Lastenheft

Agile Softwareentwicklung

Wasserfall-Modell vs. agile Softwareentwicklung – so wird Ihr Projekt ein Erfolg

Schon seit mehreren Jahren übernehmen wir Kundenprojekte im Bereich Softwareentwicklung. Unsere Stärken? Wir bieten hochwertige Softwareentwicklung, unterstützen unsere Kunden mit unternehmerischen Denken und unserer Erfahrung aus über 100 Projekten und legen Wert auf eine gute Kommunikation. Doch haben wir schon lange ein Problem: Das Lastenheft.

 

Die Schwierigkeiten mit den üblichen Methoden der Softwareentwicklung

Seit geraumer Zeit ist es üblich, Softwareprojekte nach dem sogenannten Wasserfall-Modell umzusetzen. Das bedeutet, Kunden erklären uns ihre Wünsche, Zeitraum und Budget und wir machen uns an die Arbeit. Am Ende erhält der Kunde ein fertiges Produkt – so die Idealvorstellung.

Leider kommt es bei der Wasserfall-Methode immer wieder zu Komplikationen. Darunter haben nicht nur wir zu leiden, sondern auch unsere Kunden. Das wiederum wirkt sich auf die Kundenzufriedenheit aus und die Chance, dass wir für eine weitere Leistung gebucht werden, sinkt.

Welche Komplikationen sind das? Beim Wasserfallmodell ist es schnell passiert, dass das Geld ausgeht, bevor das Projekt wirklich fertig ist. Es kann nicht auf Fehler eingegangen werden, die erst während der Entwicklung entdeckt werden. Alles läuft starr nach dem zu Beginn festgelegten Plan – keine Flexibilität, kein Freiraum für neue Ideen.

Insgesamt scheitern weltweit über 80 % der Softwareprojekte, die auf dem Lastenheft basieren. Woran liegt das?

Beispiel:

Unser Kunde möchte eine Website und erstellt mit viel Mühe ein Lastenheft. Hier liegt bereits das erste Problem. Die Erstellung eines Lastenhefts und die Freigabe können sich über Monate hinziehen. Doch je später die Website online ist, desto später können damit auch Einnahmen generiert werden.

Nach Fertigstellung des Lastenhefts folgt die Umsetzung. Die Programmierung einer komplexen Website kann durchaus mehrere Monate in Anspruch nehmen. Am Ende übergeben wir die Website genauso, wie im Lasterhaft festgelegt. Doch jetzt folgt die große Enttäuschung: Die Website mag so aussehen, wie damals festgehalten, doch die Kundenwünsche haben sich geändert. Mittlerweile hat die Konkurrenz ebenfalls eine neue Website mit tollen Funktionen. Diese hätten wir auch einfach während der Erstellung einbauen können, doch da sie nicht im Lastenheft festgelegt waren, verfügt die Website nun auch nicht darüber.

Ein weiteres Problem ist, dass unsere Kunden vorher noch garnicht genau vorhersagen können, wie bestimmte Prozesse ablaufen sollen. Eine genaue Vorstellung entsteht oft erst, wenn bereits erste Ergebnisse vorliegen. Doch beim guten alten Lastenheft ist es jetzt zu spät für Änderungen.

Unser Kunde steht nun vor einer Entscheidung: Die Website so nehmen, wie er sie sich vor Monaten gewünscht hat oder das Geld in die Hand nehmen und uns einen Auftrag für weitere Änderungen geben.

Bei vielen Agenturen wird sogar ein nicht-funktionales Produkt übergeben, da das festgelegte Budget nicht eingehalten werden konnte. Einige Funktionen wurden zuvor nicht richtig durchdacht oder es stellte sich erst während der Softwareentwicklung heraus, dass die erste Idee nicht im Rahmen des Möglichen oder aber im festgesetzten Budget liegt. Das Ergebnis: Eine nicht funktionale Software und unzufriedene Kunden.

