SEA

sea

SEA Definition – verständlich und umfassend

Die Puzzleteile SEA und SEO fügen sich zu dem gemeinsamen Bild SEM zusammen.  Du wolltest schon immer wissen, was diese Begriffe verbindet und unterscheidet? Hier findest du einen Überblick und vor allem erfährst du, was SEA ist. 

 

Wodurch unterscheiden sich SEA, SEO und SEM?

Oftmals werden diese Begriffe miteinander verwechselt oder gleichgesetzt. Daher werde ich sie hier zunächst voneinander abgrenzen.

SEA ist die Abkürzung für Search Engine Advertising und lässt sich ins Deutsche mit dem Wort „Suchmaschinenwerbung“ übersetzen. Darunter versteht man das Schalten bezahlter Textanzeigen auf den Suchergebnisseiten von Suchmaschinen wie zum Beispiel Google oder Bing und vielen weiteren, die oberhalb der organischen Suchergebnisse erscheinen.  

SEM steht für Search Engine Marketing und bedeutet Suchmaschinenmarketing. SEA, über das ich in diesem Blog schreibe, ist nicht damit gleichzusetzen, da SEA nur einen Teilbereich des SEM darstellt.  SEM beinhaltet als weiteren Bereich die Suchmaschinenoptimierung SEO (Search Engine Optimization), die das Ziel verfolgt, das Ranking und damit die Sichtbarkeit einer Webseite auf den Ergebnislisten der Suchmaschinen auf organische Weise zu verbessern.

 

Was ist SEA?

Dein Ziel im Online-Marketing ist es, ein besseres Ranking für die eigene Webseite zu erzielen, da damit in der Regel mehr Leads und Conversions einhergehen. Selbst mit der besten organischen SEO-Optimierung wird es dir aber nicht gelingen, auf die vordersten Plätze der Suchergebnisseite zu gelangen solange die Konkurrenz für diese Plätze bezahlt. 

Wenn du dir die Suchergebnisseiten der Suchmaschinen anschaust, siehst du, dass sie über den organischen Suchergebnissen Platz für weitere Anzeigen lassen. Das Ranking auf diesen hohen Positionen bestimmt sich nach dem Preis für Klicks, die du dem Suchmaschinenbetreiber zahlst. Dieser Preis wird nach dem Pay-per-Click-Prinzip (PPC) beziehungsweise Cost-per Click (CPC) errechnet. Du zahlst nur den vereinbarten Preis, wenn deine Werbung auch wirklich angeklickt wurde.

 

Wie bestimmt sich der zu zahlende Preis? 

Du gibst für jedes Keyword ein Klickpreis-Gebot ab. Je höher dein Gebot – im Vergleich zu deinen Mitbietern – umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass deine Webseite ganz oben auf der Suchergebnisseite gerankt wird.

 

Wie kannst du das Ranking deiner Webseite außerdem positiv beeinflussen?

Für ein optimales Ranking deiner Webseite auf den Suchergebnisseiten der Suchmaschinenanbieter reicht es aber nicht allein aus, dass du das maximale Gebot für einen Klick abgibst. 

Suchmaschinenanbieter verfolgen das Ziel, dass Nutzerinnen und Nutzer ihre Suchmaschine nutzen und nicht zur Konkurrenz wechseln. Daher ziehen sie für das Ranking deiner Seite den sogenannten „Qualitätsfaktor“ für ein Keyword heran. 

 

Dieser Qualitätsfaktor errechnet sich aus

  • Qualität der Landingpage
  • Relevanz der Anzeige
  • Klickraten der Vergangenheit

 

Dieser Qualitätsfaktor wird zum Beispiel von Google für jedes einzelne Keyword berechnet und liegt dann im Resultat zwischen 1 und 10, wobei 10 den besten Wert darstellt. Die Suchmaschinenanbieter verfolgen ihren eigenen Qualitätsanspruch z.B. dadurch, dass viele Keywords mit schlechtem Qualitätsfaktor negativ gewertet werden, selbst wenn du auch qualitativ gute Keywords verwendest. Aus dem Umstand, dass die Verweildauer deiner User auf deiner Webseite gering ist, schließt die Suchmaschine, dass der Inhalt deiner Webseite keine hohe Relevanz besitzt. Als Konsequenz wird es für dich schwieriger und teurer, deine Seite auf den obersten Positionen zu ranken. 

 

Wer bietet SEA an?

Im Folgenden möchte ich dir einige Anbieter mit relevantem Marktanteil nennen, bei deinen du deine Webseite über SEA optimal platzieren kannst. 

  • Google: weltweit (über 80% Marktanteil) und im deutschsprachigen Raum mit Google Ads (über 90%) größter Anbieter
  • Bing: mit Werbesystem Bing Ads in Europa zweitbeliebteste Suchmaschine
  • Yahoo: ebenfalls bekannt mit seinem Webenetzwerk Yahoo! Gemini

 

Welche Vorteile bietet SEA?

  • Kurzfristige Umsetzung: Bietet sich insbesondere bei neuen Produkten, die vermarktet werden sollen oder Themen an, die organisch noch nicht auf guten Positionen ranken
  • (Regionale) Zielgruppenerreichung (Targeting): Minimierung von Streuverlusten
  • Messbarkeit und Kostenkontrolle: Berechnung des Return of Investment durch Vergleich der Klickpreise mit der Anzahl der Conversions

 

SEA bietet insbesondere gegenüber SEO den Vorteil, dass Ergebnisse schneller sichtbar werden. Mit einem zu erwartenden höheren Traffic kannst du mehr Conversions erreichen. Durch das Targeting wird die fokussierte Zielgruppe erreicht, was die Effizienz der Werbung erhöht. Die Kampagne kann zudem gut überwacht und ausgewertet werden. 

