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Wordpress Custom Post Type - Einen eigenen Post Type in Wordpress anlegen
Was ist ein Post Type und welche Möglichkeiten bietet er mir?
Von Wordpress hat mittlerweile jeder schon mal gehört und die meisten wissen auch, dass Wordpress als Blog System verwendet wird. Ein einfaches Blog System ist Wordpress aber schon lange nicht mehr. Seit der Software Version 1.5 („Strayhorn“) kann Wordpress zu mehr verwendet werden, als lediglich dazu, Blogeinträge anzulegen, es ist nun ein CMS (Content Management System). Durch eine strikte Datenbanknormalisierung (Wikipedia - Normalisierung (Datenbank)) wurde dafür gesorgt, dass Wordpress über sogenannte Post Types beliebig erweitert werden kann. Was ein Post Type ist und wie Du Deinen eigenen Custom Post Type anlegen kannst, dass erfährst Du in diesem Artikel.
Was sind nun diese Post Types? Post Types sind im Grunde die Spezifizierung von den Inhalten Deiner Wordpress Seite. Alle „Inhalte“ werden in der Datenbanktabelle „wp_posts“ gespeichert. Inhalte sind beispielsweise:
- Seiten (Post Type = „page“)
- Blogeinträge (Post Type = „post“)
- Medien wie: Bilder, Videos, etc. (Post Type = „attachment“)
Damit man diese Inhalte nun auseinanderhalten kann, gibt es in dieser Tabelle die Spalte „post_type“, die Aufschluss darüber gibt, was in dem jeweiligen Datensatz hinterlegt ist.
Dadurch kannst Du als Entwickler Deine eigenen Content-Typen / Post Types in Wordpress hinterlegen.
Beispiele für eigene Post Types:
- Produkte
- Leistungen
- Referenzen
- Profile
- Gegenstände / Objekte (Sofas, Tische, Häuser, Hardware)
- etc.
Wie Du sehen kannst, sind Post Types sehr flexibel einsetzbar. Darin liegt ihre Stärke. Zudem lassen sie sich über die Tabelle „wp_post_meta“ um zusätzliche Felder erweitern, da die Tabelle „wp_posts“ lediglich über folgende Felder verfügt:
ID, post_author, post_name, post_type, post_title, post_date, post_date_gmt, post_content, post_excerpt, post_status, comment_status, ping_status, post_password, post_parent, post_modified, post_modified_gmt, comment_count, menu_order
Die Tabelle „wp_post_meta“ ist Key – Value basiert aufgebaut und direkt mit einem Post verknüpft. So kann ein Produkt bspw. folgende Post Meta Felder besitzen:
- product_price
- product_inventory_count
- product_default_delivery_period
- etc.
Leider sind den Verwendungszwecken von Post Types und ihren Meta Feldern auch Grenzen gesetzt. Welche das sind, schauen wir uns im nächsten Absatz an.
Grenzen von Post Types
Durch Post Types können wir unser Wordpress Theme oder unser Wordpress Plugin leicht individualisieren, wie das geht erfährst Du übrigens im nächsten Schritt, aber Post Types treffen auch irgendwann auf ihre Grenzen. Eine dieser Grenzen ist die Geschwindigkeit. Durch die strikte Normalisierung der Post und Post Meta Tabellen müssen teilweise pro Seitenaufruf im Schnitt 20 Datenbankabfragen getätigt werden. Im ungünstigsten Fall bei hunderten Website Besuchern gleichzeitig.
Gerade die Erweiterung von Post Types über Post Meta Felder ist nicht besonders schön gelöst. Jedes Post Meta Feld ist ein eigener Datensatz, was schnell dazu führen kann, dass je nach Post Type, diese Tabelle enorm wächst und Redundanzen in den Datensätzen entstehen. Ein weiterer Nachteil ist, dass die Post Meta Werte nicht im Type spezifizierbar sind. Jeder Post Meta Wert ist vom Typ „longtext“, damit Entwickler jeden Wert in die Tabelle speichern können. Dies führt wiederum dazu, dass keine Constraints für die Post Meta Werte eingerichtet werden können.
Willst Du bspw. große Datenmengen wie Statistiken und Reports mit tausenden Datensätzen in Deiner Datenbank hintelegen und diese Datensätze dann einzelnen Monaten und Nutzern zuordnet, so lässt sich dies ebenfalls nicht mit Post Types abbilden. In diesem Fall lohnt es sich bereits eigene Tabellen anzulegen (Wordpress - Creating Tables with Plugins), oder Wordpress gegen ein anderes PHP Framework zu tauschen.
Weiterhin ist es möglich, komplexe „wp_query“ Ergebnisse in Wordpress Transients zu speichern, was leider wieder Datenbank Abfragen zur Folge hat. Ein alternative dazu ist die PHP Funktion Memcache (PHP - memcache). Mit Hilfe dieser lassen sich die „wp_query“ Ergebnisse im Zwischenspeicher ablegen.
In 4 Schritten zum eigenen Post Type
Eigene Post Types können in Wordpress an vielen Stellen benötigt werden. Sie lassen sich im eigenen Theme, im Child Theme oder im eigenen Plugin integrieren. Dabei gibt es keinen Unterschied darin, wie sie integriert werden. Solltest Du Dich für die Erstellung Deines eigenen Child Themes interessieren, so kann ich Dir unseren Artikel „Wie Du in 4 Schritten Dein eigenes WordPress Child Theme erstellst“ empfehlen.
Ich helfe Dir nun dabei in nur 4 Schritten Deinen eigenen Post Type zu registrien und gebe Dir im nächsten Kapitel noch Tipps mit auf den Weg, wie Du eigene Post Meta Boxen im Wordpress Backend erstellst.
Schritt 1)
Im ersten Schritt legst Du den Ordner „post_types“ in deinem Plugin oder Theme an. Danach erstellst Du in diesem Ordner eine PHP Datei mit dem Namen Deines Post Types, bspw. „product.php“. Diese Datei kannst Du nun in deinem Plugin oder Theme mit der PHP Funktion „require_once“ einbinden.
require_once( 'post_types/product.php' );
Schritt 2)
In diesem Schritt wirst Du deinen eigenen Post Type mit der Wordpress Funktion „register_post_type“ registrieren. Dies funktioniert aber nur während der Aktion „init“. Wird „register_post_type“ vorher aufgerufen, wird die Registrierung fehlschlagen.
Registriere nun zuerst eine Funktion auf die „init“ Aktion in Deiner Post Type PHP Datei:
<?php
/**
* Registriert den Post Type „product“
*/
function register_product_post_type() {
// Hier wird der Post Type registriert
}
add_action( 'init', 'register_product_post_type' );
Tipp: Versuche für Deinen Post Type einen individuellen Namen zu finden, da simple Namen für Post Types schnell von anderen Plugins oder Themes verwendet werden können. Du kannst bspw. den Namen Deines Themes oder Plugins dem Post Type voranstellen: „example_plugin_product“
Dadurch vermeidest Du von vornherein Dopplungen von Post Types und minimierst die Fehleranfälligkeit Deines Codes.
Kommen wir nun zur Registrierung. „register_post_type“ nimmt zwei Parameter entgegen. Als ersten Parameter erwartet die Funktion den Namen des Post Types und als zweiten Parameter ein Array mit Argumenten. Du kannst nun folgende Vorlage zur Vorbereitung der Registrierung innerhalb der zuvor implementierten Funktion integrieren:
Teil 1 – Die Texte vorbereiten:
$labels = array(
'name' => __( 'Produkte', TRANSLATION_CONST ),
'singular_name' => __( 'Produkt', TRANSLATION_CONST ),
'add_new' => __( 'Hinzufügen', TRANSLATION_CONST ),
'add_new_item' => __( 'Produkt hinzufügen', TRANSLATION_CONST ),
'edit_item' => __( 'Produkt bearbeiten', TRANSLATION_CONST ),
'new_item' => __( 'Produkt hinzufügen', TRANSLATION_CONST ),
'view_item' => __( 'Produkt anzeigen', TRANSLATION_CONST ),
'view_items' => __( 'Produkte anzeigen', TRANSLATION_CONST ),
'search_items' => __( 'Produkt suchen', TRANSLATION_CONST ),
'not_found' => __( 'Keine Produkte gefunden', TRANSLATION_CONST ),
'not_found_in_trash' => __( 'Keine Produkte im Papierkorb gefunden', TRANSLATION_CONST ),
'parent_item_colon' => __( 'Übergeordnete Produkte:', TRANSLATION_CONST ),
'all_items' => __( 'Alle Produkte:', TRANSLATION_CONST ),
'archives' => __( 'Produkt Archiv:', TRANSLATION_CONST ),
'attributes' => __( 'Produkt Attribute:', TRANSLATION_CONST ),
'insert_into_item' => __( 'Zum Produkt hinzufügen', TRANSLATION_CONST ),
'uploaded_to_this_item' => __( 'Zum Produkt hinzugefügt', TRANSLATION_CONST ),
'featured_image' => __( 'Produktbild', TRANSLATION_CONST ),
'set_featured_image' => __( 'Produktbild setzen:', TRANSLATION_CONST ),
'remove_featured_image' => __( 'Produktbild entfernen:', TRANSLATION_CONST ),
'use_featured_image' => __( 'Als Produktbild verwenden:', TRANSLATION_CONST ),
'menu_name' => __( 'Produkte', TRANSLATION_CONST ),
);
In diesem Array sind nun alle wichtigen Texte für Deinen Post Type hinterlegt. Weitere Informationen dazu findest Du unter WordPress - register post type. In diesem Beispiel und in einigen folgenden Beispielen wird auch die PHP Konstante „TRANSLATION_CONST“ verwendet, die die gewünschte Text Domain (WordPress - I18n) enthält.