Es wurde uns also klar, dass wir eine bessere Vorgehensweise für die Softwareentwicklung brauchten – für uns und für unsere Kunden.

 

Die Lösung? Agile Softwareentwicklung mit Scrum

Also informierten wir uns und stießen auf die sogenannte Scrum-Methode. Scrum ist eine Methode der agilen Softwareentwicklung und weist im Vergleich zur Wasserfall-Methode ein hohes Maß an Flexibilität auf – davon profitieren nicht nur wir, sondern auch unsere Kunden.

 

Was ist agile Softwareentwicklung?

Der Begriff "Agile Softwareentwicklung" entstand zu Beginn der 2000er. Die Grundlage bildete das sogenannte "Agile Manifest", das 2001 von Kent Beck veröffentlicht wurde und in dem die Grundpinzipien der agilen Softwareentwicklung geschildert wurden. Es enthält 12 Pinzipien, die es bei der agilen Entwicklung zu beachten gilt. Wichtige Aspekte des "Agilen Manifests" sind die intensive Zusammenarbeit aller Beteiligten, eine schnelle Entwicklung und die Möglichkeit, Veränderungen durchzuführen.

Bereits im Jahr 2005 nutzten 14 % der Unternehmen agile Prozesse, im Jahr 2013 waren es schon 80 %. Durch agile Softwareprozesse sinkt die Rate der Fehlschläge in Projekten und die Rate der Erfolge steigt deutlich.

 

Wasserfall vs. Scrum
Wasserfall vs. Scrum

Agile Softwareentwicklung basiert auf laufender Verbesserung, guter Kommunikation innerhalb des Teams, aber auch mit dem Auftraggeber und bietet ein hohes Maß an Flexibilität, um das bestmögliche Ergebnis zu erreichen.

 

Die 12 Prinzipien des "Agilen Manifests":

  • Frühe und kontinuierliche Auslieferung des Produkts
  • Änderungswünsche können auch noch in späten Entwicklungsphasen durchgeführt werden
  • Die Lieferung von funktionalen (Teil-) Produkten in kleinen Zeitabständen
  • Eine gute Zusammenarbeit aller Fachleute während des Projekts
  • Motivation und eine produktive Arbeitsatmosphäre
  • Eine gute Kommunikation innerhalb im Team
  • Produkte und Dienstleistungen sind funktional
  • Nachhaltige Entwicklung – alle Beteiligten müssen das Tempo auf lange Zeit halten können
  • Fachliches Know-How und effektive Arbeitsabläufe
  • Verschlankung von Arbeitsschritten
  • Selbstorganisierte Teams
  • Regelmäßige Kontrolle der Effektivität des Entwicklungsprozesses durch das Team

 

Wie funktioniert Agile Softwareentwicklung?

Zusammen mit unserem Kunden erläutern wir die Vision des Projekts. Aus dieser Version leiten wir dann Teilaufgaben ab, welche zusammen eine Art To-Do-Liste, den Product Backlog, bilden. Zum Beginn des Projekts müssen nicht alle Aufgaben feststehen. Es können immer weitere Aufgaben hinzugefügt oder gelöscht werden. Der Product Backlog bildet demnach die Grundlage für die Softwareentwicklung.

 

Scrum Prozess
Scrum Prozess

Ein Softwareprojekt wird bei Scrum in mehrere Sprints unterteilt. Pro Sprint wird ein Teilprodukt fertiggestellt, welches zuvor im Sprint Backlog festgehalten wurde. Der Zeitraum beträgt zumeist ein bis zwei Wochen. Der Vorteil liegt in der hohen Flexibilität. Nach jedem Sprint erhält der Auftraggeber ein fertiges und funktionstüchtiges Teilprodukt. Das gibt ihm auch die Möglichkeit, jederzeit zu einer anderen Agentur zu wechseln. Sollten sich Änderungswünsche ergeben, dann werden diese einfach in das Product Backlog eingepflegt und im nächsten Sprint umgesetzt.

