Vermarktung
Inbound-Marketing vs. Outbound-Marketing – verständlich erklärt!
In diesem Artikel zeige ich Dir den Unterschied zwischen Outbound-Marketing, welches auch klassisches Marketing genannt wird und Inbound-Marketing, welches seit einigen Jahren das unaufhaltsame ‚neue Marketing’ ist, dessen Trend auch bis heute ungebrochen ist.
Der Fokus dieses Artikels liegt darauf Dir die beiden Marketing-Formen bestmöglich vorzustellen, damit Du im Anschluss deren Unterschied kennst und weißt, welche Marketingform für Dich eher von Interesse sein könnte.
Ich habe den Schwerpunkt ein wenig mehr auf das neuere Inbound-Marketing gelegt, da dessen Wichtigkeit stetig zunimmt und es nicht nur eine tolle Alternative zum Outbound-Marketing darstellt, sondern vielmehr die Zukunft des Marketings ist. Darüber hinaus ist Inbound-Marketing eine langfristige und kostengünstige Marketing-Variante, mit welcher jeder Gründer vertraut sein sollte.
Was ist der Unterschied?
Beide Marketingformen verfolgen einen grundsätzlich verschiedenen Ansatz zur Gewinnung von Kunden. Grob zusammenfassend könnte man sagen, dass es beim Outbound-Marketing darum geht Kunden zu finden und beim Inbound-Marketing darum von Kunden gefunden zu werden.
Inbound-Marketing (Pull-Marketing)
Heißt übersetzt so viel wie: "Ankommendes Marketing" = vom Kunden gefunden werden
Die Methode des Inbound-Marketings ist, dass nicht das Unternehmen den Kunden mit seiner Werbung findet, sondern vielmehr soll der Kunde auf seiner Suche, die er aufgrund eines sich ihm stellenden Problems oder Bedarfs antritt, das Unternehmen selbst finden.
Das Ziel der Inbound-Marketer ist es also die Suche des Kunden erfolgreich werden zu lassen. Der Kunde soll bei seiner Suche auf das beworbene Unternehmen stoßen, wodurch er die Lösung seines Problems oder seines Bedarfs findet. Auf diese Weise werden Kunde und Unternehmen glücklich. Die Bewegung ist also bei dieser Marketing-Form eine vom Kunden hin zum Unternehmen.
Outbound-Marketing (Push-Marketing)
heißt übersetzt so viel wie: "Ausgehendes Marketing" = den Kunden finden
Die Methode des Outbound-Marketings ist das genaue Gegenteil. Bei dieser Marketingform wird versucht Kunden zu gewinnen indem eine quasi anonyme Masse mit Werbung konfrontiert wird. Das Unternehmen wirbt für sich bzw. für sein Produkt und hofft mit dieser Werbung Kunden zu finden und zu gewinnen. Die Bewegung ist also in dieser Form eine vom Unternehmen hin zu potentiellen Kunden.
Anmerkung zur Namensgebung
Wie Dir möglicherweise aufgefallen ist, findet man nicht viel Erhellendes, wenn man den Begriff Outbound-Marketing googelt. Dies liegt schlichtweg daran, dass die Bezeichnungen ‚Inbound-Marketing’ und ‚Outbound-Marketing’ von Vertretern bzw. Verfechtern des Inbound-Marketings geschaffen wurden.
Vertreter und Verfechter des Outbound-Marketings würden vermutlich nicht auf einen derartigen Sprachgebrauch zurückgreifen und würden ihr eigenes Handeln und ihre Methoden vermutlich schlichtweg als Marketing bezeichnen. Also ist stets ein (kleiner) bitterer Beigeschmack dabei, wenn z. B. von ‚Inbound-Marketing vs. Outbound-Marketing’ zu lesen ist, denn es handelt sich vermutlich um irgendwie geartete Überzeugungstäter.
Diese Anmerkung soll die großen Errungenschaften des Outbound-Marketings und ihren unschätzbaren Wert für das Marketing im Allgemeinen nicht klein reden. Denn dieser Trend hin zum Inbound-Marketing besteht ja schließlich nicht grundlos. Jedoch sollte man stets hellhörig werden bzw. eine gewisse kritische Distanz einnehmen, wenn diese Marketing-Bezeichnungen zu lesen und zu hören sind.
Was ist Outbound-Marketing?
Beispiele für Outbound-Marketing sind:
- Bannerwerbung
- Printanzeigen (Zeitungen, Magazine etc.)
- Massen-E-Mails
- Massen-Postwurfsendungen
- Kaltaquise (z. B. Telefonmarketing)
- Messen
- TV-Werbung
- Radio-Werbung
Wie Du an den Beispielen für dieses klassische Marketing schon sehen kannst, erfüllt es die oben genannten Kriterien. Es geht um Werbung die einer Masse an Menschen zugeführt wird, welche z. B. auf ein Produkt aufmerksam werden sollen, um dieses irgendwann zu kaufen. Doch welche Probleme ergeben sich aus diesem klassischen Marketing, sodass der Bedarf für überhaupt Inbound-Marketing aufkam und sich dieses immer größere Anteile am Marketing-Markt sichern konnte?
