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Rankingfaktoren – Darauf kommt es bei der Optimierung an

Rankingfaktoren Definition Rankingfaktoren beschreiben von Suchmaschinen vorgegebene Kriterien an Websites, die im Suchindex aufgenommen sind und in den Suchergebnissen (SERP’s) erscheinen. Anhand dieser Kriterien bewerten die Suchmaschinen die Qualität und letztendlich die Ranking-Position der Seiten in den SERP’s.Rankingfaktoren gehören zur Kategorie der OnPage-Optimierung und somit zur ...

Autor Clara Brilmayer
von Clara Brilmayer
19. August 2019

Rankingfaktoren Definition

Rankingfaktoren beschreiben von Suchmaschinen vorgegebene Kriterien an Websites, die im Suchindex aufgenommen sind und in den Suchergebnissen (SERP’s) erscheinen. Anhand dieser Kriterien bewerten die Suchmaschinen die Qualität und letztendlich die Ranking-Position der Seiten in den SERP’s.

Rankingfaktoren gehören zur Kategorie der OnPage-Optimierung und somit zur Suchmaschinenoptimierung.

Die Bedeutung der Rankingfaktoren für SEO

Das Ziel der Rankingfaktoren ist, dem User zu jeder Suchanfrage alle passenden und relevanten Ergebnisse in einer abgestuften Reihenfolge zu liefern. Die Reihenfolge wird dabei von einem maschinellen Algorithmus berechnet, der zusammen mit den Suchmaschinen-Crawlern agiert. Die Crawlen sind Roboter, die in unregelmäßigen Abständen alle indexierten Websites untersuchen.

Die genauen Google Rankingfaktoren bzw. deren Gewichtung, die maßgeblich für den Erfolg einer Website verantwortlich sind, sind streng geheim und werden durch regelmäßige Updates von Google geändert. Das bisherige Wissen darüber setzt sich aus Spekulationen, Vergangenheitswerten und Teilinformationen zusammen.

Google hält die eigenen Rankingfaktoren deshalb geheim, damit keine Manipulationsgefahr besteht. Außerdem würden Website-Betreiber, wenn sie über dieses Wissen verfügen würden, nur hinsichtlich der Suchmaschinenoptimierung optimieren und die User außer Acht lassen. Als Resultat würden diese in den SERP’s nicht mehr das passende Ergebnis finden, sondern das am besten optimierteste.

Black Hat SEO

Schon seit den Anfängen des Rankings versuchen Webmaster mit nicht ganz legalen Maßnahmen das Ranking zu manipulieren.

Dazu gehören zum Beispiel

  • Keyword-Stuffing bzw. Keyword-Spamming
  • Cloaking

Und andere illegale Methoden, um so weit oben wie möglich in den SERP’s zu erscheinen.

Google hat deshalb schon insgesamt vier bedeutende Updates (Panda, Penguin, Hummingbird und Mobile Update) eingeführt, um diesen Black Hat SEO Methoden zu trotzen. Dadurch wurden die Websites mit Black Hat SEO abgeschwächt und im Umkehrschluss den Nutzern wieder die relevantesten Ergebnisse angezeigt.

Die Folgen der Updates

Die Updates, die den Suchmaschinen-Algorithmus ändern, haben oftmals zur Folge, dass es drastische Veränderung im Ranking ergeben und Google für alle Websites „die Karten neu mischt“.

Das Ziel der Google Rankingfaktoren

Google versucht den Website-Betreibern durch die Updates klar zu machen, dass die Befriedigung der Nutzer-Bedürfnisse das oberste Ziel ist. Wenn der Content der Website die passende Antwort auf eine Suchanfrage liefert und einen echten Mehrwert bietet, ist nicht nur der Nutzer zufrieden, sondern Google auch. Denn Google merkt anhand von wichtigen KPI’s, wie der Verweildauer, der Bounce Rate usw., wie qualitativ hochwertig eine Website ist.

Google ändert regelmäßig mit den updates die Gewichtung der Rankingfaktoren, streichen mache und fügen andere hinzu. Wie genau die Gewichtung ist, weiß nur google. Trotzdem sollten Webmaster und SEO Agenturen auf folgende Rankingfaktoren hin optimieren:

Die Google Rankingfaktoren im Überblick

Google hat über 200 verschieden Rankingfaktoren bzw. Laut Google’s Software-Entwickler Matt Cutts hat jeder Rankingfaktor 50 verschiedene Variationen hat.

Content

Bezüglich des Contents gibt es unterschiedliche Aspekte und Rankingfaktoren, die Google berücksichtigt.

