Webdesign

webp dateiformat

Das Bildformat WebP – besser als JPEG und PNG?

Die Ladegeschwindigkeit ist schon seit langer Zeit einer der wichtigsten Faktoren für die Optimierung der Webseite. Suchmaschinen und Besucher nehmen die Ladezeit einer Webseite als Bewertungskriterium – maximal 3 Sekunden wartet ein Nutzer, bevor er die Website wieder verlässt. Komprimierte Bilder sorgen für eine schnellere Ladezeit und sind besonders bei Webseiten mit vielen Bildern unabdingbar. Bilder sind nicht selten in großen Mengen auf Webseiten vorhanden. Der Einfluss dieser auf die Ladezeit wird dabei oft unterschätzt. Mit dem Problem zu großer Bilder hat Google sich befasst und schon im Jahr 2010 ein eigenes, lizenzfreies Bildformat für geringere Ladezeiten präsentiert: WebP. Doch wo genau liegt der Unterschied zwischen WebP und JPEG oder PNG?

Was ist WebP?

Im September 2010 verkündete Google einen neuen Standard für 24-Bit-Grafiken im Web. Die Vorlage für das Format WebP war VP8. Google erweiterte das Format WebP im Laufe der Zeit um mehrere Features, wie die verlustfreie Komprimierung, Transparenz und Animation.

WebP vereint also die beiden größten Vorteile von JPEG und PNG: eine sehr kleine Dateigröße und die Möglichkeit, Transparenzen zu verwenden. Doch leider wird das Format noch nicht von allen Browsern unterstütz. Welcher Browser WebP unterstützt kannst du jederzeit unter https://caniuse.com/#search=webp nachsehen.

Was zeichnet WebP aus?

Das Ziel von WebP ist es, Bilder auf eine möglichst kleine Dateigröße zu reduzieren. Bilder im WebP-Format sind ca. 30% kleiner als Bilder im PNG- oder JPEG-Format mit gleicher Bildqualität.
Während bei PNG die verlustfreie Komprimierungsmethode verwendet wird, ist die Komprimierungsmethode bei JPEG verlustbehaftet. WebP lässt beide Komprimierungsmethoden zu und ist daher sowohl für Fotos als auch für kleine Bilder und Grafiken geeignet.

Im Folgenden sind die Features von WebP kurz und knapp aufgelistet:

  • Verlustbehaftete Komprimierung: basiert auf Keyframe-Codierung von VP8
  • Verlustfreie Komprimierung: baut auf verschiedenen Techniken auf, die die Bilddaten transformieren
  • Transparenz: 8-Bit-Alphakanal kann auch bei verlustbehafteter RGB- Komprimierung genutzt werden
  • Metadaten: WebP kann EXIF- und XMP-Metadaten enthalten
  • Farbprofil: WebP kann eingebettete ICC-Profile enthalten
  • Animationen: WebP ermöglicht Speicherungen von Bildsequenzen

WebP vs JPEG

Der Vorteil von JPEG-Dateien gegenüber PNG-Dateien ist, dass dank verlustbehafteter Komprimierung erhebliche Speicherplatzeinsparungen erzielt werden können. WebP ist diesbezüglich jedoch noch effizienter und flexibler als JPEG: Es bietet nämlich auch verlustfreie Komprimierung an. Daher sind mehr Speichereinsparungen als mit JPEG möglich und auch bei hoher Kompression sieht WebP besser aus als JPEG.
Google hat auf seiner Developers Seite ein paar Vergleichsbilder zu bieten. Hier kannst du dich selbst von der Bildqualität bei geringer Dateigröße überzeugen.

 

WebP-Dateien öffnen

Dateien im WebP-Format lassen sich leider mit den herkömmlichen Bildbetrachungsprogrammen zur Zeit noch nicht öffnen. Es gibt dennoch Möglichkeiten, Bilder und Animationen im WebP-Format anzuschauen.
Zum einen kannst du das Bild einfach bei Chrome oder Opera in ein offenes Fenster ziehen. Dieser Weg ist allerdings ist nicht sehr komfortabel, vor Allem wenn man mehrere Bilder oder Animationen anschauen möchte.
Eine bequemere Möglichkeit ist das Programm IrfanView. Mit einem Plug-In Paket kann man WebP-Dateien einfach öffnen. Das Programm gibt es aber nur für Windows.

Nachteile von WebP

Aktuell sind noch Tools oder PlugIns notwendig, um ein Bild in WebP umzuwandeln oder zu öffnen. Der größte Nachteil ist aber, dass nicht alle Browser WebP unterstützen und somit auch nicht alle Nutzer die Bilder im WebP-Format sehen können.

Tools zur Umwandlung

Im Folgenden findest du einige Tools, mit denen du Bilder ins WebP-Format umwandeln kannst.

Fazit

WebP ist eine tolle Möglichkeit, Bildgrößen stark zu reduzieren und damit die Ladegeschwindigkeit der Website zu verbessern. Leider wird das Format noch nicht von allen Browsern unterstützt; Safari kann Bilder in diesem Format zum Beispiel nicht anzeigen. Sollte das Format in Zukunft wie JPEG und PNG universell unterstützt werden, ist es auf jeden Fall ein empfehlenswertes Bildformat und daher ein Thema, was verfolgt werden sollte.

Quellen

https://caniuse.com/#search=webp
https://www.ionos.de/digitalguide/websites/webdesign/webp-format/

https://www.pixolum.com/blog/fotografie/webp-das-google-bildformat-fuer-schnellere-websites
https://lautenschlager.de/blog/wie-man-das-webp-format-nutzt/

https://t3n.de/news/google-webp-ganz-einfach-748815/


empathisches Webdesign

Empathisches Webdesign – Wie kann Design "empathisch" sein?

Jeder hat schon mal etwas von Empathie gehört. Jeder hat auch eine grobe Vorstellung von der Bedeutung dieses Wortes. Aber was genau hat Empathie mit Webdesign zu tun und warum ist empathisches Webdesign so wichtig? Das erkläre ich dir in diesem Blogartikel.

Was ist Empathie?

Laut dem Anthropologen und Psychologen Paul Ekman gibt es zwei Arten von Empathie.

  1. Die emotionale Empathie beschreibt, wenn du die Gefühle einer anderen Person übernimmst. Du fühlst also, was der andere fühlt (Beispiel: Ein süßes Baby lacht und du muss automatisch mitlachen).
  2. Die kognitive Empathie ist dagegen für Webdesigner wichtig, denn sie beschreibt die Möglichkeit sich in einen Menschen hineinzuversetzen und seine Gefühle und Motive zu verstehen, auch ohne die Gefühle zu übernehmen. Auf diese Weise kann der Webdesigner das Verhalten des Menschen voraussagen und seine Absichten verstehen.

Empathisches Webdesign – Wie integriert man Empathie im Webdesign?

Was hat Empathie also mit Webdesign zu tun? Ein Webdesigner muss den Nutzer einer Website kennen - mit Empathie gelingt es, seine eigenen Motive und Einstellungen auszublenden und sich auf den Nutzer zu konzentrieren.

Ein gutes Beispiel für den Einfluss von Emotionen beim Webdesign ist die Flugbuchung über die Seiten Seat24 und Opodo. 
Wenn du bei Seat24 einen Flug gebucht hast, erscheint ein Hinweis, bevor du deine persönlichen Daten eingeben musst. Nämlich: „Eine gute Entscheidung! Buchen Sie jetzt und Sie werden schon bald unterwegs sein!“
An der gleichen Stelle erscheint bei Opodo der Hinweis: „Bleiben Sie dran! Die Preise können wieder steigen. Sichern Sie sich das Angebot, bevor es weg ist.“

Bemerkst du den Unterschied? Bei Seat24 steigert sich deine Vorfreude auf die bevorstehende Reise, während du bei Opodo eher unter Druck gesetzt wirst und nervös deine Daten eingibst.

Designelemente an der gleichen Stelle mit der gleichen Funktion können also die unterschiedlichsten Gefühle beim Nutzer hervorrufen - je nachdem, wie du sie gestaltest. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass man sich als Webdesigner in die Lage des Nutzers hineinversetzt und sich fragt, wie das jeweilige Element an dieser Stelle auf einen selbst wirken würde. So vermeidest du negative Gefühle und ein mögliches Verlassen der Website.

Du solltest dafür sorgen, dass der Nutzer sich wohl fühlt und seine Erwartungen erfüllt werden.

Die Definition für „Empathisches Design“ lautet also:

Empathisches Design ist ein nutzerzentrierter Design-Ansatz, welcher die Gefühle des Nutzers gegenüber einem Produkt in den Vordergrund stellt.

Wann ist eine Website empathisch?

Der Nutzer kommt zuerst - diese Einstellung musst du einnehmen, wenn du mit dem Design einer Website beginnst.
Selbst eine gut funktionierende Seite kann vom Empathie-Ansatz profitieren. Es ist ratsam, sich darüber zu informieren, was deine Kunden brauchen und sich in die Lage des potentiellen Kunden zu versetzen und „hinter das Marketing zu schauen“.

Es gibt einige konkrete Elemente, die beim empathischen Design zum Einsatz kommen:

Hilfe anbieten – empathisches Webdesign

Der Aspekt des Helfens ist ein zentrales Element des empathisches Webdesign. In einem echten Geschäft wirst du schließlich auch Personal finden, welches dir im Notfall helfen und dich beraten kann. Genau so sollten auch Nutzer auf deiner Website bei Bedarf beraten werden können. Mit unserer Agentur für Webdesign in Kassel liefern wir Ihnen ein empathisches Webdesign.

Entweder du integrierst einen Live-Chat, der von Mitarbeitern geführt wird, oder du verwendest einen Chatbot. Chatbots basieren auf künstlicher Intelligenz und sind rund um die Uhr verfügbar. Die virtuellen Assistenten können Nutzern dabei helfen, zu finden was sie suchen.

Eine weitere Möglichkeit, dem Nutzer zu helfen, besteht in der Augmented Reality. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Seite von Mister Spex, auf welcher Nutzer ein Foto von sich hochladen können, um dann verschiedene Brillenmodelle aufzuprobieren - und sich dann leichter entscheiden zu können.

IKEA bietet unter anderem eine App an, mit welcher sich die Möbelstücke direkt in der Wohnung anzeigen lassen. Diese Möglichkeiten vereinfachen dem Nutzer die Kaufentscheidung und machen einen Kauf somit wahrscheinlicher.

Menschlichkeit – empathisches Webdesign

Ein weiterer wichtiger Faktor für empathisches Webdesign ist Nahbarkeit. Lasse deine Nutzer merken, dass die Website von Menschen gemacht ist. Dies gelingt beispielsweise durch individuelle Texte oder kleine Interaktionen, die den Nutzer zur Conversion führen.

Wenn der Nutzer ein Formular falsch ausfüllt oder ein anderer Fehler auftritt, solltest du nicht generische Ausrufezeichen oder Warnhinweise verwenden.
Formuliere lieber selbst Sätze wie: „Oh nein! Das hat leider nicht geklappt! :(„ um den Nutzer in der Situation der Frustration oder Enttäuschung abzuholen. So erhöhst du die Chancen, dass er er noch einmal probieren möchte.

Auch Fehlerseiten für nicht gefundene Seiten können menschlich gestaltet werden. Vermeide langweilige 404-Fehlerseiten und zeige Mitgefühl.
Etsy schreibt zum Beispiel:

„Herrje! Leider konnten wir die Seite nicht finden, nach der du suchst.“

Direkt darunter befindet sich ein Suchfeld, welches den Nutzer animiert, noch einmal zu suchen.

Selbst wenn der Nutzer die Website verlassen möchte, kannst du menschlich wirken. Integriere Pop Ups, die dem Nutzer sagen: „Warte, geh nicht!“ Oder „Kannst du uns helfen, besser zu werden?“ Dies wirkt viel persönlicher als „Bewertung hinterlassen“.

Der Faktor der Menschlichkeit ist übrigens auch für Sprachassistenten enorm wichtig. Nicht umsonst versucht man Siri, Alexa und co. immer menschlicher wirken und klingen zu lassen.
Sie müssen ebenfalls empathisch wirken, damit wir uns von ihnen helfen lassen wollen.

Vorausdenken – empathisches Webdesign

Entscheidungen bedeuten Energieverlust. Je mehr Entscheidungen ein Nutzer treffen muss, desto wahrscheinlicher ist es, dass er das Nutzererlebnis als negativ empfindet. Wenn du bei Zalando nach einem „roten Pullover“ suchst, wirst du hunderte oder tausende rote Pullover angezeigt bekommen. Die wenigsten haben Lust, sich alle Pullover anzuschauen und sich dann zu entscheiden.