Die Probleme des Outbound-Marketings
Das Problem des Outbound-Marketings ist, dass Menschen immer besser darin werden, Werbung aus ihrem täglichen Leben auszublenden oder zu verbannen. Bei TV-/Radio-Werbung wechseln wir den Sender oder hören weg. Massen-E-Mails löschen wir ohne sie aufzurufen. Printanzeigen blenden wir teilweise komplett aus.
Diese Werbeformen sind eben nicht zielgruppenorientiert und das ist ihr größter Nachteil. Im Alltag habe ich als Konsument schlichtweg keine Lust ständig mit Werbung konfrontiert zu werden, die über weite Teile Produkte anpreist, an welchen ich kein Interesse habe, noch haben werde. Darüber hinaus sind diese klassischen Werbeformen des Outbound-Marketings häufig auch sehr kostspielig, bei häufig gleichzeitig entstehenden niedrigen Erfolgszahlen.
Ein weiteres mit diesem Marketing-Format zusammenhängendes Problem ist, dass nicht nur ein Großteil solcher Werbeformen ausgeblendet werden. Darüber hinaus geht sie dem Kunden auf die Nerven und führt, statt einer gewünschten positiven Haltung einem Produkt/ Unternehmen gegenüber, das genaue Gegenteil eintritt. Nämlich eine möglicherweise dauerhaft bleibende und ablehnende Haltung dem Produkt/dem Unternehmen gegenüber.
Ebenfalls ein Problem dieses Marketing-Typs ist, dass sich der Return on Investment (kurz ‚RoI’) wenn überhaupt nur sehr ungenau ermitteln lässt. Der RoI wird für die Berechnung der Wirtschaftlichkeit und des Erfolges von Investitionen berechnet und dies ist z. B. bei einer TV-Werbung eben kaum, bis höchstens sehr ungenau möglich.
Für all diese Probleme, welche neben den hohen Kosten und durch das klassische Marketing bestehen, verspricht nun das Inbound-Marketing die Lösung zu sein. Schauen wir uns gemeinsam im Folgenden an, was genau Inbound-Marketing ist und ob es vielleicht wirklich die Lösung dieser Probleme des Outbound-Marketings sein kann.
Was ist Inbound-Marketing?
Beispiele für Inbound-Marketing:
- Social-Media-Marketing
- Newsfeeds
- SEO (Suchmaschinenoptimierung)
- Podcasts
- Youtube-Videos
- Webinare
- Infografiken
- Blogs
- Whitepaper
- Foren
- Landing-Pages
- E-Books
Alles oder besser fast alles beim Inbound-Marketing dreht sich um den Content also um die Publikation von Content bzw. Inhalten. Dies muss jedoch zwingend zielgruppenorientiert geschehen. Wenn du Angelbedarf vertreibst, passt z. B. ein Blog zum Thema ‚Angeln’ oder ‚die schönsten Angelplätze’, nicht, aber ein Blog zum Thema ‚Bürobedarf’.
Content ist das Wichtigste aber eben nur der ersten Schritt in die richtige Richtung. Denn dieser von Dir erstellte Content muss daraufhin über SEO und die sozialen Medien verbreitet werden, um Kunden anziehen zu können. Der beste Blog bringt nichts, wenn er nicht gefunden werden kann. Der durch SEO und die sozialen Medien generierter Traffic muss dann wiederum konvertiert werden (in Leads). Das bedeutet, dass die Website-Besucher zu einer bestimmten Handlung gebracht werden (z. B. das Eintragen in einen kostenlosen Newsletter/herunterladen eines E-Books etc.).
Die Idee, welche hinter diesem Marketing-Typ steckt, ist es, dass durch die Schaffung von hochwertigem Content Menschen von sich aus (intrinsisch) auf das Unternehmen/Produkt aufmerksam werden, bei ihrer Suche. Dies wird jedoch nur funktionieren können, wenn der Content den Menschen, die ihn finden einen echten Mehrwert liefert und sie im besten Fall sogar begeistern kann.
Auf diese Art stoßen die potenziellen Kunden genau dann auf Dein Angebot, wenn sie einen Bedarf nach dergleichen Angeboten haben und nicht wie beim klassischen Marketing: zu irgendeiner Zeit, womöglich gerade dann, wenn sie lieber etwas anderes machen würden.
Vorteile des Inbound-Marketings
- Günstiger – z. B. ein Blog kostet erst einmal nicht viel – will aber dann wohl noch gefüllt werden
- Passend für die Zielgruppe – nicht blinde Masse sondern bereits Menschen, die sich für ein gewisses Thema interessieren, werden von Deinen Inhalten angezogen.
- Der Zeitpunkt der Werbung stimmt und dadurch kommt sie eben nicht ungelegen.