Nach jedem Sprint findet ein Meeting statt, bei dem das fertige Teilprodukt der letzten Arbeitsphase besprochen und abgenommen wird. Im weiteren Verlauf werden die Ziele und die Rahmenbedingungen für den kommenden Sprint festgelegt. Der Kunde ist somit immer direkt am Projekt beteiligt.

 

Product Owner, Development-Team und Scrum Master – die Rollen der Agilen Methode

Der Auftraggeber wird bei Scrum als Product Owner bezeichnet. Er stellt die Anforderungen und beurteilt die Qualität und die Funktionalität. Der Product Owner trifft wichtige Entscheidungen und kann jederzeit Änderungswünsche in den Prozess einbringen. Eine gute Kommunikation mit dem Team ist daher von hoher Wichtigkeit.

Das Development-Team setzt die Aufgaben des Sprint Backlogs um und entwickelt die Software. Zu Beginn des Projekts muss sichergestellt werden, dass alle erforderlichen Fähigkeiten für die erfolgreiche Umsetzung im Team vereint sind. Das Team organisiert sich selbst und stellt durch regelmäßige Meetings - am besten täglich -  sicher, dass alle Aufgaben sinnvoll verteilt und zeitgerecht umgesetzt werden.

Der Scrum Master hingegen vertritt den Auftragnehmer. Er überwacht den Prozess und dient als Vermittler zwischen den verschiedenen Rollen. Beim agilen Vorgehensmodell sollen tägliche Meetings des Entwicklungsteams für einen effektiven Ablauf sorgen, hier dient der Scrum Master als Moderator.

 

Gründe für die agile Softwareentwicklung

In nur wenigen Jahren hat sich ein Großteil der Unternehmen für den Einsatz agiler Methoden entschieden. Auch wir haben uns bewusst dafür entschieden, um besser mit unseren Kunden zusammenzuarbeiten, unsere Arbeit effektiver zu gestalten und um bessere Ergebnisse liefern zu können. Von welchen Vorteilen wir und unsere Kunden bei der agilen Softwareentwicklung profitieren, haben wir hier nochmal übersichtlich gelistet.

Die Vorteile für Kunden

  • Hohe Flexibilität
  • Direkte Beteiligung am Entwicklungsprozess
  • Schnelle Ergebnisse
  • Resultate in regelmäßigen Abständen
  • Funktionale Produkte und Dienstleistungen
  • Budgetkontrolle
  • Gute Kommunikation
  • Transparenz

 

Die Vorteile für Entwickler

  • Effektive Arbeitsprozesse
  • Gute Zusammenarbeit im Team
  • Agiles Arbeiten bietet Flexibilität
  • Kreative Freiheit
  • Vermeidung von Fehlern
  • Vermeidung von Missverständnissen mit dem Product Owner

 

Wasserfall vs. agile Softwareentwicklung
Wasserfall vs. agile Softwareentwicklung

 

Nachteile der agilen Softwareentwicklung – nur auf den ersten Blick

1. Das Budget

Die Nachteile der agilen Softwareentwicklung werden oft unterschiedlich wahrgenommen. Für uns ist der größte Nachteil der agilen Methode, dass viele unserer Kunden das Modell zunächst nicht verstehen – sie können es nicht richtig greifen. Wen wundert`s, immerhin können wir Ihnen keinen festen Preis nennen. Das ist wohl die größte Hürde.

Natürlich versuchen wir zu Beginn eine Einschätzung vorzunehmen, letztendlich sind die Kosten aber immer direkt von den Kundenwünschen abhängig. Bringt der Product Owner während des Prozesses regelmäßig neue Anforderungen mit ein, so steigt natürlich auch der Arbeitsaufwand.

Doch genau hier liegt der Vorteil. Jeder Änderungswunsch wird einzeln eingeschätzt. Der Auftraggeber kann also selber entscheiden, welche Aufgaben umgesetzt werden sollen, vereinfacht werden soll oder zunächst garnicht entwickelt werden.

