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Zielgruppensegmentierung

Erfolgreiches Content-Marketing mit Zielgruppensegmentierung

Was sind eigentlich Zielgruppensegmente?

Ein Zielgruppensegment ist eine Gruppe von Personen, die aufgrund gemeinsamer Merkmale wie Alter, Geschlecht, Interessen, Verhaltensweisen, demografischen Faktoren, Bedürfnissen oder anderen Kriterien als homogen betrachtet werden.

Welche unterschiedlichen Segmentierungskriterien gibt es?

Es gibt eine Vielzahl von Segmentierungskriterien, die je nach Branche und Zielgruppe unterschiedlich relevant sein können, wie z.B. Demografische Kriterien, Geografische Kriterien,...

Warum nutzt man Zielgruppensegmentierung?

Die Zielgruppensegmentierung ist ein wichtiger Bestandteil des Marketingprozesses. Durch die Aufteilung der Zielgruppe in verschiedene Segmente können Unternehmen ihre Marketingaktivitäten gezielter und effektiver gestalten.

Zielgruppensegmentierung ist im heutigen Marketing sehr wichtig. Für die Markenbildung, die Neukundengewinnung und die Bindung von Bestandskunden musst Du genau wissen, welche Bedürfnisse Deine Kunden haben, welche Kaufmotive, Vorlieben und Einstellungen sie leiten. Für eine erfolgreiche Content-Marketing-Strategie bildet eine umfassende Zielgruppensegmentierung den Grundstein.

Nur Content, der den Bedürfnissen Deiner Zielgruppe entspricht und Mehrwert bietet, ist guter Content. Wenn Du also möchtest, dass Deine Inhalte Wirkung zeigen und Dich und Dein Unternehmen zum Erfolg führen, dann musst Du genau wissen, wer Deine Zielgruppe ist und wie Du sie erreichen kannst.

In diesem Beitrag erfährst Du, was Zielgruppen Segmentierung ist, wie Du Deine Zielgruppe analysierst und ihr Profil weiter schärfst, sodass Du Deine Content-Marketing-Strategie effektiv planen und steuern kannst.

Was ist Zielgruppensegmentierung - Definition?

Definition für Zielgruppensegmentierung

Um herauszufinden, was der Begriff eigentlich bedeutet, brauchen wir für Zielgruppensegmentierung eine Definition. Mit der Definition Deiner Zielgruppe legst Du fest, an wen sich Dein Produkt oder Deine Dienstleistung richtet. Dies geschieht, in dem einzelne Zielgruppensegmente definiert werden.  So kannst Du künftige Marketing-Strategien zielgerichtet umsetzen und effizienter arbeiten. Das spart nicht nur Ressourcen, sondern auch eine Menge Zeit.

Was genau ist eine Zielgruppe eigentlich? Eine Zielgruppe ist eine Gruppe von Menschen oder Unternehmen, die ähnliche Bedürfnisse haben. Für die Eingrenzung der Zielgruppe ist es aber nicht nur hilfreich zu wissen, wen Dein Angebot am meisten interessiert, sondern auch für wen es nicht geeignet ist. Innerhalb Deiner Zielgruppe solltest Du außerdem weitere Differenzierungen vornehmen, wenn Du Vermarktungsstrategien effektiv einsetzen möchtest.

Zwei Menschen, die beide an einem Staubsauger interessiert sind, haben nicht unbedingt die gleichen Wünsche und zeigen vor allem oft unterschiedliches Konsumverhalten. Sie müssen auf unterschiedlichen Wegen erreicht werden und zu einer Aktion angeregt werden.

Für die Zielgruppensegmentierung wird der Gesamtmarkt nach bestimmten Kriterien in Käufergruppen eingeteilt um Marketingstrategien effektiv und zielorientiert umzusetzen. Der Hauptzweck der Zielgruppensegmentierung ist die Marktaufteilung mit Bezug zu den Bedürfnissen der jeweiligen Zielgruppe.

Die Aufteilung erfolgt mit Hilfe von konzeptionellen Segmentierungskriterien, wie demographische oder verhaltensorientierte Kriterien, aber auch Online-Tools, die das Userverhalten auf Deiner Website analysieren sind eine gute Möglichkeit um mehr Daten über Deine Zielgruppe zu sammeln. Zielgruppen Segmentierung wird auch häufig als Zielgruppenanalyse oder Zielgruppendefinition bezeichnet.

Tipp: Nutze Online-Tools, um Dir die Arbeit zu erleichtern.

Die Bedeutung der Zielgruppensegmentierung im Content-Marketing

Zielgruppensegmente

Guter Content zeigt nur seine Wirkung, wenn er Usern Mehrwert bietet und wie kann man jemanden Mehrwert bieten, wenn man ihn gar nicht kennt? Wenn Websitebetreiber wirklich User mit den Inhalten ihrer Website erreichen wollen, dass müssen sie sich auf ihre Bedürfnisse und Wünsche einstellen.

Klassische Werbung verliert bereits seit den 1990er Jahren ihre Wirkung. Durch die Flut an Werbung gehen die einzelnen Werbemittel unter und werden nur bedingt von Konsumenten wahrgenommen. Klassische Werbung will Bedürfnisse schaffen und zeigt gleichzeitig, wie man diese Bedürfnisse befriedigen kann: „Mit unserem Produkt wird Deine Welt besser, Dein Leben lebenswerter“. Doch aufgrund der zunehmenden Werbeblindheit müssen neue Wege gefunden werden um die Zielgruppe zu erreichen.

Ein sinnvoller und effektiver Weg ist Content Marketing. Ziel ist es, Nutzern mit Hilfe von interessanten oder hilfreichen Inhalten auf eine Marke oder ein Produkt aufmerksam zu machen, ihr Vertrauen zu gewinnen und im besten Fall langfristig zu binden.

