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Was ist „Black Hat SEO“?

Unter „Black Hat SEO” ist eine Form der SEO Manipulation zu verstehen, unter die alle Maßnahmen fallen, die gegen Googles Richtlinien für Webmaster verstoßen oder sogar rechtswidrig sind, um sich einen Vorteil gegenüber seinen Wettbewerbern zu verschaffen. Der Name „Black Hat“ hat seinen Ursprung in alten Westernfilmen, in denen die bösen Cowboys schwarze Hüte trugen, die Guten trugen weiße,...

Autor Christian Rohde
von Christian Rohde
23. September 2022

Unter „Black Hat SEO” ist eine Form der SEO Manipulation zu verstehen, unter die alle Maßnahmen fallen, die gegen Googles Richtlinien für Webmaster verstoßen oder sogar rechtswidrig sind, um sich einen Vorteil gegenüber seinen Wettbewerbern zu verschaffen.

Der Name „Black Hat“ hat seinen Ursprung in alten Westernfilmen, in denen die bösen Cowboys schwarze Hüte trugen, die Guten trugen weiße, sodass man unter „White Hat SEO“ die Suchmaschinenoptimierung versteht, die die Regeln einhält. Daneben existiert das „Grey Hat SEO“, bei dem zwar nicht alle Regeln eingehalten werden ohne aber eindeutig gegen die Richtlinien zu verstoßen.

 

Wie kannst Du „Black Hat SEO“definieren?

„Black Hat SEO“ hat, wie jede andere Suchmaschinenoptimierung auch, das Ziel, ein besseres Ranking durch die Suchmaschinen zu erreichen. Normalerweise ist es jedoch ein langer und schwieriger Weg, bis der Domain-Trust aufgebaut und die eigene Webseite vorne gerankt wird. Durch „Black Hat SEO“ soll Reputation und Trust vorgetäuscht werden, indem vorgegeben wird, die eigene Webseite sei relevanter und beliebter als sie es in Wahrheit ist. 

Zu Beginn des Jahrtausends kamen im Internet viele Tricks zum Einsatz, um gut gerankt zu werden. Als Reaktion darauf entwarfen die Suchmaschinen Regeln für die Suchmaschinenoptimierung, die im Laufe der Jahre immer weiter verfeinert wurden. Damit einhergehend gelang es ihnen, Verstöße gegen ihre Regeln aufzuspüren. Die entsprechende Seite wird dann vom Suchmaschinenbetreiber abgestraft, indem die Seite nicht mehr gerankt wird. 

Das „Black HAT SEO“ hat zwar einen schlechten Ruf, aber strafbar im juristischen Sinne ist es grundsätzlich nicht. Strafbar machst Du Dich allerdings zum Beispiel, wenn Du fremde Seiten hackst, um dort Links zu setzen. Du kannst mit „Black Hat SEO“ erhebliche Auswirkungen auf das Ranking Deiner Webseite erzielen – allerdings sowohl im positiven als auch im negativen Sinn. Zudem ist der erzielte Erfolg meist nur von kurzer Dauer. 

 

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Welche Methoden wendet das „Black Hat SEO“ an?

Da Google als größter Suchmaschinenanbieter seine Algorithmen zur Erkennung von „Black Hat SEO“ immer wieder optimiert, müssen sich die Methoden der „schwarzen“ Suchmaschinenoptimierung immer wieder an diese Updates anpassen, um nicht abgestraft zu werden. 

Mit dem Einsatz von „Black Hat SEO“ geht man das Risiko ein, von Google im Ranking herabgestuft oder sogar völlig aus den SERPs gestrichen zu werden.  

Derjenige, der bereit ist, dieses Risiko auf sich zu nehmen, kann folgende Methoden zu „schwarzen“ Optimierung seiner Webseite nutzen:

  • CloakingDarunter fallen Maßnahmen, durch die den Nutzern andere Inhalte angezeigt werden als der Suchmaschine.
  • Unsichtbare Texte: Diese Methode ist mit dem Cloaking grundsätzlich vergleichbar, da auch hier dem Nutzer und der Suchmaschine ein unterschiedlicher Content präsentiert wird. Dies geschieht hier beispielsweise dadurch, dass der Text vor Grafiken in ähnlicher Farbe gelegt wird, sodass er nicht mehr zu erkennen ist.
  • Link-Kauf: Hier werden Backlinks mit dem Ziel gekauft, die Link-Popularität zu steigern, statt sie durch hochwertigen Content und aktuelle Inhalte zu generieren.
  • Doorway- und Netzwerk-Seiten: Hierbei werden auf bestimmte Begriffe optimierte Seiten aufgebaut, die den User zur eigentlichen Seite weiterleiten. Die Verlinkung erfolgt in der Regel nur zur Hauptseite hin.
  • Keyword-StuffingDies ist eine in der Anfangszeit des Internets viel genutzte Methode, die heute nicht mehr so gut umsetzbar ist, weil Google sie leicht erkennt. Hierbei wird eine Webseite mit Keywords zu einem bestimmten Thema überladen, damit Google von ihrer hohen Relevanz für das Thema ausgeht.
  • Spinning: Hier wird ein Artikel zu einem Thema erstellt, um das Ranking zu verbessern. Danach wird der Text durch Software in der Weise verändert, dass nur Wörter oder kurze Passagen durch Synonyme oder Formulierungen mit gleicher Bedeutung verändert werden. Diese scheinbar „neuen“ Artikel werden dann mit einem Link auf die eigene Webseite in Blogs und auf Social-Media Seiten verbreitet.

 

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Wie erfolgreich kannst Du mit „Black Hat SEO“ sein? 

Zwar kannst Du mit „Black HAT SEO“ häufig schnell Traffic auf Deiner Webseite generieren, doch werden sich Deine Besucher bei mangelnder Qualität des Contents auch schnell wieder verabschieden. Dieser kurzfristige Scheinerfolg kann zudem das Image Deiner Webseite nachhaltig schädigen. 

Hinzu kommt die große Gefahr für Dein Ranking bei Google. Google, das dank besserer Algorithmen den Verstoß gegen seine Richtlinien immer besser und schneller aufspüren kann, wird Deine Webseite beim Ranking abstrafen oder sogar aus den Suchergebnissen streichen. Ohne Visibility Deiner Seite wird Dir Online-Marketing jedoch unmöglich.

 

„Black HAT SEO“ hat seine Bedeutung in den letzten Jahren durch bessere Schutzmaßnahmen der Suchmaschinen und steigende Ansprüche der User an den Content an Bedeutung verloren. Mittlerweile ermöglicht es nur noch kurzfristige Erfolge bei hohem Risiko. Daher dürfte grundsätzlich „White HAT SEO“ erfolgversprechender und nachhaltiger sein, um Deine Seite sichtbar zu machen.

 

Quellen:

https://www.ionos.de/digitalguide/online-marketing/suchmaschinenmarketing/so-funktioniert-black-hat-seo/

https://www.sistrix.de/frag-sistrix/black-hat-seo/

https://www.textbroker.de/black-hat-seo

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