sponsoring bedeutet auf Instagram, dass Pamela Fotos mit ihrer Kleidung oder Produkten macht und diese bei Instagram hochlädt.
Immer mehr Menschen sehen also ihre Klamotten, ihre Fotos werden häufig repostet (Also auf anderen großen Seiten geteilt, sodass auch deren Follower auf Pamela Reif und auf ihre getragenen Marken aufmerksam werden) und natürlich sieht die Instagram-Welt auch, wie schön sie darin aussieht.
Schließlich vergisst man bei diesem schönen Anblick schon mal, dass auf Fotos viel mit Bearbeitung und richtiger Pose geschummelt werden kann. Und zack, wollen die Mädels unbedingt genau ihre Sportleggins auch haben, weil die ja so gut sitzt und schön aussieht.
Klingt einfach, ist es strenggenommen auch. Vorausgesetzt man schafft es sich einen Namen zu machen, so wie Pamela Reif es durchaus geschafft hat und als Sponsor einen guten Instagram-Influencer aufzutreiben.
Da die meisten Influcencer wie Pamela Reif, vor allem im Fortschritt ihrer Karriere, immer auf Glaubwürdigkeit setzen und nichts empfehlen, von dem sie nicht überzeugt sind, vertrauen die Follower auf den Rat ihres Idols. Sie sind also unterm Strich mehr wert, als jede Werbeanzeige, die eine Firma schalten kann. Einen ausführlichen Artikel über Instagram-Influencer findest du hier.
Unter ihren Fotos finden sich zahlreiche Kommentare wie „Woher ist die Leggins und wo kaufst du generell deine Hosen?“ sind Gang und Gebe, was sie für Sportmarken zu einer Goldgrube macht.
Aber auch im Bereich Mode und Travel ist Pamela Reif keine Unbekannte. Hübsche Outfit-Shootings, wahnsinnig eindrucksvolle Urlaubsfotos und das scheinbar perfekte Leben – das kann man auf ihrer Instagramseite neben ihrem Fitness-Lifestyle finden.
Und nach eigenen Aussagen erfährt Pamela Reif trotz ihres hohen Levels keine negativen Kommentare. Ihre Bilder bekommen meistens über 100.000 Likes und zahlreiche Kommentare.
Ihr Image: Breites Lächeln, Professionalität und einen gesunden, nahezu perfekten Lebensstil durch und durch.
Inzwischen lässt Pamela Reif Profis ihre Aufträge bearbeiten und arbeitet mit der Agentur Pulse Advertising. Sie selbst sagt, dass sie Tag für Tag 10-20 Kundenanfragen bekommt, von denen sie fast alle ablehnt.
Nach Instagram folgen Blog und weitere Plattformen von Pamela Reif
Als sich Pamela Reif dazu entschloss einen eigenen Blog herauszubringen, flippten ihre Follower aus. Regelmäßig postet Pamela auf Snapchat am Anfang ihres Blogs, dass dieser überlastet sei und es ihr sehr leid täte… – Was für ein Hype um eine 20 Jährige.
Ihr Blog, so sagt sie, ist für sie die Möglichkeit enger mit ihrer „Community“( Sie bevorzugt diesen Begriff für ihre Follower) zusammenzurücken und Persönliches zu teilen, da sie in Instagram dazu nicht die richtige Plattform sieht. Auf ihrem Blog Aboutpam.com möchte Pamela Reif Persönlichkeit, Interessen und Gefühle teilen. Außerdem ist es ihr nach eigenen Aussagen sehr wichtig, den Kontakt mit ihrer Community zu pflegen.
Sogar eine eigene Blogapp kann Pamela ihr Eigen nennen. Auch hierzu teilte Pamela Reif stolz mit, dass ihre App die Charts hinaufklettert wie eine Rakete.
Am 02.01.2017 ist ihr erstes eigenes Fitnessprogramm erschienen, womit sie in der letzten Zeit fleißig geworben hat. Jeden Tag aktualisierte sie ihren Countdown, bis „Pamstrong“ endlich verfügbar ist. Mehrere Kommentare unter ihren Blogpost über Pamstrong zeigen bereits, dass eine Menge Mädchen sich für ihr Programm interessieren. Für ein Jahr "Mitgliedschaft" nimmt Pamela Reif 99,99 Euro, für das 12-Wochen-Programm 19,99 Euro pro Monat.
Und als wäre das alles nicht genug, ist sie momentan auch das Gesicht der neuen Deichmann-Kampagne… und es scheint als sei das noch lange nicht alles, was man in Zukunft von Pamela Reif zu sehen bekommt.
Wie hat Pamela Reif ihren Instagram-Account so erfolgreich bekommen? – 10 Tipps von der Influencerin selbst
Pamela Reif hat einen Blogartikel verfasst, indem sie nahelegt, wie man seinen Instagram-Account erfolgreich machen kann, bzw. worauf man achten muss, damit das möglich ist. Ich habe für euch ihre 10 Tipps kurz zusammengefasst und nachgeschaut inwiefern Pamela Reif ihre Tipps selbst umgesetzt hat.
- Eine Kategorie finden – also ein oder mehrere Themengebiete, die einen besonders interessieren und wozu man guten Content posten kann / In Pamelas Fall Fitness, Mode & Beauty und Reisen
- Qualitative Fotos hochladen – Darauf achten, dass Bilder qualitativ hochwertig und schön anzusehen sind / Pamela macht ihre Fotos zwar auch mit dem Iphone, aber greift auch mal zur Canon 70D. Auch die Wahl schöner Hintergründe soll in Punkto Qualität schon etwas bewirken
- Regelmäßig posten – Pamela Reif sagt jeden bis jeden zweiten Tag ein Bild posten reicht / Sie selbst verzichtet auf mehrere Postings am Tag und hält sich an ihren Ratschlag
- Richtig Bearbeiten – Weniger ist mehr! Filter sind immer gut, aber man sollte die Bearbeitung der Bilder immer schlicht halten
- Der Gesamteindruck – Das Profil sollte ein harmonisches Bild ergeben. Man kann zum Beispiel mit dem gleichen Farbschema arbeiten, indem man immer den gleichen Filter verwendet. / Pamela Reif selbst achtet darauf nicht. Sie achtet allerdings darauf, dass sie abwechslungsreich postet. Also zum Beispiel nicht 3x hintereinander ein Bild aus dem Fitnessbereich.
- Weiterentwickeln – Pamelas Aussage: Man sollte sein Leben nicht für Instagram, sondern für sich selbst so interessant gestalten, dass es sich Menschen auf Instagram gerne anschauen wollen. (Die Message dahinter ist gar nicht mal so schlecht. Allerdings ist es auch leicht gesagt, dass man ständig auf Reisen geht, um neue tolle Bilder zu posten. Aber naja…) / Pamela ist viel auf Reisen, auf Bloggerevents und hat regelmäßig scheinbar sehr hochwertige Shootings
- Connecten – Wichtig ist es auch, sich in der Welt der Instagrammer rumzutreiben und auf Events etc. Bekanntschaften zu ihnen aufbaut und sich evt. gegenseitig zu unterstützen. / Macht Pamela Reif auch. Zu ihren Bekanntschaften gehören große Blogger wie Farina Opoku und Caro Daur.
- Große Accounts unterstützen – Gegenseitig aufeinander aufmerksam machen, indem man große Accounts bittet ein Bild von dir zu teilen und somit seine Follower auf dich aufmerksam macht. / Hat Pamela Reif nach eigenen Aussagen nicht getan, bzw. nicht gebraucht, aber empfiehlt es trotzdem…
- Den Aufwand nicht unterschätzen – Man sollte sich im Klaren sein, dass Instagram auch Arbeit ist, wenn man es so machen will, wie Pamela Reif es tut. / Sie selbst beschreibt, dass sie mehrere Stunden täglich am Laptop verbringt und man sich darauf definitiv einstellen sollte
- Den Kontakt zur Community pflegen – Interaktionen der Follower wahrnehmen, auf Fragen eingehen, Fragen stellen und so weiter. / Ist Pamela Reif selbst sehr wichtig, da man mit seinen Followern natürlich auch eine gewisse Beziehung aufbauen muss, damit sie dir als Influencer auch vertrauen können
Vor allem die Entwicklung ihrer Bilder sieht man deutlich an einem Vergleich zwischen Pamelas ersten Fotos und ihren jetzigen.
Falls dich Pamela Reif interessiert und du ihre Geschichte verfolgen möchtest, findest du hier ihren Instagram-Account.
Was ist Influencer Marketing?
Influencer Marketing ist eine Marketing Strategie. Influencer sind Personen, die über interessante Inhalte und die Vermittlung von Expertenwissen in der Regel eine große Anzahl an Folgern (zumeist in den sozialen Netzwerken) aufweisen. Wegen ihrer hohen Reichweite werden sie von Unternehmen für die Verbreitung von Werbung angefragt. Influencer können Produkte Empfehlen oder Kaufempfehlungen aussprechen. Sie erreichen damit mitunter eine große Wirkung, da ihre Follower Vertrauen in Influencer haben.
