Reichweite

Die Reichweite von Facebook und Instagram - Unerhörter Cut der Netzwerke oder das Aussieben von irrelevantem Content 1

Die neue Reichweite von Facebook & Instagram - Unerhörter Cut oder Aussieben von irrelevantem Content ?

Heute möchte ich mich mit einem Thema beschäftigen, dass ich in einem anderen Artikel schonmal grundlegend angegangen bin. Es geht um die „neue“ Reichweite in den sozialen Netzwerken Facebook und Instagram. Diese ist ja gerade für Unternehmen stark eingebrochen und ich sehe viele Firmen, die sich über fehlende Reichweite beschweren.

Teilweise natürlich auch völlig zu Recht. Ich möchte heute trotzdem nochmal genauer die Gründe dafür erläutern und vor Allem darüber sprechen, wie Du das Problem der Reichweitenbeschränkung umgehen kannst. 

Vorab!

Es wird nicht so einfach, wie es sich eventuell der ein oder andere jetzt vorstellt. Grundlegend zeige ich dir trotzdem viele Optionen, wie du sowohl deine Facebook Ads, als auch deine normalen Postings soweit optimieren kannst, dass Du deine Reichweite wieder deutlich verbessern kannst. 

Die Problematik mit der Reichweite Business Profile bei Facebook & Instagram

Fast jeder wird es in den letzten Monaten bemerkt haben: „Meine Reichweite hat sich deutlich verringert oder ist nicht mehr so stark wie noch vor der Umstellung durch Facebook“. Woran liegt das? Das liegt daran, dass Facebook seinen Algorithmus deutlich verschärft hat und es eine Umstellung gab.

Welche Gründe haben Facebook oder Instagram auf den Netzwerken aber dafür? Natürlich ist der Faktor der erhöhten Werbeeinnahmen für Facebook ein essentieller Faktor. Das Netzwerk verdient Geld durch Werbung, wie Google, wie viele der New Economy Firmen. Die eigenen Produkte sind in der Regel kostenlos und die Einnahmequellen basieren auf Werbung innerhalb der Produkte oder Dienstleistungen. Im Endeffekt bezahlen wir Werbetreibenden unsere Möglichkeiten und die Nutzung von Facebook. 

Natürlich ist das jetzt für den ein oder anderen erstmal „unfair“, aber wenn die Konzerne Ihre Umsätze steigern wollen, die Aktie hochhalten und den Wert der verschiedenen Unternehmen, Netzwerke die damit verbunden sind, halten wollen, ist bei stagnierender Userzahl das die wohl einzige Option. Der böse Facebook-Algorithmus hat sich aber nicht nur aus diesem Grund geändert. Er hatte auch den Zweck, die Newsfeeds der User wieder individueller und passender zu gestalten. Jetzt fragst Du dich im ersten Moment: 

Oke, das ist doch eh nur ein Vorwand, den Facebook nutzt um den Werbetreibenden mehr Budget aus der Tasche zu ziehen, oder nicht? Ja und Nein muss ich sagen. Zum einen steht natürlich der erwähnte Umsatz- und damit Gewinnzuwachs im Fokus. Zum anderen funktionieren Facebook für Unternehmen und Facebook selbst nur solange ein Faktor stimmt: Das Netzwerk muss für alle User attraktiv sein.

Die Rolle der Attraktivität des Social Networks spielt eine enorme Rolle für den Erfolg aller Beteiligten

Damit Facebook und Instagram funktionieren muss ein Grundstein der Netzwerke immer funktionieren. Das Netzwerk muss attraktiv für die User sein. Ist ein soziales Netzwerk für die User uninteressant, verliert es Nutzer, aktive Nutzer und damit seinen Wert für alle Werbetreibenden. Würdest du Werbung in einem Netzwerk machen, dass viele User hat, aber wo niemand wirklich aktiv ist, weil der Content in den Netzwerken einfach nicht gut ist?

Nein, wahrscheinlich nicht, hoffe ich zumindest. Und genau hier ist der Knackpunkt, warum es auch zu dieser Umstellung kam. Facebook wird/wurde zu einem Netzwerk des Müll-Contents. Newsfeeds aktualisierten sich ständig, absolute Informationsüberflutung in einem Maß, dass sogar heutige Werbeverhältnisse bei weitem übersteigt. Das ist langfristig keine gesunde Haltung für ein Netzwerk und genau an diesem Punkt hat Facebook eingegriffen. Was will ich genau damit sagen? 

Ich nenne dir mal ein Beispiel. 

  • Auf meinem privaten Profil habe ich ca. 1500 Facebook „Freunde“. 
  • Folge ca. 800+ Musikern 
  • Weiterhin gefallen mir sicher ca. 300+ Seiten von politischen Seiten bis Nischenseiten
  • Hinzukommen Werbeanzeigen zugeschnitten auf mein Aktivitätsprofil

Natürlich bin ich mit diesen Kennzahlen über dem Durchschnitt, aber Du musst dir einfach mal überlegen, wie viel Content diese Seiten und Freunde am Tag in meinem Netzwerk Facebook produzieren und Posten. Würden mir alle Postings angezeigt werden, wäre mein Datenvolumen wahrscheinlich nach 3 Tagen aufgebraucht (8GB). Zudem werden uns ja noch Aktivitäten von Freunden angezeigt, mit denen wir eng verzahnt sind, da Facebook weiß, dass uns das Leben oder die Aktivität dieser Personen interessiert.

Das sind das Newsfeed-Einblendungen wie. Person XY hat den Beitrag von YX kommentiert, mit „Gefällt Mir“ markiert oder ähnliches. Dadurch kommt es zu einer extremen Auslieferung im Newsfeed. Vor der Umstellung hatte man oft folgenden Fall. Ich sehe etwas im Newsfeed, kaum schaue ich weg, aktualisiert sich der Newsfeed und der interessante Content, den ich kommentieren oder mir anschauen wollte ist in dem Weiten meines Newsfeeds verloren gegangen.

Dadurch sind immer mehr User ausgestiegen, selbes Verhalten Erleben wir gerade auf Instagram, hinzukommen dort noch die nervigen „Möchtegern-Influencer“, die mit 4000 Follower jeden Tag 3 Bilder mit dem Thema Werbung/Anzeige posten, obwohl Sie gar keine Werbeverträge haben. Haben ein paar große gemacht, der Schwarm zieht nach. Aber ein anderes Thema. Dort findet durch den starken Wechsel von Facebook auf Instagram gerade ähnliches statt. Auch da wird meiner Meinung nach die Reichweite später noch stärker einbrechen. 

Genau an diesem Punkt hat Facebook via eines Updates den Algorithmus angepasst. Starke Eindämmung der Reichweite ist das Ergebnis. Ziemlich mies, denken sich viele Firmen, aber der User denkst sich: „Endlich nicht mehr so viel Müll“. Ich hoffe, ich trete damit niemanden zu Nahe, aber oft ist es auch genau der Fall bei vielen Postings. Es gibt einfach Content, der wirklich niemanden in Facebook und Instagram interessiert. Zum Beispiel dein Frühstück. Damit kommen wir auch zu dem Thema, wie wir das Problem mit der Reichweite lösen können. 

So holst du dir deine gute Facebook und Instagram Reichweite mit organischen Postings zurück 

Wir kannst Du den Algorithmus positiv beeinflussen und einen Mehrwert aus Social Media Aktivitäten weiterhin generieren? Diese Frage hat eine eigentlich einfache Antwort, die aber oft Ihre Schwierigkeiten in der Umsetzung hat. Du musst einfach absolut relevanten und guten Content für Deine Zielgruppe erstellen.

Dann funktioniert Social Media Marketing und Werbung in Social Media weiterhin. Es ergibt sich sogar noch ein Vorteil dadurch. In dem Moment, wo Facebook die generelle Reichweite stark eindämmt und du als einer der wenigen es schaffst, deinen Content auf ein neues Level zu bringen, hängst Du Marktkonkurrenten, die das nicht schaffen, beim Thema Social Media locker ab. Das Resultat der Umstellung bedeutet also einfach, dass es weniger Gewinner und mehr Verlierer beim Thema Social Media. 

Wie kreiert man aber Content, der in Facebook und Instagram funktioniert und was solltest du unbedingt vermeiden? Zum einen kann es sein, dass Du dich erstmal Zurückkämpfen musst. Hat der Algorithmus Deine Seite einmal als wirklich irrelevant für deine Follower/Fans eingestuft, weil dein Content nicht funktioniert, wirst Du dich gedulden müssen gute Arbeit abliefern müssen.

Was funktioniert nicht?  Ich führe im folgenden mal eine Liste von Faktoren auf, die Deinem Social Media Marketing nicht gut tun und die Du unbedingt vermeiden solltest, damit dein Social Media Marketing wieder funktioniert. Denn langfristig beurteilt der Algorithmus deine gesamte Seitenperformance und die resultiert nunmal aus deinen Inhalten.

1. Unregelmäßiges Posten 

Das Posten von 1 Post pro Monat oder absolut unregelmäßiges Posten ist einfach kein guter Weg, um dem Algorithmus zu zeigen, dass du deine Seite aktiv gestaltest und die User nicht nur auf dem neusten Stand, sondern auch mit guten, interaktiven Inhalten versorgst. Noch schlechter ist es, dauern inaktiv zu sein, und dann eine Woche komplett durchzuposten. 

2. Postings zu immer gleichen Zeiten, ohne richtige Strategie 

Das klassische: Ich poste immer Montags eine „Monday Motivation“ um 7 Uhr und ein „Yeah Wochenende“ Freitags um 17 Uhr. Das ist einfach nicht der Sinn von Social Media und auch einfach nicht relevant für deine Zielgruppe. Content muss witzig, polarisierend und oder persönlich sein. Das hängt von der Zielgruppe ab. 

