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On-Page Optimierung: 22 SEO Grundlagen, die du kennen solltest

On-Page Optimierung: 22 SEO Grundlagen, mit denen Du Deine Internetpräsenz verbesserst

On-Page Optimierung bildet die Basis für jede gute SEO-Arbeit und ist einer der Grundsteine für jeden Erfolg im Internet. Am allerwichtigsten sind natürlich relevanten Inhalte für Suchmaschinenbenutzer. Aber mal ehrlich - was nützen die besten Inhalte, wenn Sie nicht gefunden werden? Richtig - gar nichts. Weder den Suchmaschinenbenutzern oder Ihnen. Daher ist SEO wichtig.

In diesem Artikel stelle ich Ihnen die 22 SEO-Grundlagen der On-Page Optimierung vor. On-Page Optimierung steht für die Optimierung der eigenen Website, beziehungsweise dem eigenen Onlineshop. Diese Anleitung gibt Ihnen einen grundlegendes Verständnis, damit Sie verstehen, was für Ihre Website SEO-Technisch gesehen wichtig ist und damit Sie nicht von einer Billig-SEO-Agentur über den Tisch gezogen werden.

Verstehen Sie die Grundlagen und können kritisch mitdenken, dann reduzieren Sie Ihre Fehlerquote bei der Beauftragung einer SEO-Agentur dramatisch.

Um Traffic zu bekommen spielt On-Page Optimierung eine wichtige Rolle. Diese Grundlagen der Search Engine Optimization (SEO) helfen Ihrer Website, um das Ranking in den Suchergebnissen dramatisch zu verbessern.

Was ist SEO eigentlich?

Einfach ausgedrückt versteht man unter SEO alle Maßnahmen, um die Sichtbarkeit Ihrer Website im Internet positiv zu beeinflussen und das Ranking Ihrer Website bei den organischen Suchergebnissen zu erhöhen.

Die SEO-Methoden beinhalten eine Vielzahl unterschiedlichster Techniken, was an den über 200 Kriterien liegt, die Google zur Bewertung von Websites heranzieht.  Diese On-Page Optimierung findet meistens unter der Haube und für den Websitebesucher „unsichtbar“ statt. Wenn wir in diesem Artikel über die Sichtbarkeit in den Suchergebnissen sprechen, dann meinen wir damit natürlich immer nur die organischen Suchergebnisse. Mit On-page Optimierung verbessert man nämlich nur diese. Paid Traffic wird davon nicht beeinflusst und bleibt in diesem Artikel unbehandelt.

Die 22 On-Page Optimierungen, die den größten Einfluss auf Suchmaschinen haben

1. On-Page Optimierung: Relevanz

Suchmaschinen versuchen Ihren Benutzern die relevantesten Ergebnisse zur Suchanfrage zu liefern. Einige Antworten sind leichter zu finden - zum Beispiel, wenn jemand sucht „Wie alt ist Angela Merkel?“ - als andere - zum Beispiel „Welches ist das beste Restaurant der Stadt?“

Suchmaschinen haben, um die Relevanz der Inhalte zu beurteilen, eigene Algorithmen, aus denen Sie die passendste Antwort berechnen. Auch wenn diese Algorithmen vielleicht nie zu 100% funktionieren, ist es für die On-Page Optimierung wichtig, eine Relevanz für die Suchmaschinenbenutzer zu liefern. Google beurteilt heutzutage nicht mehr nur statisch die Inhalte, sondern liefert individualisierte Suchergebnisse, die zum Beispiel Faktoren wie Standort der Suchanfrage, vergangene Suchanfragen, Zeit etc. mitberücksichten.

 

2. On-Page Optimierung: Qualität

On-Page Optimierung beinhaltet, dass man Suchmaschinenbenutzern relevante Inhalte liefert. Erstellen Sie bereits regelmäßig hilfreiche, interessante Artikel, Videos oder irgendwelche anderen Materialen, die Ihre Zielgruppe öfter sucht? Nein? Dann sollten Sie besser damit anfangen.

Schreiben Sie am besten wirklich Artikel für Menschen anstatt nur für Suchmaschinen, da Google auch das Verhalten Ihrer Websitebesucher auswertet und ein Artikel, der nur aus Keywords besteht, wird vermutlich nicht gelesen. On-Page Optimierung heißt also, dass qualitativ hochwertige und relevante Inhalte für Websitebesucher bereitgestellt werden sollten.