Influencer sind vorrangig auf YouTube, Twitter, Twitch, Snapchat, Facebook und natürlich Instagram tätig, einige bloggen aber auch auf ihrer eigenen Website. Sie posten regelmäßig interessanten Content, um ihren Folgern ständig neue interessante Inhalte zu bieten. Das ist sehr wichtig, denn ist man inaktiv in den sozialen Netzwerken, dann verliert man auch ganz schnell Follower, beziehungsweise man erreicht die gewünschte Reichweite nicht mehr. Influencer genießen die Aufmerksamkeit und die Anerkennung als Experten in ihrer Community. Die Followers vertrauen und folgen dann ihren Empfehlungen und Meinungen
Influencer Marketing – So läuft es ab
1. Recherchieren
Weißt Du schon, wer Deine Zielgruppe ist? Nein? Dann los! Als aller erstes solltest Du dir über Deine eigene Zielgruppe bewusst werden. Du musst wissen, dass nicht jeder Influencer in jedes Unternehmen reinpasst. Betrachte die potentiellen Influencer genau. Wirf ein Auge auf das Publikum.
2.Das Budget planen
Unternehmen sollten sich bewusst machen, dass Influencer Marketing viel kosten kann. Auch die Vorbereitung kann mehrere Monate dauern. Also nicht aufgeben, sondern schön dran bleiben.
3.Die Kampagne
Die gesamte Kampagne und die gesamte Marketing Strategie steht und fällt mit der Auswahl des Influencers. Die Kooperation auf beiden Seiten sollte sichtbar gemacht werden. Der Influencer muss als Werbepartner mit in die Planung einbezogen werden.Außerdem ist es wichtig, dass die Inhalte des Influencers thematisch zu den Produkten Deines Unternehmens passen. Oder würdest du dem Ratschlag eines Foodbloggers vertrauen, wenn er über die neusten Schuhtrends redet?
Der ideale Influencer – Meinungsführer
Die Bezeichnung Influencer ist das englische Wort für Beeinflusser. Ziel ist es, eine bestimmte Zielgruppe in eine bestimmte Richtung zu lenken. Ein Influencer versucht absichtlich, manchmal auch unabsichtlich ein bestimmtes Produkt zu vermarkten. Ein Influencer sollte sympathisch sein, denn nur so erreicht er eine höhere Reichweite. Seine Follower sollten ihn vertrauen, das ist sehr wichtig.
Die Kontaktaufnahme
Eine Liste von mir mit Do´s und Dont‘s
Do's:
- Sprich die Influencer an
- Erkläre den Influencer, wieso er zum Kanal passt und was Du dir von ihm vorstellst
- Mache den Influencer deutlich, warum er unbedingt für Dein Unternehmen arbeiten soll
- Die gewünschte Zusammenarbeit mit dem Influencer nach außen kenntlich machen
Don´ts:
- Keine nützlichen und relevanten Informationen liefern gegenüber den Influencer
- Der Influencer möchte fair bezahlt werden, gehe bitte nicht davon aus, dass die Influencer umsonst arbeiten
- Keine Kooperation aufzwingen! Ganz viel Geduld ist hier angesagt
Das Ziel des Influencer Marketings
Ziel ist es, dass die Influencer die Marke erlebbar machen und den Markencharakter prägen. Influencer müssen als Multiplikatoren fungieren und ihre Follower auf ein bestimmtes Produkt hinweisen. Die Werbebotschaft muss bei der Zielgruppe ankommen. Dementsprechend muss auch die Markenbekanntheit rasant verbreitet werden.
Produktwahrnehmung über Social Media - Ein Überblick
Warum ist Influencer Marketing wichtig für die Unternehmenskommunikation?
Wie Du schon bestimmt weißt, funktionieren die Klassischen Werbebotschaften längst nicht mehr. Es hat sich herausgestellt, dass die meisten Menschen, beziehungsweise Konsumenten in diesem Fall auf die Empfehlungen anderer Menschen vertrauen, selbst wenn sie diese nicht kennen. Sogar die Online-Bewertungen haben einen größeren Einfluss auf Kunden als die Aussagen vom Unternehmen selbst. Da fehlt ganz einfach das Vertrauen.
Welche Vorteile bietet Influencer Marketing?
Unternehmen versuchen die Distanz zu ihren Kunden mithilfe der Influencer zu überbrücken. Influencer werden anders betrachtet und haben bessere Chancen mit den Konsumenten ins Gespräch zu kommen. Bei Unternehmen hingegen wird die Informationsvermittlung direkt als Werbung aufgefasst, weswegen ihr weniger Vertrauen geschenkt wird. Unternehmer versuchen durch Influencer die Zielgruppe anzusprechen. Durch Influencer erzielen für Unternehmen eine enorm hohe Reichweite und tragen häufig auch nachhaltig zum Branding bei. Grund dafür sind die hohen Follower Zahlen von Influencern.
Welche Nachteile hat Influencer Marketing?
Unternehmer tun sich immer schwer bei der Auswahl des Influencers. Es ist sehr wichtig, dass die Influencer genau ausgewählt werden. Der falsche Influencer wird keine Erfolge mit sich bringen. Die Botschaften müssen richtig vermittelt werden. Aufgepasst! Die Zusammenarbeit mit Influencern sollte gut und transparent verlaufen, sonst kann sich die Meinungsführung des Influencers gegen das Unternehmen richten. Die Chemie zwischen Influencer und dem Unternehmen muss passen.
Einsatzfelder von Influencer Marketing
Produkteinführung
Die Produkteinführung, der Influencer braucht relevante Informationen. Wann ist das Produkt da, wie hoch ist der Preis und ab wann darf der Influencer das Produkt werben? All das muss deutlich für den Influencer sein. Unternehmen wollen, dass die Kommunikation zwischen der Zielgruppe und dem Influencer authentisch ist.
Markenbekanntheit
Die Steigerung von Markenbekanntheit. Influencer haben einen besonderen Einfluss auf ihre Follower. Ein Beispiel zur Verdeutlichung: Versetze Dich einfach mal in die Lage eines Influencers. Du bekommst Schuhe zur Verfügung gestellt. Die Schuhe sollst Du nun auf Deinem Kanal vorstellen.
Obwohl man mittlerweile kennzeichnen muss, wenn es sich um Inhalte zu Werbezwecken handelt, solltest Du so natürlich wie möglich wirken. Du ziehst dir die Sport Schuhe von Nike an und gehst raus eine Runde joggen und dabei wirst Du von jemanden aufgenommen, um später das Video auf Instagram, etc. hochzuladen. Denk Dir nun passenden Content aus.
Beispiel – Hallo Ihr Lieben, da so viele mich angeschrieben haben und wissen wollten, woher ich die Schuhe habe, wollte ich nun kurz ein Feedback hinterlassen und Euch mal den Link geben: www.denlinkangeben.de. Dann ein knackiges Feedback, wie: "Für das Frühjahr Sommer Kollektion legt Nike verschiedene schöne Running-Designs neu auf. Und ich bin sehr zufrieden, da die Schuhe sehr bequem sind und ich liebe das Design."
Produkttests und Produktbewertungen
Produkttests und Produktbewertungen, ein Produkttest soll den Leser Mehrheit bieten. Videos und ausführliche Artikel mit Fotos zur Veranschaulichung sind eine tolle Sache. Suche jemanden aus, der sich mit deinen Produkten gut auseinandersetzen kann und bereits einige Erfahrungen in Deiner Branche vorweisen kann. Wichtig: Je mehr Einfluss Influencer haben, desto mehr Wert wird auch dem Produkt zugeschrieben.
So viel verdienen Influencer wirklich mit einem einzigen Post
Wieviel ein Blogger verdient, kommt zum einen auf den Umfang der Zusammenarbeit an, die Bekanntheit des Unternehmens, für das er wirbt und auch seine Reichweite. Daher kann man nur schwer eine allgemeine Aussage über den Verdienst von Influencern machen. Ich habe ein gutes Beispiel für Dich: Caroline Daur, eine deutsche Bloggerin mit über 1,3 Millionen Followern.
Ihr jährliches Einkommen wird auf eine Million Euro geschätzt. Allerdings zählt sie auch zu den bekanntesten deutschen Bloggern/Influencern. Der Weg dahin ist oft hart und steinig und nicht jeder schafft es sich von der Konkurrenz abzuheben und erfolgreicher Influencer zu werden, denn das erfordert harte Arbeit und auch ein Fünkchen Glück.
Fazit
Mit der Zeit werden immer mehr Unternehmen das große Potenzial von Influencer Marketing erkennen und ihre Marke und Produkte Influencern anvertrauen. Mit Hilfe von Influencern kann nachhaltig die Reichweite gesteigert werden. influenziert können außerdem entscheidend zu einem positiven Branding beitragen.
Instagram-Influencer als Geheimwaffe für dein Social Media Marketing
Es ist die Kooperation mit Instagram-Influencer, die du heutzutage in der Tasche haben solltest, um erfolgreich zu werden. Diese Aussage ist vielleicht radikal, aber doch sehr wahr.
Als Gründer weißt du bestimmt, dass die Etablierung eines neuen Produktes oder einer Marke sehr schwer ist, weil der Wettbewerb hoch ist und von bereits erfolgreichen Unternehmen dominiert wird.