Daher solltest du überlegen, welche Entscheidungen du dem Nutzer abnehmen kannst. Hier spielt das sogenannte Anticipatory Design eine Rolle - das Anticipatory Design will Optionen reduzieren und Entscheidungen somit vereinfachen oder ganz abnehmen.

Netflix merkt sich beispielsweise, welche Serien du schaust und schlägt dir basierend darauf weitere interessante Serien vor.
Auch Amazon hat den Kaufprozess wesentlich vereinfacht: Durch den „One-Click-Button“ kommt der Nutzer viel schneller ans Ziel.

Der Designprozess

„If I had asked people what they wanted, they would have said faster horses.“

Dieses Zitat von Henry Ford beschreibt das Problem, vor welchem viele Designer stehen. 
Die Nutzer selbst haben sich so an gewisse Dinge gewöhnt, dass ihnen gar nicht in den Sinn kommt, dass es bessere Lösungen geben könnte. 
Aus diesem Grund ist es wichtig - wenn möglich - den Nutzer beim Umgang mit der Website direkt zu beobachten. So fallen Außenstehenden häufig Dinge auf, die Nutzer selbst schon gar nicht mehr wahrnehmen. Befragungen und Gespräche sind ebenfalls gute Methoden, um wichtige Informationen zu erhalten.

Empathy Map

Das Modell der Empathy Map hilft dabei, sich in die Lage des Nutzers hineinzuversetzen. Es besteht aus sechs Fragen, die man sich beantworten sollte:

  1. Was sieht die Person? Dazu zählt auch die Umgebung. Diese Frage hilft dir, zu verstehen, in welcher Situation der Nutzer die Seite betrachtet.
  2. Was hört die Person?
  3. Woran denkt und was fühlt die Person?
  4. Was tut und sagt die Person? Welche Aktionen führt die Person aus? Was schreibt sie im Netz?
  5. Welche Probleme, Sorgen und Bedürfnisse hat die Person?
  6. Welches Ziel verfolgt die Person? Was erwartet sie vom Produkt?

Tipp: Es ist hilfreich aus diesen sechs Fragen auch die Soll-Situation zu bestimmen. Also: Was soll die Person sehen? Was soll sie tun? Und so weiter.

Empatisches Webdesign - ein Fazit

Gutes Design wird heute nicht mehr bloß an Ästhetik gemessen. Vielmehr geht es darum, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen und durch empathisches Denken die Bedürfnisse zu befriedigen.
Designer sollten sich dafür Zeit nehmen und den Nutzer wirklich kennen lernen.


webseiten

Erfolgreiche Webseiten damals vs heute – die Entwicklung von Amazon, Apple & Co.

Habt ihr euch schon mal gefragt, wie Webseiten früher, ganz am Anfang aussahen? Mit der Wayback Machine ist es möglich, eine kleine Zeitreise durch das Internet zu machen und sich die Anfänge aller Webseiten anzuschauen.

In diesem Artikel zeige ich euch die 8 der größten und bekanntesten Webseiten im Vergleich: Früher vs. Heute! Bewegt einfach den Slider zwischen den beiden Bildern und seht, wie sich die Webseiten verändert haben.

Amazon

Starten wir mit Amazon. Amazon wurde 1994 von Jeff Bezos, einem Computerwissenschaftler, gegründet. Ursprünglich war Amazon eine Plattform für den Verkauf von Büchern. Mittlerweile ist auf der Plattform fast alles erwerbbar und Amazon beschäftigt fast 34.000 Mitarbeiter. Der Gewinn liegt bei über 30 Milliarden Euro.

Hier ist zunächst der direkte Vergleich: Amazon 1999 vs Amazon 2018!

Im Vergleich fällt auf, dass Amazon 1999 viel mehr Elemente auf der Startseite platziert hat. Links ist eine gelbe Seitenleiste mit einer Suche, einer Kategorieauswahl und Links zu Unterseiten.
Rechts befinden sich zwei Boxen mit Buchempfehlungen. Die Homepage hat sich also im Laufe der Jahre ständig weiterentwickelt bzw. entwickelt sich weiter.

In der Mitte der Seite werden 4 Bücher aus unterschiedlichen Kategorien mit einem kurzen Text vorgestellt.

Das Menü beinhaltet zwei verschiedene Suchoptionen („suche“ und „blättern“) und drei Kategorien. Aus heutiger Sicht ist das Menü extrem verwirrend und undurchdacht, da man als Nutzer unter anderem nicht weiß, was genau sich hinter dem Menüpunkt „blättern“ verbirgt. Die Suchfunktion doppelt sich dadurch, dass es die Suchleiste schon in der linken Seitenleiste gibt. Es wird auch nicht ersichtlich, warum in der Mitte der Seite genau diese vier Bücher angezeigt werden. Sind es Empfehlungen, Neuerscheinungen oder zufällig ausgewählte Bücher?

Im Vergleich wird darüber hinaus deutlich, dass das Text-Bild-Verhältnis sich extrem geändert hat. Auf der Seite von 1999 sind auf den ersten Blick nur 8 kleine Bilder zu erkennen. Auf der heutigen Seite dagegen, fallen einem als ersten die vielen großen Bilder ins Auge. Text gibt es hier nur noch in Form von Überschriften. Auch die Seitenleiste und Boxen sind verschwunden, was aufgeräumter wirkt und den Nutzer nicht ablenkt.

Auffällig ist außerdem, dass es damals wie heute keine auffälligen Call To Actions auf der Startseite gibt. Man fordert den Nutzer auf der Startseite an keiner Stelle dazu auf, eine bestimmte Aktion wie einen Kauf durchzuführen. Lediglich ein kleiner Anmelden-Button erscheint heute in der oberen rechten Ecke, der aber neben den vielen Bildern kaum auffällt.

Ebay

Weiter geht es mit der ersten Plattform, die es Privatpersonen ermöglichte, ihre Sachen per Auktionen zu verkaufen. Ebay wird durch Werbeanzeigen finanziert und macht damit über 8 Milliarden Euro Gewinn. Mittlerweile beschäftigt Ebay über 27.000 Mitarbeiter.

Auch hier wieder der direkte Vergleich: Ebay 2000 vs Ebay 2018!

Auch hier fällt auf, wie überladen die frühere Website im Vergleich zur heutigen ist. Viele unterschiedliche Farben, Icons, Bilder, Formen und Schriften machen die Seite sehr unübersichtlich und aus heutiger Sicht alles andere als nutzerfreundlich. Als Nutzer weiß man gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll.

Es gibt unzählig viele Buttons und Optionen. Noch über dem Logo gibt es quasi das erste Menü, direkt darunter neben der Suche das Zweite. Danach folgen verschiedene Empfehlungen, Top-Angebote und Highlights.

Links kann man die Kategorie auswählen und auf sogenannte „Spezialseiten“ gehen. Dadurch dass auch hier kein Button klar hervorgehoben wird, ist kein CTA vorhanden. Als Nutzer weiß man nicht, worauf man zuerst klicken soll.

Genau wie bei Amazon überwiegt auch hier der Textanteil. Heute sind auf der Startseite ebenfalls überwiegend große Bilder zu sehen.

Google

Kommen wir zur der Seite, die wahrscheinlich die meisten von euch sehen, wenn ihr euren Browser öffnet: Google.
Die weltweit größte Suchmaschine wurde 1998 von Larry Page und Sergey Brin gegründet, beschäftigt heute mehr als 55.000 Mitarbeiter und macht einen Gewinn von über 28 Milliarden Euro.

Obwohl Google eine sehr schlichte Seite ist, ist der Unterschied von 1998 zu heute deutlich erkennbar:

Am auffälligsten ist natürlich das Logo. Die Schrift hatte Serifen und durch zwei verschiedene Schatten einen 3D-Effekt. Sonst bestand die Seite wie heute eigentlich auch nur aus drei Elementen: Der Suchleiste und zwei Buttons darunter.
Das Logo und die Buttons wurden im Laufe der Zeit schlichter und einfacher gestaltet.

Facebook

Nun kommen wir zu den Social Media Netzwerken und wir beginnen mit dem wohl bekanntesten und meist genutzten Netzwerk: Facebook. Facebook hat 1,1 Milliarden aktive Nutzer und ist daher eine populäre Plattform für die Schaltung von Werbung. Es wurde 2004 von Mark Zuckerberg gegründet und erreichte im Jahr 2017 einen Umsatz von 41 Milliarden USD. Der Vorgänger von Facebook, den Zuckerberg entwickelte, war eine Art Bewertungsportal für das Aussehen von Frauen namens Facemash.

Zuckerberg lud ohne Erlaubnis der Frauen Fotos von ihnen hoch und die Nutzer sollten die Attraktivität bewerten, indem sie von zwei zufällig angezeigten Fotos die Attktivere wählen. Allerdings hat man aufgrund von Protesten die Plattform nach nur wenigen Tagen deaktiviert.. Kurz danach entwickelte Zuckerberg Facebook.

Hier könnt ihr sehen, dass Facebook früher sogar nur für Studenten gedacht war:

Das Logo und die Farben haben sich im Gegensatz zu den anderen Seiten kaum bis gar nicht verändert. Auf der heutigen Registrierungsseite wurde der Call To Action durch ein Grün hervorgehoben und die Seite ist nicht mehr boxed.

Twitter

Das nächste soziale Netzwerk, welches wir unter die Lupe nehmen, ist der Microbloggingdienst Twitter. In der Liste der meist besuchten Webseiten weltweit landet er auf dem 10. Platz. Gegründet wurde es 2006 von Evan Williams, Jack Dorsey, Biz Stone und Noah Glass. Ursprünglich sollte Twitter ein internes Kommunikationsprojekt für Mitarbeiter der San Franciscoer Podcasting-Firma Odeo sein.

Die Twitter Startseite 2006 und 2018:

Auf der damaligen Startseite von Twitter wird durch Text und kleine Bilder erklärt, was Twitter ist und wie es funktioniert. Das ist auf der heutigen Startseite im Prinzip auch noch so, nur deutlich minimalistischer, großflächiger und ohne Bilder. Das Logo hat man von einem Wortzeichen zu einem Bildzeichen geändert und auch den Blauton kräftiger dargestellt. Die Zweitfarbe Grün hat man komplett aus dem Design genommen. Genau wie bei Facebook ist die aktuelle Startseite Fullwidth.

YouTube

YouTube ist ein 2005 gegründetes Videoportal und ist auf Platz 2 der weltweit meist besuchten Webseiten. Gründer waren die drei ehemaligen PayPal-Mitarbeiter Chad Hurley, Steve Chen und Jawed Karim. 2006 wurde YouTube von Google gekauft. Das erste Video hieß übrigens "Me at the zoo" und wurde von Gründer Jawed Karim selbst hochgeladen.

YouTube 2006 vs YouTube 2018:

Das Menü war anfangs horizontal und mit einzelnen Tabs gestaltet. Vorgeschlagene Videos wurden hauptsächlich untereinander mit Videoinformationen daneben dargestellt. Heute befindet sich das Menü in einer linken Seitenleiste. Videos werden deutlich größer und mit weniger Textinformationen dargestellt. Nebensächliche Informationen wie die Bewertung oder Tags sind erst sichtbar, wenn man auf das Video klickt. Farblich nutzt YouTube heute nur noch das Logo-Rot und Grautöne. 2006 wurde im Menü auch noch ein helles blau verwendet.

Wikipedia

Zu guter letzt schauen wir uns die größte Online Enzyklopädie an: Wikipedia. Wikipedia wurde 2001 von Jimmy Wales gegründet; mit dem Ziel eine hochwertige und frei zugängliche Enzyklopädie zu schaffen. Die Website finanziert sich ausschließlich durch Spenden. Wikipedia ist wohl die Seite, die sich im Laufe der Jahre am wenigsten verändert hat.

Wikipedia 2002 vs Wikipedia 2018:

Hier hat sich hauptsächlich die linke Seitenleiste und das Menü im oberen Bereich verändert. Außerdem hat man im Laufe der Jahre ein Inhaltsverzeichnis in die Artikel integriert, sowie eine Box mit den wichtigsten Fakten auf der rechten Seite. Die Schriftart kann man von einer mit Serifen auf eine serifenlose Schrift ändern.

Apple

Apple wurde schon 1976 von Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne gegründet. Im letzten Jahr lag der Umsatz bei fast 230.000 Milliarden USD und die Mitarbeiterzahl bei 123.000.
So sah die Website des heute wertvollsten Unternehmens der Welt 1997 aus:

Apple hatte damals noch das bunte Logo und auf der Webseite hauptsächlich ein dunkles Rot. Fotos gab es keine, lediglich kleine Grafiken und Illustrationen. Am meisten Platz nimmt eine Art "News-Bereich" ein, in welchem man über Links zu bestimmten Produkten kommen kann.

