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Google AdWords? Übersicht, Definition & Wissenswertes

Google AdWords – Alles was Du wissen musst!

Google AdWords, das hat man schon mal gehört. Kein Wunder, schließlich ist es das erfolgreichste SEA System der Welt. In diesem Artikel findest Du alles, was Du über dieses einmalige Tool wissen musst.

Ich erzähle Dir etwas über die Erfolgsgeschichte von AdWords. Aber natürlich auch über die Funktionen, Einstellungen und Optimierungen. Du bekommst in diesem Artikel praktische Tipps und Tricks für eine erfolgreiche Kampagne bei Google AdWords. Die AdWords-Anzeigen können zum einen auf der Ergebnisseite einer Suche über Google oder auf einer der Google-Netzwerk-Websites ausgeliefert werden.

Warum sollten Sie mir das glauben?

– Ganz einfach, weil ich dies bereits viele Jahre erfolgreich für nationale Kunden in meiner Agentur umsetze und etliche Vorträge, unter anderem im Auftrag von Google, für verschiedene Unternehmen gehalten habe.

Google Zukunftswerkstatt 2017

Google Zukunftswerkstatt 2017

 

Google AdWords, das hat man schon mal gehört. Kein Wunder, schließlich ist es das erfolgreichste SEA System der Welt. In diesem Artikel findest Du alles, was Du über dieses einmalige Tool wissen musst.

Ich erzähle Dir etwas über die Erfolgsgeschichte von AdWords. Aber natürlich auch über die Funktionen, Einstellungen und Optimierungen. Du bekommst in diesem Artikel praktische Tipps und Tricks für eine erfolgreiche Kampagne bei Google AdWords. Die AdWords-Anzeigen können zum einen auf der Ergebnisseite einer Suche über Google oder auf einer der Google-Netzwerk-Websites ausgeliefert werden.

Wie unterscheide ich Werbeanzeigen von „normalen“ Anzeigen? Du kannst die Anzeigen von den „normalen“ Suchergebnissen unterscheiden, da sie unter der Überschrift ein grünes Kästchen mit dem Wort „Anzeige“ haben (siehe Bild).

Beispiel Google-Ergebnisseite

Beispiel Google-Ergebnisseite

 

Wie funktioniert AdWords & was haben Keywords damit zu tun?

Keywords haben sehr viel mit AdWords zu tun, denn sie stellen den wichtigsten Baustein des Werbetools dar. Wenn Du möchtest, dass Dein Unternehmen auf der Ergebnisseite einer Suche über Google angezeigt werden soll bzw. eine Anzeige ausstrahlen soll, wenn ein gewisses Keyword von einem Nutzer gesucht wird. Dann wählst Du dieses Keyword oder eine ganze Keywordgruppe bei AdWords aus und verbindest diese mit einer entsprechenden Anzeige.

Sucht dann ein Nutzer nach diesem Keyword bei Google, wird Deine Anzeige ausgestrahlt, entspricht Deine Anzeige den Interessen des Users – sprich ist sie ansprechend formuliert und verspricht sie das, was der User sucht wird er wahrscheinlich auf Deine Anzeige klicken und auch nur dann bezahlst Du den Preis des entsprechenden Keywords (den vorher bei AdWords angezeigten CPC oder weniger da bei AdWords nur der maximale CPC angezeigt wird).

 

Definition Cost-per-Click (CPC)

Der Cost-per-Click oder CPC ist der Endbetrag, den Du für ein Keyword zahlen musst. Bei den Keywordseinstellungen in AdWords wird dir allerdings der maximale CPC angezeigt, also die Kosten, die du höchstens für einen Klick bezahlen musst. Es kann somit also durchaus vorkommen, dass die Summe, die dir in Rechnung gestellt wird deutlich niedriger ist.

