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5 Landing Page Fehler, die deine Chancen auf Conversion verhindern

Die sogenannte Landing Page (zu deutsch „Landeseite“) ist ein zentraler Teil von jeder Inbound-Marketing-Strategie. Wenn Internetnutzer auf deiner Seite landen, hast du nur ein paar Sekunden, um ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen und deine Conversion zu steigern. Im Grunde entscheiden die Nutzer über den Erfolg oder das Scheitern deines Geschäfts. Während es ziemlich einfach ist, Landingpages zu ...

Autor Luisa Jaskulke
von Luisa Jaskulke
16. Februar 2018

Die sogenannte Landing Page (zu deutsch „Landeseite“) ist ein zentraler Teil von jeder Inbound-Marketing-Strategie. Wenn Internetnutzer auf deiner Seite landen, hast du nur ein paar Sekunden, um ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen und deine Conversion zu steigern. Im Grunde entscheiden die Nutzer über den Erfolg oder das Scheitern deines Geschäfts.
Während es ziemlich einfach ist, Landingpages zu erstellen ohne zu wissen wie man kodiert, sind Conversions immer noch ein hart umkämpftes Gebiet für die meisten Online-Marketer. Es macht sich also bezahlt zu wissen, was eine schlechte Landingpage ausmacht und wie man fundamentale Fehler auf Landingpages vermeidet.

Es gibt viele Gründe warum deine Website-Besucher sich nicht dazu entscheiden, deine Produkte zu kaufen oder deine Formulare auszufüllen. Aber immerhin kannst du dir sicher sein, dass es nicht aufgrund deiner Landingpage ist, wenn du die folgenden Fehler vermeidest.

Zu komplizierte Formulare

Wenn jemand auf deiner Landingpage landet, ist er meistens erst in der Wahrnehmungs-Stufe der Customer Journey. Das bedeutet, dass er gerade erst beginnt zu verstehen, dass es ein Problem oder eine Herausforderung gibt, die er mit deiner Hilfe lösen muss. In dieser Phase werden die Nutzer wahrscheinlich kaum Wissen über deine Marke oder dein Angebot besitzen. Sie suchen bloß Antworten und Informationen. Dies ist definitiv der beste Zeitpunkt, ihnen einen kleinen Anreiz zu bieten, wie ein kostenloses e-book oder einen nützlichen kostenfreien Download. Aber verkompliziere das Angebot nicht durch ein unnötig langes Anmeldeformular.

Selbst wenn du das beste e-book der Stadt anbietest, wird es niemand lesen, wenn man dafür erst ein komplexes Formular ausfüllen muss, welches jede Information außer deine Blutgruppe fordert. In dieser frühen Phase der „Marke-Verbraucher-Beziehung“ hast du noch nicht das Recht dazu, so neugierig zu sein.
Denke daran, dass der Website-Besucher automatisch sehr vorsichtig mit seinen Informationen umgeht und dass du an diesem Punkt nur ihren Namen und ihre E-Mail-Adresse brauchst. Wenn du ein Popup-Formular auf deiner Landingpage integrierst, stelle sicher, dass du nur nach diesen beiden Dingen fragst.
Nur ihre E-Mail-Adresse zu besitzen eröffnet dir viele weitere Möglichkeiten, die Conversion und die Beziehung zu fördern. Also fange klein an. Eine Beziehung aufzubauen braucht Zeit, sowohl im echten Leben als auch in der digitalen Welt.

Selbstverherrlichende Sprache

Eine Landingpage sollte überzeugen. Diese Überzeugung erreichst du nicht, indem du betonst wie toll deine Marke ist. Es geht darum, wie dein Angebot den Nutzer bereichern und sein Leben einfacher machen kann. Und wenn dies richtig gemacht wird, wird es subtil und dezent vermittelt.
Es ist nichts falsch daran, selbstbewusst zu sein, trotzdem gibt es dir nicht das Recht, jeden Superlativ des Planeten zu verwenden. Denn das ist kein Selbstbewusstsein, sondern bloß ein leeres Versprechen. Verwende eine klare, prägnante Sprache – besonders in deinen Call-To-Action Buttons, um mit deiner Zielgruppe zu harmonisieren. Zu viele Adjektive oder Präpositionen wirken nicht überzeugend und eingebildet.

Hier ein Beispiel:

1: Es ist wirklich so einfach! Lerne, wie wir deine Art und Weise anderen zu begegnen, verändern können.

2: Wir haben uns bemüht, die alltäglichen Herausforderungen in dem schwierigen Prozess, eine selbstbewusstere Person zu werden, zu beseitigen. Erfahre mehr darüber, wie du dein Selbstbewusstsein stärken kannst, indem du dich auf unseren einfachen achtstufigen Prozess verlässt.