Die Webseite heute ist der komplette Kontrast. Alles was man sieht sind riesige hochqualitative Fotos von Apple Produkten auf schwarzem Hintergrund, darüber jeweils der Produktname, ein kurzer Slogan und die Möglichkeit auf weitere Infos oder das Produkt direkt zu kaufen. Das horizontale Menü setzt sich dezent in einem dunklen Grauton ab.

Fazit zu der Entwicklung der Webseiten

Es gibt einige Aspekte, die sich im Laufe der Jahre auf fast allen Seiten geändert haben. Beispielsweise wird der Text-Anteil immer weniger - die Menschen sind faul geworden und wollen nicht viel lesen, sondern so schnell und einfach wie möglich Informationen erfassen.

Viele große Bilder eignen sich daher um Informationen schnell zu kommunizieren und die Webseiten gleichzeitig übersichtlicher zu gestalten. Mit der Reduzierung auf das Wesentliche kann man dafür sorgen, dass sich die Nutzer intuitiv auf den Webseiten zurechtfinden und sich nicht von einer Vielzahl an Elementen ablenken lassen. Deshalb sollte die Webseite bzw. Homepage ständig optimiert werden und auf den neuesten Stand gebracht werden.

Formen und Farben wurden reduziert. Das macht die Webseiten schlichter und weniger chaotisch und unübersichtlich. Dem Nutzer kann man es somit einfach machen, sodass er auf der Webite schnell genau das findet was er sucht.

Effekte wie Schatten und Verläufe gelten heutzutage als nicht mehr modern. Darüber hinaus fällt auf, dass früher häufiger Serifenschriften zum Einsatz kamen. Heute findet man dagegen öfter serifenlosen Schriften.

Auch die Anzahl der Inhalte wurde reduziert, sodass die Nutzer nicht mit zu viele Informationen überfordert werden und die Seite eventuell wieder verlassen.
Ingesamt wird alles sehr viel großflächiger und übersichtlicher angelegt.

Ich hoffe euch hat die kleine Zeitreise zu den Anfängen des Internets gefallen!


5-landing-page-fehler-die-deine-chancen-auf-conversion-verhindern

5 Landing Page Fehler, die deine Chancen auf Conversion verhindern

Die sogenannte Landing Page (zu deutsch „Landeseite“) ist ein zentraler Teil von jeder Inbound-Marketing-Strategie. Wenn Internetnutzer auf deiner Seite landen, hast du nur ein paar Sekunden, um ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen und deine Conversion zu steigern. Im Grunde entscheiden die Nutzer über den Erfolg oder das Scheitern deines Geschäfts.
Während es ziemlich einfach ist, Landingpages zu erstellen ohne zu wissen wie man kodiert, sind Conversions immer noch ein hart umkämpftes Gebiet für die meisten Online-Marketer. Es macht sich also bezahlt zu wissen, was eine schlechte Landingpage ausmacht und wie man fundamentale Fehler auf Landingpages vermeidet.

Es gibt viele Gründe warum deine Website-Besucher sich nicht dazu entscheiden, deine Produkte zu kaufen oder deine Formulare auszufüllen. Aber immerhin kannst du dir sicher sein, dass es nicht aufgrund deiner Landingpage ist, wenn du die folgenden Fehler vermeidest.

Zu komplizierte Formulare

Wenn jemand auf deiner Landingpage landet, ist er meistens erst in der Wahrnehmungs-Stufe der Customer Journey. Das bedeutet, dass er gerade erst beginnt zu verstehen, dass es ein Problem oder eine Herausforderung gibt, die er mit deiner Hilfe lösen muss. In dieser Phase werden die Nutzer wahrscheinlich kaum Wissen über deine Marke oder dein Angebot besitzen. Sie suchen bloß Antworten und Informationen. Dies ist definitiv der beste Zeitpunkt, ihnen einen kleinen Anreiz zu bieten, wie ein kostenloses e-book oder einen nützlichen kostenfreien Download. Aber verkompliziere das Angebot nicht durch ein unnötig langes Anmeldeformular.

Selbst wenn du das beste e-book der Stadt anbietest, wird es niemand lesen, wenn man dafür erst ein komplexes Formular ausfüllen muss, welches jede Information außer deine Blutgruppe fordert. In dieser frühen Phase der „Marke-Verbraucher-Beziehung“ hast du noch nicht das Recht dazu, so neugierig zu sein.
Denke daran, dass der Website-Besucher automatisch sehr vorsichtig mit seinen Informationen umgeht und dass du an diesem Punkt nur ihren Namen und ihre E-Mail-Adresse brauchst. Wenn du ein Popup-Formular auf deiner Landingpage integrierst, stelle sicher, dass du nur nach diesen beiden Dingen fragst.
Nur ihre E-Mail-Adresse zu besitzen eröffnet dir viele weitere Möglichkeiten, die Conversion und die Beziehung zu fördern. Also fange klein an. Eine Beziehung aufzubauen braucht Zeit, sowohl im echten Leben als auch in der digitalen Welt.

Selbstverherrlichende Sprache

Eine Landingpage sollte überzeugen. Diese Überzeugung erreichst du nicht, indem du betonst wie toll deine Marke ist. Es geht darum, wie dein Angebot den Nutzer bereichern und sein Leben einfacher machen kann. Und wenn dies richtig gemacht wird, wird es subtil und dezent vermittelt.
Es ist nichts falsch daran, selbstbewusst zu sein, trotzdem gibt es dir nicht das Recht, jeden Superlativ des Planeten zu verwenden. Denn das ist kein Selbstbewusstsein, sondern bloß ein leeres Versprechen. Verwende eine klare, prägnante Sprache - besonders in deinen Call-To-Action Buttons, um mit deiner Zielgruppe zu harmonisieren. Zu viele Adjektive oder Präpositionen wirken nicht überzeugend und eingebildet.

Hier ein Beispiel:

1: Es ist wirklich so einfach! Lerne, wie wir deine Art und Weise anderen zu begegnen, verändern können.

2: Wir haben uns bemüht, die alltäglichen Herausforderungen in dem schwierigen Prozess, eine selbstbewusstere Person zu werden, zu beseitigen. Erfahre mehr darüber, wie du dein Selbstbewusstsein stärken kannst, indem du dich auf unseren einfachen achtstufigen Prozess verlässt.

Siehst du den Unterschied? Das erste Beispiel ist souverän und authentisch. Das zweite Beispiel ist verwirrend und langatmig.

Typische Call-To-Actions (CTA)

Wusstest du, dass es tausende, vielleicht Millionen Call-To-Actions gibt, die die Leute einfach dazu auffordern, zu „klicken“, „fortzufahren" oder zu „downloaden“?
Es scheint wie ein kleines Detail, aber die Worte, die du verwendest, können den User wirklich beeinflussen. Wenn du klassische CTAs verwendest, erwarten die Nutzer nicht unbedingt einen Mehrwert.
Wenn du aber eine konkrete Sprache benutzt, bekommen die Nutzer eine Idee von dem, was sie erwartet und was als nächstes passiert. Erwartungen sind ein entscheidender Teil der Marken-Verbraucher-Beziehung.
Ungenau zu sein oder sich zu kurz zu fassen kann die Meinung der Nutzer ändern. Also korrigiere deine CTAs und sei konkreter.
Hier sind ein paar Beispiele:

Lese dein ebook!
Erlebe das Programm!
Bring mich dorthin!

Fehlender Kontext

Um eine solide und gut optimierte Landingpage zu erstellen musst du in Betracht ziehen, wie die Nutzer dort gelandet sind. Haben sie sich von den Social Media Kanälen zu der Seite durchgeklickt? Oder durch die eigene Suche nach etwas? Oder vielleicht durch eine Werbeanzeige?

Den Ursprung zu verstehen erlaubt dir zu schlussfolgern, in welcher Phase sich die Verbraucher in der Customer Journey befinden und wie vertraut sie mit deiner Marke sind.
Wenn du eine Landingpage benutzt, welche gut für ein beliebtes Keywords rankt, dann wird die Mehrheit deines Traffics wahrscheinlich von Google oder anderen Suchmaschinen kommen. Du kannst daraus schlussfolgern, dass die Nutzer eine Antwort zu einem Problem suchen und deswegen wahrscheinlich nicht vertraut mit deiner Marke sind. Dies zu wissen bedeutet, dass du eine relevantes Angebot wie ein ebook anbieten kannst.

Einer der größten Fehler, die gemacht werden, ist es die Landingpage mit bezahlter Werbung zu füllen, die die Möglichkeit bieten, ein Angebot zu erhalten oder eine Demo zu bekommen. Du wirst wissen, ob dieser Ansatz deine Conversions verhindert, indem du einfach die Absprungrate misst.
Eine Landingpage zu haben, die den Kontext und die Customer Journey berücksichtigt, wird der gesamten Qualität deiner Conversions helfen.

Überladenes Design

Wenn du das Design deiner Landingpage optimierst, solltest du immer das konvertierungsorientierte Design im Kopf haben. Der Kernpunkt des konvertierungsorientierten Designs ist, den Nutzer auf eine spezifische Aktion zu fokussieren, die er ausführen soll.
Das bedeutet, einfaches Design und eine selbsterklärende Seiten-Navigation sollten Priorität sein.

Wenn ein Nutzer auf deiner Seite landet, scannt er normalerweise schnell den Text, denn in unserer digitalen Welt stirbt lesen aus. Also muss der Nutzer in diesen paar Sekunden des Scannens wissen, was das Angebot ist und warum es wichtig ist. Dies werden sie nicht herausfinden, wenn die Schrift schwierig zu lesen ist, die Farben zu grell sind, die Formatierung ablenkend ist oder die Überschriften miteinander konkurrieren.
Je einfacher du es für den Nutzer machst, desto besser ist die User Experience und desto wahrscheinlicher werden sie zu Kunden. Bleibe bei deinem Design aber immer deiner Marke treu.

Zusammenfassung

Betrachte deine aktuelle Landingpage und finde heraus, ob einige oder sogar alle dieser Punkte auf deine Seite zutreffen und deine Conversions sabotieren.
Wenn dies so ist, ist es Zeit das zu ändern. Mache deine Veränderungen aber schrittweise, sodass du genau weißt, was davon zu einer besseren Conversion führt. Beobachte deinen Traffic währenddessen.
Wenn du mit den anderen Seiten weitermachst, stelle sicher dass:

Das Formular dem Angebot oder dem Stadium entspricht
die Sprache selbstsicher, aber nicht herablassend ist
CTAs den Klick garantieren
Die Nutzer die Erfahrung machen, die sie erwarten
Der Kontext durchdacht ist
Das Design einfach und klar ist


stockfoto

Stockfotos – Wann ist deren Verwendung sinnvoll und wann nicht?

Stockfotos sind überall und allgegenwärtig. Fast auf jedem Flyer oder Plakat sind sie zu finden: Perfekte und makellose Personen, die dich mit ihren schneeweißen Zähnen anlächeln. Wie sinnvoll die Verwendung solcher Stockfotos wirklich ist und auf welche Dinge du dabei achten solltest, erfährst du in diesem Artikel.

Allgemeines

Zunächst ein paar allgemeine Informationen: Der Begriff „Stock“ bedeutet zu deutsch „Lager“. Dies wird den zahlreichen Stockfoto-Pattformen mehr als gerecht, denn die Fotos werden von professionellen Fotografen massenweise vorproduziert und können danach von Kunden erworben werden.

Sie suchen sich aus den Fotoarchiven das passende Bild aus, um ihre Botschaft visuell zu untermalen. Bekannte Archive sind unter anderem shutterstock, fotolia und istockphoto. Stockfotos sind damit sozusagen das Gegenteil von Auftragsfotos, da sie nicht für einen speziellen Auftrag produziert werden. Es können aber nicht nur Fotografien, sondern auch Grafiken, bearbeitete Bilder und Videos erworben werden.

Stockfotos - Vorteile und Nachteile

Schauen wir uns zuerst einmal die Vorteile der Stockfotos an. Es gibt eine riesige Auswahl an Fotos und Grafiken um die eigenen Flyer, Plakate, Webseiten, etc. zu verschönern, wodurch du sehr flexibel das passende Foto für fast jedes Thema finden kannst.

Zusätzlich kommst du nicht schneller und bequemer an ein thematisch passendes Foto: mit einem Klick kannst du es kaufen, herunterladen und verwenden. Noch dazu ist es meistens günstiger als Fotos von einem Fotografen schießen zu lassen. Auch wenn das alles super einfach und praktisch klingt, solltest du dir gut überlegen, ob der Einsatz eines Stockfotos wirklich sinnvoll ist. Denn es gibt auch einige Nachteile.

Oft wirken Stockfotos nämlich „zu perfekt“ oder stellen die Situationen zu überspitzt dar, was schnell dazu führen kann, dass die zu vermittelnde Botschaft durch unpersönliche Bilder nicht authentisch und unglaubwürdig wirkt.