Wie unterscheidet sich nun guter Content von klassischen Werbemitteln, wie Anzeigen?

Klassische Werbung funktioniert nach dem Push-Prinzip. Potenzielle Kunden werden durch die Werbung direkt auf ein Produkt gestoßen und ihr Bedürfnis wird geweckt. In Content Marketing Agenturen wird hingegen vorrangig auf bereits bestehende Bedürfnisse ausgerichtet und zählt Pull-Marketing. In Content Marketing Agenturen wird hingegen vorrangig au

User suchen im Internet nach einer Lösung für ihr Problem. Guter Content fängt die Interessierten an der richtigen Stelle ab und bietet ihnen eine Lösung. Damit werden mittlerweile viel höhere Erfolge erreicht als mit klassischen Werbemitteln.

Doch eine Content-Marketing-Strategie ist nur erfolgreich, wenn sie auch die Zielgruppe erreicht und das heißt, dass Du genau wissen musst, was Deine Zielgruppe interessiert und welche Inhalt für sie spannend sind. Daher solltest Du einen besonderen Wert auf die Zielgruppenanalyse legen und auch bereit sein, ein bisschen mehr Zeit darein zu investieren.

Durch Personas, die Deine Zielgruppe repräsentieren, hast Du fiktive Personen vor Augen, für die Du gezielt den passenden Content zur Verfügung stellen kannst, um sie wirklich zu erreichen.

Eine umfassende Zielgruppenanalyse hilft Dir zu verstehen, was Deine Kunden wirklich interessiert, wie Du sie erreichen kannst und so auch die gewünschten Reaktionen hervorrufen kannst. Wenn Du weißt, wer Deine Zielgruppe ist, kannst Du gezielt Inhalte aber auch Produkte und Dienstleistungen platzieren und setzt einen Grundstein für Deine zukünftigen Marketingstrategien.

So funktioniert die Zielgruppensegmentierung

Zielgruppen Segmentierung

Zielgruppen Segmentierung ist ein komplexer und individuell ausgerichteter Prozess. Hier erkläre ich Dir, was Du für die Zielgruppenanalyse brauchst und mit welchen Instrumenten Du diese umsetzt.

Welche Ziele verfolgst Du mit Deinem Marketing?

Content kommt aus verschiedenen Gründen zum Einsatz. Um diesen zielgerichtet zu planen, muss Du Dir vorher über die Ziele Deiner Content-Marketing-Strategie bewusst sein. Möchtest Du ein Produkt oder eine Dienstleistung vermarkten, oder eher zum Branding und Deiner Reichweite im World Wide Web beitragen?

Die Marketingziele sind entscheidet für die Zielgruppensegmentierung, denn durch sie wird festgelegt, welche Merkmale bei der Analyse der Zielgruppe von Relevanz sind. Erst danach kann auf Grundlage dieser umfassenden Vorarbeit eine einheitliche und strategisch ausgerichtete Content-Marketing-Strategie geplant und umgesetzt werden.

An wen richtet sich Dein Geschäftsmodell – B2B oder B2C?

Zu Beginn der Zielgruppensegmentierung steht erstmal eine Frage im Vordergrund: Ist Dein Geschäftsmodell auf B2B oder B2C ausgerichtet? Diese Unterscheidung ist besonders wichtig, da B2B Marketing für Geschäftsmodelle in der Regel viel individueller auf den Kunden ausgerichtet sein müssen und ein höherer Informationsbedarf besteht, auf das mit der Content-Marketing-Strategie eingegangen werden muss.

Bei B2C Kunden kann meistens sehr viel individueller und detaillierter analysiert werden. Das bedeutet, dass auch der Content viel genauer auf die jeweilige Zielgruppe ausgerichtet werden kann. Hier lohnt sich außerdem eine zusätzliche Emotionalisierung der einzelnen Content-Kampagnen, da emotionale Faktoren im B2C Bereich eine höhere Wirkung haben als bei B2B Kunden.

Tipp: Schaue genau, an wen sich Dein Geschäftsmodell richtet. So kannst Du viel individueller arbeiten.

Klassische Kriterien zur Zielgruppenanalyse

Definition deiner Zielgruppe

Im Marketing spielt die Zielgruppensegmentierung eine große Rolle. Die Zielgruppendefinition im Content Marketing erfolgt auf Grundlage der vorher definierten Marketingziele. Zunächst wird eine Marktsegmentierung vorgenommen. Das bedeutet, dass der Markt in homogene Marktsegmente eingeteilt wird, die untereinander möglichst heterogen sein sollten.

Die Analyse der Zielgruppe wird klassisch anhand von geografischen, soziodemografischen und psychografischen, bzw. verhaltensorientierten Kriterien vorgenommen. Natürlich ist es neben der allgemeinen Eingrenzung wichtig, genau zu wissen, welche Bedürfnisse die Zielgruppe in Hinblick Dein Produkt oder Deine Dienstleistung hat. Diese Fakten sind außerdem sehr wichtig für Deine Preispolitik, die ebenfalls einen großen Einfluss auf künftige Marketing-Strategien hat.

Es lässt sich nicht pauschal festlegen, welche Kriterien nun für Dein Marketing wichtig sind, denn das ist abhängig von Deinen Marketingzielen und Deinem Geschäftsmodell, daher ist jede Zielgruppensegmentierung ein individueller Vorgang.

Geografische Kriterien

Geografische Merkmale werden für eine allgemeine Aufteilung des Marktes genutzt, der somit in regionale Einheiten unterteilt wird. Die geografische Segmentierung stellt die Grundlage für die weitere Marktsegmentierung dar, stellt zunächst aber nur einen geringen Bezug zur tatsächlichen Zielgruppe und ihrem Konsumverhalten dar.

Soziodemografische Kriterien

Die soziodemografische Segmentierung ermöglicht eine genauere Analyse der Zielgruppe und genauere Einblicke auf Interessen und das Kaufverhalten. Relevant sind Merkmale, wie Alter, Geschlecht, Beruf, Bildungsgrad, Haushaltsgröße etc.