Content-Qualität

Damit die Suchmaschine eine Chance hat, die Content-Qualität zu bewerten, achtet sie auf Referenz-Werte, wie

  • Die Hochwertigkeit
  • Den Nutzen
  • Die Formatierung
  • Die weiterführenden Quellen
  • Grammatik
  • Und das Sprachniveau

Content-Länge

Viele Studien zeigen, dass längerer Inhalt besser rankt, als 500 Wörter Blog-Artikel. Das macht insofern Sinn, dass längerer Content mehr in die Tiefe eines Themas gehen kann und dem user eher einen Mehrwert bietet, verglichen mit kurzen Artikeln, die nur an der Oberfläche kratzen. Mindestens 1000 Wörter sind für einen Blog-Artikel ein guter Richtwert.

OnPage-Faktoren

Obwohl Keyword-Spamming nichts bringt, sollte man die Keywords nicht komplett außer Acht lassen. In folgenden Website-Elementen sollte das Keyword vorhanden sein:

  • H1-Überschrift
  • H2- und H3-Überschriften
  • URL (am besten nicht länger als 90 Zeichen)
  • Title-Tag (nicht länger als 75 Zeichen)
  • Alt-Tag und Dateiname der Beitragsbilder
  • So nah am Beginn des Textes, wie möglich
  • Meta Description

Content-Updates

Indem man seinen Content aktuell hält, wird bzw. bleibt er relevant und wird von Google favorisiert. Das heißt nicht zwangsläufig, dass man immer Inhalt ergänzen muss, auch das Editieren und Verändern von altem Content wird hierbei mit einbezogen. Natürlich untersucht die Suchmaschine auch, wie oft frische Inhalte (Fresh Content) veröffentlicht werden.

Eine weitere Folge davon ist, dass der Google-Crawler die Websites öfter untersucht und immer wieder neu bewertet. Außerdem wird die Häufigkeit der Aktualisierung hinzugezogen, denn es macht einen Unterschied, ob man den Content täglich, wöchentlich oder jährlich aktualisiert.

Duplicate Content

Google bewertet doppelte Inhalte (Duplicate Content) negativ, da es nicht weiß, welche Website es im Ranking als erstes aufführen soll. Idee ist Unique Content, also einzigartige Inhalte. Man kann aber auch einfach auf das richtige und korrekte Zitieren achten und den Tag

rel=„cannonical“

einsetzen. Richtig platziert weiß der Google-Bot, dass es sich bei der einen Website um das Original handelt.

Relevante Begriffe

Der Googlebot ist so intelligent, dass er dank „Latent Semantik Indexing“ die Bedeutung eines Wortes erkennt. Er weiß also, ob es sich bei einem Text über „Bank“ um eine Sitzbank oder eine Kreditinstitut handelt. Relevante begriffe, die man per WDF*IDF-Analyse herausfinden kann, sagt dem Bot, dass es sich nicht um einen generischen text handelt, sonder dieser einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt.

User Experience (Nutzer-Erfahrung)

Die User Experience ist essenziell für den Website-Erfolg und hängt eng mit dem Content zusammen. Es gibt viele Google Rankingfaktoren, die anzeigen, wie gut die Erfahrung und Interaktion der User mit einer Website sind.

Click Rate (Klickrate)

Die Klickte gibt an, wie viele User prozentual innerhalb der SERP’s auf ein Ergebnis klicken. Das Title Tag, also die Überschrift für die Website oder eine Content-Seite sollte deshalb die Neugierde oder das Interesse der User wecken. Per Meta Description kann man den Inhalt noch anteasern, sodass die User eher auf dieses Ergebnis klicken.

Average Time on Site (Verweildauer)

Durch die Verweildauer weiß man, wie Lange sich ein User im Durchschnitt auf einer Website aufgehalten hat. Für den Google Bot ist vor allem wichtig, wie lange diese Zeitspanne andauert, wenn der User von den SERP’s auf die Website gekommen ist.

Bounce Rate (Absprungrate)

Die Absprungrate zeigt an, wie viel Prozent der User, die von en SERP’s auf die Website kommen, direkt wieder wegklicken. Für Google kann das ein Hinweis darauf sein, dass die Website nicht die Art von Informationen bereit hält, die der User durch seine Suchanfrage sucht.

Responsiveness

Da mittlerweile mehr per Smartphones und Tablets gesurft wird, als über den Desktop, ist ein responsive Design essenziell für den Erfolg einer Website. Ständiges ran- und rauszogen trägt nicht wirklich zu einer guten User Experience bei. Außerdem liest es sich auf dem Smartphone ganz anders, weshalb man auch die Schriftgröße (am besten 18 px) anpassen sollte.

Multimediale Inhalte

Verschiedene Inhalts-Formate, wie Bilder, Videos oder Infografiken werden von dem Google Bot als Qualitätssignal gewertet. Das kommt daher, dass Multimedia den Mehrwert erhöht, da es den Inhalt auflockert, ergänzt und Abwechslung bringt.

Je nachdem welche Art des Inhalts man präsentiert, sind unterschiedliche Medien-Formate angebracht, z.B. ein Podcast oder ein Erklär-Video.