Wenn du nicht gerade wahnsinniges Glück, überdurchschnittliches Budget für Werbung und Marketing besitzt oder die richtigen Beziehungen hast, wird es heutzutage einfach immer schwerer sich einen Namen zu machen. Aber das mit den richtigen Beziehungen lässt sich in unserer modernen Welt der Medien anderweitig regeln. Wie erfährst du in unserem Artikel über Instagram-Influencer.
Wieso eignet sich Instagram für dein Marketing?
Wer sich ein bisschen mit Social Media auskennt, weiß, dass sich der meiste Traffic zur Zeit auf Instagram abspielt und dass Instagram-Influecer sozusagen die neuen Promis sind.
Facebook ist heutzutage nicht mehr so geeignet für Marketing-Zwecke. Gepostete Beiträge haben im Vergleich zu Instagram kaum noch Aufmerksamkeit und die Interaktionsrate fällt meistens sehr sparsam aus. Als Hauptgrund lässt sich feststellen, dass Facebook zur Zeit sehr „vollgemüllt“ von sämtlichen Werbeanzeigen ist und zwar von direkten, die jeder Mensch als solche erkennt und sich davon bedrängt fühlt.
Vom Prinzip her ähnlich, aber doch vollkommen anders und vor allem effektiver ist es auf Instagram. Zwar ergibt sich auf Facebook eine bessere Möglichkeit, in Textform mit den potentiellen Kunden zu kommunizieren und bietet so weiterhin eine hohe Nützlichkeit, ist aber für Werbung und zum Aufbau der Reichweite momentan eher ungeeignet. Durch das Einsetzten von Bildern, hat Instagram einen großen Vorteil, da fotografischer Content im Auge und im Kopf bleibt. Du kannst, musst aber keine Texte unter deine Bilder schreiben. Manchmal ist es sogar besser, wenn man Bilder für sich selbst sprechen lässt.
Der Effekt, den Instagram mitbringt und für dich auszeichnet, ist der, dass sogenannte Instagram-Influecer eine wahnsinnige Reichweite besitzen, die du dir zu Nutzen machen solltest.
Instagram ist eine der am stärksten wachsenden Social Media Plattformen weltweit. Nach der Übernahme durch Facebook hat sich das Netzwerk noch einmal stark verändert. Nun vereint es die bekannteste Funktion von Instagram (Das Posten von Bildern und Videos auf einem eigenem Profil, dem Folgen von Personen und Seiten und damit interagieren zu können) und viele Funktionen von Snapchat (Stories, direkt Foto- und Videonachrichten).
Bis vor dem Einzug von Facebook war Instagram werbefrei. Seit der Übernahme besteht die Möglichkeit Werbeanzeigen in Kombination mit Facebook zu schalten. Instagram ist trotz seiner neuen Funktionen im Kern immer noch DIE Plattform für Bilder. Hier können die User ihr Leben mit ihren Followern teilen. In Form von Bildern in einer sogenannten Timeline zeigen sie ihren Followern ihre (meistens) beste Seite.
Stars, Sportler und Influencer können ihren Fans einen sehr genauen und intimen Einblick in ihr Leben und ihren Alltag geben, was sonst selten möglich ist. Das Konzept scheint zu funktionieren. Schnell hat sich diese enge Beziehung zwischen Followern und Influencern als Möglichkeit des Marketings herausgestellt. Die enge Bindung der Follower sorgt für ein persönliches Empfinden der Nähe, als wäre man eng mit dem Influencer befreundet, und einen einhergehenden hohen Einfluss der erfolgreichsten Profile auf ihre Follower. Sie sind in ihrer Nische meinungsgebend und beeinflussen die jeweilige Branche enorm. (z.B. Mode, Sport, Lifestyle, Reisen).
Was sind Instagram-Influencer und was macht sie zur Geheimwaffe?
Wie das Wort schon sagt, beeinflussen diese Instagram-Influencer eine Menge Leute mit ihren Inhalten. Sie haben Fans. Sie sind beliebt und bekannt. Was sie sagen, raten und mögen zählt für viele Jungendliche und junge Erwachsene als Maßstab ihrer eigenen Meinung. Instagram-Influencer mit einer hohen Reichweite agieren nicht selten als enorme Vorbilder.
Als Instagram-Influencer zählst du ab einer Followeranzahl von über „15K“. In Deutschland haben das bislang über 230.000 Menschen geschafft. Um nur ein Beispiel aus dem Fitnesslifestyle zu nennen: Pamela Reif.
Wenn du sie noch nicht kennst, wird sich das wahrscheinlich bald ändern, denn auch für Leute, die sich nicht für Fitness interessieren, wird Pamela ihre Spuren in den Medien hinterlassen.
Über 2,6 Millionen Menschen folgen Pamela (Stand: Dezember 2016), bekannt geworden durch ihren trainierten Körper und ihr Talent sich selbst zu vermarkten.
Der beste Freund bzw. die beste Freundin im Internet
Aber dass das nicht alles ist, was sie drauf hat, war schnell klar. Instagram-Influecer sind Marketingprofis. Pamela Reif baute sich innerhalb weniger Jahre eine enorme und vor allem engerierte Fanbase auf und gehört jetzt zu den bekanntesten Instagramern der Welt und wird dementsprechend von sehr vielen Firmen gesponsert.
Sie saß schon bei Stern TV, hat einen Blog und eine eigene App, und ist generell bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen bekannt wie ein bunter Hund. Neuerdings sieht man sie sogar in der Deichmann-Kampagne, was mich zu der Annahme kommen lässt, dass sie zumindest für die meisten von uns, bald ein bekanntes Gesicht sein wird.
So, und um auf unser Thema zurückzukommen und auf das, was ich dir sagen will: Stell dir mal vor, dass jemand wie Pamela Reif, der Millionen Menschen folgen und diese auf ihre Meinung zählen, dein Produkt positiv vorstellt und ihren Followern ans Herz legt. Und dein Produkt ist wahrscheinlich tatsächlich super, sonst würden die meisten guten Influencer keine Kooperation eingehen. Zack. Ich kann dir sagen, nicht mehr lange und es ist ein Erfolg. Du kommst aus dem Nichts und auf einmal will dein Produkt jeder haben. Und wenn du Glück und dein Influencer-Marketing geschickt aufgebaut hast, ist das nicht nur ein kurzer Hype, sondern hält langfristig.
Ein Beispiel hierfür ist Kapten&Son. Aus dem Nichts ist dieses Startup aufgetaucht und wurde vor allem über Instagram-Influencer immer bekannter. Eine eigene Instagram-Seite, ein gutes Marketing, getoppt von ein paar Kooperationspartnern, die Fotos von von sich und ihren Kapten & Son-Uhren und inzwischen auch Sonnenbrillen machen und das war‘s auch schon – so sieht Erfolg aus!
Okay, aber dass du gleich an die größten Influencer gerätst ist eher unwahrscheinlich, da diese natürlich auch ihren Wert kennen und entsprechende Gegenleistungen verlangen. Wie gesagt, schon 15.000 Menschen zu erreichen, wird dich voranbringen.
Aber wie du dir denken kannst, ist das nicht so einfach wie es zunächst klingt und bedarf einer Menge Arbeit. Du darfst nicht missachten, dass Instagram eine wahnsinnige Hilfe ist, wenn du dir einen Namen aufbauen willst. Und das gelingt dir nicht durch Instagram allein, sondern mit Hilfe der Instagram-Influencer, die dir dir in dein Boot ziehst.
Wie dir ein Instagram-Influencer für dein Marketing hilft
Es gibt eine Sache, die die Menschen intensiver zu einem Kauf treibt, als direkte Werbung. Und das ist die Empfehlung eines Menschen, den du kennst und dem du vertraust. Meistens ist so ein Mensch ein Freund oder Familienangehöriger, aber heutzutage wird auch Bloggern und/oder Instagram-Influencern ein hohes Maß an Vertrauen geschenkt. Vor allem jüngere Instagram-User lassen sich leicht beeinflussen. Wichtig ist natürlich, dass der Influencer glaubwürdig ist und das, was er empfiehlt auch tatsächlich empfehlenswert ist. Sonst verlieren Follower natürlich an Vertrauen und der Influencer glänzt zwar weiterhin durch guten Content, ist aber als Hilfe für dein Marketing ungeeignet.
In den meisten Fällen haben erfolgreiche Blogs logischerweise auch erfolgreiche Instagram-Profile und auf Blogs kann man super authentisch Produkte testen und diese weiterempfehlen. Mit Blogbeiträgen, bzw. persönlichen Empfehlungen etc. kann sehr gut für Produkte werben, ohne diese Art von Werbung aufdringlich wirkt.
Darrüberhinaus profitierst du dann automatisch von der Reichweite deines Influencers und musst dafür manchmal nicht viel mehr tun, als ihm deine Produkte kostenlos zur Verfügung zu stellen.
Aber wie funktioniert Influencer-Marketing und wie findest du deinen passenden Instagram-Influencer?