SEA ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn eine Seite bekannt gemacht werden soll. Neben den kurzfristigen Ergebnissen kann sie auch die Seite für die organische Suche stärken. Hier sollte allerdings der Qualitätsfaktor beachtet werden. Ist dies nicht der Fall und wird SEA zu schnell wieder eingestellt, kann der Erfolg der Seite nicht dauerhaft sein. Daher ist neben der Einführung über SEA stets das Zusammenspiel mit SEO zu empfehlen, um eine nachhaltige Sichtbarkeit der Seite zu erreichen.

 

Quellen:

https://academy.technikum-wien.at/ratgeber/was-ist-sea/

https://a-digital.one/magazin/was-ist-sea-und-fuer-wen-macht-es-sinn/

https://www.seo-kueche.de/lexikon/sea-search-engine-advertising/


AdWords

Google AdWords/ Google Ads - Die wichtigsten Änderungen 2018

Rebranding von Google AdWords

Wie Du bereits in der Überschrift erkennen kannst, ist eine der größten Neuerungen das Rebranding von Google AdWords zu Google Ads. Der alte Name AdWords wurde aus den Worten „Advertisement“ (zu deutsch: Werbung) und „Words“ (zu deutsch: Wörter) zusammengesetzt.

Der neue Name soll die mittlerweile erweiterten Möglichkeiten von Google AdWords verdeutlichen, da AdWords mittlerweile nicht nur Anzeigen über die Googlesuche, sondern zum Beispiel auch über das Displaynetzwerk oder Apps verteilt. Die Namensänderung wurde am 24. Juli 2018 eingeführt, so hat sich neben dem Namen auch das Logo verändert.

 

Das neue Google Ads Logo
Das neue Google Ads Logo

 

Statt der bisherigen URL support.google.com/adwords gelangst Du nun auch über support.google.com/google-ads zu Google AdWords. Im folgenden werde ich weiterhin den alten Namen GoogleAdWords verwenden, da dieser Name immer noch sehr weitläufig verwendet wird und wohl nach einige Zeit braucht, bis sich Google Ads etabliert hat.

 

Textanzeigen von Google AdWords bekommen einen Trennstrich (Pipe) |

Wer AdWords schon länger nutzt, dem ist bestimmt eine Änderung im Anzeigentitel aufgefallen. Früher wurden die einzelnen Überschriften durch einen Bindestrich (-) voneinander getrennt, dieser Trennstrich wurde nun durch eine sogenannte Pipe ( | ) ersetzt.

Durch diese Neuerungen ist es meiner Meinung nach schwieriger die einzelnen Titel miteinander zu verbinden, da Sie nun sehr eindeutig voneinander getrennt sind. Der Bindestrich hat den Übergang von eine Überschrift zur nächsten „flüssiger“ gemacht, aber nach einiger Zeit gewöhnt man sich auch an diese Änderung.

Nachdem Du den Keyword-Planer ausgewählt hast, erscheinen Dir zunächst erst einmal die 2 Optionen „Neue Keywords ermitteln“ oder „Suchvolumen und Prognosen abrufen“, somit ist die Ansicht deutlich reduzierter als vorher.

Übersicht Keyword-Planer
Übersicht Keyword-Planer

 

Der neue Keyword-Planer ist deutlich übersichtlicher und so auch für Einsteiger wesentlich einfacher zu bedienen.

Auf die Neuerung des Keyword-Planers haben viele schon lange gewartet, denn anfangs konnte man nur 3 Suchbegriffe auf einmal abfragen. Mittlerweile wurde diese Zahl auf 10 erhöht, was insbesondere bei einer großen Keywordrecherche eine Erleichterung darstellt.

 

Bis zu 10 Keywords ermitteln
Bis zu 10 Keywords ermitteln

Auch das Erscheinungsbild des Keyword-Planers hat man erneuert und übersichtlicher gestaltet. Ich kann nur jedem AdWords Nutzer ans Herz legen den Keyword-Planer zu nutzen, um eine erfolgreiche Kampagne zu erstellen.

Dieses Tool wird bei Google AdWords kostenlos angeboten und ist sowohl für Einsteiger als auch für Experten nützlich. Im Keyword-Planer hast du weiterhin die Möglichkeit neue Keywords zu ermitteln, aber auch Suchvolumen und Prognosen abzurufen (auch das ist insbesondere bei einer aufwändigen Keywordanalyse hilfreich).

 

Hier einmal der Vergleich des alten und neuen Keyword-Planers:

 

Der alte Keyword-Planer
Der alte Keyword-Planer

 

 

Der neue Keyword-Planer
Der neue Keyword-Planer

 

Es besteht nach wie vor die Möglichkeit den alten Keyword-Planer zu nutzen. Das ist sicherlich für diejenigen interessant, die sich an die alte Benutzeroberfläche gewöhnt haben und mit der Umstellung nicht gut klar kommen.