- Langfristige Investition – wenn man denn am Ball bleibt. Vs. Anzeige wird geschaltet, danach ist sie weg (beim Outbound-Marketing)
- Mehrwert in Form von Content – Kunden finden Dich und erhalten einen Mehrwert durch Deinen Content vs. Du nervst Kunden bei dem Versuch sie zu finden (beim Outbound-Marketing)
Anmerkung für Dein Marketing
Welche Marketing-Variante für Dich die Richtige ist, musst letztlich Du selbst entscheiden. Inbound-Marketing hat einige schlagende Vorteile, jedoch muss es für Dich nicht zwingend die erste Wahl sein. Sehr häufig macht durchaus eine Mischung aus beiden Marketingtypen Sinn oder in seltenen Fällen kann sich sogar eine ausschließliche Fokussierung auf Outbound-Marketing für Dich lohnen. Es hängt ganz davon ab, was du wem verkaufen möchtest.
Fazit
Ich hoffe, dass ich Dir mit diesem Artikel die wichtigsten Unterschiede zwischen den zwei vorgestellten Marketing-Typen näher bringen konnte. Dann wirst du jetzt auch wissen warum Inbound-Marketing viele Vorteile gegenüber dem klassischen Marketing hat.
Die Wahl Deines Marketings muss jedoch Bedarfsgerecht erfolgen und sollte deshalb nach Möglichkeit von einer professionellen Agentur begleitet werden. Es macht jedoch durchaus Sinn auch als Gründer die grundlegenden Begriffe und Konzepte des Marketings zu verstehen, weil letztlich schon ein von Dir verfasster Blog unglaublich ertragreich für Dein Unternehmen sein kann, wenn er denn gut ist.
Die Produktpolitik – die 4 P's, die jeder Unternehmer kennen muss
In diesem Artikel erkläre ich Dir das Herzstück und damit wahrscheinlich das Wichtigste des klassischen Marketing-Mix: Die Produktpolitik. Mit ihr steht und fällt der Erfolg jedes Unternehmens. Das bedeutet also auch für Dich, dass Du die Produktpolitik nicht auf die leichte Schulter nehmen solltest.
Wenn sie erfolgreich betrieben wird, hast Du einen wichtigen Schritt hin zu Deinem Erfolg getan. Fehler bei ihr hingegen können sich zu fatalen Konsequenzen für Dein Unternehmen entwickeln. Damit Dir das nicht passiert, habe ich diesen Artikel verfasst. Eine Anmerkung sei jedoch noch vorweggeschickt: Die Produktpolitik mag das Herzstück des klassischen Marketing-Mix sein aber sie ist dennoch nur eine der vier Säulen dieses Mix.
Der klassische Marketing-Mix besteht aus seinen vier Säulen, auch die 4 Ps genannt
Die Bezeichnung 4Ps ist dem Englischen entlehnt, da die vier Säulen dort alle mit P beginnen.
- Product (Produktionspolitik)
- Price (Preispolitik)
- Place (Distributionspolitik)
- Promotion (Kommunikationspolitik)
Wenn Du also zuerst lieber einen breiteren Überblick zum Thema Vermarktung und zum Marketing-Mix möchtest, dann habe ich hier einen passenden Artikel für Dich. Zentral für den Marketing-Mix ist, dass er konsistent sein muss bzw. er eben auch so wahrgenommen werden muss!
Das Ziel bzw. der Zweck der Produktpolitik ist es die Kundenbedürfnisse durch die von Dir angebotenen Produkte und Dienstleistungen zu befriedigen. Dies sollte so sorgfältig wie möglich geschehen und bedarf einer adäquaten Anpassungsfähigkeit an den Markt.
Survival of the fittest
Eine Art „Survival of the fittest“ (Darwin lässt grüßen: wobei ‚fittest’ hier verstanden werden soll als ‚der am besten Angepasste’). In der Produktpolitik geht es also um Produkte/Dienstleistungen und deren jeweilige Beschaffenheit, Eigenschaften und den dazugehörigen relevanten Überlegungen, welche zu Entscheidungen werden und schließlich in Handlungen münden.
Bevor Du dieses P – das Marketing-Mix-Herzstück – nicht vollends erschlossen hast, macht es nur bedingt Sinn sich den anderen P’s zuzuwenden. Denn der Ausgangspunkt ist Dein Produkt mit allem was dazugehört. Darauf aufbauend beschäftigst Du Dich im Anschluss mit: Price, Place und Promotion. Jedoch gilt es hier wie so oft im Leben, Schritt für Schritt zu gehen und nicht mit der Tür ins Haus zu fallen! Deswegen fangen wir jetzt gemeinsam mit Schritt eins an, der Produktpolitik.
Was ist Produktpolitik?
