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Alles was Du über Influencer Marketing wissen musst

Influencer Marketing ist zum festen Bestandteil von Online-Marketing-Maßnahmen geworden und wird in Zukunft immer wichtiger werden. Kein Wunder - immerhin birgt diese Marketingstrategie immenses Potential. Sie kann allerdings auch floppen. Wie Du bei der Planung Deiner Influencer Marketing Strategie richtig vorgehst und welche Trends uns 2022 erwarten, erfährst Du hier. Influencer Marketing: W...

Autor Marlene Sievers
von Marlene Sievers
10. Januar 2022

Influencer Marketing ist zum festen Bestandteil von Online-Marketing-Maßnahmen geworden und wird in Zukunft immer wichtiger werden. Kein Wunder – immerhin birgt diese Marketingstrategie immenses Potential. Sie kann allerdings auch floppen. Wie Du bei der Planung Deiner Influencer Marketing Strategie richtig vorgehst und welche Trends uns 2022 erwarten, erfährst Du hier.

Influencer Marketing: Was ist das eigentlich?

Influencer-Marketing ist längst unverzichtbarer Bestandteil von Online-Marketing geworden. Bei Influencern handelt es sich meist um einflussreiche Instagrammer, Youtuber oder Blogger. Influencer setzen neue Trends, inspirieren ihre Zuseher, geben Impulse für den Alltag und nicht zuletzt vertrauen Fans ihren Lieblings-Influencern – z.B. wenn es um Produktempfehlungen geht.

Für Unternehmen sind Influencer aufgrund ihrer Reichweite, ihres Expertenstatus oder ihrer Reputation besonders interessant. Content von Unternehmen wird mit Hilfe von Influencern im Web oft rasant verbreitet – sie fungieren sozusagen als Multiplikatoren.

Wenn eine Marke oder ein Unternehmen seine Message ans Publikum bringen und dafür Influencer Marketing nutzen möchte, wird zunächst eine gut ausgearbeitete Strategie benötigt. Nur eine nachhaltige Strategie wird auf Dauer von Erfolg gekrönt sein.

Entwicklung einer nachhaltigen Influencer Marketing Strategie

Obwohl es so vielversprechend und einfach klingt, ist es oftmals gar nicht so leicht eine nachhaltige Influencer-Marketing-Strategie zu entwickeln. Die klassischen Strategien aus dem Online-Marketing lassen sich nur bedingt auf Influencer Marketing übertragen. Selbst Social Media Marketing lässt sich nicht 1:1 auf die Zusammenarbeit mit Influencern anwenden. Wenn Du erfolgreiches Influencer Marketing betreiben möchtest, dann solltest Du folgendermaßen vorgehen:

Klare Ziele verfolgen

Zunächst einmal musst Du Dir über Deine Ziele im Klaren werden. Was möchtest Du mit Influencer Marketing erreichen? Wie lange soll die Kampagne dauern? Welche KPIs sollen erreicht werden? Mit Influencer Marketing Maßnahmen kannst Du schließlich die unterschiedlichsten Intentionen verfolgen.

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Möchtest Du Dein Produkt branden und benötigst dafür Expert*innen auf dem jeweiligen Themengebiet? Möchtest Du ein neues Produkt für relevante Zielgruppen attraktiv machen (Commerce)? Oder Willst Du eine Marke neu launchen? Diese Ziele können mit Hilfe von Influencer Marketing erreicht werden:

Richte Deine Strategie auf das jeweilige Ziel aus. Natürlich können sich die Ziele dabei auch überlappen.

Wer ist meine Zielgruppe?

Wenn Du Deine Ziele definiert hast, solltest Du Dich in einem nächsten Schritt fragen, wer eigentlich Deine Zielgruppe ist. Welche Menschen möchtest Du mit Deinem Produkt erreichen? Trendbewusste Millenials oder kaufkräftige Silver Ager? Mache Dir Gedanken darüber, wer mit welchem Produkt/welcher Leistung erreicht werden soll. Wenn Du Deine Zielgruppe definiert hast, überlege Dir, wie Du sie am besten erreichen kannst. Während sich Silver Ager oft auf Facebook rumtreiben, ist bekannt, dass Gen Z eher audiovisuelle Plattformen wie TikTok oder Instagram nutzen.

Definiere Plattformen und Kanäle

Nachdem Du Deine Ziele und Zielgruppen definiert hast, kennst Du die Anfangs- und Endpunkte Deiner Influencer-Marketing-Kampagne. Die wichtigsten Schritte sind also bereits getan, denn von ihnen hängen nun auch alle weiteren Entscheidungen ab, z.B. welche Plattformen und Kanäle Du verstärkt zur Umsetzung Deiner Influencer-Kampagne nutzt. Während Du Millenials häufig auf Youtube und Instagram erreichst, nutzen Best Ager gerne Facebook und Twitter und Gen Z findest Du vorwiegend auf TikTok.

Okay, die Nutzung von klassischen Social Media Kanälen wie Facebook, Instagram und Co. liegt natürlich auf der Hand, wenn Du Dein Zielpublikum erreichen willst. Doch auch weniger bekannte Kanäle können für das Influencer-Marketing von Bedeutung sein. Klassische Blogs haben beispielsweise oft eine treue Leserschaft und auch in Online-Foren finden sich loyale Followerschaften. Gerade Blogger, Moderatoren von Online-Foren oder Micro Influencer genießen oft einen Expertenstatus.