3. Emoji Gewitter und oder gar keine Emotionen

Zwei extreme, die mir bei Postings immer wieder auffallen. Entweder beginnt die Headline von Shops so:

????????? DER WAHNSINN IST ZURÜCK IM SHOP ?????????????????? Schaut euch das an: 

Oder es sieht wie folgt aus: 

Hallo, 

Wir suchen für unser Unternehmen XY noch Verstärkung im Bereich (M/W ******). 

Wir freuen uns über eine aussagekräftige Bewerbung unter jobs@*******. 

Na da bewerbe ich mich doch direkt. Ja, ich habe es extra übertrieben dargestellt, aber so funktionieren die Netzwerke wie z.B. Instagram nicht und so kann es auch nicht langfristig klappen.

4. Standard-Inhalte, die keine Aufmerksamkeit generieren

An sich sind informative Postings kein Problem. Aber nur standardisierte Inhalte, wie „Unsere Neuheiten, das Jobposting und co.“ Sorgen einfach nicht für den Effekt, den sich Firmen in Social Media wünschen. Aber welchen Content sollen Firmen nun produzieren, um in Social Media erfolgreich zu sein? Mit dieser Frage beschäftigen sich wahrscheinlich tausende Agenturen und Firmen jeden Tag weltweit. Die Antwort ist denke ich relativ einfach in seiner Grundaussage:

Jedes Unternehmen muss den perfekten Content für SEINE Zielgruppe identifizieren, austesten und anpassen. Das erfolgt durch eine zielgerichtete Strategie, die ausgearbeitet und angepasst wird. Diese Optimierung erfolgt in einer ewigen Dauerschleife und ist damit ein kontinuierlicher Schaffungs- und Optimierungsprozess.

Genau wie auf anderen Marketing-Kanälen auch. Kein Unternehmen macht ein Plakat und bucht dieses 10 Jahre lang auf Werbeplätze. Trends verändern sich, Content-Formen und Designs. Genauso passiert dies in Social Media. Hier passiert das Ganze nur viel schnelllebiger und weniger Beständig. Dieser Herausforderungen müssen sich Unternehmen, die in Social Media stellen, auch annehmen.

 

Beispiele für erfolgreiches Social Media Marketing von Unternehmen

Vorab: Wir müssen natürlich immer unterscheiden, ob es sich bei den Werbetreibenden um ein B2C oder B2B Unternehmen handelt. Ich würde mal behaupten für B2C Unternehmen ist es einfacher, passenden, polarisierenden Content zu erzeugen. Dafür müssen Sie aber mehr aufpassen, dass aus polarisierend nicht Shitstorm wird. 

PICKUP

Ein typisches Konsum-Produkt aus dem Nahrungsmittel B2C - Bereich, mit grandiosem Social Media Marketing wie ich finde. Welche Gründe sprechen für das erfolgreiche Social Media Marketing von PICKUP. Wenn man sich die Seite anschaut, fallen mir folgende Kernfaktoren auf, die PICKUP einfach gut macht. 

Klare Linie

Die Farbwelten und Content-Arten sind präzise, mit klarem Wiedererkennungswert aufgebaut. Das hebt die Beiträge im Newsfeed ab, macht sie für die Zielgruppe immer wieder gut erkennbar, sind aber mit verschiedenen Inhalten kombiniert.

Die Reichweite von Facebook und Instagram - Unerhörter Cut der Netzwerke oder das Aussieben von irrelevantem Content 2
Quelle: https://www.facebook.com/Bahlsen.PiCKUP/

 

 

 

PICK UP! Verknüpft sehr gut typischer Verhaltensweisen der User in Facebook
oder zu aktuellen Ereignissen.
Dadurch entstehen gute Like-Raten und
teilweise bei Posts richtige Kommentarwellen
für ein eigentlich total uninteressantes
und langweiliges Produkt in Social Media.
Da Sie das PICK UP! im Kern nicht verändern können,
bauen Sie strategisch gutes Social Media Marketing
um die Marke und schaffen so
polarisierende Inhalte, die Aufmerksamkeit erregen.
Das Ziel, ein cooles Markenimage für das Produkt zu
etablieren und die Marke in den Köpfen der User zu verankern funktioniert hier also ideal.

 

 

 

 

 

 

Die Reichweite von Facebook und Instagram - Unerhörter Cut der Netzwerke oder das Aussieben von irrelevantem Content 3
Quelle: https://www.facebook.com/Bahlsen.PiCKUP/

 

Top Community Management ist ein weiterer Faktor, der die Marke PICK UP!
In Facebook einfach gut aussehen lässt. Hier arbeitet das Social Media Team von PICK UP! Sehr sauber. 

Witzige oder trollende Kommentare wie auf dem Bild zu sehen,
werden gut gekontert und schaffen Sympathie innerhalb der Facebook User.
Weiterhin beschäftigt sich die Marke auch mit ernsten Kommentaren und antwortet sachlich,
immt vernünftige Kritik auf und tut wenigstens so, als würde es sie interessieren,
was die User denken und meinen.

Warum können das die Social Media Manager aber so gut aufnehmen und quasi am Puls der Zeit auf die User reagieren, so dass es Ihnen gefällt?
Ganz einfach. Weil Sie selbst am Puls der Zeit arbeiten und man sieht eindeutig,
dass sie aktuelle Ereignisse und Themen, die in Social Media aufgegriffen werden,
aufnehmen. Zum Beispiel der Kommentar mit dem ins Gesicht fallen des Smartphones
trifft einfach den Kern derzeit, war aktuell ein kleiner Hype in Social Media,
weil es den Leuten eben so vertraut aber gleichzeitig auch etwas albern vorkommt. 

 

 

 

 

Ähnlich gut arbeiten auch Firmen wie Lieferheld, EIS.de und co. Hierbei betrachten wir aber typische B2C Zielgruppen. Diese wie gesagt, haben meist schon Social Media taugliche Themen. Es gibt aber auch Firmen, die sich im Bereich Social Media im B2B Segment gut positioniert haben und hier erfolgreich arbeiten. 

 

Social Media für B2B Unternehmen

DigitalMarketers


Vorab: Die Ergebnisse sehen hier natürlich anders aus, da wir einen ganz andere Zielgruppe ansprechen und es ja immerhin auch noch um Business-Themen geht. Trotzdem schaffen die Jungs und Mädels von DigitalMarketers Content mit Mehrwert für Ihre Zielgruppe und erreichen so langfristig viele Personen aus der Zielgruppe innerhalb von Social Media. Da die einzelnen Themen die sie dabei ansprechen, doch sehr unterschiedlich sind, haben Sie einen nicht so enormen Fokus wie PICK UP!

Zum Beispiel, können sich aber im Rahmen von B2B Unternehmen gut sehen lassen.  Hier ist es natürlich schwer normale User zu begeistern, aber die Ziele von B2B Firmen sind natürlich auch im Bereich Social Media ganz andere. So nutzen zum Beispiel manche Businns-Firmen Twitter um News und aktuelle Informationen zu teilen, die für Stakeholder wichtig sind. Flug Delays und ähnliches zum Beispiel. 

Pwc

Weiterhin macht pwc mit der Facebook-Seite pwc Karriere in Deutschland einen sehr guten Job ausgehend von Ihren Zielen. Natürlich ist der Fokus der Social Media Seite eindeutig. Gewinnung von potentiellen Mitarbeitern und Berufseinsteigern durch gute Social Standing und Image-Pflege. Ansprechende Inhalte, Videos und detaillierte Informationen sowie aktive Chats. Da funktioniert Social Media ausgerichtet am Ziel sehr sehr gut. 

Es gibt auch viele negativ-Beispiele, aber möchte in diesem Artikel kein Unternehmen auf Ihre Social Media Aktivitäten beschränken oder übermäßig Kritik üben und dass muss ich, wenn ich die Seiten genauestens analysiere. Man erkennt anhand der Faktoren, die ich ja schon benannt habe, woran es bei vielen Firmen scheitert. Genau diese Sachen gilt es zu vermeiden und wie gesagt die optimale Strategie für das eigene Unternehmen zu entwickeln. Ich weiß, dass es für viele Firmen, denen dieses Thema noch sehr fremd ist, schwer fällt sich in die User hineinzuversetzen und eine gute Strategie zu entwicklen. 

Welche Erfolge können mit Social Media durch einen wieder verbesserte Reichweite erzielt werden? 

  • Gewinnung neuer Fans und Kunden
  • Branding
  • Aufbau eines ganz bestimmtem Markenimages 
  • Verbesserung des Algorithmus langfristig

Der letzte Punkt ist mit der wichtigste, für das Thema in meinem heutigen Artikel. Durch gutes, kontinuierliches Social Media Marketing und dem Posting von kontinuierlichen guten Inhalten kann man den Algorithmus langfristig positiv beeinflussen und die organische Reichweite auf Dauer wieder enorm steigern. 

Im zweiten Abschnitt möchte ich das ganze Thema nochmal ganz kurz auf den Bereich Werbeanzeigen übertragen. Auch hier höre ich immer wieder, dass teure Klickpreise und wenig Interaktionen für viel Budget dafür sorgen, dass Social Ads für Firmen wenig attraktiv sind. Dabei fallen mir aber immer wieder dieselben Fehler auf, die dafür sorgen das Unternehmen Klickpreise für einen Landin-Page Aufruf von 0,80€ oder sogar mehr haben.

Das ist natürlich absolut unwirtschaftlich bei normalen Social Conversions, die häufig sehr niedrig sind. Wir arbeiten für Kunden zum Beispiel im Bereich von 0,001€ bis max. 0,10€ pro Interaktion und oder Landing-Page Aufruf. So lassen sich Social Ads gewinnbringend einsetzen, auch für Produkte/Dienstleitungen mit einem gerinnenden Preis für den Endverbraucher. Auch Reichweite lässt sich zu diesen Preisen gut aufbauen und Branding Maßnahmen werden wesentlich günstiger als über Offline-Kampagnen. 

Letztlich kann ich mich kurz fassen, da für Anzeigen ähnliche Regeln wie für die organischen Posts gelten. Der Content muss absolut zur Zielgruppe passen. Anzeige und ausgewählte Zielgruppen sollten bestmöglich Matchen um Dein Budget optimal einsetzen zu können. Dies resultiert am Ende aus geringen Klick- oder Interaktionspreisen für die Anzeigen.

