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Geistiges Eigentum: Was meins ist, ist meins – Das fängt schon im Kopf an

Was ist Geistiges Eigentum genau? Geistiges Eigentum ist, wie der Name schon fast verrät, dein immaterielles Eigentum. Also all‘ das, was durch deine geistigen Prozesse entsteht und über kreative, intellektuelle Leistungen erbracht wird. Es wird auch Immaterialgüterrecht genannt und besagt dein absolutes Recht an deinem immateriellen Eigentum. Dein geistiges Eigentum entsteht zufällig oder ...

Autor Christoph Gärtner
von Christoph Gärtner
20. November 2016

Was ist Geistiges Eigentum genau?

Geistiges Eigentum ist, wie der Name schon fast verrät, dein immaterielles Eigentum. Also all‘ das, was durch deine geistigen Prozesse entsteht und über kreative, intellektuelle Leistungen erbracht wird. Es wird auch Immaterialgüterrecht genannt und besagt dein absolutes Recht an deinem immateriellen Eigentum.
Dein geistiges Eigentum entsteht zufällig oder ist das Resultat aus zielgerichteter, geistiger Anstrengung, so wie z.B. beim Brainstorming. Darüber gibt es hier übrigens auch einen Artikel auf unserem Blog.

„Geistiges Eigentum“ ist ein Oberbegriff für 3 verschiedene Kategorien.


Geistiges Eigentum wird unterschieden in 3 Kategorien


1. Industrielles Eigentum/Gewerbliches Eigentum

Darunter fallen Erfindungen, auf die man dann sogenannte Patente anmelden kann, Markenzeichen, Produktgestaltungen und geografische Kennzeichen.

2. Urheberrecht

Das „Copyright“ gilt für kreative Arbeiten wie literarische und künstlerische Werke. Also beispielsweise Romane, Filme, Theaterstücke und so weiter.

3. Geschäftsstrategien

Auch Handelsgeheimnisse, Wissen, Vertraulichkeitsvereinbarungen und schnelle Produktionzählen als ein Unterbegriff von Geistlichem Eigentum.

 

Was hat Geistiges Eigentum mit mir als Person oder Gründer zutun?

Das Problem an Ideen ist, dass du sie meistens nicht für voll nimmst. Vielleicht hast du schon mal gedacht „Ey, das müsste man mal erfinden.“ Und dann kam einer und hat es erfunden. Und du dachtest dir nur: „Hätte ich das mal damals gesagt, dann wäre ich jetzt reich.“
Klar, meistens hat man verrückte Ideen, aber manchmal sind sie das und trotzdem entdeckt man darunter auch ein wahres Goldstück. Wäre doch schade, wenn dir das eine Goldstück durch die Lappen geht.
Dieses Ideen-Goldstück muss dir einen Wettbewerbsvorteil bringen und du musst es selbst erschaffen haben.

Und schon kannst du das Recht auf Geistiges Eigentum zu deinem Vorteil nutzen.
Eine solche Idee bleibt nämlich erst dann so richtig wertvoll, wenn du sie auch als deine eigene kennzeichnest und das rechtsverbindlich. Uiui, das klingt komplizierter, als es ist.
Unternehmen schützen so ihre Ideen und du als Gründer solltest deine Geschäftsidee als deine sichern.

Um das zu erreichen, gibt es eben genau dieses Recht auf Geistiges Eigentum. Wenn du eine wirklich gute Idee hast, musst du diese erst mal schützen, bevor du damit vor Leuten angeben willst. Dadurch kann sie dir auch keiner mehr klauen. Hinterher glaubt dir keiner mehr, dass du die Idee zuerst hattest. Diesen Vorgang sollte man nicht unterschätzen, denn Ideen-klau ist einfach nur ärgerlich.