Aber warum ist der CPC häufig niedriger als eigentlich angezeigt? Der CPC ist manchmal niedriger, weil Du nur das bezahlst, was wirklich erforderlich ist, um Deine Position in den Suchergebnissen bei Google beizubehalten. Der tatsächlich zu bezahlende Cost-per-Click kann dabei bei dem maximalen CPC liegen, wenn Du zum Beispiel den auto-optimierten CPC festgelegt hast.

 

Placements bei Adwords

Neben einer Anzeige bei der Suchergebnisseite von Google können Anzeigen auch im Netzwerk von Google ausgestrahlt werden, dabei spricht man von Placements. Der Netzwerkteil, über den deine Anzeigen von AdWords ausgestrahlt werden nennt man Display-Netzwerk und dieser enthält Tausende von Partner-Websites sowie Apps von Google. Wenn Du Placements über AdWords ausstrahlen möchtest, hast Du die Möglichkeit selbst zu bestimmen auf welchen Seiten deine Anzeige gezeigt werden soll und darauf dann entsprechende Gebote einstellen.

 

Google AdWords – Eine Einführung

AdWords wird von Google stetig weiterentwickelt und mit innovativen Anwendungen optimiert. Abgerechnet wird entweder über Pay per Click (PPC) oder über Cost per Mille (Tausender Kontakt-Preis).

Bevor ich in diesem Artikel detaillierter auf Google AdWords und unter anderem seine Erfolgsgeschichte eingehe, möchte ich Dir kurz den Aufbau eines Google Adwords Kontos vorstellen:

Die Struktur eines Google Adwords Kontos ist nach „Ebenen“ geordnet, angefangen mit Kampagnen, Anzeigengruppen und schließlich die Keywords.

Bei der „Ebene“ der Kampagne gibts du das Budget an und definierst die Ausrichtung. Bei den Anzeigengruppen definierst du Themen, so kannst du für eine Kampagne auch unterschiedliche Anzeigengruppen erstellen. In der nächsten und letzten „Ebene“ der Keywords ordnest du Keywords den unterschiedlichen Anzeigengruppen zu.

Beispiel: 

Kampagne „Kleidung“

Anzeigengruppe 1: Jacken

Anzeigengruppe 2: Schuhe

Keywords entsprechend der unterschiedlichen Anzeigengruppen.

 

Für die einzelnen Keywords bestimmst Du außerdem noch einen CPC (Cost per Click) – sprich was Du bereit bist für dieses Keyword pro Klick zu bezahlen. Dieser CPC sowie der AdWords Qualitätsfaktor (über den ich später noch ausführlicher berichten werde) bestimmen das Ranking Deiner Anzeige.

Um Deine AdWords Anzeigen zu optimieren kannst Du zum eine ausführliche Keywordrecherche machen, den Anzeigentext verbessern und stetig Deine Kampagneneinstellungen und vor allem den CPC Deiner Keywords anpassen.

Bevor ich in diesem Artikel detaillierter auf die einzelnen Funktionen von AdWords eingehe, erzähle ich Dir wie es zu dem Erfolg von Google AdWords gekommen ist.

 

Die Google Adwords Erfolgsgeschichte

Betrachtet man die Entwicklung von Google AdWords etwas genauer erkennt man eine Geschichte mit zahlreichen technischen Erweiterungen. Bis zum Jahr 2000 – dem Jahr in dem Google AdWords eingeführt wurde blieb Google werbefrei. Allerdings testete Google bereits Ende 1999 den Verkauf von Werbung durch den Tausend-Kontakt-Preis, dies war zu dieser Zeit das verbreitetste Modell im Bereich der Suchmaschinen-Werbung. Dabei zahlte man Google eine monatliche Summe, damit Google eine Kampagne erstellte und betreute. Vergleicht man dies mit anderen Suchmaschinen zu dieser Zeit, so setzte Google dies nicht mit bunten, auffälligen Werbebanner um, sondern durch dezente

Textanzeigen, die auf bestimmte Suchbegriffe ausgeliefert wurden. Nach einiger Zeit änderte sich dieses Vorgehen dahingehend, dass ein innovatives AdWords Portal eingeführt wurde, bei dem jeder selbstständig Kampagnen, Anzeigengruppen und Keywords bestimmen konnte.