 

Automatische Deaktivierung des Accounts

Seit Ende März 2018 werden AdWords-Kontos, welche in den letzten 15 Monaten inaktiv waren automatisch deaktiviert. Das Konto kann man jederzeit wieder reaktivieren. Wenn man allerdings nach der Reaktivierung 3 Monate lang keine Anzeigen ausliefert, kann man das Konto auflösen.

 

Suchvolumen-Anzeige jetzt auch für mobile Geräte

Im Keyword-Planer hast Du nun auch die Möglichkeit Suchvolumen und Prognosen für mobile Endgeräte abzurufen. So kannst Du mit einem Blick erkennen mit welchem Gerät der Nutzer lieber sucht und Deine Anzeige oder auch Deine Landingpage auf dieses Device ausrichten.

Suchvolumen Mobile
Suchvolumen Mobile

Google steht immer noch vor der Herausforderung ein Backend zu gestalten, was sowohl für Einsteiger, wie auch für erfahrene Google AdWords Nutzer verständlich ist. Daher kann man auch in Zukunft mit weiteren Neuerungen rechnen, natürlich halten wir Dich weiterhin auf den neuesten Stand, bis dahin schaue gerne auch mal bei unseren anderen Artikeln zum Thema SEA vorbei.


Google Shopping Anzeige

Google Shopping - Funktionen und Nutzung

In diesem Artikel zum Thema Google Shopping werden ich dir nicht nur erklären, was es mit Google Shopping so auf sich hat, sondern auch wie du eine Google Shopping Anzeige erstellen kannst.

Du willst neue Schuhe kaufen und gibst dementsprechend bei Google als Keyword „Schuhe kaufen“ ein, was dir jetzt erscheint ist eine Kombination aus den „echten“ Suchergebnissen, AdWords Anzeigen und recht daneben eine Box mit weiteren Suchergebnissen.

 

 

Diese Box sieht ein bisschen aus wie ein Auszug aus einem Online-Shop und enthält genauere Angaben zu dem Produkt. Neben einem kleinem Bild wird dir dort auch gleich der Preis und die Versandkosten angezeigt.

 

 

Aber was genau ist diese kleine Box und woher kommen diese Produkte?

Es handelt sich hierbei auf jeden Fall nicht um einen Google-Shop, denn wenn man genauer hinschaut erkennt man, dass diese Schuhe aus verschiedenen Shops (unter anderem von Deichmann, Snipes und Nike) stammen. Wie dir oben rechts in der Ecke dieser Box angezeigt wird, handelt es sich hierbei auch um Anzeigen.

 

Wie funktioniert eigentlich Google Shopping?

Über Google AdWords hast du die Möglichkeit Google Shopping Anzeigen zu erstellen. Wenn du einen Onlineshop besitzt kann es durchaus von Vorteil sein deine Produkte mit den entsprechenden Daten einzugeben und darauf eine Anzeige zu schalten. Es gibt auch noch die Möglichkeit, Werbeanzeigen über Facebook zu schalten.

Der Vorteil ist, dass der Nutzer gleich alle wesentlichen Daten angezeigt bekommen - so bekommt er auf einem Blick nicht nur einen optischen Eindruck, sondern weiß auch den Preis und den Namen des Shopanbieters. Genau wie bei allen Google AdWords Anzeigen bezahlst du auch hier nur, wenn jemand wirklich auf dein Produkt klickt.

 

Wie kann ich Google Shopping Anzeigen erstellen?

Erster Schritt

Erstelle dir zunächst einmal einen Google-Account (vorausgesetzt du besitzt noch keinen). Keine Sorge bei dem Erstellen eines Accounts fallen keine Kosten an, erst wenn du dich tatsächlich entscheidest eine Anzeige zu schalten und ein Produkt einstellt und die entsprechenden Angaben gemacht hast können Kosten anfallen - aber halt auch nur dann, wenn jemand auf deine Anzeige klickt.

 

Google Konto erstellen
Google Konto erstellen

 

Zweiter Schritt

Im zweiten Schritt musst du einen Merchant Center Account einrichten und dort deine Händler- und Produktdaten auf einen Google-Server hochladen. Dadurch kann Google Shopping die Daten zu deinen Produkten beziehen. Danach musst du noch die Verifizierung durchlaufen, dies läuft ähnlich wie bei der Verifizierung von Google Analytics oder Search Console Account ab.

Wenn du schon bereits bei Google Search Console angemeldet bist und deine Domain dort bereits auch schon bestätigt wurde, kannst du auch ganz einfach für das Merchant Center diese URL beanspruchen bzw. Anspruch darauf erheben.

Dritter Schritt

Im dritten Schritt musst du das Merchant Center mit deinem AdWords Account verknüpfen, denn darüber erfolgt die Buchung deiner Anzeigen. Außerdem musst du die Konten miteinander verknüpfen. Somit kann AdWords die Produktdaten, welche du zuvor im Merchant Center hochgeladen hast, beziehen. Dazu gibst du einfach die Nummer deines Accounts an und sendest eine Verknüpfungsanfrage. Bei AdWords lässt sich diese Anfrage im Anschluss bestätigen.

Vierter Schritt

Im vierten Schritt musst du nun einen Produktfeed erstellen, dafür exportiere einfach eine CSV-Datei mit deinen Produktdaten. Bevor du diese Datei Aber bei Google hochladen kannst, solltest du diese mit Microsoft Excel formatieren. Die Daten sollten hierbei in mehreren Spalten unterteilt werden. Im Merchant Center kannst du nun einen Shopping Feed erstellen und dann ihre Daten dort hochladen.

