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Unternehmensziele überprüfen – Die Soll-Ist-Analyse & Management by Objectives
Im folgenden Artikel will ich dir erklären, wie Du nach der Festlegung deiner Ziele Du diese, auch im Nachhinein, überprüfen kannst.
Außerdem stelle ich dir ein nützliches Werkzeug zur laufenden Überprüfung deiner Ziele vor: Die Soll-Ist-Analyse und erläutere dir Management by Objectives. Denn welchen Wert bieten schon Ziele, wenn man am Ende nicht einmal genau weiß ob man diese erreicht hat?
Soll-Ist-Analyse
Dies teilt sich im Wesentlichen in folgende Phasen auf (der Übersicht halber hier ein leicht verkürztes Modell):
- Definition und Analyse (Zielsetzung)
- Ist-Analyse
- Ist-Kritik
- Sollanalyse – Lösungsentwurf
- Sollkonzeption – Lösungsbewertung und -auswahl
- Umsetzung der Ziele
- Evaluierung und Bewertung
Definition und Analyse
Zuerst gilt es alle Daten zu sammeln die dir zur Verfügung stehen und diese zu erfassen. Hierbei gilt es die momentane Situation deines Unternehmens oder Projektes für Dich messbar zu machen. Messbare und terminierbare Werte sind dabei z.B.: Gewinn, Umsatz, Marktvolumen, Marktanteil, Reichweite (der Social-Media-Kanäle oder der Homepage), Kundenanzahl, Fehlerquoten, Stornierungsquoten, Reklamationsanzahlen, sowie Qualität und Quantität von Produkten oder Dienstleistungen.
Schwierig festzulegende Werte sollten hier allerdings auch nicht unbedingt vernachlässigt werden. So gibt es zwar keinen wirklichen Nennwert für Kundenzufriedenheit, mit z.B. Umfragen lässt sich aber dennoch recht gut erfassen wie zufrieden die Kunden wirklich sind, vor allem wenn die Umfragen Werte liefern die später erneut erfasst und überprüft werden können.
Diese Werte werden erfasst und sollten als Grundlage für die möglichen Ziele (nach dem SMART-Modell) dienen.
Ist-Analyse
In der Ist-Analyse wertest Du die von Dir zusammengetragenen Daten aus. Hierbei ist es am einfachsten deine Daten zunächst in Relation zueinander setzen. Umsätze, Kosten und Gewinn sind beispielsweise Werte die man in Zusammenhang miteinander analysieren sollte. Als Hilfestellung können Dir hierbei auch Daten der Konkurrenz dienen, z.B. in dem Du ihre Umsätze oder Marktanteile mit deinen vergleichst.
Ist-Kritik
Bei der nun erfolgenden Ist-Kritik-Phase geht es darum deinen erarbeiteten Ist-Zustand konstruktiv zu kritisieren. Das Grundanliegen ist die die Aufdeckung von Optimierungspotential. Es geht hier weniger darum festzuhalten was schlecht ist, sondern viel mehr darum zu erfassen wo und in welchem Maße Verbesserungspotenzial besteht. Es hilft dir hier also wenig zu kritisieren, dass dein vier Wochen altes Startup noch kein Marktführer ist.
Realistischere Ansätze könnte hier z.B. sein, dass die Produktion nicht voll ausgelastet ist, die Produktion bereits überlastet ist oder wahlweise auch eine zu hohe Quote an Stornierungen/Reklamationen. Dein Augenmerk sollte also auch hier wieder darauf liegen, realistische, relevante, messbare und terminierbare Ziele auf Basis der Analyse anfertigen zu können.
Sollanalyse – Lösungsentwurf
In der Soll-Analyse legst Du im Grunde deine Ziele fest. Denn hier geht es darum der Ist-Analyse und der Ist-Kritik einen praktischen Gegenentwurf entgegenzusetzen. Wie kannst und willst Du dich verbessern? Hier geht es darum erstmals deine Ziele konkreter zu definieren und erste Lösungen zu entwerfen. Am besten entwickelst du mehrere Lösungsansätze und triffst anschließend (im nächsten Schritt) deine Auswahl.