Im Jahr 2002 wurde eine erneuerte Version von Google AdWords eingeführt, bei dem die Werbetreibenden nun die Möglichkeit hatten einen Klick-Preis (CPC) für die jeweiligen Keywords angeben zu können. Diese Innovation barg auch gewisse Risiken bspw., dass sich Unternehmen mit für die Suchanfragen irrelevanten Anzeigen nach oben schieben können, damit dies verhindern wird, hat Google einen Qualitätsfaktor eingeführt.

Durch Adwords ermöglicht Google eine Form der Werbung im Internet durch Keyword Advertising und kann somit Anzeigen auf den Suchseiten sowie auf Websites, die zum Google Display Netzwerk gehören schalten.

Im Jahr 2005 führte Google das GAP (Google Advertising Professional)-Programm ein, um geprüfte „Suchmaschinen-Experten“ zu zertifizieren. Im Jahr 2010 wurde es vom Google Adwords Certified Partner Programm abgelöst. Seitdem bietet Google seinen Nutzern immer neue Tools, wie unter anderem den AdWords Editor, das AdWords Keyword Tool sowie Google Analytics.

 

Definition Qualitätsfaktor

Der Qualitätsfaktor von Google AdWords ist eine Kennzahl, welchen den Werbetreibenden anhand einer Skala von 1 bis 10 angegeben wird. Dies Zahl ist eine Schätzung über die Relevanz eines Keywords in Bezug auf die Zielseite sowie den Anzeigentext, den Du erstellt hast. Dieser Faktor bestimmt den Rang Deiner Anzeige eines Keywords, davon hängt wiederum der Cost-per-Click (CPC) ab und an welcher Stelle Deine Anzeige auf der Ergebnisseite einer Google-Suche angezeigt wird.

 

Der AdWords-Qualitätsfaktor

Der AdWords-Qualitätsfaktor

 

Keywords für das Targeting von Werbeanzeigen

Google wurde so erfolgreich, weil sie die geniale Idee hatten Keywords für die Ausrichtung der Werbemittel zu verwenden. So lassen sich Nutzer als eindeutige Kunden identifizieren, wenn sie ein Keyword bspw. „Wanderschuhe kaufen“ eingeben. Wenn man nun die richtigen Keywords bucht und seine Anzeige optimiert, wird AdWords zu einem sehr wirksamen Marketing-Instrument.

Zur Verdeutlichung des Erfolgs: Heute werden über 80% des gesamten Umsatzes von Google über AdWords erzielt.

Google AdWords ist so konzipiert worden, dass es eine breite Masse und deren Bedürfnisse anspricht – so ist man bei AdWords nicht mehr abhängig von Agenturen oder Vermarktern. Durch das Werbeprogramm von AdWords hat man auch die Möglichkeit sich selbst mit dem Werbesystem zu beschäftigen und Werbung zu schalten, diese Unabhängigkeit war damals ein einmaliges Modell.

Es reicht allerdings nicht aus eine Kampagne bzw. Anzeige einmalig zu erstellen – für eine erfolgreiche und effektive Kampagne musst Du diese in regelmäßigen Abständen kontrollieren und anpassen. Die Optimierungen beziehen sich auf die CPC Gebote, welche ständig neu angepasst werden müssen, aber auch auf den Keyword-Pool, bei dem Keywords mit bspw. zu niedrigem Suchvolumen oder zu teure Keywords entfernt und neue Keywords hinzugefügt werden können.

Auch Deine Anzeigen können angepasst werden, wenn Du beispielsweise mehrere Anzeigen erstellt hast und auf eine mehr geklickt wird als auf eine andere dann kannst Du die anderen weniger effektiven Anzeigen entsprechend der „erfolgreichen“ Anzeige anpassen (AdWords merkt sich übrigens auch, welche Deiner Anzeigen erfolgreicher ist und schaltet diese deutlich häufiger als die weniger effektiven Anzeigen).

