Mobile Ansicht einer Website: Für Smartphones und Tablets
Das Wichtigste in Kürze
Wie wechsle ich zur mobilen Ansicht?
Wie können Websites für mobile Endgeräte optimiert werden?
Wie finde ich heraus, ob meine Seite mobil optimiert ist?
Wie kannst Du die mobile Ansicht Deiner Website optimieren? Was sind die wichtigsten Kriterien für eine mobile-freundliche Website? Und welche Tools können Dir dabei helfen? In diesem Artikel erfährst Du alles, was Du über die mobile Ansicht einer Website wissen musst.
Was ist die mobile Ansicht einer Website?
Die mobile Ansicht einer Website ist eine Version der Website, die speziell für die Anzeige und Nutzung auf mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets entwickelt wurde. Sie passt sich an die Größe und Auflösung des Bildschirms an, verkürzt die Ladezeit und bietet eine einfache und intuitive Navigation.

Die Erstellung einer mobilen Version einer Website hat viele Vorteile für Dich und Deine Besucher. Zum einen verbessert sie das Nutzererlebnis und die Zufriedenheit Deiner mobilen Besucher, die Deine Inhalte leichter lesen, verstehen und nutzen können.
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Zum anderen erhöht sie die Konversionsrate Deiner Website, da Deine Besucher eher bereit sind, eine Aktion auszuführen, wenn sie keine Hindernisse oder Frustrationen erleben. Schließlich verbessert sie auch Dein Ranking bei Google, da die Suchmaschine seit 2015 die Mobilfreundlichkeit als wichtigen Rankingfaktor berücksichtigt.
Erstellung der mobilen Ansicht einer Website

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Du eine mobile Ansicht einer Website erstellen kannst. Die gängigsten sind:
- Responsives Design: Bei einem responsiven Design passt sich Deine Website mit allen Inhalten und Elementen wie Bildern, Videos oder der Navigation automatisch und dynamisch an die Größe des jeweiligen Displays an. Dies geschieht über eine URL und einen HTML-Code, der die Seite für das jeweilige Endgerät optimiert. Ein responsives Design ist die von Google empfohlene Lösung für die mobile Ansicht einer Website, da es einfach zu implementieren ist und keine doppelten Inhalte erzeugt.
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- Adaptives Design: Das adaptive Design erstellt verschiedene Versionen Deiner Website für unterschiedliche Bildschirmgrößen. Das bedeutet, dass Deine Besucher je nach Endgerät eine andere URL und einen anderen HTML-Code erhalten. Du kannst mit einem adaptiven Design Deine Inhalte besser an die Bedürfnisse Deiner mobilen Besucher anpassen, es erfordert aber auch mehr Aufwand und Pflege.
- Dynamisches Serving: Der HTML-Code ändert sich bei dynamischem Serving je nach Endgerät. Der Quelltext der mobilen Seite für ein Tablet unterscheidet sich also von dem für ein Smartphone. Die URL bleibt jedoch gleich. Ein dynamisches Serving ermöglicht auch eine individuelle Anpassung der Inhalte, setzt aber einen speziellen Server und eine entsprechende Konfiguration voraus.
Tipp: Wenn Du nicht sicher bist, welche Lösung für Deine Website am besten geeignet ist, kannst Du Dich an einen Webdesigner oder eine Agentur wenden, die Dir bei der Erstellung einer mobile Ansicht einer Website helfen können.
Worauf bei mobiler Ansicht einer Website achten?
Bei der Erstellung einer mobilen Version einer Website sind nicht nur technische, sondern auch gestalterische Aspekte zu berücksichtigen. Deine Website soll nicht nur auf mobilen Geräten funktionieren, sondern auch ansprechend und benutzerfreundlich sein. Dabei solltest Du einige Aspekte beachten, die wir Dir hier vorstellen.
Das Layout Deiner Website ist der erste Eindruck, den Deine Besucherinnen und Besucher von Dir bekommen. Es sollte übersichtlich und klar strukturiert sein, damit sich Deine Besucher schnell orientieren können. Zu viele Spalten, zu kleine Schriftgrößen oder zu enge Abstände zwischen den Elementen können Deine Website unübersichtlich und schwer lesbar machen. Nutze stattdessen vertikales Scrollen, um Deine Inhalte zu präsentieren. Das bedeutet, dass Du Deine Inhalte von oben nach unten anordnest und nicht zu viel auf einmal zeigst. So kannst Du die Neugier Deiner Besucher wecken und sie zum Weiterlesen animieren.
Wusstest Du, dass...
.... die mobile Ansicht einer Website die Conversion-Rate erhöhen kann? Laut einer Studie von Google steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Nutzer einen Kauf tätigt, um 67%, wenn er eine positive Erfahrung mit einer mobilen Website hat
Über die Navigation Deiner Website werden Deine Besucher zu den gewünschten Informationen geführt. Sie sollte einfach und intuitiv sein, damit Deine Besucher schnell zu den gewünschten Informationen gelangen. Zu viele Menüpunkte, zu tiefe Hierarchien oder versteckte Funktionen können Deine Website kompliziert und unübersichtlich machen. Verwende stattdessen ein so genanntes Hamburger-Menü, das sich bei Bedarf ausklappen lässt, oder eine horizontale Navigation mit wenigen Hauptkategorien. Das bedeutet, dass Du Deine Menüpunkte in einem Icon oder Link in der rechten oberen Ecke versteckst und nur die wichtigsten Kategorien in einer Leiste am oberen Rand anzeigst. Dadurch gestaltest Du Deine Website übersichtlich und platzsparend.
Der Kern Deiner Website sind die Inhalte, die Deine Besucher informieren und überzeugen. Sie sollten kurz und prägnant sein, damit Deine Besucher sie leicht erfassen und verstehen können. Zu lange Texte, zu viele Fachbegriffe oder zu komplexe Themen können Deine Website langweilig und unverständlich machen. Verwende stattdessen Zwischenüberschriften, Aufzählungen oder Grafiken, um Deine Inhalte zu strukturieren und zu visualisieren. Das bedeutet, dass Du Deine Texte in Abschnitte mit klaren Überschriften gliederst und die wichtigsten Punkte in Listen oder Bildern hervorhebst. Auf diese Weise kannst Du Deine Website interessant und anschaulich darstellen.
Tipp: Um eine mobile Ansicht einer Website zu erstellen, ist es wichtig, Dich an den Best Practices von Google zu orientieren. Google bietet Dir verschiedene Ressourcen und Tools an, die Dir helfen, Deine Website mobil-freundlich zu gestalten. Zum Beispiel kannst Du den Google Mobile-Friendly Test, die Google Webmaster Guidelines oder die Google Mobile Usability Report nutzen.
Ob Deine Besucher geduldig oder ungeduldig sind, hängt von der Ladezeit Deiner Website ab. Sie sollte so kurz wie möglich sein, damit Deine Besucher nicht die Geduld verlieren oder abspringen. Zu große Dateien, zu viele Skripte oder zu viele externe Ressourcen können Deine Website langsam und träge machen. Nutze stattdessen Komprimierung, Caching oder Lazy Loading, um Deine Website schneller zu machen. Das bedeutet, dass Du Deine Dateien verkleinerst, auf dem Server zwischenspeicherst oder erst dann lädst, wenn sie benötigt werden. Deine Website wird dadurch effizienter und flüssiger.
Eine mobile Ansicht, die begeistert
Eine mobile Ansicht einer Website ist heutzutage für den Erfolg Deiner Online-Präsenz unerlässlich. Dadurch kannst Du Deine Reichweite erhöhen, Deine Conversions steigern und Dein Ranking verbessern. Um eine mobile Ansicht einer Website zu erstellen, musst Du jedoch einige technische und gestalterische Aspekte berücksichtigen. Dafür stehen Dir verschiedene Lösungen, Kriterien und Tools zur Verfügung.
Quellen:
- https://conversion-junkies.de/blog/desktop-mobile-version-website-testen/
- https://www.hosteurope.de/blog/mobile-check/
- https://sichtbar-im-netz.de/3-moeglichkeiten-ihre-webseite-mobilfaehig-zu-machen/
Das Bildformat WebP – besser als JPEG und PNG?
Die Ladegeschwindigkeit ist schon seit langer Zeit einer der wichtigsten Faktoren für die Optimierung der Webseite. Suchmaschinen und Besucher nehmen die Ladezeit einer Webseite als Bewertungskriterium – maximal 3 Sekunden wartet ein Nutzer, bevor er die Website wieder verlässt. Komprimierte Bilder sorgen für eine schnellere Ladezeit und sind besonders bei Webseiten mit vielen Bildern unabdingbar. Bilder sind nicht selten in großen Mengen auf Webseiten vorhanden. Der Einfluss dieser auf die Ladezeit wird dabei oft unterschätzt. Mit dem Problem zu großer Bilder hat Google sich befasst und schon im Jahr 2010 ein eigenes, lizenzfreies Bildformat für geringere Ladezeiten präsentiert: WebP. Doch wo genau liegt der Unterschied zwischen WebP und JPEG oder PNG?
Was ist WebP?
Im September 2010 verkündete Google einen neuen Standard für 24-Bit-Grafiken im Web. Die Vorlage für das Format WebP war VP8. Google erweiterte das Format WebP im Laufe der Zeit um mehrere Features, wie die verlustfreie Komprimierung, Transparenz und Animation.
WebP vereint also die beiden größten Vorteile von JPEG und PNG: eine sehr kleine Dateigröße und die Möglichkeit, Transparenzen zu verwenden. Doch leider wird das Format noch nicht von allen Browsern unterstütz. Welcher Browser WebP unterstützt kannst du jederzeit unter https://caniuse.com/#search=webp nachsehen.
Was zeichnet WebP aus?
Das Ziel von WebP ist es, Bilder auf eine möglichst kleine Dateigröße zu reduzieren. Bilder im WebP-Format sind ca. 30% kleiner als Bilder im PNG- oder JPEG-Format mit gleicher Bildqualität.
Während bei PNG die verlustfreie Komprimierungsmethode verwendet wird, ist die Komprimierungsmethode bei JPEG verlustbehaftet. WebP lässt beide Komprimierungsmethoden zu und ist daher sowohl für Fotos als auch für kleine Bilder und Grafiken geeignet.
Im Folgenden sind die Features von WebP kurz und knapp aufgelistet:
- Verlustbehaftete Komprimierung: basiert auf Keyframe-Codierung von VP8
- Verlustfreie Komprimierung: baut auf verschiedenen Techniken auf, die die Bilddaten transformieren
- Transparenz: 8-Bit-Alphakanal kann auch bei verlustbehafteter RGB- Komprimierung genutzt werden
- Metadaten: WebP kann EXIF- und XMP-Metadaten enthalten
- Farbprofil: WebP kann eingebettete ICC-Profile enthalten
- Animationen: WebP ermöglicht Speicherungen von Bildsequenzen
WebP vs JPEG
Der Vorteil von JPEG-Dateien gegenüber PNG-Dateien ist, dass dank verlustbehafteter Komprimierung erhebliche Speicherplatzeinsparungen erzielt werden können. WebP ist diesbezüglich jedoch noch effizienter und flexibler als JPEG: Es bietet nämlich auch verlustfreie Komprimierung an. Daher sind mehr Speichereinsparungen als mit JPEG möglich und auch bei hoher Kompression sieht WebP besser aus als JPEG.
Google hat auf seiner Developers Seite ein paar Vergleichsbilder zu bieten. Hier kannst du dich selbst von der Bildqualität bei geringer Dateigröße überzeugen.
WebP-Dateien öffnen
Dateien im WebP-Format lassen sich leider mit den herkömmlichen Bildbetrachungsprogrammen zur Zeit noch nicht öffnen. Es gibt dennoch Möglichkeiten, Bilder und Animationen im WebP-Format anzuschauen.
Zum einen kannst du das Bild einfach bei Chrome oder Opera in ein offenes Fenster ziehen. Dieser Weg ist allerdings ist nicht sehr komfortabel, vor Allem wenn man mehrere Bilder oder Animationen anschauen möchte.
Eine bequemere Möglichkeit ist das Programm IrfanView. Mit einem Plug-In Paket kann man WebP-Dateien einfach öffnen. Das Programm gibt es aber nur für Windows.
Nachteile von WebP
Aktuell sind noch Tools oder PlugIns notwendig, um ein Bild in WebP umzuwandeln oder zu öffnen. Der größte Nachteil ist aber, dass nicht alle Browser WebP unterstützen und somit auch nicht alle Nutzer die Bilder im WebP-Format sehen können.
Tools zur Umwandlung
Im Folgenden findest du einige Tools, mit denen du Bilder ins WebP-Format umwandeln kannst.
Fazit
WebP ist eine tolle Möglichkeit, Bildgrößen stark zu reduzieren und damit die Ladegeschwindigkeit der Website zu verbessern. Leider wird das Format noch nicht von allen Browsern unterstützt; Safari kann Bilder in diesem Format zum Beispiel nicht anzeigen. Sollte das Format in Zukunft wie JPEG und PNG universell unterstützt werden, ist es auf jeden Fall ein empfehlenswertes Bildformat und daher ein Thema, was verfolgt werden sollte.
Quellen
https://caniuse.com/#search=webp
https://www.ionos.de/digitalguide/websites/webdesign/webp-format/
https://www.pixolum.com/blog/fotografie/webp-das-google-bildformat-fuer-schnellere-websites
https://lautenschlager.de/blog/wie-man-das-webp-format-nutzt/
https://t3n.de/news/google-webp-ganz-einfach-748815/
Empathisches Webdesign – Wie kann Design "empathisch" sein?
Jeder hat schon mal etwas von Empathie gehört. Jeder hat auch eine grobe Vorstellung von der Bedeutung dieses Wortes. Aber was genau hat Empathie mit Webdesign zu tun und warum ist empathisches Webdesign so wichtig? Das erkläre ich dir in diesem Blogartikel.
Was ist Empathie?
Laut dem Anthropologen und Psychologen Paul Ekman gibt es zwei Arten von Empathie.
- Die emotionale Empathie beschreibt, wenn du die Gefühle einer anderen Person übernimmst. Du fühlst also, was der andere fühlt (Beispiel: Ein süßes Baby lacht und du muss automatisch mitlachen).
- Die kognitive Empathie ist dagegen für Webdesigner wichtig, denn sie beschreibt die Möglichkeit sich in einen Menschen hineinzuversetzen und seine Gefühle und Motive zu verstehen, auch ohne die Gefühle zu übernehmen. Auf diese Weise kann der Webdesigner das Verhalten des Menschen voraussagen und seine Absichten verstehen.
Empathisches Webdesign – Wie integriert man Empathie im Webdesign?
Was hat Empathie also mit Webdesign zu tun? Ein Webdesigner muss den Nutzer einer Website kennen - mit Empathie gelingt es, seine eigenen Motive und Einstellungen auszublenden und sich auf den Nutzer zu konzentrieren.
Ein gutes Beispiel für den Einfluss von Emotionen beim Webdesign ist die Flugbuchung über die Seiten Seat24 und Opodo.
Wenn du bei Seat24 einen Flug gebucht hast, erscheint ein Hinweis, bevor du deine persönlichen Daten eingeben musst. Nämlich: „Eine gute Entscheidung! Buchen Sie jetzt und Sie werden schon bald unterwegs sein!“
An der gleichen Stelle erscheint bei Opodo der Hinweis: „Bleiben Sie dran! Die Preise können wieder steigen. Sichern Sie sich das Angebot, bevor es weg ist.“
Bemerkst du den Unterschied? Bei Seat24 steigert sich deine Vorfreude auf die bevorstehende Reise, während du bei Opodo eher unter Druck gesetzt wirst und nervös deine Daten eingibst.
Designelemente an der gleichen Stelle mit der gleichen Funktion können also die unterschiedlichsten Gefühle beim Nutzer hervorrufen - je nachdem, wie du sie gestaltest. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass man sich als Webdesigner in die Lage des Nutzers hineinversetzt und sich fragt, wie das jeweilige Element an dieser Stelle auf einen selbst wirken würde. So vermeidest du negative Gefühle und ein mögliches Verlassen der Website.
Du solltest dafür sorgen, dass der Nutzer sich wohl fühlt und seine Erwartungen erfüllt werden.
Die Definition für „Empathisches Design“ lautet also:
Empathisches Design ist ein nutzerzentrierter Design-Ansatz, welcher die Gefühle des Nutzers gegenüber einem Produkt in den Vordergrund stellt.
Wann ist eine Website empathisch?
Der Nutzer kommt zuerst - diese Einstellung musst du einnehmen, wenn du mit dem Design einer Website beginnst.
