Uncategorized
Was ist Pull-Marketing?
Unter Pull-Marketing versteht man, dass der Kunde aktiv wird, um Kontakt zum Unternehmen und seinem Produkt aufzunehmen. Du ziehst den Kunden aufgrund seines Interesses und Deinem gebotenen Mehrwert an.
Wie lässt sich Pull-Marketing definieren?
Beim Pull-Markteting (to pull = ziehen) wird nachfrageorientiert vom Kunden/ User aus gedacht. Nachdem der User Informationen zum Produkt oder der Dienstleistung erhalten hat, bewegt er sich auf das Unternehmen zu, um das Produkt oder die Dienstleistung nachzufragen.
Was sind die Einsatzgebiete des Pull-Marketings?
„Klassisches“ Pull-Marketing wird von Herstellern und dem Großhandel eingesetzt, um die Direktverkäufe der Händler zu unterstützen. Beim Pull-Marketing weckt der Hersteller die Kundenbedürfnisse, damit sie das Produkt beim Händler nachfragen. Dieser bestellt es dann beim Hersteller oder Großhändler, um es seinen Endkunden anbieten zu können. Die Kunden „ziehen“ das Produkt durch diese Nachfrage vom Hersteller zum Händler.
Daneben beschreibt Pull-Marketing Maßnahmen, die im Internet die Verbraucherinteressen fokussieren. Das Marketing wendet sich nicht offensiv an die Zielgruppe, sondern bietet Lösungen an, nach denen Verbraucher suchen. Das Pull-Marketing „zieht“ den Verbraucher zum Produkt oder der Information, ohne überhaupt zunächst als Werbung wahrgenommen zu werden.
Welche digitalen Pull-Marketing Kanäle kannst Du nutzen?
Pull-Marketing-Strategien im Internet gewinnen zunehmend an Bedeutung, da immer mehr Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen online anbieten. Dabei setzen die Strategien auf für den User nützliche Informationen. Dies können einerseits lösungsorientierte Produktinformationen und andererseits unterstützende und unterhaltende Inhalte sein, die keinen direkten Bezug zum Produkt aufweisen.
Die letztgenannte Strategie wird häufig im Content-Marketing verfolgt, um Kontakte mit potenziellen Kunden zu generieren. Digitale Pull-Marketing-Kanäle sind insbesondere das Suchmaschinenmarketing, wobei hier sowohl die Suchmaschinenwerbung (SEA) als auch die Suchmaschinenoptimierung (SEO) in Betracht kommen. Weitere Kanäle für das Pull-Marketing stellen die Online-PR und das Content-Marketing dar. Als weitere Kanäle bieten sich Social-Media-Marketing und Social-Media-Werbung an, obwohl dort anders als bei der Suchmaschine nicht konkret nach Produkten oder konkreten Informationen gesucht wird.
Wie kannst Du das Pull-Marketing digital umsetzen?
Dies soll an einem Beispiel verdeutlicht werden. Als Hersteller bringst Du ein neues E-Bike in den Handel. Dann musst Du zunächst die häufigsten Keywords im Zusammenhang mit E-Bikes ermitteln. Anschließend erstellst Du verschiedene Landingpages zu den jeweiligen Suchbegriffen, die wertvolle Informationen für die User enthalten. Am Ende der Webseite platzierst Du einen Call-to-Action-Button für die Conversion. Auf diese Weise wird Dein Produkt ohne aggressive Werbemethoden bekannt gemacht. Bei der Pull-Marketing-Strategie soll der Verbraucher das Produkt selbstständig kennenlernen, sich von seinem Nutzen überzeugen und es deshalb von sich aus nachfragen.
Hinsichtlich der Inhalte Deiner Seite solltest Du bei der Inbound-Strategie darauf achten, User anzusprechen, die mehr über allgemeine Themen beziehungsweise Dein Produkt oder Deine Dienstleistung erfahren möchten. Hierzu eignen sich insbesondere Blog-Posts, Podcast Marketing, Landingpages, Infografiken, E-Books, Webinare und Newsletter-Marketing. Der Fokus sollte hier nicht auf der Werbung für Dein Produkt oder Unternehmen liegen, sondern Deiner Zielgruppe einen Mehrwert bieten.
Welche Zielgruppen kannst Du beim Inbound-Marketing unterscheiden?
Hierbei ist nach der jeweiligen Bewusstseinsebene Deiner Zielgruppe zu unterscheiden und danach, wonach sie sucht.
Problembewusste Nutzer suchen aktiv, um ihr Problem besser zu verstehen. Bei dieser Recherche suchen sie nicht unbedingt nach einem bestimmten Produkt. Erfolgreiche Marken fungieren hier als nützliche Quellen der Information, bauen eine Beziehung zum User auf und generieren so Nachfrage.
Lösungsbewusste User forschen aktiv, um ihr Problem zu lösen. Hier besteht für das Pull-Marketing die Gelegenheit, den Suchenden Schritt für Schritt der Problemlösung näherzubringen.
Produktbewusste Zielgruppen besitzen bereits Kaufbereitschaft, sie vergleichen schon konkrete Produkte miteinander. Hier möchte der Anbieter gerne Präsenz beweisen, um sein Produkt als mögliche Problemlösung vorzustellen.
Nach einer Studie des „Content Marketing Institute“ ist Pull-Marketing um 62% günstiger als das Push-Marketing und generiert dreimal so viele Leads.
Das Pull-Marketing ist eine Werbestrategie, die primär auf die Kommunikation mit dem aktiven Kunden setzt. Im Internet lässt sich diese Strategie insbesondere durch Suchmaschinenoptimierung, Landingpages und Social Media umsetzen.
Quellen:
https://www.sem-deutschland.de/online-marketing-glossar/pull-marketing/
https://www.omt.de/online-marketing/pull-marketing/
https://kundenwachstum.de/pull-marketing/
Was ist ein Favicon?
Das Favicon ist ein kleines Symbolbild, das links neben dem Seitentitel in der Adresszeile des Webbrowsers angezeigt wird. Als Wiedererkennungsmerkmal Deiner Webseite kann es Einfluss auf die Benutzerfreundlichkeit Deiner Seite haben. Verwende hierzu die vereinfachte Form Deines Logos, um den Wiedererkennungseffekt zu erhöhen. Für User stellt es bei mehreren gleichzeitig geöffneten Tabs eine gute Orientierungshilfe zwischen gerade geöffneten Webseiten dar.
Welche Bedeutung besitzt ein Favicon für Deine Webseite?
Das Wort Favicon setzt sich aus den englischen Begriffen “favorite” und “icon” zusammen. Ein Favicon gibt Deiner Webseite einen hohen Wiedererkennungswert und erlaubt eine schnelle Identifizierung Deiner Seite.
Welchen Einfluss hat das Favicon auf die Suchmaschinenoptimierung?
Wie ein Favicon indirekt ein wichtiges Werkzeug zur Verbesserung Deines Rankings bei Suchmaschinen darstellen kann, zeigen die folgenden Beispiele:
Benutzerfreundliche Webseiten
Eine benutzerfreundliche Webseite verbessert indirekt das Ranking. Wenn User eine Seite durch das Favicon schneller und besser finden können, reduziert sich der Zeitaufwand und die Wahrscheinlichkeit einer Interaktion mit der Webseite steigt, was wiederum zu einer SEO-Optimierung führt.
Favicon als Lesezeichen
Ein Favicon auf Deiner Webseite verbessert die Chance, vom Chrome Browser mit einem Lesezeichen versehen zu werden. Dies kann einerseits Dein Ranking verbessern und andererseits erhöht es den Traffic auf Deiner Webseite, weil Deine Seite visuell hervorsticht und dem User dadurch eher auffällt und besser in Erinnerung bleibt.
Branding
Die visuelle Darstellung Deiner Webseite durch ein Favicon führt dazu, dass der User das Zeichen als Marke wahrnimmt. Damit wird Deine Webseite besser erkennbar. Je sichtbarer eine Seite ist, umso eher wird sie angeklickt und umso eher erinnern sich die User daran.
Wie erstellst Du ein gutes Favicon?
Obwohl das Favicon klein ist, solltest Du es mit Bedacht erstellen. Es sollte dem User auffallen, einen Wiedererkennungswert besitzen sowie eine Markenidentifikation ermöglichen.