Das klingt alles verständlicherweise zunächst einmal sehr kompliziert. Deshalb würde ich dir empfehlen, wenn du zum ersten mal eine Google Shopping Anzeige erstellst, zuerst einmal einen Test-Feed anzulegen. Denn dabei kannst du erst einmal ausprobieren, ob auch alles korrekt ist oder ob irgendwelche Fehler auftauchen. Wenn du dies nicht in einem Test-Feed ausprobiert, wird die Anzeige gleich online gestellt, auch wenn sie fehlerhaft ist. Um dies zu vermeiden, bietet sich der Test-Feed an.

Fünfter Schritt

Im nächsten und vorletzten Schritt musst du nun einen Shopping Feed erstellen. Dieser Feed muss in jedem Fall einige Produktinformationen enthalten, Google hat da ganz spezifische Forderungen, welche du dir in Ruhe hier bei den Google Produktspezifikationen durchlesen kannst. Anforderungen werden dabei nicht nur an die Zielseite, sondern unter anderem auch an die Steuersatzdaten sowie an die Versandkostendaten und an die Währung und an die Sprache gestellt.

Sechster Schritt

Nun hast du es fast geschafft! Im letzten Schritt musst du nur noch deine Shopping Kampagne in deinem Google AdWords Konto aktivieren. Du bezahlst auch hier nur wenn ein Nutzer auf deine Anzeige klickt. In der Shopping-Box, welche ich dir zu Beginn dieses Artikels vorgestellt habe, gibt es insgesamt nur 8 Plätze. Ob deine Anzeige bzw. Shopping Kampagne einen Platz in der begehrten Box bekommt entscheidet zum einen der CPC, zum anderen ob deine Daten auch vollständig sind.

 

Fazit - Erstellung Google Shopping Anzeige

Für die Erstellung einer Google Shopping Anzeige bzw. Shopping Kampagne solltest du auf jeden Fall etwas Erfahrung mit deinem eigenen Shopsystem, aber auch mit Google AdWords haben. Insbesondere für die Erstellung des Produkt-Feed. Wenn du schon immer deine Produkte in der kleinen Box sehen wolltest, dann probiere es einfach aus oder beauftrage eine Agentur mit dieser Aufgabe.


Anwendungsempfehlungen für Werbung im Google Display Netzwerk (GDN)

Werbung im Google Display Netzwerk (GDN) – mit diesen Anwendungstipps sorgst Du für ordentlich Schwung

Google Display Netzwerk (GDN) - Alles was Du wissen musst, findest Du hier im Überblick!

Neben den klassischen AdWords-Anzeigen bietet Google eine preiswertere Möglichkeit der Werbung im Google Display Netzwerk (GDN) an. Aber was ist das Google Display Netzwerk überhaupt und was für Funktionen beinhaltet es?

Google Display Netzwerk (GDN) - was ist das?

Das Google Display Netzwerk oder zu deutsch Google Werbenetzwerk ist ein riesiges Netzwerk aus Werbeplattformen für Google AdWords auf denen Werbeanzeigen geschaltet werden können. Dieses Google Netzwerk setzt sich aus unterschiedlichen (mehrere Millionen) Werbepartnern zusammen. Hierzu können Partnerwebsites, Google Websites wie Google Finanzen, Google Shopping oder YouTube, Google Suchergebnisseiten, Online-Spiele, mobile Websites, Apps oder RSS-Feeds gehören.

Diese Werbepartner stellen Werbeflächen zur Verfügung. Dabei liegt der Unterschied zum Suchnetzwerk darin, dass die Anzeigen thematisch zur entsprechenden Partnerwebsite passen soll - es wird also mit genau ausgesteuerten Keywords gearbeitet. Neben einfachen Textanzeigen können auch Video- oder Bildformate sowie interaktive Anzeigen angezeigt werden.

Du kannst zwar nicht steuern auf welchen Websites deine Anzeige geschaltet wird. Die Netzwerk-Mitarbeiter prüfen allerdings alle Publisher ganz genau bevor Anzeigen darauf geschaltet werden dürfen, damit deine Anzeigen auch wirklich nur auf qualitativ hochwertigen Websites veröffentlicht werden. Du kannst dir sicherlich denken, dass die Reichweite des Google Netzwerkes riesig ist - betrachtet man nur die Daten der USA so werden dort laut Google-Angaben mehr als 210 Millionen Nutzern die Google AdWords-Anzeigen ausgeliefert.

 

Welche Anzeigenformate gibt es im Google Display Netzwerk (GDN)?

Wie bereits erwähnt wurde können unterschiedliche Arten von Anzeigen geschaltet werden, welche das im Detail sind und wie diese aussehen können, erfährst du in diesem Abschnitt des Artikels.

Bildanzeigen im Google Display Netzwerk

Betrachten wir zunächst einmal die Bildanzeigen im Google Display Netzwerk.

Anzeigen die im Google Netzwerk ausgestrahlt werden, können unterschiedliche Formate haben. Diese Anzeigen dürfen nicht länger als 30 Sekunden animiert sein und werden von Google streng kontrolliert. Ich empfehle dir auf jeden Fall mal in die Google Anforderungen an Bildanzeigen reinzuschauen, um die Wahrscheinlichkeit einer Ablehnung zu senken.