Selbst eine gut funktionierende Seite kann vom Empathie-Ansatz profitieren. Es ist ratsam, sich darüber zu informieren, was deine Kunden brauchen und sich in die Lage des potentiellen Kunden zu versetzen und „hinter das Marketing zu schauen“.
Es gibt einige konkrete Elemente, die beim empathischen Design zum Einsatz kommen:
Hilfe anbieten – empathisches Webdesign
Der Aspekt des Helfens ist ein zentrales Element des empathisches Webdesign. In einem echten Geschäft wirst du schließlich auch Personal finden, welches dir im Notfall helfen und dich beraten kann. Genau so sollten auch Nutzer auf deiner Website bei Bedarf beraten werden können. Mit unserer Agentur für Webdesign in Kassel liefern wir Ihnen ein empathisches Webdesign.
Entweder du integrierst einen Live-Chat, der von Mitarbeitern geführt wird, oder du verwendest einen Chatbot. Chatbots basieren auf künstlicher Intelligenz und sind rund um die Uhr verfügbar. Die virtuellen Assistenten können Nutzern dabei helfen, zu finden was sie suchen.
Eine weitere Möglichkeit, dem Nutzer zu helfen, besteht in der Augmented Reality. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Seite von Mister Spex, auf welcher Nutzer ein Foto von sich hochladen können, um dann verschiedene Brillenmodelle aufzuprobieren - und sich dann leichter entscheiden zu können.
IKEA bietet unter anderem eine App an, mit welcher sich die Möbelstücke direkt in der Wohnung anzeigen lassen. Diese Möglichkeiten vereinfachen dem Nutzer die Kaufentscheidung und machen einen Kauf somit wahrscheinlicher.
Menschlichkeit – empathisches Webdesign
Ein weiterer wichtiger Faktor für empathisches Webdesign ist Nahbarkeit. Lasse deine Nutzer merken, dass die Website von Menschen gemacht ist. Dies gelingt beispielsweise durch individuelle Texte oder kleine Interaktionen, die den Nutzer zur Conversion führen.
Wenn der Nutzer ein Formular falsch ausfüllt oder ein anderer Fehler auftritt, solltest du nicht generische Ausrufezeichen oder Warnhinweise verwenden.
Formuliere lieber selbst Sätze wie: „Oh nein! Das hat leider nicht geklappt! :(„ um den Nutzer in der Situation der Frustration oder Enttäuschung abzuholen. So erhöhst du die Chancen, dass er er noch einmal probieren möchte.
Auch Fehlerseiten für nicht gefundene Seiten können menschlich gestaltet werden. Vermeide langweilige 404-Fehlerseiten und zeige Mitgefühl.
Etsy schreibt zum Beispiel:
„Herrje! Leider konnten wir die Seite nicht finden, nach der du suchst.“
Direkt darunter befindet sich ein Suchfeld, welches den Nutzer animiert, noch einmal zu suchen.
Selbst wenn der Nutzer die Website verlassen möchte, kannst du menschlich wirken. Integriere Pop Ups, die dem Nutzer sagen: „Warte, geh nicht!“ Oder „Kannst du uns helfen, besser zu werden?“ Dies wirkt viel persönlicher als „Bewertung hinterlassen“.
Der Faktor der Menschlichkeit ist übrigens auch für Sprachassistenten enorm wichtig. Nicht umsonst versucht man Siri, Alexa und co. immer menschlicher wirken und klingen zu lassen.
Sie müssen ebenfalls empathisch wirken, damit wir uns von ihnen helfen lassen wollen.
Vorausdenken – empathisches Webdesign
Entscheidungen bedeuten Energieverlust. Je mehr Entscheidungen ein Nutzer treffen muss, desto wahrscheinlicher ist es, dass er das Nutzererlebnis als negativ empfindet. Wenn du bei Zalando nach einem „roten Pullover“ suchst, wirst du hunderte oder tausende rote Pullover angezeigt bekommen. Die wenigsten haben Lust, sich alle Pullover anzuschauen und sich dann zu entscheiden.
Daher solltest du überlegen, welche Entscheidungen du dem Nutzer abnehmen kannst. Hier spielt das sogenannte Anticipatory Design eine Rolle - das Anticipatory Design will Optionen reduzieren und Entscheidungen somit vereinfachen oder ganz abnehmen.
Netflix merkt sich beispielsweise, welche Serien du schaust und schlägt dir basierend darauf weitere interessante Serien vor.
Auch Amazon hat den Kaufprozess wesentlich vereinfacht: Durch den „One-Click-Button“ kommt der Nutzer viel schneller ans Ziel.
Der Designprozess
„If I had asked people what they wanted, they would have said faster horses.“
Dieses Zitat von Henry Ford beschreibt das Problem, vor welchem viele Designer stehen. Die Nutzer selbst haben sich so an gewisse Dinge gewöhnt, dass ihnen gar nicht in den Sinn kommt, dass es bessere Lösungen geben könnte. Aus diesem Grund ist es wichtig - wenn möglich - den Nutzer beim Umgang mit der Website direkt zu beobachten. So fallen Außenstehenden häufig Dinge auf, die Nutzer selbst schon gar nicht mehr wahrnehmen. Befragungen und Gespräche sind ebenfalls gute Methoden, um wichtige Informationen zu erhalten.
Empathy Map
Das Modell der Empathy Map hilft dabei, sich in die Lage des Nutzers hineinzuversetzen. Es besteht aus sechs Fragen, die man sich beantworten sollte:
- Was sieht die Person? Dazu zählt auch die Umgebung. Diese Frage hilft dir, zu verstehen, in welcher Situation der Nutzer die Seite betrachtet.
- Was hört die Person?
- Woran denkt und was fühlt die Person?
- Was tut und sagt die Person? Welche Aktionen führt die Person aus? Was schreibt sie im Netz?
- Welche Probleme, Sorgen und Bedürfnisse hat die Person?
- Welches Ziel verfolgt die Person? Was erwartet sie vom Produkt?
Tipp: Es ist hilfreich aus diesen sechs Fragen auch die Soll-Situation zu bestimmen. Also: Was soll die Person sehen? Was soll sie tun? Und so weiter.
Empatisches Webdesign - ein Fazit
Gutes Design wird heute nicht mehr bloß an Ästhetik gemessen. Vielmehr geht es darum, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen und durch empathisches Denken die Bedürfnisse zu befriedigen. Designer sollten sich dafür Zeit nehmen und den Nutzer wirklich kennen lernen.
Erfolgreiche Webseiten damals vs heute – die Entwicklung von Amazon, Apple & Co.
Habt ihr euch schon mal gefragt, wie Webseiten früher, ganz am Anfang aussahen? Mit der Wayback Machine ist es möglich, eine kleine Zeitreise durch das Internet zu machen und sich die Anfänge aller Webseiten anzuschauen.
In diesem Artikel zeige ich euch die 8 der größten und bekanntesten Webseiten im Vergleich: Früher vs. Heute! Bewegt einfach den Slider zwischen den beiden Bildern und seht, wie sich die Webseiten verändert haben.
Amazon
Starten wir mit Amazon. Amazon wurde 1994 von Jeff Bezos, einem Computerwissenschaftler, gegründet. Ursprünglich war Amazon eine Plattform für den Verkauf von Büchern. Mittlerweile ist auf der Plattform fast alles erwerbbar und Amazon beschäftigt fast 34.000 Mitarbeiter. Der Gewinn liegt bei über 30 Milliarden Euro.
Hier ist zunächst der direkte Vergleich: Amazon 1999 vs Amazon 2018!
Im Vergleich fällt auf, dass Amazon 1999 viel mehr Elemente auf der Startseite platziert hat. Links ist eine gelbe Seitenleiste mit einer Suche, einer Kategorieauswahl und Links zu Unterseiten.
Rechts befinden sich zwei Boxen mit Buchempfehlungen. Die Homepage hat sich also im Laufe der Jahre ständig weiterentwickelt bzw. entwickelt sich weiter.
In der Mitte der Seite werden 4 Bücher aus unterschiedlichen Kategorien mit einem kurzen Text vorgestellt.
Das Menü beinhaltet zwei verschiedene Suchoptionen („suche“ und „blättern“) und drei Kategorien. Aus heutiger Sicht ist das Menü extrem verwirrend und undurchdacht, da man als Nutzer unter anderem nicht weiß, was genau sich hinter dem Menüpunkt „blättern“ verbirgt. Die Suchfunktion doppelt sich dadurch, dass es die Suchleiste schon in der linken Seitenleiste gibt. Es wird auch nicht ersichtlich, warum in der Mitte der Seite genau diese vier Bücher angezeigt werden. Sind es Empfehlungen, Neuerscheinungen oder zufällig ausgewählte Bücher?
Im Vergleich wird darüber hinaus deutlich, dass das Text-Bild-Verhältnis sich extrem geändert hat. Auf der Seite von 1999 sind auf den ersten Blick nur 8 kleine Bilder zu erkennen. Auf der heutigen Seite dagegen, fallen einem als ersten die vielen großen Bilder ins Auge. Text gibt es hier nur noch in Form von Überschriften. Auch die Seitenleiste und Boxen sind verschwunden, was aufgeräumter wirkt und den Nutzer nicht ablenkt.
Auffällig ist außerdem, dass es damals wie heute keine auffälligen Call To Actions auf der Startseite gibt. Man fordert den Nutzer auf der Startseite an keiner Stelle dazu auf, eine bestimmte Aktion wie einen Kauf durchzuführen. Lediglich ein kleiner Anmelden-Button erscheint heute in der oberen rechten Ecke, der aber neben den vielen Bildern kaum auffällt.
Ebay
Weiter geht es mit der ersten Plattform, die es Privatpersonen ermöglichte, ihre Sachen per Auktionen zu verkaufen. Ebay wird durch Werbeanzeigen finanziert und macht damit über 8 Milliarden Euro Gewinn. Mittlerweile beschäftigt Ebay über 27.000 Mitarbeiter.
Auch hier wieder der direkte Vergleich: Ebay 2000 vs Ebay 2018!
Auch hier fällt auf, wie überladen die frühere Website im Vergleich zur heutigen ist. Viele unterschiedliche Farben, Icons, Bilder, Formen und Schriften machen die Seite sehr unübersichtlich und aus heutiger Sicht alles andere als nutzerfreundlich. Als Nutzer weiß man gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll.
Es gibt unzählig viele Buttons und Optionen. Noch über dem Logo gibt es quasi das erste Menü, direkt darunter neben der Suche das Zweite. Danach folgen verschiedene Empfehlungen, Top-Angebote und Highlights.
Links kann man die Kategorie auswählen und auf sogenannte „Spezialseiten“ gehen. Dadurch dass auch hier kein Button klar hervorgehoben wird, ist kein CTA vorhanden. Als Nutzer weiß man nicht, worauf man zuerst klicken soll.
Genau wie bei Amazon überwiegt auch hier der Textanteil. Heute sind auf der Startseite ebenfalls überwiegend große Bilder zu sehen.
Kommen wir zur der Seite, die wahrscheinlich die meisten von euch sehen, wenn ihr euren Browser öffnet: Google.
Die weltweit größte Suchmaschine wurde 1998 von Larry Page und Sergey Brin gegründet, beschäftigt heute mehr als 55.000 Mitarbeiter und macht einen Gewinn von über 28 Milliarden Euro.
Obwohl Google eine sehr schlichte Seite ist, ist der Unterschied von 1998 zu heute deutlich erkennbar:
Am auffälligsten ist natürlich das Logo. Die Schrift hatte Serifen und durch zwei verschiedene Schatten einen 3D-Effekt. Sonst bestand die Seite wie heute eigentlich auch nur aus drei Elementen: Der Suchleiste und zwei Buttons darunter.
Das Logo und die Buttons wurden im Laufe der Zeit schlichter und einfacher gestaltet.
Nun kommen wir zu den Social Media Netzwerken und wir beginnen mit dem wohl bekanntesten und meist genutzten Netzwerk: Facebook. Facebook hat 1,1 Milliarden aktive Nutzer und ist daher eine populäre Plattform für die Schaltung von Werbung. Es wurde 2004 von Mark Zuckerberg gegründet und erreichte im Jahr 2017 einen Umsatz von 41 Milliarden USD. Der Vorgänger von Facebook, den Zuckerberg entwickelte, war eine Art Bewertungsportal für das Aussehen von Frauen namens Facemash.
Zuckerberg lud ohne Erlaubnis der Frauen Fotos von ihnen hoch und die Nutzer sollten die Attraktivität bewerten, indem sie von zwei zufällig angezeigten Fotos die Attktivere wählen. Allerdings hat man aufgrund von Protesten die Plattform nach nur wenigen Tagen deaktiviert.. Kurz danach entwickelte Zuckerberg Facebook.
Hier könnt ihr sehen, dass Facebook früher sogar nur für Studenten gedacht war:
Das Logo und die Farben haben sich im Gegensatz zu den anderen Seiten kaum bis gar nicht verändert. Auf der heutigen Registrierungsseite wurde der Call To Action durch ein Grün hervorgehoben und die Seite ist nicht mehr boxed.
Das nächste soziale Netzwerk, welches wir unter die Lupe nehmen, ist der Microbloggingdienst Twitter. In der Liste der meist besuchten Webseiten weltweit landet er auf dem 10. Platz. Gegründet wurde es 2006 von Evan Williams, Jack Dorsey, Biz Stone und Noah Glass. Ursprünglich sollte Twitter ein internes Kommunikationsprojekt für Mitarbeiter der San Franciscoer Podcasting-Firma Odeo sein.
Die Twitter Startseite 2006 und 2018:
Auf der damaligen Startseite von Twitter wird durch Text und kleine Bilder erklärt, was Twitter ist und wie es funktioniert. Das ist auf der heutigen Startseite im Prinzip auch noch so, nur deutlich minimalistischer, großflächiger und ohne Bilder. Das Logo hat man von einem Wortzeichen zu einem Bildzeichen geändert und auch den Blauton kräftiger dargestellt. Die Zweitfarbe Grün hat man komplett aus dem Design genommen. Genau wie bei Facebook ist die aktuelle Startseite Fullwidth.
YouTube
YouTube ist ein 2005 gegründetes Videoportal und ist auf Platz 2 der weltweit meist besuchten Webseiten. Gründer waren die drei ehemaligen PayPal-Mitarbeiter Chad Hurley, Steve Chen und Jawed Karim. 2006 wurde YouTube von Google gekauft. Das erste Video hieß übrigens "Me at the zoo" und wurde von Gründer Jawed Karim selbst hochgeladen.
YouTube 2006 vs YouTube 2018:
Das Menü war anfangs horizontal und mit einzelnen Tabs gestaltet. Vorgeschlagene Videos wurden hauptsächlich untereinander mit Videoinformationen daneben dargestellt. Heute befindet sich das Menü in einer linken Seitenleiste. Videos werden deutlich größer und mit weniger Textinformationen dargestellt. Nebensächliche Informationen wie die Bewertung oder Tags sind erst sichtbar, wenn man auf das Video klickt. Farblich nutzt YouTube heute nur noch das Logo-Rot und Grautöne. 2006 wurde im Menü auch noch ein helles blau verwendet.
Wikipedia
Zu guter letzt schauen wir uns die größte Online Enzyklopädie an: Wikipedia. Wikipedia wurde 2001 von Jimmy Wales gegründet; mit dem Ziel eine hochwertige und frei zugängliche Enzyklopädie zu schaffen. Die Website finanziert sich ausschließlich durch Spenden. Wikipedia ist wohl die Seite, die sich im Laufe der Jahre am wenigsten verändert hat.
Wikipedia 2002 vs Wikipedia 2018:
Hier hat sich hauptsächlich die linke Seitenleiste und das Menü im oberen Bereich verändert. Außerdem hat man im Laufe der Jahre ein Inhaltsverzeichnis in die Artikel integriert, sowie eine Box mit den wichtigsten Fakten auf der rechten Seite. Die Schriftart kann man von einer mit Serifen auf eine serifenlose Schrift ändern.
Apple
Apple wurde schon 1976 von Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne gegründet. Im letzten Jahr lag der Umsatz bei fast 230.000 Milliarden USD und die Mitarbeiterzahl bei 123.000.
So sah die Website des heute wertvollsten Unternehmens der Welt 1997 aus:
Apple hatte damals noch das bunte Logo und auf der Webseite hauptsächlich ein dunkles Rot. Fotos gab es keine, lediglich kleine Grafiken und Illustrationen. Am meisten Platz nimmt eine Art "News-Bereich" ein, in welchem man über Links zu bestimmten Produkten kommen kann.