Wenn deine Produktion z.B. völlig überlastet ist könnte ein Ziel sein, dass die Produktion mittelfristig nur noch auf 95% Auslastung arbeitet in dem Du neue Maschinen anschaffst oder neue Arbeiter einstellst.
An dieser Stelle solltest Du auch bedenken, dass das erfolgte Ziel in jedem Fall überprüfbar sein sollte. Wenn dein Ziel also z.B. die Steigerung der Kundenzufriedenheit sein sollte, solltest Du dir auch überlegen wie Du diese überprüfen kannst. In diesem Fall könntest Du z.B. schon während deiner Ist-Analyse die Daten erfasst haben.
Soll-Konzeption
Nun geht es darum die Strategie festgelegen mit dem Du deine Ziele (bzw. den „Soll-Zustand“) herstellen kannst. Auch hier gilt wieder: Je besser deine Ziele ausgearbeitet sind, desto besser auch deine Grundlage für die Strategie. Vergesse dabei nie was eine gute Strategie ausmacht: Sie ist keine einsame Einbahnstraße die Du abläufst. Eine gute Strategie geht viel mehr mehrere mögliche Wege um sicherzustellen, dass einer davon an das Ziel führt und natürlich sollte ein „Plan B“ nicht fehlen.
Wenn Du beispielsweise deine Produktivität steigern willst, setze nicht allein auf eine neue Produktionsanlage, sondern halte auch Ausschau nach Optimierungsbedarf in den bisherigen routinierten Produktionsverfahren oder überlege inwiefern z.B. auch Mitarbeiterschulungen bei der Zielerfüllung behilflich sein können.
Idealerweise hast du im vorherigen Schritt bereits mehrere Strategien entworfen und entscheidest dich nun für die die dir am besten geeignet erscheint.
Umsetzung der Ziele
Wenn deine grundsätzliche Strategie festgelegt ist, beginnt die Arbeit an der konkreten Umsetzung deiner Ziele. Allerdings solltest Du auch hier nichts überstürzen, sondern vielmehr mit einem konkreten Plan vorgehen. Diese sollte die einzelnen Schritte deiner Strategie beinhalten und diese zeitliche staffeln, außerdem solltest Du mindestens einen festen Termin anvisieren an dem Du deine Ziele überprüfen willst.
Nach Möglichkeit solltest Du aber noch während der Umsetzung deiner Strategie überprüfen ob deine bisherigen Schritte ihre angestrebte Leistung erfüllt haben, so kannst Du noch während der Umsetzung deiner Ziele auch schon erste Nachbesserungen und Kurskorrekturen vornehmen.
Evaluierung und Bewertung
Hast Du den von dir geplanten Termin zur Zielerfüllung erreicht, gilt es die Erfolge deiner Strategie und deren Umsetzung zu prüfen. Auch hier gilt wieder: Je besser das Ziel formuliert war, desto mehr Zeit sparst Du dir anschließend bei der Überprüfung der Selbigen.
Wenn dein Ziel z.B. eine Steigerung des Umsatzes um 2000€ war, genügt ein schon ein schneller Blick in deine aktuellen Umsätze zur Zielüberprüfung. Schwieriger wird es bei Zielen wie der Kundenzufriedenheit, da diese nicht buchführungspflichtig ist. Solche Werte solltest Du daher bereits in deiner Ist-Analyse auf eine Weise erfasst haben die reproduzierbar ist, wie in diesem Fall die bereits weiter oben genannten Kundenumfragen.
Ziele festlegen und erfüllen, kurz & knapp:
Eine Zielsetzung sollte unbedingt planvoll und strategisch geschehen. Die Anwendung des SMART-Modells (Ziele die Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch und Terminiert sind) und eines Vorgehensmodells (z.B. V-Modell) ist in diesem Sinne absolut sinnvoll.