4 Maßnahmen für erfolgsversprechendes Influencer-Marketing
Die Suche nach dem geeigneten Instagram-Influencer
Zuerst musst du dir logischerweise einen geeigneten Instagram-Influencer suchen, sonst kann das Ganze ja nicht anlaufen. Dabei spielt die wichtigste Rolle, dass dein Influencer echtes Interesse an deinen Produkten hegt und diese auch mit gutem Gewissen weiterempfehlen kann. Vielleicht folgt dir dieser Influencer ja bereits und du bist ihm dementsprechend schon positiv aufgefallen.
Das A und O bei erfolgreichen Instagram-Influencern ist nämlich, wie schon oben gesagt, ihre Autorität. Schließlich liegen ihre Fans ihnen in der Regel auch am Herzen, denn ohne sie wären sie nicht da, wo sie sind. Und das wollen sie auch nicht aufs Spiel setzen.
Das heißt:
- Achte darauf, dass dein Instagram-Influencer zu deinem Produkt/ deiner Marke passt
- Hat dein Influencer einen ansprechenden Content, in den dein Produkt hineinpasst?
- Hat dein Influencer eine treue Fanbase aus echten Followern? Dazu später mehr…
- Passt die Followerschaft zu deiner geplanten Zielgruppe und zeichnet sie sich durch eine hohe Interaktion aus?
Trifft das zunächst alles auf dich und dein Produkt zu, gilt es, deinen Instagram-Influencer zu bewerten.
Dafür gibt es verschiedene Aspekte, auf die du achten musst:
- Hat dein potentieller Instagram-Influencer eine stetig wachsende Followerzahl und kann dir so eine Reichweite bieten, die dich auch nach und nach vermehrt?
- Haben die Follower deines Influencers eine hohe Aktivität und Interaktionsrate der Abonennten? Um das bewerten zu können, solltest du dir anschauen, wie viele Likes und Kommentare der Instagram-Influencer im Vergleich zu seiner Followerzahl bekommt. Es bringt dir nichts, wenn zwar 15.000 Leute folgen, aber nur 100 aktiv auf die Bilder deines Influencers reagieren.
- Wie oft wird dein Influencer verlinkt? Hat er auch Kontakt zu anderen einflussreichen Accounts?
- Was für Menschen folgen deinem Influencer, wie aktiv sind diese auf Instagram? Davon musst du dir einen Eindruck verschaffen, damit du einschätzen kannst, wie gut dein Produkt ankommen wird.
Fragst du dich jetzt, wie du das alles herausfinden sollst? Keine Sorge. Es gibt eine Website, die diese Analysen für dich durchführt.
Den Kontakt aufnehmen und Kampagnenbriefing zukommen lassen
Ist der richtige Influencer gefunden, musst du ihn nur noch kontaktieren. Hierbei solltest du persönlich und freundlich vorgehen und dem Instagram-Influencer gleich erklären, was er davon hat. Außerdem ist es ratsam, dass du ihm signalisierst, dass du seine Arbeit wertschätzt und sicherstellen, dass du ein kompetenter Kooperationspartner bist. Denn nicht nur dir ist eine gute Zusammenarbeit wichtig.
Anschließend musst du deinem Influencer ein Kampagnenbriefing schicken, damit klargestellt ist, welche Hashtags verwendet werden müssen, wann was gepostet werden sollte und wie lange die Postings online bleiben sollen.
Kooperation als Zusammenarbeit ansehen und Vertrauen entgegenbringen
Du darfst nicht vergessen: Wüssten diese Instergram-Influencer nicht, was ihren Followern gefällt, hätten sie nicht so viele davon. Beliebt wären sie dementsprechend auch nicht und du hättest sie nie gefunden und schon gar nicht ausgewählt… Sie wissen also, was sie tun und was sie tun müssen, um ihren Fans zu zeigen: "Hey, schau mal. Das ist cool. Und das meine ich ernst, du kannst mir glauben!"
Die meisten Instagram-Influencer machen dies aber, wie schon gesagt, nur mit einem guten Gewissen und so, wie sie es für richtig halten. Also lass ihnen Freiraum und ver
trau ihrer Arbeit. Zwänge kommen nie gut an und letztendlich ist deinem Influcencer sein Inhalt ebenso wichtig wie künftig dir, wenn nicht noch viel wichtiger.
Wie erfolgreich war deine Kampagne?
Nachdem die erste Kampagne gestartet ist, gilt es zu schauen, ob diese für dich den gewünschten Effekt erzielt. Das kannst du an folgenden Aspekten messen:- Wie stark fiel die Interaktionen der Follower bezüglich deines Produktes/ deiner Marke aus?
Wie sehen die Absatzzahlen aus, falls der Instagram-Influencer seine Follower direkt zum Kauf motiviert hat? Wurden aufgrund des Influencers vermehrt Käufe getätigt? Eine Möglichkeit um das nachzuverfolgen, bietet der Einsatz von Rabattcodes für den jeweiligen Influencer. Um bei einer erfolgreichen Kampagne zu gewährleisten, dass diese auch lange im Gespräch bleibt, solltest du auf deiner eigenen Website auf die Postings deines Influencers hinweisen und diese verlinken. Influencer Content kommt immer besser an.
Mit deinem Instagram-Influencer Gewinnspiele veranstalten
Eine gute Möglichkeit, um durch einen Instagram-Influencer Reichweite aufzubauen ist es, Gewinnspiele mit deinen Produkten zu veranstalten. Sätze wie "Ihr müsst nichts weiter tun, als mir und XY(Dein Unternehmen/deine Instagram-Seite) zu folgen und 3 deiner Freunde unter dem Bild zu makieren", klingen erstmal easy, sind aber sehr schlau. Der Instagram-Influencer gewinnt an Followern, du gewinnst an Followern und die makierten Personen werden ebenfalls auf euch aufmerksam.
Nebenbei haben ein paar Follower sogar noch etwas Schönes davon uuuuund lernen deine Produkte kennen! - Wow. Was für eine Taktik, die für fast jeden einen Vorteil und keinerlei Nachteile bringt! Okay, du musst ein paar Proukte verschenken, aber das wirst du verkraften, wenn es um deine zuküfntige Reichweite geht. Und in unserem Artikel "Die Geschichte der Werbung...", erfährst du unter anderem, warum Werbegeschenke super ankommen! Also sind auch Gewinnspiele eine ausgezeichnete Vermarktung!
Vorsicht vor Instagram-Usern mit Fake-Reichweite
Ihr kennt es ja, einen Harken gibt es fast immer. Aber dieser ist zum Glück nicht sonderlich schwerwiegend, sondern ziemlich leicht zu durchschauen.
Das Ding ist, dass es natürlich für viele Leute ein Traum ist, Influencer zu werden. Du wirst bewundert für deine vielen Follower und du bekommst im Falle einer Kooperation gratis Produkte, die du auch noch gebrauchen kannst. Aber die Möglichkeit auf eine Kooperation erhältst du erst, wenn dir genug Leute folgen.
Das Problem ist, dass die echten Instagram-Influencer ihre Follower nicht einfach so bekommen haben, sondern meistens dafür gearbeitet haben. Auch wenn man es nicht unbedingt sieht, steckt hinter dem Dasein als „Instagram-Star“ mehr Arbeit und Aufwand, als man denkt.
Und darauf haben einige Leute natürlich eher weniger Lust, wissen nicht wie oder sind einfach ungeduldig. Und dann gibt es seit einiger Zeit für diese Leute die Möglichkeit, dass sie ihre Follower kaufen, in der Hoffnung, dass du bei deiner Suche nach einem Influencer nur auf deren Reichweite schaust und dir denkst: „Oh Wahnsinn, 20K, die/den nehme ich.“
Diese 20K sind in Wahrheit aber wahrscheinlich nicht viel mehr als 1000 echte Leute, die den Content auch wirklich sehen und gut finden. Also werden unter den 230.000 Deutschen Instagram-Influencern ein paar schwarze Schafe sein.
Außerdem haben diese User in den wenigsten Fällen Ahnung von ihrer Zielgruppe, bzw. von Instagram-Marketing und erfolgreichem Pordukt-Placement. Also Vorsicht und genau hinschauen, manchmal ist es mehr Schein als Sein! Der Trend zu gekauften Follower wird voraussichtlich auch weiter zunehmen...
Merke: Schau nicht nur auf die Anzahl der Follower, lass dich nicht täuschen!
Beachte die Punkte, die ich dir oben aufgeführt habe und checke mit der genannten Website, ob die Reichweite sich stetig aufgebaut hat oder ob über einen kurzen Zeitraum ein riesiger Anstieg vorliegt.
Dieser kann neben dem Kauf von Followern aber auch den Grund haben, dass dein Instagram-Influcener einen viralen Hit/viralen Post hatte. Das bedeutet, dass ein grundlegend guter Post bei seinen Followern außergewöhnlich gut ankam und dann auch noch von anderen geteilt wurde, wodurch der Traffic wahnsinnig und laufend ansteigt. Das kann in manchen Fällen vorkommen und verhilft vielen kleinen Profilen zu ihrem „Durchbruch“ und ist natürlich vollkommen okay!