Wenn deine Anzeige doch einmal abgelehnt wurde ist dies häufig nicht immer nachvollziehbar, einige Gründe könnten allerdings eine schlechte Bildqualität, irreführende  Inhalte und Inhalte nur für Erwachsene sein. Aber auch wenn die Inhalte nicht relevant sind für das zu bewerbende Produkt oder die Dienstleistung kann die Anzeige abgelehnt werden. Im Folgenden werde ich dir die unterschiedlichen Bannerformate für Desktop-Computer und Notebooks und ihre Größen (Breite x Höhe) vorstellen:

  • Leaderboard (728 Pixel x 90 Pixel)
  • Large Leaderboard (970 Pixel x 90 Pixel)
  • Banner (468 Pixel x 60 Pixel)
  • Small Square (200 Pixel x 200 Pixel)
  • Square ( 250 Pixel x 250 Pixel)
  • Inline Rectangle (300 Pixel x 250 Pixel)
  • Large Retangle (336 Pixel x 280 Pixel)
  • Skyscraper (120 Pixel x 600 Pixel)
  • Wide Skysraper (160 Pixel x 600 Pixel)
  • Half Page Ad (300 Pixel x 600 Pixel)
  • Billboard (970 Pixel x 250 Pixel)
  • Portrait (300 Pixel x 1050 Pixel)

Bedenke: Die maximale Bannergröße von 150KB darf nicht überschritten werden.

Wenn deine Anzeige abgelehnt wurde, kann dies zahlreiche Gründe haben. Mögliche Ablehnungsgründe für Werbebanner können sein, dass der Anzeigeninhalt nicht akzeptabel ist oder dass du durch bestimmte Effekte (Stroboskop-Effekt, Blinken etc.) versucht hast die Nutzer zum draufklicken zu verleiten.

Videoanzeigen im Google Display Netzwerk bzw. bei YouTube

Für Video- und Mobile-Anzeigen gibt es natürlich andere Formate, die ich dir auch im Folgenden kurz vorstellen möchte:

  • Mobile Leaderboard (320 Pixel x 50 Pixel)
  • Large Mobile Banner (320 Pixel x 100 Pixel)
  • Vertical Interstitial Ad (Phone) (320 Pixel x 480 Pixel)
  • Horizontal Mobile Banner (480 Pixel x 32 Pixel)
  • Horizontal Interstitial Ad (Phone) (480 Pixel x 320 Pixel)
  • Youtube In-Video Format (480 Pixel x 70 Pixel)
  • Vertical Interstitial Ad (Tablet) (768 Pixel x 1024 Pixel)
  • Horizontal Interstitial Ad (Tablet) (1024 Pixel x 768 Pixel)
  • Large Youtube Companion (300 Pixel x 250 Pixel)
  • Small Youtube Companion (300 Pixel x 60 Pixel)

Wenn eine Videoanzeige bei YouTube ausgeschaltet wird, kann dies über TrueView In-Stream und TrueView In-Display passieren. Aber wo ist der Unterschied? Ganz einfach - In-Stream ist die Videowerbung bei YouTube die am Anfang oder in der Mitte eines Videos ausgestrahlt wird. Bei der Variante des TrueView In-Displays hingegen werden deine Videos über die Suchfunktion bei YouTube, auf den Anzeigenplätzen neben den Videos oder auf den Seiten die im Display Netzwerk sind ausgestrahlt. Die Bezahlung erfolgt dabei Cost-per-View, also nach jedem angeschautem Video.

Rich Media Anzeigen im Google Display Netzwerk

Rich Media Anzeigen sind interaktive Anzeigentypen mit HTML, Flash- und Videoanzeigen. Wenn du einen Anzeigenblock erstellst bzw. bearbeitest kannst du auswählen, ob diese Rich Media Anzeigen geschaltet werden sollen oder nicht. Um Interaktionskampagnen zu erstellen, musst du „Nur Displaynetzwerk – Interaktion“ auswählen. Darüberhinaus bietet Google mit dem Netzwerk Google doubleclick auch die Möglichkeit deutlich mehr Interaktionsformate zu erstellen.

Dadurch lassen sich schöne Anzeigen designen, die aber auch deutlich aufwendiger und teurer in der Herstellung sind. Für Google doublecklick solltest du außerdem auch Erfahrung in HTML oder Flash mitbringen. Für größere Unternehmen machen die Rich Media Anzeigen meiner Meinung nach Sinn und werden sicherlich in Zukunft auch weiter an Bedeutung gewinnen.

 

Wie lassen sich die Google Display Kampagnen steuern?

Bei AdWords hast du bei der Erstellung einer Kampagne die Möglichkeit Kampagnen entweder für das Suchnetzwerk, das Such- und Displaynetzwerk oder nur für das Displaynetzwerk einzurichten. Ich würde dir aber empfehlen wenn du eine Displaykampagne erstellen möchtest, die Kampagne auch nur für das Displaynetzwerk auszurichten, du kannst danach immer noch ergänzend eine weitere Kampagne nur für das Suchnetzwerk erstellen.

Zunächst einmal wählst du das Format aus und erstellst deine Anzeige. Du kannst dich dabei für eine Text- oder Bildanzeige entscheiden. Bei der Erstellung einer Bildanzeige hilft dir die Google Anzeigengalerie, mit deren Hilfe die Erstellung nur wenige Minuten dauert.

Im nächsten Schritt kannst du die Kampagne geografisch ausrichten, die Sprache einstellen, auf welchen Geräten die Anzeige ausgestrahlt werden soll - Computer, Tablets, Mobilgeräte. Bei den Mobilgeräten kann sogar noch zwischen den unterschiedlichen Betriebssystemen ausgewählt werden.