Teil 2 – Funktionen und Felder:
Kommen wir nun zu den Funktionen, die Dein Post Type unterstützen soll:
$supports = array(
'title',
'editor', // Content Bereich
'excerpt', // Kurzer Auszug des Contents für Archivseiten
'author',
'thumbnail', // featured_image / Produktbild
//'trackbacks',
'custom-fields',
//'revisions',
'page-attributes',
'comments'
);
Hiermit kannst Du einzelne Funktionen und Post Felder, die Dir Wordpress bereitstellt aktivieren und deaktivieren. In dem Beispiel sind „trackbacks“ und „revisions“ auskommentiert, da wir sie für das Produkt nicht benötigen. Solltest Du bspw. „thumbnail“ auskommentieren, so besitzt das Produkt keine Möglichkeit ein Produktbild zu hinterlegen.
Teil 3 – Argumente zusammenstellen:
Zu guter Letzt stellen wir noch die Argumente zusammen:
$args = array(
'labels' => $labels,
'hierarchical' => false,
'description' => __( 'Produkte für mein eigenes E-Commerce Plugin', TRANSLATION_CONST ),
'supports' => $supports,
'public' => true,
'show_ui' => true,
'show_in_menu' => true,
'menu_position' => 5, // Unterhalb der Posts
'menu_icon' => 'dashicons-card',
'show_in_nav_menus' => true,
'publicly_queryable' => true,
'exclude_from_search' => false,
'has_archive' => true,
'query_var' => true,
'can_export' => true,
'capability_type' => 'post'
);
Die Argumente sind sehr umfangreich. Eine vollständige Liste der Funktionsdefinitionen von Wordpress findest Du unter WordPress - register post type, deshalb beschreibe ich folgend nur einige der Argumente. In dieses Array von Argumenten fügen wir unter „label“ und unter „supports“ unsere zuvor definierten Arrays ein. Unter dem Punkt „hierarchical“ kannst Du festlegen, ob das Produkt auch ein übergeordnetes Produkt hat. Diese Funktion lässt sich aber nur nutzen, wenn unter „supports“ auch der Punkt „page-attributes“ aktiviert wurde.
Das Argument „capability_type“ kann in Kombination mit dem Argument „capabilities“ dazu verwendet werden, die Rechteverwaltung der Nutzer genauer zu spezifizieren. In unserm Beispiel werden die selben Rechte wie für den Post Type „post“ verwendet. Eine Auflistung der Rollen und der Zuordnung zu den Capabilities findest Du unter WordPress - Roles and Capabilities.
Über das Argument „menu_icon“ kannst Du ein Menü Icon für das Wordpress Backend festlegen. Eine Übersicht aller verfügbaren Icons findest Du unter WordPress - Dashicons.
Teil 4 – Post Type registrieren:
Nun musst Du mit Hilfe der Argumente nur noch die passende Wordpress Funktion „register_post_type“ aufrufen:
<?php
/**
* Registriert den Post Type „product“
*/
function register_product_post_type() {
$labels = array(
'name' => __( 'Produkte', TRANSLATION_CONST ),
'singular_name' => __( 'Produkt', TRANSLATION_CONST ),
'add_new' => __( 'Hinzufügen', TRANSLATION_CONST ),
'add_new_item' => __( 'Produkt hinzufügen', TRANSLATION_CONST ),
'edit_item' => __( 'Produkt bearbeiten', TRANSLATION_CONST ),
'new_item' => __( 'Produkt hinzufügen', TRANSLATION_CONST ),
'view_item' => __( 'Produkt anzeigen', TRANSLATION_CONST ),
'view_items' => __( 'Produkte anzeigen', TRANSLATION_CONST ),
'search_items' => __( 'Produkt suchen', TRANSLATION_CONST ),
'not_found' => __( 'Keine Produkte gefunden', TRANSLATION_CONST ),
'not_found_in_trash' => __( 'Keine Produkte im Papierkorb gefunden', TRANSLATION_CONST ),
'parent_item_colon' => __( 'Übergeordnete Produkte:', TRANSLATION_CONST ),
'all_items' => __( 'Alle Produkte:', TRANSLATION_CONST ),
'archives' => __( 'Produkt Archiv:', TRANSLATION_CONST ),
'attributes' => __( 'Produkt Attribute:', TRANSLATION_CONST ),
'insert_into_item' => __( 'Zum Produkt hinzufügen', TRANSLATION_CONST ),
'uploaded_to_this_item' => __( 'Zum Produkt hinzugefügt', TRANSLATION_CONST ),
'featured_image' => __( 'Produktbild', TRANSLATION_CONST ),
'set_featured_image' => __( 'Produktbild setzen:', TRANSLATION_CONST ),
'remove_featured_image' => __( 'Produktbild entfernen:', TRANSLATION_CONST ),
'use_featured_image' => __( 'Als Produktbild verwenden:', TRANSLATION_CONST ),
'menu_name' => __( 'Produkte', TRANSLATION_CONST ),
);
$supports = array(
'title',
'editor', // Content Bereich
'excerpt', // Kurzer Auszug des Contents für Archivseiten
'author',
'thumbnail', // featured_image / Produktbild
//'trackbacks',
'custom-fields',
//'revisions',
'page-attributes',
'comments'
);
$args = array(
'labels' => $labels,
'hierarchical' => false,
'description' => __( 'Produkte für mein eigenes E-Commerce Plugin', TRANSLATION_CONST ),
'supports' => $supports,
'public' => true,
'show_ui' => true,
'show_in_menu' => true,
'menu_position' => 5, // Unterhalb der Posts
'menu_icon' => 'dashicons-card',
'show_in_nav_menus' => true,
'publicly_queryable' => true,
'exclude_from_search' => false,
'has_archive' => true,
'query_var' => true,
'can_export' => true,
'capability_type' => 'post'
);
register_post_type( 'product', $args );
}
add_action( 'init', 'register_product_post_type' );
Schritt 3)
In diesem Schritt zeige ich Dir noch exemplarisch an Hand des Produktpreises, wie Du den zuvor registrieren Post Type um ein Post Meta Feld erweitern kannst und wie Du Deine eigene Post Meta Box im Wordpress Backend hinzufügen kannst.
Für das Hinzufügen der Post Meta Box verwendest Du die Wordpress Funktion „add_meta_box“. Dies Funktion nimmt eine Reihe an Parametern entgegen. In diesem Beispiel definieren wir die Parameter zuvor als Variablen, damit der Befehl nicht zu lang wird und damit Du dem Beispiel besser folgen kannst. Du kannst die Parameter auch alle direkt in die Funktion schreiben.
Um Text-Redundanzen zu vermeiden, baust Du nun zuerst eine Funktion, die für Dich die Preis Meta Box (und später vielleicht noch weitere Meta Boxen) registriert.
Jeden Code den Du in diesem Schritt implementierst, solltest Du in Deiner Post Type Datei (z.B. products.php) hinterlegen.
function add_custom_product_meta_box($meta_box_id, $meta_box_title) {
$plugin_prefix = 'product_post_type_';
$html_id_attribute = $plugin_prefix . $meta_box_id . '_meta_box';
$php_callback_function = $plugin_prefix . 'build_' . $meta_box_id . '_meta_box';
$show_me_on_post_type = 'product';
$box_placement = 'side';
$box_priority = 'low';
add_meta_box(
$html_id_attribute,
$meta_box_title,
$php_callback_function,
$show_me_on_post_type,
$box_placement,
$box_priority
);
}
Wordpress bietet Dir nun die dynamische Aktion „add_meta_boxes_{$post_type}“ (WordPress - Add meta boxes) die Du registrieren kannst um Deine Meta Boxen zu integrieren. Dort verwendest Du dann auch die Funktion, die Du eben hinzugefügt hast.
function product_post_type_add_meta_boxes( $post ){
add_custom_product_meta_box('price', __( 'Preis', TRANSLATION_CONST ));
// Hier können problemlos noch weitere Meta Boxen registriert werden.
}
add_action( 'add_meta_boxes_product', 'product_post_type_add_meta_boxes' );
Nun musst Du noch drei Funktionen ergänzen. Die erste Funktion dient zum Darstellen der Post Meta Box, die zweite Funktion dient zum Speichern des Wertes, der in der Post Meta Box eingegeben wird und die dritte Funktion dient zum Ausgeben des Preises im Frontend. Die erste Funktion trägt den Namen des Callbacks, der in der Funktion „add_custom_product_meta_box“ für unser Post Meta Feld „price“ zusammengestellt wurde. Die zweite Funktion wird als Callback an die dynamische Wordpress Aktion „save_post_product“ angehangen (WordPress - Save post action).
/**
* Darstellung der "price" Meta Box
*
* @param object $post Das Post Objekt.