Auch wenn es bei AdWords möglich ist Anzeigen auch ohne Agentur oder Vermarkter einzustellen, solltest Du Dir im klaren darüber sein, dass dieses Programm mittlerweile sehr komplex ist und Du viel Zeit in AdWords investieren musst. Somit ist es teilweise doch von Vorteil einen SEA Experten oder eine AdWords Agentur zur Betreuung zu engagieren, da jede Kampagne egal wie viele Anzeigengruppen oder Keywords sie beinhaltet, stetig optimiert werden muss.

 

Kosten von Adwords

Wie ich zuvor schon beschrieben habe werden heute über 80% des gesamten Umsatzes von Google über AdWords erzielt, somit sind AdWords-Anzeigen für Dich kostenpflichtig, aber wie berechnen sich die Kosten für Google AdWords? Umso höher der gebotene Preis und der Qualitätsfaktor, desto besser ist auch Deine Position auf der Google-Ergebnisseite. Schauen wir uns dies anhand einer Grafik einmal beispielhaft an:

AdWords Anzeigenposition

AdWords Anzeigenposition

Nehmen wir an es gibt Werbetreibende A, B und C. Der Werbetreibende A gibt einen maximalen CPC von 2€, der Werbetreibende B von 1€ und der Werbetreibende C „nur“ 0,70€ an. Der Qualitätsfaktor, welcher sich aus der Anzeigenrelevanz, der Nutzererfahrung der Zielseite und der erwarteten Klickrate (CTR) zusammensetzt, ist  somit unabhängig vom CPC. So hat in meinem Beispiel der Werbetreibende A einen niedrigen Qualitätsfaktor von 1, Werbetreibende B einen mittleren Qualitätsfaktor von  5 und der Werbetreibende C den höchsten Qualitätsfaktor mit 10.

Aus dem Qualitätsfaktor ergibt sich der Anzeigenrang und dementsprechend auch die Anzeigenposition auf der Google-Suchergebnisseite. So hat der Werbetreibende C durch den sehr hohen Qualitätsfaktor die beste Anzeigenposition (Position 1), obwohl er den geringsten CPC von nur „0,70€“ hat. Der Werbetreibende B liegt auf Position 2, da er den zweitbesten Qualitätsfaktor vorweisen kann und am schlechtesten (aus Position 3) schneidet der Werbetreibende A ab, obwohl er den höchsten CPC angegeben hat. Dieses Beispiel soll dir noch einmal verdeutlichen, wie wichtig ein guter Qualitätsfaktor ist.

 

Auto-optimierter CPC & Co. – Welche Gebotsstrategie ist die Beste?

Bei Google AdWords werden dir mehrere Gebotsstrategien angeboten – aber welche Gebotsstrategie ist für deine Kampagne die richtige? Im Folgenden stelle ich Dir alle Gebotsstrategien von AdWords kurz einmal vor und gebe dir Tips und Tricks, wann du welche anwenden solltest. Welche die richtige Strategie für dich ist, musst du individuell nach deinen zu bewerbenden Produkten bzw. Dienstleistungen entscheiden.

 

AdWords  – Automatische Gebotsstrategien

Bei der automatischen Gebotssteigerung übernimmt ein Algorithmus die Gebotssteigerung. Trotzdem musst du einen Maximalwert vorgeben.

 

Ausrichtung auf Suchseitenposition

Wenn du die Ausrichtung auf Suchseitenposition angibst, dann stehen dir zwei Optionen zur Auswahl:

  • Oben auf der ersten Suchergebnisseite
  • Beliebige Position auf der ersten Ergebnisseite

 

 

Ziel-CPA (Cost-Per-Acquisition)

Bei der automatischen Gebotsstrategie des Ziel-CPA legst du fest, wie viel dir eine Conversion wert ist. Genauer gesagt unter Einhaltung Deiner durchschnittlichen Ziel-CPA soll so viel Conversion wie möglich erreicht werden. Demnach schaltet AdWords die Anzeigen auf Keywords aus, welche Dir bzw. Deiner Website/Shop am meisten Conversion bringen, auch wenn der CPC vielleicht höher für diese Keywords ist, aber er führt jedes Mal zu Conversion und ist somit qualitativer.