Einfachheit
Da das Favicon sehr klein ist, sollte es hinsichtlich der gewählten Farben und Formen einfach gehalten werden, da es ansonsten leicht überladen wirkt. Weniger ist hier mehr, um die Aufmerksamkeit der User auf sich zu ziehen.
Dabei ist es empfehlenswert, für niedrige Auflösungen Details einzusparen, ohne die Wiedererkennbarkeit der Bildmarke außer Acht zu lassen.
Markenidentität
Das Favicon soll Deinen Usern visuell mitteilen, wofür Dein Unternehmen steht. Hier musst Du Kreativität beweisen, um diesen Anspruch mit einem kleinen und einfachen Design umzusetzen.
Abkürzung
Da es angesichts der „Größe“ des Favicons schwierig sein kann, ein Bild zu finden, das Dein Unternehmen repräsentiert, kannst Du zum Beispiel den ersten Buchstaben Deines Firmennamens verwenden.
Farben
Um hier aufzufallen, solltest Du klare, kräftige Kontrastfarben verwenden. Beachte, dass der Hintergrund bei den verschiedenen Browsern unterschiedlich sein kann. Wie sieht Dein Favicon aus, wenn es über einen grauen, schwarzen oder weißen Hintergrund gelegt wird?
Größe
Grundsätzlich ist eine Größe von 16 x 16 oder 32 x 32 Pixel für Dein Favicon zu empfehlen.
Bildformat
Hier gibt es eine Reihe möglicher Formate, wobei Windows ICO die am häufigsten unterstützte Datei ist.
Welchen Favicon Generator kannst Du verwenden?
Im Internet findest Du eine Reihe kostenloser, wie den Real Favicon Generator, sowie kostenpflichtiger Favicon-Generatoren. Mit diesen Werkzeugen ist es unkompliziert und zeitsparend, ein Favicon für HTML zu erstellen. Meist reicht die Eingabe von Bildformat und Pixel-Größen, wobei einige Generatoren weitere Einstellungen erlauben. Automatisch wird dann Dein Favicon für die bekannten Desktop-Browser, Tablets und mobilen Endgeräte erstellt.
Favicons haben in den letzten Jahren eine erhebliche Entwicklung durchlaufen. Hinsichtlich der Usability leistet dieses Icon einen wichtigen Beitrag zu Wiedererkennbarkeit und Markenbildung. Dank Favicon-Generatoren lassen sie sich inzwischen schnell und einfach erstellen. Diese Möglichkeit entbindet Dich allerdings nicht von der Notwendigkeit, kreativ zu werden, um Dein einzigartiges grafischen Symbol zu erstellen.
Quellen:
https://www.seo-kueche.de/lexikon/favicon/
https://www.sistrix.de/frag-sistrix/favicon/
https://www.seobility.net/de/wiki/Favicon
Welche Bedeutung besitzen Impressionen im Online-Marketing?
Die Impressionen (engl.: Impressions) sind im Bereich der Suchmaschinenoptimierung eine Messzahl für die Reichweitenbestimmung und Erfolgskontrolle von Onlineinhalten. Die Impression zeigt an, wie oft ein Element auf dem Bildschirm angezeigt wird.
Wie kannst Du Impression definieren?
Unter einer Impression ist der Sichtkontakt eines Nutzers mit einem bestimmten Online-Element zu verstehen. Dabei reicht es für die Erfassung aus, wenn der User nur über ein Element scrollt. Nicht erforderlich ist die bewusste Wahrnehmung oder die Interaktion mit den Inhalten. Wenn auf dem Bildschirm eines einzelnen Nutzers zum Beispiel eine Werbe-Anzeige 100 Mal erscheint, werden 100 einzelne Impressionen gemessen. Jeder Sichtkontakt zählt also als einzelne Impression.
Wie beurteilst Du den Erfolg Deiner Webseite durch die Performance von Impressionen?
Die Kenntnis über den Sichtkontakt mit einem Werbeelement in Form der Metrik Impression ist für die digitale Welt unabdingbar. Mittels Impressionen kann die Performance von Anzeigen und Inhalten im Internet beurteilt werden.
Ausschlaggebend für die Evaluation von Kampagnen und Inhalten ist allerdings nicht die Impression allein, sondern deren kombinierte Betrachtung mit anderen Messgrößen. Relevante Maßzahlen sind unter anderem die Reichweite oder die Klicks auf das Werbemittel.
Welche Arten von Impressionen gibt es?
Bild Impressionen
Hier werden Impressionen nur gezählt, wenn der User die Miniaturansicht oder das maximierte Bild sieht. Dies erfolgt aber nur einmal pro Hostseiten-URL. Wenn der Nutzer also erneut auf das Bild geht oder die Miniaturansicht maximiert, wird weiterhin nur eine einzige Impression gezählt. Verschiedene Bilder derselben Seite gehen ebenfalls nur als eine Impression in die Messung ein.
Listenansicht Impressionen (bei RICH-Daten)
Hier erfolgt eine Zählung als Impression, wenn ein Listenelement in der kurzen Listenansicht für den User sichtbar ist. Dabei ist es unerheblich, ob der Nutzer tatsächlich zu dem Element scrollt.
Bei Sichtbarkeit des Elements in der kurzen Ansicht und Maximieren der Liste durch Klicken werden zwei Impressionen gezählt. Wenn das Element in der kurzen Liste nicht zu sehen ist und der User durch Klicken die Liste maximiert, wird nur die hier erscheinende Impression gezählt.
AMP-Seiten Impressionen
Erfasst wird bei der AMP-Seite eine Impression sowohl dann, wenn sie im Karussell in den Suchergebnissen oder vollständig in der AMP-Ansicht sichtbar ist. Dabei wird sie stets nur einmal gezählt.
Discover-Impressionen
Eine Zählung als Impression erfolgt, wenn eine Discover-Karte sichtbar ist. Pro Ergebnis und Sitzung wird die Impression einmal der URL der Quellseite zugeordnet.
Wie kannst Du die Kennzahl Impression klassifizieren?
Der Kontext, also ob es sich bei dem Element um eine Werbe-Anzeige oder die URL einer Webseite handelt, ist entscheidend dafür, was als Impression gewertet wird.
Page Impression
Hierunter ist das Laden und Anzeigen von Homepages und deren Unterseiten zu verstehen. Du misst, wie attraktiv Werbeanzeigen und Verweise für Deine User sind. Gleichzeitig geben interne Seitenaufrufe Auskunft darüber, welche Teile Deiner Webseite Deine User besonders interessieren.
Die Page Impression wird dazu herangezogen, die Wertigkeit von Inhalten oder Produkten in Bezug auf ihren Internetauftritt zu messen. Eine Page Impression erfordert, dass ein Nutzer auf eine Webseite oder deren Unterseiten klickt und einen Sichtkontakt hat. Diese Page Impressions dienen als Berechnungsrundlage des TKP (Tausenderkontaktpreis).
Ad Impression
Hierbei handelt es sich um eine Anzeige oder die Einblendung von Werbeanzeigen. Hier kommen Grafiken oder Social Media Posts in Betracht. Google Ads bezeichnet diese Impressionen auch als Ad Views.
Hier steht nicht der Sichtkontakt, sondern die optische Einblendung einer werbenden Anzeige im Mittelpunkt. Diese Ad Impressionen oder Ad Views werden auf Ad Servern hinterlegt. Sie sind ebenfalls Grundlage für die Ermittlung des TKP.
Impressionen in der Search Console
Wenn Du das Verhalten Deiner User analysieren möchtest, kannst Du Dir in Googles Search console unter „Leistung“ die Anzahl der Impressionen Deiner eigenen Webseite anzeigen lassen. Dies zeigt Dir, wie oft ein Nutzer einen Link zu Deiner Webseite gesehen hat. Außerdem kannst Du sehen, wie oft Suchende Dich mit welchem Keyword finden. Dies gibt Dir die Möglichkeit, Optimierungsbedarf zu erkennen. Dabei gibt es unterschiedliche Suchergebnistypen. Sie können zum Beispiel angeben, ob bis zum Ergebnis gescrollt wurde oder nicht.
Im Werbenetzwerk von Google bildet die Impression eine wichtige Größe für die Berechnung auf Basis des Kostenmodells CPM (Cost per Mile/ Kosten per Impression).
Impressionen und Social Media
Je nach Netzwerk variiert die Definition der Impression im Bereich der sozialen Medien.