Ergebnisorientierung und Management by Objectives
Eine Kultur, die auf Ergebnisorientierung basiert, ermöglicht eins: Die Menschen müssen ihre Arbeit selbst verwalten! Die Menschen kennen ihre Ziele und den Zeitrahmen dafür und können selbst entscheiden, wie und wann sie ihre Arbeit machen. Die Herausforderung ist, die Aufgaben zu vervollständigen. Unternehmer sollten ihren Mitarbeitern daher nicht ständig über die Schultern schauen und sie kontrollieren. Die Mitarbeiter sollen ihre Aufgaben in der Zeit erledigen, die sie dafür brauchen, Hauptsache in einer bestimmten Zeitperiode. Dieses System nennt man Management-by-Objectives.
Das Unternehmen legt die Gesamtziele fest. Dann kann gemeinsam an der Erreichung der Ziele und der Ergebnisorientierung gearbeitet werden. Wenn die Mitarbeiter das Hauptziel kennen, sind sie motiviert, ihren Teil dazu beizutragen. Dann arbeitest Du mit den Leuten, um herauszufinden, was das richtige Maß für die Zielumsetzung ist. In Sales und Marketing hast Du beispielsweise eine Vielzahl an Maßstäben wie den Marktvorsprung, Abschlussquoten usw. Du solltest Messstäbe in einer kooperativen Art und Weise verwenden, damit sie sich für das Team wie ein Werkzeug zum Erfolg anfühlen.
Definiert gemeinsam die Ziele und versucht sie auch gemeinsam zu erreichen. Du sollst ihre Entscheidungen nicht in Frage stellen, aber du darfst nach den Ergebnissen fragen. Diese Achtung von Fähigkeiten anderer Menschen ist sehr bedeutend. Ziele und Deadlines werden gemeinsam festgelegt und dann werden die Menschen durch intrinsische Motivation geleitet. Sie wollen es für sich selbst machen, aber auch für ihr Unternehmen. Denn sie wissen, dass das Unternehmen dann erfolgreicher wird.
Unternehmensziele erreichen mit klarer Zielsetzung
Die Zielsetzung muss sehr klar sein. Die Mitarbeiter müssen ihre Rolle im System und ihren Job verstehen und wissen, wie sie ihn ausführen müssen.
Sobald die Mitarbeiter eine Aufgabe erledigt haben werden sie sich hinsetzen und prüfen, was sie getan haben. Als Folge der Ergebnisorientierung, versuchen sie sich ehrlich zu überprüfen. Aufsicht erfolgt daher in der Regel nur durch Coaching: Du gibst Hilfe bei der Festlegung von Zielen und dann ermutigst und unterstützt Du sie bei der Erreichung dieser Ziele. Es handelt sich also um eine kontinuierliche Lernumgebung. Du solltest die Mitarbeiter nicht gegenseitig miteinander vergleichen und prüfen, Du solltest die Unterschiede der Menschen schätzen.
Eine andere Folge der Ergebnisorientierung ist der Faktor Zeit, denn er spielt keine Rolle mehr. Was zählt, ist das du die Arbeit erledigt bekommst. Manchmal machen Mitarbeiter schon sehr früh Feierabend, manchmal arbeiten sie bis tief in die Nacht und am Wochenende – Je nachdem, wie lange sie für ihre Arbeit brauchen.
Das System wandelt sich: von einem stündlichen, vertragsbasiertem zu einem vertragsfreien System mit Ergebnisorientierung. In einer Unternehmenskultur, in der bekannt ist, dass Dinge geschätzt und belohnt werden, werden die Mitarbeiter sich selbst verwalten. Das ist menschliche Natur.
