Web Design
21 Webdesign Begriffe, die Sie wirklich kennen sollten
Sie sind in einem Gespräch bei Ihrem Webdesigner und verstehen nur Bahnhof? Das ist natürlich ungünstig - aber vor allem für den Webdesigner, da er es Ihnen nicht ausführlich erklärt. Genau für diesen Fall habe ich Ihnen heute eine Zusammenfassung der 21 wichtigsten Webdesign Begriffe zusammengestellt!
Vektoren
Vektorgrafiken sind visuelle Elemente, die aus geometrischen Formen zusammengesetzt sind, im Gegensatz zu Pixeln. Ihr Vorteil ist, dass sie für größere Bilder besser skaliert werden können. Technisch gesehen, werden Vektoren durch Striche von einem Punkt zum anderen hergestellt. Sie werden am häufigsten für Logos, Icons und Infografiken verwendet.
Bitmap
Im Gegensatz zu Vektoren, werden Bitmap-Grafiken aus Pixeln „gemacht“. Bitmap-Bilder sind immer abhängig von der Auflösung. Wenn Sie zu viel zoomen, können Sie die Pixel, sehen, die das gesamte Bild ausmachen. Zum Beispiel - jedes Foto, das Sie mit Ihrer Kamera aufnehmen ist ein Bitmap-Bild.
Flat Design
Dies ist ein Design-Philosophie, die Einfachheit und Funktionalität fördert. Imm wahrsten Sinne des Wortes bedeutet es, flache Bauweise, die über keine dreidimensionale Tiefe verfügt. Anstatt Elemente zu entwerfen, die so aussehen als könnten Sie sie anfassen und greifen, geht Flat Design zurück zu den Grundlagen von Grafiken - helle Farben, „primitive“ Formen und Symbolen etc.. Sehen Sie hier den Unterschied wischen Flat und Real Design.

RGB
Auch bekannt als "Rot, Grün und Blau-Farbmodell". RGB ist das Farbmodell der digitalen Grafiken. Im Gegensatz zu Druckern, "übertragen" Computerbildschirme rote, grüne und blaue Farben um eine digitale Farbpalette zu schaffen. RGB ist daher das Farbmodell für Webdesign.
Responsive
Sie fragen sich auf was Webdesign reagieren kann? Auf die Art des Gerätes das Sie benutzten, um die Webseite zu sehen. Mit dem Aufstieg der Handy und Tablet-Web-Nutzung, ist ein responsive Design eine Grundvoraussetzung, wenn es um die Gestaltung einer Website geht. Responsive Webdesign sorgt dafür, dass Ihre Website auf allen Geräten gut aussieht und zu lesen ist. Das heisst, die Webseite passt sich an das Gerät an - sei es Laptop, Handy, Tablet usw..
E-Commerce
Bei Nummer sechs der Webdesign Begriffe handelt es sich um die Kurzform für den elektronischen Geschäftsverkehr. Es ist der online Kauf und Verkauf von Waren über Websites. Produkte, die durch E-Commerce verkauft werden, können physische Produkte (die Versandkosten erfordern) oder digitale Produkte sein (z.B. ein Ebook).
Skeuomorphismus
Kompliziertes Wort, aber auf jeden Fall ein sehr Wichtiges. Skeuomorphismus ist fast das Gegenteil von Flat Design. Denken Sie an Apples alten iOS-Design, das mit Anwendungen und Grafiken gefüllt war, die so aussahen wie aus dem Leben gegriffen (der Kompass, die News, der Kalender, ...)? Darum geht es bei Skeuomorphismus.
Metro-Design
Auch bekannt als "Microsoft Design Sprache“. Diese Entwurf Methode wurde von Microsoft entwickelt und wird heute auf vielen Produkte des Unternehmens verwendet. Es wurde von den öffentlichen Verkehrszeichen inspiriert und strebt die gleiche Art von visueller Klarheit an.S Sie ist bekannt für Ihre Kacheldarstellung.