Die Produktpolitik lässt sich grob in drei Aufgabenbereiche einteilen:
- Produktentwicklung/-innovation
- Produktpflege/-modifikation
- Produkteliminierung/-elimination
Bei der Produktentwicklung/-innovation geht es um die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen für eine bestimmte Zielgruppe. Es gilt unbedingt sich an den Bedürfnissen der Kunden zu orientieren. Die Befriedigung der Bedürfnisse Deiner Kunden ist das Ziel, welches Du nie aus den Augen verlieren darfst.
Bei der Produktpflege/-modifikation geht es um die Verbesserung Deiner Produkte und Dienstleistungen. Entweder aufgrund eigens vorangetriebener Forschung und der damit einhergehenden Weiterentwicklung eines Produktes/einer Dienstleistung oder aufgrund von Veränderungen der Bedürfnisse der Kunden oder der Märkte und Trends.
Bei der Produkteliminierung/-elimination geht es um die Einstellung der Produktion eines Produktes oder des Anbietens einer Dienstleistung. Dies kommt bei nicht wenigen Produkten/Dienstleistungen vor, wenn sie den Zenit ihres Produktlebenszyklus erreicht haben und schlichtweg nicht mehr profitabel sind.
Der Kundennutzen steht im Fokus
Das Wichtigste, was Du Dir immer wieder ins Bewusstsein rufen musst, ist, dass das Produkt Deinen Kunden einen effektiven Mehrwert liefern muss. Denn wir kaufen uns ja schließlich nur Dinge, von denen wir uns versprechen, dass sie uns einen irgendwie gearteten Mehrwert verschaffen können. Niemand kauft etwas, was er nicht braucht. Wenn ich keine Löcher brauche und auch nicht in nächster Zukunft einen gewissen Bedarf an Löchern haben werde, kaufe ich mir schließlich auch keine Bohrmaschine.
Wenn Du z. B. eine neue Bohrmaschine für den Einsatz in Haushalten, also nicht für den professionellen Einsatz, entwickelst, dann könnte ein neuer potenterer und größerer Akku möglicherweise nicht den Erfolg erzielen, den Du gerne hättest. Dies könnte daran liegen, dass der Normalo-Nutzer keinen wirklichen Nutzen in dieser Neuerung sieht, weil ein erheblich leistungsfähigerer Akku für seine Einsatzzwecke schlichtweg nutzlos ist.
Bedürfnisse sind Dein Kapital
Menschen haben Bedürfnisse. Bedürfnisse machen Menschen wiederum zu Kunden, weil diese bestehenden Bedürfnisse gestillt werden wollen/müssen. Der Primärnutzen eines Produktes hat nun die Aufgabe oder besser gesagt den Sinn, ein Kundenbedürfnis zu befriedigen. Da Produkte nicht selten auch mehrere Kundenbedürfnisse befriedigen sollen und können, haben Produkte häufig über den Primärnutzen hinaus auch einen oder mehrere zusätzliche Nutzen: der sogenannte Sekundärnutzen (auch Zusatznutzen genannt).
Beispiele für Primärnutzen
- Löcher (Abhilfe verschafft die Bohrmaschine)
- Durst (Abhilfe verschafft Wasser)
- Hunger (Abhilfe verschafft Pizza); etc.
Beispiele für Sekundärnutzen:
- Geld sparen (Abhilfe verschafft ein günstigerer Preis der Bohrmaschine im Vergleich zu den Mitbewerbern)
- Langfristige Freude am Produkt (Abhilfe verschafft eine qualitativ hochwertige Bohrmaschine)
- geschmacklicher Genuss (Abhilfe verschafft ein köstlich aromatisiertes Wasser/eine leckere Pizza)
Es ist unerlässlich sich in die potentiellen Kunden und damit in die eigene Zielgruppe hineinzudenken.
- Welche Bedürfnisse haben sie?
- Welchen Primärnutzen erwarten sie von einem Produkt/einer Dienstleistung, welche du bereitstellst?
- Erwarten sie möglicherweise darüber hinaus Sekundärnutzen?
- Wenn sie keine Sekundärnutzen erwarten, macht es vielleicht trotzdem Sinn Sekundärnutzen zur Verfügung zu stellen und damit ihre Bedürfnisse zu prägen?
Grundsätzlich geht es der Produktpolitik (wie wir mittlerweile gesehen haben) um die Befriedigung der Kundenbedürfnisse. Also ein Kunde hat ein (oder mehrere) Bedürfnisse und soll es bzw. diese mithilfe Deines Produktes/Deiner Dienstleistung befriedigen. Noch besser, als lediglich Bedürfnisse eines Kunden zu befriedigen, ist, seine Bedürfnisse nachhaltig zu Prägen bzw. zu beeinflussen.
Produktpolitik ist ein kontinuierlicher Reflexionsprozess
Produktpolitik ist keine einmalige Angelegenheit! Natürlich ist es erfolgsentscheidend sich zu Beginn seiner Auseinandersetzung mit dem Marketing-Mix intensiv mit der Produktpolitik zu beschäftigen, um ein erfolgreiches Produkt oder eine erfolgreiche Dienstleistung zu kreieren, doch damit ist die Produktpolitik bei Weitem nicht abgeschlossen. Es ist vielmehr ein stetiger (selbst-)reflexiver Prozess, anstatt einer einmaligen Angelegenheit.