Psychografische und verhaltensorientierte Kriterien

Ergänzend zur geografischen und soziodemografischen Segmentierung erfolgt eine Analyse des Zielgruppen-Verhaltens um eine genauere Definition zu erreichen. Mit Produktspezifischen Segmentierungskriterien werden relevante Rückschlüsse auf das Konsumverhalten der jeweiligen Zielgruppe getroffen. Dazu zählen auch produktspezifische Kriterien, wie Motive und Kaufabsichten, sowie Persönlichkeitsmerkmale, wie Risikofreude.

Verhaltensorientierte Kriterien gehen noch mehr in die Tiefe und geben einen Einblick in Kaufentscheidungsprozesse.

Bei B2B Geschäftsmodellen bieten sich diese Merkmale besonders gut an. Mit Hilfe soziodemografischer Kriterien wird festgehalten, welche Unternehmen Du mit Deinen Inhalten erreichen möchtest. Dafür spielen Faktoren, wie Umsatzvolumen, Mitarbeiterzahl und damit auch die Unternehmensgröße eine wichtige Rolle.

Auch die geografische Ausrichtung ist wichtig, da nicht alle Produkte in jeder Region Abnehmer finden. Mit psychografischen Kriterien wird festgehalten, welcher Content den meisten Nutzen für die Zielgruppe bedeutet.

Einteilung in Sinus-Milieus

Um die Bedürfnisse Deiner Kunden besser zur verstehen und ihr Kaufverhalten richtig zu verstehen, ist es hilfreich, Deine Zielgruppe in Sinus-Milieus zu verorten. Denn nicht jeder 25-Jährige hat die gleichen Einstellungen, Wünsche und Lebensziele.

Die Sinus-Milieus wurden zu Beginn der 1980er Jahre von der Sinus Markt- und Sozialforschung GmbH entwickelt. Es handelt sich um ein umfassendes Zielgruppenmodell, das im Laufe der Zeit immer weiter entwickelt wurde.

Das folgende Sinus-Modell bezieht sich auf die deutsche Bevölkerung, die in verschiedene Gesellschaftsschichten (Milieus) eingeteilt wird. Für jedes einzelne Milieu wurden genaue Daten zur ihren Wertvorstellungen, Lebenseinstellung usw. gesammelt, wodurch ein umfangreicher Eindruck der jeweiligen Zielgruppe entsteht. Mittlerweile wurden Sinus-Milieus für 18 verschiedene Länder entwickelt.

 

Sinus-Milieus, Quelle: www.sinus-institut.de
Sinus-Milieus, Quelle: www.sinus-institut.de

Interpretation

Eine erste Zuordnung wird über die Achsen „Soziale Lage“ und „Grundorientierung“ vorgenommen. Ersteres nimmt eine Einteilung in „Untere Mittelschicht / Unterschicht“, „Mittlere Mittelschicht“ und „Oberschicht / obere Mittelschicht“ vor, während die Grundorientierung sich auf die Werte der Zielgruppe bezieht. Beide Achsen treffen mittig über die einzelnen Milieus zusammen, zum Beispiel im Sinus-Milieu „Konservativ-Etablierte oder „Traditionelle“. Dabei wurden zwischen den einzelnen Milieus Überlappungen eingebaut um eine möglichst individuelle Zuordnung der Zielgruppe treffen zu können.

Die Sinus-Milieus repräsentieren also einzelne Zielgruppen, die jeweils individuelle Marketing-Strategien benötigen.

Doch trotz dieser diversen Kriterien entsteht nur eine wage Definition der jeweiligen Zielgruppe. Für eine realistische Vorstellung der jeweiligen Zielgruppe sollten daher Personas erstellt werden.

Erstellung von Personas

Die bisherige Segmentierung gibt einen groben Überblick. Wenn Du Deinen Content aber effektiv und zielorientiert umsetzen möchtest, dann musst Du Dich so gut wie möglich in Deine Zielgruppe hineinversetzen können. Warum sollten Sie Dein Produkt kaufen? Aus welchem Grund brauchen sie es?

Haben sie bereits schlechte Erfahrungen gemacht und sind unsicher? Kennen sie Dein Produkt überhaupt? Hochwertiger Content muss möglichst auf alle Eventualitäten und alle Bedürfnisse ausgerichtet sein und gleichzeitig jeden einzelnen User ganz direkt ansprechen.

Im Content Marketing ist es neben den Bedürfnissen der Zielgruppe, vor allem wichtig, ihr Suchverhalten, ihre Entscheidungsphasen und das Kaufverhalten zu analysieren um sie an den wichtigen Touchpoints zu berühren und zu einem Kauf, bzw. einer Aktion zu überzeugen. Die unterschiedlichsten Intentionen einer Zielgruppe müssen erkannt werden um ihr wirkungsvollen Content bereitstellen zu können.

Deshalb ist es ratsam Personas zu erstellen. Personas sind genaue Nutzerprofile, also individuelle fiktive Personen, die die jeweilige Zielgruppe repräsentieren. Dafür wird sogar ein passendes Foto des Profils ausgewählt, um ein realistisches Abbild zu erschaffen.

 

Persona Markus
Persona Markus

Name: Markus
Alter: 29
Wohnort: Darmstadt
Beruf: Bauingenieur
Position im Unternehmen: Abteilungsleiter
Familienstand: Verheiratet, keine Kinder
Persönlichkeit: Extrovertiert, Liberal, Aktiv, Vernünftig, ehrgeizig, bodenständig
Informationsbeschaffung / Touchpoints: Google, LinkedIn-Gruppen, Facebook, Fachzeitschriften
Interessen: Technik, Freizeitaktivitäten zu Zweit, Osteopathie, Joggen, Fußball, Playstation spielen
Konsumverhalten: Möchte ausführliche Informationen über Produkte, legt Wert auf Qualität, benötigt 1 bis 5 Tage bis zur Kaufentscheidung
Endgeräte: Arbeitet mit Windows Computer und nutzt unterwegs vorrangig Android Tablet zur Informationsbeschaffung
Motivation: „Von nichts kommt nichts“, „Gibt es etwa eine bessere Motivation als den Erfolg?“
Reisegewohnheiten: Verreist 2 Mal im Jahr

 

Wie geht man bei der Erstellung von Personas vor?