 

Ziel-ROAS (Return-On-Advertise-Spend)

Bei der automatischen Gebotsstrategie des Ziel-ROAS werden die Gebote so festgelegt, dass sie ebenfalls eine hohe Conversion erzielen, allerdings ohne den Return on Advertising Spend zu überschreiten. Diese automatische Gebotsstrategie ist besonders für  Onlineshop von Bedeutung, dabei musst du dir allerdings deinen Umsatzwert für eine Conversion ausrechnen – sprich wie soll das Verhältnis von Werbeausgaben zum Umsatz sein.

Du gibst bei AdWords den Ziel-ROAS in % an, dieser Ziel-ROAS ist der durchschnittliche Conversion-Wert, den Du für jeden Euro, den Du in eine Anzeige investierst bekommen möchtest.

Zur Berechnung des Ziel-ROAS kannst du folgende Formel anwenden:

Conversion-Wert ÷ Investitionen in Anzeigen x 100 % = Ziel-ROAS in Prozent

Beispiel: Sie möchten für jeden Euro, den Sie in eine AdWords Anzeige investieren, sechs Euro Umsatz erzielen, dies entspricht einem Ziel-ROAS von 600 %.

 

Kompetitive Auktionsposition

Bei der automatischen Gebotsstrategie – der kompetitiven Gebotsstrategie kannst du die URL deines Konkurrenten angeben und soweit dies mit deinem festgelegten Budget möglich ist, stehst du immer vor dessen Anzeige auf der Google Suchergebnisseite.

Neben dem Namen der zu übertreffenden Domain gibst du außerdem noch eine kompetitive Auktionsposition in % an. Aber was bedeutet dieser Prozentsatz genau?

Wenn  du beobachten konntest, dass dein Konkurrenzunternehmen mehr Anzeigen ausliefert als dein Unternehmen und du das Konkurrenzunternehmen in beispielsweise 90 von 100 Auktionen überbieten möchtest, dann legst du die kompetitive Auktionsposition auf 90% fest. Bei dieser Strategie solltest Du allerdings beachten, dass umso höher dieser Prozentsatz ist, desto größer sollte auch dein Budget sein, um dieses Ziel auch effektiv erreichen zu können.

 

Klicks maximieren

Eine weitere automatische Gebotsstrategie ist die der „Klicks maximieren“. Diese Strategie hat zum Ziel Anzeigen auf Keywords häufiger zu schalten, welche günstig sind und bei denen viele Nutzer draufklicken. Optional zu dieser Gebotsstrategie kannst du einen maximales CPC-Gebot eingeben, durch dieses Maximalgebot bekommst du mehr Kontrolle über diese Art der Strategie, denn dadurch kannst du steuern wie viel du maximal pro Klick ausgeben möchtest. Wenn du allerdings möchtest, dass so viele Klicks wie möglich erzielt werden sollen, dann kannst du dieses Feld einfach freilassen und Google AdWords legt dies dann automatisch für dich fest.

 

Auto-optimierter CPC

Die Gebotsstrategie des Auto-optimierten CPC soll möglichst viel Conversion erzielen, allerdings ohne, dass du einen CPA (Cost-Per-Acquisition) oder einen ROAS (Return-On-Advertise-Spend) angeben musst. Was genau bedeutet das?

AdWords soll viel Conversion für deine Website/ Shop erzielen, so dass du viel verkaufst, aber am Ende möglicherweise ein finanzielles Minusgeschäft machst, weil du viel für die Anzeigen ausgeben musstest. Diese Gebotsstrategie ist zum Beispiel von Vorteil, wenn du ein Lager dringend leer machen musst, weil du den Platz benötigst.