Denn selbst wenn die Produkte/Dienstleistungen auf dem Markt sind, gilt es den Markt (seine Veränderungen/Trends) und da vor allem die Kunden und ihre Bedürfnisse, im Blick zu behalten. Darüber hinaus kann es durchaus sinnvoll sein das eigene Produkt oder die eigene Dienstleistung stetig zu optimieren/zu modifizieren, das Produktportfolio zu erweitern, oder gar das Produkt irgendwann vom Markt zu nehmen, wenn es sich finanziell nicht (mehr) lohnen sollte und auch keinerlei ausschlaggebender anderer Mehrwert durch dieses Produkt für Dein Unternehmen geliefert wird.
Das Ziel ist es ja stets den Gewinn zu optimieren und dafür kann es von Vorteil sein, wenn alles dafür getan wird, dass der Produktlebenszyklus bestmöglich verlängert wird. Der Produktlebenszyklus bezeichnet einfach die Zeitspanne in der sich ein Produkt auf dem Markt befindet, bevor es eliminiert wird.
Beispiele für eine solche kontinuierliche Produktverbesserung sind
- Das I-Phone
- der VW-Golf oder
- Nivea-Creme
Neben diesen „normalen“ Produktverbesserungen können auch Verbesserungen aufgrund von Trends unglaublich profitabel sein, z. B. Ein Trend hin zu:
- laktosefreien Lebensmitteln
- veganen Produkten
- tierversuchsfreien Produkten
- asbestfreiem Bauen
- aluminiumfreien Deodorants etc.
Die Entscheidung für oder gegen eine angestrebte Preisführerschaft oder Qualitätsführerschaft (auf dem Markt) führt unweigerlich viele Folgeentscheidungen und Weichenstellungen mit sich, welche nicht losgelöst vom Rest betrachtet werden können. Du kannst dir die 4 Säulen des Marketing-Mix als ein interaktives (Spinnen-)Netz vorstellen, wenn Du an einem Ende zupfst, dann bewegt sich das Ganze Netz.
Dieser dynamische Prozess ist demnach nie endgültig abgeschlossen, er befindet sich vielmehr in einem kontinuierlichen Wandel, der auf Impulse von innen, wie auch auf Impulse von außen reagiert bzw. reagieren muss, um nicht abgehängt zu werden und auf der Strecke zu bleiben!
Die Werkzeuge der Produktpolitik
Du hast jetzt bereits gesehen, was die zentrale Aufgabe der Produktpolitik ist und warum Kundenbedürfnisse und die ihnen zugehörigen Produkt-/Dienstleistungsnutzen so zentral für die Produktpolitik sind. Im Folgenden möchte ich Dir die möglichen Werkzeuge oder Stellschrauben der Produktpolitik vorstellen, mit welchen Du diese noch erfolgreicher gestalten kannst und damit Du weißt, welche Möglichkeiten es zur Modifikation gibt.
Das Produkt selbst
In diese Kategorie fällt alles, was das Produkt und seine Eigenschaften selbst betrifft. Hierbei geht es um Entscheidungen wie:
- Welche Materialien sollen verwendet werden?
- Welche Lebensdauer/Wiederverwertbarkeit/Stoffqualität soll das Produkt besitzen?
- Welchen Primärnutzen soll das Produkt besitzen?
- Soll es gegebenenfalls noch weitere Sekundärnutzen besitzen?
Es geht bei Deinem Produkt also darum, welche Nutzen es für die Kunden erfüllt und eben nicht darum, welche tollen Features und zusätzlichen Eigenschaften es besitzt.
Denke kunden- und bedürfnisorientiert
Denn wenn diese Features nicht gewünscht/angenommen werden oder besser gesagt: keine relevanten Bedürfnisse der Kunden befriedigen, dann können die in Deinen Augen tollsten Features für Deinen wirtschaftlichen Erfolg abträglich sein. Plane und Produziere also stets kunden- und damit bedürfnisorientiert!
Bei diesem Werkzeug wird auch gut ersichtlich, dass die Produktpolitik die Basis des Marketing-Mixes ist und unweigerlich Auswirkungen auf die anderen drei Säulen hat. So kann man z. B. bei Entscheidungen, welche die Qualität des Produktes betreffen folgende Frage stellen: Setze ich auf eine herausragende Qualität? Wenn ich auf eben eine solche Qualität setze, dann werden davon unweigerlich die anderen P’s beeinflusst.
Denn hohe Qualität hat seinen Preis und schränkt einen hinsichtlich der Preisgestaltung grundsätzlich ein. Auch bei der Promotion (und manchmal sogar bei Place) muss man in diesem Fall anders vorgehen, als wenn man ein günstiges Produkt von minderer Qualität würde vertreiben wollen.