Anstelle des festen Budgets für einen festgelegten Zeitraum wie bei der Wasserfall-Methode, welche genau aus diesem Grund oft scheiterte, kann der Auftraggeber bei der agilen Softwareentwicklung jederzeit selber entscheiden, was umgesetzt wird und wieviel Geld er investieren möchte.

2. Mehraufwand

Ein weiteres Hindernis ist der Mehraufwand für den Auftraggeber. Viele kommen zu uns, erklären uns, was sie sich vorstellen und möchten erst dann wiederkommen, wenn das Projekt beendet wurde. Regelmäßige Meetings fressen Zeit und erfordern zudem das ständige Nachdenken über den Entwicklungsprozess. Ich gebe zu, dass das wirklich unattraktiv klingt.

Doch bisher konnten wir unsere Kunden immer positiv überraschen. Denn viele wussten zunächst garnicht genau, wie das Endprodukt wirklich aussehen soll oder wie genau bestimmte Arbeitsprozesse umgesetzt werden sollen. Nur im Laufe des Prozesses und mit guter Kommunikation lassen sich derlei Mängel erkennen und beheben.So garantieren wir ein fertiges Produkt, dass wirklich zu unserem Kunden passt, wettbewerbsfähig und höchst funktional ist.

3. Umstrukturierung

Für Unternehmen, die auf agile Methoden umsteigen möchten, bedeutet das eine Umstrukturierung der Geschäftsprozesse und Arbeitsabläufe. Das ist zunächst eine große Hürde. Die Geschäftsleitung muss über die Effektivität von Prozessen nachdenken und Optimierungsmöglichkeiten definieren. Besonders bei kleinen Teams sollten hier auch die Entwickler selber mit einbezogen werden.

Die Umstrukturierung ist nicht in einem Tag getan. Sie braucht Zeit, führt eventuell zu Fehlern und muss ständig kontrolliert werden. Nur auf diese Weise können langfristig Fehler und vermieden und Prozesse verbessert werden. Hier ist also Geduld gefragt.

Kanban ist dafür eine geeignete Methode. Bei Kanban handelt es sich ebenfalls um eine agile Methode. Prozesse werden nach Kanban nur in kleinen Schritten verändert. Bei einer schnellen und umfassenden Umstrukturierung kommt es schnell zu Fehlern mit großer Auswirkung. Wenn nacheinander kleine Bereiche umstrukturiert werden, wird das Risiko für jede Maßnahme reduziert.

 

Agil und Scrum

Scrum ist ein agiles Framework, also ein Arbeitsansatz. Um die agile Entwicklung effektiv zu gestalten, nutzen wir ein sogenanntes Scrum Board. Auf dem Scrum Board werden Teilaufgaben festgehalten, die noch erledigt werden müssen. Mitarbeiter können sich dann selber ihre Aufgaben auswählen. Wenn ein sogenanntes Ticket in Bearbeitung ist oder fertiggestellt wird, wird es in den dementsprechenden Bereich auf dem Board verschoben.

Auf diese Weise können alle Teammitglieder jederzeit nachvollziehen, welche Aufgaben noch ausstehen, welche fertig sind und wie weit ein Projekt fortgeschritten ist.

 

Agil mit Pixelwerker

Wir konnten in den letzten Jahren viele positive Erfahrungen mit agiler Softwareentwicklung machen.  Zusammen mit unseren Kunden entwickeln wir funktionale Software, die überzeugt. Das konnten wir bereits in über 50 Millionen programmierten Zeilen Code und über 200 Kundenprojekten beweisen.

Suchen auch Sie einen starken Partner, der zusammen mit Ihnen die passende Software entwickelt? Dann kontaktieren Sie uns jetzt und lernen Sie uns in einem unverbindlichen Erstgespräch kennen.