Impressionen auf Instagram, Facebook und Snapchat
Hier ist der Unterschied zwischen Impression und Reichweite zu beachten. Während die Reichweite angibt, wie viele reale Personen einen Inhalt in einem bestimmten Zeitraum sehen, können in Netzwerken Impressionen durch Mehrfachaufrufe erzeugt werden. Dadurch gibt es keine präzisen Angaben über die Summe der erreichten Personen und die Zahl der Impressionen kann über der Reichweite liegen.
Impressionen auf Twitter
Bei Twitter wird keine Reichweite erfasst. Hier gilt jedes Ansehen eines Tweets als Impression, unabhängig davon, ob der Tweet in den Suchergebnissen, im Feed oder als Teil der Konversation gesehen wurde.
SERP-Impressions
SERP-Impressions zeigen die Häufigkeit, mit der ein Suchergebniselement in der organischen Suche über einen Suchmaschinenanbieter auf den Suchergebnisseiten angezeigt wird. Zumeist handelt es sich dabei um ein Snippet oder Bild.
Daraus folgt, dass aus SEO-Sicht eine SERP-Impression immer dann vorliegt, wenn ein bestimmtes Element auf dem Bildschirm des Users angezeigt wird. Dabei ist es unerheblich, ob der Nutzer auf den Link klickt oder nicht. Der reine Sichtkontakt auf der Suchergebnisseite reicht aus.
Die Impression bietet Dir als gezählter Sichtkontakt mit einem Online-Element Aufschluss über die Performance Deiner Webseiten und Anzeigen. Damit stellt sie eine der wichtigsten Kennzahlen des Online-Marketing dar.
Quellen:
https://www.matthiasklenk.de/seo-glossar/impressionen/
https://www.seo-kueche.de/lexikon/impressionen/
https://www.heise-regioconcept.de/glossar/impression
Wie findest Du die richtige E-Mail Adresse für E-Mail-Outreach?
Die Akquise über E-Mail-Kontaktaufnahme, das sogenannte E-Mail-Outreach, ist ein Grundpfeiler des Linkaufbaus, der in der SEO-Branche eine große Rolle spielt. Für den Erfolg dieser Maßnahme gibt es eine Reihe von Faktoren, in diesem Artikel soll es aber zunächst nur darum gehen, dass Du die richtige Person erreichst. Nur 8,5% aller Outreach-E-Mails erhalten eine Antwort. Um die gewünschte Antwort zu erhalten, ist es wichtig, die richtige Person anzusprechen. Dies ist gar nicht so einfach, insbesondere, wenn Du jemanden erreichen willst, den Du gar nicht kennst oder mit dem Du noch nie gesprochen hast. Erfahre hier, welche Wege es gibt, die „richtige E-Mail-Adresse“ zu finden, um eine erfolgreiche E-Mail-Outsearch zu starten.
Wie findest Du die E-Mail Adresse durch Kombinieren heraus?
Viele persönliche E-Mail Adressen kannst Du Dir durch einfaches Nachdenken erschließen. Sie folgen in der Regel wenigen, immer gleichbleibenden Mustern.
Sofern Du also Vornamen, Nachnamen und die Domain Deines potenziellen Kunden kennst, kannst Du Dir seine Adresse erschließen. Dies gilt vornehmlich, wenn Du bereits eine E-Mail Adresse einer anderen Person im anzuschreibenden Unternehmen hast, da Du hier die Struktur der Firmen E-Mails erkennen kannst.
Meist findet sich hier die Kombination von Name, Vorname und Name, Vorname. Name oder Initial plus Name.
Wie findest Du die E-Mail Adresse in Deiner eigenen E-Mail Liste?
Vielleicht hat Deine Zielperson schon Kontakt zu Dir aufgenommen und Du findest sie in Deiner eigenen E-Mail Liste?
Wie findest Du die E-Mail Adresse über den Domainnamen heraus?
Sofern Du die Domain der E-Mail Adresse Deiner Kontaktperson kennst, kannst Du „@domainname.de“ in die Suchmaschine Bing eingeben. Falls die gesuchte Domain öffentlich zugänglich ist, wird Bing Dir mögliche E-Mail Adressen anzeigen.
Wie findest Du die E-Mail Adresse über den Newsletter heraus?
Wenn die Webseite oder der Blog Deines potenziellen Kunden einen Newsletter enthält, melde Dich dort bei der Mailingliste an. Viele Newsletter werden von einer persönlichen E-Mail Adresse gesendet. Hier hast Du eine Möglichkeit, an die gesuchte E-Mail Adresse zu kommen.
Falls der Newsletter von einer allgemeinen info@Adresse gesendet wird, antworte, um Deine Meinung zu äußern oder eine Frage zu stellen. Dies kann Dir helfen, Deine Beziehung zu Deiner Zielperson aufzubauen und in Zukunft ihre persönliche E-Mail Adresse zu erhalten.
Wie findest Du die E-Mail Adresse über ein WHOIS Lookup?
Bei Webseiteninhabern besteht die Möglichkeit, Kontaktinformationen in den WHOIS-Informationen ihrer Webseiten zu suchen.
Bei der Registrierung einer Domain werden WHOIS-Daten verwendet. Sie sind öffentlich zugänglich, damit Du weißt, wer die Domain besitzt. Suche die Domain zur gesuchten E-Mail unter who.is.
Wie findest Du die persönliche E-Mail Adresse über die allgemeine E-Mail Adresse oder das Kontaktformular heraus?
Daneben besteht die Möglichkeit, die E-Mail Adresse Deiner Zielperson über das Kontaktformular der Firmenhomepage oder die allgemeine info@E-Mail Adresse zu erfragen.
Wie findest Du die E-Mail Adresse über Suchmaschinen heraus?
Auch Google und Co. können Dir bei Deiner Suche helfen. Gib den Namen Deines potenziellen Kunden zusammen mit „E-Mail Adresse“ ein. Du kannst Deine Suche mit weiteren Suchbegriffen unterstützen, wie etwa Heimatstadt, Arbeitgeber (Firmenname) etc.
Wie findest Du die E-Mail Adresse über einen E-Mail Suchdienst heraus?
Eine Reihe von Software-Anbietern hat sich auf die Suche von E-Mail Adressen spezialisiert. Für ein gutes Suchergebnis ist es hier ratsam, den vollen Namen der Zielperson als Stichwort für die Suchanfrage einzugeben. Die Suchdienste bieten eine Reihe kostenloser Suchanfragen an, bevor die Suche kostenpflichtig wird. Beispielsweise bietet der E-Mail-Suchdienstanbieter „Find That Email“ 50 und „Finder Expert“ 300 kostenlose Suchanfragen pro Monat an.
Kostenlose Suchanfragen kannst Du zudem bei Clearbit Connect, einem Add-on für Google Mail und Outlook, GetProspect, einer Chrome Erweiterung sowie RocketReach eingeben.
Wie findest Du die E-Mail Adresse über soziale Medien heraus?
In manchen Profilen sozialer Medien wie Facebook, Instagram, Twitter sind E-Mail Adressen öffentlich sichtbar. Wenn die Zielperson die entsprechende Einstellung nicht vorgenommen hat, kannst Du ihr über die sozialen Medien eine Nachricht senden und nach ihrer E-Mail Adresse fragen.
Häufig findest Du die E-Mail Adresse der Zielperson auch in Jobportalen wie LinkedIn und Xing.
Die Bedeutung der richtigen, persönlichen E-Mail Adresse, um Deinen Ansprechpartner zu erreichen, ist unumstritten. Gerade die Adresse einer Person herauszufinden, die Dir noch nicht bekannt ist, kann zunächst ein Problem darstellen. Durch kluges Kombinieren kannst Du häufig schon Deinen Ansprechpartner finden. Falls dies nicht gelingt, gibt es aber noch eine Reihe anderer Möglichkeiten, wie Du Deine Zielperson findest.
Quellen:
https://lookeen.de/blog/e-mail-adresse-suchen-und-herausfinden-tipps-und-tricks
https://kinsta.com/de/blog/email-adressen-finden/
https://hire.workwise.io/hr-praxis/personalsuche/e-mail-adresse-finden
So entwickelst Du einen erfolgreichen Content Plan
Für nachhaltigen Erfolg im Content-Marketing benötigst Du einen guten Content sowie einen gut durchdachten Content-Plan. Hier erfährst Du, was unter Content Planung zu verstehen ist und wie Du eine Strategie in einen strukturierten Plan verwandeln und ihn Schritt für Schritt umsetzen kannst.
Was ist ein Content-Plan?