Das Produkt-Design
Bei dem Produktdesign sind es im Kern zwei Dinge, die relevant werden. Zum einem, wie der Name es schon vermuten lässt, das Design des Produktes, zum anderen die Verpackung, welche es später umhüllen wird. Somit gibt es einige Fragen, welchen Du Dich in diesem Bereich zuwenden musst: Welches Design und was für eine Verpackung soll das Produkt besitzen? Sollen diese eher prunkvoll/schlicht/edel etc. gestaltet sein?
- Welches Design könnte die Zielgruppe am ehesten ansprechen?
- Was für eine Verpackung wähle ich?
- Soll die Verpackung bestimmte Features haben wie z. B.: ökologisch nachhaltig sein; vegan sein; besonders edel sein, um das Unboxing zu einem persönlichen Event zu machen?
- Muss die Verpackung bestimmten Anforderungen für die Logistik besprechen?
- Ist die Verpackung dazu geeignet, das Produkt absolut geschützt und unbeschadet bis zu den Kunden zu transportieren?
- Welche Informationen sollen wie auf der Verpackung aufgeführt sein?
Denk daran, dass auch das Produktdesign und dessen Verpackung letztlich der Präsentation, wie auch der Verkaufsförderung Deines Produktes dient!
Die Markierung des Produktes
Die Markierung des Produktes ist ebenfalls ein unglaublich wichtiger Bestandteil der Produktpolitik. Denn ein Kundenbedürfnis zu befriedigen oder einen Nutzen bereitzustellen können viele Anbieter auf dem Markt, erst die Markierung (das Branding) des Produktes verleiht deinem Produkt einen Markenwert, den es von vergleichbaren Produkten abhebt.
Eine Marke liefert, wenn sie gut und erfolgreich konzipiert ist, einen unbezahlbaren Wiedererkennungswert sowie Identifikationspotential. Darüber hinaus sind Marken quasi ‚Versprechen’ für die Kunden, durch welche sie sich an den teils unüberschaubaren Märkten orientieren können.
Dienst- und Serviceleistungen für das Produkt
Dienst- und Serviceleistungen sind ein weiteres hervorragendes Werkzeug, um sich von anderen Mitbewerbern auf dem Markt absetzen zu können. Es ist vor allen Dingen ein Feld, welches in den letzten Jahren immer wichtiger wurde. Kunden erwarten heutzutage nicht einfach nur ein Produkt, welches ihren Bedürfnissen entspricht, man könnte sagen, dass sie auch Lösungen erwarten.
Wenn sie vor Problemen stehen, die z. B. mit einem erworbenen Produkt in Zusammenhang stehen, erwarten sie, dass ihnen geholfen wird. Diese Entwicklung bietet Dir die Möglichkeit, z. B. durch einen kostenlosen/gut erreichbaren/sehr freundlichen Kundenservice, Kunden zu noch glücklicheren Kunden zu machen. Ein Kunde, der mit einem Produkt-Problem konfrontiert wird, wird es sich bei seiner nächsten Anschaffung zwei Mal überlegen, ob er wiederholt bei einem Anbieter ein Produkt erstehen wird, dessen Kundenservice für ihn nicht zufriedenstellend war.
Neben einer guten Kundenbetreuung kannst Du Dich auch durch andere Merkmale von Mitbewerbern abheben und Deine Kunden noch zufriedener machen. Z. B. durch attraktive Lieferoptionen/-konditionen oder eine Garantie, welche weit über die gesetzlichen Vorgaben hinausgeht und damit gleichzeitig auch dem Kunden zeigt, welch großes Vertrauen Du selbst in Deine Produkte setzt.
Das Sortiment
Das letzte Werkzeug, welches ich Dir vorstellen möchte, betrifft die Sortimentsgestaltung (auch Produktportfolio oder Produktprogramm genannt). Bei diesem Themenschwerpunkt geht es um Fragen, die Deine angebotenen Produkte/ Produktlinien betreffen.
Macht es vielleicht Sinn Dein Produkt in verschiedenen Ausführungen auf den Markt zu bringen? Könnte man noch vielversprechende zusätzliche Produkte vertreiben, welche ergänzend zu bereits bestehenden Produkten verwendet werden können?
Diese und weitere Fragen musst Du Dir bei gegebener Zeit stellen und deren Antworten bestmöglich abwägen. Von Fall zu Fall kann es eben sinnvoll sein nur auf ein Produkt in einem Bereich zu setzen oder eben auch nicht. Dafür gibt es leider jedoch keine Musterlösungen, die Verantwortung liegt also bei Dir.
Wenn Du jedoch jetzt weißt, was es mit der Produktpolitik auf sich hat, warum sie so wichtig ist und was Du tun kannst, hast du einen großen und wichtigen Schritt hin zu einem profitableren Unternehmen gemacht!