Die Webseite heute ist der komplette Kontrast. Alles was man sieht sind riesige hochqualitative Fotos von Apple Produkten auf schwarzem Hintergrund, darüber jeweils der Produktname, ein kurzer Slogan und die Möglichkeit auf weitere Infos oder das Produkt direkt zu kaufen. Das horizontale Menü setzt sich dezent in einem dunklen Grauton ab.
Fazit zu der Entwicklung der Webseiten
Es gibt einige Aspekte, die sich im Laufe der Jahre auf fast allen Seiten geändert haben. Beispielsweise wird der Text-Anteil immer weniger - die Menschen sind faul geworden und wollen nicht viel lesen, sondern so schnell und einfach wie möglich Informationen erfassen.
Viele große Bilder eignen sich daher um Informationen schnell zu kommunizieren und die Webseiten gleichzeitig übersichtlicher zu gestalten. Mit der Reduzierung auf das Wesentliche kann man dafür sorgen, dass sich die Nutzer intuitiv auf den Webseiten zurechtfinden und sich nicht von einer Vielzahl an Elementen ablenken lassen. Deshalb sollte die Webseite bzw. Homepage ständig optimiert werden und auf den neuesten Stand gebracht werden.
Formen und Farben wurden reduziert. Das macht die Webseiten schlichter und weniger chaotisch und unübersichtlich. Dem Nutzer kann man es somit einfach machen, sodass er auf der Webite schnell genau das findet was er sucht.
Effekte wie Schatten und Verläufe gelten heutzutage als nicht mehr modern. Darüber hinaus fällt auf, dass früher häufiger Serifenschriften zum Einsatz kamen. Heute findet man dagegen öfter serifenlosen Schriften.
Auch die Anzahl der Inhalte wurde reduziert, sodass die Nutzer nicht mit zu viele Informationen überfordert werden und die Seite eventuell wieder verlassen.
Ingesamt wird alles sehr viel großflächiger und übersichtlicher angelegt.
Ich hoffe euch hat die kleine Zeitreise zu den Anfängen des Internets gefallen!
Reduzierung des Warenkorbabbruchs – Der vollständige Leitfaden & die Rolle von Social Ads
Hast du schon einmal den ganzen Nachmittag online eingekauft, Dinge in den Warenkorb getan, nur um deine Meinung kurz vor dem Kauf zu ändern? Wenn dies der Fall ist, gehörst du zu den vielen Online-Kunden, die in letzter Minute eine Bestellung abgebrochen haben. Ein unbestreitbares Problem innerhalb der Online-Einzelhandelsbranche - der Warenkorbabbruch führt dazu, dass Unternehmen aus verschiedenen Gründen potenzielle Gewinne verlieren. Manchmal liegt es einfach daran, dass der Kunde Reue empfunden hat.
Die gute Nachricht ist, dass viele dieser Gründe vermieden werden können, und mit ein wenig Vorbereitung kannst du Einkaufswagen-Abbrecher daran hindern, deine Gewinne zu minimieren.
Was der Warenkorbabbruch ist und warum es wichtig ist
Der Warenkorbabbruch tritt auf, wenn Kunden Artikel in ihren virtuellen Warenkorb legen und dann aus irgendeinem Grund die Website verlassen, ohne ihren Kauf abzuschließen. Es ist Teil einer größeren Anzahl von "Abbruch" -Begriffen, die im E-Commerce verwendet werden, darunter:
- Buchungsabbruch: Wenn ein Kunde anfängt etwas zu buchen, zum Beispiel einen Flug, und dann in der letzten Sekunde abbricht.
- Browse-Abbruch: Ähnlich zum Warenkorbabbruch, außer, dass der potenzielle Kunde in diesem Fall keine Produkte in den virtuellen Warenkorb legt. Er surft bloß auf der Seite und verlässt diese dann.
- Formularabbruch: Wenn ein interessierter Kunde den Kauf nicht abschließt, weil er dazu ein langes Formular ausfüllen muss.
Jede Art von Abbruchproblemen trägt zu entgangenen Gewinnen bei, weshalb es wichtig ist, sie so schnell wie möglich zu identifizieren und zu korrigieren. Andernfalls riskiert dein Unternehmen einen erheblichen Umsatzverlust.
Warum der Warenkorbabbruch wichtig ist
Wenn dein Onlineshop eine hohe Warenkorbabbruch- Rate hat, bedeutet das, dass deine Kunden ihre Einkaufsreise begonnen haben, aber irgendwo auf dem Weg nachgedacht haben. Es ist möglich, dass die Entscheidung des Kunden, den Kauf aufzugeben, von Faktoren beeinflusst wurde, die nicht von dir kontrolliert werden können - z. B. Preisforschung oder der Wunsch, das Produkt persönlich zu kaufen - oder die Warenkorbabbruch- Rate könnte durch deine Geschäftsrichtlinien beeinflusst werden.
„95% der Käufer werden ihren Einkauf abbrechen, wenn sie keine Checkout-Seite in ihrer lokalen Währung, Zahlungsart und Sprache sehen.“ - Ralph Dangelmaier, CEO von BlueSnap
Darüber hinaus variieren die Abbruchraten je nach Branche. Finanzen, Reisen und Nonprofit-Organisationen haben routinemäßig die höchste Abbruchrate, während Spiele und Mode immer unter dem globalen Durchschnitt liegen. Selbst innerhalb derselben Branche können die Raten der Abbrüche von Einkaufswagen je nach Subindustrie unterschiedlich sein.
Wir werden uns etwas näher mit den Branchendurchschnitten befassen. Für den Moment ist es wichtig zu bedenken, dass die Abbruchrate deines Einkaufswagens reduziert werden kann, indem du alle beitragenden Faktoren findest und daran arbeitest, diese zu korrigieren. Selbst eine geringfügige Verringerung der Abbruchraten kann deine Gewinnspanne erheblich steigern.
Nehmen wir an, deine Website zieht jeden Monat 250.000 Besucher an, du hast einen durchschnittlichen Bestellwert von 180,00€ und du hast eine Conversion-Rate von Besucherzahlen von 0,42%. Im Moment bringt dein Unternehmen jeden Monat 189.000€ ein. Wenn du jedoch deine Conversion-Rate um nur 0,03% erhöhen könnten, würde dein monatlicher Umsatz um 13.500€ steigen. Das ist eine jährliche Steigerung von 162.000€, nur weil du die Abbruchrate deines Einkaufswagens leicht reduzieren konntest.
Aktuelle E-Commerce Warenkorbabbruch-Durchschnittswerte
Nun, da wir die Grundlagen des Warenkorbabbruchs behandelt haben, wie viel vom E-Commerce ist wirklich von diesem Problem betroffen? Forschungsergebnisse zeigen, dass die Zahlen der Abbrüche von Einkaufswagen steigen.
Laut einer Studie von Barilliance stieg die durchschnittliche globale Warenkorbabbruch-Quote von 77,24% im Jahr 2016 auf 78,65% im Folgejahr. Mit mehr als 75% der Online-Käufer, die Online-Einkäufe abbrechen, ist es einfach zu sehen, wie stark der Warenkorbabbruch das Verdienstpotenzial deines Unternehmens dämpfen kann.
In ähnlicher Weise analysierte Statista Daten von Drittanbietern und stellte fest, dass der globale Durchschnittswert für den Warenkorbabbruch in einem Zeitraum von 11 Jahren um fast 16% gestiegen ist.
Quelle: Statista
Was noch interessanter ist, ist die Frage, wie die Abbruchrate eines Einkaufswagens von der Art des Geräts beeinflusst wird, das der Käufer benutzt.
Im Jahr 2015 untersuchte Barilliance die Abbruchrate auf allen Geräten und stellte fest, dass mobile Nutzer den Einkaufswagen deutlich schneller verließen als Desktop-Nutzer. Hier sind die Zahlen für jedes Gerät:
Quelle: Barillianca
Aber warum sollten mobile Geräte den Hauptanteil der Warenkorbabbruch-Raten ausmachen, wenn mehr als die Hälfte des gesamten E-Commerce-Traffics von Smartphones und Tablets stammt?
Laut einer Studie von Addressey (heute Loqate) im Jahr 2017 haben die meisten mobilen Nutzer ihren Einkaufswagen aufgegeben, als sich ihre Einkaufserfahrung als unpraktisch erwies.
- 39% der mobilen Nutzer verließen ihren Warenkorb nachdem sie Probleme hatten, ihre persönlichen Daten einzugeben
- 35% verließen den Warenkorb, weil ihr Bildschirm ihnen zu klein vorkam.
- 27% verließen den Warenkorb wegen Problemen bei der korrekten Aufgabe der Bestellung
Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass ein erheblicher Teil der mobilen Abbruchrate mit nicht reagierenden Website-Designs zu tun hat. Damit ist es relativ einfach, deine Website auf ein mobiles Design umzustellen - und es kann dein SEO-Ranking verbessern.
Außerdem solltest du deinen Checkout-Prozess kurz und bündig halten. Die Unannehmlichkeit langer, formularbedinger Checkouts wird auf Mobilgeräten noch verstärkt, was zu deiner Abbruchquote beitragen könnte.
Wie der Warenkorbabbruch je nach Branche variieren kann
Wie wir bereits erwähnt haben, variieren die Abbruchsraten je nach Branche. Während jede Art von Geschäft im E-Commerce abgebrochen wird, sind einige Branchen davon mehr betroffen als andere. Im ersten Quartal des Jahres 2018 lag die durchschnittliche Rate für den Warenkorbabbruch bei 75,6%, während die Reise- und Finanzbranche überdurchschnittlich hohe Abbruchraten aufwies.
Es ist auch wichtig zu beachten, dass der gemeinnützige Sektor, der in der Vergangenheit mit überdurchschnittlichen Abbruchsquoten von Einkaufswagen zu kämpfen hatte, im vierten Quartal 2017 von 79,2% gefallen ist und jetzt dem weltweiten Durchschnitt von 75,6% entspricht.
Zwar haben verschiedene Faktoren Einfluss auf den Warenkorbabbruch. Doch einige dieser branchenspezifischen Abbruchraten haben mit der Art des Kaufprozesses in dieser Branche zu tun. Mode hat unterdurchschnittliche Abbruchraten, vor allem weil der Kauf von Kleidung ein schneller und unkomplizierter Prozess ist, während Finanzkäufe oft von langwierigen Anwendungen begleitet werden, die Kunden als überwältigend oder frustrierend empfinden können.
Interessanterweise scheinen Nachforschung und Preisvergleich zwei der Hauptgründe dafür zu sein, dass die Reisebranche hohe Abbruchraten aufweist.
Hauptgründe für den Warenkorbabbruch
In erster Linie ist es wichtig zu verstehen, dass der Warenkorbabbruch zu einem gewissen Grad unvermeidlich ist. Es gibt viele Gründe, warum ein potenzieller Kunde entscheidet, einen Kauf abzubrechen, der nichts mit deinem Produkt, deiner Dienstleistung oder deinem Website-Design zu tun hat.
Nachdem dies gesagt wurde, ist es wichtig, einige der zugrunde liegenden Faktoren zu verstehen, die zum Warenkorbabbruch beitragen. Dies hilft dir dabei, zu verstehen, wie du Abbruchraten eindämmen und deine Einnahmen steigern kannst.
Warum also brechen die meisten Verbraucher ihren Einkauf ab?
Aus verschiedenen Gründen, wie es scheint. Im Jahr 2015 wurden digitale Käufer in den USA gebeten, Gründe für den Verzicht auf Einkäufe zu nennen. Wir haben gelernt, dass die drei wichtigsten Gründe für den Warenkorbabbruch sind:
- Unerwartete Versandkosten: 25%
- Einen Account anzulegen, um zu bestellen: 22%
- Nachforschung und Preisvergleich: 17%
Umfragen, die in den Jahren 2016 und 2017 durchgeführt wurden, hatten ähnliche Ergebnisse, was uns zu der Annahme verleitet, dass es zwei häufige Gründe gibt, warum Kunden ihre Einkäufe abbrechen:
- Sie wollten nie ein Produkt kaufen
- Sie waren unzufrieden mit dem Kundenservice und dem Kaufprozess
Um eine bessere Vorstellung davon zu bekommen, wie Unternehmen den Warenkorbabbruch reduzieren können, wollen wir uns die Studie anschauen, die vom Baymard Institute zum Abbruch der Kaufabwicklung durchgeführt wurde.
Quelle: Baymard Institute
Diese Studie ist hilfreich, da sie nicht den Abbruch von Einkaufswagen betrachtet, die von Kunden verursacht werden, die nach Waren suchen oder sie durchstöbern. Stattdessen erhalten wir eine Übersicht über korrigierbare Probleme, die zu Umsatzverlusten führen.
Diese Daten zeigen uns, dass Kunden ein bequemes und effizientes Einkaufserlebnis schätzen. Während Geld der Hauptmotivator für den Abbruch des Einkaufswagens bleibt, sind Dinge wie mehrere Zahlungsoptionen, schnelle Lieferzeiten, Vorlaufkosten und ein problemloser Einkaufsprozess alles Elemente, nach denen Kunden in einem E-Commerce-Unternehmen suchen.
Taktiken zur Reduzierung des Warenkorbabbruchs
Wusstest du, dass 75% der Kunden, die ihren Kauf abbrechen, beabsichtigen, den Kauf zu einem späteren Zeitpunkt abzuschließen?
Von dieser Zahl erfüllen weniger als 10% der Warenkorbabbrecher ihre Absicht. Das lässt eine große Anzahl potenzieller Kunden übrig, die durch die Kampagne zum Warenkorbabbruch neu ausgerichtet und engagiert werden können.
Lass uns sechs einfache Schritte betrachten, die dir helfen, die Abbruchraten deines Einkaufswagens zu reduzieren und das Ertragspotenzial deines Unternehmens zu maximieren.
Warenkorbabbruch reduzieren mit E-Mails – Best Practices
Nachdem wir uns nun angeschaut haben, was Warenkorbabbruch ist, und einige der Faktoren, die ihn verursachen können, sehen wir uns an, wie du abgebrochene Einkaufswagen bekämpfen und einen Teil deiner potenziellen Einnahmen wieder hereinholen kannst. Um dies zu tun, musst du eine solide Strategie für das Senden von E-Mails zum Abbrechen des Einkaufswagens entwickeln.
Aber wie effektiv sind Abbruch-E-Mails? Ziemlich erfolgreich, wenn du die folgenden Statistiken betrachest:
Abbruch-E-Mails haben eine Erfolgsquote von fast 30%. Im Durchschnitt hat die erste E-Mail in einer Sequenz mit mehreren E-Mails eine Öffnungsrate von 54% und eine Klickrate von 28%.
Die Modefirma Lucky Brand Jeans profitierte von einer 300%-igen Steigerung des Wiederverkaufs von Einkaufswagen dank ihrer E-Mail-Kampagne.
Aufbau einer E-Mail Strategie
Wenn es darum geht, Abbruch-E-Mails zu versenden, ist Timing alles. Wenn du zu früh mit potenziellen Kunden in Kontakt trittst, werden sie dich möglicherweise als zu aufdringlich empfinden. Aber wenn du zu lange wartest, verringern sich deine Chancen auf eine Conversion.
Zeitplan
Wir empfehlen dir, deine erste E-Mail eine Stunde nach dem Verlassen des Einkaufswagens zu senden, gefolgt von einer Folge-E-Mail 24 Stunden später und einer letzten E-Mail drei Tage nach deiner ersten E-Mail.
Der Grund, warum es wichtig ist, eine Stunde zu warten, bevor du deine erste E-Mail sendest, liegt darin, dass du dann die beste Chance hast, zu konvertieren. Um optimale Ergebnisse zu erzielen, sollten deine Abbruch-E-Mails in drei Phasen gesendet werden:
- Die erste E-Mail sollte die Interaktion mit dem Kunden sein. Beginne eine Unterhaltung mit ihnen, lass sie wissen, dass sie ihren Kauf nicht abgeschlossen haben und erinnere sie daran, welche Gegenstände sie in ihrem Einkaufswagen gelassen haben.
- Die zweite E-Mail sollte den Leser dazu ermutigen, den Kauf abzuschließen. Stelle sicher, dass du hilfsbereit klingst. Sage dem Kunden, dass du bemerkt hast, dass er seine Artikel im Warenkorb gelassen hat und frage, ob es Probleme gibt, bei denen du helfen kannst.