*/
function product_post_type_build_price_meta_box($post) {
wp_nonce_field( basename( __FILE__ ), 'product_post_type_price_meta_box_nonce' );
$current_price = get_post_meta( $post->ID, 'product_price', true );
?>
<div class="inside">
<section id="price-meta-box-container">
<p>
<input type="number" name="product_price" id="product-price"<?php echo ' value="'.$current_price.'"'; ?>>
</p>
</section>
</div>
<?php
}
Im ersten Teil dieser Funktion fügen wir ein „nonce“ Feld (WordPress - Nonces) ein um XSS (Cross-Site-Scripting) (WordPress - Cross site scripting) zu unterbinden. Nachfolgend ermitteln wir den aktuellen Post Meta Value mit der Wordpress Funktion „get_post_meta“ (WordPress - Get post meta). Mit dieser Funktion kann auch zukünftig das Post Meta Feld immer abgerufen werden, solltest Du die Post ID kennen. Und als letztes wird noch ein wenig HTML ausgegeben, damit die Meta Box ein Eingabefeld besitzt.
Kommen wir nun zur Speicherung:
/**
* Speicherung der "price" Meta Box Daten
*
* @param int $post_id Die Post ID.
*/
function product_post_type_save_price_meta_boxes_data( $post_id ){
if ( !isset( $_POST['product_post_type_price_meta_box_nonce'] ) ||
!wp_verify_nonce(
$_POST['product_post_type_price_meta_box_nonce'],
basename( __FILE__ )
) ){
return;
}
if ( defined( 'DOING_AUTOSAVE' ) && DOING_AUTOSAVE )
return;
if ( defined( 'DOING_AJAX' ) && DOING_AJAX )
return;
if ( !current_user_can( 'edit_post', $post_id ) )
return;
if ( isset( $_REQUEST['product_price'] ) ) {
update_post_meta(
$post_id,
'product_price',
sanitize_text_field( $_POST['product_price'] )
);
}
}
add_action( 'save_post_product', 'product_post_type_save_price_meta_boxes_data', 10, 2 );
Zu Beginn der Funktion werden einige Sicherheitsüberprüfungen durchgefüht. Es wird zuerst überprüft, ob die übergebene Nonce vorhanden und korrekt ist. Danach wird überprüft ob der aktuelle Funktionsaufruf durch eine automatische Speicherung oder durch Ajax geschieht. In beiden Fällen brechen wir den vorgang ab. Und zuletzt überprüft das Script, ob der Rang des aktuellen Nutzers über die Capability „edit_post“ verfügt.
Trifft all dies nicht zu, dann wird noch überprüft, ob „product_price“ übergeben wurde. Sollte das zutreffen, dann wird das Post Meta Feld über die Wordpress Funktion „update_post_meta“ (WordPress - Update post meta) hinzugefügt oder aktuallisiert.
Nun fehlt noch die Funktion zum Ausgeben des Preises im Frontend. Hierbei orientierst Du Dich am besten an der Benamung der andern Wordpress Funktionen wie „the_title“, „the_content“, oder „the_permalink“. Du könntest die Funktion bspw. „the_product_price“ nennen:
/**
* Ausgabe des "price" Post Meta Feldes
*
* @param object $post Das Post Objekt.
* @param bool $echo Sollen der Preis ausgegeben werden?
*/
function the_product_price($post = 0, $echo = true) {
$post = get_post( $post );
$id = isset( $post->ID ) ? $post->ID : 0;
$value = get_post_meta( $id, 'product_price', true );
if($echo) {
echo sprintf(
'<span class="product-detail--price">%s %s</span>',
esc_html($value),
__('€', TRANSLATION_CONST)
);
}
else
return $value;
}
In dieser letzten Funktion ermittelst Du zunächst das Post Objekt anhand der übergebenen Post Id, oder des übergeben Post Objektes. Danach wird der Wert des erfragten Post Meta Feldes ermittelt und je nach „echo“ Parameter ausgegeben oder zurückgegeben.
Schritt 4)
Dies ist der letzte Schritt, bevor Du vollends mit Deinem eigenen Post Type arbeiten kannst. In diesem Schritt wirst Du eine einfache Übersichtsseite und eine einfache Produkt Detailseite anlegen. Diese kannst Du später selber an Deine Bedürfnisse anpassen. Das Anlegen der Seite unterscheidet sich aber zwischen einem Theme und einem Plugin. In einem Theme werden diese beiden Dateien lediglich im Basisverzeichnis hinterlegt und in einem Plugin wirst Du sie im Verzeichnis „theme_files“ ablegen. Danach zeige ich dir, wie Du Dich in die notwendige Aktion einhängst, damit Deine Dateien erkannt werden.
Weiterhin ist es wichtig, dass Du Deine Permalink-Struktur in den Wordpress Einstellungen aktuallisierst, nachdem Du mit allen Schritten fertig bist. Ansonsten werden die Routen zu Deiner Archivseite und zur Einzelansicht nicht erkannt.
Du beginnst zunächst mit der einfachen Archivseite für Deine Produkte. Dazu legst Du wie oben bereits beschrieben die Datei „archive-product.php“ entweder im Basisverzeichnis Deines Themes, oder im Verzeichnis „theme_files“ Deines Plugins an.
archive-product.php | Für ein Theme
<?php
/**
* Template Name: Archive Product Template
*
* Description: Eine eigene Archivseite für meinen Post Type „product“
*/
get_header(); ?>
<div class="main-wrap" role="main">
<!-- Darstellung der Produkte -->
<section id="product-listing">
<?php if ( have_posts() ) : ?>
<div class="row">
<?php while ( have_posts() ) : the_post(); ?>
<div class="column"">
<?php get_template_part( 'template-parts/product-content', get_post_format() ); ?>
</div>
<? endwhile; ?>
</div>
<?php endif; ?>
</section>
</div>
<?php get_footer();
In dieser Datei wird der Wordpress Loop verwendet, um alle Produkte zu durchlaufen und auszugeben. Die genauen Inhalte werden mit der Wordpress Funktion „get_template_part“ aus der Datei „product-content.php“ im Verzeichnis „template-parts“ geladen (WordPress - Get template part). Diese Funktion kann lediglich in Themes verwendet werden.
Deshalb verwendest Du in einem Plugin einen anderen Code:
archive-product.php | Für ein Plugin
<?php
/**
* Template Name: Archive Product Template
*
* Description: Eine eigene Archivseite für meinen Post Type „product“
*/
get_header(); ?>
<div class="main-wrap" role="main">
<!-- Darstellung der Produkte -->
<section id="product-listing">
<?php if ( have_posts() ) : ?>
<div class="row">
<?php while ( have_posts() ) : the_post(); ?>
<div class="column"">
<?php require_once( 'product-content.php' ); ?>
</div>
<? endwhile; ?>
</div>
<?php endif; ?>
</section>
</div>
<?php get_footer();
Der Unterschied zu der Theme-Version ist, dass die Datei „product-content.php“ nun einfach mit im Verzeichnis „theme_files“ angelegt wird. Nun erstellst Du im jeweiligen Verzeichnis die Datei „product-content.php“:
<?php
/**
* Das Standard-Template zum Anzeigen eines Produktes
*/
?>
<div class="product-container" id="product-<?php the_ID(); ?>">
<?php if ( has_post_thumbnail() ) : ?>
<a href="<?php the_permalink(); ?>">
<img src="<?php the_post_thumbnail_url( ); ?>">
</a>
<?php endif; ?>
<div class="product-content-section">
<header>
<h3><a href="<?php the_permalink(); ?>"><?php the_title(); ?></a></h3>
</header>
<div class="entry-content">
<?php
the_product_price(get_the_ID());
echo '<br />';
the_excerpt();
?>
</div>
</div>
</div>
In der Datei kam nun auch unsere Funktion „the_product_price“ zum Einsatz. Diese gibt oberhalb des Auszugs den Preis für das Produkt aus.
Nun benötigst Du für Deine Produkte nur noch eine Detailseite. Hier gehst Du ähnlich vor wie bei der Archivseite. Die Einzelansicht / Deteilseite trägt den Dateinamen „single-product.php“ und wird bei der Integration in einem Theme in dessen Basisverzeichnis abgelegt und bei einem Plugin im Verzeichnis „theme_files“.
single-product.php
<?php get_header(); ?>
<?php while ( have_posts() ) : the_post(); ?>
<article <?php post_class() ?> id="product-<?php the_ID(); ?>">
<div class="row column" id="product-header">
<h1 class="entry-title"><?php the_title(); ?></h1>
</div>
<div class="main-wrap" role="main">
<div class="entry-content">
<div class="row">
<div class="medium-6 columns">
<?php if(has_post_thumbnail( )) : ?>
<a href="<?php the_post_thumbnail_url('large'); ?>">
<img src="<?php the_post_thumbnail_url('large'); ?>"/>
</a>
<?php endif; ?>
</div>
<div class="medium-6 columns">
<?php the_product_price(get_the_ID()); ?>
</div>
</div>
<div class="row columns">
<?php the_content(); ?>
</div>
</div>
<footer>
<?php
wp_link_pages(
array(
'before' => '<nav id="page-nav"><p>' . __( 'Produkte:', TRANSLATION_CONST ),
'after' => '</p></nav>',
)
);
?>
</footer>
<?php comments_template(); ?>
</div>
</article>
<?php endwhile;?>
<?php get_footer();
Somit gibt es nun auch eine Detailansicht für das Produkt. Hier wird ebenfalls die Funktion „the_product_price“ des Produkt Post Types verwendet. Nun zeige ich Dir noch wie Du die „theme_files“ in einem Plugin einbinden kannst.