Wenn Sie dem ganzen noch das Sahnehäubchen aufsetzen wollen, dann bauen Sie zwischen 1-2% ein relevantes Keyword in Ihre Artikel ein. Früher reichte dafür ein einzelne Keyword. Inzwischen haben sich die Faktoren von Google soweit geändert, dass Keyword-Phrasen besser ranken. Nutzen Sie also Keywordphrasen wie „Wie funktioniert On-Page Optimierung?“.

Falls Ihnen das zu schwierig ist, machen Sie sich keine Sorgen. Am wichtigsten sind relevante Inhalte, da Google sowieso die gesamten Inhalte Ihrer Seiten untersucht. Konzentrieren Sie sich daher besser auf die Benutzererfahrung bzw. User Experience.

 

3. On-Page Optimierung: Nutzererfahrung

Die Nutzererfahrung Ihrer Website spielt für die On-Page Optimierung eine wichtige Rolle. Sie können dies am besten mit einer einfacher Navigation, einer klar verständlichen Website mit übersichtlichem Layout, einer guten internen Verlinkung und relevanten Inhalten aufbauen. Große Buttons und sofort einsehbare Klick-Schritte runden die Nutzererfahrung gut ab. Alle Dinge, damit Nutzer auf Ihrer Website bleiben und immer mehr Inhalte konsumieren, sind gut!

 

4. On-Page Optimierung:: Website-Geschwindigkeit

Ein sehr wichtiger Faktor der On-Page Optimierung ist die Seitenladegeschwindigkeit. Je schneller eine Seite lädt, umso besser ist dies wieder für die Nutzererfahrung und desto besser rankt Ihre Website bei Suchmaschinen. Google startete außerdem seit  2015 seine Accelerated Mobile Page (AMP) Kampagne, wodurch speziell optimierte Seiten für mobile Endgeräte von Google vorgespeichert und ausgegeben werden, um die Geschwindigkeit weiterhin zu erhöhen.

 

5. On-Page Optimierung: Responsive Webdesign

Ist Ihre Website und deren Inhalte bereits mit einem Responsive Webdesign ausgestattet und passt sich somit automatisch an jede Displaygröße an? Falls nein, dann sollten Sie dies schnellsten ändern, wenn Sie Ihre Website On-Page Optimierung verbessern wollen.

 

6. On-Page Optimierung: Interne Verlinkung

Websitebesucher sollen sich gut auf Ihrer Seite zurechtfinden, weshalb wir bereits erklärt haben, dass ein einfaches Menü und ein verständliches Layout wichtig sind. Zusätzlich zu diesen Faktoren, bringt Ihnen die interne Verlinkung von Inhalten ebenfalls Vorteile bei der On-Page Optimierung, weil es verschiedene SEO-Vorteile mit sich bringt:

  • Interne Verlinkung hilft dabei, dass Websitebesucher sich länger auf Ihrer Website aufhalten und reduziert somit die Absprungrate. Nutzer verlassen Ihre Seite erst später und verweilen länger auf Ihr. Das ist für Google ein wichtiges Signal, dass Ihre Website relevante Inhalte für Websitebesucher bereitstellt.
  • Außerdem helfen interne Links hilft dabei, auf bestimmte Keywords besser zu ranken, weil Sie relevante Anchor Texte innerhalb der internen Verlinkung benutzen können und Google damit zeigen, welche Inhalte Sie ebenfalls zur Verfügung stellen.
  • Die Interne Verlinkung hilft Google dabei Ihre Website zu Crawlen und besser zu indexieren. Die Googlebots erhalten eine bessere Vorstellung davon, wie nützlich Ihre Inhalte sind und verstehen durch die interne Verlinkung Inhaltszusammenhänge besser.

 

7. On-Page Optimierung: Autorität

Ein wichtiger Faktor der On-Page Optimierung ist die Autorität. Darunter versteht man, ob Ihre Seite von Websitebenutzern gut besucht wird und man Ihr vertraut. Ein Link von einer Website mit Autorität hat meisten einen hohen Wert und wird von Google als Qualitätsmerkmal verstanden. Je mehr relevante Inhalte Sie zur Verfügung stellen, desto mehr Autorität wird Ihrer Seite zugesprochen werden.