Das ist nur ein Beispiel, wie man eine Persona erstellen kann. Einige ziehen es vor einen Fließtext über die fiktive Person zu schreiben und je nach Produkt stehen andere Informationen im Vordergrund als die hier genannten. Dennoch lässt sich erkennen, wie hilfreich die Erstellung von Personas für die Erstellung von hochwertigem, auf die Zielgruppe abgestimmten Content ist.

Je genauer Du eine Persona ausarbeitest, desto besser kannst Du auch auf ihre Bedürfnisse eingehen. Denn nur, wenn man jemanden wirklich kennt, kann man auch so gut wie möglich auf dessen Bedürfnisse eingehen.

Die Erstellung von Personas lohnt sich nicht nur im B2C Bereich. Mit der Erstellung einer Buyer Persona erstellt man zum Beispiel ein fiktiver Mitarbeiter eines Unternehmens, der Einfluss auf die Kaufentscheidung hat. Sehr oft vergisst man im B2C Bereich, dass man auch hier individuelle Personen anspricht. Diese handeln zwar im Sinne der Firma, aber haben dennoch eigene Bedürfnisse und Vorlieben.

Wie bereits erwähnt, es lohnt sich Zeit in die Zielgruppenanalyse zu investieren. Durch geografische, soziaodemografische, psychologische und verhaltensorientierte Segmentierung erhältst Du eine erste Einteilung und einen groben Überblick über die jeweilige Zielgruppe. Die Einteilung in SINUS-Milieus lässt hilfreiche Rückschlüsse über das Kaufverhalten Deiner Zielgruppe zu. Die Erstellung von konkreten Personas macht Deine Zielgruppe für Dich greifbar und hilft Dir eine Content-Strategie mit Inhalten zu entwickeln, die perfekt auf Deine Zielgruppe und ihre Bedürfnisse ausgerichtet sind.

Hinweis: Je detaillierter Deine Personas ausfallen, desto besser kannst Du Deine Zielgruppe analysieren.

Nützliche Tools für die Zielgruppenanalyse

Wichtig für das Marketing -Zielgruppensegmentierung

Es gibt einige praktische und vor allem sehr hilfreiche Tools, die dich bei der Zielgruppensegmentierung unterstützen können. Vor allem Google Analytics, Google Trends und Google AdWords geben einen guten Eindruck von Deiner Zielgruppe. Google AdWords und Google Trends veranschaulichen mit der Keywordanalyse, wie gefragt bestimmte Suchbegriffe sind, woraus sich die Themenrelevanz ergibt.

Google Analytics hingegen wertet die Aktivität der Visitors auf Deiner Website aus. Es zeigt Dir über welchen Weg User auf Deine Website gelangen, welche Endgeräte sie benutzen und welche Seiten besonders interessant für sie sind.

Wenn das Projekt über eine Unternehmensseite bei Facebook verfügt, dann kann eine Auswertung der Daten mit Facebook Insights wichtige Eiblicke bieten.

Old but gold

Aber auch klassische Methoden, wie Kundenumfragen können eine gute Ergänzung zu Analyse-Tools darstellen, da direkt Gespräche immer sehr aufschlussreich sind. Man kann Umfragen beispielsweise über die Website oder im Newsletter mache. Dazu hat man noch den Vorteil, dass sie Kunden das Gefühl geben, dass dem Unternehmen ihre Meinung wichtig ist.

Auch können Sie in branchenrelevanten Blogs, Kommentaren, Einträgen usw. nach Interessanten Informationen forschen. Oft stellen Besucher dort auch Fragen, deren Beantwortung Du in Deine Content-Planung einfließen lassen kannst. Deine Kunden werden es Dir danken und derlei Maßnahmen steigern außerdem ihr Vertrauen in Dich.

Doch Online-Marketing ist ein dynamischer Prozess und auch Deine Zielgruppe verändert und entwickelt sich fortwährend. Daher solltest Du auch nach der „abgeschlossenen“ Zielgruppensegmentierung immer wieder ihr Verhalten überprüfen und gegebenenfalls Änderungen an Deiner Content-Marketing-Strategie vornehmen um mit dieser bestmöglich die Bedürfnisse der Zielgruppe zu befriedigen.

Achtung: Manchmal kann das alles etwas überwältigend auf Dich wirken, doch die Arbeit lohnt sich.

Zusammenfassung – All das ist wichtig für Die Zielgruppenanalyse

Zielgruppensegmentierung
Zielgruppensegmentierung Kriterien

Ich fasse Dir hier noch einmal alles zusammen, was für die Definition Deiner Zielgruppe von Bedeutung sein könnte. Die Gewichtung der einzelnen Punkte variiert je nach Geschäftsmodell und der zuvor festgelegten Marketingziele.

 Zielgruppensegmentierung - wichtige Kriterien:

  • Demographie
  • Lebensstil und Lebenssituation
  • Einstellungen und Werte
  • Individuelle Vorlieben
  • Vorgehen im Kaufentscheidungsprozess
  • Mediennutzung und Touch Points
  • Wettbewerbsprodukte

Für die Segmentierung bieten sich neben der Einteilung in Sinus-Milieus und der Untersuchung von soziodemografischen, geografischen und psychologischen Kriterien einige weitere Vorgehen an. Durch Umfragen kannst Du mehr über Kaufgewohnheiten erfahren und wie Deine Kunden zu Deiner Marke oder Deinem Angebot stehen. Um ein Profil von potenzielle Kunden zu erhalten, oder einen besseren Eindruck von Deiner Zielgruppe zu bekommen, bietet sich eine Analyse der Kundendaten an.