Hinweis: Das Beispiel zur Integratien der Dateien ist nicht auf einem objektorientieren Plugin aufgebaut. In einem objektorientierten Plugin könntest Du diese Funktionen in der Plugin Klasse hinterlegen und im Konstruktor aufrufen.
Am besten erstellst Du in Deinem Plugin ein Verzeichnis für weiteren Code, z.B. „libs“, damit Deine Plugin Datei nicht zu unübersichtlich wird. Darin erstellst Du nun die PHP Datei „register_custom_theme_files.php“:
<?php
/**
* Verlinkt die Plugin SINGLE Post-Type Seiten
*/
function example_plugin_custom_single_theme_file_include($template) {
global $wp;
$requested_post_type = $wp->query_vars["post_type"];
if($requested_post_type == 'product')
return $template;
$file = EXAMPLE_PLUGIN_PATH.'/theme_files/single-'.$requested_post_type.'.php';
if(file_exists($file)) {
$template = $file;
}
return $template;
}
add_filter('single_template', 'example_plugin_custom_single_theme_file_include');
/**
* Verlinkt die Plugin ARCHIVE Post-Type Seiten
*/
function example_plugin_custom_archive_theme_file_include($template) {
global $wp;
$requested_post_type = $wp->query_vars["post_type"];
if($requested_post_type == 'product')
return $template;
$file = EXAMPLE_PLUGIN_PATH.'/theme_files/archive-'.$requested_post_type.'.php';
if(file_exists($file)) {
$template = $file;
}
return $template;
}
add_action('archive_template', 'example_plugin_custom_archive_theme_file_include');
Die Überprüfung, ob der angefragte Post Type gleich „product“ ist, kannst Du gerne im nachhinein refaktorisieren und mit einem Array vergleichen, in dem alle registrierten Post Types Deine Plugins eingetragen sind. Weiterhin wird die Konstante „EXAMPLE_PLUGIN_PATH“ verwendet, die in der Plugin Datei wie folgt initialisiert wird:
define('EXAMPLE_PLUGIN_PATH', plugin_dir_path( __FILE__ ));
Die Datei muss nun nurnoch in der Plugin Datei mit der PHP Funktion „require_once“ integriert werden.
require_once EXAMPLE_PLUGIN_PATH.'/libs/register_custom_theme_files.php';
In diesem Tutorial hast Du Deinen eigenen Post Type angelegt und Ihn um Komponenten wie Post Meta Felder, eigene Post Meta Boxen, sowie die "single-{post-type}.php", als auch die "archive-{post-type}.php" erweitert. Nun kannst Du Deine eigenen Wordpress Seiten flexibel um Inhalte erweitern und das Wordpress Backend dieser Inhalte an Deine Bedürfnisse anpassen.
Solltest Du Fragen oder Anregungen haben, so zögere nicht uns ein Kommentar zu hinterlassen.
Durch unsere langjährige Arbeit und über 100 erfolgreiche Projekte, konnten wir viele Erfahrungen sammeln. Dieses Know-How im Online-Marketing gaben wir u.a. bei Vorträgen von Google, der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer weiter.
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Paypal in Laravel 5.5 integrieren – so funktioniert's
Viele Internetseiten und Webshops bieten heutzutage Paypal als Bezahlungs-Gateway an, denn Paypal zählt zu den schnellsten und sichersten Bezahlsystemen weltweit. In diesem Artikel zeige ich Dir, wie Du die von Paypal auf Github bereitgestellte PHP SDK in Dein Laravel – Projekt integrieren kannst. Außerdem werden wir die Laravel Authentication aktivieren und über eine Datenbank Migration die Spalten „paypal_agreement_status“ und „paypal_agreement_id“ zur Benutzer Tabelle hinzufügen. Dadurch kannst Du Paypal Bezahl-Abonnements einem Benutzer zuordnen, den Status des Abonnements im Auge behalten und diesen gegebenenfalls aktuallisieren.
Die Paypal PHP SDK
Paypal bietet unter seinem Github Account eine eigene PHP SDK an (Github - Paypal php sdk). Durch die SDK kannst Du spielend leicht die Paypal Rest-API ansteuern, um bspw.:
- Einzelne Bezahlungen zu integrieren
- Den Status eines Bezahlvorgangs per Token abzurufen
- Bezahl-Abonnements zu planen (Billing plans)
- Abonnement-Verträge (agreements) nach Vorlage geplanter Abonnements anzulegen
- Den Status eines Abonnement-Vertrages abzurufen
- Einen Abonnement-Vertrag zu pausieren, oder zu re-aktivieren
Im Zuge dieses Artikels werde Ich Dir Schritt für Schritt zeigen wie Du die SDK in Dein Projekt einbindest, wie Du „billing plans“ anlegst und wie Du diese verwenden kannst um Abonnements zu erstellen. Zum Schluss zeige ich Dir noch, wie Du mit Hilfe der „agreement_id“ eines laufenden Abonnements dessen Status abfragen kannst (bspw.: aktiv, pausiert, beendet). Eine Dokumentation über die SDK von Paypal findest Du unter: Github - Paypal php sdk
Integration der Paypal PHP SDK – Paypal in Laravel integrieren
Schritt 1 - Einrichtung des Laravel Projektes
Dadurch, dass die PHP SDK als Repository auf Github bereitgestellt wird und das Repository über eine „composer.json“ verfügt, kannst Du es einfach als Abhängigkeit in die „composer.json“ Deiner Laravel Anwendung integrieren. Aber zunächst solltest Du mit Hilfe von Composer Dein Laravel Projekt über die Konsole/das Terminal anlegen, sofern das noch nicht geschehen ist. Füge bei „myApplication“ den Name Deiner Laravel Anwendung ein:
$ composer create-project --prefer-dist laravel/laravel myApplication
Solltest Du Composer noch nicht kennen, dann kannst Du unter Get Composer mehr über den PHP Paket-Manager erfahren. Dort findest Du eine Installationsanleitung, einen Artikel der Dich in die Benutzung von Composer einführt und auch eine Dokumentation.
Nachdem Du nun ein Projekt besitzt, kannst Du die benötigten Github Repositories mit Hilfe von Composer in Dein Projekt integrieren. Zunächst integrierst Du das Paket „paypal/rest-api-sdk-php“ per Konsolenbefehl:
$ composer require paypal/rest-api-sdk-php
Um auf einem einfachen Weg Http Anfragen von Deiner Laravel Anwendung zu versenden, kannst Du das Github Repository „Guzzle“ verwenden. Dadurch wird das Ansprechen der Rest-API erleichtert. Solltest Du „Guzzle“ also noch nicht verwenden, so kannst Du es mit Hilfe von Composer über die Konsole integrieren:
$ composer require guzzlehttp/guzzle
Schritt 2 – Vorbereitung der Datenbankanbindung
Nun bereitest Du die Anbindung von Laravel an die Datenbank vor. Zu aller erst legst Du auf Deinem Datenbankserver eine Datenbank für das Projekt an. Danach hinterlegst Du die DB Informationen in der „.env“ Datei. Wie die Datenbankanbindung im Detail abläuft, erfährst Du unter Laravel 5.5 - Database.
Wärend späterer Datenbank-Migrationen ist es auch nützlich eine Standartlänge für Datenbank „strings“ festzulegen. Dadurch ersparst Du Dir unnötige Fehler und Schreibarbeit. Um die Standartlänge festzulegen kannst Du unter „myApplication/app/Providers“ den Provider „AppServiceProvider“ öffnen und fügst dort den Namespace „IlluminateSupportFacadesSchema“ hinzu. Danach musst Du in der Funktion „boot“ nurnoch folgenden Funktionsaufruf intergerieren:
public function boot()
{
Schema::defaultStringLength(150);
}
Schritt 3 – Laravel User Authentication aktivieren
Um die von Laravel mitgelieferte User Authentication nutzen zu können, musst Du sie vorher „aktivieren“. Dabei hilft Dir das Laravel-Tool Artisan. Artisan ist eine PHP Anwendung, die Du parametrisiert in der Konsole ausführen kannst und die für Dich diverse Aufgaben rund um Deine Laravel Anwendung ausführt. Mit dem folgenden Befehl erstellt Artisan alle benötigten Komponenten wie Model, Views, Controller und Routen:
$ php artisan make:auth
Nun legst Du eine neue Migrationsdatei an, damit Deine Benutzer die zu Beginn erwähnten Spalten „paypal_agreement_status“ und „paypal_agreement_id“ erhalten. Eine Migration legst Du ebenfalls über Artisan an, wobei Du nach dem „make“ Befehl noch einen aussagekräftigen Namen für die Migrationsdatei angeben solltest:
$ php artisan make:migration add_paypal_agreement_to_user
Nun öffnest Du die gerade erstellte Migration. Diese findest Du unter „myApplication/database/migrations“. In dieser Datei gibt es nun zwei leere Methoden, „up“ und „down“. Füge nun folgenden Code in die „up“ – Funktion ein:
public function up() {
Schema::table('users', function($table) {
$table->integer('paypal_agreement_id');
$table->string('paypal_agreement_status');
}
}
Dem Status („paypal_agreement_status“) wird später der enum Wert der „state“ Eigenschaft vom Rest API Aufruf zugewiesen. Dazu verwendest Du später die Rest API „v1/payments/billing-agreements/agreement_id“ (Paypal Developer Docs - Billing agreements).