Projektphase

Projektmanagement bei Webdesign-Projekten - Das passiert in jeder Projektphase

Du möchtest eine neue Website haben, hast aber keine Ahnung wie so ein Projekt in einer Werbeagentur abläuft? In meinem letzten Artikel konntest du bereits alles zum Thema Projektmanagement bei Webdesign-Projekten erfahren. Weiter gehts mit diesem Artikel über den Inhalt jeder einzelnen Projektphase bei Webdesign-Projekten.

Hier erfährst du, wie sich die einzelnen Phasen eines Projektes in einer Werbeagentur zusammensetzen und was diese beinhalten. Los geht’s!

Projektphasen

Natürlich laufen Projekte von Agentur zu Agentur unterschiedlich ab, an dieser Stelle möchte ich allerdings verschiedene Projektphasen vorstellen, die in unterschiedlichen Ausprägungen in jedem Unternehmen vorkommen:

Webdesign von der Stange? Nicht mit uns. Egal ob Relaunch einer aktuellen Seite oder eine komplett neue Website, jeder Kunde hat andere Ansprüche an seine Website, die nach den Bedürfnissen des Kunden und seiner Zielgruppe individuell gestaltet wird.

Aber was hat das mit Projektmanagement zu tun? Ganz einfach - um am Ende ein qualitativ hochwertiges Ergebnis zu erzielen, mit dem jeder zufrieden ist, bedarf es einer reibungslosen Durchführung des Webdesign-Projektes. Wie sich diese Projektphasen zusammensetzen, erfahrt ihr hier…

 

Projektphase 1 - Die Anfrage

Zu Beginn eines Webdesign-Projekts steht ein Kunde, welcher beispielsweise eine neue Website für sein Unternehmen haben möchte. Zunächst tauscht man sich bei einem Treffen über das neue Projekt aus und spricht bereits über das erste Gestaltungskonzept. Dies beinhaltet unter anderem:

Bei diesem Treffen ist es wichtig stets die Zielgruppe im Auge zu behalten. Außerdem gilt es bei diesem Treffen auch die interne Realisierbarkeit und die betrieblichen Voraussetzungen insbesondere bezüglich der Notwendigkeit, Ressourcen und Finanzierung zu prüfen.

Für die Entwicklung der Projektidee bedarf es einer engen Zusammenarbeit zwischen Agentur und Kunden. Dazu gehört seitens der Agentur die Beratung des Kunden. Manche Ideen des Kunden sind nicht realistisch oder an der Zielgruppe vorbei geplant, die Aufgabe der Agentur ist es bei Bedarf diese Vorstellungen zu relativieren oder zu korrigieren.

Auf der anderen Seite muss der Kunde alle wichtigen Informationen zur Verfügung stellen und alle für das Projekt relevanten Fakten, Meinungen und Hintergründe mitteilen. In dieser Phase spielt die Kommunikation beider Parteien also eine ganz besondere Rolle, um das Projekt am Ende erfolgreich abschließen zu können.

Projektphase 2 - Das Lastenheft

Im Lastenheft hält der Kunde den Ist- und den Soll-Zustand des Projektes fest bzw. legt die groben Rahmenbedingungen des Projektes fest. Dazu gehören die Ziele, aber auch die Start- und Endtermine, der Umfang, besondere Funktionalitäten und technische Spezifikationen. Das Lastenhaft ist wichtig, um sicherzustellen, dass beide Seiten das Projekt auf einer gemeinsamen Basis beginnen.

Projektphase 3 - Das Angebot

Aufgrund des Lastenheftes kann die Agentur nun ein Angebot erstellen. Denn erst nachdem festgelegt wurde was umgesetzt werden soll, lässt sich dadurch ein Zeit- und Kostenplan definieren. An dieser Stelle muss der Kunde das Angebot nur noch schriftlich bestätigen und das Webdesign-Projekt kann beginnen!