Im Content-Plan hältst Du konkrete Maßnahmen fest, die später die Grundlage für die Umsetzung der Inhalte darstellen. Der Plan ist mit einem Navigationssystem zu vergleichen, das Dir effizient und zielgerichtet den Weg zur Umsetzung deiner Content-Strategie zeigt.
Nachdem Du mit Deiner Content-Strategie die grobe Marschrichtung festgelegt hast, beschreibst Du im Content-Plan genau, was du tun musst, um deine Strategie umzusetzen. Du legst fest, was, wie und wann du Aufgaben umsetzen willst. Im Content-Plan legst Du also vergleichbar mit einem Projektplan Tätigkeiten, Meilensteine und Daten fest.
Warum solltest Du einen Content-Plan erstellen?
Eine gute Content-Planung bietet Dir eine Reihe von Vorteilen. Sie fokussiert Dein Ziel und bietet Dir ein klares Schema für seine Umsetzung. Im Content-Plan setzt Du die Strategie Punkt für Punkt in konkrete Maßnahmen um, die Du dann strukturiert nacheinander umsetzen kannst. Die Arbeit, die Du in den Plan investierst, wird sich später durch Zeitersparnis und den Erfolg deines Marketings auszahlen.
Wie sieht Deine Content-Planung aus?
- Die Inhalte auswählen
Hier musst Du Interessen und Bedürfnisse Deiner Zielgruppe fokussieren. Stimme Deine Themen auf die Zielgruppe ab und fülle sie mit interessanten Inhalten. Hierbei kann Dich eine Keywordrecherche unterstützen.
- Die Content-Medien auswählen
Hier stehen Medien wie Text, Bild, Video, Audio und Print zur Auswahl.
- Die Content-Formate festlegen
Zum Beispiel kommen hier soziale Medien, Blogartikel und Newsletter in Betracht.
Beachte bei Deiner Auswahl, Dich zunächst auf wenige Medien und Formate zu konzentrieren, die Du beherrschst und für die Dir die Ressourcen zur Verfügung stehen. Es gilt: Qualität vor Quantität. Bedenke bei der Auswahl auch, welche Zielgruppe Du ansprechen willst.
Wie oft solltest Du deinen Content veröffentlichen?
Eine regelmäßige Veröffentlichung stärkt die Bindung zwischen Dir und Deiner Zielgruppe. Die Frequenz der Veröffentlichung hängt dabei vom Format ab. Während Du beim Social Media Content regelmäßig auf den Plattformen überzeugen solltest, reicht bei aufwändigeren Formaten wie E-Books eine gelegentliche Frequenz aus.
Wie erstellst Du einen Redaktionsplan?
Nach der Themenrecherche solltest Du Deine Ideen in einem Redaktionsplan festhalten. Er hilft Dir, den Überblick über Deine Content-Planung zu behalten und nichts zu vergessen. Er zeigt Dir zudem, wann Du Deinen Artikel auf welchem Kanal veröffentlichen sollst und auf welche Zielgruppe er abzielt. Ein Redaktionsplan erhöht die Effizienz Deiner Content-Planung insbesondere dann, wenn mehrere Personen am Content mitarbeiten.
Deine Content-Planung sollte immer auf dem dazugehörigen Content-Plan beziehungswiese Redaktionsplan beruhen. In diesem Plan werden alle Informationen zum Content zusammengefasst. Häufig wird er in einer Kalenderansicht dargestellt, in der folgende Fragen strukturiert dargestellt werden:
- Wie oft sollten Inhalte veröffentlicht werden?
- Welche Inhalte werden wann veröffentlicht?
- Welches Content-Format wird verwendet?
- Auf welchen Kanälen wird der Content publiziert?
- Wer sind die Verantwortlichen?
- Welche Deadlines gibt es?
Dadurch weißt Du genau, was zu tun ist. Der Redaktionsplan stellt durch seine Verbindlichkeit eine gute Arbeitsgrundlage dar. Allerdings ist er nicht so festgeschrieben, dass die Inhalte nicht individuell angepasst und ergänzt werden können.
Die Content-Planung stellt einen wesentlichen Erfolgsfaktor im Content-Marketing dar. Sie verbindet die Strategie mit der konkreten Umsetzung. Ein Content-Plan stellt durch einen klaren, verständlichen Überblick über alle Content-Marketing-Aktivitäten das Navigationssystem dar, das Dir hilft, Dein Marketingziel umzusetzen.
Quellen:
https://omr.com/de/reviews/contenthub/content-planung
https://www.omt.de/content-marketing/content-planung/
https://www.chimpify.de/marketing/content-plan/
Was ist SERP?
Search Engine Result Page oder abgekürzt SERP steht für die Ergebnisse, die dem User nach der Eingabe des Keywords angezeigt werden. Diese Seiten listet Google Dir also als Suchergebnis auf. Inzwischen findest Du hier viele verschiedene Elemente wie Text-Snippets, Infoboxen und Bildergalerien. Das Ranking und damit die Sichtbarkeit Deiner Seite für den Nutzer ist erfolgsentscheidend für Dich. Daher findest Du im Folgenden einige wichtige Informationen zu SERP Google. Du erfährst, wie die Suchergebnisse aufgebaut sind und welche Möglichkeiten sich daraus für Deine Suchmaschinenoptimierung ergeben.
Wie sieht die aktuelle Google SERP aus?
Pro Seite stellt Google maximal 10 organische Suchergebnisse dar. In den letzten Jahren hat Google seine SERP aber darüber hinaus kommerzialisiert und diversifiziert.
Die Kommerzialisierung erfolgt durch Google Ads. Oben auf der Seite finden sich Suchergebnisse, die von organischen Ergebnissen auf den ersten Blick nur durch den Hinweis „Anzeige“ neben der URL zu unterscheiden sind. Hierbei handelt es sich um bezahlte Treffer (SEA/ SearchEngine Advertising).
Im Rahmen der Diversifizierung liefert Google in vielen Fällen selbst die Antwort auf die Userfragen, ohne die Nutzer auf die anderen Seiten zu verweisen. Hier sind insbesondere die Featured Snippets, die Frage-Antwort-Boxen und der Google Knowledge Graph zu nennen.
Welche Bedeutung besitzt das Ranking Deiner Webseite?
Der erfolgsentscheidende Faktor für Deine Webseite ist das möglichst hohe Ranking in der Liste der Seite, die von Google nach der Eingabe des Suchbegriffs angezeigt wird. Studien haben ergeben, dass die Aufmerksamkeit der User sich auf die erste Google-Ergebnisseite konzentriert. Nach einer SISTRIX-Studie klickt nur weniger als ein Prozent der Nutzer Ergebnisse an, die auf der zweiten Seite stehen. Ideal ist es also, wenn Du es schaffst, dass Deine Webseite möglichst weit oben auf der Suchliste erscheint. Je nach Datenlage können die Werte differieren, doch die Tendenz ist über Jahre gleichbleibend. Auf den ersten Platz in der Suchliste entfallen 30- 40% aller Klicks, der zweite Platz erhält 15% und die Plätze drei und vier nur noch 10% und 7%.
Ursprünglich waren die Ergebnisse der ersten Seite die sogenannten „Top 10“. Nachdem Google die SERPs angepasst hat, finden sich auf der ersten Seite neben bis zu 3 Google Ads Anzeigen in der Regel nur noch 7 oder 8 organische Anzeigen.
Wie bestimmt Google das Ranking Deiner Webseite?
Der weitgehend geheime Google-Algorithmus erfasst mehr als 200 für ihn relevante Faktoren, bewertet sie und entscheidet auf dieser Basis über die Position der einzelnen Ergebnisse auf der SERP.
Dabei ist Google die Relevanz der Seite für den Suchbegriff sowie der Mehrwert für den User wichtig, um seine Nutzer auf seiner Seite zu halten. Der Content Deiner Seite gewinnt damit entscheidende Bedeutung für das Ranking auf der SERP.
Google beobachtet aber auch das Verhalten der User. Bessere Google-Ranking-Chancen haben Webseiten, auf denen sich die Nutzer lange aufhalten und mit dem Content interagieren.
Wie beeinflusst Du Dein Ranking auf der Google SERP positiv?
Die vordere Rankingposition und der daraufhin zu erwartende Traffic auf Deiner Webseite besitzen eine entscheidende Bedeutung für Deinen Erfolg. Daher solltest Du versuchen, die Position Deiner Webseite auf der SERP mit Hilfe der Suchmaschinenoptimierung (SEO) positiv zu beeinflussen.