Auch Trendstudien helfen dabei, herauszufinden, was die Gesellschaft aktuell interessiert und bewegt. Als Analysetool im Internet bietet sich hier Google Trends an. Auch die Konkurrenz solltest Du nicht außer Acht lassen, denn wahrscheinlich spricht sie die gleiche Zielgruppe, oder eine ähnliche Zielgruppe an.

Diese Fragen sollten Sie mit der Zielgruppensegmentierung beantworten

  • Was hat Deine Zielgruppe für Interessen?
  • Welche Werte sind für Deine Zielgruppe wichtig?
  • Wo sucht Deine Zielgruppe nach Informationen / Produkten / Dienstleistungen?
  • Wie sucht Deine Zielgruppe nach Informationen / Produkten / Dienstleistungen?
  • Was für Bedürfnisse haben User, die Interesse an Deinem Produkt / Dienstleistung haben?
  • Was für Bedürfnisse haben User, die Dein Produkt / Dienstleistung bereits gekauft ( In Anspruch genommen haben
  • Welche Inhalte bieten Deiner Zielgruppe Mehrwert?

Zielgruppensegmentierung – mit Deinen Content-Experten

Zielgruppensegmentierung ist zeitaufwendig und bedeutet für viele Unternehmer eine wahre Geduldsprobe. Doch die Erhebung von Zielgruppendaten muss umfassend und so genau wie möglich vorgenommen werden um wirklich ein realistisches Bild der jeweiligen Zielgruppe zu entwerfen.

Mit der Segmentierung der Zielgruppe kannst Du hochwertigen Content erstellen, der Deiner Zielgruppe Mehrwert bietet, weil er ihre Bedürfnisse erfüllt oder sogar noch die Erwartungen übertrifft. Hochwertiger Content birgt ein großes Potenzial, das keinesfalls unterschätzt werden sollte. Er trägt zum Branding einer Marke bei und bei der Steigerung ihrer Reichweite im Internet. Guter Content optimiert die Neukundengewinnung und stärkt die Bindung an Bestandskunden.

Wir helfen Ihnen gerne!

Content-Marketing ist also ein ausschlaggebender Faktor für erfolgreiches Online-Marketing, der nicht unterschätzt werden sollte. Deshalb lohnt sich eine umfangreiche und zielorientierte Planung in jedem Fall und sorgt langfristig für mehr Kunden und Erfolg.

Zielgruppensegmentierung ist ein weites Feld und erfordert eine Vielzahl an Faktoren, die man unbedingt berücksichtigen muss. Je nach Marke, Produkt oder Dienstleistung spielen unterschiedliche Faktoren eine Rolle für die Zielgruppenanalyse. Zwar gibt es im Internet einige hilfreiche Tools, die Dir helfen, Deine Zielgruppe zu bestimmen, allerdings bieten sich nicht bei jeder Firma die gleichen Tools an. Deshalb ist es ratsam sich an Experten zu wenden, die genau wissen, worauf es ankommt.

Wir als Online-Marketing Agentur haben schon viel Erfahrungen im Bereich Markenaufbau, Content-Erstellung und Zielgruppensegmentierung gesammelt. Wir stehen unseren Kunden jederzeit zur Seite und helfen Dir Deine Zielgruppe zu definieren – für hochwertigen Content, den Deine Zielgruppe lieben wird.

Quellen


Zielgruppe

Zielgruppe festlegen – wie du deine Zielgruppe findest und analysierst

Im folgenden Artikel will ich Dir erklären, wie Du fachgerecht deine Zielgruppe noch ausführlicher erschließt und sie definierst, um im späteren Verlauf deiner Gründung auf dieser Basis auch deine Strategie zum Erfolg aufbauen zu können. Die Grundlagen dazu findest du hier.

Die zentrale Frage bei jeder Unternehmensgründung sollte die Frage danach sein, wer anschließend die von dir konzipierten Produkte und Dienstleistungen kaufen soll. Denn deine Unternehmensidee sollte, zumindest langfristig, auch Interessenten finden. Eine gute Gründungsidee hängt stark mit der richtigen Definition der Zielgruppe zusammen. Denn: Ohne Käufer kein Profit.

 

Weshalb sollte ich meine Zielgruppe definieren?

Wer immer ein Produkt oder eine Dienstleistung konzipiert, sollte sich immer auch fragen wer überhaupt ein konkretes Interesse an dieser Idee hat, also eine Zielgruppe haben. Auf dieser Basis kannst Du viele deiner späteren Aufgaben und Planungen wesentlich effizienter und leichter angehen.

Bei der Bestimmung der Marktgröße und deiner späteren Vermarktungsstrategie, ist eine bereits definierte Zielgruppe und eine Zielgruppenanalyse nicht nur hilfreich, sondern nahezu unumgänglich. Ist sie richtig definiert, ersparst Du Dir später z.B. die unnötige Ressourcenverschwendung bei Werbemaßnahmen.

Aber vor allem braucht jedes Produkt natürlich Käufer. Und diese Käufer solltest du natürlich kennen.

 

Was genau ist eigentlich eine Zielgruppe und wie charakterisiere ich sie?

Bei einer Zielgruppe handelt es sich um eine Gruppe von Leuten, oder auch Behörden, bzw. Unternehmen, die ähnliche Bedürfnisse oder Wünsche haben. Das können natürlich auch Bedürfnisse sein, von denen deine potenziellen Kunden noch gar nichts wussten. Bedürfnisse, die Du natürlich erfüllen willst!