Smart-Ziele festlegen, verfolgen, erreichen und insgesamt durchstarten – So geht's
"Wer kein Ziel hat, kann auch keines erreichen"
Aus diesem Grund ist es wichtig, dass du deine Ziele festlegst und sie verfolgst, um sie am Ende erreichen zu können. Nachdem der Markt analysiert wurde, solltest du deine Unternehmensziele definieren. Dabei solltest du diese am besten in langfristige, mittelfristige sowie kurzfristige Ziele unterscheiden. Alles was du bei der Zielsetzung beachten solltest, erfährst du in diesem Artikel.
Ziele festlegen, verfolgen, erreichen
Bei der Existenzgründung ist es wichtig seine Ziele genau zu definieren und sie nach Wichtigkeit zu kategorisieren. Es hilft dir nichts motiviert zu sein und bis in die späte Nacht im Büro zu sitzen und deine Arbeit zu erledigen, wenn du nicht weißt wo deine Ziele liegen. Nach der Zielfestlegung solltest du diese in regelmäßigen Abständen überprüfen, dabei kann eine erfolgreiche Zielerreichung dich dazu motivieren, weitere Ziele erreichen zu wollen. Außerdem helfen dir Ziele Prioritäten zu setzen, dich selbst zu kontrollieren sowie effektiver und effizienter zu arbeiten.
Bei der Zieldefinition solltest du unbedingt die Marktanalyse berücksichtigen, denn dadurch kannst du deine Ziele realistischer festlegen, dabei gilt es die Marktgröße und das Marktwachstum zu berücksichtigen. Außerdem musst du die Absichten für dein Unternehmen festlegen: Aus welchen Gründen möchtest du ein Unternehmen gründen? Möchtest du deinen kompletten Lebensunterhalt durch dieses Unternehmen sichern oder nur zusätzliche Gewinne erwirtschaften?
Daraufhin kannst du die langfristigen, mittelfristigen und kurzfristigen Ziele für dein Unternehmen definieren. Bei der Zieldefinition musst du die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken deines Unternehmens miteinbeziehen. Außerdem solltest du Kenntnisse über den Markt, die Konkurrenz, die Zielgruppen sowie die politischen Entwicklungen beachten.
Ziele festlegen, verfolgen, erreichen - Unterscheidung in Formal- und Sachziele
Formalziele sind übergeordnete Ziele, die für das Bestehen eines Unternehmen von großer Bedeutung sind, diese können bspw. Gewinnerzielung, Umsatzwachstum, Qualitätsverbesserung oder die Vergrößerung des Marktanteils sein. Sachziele hingegen sind den Formalzielen untergeordnet, diese sind aber für die Realisierung der Formalziele notwendig und beziehen sich auf das konkrete Handeln eines Unternehmens.
Ziele festlegen, verfolgen, erreichen - Unterscheidung in qualitative oder quantitative Ziele:
Qualitative Ziele beziehen sich auf deine Kunden oder dein Unternehmen. Diese können bspw. zum Ziel haben die Zufriedenheit und die Bindung deiner Kunden oder die Motivation deiner Mitarbeiter zu erhöhen, das Image zu verbessern oder den höchsten Sicherheits- und Umweltstandards zu genügen. Quantitative Ziele hingegen können marktbezogene und finanzielle Ziele sein, wie unter anderem die Marktanteile, die Marktposition, die Umsatzziele oder die Gewinnvorgabe.
Bei der Zielformulierung kann es dir helfen, dich nach den 3 Dimensionen Inhalt, Ausmaß, sowie zeitlicher Bezug zurichten.
Beispiel: Ziele festlegen
Schlecht: „Wir wollen unseren Gewinn erhöhen.“
Besser: „Wir wollen unseren Gewinn innerhalb von zwei Jahren um 50% steigern“.