Diese Unglaubwürdigkeit kann durch viele weitere Aspekte entstehen: Dasselbe Model auf unterschiedlichen Fotos in unterschiedlichen Rollen, die Konkurrenz verwendet zufällig das gleiche oder ein ähnliches Foto, zu gut aussehende Menschen und keine Einzigartigkeit, da Stockfotos für die breite Masse produziert werden. Daher ist auch ziemlich leicht zu erkennen, welche Fotos aus Stockarchiven stammen und welche extra für die eigene Agentur oder Firma gemacht wurden.

Stockfotos - sinnvoll oder nicht?
Stockfotos wirken oft gestellt und künstlich

 

Fotograf - Vorteile und Nachteile

Die Vorteile eines exklusiven Fotografen, der im Auftrag Fotos produziert, liegen genau bei den Schwachstellen der Stockfotos. Authentische Fotos, die glaubwürdig erscheinen, individuell auf die Person oder das Unternehmen angepasst. Mit dem Fotografen kann genau abgesprochen werden, welche Botschaft und welche Stimmung die Fotos erzeugen sollen.

Fotos, die genau zur Unternehmenskultur passen, wirst du in den Stockarchiven nicht finden. Das Unternehmen hätte somit kein eigenes „Gesicht“ und die Corporate Identity würde nicht unterstützt werden. Zudem kannst du bei Auftragsfotografien sicher sein, dass kein anderer die gleichen Fotos besitzt, da sie Unikate und somit einzigartig sind. Damit ist eine gewisse Abgrenzung von der Konkurrenz geschaffen.

Die Nachteile wiederum liegen bei den Vorteilen der Stockfotos. Ein exklusives Fotoshooting ist nicht billig und es dauert eine Zeit, bis dir die Fotos zu Verfügung stehen und du sie verwenden kannst. Zusätzlich zu der Zeit, die du auf die Fotos warten musst, musst du auch den Zeitaufwand für das eigentliche Shooting einplanen.

Worauf du achten solltest

Worauf solltest du also achten, wenn du Stockfotos verwenden möchtest? Sie sollten möglichst authentisch aussehen; also wähle am besten keine Topmodels aus, sondern Menschen, die auch der Zielgruppe am ähnlichsten sind und zum Unternehmen passen.

Außerdem solltest du Stockfotos nur dann verwenden, wenn du sie auch wirklich benötigst und nicht als schönen „Lückenfüller“. Das Foto sollte die Botschaft, die du vermitteln möchtest, unterstützen, also möglichst aussagekräftig sein, und nicht davon ablenken. Eine gute Methode ist es darüber hinaus einfach mal selbst zu überlegen: Würde mich dieses Foto ansprechen und überzeugen? Denn schlussendlich ist es wichtig, ob das Bild Vertrauen erzeugt.

Ein weiterer Punkt, den du beachten solltest, sind die Lizenzen, denn nicht alle Fotos sind lizenzfrei. Du erwirbst beim Kauf nicht das Foto an sich, sondern die Nutzungsrechte. Die Lizenzen geben vor, für welchen Zweck und wie lange man das gekaufte Fotos verwenden darf.

Einem extra engagierten Fotografen kannst du einfach mitteilen, wofür du die Fotos verwenden möchtest und er verkauft dir die entsprechende Lizenz. Bei den Stockarchiven musst du selbst darauf achten, die richtige Lizenz zu kaufen - die falsche Lizenz kann dann entweder zu teuer sein oder du kaufst eine „zu eingeschränkte“ Lizenz, sodass dich die Stockfoto-Agenturen abmahnen oder sogar verklagen können, da du ihre Fotos eventuell unrechtmäßig verwendest. Dies kann sehr hohe Kosten zur Folge haben.

Knifflig wird es zum Beispiel, wenn du das erworbene Stockfoto auf Facebook oder Instagram hochladen möchtest. Wenn du dies tust, übergibst du das gesamte Nutzungsrecht nämlich an den Anbieter der entsprechenden Social Media Plattform.

Fazit

Stockfotos sind im Vergleich zu individuell angepassten Fotos eine schnelle, günstige und bequeme Möglichkeit um deine Werbemedien zu verschönern. Es kommt im Endeffekt darauf an, was du bewerben möchtest. Möchtest du bloß etwas thematisch mit einem Bild unterstreichen, zum Beispiel in einem Blogartikel, sind Stockfotos eine gute Wahl.

Möchtest du allerdings dein einzigartiges Produkt oder deine Mitarbeiter und die Persönlichkeit dahinter vermarkten, ist der Einsatz von Stockfotos eher selten zu empfehlen, da sie oft weder individuell noch aussagekräftig sind. In diesen Aspekten können sie nämlich nicht mit professionellen Fotos vom Fotografen mithalten. Denn besonders Fotos tragen einen großen Teil zur Repräsentation deines Unternehmens bei - ein Bild sagt eben mehr als tausend Worte.


Die erfolgreiche Gestaltung von Pop Ups

Die erfolgreiche Gestaltung von Pop Ups – so funktioniert's

Alle Spezialisten werden dir sagen: Du brauchst E-Mail-Adressen. Und davon viele. Und wie kommst du über deine Website am leichtesten an diese Menge an E-Mail-Adressen?
Mit schönen und perfekt gestalteten Pop Ups. Bevor ich dir erkläre, wie man diese Pop Ups erfolgreich gestaltet, musst du verstehen, was genau du als Webseiten-Inhaber mit deiner digitalen Plattform tun kannst.

Aufgabe des Pop Ups – Sammle E-Mail-Adressen

Warum sind E-Mail-Adressen überhaupt so wichtig? Die meisten digitalen Strategen werden dir sagen, dass eine der ersten Dinge, die du tun solltest, darin besteht, Pop Ups auf deiner Website zu installieren, um möglichst viele E-Mail-Adressen zu sammeln. Warum?

Weil der Moment, in dem die User dir ihre E-Mail-Adresse durch das Ausfüllen eines Pop Up Fensters geben, auch der Moment ist, in dem sie dir ihre Identität geben – aus deiner Sichtweise. Pop Ups und das Sammeln von E-Mail-Adressen machen es dir möglich, anonyme User in reale Personen mit realen Namen und einer E-Mail-Adresse zu verwandeln.

Bevor sie dir ihre Adresse geben, sind deine Website-Besucher bloß ein Teil von der großen Masse an zahlreichen Daten, die du in deinem Google Analytics Account siehst. Sie sind anonym. Erst wenn du ihren Namen und ihre E-Mail hast, werden sie dir bekannt. Mit einer Liste an E-Mails gibt es eine Menge erstaunlicher Dinge, die du tun kannst.

Zum Beispiel kannst du mit Pop Ups:

und vieles mehr. Die Liste ist scheinbar endlos. Und der Umsatz versteckt sich in deiner Liste von E-Mail-Adressen.

E-Mails sind mehr als sehr beliebt: sie sind Teil unseres täglichen Lebens. Im Durchschnitt werden täglich mehr als 20 Milliarden Mails versandt. Ob du nun einen Blogartikel postest oder ein neues Produkt anbietest: die Menschen auf deiner Mail-Liste sind die Ersten, die davon erfahren werden.

Die E-Mail ist bei Weitem das effektivste Marketinginstrument. Laut einer Studie bekommst du für jeden Euro, der in E-Mail-Marketing investiert wird, ungefähr 40€ zurück. Das lohnt sich.

Aber es ist nicht so leicht, wie es sich anhört.

Inhalte von Pop Ups

Im Durchschnitt sehen die Menschen nämlich bis zu 247 Marketing-Botschaften online: Aus offensichtlichen Gründen wird eine große Menge dieser Werbung ignoriert und bleibt unbeachtet. Das E-Mail-Postfach überläuft immer mehr und als Konsequenz werden die Leute achtsamer, wem sie ihre Mailadresse geben.

Wenn du möchtest, dass deine Website-Besucher ihre Mailadresse hinterlassen und hinterher mit den E-Mails interagieren, muss der Inhalt deiner Pop Ups passen. Er muss perfekt sein.

Dies beginnt schon bei der Wahl des Formats. Es gibt 4 Hauptformate:

  • Fullscreen Pop Ups, die über den Seiteninhalt sliden („Willkommensmatte“)
  • Top Banner: ein kleiner Banner, der ganz oben auf der Seite erscheint
  • Slide-In-Box: eine kleine Box, die von unten oder von der Seite auf die Seite slided
  • Und eine Pop Up Box, die mittig vom Bildschirm über dem Inhalt erscheint

Diese Formate können auf unterschiedliche Art und Weise verwendet werden: Auf der Homepage, wenn man an einem bestimmten Punkt auf der Seite entlangscrollt, wenn man mit der Maus über ein Objekt fährt oder wenn man eine bestimmte Zeit auf der Website verbringt. Die Möglichkeiten sind zahlreich.

Überraschenderweise wird das sogenannte „Verlassen-Pop Up“ unterschätzt. Wenn der Internetnutzer beschließt, die Seite zu verlassen, hast du die Möglichkeit ein Pop Up erscheinen zu lassen, sodass sie sich schlussendlich entscheiden, doch noch länger auf deiner Seite zu bleiben und nicht zur Konkurrenz oder auf eine andere Seite zu wechseln. Statistiken zeigen, dass Online Marketer eine Steigerung von 3% auf 18% der Besucher, die später Interessenten oder Käufer werden, erwarten können.

Design von Pop Ups

Das Hauptkriterium deines Designs sollte nicht die Schönheit sein, sondern die Conversion Rate. Die Statistiken zeigen, dass heutzutage nicht die schönsten und individuellsten Designs am besten funktionieren, sondern die Einfachsten. Wenn du sehr schöne Designs und sehr einfache Designs testest, wirst du feststellen, dass Letztere oft besser konvertieren. Eine einfache geometrische Form, eine gewöhnliche Farbe, einige Worte und ein simpler „Call-To-Action“-Button.

Die Auswahl zu reduzieren ist darüber hinaus die beste Taktik, den Nutzer dazu zu bringen, eine Auswahl zu treffen. Je weniger Auswahlmöglichkeiten es gibt, desto eher wird er eine Wahl treffen. Das ist logisch: Wir Menschen müssen massenweise Informationen verarbeiten. Wenn man nun ein einfaches Format, ein schlichtes Design und einen einfachen Text erstellt, wird man dem Nutzer bei der Entscheidungsfindung helfen. Du machst es ihm schließlich einfach.

Es ist zudem wichtig, das Design deiner Zielgruppe anzupassen. Laut Umfragen sind Pop Ups eine der drei meist gehassten Werbeformen, neben Telefonanrufen und Videos, die automatisch abgespielt werden. Das richtige Design ist also sehr wichtig, wenn du deine Websitebesucher nicht vergraulen möchtest.

Auch bezüglich der Texte gilt: Einfachheit wird bessere Ergebnisse erzielen als Komplexität. Versuche, deinen Call-To-Action Button so zu beschriften, dass er den Wert deines Unternehmens vermittelt.

Beispielsweise so:

„Ja, ich möchte lernen wie man einen Shop eröffnet“

oder:

„Ja, ich möchte dein E-book lesen“

Tipps für Deine Pop Ups

  • Wähle deine Worte so sorgfältig aus, wie ein Schriftsteller es tun würde.
  • Schreibe einflussstarke Begriffe ruhig komplett groß – zum Beispiel ist das Wort „kostenlos“ eins der stärksten Worte. Ein einzelnes Adjektiv oder Verb kann die Konvertierungsrate komplett verändern.
  • Probiere ruhig verschiedene Worte aus, bis du die perfekte Kombination aus Wörtern gefunden hast.

Gutes Marketing hat insgesamt viel mit Psychologie und Menschenkunde zu tun. Der beste Weg, um zu verstehen wie Pop Ups gestaltet sein müssen, sodass sie funktionieren, ist die kognitive Wahrnehmung zu verstehen. Denn diese erklärt wie Menschen denken, reagieren, sich verhalten, reden, Entscheidungen treffen, etwas kaufen und leben. Und wann sie deinen Newsletter abonnieren.

Und zu guter Letzt: Vergiss niemals, dass die Besucher deiner Website Menschen sind. Also versuche empathisch zu sein. Frage dich selbst diese einfache Frage:

Was denken die Leute wirklich, wenn sie die erstellten Pop Ups sehen?


Projektmanagement bei Webdesign-Projekten

Projektmanagement bei Webdesign-Projekten – so läuft es ab!

Ein Projekt ist eine einmalige komplexe Aufgabe, welche innerhalb eines festen Zeitrahmens mit mehreren Personen erledigt werden soll – das erfordert Projektmanagement. Dabei wird ein klares Ziel vorgegeben und dem Projekt sind gewisse (finanzielle und personelle) Rahmenbedingungen gesetzt.