Der aktuelle Trend der Suchmaschinen geht dazu die Korrelation zwischen Backlinks und einem hohen Ranking immer weiter abzuschwächen und Inhalte für SEO immer wichtiger werden zu lassen.

Dies stellt einen weiteren wichtigen Part der On-Page Optimierung dar, welche wiederum für viele, qualitativ hochwertige Inhalte spricht.

 

8. On-Page Optimierung: Meta-Beschreibungen und Titel

Auch wenn Meta-Beschreibungen nicht unbedingt einen direkten Einfluss auf die On-Page Optimierung haben, bringen Sie doch eine höhere Klickzahl der Nutzer von Suchmaschinen, da Sie über die kleine Vorschau bereits auf Ihre Inhalte neugierig machen können.

Sie sollten daher unbedingt Meta-Beschreibungen nutzen, um Ihre Klickzahlen zu verbessern. Meta-Beschreibungen sollten weniger als 156 Zeichen lang sein, da von Google nicht mehr angezeigt wird. Versichern Sie sich ausserdem, dass die Titel Ihrer Inhalte zu den Meta-Beschreibungen passen.

Titel sind ein weiteres Mittel, um Suchmaschinen darüber zu informieren, was für Inhalte Internetnutzer auf Ihrer Website finden werden. Bei den Suchergebnissen werden die Keywords in Ihren Titeln ausserdem fett dargestellt und fallen daher stärker auf.

Damit Ihre Inhalte öfter angezeigt werden, sollten Sie in die Titel möglichst Keywords einbauen, die ein gutes Verhältnis zwischen Suchvolumen und Konkurrenz vorweisen.

 

9. On-Page Optimierung: Schema Markups

Zu On-Page Optimierung zählen auch Schema Markups mit denen du deine Website in den Suchergebnisse schöner gestalten kannst. Durch HTML Schema Markups fügst du den Suchergebnissen wertvolle Zusatzinformation hinzu, welche Suchmaschinenbenutzer stärker motivieren auf dein Ergebnis zu klicken.

 

10. On-Page Optimierung: Alt-Tags deiner Bilder

Die meisten Websitebetreiber vergessen die Verwendung von Alt-Tags ihrer Bilder, aber diese spielen definitiv eine Rolle bei der On-Page Optimierung von Websites. Google kann nicht „sehen“ was auf den Bilder deiner Website abgebildet ist, weshalb es sich allein auf die Alt-Tags die dem Bild hinzugefügt sind, verlässt. Wenn du Bilder auf deiner Website verwendest, dann vergiss nicht, diese hinzuzufügen, da dies dein Ranking innerhalb der Google Bildersuche dramatisch verbessert.

Ausserdem verbessert es die Nutzererfahrung von Menschen die Blind sind, da diese auf die Bildbeschreibungen angewiesen sind. Für Menschen mit Sehstörung oder Blindheit wurden diese übrigens auch erst eingeführt.

 

11. On-Page Optimierung: Zeitlose Inhalte

Anstatt Inhalte zu erstellen, die nur aktuelle News beinhalten, um damit schnell Traffic zu bekommen, bringen Ihnen auf Dauer eher zeitlose Themen viel On-Page Optimierung, weil diese nicht an Aktualität verlieren und auch noch in ein paar Wochen, Monaten und Jahren gesucht werden.

Versuchen Sie daher hilfreiche und praktische Inhalte zu erstellen, die lange Zeit Traffic zu Ihrer Seite bringen werden, weil Sie kaum „alt“ werden.

 

12. On-Page Optimierung: Verzeichnisse statt Sub-Domains

Für die On-Page Optimierung hat man früher viele Sub-Domains mit Keywords erstellt und diese auf die Hauptdomain umleiten lassen oder spezielle Seiten eingerichtet, die auf dieses Keyword ausgerichtet waren.

Mittlerweile hat Google dies erkannt und gegengesteuert: Es bringt kaum bis gar nichts mehr. Sollten Sie sich also Fragen, ob Sie bestimmte Inhalte wie Ihren Blog auf einer Sub-Domain (blog.ihredomain.de) oder lieber in ein Verzeichnis (ihredomain.de/blog) legen sollten, dann heißt die richtige Antwort eindeutig: In ein Verzeichnis.