White Space
Nummer neun der Webdesign Begriffe ist auch bekannt als "Negativraum". White Space ist der Raum zwischen den Elementen. Er sollte daher auch nicht genutzt werden, um so Freiraum im Layout zu schaffen. Bei White Space geht es aber nicht nur im die reinen visuellen Punkte, denn es hilft auch, eine angenehme und übersichtliche Benutzererfahrung zu erzeugen.
Masonry Grid
Nummer zehn der Webdesign Begriffe ist ein Layout-Stil, der bekannt wurde, nachdem Pinterest seinen großen Durchbruch erzielte. Er ist aufgebaut auf einer Säulenstruktur und der Logik, parallel aber nicht symmetrisch Inhalte in ein Raster zu stecken. Das Ergebnis ist eine unebene, aber dennoch organisierte und gepflegte Fläche.
Above-the-fold
Dieser Begriff ist ein Überbleibsel aus alten Journalismus-Zeiten. Dort bedeutet es etwas wie „Über der Falte" und bezieht sich auf den Inhalt auf der oberen Hälfte der Seite (über der tatsächlichen Falte der Zeitung). Im Webdesign bezieht sich „Above-the-fold“ auf die Inhalte, die für einen Websitebesucher zuerst sichtbar sind (mit anderen Worten: Die Besucher sehen den Inhalt ohne nach unten zu scrollen). Im Idealfall werden die wichtigsten Inhalte der Webseite in diesem Raum positioniert.
Infinite Scrolling
Auch wenn es wie eine alte Foltermethode klingt, ist „unendliches Scrollen“ eigentlich ein beliebter Trend in der Webdesign- Szene. Dieser Begriff ist ziemlich selbsterklärend und bezieht sich auf Webseiten mit sehr langen Seiten, die langes scrollen erfordern.
Onepager
Die meisten Internetnutzer sind mit Websites vertraut, die auf mehrere Seiten aufgeteilt sind und dass Sie ein Navigationsmenü verwenden, um von einer Seite zur anderen zu gelangen. Ein Onepager besteht buchstäblich nur aus eine Seite. Es gibt viele Gründe, warum man auf einen Onepager statt eine mehrseitige Website zurückzugreifen. Der Design-Prozess erfordert eine genauste Layout-Planung und gutes Durchdenken um eine effektive Inhalt-Hierarchie herzustellen.
Masonry Grid
Nummer vierzehn der Webdesign Begriffe ist ein Layout-Stil, der bekannt wurde, nachdem Pinterest seinen großen Durchbruch erzielte. Er ist aufgebaut auf einer Säulenstruktur und der Logik, parallel aber nicht symmetrisch Inhalte in ein Raster zu stecken. Das Ergebnis ist eine unebene, aber dennoch organisierte und gepflegte Fläche.
Texturen
Am häufigsten als Hintergrund verwendet, sind Texturen wiederkehrende Themen, die man häufig einsetzt, um eine bestimmte Atmosphäre auf einer Website zu erzeugen. Denken Sie zum Beispiel an einer rote Ziegel Textur als Hintergrund für eine Pizzeria Webseite. Texturen können sehr subtil oder sehr stürmisch sein, ganz abhängig welchen Stil und Welchen Zweck Ihre Webseite haben soll.
Mockup
Mockups sind eigentlich real große Modelle, wie Ihr Design später aussehen wird. Für Webdesigner, wird ein Mockup zur eigentlichen Webseite nahezu identisch sein, nur ohne die Funktionalitäten.
Back End
Nummer siebzehn der Webdesign Begriffe ist der Teil, der für die normalen Webseitenbesucher versteckt ist - das Back End. Es umfasst in der Regel die Informationsstruktur, die Anwendungen und die CMS-Steuerung der Inhalte auf Ihrer Website. Sozusagen ist das der Administrationsbereich Ihrer Webseite.
