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Visual Content – die Macht der Bilder

In diesem Artikel erfährst du warum Visual Content für Unternehmen wichtig ist. Du lernst  die Vorteile von Visual Content, die unterschiedlichen Formate und die bekanntesten Content-Plattformen und -Kanäle kennen. Außerdem widme ich in diesem Artikel der Plattform Pinterest einen gesonderten Abschnitt, denn meiner Meinung nach birgt Pinterest ein hohes Potenzial im Onlinemarketing, auch wenn e...

Autor Eva Nenninger
von Eva Nenninger
05. Februar 2018

In diesem Artikel erfährst du warum Visual Content für Unternehmen wichtig ist. Du lernst  die Vorteile von Visual Content, die unterschiedlichen Formate und die bekanntesten Content-Plattformen und -Kanäle kennen. Außerdem widme ich in diesem Artikel der Plattform Pinterest einen gesonderten Abschnitt, denn meiner Meinung nach birgt Pinterest ein hohes Potenzial im Onlinemarketing, auch wenn es im Vergleich zu den großen Plattformen wie Instagram und Facebook noch vergleichsweise niedrig ist. Warum Pinterest viele Vorteile für Unternehmen mit sich bringt und wie du Pinterest in deine Marketingstrategie mit einbeziehst erfährst du in diesem Artikel.

 

Visual Content

Ziel des Content-Marketings ist es die Zielgruppe nicht nur mit informierenden und beratenden Inhalten, sondern auch durch unterhaltende Aspekte anzusprechen, um sie vom eigenen Unternehmen und seinen Leistungen zu überzeugen. Allerdings ist Content-Marketing mehr als das bloße Bereitstellen von Texten, auch visuelle Inhalte sind eine Möglichkeit für Unternehmen aus der Masse herauszustechen. Visuelle Inhalte können dabei gezielt eingesetzt werden um Traffic und Aufmerksamkeit zu generieren.

Wir sind einer täglichen Flut an Informationen ausgesetzt, sich dabei von Konkurrenten abzuheben ist sehr schwierig. Durch Visual Content Marketing kann dies besser gelingen, da die Botschaften so schneller wahrgenommen werden können.

Unter Visual Content Marketing versteht man das Anbieten von visuellen Inhalten, wie Fotos, Videos aber auch Infografiken und Slideshows auf Websites, E-Zines oder auf Social-Media-Kanälen.

Unter Visual Content kann man eine Menge an visuellen Medien fassen, die gängigsten Formate werde ich dir im Folgenden kurz präsentieren:

 

Text

Bei Texten kommt es ganz klar auf den Inhalt an, aber auch ein Text kann visuell gestaltet und entsprechend wahrgenommen werden. Neben der Schriftart und der Farbe lässt sich so auch die Struktur des Textes verändern.

Bild

Das Bild kommt ohne eigenen Text aus. Unter Bildern versteht man neben Fotos und Illustrationen auch Screenshots, Diagramme sowie Collagen.

Infografik

Mithilfe von Infografiken können komplexe Zusammenhänge einfach erklärt bzw. dargestellt werden.

Bewegtbild

In den sozialen Netzwerken sind Videos und GIFs die beliebtesten Content-Formate.

Comics und Memes

Memes sind ebenfalls sehr beliebt in den sozialen Netzwerken und verfügen so über eine hohe Interaktionsrate. Die Memes lassen sich ganz einfach mit Hilfe von Memes-Generatoren einfach selbst erstellen.

Visual Content - die Macht der Bilder

 

Vorteile von Visual Content

Bei Bildern oder Symbolen können wir innerhalb weniger Millisekunden eine Bedeutung erschließen. Bei Texten hingegen muss unser Gehirn einen wesentlich längeren und komplexeren Prozess durchlaufen.

Dabei können Bilder bestimmte Areale in unserem Gehirn so stimulieren, dass wir uns selbst nach einigen Tagen noch sehr genau daran erinnern können. Forscher bezeichnen diesen Effekt als „Picture Superiority Effect“, welcher in einer Vielzahl von Experimenten durch unterschiedliche Methoden bestätigt wurde.