Frage Dich, wen dein Angebot am meisten interessieren sollte und wem es am meisten nützt. Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch Leute für die dein Produkt überhaupt nicht geeignet ist, auch das kann dir manchmal bei der Eingrenzung helfen.

Wenn Du beispielsweise eine Software zur Erstellung von Trainingsplänen anbieten willst, sollte deine Zielgruppe natürlich vorwiegend aus Fitness-Coaches, Fitness-Centern oder auch Training Camps bestehen.

Aber Vorsicht! Vermeide nach Möglichkeit die unnötige Zusammenfassung von Zielgruppen. Fitness Coaches und die Leiter von Fitness Center (bzw. deren Studioleiter) sind in diesem Fall z.B. unterschiedliche Zielgruppen. Denn unterschiedliche Zielgruppen haben auch unterschiedliche Vorlieben und Wünsche. Daher kann es später notwendig sein, gezielt Maßnahmen für eine einzelne Teilzielgruppe zu entwickeln, dafür ist eine sinnvolle Differenzierung unter den Zielgruppen absolut notwendig.

Fallweise solltest du dabei auch bestimmte Trends berücksichtigen, wie z.B. das immer mehr jüngere Leute umweltfreundliche Autos bevorzugen. Nützlich kann es häufig auch sein, die Größe der Zielgruppe zu recherchieren und festzuhalten. Wenn Du diese Möglichkeit hast, solltest Du unbedingt solche ergänzenden Zahlen recherchieren und festhalten.

Wie Du deine Zielgruppe charakterisierst

Wenn du deine Zielgruppe definiert hast, ist der zweite Schritt die Charakterisierung deiner Zielgruppe. Normalerweise werden Zielgruppen an Hand demographischer Daten definiert. Dazu zählen z.B.

  • Alter
  • Geschlecht
  • Familienstand
  • Einkommen
  • Wohnort (Region)
  • Beruf, usw.

Weitere Daten die es möglicherweise wert sind zu erfassen wären eventuell

  • Sprache
  • Bildungsniveau
  • Ethik oder Religion.

Möglich sind aber auch psychologische Kategorien zur Eingrenzung, wie z.B.

  • besondere Vorlieben
  • Kaufverhalten
  • Charaktereigenschaften oder nichtkommerzielle Bedürfnisse.

Die Bedürfnisse deiner Zielgruppe

Mache Dir bewusst welche Bedürfnisse deine Zielgruppe hat. Vordergründig ist es natürlich interessant welche Bedürfnisse sie speziell auf dein Produkt bezogen besitzt. Aber auch hier können zusätzliche Informationen später sehr wertvoll werden, wenn du z.B. expandieren willst. Es gilt: Je mehr reale Informationen Du über deine Zielgruppe sammeln kannst, desto besser und aussagekräftiger auch deine Zielgruppenanalyse.

Die Zahlungskräftigkeit deiner Zielgruppe

Die Zahlungskräftigkeit, bzw. Solvenz, deiner Zielgruppe ist einer der hilfreichsten und somit wichtigsten Punkte bei deiner Zielgruppe. Denn mit dieser Information hast du eine sehr gute Grundlage für deine Preispolitik. Denn ein hochpreisiges Produkt für Leute mit geringem Einkommen anzubieten macht nur sehr wenig Sinn.

Checkliste für die Zielgruppenanalyse

Im Folgenden habe ich Dir eine kurze Checkliste zusammengestellt mit einer ganzen Reihe von Fragen die Zielgruppen betreffen. Sie sollen Dir einen Eindruck davon zu vermitteln, welche Informationen du zu deiner Zielgruppe erfassen kannst und Dir so als Orientierung bei deiner Analyse-Recherchearbeit dienen.

  • Lässt sich die Zielgruppe an Hand demographischer Merkmale eingrenzen (z.B. Alter, Geschlecht oder Region)?
  • Lässt sie sich an Hand psychologischer oder soziologischer Merkmale kategorisieren?
  • Zeigt deine Zielgruppe ein bestimmtes, individuelles Konsumverhalten?
  • Wer ist Käufer, „Kaufentscheider“ und wer Konsument des Produkts? (z.B. wird Männermode oft von Frauen für Männer erworben, bei Damen-Parfüm ist es hingegen umgekehrt)
  • Gibt es innerhalb der Zielgruppe Markenaffinität oder Markentreue?
  • Welche Rolle spielen rationale und numerische Werte wie Preis, Qualität, Quantität, Service, Verpackung, Sicherheit, usw.?
  • Zu welchem Zeitpunkt und an welchen Orten wird gekauft und konsumiert?

 

Was lerne ich aus meiner Zielgruppenanalyse?

Ist sie gründlich definiert, kannst du deine Vermarktung und deine Strategie perfekt daran ausrichten. Wenn du beispielsweise eine einkommensschwache Zielgruppe hast, sollte deine Preispolitik sich natürlich ebenfalls daran ausrichten. Ist deine Zielgruppe jung, solltest Du diese auch über Medien ansprechen die vermehrt von jüngeren Menschen genutzt werden (Online-Medien z.B.).

Du weißt nun idealerweise schon, wer deine Zielgruppe ist, sowie wo und wie du sie ansprechen kannst. Im nächsten erkläre ich dir welche Hilf-Tools sich zur Zielgruppenanalyse anbieten und wie du sie detailliert auswertest.

Nützliche Tools zur Zielgruppenanalyse

Zur Zielgruppenanalyse gibt es einige interessante Tools, teilweise auch kostenlose. Die Anwendbarkeit der Tools schwankt allerdings. Ob sie für dich derzeit tatsächlich geeignet sind hängt von deinem Geschäftskonzept und deinem Unternehmensstatus ab.