In unserer Agentur beschäftigen wir uns jeden Tag mit unterschiedlichen Projekten und wie immer wenn mehrere Menschen zusammenarbeiten ist eine detaillierte Planung ein absolutes Muss. Denn Kunden, Entwickler, Redakteure und Designer müssen koordiniert werden, um das Projekt erfolgreich abschließen zu können. Dies gilt auch für Webdesign-Projekte, aus diesem Grund beziehe ich mich in diesem Artikel auf Projektmanagement bei Webdesign-Projekten.

Warum ist Projektmanagement bei Webdesign-Projekten von Bedeutung?

Kein Projekt ist wie das Andere, dies gilt auch bei Webdesign-Projekten, denn jedes dieser Projekte stellt unterschiedliche Anforderungen an die Vorbereitung und Umsetzung. Außerdem entwickelt sich die Online-Branche in einem ungeheurem Tempo, so kennt auch Webdesign keinen Stillstand. Ständig ist man Trends, neuen Entwicklungen, Techniken und Softwareversionen ausgesetzt. Um in diesem schnelllebigen Feld nicht den Überblick zu verlieren ist ein gutes Projektmanagement von besonderer Bedeutung.

Darüberhinaus ist es schwierig kreative Arbeiten zu standardisieren. Auch eine Automatisierung ist durch die Schnelligkeit der Entwicklungen und Trends nur begrenzt möglich, denn viele der Arbeiten müssen manuell und individuell ausgeführt werden.

Ein weiterer Punkt ist die Komplexität von Online-Projekten, denn diese müssen richtig eingeschätzt werden, sonst führt dies nicht nur zu Frustration beim Kunden, sondern auch beim eigenen Team. Die richtige Einschätzung kann durch eine genaue Absprache mit dem Kunden (Stichwort Lastenheft) erfolgen, woraus auch die Konzeption und die Planung entsteht.

Für die Technik wie auch für das Personal muss jede Agentur entscheiden: outsourcen oder selber machen? Können die vorhandenen Mitarbeiter die Website selbst umsetzen oder sollen die Arbeiten oder Teile davon outgesourct werden?

Projektmanagement - Das Projektdreieck

Wie in jedem Projekt kann man auch bei der Webkonzeption das magische Dreieck anwenden. Dieses besteht aus drei Variablen, die miteinander in Beziehung stehen und nach denen sich die gesamte Planung, Umsetzung und Ausrichtung des Projektes richtet.

Projektmanagement_1 2

 

Mann sollte diese drei Variablen möglichst in Balance halten. Wenn einer dieser drei Faktoren verändert wird, wirkt sich dies unmittelbare auf die beiden anderen Faktoren aus. Der Kunde möchte natürlich am liebsten alles: Topqualität, zu günstigen Preisen und möglichst schnell. Dies ist in der Praxis nicht umsetzbar, denn es wäre für den Webdesigner nicht rentabel.

Der Projektmanager sollte unbedingt die drei Faktoren des Projektdreiecks (Kosten, Qualität und Zeit) verinnerlichen. Nur dann kann das Projekt erfolgreich werden. Denn egal welche Entscheidungen er trifft, es wirkt sich fast immer auf eine dieser drei Dimensionen aus.

Projektmanagement_2

Die Aufgabe des Projektmanager liegt darin diese drei Faktoren im Auge zu behalten. Er muss alle Aufgaben und Informationen, sowie Beteiligte und Ressourcen koordinieren und die Qualität überprüfen. Zuvor müssen dies Inhalte dieser drei Variablen verbindlich festgelegt werden.

Kommt es im Projekt zu Veränderungen oder treten Probleme auf, ist es Aufgabe des Projektmanagers diese mit allen Beteiligten des Projektes und vor allem mit dem Auftraggeber abzustimmen und Prioritäten zu setzen. Dabei muss man die Auswirkungen auf den gesamten Verlauf des Projektes berücksichtigen und alle Änderungen klar kommunizieren.

Wie sich diese drei Variable beeinflussen, möchte ich Euch anhand einiger Beispiele demonstrieren:

Projektmanagement Beispiel 1:

Der Kunde wünscht sich mehr Design-Entwürfe und Korrekturrunden (dies kommt häufiger vor als man denkt, da sich viele Kunden intern nicht entscheiden können). Dies ist möglich, allerdings muss man dadurch die Variablen Zeit und Kosten anpassen.

Projektmanagement Beispiel 2:

Das Budget ist beinahe aufgebraucht, dennoch muss die Website fertiggestellt werden. Die kleineren Aufgaben würden noch ins Budget passen, diese genügen aber nicht den Ansprüchen des Auftraggebers. Hierbei entsteht ein Konflikt zwischen Kosten und Leistung.

Projektmanagement Beispiel 3:

Bei einer Website gibt es viele kleine Details, die je nach Zielgruppe verändert, ausgearbeitet oder angepasst werden können. Umso mehr Zeit in die vorherige Analyse reingesteckt wird, umso besser für das finale Ergebnis. Denn die Website wirkt so insgesamt stimmiger. Dafür ist allerdings auch viel Zeit notwendig. Hierbei entsteht ein klassischer Konflikt zwischen Zeit und Leistung.

Allerdings verursacht nicht jede Veränderung Mehrkosten oder einen größeren Zeitaufwand. Viele der kleineren Veränderungen können auch unter Kulanz laufen, dies hängt aber von der Größe und Dauer des Projektes, vom Kunden und vom Gesamtbudget ab.

Um besser auf Veränderungen oder Probleme reagieren zu können, sollte der Projektmanager vor Beginn in Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber eine Prioritätenliste ausarbeiten. Dabei sollte beispielsweise festgelegt werden, ob es wichtiger ist, dass das Projekt bis zu einem gewissen Zeitpunkt steht oder das alle Funktionen reibungslos funktionieren, bevor der eigentliche Launch erfolgt.

Projektmanagement_3

Um ein Webdesign-Projekt erfolgreich abzuschließen, setzt dies viele Fähigkeiten voraus. Der Projektmanager begleitet nicht nur den Kunden durch das Projekt, sondern ist auch für das interne Projektmanagement hinsichtlich der Kommunikation, Planung und Dokumentation zuständig.

Projektmanagement_4

Was benötigt ein Projektmanager für ein erfolgreiches Projektmanagement?

Neben dem Wissen über die eigene Branche ist ebenso das Wissen über das Unternehmen des Kunden erforderlich. Darüberhinaus kommen fachliche Grundkenntnisse und Kenntnisse der gestalterischen und technischen Umsetzung.

Auch für die Planung und Koordination ist der Projektmanager zuständig. Seine Aufgabe ist es alle Informationen zwischen Kunden, Entwicklern, Redakteuren und Designern zu koordinieren und bei Veränderungen Entscheidungen treffen und diese entsprechend auch im Hinblick auf die Ressourcen zu kommunizieren. Außerdem trägt er die Verantwortung über das Projektdreieck.

Auch die Dokumentation ist ein wichtiges Aufgabenfeld des Projektmanagers. Er sollte alle großen Schritte dokumentieren, um den Kunden über den aktuellen Stand des Projektes informieren zu können. Aber auch die Archivierung von Kontaktdaten und Zeitpläne sowie der Schriftverkehr mit dem Kunden sollte festgehalten werden.

Der Projektmanager kann auch für die Qualitätskontrolle zuständig sein oder diese zumindest koordinieren. Eine der wichtigsten Aufgaben ist jedoch die Kontrolle des Zeitplans, denn dieser sollte nicht nur realistisch aufgestellt sein, sondern auch eingehalten werden.

Um ein Projekt erfolgreich abschließen zu können bedarf es mehrerer Fähigkeiten. Schließlich muss man unterschiedliche Faktoren und Personen berücksichtigen und koordinieren. Hat man diese erst einmal verinnerlicht, lassen sich die Planung und Umsetzung beschleunigen.

Aus was sich die einzelnen Phasen eines Projektes in einer Werbeagentur zusammensetzen und was diese beinhalten, kannst du in meinem nächsten Blogbeitrag zu den Projektphasen lesen.


Farbpsychologie

Farbpsychologie – mit der passenden Farbe Deine Conversion optimieren

eine studiFarben führen einen enormen Schwung über unser Verhalten und unsere Emotionen aus. Wenn unsere Augen eine Farbe aufnehmen kommunizieren sie mit einer Region unseres Gehirns, welche aus als Hypothalamus bekannt ist, welche wieder um eine Kaskade von Signalen an die Hirnhangdrüse sendet, bis zum endokrinen System und dann zu den Schilddrüsen. Die Schilddrüsen signalisieren die Freigabe von Hormonen, welche Schwankungen in der Stimmung, Emotionen und daraus resultierendes Verhalten verursachen. Deshalb erkläre ich dir nun, wie du Farbpsychologie einsetzt, um deine Conversion zu optimieren.

Forschungen von QuickSprout haben ergeben, dass 90% der Produktbeurteilung mit Farben zu tun haben. „Farben“, schreibt Neil Patel, sind „85% der Gründe warum du ein bestimmtes Produkt gekauft hast.“ Dies ist ein einfacher Fakt von jeder Webseite, wessen Farbe Conversion beeinflusst.

Das Fazit ist: Nutze die richtigen Farben und du gewinnst.

Was ist Farbpsychologie?

Um die folgenden Tipps wirklich schätzen zu können, profitierst du von ein paar kleinen Informationen über Farbpsychologie.

Farbpsychologie ist die Wissenschaft davon, wie Farben das menschliche Verhalten beeinflussen. Farbpsychologie ist eigentlich ein Bereich des viel größeren Gebiets Verhaltenspsychologie. Es reicht zu sagen, dass es ein sehr kompliziertes Gebiet ist. Skeptiker stehen dem ganzen Bereich der Farbpsychologie eher abweisend gegenüber, aufgrund der Schwierigkeit von Testtheorien.

Meinen Forschungen auf diesem Gebiet, die dieser Artikel vermittelt, fehlen wissenschaftliche Beweise um jede Behauptung zu stützen. Aber dies alleine ist kein Grund die tiefgreifende und unbestreitbare Wirkung zurückzuweisen, welche Farben auf Menschen hat.

Es existieren wichtige Fakten über Farbtheorie die unbestreitbar sind. In einem gleichrangigen besprochenen Zeitschriftenartikel, stellt Satyendra Singh fest, dass es bloß 90 Sekunden dauert bis ein Kunde sich eine Meinung über das Produkt gebildet hat. Und 62-90% dieser Wechselwirkung werden allein durch Farben bestimmt.

Farbpsychologie ist ein unbedingt zu studierender Bereich für Führungskräfte, Büroleiter, Architekten, Gärtner, Köche, Produktdesigner, Verpackungsdesigner, Ladenbesitzer und sogar erwartende Eltern die das Kinderzimmer für den anstehenden Besuch streichen müssen. Farben sind entscheidend. Unser Erfolg hängt davon ab wie wir Farben benutzen.

Farbpsychologie – Wo soll ich Farben benutzen?

Orientieren wir uns in unserem Kontext. Da Farben allgegenwärtig sind, müssen wir verstehen wo du diese Farbhinweise benutzen kannst. Dieser Artikel behandelt das Benutzen von Farben im Webseiten Design. Insbesondere sprechen wir über das Farbschema einer Webseite welches den Farbton von Hero Graphics, Arten von Überschriften, Leisten, Hintergründe, Buttons und Popups beinhaltet.

Im unteren Beispiel benutzt NinjaJump ein grün-gelb-rotes Farbschema in ihrem Logo, Telefonnummer, Video C2A, Menüleiste, Grafiken, Kategorie Menü, Teilrubriken und Seitenleiste. Die Tipps die unten behandelt werden, sind ähnlich anzuwenden – Menüs, Seitenleisten, Farbschema etc.

Farbpsychologie – Die richtige Farbe gekonnt einsetzen

Farben sind eine schwierige Sache. Du musst sie richtig einsetzen, zur richtigen Zeit, mit der richtigen Zielgruppe und für den richtigen Zweck. Zum Beispiel, wenn du Hüpfburgen verkaufst, in denen normalerweise Kinder spielen – möchtest du keine schwarze Webseite benutzen.

Für die Hüpfburgenseite willst du viele helle und leuchtende Farben benutze, wahrscheinlich etwas rot, grün und ein Klecks gelb für als Zugabe. Falls du aber ein Produkt an Frauen verkaufst, möchtest du keine Farbe wie Braun oder Orange benutzen. Vielleicht benutzt L’oreal deswegen schwarz, weiß und violettes Overlay in ihrer E-commerce Homepage.

Mit der passenden Farbpsychologie die Conversion optimieren 03

 

Ich werde dir alle Tipps und Tricks weiter unten erklären. Um erfolgreich beim Wählen der richtigen Farbe zu sein, musst du diese Kernprinzipien befolgen:

Hier sind ein paar Tips, die Profis benutzen, wenn sie es mit Conversion und Farben zu tun haben.