Um einen sauberen Rollback durchführen zu können muss noch die „down“ - Funktion implementiert werden. In dieser tauscht Du die Datentypen einfach gegen die Funktion „dropColumn“:
public function down() {
Schema::table('users', function($table) {
$table->dropColumn('paypal_agreement_id');
$table->dropColumn('paypal_agreement_status');
}
}
Damit die nun erstellte Migration und die vorherigen Migrationen in die Datenbank eingespielt werden, musst Du einen Artisan Konsolenbefehl ausführen:
$ php artisan migrate
Die Migrationen werden dadurch in die Datenbank überspielt und Du kannst die von Laravel mitgelieferte User Authentication nutzen.
Schritt 4 – Erstellen der Paypal Config Datei
Als nächstes erstellst Du eine Konfigurationsdatei in der alle Einstellungen und Schlüssel von Paypal hinterlegt werden. Die Datei erstellst Du unter „myApplication/config“ mit dem Dateinamen „paypal.php“:
<?php
return array(
/**
* Sandbox und Live credentials
*/
'credentials' => array(
'sandbox' => array(
'client_id' => env('PAYPAL_SANDBOX_CLIENT_ID', ''),
'secret' => env('PAYPAL_SANDBOX_SECRET', '')
),
'live' => array(
'client_id' => env('PAYPAL_LIVE_CLIENT_ID', ''),
'secret' => env('PAYPAL_LIVE_SECRET', '')
),
),
/**
* SDK Konfiguration
*/
'settings' => array(
/**
* Payment Mode
*
* Optionen: 'sandbox' oder 'live'
*/
'mode' => env('PAYPAL_MODE', 'sandbox'),
// Angabe in Sekunden
'http.ConnectionTimeOut' => 3000,
'log.LogEnabled' => true,
'log.FileName' => storage_path() . '/logs/paypal.log',
/**
* Log Level
*
* Optionen: 'DEBUG', 'INFO', 'WARN' oder 'ERROR'
*/
'log.LogLevel' => 'DEBUG'
),
);
In der Paypal Konfiguration werden die Schlüssel „client_id“ und „secret“ für den Sandbox und Live Modus mit der PHP Funktion „env()“ geladen. Diese müssen nun noch in der „.env“ Datei hinterlegt werden, die Werte folgen im Anschluss:
PAYPAL_MODE= PAYPAL_SANDBOX_CLIENT_ID= PAYPAL_SANDBOX_SECRET= PAYPAL_LIVE_CLIENT_ID= PAYPAL_LIVE_SECRET=
Schritt 5 – Registrieren der Anwendung in Paypal
Nun musst Du Deine Anwendung bei Paypal registrieren, um die „client_id“ sowie den „secret“ Code für den jeweiligen Modus zu erhalten. Dazu besuchst Du: Paypal Developer und meldest Dich mit Deinen Benutzerdaten unter „Log into Dashboard“ an.
Nach dem Login kommst Du auf Dein Paypal Development Dashboard. Wenn Du auf diesem runterscrollst bis zur Sektion „REST API apps“, dann kannst Du über den Knopf „Create App“ eine neue Rest API Anwendung zu Deinem Account hinzufügen.
Wenn Du auf „Create App“ geklickt hast, öffnet sich die Maske zur Erstellung einer neuen Anwendung. In dieser trägst Du den Namen Deiner Anwendung ein und wählst den „facilitator“ Sandbox Developer Account aus. Dieser sollte im Normalfall automatisch erstellt werden. Wenn die erste Erstellung des Accounts noch nicht geklappt hat, schlägt die Erstellung der Anwendung ebenfalls fehl. Versuche es einfach nach einer Weile erneut.
Nachdem die Anwendung erfolgreich erstellt wurde, gelangst Du auf die Detailansicht Deiner Anwendung. Auf dieser findest Du die benötigten Ids und secret Codes. Oberhalb der Box „Sandbox API Credentials“ findest Du zwei Knöpfe um zwischen dem Sandbox und dem Live Modus zu wechseln.
Wenn Du auf „Show“ unter „Secret“ klickst, erweitert sich das Panel und Du kannst den jeweiligen Secret Code sehen.
Nun kopierst Du die Schlüssel und fügst sie in die „.env“ Datei ein:
PAYPAL_MODE=sandbox PAYPAL_SANDBOX_CLIENT_ID=hier-steht-normalerweise-eine-lange-client-id PAYPAL_SANDBOX_SECRET=hier-steht-normalerweise-ein-langer-secret-code PAYPAL_LIVE_CLIENT_ID=hier-steht-normalerweise-eine-lange-client-id PAYPAL_LIVE_SECRET=hier-steht-normalerweise-ein-langer-secret-code
Schritt 6 – Erstellung des Paypal Controllers
Die „.env“ Datei ist gefüllt und Du kannst jetzt den Laravel Controller zur Verwaltung der Paypal PHP SDK erstellen. Dabei hilft Dir wieder Artisan:
$ php artisan make:controller PaypalController
Artisan hat nun für Dich einen leeren Controller mit dem Namen „PaypalController.php“ im Verzeichnis „myApplication/app/Http/Controllers“ angelegt. In diesen fügst Du nun folgende Namespaces hinzu:
use PayPalApiChargeModel; use PayPalApiCurrency; use PayPalApiMerchantPreferences; use PayPalApiPaymentDefinition; use PayPalApiPlan; use PayPalApiPatch; use PayPalApiPatchRequest; use PayPalCommonPayPalModel; use PayPalRestApiContext; use PayPalAuthOAuthTokenCredential;
Als nächstes benötigst Du noch einige Felder um die Paypal Daten auf der Konfiguration zwischenzuspeichern. Diese integriest Du am besten ganz oben in Deinem Controller:
private $apiContext; private $mode; private $client_id; private $secret;
Diese Felder füllst Du nun über den Konstruktor. Hier kommt auch die zuvor erstellte Konfiguration zum Einsatz:
public function __construct() {
// Zunächst wird geprüft, in welchem Modus sich die App befindet
if(config('paypal.settings.mode') == 'live'){
$this->client_id = config('paypal.credentials.live.client_id');
$this->secret = config('paypal.credentials.live.secret');
} else {
$this->client_id = config('paypal.credentials.sandbox.client_id');
$this->secret = config('paypal.credentials.sandbox.secret');
}
// Nun legst Du den Paypal API Context fest
$oAuthToken = new OAuthTokenCredential($this->client_id, $this->secret)
$this->apiContext = new ApiContext();
$this->apiContext->setConfig(config('paypal.settings'));
}
Durch das Setzen des Kontextes im Konstruktor können wir in den Funktionen des Controllers immer mit dem korrekten Kontext arbeiten. Wichtig ist, dass wir alle API Zugriffe in einem Try-Catch Block unterbringen, da gegebenenfalls ein Zugriffsfehler („PayPalConnectionException“) auftreten kann.
Schritt 7 – Erstellung einer Paypal Abonnement Vorlage
Nun kannst Du mit Hilfe Deiner Paypal Konfiguration und der Schlüssel eine Vorlage für ein Bezahl-Abonnement erstellen und aktivieren. Dies ist notwendig, damit die Benutzer später Abonnements abschließen zu können. Paypal benötigt für ein „Billing agreement“ zuerst einen „Billing plan“ als Vorlage.
In dem folgenden Beispiel benötigst Du die Funktion zum Anlegen der Vorlage nur ein mal, danach kann sie theoretisch entfernt werden. Du kannst natürlich einen komplexeren Workflow entwickeln, in dem administrative Nutzer Vorlagen für Abonnements mit Hilfe dieser Methode anlegen können. In diesem Fall müsstest Du die generierten Plan Ids in einer Datenbank speichern und nicht in der „.env“ Datei.