Ob das der Grund für den enormen Anstieg war, merkst du aber schnell daran, ob auch die Interaktionen der Follower deines Instagram-Influencers hoch sind. Letztendlich ist das sowieso das, was für dich zählt. Achte also vor allem auch darauf, dass nicht nur die „Gefällt mir“-Angaben hoch sind, denn auch bei denen kann geschummelt werden, sondern auch die Diskussionen unter Fotos. Ist das alles der Fall und dir kommt nichts "geschummelt" vor, ist dein Influencer für dich geeignet.
Zusammengefasst: Checkliste - Was macht einen guten Instagram-Influencer aus?
Achte darauf, dass dein Instagram-Influencer …
- … echte Follower mit einer hohen Interaktionsrate aufweist und diese unter den Fotos zu Diskussionen anregt werden
- … auf Glaubwürdigkeit setzt und seine Follower ihm bei Empfehlungen auch vertrauen
- … seine Follower geschickt zum Handeln (zum Kauf deiner Produkte) anregt, ohne zu aufdringlich zu sein
- … eventuell schon Kooperationen mit anderen Marken eingegangen ist – achte dabei darauf, inwiefern diese Marken zu deinem Influencer gepasst haben oder ob er mit allem zusammenarbeitet, was ihm in die Finger kommt – Darunter leidet seine Glaubwürdigkeit!
- … professionell ist! Influencer-Marketing ist ein Geschäft. Dein Kooperationspartner sollte das wissen und ernst nehmen!
Außerdem musst du bedenken, dass auch für den Influencer Arbeit hinter der Kooperation steckt. Wie gesagt, das Ganze ist ein Geschäft. Umsonst wird er dir den Gefallen, deine Marke bekannt zu machen, nicht tun. Was, bzw wie viel als Gegenleistung verlangt wird, kommt auf Reichweite und Erfahrungen des Influencers an. Jemand wie Pamela Reif wird da schon ihre Forderungen haben, während ein etwas kleinerer Account nicht so viel verlangen wird. Auch hier ist es eine Frage der Investition, also mache dir darüber ausreichend Gedanken.
Weißt du schon, wie man Facebook für Unternehmen nutzen kann? Mit unserem Artikel zu diesem Thema, kannst du erreichen, dass du auf Facebook gesehen wirst und deine Bekanntheit sich erhöht. Und dass du nicht zu denen gehörst, die Facebook mit Werbeanzeigen vollmüllen, sondern denen es gelingt, guten Content zu vermitteln!
Übrigens ist das eine gute Vorbereitung, falls du dir noch kein Instagram-Profil erstellt hast. Dieses kannst du auch perfekt auf Facebook mit deinen potentiellen Kunden teilen.
Facebook Marketing für Unternehmen - So nutzt du Facebook Ads & Canvas richtig
Was ist überhaupt Facebook Marketing?
Wie du bestimmt schon weißt, ist Facebook eine Kommunikationsplattform im Social Web. Heute hat so eine Plattform mehr als 2 Milliarden Mitglieder weltweit. Das ist eine nette Geste für Facebook, denn so ist Facebook ein geeignetes Instrument für Online Marketing. Online Marketing ermöglicht es jedem Unternehmen bekannter zu werden und Kunden zu gewinnen. Jeder darf so viel er möchte eintragen und das kostenfrei. Facebook Marketing für Unternehmen birgt also großes Potenzial!
Auf Fanpages ist es den Unternehmen möglich, sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Meistens versuchen Unternehmen ihre Leistungen und Produkte in den Fokus zu stellen, mithilfe von Werbeanzeigen. Diese sind natürlich wieder kostenpflichtig. So verdient Facebook eben sein Geld, mit Werbung. So versucht man die Produkte, Dienstleistungen und Angebote so gut wie möglich bekannt zu machen.
Erfolgreiches Facebook Marketing setzt den Einsatz von Facebook Ads zwingend voraus. Durch Marketing soll das Unternehmen auf die Bedürfnisse des Marktes ausgerichtet werden. Im Endeffekt verfolgt man eine Strategie, wie Bekanntheit steigern, Nachfrage generieren und den Umsatz zu steigern. Aber dazu später mehr.
Was bringt Facebook Marketing für Unternehmen ?
Generell dient Facebook für Unternehmen als Kommunikations- und Marketingwerkzeug. Über 25 Millionen Menschen sind auf Facebook registriert. Facebook Marketing für Unternehmen bedeutet also eine Reichweite von maximal 25 Millionen Leuten, die auf dich aufmerksam und dein Unternehmen kennen lernen könnten. – Es wimmelt also nur so vor potentiellen Kunden!
Schon kleine und mittelständige Unternehmen profitieren von der Social Media Plattform.
Aber wie nutzt du Facebook Marketing für Unternehmen ohne durch typische Fehler schon ziemlich schnell wieder ausgeschaltet zu werden?
Ich werde dir sagen, worauf du achten musst, damit dir keine gravierenden Fehler unterlaufen und worauf du generell achten musst, damit sich deine Reichweite vergrößert und du bei deinen Fans an Beliebtheit gewinnst.
Das Potential von Facebook Marketing für Unternehmen wird oft nicht richtig genutzt, was ärgerlich ist. Deswegen ist es ratsam dir zuerst ein Gesamtkonzept zu überlegen, bevor du Kampagnen oder ähnliches schaltest, sonst laufen alle ins Nichts. Meistens laufen diese nämlich ohne Mehrwert und Ziel und kosten dich letztendlich nur Geld. Wenn du aber mit unserer Hilfe auf die richtigen Aspekte achtest, kann Facebook Marketing für Unternehmen dir als wahres Sprungbrett dienen.
3 Aspekte, die du vorrangig wissen und beachten solltest
Vergleiche deine eigenen Kennzahlen mit anderen Unternehmen
Hier gibt es Experten, die dir helfen können, deine Kennzahlenanalysen gut zu erstellen und Facebook Marketing für Unternehmen so zu idealisieren.
Du verhinderst damit Geld zu verschwenden, bzw. in die falschen Inhalte zu investieren. Das Gute an Facebook Marketing für Unternehmen ist, dass es ein messbarer und transparenter Kanal ist und du so gut sehen kannst, was ankommt und was nicht. Dazu später aber auch noch mehr.
Wichtige Kennzahlen, die du im Auge behalten solltest sind:
- Anzahl deiner Fans
- deine Reichweite
- deine Interaktionsrate
- Anzahl erreichter Personen pro Beitrag
Setz dir mit deiner Facebook-Seite realistische Ziele und erwarte nicht zu viel.
Facebook Marketing für Unternehmen bedeutet nicht automatisch, dass du ab jetzt mit deinem Unternehmen durchstartest. Dazu gehört auch viel Arbeit! Natürlich stehen dir damit Türen offen, aber es liegt an dir sie zu öffnen und offen zu halten!
Häng dich rein!
Wichtig ist, dass du dir mit deinen Beiträgen Mühe gibst und bloß nicht halbherzig postest. Ohne Fleiß kein Preis! Witz, Charme und ein richtiges Kommunikationskonzept sind sehr wichtig und erst mit kreativen Beiträgen, erreichst und gewinnst du deine Fans!
Du wirst einen guten Start hinlegen, wenn du dir diese 3 wichtigen Aspekte zum Thema "Facebook Marketing für Unternehmen" von Anfang an einprägst. Optimal ist es aber erst, wenn du es dir später nicht verbaust, weil du in typische Fehlerquellen tappst.
10 Tipps zum Facebook Marketing für Unternehmen
Richtiges Maß an neuem Inhalt – Poste weder zu viel, noch zu wenig
Facebook Marketing für Unternehmen hat in erster Linie den Nutzen, den Kontakt zwischen dir als Unternehmer und deinen Fans herzustellen. Natürlich wollen deine Fans dann auf deiner Seite auch was zu lesen bekommen. Überladen und nerven musst du sie aber auch nicht unbedingt. Finde ein gutes Mittelmaß und versuche mindestens wöchentlich neue Beiträge zu teilen.
Lieber nicht zulassen, dass Besucher auf deine Pinnwand posten dürfen
Es ist nur ein gut gemeinter Tipp. Das Problem ist, wenn du deine Pinnwand freischaltest, kann es dazu kommen, dass deine Contentstategie durcheinander gebracht wird.
Die Lösung wäre Beiträge, die nicht zum Thema passen, einfach zu löschen. Aber das kann auch schnell zu Verärgerung bei deinen Besuchern führen. Also solltest du deine Pinnwand offen lassen, sei vorsichtig beim Löschen der Beiträge.
Auf den Zeitpunkt kommt an
Man kann nicht verallgemeinert sagen, welcher Zeitpunkt genau der richtige ist. In der Regel sind Facebook-User eher abends aktiv. Das ist aber zielgruppenabhängig. Schaue darauf, wann deine Fans meistens aktiv sind und finde den richtigen Zeitpunkt heraus.
Tipp: Du kannst deine Posts zeitlich steuern. Also nehmen wir mal an, dass die beste Zeit immer abends ist, du aber abends immer unterwegs bist – kein Problem. Unterhalb des Schreibfensters auf Facebook ist ein Uhrensymbol, welches ermöglicht, dass du deine Posts jederzeit vorbereiten kannst und diese dann zu einem bestimmten Zeitpunkt veröffentlicht werden.