Zusammenfassung
Von diesem Beitrag solltest du mindestens mitnehmen:
- Die Produktpolitik ist eine der vier Säulen des klassischen Marketing-Mixes
- Die Aufgabe der Produktpolitik ist die Gestaltung und stetige Anpassung des Sortiments eines Unternehmens
- Ihre drei zentralen Bereiche sind: Produkt-Entwicklung/Pflege/Eliminierung
- Die fünf wichtigsten Werkzeuge der Produktpolitik bzw. die fünf Schrauben an denen Du drehen kannst sind: das Produkt selbst; das Produkt-Design (inklusive der Verpackung); die Markierung des Produkts; Dienst- und Service-Leistungen für das Produkt und das Sortiment
Vermarktung – Wie Du deine Geschäftsidee an den Mann bringst
Dieses Mal erkläre ich Dir, wie Du die richtige Vermarktungstaktik für deine Geschäftsidee entwickelst und welche Ansätze sich dafür anbieten. Da Du mittlerweile deine Markt- und Wettbewerbsanalyse abgeschlossen und deine Unternehmensziele und Strategie grundlegend festgelegt hast, ist es an der Zeit sich über die Vermarktung deiner Produkte Gedanken zu machen. Denn auch das beste Produkt wird zum Ladenhüter, so lange nicht vorab auch Bemühungen in die Vermarktung des Angebots investiert worden sind.
Die 4 P's der Vermarktung
Ausschlaggebend für eine erfolgreiche Vermarktung sind die sogenannten „vier P’s“ des Marketings:
- Product (Produktpolitik)
- Price (Preispolitik)
- Place (Distributionspolitik)
- Promotion (Kommunikationspolitik)
Produktpolitik
Bei der Produktpolitik dreht sich alles darum für deine Zielgruppe das ideale Produkt zu bieten. Produktentwicklung, Produktverbesserung und der Verpackungsentwurf bilden hierfür u.a. einige der wichtigsten Instrumente. Ziel sollte es dabei sein ein Produkt zu bieten, dass langfristig überzeugt und dem Kunden einen konkreten Mehrwert bietet.
Preispolitik
Unter Preispolitik versteht man alles was sich auf die Preisgestaltung und der ihr zugrundeliegenden Faktoren bezieht. Da runter fallen Strategien wie z.B. das Preisdumping (bewusste Reduzierung der Preise um den eigenen Marktanteil systematisch zu erhöhen oder Konkurrenten vom Markt zu drängen), aber auch Rabattaktionen oder das Anbieten differenzierter Zahlungsmöglichkeiten. Generell gibt es verschiedenste Möglichkeiten zur Gestaltung der Preispolitik, insgesamt sollte sich die Preispolitik jedoch immer an der von Dir angepeilten Zielgruppe orientieren.
Distributionspolitik
Unter die Distributionspolitik fallen alle Möglichkeiten zur Organisation des Vertriebs und der Vertriebswege. So würde z.B. die Entscheidung seine Produkte mit exklusiven Nutzungsrechten zu vertreiben unter das Resort der Distributionspolitik fallen.
Eine gute durchdachte und individuelle Distributionspolitik kann aber auch Marktlücken erschließen. So sind beispielsweise in den letzten Jahren viele Unternehmen dadurch erfolgreich gewachsen, dass sie sich vor allem auf den Onlinehandel bestimmter Güter oder Dienstleistungen spezialisierten (wie z.B. Amazon damals beim Online-Handel mit Büchern).
Kommunikationspolitik
Die Kommunikationspolitik ist das Instrument zur Ausgestaltung sämtlicher Kommunikationskanäle innerhalb des Unternehmens und zur Organisation der Kommunikation nach außen. Unter die Kommunkationspolitik fallen also sowohl Maßnahmen zur Verbesserung der firmeninternen Information (wie z.B. Projektmanagement), als auch das Marken-Image („Coporate Identity“), dass das Unternehmen nach außen verkörpert.
Marketingmix
Gerade als junges Unternehmen ist es wichtig die „vier P’s“ richtig zu kombinieren und vor allem zielgruppenorientiert einzusetzen. Zudem muss bedacht werden, dass die vier P’s in ihren Eigenschaften miteinander harmonisieren sollten (wenn der Preis deines Produktes sehr hoch ist, wird vom Produkt selbst eine ähnlich hohe Qualität erwartet).
In jedem Fall lohnt es sich für dich die vier P’s zu nutzen, indem Du sie auf dein eigenes Konzept zuschneidest. Denn auch mit geringen Budget können die verschiedenen Instrumente effizient und zielführend zu deinen Zwecken eingesetzt werden. Ein Paradebeispiel bildet hierfür vor allem das sogenannte Inbound-Marketing.
Vermarktung – Outbound- & Inbound-Marketing
Inbound
Als die Zahl der Internetanschlüsse Anfang der 2000er begann stetig zuzunehmen, fingen die Unternehmen an das Internet verstärkt als mögliche Werbeplattform wahrzunehmen. Vor allem in Suchmaschinen-Marketing wurde nach und nach verstärkt investiert.