- Die endgültige E-Mail sollte den Leser dazu verleiten, seinen Kauf abzuschließen, indem du einen Rabatt anbietest. Schicke ihnen ein Bild mit einem Gutscheincode und sage ihnen, wenn sie zurückkommen und den Kaufvorgang abschließen, erhalten sie einen Rabatt.
Es ist wichtig, dass du in deiner ersten E-Mail keinen Rabatt anbietest. Andernfalls eliminierst du die Chance, dein Verdienstpotenzial von Kunden zu maximieren, die ihren Kauf in der ersten oder zweiten Phase deiner E-Mail-Kampagne abgeschlossen haben.
Die Macht der Betreffzeile
Wenn du deine E-Mails verfasst, solltest du einen cleveren, aufmerksamkeits-starken Titel erstellen, den der Kunde lesen wird. Schaue dir zum Beispiel die E-Mail-Kampagne von Smileyookie.com an. Sie wollten in ihrer ersten E-Mail einen hilfreichen und unterstützenden Ton angeben und wählten daher eine Betreffzeile, die dem Kunden bei der Fertigstellung seiner Bestellung half:
„Hoppla… Gab es ein Problem bei Ihrer Bestellung?“
Für ihre nachfolgenden E-Mails, erwähnen sie den Rabatt in ihrer Betreffzeile neben einem kurzen Call-to-Action und ermutigen den Leser, ihren Kauf abzuschließen.
Nutze die Macht von Social Proof
Social Proof ist eines der mächtigsten Werkzeuge, die du zur Verfügung hast. Durch die einfache Einbeziehung von Elementen wie Kundenbewertungen, Erfahrungsberichten und quantifizierbaren Daten ("1.000 andere Kunden hat dieses Produkt gefallen!") nutzt du effektiv die Macht der Popularität, um potenzielle Kunden davon zu überzeugen, dein Produkt zu kaufen - ein Phänomen, das Psychologen als „Bandwagon-Effect“ (zu deutsch: Festwagen-Effekt) bezeichnen.
Die Einbindung von Social Proof Elementen in deine E-Mails ist eine großartige Möglichkeit, potenzielle Kunden zu beeinflussen und die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass ein Käufer seinen Kauf abschließt.
Und so kannst du es machen:
- Wähle das richtige Produkt: Überprüfe die Liste der Produkte im verlassenen Warenkorb des Kunden und wähle das Produkt aus, das am wahrscheinlichsten gekauft wird. Dies ist das Produkt, das du in deine Abbruch-E-Mail aufnimmst.
- Verkaufe es: Sprich über die Vorteile des Produkts und darüber, was deine Kunden verpassen, wenn sie es nicht kaufen.
- Nutze den Social Proof: Das Einbeziehen einer einfachen Bewertung oder Produktbewertung in deine E-Mail kann einen großen Beitrag zur Maximierung deiner abgebrochenen Warenkorbwiederherstellung leisten. Diese Elemente lenken nicht nur die Aufmerksamkeit auf das Produkt, es zeigt dem Leser auch, wie das Produkt ähnlichen Kunden geholfen hat.
Denke daran, dass viele Kunden, die ihren Einkaufswagen verlassen haben, immer noch den Kauf der Produkte planen, nur nicht in diesem Moment. Social Proof in Form von Testimonials und Bewertungen sind großartig, um diese Kunden daran zu erinnern, warum sie das Produkt ursprünglich wollten, während sie gleichzeitig die Erfahrungen anderer Kunden einbeziehen, um den Wert des Produkts zu veranschaulichen.
Aber wie effektiv ist der Social Proof für die Umsatzsteigerung? Durch die Optimierung ihrer Wiederherstellungs-E-Mails und die Einbeziehung von Testimonials und anderen Social-Proof-Elementen profitierte das Modefirma Roasted Fox von einer massiven 33-prozentigen Zunahme bei den abgebrochenen Warenkorb-Wiederherstellungen.
Biete einen Anreiz mit Treue-Programmen und Belohnungen
Der nächste Schritt bei der Reduzierung der Abbruchraten für Einkaufswagen ist die Schaffung einer Kundenanreizkampagne. Loyalitäts- und Belohnungsprogramme sind gut geeignet, um Probleme mit dem Abbruch zu reduzieren, da sie den Kunden einen zusätzlichen Grund bieten, bei dir einzukaufen: Rabatte oder kostenlose Waren.
In einer aktuellen Fallstudie hat Smile.io festgestellt, dass Kunden, die zu einem Prämien- oder Treueprogramm gehören, im Durchschnitt 55% mehr Geld ausgeben als Nichtmitglieder. In einer Studie von Virtual Incentives gaben 56% der Verbraucher an, dass personalisierte Anreize ihre Kaufentscheidungen positiv beeinflussen. Darüber hinaus haben nur 40% der befragten Kunden tatsächlich personalisierte Anreize erhalten, so dass eine große Nachfrage nach personalisierten Anreizen im Marketing besteht.
Tipp: Mit Hilfe von Plattformen wie Smile.io kannst du dein Loyalitäts- und Prämienprogramm ganz einfach in deine Kampagne zur Wiederherstellung von Einkaufswagen einfügen.
Wie kann das in der Praxis aussehen? Hier ist eine Möglichkeit:
- Teile deine Warenkorbabbruch-E-Mails auf
Ziehe in Erwägung, E-Mails für deine treuesten Kunden zu erstellen, die eine maßgeschneiderte Remarketing-Sequenz enthalten. Für die Überwachung und Automatisierung dieser Probleme eignen sich beispielsweise Punktsysteme oder Ausgabenschwellen. - Hebe anschließend in den Remarketing-E-Mails das Punkteguthaben des Kunden oder die Nähe zu einer Belohnungsstufe hervor und erinnere ihn daran, dass die erworbenen Punkte für den Kauf eines verlassenen Einkaufswagenelements auf diese Belohnung angewendet werden. Einige Experimente haben gezeigt, dass mit diesem Ansatz 6-12 x Umsatz pro E-Mail wiederhergestellt werden kann.
Was wir davon lernen können, ist: Neben einer Wiederherstellungsstrategie, ist eine gut ausgeführte Anreizkampagne entscheidend für den Aufbau einer langfristigen Beziehung zu deinen Kunden.
Nutze Remarketing um Kunden zurückzuholen
Remarketing ist eine hervorragende und kostengünstige Möglichkeit, die Markenbekanntheit zu steigern und potenzielle Kunden an deine Produkte zu erinnern. Wenn ein Kunde deine E-Commerce-Website besucht und keinen Kauf tätigt, werden deine Anzeigen im Allgemeinen beim Besuch von Websites geschaltet, auf denen Anzeigen aus dem Google Displaynetzwerk geschaltet werden.
Ideal um Kunden zu erreichen, die ernsthaft in Erwägung ziehen, einen Kauf zu tätigen, sorgt Remarketing dafür, dass deine Produkte bei der Navigation auf anderen Websites stets im Vordergrund stehen. Du kannst sogar Remarketing-Funktionen auf beliebten Social-Media-Plattformen wie Facebook nutzen, die sich besonders für die Ausrichtung auf Mobilgeräte eignen. Und digitale Marketing-Tools wie Shoelace machen es schnell und einfach, eine Retargeting-Kampagne über Facebook und Instagram zu automatisieren.
Ähnlich wie E-Mail-Marketing ist Facebook Messenger auch eine effektive Plattform für die Verbindung mit Kunden. Und dank der Unterstützung der Marketing-Plattform Recart kannst du den Messenger als Teil deiner Kampagne zur Wiederherstellung von Abbrüchen nutzen.
Recart sendet automatische Nachrichten an potenzielle Kunden und erinnert sie an die im Warenkorb verbliebenen Artikel, während sie einen Klick entfernt sind, um den Kauf abzuschließen.
Die Kombination von Social Media mit einer strategischen E-Mail-Remarketing-Kampagne sorgt für einen offenen Kommunikationskanal zwischen dir und dem Kunden. Dies ist besonders hilfreich, wenn du mit potenziellen Käufern zusammenarbeitest, die Aufträge stornieren (aus Gründen, die nicht mit deinem Produkt zusammenhängen). Remarketing-Maßnahmen können dir dabei helfen, bis zu 11% deiner abgebrochenen Einkaufswagen in einem Monat wiederherzustellen.
Reduziere Probleme beim Checkout
Wie bereits erwähnt, spielen Barrierefreiheit und Komfort eine entscheidende Rolle bei der Entscheidung, ob der durchschnittliche Kunde seinen Kauf abschließen oder seinen Warenkorb verlassen wird. Websites, die klobig sind oder die Kaufprozeduren unnötig kompliziert gestalten, weisen mit höherer Wahrscheinlichkeit eine höhere Abbruchrate auf als schlichte, optimierte virtuelle Marktplätze.
Wenn du unnötige Probleme während deiner Kaufreise vermeidest, kannst du die Conversion-Rate erhöhen. Und ein guter Ausgangspunkt sind deine Formulare. Untersuchungen des Baymard Institute haben ergeben, dass 61% der Top-E-Commerce-Sites in den USA verlangen, dass Kunden während des Checkout-Vorgangs "scheinbar unnötige" Informationen preisgeben.
Glücklicherweise ist die Optimierung des Checkout-Verfahrens ein schneller und unkomplizierter Prozess. Entferne einfach alle unnötigen Formulare und bitte die Kunden, die notwendigen Informationen einzugeben. Du solltest auch überlegen, eine Kunden-Checkout-Option für Kunden hinzuzufügen, die sich nicht die Zeit nehmen möchten, ein Konto zu erstellen, nur um ein oder zwei Artikel zu kaufen.
Das letzte Element, das unnötige Probleme verursachen könnte, ist eine schlechte Kundenbetreuung. Unabhängig davon, ob der Käufer eine Frage zu deiner Produktbeschreibung hat oder ein Problem mit deiner Zahlung auftritt, erwarten sie so schnell wie möglich Unterstützung.
Durch das Hinzufügen einer Live-Chat-Funktion kannst du sicherstellen, dass die Anforderungen deiner Kunden entsprechend erfüllt werden. Untersuchungen von Forrester haben ergeben, dass 44% der Online-Shopper der Meinung sind, dass die Möglichkeit, mitten in ihrem Online-Einkauf mit einem Support-Agenten zu chatten, einer der wichtigsten Dienste sei, die eine Website bieten sollte.
Baue Vertrauen während des Checkouts auf
Wenn du darüber nachdenkst, dann gibt es viel Vertrauen im Bereich Online-Shopping. Der Kunde teilt dir seine Kreditkartendetails und Kontaktinformationen mit und vertraut darauf, dass du diese Informationen nur für den vorgesehenen Zweck verwendest.
Vor diesem Hintergrund ist es leicht zu verstehen, dass einige Kunden nur ungern online einkaufen - insbesondere bei kleineren Unternehmen, die nicht den gleichen Ruf wie Amazon und andere große Einzelhändler haben. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass du den Kunden versicherst, dass ihre persönlichen Daten bei dir sicher sind. Und eine Möglichkeit, Kunden zu beruhigen, dass ihre Informationen geschützt sind, besteht darin, ein Vertrauenslogo zu deiner Site hinzuzufügen.
Die Relevanz von Vertrauenslogos
Eine von Actual Insights durchgeführte Studie ergab, dass 61% der Online-Käufer ihren Kauf abbrachen, da keine Vertrauenslogos vorhanden waren. Darüber hinaus ergab die Studie, dass 75% der Kunden keinen Kauf getätigt haben, weil sie das Trust-Logo auf der Website nicht erkannt haben.
Welche Vertrauenslogos werden allgemein respektiert? Eine vom CXL Institute durchgeführte Studie ergab, dass PayPal- und Google-Logos in einem Eye-Tracking-Test die meiste Aufmerksamkeit erhielten, aber dass eine Reihe bekannter Marken die Liste der vertrauenswürdigsten Sicherheitslogos anführte, darunter Norton, McAfee und Better Business Bureau.
Und das Fazit? Google Zertifizierte Händler, PayPal und Norton sind wahrscheinlich die beste Wahl, um das Kundenvertrauen zu stärken. Natürlich solltest du auch eine sichere SSL-Verbindung anbieten, sodass die Informationen deines Kunden verschlüsselt und gegen das Snooping von Drittanbietern geschützt sind.
Nutze die künstliche Verknappung
Hast du jemals jemanden gekannt, der immer wollte, was er nicht haben konnte? Wenn ja, kennst du das Konzept der Knappheit bereits.
Im Bereich des Marketings ist Knappheit ein effektiver Weg, die Nachfrage nach einem Produkt oder einer Dienstleistung zu erzeugen. Indem du dem Kunden eine begrenzte Zeit zur Verfügung stellst, um ein Angebot zu nutzen, schaffst du ein Gefühl der Dringlichkeit, das sie motiviert, sofort zu handeln.
Aber hat es mit der Knappheit auf sich, die scheinbar uninspirierte Konsumenten dazu bringt, Geld für ein Produkt auszugeben?
Um das zu verstehen, müssen wir uns die dahinter stehende Psychologie anschauen:
- Knappheit erzeugt ein Gefühl von Exklusivität: Ich habe etwas, was niemand sonst hat, darum bin ich besonders.
- Menschen denken oft, dass rare Produkte am beliebtesten sind: Wenn das Produkt schnell ausverkauft ist, muss es ja gut sein.
- Wir schreiben raren Produkten mehr Wert zu: Beispiel: Diamanten. Obwohl Diamanten nicht so selten sind, wie wir glauben, sind Diamanten heute wertvoll dank einer brillanten Marketing Strategie von De Beers. Er hat das Angebot und die Nachfrage von Diamanten weltweit begrenzt, was ihre Knappheit erhöhte.
Nach der Loss-Aversion-Theorie des Psychologen Daniel Kahneman ist das Gefühl des Verlusts doppelt so stark wie das Vergnügen, etwas zu gewinnen. Mit anderen Worten, diese Theorie legt nahe, dass die Menschen sich mehr anstrengen, nicht zu verlieren, als zu gewinnen. Aus E-Commerce-Sicht macht es durchaus Sinn, wenn man bedenkt, wie effektiv Countdown-Timer den Umsatz antreiben.
Andere Möglichkeiten, wie du Knappheit nutzen kannst, um deine Conversion-Raten zu steigern, sind:
- Die Anzahl der verkauften Produkte limitieren
- Ein Produkt für nur eine bestimmten Zeitraum verkaufen
- Special Deals wie versandkostenfreie Lieferung oder 15% Rabatt anbieten in einem bestimmten Zeitraum anbieten
Knappheit funktioniert, weil sie unsere Angst vor dem Verpassen von etwas, das sonst als FOMO (= Fear Of Missing Out) bekannt ist, nutzt. Und bei richtiger Anwendung kann Knappheit zu einer der effektivsten Strategien in deinem Marketing Playbook werden.
Reduziere zu hohe Versandkosten
44% der Warenkörbe führen zu keiner Bestellung, da die Versandkosten zu hoch sind. Die bequeme Onlinewelt und Internetgiganten wie Amazon und Zalando haben es den Usern vorgelebt. Versandkosten zu bezahlen ist unsinnig. Natürlich zahlt jeder Kunde die Kosten für den Versand seiner Waren. Nur nicht offensichtlich. Preisaufschläge und der erhöhte Konsum holen die verlorenen Kleinbeträge schon wieder rein.
Ich weiß, dass es für viele Shops gerade zu beginn schwierig ist, alle Waren versandkostenfrei anzubieten. Doch oft liegt hier schon ein großes Problem für viele Konsumenten. Es geht einfach darum, dass viele die Versandkosten mit keinem für Sie vorteilhaften Kostenpunkt in Verbindung bringen. Die Ware hat für den Kunden einen hinterlegten Wert, den Sie verstehen. Beim Versand sieht das anders aus.
Das bekannte Drake-Meme
Es kursierte vor einiger Zeit bei Facebook eins dieser bekannten Memes, dass genau diesen Konsumverhalten auf den Punkt gebracht hat. Im Bild zu sehen war ein amerikanischer Rap-Musiker (Drake) mit 2 verschiedenen emotionalen Lagen. Einmal war er total abgeneigt und wenig begeisterst und sein zweiter Gesichtsausdruck war sehr zugänglich und hatte einen Ausdruck von innerlicher Zustimmung. Diese beiden Seiten der Emotionen wurden mit einem typischen Konsumentenverhalten beim Onlineshopping verknüpft.