Domain
Die Domain ist der Name, mit dem eine Website identifiziert wird. Die Domäne ist mit einer IP-Adresse zugeordnet. Domains können mit einer beliebigen Kombination von Buchstaben, Bindestrich (Auch wenn es nicht mit einem Bindestrich beginnen kann!) und Zahlen gekauft werden. Abhängig von der Erweiterung (.de, .com, .net, .org, etc.) kann eine Domain bis zu 26 und 63 Zeichen lang sein.
Web-Server
Ein Web-Server ist ein Computer, der Software installiert und Netzwerkfunktionen hat. Diese Eigenschaften ermöglichenes, dass darauf Webseiten und Seiten gehostet werden und diese dann den Internet-Nutzern an einem anderen Ort zur Verfügung stehen.
Content Management System
Auch als CMS genannt. Das Content Management System ist ein Backend-Tool, dass die Verwaltung der Webseiteninhalte ermöglicht. Es trennt diese Inhalte von der Gestaltung und Funktionalität der Webseite. Ein CMS macht es leichter, das Design oder die Funktion einer Website, unabhängig von den Inhalt der Webseite, zu ändern. Es macht es auch einfacher für „Nicht-Webdesigner“ Inhalte auf der Website einzupflegen und zu bearbeiten.
Favicon
Favicons sind kleine (in der Regel 16×16 Pixel, obwohl einige auch 32 × 32 Pixel gross sind), anpassbare Symbole in der Webadressen Leiste. Ein Beispiel sehen Sie dazu im unteren Bild.
Ihnen fallen noch weitere Webdesign Begriffe ein?
Welche Erfahrungen haben Sie mit einer dieser Webdesign Begriffe gemacht? Fallen Ihnen noch weitere, wichtige Webdesign Begriffe ein? Schreiben Sie es uns in die Kommentare!
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6 Web Design Tipps basierend auf Neurowissenschaften
Web Design Tipps, die auf der Grundlage der Neurowissenschaften (Wissenschaft unseres Gehirnes) beruhen, sind das Thema dieses Artikels. Die Erforschung des Gehirns zeigt bestimmte Tendenzen, wie wir denken und in diesem Artikel möchte ich Ihnen vorstelle, wie wir einige Erkenntnisse für Tipps für die Gestaltung von Websites übersetzen können. In der Tat stehen bestimmte Teile unseres Gehirns mit bestimmten Marketing-Methoden in einer Relation.
Listensortierung und "Serial Position Effect“
Wenn Sie z.B. Ihre Navigation oder jegliche anderen Listen zusammenstellen, dann sollten Sie die wichtigen Sachen dem Anfang und Ende zuordnen. Die Aufmerksamkeit und die Merkfähigkeit der Leser sind in der Mitte am niedrigsten. Wenn Websitebesucher Ihre Website scannen, dann merken Sie sich die ersten und die letzten Elemente am ehesten, weil sich diese in das Kurzzeitgedächtnis einprägen. [1]
Unsere Web Design Tipps:
Nutzen Sie nicht zu viele Elemente, da dass Kurzzeitgedächtnis sich nur etwa sieben Gegenstände „merken“ kann. Wenn Ihre Navigation aus mehr als sieben Punkten besteht, dann brechen sie diese in kleinere Gruppen auf.
Die Stirnhirnlappen - Verantwortlich für Planung, Logik, Motivation
Der Frontallappen wird mit "ausführenden Funktionen" wie Motivation, Planung, Aufmerksamkeit und Kurzzeitgedächtnis in Verbindung gebracht. Viele Wissenschaftler sind der Ansicht, dass es für die Auswertung von Optionen und die Folgen von Handlungen verantwortlich ist.
Marketing und „Verlustaversion"
Der Mensch ist kein effizienter Kosten-Nutzen-Rechner. Wir neigen dazu Verluste zu überschätzen und Gewinne zu unterschätzen. Mit anderen Worten: - Verluste sind schmerzhafter als Gewinne angenehm sind.
