oliver samwer

Networking

7 Tipps für Networking – deshalb ist die Kontaktpflege so wichtig

Business ist sehr menschenorientiert. Transaktionen werden von Menschen gemacht. Um ein erfolgreicher Unternehmer zu sein, musst du deswegen erfolgreiches Networking betreiben. Networking bedeutet, dass du Dir ein Netzwerk von Menschen aufbaust, beispielsweise anderen Unternehmern, Beratern, Rechtsanwälten, potentiellen Kunden und Lieferanten.

Gründer brauchen ein wirklich gutes Netzwerk, um das Unternehmen zum Laufen zu bringen und einen Anfangsimpuls zu geben. Erfolg ist davon abhängig, was du weißt und wen du kennst. Die Leute, die du kennst, können eine Hebelwirkung auf dein Unternehmen haben und so einen riesigen Pool an Ressourcen für Hilfe und Beratung zur Verfügung stellen.

Warum Networking?

Deshalb musst du Dir ein Netzwerk aufbauen, wenn du ein erfolgreicher Unternehmer werden willst. Networking tut nicht weh und die Vernetzung mit anderen Menschen wird Dir und deinem Unternehmen helfen.

Vielleicht kannst du mit Hilfe des Netzwerkes eine kritische Hilfs-Infrastruktur aufbauen, bestehend aus einem Risikokapitalgeber, Anwälten und Kunden. Cocktail-Partys sind für Startup übrigens nichts anderes: Man hat eine Reihe von Menschen um sich herum, mit denen man über Unternehmensprobleme sprechen kann, Beratung einholen kann und letztlich auch Hilfe zu konkreten Fragen bekommt.

Bevor du also etwas startest, solltest du immer erst herausfinden, wer dir helfen kann. Wenn du keine Leute kennst, denke darüber nach, wer dich in die Gesellschaft einführen könnte. Denn egal, ob es sich um einen potentiellen Investor oder potentiellen Kunden handelt: Es geht immer um Vertrauen. Und ein gutes Netzwerk hinter sich zu haben verschafft Glaubwürdigkeit. Außerdem kann es auch eine sehr wichtige Informationsquelle für dich sein. Im Silicon Valley sind oft auch Konkurrenten Teil deines Netzwerkes, mit denen Du Informationen austauschst.

Networking – regelmäßige Kontaktpflege

Ein großes Netzwerk mit wichtigen Leuten alleine reicht nicht aus, um vom Network-Effekt zu profitieren. Außerdem ist es keine gute Idee, nur auf Partner im Netzwerk zuzugehen, sollte ein Problem bestehen. Das Vertrauen und die gegenseitige Bereitschaft, sich zu helfen, steigt nur, sollte man bereit sein, auch Tips weiterzugeben, die Partnern weiterhelfen.

Vertrauen ist hier das Stichwort: Um in schweren Zeiten Unterstützung zu erhalten, ist es wichtig auch in guten Zeiten hilfsbereit zu sein und sich Zeit für andere Partner zu nehmen. Außerdem heißt regelmäßige Kontaktpflege auch, dass man sich regelmäßig austauscht. Insbesondere bei Partnern, die in der gleichen Branche tätig sind, kann dies zu vielen Vorteilen führen, da man über aktuelle Entwicklungen oder bevorstehende Entwicklungen diskutieren kann. Das Know-how und die Expertise von mehreren Leuten ist wesentlich besser als das einer Einzelperson.

Auch ein ERP System kann Dich dabei unterstützen, immer den Überblick zu behalten. Du kannst Kontakte speichern, Follow-Ups senden für Partner, mit denen Du länger nicht gesprochen hast oder Informationen zu den jeweiligen Personen im Netzwerk notieren.

7 Tipps für dich, um ein erfolgreiches Netzwerk aufzubauen

  1. Sei so hilfreich und nützlich für andere Menschen wie möglich. Dann werden andere Leute dich weiterempfehlen und der Prozess wird zu einem sich selbst verstärkenden Prozess.
  2. Arbeite aktiv daran mit, dass sich zwei Leute gegenseitig begegnen.
  3. Aktives Verhalten macht es dir im Business leichter, andere und neue Leute kennenzulernen.
  4. Versuche in der Branche Aufgaben zu übernehmen. Wenn du in Einstellungsgruppen bist oder den öffentlichen Sektor an deiner Seite hast, bekommst du wichtige Kontakte.
  5. Veranstalte Events und Aktivitäten, bei denen du viele interessante Leute kennenlernst.
  6. Erinnere dich immer an Namen und Gesichter von interessanten Leuten. Wenn du dich darüber hinaus an die Namen der Partner oder die Zahl der Kinder erinnerst kann das eine sehr gute Fähigkeit für das Networking sein.
  7. Habe eine wirklich gute persönliche Kontakt-Datenbank.
  8. Speichere Daten zu Deinem Netzwerk. Beispielsweise kann ein ERP System in fertigenden Unternehmen, aber auch in Agenturen bei der Netzwerkpflege helfen.

Alles in allem solltest du immer hilfreich und nützlich für andere Menschen sein. Du solltest herausfinden, wo die interessanten Leute sind und sie aktiv treffen. Außerdem solltest du Funktionen in der Industrie besetzen und eigene Veranstaltungen organisieren. Du musst jeden Tag Networking betreiben, denn es ist ein sich selbst entwickelnder Prozess.


brainstorming

Corporate Communication – alles wichtige zur internen & externen Kommunikation in Unternehmen

Die sogenannte Corporate Communication ist der Überbegriff aller Kommunikationsinstrumente und Kommunikationsmaßnahmen eines Unternehmens. Hierbei sind also alle internen und externen Kommunikationsvorgänge gemeint. Wir in Deutschland kennen Corporate Communication unter dem Begriff der Unternehmenskommunikation.

Es gibt verschiedene Corporate Communication Bereiche:

  • interne Kommunikation
  • Public Relations
  • Werbung
  • Sponsoring
  • Verkaufsförderung

Was muss man bei Corporate Communication beachten und was nützt es mir?

Sinn und Zweck der Corporate Communication ist es, ein stimmiges Gesamtbild deines Unternehmens herzustellen, in dem es gleichzeitig die Werte und Normen seiner Zielgruppe aufführt. Ohne Kommunikation werden Neuerscheinungen schwer an Aufmerksamkeit gewinnen. Die Unternehmenskommunikation ist dementsprechend ein unverzichtbares Element, wenn es darum geht, Erfolg zu erzielen.

Besonders wichtig ist es, dass die Maßnahmen der Corporate Communication gut durchdacht sind. Eine zusammenhängende und strategische Arbeitsweise sind hier das A und O. Nur so kann gewährleistet sein, dass die zu übermittelnde Botschaft auch bei allen potentiellen Kunden gleichermaßen ankommt. So muss beispielsweise darauf geachtet werden, dass jede Botschaft bei jeder Person der Bezugsgruppe alles einheitlich ankommt. Gleiche Botschaft, gleiche Sprache. Unglaubwürdig wirkt dein Unternehmen, wenn du verschiedene Nachrichten an verschiedene Personen übermittelst.

Und du möchtest ja wahrscheinlich nicht, dass deine Kunden das Vertrauen in dein Unternehmen verlieren.
Außerdem ergibt sich ein Vorteil, wenn du auf die Stimmigkeit deiner Unternehmenskommunikation achtest. Jeder kann deine Botschaft oder deine einzigartige Kommunikationsstrategie mit deinem Unternehmen gleichsetzen. Positiver Nebeneffekt einer gut durchdachten Corporate Communication: Du verbesserst so automatisch dein Image und wirst schneller bekannt, weil es dein Leuten leichter fällt sich dein Unternehmen einzuprägen.

Die oben aufgeführten Bereiche der Unternehmenskommunikation lassen sich ganz schwer in einer Abteilung zusammenfassen und das müssen sie auch nicht. Beachten solltest du nur, dass alle Bereiche sich nach einem Gesamtkonzept richten, dessen Leitbild du klar definierst. Außerdem ist es wichtig, dass alles sauber aufeinander abgestimmt ist und sich im Stil treu bleibt.

 

Die 4 verschiedenen Instrumente der Unternehmenskommunikation / Corporate Communication

Corporate Communication Instrument 1: Public Relations

Gemeint ist hiermit die Öffentlichkeitsarbeit und diese bezeichnet die Organisation der Unternehmenskommunikation. Hier sind die wichtigsten Bezugsgruppen aus Unternehmen, Markt und Gesellschaft einbezogen. Das Ziel hinter Public Relations ist es, das Unternehmen in seinem Bekanntheitsgrad hoch zu treiben und ihm Gesicht zu verleihen. Der Unternehmensidentität soll Bedeutung verliehen werden.

Corporate Communication Instrument 2: Werbung

In der Regel wird für ein Produkt oder eine Dienstleistung geworben, die dein Unternehmen anbietet. Dabei unterscheidet sich die Werbung darin, ob sie markt- oder umsatzbezogen ist.

Durch Werbung erreichst du, dass dein Unternehmen allgemein bekannt wird und du stabilisierst dein Marken- oder Unternehmensruf. Außerdem sollen potentielle Kunden erreicht und zum Kauf motiviert werden. Ist dieser Kunde dann auch noch zufrieden mit seinem Kauf, entsteht automatisch eine wertvolle Bindung zwischen ihm und deinem Unternehmen.
Wie du deine Werbung gestaltest, ist ein weiterer wichtiger Punkt. Du musst darauf achten, dass du durchgängige Gestaltungsmerkmale des Corporate Design einsetzt. Dazu gehören Logo, Typografie und sämtliche Farben. Wenn all das stimmig und strukturiert ist, erhöhst du den Wiedererkennungswert deines Unternehmens und hast bessere Chancen auf einen erfolgreiche Produktetablierung am Markt, sowie deren gewinnbringenden Absatz.