 

Wie du dein Geistiges Eigentum schützt

Im Sachrecht stehen gewisse Vorschriften, die auch hier gelten. Länderübergreifend ist dein Geistiges Eigentum über interne Abkommen geschützt.
Dein Geistiges Eigentum wird also durch nationale Rechtsvorschriften geschützt. Es ist allerdings ratsam, vor allem wenn du dich in Zukunft auch im Ausland ausbreiten willst, deine Idee Eu-weit zu schützen. Das geschieht durch eine Unionsmarke oder durch eingetragenes Gemeinschaftsgeschmacksmuster, was du jeweils beim Amt der Europäischen Union für Geistiges Eigentum beantragen kannst.
Dein Geistiges Eigentum wird dadurch in 28 EU-Ländern geschützt, dir und deiner Idee kann also eigentlich nichts mehr passieren.

Wenn du ein nationales Patent beantragen willst, kannst du das beim Patentamt im jeweiligen EU-Land, also in unserem Fall in Deutschland.

Klingt ja alles ganz simple, aber einen Haken gibt es natürlich wieder. Als könne es auch einfach mal einfach sein.
Was, wenn jemand dein ausgefertigtes Produkt fälscht?

 

Geklaut trotz des Rechtes auf Geistiges Eigentum –
Was sind Fälschungen und Produktpiraterie und was kannst du dagegen tun?

Unter Fälschungen versteht man das unerlaubte imitierend von Markenartikeln.
Produktpiraterie liegt vor, wenn ein urheberrechtlich geschütztes Objekt unerlaubt kopiert wird. In beiden Fällen kommt es zu negativen Auswirkungen auf Innovationen, Wachstum und Beschäftigung, sowie Gefährdung der Gesundheit und Sicherheit der Verbraucher.

In den vergangenen Jahren ist das Fälschen von Marken und die Produktpiraterie deutlich gestiegen.  Insgesamt sind in der Europäischen Union 35,94 Millionen Fälschungen aufgefunden wurden und in Deutschland Waren im Wert von 134 Millionen Euro beschlagnahmt wurden. Das sind schon verdammt hohe Werte, findest du auch? Besonders hoch soll der Anstieg von Fälschungen bei Lebensmitteln, Zigaretten, alkoholischen Getränken, Autoersatzteilen und sogar Medikamenten sein.

 

Wie deine Waren vor Fälschungen und Produktpiraterie geschützt sind

– Wer ist zuständig, damit das nicht passiert? Wo gibt es Probleme?

Generell sind die Zuständigen für solche Angelegenheiten der Zoll, die Marktaufbaubehörde, die Polizei oder das Patent- bzw. Markenamt.

Damit möglichst wenige Fälschungen unentdeckt die Grenzen überqueren, gibt es die Zollbehörde. Diese hält verdächtige Waren zurück und stellt einen „Antrag auf Tätigwerden“, um diese zu überprüfen und zu überführen.

Allerdings stellt der Internethandel eine sichtlich unbemerkte Möglichkeit zur Verbreitung von gefälschten Waren dar. Und der Handel im Internet nimmt, wie du sicher weißt, stetig zu. In vielen Fällen wissen die Betroffenen sogar, dass es sich bei dem bestellten Produkt um eine Fälschung handelt, aber auch bei vielen Fällen werden sie von günstigen Angeboten in die Pfanne gehauen. Für dich ist es bestimmt auch nicht ganz überraschend zu lesen, dass zu den meist gefälschten Artikeln Designerkleidung und Schuhe gehören. Und ja, man könnte darüber noch einen ganzen Artikel füllen, aber letztendlich ist es für dich ja nicht so relevant.

Wichtig ist, dass du dir merkst, wie du dein Geistiges Eigentum schützt. Wenn du alles richtig machst, kann dir auf jeden Fall weniger passieren und generell solltest du dir nicht schon im Vorfeld Sorgen über das Schlimmste machen, das passieren kann.
Deine Kreativität und du solltet stets positiv in die Zukunft blicken!

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