Diese Abneigung gegen Verluste können von schlauen Web-Designer und Textern genutzt werden, um mehr Conversion für Ihre Kunden zu erreichen. Hier sind einige Web Design Tipps, wie Sie mit Verlustaversionen bessere Texte schreiben. [2]
Unsere Web Design Tipps:
- Betonen Sie die Kosten, wenn das Produkte oder Dienstleistungen nicht verwendet werden.
- Fassen Sie Kosten zusammen, aber listen Sie Vorteile ausführlich auf.
- Betonen Sie Gewinne sofort.
- Erstellen Sie zeitlich begrenzte Angebot. Wenn das Produkt knapp ist, dann sagen Sie es. Verknappung führt zu schnelleren Verkäufen. (Viele Herstellern wie z.B. Apple nutzen dies, indem Sie bei der Markteinführung neuer Geräte bewusst zu geringe Stückzahlen auf den Markt geben und so länge Lieferzeiten entstehen. Dadurch gibt es mehr Vorbestellung und zum Schluss auch mehr Verkäufe.)
Social Proof und unterstützende Inhalte = Herdenverhalten
Menschen neigen dazu, dass zu tun, was andere Leute tun. Geben Sie Ihren Kunden daher den Nachweis, dass andere Kunden bereits bei Ihnen gekauft haben und das Ihr Unternehmen eine gute Entscheidung ist. Das Ziel ist, dass jede Entscheidung die nicht zu Gunsten Ihres Unternehmens ausfällt, außerhalb der Norm erscheint. Es muss sich so anfühlen als wäre es zwingend, dass man nur bei Ihnen kaufen darf.
Unsere Web Design Tipps:
Fügen Sie folgende unterstützende Nachrichten hinzu:
- Erfahrungsberichte von Kunden oder Bewertungen von Kunden
- Social-Media-Elemente, die die Größe der Ihnen folgenden zeigt
- Kommentare von relevanten Entscheidungsträgern der Branche
- „Bereits bekannt aus ..." Medien, in denen Ihr Unternehmen bereits benannt wurde
- Vertraute Siegel, einschließlich Verbandsmitgliedschaften, Sicherheitszertifikate und Auszeichnungen
Diese Elemente verbessern das Anfangsvertrauen Ihrer Website und Ihrem Unternehmen.
Temporallappen (Sprache)
Zusammen mit der Stirnlappen spielt der Schläfenlappen eine Schlüsselrolle bei dem Sprachverständnis. Dies ist der Ort wo Sprache und deren Bedeutung verarbeitet werden.
Wortauswahl und Lesbarkeit
Die Beschriftung der Navigation und deren Seiten müssen für Besucher leicht zu verstehen sein. Verwenden Sie die eine allgemeine Sprache die auch von Ihren Besuchern verwendet wird. Vermeiden Sie lange Sätze. Verwenden Sie kein Fach-Jargon. Lange Sätze und fachspezifische Worte zwingen Ihre Besucher ihren Schläfenlappen zu härterer Arbeit und Arbeit ist nicht gut. Ihre Websitebesucher sind faul und wir wollen Sie nicht überfordern.
Nutzen Sie also eine einfach Wortwahl und Ihre Besucher verstehen es schneller und das ist für alle besser. Es geht dabei nicht um Verdummung; es geht einfach nur darum eine leichte Sprache mit gebräuchlichen Wörtern zu verwenden, die jeder verstehen kann. Selbst das Gehirn von Professoren bevorzugt es, wenn es komplexe Sachverhalten auf dem Niveau eines Achtklässlers zu lesen. [3]
Unsere Web Design Tipps:
Fach-Jargon lässt Sie vielleicht schlauer wirken, aber Sie riskieren damit, dass sich Ihre Leser dumm fühlen. Ein Leser, der sein Verständnis für Ihre Leistung oder Ihr Produkt nicht richtig versteht, wird dies vermutlich eher nicht kaufen. Und Sie wollen doch, dass er aktiv wird und kauft , oder nicht? Schreiben Sie daher in einfachem und zugänglichem Stil.