 

Google AdWords Anzeigen erstellen

Wenn Du eine Anzeige bei Google AdWords erstellst musst Du neben der finalen URL auch zwei Anzeigentitel eingeben. Die Herausforderung bei der Erstellung einer neuen Anzeige ist die geringe Zeichenanzahl von 30 Zeichen pro Anzeigentitel.

Anzeigentitel 1 und Anzeigentitel 2

Der Anzeigentitel 1 ist ganz oben in der AdWords Anzeige zu sehen.

Der Anzeigentitel 2 wird direkt hinter dem ersten Anzeigentitel angezeigt und ist zum ersten Anzeigentitel durch ein I (Gedankenstrich) getrennt. Auf mobilen Endgeräten wird dieser zweite Anzeigentitel möglicherweise umbrochen und in der zweiten Zeile fortgeführt.

Je nachdem welches Gerät genutzt wird oder wenn in AdWords ermittelt wurde, dass dadurch eine bessere Leistung erzielt werden kann – sind die Anzeigentitel oder weitere Anzeigenteile, wie zum Beispiel Erweiterungen (auf die ich gleich noch ausführlich zu sprechen komme) möglicherweise unterschiedlich konfiguriert.

Angezeigter Pfad

Bei dem angezeigten Pfad wird deine URL angezeigt, welche du jeweils durch zwei Pfade ergänzen kannst.

Beispiel: deine URL lautet www.deineurl.de, nun kannst du diese noch „künstlich“ ergänzen durch beispielsweise www.deineurl.de/sale. Diese ergänzte URL wird dem Nutzer dann in der AdWords Anzeige angezeigt.

Beschreibung

Die Anzeigenbeschreibung ist unter der angezeigten URL zu sehen und umfasst insgesamt 80 Zeichen. Hier kannst du alle Angaben machen, die oben in den Anzeigentiteln keinen Platz mehr gefunden haben.

 

AdWords Anzeigenerstellung

AdWords Anzeigenerstellung

 

Erweiterungen

Des Weiteren kannst du deine Anzeigen noch durch Erweiterungen ergänzen, da die Anzeigen durch die geringe Anzahl an Zeichen sehr begrenzt sind, würde ich Dir auch immer raten von diesen Erweiterungen Gebrauch zu machen.

Erweiterungen sind zum Beispiel:

  • Zusatzinformationen (weitere 25 Zeichen)
  • Anruf-Erweiterung
  • SMS-Erweiterung
  • Standort-Erweiterung
  • Preis-Erweiterung
  • Snippet-Eweiterung
  • Sitelink-Erweiterung
  • Affiliate-Erweiterung
  • Standort-Erweiterung
  • App-Erweiterung
  • Angebots-Erweiterung
AdWords Erweiterungen

AdWords Erweiterungen

AdWords – Kenne Deine Nutzer-Bedürfnisse

Die Anzeigentitel sollten besonders ansprechend für den User formuliert werden und sollten am besten das Alleinstellungsmerkmal deines Produkts oder deiner Dienstleistung formulieren. Fragen die Dir dabei helfen können sind:

  • Was hebt mich von der Konkurrenz ab?
  • Wieso sollten die Nutzer meine Website/ Shop besuchen und nicht die meiner Konkurrenten?
  • Was macht mein Produkt/ Dienstleistung einzigartig?
  • Was hat der User für einen Nutzen von meinem Produkt/ Dienstleistung?

Gehe auf die Bedürfnisse Deiner Benutzer ein und versuche Dich in sie hineinzuversetzen, die Vorteile eines Produktes die in einer Produktbeschreibung angegeben sind, müssen nicht die gleichen Vorteile für deinen Kunden sein. So kann beispielsweise in einer Produktbeschreibung für eine Jacke hervorgehoben sein, dass sie wasserabweisend ist, für den Kunden ist aber vielleicht nur relevant ob sie gut aussieht.

Also anstatt die Produkt-Features zu bewerben solltest du vielmehr die Kunden-Benefits in den Mittelpunkt stellen und darauf werben.