Corporate Communication Instrument 3: Sponsoring

Der Bereich Sponsoring bei der Corporate Communication ist für dich und deinen Sponsoring-Partner meistens mit einem beidseitigen Vorteil gekennzeichnet. Der Sponsor unterstützt dein Unternehmen finanziell oder materiell, bzw. du und dein Unternehmen ein anderes Unternehmen, wenn ihr die Rolle eines Sponsors annehmt. Das Sponsoring wird öffentlich bekannt gegeben und kommuniziert. Wenn du als Sponsor agierst, wird sich das positiv auf dein Image auswirken.

Corporate Communication Instrument 4: Verkaufsförderung

Wenn dein Unternehmen Handel oder andere Wiederverkäufer deines Produktes sachlich, personell und organisatorisch unterstützt, spricht man von Verkaufsförderung. Das Ziel dahinter steckt in der Vermittlung deiner Werbebotschaft an andere Verkaufsorte. Das beinhaltet die Gewährleistung eines stetig aktuellem Angebot am Verkaufsort, sowieso die Anregung von Spontankäufen. Dadurch soll der Absatz direkt erhöht werden.
Hast du jetzt an ein einheitliches Gesamtkonzept gedacht, wird es dir leichter fallen deine Produkte an den Kunden zu bringen. Die Verkaufsförderung wird ihnen dabei helfen, sich ganz bewusst für dein Produkt zu entscheiden.
Wenn alles glatt läuft, kann das dazu führen, dass andere Unternehmer dein Produkt in ihren Handel aufnehmen wollen, weil sie mitbekommen, wie gut es sich woanders verkauft. Die Nachfrage für dein Produkt ist also hoch und das wollen andere Unternehmen natürlich nutzen. Das nennt sich dann die „Pull-Strategie“.

Was ist die Corporate Language & warum ist diese so wichtig in der Corporate Communication?

Einen wichtigen Teil in der Corporate Communication bildet die Unternehmenssprache, oder die Corporate Language. Gemeint ist die individuelle und unverkennbare Sprache deiner Unternehmenskommunikation. Generell gilt es hierbei zwei wichtige Aspekte zu beachten.

  1. Verständliche, bewusste Sprache
    Wahrscheinlich denkst du jetzt: Ist doch wohl klar!
    Aber nein, immer wieder werden hierbei kleine Fehler begangen, wie zum Beispiel die zu häufige Verwendung von Fachbegriffen oder generell zu spezifizierter Ausdrucksweise. So ist in vielen Fällen zwar der Eindruck da, das Unternehmen hat Ahnung von ihrem Gebiet, vielmehr wird es aber so aussehen, dass potentielle Kunden eher abgeneigt sind. Das liegt in erster Linie daran, dass sie sich nicht unbedingt mit dem Gebiet auskennen und so Angst haben, dass ihre fehlende Ahnung negativ auswirkt, vor allem auf die Zusammenarbeit einer Dienstleistung.
    Dementsprechend ist es sicherer, wenn alle Texte immer für jedermann verständlich verfasst sind.
  2. Sprachlichen Charakter erzeugen, der zu deiner Zielgruppe passt
    Dein Unternehmen verfolgt in der Regel Werte und Normen und vertritt diese. Genau das soll deine Sprache zur Schau stellen – Deine Unternehmensidentität mit allen Facetten. Überlege dir also auch, mit welcher Sprache und welchen Begrifflichkeiten du deine Zielgruppe am ehesten ansprechen wirst. Welche Art der Sprache passt am besten zu der Art deiner potentiellen Kunden?

Die Interne Kommunikation im Unternehmen

Formelle und Informelle Kommunikation

Wenn Du weniger als 10 Mitarbeiter hast, machst Du dir keine Gedanken über die Kommunikation. Jeder ist täglich in Kontakt mit den anderen. Wenn Du jedoch 15 oder mehr hast, wirst Du dir Gedanken machen. Dann benötigst Du formelle Formen für die Kommunikation im Unternehmen. Aber es ist egal, wie groß dein Unternehmen ist, die informelle Struktur ist die bedeutendste. Denn sie ist durch die Kultur im Unternehmen geprägt.

Die Mitarbeiter quatschen in den Gängen, sitzen gemeinsam an Gruppenarbeitsplätzen, treffen sich in den Pausen oder trinken Freitagabends zusammen ein Bierchen. Freier Informationsaustausch ohne Engpässe sind die beste Voraussetzung für eine gute Zusammenarbeit der Mitarbeiter. Deshalb muss eine Unternehmenskultur besonders die informelle Kommunikation im Unternehmen unterstützen.

Direkte und Offene Kommunikation

Eine intensive und effektive Kommunikation im Unternehmen hängt immer von den Menschen ab, die Du einstellst. Die Kultur ist ein Statement über die Qualität von Kommunikation. Die Unternehmenskultur muss eine offene und direkte Kommunikation fördern, denn nur dann wird das Unternehmen gute Ergebnisse erzielen. Jeder muss in der Lage sein, mit jedem zu kommunizieren. Auch Zeitpläne sollten für jedermann zugänglich sein, damit man weiß, wann die einzelnen Mitarbeiter zur Verfügung stehen.

Darüber hinaus muss Kommunikation offen und ehrlich sein. Du musst eine Umwelt schaffen, die direkte Kommunikation fördert und belohnt. Ehrliche Kommunikation spart enorm viel Zeit für das Unternehmen. Frage die Menschen, was sie wirklich denken! Schätze immer die Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit an ihnen. Auch das Management sollte eine sehr offene und ehrliche Art der Kommunikation im Unternehmen verfolgen.

Fazit

Am wichtigsten bei der Corporate Communication ist dein Grundsatz, dein grundlegendes Konzept, und in diesem hast du auch die wichtigsten Regeln deiner Corporate Language zusammenzufassen. Versuch dich beispielsweise an einer Liste, in der du aufführst welche Wörter/Ausdrücke etc. ihr vermeiden oder besonders gerne verwenden wollt. Achte vor allem auf Einheitlichkeit und Individualität, damit man dich und dein Unternehmen immer wieder erkennt und bewusst positiv in Erinnerung behält.

Falls du noch offene Fragen bezüglich Corporate Communication hast oder dir aufgrund dieses Themengebietes noch weitere Artikelwünsche einfallen, schreib uns in den Kommentaren!

In deinem Unternehmen brauchst Du eine Kultur mit ständiger Kommunikation. Intensive Kommunikation im Unternehmen hilft dir, Menschen anzuziehen. Sie wollen nämlich auch involviert werden. Das wiederum maximiert die Möglichkeiten des Unternehmens. Auf jeden Fall ist Kommunikation im Unternehmen bei Start-ups wichtiger, als in größeren Firmen. Das liegt besonders daran, dass sich die Unternehmenssituation in Start-ups rasant ändert. Deshalb musst Du dir sicher sein können, dass alle dieselben Ziele und Missionen verfolgen und wissen, wie sich Prioritäten verschieben und weiterentwickeln.


Unternehmenspartner

Unternehmenspartner – weshalb Sie sich unbedingt Partner suchen sollten

Kunden haben oft ein Problem damit, Produkte bei kleinen unbekannten Unternehmen zu kaufen. Deshalb solltest Du versuchen durch Partnerschaften mit einigen größeren Unternehmen verbunden zu werden. Du musst alles dafür tun, um in den Augen der Kunden glaubwürdig zu sein. Unternehmenspartner helfen dir dabei gewaltig.

Ein ausgezeichnetes Mittel, um die Glaubwürdigkeit zu erhöhen ist es, Allianzen mit wichtigen Branchengrößen zu bilden. Außerdem erhält man durch Allianzen Einblick in andere Teile der Industrie. Durch Partnerschaften können Eintrittsbarrieren geschaffen werden und Konkurrenz ausgeschlossen. Wenn Unternehmenspartner gut zusammenarbeiten werden die Unternehmen viel schneller wachsen.

Think Big – suche Dir große Unternehmenspartner

Die Entscheidung bei der Wahl der Unternehmenspartner hängt davon ab, wem Du etwas verkaufen willst und wie Du es ihm verkaufen willst. Diese beiden Aspekte schreiben Dir vor, wer der ideale Unternehmenspartner sein würde. Wenn Du dich für eine Kategorie entschieden hast, dann arbeite mit dem größten Player in dieser Kategorie.

Du brauchst die großen Jungs als Partner, denn Du musst die Tatsache überwinden, dass Du ein kleines unbekanntes Unternehmen bist. Außerdem: Wenn du mit dem Branchenführer verbunden bist können alle anderen nur mit der Nummer 2 kooperieren.

Mit dem perfekten Unternehmenspartner ergeben sich Win-Win Allianzen

Dein Unternehmen kann enorm von Unternehmenspartnern profitieren, die den Marktzugang und Vertriebskanäle steuern und Einfluss auf Entscheidungen haben.

Wenn Du Partnerschaften mit mehreren Spielern aufbauen willst, wird Dir das eine noch größere Hebelwirkung bringen. Jedoch solltest Du stark aufpassen, dass es nicht zu viele werden. Suche Dir diejenigen aus, die am bedeutendsten sind und konzentriere dich auf diese.

Bei großen Unternehmen ist das Problem, dass wenn die eine Person, die Du kennst, nicht die nötige Aufmerksamkeit und Ressourcen von den anderen bekommt, Du nicht weit kommen wirst. Um eine Partnerschaft zwischen Unternehmen zum Laufen zu bringen, musst du ein neues Netzwerk mit Beziehungen im Unternehmen deines Partners aufbauen.

Du musst genau die Menschen finden, die sich persönlich und emotional mit Dir verbunden fühlen. Identifiziere die richtige Person und gebe ihr das, was sie braucht. Die besten strategischen Allianzen ergeben sich, wenn beide Parteien etwas Wertvolles geben, das heißt eine Win-Win-Situation entstehen.