Ein weiterer Vorteil von visuellen Informationen ist, dass sie vom Gehirn 60.000 Mal schneller verarbeitet werden können als Text.

Durch die Informationsflut, der wir täglich ausgesetzt sind, sinkt die menschliche Aufmerksamkeitsspanne und das Bedürfnis nach einer schnellen Informationsbefriedigung steigt. Aus diesem Grund können Unternehmen Bilder nutzen, um ihre Botschaften schneller und effektiver an potentielle Kunden zu vermitteln. Denn durch visuellen Content können komplexe Sachverhalte leicht verständlich dargestellt werden.

Ein weiterer Vorteil von Visual Content ist, dass soziale Netzwerke überwiegend durch Bilder und Videos geprägt werden. Betrachtet man Facebook so lässt sich sehr schnell erkennen, dass Bilder und Videos viel mehr Likes bekommen als medienarme Posts.

Texte können sehr informativ sein und einen Sachverhalt bis ins kleinste Details erläutern, aber wenn es um Emotionen geht, dann sind Bilder und Videos die klaren Sieger. Durch eine emotionale Ansprache bleibt Visual Content auch sehr viel länger im Gedächtnis des Betrachters im Vergleich zu einem Text.

Visual Content kann also die Wahrnehmung des Nutzers ganz gezielt durch bspw. Farbe und Kontrast beeinflussen und das Auge des Betrachters zum Beispiel auf Links oder Buttons lenken und so auch die Conversion Ihrer Website steigern.

 

Die bekanntesten Content-Plattformen & -Kanäle

Facebook

Die wichtigste Content-Plattform weltweit ist Facebook mit seinen fast 2 Milliarden monatlichen Nutzern.

YouTube

YouTube ist die erste Adresse wenn es um den Konsum von Videos geht. Nach Google folgt YouTube als größte Suchmaschine, was ebenfalls die Wichtigkeit dieser Plattform verdeutlicht.

Instagram

Bei Instagram liegt ganz deutlich der Fokus auf dem visuellen Content. Dort können neben Fotos auch kurze Videos geteilt, geliked und kommentiert werden. Weltweit hat Instagram mittlerweile um die 500 Millionen Nutzer und die Plattform wird auch weiterhin immer beliebter.

Pinterest

Pinterest ist eine Plattform die neben Bildern und Infografiken auch viel nützlichen Content, wie zum Beispiel Rezepte anbietet. Diese Plattform ist insbesondere bei dem Thema Visual Content sehr interessant, weshalb ich Pinterest im Folgenden einen gesonderten Absatz widmen möchte.

Pinterest – Eine unterschätzte Plattform

Neben beliebten Plattformen wie Instagram und Facebook ist eine weitere attraktive Plattform auf der Bildfläche erschienen: Pinterest.

Pinterest birgt ein hohes Potenzial im Onlinemarketing, aber auch in der Public Relations und im Social-Media Marketing, auch wenn die Nutzung im Vergleich zu den großen Plattformen (Instagram, Facebook, Snapchat) noch vergleichsweise niedrig ist. Aber gerade weil die Konkurrenz auf Pinterest noch nicht so groß ist hat die Plattform ein großes Potenzial. Einige deutsche Unternehmen haben dies bereit erkannt und beziehen Pinterest bereits in ihre Marketingstrategie ein. Außerdem kann die Nutzung dieser Plattform weitere positive Auswirkungen auf die Bereiche des Content-Marketings haben (SEO, Social Media etc.).

 

Was ist Pinterest und was hat es zu bieten?

Pinterest ist ein soziales Netzwerk bei dem der Nutzer Bilder mit Beschreibungen an virtuelle Pinnwände heften kann. Die Idee hinter Pinterest ist der Austausch von Interessen, Tipps und Hobbys mithilfe der Pinnwände.

Durch Pinterest Analytics haben Unternehmen die Möglichkeit zu sehen, welche Pins den Nutzern besonders gefallen und welche Inhalte sie sich von ihrer Website merken. Durch das Anlegen eines Unternehmensprofil erfahren die Unternehmen, was sich Ihre Zielgruppe wünscht und haben so die Möglichkeit durch diese analytischen Erkenntnisse auch ihre Conversion zu erhöhen. Durch Pinterest Analytics hast du die Möglichkeit deine Pinterest-Strategie zu verfeinern und so unter anderem die Klicks und Pins für dein Unternehmen erhöhen.