Occipitallappen (Vision)
Dieser Bereich ist für visuelle Prozesse verantwortlich: er kümmert sich um die Handhabung der räumlichen, farblichen und Bewegungswahrnehmungen.
Farben und „Restorff-Effekt"
In den 1930er Jahren entdeckte der deutsche Wissenschaftler Hedwig von Restorff, dass, wenn Menschen eine Liste mit zehn Wörter gegeben wird, diese sich besser an die Wörter erinnern, die in einer anderen Farbe sind als die anderen Wörter. Dies liegt daran, dass der Occipitallappen empfindlicher gegenüber visuellen Unterschieden ist bzw. Dinge eher bemerkt, wenn Sie eine bestimmte Anordnung oder ein Muster-Stören.
Der Web-Vermarkter „Paras Chopra“ führte dahingehend Experimente durch, die zeigten, dass farblich hervorgehobene Elemente nicht nur besser eingeprägt werden, sondern diese auch zu über 60 % häufiger angeklickt werden. [4]
Wählen Sie daher „Action-Farbe" für alle Links, Schaltflächen und Rollover-Effekte. Nutzen Sie eine Farbe, die sich von den Markenfarben und dem ganzen Webdesign stark unterscheidet. Die anderen Farben des Webdesigns sollten während beim Web Design als "passive Farben“ verwendet werden.
Unsere Web Design Tipps: Verwenden Sie die Action-Farbe nirgendwo anders als in den klickbaren Elementen.
Amygdala (Basisemotionen)
Die Amygdala (es gibt zwei) sind der Schlüssel zur Bildung und Speicherung von emotionalen Erinnerungen.
Überschriften: Emotion und Viralität
Laut Eye-Tracking-Studien sind Schlagzeilen nicht nur das Erste, was auf einer Seite zu sehen ist, sondern werden auch am häufigsten angesehen. [5] Und nicht alle Schlagzeilen erhalten die gleiche Aufmerksamkeit.
Mit Überschriften und Bildern lassen sich schnell Emotionen hervorrufen, wenn Sie diese darauf ausrichten. Die aktuellen Forschungen zeigen, dass emotionale Schlagzeilen öfter geteilt werden. [6] Und zwar eine sehr große Anzahl öfter. Die drei Arten von Emotionen, die die besten vitalen Effekte erzielen sind: Angst, Wut und Inspiration.
Unsere Web Design Tipps speziell für Blog-Beiträge:
schreiben Sie Schlagzeilen, die sehr positive Emotionen auslösen (oder sehr negative), um die Aufmerksamkeit Ihrer Leser zu gewinnen.
In den Worten von Antonio Damasio, „Wir sind keine denken Maschinen die fühlen, sondern wir sind fühlende Maschinen die denken.“
Tendenzen ja, aber keine 100 %-ige Gewähr
Die Ergebnisse können selbstverständlich im Einzelfall abweichen. So ist dies bei jeden Wissenschaft und es geht dabei nur um statistische Signifikanzen. Web-Marketing ist eine Wissenschaft und die Wissenschaft muss testen. Versuchen Sie daher diese Web Design Tipps und beim Web-Marketing anzuwenden und messen Sie die Ergebnisse. Sie werden feststellen, dass einige Tipps besser funktionieren werden als andere. Aber jede Technik, die die Funktionsweise des Gehirns berücksichtigt, ist wahrscheinlich besser als eine, die dies nicht tut.
Quellen für die, die einfach mehr Lesen wollen:
- [1] Order Effects Theory: Primacy versus Recency
- [2] Applying Behavioral Economics And Cognitive Psychology to the Design Process (nicht mehr verfügbar)
- [3] Lower-Literacy Users: Writing for a Broad Consumer Audience
- [4] Multivariate Testing in Action: 5 Simple Steps to Improving Conversion Rates
- [5] Eyetrack III (nicht mehr verfügbar)
- [6] What makes online content go viral?
11 Web Design Tipps, die Ihre Website erfolgreicher machen
Wir alle wollen eine schön gestaltete Website mit gutem Web Design haben und trotzdem ist das überraschenderweise gar nicht so einfach. Was ist es also, was große Web Designer wissen und der Rest von uns nicht?