 

Das zweischneidige Schwert

Es gibt zwei Arten von Allianzen: Augenwischerei-Allianzen & Echte Allianzen. Echte Allianzen sind nur schwer zu organisieren, da sie mit sehr viel Organisationsaufwand verbunden sind. Strategische Allianzen sind ein zweischneidiges Schwert. Überprüfe die potentiellen Partner und stelle sicher, dass beide Unternehmenspartner die gegenseitigen Erwartungen erfüllen können.


Market Mindshare

Der Kampf um Market Mindshare – Was steckt dahinter?

Market Mindshare bedeutet auf Deutsch: Marktbedeutung. Darunter versteht man das informelles Maß, um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit für ein bestimmtes Unternehmen oder Produkt zu messen.

Die Bedeutung des Market Mindshare für Unternehmen & Start-Ups

Sichtbarkeit und Markt Mindshare sind äußerst wichtig für ein Startup. Beide sind wichtig, um die Aufmerksamkeit auf potentielle Kunden, Partner, Investoren und Mitarbeiter zu ziehen. Die Entscheidung all dieser Gruppen ist davon abhängig, was sie über das Produkt und dein Unternehmen in der Presse und von anderen Branche-Influencern hören.

Der wichtigste Kampf ist jedoch, Mindshare in Bezug auf die Kunden zu generieren. In vielen Branchen verlassen sich die Kunden auf die Presse, Analysten und andere Einflussfaktoren, wenn sie vor einer Kaufentscheidung stehen. Deshalb musst Du versuchen, die Menschen zu beeinflussen, weil sie das Market Mindshare deines Unternehmens bestimmen. Bevor Du also dein Unternehmen startest, musst Du analysieren, welche Entscheidungen Kunden beeinflussen und sie selbst beeinflussen.

Networking und Influencer als Erfolgsfaktoren

Um die Menschen zu beeinflussen, die wiederum Einfluss auf die Kunden haben, musst Du viel Zeit mit der Presse verbringen. Du musst ständig mit Journalisten reden, ihnen Produktbeispiele zur Verfügung stellen und sie besuchen. Eine gute PR-Person mit einem starken Netzwerk in der Industrie zu haben, kann Dir die Aufmerksamkeit von vielen wichtigen Einflussnehmern bringen.

Fokussiere dich auf die Schlüsselpersonen und versuche sie so oft wie möglich anzutreffen. Von Tag 1 an musst Du dir eine gute Basis von Leuten aufbauen, die dein Produkt und dein Unternehmen unterstützen.

Deshalb spielt die Presse die größte Rolle beim Kampf um Market Mindshare, denn es kostet nicht viel, bringt Dir aber einen großen Erfolg. Du willst zu den richtigen Konferenzen eingeladen werden, und die Chance bekommen, dich auf einer Bühne zu präsentieren.

Finde also eine bedeutende Industrie-Konferenz, eine Veranstaltung, auf der die richtigen Leute sind und stelle dein Produkt auf diesem Event vor. Du brauchst eine sichtbare Produkteinführung, damit die Menschen rausgehen und anderen wichtigen Leuten davon erzählen. Du solltest nicht nur über die Besonderheit deines ersten Produktes sprechen, sondern es als breiten Branchentrend darstellen.

Schaffe eine Vision, damit die Menschen hinterher sagen: "Wow, so laufen die Dinge! Das ist eine neue Richtung.“ Du musst Aufregung aufbauen. Außerdem brauchst du einige große Markennamen als Partner, damit alle sehen, dass dein Produkt unterstützt wird. Wenn Du immer und immer wieder sagst, dass du der Marktführer bist, dann werden die Menschen anfangen es zu glauben und Du wirst tatsächlich zum Marktführer.

Fake it, until you make it

Diese Art von Market Mindshare und Marketing kann Dir die Führung geben, obwohl deine Konkurrenz vielleicht ein besseres Produkt hat. Und das einfach nur, weil Du die Spielregeln verstanden hast und nach deinen Regeln gespielt wird. Manchmal kann es sogar sein, dass die Konkurrenz eingeschüchtert wird, wenn sie sehen, dass es bereits einen anderen Marktführer gibt. Es geht also nicht darum, immer die beste Technologie und das beste Produkt zu haben, sondern das größte Market Mindshare bei den Kunden aufzubauen.

Während Du dein Market Mindshare aufbaust musst Du sehr vorsichtig sein bei der Unterscheidung zwischen deinem Produkt und deiner Vision. Du willst die Kunden mit der Vision begeistern, aber ihnen auch gleichzeitig realistische Erwartungen geben, was du anbieten wirst und was passieren wird.

Sobald du ein schlechtes Image hast, beispielsweise, weil das Produkt nicht mit der Vision übereinstimmt, wird es sehr schwer werden, neue Kunden anzuziehen, gute Leute einzustellen, führende Unternehmenspartner zu finden und mehr Kapital zu beschaffen.

Teil des Kampfes um Market Mindshare ist es, sich größer erscheinen zu lassen, als man tatsächlich ist. Ein hilfreiches Werkzeug dafür ist das Internet. Informationstechnologie kann genutzt werden, um sich elektronisch größer aussehen zu lassen, als man ist.

Wenn Du diese Aspekte beachtest, wird der Market Mindshare auf deiner Seite liegen.


Teambildungsprozess

Teambildungsprozess – so bekommt man es hin, dass alle an einem Strang ziehen

Der Teambildungsprozess – die individuelle Leistung eines Unternehmensgründers setzt sich wie folgt zusammen:

  • 10% sind konkrete Ergebnisse und
  • 90% sind Maßnahmen, um das Team besser zu machen, als es gestern war.

Es hängt also alles von der Leistung und der Entwicklung des Teams ab. Daher ist der Teambildungsprozess die primäre Aufgabe des Unternehmensleiters. Jeden Tag muss etwas dazu beitragen werden, damit das Team von Tag zu Tag in seiner Entwicklung wachsen kann.

Teambildungsprozess – wie stellt man es an?

Für den Teambildungsprozess eines leistungsstarken Teams, brauchst Du zwei Dinge:

  1. Stelle die Besten ein und
  2. bringe sie dazu, als Team zusammenzuarbeiten.

Die Grundlage sind die Menschen. Du brauchst die Besten für deine Gründung. Du brauchst Leute, die die Energie haben, um andere Leute mit dieser Energie anzustecken. Nachdem das Fundament gelegt ist, ist der schwierige Teil vom Teambildungsprozess, die Leute zur Teamarbeit zusammen zu bekommen.

Dafür gibt es drei wesentliche Aspekte:

  1. Gib eine klare Richtung vor! Wo willst Du hin und wie gelangt man dorthin? Das ist sehr entscheidend. Denn wenn man viele kluge Köpfe zusammen hat, wollen alle in verschiedene Richtungen gehen. Du musst vorangehen und die Wege vorgeben.
  2. Erhöhe immer den Standard und sei nie selbstgefällig! Erhebe ständig die Standards in Bezug auf die Leute, die du einstellst, die Prozesse, das Produkt, die Qualität, einfach alles.
  3. Erstelle eine sichere Umgebung! Eine Umgebung, die den Mitarbeitern gestattet, Risiken einzugehen. Wenn Du ein Unternehmen von Grund auf neu errichtest, dann wirst Du Dinge tun, die Du noch niemals vorher getan hast. Es wird ein kontrolliertes Experiment.

 

Auch im Vergleich zu größeren Unternehmen hast Du in einem Startup keine zusätzlichen Mitarbeiter. Du hast keine Ersatzbank. Deshalb solltest Du sicherstellen, dass alle Mitarbeiter glücklich und motiviert sind und in jeder Situation ihr Bestes geben!

Teambildungsprozess – Fazit

Um sie zu motivieren, musst du herausfinden, welche Interessen sie haben. Für manche ist es die Sicherheit, für andere neue Technologie, gute Ideen oder die Suche nach Wissen. Für wiederum andere vielleicht die Reise, ein Teil der Unternehmensreise sein. Teil von etwas Spannendem und Lustigem. Teil von etwas, das die Welt verändert. Einige Leute werden besonders monetäre Interessen haben. Du musst deinen Mitarbeitern entgegenkommen und ihnen genau das geben, was sie motiviert.

Wenn Du diese Tipps beachtest, wird dein Teambildungsprozess erfolgreiche Früchte tragen!


Führungskraft

Die Eigenschaften einer Führungskraft & 9 Praxis-Tipps für neue Führungskräfte

Die wohl wichtigsten Eigenschaften einer Führungskraft ergeben sich aus der Zusammenarbeit mit anderen Menschen. Eine Führungskraft muss sich um andere kümmern, er muss verstehen was sie denken und wie sie fühlen. Du musst ihnen das Gefühl geben, dass du sie brauchst.

Welche Qualitäten & Eigenschaften solltest Du als Führungskraft haben?

Als Führungskraft musst du außerdem paranoid sein hinsichtlich der Unternehmensperformance. Denn sonst werden dich die Wettbewerber mit einem stärkeren Fokus überholen. Du musst die Ziele immer sehr hoch stecken, damit du das aller beste Produkt auf dem Markt produzieren kannst.

Außerdem müssen Führungskräfte wissen, wie man Prioritäten setzt. In einem Startup muss man immer priorisieren, denn die Ressourcen wie Zeit, Geld, Mitarbeiter oder Infrastruktur sind knapp. Deshalb benötigst Du einen guten Blick dafür, welche Fragen und Aufgaben besonders wichtig sind.

Es gibt viele Menschen, die sehr beschäftigt ausschauen, aber leider die falschen Probleme lösen. Verwende also keine Zeit auf etwas, das eh keine Rolle spielt. Prioritäten setzen bedeutet sich auf die richtigen Probleme zu fokussieren. Du solltest dich auf die drei wichtigsten Probleme konzentrieren, statt auf 15.