Ziele festlegen, verfolgen, erreichen mit der SMART-Formel
Noch spezifischer als die 3 Dimensionen, kann dir die SMART-Formel helfen deine Ziele eindeutiger zu formulieren und sie in einen angemessenen zeitlichen Rahmen zusetzen. Das Wort „SMART“ setzt sich dabei aus 5 Kriterien zusammen:
Specific – Spezifisch
Die Ziele müssen spezifisch und klar definiert sein, damit du entsprechende Maßnahmen und Strategien für die Umsetzung zielgerecht planen kannst.
Measurable – Messbar
Die Ziele müssen messbar sein, damit du später genau messen kannst, ob du deine Ziele auch wirklich erreicht hast.
Attractive – Attraktiv, Ansprechend
Die Ziele müssen ansprechend und aktiv formuliert werden. Das bedeutet sie sollten den Endzustand positiv beschreiben, damit du auch wirklich motiviert bist deine Ziele erreichen zu wollen.
Relevant –Relevant, Realistisch
Die Ziele müssen für dein Unternehmen von Relevanz und realistisch erreichbar sein.
Timeframe – Terminierbar
Das Ziel sollte mit einer Zeitangabe versehen werden, damit die Zielkontrolle unterstützt wird.
Ziele festlegen - Beispiel für die SMART-Formel:
Schlecht: „Wir wollen unseren Umsatz steigern.“
Besser: „Wir wollen unsere Bruttoumsätze in der Produktkategorie „Bürostühle“ im 2. Quartal des Jahres um mindestens 20% im Vergleich zum Vorjahr steigern.“
Unterschiedliche Unternehmensziele
Ziele festlegen - Langfristige Ziele
Bei den langfristigen Zielen sollst du den idealen Zustand deines Unternehmens definieren, also wo du dein Unternehmen in circa 10 Jahren siehst. Dabei spricht man häufig auch von einer Mission, einem Leitbild, einer Philosophie oder einer Vision für dein Unternehmen.
Diese strategischen Ziele sollten realistisch umsetzbar sowie eindeutig, verständlich und widerspruchsfrei formuliert sein. Des Weiteren wäre es gut, wenn du diese kurz und prägnant in einem Satz zusammenfasst. Außerdem sollte der Zweck für dein Unternehmen ausreichend beachtet werden.
Als Beispiel kann die revolutionäre Gründungsvision von Microsoft aus dem Jahr 1975 herangezogen werden: „Ein Computer auf jedem Schreibtisch und in jedem Zuhause“. Aus den langfristigen Unternehmenszielen lassen sich dann die kurz- und mittelfristigen Ziele ableiten.
Ziele festlegen - Mittelfristige Ziele
Die mittelfristigen Ziele solltest du nach circa 3 Jahren erreicht haben, dazu zählen unter anderem Strategien, Maßnahmen oder taktische Ziele. Außerdem können sie für Investoren wichtig sein, denn diese Ziele bilden die Basis für die langfristigen Unternehmensziele und geben somit eine Richtung für die Zukunft deines Unternehmens vor.
Ziele festlegen - Kurzfristige Ziele
Nachdem die langfristigen- und mittelfristigen Ziele definiert wurden, gilt es nun die kurzfristigen Ziele für dein Startup festzulegen. Diese Ziele sollten in den nächsten 1 bis 3 Jahren realistisch umsetzbar sein und können beinhalten bspw. Handlungsziele, Marketingziele und Teamziele.
Diese operativen Ziele sollen dir unter anderem dabei helfen deine tägliche Arbeit zu verbessern. Nehme dir zu Beginn deiner Unternehmensgründung nicht zu viele kurzfristige Ziele vor, sondern lieber wenige, aber setze diese zielgerichtet um. Die kurzfristigen Ziele sind ebenfalls von Bedeutung, weil die Erreichung dieser Ziele (egal, wie klein sie sind) dich für deine harte Arbeit belohnen und dich motivieren weiterzuarbeiten.
„Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht immer noch geschwinder, als jener, der ohne Ziel umherirrt.“
Gotthold Ephraim Lessing
Ziele festlegen, verfolgen, erreichen - ein Fazit
Ich hoffe ich konnte dir deutlich machen, wie wichtig es für dein Unternehmen und deinen wirtschaftlichen Erfolg ist, deine Ziele festzulegen. Aber wenn du erst einmal deine Ziele definiert hast, geht die eigentliche Arbeit erst richtig los. Ich würde dir raten deine Ziele an deinem Arbeitsplatz sichtbar anzubringen, so dass du diese wortwörtlich „immer vor Augen“ hast und sich dich täglich motivieren dein Bestes zu geben. Viel Erfolg!
Unternehmensvision – warum sie das essenzielle Fundament für deinen Erfolg ist
Du als Gründer, mit deinen Ideen und Zielen, lebst nichts anderes, als deine Unternehmensvision. Diese gilt es nur noch greifen und zu präzisieren. Aber dazu später mehr. Und als Gründer hast du bestenfalls 3 Eigenschaften, die dich besonders machen.
Du bist mutig genug, um deinen Ideen Gesicht zu verleihen. Du bist zielstrebig genug, um diese Ideen gegen jeden Anflug von Zweifel umzusetzen. Und du bist autoritär genug, um erst genommen zu werden. Du lebst für dein Produkt, deine Idee und für dein Team. Und zwar für jedes einzelne Mitglied deines Teams. Denn nur mit dem richtigen Gründer-und Teamgeist, sowie dem Mut und der Innovation, kann ein Start-Up groß rauskommen.
Was ist eine Vision?
Generell kannst du dir eine Vision vorstellen, wie das größte aller Ziele. Dein größter Traum, der aber unbedingt irgendwann kein Traum mehr sein soll, sondern Realität. Du malst ganz viele Bilder und setzt dir immer wieder das Ziel, dass es wunderschön wird. Aber deine Vision ist das Fertigstellen der besten, ausgefallensten Mappe des Wettbewerbs. Wie auch bei anderen Dingen im Leben, kannst du nur etwas erreichen, wenn du dir Ziele setzt und diese mit Ehrgeiz verfolgst.
Als Gründer solltest du allem voran das endgültige Ziel vor Augen haben, also das, was du werden und erreichen willst, damit dir das auch gelingen kannst. Und diese sogenannte Vision darfst du nicht aus den Augen verlieren. Wenn du nicht weißt, was du willst, ist es schwer das zu erreichen. Die Vision dient dir und deinem Unternehmen als Wegweiser, ohne den du nicht anständig arbeiten kannst. Ohne zu wissen, wo du hin willst, wirst du nicht an deinem Zielort ankommen können.
Was macht deine Unternehmensvision zu deiner stärksten Waffe?
„Focus on your goals“ ist das Motto, denn wenn du deine Vision erst mal entwickelt hast, ordnen sich ihr alle kleineren Ziele unter, die zum Erreichen des großen Zieles nötig sind.
Generell gibt es 5 Gründe, wieso es unabdingbar ist, eine Unternehmensvision zu entwickeln, bevor du es erfolgreich führen kannst.
Orientierung
Deine Unternehmensvision dient dir als Orientierung und gewährleistet eine langfristige Planung der Unternehmensentwicklung. Durch sie ist der Fokus klar und jeder weiß wo man in ein paar Jahren stehen will und dass sich die ganze Arbeit lohnen wird.
Leitfaden
Als Unternehmensstrategie eignet sie sich als Leitfaden am besten. Ihr wird sich alles andere unterordnen, sie wird aber auch trotzdem alles
andere positiv bestärken. Win-Win-Situation. Hierzu gibt es eine Pyramide, die das ganz gut verdeutlicht.
Wegweiser
Wenn man weiß, wofür man arbeitet und wo es hingehen soll, arbeitet man automatisch effektiver und motivierter. Eine Unternehmensvision dient also nicht nur als Wegweiser, sondern auch als ein Motivationslieferant. Wie bei Punkt 1 erwähnt, macht es Spaß zu arbeiten, wenn man weiß, dass sich die ganze Arbeit auszahlen wird.