Der Schlüssel zu den großen Web Design ist eigentlich sehr einfach: Man muss die allgemeinen Regeln für gutes Design verstehen und ihnen zu folgen - und zwar die ganze Zeit. Lassen Sie uns sicherstellen, dass Ihnen das niemals passiert. Webdesign Tipps: Mit der wachsenden Bedeutung von Websites als Verkaufskanal und Marketingtool wird Webdesign zu einer immer wichtigeren Fähigkeit.
Lernen Sie die Grundregeln des Designs
Der Schlüssel zu einem guten Web Design ist die Schrift. Zum Glück hat man sich die letzten 5000 Jahre damit auseinandergesetzt, wie Texte geschrieben werden und strukturiert sein können.
Hier sind ein paar Goldene Regeln für die Typographie.
Überschriften
- Machen Sie sie fett und einfach zu lesen
- Sans-Serif-Schriften sind ideal für Überschriften, weil sie stark und leicht in größeren Größen zu lesen
Bei Fließtexten muss die Lesbarkeit maximiert werden
- bei viel Text entscheiden sich für eine Serif-Schriftart
- machen Sie die Schriftgröße viel größer, als Sie es für notwendig erachten, wir empfehlen Ihnen mindestens 16 Pixel
- Zeilen sollten nie länger als 50 bis 60 Zeichen lang sein
Wählen Sie eine feste Schriftart
Verstehen Sie uns nicht falsch, wir lieben Schriftarten wie Helvetica, genauso wie Sie. Gerade wenn es um die Auswahl einer Schriftart für etwas super einfach zu lesendes geht, eignet sich eine einfach Schriftart super. Für längere Texte empfehlen wir allerdings besser Schriftarten wie Proxima Nova, Montserrat und Merriweather Sans.
Wählen Sie eine Drei-Farben-Palette und halten Sie sich daran
Wenn es um die Auswahl einer Farbpalette kommt, ist es wichtig, sich auch konsistent daran zu halten. Das ist wichtigste, wenn es darum geht, eine zusammenhängende Farbpalette für Ihre Website zu erschaffen.
Im Internet finden sich viele Möglichkeiten Farbpaletten zu erstellen, welche perfekt aufeinander abgestimmt sind. Spielen Sie mit diesen Farbpaletten und finden Sie dies zu Ihrem Business am besten passende.
Stellen Sie sicher, dass Ihre Fotos die richtige Größe haben
Denken Sie daran, dass das Internet pixelbasiert ist. Wenn Sie also Bilder benutzen, die nicht groß genug sind, dann sehen diese pixelig aus. Und pixelige Bilder wirken umprofessionell. Möchten Sie mit Menschen zusammenarbeiten, die beim ersten Eindruck unprofessionell wirken? Vermutlich eher nicht.
Wenn Sie Bilder für Ihre Website suchen, achten Sie also darauf, dass Sie die Bilder auch in der richtigen Größe bekommen. Klare Bilder fügen Ihrer Website wesentlich mehr Glaubwürdigkeit hinzu und solange man jemand fremdes vertrauen soll, ist dies sehr wesentlich. Ist das Bild also zu klein, dann verwenden Sie es nicht!
Sie sollten nicht nur eine eindrucksvolle Website erstellen, sondern Sie sollten auch an atemberaubende Bilder denken. Sie brauchen keine Design-Background, um zu entscheiden, welches Bild gut aussieht. Mein Rat für Sie: Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, um ein paar gute Stock-Bilder zu recherchieren und nehmen Sie nicht einfach irgendein Bild. Bilder sollten Emotionen ansprechen, wenn Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Websitebesucher erreichen wollen.
Wenn Ihr Bild groß, klar und relevant ist, dann sollten Sie es nehmen. Man kann diesen Punkt nicht oft genug betonen - das richtige Bild kann ein Webdesign ausmachen oder auch zerstören. Egal wie schön eine Website-Layout ist, mit dem falschen Bild kann es die Aufmerksamkeit des Benutzers ablenken und sich nachteilig auf Ihre Ziele auswirken.