 


Facebook Reichweite

Die Reichweite von Facebook-Posts und Werbeanzeigen - Was steckt dahinter?

Heute möchte ich mich mit euch über das Thema Facebook Reichweite unterhalten. Wie dir wahrscheinlich aufgefallen ist, sinken generell die Reichweiten vieler großer und kleinerer Seiten in Social Media aktuell stark, aber woran liegt das? Wir decken heute mal einige Inhalte des Algorithmus auf und ich zeige dir, warum er eventuell auch deine Inhalte stark einschränkt und andere Inhalte wiederum nicht.

Eins kann ich gleich verraten: Natürlich dämmt der Algorithmus oft Inhalte ein, manchmal vielleicht auch zu unrecht, aber oft liegt es auch an den Inhalten, die publiziert werden. Oft höre ich von Leuten: „Ah, das sieht eh keiner mehr, egal was ich mache“

Die alte Regel, dass man wirklich faszinierende und gute Inhalte erstellen sollte, besteht immer noch. Viele setzen sich zu sehr mit der Tricks und Möglichkeiten der Umgehung von Richtlinien auseinander, anstatt einfach Content zu produzieren, der funktioniert.

Wie funktioniert der Algorithmus grundsätzlich?

Der Algorithmus funktioniert grob gesagt sehr einfach. Er differenziert Inhalte so, dass die Inhalte beim Fan/User ankommen, die laut Facebook für ihn am relevantesten sind. Es geht also im Endeffekt bei dem Algorithmus nur darum zu ermitteln, welche Inhalte für einzelne User am relevantesten sind. Warum macht der Algorithmus das? Im Endeffekt liegt es daran, dass mittlerweile viel zu viele Inhalte in Facebook publiziert werden.

Dadurch muss Facebook eine Vorauswahl für den User treffen, damit dieser nicht überfordert ist und sich von der Plattform abwendet. Gehen wir mal davon aus, du selber würdest keine gefilterte Auswahl zu bekommen. Dann hättest du wahrscheinlich nach ein paar Wochen keinen Bock mehr, da du das was du sehen willst, kaum siehst und für dich nur noch schlechten oder unwichtigen Content siehst. Um für jeden User den besten Content zu filtern, nutzt Facebook verschiedene Kriterien im Algorithmus selbst. Diese bestimmen dass Auslieferungsraten, Preise bei Anzeigen und vieles mehr.

Welche Kriterien nutzt der Algorithmus für die Facebook Reichweite?

Der Algorithmus benutzt im wesentlich 3 Hauptkriterien, die die Relevanz eines Beitrages beeinflussen.  Im wesentlichen sind es die Kriterien: Affinity, Weight, Decay. Im folgenden schauen wir uns an, was diese 3 Kriterien besagen.

Affinity

Eines der drei wichtigsten Kriterien ist die Beziehung zwischen deiner Seite, deinem Unternehmen oder dir mit dem User selbst. Wie gut ist die Freundschaft beispielsweise zwischen zwei Personen. Agiert ihr oft miteinander? Liken von Kommentaren von Usern oder dem Kommentieren des Users deiner Beiträge.

Zwischen Freunden zählt dann auch, wie oft sie sich markieren, schreiben und co. Es gibt zum Beispiel Profile, bei denen man sogar sieht, wenn diese Personen andere Verlinken und andere, die man seit 10 Jahren nicht gesehen etc. hat. Genau das liegt an dieser Einschätzung. Dadurch werden Inhalte an diese User immer stärker ausgestrahlt.

Was können wir daraus lernen? Haltet die Interaktion mit euren Usern hoch. Likes Beiträge, die sich von euch teilen, antwortet auf deren Kommentare oder Like diese. Erwähne User oder ähnliches.

Weight 

Bei diesem Faktor zählt, was wir wohl alle immer für das wichtigste halten. Wie ist die Interaktion der User auf deine Beiträge selbst. Wie oft wurde Inhalt geliked, kommentiert und geteilt. Dazu zählt natürlich auch die Anzahl der Relation. Wie viele Impressionen hat der Beitrag im Verhältnis dazu erhalten.

Haben den Beitrag beispielsweise 100.000 Leute gesehen, aber er hat nur 400 Likes. Ist die Gewichtung von Likes zu Impressionen einfach verdammt schlecht im Vergleich zu einem Beitrag der 1000 Leute erreicht und 350 Likes erzielt. Auch wenn der Beitrag mit 400 Likes in absoluten Zahlen besser aussieht.

Decay

Mit Decay ist das Timing eures Postings gemeint. Eigentlich sagt man, dass man dann posten sollte, wenn es am authentischsten ist, aber der Algorithmus wertet diesen Faktor wohl mit am höchsten. Worauf wird dabei geachtet?

Je kürzer der Post her ist, seitdem die relevante Zielgruppe in Facebook online gegangen is, desto besser. Im Klartext. Wenn der User gerade online gegangen ist, und du dann direkt postest, wäre es die beste Zeit. Bei hoher Relevanz bei anderen Faktoren schafft es dein Post auch noch später in die Newsfeeds der User.

Diese drei Faktoren bilden die wichtigsten Faktoren im gesamten Algorithmus zur Beeinflussung des Newsfeeds.

Warum werden Beiträge oft nicht mehr wahrgenommen oder die Facebook Reichweite sinkt?

Um ehrlich zu sein, sehe ich viele Seiten die keine guten Interaktionen haben aber ständig etwas posten. Sehen wir jetzt mal von den ganzen Seiten ab, die sich Unmengen an Fake-Likes gekauft haben, sehe ich viele Seiten mit wirklich nicht guten Inhalten.

Langweilige, sich wiederholende Posts, Hauptsache viele, die irgendwas aber auch nichts aussagen. Dadurch kann die Facebook Reichweite im Endeffekt am meisten eingeschränkt werden. Schlechte Inhalte verbreiten sich nicht und stören auch die Interaktion der bestehenden Fans. Publiziere lieber weniger oder wenige Inhalte, aber dafür wirklich gute Inhalte, wenn du gute Facebook Reichweite erzielen möchtest, die dich und dein Unternehmen auch weiterbringen.

Wenn du deine Inhalte nicht optimal an diese Vorgaben angepasst sind, kommt es natürlich zu einer Einschränkung der Reichweite. Wie weit die Facebook Reichweite eingeschränkt wird, lässt sich detailliert immer sehr schwer sagen. Dazu bräuchte man Daten von der Facebook Reichweite vor, während und nach dem Einbruch der Reichweite. Generell bemerkt man ja sinkende Interaktionsraten.

Diese Interaktionsraten schwanken immer mal wieder mehr oder weniger. Aber generell sollten sie im Idealfall einen eine steigende Tendenz aufzeigen, außer nach einem Hype oder extremen Marketing-Maßnahmen, die den generellen Flow der Seite übersteigen. Man muss immer beachten, warum wieso und aus welchen Gründen es Ausschläge in beide Richtungen geben kann.

Weiterhin berücksichtigt der Algorithmus von Facebook, der den Newsfeed der User bestimmt auch weitere Faktoren. Ich habe dir hier nochmal im Überblick verschiedene Faktoren aufgelistet, die eine Rolle spielen.

Relevanz

Die Beziehung zwischen euch und den Fans ist entscheidend. Deine Fans sollten die Inhalte immer wieder spannend finden und du kannst Facebook über „die bevorzugten Zielgruppen“ mitteilen, welche das sind.

Interaktion

Die User müssen mit euch interagieren. Die Art der Interaktion ist weniger relevant. Das Betteln um Interaktion straft Facebook aber ab.

Postingzeitpunkt

Am besten veröffentlichst du Inhalte, wenn deine Zielgruppe auch gerade online ist

Kontinuität

Verteilt eure Posts innerhalb der Woche gleichmäßig, nicht 6 Posts an einem Tag und dann wieder eine Woche absolute Stille

Zielgruppen

Wie aktiv ist eure Zielgruppe selbst auf Facebook, wie oft ist diese Online? Passt eure Aktivität derer eurer Zielgruppe an

Statistiken

Hier könnt ihr nach einiger Zeit lesen, was funktioniert und was nicht funktioniert. Arbeitet mit den Daten, die euch Facebook ausliefert, dafür sind sie da

Format und Zweck

Ihr habt sicherlich diverse Ziele in Social Media. Passt auf, dass eure Inhalte zu euren Zielen passen und führen, sonst bringen euch hohe Interaktionen wenig für eure Unternehmensziele

Abwechslung

Immer dieselben Inhalte wiederholen langweilt nicht nur die User, sondern auch Facebook wird euch langfristig dafür nicht befürworten

Keine/weniger Tricks

Natürlich könnt ihr euch anhand der Kriterien einen Vorteil verschaffen oder schlechte Angewohnheiten, die ihr bisher hattet abstellen. Letztlich versucht aber einfach gute Inhalte zu generieren, denn bei der nächsten Änderungen können eure „Tricks“ schon wieder schädlich sein

Video-direkt-Upload

Das Einbinden von Youtube-Videos ist oft der einfachere Weg, aber Facebook wertet dein „Video“ einfach als einen normalen Link

Keine Hoaxes, kein Spam & wenig werblich

Ihr wisst genau, was hier gemeint ist. Auch wenn man die Inhalte gerne so platziert oder anbringt, da es einfach ist, wird man langfristig weniger Nutzen davon haben

Wie können wir also die Problematik der eingedämmten Facebook Reichweite umgehen?

Im Endeffekt bleibt nur ein Hebel, der deine Facebook Reichweite auf einem sehr guten Level hält. Die Inbound Marketing Spezialisten predigen es schon seit Beginn. Du musst einfach faszinierende Inhalte mit deiner Zielgruppe teilen. Was genau immer wirklich faszinierend oder genial bei Inhalten ist, ist leider nicht zu pauschalisieren. Das resultiert aus deiner Zielgruppe, deren Vorlieben, deren Position in der Buyer’s Journey und vielen weiteren Faktoren.