Erfahrene SEOs analysieren Suchanfragen der Nutzer zu bestimmten Begriffen und versuchen dann, diese Fragen auf der Webseite zu beantworten.
Positiv auf Dein Ranking wirken sich zudem zum Beispiel ein hochwertiger und für den User relevanter Content Deiner Webseite aus. Ihre Vertrauenswürdigkeit wird durch qualitative Backlinks von thematisch verwandten, hochwertigen fremden Webseiten erhöht.
Da Deine Seite durch einen Algorithmus gescannt wird, sollte Deine Webseite themenrelevante Keywords enthalten. Vermeide dabei aber Keyword Stuffing, da dies dazu führt, dass dadurch Dein Ranking sinkt und Google Dich unter Umständen sogar komplett aus dem Index ausschließt. Google entwickelt seinen Algorithmus immer weiter und erkennt mittlerweile nicht nur Keywords, sondern auch semantische Zusammenhänge. Daher solltest Du themenrelevante Begriffe und Synonyme einflechten, um ein gutes Google-Ranking zu erzielen.
Um die User möglichst lange auf Deiner Seite zu halten und zur Interaktion zu motivieren, solltest Du Deine Seite nutzerfreundlich gestalten.
Eine weitere Möglichkeit die Aufmerksamkeit Deiner User auf den SERPs zu erhalten, ist die Suchmaschinenwerbung (SEA). Eine Kombination aus der organischen SEO und dem bezahlten SEA bietet die größte Chance auf ein gutes Ranking Deiner Webseite.
Wie verfasst Du ein SERP-Snippet?
Snippets sind der Text des jeweiligen Suchergebnisses.
Die klassischen SERP-Snippets bestehen dabei aus drei Teilen:
- Der URL beziehungsweise einem Breadcrumb-Menü der angezeigten Webseite
- Dem Meta-Titel der Seite
- Einer kurzen Meta-Description der Seite
Wie kannst Du optimale Snippets erstellen?
Da die Metadaten einen erheblichen Einfluss darauf haben, ob der Nutzer ein Suchergebnis auf der SERP anklickt, solltest Du Titel und Beschreibung aussagekräftig verfassen, um den User neugierig auf Deine Seite zu machen. Auch hier solltest Du relevante Keywords verwenden, um ein positives Ranking zu erzielen. Beachte, dass Google nur eine bestimmte Anzahl von Zeichen erlaubt. Bei der Meta Description sollten es nicht mehr als 150 – 160 Zeichen und beim Titel nicht mehr als 70 Zeichen sein. Ansonsten wird Dein Text abgeschnitten.
Welche Tools kannst Du für das Verfassen der SERP-Snippets verwenden?
Für die Optimierung Deiner Snippets kannst Du Tools wie SISTRIX und SUMAX nutzen. Sie berechnen, wie viele Pixel Dein Entwurf einnimmt und zeigen Dir in einer Vorschau, wie sich Dein fertiges Snippet später dem User auf der SERP präsentiert.
Einige Tools bieten auch eine Übersicht von Sonderzeichen an. Durch deren sparsame Verwendung im Text kannst Du weitere Aufmerksamkeit auf Dich ziehen.
Bei der Arbeit mit einem Content-Management-System kannst Du die Darstellung der SERP-Snippets dort direkt anzeigen lassen und gegebenenfalls optimieren. Bei WordPress kannst Du dazu die Plugins Yoast SEO oder Rank Math installieren.
Wie kannst Du Deinen Erfolg auf der SERP überprüfen?
Die SERPs werden auch durch die User bestimmt. Google erfasst, von wo die Suchenden ihre Anfrage versenden und für welche Themen sie sich in der Vergangenheit interessiert haben. Auf dieser Basis passt es die Suchergebnisse an.
Dies ist übersichtlich und zeitsparend für die Nutzer, erschwert Dir aber die Analyse Deines Rankings. Du würdest bei der Eingabe des Keywords nämlich ein auf Dich zugeschnittenes Ergebnis erhalten. Andere Nutzer würden ein völlig anderes Ergebnis bekommen.
Nutze daher zur Analyse ein Inkognito-Fernster in Deinem Browser. Daneben gibt es Online-Tools, die Du für die Ermittlung eines neutralen Rankings nutzen kannst. Hierzu zählen beispielsweise Keyword-Tools wie KWFinder und Ubersuggest oder der Ranking-Check von derdigitaleunternehmer.de.
SERPs spielen eine entscheidende Rolle für das Ranking Deiner Webseite und damit den Traffic. Daher solltest Du auf die optimale Gestaltung der SERPs achten. Beachte hierbei insbesondere Relevanz und Mehrwert deines Angebotes für den User, denn das sieht Google positiv und macht Dich entsprechend weit oben in der Liste der Suchergebnisse sichtbar. Verwende qualitative Links und gute Keywords ohne Keyword Stuffing zu betreiben. Verliere die Bedeutung der Snippets nicht aus dem Auge. Mache Deine User mit Titel und Beschreibung neugierig, optimiere die mobile Suche und präsentiere kurz und prägnant die wichtigsten Informationen.
Quellen:
https://www.textbroker.de/serp
https://blog.hubspot.de/marketing/google-serp
https://www.seo-kueche.de/lexikon/serp-search-engine-result-page/
Was sind Keywords – und warum sind sie so wichtig für das Online-Marketing?
Das Keyword ist der Suchbegriff, den der User in die Suchmaske von Suchmaschinen eingibt. Damit ist das Keyword der Schlüssel zum gesuchten Inhalt. Welche Bedeutung sich daraus für das Online-Marketing ergibt und welche Rolle die Wahl des Keywords beim Ranking auf den Seiten der Suchmaschinen spielt, erfährst du hier!
Was ist ein Keyword?
Das Wort „googeln“, um im Internet Informationen zu suchen, findet sich mittlerweile im allgemeinen Sprachgebrauch und im Duden. Diese Informationssuche erfolgt in der Regel über ein Keyword, dass wie ein Schlüssel die Tür zur gesuchten Information öffnet. Das Keyword ist ein Schlüsselbegriff, der auch so im Text vorkommt. Es sollte möglichst die Kernaussage des Beitrags treffen, nach der der User sucht.
Welche Arten von Keywords gibt es?
- Short Tail: Dies sind kurze Keyword-Phrasen wie „Auto mieten“.
- Long Tail: Diese Suchbegriffe sind länger und komplexer wie „Veganen Kuchen ohne Eier und Milch backen“
Short Tail Keywords bieten den Vorteil eines hohen Traffics, allerdings ist hier die Konkurrenz hoch, da viele Webseitenbetreiber versuchen, dieses Keyword zu optimieren. Long Tail Keywords haben weniger Traffic, dafür kann man infolge geringerer Konkurrenz damit besser ranken.
Im Bereich SEO haben sich weitere Klassifizierungen von Schlüsselwörtern durchgesetzt.
- Money Keywords: Für kommerzielle Seiten kämen hier zum Beispiel „Toyota kaufen“ oder „Rasenmäher mieten“ in Betracht. Hier geht es um die Kaufabsicht. Bei nichtkommerziellen Seiten beschreibt das Money Keyword den Inhalt und die Intention der Seite wie beispielsweise „Ausflugsziele im Ruhrgebiet“, „Geschichte der Römer am Niederrhein“
- Brand Keywords: Diese Suchbegriffe sind speziell auf eine Marke zugeschnitten und besitzen eine besondere Bedeutung für Google Ads. Beispiele hierfür sind „Samsung“, „Friseur Müller“, „Puma“.
- Compound Keywords: Darunter versteht man Schlüsselbegriffe, die sowohl Money als auch Brand Keywords sind. Zum Beispiel fallen hierunter Suchbegriffe wie „Windows 11 günstig“ oder „Ikea Möbel kaufen“
- Other Keywords: Hierunter sind alle Keywords zu fassen, die nicht unter die oben genannten Klassifizierungen fallen. Ein Beispiel hierfür wäre „hier klicken“.
Wie findest du das optimale Keyword?
Im Online-Marketing ist es von entscheidender Bedeutung, mit deinem Angebot möglichst hoch zu ranken. Dabei spielt es eine entscheidende Rolle, das optimale Keyword zu finden.
Zunächst stellst du dir folgende Fragen:
- Was möchtest du anbieten?