Zu nennen wären da in erster Linie z.B. Google Analytics, Google AdWords und Google Trends. Mit Google Trends und Google AdWords kannst du nachvollziehen, welche Suchbegriffe gefragt sind und gleichzeitig erste Überlegungen zum Online-Marketing anstellen. Mit Google Analytics wiederum kannst du die Aktivitäten auf deiner Webseite auswerten und so feststellen durch welche Suchmaschinen und Links die Besucher auf deine Seite kommen, welche Endgeräte und Browser sie nutzen und welches Material über welche Zeiträume angesehen wird.

Die eigene Zielgruppe finden und ansprechen

Um deine Zielgruppe zu finden, solltest Du sie möglichst gründlich analysieren. Finde alles über deine Zielgruppe(n) heraus was Dir nützlich erscheint und liste die Eigenschaften der Selbigen auf.

Aus einer guten Analyse liefern sich dann auch schon erste Ansätze um die Zielgruppe anzusprechen. Aber Du wirst auch feststellen, dass es sich bei der Zielgruppenanalyse um einen dynamischen Prozess handelt und nicht um eine einmalige Analyse für die Ewigkeit. Spätere Erweiterungen sind also eigentlich nicht schlecht, sondern vielmehr absolut begrüßenswert. Also verliere sie und den Markt nie aus den Augen.


Zielgruppe bestimmen

Zielgruppe bestimmen – mit der Identifikation Deiner Kunden zum Erfolg

Wenn du mit deinem neu gegründeten Unternehmen auf dem Markt erfolgreich sein möchtest, sollte man vorerst die Zielgruppe bestimmen. Das heißt: „Wer genau für deine Dienstleistung oder Produkt als Kunde infrage kommt“. Je genauer du die Zielgruppe definiert ist, desto besser lässt sich deine Dienstleistung beziehungsweise Produkt verkaufen.

Durch die Abgrenzung kannst du im Businessplan die Marktgröße einfacher erfassen. Auch das Marketing richtet sich nach der bestimmten Zielgruppe (ZG) deines Produkts. Der erste Schritt ist, deine potenziellen Kunden in geschäftliche und private Kunden aufzuteilen. Danach geht es ans Eingemachte – wer könnte warum von deinem Produkt angetan sein?

Warum eine Zielgruppe bestimmen?

Hast du deine Geschäftsidee ausreichend definiert, kommt die Frage auf: Wer kauft mein Produkt? Wer ist interessiert an meiner Dienstleistung? Definierst du deine ZG, bist du in der Lage genau diese Menschen anzusprechen und dich im entsprechenden Markt zu integrieren.

Mit dem Bestimmen der ZG sparst du nicht nur Geld und Zeit, zum Beispiel in der Produktion unnötig aufwendiger Werbeaktionen, auch ist es wichtig in Bezug auf andere Punkte in deinem Businessplan. Mit einer genauen Vorstellung, wer Interesse am Kauf deines Produktes hat, kannst du mit der Zeit immer einfacher das bestehende Marktpotenzial berechnen.

Zielgruppe bestimmen – anhand welcher Faktoren?

Um die Gruppe deiner potenziellen Kunden zu bestimmen, solltest du genauestens über dein Produkt oder deine Dienstleistung Bescheid wissen. Je präziser dein Geschäftsmodell, deine Idee und schließlich dein Produkt definiert ist, desto einfacher wird es, die Zielgruppe zu erfassen.

Die Bedürfnisse von Menschen sind sehr verschieden – somit weckst du mit deinem Produkt mit großer Wahrscheinlichkeit nur einen Bruchteil von Menschen an, die es tatsächlich kaufen und konsumieren würden. Natürlich ist die genaue Definition der Konsumenten zu erfassen nicht ganz einfach. Viele verschiedene Faktoren spielen eine Rolle wie zum Beispiel:

Auch solltest du dir die Frage stellen, was dein Produkt für Bedürfnisse stillt, Probleme löst oder Wünsche erfüllt. Wichtig sind auch aktuelle Trends. Ist etwas im Trend, haben tendenziell mehr Menschen Interesse an dem Produkt, was bedeutet, das auch die Zielgruppe erweitert wird.

Um Schritt für Schritt vorzugehen solltest du wie schon erwähnt, deine Zielgruppe in Privatkunden und Geschäftskunden aufteilen.

Zielgruppe bestimmen – Privatkunden (Konsumenten)

Privatkunden sind alle Menschen, die nicht in Verbindung mit Unternehmen stehen, was so viel heißt wie jeder, der privat konsumiert – egal was. In Deutschland gibt es in etwa 82 Millionen private Kunden. Um herauszufinden welche davon an deinem Produkt interessiert sind, musst du einiges beachten und miteinbeziehen. Aber eins nach dem anderen.

Zielgruppe bestimmen innerhalb der Kategorie Privatkunden – worauf sollte man achten?

Da die Zielgruppenbestimmung die Basis der Marktsegmentierung ist, muss diese präzise und so genau wie möglich sein. Bei Privatkunden, das heißt Konsumenten, ist es wichtig, vorerst die groben Eckpfeiler festzulegen: Alter und Geschlecht. Lege fest, ob dein Produkt geschlechterspezifisch ist und ob es eine bestimmte Altersklasse anspricht. Auf folgende Faktoren solltest du noch achten um deine Zielgruppe vorerst einfach einzugrenzen:

  • Wohnort: Wo genau soll mein Produkt verkauft werden? In welchem Bundesland befinden sich meine Kunden?
  • Familienstand: Ist mein Produkt für Singles, Familien, Geschiedene?
  • Berufsgruppe: Richtet sich dein Produkt an Personen in einem bestimmten Beruf?
  • Merkmale: Gibt es bestimmte Merkmale die bei deinen Kunden eine Rolle spielen, wie beispielsweise Herkunft, Kultur, Religion etc.?