Farb-Tipps die deine Conversion verbessern

 1. Frauen mögen kein grau, orange oder braun. Sie mögen blau, violett und grün.

Die soziologischen Unterschiede zwischen Farbvorlieben ist ein ganzer Zweig der Forschung für sich. Patel hatte recht, als er die von den zwei Geschlechtern bevorzugten und unbeliebten Farben aufzeigte.

Mit der passenden Farbpsychologie die Conversion optimieren 04
Bild von: https://blog.kissmetrics.com/how-colors-affect-conversions/

In einer Untersuchung von Farben und Geschlechtern, erklärten 35% der Frauen blau als ihre Lieblingsfarbe, gefolgt von violett (23%) und grün (14%). 33% der Frauen gaben zu, dass orange ihre am wenigsten gemochte Farbe sei, gefolgt von braun (33%) und grau (17%).

Andere Studien haben diese Ergebnisse bestätigt, und zeigen eine weibliche Aversion gegen erdige Töne und eine Vorliebe für Primärfarben mit Farbstich auf. Schau dir an wie sich das bewährt hat. Fast auf jeder e-commerce Seite, wessen Zielgruppe weiblich ist, wirst du diese Farbpräferenzen bestätigt sehen.

Milani Cosmetics hat einen, im Wesentlichen weiblichen Kundenstamm. Somit, ist dort kein Stückchen orange, braun oder grau auf der Homepage zu sehen:

 

Farbpsychologie-milani

 

Die meisten Leute denken, dass die allgemein favorisierte weibliche Farbe rosa ist. Ist es nicht. Nur ein kleiner Anteil von Frauen geben rosa als ihre Lieblingsfarbe an. Obwohl rosa in der Farbpsychologie Weiblichkeit vermittelt, bedeutet das nicht, dass ansprechend auf alle oder die meisten Frauen wirkt. Benutze andere Farben als rosa – sowie violett, blau und grün – und wahrscheinlich wirst du den Reiz deiner e-commerce Webseite für weibliche Kunden verbessern. Und dies wird, im Gegenzug, deine Conversion verbessern.

2. Männer mögen kein violett, orange oder braun. Männer mögen blau, grün und schwarz

Wenn du an Männer vermarktest, sind dies die Farben die du vermeiden solltest: violett, orange und braun. Stattdessen, benutze blau, grün oder schwarz. Diese Farben – blau, grün und schwarz – sind traditionell mit Männlichkeit verbunden. Trotzdem ist es etwas unerwartet, dass braun keine favorisierte Auswahl ist.

3. Benutze blau um das Vertrauen des Nutzers zu pflegen

Blau ist einer der meist benutzen Farben, aus einem guten Grund. Viele Leute mögen blau. Lies Literatur über blau und du wirst über einige Aussagen wie diese stolpern

  • Die Farbe blau ist eine Farbe des Vertrauens, des Friedens, der Ordnung und der Loyalität. (Quelle.)

  • Blau ist die Farbe des gemeinschaftlichen Amerika und sie sagt „Entspanne… glaube und vertraue mir… habe Vertrauen in das was ich sage!“ (Quelle.)

  • Blau lässt Gefühle wie Gelassenheit und Ruhe aufkommen. Es wird oft als friedlich, ruhig, sicher und geordnet beschrieben. (Quelle.)

Es gibt ein weites Übereinstimmen in der Forschungsgemeinschaft über die psychologischen Effekte der Farbe blau. Seine subtile Botschaft von Vertrauenswürdigkeit und Gelassenheit ist wahr. Du kannst dies auf deiner Webseite und deinen Landing Pages zu deinem Vorteil nutzen.

Das größte Soziale Netzwerk der Welt ist blau. Für Unternehmen, dessen zentrale Werte Transparenz und Vertrauen sind, ist die wahrscheinlich nicht nur ein Zufall.

Farbpsychologie-facebook

 

Für ein Unternehmen, welches Unmengen an Geldsummen von Kunden weltweit transferiert. Es besteht die Chance, dass dies hilft ihre Vertrauenswürdigkeit zu verbessern. Wenn sie z.B. rot oder orange als Farbthema und Branding benutzen würden, würden sie wahrscheinlich nicht dasselbe Level an Conversion haben.

 

Farbpsychologie Paypal

 

Blau ist tatsächlich eine Farbe die ebenso von vielen Banken sehr häufig genutzt wird. Wie zum Beispiel bei CapitalOne, einer großen Internet Bank.

 

Farbpsychologie

Obwohl blau eine vielseitige, tolle Farbe ist, sollte es niemals im Zusammenhang im Essen benutzt werden. Leute die eine Diät gemacht haben, haben oft einen blauen Teller benutzt um sie erfolgreich davon abzuhalten mehr zu essen. Evolutionäre Theorien vermuten, dass blau eine Farbe ist mit der man Gift assoziiert. Es gibt nicht viel Essen, welches blau ist – Blaubeeren und Pflaumen sind somit fast die Einzigen. Somit solltest du niemals blau benutzen, wenn du Essen verkaufen möchtest.

4. Gelb steht für Warnungen

Gelb ist eine Warnfarbe. Daher wird die Farbe gelb für Warnzeichen, Verkehrszeichen, und "frisch-gewischt"-Schilder benutzt.

 

Farbpsychologie

 

Farbpsychologie

 

Es scheint also komisch, dass einige Farbpsychologen gelb als die Farbe der Fröhlichkeit bezeichnen. Business Insider berichtet, dass „Marken gelb benutzen sollten, um zu zeigen, dass sie spaßig und freundlich sind.“ Es gibt die Möglichkeit, dass gelb Verspieltheit ausdrückt. Dennoch, da gelb das Begeisterungszentrum des Gehirns stimuliert, könnte die Verspieltheit nur ein Stadium einer erhöhten Emotion und Reaktion sein, nicht unbedingt pure Freude.

Farbpsychologie ist nah mit Erinnerungen und Erfahrungen verbunden. Also, falls jemand eine sehr erfreuliche Erfahrung mit jemandem mit einem gelben Shirt in einer Fast Food Einrichtung mit gelben Bögen hatte, oder in einem Haus mit gelben Wänden wohnt, dann kann es sein, dass die Farbe gelb durch Erinnerungsassoziationen Freude verursacht.

Einer der meist zitierten Fakten über die Farbe Gelb ist, dass es Babys zum Weinen bringt und Leute wütend macht. Bis heute, habe ich keine Studien gefunden, welche diese Aussage unterlegen, obwohl jeder kein Problem damit hat, dies einfach zu wiederholen.

Ich habe sogar gelesen, dass „die Farbe Gelb Übelkeit verursacht,“ obwohl ich das eher anzweifle.

Falls du eine Studie über quengelnde Babys und wütende Leute, wohnhaft in Häusern mit gelben Wänden, findest, bitte lass es mich wissen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Babys anfangen zu weinen und Leute wütend werden, unabhängig von der Farbe ihrer Wände. Was auch immer die Ursache ist, es scheint wahr zu sein das „gelb das Angstzentrum des Gehirns aktiviert,“ laut einem Bericht eines Farbexperten.

Ein erhöhtes Angstlevel während des Besuchs einer Webseite, kann niemals etwas Gutes sein, es sei denn die Dosierung ist sehr gering gehalten. Somit, kann ein gelber Call To Action ein Hauch von Angst erzeugen, welcher gebraucht wird um sie den erwünschten Call To Action zu klicken.

Benutze gelb in kleiner Dosierung, es sei denn du willst unnötige Angst verursachen.

5. Grün ist ideal für ökologische und Outdoor Produkte

Wahrscheinlich ist die intuitivste Farbverbindung grün – die Farbe vom Freien, öko-freundlichen, Naturellen und der Umgebung. Grün ist im Wesentlichen das chromatische Symbol für die Natur selbst.

Abgesehen von seiner ziemlich offensichtlichen natürlichen Zweideutigkeit, ist grün ebenso eine Farbe die die Kreativität fördern kann. Genannt „the green effect“ hat eine Studie angegeben, dass Teilnehmer häufigere Ausbrüche ihrer Kreativität hatten, als sie mit einem Blitzlicht von grüner Farbe konfrontiert wurden, entgegengesetzt anderer Farben.

Falls der Fokus deiner Webseite irgendwas mit Natur, Umgebung, Organischem oder mit etwas im Freien zu tun hat, sollte grün die Farbe deiner Wahl sein.

Grün hat aber nicht nur mit der Natur zu tun. Grün ist ebenso eine gute Call To Action Farbe, besonders im Zusammenhang mit dem „Isolation Effect“, auch als von Restorff Effect bekannt, welcher besagt, dass du dich besser an Dinge erinnerst, wenn sie hervorstehen.

Du erinnerst dich an die Freiheitsstatue, weil sie groß, hoch und grün ist, und es davon nicht viele im Hafen von New York gibt. In der Farbpsychologie tritt der Isolation Effect auf, wenn ein Fokus Item, so wie ein Conversion Schritt, das einzige Item in einer bestimmten Farbe ist. Diese Technik wirkt Wunder für Call To Actions und grün ist eine ideale Wahl.

Hier ein Beispiel, wie Conrad Feagin es benutzt:

Farbpsychologie-conrad-feagin

Alle Dell Conversion Elemente sind grün:

Farbpsychologie-dell

Das Wort „grün“ alleine, ist ein Schlagwort für Umweltbewusstsein und Wertschätzung. Das Wort und die Farbe zu benutzen, kann deiner Webseite eine ökologische Aura verleihen, deinen Ruf bei denen verbessern die sich um Umweltbelange sorgen.

6. Orange ist eine spaßige Farbe und kann einen Hauch von Eile und Impuls vermitteln

Die positive Seite von orange ist, dass es als eine „spaßige“ Farbe benutzt werden kann. Laut einigen Leuten, hilft orange dabei die „physische Aktivität, Wettbewerb und Selbstvertrauen zu stimulieren.“ Dies könnte der Grund sein, warum orange häufig von Sportteams und für Kinderprodukte benutzt wird.

In der Tat gibt es sehr viele Sportteams welche orange benutzen: Florida Gators, Clemson Tigers, Boise State Broncos, Syracuse, New York Knicks, New York Mets, San Diego Chargers etc.

Amazon.com nutzt orange für ihre „Limitierten Zeitangebote“ Banner. Die Farbe vermittelt Dringlichkeit, was die Botschaft spürbarer und einklagbarer macht:

Es macht Sinn. Orange bedeutet aktiv. Orange bedeutet Spaß und Zusammengehörigkeit. Weil es eine laute und warme Farbe ist. Dennoch, kann orange leicht überwältigend sein. Ein Artikel auf Psych.Answers.com rät, „Orange wird sparsam eingesetzt um deine Aufmerksamkeit auf etwas zu lenken, aber nicht so sehr, dass es die eigentliche Nachricht der Werbung überwältigt.“

Manchmal wird orange als „billig“ interpretiert. (Vergleiche dies mit schwarz, welches die Farbe des Luxus ist. Weiter unten.) Forbes stellte in einem Artikel, über den „Effekt von Farbe auf Verkäufe von kommerziellen Produkten“, die Frage „Bedeutet orange billig?“ Die durchschlagende Antwort war „Ja.“ Falls dein angebotenes Produkt billig ist, oder du willst, dass es so gesehen wird, könnte orange eine gute Wahl sein.

7. Schwarz vermittelt einen Sinn von Luxus und Wert

Je dunkler der Ton, desto luxuriöser ist es, sagt unsere interne Farbpsychologie. Ein Artikel von Lifescript beschreibt schwarz als „Eleganz, Raffinesse und Macht“, was exakt das ist, was Luxury Designer und High End E-commerce Seiten vermitteln wollen. Der Artikel beschreibt schwarz ebenso als „Zeitlos, klassisch“, was eine weitere Erklärung für das Benutzen von schwarz in High-Value Produkten ist.

In einem Business Insider Artikel über Farben und Branding, bezieht sich der Autor auf die Tragweite von schwarz:

„Schwarz kann ebenso als eine luxuriöse Farbe gesehen werden. Schwarz kann, wenn es korrekt eingesetzt wird, Glamour, Raffinesse und Exklusivität kommunizieren.“

Louis Vuitton Handtaschen sind nicht billig. Auf der Seite sind launische und spaßige Farben und Designs nicht anzufinden. Dies ist ein seriöser Wert:

 

Farbpsychologie-louis-vuittion

 

Foodsmiths tut das selbe:

Farbpsychologie-foodsmiths

 

Wenn du hochwertige Luxus Produkte auf deiner Webseite verkaufst, würde schwarz sicherlich eine gute Wahl sein.