Darüberhinaus können noch weitere Kundeninformationen eingeben werden, wie Interessen, Alter und Geschlecht. An dieser Stelle kannst du auch das Frequency-Capping einstellen, was dafür sorgt, dass deine Anzeige einem User nicht zu oft angezeigt wird (bzw. nur so oft, wie du es möchtest). Denn wenn einem Nutzer deine Anzeige zu oft angezeigt wird, dann kann dies dazu führen, dass er schnell von deinem Unternehmen genervt ist, was einen negativen Effekt auf deine Marke haben kann. Im dritten und letzten Schritt musst du nun nur noch dein Budget festlegen.

 

Targeting im Google Display Netzwerk

Es gibt unterschiedliche Arten des Targetings im Google Display Netzwerk, welche ich dir an dieser Stelle vorstellen möchte.

Kontextuell

Zum einen gibt es da das kontextuelle Targeting, bei dem sich die Kampagne bzw. die Anzeigengruppen nach den entsprechenden thematisch passenden Keywords steuern lässt. Durch diese Keywords hat Google die Möglichkeit deine Anzeige in Bezug zu setzen und kann diese Anzeige dann auf Internetseiten ausliefern, die mit deinen Keywords im Bezug steht.

Aus diesem Grund ist es wichtig die Keywords nicht zu vernachlässigen und diese immer deiner Anzeige bzw. deinem zu bewerbenden Produkt oder Dienstleistung anzupassen.

Thematisch

Eine zweite Möglichkeit ist die des thematischen Targetings, dabei kannst du Themen in sogenannten Themen-Clustern auswählen, ähnlich wie beim kontextuellen Targeting werden die Anzeigen dann auch nur auf den thematisch relevanten Websiten ausgeliefert.

Zielgruppe im Fokus

Des Weiteren gibt es noch verschiedene Arten des zielgruppenbasierten Targeting, wie beispielsweise das Interessen-Targeting. Bei dem Interessen-Targeting basiert hingegen auf der Zielgruppe und nicht auf den Websites auf denen die Anzeigen ausgestrahlt werden. Somit wird die Anzeige je nach Interessen der Zielgruppe verwendet.

Google nimmt dir bei diesem Targeting sehr viel Arbeit ab und beobachtet das Verhalten der Nutzer und kann diese so einzelnen Interessen zuordnen. Dabei kann die Zielgruppe unter anderem in Kategorien wie beispielsweise Autos, Reisen, Schönheit und Sport eingeteilt werden. Passt deine Anzeige zu der Interessen-Kategorie einer Zielgruppe, dann wird deine Anzeige bei dieser Zielgruppe ausgestrahlt, egal auf welcher Website sich diese Personen gerade befinden), das Thema der Website findet somit keine Beachtung.

Affin

Mittlerweile hat Google das Interessen-Targeting durch Affinitätskategorien erweitert. Die Affinitätskategorien sollen die Reichweite von TV-Anzeigen im Google Display Netzwerk erhöhen. Die Kategorien sind dabei in fünf Segmenten unterteilt (Leidenschaft, Reisebegeisterte, Konsumgewohnheiten, Kunst und Unterhaltung sowie Active Lifestyle).

 

Demographisches Targeting im Google Display Netzwerk

Wie ich bereits schon erwähnt habe lässt sich die Zielgruppe auch durch demographische Angaben einschränken. So kann man beispielsweise das Geschlecht und das Alter der Nutzer einstellen und so das Targeting noch einmal verfeinern.

 

Remarketing im Google Display Netzwerk

Beim Remarketing besteht die Möglichkeit bei den Nutzern die Anzeige auszuliefern, welche bereits Interesse an deiner Marke bzw. deinen Produkten oder Dienstleistungen gezeigt haben. Wie genau funktioniert Remarketing? - Eigentlich ganz einfach, die Anzeigen werden den Nutzern ausgeliefert, nachdem diese sich schon einmal auf deiner Website aufgehalten haben.

So werden die User später im Netz noch einmal mit deiner Marke konfrontiert. Das Remarketing kann die Nutzer daran erinnern noch einmal auf die zu bewerbende Website zurückzukehren und etwas zu kaufen, es kann aber auch einen negativen Effekt auslösen und die User können sich verfolgt fühlen. In jedem Fall empfehle ich dir bei dieser Art unbedingt das Frequency-Cappings einzusetzen, so dass die Nutzer nicht ständig mit deinen Anzeigen konfrontiert werden.

Für ein erfolgreiches Remarketing im Google Display Netzwerk musst du über AdWords einen Remarketing-Tag generieren, welchen du auf allen Seiten deiner Website einbinden musst.

Danach kannst du für die für dich interessanten Zielgruppen eine Remarketing-Liste erstellen, welche in etwa einer Ansammlung von 100 Cookies entsprechen sollte. Beispielsweise besteht die Möglichkeit, dass du bei deiner Remarketing-Strategie den Kaufprozess deines Kunden abbildest, indem du Listen erstellst. Dies kann beispielsweise eine Liste sein über die Besucher, welche nur ganz bestimmte Produktseiten besucht haben oder eine Liste über Besucher, die nicht gekauft haben. So können Anzeigen spezifisch auf die unterschiedlichen Nutzer angepasst und ausgestrahlt werden.