Erstelle nun unterhalb des Konstruktors die Funktion „create_billing_plan“:
public function create_billing_plan() {
// Erstelle einen neuen Plan
$plan = new Plan();
$plan->setName('myApplication - Monatsabonnement')
->setDescription('Monatlich abgerechnetes Abonnement der App myApplication')
->setType('infinite');
// Nun definierst Du die Bezahlparameter
$paymentDefinition = new PaymentDefinition();
$paymentDefinition->setName('Regelmäßige Bezahlung')
->setType('REGULAR')
->setFrequency('Month')
->setFrequencyInterval('1')
->setCycles('0')
->setAmount(new Currency(array('value' => 15, 'currency' => 'EUR')));
// An dieser Stelle definierst Du die Anbieter Einstellungen
$merchantPreferences = new MerchantPreferences();
$merchantPreferences->setReturnUrl('https://myapplication.dev/subscribe/paypal/return')
->setCancelUrl('https://myapplication.dev/subscribe/paypal/return')
->setAutoBillAmount('yes')
->setInitialFailAmountAction('CONTINUE')
->setMaxFailAttempts('0');
$plan->setPaymentDefinitions(array($paymentDefinition));
$plan->setMerchantPreferences($merchantPreferences);
// Jetzt ist alles vorbereitet, der Plan kann also bei Paypal erstellt werden
try {
$createdPlan = $plan->create($this->apiContext);
try {
$patch = new Patch();
$value = new PayPalModel('{"state":"ACTIVE"}');
$patch->setOp('replace')
->setPath('/')
->setValue($value);
$patchRequest = new PatchRequest();
$patchRequest->addPatch($patch);
$createdPlan->update($patchRequest, $this->apiContext);
$plan = Plan::get($createdPlan->getId(), $this->apiContext);
// Zum Schluss wird noch die ID ausgegeben, wenn alles geklappt hat
echo 'Vorlagen ID für das Abonnement: ' . $plan->getId();
} catch (PayPalExceptionPayPalConnectionException $ex) {
echo $ex->getCode();
echo $ex->getData();
die($ex);
} catch (Exception $ex) {
die($ex);
}
} catch (PayPalExceptionPayPalConnectionException $ex) {
echo $ex->getCode();
echo $ex->getData();
die($ex);
} catch (Exception $ex) {
die($ex);
}
}
}
In dieser Funktion ist nun einiges Integriert. Du kannst die Funktion selbstverständlich noch refaktorisieren, wenn Du sie in einen komplexeren Workflow einbetten willst.
Zu Beginn der Funktion legst Du einen neuen Plan an und initialisierst die benötigten Eigenschaften wie die Bezahlparameter und den Anbieter.
Deine definierte Vorlage hat folgenden Aufbau:
- Name: „myApplication – Monatsabonnement“
- Beschreibung: „Monatlich abgerechnetes Abonnement der App myApplication“
- Typ: „infinite“
- Bezahlparameter:
- Name: „Regelmäßige Bezahlung“
- Type: „REGULAR“
- Abbuchung: „Month“
- Abbuchungsintervall: „1“
- Anzahl der Zahlungen: „0“ (durch Type: „infinite“)
- Betrag: „15 Euro“
- Anbieter Einstellungen:
- URL zur Zahlungsbestätigung: „https://myapplication.dev/subscribe/paypal/return“
- URL zum Zahlungsabbruch: „https://myapplication.dev/subscribe/paypal/return“
- Sollen unbezahlte Beträge im nächsten Zyklus mitabgebucht werden: „yes“
- Aktion beim Fehlschlagen der ersten Abbuchung: „CONTINUE“ (Der Betrag wird bei der nächsten Abbuchung addiert)
- Maximale Fehler beim Abbuchen: „0“ (unbegrenzt)
Wichtig ist, dass Du die Domain im Beispiel gegen Deine Domain tauscht. Weiterhin kann es sein, dass es Probleme mit Links geben kann, in denen ein Port angegeben ist (bspw.: „http://localhost:8080/subscribe/paypal/return“). Am besten Du legst einen V-Host über Deinen lokalen Webserver an (bspw.: „http://local-app.dev/“), dann hast Du damit keine Probleme.
Nun öffnest Du die Routen-Datei „web.php“ unter „myApplication/routes“ und trägst folgende Route zu der „create_billing_plan“ Funktion ein:
Route::get('/create-plan', 'PaypalController@create_billing_plan');
Wenn Du nun im Browser die Url „http://myapplication.dev/create-plan“ aufrufst, wird die „billing plan id“ ausgegeben. Diese Id kannst du nun in der „.env“ Datei hinterlegen:
PAYPAL_SANDBOX_PLAN_ID=hier-steht-normalerweise-eine-plan-id PAYPAL_LIVE_PLAN_ID=hier-steht-normalerweise-eine-plan-id
Wenn Du mit Deiner Website in den Live Modus gehen willst, musst Du die Url noch mal im Live Modus aufrufen, damit die Vorlage auch für diesen Angelegt wird.Wichtig ist, dass Du daran denkst, die Route in der Routen Datei „web.php“ auszukommentieren, wenn Du sie nicht mehr benötigst.
// Route::get('/create-plan', 'PaypalController@create_billing_plan');
Schritt 8 – Eintragung der Paypal Routen
Trage nun die produktiven Routen für Deinen Paypal Controller in die „web.php“ Routen Datei ein:
Route::get('/subscribe/paypal', 'PaypalController@paypal_redirect')->name('paypal.redirect');
Route::get('/subscribe/paypal/return', 'PaypalController@paypal_return')->name('paypal.return');
Schritt 9 – Abonnements im Paypal Controller anlegen
Nun fügst Du noch die beiden vorher angelegten Routen als Funktionen zu Deinem Paypal Controller hinzu, davor musst Du aber noch die „billing plan“ Id aus der env Datei laden. Dies passiert im Konstruktor:
private $apiContext;
private $mode;
private $client_id;
private $secret;
private $plan_id;
public function __construct() {
// Zunächst wird geprüft, in welchem Modus sich die App befindet
if(config('paypal.settings.mode') == 'live'){
$this->client_id = config('paypal.credentials.live.client_id');
$this->secret = config('paypal.credentials.live.secret');
$this->plan_id = env('PAYPAL_LIVE_PLAN_ID', '');
} else {
$this->client_id = config('paypal.credentials.sandbox.client_id');
$this->secret = config('paypal.credentials.sandbox.secret');
$this->plan_id = env('PAYPAL_SANDBOX_PLAN_ID', '');
}
// Nun legst Du den Paypal API Context fest
$oAuthToken = new OAuthTokenCredential($this->client_id, $this->secret)
$this->apiContext = new ApiContext();
$this->apiContext->setConfig(config('paypal.settings'));
}
Selbstverständlich kannst Du auch noch ein Key-Value Paar in Deine Paypal Konfiguration aufnehmen, um bspw. mehrere vordefinierte Pläne bereitzustellen. Nun erstellst Du die erste Methode, in der ein Vertrag mit der Paypal PHP SDK angelegt wird. Danach wird der Benutzer nach Paypal weitergeleitet:
<?php
public function paypal_redirect(){
// Anlegen eines neuen Abonnements
$agreement = new Agreement();
$agreement->setName('myApplication - Abonnement')
->setDescription('Basisvertrag')
->setStartDate(CarbonCarbon::now()->addMinutes(5)->toIso8601String());
// Nun wird dem Vertrag die zuvor generierte „billing plan“ ID zugewiesen
$plan = new Plan();
$plan->setId($this->plan_id);
$agreement->setPlan($plan);
// Kundendetails – Hier reicht die Bezahlmethode. Kann aber erweitert werden
$payer = new Payer();
$payer->setPaymentMethod('paypal');
$agreement->setPayer($payer);
try {
// Nun kannst Du den Vertrag über die PHP SDK vorbereiten
$agreement = $agreement->create($this->apiContext);
// Nun wird noch die Bestätigungs-Url von Paypal ermittelt um den nutzer weiterzuleiten
$approvalUrl = $agreement->getApprovalLink();
return redirect($approvalUrl);
} catch (PayPalExceptionPayPalConnectionException $ex) {
echo $ex->getCode();
echo $ex->getData();
die($ex);
} catch (Exception $ex) {
die($ex);
}
}
Also nächstes brauchst Du noch die Funktion auf die Paypal den Benutzer zurückleitet. An dieser Stelle bekommst Du von Paypal auch einen Token übergeben mit dessen Hilfe Du bei der Vertragserstellung erkennen kannst, ob der Benutzer mit dem Vertrag einverstanden ist:
public function paypal_return(Request $request){
$token = $request->token;
$agreement = new PayPalApiAgreement();
try {
// Jetzt kannst Du versuchen mit dem Paypal Token den Vertrag anzulegen
$result = $agreement->execute($token, $this->apiContext);
$user = Auth::user();
$user->role = 'Abonnent';
$user->paypal = 1;
if(isset($result->id)){
$user->paypal_agreement_id = $result->id;
}
$user->save();
echo 'Ein neuer Abonnent wurde eingetragen!';
} catch (PayPalExceptionPayPalConnectionException $ex) {
echo 'Entweder hast Du die Bezahlung abgebrochen, oder Deine Sitzung ist abgelaufen.';
}
}
Ist alles gut gelaufen wird Dir eine „agreement Id“ zurückgegeben und diese kannst Du im Benutzer speichern. Deine Benutzer können über die Url „http://myapplication.dev/subscribe/paypal“ nun ein Abonnement abschließen. Wie Du die Url schlussendlich integrierst ist Dir überlassen. Hier folgt noch ein Beispiel für die Integration über eine einfachen Link:
<a href="{{ url('subscribe/paypal') }}" class=“paypal-btn“>Abonnement anlegen</a>
Schritt 10 – Abfragen des Status eines Abonnements
Im letzten Schritt wollte ich Dir noch zeigen, wie Du schnell den Status eines Abonnements abfragen kannst, um bspw. zu erkennen, ob dieses noch aktiv ist. Deine Nutzer können diese ja auch einstellen. Zunächst ergänzt Du Deine Routen um folgenden Eintrag:
Route::get('/agreement-status', 'PaypalController@paypal_agreement_status');
Im Paypal Controller solltest Du nun noch den folgenden Namespace hinzufügen:
use PaypalApiAgreement;
Den Paypal Controller erweiterst Du nun um folgende Funktion:
public function paypal_agreement_status(Request $request){
try {
$user = Auth::user();
$agreement = Agreement::get($user->paypal_agreement_id, $this->apiContext);
if(isset($agreement->id)){
$user->paypal_agreement_status = $agreement->state;
}
$user->save();
echo sprintf('Das Abonnement „%s“ hat aktuell den Status „%s“.', $agreement->id, $agreement->state);
} catch (PayPalExceptionPayPalConnectionException $ex) {
echo 'Beim Abrufen des Abonnement-Status kam es zum Fehler.';
echo $ex->getCode();
echo $ex->getData();
die($ex);
}
}
Dies ist ebenfalls nur eine Beispielfunktion, die Dir zeigen soll, wie einfach Du den Status abrufen kannst. Willst Du weitere Funktionen von Paypal in Deiner Anwendung integrieren, so wirf doch einen Blick in die Dokumentation. Paypal liefert in Deiner PHP SDK auch viele nützliche Beispiele an denen Du Dich bei der integration orientieren kannst Github - Paypal php sdk - Beispiel.