8. Nutze helle Primärfarben für deinen Call To Action

In strengen Testumgebungen sind die am höchsten umwandelnden Farben für Call To Actions helle Primär- und Sekundärfarben – rot, grün, orange, gelb. Dunkle Farben wie schwarz, dunkles grau, oder violett haben sehr niedrige Conversion Rates. Helle Farben haben die höheren Conversion Rates.

Women’s Health nutzt einen hellen mauve-farbenen Shade für ihr PopUp Call To Action. Sie haben das weiblich-assoziierte violett/rosa, dazu mit einem hellen Ton.

Farbpsychologie-womans-health

 

GreenGeeks benutzt einen orangefarbenen Button:

Farbpsychologiegreen-geeks

Der weltgrößte Einzelhändler benutzt den berühmten „In den Warenkorb“ Button. Er ist gelb:

Farbpsychologie-amazon

Einige der besten Conversion Farben sine die „hässlichen“ – orange und gelb. Ein Artikel auf ColorMatters.com erklärt, „Psychologisch ziehen die „anti-ästhetischen“ Farben mehr Aufmerksamkeit auf sich als die „ästhetisch korrekten.“ Da das Ziel eines Conversionelement ist, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, dann wird es dir sicher weiterhelfen den großen orangen Button zu benutzen. Oder den gelben.

9. Vernachlässige das Weiß nicht

In den meisten Artikeln über Farbpsychologie die ich gelesen habe, wurde ein kleines Merkmal vergessen. Vielleicht liegt das daran, dass Farbtheoretiker sich nicht darauf einigen können ob weiß eine Farbe ist oder nicht. Mich interessiert es nicht wirklich ob das so ist. Was ich aber weiß ist, dass das ausgiebige Nutzen von weißem Platz ein kraftvolles Design Merkmal ist. Nimm zum Beispiel die populärste Webseite der Welt. Es ist im Grunde komplett weiß:

 

Farbpsychologie-google

Weiß wird aufgrund seines hauptsächlichen Nutzen als Hintergrundfarbe oft vergessen. Die meisten gut-designten Webseiten heutzutage, benutzen ausreichend an White Space um einen Sinn von Freiheit, Geräumigkeit und Atmungsaktivität zu kreieren,


Fazit

Das Internet ist ein bunter Ort, und es gibt vieles was durch das richtige Einsetzen von Farben erreicht werden kann – zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, mit der richtigen Zielgruppe und für den richtigen Zweck.

Natürlich, wirft dieser Artikel Fragen über die Veränderungen im Kontext deines Unternehmens auf. Wie wäre es wenn deine Firma einen spezifischen Farbstil Guide hat? Was wenn die Farbe des Logos einen bestimmten Farbton diktiert? Was wenn der Lead Designer die Farbvorrausetzungen diktiert? Wie gehst du damit um?

Du magst vielleicht nicht in der Position sein um deinen Style Guide neu zu schreiben oder deine eigene Webseiten Farbpalette oder Schriftfarben bei der Mailvorlage auszuwählen. Also wie kannst du Farbpsychologie in diesen Situationen nutzen? Es gibt ein paar Optionen:

Mut zur Veränderung

Wenn deine Farben wirklich schlecht sind, setze dich für Änderung ein. In manchen Situationen, musst du vielleicht einen Unterschied machen. Wenn du ein High-Heel Designer bist und an Frauen mit hohem Einkommen verkaufst, aber ein schlechtes Logo hast, teile deine Bedenken mit den entscheidenden Personen. Leute machen manchmal dumme Farb Entscheidungen. Zeige ihnen freundlich wieso und wie ein tolles Farbschema einen Unterschied in Conversion machen kann.

Weniger ist mehr

Benutze psychologisch angemessene Farben, welche zum existierenden Farbschema passen, dennoch kannst du einen Klecks von strategischer Farbe hier und da verwenden. Sagen wir mal du hast eine blaue-thematisierte Webseite. Gut. Du kannst ein PopUp schaffen um E-Mail-Adressen zu sammeln und einen hellen gelben Button benutzen. Der Button ist psychologisch-angemessen und fügt dem Branding deines Unternehmens keinen Schaden zu.

Je mehr Freiheit du in deinem Farbschema hast, desto besser. Hier sind ein paar solide Takeaways, wie du die Farbpsychologie in eine Webseite einbringen kannst:

Teste verschiedene Farben

Ungeachtet dem was andere sagen, gibt es keine richtige Farbe für einen Conversion Text oder Button. Versuche einen grünen, violetten oder gelben Button. Erforsche die Vorteile eines schwarzen Hintergrundschemas vs. einen weißen Hintergrund. Finde heraus was für deine Zielgruppe und dein Produkt am besten funktioniert.

Gib die Farbentscheidung nicht nur deinem Designer

Ich habe großen Respekt für die meisten Webdesigner. Ich habe mit vielen von ihnen gearbeitet. Dennoch, solltest du deinen Designer nicht allein bestimmen lassen welche Farben auf deiner Webseite benutzt werden. Farben sind eine Sache von Conversion und nicht nur eine „Oh das sieht gut aus“ Sache. Farbästhetik ist nicht alles. Farbconversion Effekte sind wichtig! Du solltest in die Farbsektion deiner Landing Pages stark involviert sein, um deine Conversion zu verbessern.

Vermeide Farbüberladung

Ich habe grade um die 3000 Wörter benutzt um dir mitzuteilen wie wichtig und fantastisch Farben sind. Jetzt wirst du nach draußen gehen und etwas colorieren. Aber übertreibe es nicht. Erinnere dich an meinen letzten Tipp. Ich habe es nicht ohne Grund zuletzt aufgeschrieben. Weiß ist eine Farbe und es sollte deine meist benutzte Farbe sein. Beherrsche deinen Farbenthusiasmus mit ganz viel weiß. Zu viele Farben können einen Sinn von Verwirrung stiften.

 

Durch unsere langjährige Arbeit und über 100 erfolgreiche Projekte, konnten wir viele Erfahrungen sammeln. Dieses Know-How im Online-Marketing gaben wir u.a. bei Vorträgen von Google, der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer weiter.

Mit Know-How, Kreativität und Leidenschaft entwickeln wir auf unsere Kunden abgestimmte Marketing-Strategien, die Sie sicher und nachhaltig zum Erfolg führen. Gemeinsam setzen wir Ihr Online-Marketing so um, dass Sie langfristig Ihren Umsatz und Return-On-Investment steigern.

Jetzt kostenlosen Beratungstermin vereinbaren   oder unter 0561 / 850 194 76 anrufen.


Gretchenfrage: Webdesigner oder Baukasten?

Gretchenfrage: Webdesigner oder Baukasten?

Web-Baukästen sind die magischen Werkzeugkästen für Nicht-Webdesigner. Was früher absolut undenkbar war, ist jetzt ohne große Anstrengung zu erledigen. Einmal geblinzelt und zack ist die Website fertig und hochprofessionell. Naja das ist zumindest die Vorstellung aller Nutzer.

 

Es gibt allerdings Dinge, die diese fabulösen Baukästen – im Vergleich zu einem Webdesigner – nicht können.

 

Die Frage ist nun, solltest du einen Webdesigner beauftragen oder einfach einen Baukasten verwenden und es selber machen?
Website-Baukästen wie Wix, 1&1 und so weiter haben vielen Millionen Leuten geholfen, ihr Webseite zu bauen, ohne Photoshop- oder Programmierungserfahrung.

 

In gleicher Weise gibt es buchstäblich Millionen von talentierten Webdesigner.

Es kann sehr verwirrend sein, gerade wenn man noch nie mit diesem Thema befasst hat. Egal ob Baukasten oder Webdesigner, jeder hat seine Vor-und Nachteile. Für eine Entscheidung solltest du wissen was dir wichtig ist, und diese Eigenschaften abwägen.

 

Die Faszination Web-Baukasten

 

Für diejenigen, die nicht die gleiche Sprache wie Webdesigner (Photoshop etc.) sprechen, sind sie ein Geschenk. Es gibt viele (vermeintlich) kostenlose Anbieter, die Hunderte Vorlagen haben und sie können einfach loslegen.

Kein Programmieren, kein FTP Zugang, keine Domain- und Serverregistrierung oder andere technische Dinge. Wenn du dir ein Design ausgesucht hast, kannst du die Seite veröffentlichen und voilà, fertig.

 

1. Drag & Drop-Funktionen

Die „Hauptattraktion“ der Baukästen ist die leichte Bedienbarkeit und die Erstellung innerhalb weniger Klicks. Einfach das gewünschte Element dorthin ziehen, wo du es haben willst.

Klingt einfach.
Ist es aber leider nicht immer. Oft hängen die Systeme und man plagt sich Stunden und fragt sich, wie der Anbieter diese Demo-Seite erstellt hat und warum es bei mir nach langer Zeit immer noch nicht so aussieht.

 

 

2. Benutzerfreundliche Systeme

Eine Website zu bearbeiten ist auch einfach. Wenn Benutzer Schriftarten, Farben ändern möchten, und sogar Bilder, müssen sie nichts weitermachen, als es anzuklicken und die Veränderungen vorzunehmen. Keine Bearbeitung von HTML und CSS-Dateien.

Natürlich bieten viele der Anbieter eine Schritt-für-Schritt Anleitung für seine Benutzer und möchte es ihnen so leicht wie möglich machen. Doch ein technisches Grundverständnis benötigst du dennoch. Ich empfehle dir, dass du schon mal einen Administrationsbereich gesehen hast und im besten Fall auch schon mal eines bedient hast. Sonst könnte es sein, dass du zunächst eine Zeit brauchst, um dich in diese Programme einzuarbeiten.

 

 

Gretchenfrage: Webdesigner oder Baukasten? 02

 

 

 

Warum du vielleicht doch einen Webdesigner beauftragen solltest …

 

Während Web-Baukästen immer wie eitel Sonnenschein wirken, ist es doch sehr leicht einen großen Schaden anzurichten oder Chaos zu verbreiten, wenn nur die Vorbereitung nicht ausführlich genug gemacht wurde.

Probleme wie die fertige Webseite auf einem anderen Hoster zu transferieren, nur begrenzte Eigenschaften und Möglichkeiten bei der Gestaltung und natürlich das absolut austauschbare Design, das du sicherlich auf Tausenden von anderen Seiten wiederfinden wirst. 0815-Webdesign lässt grüßen.

 

Werfen wir einen genaueren Blick auf die Probleme mit Baukästen.

(Und warum du doch auf deinen Webdesigner vertrauen solltest!)

 

 

Übertragen von Dateien ist ein Problem

 

Nehmen wir Wix als Beispiel.

Da diese Websites nur ihr spezialisiertes System verwenden, ist es absolut unmöglich, die Seite auf einem anderen Server zu hosten. Und was bedeutet das genau?
Solltest du dich entscheiden, den Anbieter zu wechseln, dann kannst du diese Webseite vergessen – du musst eine komplett neue Webseite erstellen lassen und das diesmal vom Webdesigner. Im Umkehrschluss kannst du also gleich zu dem Webdesigner deines Vertrauens gehen.

Features wie Foren und deine eigenen Blogging-und Shopping-Systeme werden nicht mit übertragen.
Wenn du einen Webdesigner einstellst, der die oben erwähnten Funktionen zur Verfügung stellt, ist das ein Vorteil. Du hast dein eigenes Hosting, du musst dich nicht darum kümmern sie zu transferieren, nichts davon. Du kannst dich einfach zurücklehnen. Du wirst alle Eigenschaften und Elemente haben können die du willst, keine Einschränkungen. Willst du das Bild links anstelle von rechts haben – kein Problem!

 

Deine Bedürfnisse werden sich auf jeden Fall erhöhen, wie dein Unternehmen und dein Publikum wächst.

Das ist das Problem mit jedem Web-Baukasten, sie sind langfristig nicht in der Lage mit deinen Bedürfnissen Schritt zu halten, sie können faktisch nicht so schnell wachsen oder generell kann man sie gar nicht anpassen. Mit einem großartigen Webdesigner kannst du nach allem fragen, was dir in den Sinn kommt. Er oder sie wird es umsetzen können.
Features, die sonst nur schwer in Web-Baukästen zu finden sind, kannst du bei deinem Webdesigner einfach anfragen. Bilderslider, Nutzerumfragen oder eine ausgefallene Navigation, du hast keine Grenzen!

 

 

Trag deine Email-Adresse ein und ich informiere dich kostenlos über neue und geheime SEO, Webdesign und Marketing Tricks. Du bekommst von mir nur die besten Artikel, Videos oder Anleitungen. 100% Spam-frei.

Dieser Service ist für dich kostenlos und du kannst dich außerdem jederzeit austragen. Kein Risiko also.