"Das abgeneigte Gesicht bezog sich auf folgende Kostenaufstellung:
25€ (Produkt1) + 5€ Versandkosten
Das zustimmende Gesicht bezog sich auf folgende Kostenaufstellung:
30€ (Produkt1) + keine Versandkosten"
Facebook Pixel für Retargeting und Verkäufe nutzen
Der Facebook-Pixel ist die Basis deiner erfolgreichen Kampagnen in Social Media zur Gewinnung eigentlich verlorener Shopkunden. Den Pixel kannst du über verschiedene Methoden in deinen Shop einbauen lassen oder einbauen. Für diverse Shopsysteme gibt es schon Integrationshilfen von Facebook selbst, für andere Shopsysteme wie Shopware gibt es gut funktionierende Plugins, die dir hier die Arbeit abnehmen.
Durch den Pixel kannst du verschiedene Ereignisse in deinem Shop messen, die durch User getätigt werden, die währenddessen mit Ihrem Handy oder via Desktop Facebook offen oder die App auf dem Handy installiert haben. Die User werden mittels des Pixels erfasst und Ihre Handlungen anhand der angelegten Ereignisse definiert. So kannst du dir gezielte Daten zu verschiedenen Standard-Ereignissen und auch Custom Conversions ausliefern lassen.
Es gibt durch den Pixel sogenannte „Standard“-Ereignisse, die der Pixel erfassen kann und bis zu 100 individuelle Ereignisse, die du durch Regeln und URL’s definieren kannst. Dazu später mehr. Schauen wir uns erst einmal das Potential der Standard-Ereignisse an. Das sollte für viele schon ausreichen.

Es gibt folgende Standard Events beim Pixel:
- PageView
- ViewContent
- Search
- AddToCart
- InitiateCheckout
- Purchase
- CompleteRegistration
- Lead
Diese Ereignisse ermöglichen es dir, einzelne Daten auszuwerten, Verbindungen herzustellen und Probleme und Potentiale zu identifizieren und zu testen. Bitte beachten! Natürlich hat jeder Onlineshop parallelen, die Grundidee eines Onlineshops ist immer dieselbe, aber jeder Shop hat durch seine Zielgruppe und seine Brachen Besonderheiten, die sich auch in den Zahlen widerspiegeln.
Ein 1-zu-1 Vergleich ist also oft so einfach nicht machbar und die von mir gezeigten Daten müsst du eventuell für dein Konzept anpassen oder zumindest deine Branche dabei berücksichtigen. Die oben gezeigte Abbildung zeigt einen Kunden, der sehr suchfreudige Besucher aufzeigt. Bei den zu verkaufenden Produkten handelt es sich um eine riesige Auswahl im Shop mit ca. 4500 Produkten, die alle auf eine Kernzielgruppe abzielen und aus dem Bereich Fashion kommen. Hier stöbern User gerne und schauen sich viele Inhalte, Designs und Styles an, bis Sie einen Warenkorb anlegen. Bei einem spitzeren Geschäftsmodell, mit einer geringen Produktauswahl kommst du so sicherlich viel einfacher auf ein besseres PageView - Warenkorb Verhältnis.
Facebook-Pixel als "Fehler-Detektor"
Wie bereits erwähnt, können Standard-Ereignisse uns wichtige Details darüber verraten, an welchen Stellen unserer Onlineshop noch Probleme oder Verbesserungspotential aufweist.
Der Screenshot zeigt zum Beispiel, dass über weit über 50% der Warenkörbe am Ende nicht zu einem Kauf führen. Hier ist definitiv Verbesserungspotential. Jetzt ist die Frage, woran liegt es im Shop beim Checkout? Ladezeiten, Zahlung oder doch die Versandkosten? Hier muss jeder Onlineshop seine eigenen Schwächen identifizieren und ggf. testen und nachbessern.
Erfolgreich kann man diese Daten also nutzen, wenn man danach einzelne Faktoren Testweise anpasst und ausprobiert. Alle möglichen Faktoren auf einmal zu ändern ist nicht ratsam, da man so nicht weiß, welcher Faktor entscheidend für die Verbesserung war. Klassisches A/B Test-Prinzip also.
Aber wir wollen ja den Pixel und Anzeigen vor Allem dazu nutzen, potentielle Kunden doch noch zu Käufern zu entwickeln. Wie können wir das nun bezwecken? Um die Daten durch unseren Pixel effektiv zu nutzen, erstellen wir verschiedene Zielgruppen innerhalb des Business Managers. Dazu kannst du die durch den Pixel gesammelten Daten als Basis für deine Retargeting-Anzeigen nutzen.
Jetzt habe ich ganz viele Fachbegriffe aus dem Business Manager verwendet, aber wie funktioniert das Ganze überhaupt?
Im Business Manager kannst du über den Reiter Zielgruppen im Hauptmenü unter Elemente Zielgruppen erstellen. Hier wählst du Zielgruppe erstellen. Danach wählst du Custom Audience aus und nutzt als Basis den durch den Facebook Pixel erfassten Facebook Traffic.
Dieser kann dann nochmal unterschieden werden. In alle Besucher und die jeweiligen Events und einen bestimmten Zeitraum. Hier kann zum Beispiel in einem bestimmten Tageszyklus die Zielgruppe auf ein bestimmtes Event, ein Angebot oder ähnliches reduziert werden. So kannst du Besucher zu bestimmten Ereignissen und Angeboten via der Tage Filtern. Diese erstellten Zielgruppen kannst du dann via Werbeanzeigen nochmals ansprechen und zum kauf anregen.
Noch besser funktionieren diese Tools natürlich mit den oben im Text schon angesprochenen Custom Conversions. Diese Custom Conversions ermöglichen es dir, ein bestimmtes Kaufverhalten neu zu bewerben oder User anzusprechen. Undzwar die, die sich bestimmte Produkte angeschaut haben, mit zum Beispiel eben genau diesen Produkten zu bewerben.
Wie erstellst du sinnvolle Custom Conversions für deinen Onlineshop?
Generell kannst du sehr einfach und schnell 100 willkürliche Conversions erstellen und Daten sammeln. Aber du möchtest ja durch die gesammelten Daten sinnvolle Erkenntnisse erlangen. Ich kann dir nicht pauschal sagen, welche Custom Conversions dein Onlineshop genau braucht, ich kenne deinen Onlineshop ja nicht. Aber ich kann dir an dieser Stelle wertvolle Tipps geben, die du bei der Erstellung showspezifischer Conversions berücksichtigen kannst. Dadurch wird dir die Erstellung wesentlich einfacher fallen.
Wir wollen die Custom Conversions dafür nutzen, dass wir Warenkorbabbrecher dazu bringen, doch noch das ausgewählte Produkt zu kaufen. Wie machen wir das? Erstmal versetzen wir uns in deinen potentiellen Kunden hinein.
- Worüber ist er auf deine Seite wahrscheinlich aufmerksam geworden und welches Interesse hat er an deinen Produkten?
- Aus welche Intuition handelt er?
- Erwirbt er ein Konsumgut, wie zum Beispiel einen neuen Markenschuh oder ein individuelles Produkt?
- Hat er eine schwache oder starke emotionale Verbindung zu deinem Thema?
Kosten-Nutzen-Kalkulation im Kopf der Kunden
Oft kaufen Kunden nicht, weil Sie das Produkt nicht wirklich brauchen und nicht zum Kauf bereit waren. Das Verlangen oder der Bedarf nach diesem Produkt wär im Endeffekt einfach in Relation zu seinem Budget nicht groß genug. Er hat sich entweder für keins oder andere Produkte entschieden. Das kennst du sicher auch. Wir alle würden mehr kaufen, wenn unser Budget mehr hergeben würde. Klassisches Konsumverhalten innerhalb einer kapitalistischen Gesellschaft.
Gerade bei Produkten des Konsums, die wir nur wollen, weil wir Sie gerne besitzen würden. Wie zum Beispiel eine neue Uhr, Schuhe, einen Bildschirm oder die neue Hi-Fi-Anlage haben wir diesen Fall. Durch den erneuten Kontakt in sozialen Medien mit diesen Produkten, die sich Konsumenten im Onlineshop angeschaut haben. Das Bedürfnis des Kunden lässt erweitern, bis einige der Abbrecher dann doch zum Kauf bereit sind. Diese werden dann mit hoher Sicherheit bei dir im Onlineshop zuschlagen. Diese Fragen solltest du bei deiner Erstellung berücksichtigen.
Und versuche Fehldaten zu vermeiden, damit auch eine Anzeigen eine gute Conversion erreichen. Legst du die Regeln der Custom Conversion so fest, dass auch nicht-Interessenten in dieser Datenmenge landen, verringerst du deine Chancen. Natürlich lassen sich diese nicht gänzlich vermeiden, aber du brauchst ja nicht mehr unnötige Daten als nötig.
Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Warenkorbabbruch weltweit Verluste in Höhe von etwa 4 Billionen US-Dollar verursacht. Zwar gibt es verschiedene Gründe, warum Kunden ihren Online-Einkauf abbrechen. Doch ein wesentlicher Teil davon kann durch die Optimierung deiner Website verhindert werden, wodurch der Verkaufsprozess schneller, sicherer und effizienter wird.
Anstatt das Verlassen des Einkaufswagens als etwas anzusehen, das schlecht für dein Geschäft ist, sieh es es als eine Gelegenheit, dich mit deinen Kunden in Verbindung zu setzen. Remarketing-E-Mails, Engagement für soziale Medien und personalisierte Loyalitätsprogramme helfen dir, verlassene Einkaufswagen wiederzubeleben und gleichzeitig die Markentreue deiner Kunden zu erhöhen.
Um Warenkorbabbrecher zu Kunden zu qualifizieren, müssen wir also folgende Dinge berücksichtigen. Bevor du via Social Media (Anzeigen in Facebook, Instagram und dem Audience Network von Facebook) nicht beende Käufe doch noch realisieren können, musst du den Pixel in deinem Onlineshop einbauen oder einbauen lassen. Im nächsten Schritt geht es darum die Standart- und Custom Conversions einzurichten. Diese sollte man dann im nächsten Schritt an die Bedürfnisse deines Onlineshops und deiner Branche anpassen.
Beginne heute mit der Reduzierung des Warenkorbabbruchs
Jetzt nutzt du die gesammelten Daten (je nach Shopgröße kann das weniger oder mehr Zeit in Anspruch nehmen). Hast du genug Daten für die wertvolle Auswertung und Nutzung gesammelt, kannst du via dieser Daten deine spezifischen Zielgruppen erstellen. Diese bewirbst du dann nach nach Ihren Spezifikaetionen mit entsprechenden Anzeigen und den Custom - oder Standard-Conversions als Zielgruppe.
Tipp: Ich empfehle relativ genaue Zielgruppen zu verwenden, da die Anzeigen die du schaltest oder schalten solltest sich ja für ganz bestimmte Dinge interessieren und potentielle Neukunden eher weniger auf diese abgestimmten Anzeigen reagieren werden.
Versuch weiterhin zu identifizieren, warum Kunden den Kauf abbrechen und wie du in den Anzeigen, genau diesen schmerzenden Punkt ansprechen und beheben kannst. Beim Thema Verlangen nach Produkt von Seiten des Kunden kann es reichen, das Bedürfnis durch wiederholte Einblendung soweit zu wecken, dass ein Kauf erfolgt.
Liegt an Themen der Versandkosten etc. Kannst du versuchen diese in einer Aktion oder durch einen Rabatt zu mindern. Hier ist es dann aber doch wesentlich komplexer, da du nochmal extra Dinge umwerfen musst. Die Versandkosten aus dem Onlineshop direkt zu entfernen ist nicht mein Rat, aber die Vergabe von kleinen Rabatten o.ä. kann hier sehr hilfreich sein.
5 Tipps für besseres Content Marketing in 2019
Die Idee hinter Content Marketing ist einfach. Erstelle nützliche und ansprechende Inhalte, damit die Leute sie lesen, sehen, lieben und letztendlich die Produkte kaufen, die du verkaufst.
Aber welche grundsätzlichen Ideen tragen dazu bei, Content Marketing erfolgreich zu machen?
Beginne mit dem Wert. Content Marketing muss einen echten Mehrwert bieten, der den gesamten Lärm von Social Media und Werbung durchdringt.
Hier zeige ich dir 5 Tipps, wie du das schaffst. Wenn du sie anwendest, könnten sie dein Content Marketing im kommenden Jahr erfolgreicher machen.
Erstelle wertvollen Inhalt
„Die Verbraucher von heute schauen auf einen Berg von Einladungen, bei der jedes Unternehmen nach Likes, Followern, Klicks und Aufmerksamkeit fragt. Dies ist zu allem Überfluss die Art von Werbung, die uns wie eine Zwangsjacke einengt. Es gibt nur zwei Möglichkeiten, wie Unternehmen in einem Umfeld von Wettbewerb und Kakophonie durchbrechen können.
Sie können „super“ oder sie können „nützlich“ sein“, schrieb Marketing-Guru Jay Baer in seinem Buch „Youtility“.
Und seien wir ehrlich: Super Content Marketing zu machen ist schwer. Also, anstatt zu versuchen das nächste virale Video oder Meme zu machen, konzentriere dich auf die Erstellung von Inhalten, die echten Mehrwert für deine Zielgruppe potenzieller Kunden haben. Insbesondere kannst du Inhalte in drei sich überschneidenden Kategorien erstellen.
Nützlicher Content: Dies kann eine How-To-Anleitung, ein Leitfaden oder auch ein interaktives Tool sein. Ziel ist es, deinem Publikum zu helfen, eine Aufgabe zu erledigen oder eine Fähigkeit zu erlernen.
Informativer Content: Hier ist dein Ziel, Leuten zu helfen, eine neue Fähigkeit zu erwerben. Oder man kann ihnen helfen, eine bessere Entscheidung zu treffen.
Unterhaltsamer Content: Freude, Lachen und Emotionen haben einen Wert. Und das gilt auch für unterhaltsame Inhalte.
Erstelle einen Content Hub
Content Marketing sollte dein Unternehmen direkt und ohne Zwischenhändler mit Kunden und Interessenten verbinden. Daher solltest du deinen Content Hub besitzen, anstatt eine Website von Drittanbietern zu verwenden, um deine großartige Arbeit zu veröffentlichen.
„Das bedeutet, dass du den Großteil deines ursprünglichen kreativen Content Markteings nicht auf LinkedIn oder ähnlichem veröffentlichst.“, schrieb Sonia Simone, die Mitbegründerin und Chief Content Officer von Rainmaker Digital, die dieses Konzept als „nicht auf gemietetem Land gebaut“ bezeichnete.
Verwende stattdessen einen Abschnitt oder mehrere Abschnitte deiner Website, die dem Inhalt gewidmet sind. Wenn deine E-Commerce-Plattform einen Blog integriert hat, kannst du diesen verwenden. Andernfalls benötigt deine Website möglicherweise Entwicklung und Integration.
Während diese zweite Option mehr Arbeit erfordert, könnte sie auch einen Wettbewerbsvorteil bieten. Du könntest zum Beispiel Inhalte über mobile Seiten (AMPs) anbieten oder deinen Hub als progressive Web-App (PWA) aufbauen, die schnelle statische Seiten bereitstellt.
Mache Content zugänglich
„Eines der Dinge, von denen Sie als Content Marketer wahrscheinlich hören werden, ist, wie man so viele Menschen wie möglich erreichen kann. Wir neigen dazu, darüber zu sprechen, die richtige Zielgruppe zu finden und sie dort zu treffen, wo sie bereits sind, indem wir an Social Media Gesprächen teilnehmen und Inhalte für Suchmaschinen optimieren. Es gibt jedoch noch einen anderen Weg, um Ihre Reichweite zu maximieren, und es dreht sich alles um Barrierefreiheit im Web.“, schrieb April Klazema, der Gründer einer Content Marketing- und Kommunikationsagentur. Du solltest also wenn möglich deine eigene Strategie angehen.
Barrierefreiheit im Web ist das Verfahren, sicherzustellen, dass Kunden und potenzielle Kunden mit Behinderungen auf deine Inhalte zugreifen und mit ihnen interagieren können. Es ist einfach die Idee, inklusiv zu sein. Und es ist ein Muss für Content Marketing.
Das World Wide Web Konsortium bietet eine gute Einführung in die Web-Zugänglichkeit.
Integriere SEO
Content Marketing und Suchmaschinenoptimierung sind miteinander verknüpft. Beide Disziplinen versuchen, ein Publikum potenzieller Kunden zu gewinnen und zu binden. Auch versuchen beide zu verstehen, was für die Zielgruppe wichtig ist. Und sie funktionieren am besten, wenn sie darauf ausgerichtet sind, einen echten Wert zu liefern.
Wie unterscheiden sie sich und wie integriert man diese beiden wichtigen Marketingtechniken? Versuche, an ein Sandwich zu denken.