Projektphase 4 - Das Pflichtenheft

Das Pflichtenheft ist das sogenannte Feinkonzept, was anders als das Lastenhaft von der Agenturseite zusammengestellt wird. Insbesondere bei größeren Projekten wird ein Pflichtenheft erstellt und enthält eine oft vertraglich bindende detaillierte Beschreibung der zu erbringenden Leistungen.

Projektphase 5 - Die Umsetzung

Nach der internen Planung und Konzeption beginnt nun im fünften Schritt der Projektphase die Umsetzung des Webdesign-Projektes. Die Aufgabe des Projektmanagements besteht in dieser Phase vor allem darin, eine regelmäßige IST- und SOLL-Analyse durchzuführen. Dieser Vergleich ist hilfreich um den Zeitplan einzuhalten und mögliche Probleme rechtzeitig aufzudecken.

Schon während der Umsetzungsphase holt der Projektmanager regelmäßiges Kundenfeedback ein, um die Kundenwünsche so exakt wie möglich umsetzen zu können.

Projektphase 6 - Endabnahme & Abschluss

Nach der Endabnahme erfolgt die Online-Stellung der Website, diese erfolgt (am Besten) zu dem zuvor festgelegten Wunschtermin.

Um ein Webdesign-Projekt erfolgreich zu machen bedarf es mehrerer Faktoren, die ich Euch im Folgenden kurz aufzählen möchte:

  • Detaillierte Planung - dazu gehört auch eine genaue Kosten- und Zeitplanung.
  • Kommunikation - Kommunikation ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Kunden und Agentur.
  • Flexibilität - Bei Projekten entstehen immer Probleme man kann auch sagen „Kein Plan überlebt den ersten Kontakt mit der Realität“, wichtig ist, wie du auf diese Probleme reagierst und diese löst.
  • Durchhaltevermögen - gerade bei größeren Projekten, welche sich über mehrere Wochen oder Monate hinziehen, ist es wichtig Ausdauer zu beweisen und kleinere Punkte nicht zu vernachlässigen, nur um fertig zum werden. Auch von der Seite des Kunden ist es wichtig, dass Website-Inhalte, Bilder etc. zeitnah geliefert werden, um das Projekt nicht weiter in die Länge zu ziehen.

 

In diesem Artikel hast du alles über die einzelnen Phasen bei Webdesign-Projekten erfahren und weißt nun was in jeder dieser Abschnitte passiert. Um ein Projekt erfolgreich abschließen zu können müssen Kunden und Agentur gut miteinander kommunizieren  und Wünsche und Probleme so früh wie möglich ansprechen.

Durch unsere langjährige Arbeit und über 100 erfolgreiche Projekte, konnten wir viele Erfahrungen sammeln. Dieses Know-How im Online-Marketing gaben wir u.a. bei Vorträgen von Google, der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer weiter.

Mit Know-How, Kreativität und Leidenschaft entwickeln wir auf unsere Kunden abgestimmte Marketing-Strategien, die Sie sicher und nachhaltig zum Erfolg führen. Gemeinsam setzen wir Ihr Online-Marketing so um, dass Sie langfristig Ihren Umsatz und Return-On-Investment steigern.

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Lastenheft für eine Website – was ist wichtig?

Lastenheft für eine Website – was ist wichtig?

Sie möchten eine neue Webseite, Onlineshop oder etwas ähnliches? Super! Damit die Werbeagentur Sie und Ihre Wünsche besser verstehen kann - und somit auch ein detailliertes und vor allem passendes Angebot machen können, ist es üblich vorab ein Lastenheft zu erstellen.

Der Satz „Ich brauche eine Website“ ist leider heutzutage nicht mehr ausreichen und benötigt viele weitere Informationen. In diesem Artikel erkläre ich Ihnen was ein Lastenheft ist, und was inhaltlich in ein Lastenheft gehört.

Lastenheft - Was ist das?