Und zwar deshalb weil dann Ihre Hauptdomain besser rankt und den ganzen Traffic abbekommt.

 

13. On-Page Optimierung: Überschriften und Permalinks

Die Überschriften Ihrer Inhalte sollten weniger als 55 Zeichen beinhalten, damit diese vollständig in den Suchergebnissen angezeigt werden. Stellen Sie sicher, dass sie knackig, interessant und beschreibend sind. Die Erwartungen die mit einer Überschrift geweckt werden, sollten allerdings auch in dem Inhalt erfüllt sein, da sonst die Websitebesucher enttäuscht sind und deine Website schnell wieder verlassen. Die Folge: die Abbruchquote steigt, Google bemerkt das und rankt dich ab.

Auch die Permalink ist wichtig, da es Google zeigt, welche Inhalte auf dieser Seite zu finden sind. Versuche daher nur die drei bis vier wichtigsten Keywords, die diesen Inhalt beschreiben, in den Permalink zu packen. (ihredomain.de/wichtiges-keyword). Dabei sollte das wichtigste Keyword zuerst kommen.

 

14. On-Page Optimierung: Kommentare

Für die On-Page Optimierung sind Kommentare zwar nicht zwangsläufig relevant, allerdings zeigst du anderen Websitebesuchern, dass deine Inhalte relevant sind und du eine Kommunikation mit Ihnen aufbaust. Sie schauen somit vielleicht öfter auf deine Website, um dir wieder zu Antworten. Ausserdem animiert dies andere Besucher, auch etwas zu schreiben.

Ein weiterer Vorteil davon ist, dass andere Websitebesucher einzigartige Inhalte erstellen und deiner Website hinzufügen, wodurch du auf Dauer besser ranken wirst.

Achte allerdings darauf, dass du Spam-Kommentare löschst und das die Links in den Kommentare als No-Follow gekennzeichnet sind.

 

15. On-Page Optimierung: Local SEO

In anderen Artikel habe ich Local SEO bereits vorgestellt. Diese Form der On-Page Optimierung ist besonders für regionale Suchergebnisse von großer Relevanz, weil Website mit Dienstleistern bei regionalen Suchanfragen weiter vorne stehen, als bei internationalen Suchergebnissen. Somit kann man es leichter schaffen, regional ein gutes Websiteranking aufzubauen. Wichtig dafür ist besonders die Google My Business Anmeldung (kostenlos) und die Angabe alle wichtiger Informationen, wie

  • Kontakt-Informationen,
  • Öffnungszeiten,
  • Kundenbewertungen
  • und der korrekten Kategorie.

 

16. On-Page Optimierung: Social Signals

Um dich von Google etwas unabhängig zu machen, solltest du versuchen Traffic von Social Media Kanälen zu erhalten. Durch geschicktes Social Media Marketing kannst du dauerhaft Traffic auf deine Seite ziehen.

Um dies zu ermöglichen, solltest du auf deiner Website Social Sharing Optionen integrieren, die das Teilen und Liken deiner Inhalte so einfach wie möglich machen. Binde ausserdem deine Social Media Seiten in deine Website ein, um bei Websitebesuchern einen Social Proof zu erreichen. Du zeigst ihnen damit, dass bereits viele auf deine Inhalte vertrauen und dir gern folgen.

Was Suchmaschinen nicht mögen & was Du besser von Deiner Website entfernst

 

17. On-Page Optimierung: Keyword-Überoptimierung

Deine Website mit Keywords zu überladen bringt dir leider kein gutes Ranking. Erstens schaffst du damit vermutlich keine guten Inhalte für deine Websitebesucher, noch weiß Google, welche Keywords wirklich relevant sein sollen. Eine Überoptimierung lässt Google ausserdem die Vermutung anstellen, dass du dein Ranking manipulieren willst und wird dir deswegen einen Spam Score erhöhen.