Merken kannst du dir an dieser Stelle, dass es neben dem faszinierenden Content noch einen weiteren Hauptpunkt gibt. Dieser ist die richtige Auslieferung am richtigen Zeitpunkt. Gerade wenn du Online Menschen erreichen möchtest und oder Ihnen etwas verkaufen willst, musst du nicht nur faszinierende Inhalte haben, sondern dies auch am richtigen Punkt der Buyer’s Journey des Kunden ausrichten und platzieren.

Facebook Reichweite bei Werbeanzeigen

Auch die Reichweite bei verschiedenen Anzeigen kann stark variieren. Woran liegt das genau? Hierbei muss ich vorweg sagen, dass es auch immer Unterschiede zwischen den einzelnen Anzeigen gibt, die andere Ziele ansteuern. Du du sicherlich weißt, kannst du bei Facebook Ads dein konkretes Ziel einer Anzeige bestimmen.

Zum Beispiel Videoaufrufe oder Seitenlikes, Beitragsinteraktion etc. Dort gibt es sehr viele verschiedene Möglichkeiten. Am Ende gibt es aber immer eine gewisse Reichweite und einen Preis pro Ergebnis. An diesen Kennzahlen kannst du festmachen, ob deine Reichweite eingedämmt (schwach) ist oder sehr gute Kennwerte liefert.

Wann ist eine Werbeanzeige gut?

Wieder eine Frage, die ich in der Agentur oft gestellt bekomme, aber die einfach schwierig zu beantworten ist. Eigentlich ist eine Anzeige gut, wenn sie das ausgewählte Ziel zu einem relativ kleinen Preis pro angestrebten Ziel pro User besitzt. Sagen wir in diesem Bereich mal 0,001€ bis 0,70€. Das liegt natürlich immer am Ziel. Wenn man pro neuen Facebook-Like 0,70€ oder mehr bezahlt, kann eine Fanbase von 10.000 Menschen schonmal echt teuer werden.

Sind die 0,70€ allerdings der Preis, den ein Unternehmen benötigt um ein Produkt im Wert von 10€ auf der Website zu verkaufen, ist der Preis je nach Konversion und Rate auf der Website sehr vielversprechend und damit könnte man sofort skaliert die Frequenz und das Budget erhöhen um eine Menge Umsatz zu machen.

Wann wird die Facebook Reichweite von Werbeanzeigen maximiert und was minimiert?

Facebook steuert den Preis eurer Anzeigen und die Auslieferungsrate für das verfügbare Budget. Angegeben ist immer ein „Schätzwert“, auf den Ihr euch in der Regel aber 0 verlassen könntet oder solltet. Sind eure Inhalte nämlich wirklich gut, übersteigt Ihr die Angaben um ein Vielfaches. Wenn Ihr das noch nie getan habt, solltet ihr euch Gedanken über euren Content machen.

Die folgenden Faktoren sorgen dafür, dass eure Anzeige weniger ausgeliefert wird: 

Die folgenden Kriterien sorgen dafür, dass eure Anzeige vermehrt ausgeliefert wird

Schaffst du es, wirklich gute Inhalte zu erstellen, wirst du kaum Budget brauchen. Wieso? Weil Facebook davon lebt. Wovon? Genau, von richtig guten Inhalten. Im Endeffekt lebt Facebook davon, dass die verschiedenen Typen von Menschen, die sich im sozialen Netzwerk aufhalten, Inhalte konsumieren, die Ihnen gefallen und von denen Sie gerne mehr hätten.

Dadurch lebt Facebook und viele Werbetreibende vergessen das oft. Erstellst du also grandiose Inhalte, wird Facebook auch die Auslieferung befürworten, erhöhen und sogar „kostenlos“ unterstützen. Wann ein Inhalt viralen Charakter hat, ist schwer zu beurteilen, aber du selbst wirst es merken, weil deine Videoaufrufe etc. Werden schlagartig in die Höhe schießen. Am Ende entscheiden die User, ob du wie es so schön heißt „viral gehst“.

Facebook zeigt extrem gute Videos auch als Vorschläge in der Zielgruppe zu anderen Videos an, die sie gerade sehen können. Virale Inhalte haben unglaublich niedrige Preise, wie zum Beispiel 0,001€ pro Interaktion. Am besten pro Like oder Kommentar. Wie Vitalität zustande kommt, werde ich nochmal separat in einem anderen Artikel behandeln.

Fazit 

Am Ende ist wichtig, dass wie bei fast allen Online-Marketing-Maßnahmen auch in sozialen Medien eure Inhalte gut sind. Content ist King ist ein wirklich oft zitierter Satz, hat aber wirklich die gewisse Tiefe. Es geht eigentlich allein darum. Letztlich noch um das Seeding der Inhalte, aber das fällt umso leichter, umso besser der Content ist.

Ihr könnt mit dem Einhalten der oben aufgeschlüsselten Faktoren einfach umgehen, unnötige Fehler zu machen. Es wird euch aber nicht davon abhalten, euch Zeit zu nehmen, um wirklich gute Inhalte zu erstellen oder viel Geld in die Hand zu nehmen, um wirklich guten Content einzukaufen.


Facebook Gewinnspiele

Facebook Gewinnspiele - Was du beachten solltest und wie du sie erfolgreich einsetzt

Heute geht es um das Thema Facebook Gewinnspiele. Ein mittlerweile sehr verbreitetes Thema, welches auch von vielen Unternehmen genutzt wird. Der Einsatz von Gewinnspielen kann dir dabei helfen in verschiedenen Bereichen kurz- und langfristige Ziele zu verfolgen.

Jedoch gibt es nicht wenige Beispiele, bei denen Gewinnspiele zwar starke Ergebnisse liefern, aber keine langfristigen Wert für das Unternehmen haben. Je nach Einsatz für den Gewinn kann es daher ein sehr teures Instrument im Social Media Marketing werden. Ich werde dir heute zeigen, wie du deine Facebook Gewinnspiele gewinnbringend und vor Allem rechtssicher aufbaust. Es gibt nämlich auch von Seiten Facebooks einige Richtlinien die hierbei beachtet werden sollten.

Wozu werden  Facebook Gewinnspiele in der Regel genutzt ?

Wie sich anhand der vielen Gewinnspiele auf Facebook zeigt, ist das Ziel von Gewinnspielen oft identisch. Unternehmen erhoffen sich durch diverse Gewinnspiele eine enorme Reichweite und einen Aufbau ihrer eigenen Facebook-Fanpage. Das ist im ersten Moment natürlich eine sinnvolle Taktik, da sich der Aufbau durch Gewinnspiele oft vereinfachen lässt.

Dadurch ist klar, wir als Unternehmer veranstalten natürlich keine Gewinnspiele, weil wir gerne was zurückgeben wollen. So wird es natürlich oft suggeriert, aber das ist in der Welt des Marketings natürlich normal. Wie schon erwähnt geht es meistens um die Bekanntmachung einer Marke, Aufbau von Fans oder Reichweite in sozialen Medien oder auch speziellen Zielen, wie der Erhöhung des Traffics der eigenen Website. Je nachdem, wie das Gewinnspiel aufgebaut ist.

Facebook-Gewinnspiele-Das-sind-die-wichtigsten-Faktoren-für-erfolgreiche-Gewinnspiele-04

Die typischen Facebook Gewinnspiele

Schauen wir uns zunächst doch einmal an, wie Gewinnspiele normalerweise auf Facebook aussehen. Dies gilt jetzt natürlich nicht für alle Firmen, aber mir fällt es doch immer wieder auf! Die meisten Gewinnspiele sind vom eigentlich Sinn der Seite weit entfernt. Bauunternehmen verlosen 2x2 Tickets für ein Fußballspiel der Bundesliga und dafür müssen die Facebook-Nutzer die Facebook-Seite liken und den Beitrag teilen.

Dieses Szenario lässt sich auf viele größere und kleinere Firmen übertragen. Im Falle solcher Facebook Gewinnspiele gibt es die folgenden Fehler:

  1. Inhaltsentfremdung
  2. Verstoß gegen Facebook-Richtlinien
  3. Wenig Nachhaltigkeit

Inhaltsemtfremdung 

Die Problematik solcher Facebook Gewinnspiele ist einfach. Firmen, vor Allem diese die in spezifischen Branchen agieren, versuchen mit Themen an die breite Masse zu punkten. So funktioniert zielorientiertes Social Media Marketing leider nicht. Ich kenne auch die Artikel, über klassische städtische B2B Firmen, die es geschafft haben, über 70.000 Facebook-Fans zu generieren.

Schöne Artikel, aber wie sehr beeinflusst das den Erfolg des Unternehmens? Die Fußballinteressierten, die am Gewinnspiel teilgenommen haben, weil sie an den Fußballkarten interessiert waren, haben bestimmt keinen Bezug zum Unternehmen um das es eigentlich ging.

Verstoß gegen die Facebook-Richtlinien

Je nachdem, wie ein Gewinnspiel aufgebaut ist, verstößt es gegen die Richtlinien von Facebook und kann im schlimmsten Fall zu einer Klage führen. Weiterhin sollten viele Dinge beachtet werden, damit dein Gewinnspiel nicht nur von den Facebook-Richtlinien her sicher ist, sondern auch so aufgebaut sein, dass du nach der Bekanntgabe keine Ansprüche von Teilnehmern hast, die nicht gewonnen haben.

Es wäre für dich weniger optimal, wenn es durch wenig Recherche deinerseits dazu kommen sollte. Welche Richtlinien du beachten solltest, wie du dein Gewinnspiel am besten aufbaust und worauf du achten solltest, behandeln wir in einem weiteren Kapitel weiter unten in diesem Artikel.