Lasse die anderen 12 vom Tisch fallen. Du kannst nicht alles machen. Wenn es wichtig ist, wird es erneut auf deinem Schreibtisch aufschlagen. In einem Startup ist es sehr wichtig das Gesamtbild zu betrachten und die richtige Wahl zu treffen.

Weitere Eigenschaften einer Führungskraft beziehen sich auf das Lernen. Du musst begierig sein und jeden Tag Neues lernen. Anstatt Angst zu haben solltest du Herausforderungen begrüßen und annehmen. Versuche diesen wichtigen Grundsatz zu leben.

Außerdem musst du gut zuhören können und weniger reden. Um ein Unternehmen zu gründen brauchst du ein kluges Team und noch klügere Leute, die mit Dir arbeiten. Du Darfst auch niemals den Kontakt zu deiner Organisation verlieren. Du musst in sie investieren. Also bleibe immer in Kontakt mit den Menschen, auch wenn deine Arbeit eher nach außen gerichtet ist.

Also hier noch einmal die wichtigsten Qualitäten und Eigenschaften einer Führungskraft zusammengefasst:

  1. sich um andere sorgen und kümmern
  2. paranoid sein
  3. Aufgaben priorisieren können
  4. richtige Entscheidungen treffen
  5. lernbegierig sein
  6. zuhören können
  7. Kontakt zu Mitarbeitern pflegen

9 Praxis-Tipps für neue Führungskräfte

Die Gründung und somit auch Führung eines eigenen Unternehmens bieten dir viele Freiheiten. Dir wird damit aber gleichzeitig mindestens genauso viel Verantwortung auf die Schultern geladen.

Deine Mitarbeiter sind das Uhrwerk deines Unternehmens und du trägst die Verantwortung, dass dieses Uhrwerk reibungslos läuft. Denn deine engagierten und motivierten Mitarbeiter sind das Wertvollste, was du hast. Sie helfen dir dabei, dein StartUp auf Kurs zu bringen und deine Ziele langfristig zu erreichen.

Mit den folgenden Praxis-Tipps gelingt es dir, deine Rolle als Führungskraft zu festigen und deine Mitarbeiter souverän zu führen.

Kontinuierliche Verbesserung der Selbstführung

Sich selbst führen – was heißt das eigentlich? Viele Führungskräfte haben zwar Mitarbeiter, aber genauso auch einen Vorgesetzten. Das sind sogenannte „Sandwich-Führungskräfte“. Diese Führungskräfte erhalten Regeln und Zielvorgaben von oben und führen ihr Team so, dass diese bestmöglich erfüllt werden.

Doch bei dir ist das anders. Du bist als Gründer dein eigener Chef. Deshalb musst du deine Stärken und Schwächen, deine Erfolge und Misserfolge und deine Leistungen kontinuierlich selbst reflektieren. Gestehe dir selbst Fehler zu und versuche aus diesen zu lernen. Dies hilft dir dabei deine eigenen Erwartungen auf einem realistischen Niveau zu halten.

Doch es geht noch darüber hinaus: Du hast auch die Verantwortung für deine eigene Gesundheit. Gönne dir selbst freie Tage und arbeite nicht jedes Wochenende durch, auch wenn dir die Arbeit noch so viel erscheint. Denn die richtige Selbsteinschätzung zählt zur Führungskompetenz einer Führungskraft.

 

Werte leben

Menschen ist es wichtig, ob dein Reden und dein Tun übereinstimmen. Wenn du darauf achtest, schaffst du bei deinen Mitarbeitern Vertrauen und Respekt. Deine Aufgabe als Führungskraft ist es, das was du von anderen erwartest, selbst vorzuleben. Als Gründer ist dies besonders wichtig. Denn du kannst damit die Unternehmensphilosophie von Anfang an direkt beeinflussen.

 

Den Kunden im Fokus behalten

Ohne Kunden geht es nicht, richtig? Es ist sehr wichtig bei all den Aufgaben, die tagtäglich anfallen, den Kunden nicht aus den Augen zu verlieren. Der Kundennutzen sollte bei all euren Aktivitäten im Fokus bleiben. Deine Aufgabe als Führungskraft ist es nicht nur, den Überblick zu behalten, sondern auch bei deinen Mitarbeitern den Blick für die Kundenorientierung zu schärfen.

 

Von der Komfortzone in die Entwicklungszone

Wir alle befinden uns gerne in unserer Komfortzone. Hier kennen wir uns aus und wissen, was uns erwartet. Das klingt erstmal ziemlich gut, oder? Der große Nachteil ist aber, dass wir uns hier nicht weiterentwickeln.

Deine Mitarbeiter lieben es, in ihrer Komfortzone zu arbeiten. Sie arbeiten gerne an Aufgaben und Projekten, bei denen sie ganz genau wissen, worauf es ankommt und was sie wann machen müssen. Doch bei dieser Vorgehensweise werden sie auf dem gleichen Leistungsniveau bleiben, auf dem du sie eingestellt hast.

Deine Aufgabe ist es, deine Mitarbeiter aus der komfortablen Zone herauszulocken und mit ihnen gemeinsam in die Entwicklungszone zu gehen. Setze deinem Team Ziele und delegiere Aufgaben so, dass jeder über sich hinauswachsen muss. Durch gezielte Coachings kannst du deine Mitarbeiter dabei unterstützen, ihre Ziele zu erreichen und sicherer in neuen Aufgaben zu werden.

 

Ziele setzen

Es ist äußerst wichtig, sich Ziele zu setzen, um erfolgsorientiert arbeiten zu können. Im Idealfall vereinbarst du diese Ziele gemeinsam mit deinem Team. Sie sollten möglichst konkret, realistisch und messbar sein. Dabei ist es wichtig ein Mittelmaß zwischen zu leicht zu erreichenden und überfordernden Zielen zu finden. Herausfordernde, aber dennoch erreichbare Ziele motivieren ungemein.

WICHTIG: Achte darauf, deinen Mitarbeitern auch die nötigen Kompetenzen zu Erreichung der Ziele zu übertragen und die erforderlichen Ressourcen bereit zu stellen.

 

Den Führungsstil anpassen

Jeder Mensch ist anders. Und somit reagiert auch jeder Mensch auf ein und denselben Sachverhalt unterschiedlich.

Der Mensch ist einer der kritischsten Faktoren für eine gute Mitarbeiterführung, denn Menschen verhalten sich nicht rational. Deine Aufgabe als Führungskraft ist es, deinen Führungsstil je nach Mitarbeiter entsprechend anzupassen. Der eine kann beispielsweise gut und der andere weniger gut mit Kritik umgehen. Ein anderer arbeitet unter Druck besser, während ein weiterer damit gar nicht umgehen kann.

Deine Aufgabe ist es, deine Mitarbeiter zu kennen und deinen Führungsstil dementsprechend zu praktizieren. Besonders wichtig ist dies beim jährlichen Mitarbeitergespräch. Wie du gute Mitarbeitergespräche führst, erfährst du hier.

 

Feedback

Mindestens genauso wichtig, wie das jährliche Mitarbeitergespräch ist regelmäßiges Feedback. Dieses hat mehrere Vorteile:

  • Du motivierst deine Mitarbeiter, was zu besseren Arbeitsergebnissen führt
  • Erkenne, wo deine Mitarbeiter stehen und wie Du sie in die richtige Richtung lenken kannst
  • Du gibst deinem Team eine klare Orientierung, wohin es gehen soll
  • Du stärkst das Vertrauen deiner Mitarbeiter

Es muss nicht immer ein längeres Gespräch unter vier Augen sein. Du und dein Mitarbeiter holt euch zufällig gleichzeitig einen Kaffee? Super! Das ist die Gelegenheit, ihm zu sagen wie zufrieden du mit seiner Arbeit beim letzten Projekt warst.

 

Richtig delegieren

Als Führungskraft kannst du nicht alles selber machen. Und das sollst du auch nicht. Das Zauberwort heißt „Delegieren“. Dabei geht es nicht darum, Arbeit, die dir nicht so viel Spaß macht, auf andere abzuwälzen. Es geht viel mehr darum, Aufgaben und somit auch Verantwortung zu übertragen.

Wichtig ist, dass du die richtigen Aufgaben an die richtigen Leute delegierst. Achte drauf, dass niemand stark unterfordert aber auch niemand maßlos überfordert ist. Setze Fristen, bis wann eine Aufgabe erledigt sein muss. So hilfst du deinen Mitarbeitern Prioritäten zu setzen.

Du kannst Aufgaben nicht so einfach an jemanden übertragen. Du musst deinem Mitarbeiter gleichzeitig auch die nötigen Kompetenzen und Ressourcen zugestehen.

 

Erfolgreiches Führen kann man lernen

Dir fällt das mit der Mitarbeiterführung noch nicht so leicht? Du willst eigentlich nur deine Idee weiterentwickeln und das mit der Führung lieber sein lassen? Keine Angst: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Niemand wird als Führungskraft geboren. Den einen wird es ein bisschen leichter fallen und den anderen ein bisschen schwerer. Aber man kann alles lernen.

Das richtige Handwerkszeug lernt man beispielsweise in entsprechenden Trainings oder Seminaren. Durch die richtigen Führungstools erhältst du hierbei eine solide Basis. Daneben werden dir die zunehmende Erfahrung und die richtige Einstellung dabei helfen, den Weg hin zu einer erfolgreichen Führungskraft zu meistern.


Unternehmensvision

8 Tipps zur Unternehmensvision – So entwickelst Du Deine!

Die wichtigste Aufgabe von Gründern ist es, eine Unternehmensvision zu entwickeln. Diese Vision muss er den Arbeitnehmern, Partnern, Investoren und auch Kunden verkaufen. Und dann muss er sicherstellen, dass die Vision ausgeführt wird. Die größte Herausforderung wird es sein, die Vision intern zu vermitteln.