Zielgruppe bestimmen und korrekte Ansprache wählen
Auch im inhaltlichen Bereich solltest du darauf achten, dass deine Beiträge interessant für deine jeweilige Zielgruppe sind. Schließlich sollen deine Fans deine Beiträge auch mögen.
Hierbei musst du je nach Zielgruppe schauen, wie du die Ansprache in deinen Beiträgen wählst. Passt eine lockere „Du“-Anrede oder entscheidest du dich doch lieber für ein formelles „Sie“?
Inhalte unterhaltsam gestalten - Fremdinhalte sind erwünscht, sollten aber nicht deinen Inhalt dominieren
Du solltest vor allem aktuellen Inhalt posten. Schnee von gestern will keiner lesen. Neue Ideen kommen gut an und so wird auf deiner Facebook-Seite keine Langeweile aufkommen.
Eigenes ist hierbei immer sehr gut, aber manchmal fällt einem auch nichts Neues ein. Dann einfach nichts zu posten ist, wie du ja gelesen hast, nicht die Lösung. Trotzdem ist das gar kein Problem, denn Fremdinhalte kommen auf Facebook generell gut an. Schau mal, was dir gefällt und teile es mit deinen Fans. Das wirkt direkt authentisch.
Halte grundsätzlich die Balance zwischen Eigenwerbung, die du ja mit Facebook Marketing für Unternehmen fördern willst, und anderer Unterhaltung.
Achte darauf, wie deine Fans auf deine eigenen und auf die Fremdinhalte reagieren. So kannst du besser einschätzen, mit welchen Inhalten du punkten kannst und ggf. deinen eigenen Inhalt anpassen.
Richtig reagieren, wenn Fans auf deine Beiträge reagieren!
Facebook Marketing für Unternehmen funktioniert als Sprachrohr für deine potentiellen Kunden, Interessenten, Mitbewerber und für die allgemeine Öffentlichkeit. Fang also bloß nicht an zu schludern, wenn es darum geht selbst aktiv an der Kommunikation teilzunehmen. Lies dir die Beitragskommentare durch, kommentiere sie, drück auf „Gefällt mir“ und zeig deinen Fans einfach, dass du sie durchaus wahrnimmst und dir ihre Meinung etwas bedeutet.
Generell fährst du mit einer positiven Stimmung und Ehrlichkeit am besten. Wenn du es richtig machst, schaffst du eine Vertrauensbasis zwischen dir und deinen Fans und wirkst professionell.
Sollte sich mal ein negativer Kommentar unter deinen Beiträgen verirren, bloß nicht hektisch werden. Ruhe bewahren! Reagier am besten so cool wie möglich und lass dich nicht provozieren. Dadurch verschaffst du dir Respekt. Shitstorm kann niemand gebrauchen.
Achtung! Tritt in keine Abmahnungs-Falle
Einmal ist das Posten von Bildern schwierig, da die meisten Bilder urheberrechtlich geschützt sind. Das heißt, du darfst sie nicht auf deiner Fanpage teilen. Du musst dir die Rechte einholen, fremde Bilder posten zu dürfen. Zweitens gibt es die Impressumspflicht. Gilt auch beim Facebook Marketing für Unternehmen, was bedeutet, dass deine Fanpage ein Impressum haben muss!
Vergiss nicht deine Seite anzuwerben. Facebook Marketing für Unternehmen ist nur dann sinnvoll, wenn du auch Besucher auf deine Seite holst. Also weise zum Beispiel auf deiner Website darauf hin, dass man dich jetzt auf Facebook finden kann.
Offensichtliche Werbung kommt nicht gut
Vorsicht - Als eine Garantie für mehr Umsatz funktioniert Facebook Marketing für Unternehmen nicht! Also sollten deine Beiträge nicht voll von direkter Werbung sein. Das scheinen viele zu vergessen. Facebook Marketing für Unternehmen dient als Kommunikationskanal und sollte deine Kundenbindung, sowie dein Image verbessern.
Außerdem machst du indirekte Werbung, weil durch deine steigende Bekanntheit und höhere Beliebtheit, immer mehr Menschen auch auf dein Unternehmen und somit deine Produkte etc. aufmerksam werden.
Eine Möglichkeit für geschickt platzierte Werbung bieten Ad’s
Ist deine Werbung nicht so penetrant, kannst du sie durchaus auf deiner Seite zeigen. Das funktioniert über Facebook-Ads und eignet sich vor allem für bestimmte Aktionen, die du auf der Website deines Unternehmens schaltest.Das Ganze kostet allerdings Geld. Du kannst auch kostenlos über Beiträge über gewisse Dinge informieren, aber das wird nicht so große Wellen schlagen.
Durch solche Investitionen kann Facebook Marketingfür Unternehmen noch effektiver werden. Überlege dir, ob du Geld für Werbung investieren willst und teste dann bestimmte Werbeformate für deine Facebook-Seite aus.
Heute werde ich dir was zum Thema Facebook Marketing berichten, bzw. erklären. Ich werde dir einen Überblick verschaffen, wie Online-Marketing funktioniert. Wie funktioniert überhaupt Facebook Marketing? Und was wollen viele Unternehmen damit erreichen? Ich zeige dir ein paar Tipps -und Tricks!
Was sind Facebook Ads?
Facebook Ads sind ein Bestandteil von Facebook. Mit Facebook Ads können Werbebetreibende potentielle Kunden anhand von Zielgruppen Definitionen erreichen und Interaktionen anbieten. Der Unterschied zu Suchmaschinenwerbung ist, dass die Benutzer gezielt draufhingewiesen werden anhand der angenommenen Suchanfragen. Facebook Ads sprechen ihre Benutzer anhand der Informationen, Interessen und Gewohnheiten an, welche diese in ihren Profilen hinterlegt haben.
Facebook Ads sind fast auf allen Bereichen von Facebook zu finden, egal ob in Seiten, Gruppen oder Profilen. Häufig sind die Werbeanzeigen in der rechten Spalte der Seite platziert. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Werbeplatzierungen. Im Newsfeed, im eigenen Messenger von Facebook und sogar in dem Audience Network, also außerhalb von Facebook. Es stehen viele Auswahlkriterien für die Zielgruppe zur Verfügung. Wie zum Beispiel das Geschlecht, Alter, Land, Sprachen, Interessen und etc.
Unterschiedliche Facebook Ads Formate
Es gibt viele unterschiedliche Facebook Ads, wie zum Beispiel Page Post Ad, Story Ads und weitere. Es gibt zwei Arten von Abrechnungen bei den meisten Ad-Typen. Einmal das CPC (Kosten pro Klick) und CPM (Kosten pro 1000 Einblendungen). Der Werbebetreibende kann bei beiden Arten von Abrechnungen Gebote angeben, die er bereit ist zu bezahlen, sprich dann in diesem Fall CPC oder CPM. Je nach Gebot schaltet Facebook die Anzeigen häufiger – oder dementsprechend weniger.
Wenn höhere Gebote für eine Anzeige gesetzt werden, dann werden die Anzeigen eher weniger oder gar nicht eingeblendet. Wenn die Nachfrage sinken sollte, dann erfolgt die Schaltung. Das Gebot bestimmt den Preis, aber es kann auch sein, dass gut funktionierende Anzeigen den Preis positiv beeinflussen oder senken. Es gibt zwei Budgetformen, einmal Tagesbudget und Laufzeitbudget. Sobald der Betrag beim Laufzeitbudget aufgebraucht wurde, stoppt Facebook die Auslieferung der Anzeige. Beim Tagesbudget endet die Auslieferung mit dem angegebenen Endzeitpunkt.
Facebook Ads – Was sind überhaupt Facebook Canvas?
Facebook Canvas sind wie bereits erwähnt, eine spezielle Form der Ads für Facebook, die für das bessere Erlebnis von Werbeanzeigen der User für mobile Endgeräte entwickelt wurden. Das besondere an Canvas sind die Fullscreen-Funktion, sowie die Möglichkeit gezielt eine Story zu erzählen und den User mit auf eine Reise durch das Canvas selbst zu nehmen, bis dieser durch neue Calls-To-Action eine Handlung ausführen soll. In Canvas können Bild- und Videomaterial eingebaut und kombiniert werden. Die Canvas funktionieren nur auf mobilen Endgeräten.
Werfen wir im nächsten Schritt einen Blick auf ein mögliches Layout eines Canvas. Die Canvas werden in einzelne Bereiche aufgeteilt. In diesen Bereichen kannst du einzelne Elemente anordnen . Das ganze ähnelt stark einen Baukasten für E-Mail-Templates, nur mit der Option Videos und Slides einzubauen. Einzelne Elemente kannst du auswählen und nach ihrem Nutzen sinnvoll verwenden.
In der Gesamtkomposition der einzelnen Elemente ergibt sich ein Canvas, der im Idealfall deine Geschichte erzählt und die Betrachter mit auf eine Reise oder Story durch den gesamten Canvas nimmt und dein Produkt oder deine Dienstleistung erklärt, aufschlüsselt und dabei im Idealfall die Mehrwerte deines Produktes oder deiner Dienstleistung transportiert. Am Ende des Canvas soll der Kunde dann von deinem Produkt überzeugt sein oder zumindest so angefixt, dass er eine Handlung ausführt, sprich auf einen deiner eingebauten Calls-To-Action Button klickt.
