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Call-To-Actions für jeden Abschnitt des Sales-Funnel

Deine Website sieht super aus und du bekommst Traffic und Conversions. Aber ist das auch genug? Es gibt Techniken und Strategien, die deine Conversion-Rate noch weiter steigern und zu mehr Einnahmen führen. Das Geheimnis sind die Call-To-Actions - die CTAs.

Autor Luisa Jaskulke
von Luisa Jaskulke
22. August 2018

Deine Website sieht super aus und du bekommst Traffic und Conversions. Aber ist das auch genug? Es gibt Techniken und Strategien, die deine Conversion-Rate noch weiter steigern und zu mehr Einnahmen führen.
Das Geheimnis sind die Call-To-Actions – die CTAs.

Was sind Call-To-Actions?

CTAs sind die Knöpfe oder Buttons auf einer Website, die dem Nutzer sagen, wo sie hinklicken und was sie kaufen sollen.

Ein deutlicher CTA auf jeder Seite ermöglicht es dir, den Kunden an die am besten geeignete Stelle im Sales-Funnel zu lenken. Die angestrebte Aktion kann direkt formuliert werden („Jetzt kaufen!“) oder einfach ein harmloser „Newsletter abonnieren“-Button sein.

Wenn du die richtigen CTAs auf den richtigen Seiten platzierst, kannst du Kunden binden ohne die Beziehung zu gefährden, die du mit ihnen aufgebaut hast.

Die Aktionen, die die Nutzer durchführen sollen, sollten mit ihren Interessen übereinstimmen; auf einer Produktseite ist der Nutzer am Kauf interessiert, während jemand auf einem Blogartikel daran interessiert ist, mehr zu lernen. Der CTA hilft ihnen bloß, ihr Ziel zu erreichen.

Jedes Online-Business nutzt CTAs, von den bekannten Marken und Plattformen, mit denen du täglich interagierst (zum Beispiel Facebook und Google), bis hin zu StartUps, von denen du noch nie gehört hast. Bei Facebook zum Beispiel, sind die meisten Werbungen die du siehst mit einem CTA ausgestattet, damit du etwas downloadest oder mehr lesen kannst.

Es gibt keine genauen Regeln, wie du deine CTAs effektiver machst. Es ist wichtig, dass du mit Sprache, Farbe und Platzierung experimentierst.

Aber auch wenn es nicht DEN Weg gibt, deine CTAs zu verbessern, gibt es einige Erfolgsmethoden.

CTA Sprache

Die einzige Regel für CTAs ist es, es so kurz wie möglich zu halten. Unter einem Produkt reicht ein einfaches „Jetzt kaufen“, um die Nutzer auf die Produktseite zu lenken.

Psychologie spielt hier eine große Rolle. Du wirst bemerken, dass viele CTAs im Web den Zeitfaktor nutzen – „Jetzt kaufen“ statt einfach nur „Kaufen“ oder „Hier kaufen“.
Die Menschen reagieren auf Dringlichkeit und Knappheit. Ein Temporal-Adverbial bringt die Nutzer dazu, dem CTA zu folgen.

CTA Farbe

Die Button-Farbe, die dir am meisten Conversions bringt, wird eine andere sein als die der Konkurrenz. Du wirst verschiedene Farben testen müssen um zu sehen, welche am besten konvertiert.

Im Großen und Ganzen jedoch wird die Wahl einer Farbe, die hervorsticht, die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und am besten konvertieren. Das bedeutet, dass die CTA Farbe oft eine sekundäre Markenfarbe ist.

CTA Platzierung

„Überhalb der Falz“ mag eine alte Zeitungs-Regel sein, aber sie gilt immer noch und das auch im digitalen Marketing. In der Regel möchtest du deinen CTA ‚überhalb der Falz‘ platzieren – das bedeutet, dass die Nutzer nicht erst bis ganz nach unten scrollen müssen um den CTA zu finden.
Stelle außerdem sicher, dass du nur ein paar Optionen anbietest – besonders wenn der Nutzer näher am Ende des Bestellvorgangs im Sales Funnel ist.

Auf deiner Homepage wirst du beispielsweise deine Produkte vermarkten, um die Nutzer anzuziehen. Wenn sie auf der Produktseite gelandet sind, möchtest du sie konvertieren. An dieser Stelle brauchst du klare CTAs ‚über der Falz‘ – und nur solche, die die Interaktion mit deiner Marke erhöhen oder den Wunsch signalisieren, sich weiter in den Sales Funnel zu bewegen.

So kannst du auf der Produktseite zum Beispiel nur zwei CTAs benutzen: „In den Warenkorb“ oder „Auf den Merkzettel“.

Neben diesen Erfolgsmethoden gibt es eine große Anzahl an CTAs, die du auf deiner Website nutzen kannst und sollst. Jeder von ihnen hat verschiedene Zwecke.
Denke einen Moment an den Sales Funnel: Auf jeder Stufe fragst du nach verschiedenen Informationen, die zu Markeninteraktion, Verkäufen und dann zum Customer Lifetime Value führt.

 

Social Follow & Share CTAs

Eine Online-Community aufzubauen ist eine der ersten Schritte im Online Business. Communities sind die Grundlage für moderne Kultur – und Menschen sind zu ihnen hingezogen, vor allem solche, in denen sie sich selbst sehen können.
Eine engagierte Community ist genau wie das Unternehmen Spearmint LOVE es geschafft hat, von einem Blog zu einem Multi-Millionen Geschäft in weniger als drei Jahren zu wachsen. Sie haben allein auf Instagram heute 107.000 Follower.

Es gibt zwar Taktiken außerhalb deiner eigenen Website, die helfen, eine engagierte Community aufzubauen, aber stelle sicher, dass du deine Website nutzt, um deine Followerzahl zu erhöhen.
Dies ist ein einfacher Weg, um dein Publikum zu vergrößern.