In diesem Artikel hast Du gelernt, wie Du die PHP SDK von Paypal in Laravel 5.5 integrierst. Du hast Composer eingesetzt um Laravel aufzusetzen und die PHP SDK zu integrieren. Weiterhin hast Du Projektkomponenten wie z.B. Controller und Migrationen mit dem Tool Artisan angelegt. Dein Paypal Controller wurde mit der PHP SDK verknüpft und Du hast mit Hilfe eines "billing plan" eine Möglichkeit geschaffen, um Abonnements einzurichten und deren Status abzufragen.
Solltest du Fragen oder Anregungen zum Thema haben, hinterlasse einfach ein Kommentar.
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Wie Du in 4 Schritten Dein eigenes Wordpress Child Theme erstellst
Du würdest gerne ein Wordpress Theme individualisieren, weißt aber nicht wo Du anfangen sollst? Ich werde Dir in diesem Artikel zeigen, warum es wichtig ist ein Child Theme zu erstellen und worauf es bei der Erstellung ankommt. In nur vier Schritten kannst Du mit Deinem eigenen Wordpress Child Theme starten.
Was ist der Unterschied zwischen einem Wordpress Child Theme und einem Wordpress Theme
Du fragst Dich bestimmt, wo der Unterschied zwischen einem Child Theme und einem Theme liegt. Ganz einfach! Ein Child Theme übernimmt, oder „erbt“ alle Dateien, Eigenschaften und Funktionen seines übergeordneten Themes, ohne das diese im Child Theme erstellt werden müssen. Ist eine Datei hingegen im Child Theme vorhanden, überschreibt diese Ihre Vorlage im übergeortneten Theme. Somit kannst Du ganz einfach einzelne Komponenten des übergeortneten Themes austauschen und an Deine Bedürfnisse anpassen.
4 Gründe, weshalb es besser ist ein Wordpress Child Theme anzulegen
Warum nicht einfach die Dateien im Theme austauschen?
- Du hast Änderungen in dem aktuellen Theme vorgenommen und es erscheint nach einer Weile ein Sicherheitsupdate für das modifizierte Theme vom Hersteller.
Bei einer Aktualliserung des Themes würden alle deine Änderungen verloren gehen. - Du hast eine bessere Übersicht über Deine durchgeführten Anpassungen, da Du lediglich diese im Child Theme hinterlegen musst. Dadurch wird das Theme Verzeichnis gleichzeitig schlanker.
- Bei einem sauber entwickelten, übergeordneten Theme, kann auch der PHP-Code des Child Themes stark reduziert werden. Wenn das übergeordneten Theme genügend Actions (Wordpress Actions) bereitstellt, reicht es sich auf diese zu registrieren und seinen eigenen Code einzufügen. Dies steigert gleichzeitig die Lesbarkeit und die Wartbarkeit des PHP-Code.
- Solltest Du mehrere Wordpress-Seiten erstellen, die alle die selbe Grundlage haben, dann kannst Du Dein „Grund-Theme“ überall einbauen und dieses mit einem Child Theme anpassen. Solltest Du dein „Grund-Theme“ zu einem späteren Zeitpunkt um Funktionen erweitern, oder Fehler darin beheben, so kannst Du es einfach überall austauschen. Du musst deine Änderungen also nicht an allen Projekten durchführen, sondern nur ein einem.
In 4 Schritten zum Wordpress Child Theme
Du legst nun in wenigen Schritten Dein eigenes Child Theme an und ich gebe Dir noch einige Tipps mit auf den Weg, damit Dein Child Theme hinterher sauber gestaltet und gut strukturiert ist.
Schritt 1 – Die Grundkomponenten
Das Child Theme besteht im Grunde aus drei simplen Komponenten:
- Der Theme Ordner
- Die Datei „style.css“
- Die Datei „functions.php“
Zunächst erstellst Du einen Ordner mit dem Name des übergeordneten Themes und dem Anhang „-child“ → „example-theme-child“. Dieser Anhang ist nicht notwendig für die Funktionsfähigkeit des Child Themes, er dient lediglich dazu, dass Du die Ordner besser auseinander halten kannst. Dieser Ordner muss nachher in dem Theme Verzeichnis deiner Wordpress installation abgelegt werden (wp-content/themes).
Danach legst Du eine CSS-Datei mit dem Namen „style.css“ im Child Theme Basisverzeichnis an und fügst den folgenden Inhalt ein:
/* Theme Name: Example-Theme-Child Theme URI: http://example.com/ Description: Child Theme für das Theme Example-Theme Author: Max Mustermann Author URI: http://example.com Template: example-theme Version: 1.0.0 License: GNU General Public License v2 or later License URI: http://www.gnu.org/licenses/gpl-2.0.html Tags: Text Domain: example-theme-child */
Die „style.css“ definiert den Ordner als Theme. Einige Theme Konfigurationen sind in der „style.css“ Datei enthalten, die meisten davon sind selbsterklärend. Am wichtigsten ist, dass beim „Template:“ der Verzeichnisname des übergeordneten Themes hinterlegt ist. Selbst wenn das übergeordnete Theme den Name „Example Theme 3000“ haben sollte, wichtig ist, dass der Verzeichnisname „example-theme“ eingetragen wird.
Zu guter Letzt sollte noch die Datei „functions.php“ erstellt werden. Diese bekommt zunächst den folgenden Inhalt:
<?php /** * Author: Max Mustermann * URL: http://example.com * * Child theme functions and definitions * * Set up the theme and provides some helper functions, which are used in the * theme as custom template tags. Others are attached to action and filter * hooks in WordPress to change core functionality. * * @link https://codex.wordpress.org/Theme_Development */
Die „functions.php“ ist eine besondere Datei. Sie überschreibt die „functions.php“ Datei des übergeordneten Themes nicht, sondern sie erweitert diese. Dadurch wird es sehr einfach, eigene PHP Funktionen zu ergänzen. Weiterhin ist es gut zu wissen, dass die „function.php“ des Child Themes vor der „function.php“ des übergeordneten Themes geladen wird.
Schritt 2 – Anpassung des Wordpress Child Themes
Nun kannst Du das erstellte Child Theme noch anpassen. Ein erster Schritt wäre es, wenn Du einen eigenen Screenshot hinterlegst. Dazu legst Du einfach ein Bild mit dem Namen „screenshot.png“ im Basisverzeichnis Deines Child Themes ab. Dieses Bild wird nun auf der Theme Übersichtsseite von Wordpress zu deinem Child Theme angezeigt.