 

18. On-Page Optimierung: Linkfarmen zu deiner Startseite

Sie haben gehört, dass Backlinks zu Ihrer Website wichtig für das Ranking sind? Ja, dass stimmt auch. ABER - Google achtet ganz genau darauf nicht manipuliert zu werden. Wenn Sie Backlinks von Linkfarmen bekommen, dann bemerkt Google die Qualität der verlinkenden Seiten und ausserdem die Geschwindigkeit, mit der die Links erstellt werden. Ein unnatürliches Wachstum von Backlinks wird mit großer Sicherheit bemerkt und wer über Nacht plötzlich 1.000 Backlinks aus Indien hat, der will mit Sicherheit Google manipulieren.

Lassen Sie solche Versuche, weil Sie ersten wenig bringen und zweitens Google diese sogar bestraft und Sie bei Manipulation abrankt oder aus den Suchergebnissen ganz anschließen kann.

 

19. On-Page Optimierung: Nervige Werbung

Alle Dinge, die den Genuss Ihrer Website negativ beeinflussen, Ihre Website verlangsamen oder die Absprungrate Ihrer Website erhöht, wirkt sich negativ auf Ihr Ranking aus. Entfernen Sie daher nervige Werbeeinblendungen auf Ihrer Website.

 

20. On-Page Optimierung: Mobile App Download

Wenn Sie für Ihre Website oder Ihre Onlineshop eine App haben, dann ist das toll. Allerdings sollten Sie Smartphone oder Tabletbesitzer nicht durch eine Pop-Up Meldung damit aufmerksam machen und nerven, da Google Ihre Website dann nicht mehr als Mobile-freundlich kennzeichnet und Sie somit abgerankt werden.

 

21. On-Page Optimierung: Doppelte Inhalte

Vermeiden Sie für die On-Page Optimierung die Dopplung von Inhalten. Weder auf Ihrer Website noch auf einer anderen Website im Internet sollten identische Inhalte sein, da Ihre Website abgerankt werden kann. Google muss davon ausgehen, dass jemand den Inhalt gestohlen haben muss, um ein Ranking zu erhalten, was ihm nicht zusteht. Meistens erkennt Google dies daran, wo ein bestimmter Inhalt zuerst veröffentlich wurde und rankt danach die anderen Seiten mit dem gleichen Inhalt ab.

Allerdings werden populärere Websites von Google öfter indexiert als unbekanntere, weshalb es vorkommen könnte, dass diese Websites den Inhalt zwar eigentlich erstellt haben, aber dieser erst später bemerkt wird.

 

22. On-Page Optimierung: Versteckte Texte und Links

Es gibt viele Varianten um die On-Page Optimierung zu manipulieren. Zum Beispiel könnten Sie auf die Idee kommen, viele Inhalte auf Ihren Websites zu verstecken oder Links zu erstellen, die der Websitebesucher nicht bemerkt, aber Google trotzdem „sieht“. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn Sie weisse Schrift auf weissem Grund in Ihre Website einbauen. Allerdings bemerkt dies Google mittlerweile Recht gut und kennzeichnet dies als Manipulationsversuch.

Konzentrieren Sie sich daher lieber darauf, wirklich interessante Inhalte für Ihre Websitebesucher zu erstellen, als Google zu manipulieren.

Wenn Sie dies immer beachten, dann wird Google Sie mögen und Ihnen zu einem besseren Ranking verhelfen.


4 SEO Vorteile des Responsive Webdesign

4 SEO Vorteile durch Responsive Webdesign

Immer mehr Nutzer konsumieren Webseiten auf mobilen Geräten, diese Entwicklung darf nicht ignoriert werden, denn sie wird in Zukunft weiter zunehmen. Webseiten, die nur aus starren Seiten bestehen, werden große Probleme mit dieser Entwicklung haben, denn Sie entsprechen nicht mehr den neuen Anforderungen. Responsive Webdesign hat sich mittlerweile als Best Practice eine Webseite für mobile Besucher etabliert und ist somit ein zentrales Merkmal der modernen Web-Design-Landschaft geworden.

Responsive Webdesign bedeutet einfach gesagt, dass eine Website eingerichtet wird, die sich automatisch so formatiert, dass sie optimal auf jedem Gerät angezeigt werden kann. Dabei ist es egal, ob der Inhalt auf einem Smartphone, Tablet oder Desktop-Computer betrachtet wird. Die Website bleibt dabei immer benutzerfreundlich.

Warum sollte Deine Website im Responsive Design erstellt sein? Die Antwort: Mobile First!

Was ist Responsive Webdesign?