Ziel einer jeden Anzeige ist es also die Vorteile und Bedürfnisse Deiner Kunden in den Mittelpunkt zu stellen, dabei kannst du deiner Kreativität auch mal freien Lauf lassen.

Betrachten wir als Beispiel mal eine Versicherung, anstatt mit Marktführer-Auszeichnungen am Nutzer-Bedürfnis vorbei zu werben, sollte man hier vielmehr mit emotionalen Slogans wie „Die eigene Familie in Notfällen abgesichert wissen“ werben.

Oder anstatt wie zahlreiche Anbieter von Nahrungsergänzungsmittel mit hoher Qualität und niedrigen Preisen zu werben, sollte man hier vielmehr das Bedürfnis den eigenen Körper zu trainieren und sein Leben gesünder zu gestalten in den Mittelpunkt stellen.

Beachte: Langweiliger Einheitsbrei wie gute Qualität, niedriger Preis und Auszeichnungen wurden bereits so oft verwenden und heben sich nicht von der Masse der Anzeigen ab.

 

AdWords – Aufmerksamkeit durch Fragen, Zahlen oder Zeichen erzielen

Stell Dir vor die User geben eine Suchanfrage bei Google ein. Wenn Du diese Frage in Deiner Anzeige beantwortest startest du direkt einen Dialog mit den Nutzern und die Wahrscheinlichkeit, dass diese auf deine Anzeigen klicken ist gleich deutlich höher, weil sie sich direkt angesprochen fühlen. Wenn ein User zum Beispiel eine Frage bezüglich seiner Schmerzen formuliert, könntest du in Form von unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten direkt eine Lösung für den Nutzer anbieten.

Du kannst eine Anzeige auch durch optische „Störer“ herausstechen lassen, diese können zum Beispiel Zahlen oder Zeichen sein. Durch das Einsetzen von Zeichen und Zahlen kannst du außerdem auch Anzeigen-Zeichen sparen und somit mehr Inhalte vermitteln.

Beispiel: 

„Eine Woche Berlin Urlaub buchen“ – Diese Anzeige hat 31 Zeichen und ist somit unzulässig.

Die Anzeige „1 Woche Berlin Urlaub buchen“ ist mit seinen 28 Zeichen zulässig.

Was ich persönlich auch gerne nutze ist das &-Zeichen anstatt das Wort „und“, so spart man gleich 2 Zeichen.

 

Fazit

Die Anzeigen sollten ansprechend formuliert sein und den Nutzer dazu anregen auf Deine Anzeige und nicht auf die Anzeige deiner Konkurrenz zu klicken.

Allerdings solltest du auch beachten, dass nur User auf deine Anzeige klicken sollen, die höchstwahrscheinlich auch etwas kaufen möchten, denn schließlich bezahlst du für jeden Klick Geld. Um auch wirklich nur die Nutzer anzusprechen, die letztendlich zu Kunden werden, ist es ratsam, wichtige Informationen, wie den Preis und beispielsweise den Inhalt eines Produktes schon im Anzeigentext zu integrieren und an dieser Stelle auch ehrlich zu sein.

Wenn du zum Beispiel in deiner Anzeige einen falschen Preis angibst, werden viele User draufklicken, aber deine Website (wenn sie den teureren Preis sehen) schnell und unzufrieden wieder verlassen (was wiederum zu einem schlechten Qualitätsfaktor beiträgt).

 

 

Durch unsere langjährige Arbeit und über 100 erfolgreiche Projekte, konnten wir viele Erfahrungen sammeln. Dieses Know-How im Online-Marketing gaben wir u.a. bei Vorträgen von Google, der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer weiter.

Mit Know-How, Kreativität und Leidenschaft entwickeln wir auf unsere Kunden abgestimmte Marketing-Strategien, die Sie sicher und nachhaltig zum Erfolg führen. Gemeinsam setzen wir Ihr Online-Marketing so um, dass Sie langfristig Ihren Umsatz und Return-On-Investment steigern.

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Britta Schwab
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