Denken Sie daran, dass Ihre Websitebesucher Websites nur scannen.
Im Zweifel mehr Raum zum Atmen
Der wichtigste Web Design Tipp ist daher der Einfachste: Geben Sie all Ihren Website-Inhalten genug Raum zum Atmen. Damit helfen Sie das Lesbarkeit und Schärfe erhöht wird und überfordern die Benutzer nicht aus Wänden voller Text.
Zu große und lange Texte entmutigend leider Ihre Nutzer schnell. Text ist zwar notwendig, um sicherzustellen das Nutzer Ihre Botschaften konsumieren, aber genug Absätze, Symbole und alternative Medien, wie kleine Bilder und Videos lockern die Kommunikation stark auf.
Keep it Simple
Weniger ist mehr. Allerdings ist weniger oft viel schwerer zu erreichen. Der größte Fehler, den ich bei schlechten Webdesigns oft sehe, ist, dass zu viele Elemente hinzugefügt wurden (Fett! Unterstrichen! Icons und Bildern!), um einen bestimmten Punkt zu betonen. Schlichtheit ist der Schlüssel, um effektiv Ihre wichtigsten Punkte hervorzuheben und macht es für die Besucher Ihrer Website einfacher Ihre Nachrichten zu verstehen.
Fluss
Lassen Sie sich von Überschüssigem befreien. Halten Sie die Ihre Website für Ihre Besucher so einfach wie möglich. Die Anzahl der Klicks, die Ihr Websitebesucher tätigen muss, um das zu bekommen was er braucht, sollte so gering wie möglich sein.
Farben sind nicht das allerwichtigste
Ja, Farben zur Website hinzuzufügen, ist in der Regel der "spaßigste" Teil beim Webdesign. Das kann man so sagen, weil es am scheinbar am leichtesten geht. Allerdings ist dies auch der größte Nachteil, weil nicht-Designer den Einfluß der Farben beim Webdesign nicht so gut nachvollziehen können. Farben dienen NICHT der Dekoration - Farben sollten sparsam verwendet werden und nur um Dinge hervorzuheben.
Viel mit Grau zu designen scheint langweilig, aber ich verspreche Ihnen, dass die Verwendung für Sie meisten Vorteile hätte. Neutrale Farben für die Hintergrundelemente auszuwählen, hebt die farbigen Elemente auf Ihrer Seite und Ihrem Logo stärker hervor. Ihre Website-Besucher werden dadurch besser verstehen, welche Elemente relevant sind und werden ihre Aufmerksamkeit eher darauf richten.
Wenn Sie gegen diese Tipps entscheiden und zusätzliche Farben verwenden, dann tun Sie dies bitte verantwortungsvoll. Nutzen Sie die HTML-Farb-Codes für Ihre Website, so dass jegliche Farben einheitlich und konsistent verwenden.
Beschränkung der Schriften
Typografie ist eine heikle Sache und die meisten Designer würden mir wohl zustimmen, wenn ich sage, dass es ein konstanter Lernenprozess ist. Verwenden Sie Schriftarten stets vorsichtig. Die "weniger ist mehr“-Regel gilt hier auch ohne Ausnahme. Durch zu viele Schriften wird sich Ihre Website chaotisch anfühlen.
Wählen Sie sich ein Schriftbild aus und halten Sie an dieser Entscheidungen fest. Bevor Sie sich für eine Schriftart entscheiden, dann tun Sie dies nicht voreilig auf eigene Faust, sondern stellen Sie sich, dass in Ihren Markenrichtlinien keine strengen Regeln für Schriftarten festgelegt sind. Die Chancen stehen gut, dass jemand diese Entscheidung bereits für Sie getroffen hat.