So hat der Digitalvermarkter Lee Odden in einem Artikel vom Juni 2014 für das Content Marketing Institute die Beziehung zwischen Content-Marketing und SEO beschrieben.
„Während SEO traditionell die Online-Marketing-Performance selbst steigern konnte, haben Suchmaschinen-Updates zur Verbesserung der Qualität von Online-Inhalten (Panda) und die eher konversationelle Natur des Suchverhaltens (Hummingbird) sowie die steigende Popularität von sozialen Netzwerken die SEO für immer verändert", schrieb Odden.
„Stellen Sie sich SEO so vor: Wenn ein kundenorientiertes Content-Marketing-Programm das Sandwich ist, dann ist SEO die Mayonnaise. Es kommt mit fast allem in Kontakt und verbessert den Gesamtgeschmack des Sandwichs.“
Versuche für deine Content-Marketing-Programme, SEO vollständig zu integrieren. Dein Content-Marketing-Hub sollte technische SEO-Best Practices umfassen. Und SEO kann ein gutes Werkzeug sein, um deinem Unternehmen zu helfen, Inhaltsthemen zu identifizieren - vielleicht über defekte Linkbuilding- oder andere populäre Linkbuilding-Techniken -, die bei deiner Zielgruppe ankommen würden.
Verbinde dich mit Kunden
Content Marketing sollte der Beginn einer Kundenbeziehung sein. Du möchtest, dass deine Zielgruppe nicht nur Konsumenten von Inhalten ist, sondern auch Teilnehmer in deinem Unternehmen.
Gib den Leuten eine Gelegenheit, sich zu engagieren. Biete E-Mail-Abonnements an. Füge Links zu den Produkten, die du verkaufst, in relevante Inhalte ein.
Werfen wir einen kurzen Blick in die Glaskugel und versuchen die Zukunft der Content-Vermarktung anzuschauen. Zwischen diffusen Nebel sehen wir, dass weniger die Auswirkungen von Wörtern Traffic bringt, sondern immer mehr über die Erfahrungen der Verbraucher läuft. Traditioneller Content hat das Internet bereits überschwemmt und beginnt sich abgestanden anzufühlen. Es gibt tausende Artikel, Blog-Post’s, How-To’s-Content etc. pp.
4 Tools, die interaktiven Content erzeugen und mehr Traffic generieren
Wenn wir ehrlich sind - Content ist King, aber oft findet man im Internet fast immer nur gleiches oder ähnliches. Wann haben Sie auf einer Website etwas wirklich innovativ neues Erfahren?
Auch Marken müssen sich mit mit dieser Realität auseinandersetzen. Tools, die das Engagement der Zielgruppe steigern - indem z.B. Quizfragen beantwortet werden müssen, Clips erscheinen oder Szenarien erkundet werden sollen, sind die Zukunft. Das ist mittlerweile die perfekte Art und Weise die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu erfassen und Content zu produzieren der Engagiert. Es reizt Individuen zu denken und herausgefordert zu werden - einfach nur vor sich herdösen ist nicht mehr zeitgemäß.
Schauen Sie sich diese interaktiven Tools an und hauen Sie Ihre Zielgruppe mit diesem Content Marketing aus den Socken.
1. Apester
Interaktive Inhalte, wie Tests und Quizzet erstellen Sie simple mit Apester. Es ermöglicht Ihnen auch, mehr Inhalte für Ihre Zielgruppe zur Verfügung zu stellen und ermutigt die Teilnehmer ihre Ergebnisse mit ihren Liebsten zu teilen.
Apester bietet Marken die Möglichkeit, Umfragen zu erstellen, Persönlichkeitstests und Video-Quiz auszufüllen. Diese können direkt in Ihre Artikel/ Content eingebettet werden und engagieren Ihre Leser. Damit revolutioniert Apester den - in Internetzeit gemessenen - jahrhundertealten Brauch des Erzählens über eine digitale Erfahrung nur aus Sicht des Schreibers und gibt den Lesern die Macht an den gelieferten Inhalt teilzuhaben.
Es gibt dabei viele Möglichkeiten, wie Marken Apester verwenden können, um mit ihrer Zielgruppe zu interagieren.
2. Zaption
In einer Zeit, in der Videomarketing eine Marke aufbauen oder zerstören kann, hilft Zaption Marken sicherzustellen, dass ihre Videos so engagierend und fesselnd wie möglich sind. Die Plattform ermöglicht Marken Bilder, Texte, Fragen und Quizfragen zu jedem Video hinzufügen, um passive Videos effektiv in interaktive Lernerfahrungen zu verwandeln. Obwohl Zaption in erster Linie von Erziehern und Lehrern verwendet wird, bietet diese Plattform Möglichkeiten ihre Botschaft zu verfestigen und gewährleistet, dass die Zuschauer Ihre Marke im Gedächtnis behält und Video-Inhalte verstanden werden.
Beispielsweise erstellt Zaption ein Schulungsvideo für potenzielle Kunden und erklärt, seine wichtigsten Funktionen und wie man das Beste aus der Software herausholt. Auf dem Weg dorthin hält Zaption das Video an und fügt ein Quiz ein, um sicherzustellen, dass die Zuschauer verstehen was sie lesen und auch zu sehen. Zaption fügt außerdem auch Hinweise auf der Seite ein, sodass es für die Benutzer einfacher ist, zu folgen.
Die Basisvariante von Zaption ist sogar kostenfrei.
3. WebyClip
Videos erlauben auch, dass Benutzer an den Erfahrung teilhaben. Mit WebyClip können Zuschauer beispielsweise mit Gegenständen, die in einem Video zu sehen sind, interagieren. eBay bietet ebenfalls einen ähnlichen Service an - wir kennen das als Bereiche in denen "ähnliches Produkt" erscheint. Bei den Videos ist es das gleiche. Zuschauer brauchen nur auf dieses Produkt zu klicken und sofort landen Sie an dem Ort, wo sie es kaufen können. Dieses Tool ist daher auch interessant, falls Sie Videomarketing betreiben und innerhalb der Videos Produkte verkaufen wollen. Quasi Video-Marketing-Content der gleichzeitig verkauft.
4. Mapme
Mapme ist ein sozial-interaktiver Kartendienst. Unternehmen können Karten erstellen oder eine Karte aus der Mapme Liste nehmen und Sie mit ihrer Zielgruppe teilen. Leser können dann neue Orten von Interesse zu dieser Karte hinzufügen - somit entsteht eine interaktive Karte mit Orten, die Ihre Zielgruppe interessant findet. Es handelt sich dabei um eine Art Crowdsourcing Content.
Fazit
Mit diesen Beispielen wollte ich Ihnen einen Einblick geben, worauf es in Zukunft ankommt und welche interaktiven Content-Möglichkeiten es gibt, um mit Ihrer Zielgruppe ins Gespräch zu kommen.
Und genau das wird immer wichtiger: eine authentische Kommunikation aufbauen. Zur Info: Wir bekommen kein Geld, Leistungen oder sonstiges von den oben genannten Dienstleistern. Sie wissen gar nicht davon, dass wir über Sie geschrieben haben. Uns geht es nur darum Ihnen zu zeigen, welche Möglichkeiten der interaktiven Kommunikation mit Ihren Kunden es gibt.
Wenn Sie Fragen zum Thema haben, dann können Sie sich gern bei uns melden. Wir beraten Sie gern und unverbindlich zum Thema Content & Traffic.
Dich hat das Thema neugierig gemacht und du willst das gern für dein Online-Business nutzen? Dann meld dich jetzt und schick mir deine Anfrage. Ich melde mich persönlich bei dir. Versprochen.
4 Erwartungen von B2B Kunden an E-Commerce
Es ist leicht, in die Falle zu tappen, anzunehmen, dass eine überzeugende B2C-Erfahrung für B2B-Nutzer ausreichen würde. In diesem Post werde ich teilen, worauf es ankommt.
Überragende Site-Suche für B2B Kunden
B2B-Käufer erwarten, dass sie schnell das finden, was sie kaufen möchten. Für die meisten von ihnen ist die Site-Suche der erste Schritt.
- Konzentriere dich auf drei Arten von Suchvorgängen: Keywords (in der Suchleiste), Kategoriesuche und "Filter" -Suche.
- Betrachte erweiterte Suchfunktionen wie Autosuggest.
- Stelle sicher, dass die Stichwortsuche sowohl allgemeine Begriffe als auch Branchenjargon erfasst. Allgemeine Begriffe können eine beliebige Kombination aus Herstellerteilenummer, Universalproduktcode, Markenname, Modell, Beschreibung oder sogar Teilenummer eines Mitbewerbers sein. Verwende Site-Search-Analysen, um Suchbegriffe auf einer Artikel- oder Kategorieebene zu finden.
Einfaches, schnelles Kaufen
Bedenke, dass B2B-Kunden keine Freizeiteinkäufer sind. Sie kaufen mit Absicht, weil ihre Arbeit es erfordert. B2B-Nutzer konzentrieren sich auf Kostensenkungen durch bessere Preise und höhere Effizienz. B2B E-Commerce ist zum Beispiel ein Teil des B2B Geschäfts. Damit wird der Verkauf zwischen Gütern oder Services im Unternehmen zum Beispiel auch durch einen Webshop gewährleistet.
- Beseitige die Notwendigkeit, nach häufig gekauften Artikeln zu suchen. Biete Funktionen wie "Produktgruppen" und "Gespeicherte Einkaufswagen" an. Dadurch erhalten Benutzer die Flexibilität, Artikel beim nächsten Kauf zu speichern und zu kategorisieren.
- Biete die Möglichkeit, aus einer CSV-Datei oder einem Excel-Arbeitsblatt zu bestellen. Bulk-Order-Funktionen ermöglichen es Benutzern, Aufträge offline zu erstellen und sie einfach zu kopieren, einzufügen oder in einen Warenkorb für einen schnellen Checkout hochzuladen.
- Hilf Käufern, indem du leicht zugängliche und frei zugängliche Produktinformationen bereitstellst. B2B-Käufe sind oft komplex und erfordern viel Recherche. Durch die Bereitstellung zusätzlicher Inhalte - Leitfäden, Handbücher, Lernvideos, Best Practices und branchenbezogenen Dokumenten wie Sicherheits- und Datenblätter - können Käufer Zeit sparen.
Funktionen auf Benutzerebene
Denke daran, dass B2B-Kunden Unternehmen sind, oft mit Hunderten oder sogar Tausenden von Käufern. Eine große Anzahl von Benutzern in einem einzigen Konto erfordert eine E-Commerce-Plattform, die für jedes Unternehmen und jeden Benutzer angepasst werden kann. Hierfür wird das B2B E-Commerce verwendet.
- Unterstütze spezielle Preise und Prozesse. Wenn du unterschiedliche Preise zwischen Kunden berechnest, muss deine Plattform kundenspezifische Preise anzeigen. Oft wird eine E-Commerce-Plattform Preise über eine API abrufen, um sie online anzuzeigen. Nimm dir Zeit, um kundenspezifische Anforderungen abzubilden und detaillierte Kundenanforderungen zu definieren.
- Hilf Käufern dabei, ihre Online-Ausgaben zu verwalten, indem du Budget- und Einkaufswagen-Genehmigungsfunktionen anbietest. Das bedeutet, dass es Kunden gibt, die Einkaufswagen erstellen können, aber nicht ohne Genehmigung auschecken können. Meiner Erfahrung nach werden Kunden, wenn sie diese Kontrolle erhalten, mehr Benutzer zum Programm hinzufügen, was den Umsatz ankurbeln wird.
- Passe die Produktauswahl eines Kunden an, indem du nur genehmigte Artikel anzeigst. Dies ist eine häufige Anfrage, da viele Unternehmen ihren Käufern Zugriff nur auf bestimmte Waren gewähren möchten.
- Verweise die Artikelnummern der Kunden auf deine eigenen. Dadurch können Käufer anhand ihrer Teilenummern suchen und Produktseiten und Rechnungen nützlicher gestalten.
Im Gegenzug gibt es noch die B2C Geschäftsbeziehung. Bei der B2C Beziehung geht es um die Geschäftsbeziehungen zwischen einem Unternehmen und einer Privatperson als Konsument. Auch die Funktionen des B2C-Bereichs bzw. Geschäfts variieren im Gegensatz zu dem B2B-Geschäft.
Laufender Service
E-Commerce erleichtert die Automatisierung, was gut ist. Wie ich jedoch meinen Kunden gesagt habe: "Unser Ziel beim E-Commerce ist es, nicht weniger Zeit mit Ihnen zu verbringen, sondern unsere Zeit besser mit Ihnen zu verbringen und uns auf wertschöpfende Aktivitäten im Vergleich zu Transaktionen mit geringem Wert zu konzentrieren.“
- Stelle sicher, dass die Kunden verstehen, dass Effizienz durch E-Commerce dir ermöglicht, Zeit zu investieren, um ihnen zu helfen, ihr Geschäft zu verbessern.
- Beziehe häufig Kundenfeedback durch Umfragen und Einzelgespräche ein. Beide sind wertvoll. Um bessere Daten aus Umfragen zu erhalten, füge eine Mischung aus Frage- und Antwortformaten hinzu, z. B. einen Net Promoter Score, Antwortmöglichkeiten mit der Likert-Skala ("Stimme voll zu", "Stimme zu", "Stimme nicht zu") und offene Fragen (Antwort ist etwas anderes als "Ja" oder "Nein".)
- Verwende E-Commerce-Analysen, um die Aktionen der Kunden zu untersuchen, z. B. was sie sehen und wie sie dorthin gelangt sind. Deine Website bietet wertvolle Daten für Einblicke in deine Verkäufe und Operationen. Beispielsweise kannst du mithilfe von Analysen die Kategorien, Unterkategorien und Elemente anzeigen, die ein Kunde ansieht. Übermittel diese Informationen an den Verkäufer, der sich auf relevante Gespräche vorbereiten kann.
Call-To-Actions für jeden Abschnitt des Sales-Funnel
Deine Website sieht super aus und du bekommst Traffic und Conversions. Aber ist das auch genug? Es gibt Techniken und Strategien, die deine Conversion-Rate noch weiter steigern und zu mehr Einnahmen führen.
Das Geheimnis sind die Call-To-Actions - die CTAs.
Was sind Call-To-Actions?
CTAs sind die Knöpfe oder Buttons auf einer Website, die dem Nutzer sagen, wo sie hinklicken und was sie kaufen sollen.
Ein deutlicher CTA auf jeder Seite ermöglicht es dir, den Kunden an die am besten geeignete Stelle im Sales-Funnel zu lenken. Die angestrebte Aktion kann direkt formuliert werden („Jetzt kaufen!“) oder einfach ein harmloser „Newsletter abonnieren“-Button sein.
Wenn du die richtigen CTAs auf den richtigen Seiten platzierst, kannst du Kunden binden ohne die Beziehung zu gefährden, die du mit ihnen aufgebaut hast.
Die Aktionen, die die Nutzer durchführen sollen, sollten mit ihren Interessen übereinstimmen; auf einer Produktseite ist der Nutzer am Kauf interessiert, während jemand auf einem Blogartikel daran interessiert ist, mehr zu lernen. Der CTA hilft ihnen bloß, ihr Ziel zu erreichen.
Jedes Online-Business nutzt CTAs, von den bekannten Marken und Plattformen, mit denen du täglich interagierst (zum Beispiel Facebook und Google), bis hin zu StartUps, von denen du noch nie gehört hast. Bei Facebook zum Beispiel, sind die meisten Werbungen die du siehst mit einem CTA ausgestattet, damit du etwas downloadest oder mehr lesen kannst.
Es gibt keine genauen Regeln, wie du deine CTAs effektiver machst. Es ist wichtig, dass du mit Sprache, Farbe und Platzierung experimentierst.
Aber auch wenn es nicht DEN Weg gibt, deine CTAs zu verbessern, gibt es einige Erfolgsmethoden.
CTA Sprache
Die einzige Regel für CTAs ist es, es so kurz wie möglich zu halten. Unter einem Produkt reicht ein einfaches „Jetzt kaufen“, um die Nutzer auf die Produktseite zu lenken.
Psychologie spielt hier eine große Rolle. Du wirst bemerken, dass viele CTAs im Web den Zeitfaktor nutzen - „Jetzt kaufen“ statt einfach nur „Kaufen“ oder „Hier kaufen“.
Die Menschen reagieren auf Dringlichkeit und Knappheit. Ein Temporal-Adverbial bringt die Nutzer dazu, dem CTA zu folgen.