Unternehmensvision klar beschreiben

Die Vision muss klar beschrieben werden. Die Mission und die Ziele müssen so einfach wie möglich gehalten werden. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die Mitarbeiter deine Unternehmensvision und die Ziele verstehen.

Unterziele zum Top-Level-Ziel

Wenn jeder mit dem Top-Level-Ziel einverstanden ist, dann können auch die Unterziele gut gesetzt werden. Jede Abteilung weiß, was sie tun muss, damit das gemeinsame Unternehmensziel erreicht wird. Wenn sich jedoch nicht alle einig sind, was die wichtigste Unternehmensaufgabe ist, kann die Organisation nicht darauf aufgebaut werden. Mitarbeiter müssen erkennen, dass sie ein wichtiger Teil des Unternehmens sind. Jemand, der nicht an die Dinge glaubt, die er tut, muss ständig kontrolliert und unterstützt werden.

Ehrgeizige Zielsetzung

Außerdem brauchen die Mitarbeiter ein ambitioniertes Ziel, um ihre Ziele zu erreichen. Nur so erzielt das Unternehmen die besten Ergebnisse.

Optimismus des Gründers

Als Unternehmensgründer darfst Du dein Lächeln nicht verlieren, egal wie schlecht es läuft. Es ist sehr schlecht, wenn Du alle Menschen in der Gesellschaft mit Problemen belastest, denn es erzeugt Stress. In Zeiten der Angst, der Unsicherheit und des Zweifels spielt der Unternehmensführer einer wichtigen Rolle, denn er bewegt sich immer in eine positive Richtung. Du musst wirklich immer optimistisch bleiben, um den Glauben an deine Unternehmensvision fest zu verankern.

Erhalte den Glauben in die Unternehmensvision

Wenn Du dich runterziehen lässt, werden alle heruntergezogen. Und wenn alle unten sind, wird niemand wieder aufstehen. Wenn das Team aufgegeben hat, kannst Du nicht mehr kämpfen. Egal, was notwendig ist: You have to keep people believing in the vision!

Beschäftigung mit Zweifeln

In einem Start-up gibt es immer Menschen, die Angst haben. Du solltest dich aber niemals von Skepsis ablenken lassen. Zweifel dürfen sich nie von einer Person auf eine andere übertragen lassen. Du musst dich sofort mit ihnen beschäftigen, wenn sie entstehen.

Mitarbeiter in Gläubige wandeln

Ein weiterer wichtiger Schritt für die Erreichung deiner Unternehmensvision ist, dass Du jeden Mitarbeiter in einen Gläubigen verwandeln musst. Und wenn alle an das Unternehmen glauben, dann kommt ihr Engagement, ihr Leidenschaft und ihre Emotionen ganz von allein zum Vorschein.

Zweifel erkennen und im Kern bekämpfen

Als Unternehmensführer musst du die Verantwortung für Zweifel bei jeder Entscheidung tragen. Aber bezweifele sie nie, wenn Du dich in der Umgebung deiner Mitarbeiter befindest, sondern nur zu Hause in der Dusche. Auf der einen Seite musst Du die Mitarbeiter in deinem Unternehmen in Gläubige verwandeln, aber auf der anderen Seite musst Du auch die Ursache der Zweifel erkennen und im Kern bekämpfen.


Entscheidungen treffen im Unternehmen

Entscheidungen treffen – So lernst Du Entscheidungen im Unternehmen zu managen

In einem Geschäft, in dem sich Dinge schnell ändern und immer wieder viele Entscheidungen getroffen werden müssen, brauchst du ein angemessenes Entscheidungsfindungs-System. Das System sollte zum einen schnelle Entscheidungen treffen, aber auf der anderen Seite auch kritischen Input berücksichtigen. Du brauchst das Beste aus Beidem: maximalen Input und maximale Geschwindigkeit.

Wer entscheidet, muss auch ausführen

Dafür benötigst Du ein Entscheidungsfindungs-System, bei dem eine Person eine Entscheidung auf Grundlage der Beiträge von den anderen Mitarbeitern trifft. Lasse niemals Entscheidungen von Leuten treffen, die aber von anderen umgesetzt werden. Ermächtige dazu die Person, die die Entscheidung auch umsetzen muss. Denn nur dann wird die Entscheidung auch korrekt ausgeführt.

Die restlichen Leute sind Entscheider und Umsetzer. Seitdem die Informationstechnologie Kommunikationskosten reduziert hat, ist jeder andere Mitarbeiter ein potentieller Beitragender. Es liegt in der Natur, dass Menschen etwas beitragen wollen und der Entscheidungsträger die Anderen nach Beiträgen, Rat und Daten fragen wird.

Jeder darf mal seinen Senf dazugeben

In dieser Kultur ist es ein absolutes MUSS, die Intelligenz der Anderen zu verwerten. So hast Du das Beste aus beidem: Erstens hast Du eine Person, die schnelle Entscheidungen treffen kann. Zweitens wird Input von allen Interessierten gegeben, dadurch die Kultur gefördert und schließlich das beste Ergebnis hergestellt. Drittens ist die Person, die die Entscheidung treffen wird, auch die, die sie ausführt. Sie wird sich mit der Entscheidung identifizieren und sie mit Leidenschaft ausführen.

Ein dezentrales Entscheidungssystem funktioniert nach dem Prinzip, dass man alle Informationen (inklusive Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz und Eigenkapital) mit den Mitarbeitern teilt. Denn je mehr Informationen sie haben, desto intelligenter fühlen sie sich und sind in der Lage, auf eigene Faust Entscheidungen zu treffen. Und das in derselben Weise, wie Du sie treffen würdest.

Entscheidungen treffen – Autonomie ist wichtig

Der Schlüssel für ein erfolgreiches Start-up ist Hebelwirkung. Du musst versuchen, jede Person so autonom wie möglich zu machen. Sie müssen klar und effektiv kommunizieren und eigene Entscheidungen treffen.

In einer Kultur, in der Menschen Angst davor haben, Entscheidungen zu treffen und Entscheidungen darauf stützen, was andere Menschen gut finden würden, werden 10% der Entscheidungen falsch getroffen. Na und? Wenn Du immer warten würdest, um sicherzustellen, dass Du die richtige Entscheidung triffst, wird dein Start-up nicht schnell genug wachsen.

In der Regel musst du nur 60-70% richtige Entscheidungen treffen, um ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen. Bei mehr als 90% ist es schon ein überaus erfolgreiches Unternehmen. Und bei 100% wird dein Unternehmen nicht schnell genug als Start-up wachsen. Es ist sehr schwer, andere Leute zu ermächtigen, Entscheidungen zu treffen. Aber es wird deinem Unternehmenswachstum helfen.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt

Die Mitarbeiter müssen darauf vertrauen können, dass sie bei all ihren Entscheidungen vom Management unterstützt werden. Sie lassen Sie die Entscheidungen treffen und müssen damit leben. Du musst ihnen erlauben, Risiken einzugehen und deshalb werden Fehler nicht ausbleiben. Außerdem gibt es nur sehr wenige unternehmenskritische Entscheidungen. Du solltest versuchen, Entscheidungen so dezentral wie möglich zu machen. Es ist es wirklich nicht wert, so viel Zeit auf Entscheidungen zu verwenden.

Weil ein Start-up nur begrenzte Ressourcen und Informationen zur Verfügung hat und gleichzeitig schnell Entscheidungen treffen muss, sind Start-up-Entscheidungen mehr wie Wetten. Du musst in der Lage sein zu entscheiden, auch wenn du nicht alle Informationen über den Wettbewerb und Kundenverhalten hast.

Wenn Du in einem Start-up Entscheidungen treffen musst, sitzt Du nicht in einem Raum und denkst wochenlag über ein Datenproblem nach. Du musst eine kleine Runde kluger Köpfe heranziehen, deine Daten vorstellen und mit Ihnen einen Plan ausdiskutieren. In einem Start-up darfst du kein Perfektionist sein, Du musst analysieren.

Du darfst Fehler machen, solange Du immer noch besser bist als die Konkurrenz!


Informationsfluss im Unternehmen

Der Informationsfluss im Unternehmen

Heute wollen wir der Frage auf den Grund gehen, warum der Informationsfluss im Unternehmen so bedeutend ist und Möglichkeiten aufzeigen, wie Informationen ausgetauscht werden können. Die Kultur eines Unternehmens entscheidet nicht nur, welche Leute eingestellt werden, sondern auch, wie sie Informationen teilen und miteinander kommunizieren.

Freier Informationsfluss im Unternehmen

Um sicherzustellen, dass die Mitarbeiter effektiv zusammenarbeiten, ist ein freier Informationsfluss sehr wichtig. Das bedeutet, dass Informationen für jedermann zugänglich sind. Wenn Informationen im Unternehmen frei verfügbar sind, ermöglicht es den Menschen mehr Informationen und Input zu generieren, um bessere Entscheidungen zu treffen.

Open-door-Meetings

Du solltest nicht viele Meetings mit geschlossenen Türen abhalten. Wenn Du die Tür schließt, dann signalisierst Du den anderen, dass sie draußen bleiben müssen. Erfolgreiche Start-ups haben einen großen Platz ohne Türen, wo Meetings stattfinden und Mitarbeiter frei rein und rausgehen können. Das fördert den Informationsfluss im Unternehme.

Der offene Platz regt die Leute dazu an, sich hinzusetzen, zuzuhören und ihn dann wieder zu verlassen, um weiterzuarbeiten. Es muss völlig o.k. sein, in Meetings rein und wieder rauszugehen.