Fokus
Prioritäten zu setzen ist eine schwierige Angelegenheit, die durch das Setzen eines Fokus' deutlich leichter fällt. Du kannst dir stets die Frage stellen: Bringt mich dieses Handeln auf den Weg nach ganz oben voran? Wenn ja, tu' es. Wenn nein, lass es.
Entscheidungen rechtfertigen
Du kannst deine Entscheidungen immer auf die Erreichung der Unternehmensvision begründen und somit deine Glaubwürdigkeit gegenüber deinem Team gewährleisten. Und wenn dein Team deine Entscheidungen nachvollziehen kann, kann einer guten Zusammenarbeit so gut wie nichts im Wege stehen.
Final gilt: Die Vision bildet das Fundament deines Unternehmens und nur durch sie kann sich alles andere strukturiert aufbauen. Nur wenn etwas von Anfang an auf festem Boden und mit genauem Ziel aufgebaut ist, kann die Nachhaltigkeit gewährleistet sein, die du für den Erfolg deines Unternehmens benötigst. Wenn das „Haus“ am Ende steht, hast du dein Ziel erreicht und die Vision ist aus einer „leeren Hülle“ zu einem Großen & Ganzen geworden, dass du sehen und anfassen kannst.
Worauf muss ich achten, damit meine Unternehmensvision mich bestmöglich zum Erfolg führt
7 Tipps, um Fehler beim Erschaffen einer Vision zu vermeiden
Das Entwickeln einer Vision klingt vorerst einfach, birgt aber viele Fehlerquellen. Um diese zu vermeiden, kann man wie so oft von Fehlern anderer lernen. Um dich vor ihnen zu bewahren, habe ich dir die wichtigsten Punkte zusammengefasst, die du beachten solltest, um eine gute Unternehmensvision zu erschaffen.
Das ist unsere Vision und keine andere!
Am Allerwichtigsten ist, dass jeder, wirklich jeder unmissverständlich im Klaren darüber ist, dass es eine Vision gibt. Wie diese lautet und dass danach gearbeitet wird, diese zu erreichen. Ohne klar gekennzeichnete Vision gibt es keinen Wegweiser und dein Unternehmen wird sich auf kurz oder lang verlaufen.
Du musst den Unterschied zwischen Mission und Vision kennen
Eine Mission ist der Zweck und Auftrag deines Unternehmens. Hierbei hast du pro Bereich unterschiedliche Missionen, z.B. ist deine Produkt-Mission, also die höchste Qualität des Produktes zu erreichen. Die Vision ist hingegen die Leitidee und die Orientierung für die kommenden Jahre. Hierbei setzt du dir ein Ziel, dass es im Laufe der nächsten Jahre zu erreichen gilt.
Motivation alleine bringt keine Erfolge
Zwar soll die Vision durchaus auch als Motivation dienen, du solltest aber nicht vergessen, dass du sie auch wirklich erreichen willst. Das volle Potential muss erkannt und ausgeschöpft werden, damit du dein Ziel erreichst.
Alles muss voneinander profitieren und miteinander funktionieren
Ganz wichtig ist, dass du dir vor Augen hältst, dass alles mit deiner Vision in Einklang sein muss. Also auch deine Unternehmenswerte und die Missionen. Oft wird das nicht berücksichtigt und führt dann dazu, dass die Vision als Antrieb und Motivator nicht mehr funktioniert. Das ist nämlich nur möglich, wenn sie auf alles übergreifend entwickelt wurde.
Vergiss niemals den Realitätsbezug deiner Vision!
Man darf träumen, aber nur wach lassen sich Ziele verwirklichen! Ist dein Ziel hoch gesetzt, ist das super. Ist dein Ziel aber unerreichbar, führt das schnell zu Frust und du kannst beobachten, wie du und dein Team die Motivation und Dynamik verliert.