Siehst du den Unterschied? Das erste Beispiel ist souverän und authentisch. Das zweite Beispiel ist verwirrend und langatmig.

Typische Call-To-Actions (CTA)

Wusstest du, dass es tausende, vielleicht Millionen Call-To-Actions gibt, die die Leute einfach dazu auffordern, zu „klicken“, „fortzufahren“ oder zu „downloaden“?
Es scheint wie ein kleines Detail, aber die Worte, die du verwendest, können den User wirklich beeinflussen. Wenn du klassische CTAs verwendest, erwarten die Nutzer nicht unbedingt einen Mehrwert.
Wenn du aber eine konkrete Sprache benutzt, bekommen die Nutzer eine Idee von dem, was sie erwartet und was als nächstes passiert. Erwartungen sind ein entscheidender Teil der Marken-Verbraucher-Beziehung.
Ungenau zu sein oder sich zu kurz zu fassen kann die Meinung der Nutzer ändern. Also korrigiere deine CTAs und sei konkreter.
Hier sind ein paar Beispiele:

Lese dein ebook!
Erlebe das Programm!
Bring mich dorthin!

Fehlender Kontext

Um eine solide und gut optimierte Landingpage zu erstellen musst du in Betracht ziehen, wie die Nutzer dort gelandet sind. Haben sie sich von den Social Media Kanälen zu der Seite durchgeklickt? Oder durch die eigene Suche nach etwas? Oder vielleicht durch eine Werbeanzeige?

Den Ursprung zu verstehen erlaubt dir zu schlussfolgern, in welcher Phase sich die Verbraucher in der Customer Journey befinden und wie vertraut sie mit deiner Marke sind.
Wenn du eine Landingpage benutzt, welche gut für ein beliebtes Keywords rankt, dann wird die Mehrheit deines Traffics wahrscheinlich von Google oder anderen Suchmaschinen kommen. Du kannst daraus schlussfolgern, dass die Nutzer eine Antwort zu einem Problem suchen und deswegen wahrscheinlich nicht vertraut mit deiner Marke sind. Dies zu wissen bedeutet, dass du eine relevantes Angebot wie ein ebook anbieten kannst.

Einer der größten Fehler, die gemacht werden, ist es die Landingpage mit bezahlter Werbung zu füllen, die die Möglichkeit bieten, ein Angebot zu erhalten oder eine Demo zu bekommen. Du wirst wissen, ob dieser Ansatz deine Conversions verhindert, indem du einfach die Absprungrate misst.
Eine Landingpage zu haben, die den Kontext und die Customer Journey berücksichtigt, wird der gesamten Qualität deiner Conversions helfen.

Überladenes Design

Wenn du das Design deiner Landingpage optimierst, solltest du immer das konvertierungsorientierte Design im Kopf haben. Der Kernpunkt des konvertierungsorientierten Designs ist, den Nutzer auf eine spezifische Aktion zu fokussieren, die er ausführen soll.
Das bedeutet, einfaches Design und eine selbsterklärende Seiten-Navigation sollten Priorität sein.

Wenn ein Nutzer auf deiner Seite landet, scannt er normalerweise schnell den Text, denn in unserer digitalen Welt stirbt lesen aus. Also muss der Nutzer in diesen paar Sekunden des Scannens wissen, was das Angebot ist und warum es wichtig ist. Dies werden sie nicht herausfinden, wenn die Schrift schwierig zu lesen ist, die Farben zu grell sind, die Formatierung ablenkend ist oder die Überschriften miteinander konkurrieren.
Je einfacher du es für den Nutzer machst, desto besser ist die User Experience und desto wahrscheinlicher werden sie zu Kunden. Bleibe bei deinem Design aber immer deiner Marke treu.

Zusammenfassung

Betrachte deine aktuelle Landingpage und finde heraus, ob einige oder sogar alle dieser Punkte auf deine Seite zutreffen und deine Conversions sabotieren.
Wenn dies so ist, ist es Zeit das zu ändern. Mache deine Veränderungen aber schrittweise, sodass du genau weißt, was davon zu einer besseren Conversion führt. Beobachte deinen Traffic währenddessen.
Wenn du mit den anderen Seiten weitermachst, stelle sicher dass:

Das Formular dem Angebot oder dem Stadium entspricht
die Sprache selbstsicher, aber nicht herablassend ist
CTAs den Klick garantieren
Die Nutzer die Erfahrung machen, die sie erwarten
Der Kontext durchdacht ist
Das Design einfach und klar ist

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