In einem Lastenheft, ist das nieder geschrieben, was der Auftrag beinhaltet. Sprich die Anforderungen an die Website und Leistungen, die diese enthalten soll. Hier stellt man sich vor allem die Frage „ Was soll meine Website können?“.

Im Ablauf der Website- Erstellung sollte irgendwann der Punkt kommen, an dem das Lastenheft und/oder Pflichtenheft erstellt wird - nur so haben beide Seite die Sicherheit, was überhaupt entstehen soll.

Gerne können wir diese Aufgabe in Absprache mit Ihnen übernehmen. Der Prozess beschleunigt sich natürlich, wenn Sie sich selbst Gedanken zur neuen Seite machen und diese zu Papier bringen.

Neben den üblichen Angaben wie Informationen zu Ihnen und Ihrem Unternehmen, Ihren Budgetvorstellungen und Zeitrahmen, ist es wichtig die technischen Punkte und Anforderungen anzusprechen und zu durchdenken.

  • Welche Payment-Systeme wollen Sie arbeiten?
  • Soll es ein Newsletter-System geben?
  • Soll es ein Forum geben oder reicht ein Blog-System?

Aber ein Schritt nach dem anderen.

Welche Inhalte müssen in ein Lastenheft?

Allgemeines

1. Zu Ihnen und Ihrem Vorhaben

Geben Sie uns einen kleinen Einblick in Ihr Unternehmen. An dieser Stelle reicht eine kurze Zusammenfassung und eine kurze Beschreibung Ihrer Ziele. Hier erfahren wir etwas über Ihre Person und Ihr Vorhaben. Wir benötigen hier keinen großen Lebenslauf - ein kleiner Einblick reicht.
Mögliche Fragen:

  • Wer sind Sie?
  • Was wollen Sie?
  • Was produzieren/verkaufen/vertreiben Sie?
  • Wie viele Mitarbeiter haben Sie?
  • Haben Sie Online-Erfahrung? Wenn ja welche?
  • Welche Ziele wollen Sie mit der neuen Seite erreichen?
  • Starten Sie mit dieser Seite im Internet oder haben sie bereits eine?

2. Wie ist der aktuelle Stand?

Hier beschreiben Sie Ihren Ist-Zustand. Die Ist-Analyse ist für Sie wichtig, weil Sie danach klarer formulieren können, welche Funktionen die neue Seite haben und was sie besser machen sollte. Für uns ist es wichtig, um einzuschätzen, wo wir stehen und auf welcher Grundlage wir starten können.

Mögliche Fragen:

  • Haben Sie schon eine Website?
  • Wie ist sie bisher (technisch) aufgebaut – mit welchen Tools und Systemen?
  • Welche Funktionen hat die aktuelle Seite (falls Sie eine haben)?
  • Aus wie vielen Unterseiten besteht sie? Was stört Sie daran?

Technische Aspekte

3. Die neue Seite

Hier wird die Vorstellung aus Punkt 1 genauer beschrieben.

An dieser Stelle zählt jede Kleinigkeit. Je detaillierter Sie die Anforderungen an Ihre neue Seite formulieren, desto konkreter kann das Angebot erstellt werden.
Auch offenbar wenig wichtige Punkte wie Videoeinbindung, Kommentarfunktion und eine Autokorrektur bei einer Suche sind wichtig.
Natürlich müssen Sie noch nicht alles haargenau wissen - aber je mehr wir vorher wissen, desto besser kann man den Aufwand einschätzten.

Hier gilt, je mehr desto besser.

Mögliche Fragen:

  • Wie soll die Seite aussehen? Haben Sie Websiten, die sie schön finden?
  • Ist es ein Onlineshop, eine Informationsseite oder etwas anderes?
  • Gibt es einen Mitglieder-Bereich mit Login?
  • Benötigen Sie bestimmte Sicherheitsstandards? Wenn ja, welche?
  • Soll ein Blog eingebaut werden?
  • Brauchen Sie ein CMS?
  • Soll die Seite mehrsprachig sein?
  • Für welche Browser und Endgeräte muss sie optimiert werden?