Nachhaltigkeit 

Dieser ist eigentlich der wichtigste der drei genannten Punkte. Dass dein Unternehmen durch die Nichteinhaltung der Richtlinien abgemahnt wird, ist eher selten der Fall, aber du solltest es trotzdem nicht darauf anlegen. Dass der Inhalt des Gewinnspiels nicht unbedingt mit deinem Unternehmen oder Branche in direkter Verbindung steht, ist eigentlich auch nicht das größte Problem. Je nachdem wie du das Gewinnspiel aufbaust, kann es trotzdem noch erfolgreich werden.

Was ist das Zeil deines Gewinnspiels?

Kommen wir also zum wichtigen Punkt. Was hast DU / DEIN Unternehmen von solchen Gewinnspielen? Ich sage es dir, nichts! Teilweise hast du danach sogar nur noch mehr Probleme als du es vorher schon hattest. Sagen wir mal dein Unternehmen bewegt sich in einer Branche, die nicht gerade Massenprodukte wie Modehersteller oder Nahrungsmittelanbieter an die Konsumenten bringen wollen. Also generell Marken, die nicht nur durch Ihren Namen und deren Größe leben, sondern vor Allem von ihrer Qualifikation.

Diese Unternehmen haben es im Bereich Social Media eh schon etwas schwieriger. Als Hersteller von Protein-Shakes oder einer „coolen“ neuen Jugend-Mode-Marke ist es da schon wesentlich einfacher. Oder auch im Bereich Sport ist es wesentlich einfacher. Das Problem an solchen Gewinnspielen ist, dass deine neuen Fans, die du gewinnen wirst, einfach keine Fans sind. Sie haben keinen Bezug zu deinen Produkten, zu deinen Dienstleistungen oder deiner Branche.

Potenzielle Probleme

Sie werden nie wirklich aktiv mit dir interagieren und dann hast du das heutzutage leider typische Bild auf Facebook. Ein Unternehmen mit 100.000 Fans postet Content und bekommt 3 Likes. Das ist nicht nur ineffizient, sondern mittlerweile einfach nur noch peinlich. Oft wurden einfach Fans gekauft oder durch sinnfreien Facebook Gewinnspiele generiert, nie qualifiziert und vor allem nicht richtig betreut.

Es ist sogar besser die Likes zu kaufen, als inaktive Fans durch Facebook Gewinnspiele zu generieren. Warum? Nehmen wir an, du möchtest später Produkte oder was auch immer in deiner Zielgruppe, also deinen Facebook-Fans selbst bewerben. Jeder der versteht, wie sich die Preise für Facebook-Werbung zusammen setzen, wird es jetzt schon wissen.

Keine Interaktion wird dich teuer zu stehen kommen

Im Endeffekt richtet sich der Preis nach der Interaktionsrate mit der beworbenen Zielgruppe. Das heißt, dass wenn niemand auf deine Anzeigen reagiert, sie für dich extrem teuer werden. Die ganze „Fans“, die wegen diverser Fußballkarten auf deiner Seite waren, werden sich nie für deine normale Dienstleitung oder deine Produkte aus der Baubranche interessieren (Im Normalfall). Die gekauften Fans sind wenigstens nicht online und bekommen deine Anzeigen ausgestrahlt, somit verfälschen oder erhöhen sie deine Klickpreise auch nicht.

Wie schon bereits erwähnt, sind deine Follower absolut inaktiv und dein Profil wird immer weniger echt und gut aussehen. Dein Profil gefällt vielen Leuten, aber niemand ist aktiv. Sieht natürlich immer super aus. Sehe ich auf Facebook und anderen Social Media Kanälen leider viel zu häufig. Manchmal liegt es aber auch am unfassbar schlechtem Content, siehe dazu zum Beispiel Nivea.

Weiterhin schätzen die Algorithmen von sozialen Netzwerken auch die Abhängigkeit von Followern zu Interaktionen, um eine Facebook-Seite in Ihrer Qualität einzustufen. Da schneiden solchen Seiten natürlich dementsprechend schlecht ab. Neben den genannten negativen Effekten, können sich diese ganzen inaktiven Follower noch auf viele andere Bereich ausweiten.

Weiterhin. Worin besteht der Mehrwert für euer oder dein Unternehmen? Wir haben jetzt ganz viele Facebook-Fans. Die Umsätze sind dadurch nicht wirklich gestiegen, zumindest spätestens, wenn man die Kosten für die ganzen Facebook Gewinnspiele berücksichtigt (Wert des Gewinns + Arbeitszeit der Mitarbeiter oder Agentur).

Die ganzen Aktionen werden einfach nicht Nachhaltig sein. Hinzukommt, dass eh nicht jeder Fan deine Beiträge auf Facebook sieht, da Unternehmen für die komplette Fanreichweite immer Werbebudget bezahlen müssen. Dann sehen dir wirklichen Fans ohne Investment deine Inhalte nichtmal mehr.

Was solltest du bei Facebook Gewinnspielen beachten?

Facebook selbst hat für Gewinnspiele Richtlinien festgelegt. Es lohnt sich, diese einfach auch mal durchzuschauen. Die kompletten Richtlinien findest du hier

Grundlagen

  • Bezeichnung oder Name des Veranstalters eines Gewinnspiels
  • Die Teilnahmebedingungen (falls diese vorhanden sind)
  • Beginn und Ende des Gewinnspiels
  • Genaue Beschreibung des zu gewonnenen Wertes (+ eventueller Zusatzkosten)
  • Bekanntgabe der Auslosung/der Gewinner
  • Regen, nach denen ein Gewinner schließlich ermittelt wird (Auslosung oder eine Jury)
  • Die Art und Weise der Gewinnausschüttung (Versand, Abholung o.ä.)
  • Datenschutzhinweise

Spezifikation innerhalb von Facebook

Was viele Unternehmen anscheinend nicht Wissen ist, dass die Art und Weise der Teilnahme nicht willkürlich gewählt sein darf. Vor Allem verbietet Facebook hier Optionen, die den Teilnehmer dazu zwingen, Inhalte der Unternehmen mit ihrem Profil zu verbinden oder durch ihr Profil zu teilen. Somit möchte Facebook die Privatsphäre der User schützen. Im folgenden habe ich mal aufgelistet, was laut Facebook selbst innerhalb der eigenen Richtlinien erlaubt ist.

 Facebook-Gewinnspiel

So sollten gute Facebook Gewinnspiele aufgebaut sein

Natürlich kommt ein Gewinnspiel mit eigenen Produkten, gerade bei geringerem Bekanntheitsgrad nicht die Reichweite wie Facebook Gewinnspiele dieser Art. Aber es geht nicht immer um die Reichweite, auch wenn bei sozialen Medien alle davon sprechen. Es geht auch darum, welche Effekte die Reichweite hat und wie passend zur Zielgruppe ist.

Facebook Gewinnspiele für Fanbase

1 Millionen erreichte Menschen, die keinen Bezug zu seiner Seite haben sind im Vergleich zu 1000 Menschen, von denen 90% an deinen Angeboten interessiert sind, nichts wert. Versuche das Gewinnspiel mit deiner Fanbase zu teilen und später in der Bewerbung deines Posts. Das ist natürlich mit mehr Arbeit verbunden, als einfach zwei Fußballkarten zu kaufen und zu verlosen. Aber im Endeffekt wirst du langfristig mehr davon haben.

Facebook Gewinnspiele kommunizieren

Hier sehen wir ein Gewinnspiel eines unserer Kunden. Zu allererst machen dir darauf aufmerksam, dass es sich um ein Gewinnspiel handelt. Ist ja logisch. Es ist in diesem Beitrag unser Mittel zur Schaffung von Aufmerksamkeit. Direkt danach sprechen wir den eigentlichen Gewinn an, denn die User wollen natürlich sofort wissen, was man gewinnen kann und ob es sich für sie lohnt.  Im nächsten Schritt folgen die Teilnahmebedingungen.

Schraube deine Erwartungen herunter

Hier ist ein Knackpunkt bei vielen Gewinnspielen, die ich auf Facebook sehe. Natürlich möchte das werbende Unternehmen maximale Aufmerksamkeit oder sehr viele Likes für die Page durch ein Gewinnspiel erzielen. Im Vordergrund für das Unternehmen steht natürlich das Ergebnis des Gewinnspiels und nicht die eigentliche Verlosung unter bestehenden und potentiellen Fans.

Jedoch solltest du hier ein beachten. Ist die Hürde zu groß, sprich die Bedingungen der Teilnahme stehen in keiner oder schlechter Relation zum eigentlichen Gewinn, so wird die Interaktionsrate dementsprechend niedrig sein. Erwartest du als Bedingungen viel von deiner Zielgruppe, dann muss in den Augen deiner Zielgruppe der Gewinn auch dementsprechened interessant sein.

Hier geht es nicht nur um den reinen Wert der Ware oder der Dienstleistung, sondern vor Allem darum, wie die User das Ganze einschätzen. Hier wird es wieder schwer zu pauschalisieren, aber in der Regel sollte klar sein, dass Nutzer keine 3 aufwendigen Aktionen durchführen, wenn es um einen Gewinn von 3€ oder so geht. Wir haben für einen Kunden uns somit für folgende Taktik entschieden. Der Einstieg, um erstmal am Facebook Gewinnspiel teilzunehmen, ist sehr einfach. Dadurch erhoffen wir uns hohe Interaktionsraten für das Gewinnspiel.

Mund zu Mund Propaganda

Dies begünstigt Klickpreise und Wirkung auf andere potentielle Interessenten. Weiterhin nehmen die User erstmal Teil, was im ersten Schritt auch das eigentliche Ziel sein sollte. Im nächsten Schritt ermöglichen wir den Teilnehmern durch weitere Aktionen eine höhere Gewinnchance zu erhalten.

Dadurch zwingen wir den User nicht zu zu viel, um mitzumachen. Weiterhin umgehen wir damit die Richtlinien von Facebook, indem wir diese Maßnahmen als optional und nicht zwingend notwendig zur Teilnahme am Gewinnspiel machen. Die Idee dahinter ist, dass die Leute auch bereit sind mehr zu machen, wenn sie eh schon einmal teilnehmen. Und es funktioniert.