Der Aufbau von Facebook Canvas
Zur Darstellung ist zusagen, dass Facebook dieses Layout einen typischen Canvas darstellt, sowie Facebook ihn angibt. Nicht alle Elemente müssen exakt nach diesem Schema angeordnet und benutzt werden.
Auch hier gilt wie so oft: „Trotz all der Theorie sollte eine Anwendung oder eine Theorie immer auf ihren speziellen Einzelfall angepasst, reduziert oder erweitert werden.“
Schau also, falls du Canvas einsetzt, welche Elemente für deine Geschichte und deinen Content, den du mit den Betrachtern und deiner Zielgruppe teilen willst, sinnvoll ist und welcher eher weniger. Nur durch individuelle Ausarbeitung erreichst du deine Zielgruppe kostenorientiert und mit maximaler Effizienz.
Welche Möglichkeiten hast du als Werbetreibender jetzt durch die Canvas ?
Im ersten Schritt ist klar, dass es das Nutzererlebnis der Werbeanzeigen auf ein neues Level bringen kann. Die Canvas heben sich definitiv von klassischen Werbeanzeigen ab, die einfach nur Produkte in einem Bild, Karussell oder einzelnem Video bewerben. Weiterhin sind die Canvas natürlich an die neuen Anforderungen der mobilen Endgeräte besser angepasst, als die älteren Formate für Werbeanzeigen.
Mit den Canvas bietet sich die Möglichkeit, Vollbilderlebnisse für deine User zu schaffen und sich einfacher von klassischen Werbeanzeigen abzuheben. Weiterhin kannst du die Betrachter innerhalb deiner Werbeanzeige mit auf eine Reise nehmen und deine eigene, ganz persönliche Story erzählen und das mit interaktiven Inhalten und verschiedenen Arten des Contents.
Kleine Videos, Slider und Funktionalitäten kannst du frei kombinieren und so steigert sich durch die Canvas definitiv dein Spielraum was Gestaltung und Aufmachung der Anzeige angeht. Genau das ist ja auch das Ziel der Canvas. Damit wird dir die Möglichkeit geboten, deine ganz eigene persönliche Story zu erzählen und die User zu fesseln.
Zusammenfassend passt sich das Canvas einfach dem Fortschritt der Inhalte in sozialen Medien an, indem es interaktivere und hochwertigere Erlebnisse ermöglicht. Facebook bringt mit den Canvas die Möglichkeiten der Werbeanzeigen einfach auf ein neues Level. Dies kann auch Vorteile für ein eigenes E-Commerce bzw. den eigenen Onlineshop haben.
Wie kannst du Canvas zielbringend einsetzen und was solltest du beachten
Wie du sie am besten für dich im Einzelfall einsetzen kannst, ist natürlich immer schwer zu sagen. Aber es gibt natürlich ein paar Dinge, auf die du bei deiner Erstellung des Canvas achten solltest. Im folgenden hab ich dir eine kurze Checkliste aufgeführt, mit den wichtigsten Tipps für einen erfolgreichen Canvas.
- Mach dir vor der Erstellung genaue Gedanken darüber, was du in deinem Canvas vermitteln willst ? Eine Story über dein Unternehmen, über ein bestimmtes Produkt oder über die Art und Weise, wie dein Unternehmen arbeitet ?
- Welches Ziel verfolgst du mit deiner Kampagne und welche Funktion nimmt dabei der Canvas ein ? Ist er ein Teil einer mehrstufigen Kampagne oder ein einzelnes Instrument ? Möchtest du direkte Verkäufe erzielen oder die Bekanntheit deines Unternehmens steigern ?
- Sind die Inhalte, die du für deinen Canvas erstellen willst/hast an dein Ziel und deine Zielgruppe angepasst ?
Hier kannst du dir merken. Egal welches Format deine Werbeanzeige hat. Ob ein Canvas oder ein einfaches Bild. Der Erfolg deiner Werbeanzeige steht und fällt definitiv in erste Linie mit deinem Content und der Passgenauigkeit zur Zielgruppe und nicht vorrangig mit dem von dir gewählten Format.
Es gibt zwar viele Möglichkeiten, Canvas zu nutzen, aber durch ihre vielen Funktionen muss der Content für die Canvas definitiv sehr sehr hochwertig sein um die Zielgruppe überzeugen. Enorm interaktive Formate mit hohem Potential, die mit schlechtem Content genutzt werden, werden eher eine kostspielige, als erfolgreiche Angelegenheit.
- Deine Story sollte gut durchdacht und gut formuliert sein. Weiterhin sollte sie zwar Alle wichtigen, aber auch nur diese Inhalte beinhalten. Dabei gilt wie immer folgende Regel. Auch einen Canvas kann der Betrachter wegwischen oder schließen.
Also muss gerade der Anfang des Canvas den Betrachter zum bleiben animieren. Hast du das geschafft, kannst du ihn mit dem folgenden Inhalt überzeugen, weil seine Aufmerksamkeit hast du dir schonmal gesichert.
- Ist dein Canvas logisch durchdacht und bleiben dem Betrachter nach dem Anschauen wenig bis keine Fragen? Was noch viel wichtiger ist, verleitet die Story den Betrachter wirklich dazu, einen der Calls-To-Action Buttons zu benutzen? Das liegt vor Allem daran, ob der Canvas überzeugt und die richtige Zielgruppe erreicht. Hier liegt auch bei Vielen ein Irrtum. Nur, weil du einen Calls-To-Action Button einfügst, heißt das nicht, dass die Betrachter ihn automatisch benutzen werden. Schau dir deinen fertigen Canvas am besten selbst an und frage dich, ob du, wenn du das Thema zum ersten mal gesehen hättest, wirklich auf einen der angezeigten „Mehr erfahren“ oder „Einkaufen“ Buttons geklickt hättest.
Beispiel für einen durchweg gelungenen Canvas
Im oben angezeigten Video siehst du in meinen Augen eine Best Practice eines Canvas, die ich persönlich sehr gelungen finde. Die Firma Eager & Co präsentiert in einem Canvas ihre Schuhe. Dabei erzählen sie dem User eine Geschichte. Sie stellen am Anfang einen Prozess dar, bei dem sie die Wertschöpfungskette der Herstellung beleuchten.
Danach überzeugen sie direkt im Anschluss mit verschiedenen Varianten ihres Schuhs, was bei einer am Schuh interessierten Zielgruppe funktionieren sollte. Im weiteren Verlauf nutzen Sie gezielt die Swipe-Funktion nach links und rechts, um Vorteile und Eigenschaften der Produkte in den Vordergrund zu stellen.
Dadurch wird der User animiert und kann sich selbst einbringen. Er wird interaktiv in das Werbeformat eingebunden. Im nächsten Schritt werden die Features nochmal via Bild und Text vertieft und das Format läuft mit einen roten Faden ab. Dann werden nochmals hochwertige Fotos der einzelnen Modelle präsentiert, um dem Betrachter das Produkt nochmal optisch näher zu bringen.
Im letzten Schritt werden nochmal Vorteile abseits des Produktes dargestellt, wie kostenlose Lieferung und 30 Tage - Rückgaberecht. Im letzten Schritt der Anzeige befindet sich ein Calls-To-Action Button, der den User auffordert sich die Produkte näher anzugucken.
Hier wird mit einem „Okay, show me the goods!“ gearbeitet. Ein sehr treffender Calls-To-Action, der nicht nur locker rüberkommt, sondern auch nochmal unterbewusst die Qualität suggeriert. „Zeig mir die Guten“ und nicht einfach nur ein banales „Einkaufen“ oder „Shop Now“.
Weitere gute Beispiele für Facebook Canvas findet ihr auf allfacebook.de unter diesem Artikel
Vermarktung auf Facebook – So funktioniert's
Um auch erfolgreich in Facebook Marketing einzusteigen, solltest du ein paar Grundlagen beachten und meine Tipps mitnehmen. Für ein Facebook Marketing ist die Präsenz sehr wichtig. Dann solltest du die Menschen zum Entdecken von Neuem anregen. Nicht vergessen, die Verkaufszahlen zu steigern!
Noch ein sehr wichtiger Punkt ist die Treue deiner Kunden. Wenn du die Treue deiner Kunden nicht beibehälst, dann verlierst du sie wieder ganz schnell. Als nächstes solltest du Leads generieren. Ein Lead ist ein potentieller Neukunde, der eine Interesse an einer Geschäftsbeziehung mit dir hat. Und deine letzte Aufgabe ist dir mehr Bekanntheit zu verschaffen. Wenn du all diese Tipps beachtest und diese Ziele anstrebst, dann bist du für den Einstieg gut vorbereitet!
Es gib zwei Möglichkeiten der Vermarktung auf Facebook:
- Einmal gibt es Werbeanzeigen, die auf Inhalte in Facebook verweisen und
- Anzeigen die auf externe Webseiten verweisen.