 

Vorteile - Google Display Netzwerk

Mit dem Google Display Netzwerk stehen dir unzählige Möglichkeiten zur Verfügung - von verschiedenen Anzeigenformaten bis zu zielgruppenspezifischen Targeting. Du hast die Möglichkeit Millionen von Nutzern zu erreichen und deine Website oder deinen Shop besser vermarkten zu können. Kampagnen im Google Display Netzwerk können dabei beispielsweise als Ergänzung zu den SEA-Anzeigen genutzt werden.

Wichtig bei der Erstellung von Anzeigen für das Google Display Netzwerk ist, dass du zuvor deine Ziele definierst. Möchtest du die Markentreue bestehender Kunden steigern oder einfach nur die Markenbekanntheit steigern?

Nimm dir Zeit deine Ziele zu definieren, damit am Ende auch gemessen werden kann, ob du diese auch erreicht hast. Ein weiterer wichtiger Punkt ist deine Zielgruppe.

Du musst deine Zielgruppe und ihre Interesse genau kennen, damit du ein zielgruppenspezifisches Targeting durchführen kannst. Der letzte Tipp den ich dir mit auf dem Weg für ein erfolgreiches Google Display Netzwerk geben kann ist: Sei kreativ bei der Erstellung einer Anzeige! Egal ob Bild- oder Videoanzeige, die Nutzer wollen überzeugt aber auch unterhalten werden, versuch dabei mit deiner Anzeige aus der Masse herauszustechen und die Zielgruppe gezielt anzusprechen.


AdWords Fehler

9 AdWords Fehler, die du unbedingt vermeiden solltest

Google AdWords – Wenn du dich etwas in dieser Thematik bewegst, kommst du eigentlich nicht um dieses Thema herum. Jeder hat es schon mal gesehen – auch wenn vielleicht nur unbewusst.
AdWords sind die Werbeanzeigen, wenn man bei der hiesigen Suchmaschine etwas sucht. AdWords Fehler sind jedoch beim Erstellen von Anzeigen vorprogrammiert.

Bis vor kurzen wurden die Anzeigen auf der rechten Seite listet angezeigt. Doch vor wenigen Wochen hat Google eine Änderung vorgenommen und zeigt diese Anzeigen nun vor den organischen Suchergebnissen an. Gekennzeichnet wird die AdWords Werbung mit dem kleinen gelben Imblem „Anzeige“. Hast du bestimmt schon einmal gesehen.

Wenn du also jetzt mit AdWords Werbung starten möchtest oder einfach darüber nachdenkst eine Kampagne zu beginnen, dann kann diese Sache schnell sehr überwältigend sein und du wirfst schnell das Handtuch.

Teilweise, weil AdWords riesig ist und jeder Fehltritt verschwendetes Werbegeld bedeutet und daher auch eine niedrigere Rendite. AdWords bietet große Risiken und Gefahren für Anfänger, daher traut man sich auch oft nicht an diesen Riesen heran.

Um etwas Licht ins Dunkle zu bringen, habe ich in diesem Artikel die 10 größten AdWords Fehler aufgelistet, die oft und sehr gerne gerade von Anfängern gemacht werden. Ich habe mir die Frage gestellt: "Was ist der schlimmste Fehler, den Anfänger mit AdWords machen?"

AdWords Fehler – Fehleinschätzung

Jeder denkt, dass die Keywords, die hohe Suchvolumen haben, die Besten sind. Wenn du eine Kampagne erstellst, solltest du zuerst mit sehr zielgerichteten Keywords starten.
Das ist ein wirklich wichtiger Punkt, denn wenn du nur ein limitiertes Budget hast, dann können zu ungenaue Keywords dein Budget im nu verschlingen und du hast dabei keine Conversation.

Tipp:
Verwende den AdWords-Keyword-Planer und erhalte Ideen und Suchvolumen für gezielte Long-Tail Keywords.

AdWords Fehler – Abwarten

Normalerweise ist der größte Fehler, meiner Meinung nach, dass die Menschen nicht daran arbeiten und sich auf ihren Konten ausruhe. Weniger als 1% der Konten werden nicht mal einmal die Woche überarbeitet. Es ist nicht nur die verwirrten Mittelständler. Nein, auch Account Manager Experten, die oft nichts anderes machen, sind oft durch zu viele Klienten überfordert und schaffen es nicht regelmäßig die Konten zu bearbeiten.

Tipp:
Entwickle einen Workflow, mit dem du schnell weißt, was du jede Woche zu erledigen hast und was jede Woche in einer Art und Weise optimiert werden muss, die nicht zu viel Zeit in Anspruch nimmt.

AdWords Fehler – Vergesslichkeit

Anzeigen zu schalten und diese laufen zu lassen ist eine Aufgabe von konstanter Optimierung. Es gibt immer neue Möglichkeiten für Wachstum, also lass sie nicht ungenutzt, weil du deine Kampagnen – Werbung nicht regelmäßig kontrollierst und neu einstellst.

Tipp:
A /B-Tests ist nicht nur für Experten. Wenn du das Beste aus deine AdWords-Werbung erreichen willst, möchte ich daran erinnern, Dinge wie Werbungs-Kopien, Angebotspreis und Landing Pages zu testen.