Sorgen Sie für Lesbarkeit
Wenn Sie diesen Blog schon längere Zeit lesen, dann wissen Sie, wie wichtig es ist, dass man die Inhalte gut lesen kann. Content is King, wenn Sie Inbound Marketing verwenden. Wenn Sie dies erfolgreich tun wollen, dann achten Sie darauf, dass Sie für die beste Benutzererfahrung sorgen. Dies ist besonders wichtig für eine daraufausgerichtete Content Marketing Agentur.
Kontrast beim Web Design
Ihre Texte sollten deutlich dunkler als der Hintergrund sein oder deutlich heller als Ihr Hintergrund, so dass es leicht zu lesen ist.
Zeilenhöhe beim Web Design
Ihre Website ist kein Wörterbuch also behandeln Sie es nicht als solches. Stellen Sie Ihre Zeilen-Höhe auf 1,5-1,75 um sicherzustellen, dass die Zeilen genug Platz zum Atmen haben. In den meisten Fällen ist dies bereits voreingestellt.
Schriftgröße beim Web Design
Wer ist die Zielgruppe Ihrer Website? Ist es eine ältere Zielegruppe? Wenn dem so ist, sollten Sie Ihre Schrift noch größer machen, so dass Sie Leute mit Lesebrille entlasten.
Hierarchie beim Web Design
Nutzer „scannen“/ überfliegen Websites nur noch, weshalb man es für Sie so einfach wie möglich machen sollte, zu verstehen welche Botschaft man mitteilen möchte. Nutzen Sie daher Überschriften, Zwischenüberschriften und Listenstrukturen. Dabei werden Sie auch von einem verbesserten Ranking in den Suchmaschinen profitieren, weil Suchmaschinen keyword-reiche Überschriften lieben.
Responsive, Responsive, Responsive
Man kann es nicht oft genug sagen: Responsive Websites sollten als Grundanforderung angesehen werden. Wenn Websites nicht für Smartphones optimiert sind, dann wird diese bestraft. Haben Sie immer Smartphone-Anwender im Auge.
Machen Sie es klar und seien Sie exklusiv
Es geht immer um Conversion. Erstellen Sie ein verlockendes Angebot, dass Ihre Besucher nicht ablehnen können. Dies gilt insbesondere auch für einen Onlinehandel bzw. für das E-Commerce und E-Commerce Agenturen.
Seien Sie so offensichtlich wie möglich. Wenn Sie etwas von Ihren Websitebesucher wollen, dann sagen Sie es! Sagen Sie Ihren Besuchern genau das, was Sie tun sollen. Nutzen Sie dafür handlungsorientierte Worte wie "hier klicken" oder „Jetzt hier herunterladen“.
Ihre Call-to-Action Buttons sollten nicht wie der Hintergrund Ihrer Website aussehen, sondern richtig auffallen. Die Buttons sollten sofort die Aufmerksamkeit Ihrer Besucher erhalten.
Geben Sie wertvolle Anreize mit Ihren Call-to-Action Buttons. Denken Sie beim Erstellen stets an den Nutzer und nicht nur daran, was Sie von Ihren Nutzern haben wollen. Wenn Sie beispielsweise eine Einschreibung in einem Email-Newsletter wollen, dann geben Sie Ihren Nutzern einen guten Grund sich einzuschreiben. Die Anreize dafür müssen exklusiv und gut sein.
Fazit
Mit diesen sieben Webdesign Tipps geben wir Ihnen ein gutes Stück Strategie für Ihr Inbound-Marketing. Denken Sie daran: Conversion sind immer das Ziel und je transparenter Sie die Entscheidungen für Ihre Nutzer machen, desto leichter wird es diesen fallen, sich darauf einzulassen.
Wenn man sich auf eine Goldene Regel des Web Design beschränken sollte, dann wäre dies vermutlich: Erschaffen Sie ein Web Design und bleiben Sie dabei. Konsistenz ist der Schlüssel. Nichts zerstört schneller Ihr Web Design als ein zusammengebasteltes Web Design was aus den unterschiedlichsten Stilrichtungen zusammengemischt wurde.