CTA Farbe
Die Button-Farbe, die dir am meisten Conversions bringt, wird eine andere sein als die der Konkurrenz. Du wirst verschiedene Farben testen müssen um zu sehen, welche am besten konvertiert.
Im Großen und Ganzen jedoch wird die Wahl einer Farbe, die hervorsticht, die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und am besten konvertieren. Das bedeutet, dass die CTA Farbe oft eine sekundäre Markenfarbe ist.
CTA Platzierung
„Überhalb der Falz“ mag eine alte Zeitungs-Regel sein, aber sie gilt immer noch und das auch im digitalen Marketing. In der Regel möchtest du deinen CTA ‚überhalb der Falz‘ platzieren - das bedeutet, dass die Nutzer nicht erst bis ganz nach unten scrollen müssen um den CTA zu finden.
Stelle außerdem sicher, dass du nur ein paar Optionen anbietest - besonders wenn der Nutzer näher am Ende des Bestellvorgangs im Sales Funnel ist.
Auf deiner Homepage wirst du beispielsweise deine Produkte vermarkten, um die Nutzer anzuziehen. Wenn sie auf der Produktseite gelandet sind, möchtest du sie konvertieren. An dieser Stelle brauchst du klare CTAs 'über der Falz‘ - und nur solche, die die Interaktion mit deiner Marke erhöhen oder den Wunsch signalisieren, sich weiter in den Sales Funnel zu bewegen.
So kannst du auf der Produktseite zum Beispiel nur zwei CTAs benutzen: „In den Warenkorb“ oder „Auf den Merkzettel“.
Neben diesen Erfolgsmethoden gibt es eine große Anzahl an CTAs, die du auf deiner Website nutzen kannst und sollst. Jeder von ihnen hat verschiedene Zwecke.
Denke einen Moment an den Sales Funnel: Auf jeder Stufe fragst du nach verschiedenen Informationen, die zu Markeninteraktion, Verkäufen und dann zum Customer Lifetime Value führt.
Social Follow & Share CTAs
Eine Online-Community aufzubauen ist eine der ersten Schritte im Online Business. Communities sind die Grundlage für moderne Kultur - und Menschen sind zu ihnen hingezogen, vor allem solche, in denen sie sich selbst sehen können.
Eine engagierte Community ist genau wie das Unternehmen Spearmint LOVE es geschafft hat, von einem Blog zu einem Multi-Millionen Geschäft in weniger als drei Jahren zu wachsen. Sie haben allein auf Instagram heute 107.000 Follower.
Es gibt zwar Taktiken außerhalb deiner eigenen Website, die helfen, eine engagierte Community aufzubauen, aber stelle sicher, dass du deine Website nutzt, um deine Followerzahl zu erhöhen.
Dies ist ein einfacher Weg, um dein Publikum zu vergrößern.
Deine E-Commerce Plattform sollte es unglaublich einfach machen, Social Media Buttons hinzuzufügen.
Während es auf deiner Homepage wichtig ist, dass deine Kunden schnell und einfach deine Communities finden, ist es auf Produktseiten wichtig, dass die Nutzer die Produkte mit ihren eigenen Netzwerken teilen können.
Abonnieren CTAs
Im Durchschnitt werden nur ca. 2% vom Traffic deiner Website konvertieren. Also, wie hältst du den Rest fest, der zwar interessiert, aber nicht kaufbereit ist?
Indem du nach ihrer E-Mail-Adresse fragst.
Wenn du einmal ihre E-Mail-Adresse hast, musst du nichts mehr zahlen, um einen Kunden zurückzuholen.
Es gibt einige Wege wie du Nutzer dazu bringst, sich anzumelden. Hier sind ein paar:
Einfacher Homepage Aufruf
Dies ist eine einfache Möglichkeit für Nutzer, die auf deiner Homepage sind und mögen was sie sehen, sich anzumelden und dann mit dem Surfen fortzufahren.
Du kannst ihnen die Anmeldung noch schmackhafter machen, indem du einen Gutschein oder Rabatt anbietest. Dieses Angebot sollte auch im Footer zu sehen sein, sodass es auf jeder Unterseite präsent sein wird.
Gutscheincode
Gutscheincodes sind eine gute Möglichkeit, potenzielle Käufer dazu zu bewegen, sich anzumelden. Außerdem sendet es ein starkes Signal an deinen E-Mail-Dienst, wenn ein Kunde deine E-Mail öffnet (weil dort ein Gutscheincode enthalten ist!).
Nutze diese Möglichkeit um die Interaktion mit deinen E-Mails zu fördern. Erziehe Kunden dazu, deine E-Mails zu öffnen.
Du kannst Gutscheincodes in einem Abo-Aufruf oder in einem Pop-Up verwenden. Pop-Ups bringen in der Regel mehr Abonnements als statische Aufrufe auf der Homepage. Du kannst natürlich auch beides nutzen.
Der Kaufen-Button und In den Warenkorb-Button
Der Kaufen-Button ist wahrscheinlich der wichtigste CTA auf deiner ganzen Website. Du möchtest, dass er heraussticht. Du möchtest, dass er besonders gut funktioniert. Der In den Warenkorb Button ist der zweitwichtigste CTA auf deiner Seite. Nutzer müssen ihn verwenden, bevor sie überhaupt zum Kaufen-Button gelangen.
Wenn ein Nutzer den Warenkorb-Button klickt, aber nicht den Kaufen-Button, hast du einen verlassenen Warenkorb. Dein Ziel ist es zum einen, dass die Nutzer auf den Warenkorb-Button drücken und zum anderen den Abstand zwischen Warenkorb und Kaufen zu verringern, sodass du die Conversions steigerst.
Bewertung CTAs
Social Proof ist ein wichtiger psychologischer Verstärkungsfaktor, wenn Verbraucher zum ersten Mal von einer Online-Marke kaufen. Du möchtest dass deine besten Kunden Bewertungen auf deiner Seite hinterlassen, um zusätzliche Käufe von Kunden zu fördern, die mit deinem Unternehmen weniger vertraut sind.
Das kannst du auf verschiedene Arten tun.
- Füge einen „Bewertung schreiben“-Button auf allen Produktseiten hinzu und mache ihn sichtbar.
- Sende E-Mails an Kunden nachdem sie ein Produkt erhalten haben und bitte sie um eine Bewertung.
Idealerweise machst du beides.
Willkommen CTAs
Auf einer guten Website werden nur 2% der Leute, die auf die Seite kommen, etwas kaufen. Also, was machst du mit den restlichen 98% des Traffics, der sich nur umschaut? Du versuchst, auch sie einzufangen.
Nicht jeder ist im richtigen Abschnitt der Customer Journey um einen Kauf abzuschließen. Und das ist in Ordnung. Aber indem du E-Mail-Adressen von Kunden sammelst, die interessiert, aber noch nicht kaufbereit sind, baust du deine E-Mail-Liste auf und kannst damit beginnen, diese Personen zu Kunden zu machen. Das kannst du auf verschiedene Arten tun. Die zwei häufigsten sind:
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- E-Mail-„Verpflegung“: Biete Inhalt an, neue Produkte und gelegentliche Rabatte.
- Retargeting über das Internet, einschließlich auf Facebook, Google, usw. Auf Facebook kannst du die E-Mails verwenden, um eine benutzerdefinierte Zielgruppe zu erstellen.
Wie man CTAs nicht verwenden sollte
CTAs sind zwar der Mechanismus, mit dem du Kunden durch den Sales-Funnels führst, aber übertreibe es nicht.
Hier sind einige Tipps, was du NICHT tun solltest, wenn es um CTAs geht.
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- Übertreibe es nicht: Du solltest deine Seite nicht so mit CTAs übersäen, dass sie auch als Hintergrund dienen könnten.
- Sei nicht irrelevant: Stelle sicher, dass deine CTAs Sinn machen und nützlich sind.
- Lasse den CTA nicht den Content auf deiner Seite in den Schatten stellen: Stelle dir den CTA mehr vor wie ein schnelles „Hallo“ statt ein „HIER DRÜBEN“ durch ein Megafon.
- Passe den CTA nicht zu sehr an, sodass er übersehen wird.
- Füge nicht einfach CTAs hinzu und teste sie nicht: Teste jeden einzelnen CTA wieder und wieder. Kleine Veränderungen können deine Conversion-Rate erheblich steigern.
Die 6 wichtigsten Marketing-Kennzahlen
Vorbei sind die Zeiten des CMO (Chief Marketing Executive), der sich nicht mit Kennzahlen, Analysen und Tabellenkalkulation auskennt. Das Internet hat das Marketing viel messbarer gemacht (und somit dem CEO gegenüber verantwortlicher) als je zuvor.
Aber CMOs haben Schwierigkeiten, die richtigen Kennzahlen zu finden, die ihnen Glaubwürdigkeit verleihen, und zu zeigen, wie Marketing zum Endergebnis beiträgt - besonders wenn 80% der CEOs den Bemühungen ihrer Marketingteams nicht vertrauen.
Einige der besten Marketing-Kennzahlen betrachten die Gesamtkosten des Marketings - einschließlich Programmausgaben, Gehälter des Teams und Gemeinkosten - und beziehen diese Kosten auf die Ergebnisse, die Ihnen wichtig sind: Umsatz und Kundenakquise.
Andere Kennzahlen wie
- die Kosten pro Lead
- Kosten pro Follower
- oder Kosten pro Seitenaufruf
können innerhalb eines Marketingteams nützlich sein, da sie Ihnen dabei helfen können, Entscheidungen darüber zu treffen, worauf Sie sich fokussieren sollten und welche Teile Ihres Marketingprozesses nicht funktionieren.
Aber die meisten CEOs kümmern sich mehr um die Kosten und die Nettoergebnisse, als die Zwischenschritte. Diese Liste von Kennzahlen soll sich auf die wichtigsten Marketingmaßnahmen konzentrieren, die Ihr CEO wahrscheinlich mit Ihnen besprechen möchte.
Hier sind einige Kennzahlen, die das HubSpot-Marketing-Team im Laufe der Jahre am nützlichsten fand.
Die Kennzahl der Kundenakquisitionskosten (CAC)
Dies sind Ihre gesamten Verkaufs- und Marketingkosten: Addieren Sie alle Programm- oder Werbeausgaben plus Gehälter, Provisionen und Boni sowie Gemeinkosten innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Dann teilen Sie es durch die Anzahl der neuen Kunden in demselben Zeitraum.
Wenn Sie beispielsweise in einem Monat 300.000 Euro für Vertrieb und Marketing ausgegeben und in diesem Monat 30 Kunden hinzugefügt haben, beträgt Ihr CAC 10.000 Euro.
Die Kennzahl des Marketingprozentsatz der Kundenakquisitionskosten (M% -CAC)
Wir berechnen den Marketinganteil von CAC und nennen ihn M-CAC und berechnen dann diesen Anteil als Prozentsatz des gesamten CAC. Der M% -CAC ist im Laufe der Zeit interessant zu beobachten, und jede Veränderung signalisiert, dass sich etwas in Ihrer Strategie oder Ihrer Effektivität geändert hat.
Zum Beispiel bedeutet eine Erhöhung entweder, dass 1) Sie zu viel für Marketing ausgeben, 2) die Verkaufskosten niedriger sind, weil sie die Quote verpasst haben, oder 3) Sie versuchen, die Verkaufsproduktivität zu erhöhen, indem Sie mehr für Marketing ausgeben und mehr und mehr bereitstellen -Qualität führt zu Sales.
Für ein Unternehmen, das hauptsächlich außerhalb des Verkaufs mit einem langen und komplizierten Verkaufszyklus tätig ist, könnte M% -CAC nur 10-20% betragen. Für Unternehmen mit einem Inside-Sales-Team und einem weniger komplizierten Verkaufsprozess kann M% -CAC eher 20-50% sein. Und für Unternehmen mit niedrigen Kosten und einem einfacheren Verkaufszyklus, bei denen der Umsatz etwas unmenschlich ist, könnte der M% -CAC eher 60-90% betragen.
Die Kennzahl des Verhältnisses von Customer Lifetime Value zu CAC (LTV: CAC)
Für Unternehmen, die einen wiederkehrenden Umsatz von ihren Kunden haben, müssen Sie den aktuellen Wert eines Kunden schätzen und ihn mit dem vergleichen, was Sie für den Erwerb dieses neuen Kunden ausgegeben haben.
Um den LTV zu berechnen, müssen Sie den Umsatz, den der Kunde Ihnen in einem bestimmten Zeitraum zahlt, von der Bruttomarge subtrahieren und dann dividieren durch den geschätzten Churn-Prozentsatz (Stornierungsrate) für diesen Kunden. Für einen Kunden, der Ihnen 100.000€ pro Jahr zahlt, wo Ihre Bruttomarge auf den Umsatz 70% beträgt und dieser Kundentyp voraussichtlich mit einer Rate von 16% pro Jahr storniert wird, beträgt der LTV 437.500€.
Jetzt, sobald Sie die LTV und die CAC haben, berechnen Sie das Verhältnis der beiden. Wenn es 100.000€ kostet, um diesen Kunden mit einem LTV von 437.500 $ zu erwerben, dann beträgt Ihr LTV: CAC 4,4 zu 1. Für wachsende SaaS-Unternehmen wollen die meisten Investoren und Vorstandsmitglieder, dass dieses Verhältnis mehr als 3 beträgt - weil ein höheres Verhältnis bedeutet, dass Ihre Vertriebs- und Marketingteams einen höheren ROI haben.
Höher ist jedoch nicht immer besser. Wenn das Verhältnis zu hoch ist, müssen Sie möglicherweise mehr für Vertrieb und Marketing aufwenden, um schneller zu wachsen, da Sie Ihr Wachstum durch zu geringe Ausgaben einschränken und Ihrem Wettbewerb das Leben erleichtern.
Die Kennzahl der Zeit, um die CAC zurückzuzahlen
Dies ist die Anzahl der Monate, die Sie benötigen, um die CAC zurückzuerhalten, das Sie ausgegeben haben, um einen neuen Kunden zu gewinnen. Sie nehmen die CAC und teilen sie durch den Umsatz pro Monat für den durchschnittlichen Neukunden, den Sie gerade angemeldet haben, und die sich daraus ergebende Anzahl ist die Anzahl der Monate, die amortisiert werden.
In Branchen, in denen Kunden einmal im Voraus zahlen, ist diese Kennzahl weniger relevant, da die Vorauszahlung höher sein sollte als die CAC - andernfalls verlieren Sie bei jedem Kunden Geld. Auf der anderen Seite, in Branchen, in denen Kunden eine monatliche oder jährliche Gebühr bezahlen (wie es bei vielen SaaS-Unternehmen wie HubSpot der Fall ist), möchten Sie in der Regel eine Amortisationszeit von weniger als 12 Monaten haben, was bedeutet, dass Sie bei einem Neukunden in weniger als einem Jahr „profitabel“ werden, und danach fangen Sie an, Geld zu verdienen.
Die Kennzahl des vom Marketing verursachten Kundenprozentsatzes
Diese Kennzahl zeigt an, wie viel Prozent Ihres Neugeschäfts durch Marketingmaßnahmen generiert wird. Um dies zu berechnen, nehmen Sie alle neuen Kunden, die Sie in einem Zeitraum gewonnen haben, und schauen, welcher Prozentsatz von ihnen mit einem vom Marketing-Team generierten Vorsprung anfing. Dies ist viel einfacher, wenn Sie ein Marketing-Analyse-System mit geschlossenem Regelkreis haben, aber Sie können es auch manuell machen - nur denken Sie daran, dass es zeitaufwendig sein wird.
Was uns an dieser Kennzahl gefällt, ist, dass sie direkt zeigt, welcher Anteil der gesamten Kundenakquise im Marketingbereich liegt und oft höher ist, als Sie vielleicht denken. Nach unserer Erfahrung ist diese Zahl von Unternehmen zu Unternehmen sehr unterschiedlich. Für Unternehmen mit einem Außendienstteam, das von einem Insider-Vertriebsteam mit Kaltakquise unterstützt wird, könnte dieser Prozentsatz ziemlich gering sein, vielleicht 20-40%. Aber für ein Unternehmen mit einem Inside-Sales-Team, das durch viele Lead-Generierung aus dem Marketing unterstützt wird, kann es so hoch wie 40-80% sein.
Hinweis: Sie können diesen Prozentsatz auch mithilfe von Umsatz statt Kunden berechnen, je nachdem, wie Sie Ihr Geschäft bevorzugen.