Deine E-Commerce Plattform sollte es unglaublich einfach machen, Social Media Buttons hinzuzufügen.

Während es auf deiner Homepage wichtig ist, dass deine Kunden schnell und einfach deine Communities finden, ist es auf Produktseiten wichtig, dass die Nutzer die Produkte mit ihren eigenen Netzwerken teilen können.

Abonnieren CTAs

Im Durchschnitt werden nur ca. 2% vom Traffic deiner Website konvertieren. Also, wie hältst du den Rest fest, der zwar interessiert, aber nicht kaufbereit ist?

Indem du nach ihrer E-Mail-Adresse fragst.

Wenn du einmal ihre E-Mail-Adresse hast, musst du nichts mehr zahlen, um einen Kunden zurückzuholen.
Es gibt einige Wege wie du Nutzer dazu bringst, sich anzumelden. Hier sind ein paar:

Einfacher Homepage Aufruf

Dies ist eine einfache Möglichkeit für Nutzer, die auf deiner Homepage sind und mögen was sie sehen, sich anzumelden und dann mit dem Surfen fortzufahren.
Du kannst ihnen die Anmeldung noch schmackhafter machen, indem du einen Gutschein oder Rabatt anbietest. Dieses Angebot sollte auch im Footer zu sehen sein, sodass es auf jeder Unterseite präsent sein wird.

Gutscheincode

Gutscheincodes sind eine gute Möglichkeit, potenzielle Käufer dazu zu bewegen, sich anzumelden. Außerdem sendet es ein starkes Signal an deinen E-Mail-Dienst, wenn ein Kunde deine E-Mail öffnet (weil dort ein Gutscheincode enthalten ist!).

Nutze diese Möglichkeit um die Interaktion mit deinen E-Mails zu fördern. Erziehe Kunden dazu, deine E-Mails zu öffnen.

Du kannst Gutscheincodes in einem Abo-Aufruf oder in einem Pop-Up verwenden. Pop-Ups bringen in der Regel mehr Abonnements als statische Aufrufe auf der Homepage. Du kannst natürlich auch beides nutzen.

Der Kaufen-Button und In den Warenkorb-Button

Der Kaufen-Button ist wahrscheinlich der wichtigste CTA auf deiner ganzen Website. Du möchtest, dass er heraussticht. Du möchtest, dass er besonders gut funktioniert. Der In den Warenkorb Button ist der zweitwichtigste CTA auf deiner Seite. Nutzer müssen ihn verwenden, bevor sie überhaupt zum Kaufen-Button gelangen.

Wenn ein Nutzer den Warenkorb-Button klickt, aber nicht den Kaufen-Button, hast du einen verlassenen Warenkorb. Dein Ziel ist es zum einen, dass die Nutzer auf den Warenkorb-Button drücken und zum anderen den Abstand zwischen Warenkorb und Kaufen zu verringern, sodass du die Conversions steigerst.

Bewertung CTAs

Social Proof ist ein wichtiger psychologischer Verstärkungsfaktor, wenn Verbraucher zum ersten Mal von einer Online-Marke kaufen. Du möchtest dass deine besten Kunden Bewertungen auf deiner Seite hinterlassen, um zusätzliche Käufe von Kunden zu fördern, die mit deinem Unternehmen weniger vertraut sind.

Das kannst du auf verschiedene Arten tun.

  1. Füge einen „Bewertung schreiben“-Button auf allen Produktseiten hinzu und mache ihn sichtbar.
  2. Sende E-Mails an Kunden nachdem sie ein Produkt erhalten haben und bitte sie um eine Bewertung.

Idealerweise machst du beides.

Willkommen CTAs

Auf einer guten Website werden nur 2% der Leute, die auf die Seite kommen, etwas kaufen. Also, was machst du mit den restlichen 98% des Traffics, der sich nur umschaut? Du versuchst, auch sie einzufangen.

Nicht jeder ist im richtigen Abschnitt der Customer Journey um einen Kauf abzuschließen. Und das ist in Ordnung. Aber indem du E-Mail-Adressen von Kunden sammelst, die interessiert, aber noch nicht kaufbereit sind, baust du deine E-Mail-Liste auf und kannst damit beginnen, diese Personen zu Kunden zu machen. Das kannst du auf verschiedene Arten tun. Die zwei häufigsten sind:

    1. E-Mail-„Verpflegung“: Biete Inhalt an, neue Produkte und gelegentliche Rabatte.
    2. Retargeting über das Internet, einschließlich auf Facebook, Google, usw. Auf Facebook kannst du die E-Mails verwenden, um eine benutzerdefinierte Zielgruppe zu erstellen.

Wie man CTAs nicht verwenden sollte

CTAs sind zwar der Mechanismus, mit dem du Kunden durch den Sales-Funnels führst, aber übertreibe es nicht.
Hier sind einige Tipps, was du NICHT tun solltest, wenn es um CTAs geht.

    • Übertreibe es nicht: Du solltest deine Seite nicht so mit CTAs übersäen, dass sie auch als Hintergrund dienen könnten.
    • Sei nicht irrelevant: Stelle sicher, dass deine CTAs Sinn machen und nützlich sind.
    • Lasse den CTA nicht den Content auf deiner Seite in den Schatten stellen: Stelle dir den CTA mehr vor wie ein schnelles „Hallo“ statt ein „HIER DRÜBEN“ durch ein Megafon.
    • Passe den CTA nicht zu sehr an, sodass er übersehen wird.
    • Füge nicht einfach CTAs hinzu und teste sie nicht: Teste jeden einzelnen CTA wieder und wieder. Kleine Veränderungen können deine Conversion-Rate erheblich steigern.
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