Setz dir den Fokus so, dass jeder ihn greifen kann
Eine Vision muss präzise sein, Komplexität ist hier fehl am Platz. Schließlich soll jeder in deinem Team unmissverständlich wissen, wo es hingehen soll. Wenn es offenen Raum für eigene Interpretationen gibt, lässt sich leicht vom Weg abkommen. Ein klar definiertes Endziel ist besser greifbar und ermöglicht einen genauen Bezug zu allen anderen Komponenten.
Die Zukunft ist das, was zählt
Du musst deinen Blick stets auf die Zukunft richten und deine Unternehmensvision nachhaltig betrachten. Schließlich möchtest du erfolgreich werden und die Vision kann dir nur den Weg in die richtige Zukunft leiten, wenn diese auch dafür ausgelegt ist.
Beispiele für Unternehmens-Visionen sind IKEA mit „To create a better everyday life for many people.“ oder Vaude mit „Engagiert für (d)eine lebenswerte Welt."
Wie ich mein Unternehmen auf Grundlage einer Unternehmensvision erfolgreich führe
Das Erschaffen einer Vision bedingt schon mal 2 Aspekte/Merkmale, die für das erfolgreiche Führen eines Unternehmens notwendig sind. Insgesamt gibt es von diesen Merkmalen 6, die ich dir jetzt kurz aufzeigen werde.
Orientierung
Der Blick in die Zukunft – Ha, da haben wir es ja. Die Unternehmensvision hilft generell dabei den Sinn der Arbeit zu erkennen, deine Werte zu definieren und für diese als Unternehmensführer einzustehen.
Zielstrebigkeit
Auch hier besteht das nötige Standbein im Erstellen der Vision. Durch sie hast du deinen Weg stets mit Endziel vor Augen und wirst angetrieben, weil du das Ganze ja auch realisieren möchtest. So entstehen eine geeignete Unternehmensstrategie, eine gute Zusammenarbeit im Team und die bestmögliche Organisierung.
Souveränität und eine gewisse Verbissenheit
Du kannst schon mal davon ausgehen, dass dich viele aufgrund deiner Idee ein Unternehmen zu gründen, schief angucken werden. Aber was soll’s? Wichtig ist, dass du deiner Überzeugung folgst und unabhängig von anderen Meinungen deine Ziele verfolgst. Natürlich kannst du Kooperationen eingehen, aber du solltest dich nicht von deinem Weg abbringen lassen.
Klarheit
Du musst stets den Überblick über interne und externe Vorgänge deines Unternehmens behalten, sonst entsteht heilloses Durcheinander.
Verbundenheit und Menschlichkeit
Mit einem positiven Auftreten und einer gewissen Sympathie erreichst du, dass dein Team sich von dir gestärkt fühlt und eine gewisse Bindung zu dir aufbauen kann. Dadurch wird eine Leistungsfähigkeit erreicht, die ohne diese Verbundenheit nicht zustande käme. Man hängt sich erst richtig in etwas rein, wenn man es selbst großartig findet und man sich wohl fühlt. Ziel ist es, dass sich dein gesamtes Team, also auch du als Teil davon, gegenseitig unterstützt und vorantreibt.
Du als Führungsperson solltest dabei stets deine Menschlichkeit behalten, immer Teil des Teams sein und eine gewisse Vertrauensbasis aufbauen. Regelmäßig Herz zeigen, auch unter all‘ der Zielstrebigkeit und Professionalität.
Fazit
Diese Kompetenzen kannst du dir vielleicht nicht von heute auf morgen aneignen, aber du kannst an ihnen arbeiten. Mit dem nötigen Willen und ein bisschen praktischer Erfahrung, kann aus dir eine vorbildliche Führungsperson werden. Und ich kann dir flüstern, mit diesen Bedingungen, ist der Weg zu deinen/eurem größten Ziel, eurer Unternehmensvision, schon nicht mehr so steinig, wie er einst aussah.