Die richtigen Influencer finden

Jetzt wird es besonders spannend: Mit welchen Influencern möchtest Du zusammenarbeiten? Wer glaubst Du, kann Deine Message am besten ans Zielpublikum transportieren? Bei der Auswahl von Influencern solltest Du darauf achten, Personen auszuwählen, die ähnliche Werte, Einstellungen und Ansichten wie Du bzw. Dein Unternehmen vertreten. Wenn Du z.B. mit einem nachhaltigen Produkt wirbst, kommen insbesondere Nachhaltigkeits-Blogger in Betracht, die als Experten für dieses Thema wahrgenommen werden.

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Übrigens: Es müssen nicht immer Content Creator mit einer riesigen Followerschaft sein. Sogenannte Micro Influencer werden für Unternehmen immer interessanter. Micro Influencer haben oft nur ein paar Tausend Follower. Allerdings hat sich herausgestellt, dass Follower diesen kleinen Kanälen oftmals mehr vertrauen als riesigen Accounts. Micro Influencer werden zudem oft als Experten für ein bestimmtes Thema wahrgenommen und eignen sich daher bestens für die Umsetzung der eigenen Influencer Marketing Strategie.

Zwischen Influencer und Produkt/Marke/Dienstleistung sollte also eine möglichst hohe Kongruenz bestehen. Ansonsten droht die Kampagne zu einem Rohrkrepierer zu werden. Wenn Du die passenden Influencer identifizierst, sollten immer mehrere Faktoren berücksichtigt werden wie z.B. Engagement Rate, Follower- und Like-Zahlen und ob der Influencer bereits Kooperationen mit anderen Marken eingegangen ist. Stelle Dir die Frage, ob die Marken, welche der Content Creator bisher repräsentiert hat, auch zu Dir bzw. Deinem Unternehmen passen.

Indem Du das Profil des Influencers genau unter die Lupe nimmst, kannst Du außerdem sicherstellen, dass der-/diejenige nicht etwa problematische politische Positionierungen einnimmt. Darüber hinaus erhältst Du einen sehr guten Einblick, auf welche Weise sich der Influencer inszeniert und Du bekommst ein Gefühl dafür, welche Content-Formate und Ästhetiken bei dieser Kooperation eine wichtige Rolle spielen könnten.

Lege Formate und Methoden fest

Wenn Du den richtigen Influencer gefunden hast, geht es ans Eingemachte: Ab jetzt arbeitest Du eng mit dem ausgewählten Influencer zusammen und es geht an die Planung von Formaten und Methoden. Influencer sind quasi selbst eine Marke, die für eine bestimmte Herangehensweisen und Formate stehen. Selbstverständlich würde es hier keinen Sinn ergeben, dem Influencer eine Methode oder Herangehensweise „aufzuzwingen“, die auf seinem/ihren Account unnatürlich oder aufgesetzt wirken würde. Deshalb produzieren Influencer ihren Content oftmals auch selbst, um organischer zu wirken. Die Methoden variieren dabei:

  • Produkttests: Der Content Creator testet Dein Produkt und empfiehlt es anschließend.
  • Product Posts: Das Produkt wird vom Influencer in einem Post näher beschrieben (inklusive aller relevanten Informationen und Hashtags)
  • Unboxing/Hauls: Influencer packen ihre Einkaufstasche aus und präsentieren die Waren – häufig auf Youtube zu sehen.
  • Rabattcodes: Durch eigene Rabattcodes ermöglichen Influencern ihren Followern einen bestimmten Preisnachlass beim Erwerb von Produkten (z.B. 10 oder 20% bei Angabe des Codes). Die Verwendung der Codes lässt sich besonders gut messen.
  • Product Placement: Der Influencer präsentiert das Produkt direkt in einem Post – ähnlich einer klassischen Werbung.
  • Gewinnspiele: Ein Produkt wird auf dem Profil des Influencers verlost. Indem Follower kommentieren, Hashtags verwenden oder Freunde markieren, haben sie die Möglichkeit am Gewinnspiel teilzunehmen.
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Analyse und Auswertung

In einem letzten Schritt geht es an die Analyse und Auswertung der Influencer Marketing Strategie. Ist Deine Strategie aufgegangen und hat Dein Unternehmen von der Kampagne profitiert? All das lässt sich sehr gut messen. Mit Hilfe von plattforminternen Analyse-Tools aber auch mit umfangreicheren Lösungen wie Hootsuite, Meltwater oder HubSpot kannst Du Besucherzahlen, gestiegene Reichweiten oder gestiegene Verkaufszahlen ganz einfach messen.

Zum Schluss möchten wir Dir noch die wichtigsten Influencer Marketing Trends für 2022 mit auf den Weg geben. Diese Trends werden heuer noch einmal mehr an Bedeutung gewinnen:

Beziehungsaufbau mit Influencern wird immer wichtiger

Influencer werden immer kritischer bei der Auswahl ihrer Produkte. Zu den Influencer Marketing Trends gehört 2022 daher der Beziehungsaufbau. Content Creator sollen sich auch wirklich mit der Marke identifizieren können und langfristige Kooperationen mit Dir umsetzen.

Kurzvideos erfreuen sich steigender Beliebtheit

TikTok macht es vor – Kurzvideos überholen klassische Bildposts immer weiter. Social Media Nutzer haben immer höhere Ansprüche an Content und Informationen und Inhalte können oftmals viel spannender in einem Kurzvideo als in einem Bildpost verpackt werden. Dies zeigt sich auch darin, dass TikTok die meistbesuchte Plattform weltweit im Jahr 2021 war.

Auf Best Ager Influencer setzen

Im Zuge der Corona-Pandemie und der fortschreitenden Digitalisierung haben auch Best Ager Social Media Plattformen immer mehr für sich entdeckt. Diese kaufkräftige Zielgruppe wird nun zunehmend durch Best Ager Influencer erreicht.

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