Für die Verweisung von Inhalten auf Facebook kann man den Ort, Seiten oder Veranstaltungen angeben.
Erste Schritte
- Richte als allererstes eine Facebook Unternehmensseite ein. Es ist sehr wichtig die Kategorie dieser Seite festzulegen.
- Auch solltest du die Ziele für deine Facebook Ads festlegen, zum Beispiel: Du planst eine Konferenz und dein Ziel wären dann 150 Teilnehmer in kürzester Zeit zu gewinnen.
- Definiere die Zielsetzung deiner Kampagne, das bedeutet, gib eine Liste aus, wo alle Angaben zu deinen Zielen, bzw. Plänen stehen, damit auch alle Bescheid wissen.
- Leg deine Zielgruppe und dein Werbebudget fest. Pass dich deiner Zielgruppe an, bedeutet du kannst deine Werbeanzeige einschränken, indem du einfach nach Standort, Alter, Geschlecht, Sprache, Interessen und Verhalten bestimmst.
- Wähle das gewünschte Ergebnis aus, beispielsweise wie du bezahlen möchtest oder wer deine Werbeanzeige sehen soll.
- Lege fest, wie deine Werbeanzeige aussehen soll, sprich Bilder, Titelzeile, Lauftext und die Platzierung der Werbeanzeige.
- Buche deine Anzeige, hier wird überprüft ob deine Werbeanzeige in Ordnung ist und wenn die in Ordnung ist, dann wird sie veröffentlicht.
- Erstelle einen Facebook Werbeanzeigenbericht. Mit der Facebook Werbeanzeigebericht erfährst du wie erfolgreich die Werbeanzeige ist.
Authentizität zählt
Du darfst die Reichweite auch nicht vergessen! Die Reichweite spielt eine große und wichtige Rolle. Du sollst dich wie ein Problemlöser darstellen, bzw. präsentieren. Denn so gewinnst du mehr Vertrauen. Zeig deine Persönlichkeit – das kommt immer gut an!
Denn es ist nicht so toll hinter einem abstrakten Marken-Logo zu verstecken. Die Personen wollen sehen wer du bist und wer hinter einer Marke steht. Hier empfehle ich für den Anfang ein Foto mit dem Team zu zeigen. So wirkt man direkt freundlicher und sympathischer.
Das gefällt mir – Erfolgreich mit Social Media Kunden gewinnen
Seit Jahren ist das Social Media Marketing nicht mehr aus unseren Leben wegzudenken. Ursprünglich mehr für private Zwecke gedacht, entwickeln sich Social-Media Kanäle wie Facebook, Twitter und Instagram immer mehr zu wichtigen Werbeplattformen für Unternehmen.
Hat man das Vernetzungspotential erst einmal erkannt, kann man es entscheidend für den Erfolg seines Unternehmens nutzen. Wie du das schaffst, möchten wir dir heute gerne erklären.
Wo treibt sich mein Kunde herum?
Wenn du mit Social-Media Marketing neue Kunden generieren möchtest, musst du dich, genau wie bei anderen Marketingmaßnahmen, in deine potentiellen Kunden hineinversetzen.
- Nach welcher Information könnten sie suchen?
- Wollen sie etwas kaufen?
- Oder ein Problem lösen?
- Mit welcher Zielgruppe werden Sie am ehesten Umsatz erzielen?
- Welches Geschlecht, welche Altersgruppe, welche Kaufkraft haben die potentiellen Kunden?
Wenn du diese Fragen beantworten kannst, wirst du gut einschätzen können auf welchen Plattformen deine potentiellen Kunden zu finden sind. Hierzu kann es auch sinnvoll sein, herauszufinden wo die Konkurrenz aktiv ist.
Was soll ich posten und wie oft?
Regelmäßiges Posten ist für Social Media sicher wichtig, allerdings sollten die Bilder, Texte oder Links, die du postest, auch zu deinem Unternehmen passen. Authentizität ist das Zauberwort! Nur damit erreicht man Menschen auf der persönlichen Ebene.
Wie häufig du etwas postest kommt auch auf die Plattform an. Wer bei Twitter nicht mindesten ein mal die Woche postet, wird übersehen. Wer bei Facebook allerdings im Stundentakt teilt, wird als aufdringlich empfunden.
Das Wichtigste ist allerdings die Interaktion mit den Kunden. In erster Linie das Beantworten der Kommentare der Nutzer. Um Interaktion zu fördern kannst du z.B. Produkte testen lassen, Fragen stellen oder die Kunden auffordern, Fotos zu posten.
Der virale Effekt
Der Traum eines jeden Unternehmens ist es, dass sich seine Videos, Texte oder Bilder wie ein Lauffeuer über Social-Media verbreitet. Durch das Teilen des Videos, durch das Liken der Bilder oder durch das Kommentieren von Texten. Voraussetzung für eine schnelle Verbreitung ist eine originelle Idee. Die Besonderheit liegt darin, dass die Nutzer der Social-Media Kanäle die Inhalte aus eigenem Antrieb an Bekannte und Kontakte aus ihrem Netzwerk weiterleiten. Allerdings ist so ein Effekt sehr schwer bis gar nicht zu steuern.
Ziele definieren
Wie bereits erwähnt ist Authentizität bei der Nutzung von Social Media essentiell. Wenn es dir nur um Verkauf geht, dann wird der User das merken und dir kein Vertrauen entgegenbringen. Nur über dieses Vertrauen entstehen aber individuelle Kundenbeziehungen. Die Kundenbindung und die Erzeugung einer intensiveren Markenwahrnehmung sollte dein oberstes Ziel sein. Erreichen kannst du das z.B. durch regelmäßigen Austausch mit deiner Zielgruppe.
Ideal ist, zunächst 1-2 Hauptziele festzulegen, die du erreichen willst. Auf diese solltest du dich konzentrieren um nicht das Wesentliche aus den Augen zu verlieren und im schlimmsten Fall nichts zu erreichen. Es ist außerdem sehr hilfreich, auch Zeitparameter festzulegen, also z.B. Deadlines – bis wann will ich Ziel XY erreicht haben?
Definiert also WAS ihr bis WANN und WIE erreichen wollt.
Und jetzt? Loslegen!
Wenn du dich über die verschiedenen Social Media Kanäle informiert hast, deine Zielgruppe kennst und deine Ziele definiert hast, kannst du mit der Umsetzung starten. Auf welchen Kanälen willst du nun wirklich aktiv werden, was willst du dort genau machen und welche Vorbereitungen sind dafür noch notwendig?
Welche Plattform?
Zunächst ist es hilfreich, nicht auf allen Kanälen gleichzeitig aktiv zu werden. Du solltest mit der für dein Unternehmen sinnvollsten Plattform starten und dann nach und nach die anderen Kanäle be-nutzen. Deinen Unternehmensnamen solltest du dir allerdings von Anfang an auf allen Plattformen sichern.
Struktur
Wenn du Texte veröffentlichen willst, solltest du dir einen Redaktionskalender erstellen, in den du nicht nur einträgst, wann du welche Themen veröffentlichst, sondern auch Feiertage und andere wichtige Ereignisse berücksichtigt. Überlege dir anfangs am besten verschiedene mögliche Themen rund um dein Hauptthema, deine Branche, dein Unternehmen.
Verantwortliche für Social Media festlegen
Wer ist für die Betreuung der Social Media Kanäle und die Social Media Inhalte verantwortlich? Das solltest du ganz klar fest-legen und die entsprechenden Ressourcen dafür einplanen. Auch das gehört in den Redaktionsplan und sollte dort auch regelmäßig aktualisiert werden.
Erfolge messen
Um deine Social Media Strategien langfristig optimieren zu können ist es wichtig, deine Erfolge in regelmäßigen Abständen zu prüfen. Bei Facebook gibt es dafür z.B. eine recht umfangreiche Statistik. Ansonsten können auch Analysetools nützlich sind. Durch die Messung der Reichweite lässt sich deine Arbeit so immer weiter optimieren und du siehst genau wie deine Veröffentlichungen bei der Zielgruppe ankommen.
Kommentaren Beachtung schenken
Genauso wichtig wie positive Kommentare sollten dir die negativen sein. Vielleicht sogar wichtiger. Hier hast du die Chance, auf Kritik einzugehen, deine Servicebereitschaft zu zeigen und womöglich die negative Meinung des einen oder anderen Nutzers in eine positive umzuwandeln. Solche Kommentare solltest du deshalb nur in den seltensten Fällen löschen oder ignorieren. Kritik ist äußerst wertvoll und du sollest diese unbedingt für dich nutzen.
Kaum ein anderes Marketinginstrument bietet so viele Möglichkeiten für sehr wenig Geld. Auf anderen Wegen würde es Unsummen kosten, dieselbe Anzahl Menschen zu erreichen, die man über Social-Media erreicht. Das Zauberwort im Bereich der Sozialen Medien ist Kontinuität. Nur wer seinen potentiellen Kunden regelmäßig Content liefert, wird auch erfolgreich sein. Mit negativen Kommentaren solltest du professionell umgehen und die Kritik für dich nutzen. Mit viel Arbeit und Authentizität kann Social-Media eine Goldgrube für Unternehmer sein.