- Welche Suchbegriffe geben Nutzer ein, wenn sie dein Angebot suchen?
- Welche Konkurrenz erscheint bei Eingabe deines Keywords?
- Bei welchen Fragen / Problemen sucht der User dein Angebot?
Wie wähle ich die passenden Keywords aus?
- Verwende die Vorschläge der Google-Suche
- Werte die Suggest-Funktion von Google aus
- Finde Synonyme für die Keywords
- Analysiere die tatsächlichen Suchanfragen mit Web Analytics
- Nutze Keyword Tools
Bei der Beantwortung dieser Fragen mit dem Ziel der Suchmaschinenoptimierung können dir verschiedene Tools von Nutzen sein. Beispielhaft sind hier zu nennen:
- Google Ads Keyword Planer: Es handelt sich um ein kostenloses Tool von Google zur Analyse von Keyword-Phrasen. Dabei kannst du sowohl Suchbegriffe als auch Webseiten analysieren lassen. Der Planer bietet dir neben dem ungefähren monatlichen Suchvolumen auch mögliche Klickpreise.
- Google Suggest: Hier werden dir häufig gesuchte Begriffe in der Autovervollständigung der Suchleiste genannt.
Wie optimiere ich mein Keyword für die Suchmaschine?
Die Crawler von Suchmaschinen arbeiten textbasiert. Damit erkennen sie auch Keywords auf der Webseite. Doch welche Maßnahmen helfen dir, damit die Suchmaschine dich nach oben rankt?
Optimierungsmöglichkeiten On Page:
- Keyword Density: Nutze deine Keywords häufig, aber übertreibe es nicht. Ansonsten könnte die Suchmaschine den Text als Spam einordnen.
- Meta-Description: Integriere das Keyword in den Meta-Seitentitel, um die Relevanz zu steigern. Headline und Zwischenüberschriften: Flechte die Schlüsselwörter an diesen Stellen ein.
- Alt Tags: Verwende im Alt Tag der Bilder das Haupt-Keyword.
- Title Tags: Verwende bei der internen Verlinkung das Haupt-Keyword der Landing Page (= Zielseite) auch in den verweisenden Ankertexten.
Optimierungsmöglichkeiten Off-Page:
Hier spielt der Anchortext eine besondere Rolle. Entscheidend ist, mit welchem Keyword der Hyperlink verlinkt wird. Für Google als Beispiel für einen Suchmaschinenbetreiber ist der Linktext ein entscheidendes Indiz für die Bewertung der Relevanz der Seite und damit ihr Ranking. Allerdings ist auch hier Vorsicht vor einer zu häufigen Verwendung geboten, da auch diese vom Logarithmus als Spam gedeutet werden könnte.
Keywords besitzen eine erhebliche Bedeutung, um deine Seite relevant für Suchanfragen zu machen und so höher zu ranken. Vermeide aber die übermäßige Verwendung dieser Schlüsselwörter, da diese von Suchmaschinen als Spam gedeutet werden kann. Behalte aber immer im Auge, dass der Content deiner Webseite primär auf die User und nicht die Suchmaschine ausgerichtet sein sollte.
Quellen:
https://www.seo-kueche.de/lexikon/keyword/
https://www.textbroker.de/keyword
https://www.searchmetrics.com/de/glossar/keyword/
Blogbeitrag schreiben: 8 Schritte zum erfolgreichen Blog
Ein Blogbeitrag lässt sich als Artikel definieren, den ein Autor auf einer Webseite, dem sogenannten Blog, veröffentlicht, um seine Leser über bestimmte Themen zu informieren. Blogbeiträge zu schreiben ist nicht schwer, doch solltest du dabei wichtige Schritte beachten, damit dein Blog auch erfolgreich wird und das Interesse vieler Leser findet. Dazu solltest du dir die folgenden Fragen stellen:
Welches Ziel verfolgst du als Blogger?
Du solltest nicht einfach losschreiben, sondern dir zunächst Gedanken darüber machen, mit welchem Thema du das Interesse deiner Leserschaft wecken willst und welchen Mehrwert dein Blog ihr bieten soll.
Dabei kannst du unterschiedliche Ziele verfolgen: Die Leser sollen Wissen erlangen, besser argumentieren können, einen Termin mit euch vereinbaren oder ein Produkt kaufen. Fokussiert dieses Ziel während des gesamten Schreibprozesses.
Welche Zielgruppe sprichst du an?
Überlege, für wen du schreibst. Im Internet nehmen die Menschen sich oft nicht viel Zeit, um etwas zu lesen, also sprecht sie zielgruppenorientiert an. Ist „Siezen“ oder „Duzen“ angebracht, sollte dein Schreibstil eher seriös oder locker sein? Erreichst du deine Zielgruppe eher am PC oder auf dem Handy? Stelle dich auf die Personen ein, die zu erreichen willst. Wähle ein Thema, dass deine Leser interessiert.
Wo recherchierst du für deinen Blogbeitrag?
Wichtige Informationen für einen Blog mit Mehrwert findest du in Blogs mit verwandten Themen, Fachliteratur, Foren und sozialen Medien.
Wie finde ich eine passende Überschrift?
Nun kannst du mit dem Schreiben beginnen. Aber wie findest du jetzt eine passende Überschrift? Sie sollte deine Leser interessieren und neugierig auf den Inhalt deines Blogartikels machen. Hier kommen verschiedene Stilmittel in Betracht, wie zum Beispiel:
- Befehle: "Hol dir jetzt, damit …"
- Wie ihr – ohne zu: Wie ihr einen guten Blogbeitrag schreibt, ohne zu viel Zeit aufwenden zu müssen.
- Fragen: Wie schreibe ich einen guten Blogbeitrag?
- Listen: 10 Tipps für Blogbeiträge, die euren Blog erfolgreich machen.
Wie überzeuge ich mit dem ersten Absatz?
Jetzt gilt es, deine Leser „bei der Stange“ zu halten, damit sie weiterlesen und deine Seite nicht verlassen. Dein erster Absatz sollte deshalb wie der Trailer eines guten Filmes sein. Gerade im Internet ist die Gefahr, dass deine Zielgruppe abgelehnt wird, groß. Deshalb sollte der erste Absatz das Interesse der Leser aufrechterhalten. Nimm das Versprechen nochmal auf, das du in der Überschrift gegeben hast und sage ihnen, was sie im weiteren Verlauf des Blogs erwartet.
Wie gestaltest du deinen Blogbeitrag übersichtlich?
Zwischenüberschriften tragen zur Übersichtlichkeit deines Blogs bei. Sie fokussieren die Leser auf die sie besonders interessierenden Punkte. Achte darauf, dass du kurze Sätze verwendest und für jeden neuen Gedanken einen neuen Absatz nutzt. Dies erhöht die Lesbarkeit deines Artikels und führt dazu, dass die Leser länger auf deiner Seite bleiben.
Wie kann ich die Aufmerksamkeit meiner Leser durch Bilder erhöhen?
Das Internetpublikum spricht stark auf visuelle Reize an. Daher kannst du die Aufmerksamkeit durch Bilder und Grafiken erhöhen, die zudem noch weitere Informationen liefern können.
Wie kann ich durch Keywords die Aufmerksamkeit für meinen Blogbeitrag steigern?
Durch die Verwendung geeigneter Keywords kannst du erreichen, dass Google einen Beitrag höher rankt. Bei der Suche nach diesen Keywords können dir SEO-Tools wie Ahrefs, Sistrix oder auch der kostenlose Google Keyword Planner helfen.
Einen erfolgreichen Blogartikel zu schreiben, ist gar nicht so schwer. Überlege dir, welches Ziel du mit deinem Blog verfolgst und wen du ansprechen willst. Nach einer guten Recherche und Gliederung suchst du nach einer guten Überschrift, die die Aufmerksamkeit der Leser fesselt. Halte das erregte Interesse durch eine gute Einleitung und einen strukturierten, übersichtlichen Aufbau aufrecht und achte immer darauf, deinen Lesern in deinem Blogartikel auch einen echten Mehrwert zu bieten. Dann werden sie sich auch auf deine weiteren Blogs freuen.
Quellen:
- https://www.resonanz-marketing.com/blog/blogbeitrag-schreiben-5-tipps-fuer-guten-artikelaufbau/
- https://omr.com/de/reviews/contenthub/blogbeitrag-schreiben
- https://content-marketing-star.de/wie-schreibt-man-einen-sehr-guten-blogbeitrag/
SEO und SEA: Was ist das und wo liegt der Unterschied?