4. Benutzung

Zur Website - Erstellung zählt mehr als der User sieht. Diese Punkte sind natürlich erst dann wichtig, wenn die Website online ist. Doch die Einstellungen müssen davor gemacht werden. Daher ist es wichtig, solche Details schon vorher zu klären.

Mögliche Fragen:

  • Sollen beispielsweise Ihre Mitarbeiter selbstständig Inhalte einpflegen oder übernimmt das die Agentur oder machen das nur Sie?
  • Sollen alte Daten übernommen werden?
  • Für welche Nutzerzahl soll die Serverleistung ausgelegt sein?
  • Benötigen Sie Suchmaschinenoptimierung?

Organisatorisches

5. Zeitliches

Nicht unbedingt notwendig für die Erstellung selbst, aber im Lastenheft dennoch nicht wegzudenken: Der Zeitplan.
Hier ist kein exaktes Datum wichtig, sondern einfach eine Einschätzung ob Sie die Webseite -überspitzt gesagt- in einer Woche oder einem Jahr benötigen.

Mögliche Fragen:

  • Wann soll die Seite fertig sein?
  • Am Stück oder kommen einige Funktionen erst später dazu?

6. Sonstiges

Hier können Sie alles ansprechen, was vorher keinen Platz gefunden hat.

Mögliche Fragen:

  • Welches Bildmaterial soll verwendet werden? Haben Sie eigenes oder sollen wir das besorgen?
  • Gibt es fertig gestellte Internet-Texte oder sollen wir Texte schreiben?
  • Welche Funktionen sollen es geben? Shop-System, Downloads, Forum, geschützter Login-Bereich etc.?
  • Wie viele Seiten auf der Website sollen es geben?
  • Animationen, Videos erwünscht? Wenn ja, welche Animationen?
  • Welches Hosting präferieren Sie? Haben Sie ein eigenes oder sollen wir es hosten?

Lastenheft erstellen - Lohnt sich das überhaupt?

Zugegeben, Sie werden ein Lastenheft wahrscheinlich nicht in 10 Minuten geschrieben haben, aber es hat viele Vorteile für Sie.
Sie können Angebote besser vergleichen, sparen Zeit indem Sie viele Nachfragen zu Angeboten vermeiden, die Anforderungen sind eindeutig. Natürlich werden Sie sich mit Ihrer Idee auseinandersetzten und sich somit genauer mit Ihren Wünschen auseinandersetzten - sei es eine komplett neues Geschäftskonzept oder der Relaunch Ihrer Webseite. Je genauer Sie Ihre Ziele und Wünsche benennen können, desto besser wird die Kommunikation zwischen beiden Parteien.

Jetzt kostenlos Lastenheft-Checkliste herunterladen

Wir helfen Ihnen gerne bei der Erstellung des Lastenheft – die meisten Fragen müssen Sie aber dennoch selbst beantworten.
Wenn Sie sich vor einem gemeinsamen Termin Gedanken gemacht haben, steigen Sie die Qualität des Gesprächs und somit der Website deutlich.

Mein Votum: Es lohnt sich! 

Durch unsere langjährige Arbeit und über 100 erfolgreiche Projekte, konnten wir viele Erfahrungen sammeln. Dieses Know-How im Online-Marketing gaben wir u.a. bei Vorträgen von Google, der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer weiter.

Mit Know-How, Kreativität und Leidenschaft entwickeln wir auf unsere Kunden abgestimmte Marketing-Strategien, die Sie sicher und nachhaltig zum Erfolg führen. Gemeinsam setzen wir Ihr Online-Marketing so um, dass Sie langfristig Ihren Umsatz und Return-On-Investment steigern.

Jetzt kostenlosen Beratungstermin vereinbaren   oder unter 0561 / 850 194 76 anrufen.