AdWords Fehler – Keine Landing Page

Einer der größten Fehler, die AdWords-Anfänger machen, ist bezahlten Traffic auf die eigene Website zu leiten. Deine Webseite ist perfekt, um deinen Besuchern zu erklären, was du machst und was du für ein Produkt hast, aber sicherlich ist sie nicht so perfekt optimiert wie eine auf den Verkauf zugeschnittene Landing Page.
Jeder deiner Kampagnen muss ein bestimmtes Ziel vor Augen haben, bevor du sie einrichtest.

Mit einer angestimmten Landing Page hast du deutlich höhere Gewinnchancen und du siehst eine deutlich höheres ROI für deine Investition in Google Werbung.

Tipp:
Ihre Zielseiten Customizing in einer der besten Möglichkeiten, um Ihre Kampagnenziele anzupassen Conversion-Raten zu maximieren. Eine Strategie wäre beispielsweise, dass du die Keywords der Anzeige mit dem Titel der Landing Page übereinstimmst.

AdWords Fehler – Zu verschiedene Keywords

Die meisten Unternehmen, die gerade anfangen mit AdWords eine Kampagne zu erstellen, wählen meist nur eine Anzeigengruppe mit vielen lose verwandten Keywords. Diese Art der Struktur bedeutet ein niedriger Qualitätsfaktor. Wenn du eine niedrige Qualität an Schlüsselwörter hast, dann wird dich Google abstrafen und du musst mehr für jeden Klick.

Tipp:

Erstelle separate Kampagnen für deine verschiedenen Keyword-Sets und vergiss nicht Testkampagnen laufen zu lassen. Es wird deinen Qualitätsfaktor oben halten und somit die gesamten CPC-Preise (Cost-Per-Click) niedrig halten.

AdWords Fehler – Schlechte Landing Page

Es wird hingenommen, dass bezahlter Traffic konvertieren wird, doch die On-Site-Erfahrung für die Nutzer wird nicht beachtet. Bezahlter Traffic wird eine schlechte Landing Page oder eine frustrierende Online Shop.

Tipp:

Versuche nicht, das Rad neu zu erfinden. Beginne mit einer Landing Page die hohe Conversion-Rate hat (vielleicht funktioniert ein Template hier für dich).  Starte klein und entwickle deine Seite immer weiter, bis sie perfekt optimiert ist.

AdWords Fehler – Fehlendes Tracking

Ich glaube, dass ein häufiger Fehler von Anfängern der Mangel an Tracking und Überprüfung allgemein ist. Man freut sich so über neuen Traffic, dass man schnell dabei vergisst die Basis für eine gute Werbung zu schaffen. Nämlich das messen von Ergebnissen. Du musst das Tracking überall korrekt einstellen, einschließlich AdWords, Bing, Google Analytics usw., bevor du für einen einzigen Klick bezahlst. Die gründliche Vorarbeit wird maßgeblich für den Erfolg deiner Kampagnen Werbung sein.

AdWords Fehler – Zu viele Keywords

Der größte Fehler, den manche Menschen machen, ist, dass sie versuchen zu viele Keywords auf einmal in die Werbung mit einzubringen. Wenn das passiert, haben diese Keywords eine schlechte bis gar keine Impressionsrate.

Tipp:

  • Versuche dich auf einige wenige hochrelevante Keywords zu beschränken und bekomme bei diesen dann die gesamte Impressionsrate.
  • Schaue welche Keywords und Suchbegriffe rentabel sind und von dort, kannst du jedes Mal nach dem gleichen Muster vorgehen. Teste neue Keywords und auch Keywordkombinationen aus und bekomme tolle Resultate.

AdWords Fehler – Keine Ziele

Wenn du nicht genau weißt, was du willst, dann gibt es bei AdWords Werbung keine richtige (oder falsche) Entscheidung. Du musst zunächst wissen, was du dir von dieser Werbung erhoffst und was du erreichen willst. Leider vernachlässigen viele Anfänger diesen Schritt und fangen einfach an Geld auszugeben und hoffen, dass sich viele Kunden melden oder etwas kaufen.

Setzte also immer zuerst dein Ziel und triff deine Entscheidungen entsprechend dieser Ziele. Es ist vollkommen okay, Ziele anzupassen oder zu ändern!

Tipp:

Google kann deine Ziele nicht für dich bestimmen, sie machen es dir schon einfach, indem sie dir eine gute Basis zur Messung liefern. Nutze diese Möglichkeit und setze Ziele, nur so kannst du AdWords auch perfekt einsetzten.

Fazit zu AdWords Fehlern

  • Es gibt kein ultimatives Geheimrezept, um mit AdWords Werbung erfolgreich zu sein. Aber es gibt eine Tipps und Tricks, die du lernen kannst, um deine Kampagne zu optimieren und so deine Erfolgschancen zu erhöhen.
  • Beginne mit klaren Zielen und kontrolliere regelmäßig deine Werbekampagne. Vernachlässige bitte auch nicht die Verbesserungen deiner Kampagne – das funktioniert nämlich auch.
  • Sei extrem genau bei der Auswahl deiner Schlüsselworte und achte darauf wohin du die Besucher leitest! Es ist mindestens genauso wichtig, wohin du Leute kommen, als wie sie auf die Seite gefunden haben. Der Text deiner Kampagne muss passen, doch die Seite muss noch passender sein!
  • Im Zweifelsfall mache  A / B Tests von deinen Schlüsselwörtern und deinen Landing Pages. Habe immer einen Blick auf deine Drop-off-Punkte im Zyklus (Denn du trackst ja deine Conversion, nicht wahr?).