Diese Art Meetings abzuhalten hat einen großen Einfluss auf das Verständnis der Mitarbeiter über die verschiedenen Dinge und den Informationsfluss im Unternehmen. Es kann sein, dass es sich bei dem Meeting gar nicht um ihren Geschäftsbereich handelt, aber trotzdem können sie teilnehmen und wissen so auch über die anderen Vorkommnisse im Unternehmen Bescheid.

Kabinen-Arbeitsplätze

Ein anderes Werkzeug, um den Informationsfluss im Unternehmen zu fördern, sind Kabinen. Wenn Mitarbeiter gemeinsam in Kabinen sitzen, werden physikalische Barrieren beseitigt und Kommunikation und Informationen kann frei zwischen den Mitarbeitern fließen.

Status-Meetings und Berichte

Ein weiterer Weg für den Informationsaustausch sind Status-Meetings. Dabei stellen sich die einzelnen Unternehmensteile gegenseitig vor. Oftmals macht es sogar Sinn, wöchentlich schriftliche Statusberichte zu machen. Diese Berichte sollten für jedermann im Unternehmen zugänglich sein.

Durch die Informationstechnologie wurden Informations- und Kommunikationskosten im Unternehmen reduziert und sind effizienter geworden. Heute sind die Kommunikationskosten nahe Null. Das bedeutet, dass Du jeden mit Interesse involvieren kannst und ihm die Möglichkeit geben kannst, etwas beizutragen. Du kannst nahezu alles über Netzwerke organisieren. Diese umfangreiche Nutzung der Informationstechnologie schafft freien Informationszugang und ermöglicht es, effizienter Informationen via E-Mail und Newsgruppen zu teilen.

Aufgrund dieser Werkzeuge kann jeder sehen, was in anderen Bereichen abläuft. So wird der Informationsfluss im Unternehmen gefördert. Jeder hat mehr Informationen und mehr Input und kann letztlich bessere Entscheidungen treffen.

Persönliche Whiteboards

Das System der persönlichen Whiteboards ist ein anderer sehr effektiver Weg, um den Informationsfluss im Unternehmen zu stärken. Jeder bekommt Zugang zu allen Informationen und hat so eine bessere Input-Grundlage, um bessere Entscheidungen zu treffen. Jeder in der Firma hat ein persönliches Web-basiertes elektronisches Whiteboard, in dem er Zeitpläne, To-Do-Listen und Aufgaben für die Woche einspeichern kann.

Sie können sogar persönliche Ziele eintragen. Über ein unternehmensweites Intranet kann jeder auf diese Informationen zugreifen. So weiß jeder, was andere gerade arbeiten. Mitarbeiter sind sehr beschäftigt, deshalb können sie sich nicht an allem beteiligen. Aber wenn sie wirklich von etwas betroffen sind, dann können sie es.

Außerdem ist das persönliche Whiteboard ein Selbstmanagement-Tool. Zu Beginn der Woche kannst Du dir alle wichtigen Aufgaben auf dein Whiteboard schreiben, die Du im Laufe der Woche bearbeiten musst. Anfang der nächsten Woche kannst Du überprüfen, was Du geschafft hast und was vielleicht nicht. Versuche Antworten zu finden, warum Du einige Aufgaben nicht erledigen konntest. Der ganze Prozess ist auf Verbesserung fokussiert.

All-Hands-Meetings

Erfolgreiche Start-ups haben oftmals zwei-wöchentlich Sitzungen. In diesen All-Hands-Meetings kommt die ganze Gesellschaft zusammen und der CEO gibt ein Update über das Unternehmen. Manchmal geben auch der Vizepräsident und andere Mitarbeiter einzelner Projekte Updates. Danach ist das Meeting offen für alle Fragen und sehr gute Mitarbeiter werden belohnt.

Als Unternehmer musst Du sehr offen und auch über Dinge sprechen, die die Leute erschrecken. Du kannst wirklich nicht zu viel kommunizieren, du musst überkommunizieren.

Weil Menschen klug sind und dieselben Informationen haben, werden sie wie Du denken und deine Entscheidungen verstehen oder die richtigen Entscheidungen für sich selbst treffen. Deshalb musst Du in den All-Hands-Meetings die Dinge erklären. Das ist alles, was sie wissen wollen. Wenn du ihren Fragen gerecht wirst, sind sie glücklich.

CEO Lunches und Mitarbeiterfrühstück

Ein weiteres Mittel, um den Informationsfluss im Unternehmen zu stärken, sind Mittagessen des CEOs mit neuen Mitarbeitern. Er erklärt ihnen, was das Unternehmen auszeichnet und was ihre Visionen sind.

Die neuen Mitarbeiter erzählen, wie sie auf die Firma gekommen sind und was sie für Erwartungen haben. Der Zweck des CEO-Lunches? Alle Mitarbeiter sollen die Vision des Unternehmens und die Produkte verstehen.Daneben gibt es regelmäßig Mitarbeiterfrühstücks, wo alle neuen Mitarbeiter und Führungskräfte zusammenkommen und über das Unternehmen sprechen.

Fazit zum Informationsfluss im Unternehmen

All diese Werkzeuge und Meeting-Formen sind entstanden, um Barrieren abzubauen und einen unternehmensweiten, freien Informationsfluss zu schaffen. Informationen sollen nicht nur vertikal ausgetauscht werden, sondern auch horizontal.


personalgewinnung unternehmen hr

Personalgewinnung, -haltung & -entlassung – So findest du die besten Leute für dein Business

Personalgewinnung

Für die Personalgewinnung musst Du bzw. dein Unternehmen zunächst Personal anziehen und die Arbeit in deinem Unternehmen attraktiv machen.

Eine der wichtigsten Anreize für Menschen, um in einem Startup zu arbeiten ist das Versprechen, zukünftigen Profit zu generieren, wenn das Unternehmen an die Öffentlichkeit gegangen ist. Du solltest in einem Startup aus zwei Gründen Jedem Aktienoptionen geben:

  1. Geld ist knapp und
  2. Ihr sitzt im selben Boot.

Wenn du jedem Mitarbeiter Aktienoptionen gibst, hat auch jeder das Gefühl, das es zum Teil ihm gehört. Dann werden sie sich auch genau so verhalten. Sie haben ein Gefühl von Eigenverantwortung und Stolz und machen das Unternehmen erfolgreicher.

„When everybody in an organization thinks like they own the company amazing things happen.” (Frank Quattrone, DMG Technology Group)

Du solltest die Aktien unter den Mitarbeitern aufteilen. Erfolgreiche Unternehmen geben den Sekretärinnen, dem Rezeptionisten, dem Hausmeister, den Reinigungskräften, einfach jedem Eigenkapital. Oft sind die größten Investoren eines Unternehmens die eigenen Mitarbeiter.

Neben den Aktien sollten die Mitarbeiter aber auch Leistungsabhängige Zuschläge bekommen. Die Verteilung von Lohn und Aktien sollte niemals vom Alter, sondern immer vom Beitrag zum Unternehmen, abhängen.

Das Versprechen für einen zukünftigen Teil des Profits ist Magie. Sie werden gerade genug arbeiten, um sich einen angemessenen Lebensunterhalt zu verdienen und alles andere wird an das Unternehmen gebunden. Somit strebt jeder in die gleiche Richtung.

Passende Mitarbeiter finden! Eine sehr wichtige Frage, da man sich auf sein Team absolut verlassen können muss. Die Mitarbeitersuche erfordert meist viel Zeit. Um dir das Zusammenstellen deines Teams ein wenig zu erleichtern, werde ich im folgenden Text erklären, was die wichtigsten Punkte sind, die es beim der Zusammenstellung deines Teams für deinen Startup zu beachten gilt.

Personalgewinnung – Definiere zuerst dein Unternehmens und die zu vergebenen Stelle

Um herauszufinden, welche Menschen zu dir und deinem Unternehmen passen, benötigst du zu aller erst ein Gerüst der Idee, die dein Startup hat. Einfacher gesagt: Worauf baut deine innovative Geschäftsidee auf? Was braucht dein Unternehmen für Mitarbeiter? Kluge Köpfe? Kreative Menschen? Mitgründer, die viel Verantwortung übernehmen und dich entlasten oder welche, die in einen bestimmten Bereich eingeteilt werden und delegiert werden können.

Nur wenn du selbst eine genaue Vorstellung deines Start-ups hast, kannst du Mitarbeiter finden, die du perfekt in deine Arbeit integrieren kannst. Deshalb braucht es ein genaues Konzept, an dem du dich orientieren kannst. Um ein solches Konzept zu erstellen, kannst du dich nach folgenden Fragen richten:

  1. Wie sieht meine innovative Geschäftsidee aus?
  2. Was verkaufe ich?
  3. Was ist mein Ziel?
  4. Welche täglichen Aufgaben müssen mein Team und ich bewältigen müssen?
  5. Was für persönliche Wünsche habe ich für mein Arbeitsumfeld? (Beispiel: Lege ich großen Wert auf Produktivität und Arbeitsmoral oder mehr auf eine entspannte Arbeitsatmosphäre und ruhigeres und damit sicheres Vorankommen?)

Mit wie vielen Personen möchte ich direkt nach der Gründung des Unternehmens arbeiten bzw. wie viele Personen benötigt mein Unternehmen für den Anfang?

Die Beantwortung dieser Fragen könnte dir eine Hilfe beim Suchen geeigneter Mitarbeiter sein, da du durch das Definieren deiner Geschäftsidee eine genauere Vorstellung entwickeln kannst, was für Mitarbeiter du suchst. Mitarbeiter finden heißt auch, Mitarbeiter verstehen.