Responsive Webdesign bedeutet übersetzt „reagierendes Webdesign“ und ist eine Entwicklertechnik bei der Gestaltung von Online-Inhalten. Responsives Design ermöglicht Dir, dass die Inhalte Deiner Webseite einheitlich angezeigt werden, egal ob du die Webseite auf deinem Smartphone, Tablet oder Computer-Desktop anschaust. Dies kann mit Hilfe von HTML5 und CSS3 Media-Queries erfolgen.

Bei einem Media Query handelt es sich um eine CSS-Technik, bei der gerätespezifische Eigenschaften innerhalb eines Stylesheets abgefragt werden können (wie bspw. Abmessungen des Bildschirms, Auflösung des Displays oder die Ausrichtung bei Nutzung eines mobilen Gerätes, wie Hoch- oder Querformat). Dabei wird das Layout Deiner Webseite so flexibel gestaltet, dass dem Benutzer eine gleichbleibende Benutzerfreundlichkeit geboten wird und er alle Inhalte Deiner Webseite auch unterwegs auf kleinen Geräten konsumieren kann. Media Queries sind somit ein besonderer Bestandteil, wenn es um Responsive Webdesign geht.

Zur Verdeutlichung möchte ich Dir an dieser Stelle gerne zwei Webseiten zum Vergleich vorstellen. Zum einen eine Webseite die noch kein Responsive Design hat, zum anderen eine mit Responsive Design:

Webseite ohne Responsive Webdesign:

Nicht-Responsive

Webseite mit Responsive Design:

Responsive

Erkennst Du welche Seite bereits auf dem ersten Blick ein angenehmes Surfklima schafft und die Bedienbarkeit sowie die Interaktion des Besuchers auch auf mobilen Geräten angenehm und leicht macht? - Genau es ist unsere Pixelwerker-Webseite im responsive Webdesign!

Responsive Webdesign - Die Zukunft ist flexibel

Eine ARD/ZDF Online-Studie fand heraus:

„Das Smartphone hat den Laptop als wichtigstes Internetgerät abgelöst und damit den Weg für die mobile, dynamische und intensivere Nutzung frei gemacht.“

Somit ist die Flexibilität einer Webseite bei Betrachtung der aktuellen Entwicklung notwendig und eine zwingende Voraussetzung, um zukunftsfähig zu sein. Viele Einkäufe werden im Internet über Smartphones getätigt. Dies solltest Du bei deiner Webseite berücksichtigen, insbesondere wenn Du einen Onlineshop hast. Heutzutage sollte sich allerdings jede Webseite flexibel an das jeweilige Gerät anpassen können, damit der Nutzer nicht umständlich Zoomen und Scrollen muss, sondern die Inhalte einfach und schnell auch auf mobilen Geräten konsumieren kann und Du so ein angenehmes Surfklima schaffst.

Möchtest Du eine neue Webseite für Dein Unternehmen haben oder planst Du einen Relaunch, dann kommst du um ein Responsives Design nicht mehr herum. Die Vorteile von Responsive Webdesign sind die Zukunftsfähigkeit, Unabhängigkeit, Effizienz und Transparenz. Heutzutage sind die Nutzer anspruchsvoller, wenn die Seite nicht bedienbar ist, dann verlassen sie die Besucher bereits nach wenigen Sekunden. Wenn Deine Konkurrenz noch überwiegend statische Webseiten besitzt, kannst Du Dir durch Responsive Design einen deutlichen Wettbewerbsvorteil verschaffen.

Weshalb Mobile First?

Der Onlineauftritt eines Unternehmens stellt ohne Frage riesige Potenziale bereit. Jedoch geht es schon lange nicht mehr darum, einfach nur präsent zu sein, sondern die Frage „Wie bin ich präsent?“ entscheidet über die Effektivität Deiner Internetpräsenz. Die Zukunft im Web ist ohne Zweifel mobil – der Absatz von mobilen Endgeräten sowie die Statistiken von Seitenabrufen belegen diese Entwicklung sehr deutlich und Prognosen sehen für die kommenden Jahre eine weitere Steigerung voraus.

Somit ist die Anpassungsfähigkeit von Webseiten an die Displays der Endgeräte zu einem absoluten Muss geworden. Hardwareunabhängiges Webdesign ermöglicht es Dir außerdem mit nur einer Webseite alle Darstellungsmöglichkeiten zu gewährleisten.