Facebook-Gewinnspiele-Das-sind-die-wichtigsten -Faktoren-für-erfolgreiche- Gewinnspiele-03

Maximale Interaktionsraten für Facebook Gewinnspiele bekommen 

Je nach Branche kann der Begriff, „maximale Interaktionsraten“ unterschiedlich definiert werden. Zum Beispiel ist die maximale Rate bei Massenprodukte eine andere als bei spezifischen Baufirmen im B2B Sektor. Hierbei solltest du vor Allem Punkte der Nachhaltigkeit im oberen Teil des Artikels beachten. Wenn dein Gewinnspiel wirklich zielgruppenspezifisch zünden soll, dann muss der Gewinn auch dementsprechend aussehen.

Am besten wählst du einen zielgruppenspezifischen Gewinn, der eine gewisse Rarität besitzt. Es geht im Endeffekt nichtmal um den Preis. Diesen Beitrag musst du natürlich je nach eigener Reichweite noch bewerben, um eine Menge Personen zu erreichen. Sind die Hürden gut gewählt, der Gewinn passend und deine Anzeigen sind professionell und richtig eingestellt, kann es mit der vielleicht viralen Reichweite auch schon losgehen. Alles zum Thema richtige Werbeanzeigen findest du in vielen weiteren Artikeln von mir auf diesem Blog.

Fazit

Ich hoffe, ich konnte dir das Thema Facebook Gewinnspiele etwas näher bringen. Auch hier geht es wie in vielen Bereichen des Marketings um eine Vielzahl von Faktoren. Wir können festhalten, dass nur eine riesige Reichweite bei daraus resultierenden inaktiven Fans keine Nachhaltigkeit besitzt und du auf einige Eckpunkte achten solltest um zum einen rechtssicher und erfolgreich mit Facebook Gewinnspielen unterwegs zu sein. Bis zum nächsten Artikel und bis dahin viel Spaß beim Facebook-Marketing.

Durch unsere langjährige Arbeit und über 100 erfolgreiche Projekte, konnten wir viele Erfahrungen sammeln. Dieses Know-How im Online-Marketing gaben wir u.a. bei Vorträgen von Google, der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer weiter.

Mit Know-How, Kreativität und Leidenschaft entwickeln wir auf unsere Kunden abgestimmte Marketing-Strategien, die Sie sicher und nachhaltig zum Erfolg führen. Gemeinsam setzen wir Ihr Online-Marketing so um, dass Sie langfristig Ihren Umsatz und Return-On-Investment steigern.

Jetzt kostenlosen Beratungstermin vereinbaren   oder unter 0561 / 850 194 76 anrufen.


Facebook Marketing für Unternehmen

Facebook Marketing für Unternehmen - So nutzt du Facebook Ads & Canvas richtig

Was ist überhaupt Facebook Marketing?

Wie du bestimmt schon weißt, ist Facebook eine Kommunikationsplattform im Social Web. Heute hat so eine Plattform mehr als 2 Milliarden Mitglieder weltweit. Das ist eine nette Geste für Facebook, denn so ist Facebook ein geeignetes Instrument für Online Marketing. Online Marketing ermöglicht es jedem Unternehmen bekannter zu werden und Kunden zu gewinnen. Jeder darf so viel er möchte eintragen und das kostenfrei. Facebook Marketing für Unternehmen birgt also großes Potenzial!

Auf Fanpages ist es den Unternehmen möglich, sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Meistens versuchen Unternehmen ihre Leistungen und Produkte in den Fokus zu stellen, mithilfe von Werbeanzeigen. Diese sind natürlich wieder kostenpflichtig. So verdient Facebook eben sein Geld, mit Werbung. So versucht man die Produkte, Dienstleistungen und Angebote so gut wie möglich bekannt zu machen.

Erfolgreiches Facebook Marketing setzt den Einsatz von Facebook Ads zwingend voraus. Durch Marketing soll das Unternehmen auf die Bedürfnisse des Marktes ausgerichtet werden. Im Endeffekt verfolgt man eine Strategie, wie Bekanntheit steigern, Nachfrage generieren und den Umsatz zu steigern. Aber dazu später mehr.

Was bringt Facebook Marketing für Unternehmen ?

Generell dient Facebook für Unternehmen als Kommunikations- und Marketingwerkzeug. Über 25 Millionen Menschen sind auf Facebook registriert. Facebook Marketing für Unternehmen bedeutet also eine Reichweite von maximal 25 Millionen Leuten, die auf dich aufmerksam und dein Unternehmen kennen lernen könnten. – Es wimmelt also nur so vor potentiellen Kunden!
Schon kleine und mittelständige Unternehmen profitieren von der Social Media Plattform.

Aber wie nutzt du Facebook Marketing für Unternehmen ohne durch typische Fehler  schon ziemlich schnell wieder ausgeschaltet zu werden?

Ich werde dir sagen, worauf du achten musst, damit dir keine gravierenden Fehler unterlaufen und worauf du generell achten musst, damit sich deine Reichweite vergrößert und du bei deinen Fans an Beliebtheit gewinnst.

Das Potential von Facebook Marketing für Unternehmen wird oft nicht richtig genutzt, was ärgerlich ist. Deswegen ist es ratsam dir zuerst ein Gesamtkonzept zu überlegen, bevor du Kampagnen oder ähnliches schaltest, sonst laufen alle ins Nichts. Meistens laufen diese nämlich ohne Mehrwert und Ziel und kosten dich letztendlich nur Geld. Wenn du aber mit unserer Hilfe auf die richtigen Aspekte achtest, kann Facebook Marketing für Unternehmen dir als wahres Sprungbrett dienen.

3 Aspekte, die du vorrangig wissen und beachten solltest

Vergleiche deine eigenen Kennzahlen mit anderen Unternehmen

Hier gibt es Experten, die dir helfen können, deine Kennzahlenanalysen gut zu erstellen und Facebook Marketing für Unternehmen so zu idealisieren.
Du verhinderst damit Geld zu verschwenden, bzw. in die falschen Inhalte zu investieren. Das Gute an Facebook Marketing für Unternehmen ist, dass es ein messbarer und transparenter Kanal ist und du so gut sehen kannst, was ankommt und was nicht. Dazu später aber auch noch mehr.

Wichtige Kennzahlen, die du im Auge behalten solltest sind:

  • Anzahl deiner Fans
  • deine Reichweite
  • deine Interaktionsrate
  • Anzahl erreichter Personen pro Beitrag

Setz dir mit deiner Facebook-Seite realistische Ziele und erwarte nicht zu viel.

Facebook Marketing für Unternehmen bedeutet nicht automatisch, dass du ab jetzt mit deinem Unternehmen durchstartest. Dazu gehört auch viel Arbeit! Natürlich stehen dir damit Türen offen, aber es liegt an dir sie zu öffnen und offen zu halten!

Häng dich rein!

Wichtig ist, dass du dir mit deinen Beiträgen Mühe gibst und bloß nicht halbherzig postest. Ohne Fleiß kein Preis! Witz, Charme und ein richtiges Kommunikationskonzept sind sehr wichtig und erst mit kreativen Beiträgen, erreichst und gewinnst du deine Fans!

Du wirst einen guten Start hinlegen, wenn du dir diese 3 wichtigen Aspekte zum Thema "Facebook Marketing für Unternehmen" von Anfang an einprägst. Optimal ist es aber erst, wenn du es dir später nicht verbaust, weil du in typische Fehlerquellen tappst.

Facebook Marketing - Der Einstieg in das Marketing des größten sozialen Netzwerkes

10 Tipps zum Facebook Marketing für Unternehmen

Richtiges Maß an neuem Inhalt – Poste weder zu viel, noch zu wenig

Facebook Marketing für Unternehmen hat in erster Linie den Nutzen, den Kontakt zwischen dir als Unternehmer und deinen Fans herzustellen. Natürlich wollen deine Fans dann auf deiner Seite auch was zu lesen bekommen. Überladen und nerven musst du sie aber auch nicht unbedingt. Finde ein gutes Mittelmaß und versuche mindestens wöchentlich neue Beiträge zu teilen.

Lieber nicht zulassen, dass Besucher auf deine Pinnwand posten dürfen

Es ist nur ein gut gemeinter Tipp. Das Problem ist, wenn du deine Pinnwand freischaltest, kann es dazu kommen, dass deine Contentstategie durcheinander gebracht wird.
Die Lösung wäre Beiträge, die nicht zum Thema passen, einfach zu löschen. Aber das kann auch schnell zu Verärgerung bei deinen Besuchern führen. Also solltest du deine Pinnwand offen lassen, sei vorsichtig beim Löschen der Beiträge.

Auf den Zeitpunkt kommt an

Man kann nicht verallgemeinert sagen, welcher Zeitpunkt genau der richtige ist. In der Regel sind Facebook-User eher abends aktiv. Das ist aber zielgruppenabhängig. Schaue darauf, wann deine Fans meistens aktiv sind und finde den richtigen Zeitpunkt heraus.

Tipp: Du kannst deine Posts zeitlich steuern. Also nehmen wir mal an, dass die beste Zeit immer abends ist, du aber abends immer unterwegs bist – kein Problem. Unterhalb des Schreibfensters auf Facebook ist ein Uhrensymbol, welches ermöglicht, dass du deine Posts jederzeit vorbereiten kannst und diese dann zu einem bestimmten Zeitpunkt veröffentlicht werden.

Zielgruppe bestimmen und korrekte Ansprache wählen

Auch im inhaltlichen Bereich solltest du darauf achten, dass deine Beiträge interessant für deine jeweilige Zielgruppe sind. Schließlich sollen deine Fans deine Beiträge auch mögen.
Hierbei musst du je nach Zielgruppe schauen, wie du die Ansprache in deinen Beiträgen wählst. Passt eine lockere „Du“-Anrede oder entscheidest du dich doch lieber für ein formelles „Sie“?