Wer sich darum bemühen möchte, mit seiner Webseite gut auf Google oder anderen Suchmaschinen sichtbar zu sein, stößt früher oder später auf die Begriffe SEO und SEA. Aber was ist das eigentlich genau und wie funktioniert es? Welche Vor- und Nachteile sollten Sie kennen und worauf am Ende setzen? Hier erfahren Sie es!
Was ist SEO?
Der Begriff SEO steht für Search Engine Optimization, zu Deutsch Suchmaschinenoptimierung. Er umfasst Maßnahmen der Webseitenoptimierung mit dem Ziel, möglichst weit oben in den organischen (also unbezahlten) Suchergebnissen zu erscheinen.
Im Fokus steht vor allem der gekonnte Einsatz von Keywords. Es reicht heute nicht mehr, einfach wahllos Schlagwörter auf der Webseite zu verteilen – der Optimierungsprozess ist jetzt wesentlich komplexer. Schaffen Sie relevante Inhalte, die für den Besucher hilfreich sind und ihm einen Mehrwert bieten. Dazu gehört neben der Textarbeit etwa die Einbindung von Bildern, Grafiken, Videos und anderen Rich Content Elementen.
Daneben existieren noch weitere SEO-Mittel, die zu einem guten Listing in der Suchmaschine verhelfen können. Laut Google gibt es insgesamt über 200 verschiedene Ranking-Faktoren, sowohl inhaltlicher als auch technischer Art. Zu ihnen gehören unter anderem:
- Qualität eingehender Backlinks (Links von einer anderen Webseite zu Ihrer)
- Relevanz der Themen
- optimierte Darstellung für Mobilgeräte
- Ladegeschwindigkeit der Webseite
Idealerweise führen all diese Punkte am Ende zu einem bestmöglichen Nutzungserlebnis des Users. Ist der Besucher zufrieden mit der Seite, dient das letztlich der Suchmaschine als positives Signal, dass die Seite Relevanz besitzt und gut sichtbar in den SERPs (Search Engine Result Pages, Suchergebnisseiten) platziert werden sollte.
Was ist SEA?
SEA ist die Abkürzung für Search Engine Advertising, also Suchmaschinenwerbung. Es handelt sich um bezahlte Werbeanzeigen, mithilfe derer Sie Ihre Webseite prominent ganz oben in den Suchergebnissen platzieren können. In der Regel geschieht das auf Google mit Google Ads (früher AdWords), da die Suchmaschine den deutlich größten Marktanteil in Deutschland besitzt.
Und so funktioniert die bezahlte Suchmaschinenwerbung: Sucht ein Nutzer nach einem von Ihnen in den Anzeigen eingebuchten Keyword, geht Ihre Werbung gemeinsam mit denen von Mitbewerbern ins Rennen um aktuelle Anzeigenplätze. Google entscheidet dann, welche Ads in welcher Reihenfolge ausgespielt werden – und zwar nicht nur abhängig von der Höhe des Gebots, sondern auch von weiteren Aspekten wie zum Beispiel der Qualität.
Gewinnt Ihre Anzeige und wird gelistet, entstehen erst Kosten, wenn tatsächlich ein User darauf klickt.
Was ist also nun der Unterscheid zwischen SEO und SEA?
Fest steht: SEO und SEA haben bestimmte Gemeinsamkeiten. Sie sind beide Teildisziplinen des sogenannten Suchmaschinenmarketings (SEM, kurz für: Search Engine Marketing). Zum Ziel haben sie jeweils, mit der eigenen Webseite möglichst weit oben in der Ergebnisliste der Suchmaschine zu ranken und so neue Besucher zu gewinnen.
Der größte Unterschied zwischen SEO und SEA liegt vor allem beim Kostenfaktor: Während Webseiten-Betreiber bei SEA dafür bezahlen, in den Anzeigen ganz oben in den Suchergebnissen aufzutauchen, konzentrieren sich SEO-Maßnahmen darauf, in den organischen Rankings emporzuklettern.
SEO und SEA: Welche Vor- und Nachteile gibt es?
Um die Unterschiede von SEO und SEA noch deutlicher zu machen, lohnt sich eine Betrachtung ihrer jeweiligen Vor- und Nachteile.
Was sind die jeweiligen Vorteile von SEO und SEA?
Vorteile von SEO:
- Kosten: keine direkten Kosten für Klicks auf organische Ergebnisse in der Suchmaschine
- Nachhaltigkeit: Suchmaschinenoptimierung als langfristiger Prozess – weiteres Profitieren von Erfolgen bei vorübergehender Einstellung der Maßnahmen
- User Experience: zufriedene Webseiten-Besucher stärken die Marke und senden positive Signale an die Suchmaschine
- nicht-kommerzielle Suchanfragen: lassen sich mithilfe von SEO ebenfalls gut bedienen
Vorteile von SEA:
- Schnelligkeit: in der Regel schnelle Erfolge – Reichweite steigt direkt beim Investieren von Geld in Anzeigen
- obere Plätze: Platzierung ganz oben auf der Ergebnisseite von Google, über den ersten organischen Treffern.
- Ansprache: einfache zielgruppengerechte Nutzeransprache mit Google Ads
- Optik: kaum Unterschied der Google Ads zu organischen Suchergebnissen
- Planbarkeit: volle Kontrolle über Kosten und flexible Anpassungen möglich
Was sind jeweils die Nachteile von SEO und SEA?
Der größte Nachteil der Suchmaschinenoptimierung liegt im Aufwand: SEO ist nicht in einem Aufwasch erledigt. Es braucht Zeit, bis die Maßnahmen konkrete Erfolge mit sich bringen. Im Gegensatz zu SEA lassen sich diese außerdem schwerer messen. Auch wichtig zu wissen: SEO ist nicht kostenlos! Zwar entstehen keine Kosten pro Klick, professionelle SEO-Leistungen haben aber dennoch ihren Preis.
Im Fokus der Nachteile von bezahlter Suchmaschinenwerbung steht wohl der Kostenfaktor. Hinzu kommt: Bei Pausierung der Anzeigen verfliegen alle positiven Effekte sofort. Sie sollten deshalb immer genügend SEA-Budget vorsehen, um Kampagnen wie geplant fortzusetzen.
Was ist besser? SEO oder SEA?
Wie so oft gilt hier: Es gibt kein Entweder-Oder. Sowohl SEO als auch SEA haben jeweils ihre Stärken und Schwächen. Worauf Sie Ihren Fokus setzen, sollte vor allem von den Unternehmenszielen abhängen:
- SEA eignet sich hauptsächlich für schnelle, kurzfristige Erfolge.
- SEO ist kostengünstiger und zeigt nachhaltigere, langfristigere Ergebnisse.
Am besten ergänzen Sie beide Disziplinen und profitieren von den jeweiligen Vorteilen – Win-Win also!
Strategie entwickeln – wie Du eine Strategie zum Durchstarten entwickelst
Im Folgenden erkläre ich Dir, wie Du als Neu-Gründer deine Strategie für deine Geschäftsidee entwickelst und was Du dabei beachten solltest. Wenn Du schon deine Ziele als Unternehmen und Gründer definiert hast, und bereits eine Markt- und Wettbewerbsanalyse für den von Dir angestrebten Markt erstellt hast, ist der nächste logische Schritt, das Festlegen der Strategie, mit der Du deine Geschäfts-Ziele erreichen willst.
Die Qualität der Unternehmensstrategie entscheidet oft über erfolgreiche Umsetzung oder Scheitern der eigenen Ziele und sollte daher gut durchdacht sein. Wichtig für deine Strategie ist vor allem der konkrete Mehrwert deines Produktes für den Kunden und die überlegte Positionierung des Selbigen im Markt.
Der Kundennutzen
Die meisten wirtschaftlichen Vorhaben steigen und fallen mit ihrem Nutzen. Bei deiner Strategie solltest Du daher immer bedenken, dass deine Produkte und Dienstleistungen deinem Kunden unbedingt einen konkreten Mehrwert, bzw. Nutzen, bieten sollten. Dieser Nutzen kann in unterschiedlichsten Formen ausgeprägt sein (Preis, Qualität, Individualität, Service, besonders bequemer Ankauf, usw.), sollte aber auf jeden Fall real vorhanden sein.
