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Was ist Push-Marketing?

Beim Push-Marketing wird das Angebot in den Markt „hineingedrückt“. Dabei gibt es keinen direkten Kontakt zwischen dem Unternehmen und dem Endkunden, vielmehr bringt der Hersteller sein Produkt durch eine Reihe von Maßnahmen in das Sortiment der Einzelhändler. Diese sollen dann das Produkt in Richtung der Endkunden „pushen“ (=drücken). Angesichts steigender Konkurrenz kann Push-Marketing ein ge...

Autor Christian Rohde
von Christian Rohde
19. September 2022

Beim Push-Marketing wird das Angebot in den Markt „hineingedrückt“. Dabei gibt es keinen direkten Kontakt zwischen dem Unternehmen und dem Endkunden, vielmehr bringt der Hersteller sein Produkt durch eine Reihe von Maßnahmen in das Sortiment der Einzelhändler. Diese sollen dann das Produkt in Richtung der Endkunden „pushen“ (=drücken). Angesichts steigender Konkurrenz kann Push-Marketing ein geeignetes Mittel sein, Dein Produkt in den Markt zu „drücken“.

 

Worum geht es beim Push-Marketing?

In der Regel kommt das Push-Marketing bei der Einführung eines Produktes am Markt zum Einsatz. Der Hersteller nutzt Maßnahmen, wie beispielsweise Rabatte, damit Händler sein Angebot in ihr Sortiment aufnehmen. Durch die Aufnahme des Produktes entsteht beim Händler ein „Lagerdruck“. Durch das Vorhalten des Produktes im Lager hat der Einzelhändler den Druck, die Waren zu verkaufen. Um dies zu erreichen, wird der Händler die betreffenden Güter offensiv anbieten, also „pushen“. Der Hersteller selbst kommuniziert nicht direkt mit dem Endkunden, sein Produkt wird durch den Verkauf im Einzelhandel beworben. 

Neben dieser klassischen Definition findet der Begriff Push-Marketing für alle Marketing-Maßnahmen Anwendung, die die Werbeansprache direkt zum Konsumenten „pusht“. Häufige Verwendung findet das Push-Marketing zum Ziel der Kundenbindung, des Upselling, Cross-Selling, Sales und der Lead-Generierung. Das Push-Marketing zielt auf eine große Massenwirkung ab und versucht, Nachfrage zu erzeugen. 

Im Gegensatz dazu geht es beim Pull-Marketing darum, den Kunden zum Produkt zu „ziehen“. Pull-Marketing ist darauf ausgerichtet, die konkreten Bedürfnisse einer definierten Zielgruppe zu erfüllen. Diese Nachfrager suchen sich das Produkt aus, das ihnen den höchsten Nutzen verspricht. 

Oft werden beide Marketing-Strategien miteinander kombiniert.  

 

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Welche Push-Marketing-Kanäle kannst Du nutzen?

Deine Strategie sollte darauf ausgerichtet sein, eine möglichst große Zahl potenzieller Interessenten zu erreichen. Dazu sollte sich das Push-Marketing auf die für Deine Zielgruppe besonders relevanten Kanäle konzentrieren, da Du so die größte Nachfrage erzielen kannst. Bedenke aber, dass sich beim Push-Marketing die Zielgruppe anders als beim Pull-Marketing kaum definieren lässt.  

Ein Kanal ist dabei die herausgehobene Platzierung in Schaufenstern und Regalen, gerne unterstützt durch Rabatte. Daneben besteht die Möglichkeit der auffälligen Platzierung in Printmedien wie Katalogen und Verkaufs-Broschüren. Eine weitere Möglichkeit für das Push-Marketing bieten die offensive Außenwerbung mit Plakaten, Bannern, Aufstellern oder das Verteilen von Flyern ebenso wie das offensive Anpreisen von Produkten auf Messen oder in Supermärkten, TV- und Radio-Werbung sowie Postwurfsendungen. 

Daneben ist der Online-Handel ein nicht zu vernachlässigender Kanal: Viele Einzelhändler nutzen heute zum Verkauf Social-Media-Marketing oder bezahlte Werbung über Google Ads oder Facebook Ads. Zu den Push-Marketing-Maßnahmen zählen E-Mails, Textnachrichten und Werbemaßnahmen, die direkt an die Kunden gesendet werden oder die diese über Suchmaschinen finden können. 

 

Welche Beispiele gibt es für Push-Marketing?

Ein bekanntes Beispiel für erfolgreiches Push-Marketing sind die Apple Kampagnen für das iPhone. Sie generierten eine so große Nachfrage, dass es zu monatelangen Wartezeiten und langen Schlangen vor den Apple Stores kam. Diese Kampagnen waren aber mit einem sehr hohen Werbeaufwand verbunden und setzten einen hohen Etat voraus. 

Du kannst aber auch ohne großes Werbebudget eine erfolgreiche Push-Marketing-Kampagne durchführen. Ein Beispiel ist eine Floristin, die im Rahmen der Landtagswahl in Thüringen im Jahre 2014 unter jedes Wahlplakat in ihrem Ort ein ähnlich aussehendes Plakat mit dem Slogan „Wählt Blumen“ und dem Logo ihres Geschäftes aufgehängt hat. Diese Aktion fand bei Facebook große Resonanz und erhöhte das Kundenaufkommen erheblich.

 

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Warum solltest Du Push-Marketing mit Bedacht einsetzen?

Beim Einsatz von Push-Marketing solltest Du allerdings vorsichtig sein. Zu viel davon kann leicht kontraproduktiv sein, weil sich die potenziellen Konsumenten davon genervt fühlen können. Achte deshalb darauf, welche Aktionen für den User interessant sein könnten. Welche Trends gibt es, wie spiegeln sie sich in Deinem Sortiment wider?  Bedenke, dass Kunden heute gut informiert und kritisch sind. Sie erwarten einen Mehrwert, der sich bei Push-Marketing nicht so einfach umsetzen lässt. 

 

Das Push-Marketing ist eine gute Strategie, um neue Produkte einzuführen. Der Kunde wird durch das Pushen des Produktes darauf aufmerksam. Allerdings liegt der Nachteil des Push-Marketings insbesondere im Vergleich zum Pull-Marketing darin, dass keine konkrete Zielgruppe angesprochen wird, was es schwierig macht, durch die Maßnahmen einen Mehrwert für den Konsumenten zu generieren. Deshalb sollte das Push-Marketing mit Bedacht eingesetzt sowie Trends beachtet werden, die das Interesse der potenziellen Kunden wecken können. 

 

Quellen:

https://www.sem-deutschland.de/online-marketing-glossar/push-marketing/

https://kundenwachstum.de/push-marketing/

https://onlinemarketing.de/lexikon/definition-push-marketing

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