Inhalte unterhaltsam gestalten - Fremdinhalte sind erwünscht, sollten aber nicht deinen Inhalt dominieren

Du solltest vor allem aktuellen Inhalt posten. Schnee von gestern will keiner lesen. Neue Ideen kommen gut an und so wird auf deiner Facebook-Seite keine Langeweile aufkommen.
Eigenes ist hierbei immer sehr gut, aber manchmal fällt einem auch nichts Neues ein. Dann einfach nichts zu posten ist, wie du ja gelesen hast, nicht die Lösung. Trotzdem ist das gar kein Problem, denn Fremdinhalte kommen auf Facebook generell gut an. Schau mal, was dir gefällt und teile es mit deinen Fans. Das wirkt direkt authentisch.

Halte grundsätzlich die Balance zwischen Eigenwerbung, die du ja mit Facebook Marketing für Unternehmen fördern willst, und anderer Unterhaltung.
Achte darauf, wie deine Fans auf deine eigenen und auf die Fremdinhalte reagieren. So kannst du besser einschätzen, mit welchen Inhalten du punkten kannst und ggf. deinen eigenen Inhalt anpassen.

Richtig reagieren, wenn Fans auf deine Beiträge reagieren!

Facebook Marketing für Unternehmen funktioniert als Sprachrohr für deine potentiellen Kunden, Interessenten, Mitbewerber und für die allgemeine Öffentlichkeit. Fang also bloß nicht an zu schludern, wenn es darum geht selbst aktiv an der Kommunikation teilzunehmen. Lies dir die Beitragskommentare durch, kommentiere sie, drück auf „Gefällt mir“ und zeig deinen Fans einfach, dass du sie durchaus wahrnimmst und dir ihre Meinung etwas bedeutet.

Generell fährst du mit einer positiven Stimmung und Ehrlichkeit am besten. Wenn du es richtig machst, schaffst du eine Vertrauensbasis zwischen dir und deinen Fans und wirkst professionell.

Sollte sich mal ein negativer Kommentar unter deinen Beiträgen verirren, bloß nicht hektisch werden. Ruhe bewahren! Reagier am besten so cool wie möglich und lass dich nicht provozieren. Dadurch verschaffst du dir Respekt. Shitstorm kann niemand gebrauchen.

Achtung! Tritt in keine Abmahnungs-Falle

Einmal ist das Posten von Bildern schwierig, da die meisten Bilder urheberrechtlich geschützt sind. Das heißt, du darfst sie nicht auf deiner Fanpage teilen. Du musst dir die Rechte einholen, fremde Bilder posten zu dürfen. Zweitens gibt es die Impressumspflicht. Gilt auch beim Facebook Marketing für Unternehmen, was bedeutet, dass deine Fanpage ein Impressum haben muss!

Vergiss nicht deine Seite anzuwerben. Facebook Marketing für Unternehmen ist nur dann sinnvoll, wenn du auch Besucher auf deine Seite holst. Also weise zum Beispiel auf deiner Website darauf hin, dass man dich jetzt auf Facebook finden kann.

Offensichtliche Werbung kommt nicht gut

Vorsicht -  Als eine Garantie für mehr Umsatz funktioniert Facebook Marketing für Unternehmen nicht! Also sollten deine Beiträge nicht voll von direkter Werbung sein. Das scheinen viele zu vergessen. Facebook Marketing für Unternehmen dient als Kommunikationskanal und sollte deine Kundenbindung, sowie dein Image verbessern.

Außerdem machst du indirekte Werbung, weil durch deine steigende Bekanntheit und höhere Beliebtheit, immer mehr Menschen auch auf dein Unternehmen und somit deine Produkte etc. aufmerksam werden.

Eine Möglichkeit für geschickt platzierte Werbung bieten Ad’s

Ist deine Werbung nicht so penetrant, kannst du sie durchaus auf deiner Seite zeigen. Das funktioniert über Facebook-Ads und eignet sich vor allem für bestimmte Aktionen, die du auf der Website deines Unternehmens schaltest.Das Ganze kostet allerdings Geld. Du kannst auch kostenlos über Beiträge über gewisse Dinge informieren, aber das wird nicht so große Wellen schlagen.

Durch solche Investitionen kann Facebook Marketingfür Unternehmen noch effektiver werden. Überlege dir, ob du Geld für Werbung investieren willst und teste dann bestimmte Werbeformate für deine Facebook-Seite aus.

Heute werde ich dir was zum Thema Facebook Marketing berichten, bzw. erklären. Ich werde dir einen Überblick verschaffen, wie Online-Marketing funktioniert. Wie funktioniert überhaupt Facebook Marketing? Und was wollen viele Unternehmen damit erreichen? Ich zeige dir ein paar Tipps -und Tricks!

Was sind Facebook Ads?

Facebook Ads sind ein Bestandteil von Facebook. Mit Facebook Ads können Werbebetreibende potentielle Kunden anhand von Zielgruppen Definitionen erreichen und Interaktionen anbieten. Der Unterschied zu Suchmaschinenwerbung ist, dass die Benutzer gezielt draufhingewiesen werden anhand der angenommenen Suchanfragen. Facebook Ads sprechen ihre Benutzer anhand der Informationen, Interessen und Gewohnheiten an, welche diese in ihren Profilen hinterlegt haben.

Facebook Ads sind fast auf allen Bereichen von Facebook zu finden, egal ob in Seiten, Gruppen oder Profilen. Häufig sind die Werbeanzeigen in der rechten Spalte der Seite platziert. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Werbeplatzierungen. Im Newsfeed, im eigenen Messenger von Facebook und sogar in dem Audience Network, also außerhalb von Facebook. Es stehen viele Auswahlkriterien für die Zielgruppe zur Verfügung. Wie zum Beispiel das Geschlecht, Alter, Land, Sprachen, Interessen und etc.

Unterschiedliche Facebook Ads Formate

Es gibt viele unterschiedliche Facebook Ads, wie zum Beispiel Page Post Ad, Story Ads und weitere. Es gibt zwei Arten von Abrechnungen bei den meisten Ad-Typen. Einmal das CPC (Kosten pro Klick) und CPM (Kosten pro 1000 Einblendungen). Der Werbebetreibende kann bei beiden Arten von Abrechnungen Gebote angeben, die er bereit ist zu bezahlen, sprich dann in diesem Fall CPC oder CPM. Je nach Gebot schaltet Facebook die Anzeigen häufiger – oder dementsprechend weniger.

Wenn höhere Gebote für eine Anzeige gesetzt werden, dann werden die Anzeigen eher weniger oder gar nicht eingeblendet. Wenn die Nachfrage sinken sollte, dann erfolgt die Schaltung. Das Gebot bestimmt den Preis, aber es kann auch sein, dass gut funktionierende Anzeigen den Preis positiv beeinflussen oder senken. Es gibt zwei Budgetformen, einmal Tagesbudget und Laufzeitbudget. Sobald der Betrag beim Laufzeitbudget aufgebraucht wurde, stoppt Facebook die Auslieferung der Anzeige. Beim Tagesbudget endet die Auslieferung mit dem angegebenen Endzeitpunkt.

Facebook Ads – Was sind überhaupt Facebook Canvas?

Facebook Canvas sind wie bereits erwähnt, eine spezielle Form der Ads für Facebook, die für das bessere Erlebnis von Werbeanzeigen der User für mobile Endgeräte entwickelt wurden. Das besondere an Canvas sind die Fullscreen-Funktion, sowie die Möglichkeit gezielt eine Story zu erzählen und den User mit auf eine Reise durch das Canvas selbst zu nehmen, bis dieser durch neue Calls-To-Action eine Handlung ausführen soll. In Canvas können Bild- und Videomaterial eingebaut und kombiniert werden. Die Canvas funktionieren nur auf mobilen Endgeräten.

Werfen wir im nächsten Schritt einen Blick auf ein mögliches Layout eines Canvas.  Die Canvas werden in einzelne Bereiche aufgeteilt. In diesen Bereichen kannst du einzelne Elemente anordnen . Das ganze ähnelt stark einen Baukasten für E-Mail-Templates, nur mit der Option Videos und Slides einzubauen. Einzelne Elemente kannst du auswählen und nach ihrem Nutzen sinnvoll verwenden.

In der Gesamtkomposition der einzelnen Elemente ergibt sich ein Canvas, der im Idealfall deine Geschichte erzählt und die Betrachter mit auf eine Reise oder Story durch den gesamten Canvas nimmt und dein Produkt oder deine Dienstleistung erklärt, aufschlüsselt und dabei im Idealfall die Mehrwerte deines Produktes oder deiner Dienstleistung transportiert. Am Ende des Canvas soll der Kunde dann von deinem Produkt überzeugt sein oder zumindest so angefixt, dass er eine Handlung ausführt, sprich auf einen deiner eingebauten Calls-To-Action Button klickt.

Der Aufbau von Facebook Canvas

 

 

Facebook-Canvas-die-interaktiven-werbeanzeigen-für-mobile-endgeräte-01

 

Facebook-Canvas-die-interaktiven-werbeanzeigen-für-mobile-endgeräte-02

 

Zur Darstellung ist zusagen, dass Facebook dieses Layout einen typischen Canvas darstellt, sowie Facebook ihn angibt. Nicht alle Elemente müssen exakt nach diesem Schema angeordnet und benutzt werden.

Auch hier gilt wie so oft: „Trotz all der Theorie sollte eine Anwendung oder eine Theorie immer auf ihren speziellen Einzelfall angepasst, reduziert oder erweitert werden.“

Schau also, falls du Canvas einsetzt, welche Elemente für deine Geschichte und deinen Content, den du mit den Betrachtern und deiner Zielgruppe teilen willst, sinnvoll ist und welcher eher weniger. Nur durch individuelle  Ausarbeitung erreichst du deine Zielgruppe kostenorientiert und mit maximaler Effizienz.

Welche Möglichkeiten hast du als Werbetreibender jetzt durch die Canvas ?

Im ersten Schritt ist klar, dass es das Nutzererlebnis der Werbeanzeigen auf ein neues Level bringen kann. Die Canvas heben sich definitiv von klassischen Werbeanzeigen ab, die einfach nur Produkte in einem Bild, Karussell oder einzelnem Video bewerben. Weiterhin sind die Canvas natürlich an die neuen Anforderungen der mobilen Endgeräte besser angepasst, als die älteren Formate für Werbeanzeigen.