Ben Silberman, CEO von Pinterest, spricht bei der Plattform von einem „catalogue of ideas“. Bei Pinterest wird auch von einem sozialen Netzwerk gesprochen. Nach Silberman hängen sozialen Netzwerke (wie der Name schon sagt) vom Teilen der Inhalten und dem Kommunizieren zwischen den Nutzern ab. Bei Pinterest hingegen geht es darum, Ideen und Inspirationen für dein eigenes Leben zu bekommen. Bei Pinterest geht es also vielmehr um die eigenen Interessen des Nutzers und nicht darum, etwas zu posten, was möglicherweise anderen Usern gefällt. Dadurch hebt sich Pinterest von anderen Plattformen ab. Bei Pinterest wird der Fokus vielmehr auf deine persönlichen Interessen gelegt, welche sich auf deinen persönlichen Boards bündeln lassen.

 

Gewinne durch Pinterest Besucher für deine eigene Website

Jeder Pin, der gesetzt wird, kann mit einem entsprechenden Backlink ausgestattet werden, der den User zur einer thematisch passenden Content-Seite (wie z.B. einem Blogartikel auf deiner Website) weiterleitet. Neben den Backlinks hat Pinterest auch weitere Vorteile: Studien zufolge verwenden 73% der Pinterest-Nutzer die Plattform zur allgemeinen Recherche und ganze 70% um Inspirationen für zukünftige Einkäufe zu bekommen.

Bei Pinterest spricht man vielleicht teilweise noch von einer Nischen-Plattform, aber immer mehr entwickelt es sich zu einer ernstzunehmenden Verkaufsplattform. Für bestimmte Branchen (wie bspw. Der Mode- oder Reisebranche ) bietet sich Pinterest besonders an, aber auch andere Produkte die visuell in Szene gesetzt werden können oder die eine große Nachfrage haben kannst du bei Pinterest präsentieren und die nachgewiesene Kaufkraft der dortigen User auf die Probe stellen.

 

Visual Content - die Macht der Bilder

Laut einer Umfrage von Pinterest liegen die Zahl der Nutzer, die Pinterest nutzen um Einkäufe und zukünftige Anschaffungen zu planen sogar bei 93%. Selbst wenn auch nur die Hälfte der Nutzer dann auch tatsächlich die Produkte kaufen, spricht das für den hohen Einfluss von Pinterest auf die Customer Journey und die Kaufentscheidung. So sagen 67% der Nutzer, dass sie durch Pinterest neue Marken oder ein neues Produkte entdeckt haben.

Pinterest begleitet den Nutzer auf seiner gesamten Customer Journey von der Inspiration bis zum Kauf des Produktes. Die Studien zeigen, dass die Nutzer von Pinterest ein hohes Kaufinteresse aufweisen, für Unternehmen tun sich dabei große Chancen auf. Pinterest regt die Nutzer an, aktiv zu werden. Dabei wird mehr als nur der Feed genutzt: 70 % suchen aktiv, merken sich Ideen oder klicken auf einen Pin. Da Nutzer Pinterest während einer gesamten Kaufentscheidung verwenden, kann deine Marke von der Inspiration bis hin zum endgültigen Kauf eine entscheidende Rolle spielen.

 

Pinterest aktiv als Plattform für Dein Unternehmen nutzen

Es lohnt sich also für Unternehmen nicht nur Facebook, sondern auch Pinterest als Plattform ein bisschen genauer unter die Lupe zu nehmen. Wenn du sich dazu entschlossen haben Inhalte mit den über 200 Millionen Usern von Pinterest zu teilen, dann solltest du dennoch auf einige Dinge achten:

 

1. Auch bei Pinterest nicht vergessen – Recherche von Keywords

Auch wenn man Pinterest zunächst nur mit Bildern verbindet, solltest du auch bei dieser Plattform unbedingt Themen und Keywords recherchieren und entsprechend in die Bildbeschreibung integrieren.