Da jedoch immer mehr Unternehmen auf den Zug aufsprangen, kam es bald zu einem inflationären Effekt und es dauerte natürlich nicht lange bis die Anzeigen ihre ursprüngliche Wirksamkeit längst verloren hatten („Bannerblindheit“). Aus dieser Problematik heraus wurde das sogenannte „Inbound-Marketing“ (oder auch „Pull-Marketing“) immer beliebter.
Outbound
Inbound- und Outbound-Marketing beschreiben zwei völlig gegensätzliche Marketing-Konzepte. Während es beim Outbound-Marketing vorwiegend darum geht potenzielle Kunden zu finden, dreht sich bei Inbound-Marketing alles darum, dass der Interessent möglichst das Unternehmen findet. Klassische Methoden des Outbound-Marketings stellen in diesem Sinne z.B. Fernseh- und Printwerbung, oder auch Kaltakquise, dar.
Diese haben zwar meist eine recht hohe Reichweite, erreichen aber prozentual oft nur recht wenige ernsthafte Interessenten und sind dabei dennoch meist recht kostenintensiv. Der Kerngedanke des Inbound-Marketings hingegen ist es den Menschen persönliche, nützliche, relevante und vor allem erwünschte Informationen und Nachrichten, quasi auf freiwilliger Basis, zukommen zu lassen.
Womit sich die Vorteile des Inbound-Marketings im Grunde schon von selbst erklären: Inbound-Marketing legt den Fokus auf das Erreichen der Interessenten und arbeitet damit deutlich effizienter (und somit auch kostensparender) als Outbound-Marketing-Methoden. Aus diesem Grund ist Inbound-Marketing speziell für Start-ups und frische Gründer besonders attraktiv.
Vermarktung durch Methoden des Inbound-Marketings
Essenzieller Bestandteil der Inbound-Strategie ist das Content-Marketing. Die Idee dahinter ist es im Internet Content zu platzieren der mehr durch Qualität überzeugt als durch Quantität. Die Sachkundigkeit, bzw. Qualität, soll (im Gegensatz zum Outbound-Marketing) durch den Content nicht nur versprochen, sondern vor allem unter Beweis gestellt werden. Das Konzept ist also entgegengesetzt zur klassischen Werbung im Fernsehen, Radio oder Plakaten.
So gibt es z.B. mittlerweile verschiedene Anwälte, die Blogs oder Social Media-Kanäle betreiben und dort kostenlose Auskünfte zu häufig-gestellten Fragen oder aktuellen Themen zur Verfügung stellen. Durch den Content können die Anwälte auf der einen Seite ihr Fachwissen unter Beweis stellen und auf der anderen Seite gleichzeitig effektiv die Werbetrommel für ihre Kanzlei rühren.
Oft verläuft es aber auch genau umgekehrt: Leute, die bereits Content im Internet anbieten, fangen an über diese auch eigene Produkte oder Dienstleistungen, meist passend zum präsentierten Content, anzubieten.
Ziel des Inbound-Marketings und von SEO
Ziel der Inbound-Methoden ist es aber nicht nur potenziellen Kunden wertvollen Content zu bieten, sondern diesen auch möglichst „auffindbar“ zu platzieren und ihn so in der angestrebten Wirksamkeit zu verstärken. Dazu gibt es im Wesentlichen zwei Möglichkeiten.
Einerseits die suchmaschinenfreundliche Gestaltung der Inhalte („SEO“ oder auch „Suchmaschinenoptimierung“) und andererseits die Nutzung von Social Media-Plattformen. Die Suchmaschinenoptimierung hat in diesem Kontext das Ziel, die Inhalte für die Interessenten so leicht auffindbar und zugänglich wie möglich zu machen.
Wobei die Suchmaschinenoptimierung wesentlich nachhaltiger wirkt als der klassische Kauf von Google-Anzeigen, da in die Suchmaschinenoptimierung in der Regel lediglich einmal investiert werden muss. Social-Media-Kanäle dienen ebenfalls dazu, die Reichweite und Auffindbarkeit für potenzielle Interessenten und Kunden zu erhöhen. Zusätzlich dazu bieten Dir Social-Media-Kanäle die Möglichkeit, dass die Konsumenten deinen angebotenen Content teilen oder darüber diskutieren und somit deine Reichweite (kostenlos!) exponentiell erhöhen.
Vor allem anderen ist es aber immer noch die Effizienz die Inbound-Marketing attraktiv machte, gerade für Start-ups und Gründer. Denn die Kosten für Fernsehwerbungen sind immens, erreichen aber nur geringe Teile der erhofften Zielgruppe. Während beispielsweise eine Facebookseite oder ein Twitter-Kanal umsonst sind und fast ausschließlich interessierte Leute erreicht.
Vorteile von Inbound-Marketing, kurz & knapp zusammengefasst:
- Wesentlich geringere Kosten als beim klassischen Marketing
- Zielgerichtetes und kundenspezifischeres Marketing
- Investiertes Geld und Zeit rechnet sich langfristiger und effizienter