Loslegen - aber wie? – Personalgewinnung

Basierend auf dem Konzept deines Unternehmens bist du jetzt in der Lage die wichtigsten Eigenschaften deiner Wunsch-Mitarbeiter festzulegen um so die richtigen Mitarbeiter zu finden. Wie ist die Person, mit der du gerne arbeiten würdest? Abgesehen von den Standards wie Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Ehrlichkeit solltest du einschätzen können, welche Eigenschaften deinem Unternehmen zu Gute kommen. Natürlich gibt es hunderte Eigenschaften, die ein Unternehmen fördern würden. Um dich ein wenig zu orientieren, schreibe jeweils fünf Eigenschaften auf – zum einen diese, die unverzichtbar und grundlegend sind und zum anderen diese, die sehr wünschenswert sind.

Ein kleines Beispiel um es zu veranschaulichen: Du möchtest einen Online Kunstportal eröffnen bei dem sich Nachwuchskünstler und Co. informieren, austauschen und präsentieren können. Dafür brauchst du ein Team. Fünf erforderliche Eigenschaften könnten sein: kreativ, leidenschaftlich, zuverlässig, eigen, teamfähig. Fünf wünschenswerte Eigenschaften könnten sein: studiert, zielstrebig, selbstbewusst, neugierig und unabhängig.

Kontakte herstellen über

Personalgewinnung durch Empfehlung

Es gibt verschiedene Möglichkeiten in Kontakt mit potenziellen Mitarbeitern zu kommen. Zum einen kann man sich von bereits integrierten Mitarbeitern beraten lassen und ihnen die Möglichkeit geben, Empfehlungen auszusprechen. Diese sehr persönliche Methode hat sowohl Vor- als auch Nachteile.

Du hast die Chance, die Person ohne Umschweife kennen zu lernen. Außerdem spart direkter Kontakt zur Person, die von Mitgliedern aus deinem Team eingeschätzt werden können, Zeit und Geld. Negative Ausgänge könnten zum Beispiel sein, dass wenn sich dein Team nur aus „Freunden“ zusammensetzt, du die Vielseitigkeit deines Unternehmens einschränkst, da sich Freundeskreise meist aus Charakteren, mit ähnlichen Persönlichkeiten, bilden.

Personalgewinnung durch Werbung

Unterschätze nicht die Wichtigkeit, dein Anliegen publik zu machen, sei es durch Mundpropaganda, Freunde, Aushänge, das Internet und sonstige Medien. Wenn du dein Stellenangebot auf nur einer Seite teilst bekommen es womöglich zu wenige Personen mit. Je mehr Menschen du erreichst, desto größer wird die Chance Mitarbeiter zu finden, die perfekt in dein Team passen.

Trotzdem solltest du beachten, dass die Nadel im Heuhaufen zu finden extrem viel Arbeit ist und Zeit kostet. Wenn du dich auf spezielle Eigenschaften einer Person festgelegt hast, wird es direkt einfacher, bestimmte Felder nicht in die Suche mit einzubeziehen und die Suche einzugrenzen. Baby Sitter sucht man schließlich nicht auf einer Baustelle.

Personalgewinnung durch Jobbörsen

Doch um ein kompetentes Team auf die Beine zu stellen, gibt es natürlich auch andere effektive Möglichkeiten. Wenn du die zu vergebende Stelle ausreichend definiert hast, kannst du sie, darauf aufbauend, auf diversen Jobbörsen im Internet veröffentlichen. Gerade in spezifischen Jobbörsen ist es für Startups interessant, nach Mitarbeitern Ausschau zu halten, die sich für die Startup-Thematik interessieren.

Personalgewinnung über deine Website

In der heutigen Zeit ist eine eigene Website als Unternehmer unumgänglich. Mit einer Anzeige auf deiner eigenen Website haben Bewerber bereits alle sonstigen Informationen über dein Unternehmen parat. Außerdem kommt dazu, dass die Mitarbeiter bereits auf deiner Seite gelandet sind und somit eventuell Interesse an direkt deiner Firma haben.

Hard Skills

Zu den Hard Skills gehören alle Kompetenzen, die mit dem Aufgabenbereich zu tun haben, in dem deine Mitarbeiter beschäftigt werden sollen. Hard Skills kannst du in der Regel an den Berufserfahrungen, Ausbildung und Studium und auch sonstigen Belegen wie beispielsweise Zeugnisse festmachen.

Dies sind erlernte Fähigkeiten, die sich positiv auf die Arbeit deines Mitarbeiters in deinem Unternehmen auswirken sollten. Beispielsweise gehören zu den Hard Skills die Fähigkeiten, mit bestimmten Computerprogrammen umgehen zu können oder bestimmte Sprachkurse, die belegt wurden.

Soft Skills

Soft Skills sind dagegen alle Fähigkeiten auf persönlicher beziehungsweise sozialer Ebene. Dazu gehören alle Eigenschaften, die die Persönlichkeit eines Bewerbers ausmachen. Soziale Kompetenzen beeinflussen die Arbeitsatmosphäre positiv. Daher solltest du bei Vorstellungsgesprächen potenzieller Mitarbeiter vor allem auf deren Soft Skills achten, um einen so genauen Eindruck wie möglich zu bekommen.

Da es bei der Arbeit im Team vor allem um den gegenseitigen Umgang geht, sind Soft Skills sehr wichtig. Um herauszufinden, ob deine Bewerber Soft Skills besitzen, beobachte genau, wie sich dieser beim Vorstellungsgespräch verhält. Zu den Soft Skills zählen beispielsweise ein charismatisches und selbstsicheres Auftreten oder eine individuelle und offene Persönlichkeit.

Personalgewinnung – Jobanzeige erstellen

Das Erstellen der Anzeige ist ein sehr wichtiger Punkt im Prozess einen guten Mitarbeiter zu finden. Der Bewerber sollte sich ein Bild machen können, wie die Arbeit in deinem Unternehmen sein könnte. Somit hat der Bewerber ebenfalls die Möglichkeit, sich selbst einzuschätzen und zu überlegen, ob die Stelle auf ihn passen könnte.

Übergreifend geht es beim Verfassen des Textes um folgende 3 Bereiche:

  1. Was sind die Aufgaben, die der Mitarbeiter zu erledigen hat bzw. Um welche Art von Job handelt es sich? Was macht mein Unternehmen?
  2. Welche Qualifikationen muss die Person mitbringen um gute Arbeit leisten zu können? (Charaktereigenschaften, Ausbildung, Verfügbarkeit, „Skills“ etc.)
  3. Was macht dein Unternehmen attraktiv? Warum sollte man in deinem Startup Unternehmen arbeiten wollen?

Falls die Fragen ein wenig zu offen gestellt sind, hier noch ein paar Erläuterungen:

Zu Frage 1:

Steht man noch ganz am Anfang ist es meist schwierig einzugrenzen, was genau die Aufgaben eines Mitarbeiters sein werden. Versuche so viel Information wie möglich über deinen Startup zu sammeln. Je mehr Information du hast, desto leichter fällt es, die Aufgaben, die anfallen werden zu benennen, zu gliedern und schließlich zusammenfassend in einer Anzeige zu veröffentlichen.

Zu Frage 2:

Um diese Fragen beantworten zu können, werde dir über deine Ansprüche klar. Möchtest du Mitarbeiter die auf deinem Bildungsstand sind? Möchtest du mit Personen arbeiten, die dich in erster Linie inspirieren und fordern? Was sind die wichtigsten Eigenschaften, die du von deinem Team erwartest? Um dir dessen bewusst zu werden, könnte dir helfen aufzuschreiben, mit was für einer Person du am liebsten arbeiten würdest – eine Art Wunschprofil vom perfekten Mitarbeiter.

Zu Frage 3:

Um einschätzen zu können, was dein Startup Unternehmen attraktiv macht, brauchst du ein gesundes Selbstbewusstsein, eine positive Einstellung und die Fähigkeit, dich in Bewerber hinein zu versetzen. Wenn du nicht mit hohem Gehalt locken kannst, versuche sonstige Besonderheiten hervorzuheben.

Bei diesen Punkten spielt die Zielsetzung eine große Rolle: Hast du ein Ziel, kannst du motiviert darauf hinarbeiten.

Auch das Festlegen einer Deadline ist wichtig. Wenn du keinen Zeitraum vereinbarst, indem Bewerbungen eingehen können, stiftet das womöglich Verwirrung bei den Bewerbern und Durcheinander in deiner Zeitplanung. Denke daran, die Anzeige zu löschen, wenn deiner Meinung nach genügend Bewerbungen eingegangen sind.

Für Rückfragen von Bewerbern solltest du stets erreichbar sein. Zum einen ist dies eine Hilfe für die Personen, die sich für den Job interessieren, zum anderen erkennst du, welche Bewerber sich tatsächlich mit deiner Anzeige beschäftigen, was beim Auswählen eines engagierten Mitarbeiters hilfreich sein könnte.

Auswerten der Bewerbungen

Angenommen in dem Zeitraum, den du festgelegt hast, sind einige Bewerbungen eingegangen. Nun gilt es diese auszuwerten. Das Bewerten von Bewerbungen ist zwar eine mehr oder weniger subjektive Angelegenheit, trotzdem gibt es einige Standards die erfüllt sein sollten, wie zum Beispiel fehlerfreie Formulierungen und Vollständigkeit der Unterlagen. Haben die Bewerber sich an die Anforderungen, wie zum Beispiel die Bewerbung im pdf Format zu schicken, gehalten?

Je mehr Bewerbungen auf deinem Schreibtisch landen, desto länger dauert das Eingrenzen der Bewerber, die du zu einem persönlichen Gespräch einladen möchtest. Ein Bewertungssystem kann bei einer großen Anzahl an Bewerbungen hilfreich sein. Lege die Kriterien fest, nach denen du bewerten möchtest.

Personalgewinnung – Was ist besonders wichtig und was ein „faux pas“?