Responsives Design ermöglicht Dir auch eine effiziente Strukturierung Deiner Webseite, denn Du benötigst keine zusätzliche HTML-Seite für die Darstellung auf mobilen Endgeräten. So muss man bei Änderungen lediglich nur noch eine Webseite mit Hilfe von Media Queries in den CSS-Stylesheets aktualisieren.

Wirft man einen Blick in die Vergangenheit, so musste man dort für die mobile Darstellung noch zwei separate Seiten erstellen und dementsprechend gab es auch zwei unterschiedliche URLs, beim Responsiven Design hingegen gibt es nur noch eine URL, was nicht nur für die SEO-Optimierung von Vorteil ist, sondern auch für einen viel einfacheren Austausch von Seitenadressen, beispielsweise in sozialen Medien, sorgt. Seo Agenturen können sich somit besser auf eine URL fokussieren und das Ranking optimieren. Diese einheitlichen URLs sorgen somit für eine hohe Transparenz und sind ein weiterer Vorteil von Responsive Design.

Graceful Degradation oder Progressive Enhancement

Es gibt zwei verschiedene Vorgehensweisen bei der Erstellung einer responsiven Webseite, zum einen Graceful Degradation oder in deutsch „würdevolle Herabstufung“, zum anderen Progressive Enhancement („progressive Verbesserung), die ich Dir im Folgenden kurz vorstellen und durch Grafiken verdeutlichen möchte:

Graceful Degradation

Graceful Degradation bedeutet, dass die Webseite von groß nach klein erstellt wird. So beginnt der Webdesigner mit einem großen Bildschirm und einem modernen Browser und erstellt von diesen Voraussetzungen ausgehend die Webseite. Anschließend wird diese dann für die kleineren Geräte (Tablet und Smartphones) optimiert.

Degradation

Progressive Enhancement

Die zweite Variante ist genau umgekehrt und die Webseite wird von klein nach groß erstellt. Progressive Enhancement geht von einer möglichst kleinen Auflösung und einem schwachen System aus und optimiert dahingehend die Webseite. Nach und nach wird die Webseite dann auch für größere Auflösungen und stärkere Systeme erweitert. Progressive Enhancement ist die deutlich modernere Variante, da in Zukunft die Internetnutzung über das Smartphone weiter steigern wird.

Progressive-

Die 4 SEO Vorteile durch Responsive Webdesign

Das bemerkenswerte daran ist, dass es sich fundamental vom früheren Vorgehen unterscheidet, da man bisher eine extra mobile Website programmieren musste. Schaut man sich die Sache unter SEO Gesichtspunkten an, dann stellt sich die Frage: Erhöht/ Verbessert die Verwendung eines Responsive Webdesigns das Ranking?

(SPOILER ALARM!) Die Antwort ist ein klares Ja, und hier sind die Gründe:

Google liebt Responsive Webdesign

Wer ein wenig Ahnung von SEO hat, der sieht ein: Google ist ein göttliches Wesen, was man versucht mit der eigenen Website zu beeindrucken und das man nicht verärgern sollte. Man muss achtsam tun was Google liebt, wenn man gute Ergebnisse bei den Suchergebnissen einnehmen möchte. Google empfiehlt nicht nur Responsive Webdesign als die beste Art und Weise mobilen Benutzer Ihre Website zu präsentieren, sondern bevorzugt Ihre Website auch, wenn sie für mobile Endgeräte optimiert ist. Dies gilt insbesondere dann, wenn mobile Benutzer nach lokalen Dienstleistungen suchen.

Aus SEO Sicht ist eine Responsive Website die beste Wahl, weil eine separate mobile Webseite ihre eigene URL hat und sich somit der Traffic auf zwei Domäne aufteilt, anstatt einer Domäne zuzufliessen. Ausserdem muss Google bei Responsive Websites nur die Desktop-Websites Google crawlen, was leichter für Google ist.