Die eigene Marktpositionierung finden
Generell gibt es verschiedene Ansätze sich auf einem Markt zu positionieren. Zwei der wohl wichtigsten Instrumente zur Bestimmung der Strategie bilden die Produkt- und die Preispolitik (Preis-Leistungs-Verhältnis). Vor allem das Preis-Leistungsverhältnis bestimmt wie und wo du im Vergleich zu deinen Konkurrenten stehst. Viele der bekanntesten Unternehmen setzten sich fast ausschließlich über ihre Produkt- oder Preispolitik am Markt durch.
ALDI beispielsweise setzte sich hauptsächlich über seine Preispolitik langfristig am Markt durch. Günstige Produkte bei stabiler Qualität bilden bis heute das inoffizielle Markenzeichen des ALDI-Konzerns. ALDI verfolgte seit jeher bei der Preispolitik fast immer eine Niedrigpreispolitik.
Aber man setzte auch Instrumente wie die Vertriebspolitik so in Szene, dass sie vor allem zur Kostenersparnis beitrugen und so die Preisführerschaft gesichert und ausgebaut wurde. Das Konzept war so erfolgreich, dass es viele kopiert haben. Andere Unternehmen wie z.B. Apple setzten hingegen erfolgreich auf eine innovative Produktpolitik und versuchten in der Vergangenheit mit ihrer Produktentwicklung stets neue Maßstäbe zu setzen und den nächsten Trend anzustoßen.
Da die Produkt- und Preispolitik die wichtigsten Faktoren zur Bestimmung der eigenen Marktstrategie sind, werden wir uns im Folgenden vor allem auf eben jene konzentrieren. Abgesehen davon, wollen wir die hilfreichen Instrumente beleuchten, die dir zur Bestimmung deiner eigenen Unternehmensstrategie zur Verfügung stehen.
Produkt-Markt-Markt-Matrix
Eines der bekanntesten und hilfreichsten Werkzeuge zur Analyse und Entwicklung der eigenen Produktpolitik bildet die Produkt-Markt-Matrix (oder auch Ansoff-Matrix, bzw. Z-Matrix genannt) von Harry Igor Ansoff. Es war auch eines der ersten Analyse-Raster zur Bestimmung der Unternehmensstrategie.
Die Ansoff-Matrix ist vor allem für Anfänger ideal geeignet um eine zukünftige Unternehmensstrategie festzulegen, sowohl für neue Unternehmen als auch für Unternehmen die ihre bestehende Strategie verändern wollen. Diese Matrix unterscheidet in vier verschiedene Produkt-Markt-Kombinationen die ich Dir im Folgenden erklären werden.
| Marktdurchdringung | Produktentwicklung |
| Marktentwicklung | Diversifikation |
Marktdurchdringung
Die Marktdurchdringung gilt als eine der risikoärmsten und somit sichersten Marktstrategien. Bei der Marktentwicklungsstrategie werden Produkte für einen bereits etablierten Markt produziert und angeboten. Ziel ist es, neue Kunden zu gewinnen, indem beispielsweise Marktlücken durch Nischenprodukte gefüllt werden oder Kunden von der Konkurrenz „abzuwerben“, z.B. durch Marketing. Zu beachten ist bei dieser Strategie jedoch unbedingt, dass der Markt deiner Wahl noch nicht gesättigt ist.
Kurzerklärung: Ein gesättigter Markt ist ein Markt in dem Du keine weiteren Produkte absetzen kannst, sondern nur noch Produkte ersetzt werden, können die bereits das Ende ihres Lebenszyklus erreicht haben. Das heißt der Markt in den du eintreten oder wachsen willst, sollte unbedingt noch Wachstumspotenzial haben.
Als reale Beispiele für gesättigte Märkte können z.B. Speichermedien (USB-Sticks und portable Festplatten) oder Haushaltsgeräte, wie Staubsauger und Kühlschränke genannt werden. Hierbei handelt es sich um Märkte deren Wachstumspotenzial, zumindest innerhalb Westeuropas, erschöpft zu sein scheint. Kaum jemand wartet hier noch auf Produkte, die seinen Präferenzen besser entsprechen als die bereits bestehenden. Man kauft fast ausschließlich nur, wenn durch einen Produktverfall eine neue Nachfrage generiert wird.
Produktentwicklung
Bei der Produktentwicklungsstrategie werden neue, gewissermaßen innovative Produkte oder Dienstleistungen auf einem Markt platziert, der bereits besteht. Möglich sind allerdings auch neue Produktvariationen (z.B. neue Farbvariationen, andere Designform), die streng genommen keine wirklich neuen Innovationen aufweisen.
Die Produktentwicklungsstrategie ist vor allem sinnvoll, wenn man sich eher an einen spezifischen Kundenkreis orientieren will, als an einer bestimmten Produktkategorie. Allerdings birgt die Produktentwicklungsstrategie ein höheres Risiko als die Marktdurchdringungsstrategie. Denn hierbei ist die Aneignung neuer Kompetenzen erforderlich und es existiert keine Garantie auf Erfolg bei Projekten zur Produktneuentwicklung.
Marktentwicklung
Unter Marktentwicklung wird der Ansatz verstanden, bisher unerreichte Zielgruppen in grundsätzlich schon bestehenden Märkten zu erreichen. Grundsätzlich stehen Dir dabei zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Die Erschließung neuer Marktsegmente oder die Erschließung weiterer geographischer Regionen. Auch hier besteht ein höheres Risiko als bei anderen bekannten Strategien, da man sich auf bisher unerschlossenen Märkten bewegt.
Diversifikation
Der wohl risikoreichste Ansatz innerhalb der vier genannten Wachstumsstrategien bildet die Diversifikationsstrategie, auch die praktische Anwendbarkeit der Diversifikationsstrategie ist recht stark eingeschränkt. Dass liegt daran, dass die Diversifikationsstrategie vor allem für bereits etablierte Unternehmen oder finanzstarke Investoren mit Erfahrung zugeschnitten ist.
Die Diversifikationsstrategie erfordert die Neuentwicklung eines Produkts oder Dienstleistung, sowie das Anbieten dieser auf einem neuen Markt, worauf sich auch der hohe Risikofaktor der Strategie zurückführen lässt. Innerhalb der Diversifikationsstrategie lassen sich drei verschiedene Ansätze unterscheiden: Die horizontale Diversifikation, die vertikale Diversifikation und die laterale Diversifikation.
- Die horizontale Diversifikation beschreibt einen Ansatz, bei dem man das eigene Produkt-Sortiment um Produkte erweitertet, die mit den ursprünglichen Produkten noch in einem sachbezogenen Kontext stehen.
- Bei der vertikalen Diversifikation erweitert ein Unternehmen seine Wertschöpfungskette, dies geht in der Regel in zwei verschiedene „Richtungen“ (Vorwärtsintegration und Rückwärtsintegration). In dem z.B. ein Großhändler von Kaffee entweder selbst ein Café (Einzelhandel) eröffnet und/oder eine eigene Kaffeeplantage (Rohstoffproduktion) erwirbt.
- Die laterale Diversifikation ist eine Strategie, bei der ein bereits bestehendes Unternehmen seine Produktauswahl um Produkte erweitertet die in keinem Kontext zu der bisherigen Palette stehen. Beispielsweise ein Autohersteller der einen Verlag aufkauft. Vor allem größere Konzerne wenden diese Strategie recht häufig an. Da sich bei bedachten Einsetzen dieser Strategie für den eigenen Konzern eine höhere Krisensicherheit aufbauen lässt.
Die richtige Strategie – ein Fazit
Wie Du siehst gibt es mehr als eine Art, sich strategisch auf einem bestehenden oder neuen Markt durchzusetzen. Wichtig ist vor allem die eigene Rolle und Strategie im Markt zu kennen und richtig umzusetzen. Bist Du der Kostenführer oder lieferst Du die Höchstqualität? Setzt Du auf Innovation oder auf Altbewährtes? Willst Du ein Produkt anbieten das massentauglich ist oder spezialisierst du dich?
Egal wie Du dich auch entscheidest, stellte auf jeden Fall sicher, dass deine Unternehmensstrategie auch mit deiner Markt- und Wettbewerbsanalyse übereinstimmt. Das gleiche gilt für die von dir definierten Ziele. Wenn Du dies bedenkst, kannst Du in deinem Businessplan auch sinnvoll begründen warum Du deine spezielle Strategie gewählt hast. Zudem wird es deutlich unwahrscheinlicher, später böse Überraschungen zu erleben.