Fragen, die du dir darauf folgend stellen kannst sind:

  • Wie lassen sich meine Kunden charakterisieren?
  • Was für Eigenschaften haben die Konsumenten, die an meinem Produkt interessiert sind?
  • Was haben meine Kunden für einen „Lifestyle“?
  • Welchen Preis sind meine Kunden bereit für mein Produkt zu zahlen?
  • Wie sehen die Bedürfnisse/Wünsche meiner Zielgruppe aus und werden sie durch mein Produkt erfüllt?
  • Welche Probleme werden beseitigt und wer hat diese Bedürfnisse/Wünsche/Probleme/Vorlieben/…?
  • Wie sieht es mit den Werten und Ethik meiner Zielgruppe aus?
  • Welche Sprache sprechen meine Kunden?

Intervalle festlegen

Auch ist es hilfreich, bei dem Festlegen des Preises oder der Altersgruppe Intervalle festzulegen.

Ein Beispiel: Angenommen du möchtest Sport BHs verkaufen. Die Zielgruppe lässt sich vorerst so eingrenzen, dass du festlegst, dass du diese nur an Privatkunden verkaufen möchtest. Jetzt lässt sich das Geschlecht und das Alter bestimmen: Da Sport BHs ausschließlich von Frauen getragen werden, kannst du die Zielgruppe etwas weiter eingrenzen. Das Erfassen des Alters ist schon etwas schwieriger, trotzdem kannst du tendenziell davon ausgehen, das junge und ältere Frauen an deinem Produkt interessiert sein könnten.

Auf Eigenschaften des Produktes kommt es natürlich auch an, wie beispielsweise das Design, die Größe und Sonstiges. Je nachdem wo genau du dein Produkt verkaufen möchtest, lässt sich die Zielgruppe auf eine bestimmte Region weiter eingrenzen. Da es ein Sport BH ist, der verkauft werden soll, sind die Frauen die an diesem Interesse zeigen, sehr wahrscheinlich sportlich aktiv und modebewusst.

Zielgruppe bestimmen – Geschäftskunden (Unternehmen)

Wenn du dein Produkt an Firmen oder größere Unternehmen verkaufen möchtest, musst du nicht wie bei Privatkunden auf Bedürfnisse, Wünsche oder Alter achten, sondern eher darauf, sondern in welche „Kategorie“ diese Firmen einzuordnen sind.

Zielgruppe bestimmen innerhalb der Kategorie Geschäftskunden – worauf sollte man achten?

Wenn du dein Produkt oder Dienstleistung an ein Unternehmen verkaufen möchtest, gilt vorerst das gleiche Grundprinzip wie bei privaten Kunden: Die Zielgruppe möglichst genau eingrenzen um weitere Analysen etc. so simpel wie möglich durchführen zu können.

Auch der Aufbau der Faktoren, auf die man beim Eingrenzen der Zielgruppe achten sollte, unterscheidet sich nicht grundlegend von denen, die auch bei Privatkunden genutzt werden. Fragen die du dir stellen kannst, die dir helfen bestimmte Unternehmen als Geschäftskunden einzugrenzen sind:

  • Wo genau befindet sich dein Produkt? Wo sind die Standorte der Firmen an die du dein Produkt verkaufen könntest?
  • Zu welcher Branche gehört die Zielgruppe der Geschäftskunden?
  • Wie groß sind die Unternehmen an die du dein Produkt verkaufen möchtest? Welchen durchschnittlichen Umsatz machen deinen Geschäftskunden? Wie viele Mitarbeiter werden beschäftigt?
  • In welcher Unternehmungsphase befinden sich deine Geschäftskunden? Haben sich deine Kunden mit ihrer Firma bereits etabliert oder stehen sie eher noch am Anfang?
  • Wie ist die finanzielle Lage der Unternehmen, welche Kosten kann und will deine Zielgruppe tragen?

Jedes Merkmal, dass auf deine Geschäftskunden zutreffen kann ist wichtig zum genauen erfassen der Zielgruppe und sollte auf jeden Fall einfließen. Der genaue Charakter der Geschäftskunden lässt sich immer einfacher bestimmen, je mehr Informationen du über sie findest. Und diese lassen sich durch ausführliche Recherchen ermitteln.

Wie du den Preis festlegst, hängt davon ab, welche Kosten deine Zielgruppe tragen kann. Einschränkungen, wie wenn eine Firma noch in der Wachstumsphase ist etc. sollten mit einbezogen werden. Außerdem solltest du im Blick behalten, wie viel deine Zielgruppe bereit ist für dein Produkt zu zahlen. Auch wenn einige Unternehmen über genügend finanzielle Mittel verfügen, darfst du nicht grundlegend davon ausgehen, dass sie auch einen hohen Preis bereit sind zu zahlen.

Warum eine Zielgruppe bestimmen?

Hast du deine Geschäftsidee ausreichend definiert kommt die Frage auf: Wer kauft mein Produkt? Wer ist interessiert an meiner Dienstleistung? Definierst du deine Zielgruppe, bist du in der Lage genau diese Menschen anzusprechen und dich im entsprechenden Markt zu integrieren.

Mit dem Bestimmen der Zielgruppe sparst du nicht nur Geld und Zeit, zum Beispiel in der Produktion unnötig aufwendiger Werbeaktionen, auch ist es wichtig in Bezug auf andere Punkte in deinem Businessplan. Mit einer genauen Vorstellung, wer Interesse am Kauf deines Produktes hat, kannst du mit der Zeit immer einfacher das bestehende Marktpotenzial berechnen.

Einflussfaktoren – variable Zielgruppen bestimmen

Was beeinflusst das Kaufverhalten von Konsumenten? Hast du deine Zielgruppe genau definiert und festgelegt, können bei deinen Konsumenten Veränderungen im Kaufverhalten auftreten. Faktoren, die ausschlaggebend sein können, sind:

  • Angebot und Nachfrage
  • Wettbewerb
  • Marktsituation
  • Trend

Mit Veränderungen im Markt kann sich das Konsumverhalten ändern und somit auch beispielsweise die Größe deiner Zielgruppe.