Eine Webseite = eine URL

Aus der SEO Perspektive ist von Vorteil alles auf einer URL zu bündeln, wenn Sie nur eine Website haben. Alle Backlinks können Sie auf eine Website konzentrieren. Das bedeutet, dass alle Links zu nur einer Domäne hingeleitet werden müssen (im Gegensatz dazu, wenn man eine mobilen Website und einer Desktop Website hätte). Man spart sich also entweder 50% des Aufwandes und der Kosten oder man erhält 50% mehr Power für die eine Domain. Responsive Webdesigns geben daher den Suchergebnissen einen gewaltigen Schub.

Wenn Sie darüber hinaus eine ansprechende Website haben, können Sie ausserdem für diese Seite doppelt so viele Social Shares (z.B. teilen der Seite bei Facebook/ Instagram/Pinterest) aufbauen. Und da es sich nur um eine URL handelt, egal woher der Social Share von einem Handy oder Laptop stammt - wird auch der gesamte Inhalt immer übersichtlich und einfach zu navigieren dargestellt.

Responsive Webdesign reduziert die Absprungrate

Selbst wenn eine Website ziemlich gut in den Suchergebnissen platziert ist, bringt es nichts, wenn sie nicht auch für Smartphone- und Tablet-Nutzer optimiert ist, da die Absprungrate dann einfach nur steigt. Jeder der dann mit einem Smartphone auf diese Website kommt, gibt mit hoher Wahrscheinlichkeit die schlechte Lesbarkeit und Navigation schnell auf und verlässt die Website wieder.

Die Konsequenz: Die Absprungrate steigt an. Google wertet eine hohe Absprungrate als Signal, dass eine Website nicht relevante Inhalte für die Nutzer bietet, was mit großer Wahrscheinlichkeit im Anschluss zu einem Abdanken der Seite führt und Sie demnächst in den Suchergebnissen abrutschen werden.

Eine Website mit Responsive Webdesign dagegen begegnet diesem Problem, indem sie allen Nutzern den gleichen Inhalt, die man auch auf der Desktop-Website finden würde, auch funktional in der responsive Version darstellt. Responsive Webdesign bedeutet daher auch, dass es keine Notwendigkeit gibt auf den Inhalt zu verzichten ist und die Absprungrate sinken wird, weil die Nutzer lange auf Ihrer Website bleiben.

Dies wiederum ist ein Signal für Google, dass die Website für den Nutzer relevante Inhalte zur Verfügung stellt und wird somit mit Sicherheit ein besseres Ranking bekommen. Das bringt Ihnen weitere SEO-Vorteile.

Optimierte User Experience

Webseiten sind im Großen und Ganzen Werkzeuge, um Inhalte zur Verfügung zu stellen. Eine benutzerfreundliche Website macht es für die Besucher einfacher das zu finden was sie suchen, diese Inhalte zu konsumieren oder damit zu interagieren. SEO-Vorteile gibt es also immer dann, wenn Sie versuchen, die Website für Ihre Nutzer zu gestalten.

Responsive Webdesign stellt diesen Schwerpunkt in den Fokus der Gestaltung - und mit Benutzerfreundlichkeit ist auch ein wichtiger Ranking-Faktor. Daher ist es sinnvoll, dass Google Responsive Webdesign mag und mit SEO-Vorteilen belohnt.

Wenn Besucher eine Website über ihr Smartphone oder Tablet besuchen, dann sollten sie in der Lage sein, alle ihre Inhalte so einfach wie in der Desktop-Benutzung zu sehen. Stellen Sie sich vor, dass Sie von unterwegs etwas auf einer Website suchen und Sie keine Probleme haben, diese zu benutzen. Sie werden eher zufrieden sein, wenn alles funktioniert und so reagiert, wie Sie es von der Desktop-Website gewohnt sind. Die Benutzbarkeit spielt eine wichtige Rolle bei der Zufriedenheit Ihrer Nutzer und ist daher für SEO-relevant.

Responsive Design hilft modernen Websites moderne Nutzer anzusprechen. Es wird immer wahrscheinlicher, dass Anwender Ihre Website mit einem Smartphone oder Tablet-Gerät besuchen, aber trotzdem erwarten, dass sie ihre Desktop-Erfahrungen auch auf dem Smartphone erhalten. Enttäuschen Sie diese nicht, wenn Sie SEO-Vorteile wollen. Reagieren Sie darauf mit einem Responses Webdesign und bieten Sie eine angenehmen Benutzererfahrung, um keine wertvollen SEO-Vorteile zu verschenken.