Navigationsstruktur

Die Struktur einer Website sollte klar, sauber und einfach sein. Durch eine intuitive Navigationsstruktur finden User nicht nur schnell, was sie suchen, sondern der Google Bot versteht und crawlt die Seite auch besser.

Links

Links sind seit den Anfängen der Suchmaschinen ein wichtiger Bestandteil für das Bewertungsverfahren. Dabei wird sowohl die Beliebtheit, als auch die Relevanz der Links bewertet.

Externe Links

Als externe Links bezeichnet man diejenigen, die von außen auf die Website führen.

Quantität

Die Anzahl an verweisenden Links ist ein Indikator, da Links als Art Referenz dienen. Wenn der Google Bot als merkt, dass viele Websites auf eine Website verlinken, muss diese wohl ganz gut und qualitativ sein.

Dabei kommt es aber auch auf die Websites an, die auf die Website verlinken. Wenn sie selbst auch viele eingehende Links haben, wird etwas von dem Linkjuice (also der „Link-Kraft“) weitergegeben.

Relevanz

Ein wichtiger Faktor ist auch, dass die verweisenden Seiten thematisch zu der verlinkten Website passen. Würde beispielsweise eine Auto-Website auf haustier-Produkte verlinken, würde Google sich fragen, wie die beiden Websites thematisch zusammenhängen.

Interne Links

Als interne Links bezeichnet man diejenigen, die von der Website auf andere Seiten der gleichen Website verweisen.

Anzahl

Verweisen viele Seiten auf eine spezielle Seite der Website, bekommt diese mehr Relevanz in den Augen des Google Bots. Auch die eingehenden Links von der Seite, die wiederum auf die andere Seite verweist, ist von Bedeutung.

Relevanz

Nicht anders als bei den externen Links, haben Links von internen, themenrelevanten Seiten mehr Gewichtung, als thematisch fremde Inhalte.

TrustRank

Sowohl die Anzahl, als auch die Relevanz der Links spielen für den TrustRank eine Rolle. Der TrustRank sagt aus, wie vertrauenswürdig eine Website ist. Haben die Websites, die auf eine andere Website verlinken, einen höheren TrustRank, so bekommt die verlinkte Website dies „vererbt“.

Domain

Nicht nur die Links der einzelnen Seiten werden bei der Bewertung hinzugezogen, sondern die komplette Domain wird bewertet. So haben Links von Domains, die selbst viele und relevante Verlinkungen haben, als hochwertiger angesehen.

Ankertext

Ankertexte, egal ob für interne oder externe Links, ist für den Google Bot von Bedeutung, weil sie eine saubere Beschreibung der Seite, auf die verlinkt wird, liefern.

Kaputte Links

Wenn der Google Bot beim Crawlen feststellt, dass manche Links kaputt sind, also die verlinkte Seite beispielsweise nicht mehr existiert, schadet das dem Ranking. Wenn eine Website zu viele kaputte Links hat, ist das ein Anzeichen dafür, dass die Seite nicht richtig gepflegt wird.

Natürliche Links

Websites mit künstlichem und unnatürlichem Linkprofil werden vom Google Bot als Spam angesehen. Das ist dann der Fall, zu viele Links von nur einer verweisenden Domain kommen. Beispielsweise wenn 50000 Links von nur 10 Seiten kommen, sind das pro Website 5000 Links.

Deshalb sind viele Links von unterschiedlichen Quellen wichtig für ein natürliches Linkprofil.

Social Media

Es gibt viele Hinweise darauf, dass soziale Medien auch ein Rankingfaktor sind. Die Autorität und die Anzahl von Twitter Tweets, Facebook Posts, Shares und Likes haben auch einen Einfluss auf das Ranking. Sie können zwar einzeln betrachtet werden, aber letztendlich können die „Social Signals“ im Gesamtpaket, also nicht jeder Kanal für sich, die Website beeinflussen.

Technik

Aus technischer Sicht sind einige Aspekte ebenfalls wichtige Rankingfaktoren:

Sitemap

Zwar ist es umstritten, in wie weit die Sitemap ein Rankingfaktor ist. Allerdings hilft sie dem Google Bot dabei, die einzelnen Seiten der Website zu indexieren und als Resultat die Sichtbarkeit in den SERP’s zu steigern.

Code

In dem HTML-Code können Fehler passieren. Viele Fehler in dem Code weisen auf eine schlechte Gesamtqualität der Website hin.

TLD

Wenn die Top Level Domain länderspezifisch ist (also z.B. am Ende .de) hat, hilft das, in den Ländern besser zu ranken. Aus diesem Grund sind länderspezifische Domains empfehlenswert.

Pagespeed

Das schnelle Laden von Websites ist nicht nur für User enorm wichtig, auch legt Google mehr Wert auf eine schnell-ladende Website. Aus diesem Grund sollte man Bilder und Videos komprimieren und den Code sauber halten.

Quellen:

https://www.luna-park.de/
https://pagerangers.com/
https://www.chimpify.de/

Bewertung:
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