Die Kennzahl des vom Marketing beeinflussten Kundenprozentsatzes
Diese Zahl ist vergleichbar mit dem Prozentsatz der vom Marketing hervorgegangenen Kunden, aber sie fügt alle neuen Kunden hinzu, wenn das Marketing zu irgendeinem Zeitpunkt während des Verkaufsprozesses den Lead anspricht und pflegt, nicht nur durch den Ursprung des Leads.
Wenn ein Vertriebsmitarbeiter beispielsweise einen Lead gefunden hat, der Lead jedoch an einer Marketingveranstaltung teilgenommen hat und später geschlossen wurde, wurde dieser neue Kunde vom Marketing beeinflusst. Diese Zahl ist offensichtlich höher als der "Originated" -Prozentsatz, und für die meisten Unternehmen sollte diese Zahl zwischen 50% und 99% liegen.
3 Schritte zur Verbesserung Deiner Internet-Lead-Qualität & wie Inbound Marketing dabei hilft
Jedes Unternehmen - oder mindestens 99% der Unternehmen - würde es vorziehen, eine Pipeline voller qualifizierter Leads zu haben, die wirklich an deinen Produkten oder Dienstleistungen interessiert sind. Eine überraschende Anzahl von Unternehmen glauben immer noch, dass das Internet schlechte Lead Qualität produziert - sei es schlecht qualifiziert, schlecht passend, etc.
In jedem Fall hat das Problem nie etwas mit dem Internet oder der Person zu tun, die mit dem Unternehmen über das Internet kommuniziert. Es geht vielmehr um eine Sache - eine, die viele Unternehmen, Marketingabteilungen und sicherlich auch Webdesigner nicht ganz verstehen:
Schlechte Nachrichtenübermittlung.
Internet Leads sind so gut oder schlecht wie die Nachrichten, die sie dorthin gebracht haben. Wenn also deine digitalen Nachrichten (insbesondere deine Website) zu generisch sind, kannst du erwarten, dass deine Leads schlecht qualifiziert sind.
Aber gleichzeitig wirst du feststellen, dass Internet Leads einige der Qualifiziertesten deines Unternehmens sein können, wenn du bereit bist, ein paar einfache Sachen an deiner Website und deinem Web-Messaging zu ändern.
Hier sind 3 Schritte:
3 Schritte um die Lead Qualität sofort zu verbessern
1. Erstelle einen Teil auf deiner Website mit dem Titel „Für wen wir nicht gut geeignet sind“.
Jedes Unternehmen erzählt wer und was sie sind. Dies ist auch der Grund, warum die meisten Unternehmen am Ende gleich klingen und die gleichen Ergebnisse erzielen. Aber fast niemand sagt, was sie NICHT sind. Beginne mit dem, was du nicht bist. Mache das zu einem wichtigen Teil deiner Verkaufsnachricht.
Das wird dich für die Interessenten, die wirklich gut passen, deutlich attraktiver machen, und diejenigen, die nicht passen, werden sich selbst herausfiltern.
2. Erstelle eine „Diese Probleme lösen wir“-Seite
Egal ob es sich um Verkaufs- oder Marketing-Nachrichten handelt, du solltest immer mit den Problemen, die du löst, beginnen und nicht mit den Lösungen, die du bietest. Aus diesem Grund solltest du in deiner Verkaufsnachricht und auf deiner Website einen sehr prominenten Abschnitt mit der Überschrift „Probleme, die wir lösen“ haben. Wenn du diese Probleme auflistest, solltest du sie genau so wiedergeben, wie sie ein potentieller Kunde suchen oder wiedergeben würde.
3. Nutze die Kraft des Videos im Marketing- und Verkaufsprozess und erstelle dein „80%“-Video
Studien haben gezeigt, dass bis 2019 80% der Online-Inhalte, die von Verbrauchern während des Kaufprozesses gesehen werden, videobasierte Inhalte sind. Da dies ein bedeutender Trend ist, muss sich jeder Verkäufer, und sein Unternehmen, buchstäblich selbst als Medienorganisation sehen. Dies bedeutet, dass sie lehren müssen, die Macht des Videos zu nutzen und diese Videos in den gesamten Verkaufs- und Marketingprozess zu integrieren.
Einfach ausgedrückt, verbringen die meisten Verkaufsprofis viel zu viel Zeit, wenn sie sich mit einem Interessenten treffen und immer wieder die gleichen 80% an Fragen beantworten. Aber was würde passieren, wenn sie diese Fragen eliminieren würden?
Was wäre, wenn jeder Interessent vor dem ersten Gespräch die Philosophie deines Unternehmens und die Antworten auf diese 80% an Fragen wüsste?
Ja, sie wären besser qualifiziert, bereiter und sicherlich kaufwilliger. Fakt ist, dass Verkaufsprofis mehr Zeit mit dem Verkauf und weniger Zeit mit dem Beantworten von Fragen verbringen sollten. Durch die Erstellung eines 80%-igen Videos beginnt dein Vertriebsteam genau dies zu tun. Das waren also die drei Schritte, um die Lead Qualität deiner Internet Leads und deine Sales-Pipeline sofort zu verbessern.
Weitere Tipps, wie man mit Inbound Marketing mehr und bessere Leads anzieht
In der heutigen digitalen Landschaft sind traditionelle Marketingmethoden mit dem modernen Verbraucher nicht in Einklang zu bringen. Wenn dich jemand finden will, sucht er online statt in seinem Postfach. Ihre Bemühungen zur Generierung von Leads im Online Marketing müssen folgen.
Eine Website ist nicht genug
"Aber wir haben eine Website." Es ist eine natürliche Antwort auf Online-Marketing-Bemühungen. Eine Website ist großartig - ein essentielles Werkzeug - aber wenn du sie nicht nutzt, um potenzielle Kunden dazu zu bringen, sich zu engagieren, kannst du auch Scatter-Shot-Direktwerbung senden und die Daumen drücken.
Denke daran, wenn ein Interessent deine Website besucht, geschieht dies nicht zufällig. Sie suchten wahrscheinlich nach mehr Informationen über ein Problem, für das sie eine Lösung suchen. Die Tatsache, dass sie auf deinen Website-Link in der Ergebnisliste geklickt haben, bringt dich für ihr Geschäft ins Spiel, weil sie ihr Interesse organisch kundgetan haben. Jetzt ist es NICHT an der Zeit, deine Produkte, Dienstleistungen und die vielen Gründe, warum du besser als deine Konkurrenten bist, endlos zu präsentieren. Das ist nur ein nerviges Verkaufsargument, das die Leute ausblenden werden.
Vertrauen aufbauen
Gib ihnen stattdessen, was sie wollen. Bestätige ihre Pain Points. Gib Antworten. Unterrichte sie so, dass sie der Lösung ihrer Probleme näher kommen. Fülle deine Website mit aussagekräftigen, kostenlosen Inhalten wie Blogs, die für potenzielle Kunden von Wert sind - so sehr, dass sie bereit sind, ihre Kontaktinformationen für umfassendere Ressourcen wie eBooks und Whitepapers auszutauschen. „Mitgehende“ Content-Angebote, die den Platz in der Reise des Käufers reflektieren, bauen Beziehungen auf. Und Leute kaufen von Leuten, denen sie vertrauen.
Den Lead an Land ziehen
Potenzielle qualifizierte Leads zeigen sich organisch? Sie sind von relevanten Inhalten angezogen? Sie müssen nicht kalt telefonieren oder hart verkaufen? Nein. In Verbindung mit wertvollen Inhaltsangeboten erhöhen die Landing Pages die Inbound-Lead-Generierung, sofern sie für die Conversion erstellt werden. Conversionformulare müssen so konstruiert sein, dass mehr als nur Name, E-Mail-Adresse und Telefonnummer erfasst werden.
Unternehmensgröße, Berufsbezeichnungen usw. können einen Einblick in die Lead Qualität des Leads des Online Marketing geben und ob es sich lohnt sie zu verfolgen, und falsche Einsendungen aussortieren. Es ist jedoch ein schmaler Grad zwischen dem Sammeln von Informationen und zu neugierig sein. A / B-Tests können dir helfen, den „Sweetspot" zu finden und die Ergebnisse der Lead-Generierung zu verbessern.
Ignoriere nicht die bestehende Kontaktliste
Die Generierung von eingehenden Leads konzentriert sich nicht nur auf neue Wege. Gut entwickelter Inhalt ist ein überzeugender Reiz für verlorene Kontakte, um sich wieder einzubringen, und ein guter Weg, Lücken bei unvollständigen Kontaktprofilen zu schließen. Das Senden einer E-Mail mit einem herunterladbaren Inhaltsangebot an deine vorhandenen Listen könnte beeindruckende Ergebnisse erzielen - wie die 80 MQLs, die Sentry Equipment Corp mit dieser einfachen Reichweite generierte.
Die Herangehensweise, die Hersteller an die Generierung von Leads im Online Marketing haben, sollte ihre Bedeutung für ihre Geschäftsziele widerspiegeln. Willkürliche traditionelle Taktiken führen zu willkürlichen Ergebnissen. Inbound Lead Generierung zieht wesentliche, qualifizierte Leads an und wandelt sie um.
Wie man mehr qualifizierte Leads generiert
Nach der Implementierung von Inbound-Marketing hast Du wahrscheinlich festgestellt, dass sich Leads in Deiner Datenbank angesammelt haben. Dein Vertriebsteam verlangt jedoch mehr qualifizierte Leads.
Wie generierst Du also mehr qualifizierte Leads? Diese vier Schritte werden dazu beitragen, eine erfolgreiche Strategie für die Erstellung von mehr qualifizierten Leads mit Deinen Inbound-Marketing-Maßnahmen sicherzustellen - und Dein stets hungriges Vertriebsteam zufrieden zu stellen.
Bespreche, was ein „Qualifizierter Lead" bedeutet
Marketing und Vertrieb müssen einer Meinung sein, wenn es darum geht was einen Lead so qualifiziert, dass er vom Vertriebsteam kontaktiert werden kann - sonst wird niemand seine Ziele erreichen. Zum Beispiel kann das Vertriebsteam keine Leads abschließen, die nicht genug qualifiziert oder nicht weit genug im Sales Funnel sind, und Leads werden durch die falschen Bemühungen der Vertriebsperson deaktiviert.
Marketing und Vertrieb müssen sich darauf einigen, was ein qualifizierter Lead ist, um Synergieeffekte zu erzielen. Allein dieser Schritt kann einen großen Unterschied machen. Sobald diese sich einig sind, können die richtigen Leads zur richtigen Zeit weitergegeben werden.
Um Deinen Übergabevorgang so effizient und effektiv wie möglich zu gestalten, solltest Du einen automatisierten Prozess in Erwägung ziehen.
Entwickle Deine Lead-Flow-Strategie
Nachdem Du nun darüber gesprochen habst, wie ein für den Verkauf qualifizierter Lead aussieht, ist es Zeit, dies schriftlich festzuhalten. Erstelle ein Dokument, in dem die verschiedenen Lebenszyklusstadien klar definiert sind:
- wann und wie sie an den Vertrieb weitergegeben werden
- wann und wie diese Leads weiterverfolgt werden sollen
- welche weiteren Konventionen für Leads Sie in Ihrem CRM verwenden.
Teile dieses Dokument mit allen Unternehmensabteilungen und stelle sicher, dass dies ein lebendiges Dokument ist, das sich mit Ihrer Marketing- und Vertriebsabteilung ändert, wenn die Datenbank und das Unternehmen wachsen.
Während das Dokument mit dem gesamten Unternehmen geteilt werden sollte und Vorschläge für Optimierungen und Verbesserungen aus vielen Ecken kommen sollten, solltest Du eine Person zum „Dokument-Türsteher“ machen, um es in Ordnung zu halten und alle erforderlichen Aktualisierungen für das CRM vorzunehmen. Dieses Dokument hilft Dir dabei, Engpässe, falsch gekennzeichnete oder verlorene Leads zu identifizieren und vor allem zu vermeiden.
Richte ein einfaches Lead-Scoring-System ein
Laut HubSpot haben 79 Prozent der B2B-Vermarkter kein Lead-Scoring etabliert. Kein Wunder, dass es für so viele Marketing-Teams schwierig ist, qualifizierte Leads für den Vertrieb zu generieren.
Durch die Anwendung eines einfachen Scoring-Systems auf Deine Leads wird das Vertriebsteam benachrichtigt, wenn ein Lead bestimmte Kriterien erfüllt. Wenn sich Marketing und Vertrieb auf einen vorgegebenen Wert geeinigt haben, werden sie eher benachrichtigt, wenn ein Lead tatsächlich "qualifiziert" ist.
Hier findest Du eine Übersicht, wie man ein Lead-Scoring-System einrichte:
- Ermittle Punktwerte für die von Dir ausgewählten Schlüsselfaktoren. Egal ob Jobtitel, Branche, Jahresumsatz oder Anzahl der Seiten, die auf Deiner Website angeschaut werden, Du musst dich für jeden dieser Faktoren über Punktwerte entscheiden. Um es einfach zu halten, nimm eine Punkteskala von 0 bis 100, wobei 0 für weniger qualifiziert und 100 für besser qualifiziert steht.
- Bewerte Deine Leads. Jetzt ist es an der Zeit, alle Leads zu bewerten, was in der Regel dadurch geschieht, dass jedem Kontakt positive und negative Attribute zugewiesen werden. Zu den positiven Attributen können Aktionen, wie Conversions oder besuchte Webseiten gehören. Negative Attribute sind zum Beispiel, wenn sich der Kontakt sich dafür entscheidet, keine E-Mail-Updates von Dir zu erhalten.
- Legen Sie einen Bewertungsschwellenwert fest, wenn ein Lead verkaufsfertig ist. Dein Vertriebsteam kann benachrichtigt werden, wenn ein Lead genügend Kriterien erfüllt hat, um verkaufsbereit zu sein. Dies könnte beispielsweise ein Punktwert von 85 sein. Arbeite mit den Verkäufern zusammen, um einen Punktwert und eine Übertragungsmethode zu finden, die für sie sinnvoll sind, sei es eine E-Mail, eine Benachrichtigung in Deinem CRM oder ein anderer Indikator.
Vor allem wird dieses Lead-Scoring-System Deinem Vertriebsteam dabei helfen, Leads zu priorisieren.
Neben Lead-Scoring sollten Unternehmen auch ein Lead-Pflege Programm einführen, damit Verkäufer Interessenten zur Marketingabteilung übergeben, wenn Sie noch nicht zum Kauf bereit sind.
Konzentriere Dich auf Lead-Pflege
Zuvor haben wir positive und negative Eigenschaften für Ihre Leads diskutiert. Lead-Pflege ist der Prozess, bei dem Du mit gezielten Inhalten das Interesse Deiner Interessenten erhöhen können. Ihre Punktzahl steigt mit Inhalten, die sie öffnen, anklicken oder sich mit ihnen beschäftigen. Es geht unter, wenn sie entweder nichts tun oder E-Mails abbestellen.
Leads pflegen ist genau so, wie es sich anhört - stelle es Dir als einen Prozess vor. Sagen wir zum Beispiel, dass einer der Leads sich dafür entschieden hat, E-Mails von Dir zu erhalten.
Aber als sie sich für ein Webinar angemeldet haben, sind sie nicht aufgetaucht. Vielleicht haben sie gedacht, es wäre nicht die beste Art seine Zeit zu nutzen oder sie haben es einfach vergessen. An dieser Stelle kannst Du ihnen einen kostenlosen Bericht oder eine Anleitung schicken, um das Interesse zu prüfen.
Auf diese Weise kannst Du weiterhin die erwarteten, relevanten Inhalte zu Themen liefern, an denen der Lead interessiert ist, ihre Punktzahl erhöhen und sie an den Punkt bringen, an dem sie qualifiziert sind.
Ein Lead, der gerade auf sein Problem aufmerksam geworden ist (Bewusstseinsphase), ist möglicherweise nicht bereit zu kaufen. Dies ist nicht ungewöhnlich. Viele kaufen erst, wenn sie das Gefühl haben, ihre Herausforderung und mögliche Lösungen ausreichend erforscht zu haben. Leads in dieser Kategorie können an Vergleichen zwischen Ihrem Produkt und dem Produkt Ihres Konkurrenten interessiert sein. Oder sie möchten vielleicht zuerst mehr über das Thema erfahren.
Lead-Pflege ist der Schlüssel zur Generierung von Qualitäts-Leads für den Verkauf.
Die Macht des qualifizierten Lead
Es kann zwar mehr Zeit und Aufwand kosten, um qualifizierte Vertriebskontakte zu entwickeln, aber sie werden eher zu Kunden und bleiben Deiner Marke treu. Und der Lebenszeitwert eines qualifizierten Kunden ist die Energie wert, meinst Du nicht?