 

2. Weniger ist mehr – Die Gestaltung der Pins

Natürlich ist das Design deiner Pins kein unmittelbarer SEO-Faktor, hier gilt vielmehr umso ansprechender desto besser, denn so werden mehr User deinen Pin teilen oder auf deine Seite klicken und das wiederum ist ein Ranking-Faktor.

Für ein Unternehmen ist es dabei von Vorteil die Pins entsprechend des Corporate Designs zu gestalten und die Ansicht auch für mobile Endgeräte zu gewährleisten.

 

Am besten ist es, wenn du ein vertikales Bildformat (mind. 2:3-Seitenverhältnis) nutzt und viel Bilder und wenig Text nutzt. Auch Infografiken sind bei Pinterest sehr beliebt.

Bei dem Text gilt: Weniger ist mehr. Allerdings sollten hier unbedingt Deine Keywords zum Einsatz kommen. Dabei sollten die Keywords nicht nur im Titel des Pins, sondern auch im Titel des verlinkten Contents (wie z.B. bei deinen Blogartikel) auftauchen, da dieser durch die Rich Pins angezeigt werden. Auf deiner Website sollten unbedingt die alt-Tags deiner Bilder genutzt werden, denn diese werden beim Pinnen durch einen „Pin it“-Button (falls vorhanden) übernommen.

 

3. Wie geht es jetzt weiter? – Bringe deine Pins unter die Leute!

Wie bei jeder Plattform ist es auch bei Pinterest wichtig Content in regelmäßigen Abständen zu posten, um langfristig auch wirklich erfolgreich zu sein. Verschiedene Quellen kommen dabei zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen. Aber um wirklich eigenen Content produzieren zu können und diese auch entsprechend des Corporate Designs herzustellen, sollte man sich zwischen 4-10 Pins am Tag orientieren. Dabei gilt es allerdings nicht nur eigene Pins zu veröffentlichen, sondern auch Pins von anderen Plattformen an deine Pinnwand zu pinnen, denn Pinterest lebt von einer Interaktion zwischen den Usern. Umso mehr du interagierst, desto wahrscheinlicher ist es, dass auch andere Nutzer mit dir interagieren. Außerdem solltest du deine Pins auch über die anderen sozialen Netzwerke, wie Facebook und Twitter teilen. Des Weiteren gibt es auch die Möglichkeit deinen Pin per Widget in deinem Blogartikel zu veröffentlichen, so dass deine Leser gleich auch wissen, dass dein Unternehmen auf Pinterest unterwegs bist.

 

4. Deine Pinterest-Erfolge messen

Um deine Erfolge bei Pinterest messen zu können, kannst du dich mit entsprechenden Analyse-Tools für Pinterest ausstatten. Zum einen bietet dir die Business-Variante von Pinterest ein Analyse-Tool an, bei der du deine Reichweite, die Aktivität und die Interaktion analysieren kannst. Es gibt aber auch noch viele weitere hilfreiche Tools, wie Buffer und Viraltag, welche allerdings kostenpflichtig sind.

Pinterest ist also perfekt, um deinen Content noch auf einer weiteren Plattform (z.B. neben Facebook oder Instagram) anzubieten und das ohne einen besonders hohen Mehraufwand. Du könntest z.B. das Beitragsbild deines Artikels verwenden (dabei ggf. Noch die Bildgröße anpassen) und dieses Bild mit einem Textoverlay (entsprechend deines Corporate Designs) ergänzen. Diese Pins können dann mit deinem Blog verknüpft werden und so für neue Besucher sorgen. Wichtig ist dabei, dass sich die Inhalte nicht doppeln, sondern dass der Pin bspw. etwas ankündigt, was der Nutzer in einem ausführlichen Blogartikel auf deiner Website nachlesen kann. Der Nutzer sollte auf keinen Fall mit falschen Versprechungen oder Ankündigungen auf deine Website gelenkt werden, denn sonst werden die User deine Seite bereits nach wenigen Sekunden enttäuscht wieder verlassen.

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