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Das Bildformat WebP – besser als JPEG und PNG?

Bilder sind nicht selten in großen Mengen auf Webseiten vorhanden. Der Einfluss dieser auf die Ladezeit wird dabei oft unterschätzt. Mit dem Problem zu großer Bilder hat Google sich befasst und schon im Jahr 2010 ein eigenes, lizenzfreies Bildformat für geringere Ladezeiten präsentiert: WebP. Doch wo genau liegt der Unterschied zwischen WebP und JPEG oder PNG?

Autor Luisa Jaskulke
von Luisa Jaskulke
30. September 2019

Die Ladegeschwindigkeit ist schon seit langer Zeit einer der wichtigsten Faktoren für die Optimierung der Webseite. Suchmaschinen und Besucher nehmen die Ladezeit einer Webseite als Bewertungskriterium – maximal 3 Sekunden wartet ein Nutzer, bevor er die Website wieder verlässt. Komprimierte Bilder sorgen für eine schnellere Ladezeit und sind besonders bei Webseiten mit vielen Bildern unabdingbar. Bilder sind nicht selten in großen Mengen auf Webseiten vorhanden. Der Einfluss dieser auf die Ladezeit wird dabei oft unterschätzt. Mit dem Problem zu großer Bilder hat Google sich befasst und schon im Jahr 2010 ein eigenes, lizenzfreies Bildformat für geringere Ladezeiten präsentiert: WebP. Doch wo genau liegt der Unterschied zwischen WebP und JPEG oder PNG?

Was ist WebP?

Im September 2010 verkündete Google einen neuen Standard für 24-Bit-Grafiken im Web. Die Vorlage für das Format WebP war VP8. Google erweiterte das Format WebP im Laufe der Zeit um mehrere Features, wie die verlustfreie Komprimierung, Transparenz und Animation.

WebP vereint also die beiden größten Vorteile von JPEG und PNG: eine sehr kleine Dateigröße und die Möglichkeit, Transparenzen zu verwenden. Doch leider wird das Format noch nicht von allen Browsern unterstütz. Welcher Browser WebP unterstützt kannst du jederzeit unter https://caniuse.com/#search=webp nachsehen.

Was zeichnet WebP aus?

Das Ziel von WebP ist es, Bilder auf eine möglichst kleine Dateigröße zu reduzieren. Bilder im WebP-Format sind ca. 30% kleiner als Bilder im PNG- oder JPEG-Format mit gleicher Bildqualität.
Während bei PNG die verlustfreie Komprimierungsmethode verwendet wird, ist die Komprimierungsmethode bei JPEG verlustbehaftet. WebP lässt beide Komprimierungsmethoden zu und ist daher sowohl für Fotos als auch für kleine Bilder und Grafiken geeignet.

Im Folgenden sind die Features von WebP kurz und knapp aufgelistet:

  • Verlustbehaftete Komprimierung: basiert auf Keyframe-Codierung von VP8
  • Verlustfreie Komprimierung: baut auf verschiedenen Techniken auf, die die Bilddaten transformieren
  • Transparenz: 8-Bit-Alphakanal kann auch bei verlustbehafteter RGB- Komprimierung genutzt werden
  • Metadaten: WebP kann EXIF- und XMP-Metadaten enthalten
  • Farbprofil: WebP kann eingebettete ICC-Profile enthalten
  • Animationen: WebP ermöglicht Speicherungen von Bildsequenzen

WebP vs JPEG

Der Vorteil von JPEG-Dateien gegenüber PNG-Dateien ist, dass dank verlustbehafteter Komprimierung erhebliche Speicherplatzeinsparungen erzielt werden können. WebP ist diesbezüglich jedoch noch effizienter und flexibler als JPEG: Es bietet nämlich auch verlustfreie Komprimierung an. Daher sind mehr Speichereinsparungen als mit JPEG möglich und auch bei hoher Kompression sieht WebP besser aus als JPEG.
Google hat auf seiner Developers Seite ein paar Vergleichsbilder zu bieten. Hier kannst du dich selbst von der Bildqualität bei geringer Dateigröße überzeugen.

 

WebP-Dateien öffnen

Dateien im WebP-Format lassen sich leider mit den herkömmlichen Bildbetrachungsprogrammen zur Zeit noch nicht öffnen. Es gibt dennoch Möglichkeiten, Bilder und Animationen im WebP-Format anzuschauen.
Zum einen kannst du das Bild einfach bei Chrome oder Opera in ein offenes Fenster ziehen. Dieser Weg ist allerdings ist nicht sehr komfortabel, vor Allem wenn man mehrere Bilder oder Animationen anschauen möchte.
Eine bequemere Möglichkeit ist das Programm IrfanView. Mit einem Plug-In Paket kann man WebP-Dateien einfach öffnen. Das Programm gibt es aber nur für Windows.

Nachteile von WebP

Aktuell sind noch Tools oder PlugIns notwendig, um ein Bild in WebP umzuwandeln oder zu öffnen. Der größte Nachteil ist aber, dass nicht alle Browser WebP unterstützen und somit auch nicht alle Nutzer die Bilder im WebP-Format sehen können.

Tools zur Umwandlung

Im Folgenden findest du einige Tools, mit denen du Bilder ins WebP-Format umwandeln kannst.

Fazit

WebP ist eine tolle Möglichkeit, Bildgrößen stark zu reduzieren und damit die Ladegeschwindigkeit der Website zu verbessern. Leider wird das Format noch nicht von allen Browsern unterstützt; Safari kann Bilder in diesem Format zum Beispiel nicht anzeigen. Sollte das Format in Zukunft wie JPEG und PNG universell unterstützt werden, ist es auf jeden Fall ein empfehlenswertes Bildformat und daher ein Thema, was verfolgt werden sollte.

Quellen

https://caniuse.com/#search=webp
https://www.ionos.de/digitalguide/websites/webdesign/webp-format/

https://www.pixolum.com/blog/fotografie/webp-das-google-bildformat-fuer-schnellere-websites
https://lautenschlager.de/blog/wie-man-das-webp-format-nutzt/

https://t3n.de/news/google-webp-ganz-einfach-748815/

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