Mit den Canvas bietet sich die Möglichkeit, Vollbilderlebnisse für deine User zu schaffen und sich einfacher von klassischen Werbeanzeigen abzuheben. Weiterhin kannst du die Betrachter innerhalb deiner Werbeanzeige mit auf eine Reise nehmen und deine eigene, ganz persönliche Story erzählen und das mit interaktiven Inhalten und verschiedenen Arten des Contents.

Kleine Videos, Slider und Funktionalitäten kannst du frei kombinieren und so steigert sich durch die Canvas definitiv dein Spielraum was Gestaltung und Aufmachung der Anzeige angeht. Genau das ist ja auch das Ziel der Canvas. Damit wird dir die Möglichkeit geboten, deine ganz eigene persönliche Story zu erzählen und die User zu fesseln.

Zusammenfassend passt sich das Canvas einfach dem Fortschritt der Inhalte in sozialen Medien an, indem es interaktivere und hochwertigere Erlebnisse ermöglicht. Facebook bringt mit den Canvas die Möglichkeiten der Werbeanzeigen einfach auf ein neues Level. Dies kann auch Vorteile für ein eigenes E-Commerce bzw. den eigenen Onlineshop haben.

Wie kannst du Canvas zielbringend einsetzen und was solltest du beachten 

Wie du sie am besten für dich im Einzelfall einsetzen kannst, ist natürlich immer schwer zu sagen. Aber es gibt natürlich ein paar Dinge, auf die du bei deiner Erstellung des Canvas achten solltest. Im folgenden hab ich dir eine kurze Checkliste aufgeführt, mit den wichtigsten Tipps für einen erfolgreichen Canvas.

  • Mach dir vor der Erstellung genaue Gedanken darüber, was du in deinem Canvas vermitteln willst ? Eine Story über dein Unternehmen, über ein bestimmtes Produkt oder über die Art und Weise, wie dein Unternehmen arbeitet ?
  • Welches Ziel verfolgst du mit deiner Kampagne und welche Funktion nimmt dabei der Canvas ein ? Ist er ein Teil einer mehrstufigen Kampagne oder ein einzelnes Instrument ? Möchtest du direkte Verkäufe erzielen oder die Bekanntheit deines Unternehmens steigern ?
  • Sind die Inhalte, die du für deinen Canvas erstellen willst/hast an dein Ziel und deine Zielgruppe angepasst ?

Hier kannst du dir merken. Egal welches Format deine Werbeanzeige hat. Ob ein Canvas oder ein einfaches Bild. Der Erfolg deiner Werbeanzeige steht und fällt definitiv in erste Linie mit deinem Content und der Passgenauigkeit zur Zielgruppe und nicht vorrangig mit dem von dir gewählten Format.

Es gibt zwar viele Möglichkeiten, Canvas zu nutzen, aber durch ihre vielen Funktionen muss der Content für die Canvas definitiv sehr sehr hochwertig sein um die Zielgruppe überzeugen. Enorm interaktive Formate mit hohem Potential, die mit schlechtem Content genutzt werden, werden eher eine kostspielige, als erfolgreiche Angelegenheit.

  • Deine Story sollte gut durchdacht und gut formuliert sein. Weiterhin sollte sie zwar Alle wichtigen, aber auch nur diese Inhalte beinhalten. Dabei gilt wie immer folgende Regel. Auch einen Canvas kann der Betrachter wegwischen oder schließen.
    Also muss gerade der Anfang des Canvas den Betrachter zum bleiben animieren. Hast du das geschafft, kannst du ihn mit dem folgenden Inhalt überzeugen, weil seine Aufmerksamkeit hast du dir schonmal gesichert.
  • Ist dein Canvas logisch durchdacht und bleiben dem Betrachter nach dem Anschauen wenig bis keine Fragen? Was noch viel wichtiger ist, verleitet die Story den Betrachter wirklich dazu, einen der Calls-To-Action Buttons zu benutzen? Das liegt vor Allem daran, ob der Canvas überzeugt und die richtige Zielgruppe erreicht. Hier liegt auch bei Vielen ein Irrtum. Nur, weil du einen Calls-To-Action Button einfügst, heißt das nicht, dass die Betrachter ihn automatisch benutzen werden. Schau dir deinen fertigen Canvas am besten selbst an und frage dich, ob du, wenn du das Thema zum ersten mal gesehen hättest, wirklich auf einen der angezeigten „Mehr erfahren“ oder „Einkaufen“ Buttons geklickt hättest.

Beispiel für einen durchweg gelungenen Canvas

Im oben angezeigten Video siehst du in meinen Augen eine Best Practice eines Canvas, die ich persönlich sehr gelungen finde. Die Firma Eager & Co präsentiert in einem Canvas ihre Schuhe. Dabei erzählen sie dem User eine Geschichte. Sie stellen am Anfang einen Prozess dar, bei dem sie die Wertschöpfungskette der Herstellung beleuchten.

Danach überzeugen sie direkt im Anschluss mit verschiedenen Varianten ihres Schuhs, was bei einer am Schuh interessierten Zielgruppe funktionieren sollte. Im weiteren Verlauf nutzen Sie gezielt die Swipe-Funktion nach links und rechts, um Vorteile und Eigenschaften der Produkte in den Vordergrund zu stellen.

Dadurch wird der User animiert und kann sich selbst einbringen. Er wird interaktiv in das Werbeformat eingebunden. Im nächsten Schritt werden die Features nochmal via Bild und Text vertieft und das Format läuft mit einen roten Faden ab. Dann werden nochmals hochwertige Fotos der einzelnen Modelle präsentiert, um dem Betrachter das Produkt nochmal optisch näher zu bringen.

Im letzten Schritt werden nochmal Vorteile abseits des Produktes dargestellt, wie kostenlose Lieferung und 30 Tage - Rückgaberecht. Im letzten Schritt der Anzeige befindet sich ein Calls-To-Action Button, der den User auffordert sich die Produkte näher anzugucken.

Hier wird mit einem „Okay, show me the goods!“ gearbeitet. Ein sehr treffender Calls-To-Action, der nicht nur locker rüberkommt, sondern auch nochmal unterbewusst die Qualität suggeriert. „Zeig mir die Guten“ und nicht einfach nur ein banales „Einkaufen“ oder „Shop Now“.

Weitere gute Beispiele für Facebook Canvas findet ihr auf allfacebook.de unter diesem Artikel

Vermarktung auf Facebook – So funktioniert's

Um auch erfolgreich in Facebook Marketing einzusteigen, solltest du  ein paar Grundlagen beachten und meine Tipps mitnehmen. Für ein Facebook Marketing ist die Präsenz sehr wichtig. Dann solltest du die Menschen zum Entdecken von Neuem anregen. Nicht vergessen, die Verkaufszahlen zu steigern!

Noch ein sehr wichtiger Punkt ist die Treue deiner Kunden. Wenn du die Treue deiner Kunden nicht beibehälst, dann verlierst du sie wieder ganz schnell. Als nächstes solltest du Leads generieren. Ein Lead ist ein potentieller Neukunde, der eine Interesse an einer Geschäftsbeziehung mit dir hat. Und deine letzte Aufgabe ist dir mehr Bekanntheit zu verschaffen. Wenn du all diese Tipps beachtest und diese Ziele anstrebst, dann bist du für den Einstieg gut vorbereitet!

Es gib zwei Möglichkeiten der Vermarktung auf Facebook:

  1. Einmal gibt es Werbeanzeigen, die auf Inhalte in Facebook verweisen und
  2. Anzeigen die auf externe Webseiten verweisen.

Für die Verweisung von Inhalten auf Facebook kann man den Ort, Seiten oder Veranstaltungen angeben.

Erste Schritte

  • Richte als allererstes eine Facebook Unternehmensseite ein. Es ist sehr wichtig die Kategorie dieser Seite festzulegen.
  • Auch solltest du die Ziele für deine Facebook Ads festlegen, zum Beispiel: Du planst eine Konferenz und dein Ziel wären dann 150 Teilnehmer in kürzester Zeit zu gewinnen.
  • Definiere die Zielsetzung deiner Kampagne, das bedeutet, gib eine Liste aus, wo alle Angaben zu deinen Zielen, bzw. Plänen stehen, damit auch alle Bescheid wissen.
  • Leg deine Zielgruppe und dein Werbebudget fest. Pass dich deiner Zielgruppe an, bedeutet du kannst deine Werbeanzeige einschränken, indem du einfach nach Standort, Alter, Geschlecht, Sprache, Interessen und Verhalten bestimmst.
  • Wähle das gewünschte Ergebnis aus, beispielsweise wie du bezahlen möchtest oder wer deine Werbeanzeige sehen soll.
  • Lege fest, wie deine Werbeanzeige aussehen soll, sprich Bilder, Titelzeile, Lauftext und die Platzierung der Werbeanzeige.
  • Buche deine Anzeige, hier wird überprüft ob deine Werbeanzeige in Ordnung ist und wenn die in Ordnung ist, dann wird sie veröffentlicht.
  • Erstelle einen Facebook Werbeanzeigenbericht. Mit der Facebook Werbeanzeigebericht erfährst du wie erfolgreich die Werbeanzeige ist.

Authentizität zählt

Du darfst die Reichweite auch nicht vergessen! Die Reichweite spielt eine große und wichtige Rolle. Du sollst dich wie ein Problemlöser darstellen, bzw. präsentieren. Denn so gewinnst du mehr Vertrauen. Zeig deine Persönlichkeit – das kommt immer gut an!

Denn es ist nicht so toll hinter einem abstrakten Marken-Logo zu verstecken. Die Personen wollen sehen wer du bist und wer hinter einer Marke steht. Hier empfehle ich für den Anfang ein Foto mit dem Team zu zeigen. So wirkt man direkt freundlicher und sympathischer.