Die Menge der Bewerbungen spielt beim Entwickeln eines Bewertungssystems nach Kriterien eine erhebliche Rolle: Wenn 5 Bewerbungen eingegangen sind, ist es sicher kein Problem, sie aufmerksam durchzulesen und zu bewerten. Hier kommt es auf das Vergleichen an – Die Kriterien kannst du Beispielsweise folgendermaßen setzen:

  1. Haben die Bewerber bereits Erfahrungen erworben, die meinem Unternehmen von Nutzen sein könnten?
  2. Gefällt mir die Formulierung des Motivationsschreibens? Wie wirkt der Lebenslauf?
  3. Gefällt mir die Art, wie sich die Person darstellt?

Außerdem kannst du dich am Wunschprofil deines perfekten Mitarbeiters orientieren und wer von den Bewerbern diesem Profil am nächsten kommt. (Siehe „Zu Frage 2“) Mache dir klar, wie viele Bewerber du zu einem Vorstellungsgespräch einladen willst bzw. kannst. Beachte, dass es sehr zeitaufwendig werden kann, zu viele Bewerber zu empfangen und kennen zu lernen.

Mit einer der wichtigsten Punkte bei der Wahl der Mitarbeiter für dein Team ist das Vorstellungsgespräch. Weil es darum geht, Menschen zu finden, die sowohl persönlich, als auch arbeitstechnisch in dein Unternehmen passen, achte auf alles.

Was ist mit „alles“ gemeint? -  Strukturiertes Vorgehen ist das A und O, das heißt mit einem System, damit du die Vorstellungsgespräche „messbar“ machen kannst, um die Personen und die Gespräche zu vergleichen und eine Entscheidung zu treffen. Die Kriterien können gegliedert und eingeteilt werden. Für die grobe Einteilung schlage ich vor, auf den Verhalten und den Inhalt zu achten.

 

Soft Skills  – Wie wirkt die Person?

Nicht nur auf Mimik und Gestik des Bewerbers/ der Bewerberin solltest du achten, sondern auch darauf, wie er oder sie sich ausdrückt.

  • Ist die Person aufgeschlossen und kommunikativ oder eher zurückhaltend und nervös?
  • Hält sie Blickkontakt?
  • Ist sie angemessen gekleidet?
  • Wirkt sie sehr interessiert?
  • Ist sie vielleicht unhöflich oder arrogant?
  • Was hat sie für eine Ausstrahlung?

Notiere dir so viele Eindrücke wie möglich, die du von deinem Gegenüber bekommst, um später darauf zurück greifen zu können. Dies sind deine persönlichen Rückschlüsse, die wichtig sind, da du entscheidest, ob du mit ihm oder ihr harmonierst oder nicht. Vergiss bei deiner Einschätzung jedoch nicht, dass ein Bewerbungsgespräch immer mindestens ein wenig stressig für den Bewerber ist und er daher wahrscheinlich unter Druck steht. Das entscheidende dabei ist, wie er mit der Situation umgeht.

Inhalt – Wie verläuft das Gespräch inhaltlich?

Um herauszufinden, ob du einen Bewerber in dein Team aufnehmen möchtest, solltest du dir auf jeden Fall Interviewfragen zurechtlegen. Überlege, mit welchen Fragen du so viel wie möglich über den Bewerber/ die Bewerberin erfahren könntest. Bei dem Inhalt der Fragen geht es zum einen um die Person selbst, welche Interessen sie hat, welche Charaktereigenschaften, Stärken und Schwächen.

Zum anderen geht es darum, inwiefern die Person sich für die Stelle qualifiziert. Hat sie sich bereits mit der Thematik deines Unternehmens auseinandergesetzt? Wirkt sie, rein inhaltlich, interessiert an dem Job? Hat sie bestimmte Erfahrungen gemacht oder sich Wissen angeeignet, welches für deinen Startup förderlich wäre?

Versuche der Person so gut es geht auf den Zahn zu fühlen, um sie kennen zu lernen. Was du allerdings ebenfalls beachten solltest, ist, dass das Interview kein festgefahrenes Frage-Antwort-Spiel sein sollte, sondern ein Gespräch, in dem die Beteiligten interagieren und sich gegenseitig kennen lernen können.

Personalgewinnung – die Einstellung

Der letzte Schritt ist die Vorstellungsgespräche aller Bewerber und Bewerberinnen Revue passieren zu lassen und eine Wahl zu treffen. Aufgrund der einzelnen Schritte, dem Filtern der Bewerber durch das Festlegen verschiedener Kriterien und letztendlich das persönliche Gespräch, solltest du eine Entscheidung treffen können. Falls dies nicht der Fall sein sollte, hast du die Möglichkeit, ausgewählte Bewerber nochmals zum Probearbeiten einzuladen, um herauszufinden mit wem du am besten harmonierst.

Personalgewinnung – das Probearbeiten

Wenn du das Gefühl hast, deine Bewerber nach dem Vorstellungsgespräch noch nicht richtig einschätzen zu können, ist das Probearbeiten ein letzter Schritt um herauszufinden, welche der Personen eine Bereicherung für dein Unternehmen sein könnte. Auch wenn dies ein effektiver letzter Schritt ist, jemanden kennen zu lernen und die Arbeitsmoral der Person zu testen, solltest du bedenken, dass dies zusätzlicher Aufwand für dich ist und dir wahrscheinlich die Zeit fehlt, alle 10 Bewerber zum Probearbeiten einzuladen.

Nach den Vorstellungsgesprächen sollte es kein Problem sein, die wenigen zum Probearbeiten einzuladen, die dich am meisten überzeugt haben. Wenn du mit einem Bewerber einen Termin fürs Probearbeiten ausgemacht hast, ist es ratsam sich eine oder mehrere Aufgaben zu überlegen, mit der sich die Person auseinandersetzen kann.

Neben dieser Aufgabe kannst du beobachten, wie die Person sich verhält und wie engagiert sie arbeitet. Ist sie offen und interessiert? Stellt sie sinnvolle Fragen? Fügt sie sich in das Team ein? Wie beim Vorstellungsgespräch ist es sinnvoll, sich Notizen zu machen, damit der Arbeitstag verschiedener Personen hinterher miteinander verglichen werden kann.

Personalsuche

Einer der Schlüssel, um die besten Leute bei der Personalgewinnung einzustellen, ist es, eine ausreichende Menge an tollen Kandidaten zu finden und davon den Besten einzustellen. Deshalb muss dein Unternehmen gut sichtbar sein, beispielsweise durch Presseberichterstattungen. Der beste Weg ist jedoch, gute Leute über andere gute Leute, also Empfehlungen, zu finden.

Bevor Leute in dein Unternehmen kommen, werden sie versuchen herauszufinden, wie rentabel dein Unternehmen ist und ob ausreichend Vertrauen ins Management besteht. Daher ist es wichtig, eine attraktive Webseite mit positiven Clips zu haben. Wenn dein Unternehmen nämlich nicht bekannt ist, fühlt es sich viel riskanter für den potentiellen Interessenten an. Sobald dein Unternehmer bekannter ist und auch in der Presse seine Sichtbarkeit verstärkt hat, wird es einfacher, Menschen einzustellen.

Das anfängliche Recruiting der Personalgewinnung ist wichtig, um von Anfang an ein gutes Team zu bekommen. Doch die ersten fünf Mitarbeiter sind auch die schwierigsten. Danach wird es leichter, denn du hast schon fünf Leute an Board. Es ist überaus bedeutend, dass Du immer nur exzellente Leute suchst, denn so werden andere gute Leute angezogen.

Du solltest nicht vergessen, dass es in einem Startup vielmehr darum geht, gut zusammenzuarbeiten als einen bestimmten Job gut zu machen. Du musst lernen, dein Unternehmen und deine Vision gut zu verkaufen.

Vielleicht solltest du bei deiner Personalgewinnung die Möglichkeit in Betracht ziehen, über einen Personalvermittler gute Mitarbeiter zu suchen und zu finden. Der Zeitaufwand, um gute Leute zu finden, ist sehr hoch. Daher kann es auch für ein Startup Sinn machen, einen Personalvermittler zwischen zu schalten.

 

Personalhaltung

Neben der Personalgewinnung ist ein anderer wichtiger Aspekt das Halten des guten Personals. Auch wenn das Unternehmen nicht immer gut läuft, musst Du es schaffen, deine Mitarbeiter zu halten. Leute zu verlieren kann absolut verhängnisvoll für dein Unternehmen werden. Deshalb musst du die Mitarbeiter halten. Du musst ihnen nicht nur finanzielle Anreize bieten, sondern auch persönliche. Jeder in der Firma soll spüren, dass er oder sie den Unterschied ausmachen. Die Mitarbeiter kommen in Start-ups, weil sie etwas bewegen wollen. Du musst ihnen dieses Gefühl geben.

Oft besteht die Gefahr, dass die Mitarbeiter das „sinkende Schiff“ verlassen wollen, wenn Schwierigkeiten auftreten. Deshalb brauchst du Leute, die an deine Vision glauben und loyal sind.

In vielen Start-Ups gibt es keine Arbeitsverträge. Die Mitarbeiter können das Unternehmen jeden Tag verlassen und Du kannst sie jeden Tag feuern. Die beste Garantie, die Du hast, ist die Leistung. Wenn der Arbeitnehmer nicht ausreichend leistet, fliegt er raus. Und wenn dein Unternehmen keine Ergebnisse bringt, wird er gehen.

 

Personalentlassung

In einem kleinen Unternehmen kann bereits eine Person das gesamt Unternehmen töten. Jeder muss einen wichtigen Job erledigen. Aber wenn einige Mitarbeiter härter arbeiten als andere, werden sie mit der Zeit demotiviert. Das kann sich ein Startup nicht leisten und deshalb musst Du dies schnell stoppen. Wenn Probleme bestehen, musst du die verantwortlichen Mitarbeiter schnell identifizieren. Schwierige Entscheidungen müssen schnell getroffen werden.