 

 

Baukästen kosten (potentiell) mehr als ein Webdesigner

Der Preis für einen Baukastenservice erscheint oft recht preiswert, summiert sich aber durchschnittlich auf rund 100 Euro pro Jahr. Die meisten haben monatliche Abonnementpläne, die die Kosten augenscheinlich verteilen und so günstiger aussehen. Aber auf lange Sicht könnte es dich sogar noch mehr kosten.

Um dir eine Vorstellung zu geben, nehmen wir einen Preis von 100 Euro jährlich an.  Wenn du aber zusätzliche Funktionen nutzen möchtest, kannst du entweder Add-On’s vom Anbieter dazu kaufen oder dich an einen Drittanbieter wenden. In der Regel erwarten durch Zusatzkosten von 10 bis 50 Euro pro Element.

Nun nehmen wir an, dass du einen Webdesigner beauftragt hast. Die Erstellung der Webseite kostet dich einmalig 3.000 Euro. Für das monatliche Hosting fallen 5 Euro an. Zunächst wird dich die Website also 3.060 Euro kosten, und nur 60 Euro in den folgenden Jahren.

Der Clou bei dieser Wahl ist, dass du hier alle Features einbauen kannst, die du dir vorstellen kannst – keine zusätzlichen, versteckten Kosten also!

 

Eine andere Sache, sind die zusatzkosten, wenn du bei dem Baukastensystem, das Hosting wechseln willst. Und glaube mir, wenn ich sage, dass, wenn eine Webseite nur halb so erfolgreich wird, wie beabsichtigt, dann wird eine Übertragung zu 100% passieren.

 

Die vermeintlich günstigen Kosten kommen auch durch vollgepackte Server zustande. Du kannst dir das so vorstellen wie eine Sardinenbüchse. Das Problem ist jedoch nicht, dass es eng wird, sondern dass so viele andere Webseiten auf demselben Server liegen und somit die Ladezeiten der Webseiten enorm langsam werden. Eine Faustregel, je günstiger, desto mehr Seiten werden auf die Server gepackt – und das ist sehr schlecht.

 

 

Wie soll ich mich entscheiden?

Wenn deine Bedürfnisse sehr simpel sind, und diese höchstwahrscheinlich für die kommenden Jahre, so bleiben werden, dann ist so ein Baukasten praktisch. Du musst dann natürlich damit leben, dass es genau diese Webseite tausend Mal gibt und permanent darauf Werbung gemacht wird.

Aber wenn du einen Online-Shop eröffnen willst, eine Nachrichten-Website, Mitglieder-Seite, Foren und ähnliche funktionslastigere Seiten, empfehle ich dir einen professionellen Dienstleister aufzusuchen.

Auf diese Weise wirst du Zeit, Geld, Energie und viele Nerven sparen!

 

 

 

Du hast eine Frage zu diesem Thema? Lass es mich in den Kommentaren wissen!
Oder du benötigst Hilfe mit deiner Baukasten-Seite? Schreib mir und wir finden eine gemeinsame Lösung!

Dich hat das Thema neugierig gemacht und du willst das gern für dein Online-Business nutzen? Dann meld dich jetzt und schick mir deine Anfrage. Ich melde mich persönlich bei dir. Versprochen.


10 veraltete Webdesign Trends, die du von deiner Webseite entfernen solltest 01

10 veraltete Webdesign Trends, die du von deiner Webseite entfernen solltest

Es gibt ein Paar Dinge im Webdesign, die deine eigentlich guten Aussichten zum Erfolg einen deutlichen Dämpfer verpassen können. Die Mehrheit deiner Kunden, die deine Website besuchen verbringen weniger als 15 Sekunden auf der Homepage, bevor sie wieder wegklicken. Das bedeutet für dich, dass du 15 Sekunden hast, ihre Aufmerksamkeit zu erhaschen und ihnen genau die Informationen präsentierst, die sie interessant und spannend finden.

Ist deine Bounce-Rate hoch? Bist du unzufrieden mit der monatlichen Traffic-Menge? Vielleicht könnte es daran liegen, dass du veraltete Webdesign Trends verwendest. Du brauchst etwas Hilfe, was modern ist und was aus dem letzten Jahrtausend ist?

Dann habe ich hier 10 Webdesign Trends, die aus dem Internet verschwinden sollten!

Skeuomorphismus

Skeuomorphismus in Webdesign bezieht sich auf Websites, die auf einer ornamentalen Gestaltung, das der realen Welt sehr ähnlich ist. Ein Blog, der wie ein echtes Tagebuch oder Notizbuch gestaltet ist, ist ein Beispiel für Skeuomorphismus.

Während Skeuomorphismus in kleinen Elementen gut aussehen kann – der ganze Look in realen Notizbuch-Stil ist einfach nur altmodisch und nicht mehr modern. Es steigert die Ladezeiten und ist im Hinblick auf Benutzerfreundlichkeit erschreckend. Also Finger weg! Und her mit einem frischen, modernen Blog.

Veraltete Schriften und Style Elemente

Dein Webdesign kann eine Menge an Dingen über deine Marke preisgeben ohne ein Wort zu schreiben. Wenn deine Webseite schreit „Ich bin aus den 90ern“, dann kannst du damit rechnen, dass der Kunde nach relevanteren Inhalten und somit auch anderen Wegen sucht

Veraltete Schriftarten sind ein guter Indikator, dass das Design-Team seinen Job schon länger macht – denken wir einmal an Times New Roman, Arial oder Comic Sans.

Ein Effekt, der auch vor mehreren Jahren der letzte Schrei war, ist jetzt tatsächlich zu einem geworden. Stil-Elemente, wie Schattenwurf oder ähnliches sind einfach nicht mehr modern. Suche dir bitte eine andere Werbeagentur, wenn du solche Dinge vorgeschlagen bekommst!

Flash Intro

Flash-Intros sind einige der frustriertesten Elemente der Website aus Anwendersicht; da sie mit den meisten mobilen Geräten nicht kompatibel sind. Sie lassen die Seiten langsamer laden und für Besucher, die schnelle Informationen erhalten möchten, sind sie - ehrlich gesagt - nur störend.

Entscheide dich nicht für auffällige Webdesign Elemente, die keinen zusätzlichen Wert geben. Solltest du von einem Webdesigner in den Bann gezogen werden, so etwas zu verwenden, dann kämpfe mit allem, was du hast, dagegen an. Es ist nicht mehr zeitgemäß und es gibt durchaus bessere Wege wirklich wichtige Inhalte above the fold zu bringen.

 

 

10 veraltete Webdesign Trends, die du von deiner Webseite entfernen solltest 02

Auto-Play Musik

Zugegebenermaßen ist Auto-Play-Musik ein seltener Trend in diesen Tagen, doch oft besuche ich Seiten und habe keine Ahnung woher diese Musik auf einmal kommt. Das hatten wir alle schon einmal oder?!

Mit Sicherheit verlassen viele Leute die Seite fluchtartig. Entweder, weil die die mute-taste nicht schnell genug finden oder weil einfach zu störend ist. Gar abgesehen von der mobilen Nutzung und dem unendlichen Verbrauch an Datenvolumen. Das gleiche gilt für jedes andere Auto-Play-Audio- oder Videospuren.

Ich möchte dir die Mediennutzung jetzt nicht ausreden, Medien auf Webseiten sind wirklich super! Jedoch solltest du beachten, die Benutzer nicht zu „zwingen“ die Musik oder das Video abzuspielen. Lass sie selber entscheiden!

(Schlechte) Stock Bilder

Während Stock Bilder in verschiedenen Situationen ein hilfreiches Mittel sind, und auch viele Webdesigner oft darauf zurückgreifen, bleiben sie dennoch was sie sind – sehr gestellte, unnatürliche, oft Cliché-behaftete Bilder, die unglaublich austauschbar sind.

Natürlich gibt es mittlerweile eine große Auswahl, jedoch verwenden einige Agenturen 0815-Bilder, die man schon mit dem bloßen Hinsehen als Stockbild identifiziert. Wie gesagt, an manchen Stellen ist ein gutes Stockfoto die beste Wahl!

Doch die Kunden wollen von dir kaufen, wissen wie du aussiehst und vielleicht auch wie dein Büro aussieht. Sei ehrlich und zeige dich! Falls es nicht anders geht – frage deine Werbeagentur nach individuellen Fotos oder guten Stockfotos.

Besucherzähler

Wenn du einen Besucherzähler auf deinem persönlichen Blog oder deiner privaten Website hast, ist das keine große Sache, auch wenn es nicht wirklich einem nützlichen Zweck dient.
Auf einer kommerziellen Website sieht es allerdings völlig unprofessionell aus.

Dank der großen Anzahl an kostenlosen Analysetools, wie das beliebte Google Analytics, gibt es absolut keinen Grund mehr, allen Besuchern zu zeigen, wie viel Traffic du bekommst. Und seien wir mal ehrlich, die meisten Zähler sind sowieso gefaked. Obwohl sie immer noch weit verbreitet sind, sind Besucher-Zähler eher ein Trend aus den neunziger Jahren.

Statische Webseiten

Es ist noch gar nicht so lange her, dass alle Webseiten statisch waren und von Grund auf mit HTML programmiert wurden. Heute sind Content Management Systeme (CMS) wie Wordpress, Joomla und Drupal, dank ihrer dynamischen Designs und hervorragende Benutzerfreundlichkeit im Vergleich zu älteren Webdesign-Methoden, sehr beliebt.

Ein CMS macht Updates und Wartung wesentlich einfacher und die Veröffentlichung oder Aktualisierung von Inhalten ist fast so einfach wie herkömmliche Textverarbeitung - ohne Codierung Wissen. Dynamische Websites, die ständig aktualisiert werden, neigen auch dazu, besser bei den Suchmaschinen abzuschneiden, da Google frische und relevante Inhalte liebt.

HTML war sehr gut damals, aber ein neues Zeitalter ist gekommen. Ich meine, du nutzt doch auch nicht mehr dein altes Nokia Telefon, sondern dein praktisches Smartphone, oder?

Zu viel „Webdesign“

Überladenes Webdesign ist auch ein Phänomen, dass ich heute leider noch sehr oft sehen muss. Über-designte Seiten, die überladen und vollgestopft mit Inhalten und Bildern sind. Das Geheimrezept um die Besucher in Scharen von der Seite zu verscheuchen.

Wenn der Besucher durch den Lärm deines Webdesign nicht schnell eine genaue Vorstellung deiner Produkte und deiner Marke erhält, dann ist er weg – und zwar für immer.
Einfaches, schlankes Webdesign ist viel effizienter bei der Kommunikation, wer du bist, was dein Unternehmen macht und was du für deinen Kunden machen kannst.

Kein mobile freundliches Webdesign

Jüngste Studien haben gezeigt, dass mehr als die Hälfte der lokalen Suchanfragen auf einem mobilen Gerät durchgeführt werden – Tendenz deutlich steigend! Das bedeutet, dass du einen großen Teil der potenziellen Kunden verlierst, indem deine Website nicht mobile-freundlich ist.

Mal ganz abgesehen von den Auswirkungen auf die Suchmaschinen. Denn die Fähigkeit zur mobilen Nutzung ist momentan enorm wichtig! Sie macht etwa 50 % des Ranking-Faktors aus.
Ganz in diesem Zusammenhang ist ein weiterer Punkt: Responsive Webdesign (deshalb der versteckte 10. Punkt).

Wenn sich die Texte und Bilder nicht korrekt an die verschiedenen Bildschirmgrößen der Geräte anpassen, dann verlassen die Kunden deine Seite schneller als du blinzeln kannst. Eine der leichtesten Umsetzungen ist ein CMS System. In diesem Link findest du einen gesamten Artikel rund um das Thema CMS.

 

Gibt es einige Elemente auf deiner Seite, die du schon länger loswerden wolltest? Welches Webdesign lässt dich vermuten eine Zeitreise gemacht zu haben?
Lass es mich in den Kommentaren wissen, ich freue mich drauf!

Dich hat das Thema neugierig gemacht und du willst das gern für dein Online-Business nutzen? Dann meld dich jetzt und schick mir deine Anfrage. Ich melde mich persönlich bei dir. Versprochen.

Durch unsere langjährige Arbeit und über 100 erfolgreiche Projekte, konnten wir viele Erfahrungen sammeln. Dieses Know-How im Online-Marketing gaben wir u.a. bei Vorträgen von Google, der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer weiter.

Mit Know-How, Kreativität und Leidenschaft entwickeln wir auf unsere Kunden abgestimmte Marketing-Strategien, die Sie sicher und nachhaltig zum Erfolg führen. Gemeinsam setzen wir Ihr Online-Marketing so um, dass Sie langfristig Ihren Umsatz und Return-On-Investment steigern.

Jetzt kostenlosen Beratungstermin vereinbaren   oder unter 0561 / 850 194 76 anrufen.