Weiterhin lohnt es sich, die „functions.php“ Datei weiter zu untergliedern. Dies tust Du, in dem Du im Child Theme Basisverzeichnis den Ordner „libraries“ anlegst. In diesem kannst Du nun einzelne Funktionsblöcke Deines Child Themes sauber anlegen und verwalten. Hier hast Du auch die Möglichkeit Deine eigenen Post Types zu integrieren. Wenn Du Dich für die Erstellung von Custom Post Types interessierst, dann kann ich Dir unseren Artikel zum Thema empfehlen: Einen eigenen Post Type in WordPress anlegen
Lege nun folgende Beispiel-Dateien im Ordner „libraries“ an:
-
„enqueue-scripts.php“
-
„image-sizes.php“
-
„actions.php“
Diese müssen nun in der „functions.php“ integriert werden. Das tust Du mit der PHP Funktion „require_once()“:
require_once( 'libraries/enqueue-scripts.php' ); require_once( 'libraries/image-sizes.php' ); require_once( 'libraries/actions.php' );
enqueue-scripts.php
In der Datei „enqueue-scripts.php“ kannst Du nun Javascript und CSS Dateien für dein Child Theme einhängen und auch aushängen, im Falle, dass Du sie nicht benötigst, oder dass Du sie ersetzen willst. Dazu nutzt Du die Wordpress Action „wp_enqueue_scripts“:
<?php
/**
* Dient zum Verwalten des Scripts und Styles des Child Themes
*
* Mehr Informationen zu „enqueue_script“: {@link https://codex.wordpress.org/Function_Reference/wp_enqueue_script}
* Mehr Informationen zu „enqueue_style“: {@link https://codex.wordpress.org/Function_Reference/wp_enqueue_style }
*/
if ( !function_exists( 'manage_child_theme_scripts_and_styles' ) ) {
function manage_child_theme_scripts_and_styles() {
$assets_dir = get_template_directory_uri() . '/assets';
wp_enqueue_style( 'child-theme-main', $assets_dir. '/css/main.css', array(), '1.0.0', 'all' );
wp_deregister_script( 'jquery' );
wp_enqueue_script( 'jquery', '//code.jquery.com/jquery-3.2.1.min.js', array(), '3.2.1', false );
wp_enqueue_script( 'example-library', $assets_dir . '/js/example-library.min.js', array('jquery'), '1.0.0', true );
}
add_action( 'wp_enqueue_scripts', 'manage_child_theme_scripts_and_styles' );
}
Dieses PHP-Script ermittelt mit Hilfe der Wordpress Funktion „get_template_directory_uri()“ die Theme Verzeichnis Uri. Danach registriert es im zweiten Schritt die im „assets/css/“ enthaltene „main.css“ Datei. Im dritten Schritt wird die veraltete jQuery Bibliothek (Version 1.12.4), die Wordpress mitliefert, ausgehangen und eine aktuellere Version per CDN eingehangen. Im letzten Schritt registriert es die im „assets/js/ enthaltene „example-library.min.js“ Javascript Bibliothek mit der Abhängigkeit zu jQuery.
image-sizes.php
Unterschiedliche Bildgrößen für die Mediathek lassen sich in der Datei „image-sizes.php“ hinterlegen:
<?php // Name, Breite, Höhe, Zurechtschneiden add_image_size( 'custom-small', 640, 200, true ); add_image_size( 'custom-medium', 1280, 400, true ); add_image_size( 'custom-large', 1440, 400, true ); add_image_size( 'custom-xlarge', 1920, 400, true );
actions.php
Actions von Wordpress oder vom übergeordneten Theme registrierst Du in der „actions.php“:
<?php
function add_font_awesome_to_wp_admin() {
$assets_dir = get_template_directory_uri() . '/assets';
wp_register_style( 'wp_admin_font_awesome_css', $assets_dir . '/css/font-awesome.min.css', false, '1.0.0' );
wp_enqueue_style( 'wp_admin_font_awesome_css' );
}
add_action( 'admin_enqueue_scripts', 'add_font_awesome_to_wp_admin' );
In dem hier dargestellten PHP-Script wird die Icon-Sammlung Font Awesome für das Wordpress Backend registriert und eingehangen.
Schritt 3 – Dateien überschreiben
Sollte es nicht möglich sein, Anpassungen am übergeordneten Theme über eine Action durchzuführen, so können die gewünschten Dateien auch überschrieben werden. Es ist aber am sinnvollsten, sich zuvor beim Theme Hersteller zu erkundigen, ob dieser nicht Actions bereitstellt, die man sich registrieren kann um eigene Inhalte gezielt zu positionieren:
function add_custom_special_content() {
echo '<h1>Hallo Welt!</h1>';
}
add_action( 'example_theme_special_area_before_content', 'add_custom_special_content' );
Willst Du bspw. die Blog Archivseite anpassen, so kannst Du im Basisverzeichnis Deines Child Themes die Datei „archive.php“ anlegen und somit die „archive.php“ des übergeordneten Themes vollkommen überschreiben:
<?php
/**
* Template Name: Archive Page Template
*
* Description: Eine eigene Archivseite meines Child Themes
*/
get_header(); ?>
<div class="main-wrap" role="main">
<!-- Beitragssuche -->
<section id="search-area">
<form role="search" method="get" id="searchform">
<div class="input-group">
<input type="text" class="input-group-field" value="" name="s" id="s" placeholder="Suche">
<div class="input-group-button">
<input type="submit" id="searchsubmit" value="Suche" class="button">
</div>
</div>
</form>
</section>
<!-- Darstellung der Beiträge -->
<section id="blog-listing">
<?php if ( have_posts() ) : ?>
<div class="row">
<?php while ( have_posts() ) : the_post(); ?>
<div class="column">
<?php get_template_part( 'template-parts/content', get_post_format() ); ?>
</div>
<? endwhile; ?>
</div>
<?php endif; ?>
</section>
</div>
<?php get_footer();
Glückwunsch! Nun wird beim Aufruf der Archivseite Deine eigene Seitenvorlage geladen. Was noch fehlt ist die Ausgabe des Inhaltes durch die Wordpress Funktion „get_template_part()“. Dazu kommst Du im nächsten Schritt.
Schritt 4 – Eigene „Template Parts“ bereitstellen
Im letzten Schritt integrierst Du noch eigene „Template Parts“, die Du in Deinem Child Theme an mehreren Stellen wiederverwenden kannst. Erstelle zunächst das Verzeichnis „template-parts“ im Basisverzeichnis Deines Child Themes. Darin kannst Du nun das vorhin integrierte PHP-Script „content.php“ erstellen:
<?php
/**
* Das Standard-Template zum Anzeigen eines Posts
*
* Kann bspw. in den Page Templates index/archive/search verwendet werden.
*/
?>
<div class="post-container" id="post-<?php the_ID(); ?>">
<?php if ( has_post_thumbnail() ) : ?>
<a href="<?php the_permalink(); ?>">
<img src="<?php the_post_thumbnail_url( ); ?>">
</a>
<?php endif; ?>
<div class="post-content-section">
<header>
<h3><a href="<?php the_permalink(); ?>"><?php the_title(); ?></a></h3>
</header>
<div class="entry-content">
<?php the_excerpt(); ?>
</div>
<footer>
<?php $tag = get_the_tags(); if ( $tag ) { ?><p><?php the_tags(); ?></p><?php } ?>
</footer>
</div>
</div>
Typische Fehler beim Erstellen von Wordpress Child Themes
Fehler passieren schnell, auch wenn man ein simples Child Theme anlegt. In der folgenden Liste findest Du einige Fehler, die häufiger Vorkommen (und auch mir bereits unterlaufen sind):
Fehler 1)
Dein Child Theme wird auf der Theme Übersichtsseite nicht dargestellt und unter „Beschädigte Themes“ findet sich zu deinem Child Theme die Notiz „Das übergeordnete Theme fehlt. Bitte installiere das übergeordnete Theme „Muster-Theme“, da Du Child-Themes sonst nicht nutzen kannst.“.
Dieser Fehler kann auf zwei Wegen entstehen, entweder das übergeordnete Theme ist tatsächlich nicht im Wordpress Theme-Verzeichnis (wp-content/themes) vorhanden, oder Du hast das Verzeichnis des übergeordneten Themes in der „style.css“ falsch geschrieben. Es ist wichtig, dass in der Konfiguration „Template:“ in der Datei „style.css“ das Verzeichnis des übergeorneten Themes angegeben wird und nicht der Name des Themes.
„Template: Example Theme 3000“ → „Template: example-theme“
Fehler 2)
Dein Child Theme wird auf der Theme Übersichtsseite nicht dargestellt und unter „Beschädigte Themes“ findet sich zu deinem Child Theme die Notiz „Es fehlt ein Stylesheet“.
Dieser Fehler kann ebenfalls auf mehreren Wegen entstehen:
- Es fehlt tatsächlich die notwendige Datei „style.css“
- Der Dateiname ist falsch geschrieben, bspw.: „styles.css“
- Die Dateiendung ist nicht „.css“, bspw.: „style.cs“
Fehler 3)
Falls nach der Aktivierung des Child Theme ein „Internal Server Error“ / „HTTP ERROR 500“ auftritt, sind vermutlich Fehler im PHP Code vorhanden. Prüfe also zuerst, ob Du einfache Syntax Fehler begangen hast und schau gegebenenfalls in den Fehler-Log Deines Web-Servers. Es ist immer empfehlenswert, eine IDE (Integrierte Entwicklungsumgebung) wie z.B. Eclipse, PHP Storm, oder Visual Studio, oder einen guten Text-Editor wie z.B. Atom, Sublime, oder Visual Studio Code zu verwenden, da Dich diese auf einfache Syntax Fehler hinweisen.
Davon ausgehend, dass sich keine Programmfehler im PHP Code eingeschlichen, kann es sein, dass Du unbewusst eine Funktion mit dem selben Namen wie im übergeordneten Theme integriert hast. Das kann schnell passieren, wenn es sich um einfache Funktionsnamen handelt:
- „bootstrap“
- „clean_up“ / „cleanup“
- „construct“
- „on_load“
- etc.
Sollte das übergeordnete Theme nicht mit der PHP Funktion „function_exists()“ prüfen, ob es die Funktion bereits gibt, kann es schnell zu Fehlern kommen. Dann hilft es nur, wenn Du die Funktionen in deinem Child Theme testweise umbenennst.
Solltest Du weitere, häufig vorkommende Fehler kennen, oder Fragen und Anregungen zum Artikel hast, zögere nicht uns von diesen in den Kommentaren zu berichten, damit wir unsere Liste erweitern können.
Onlineshop SEO: 7 ausschlaggebende Fehler & eine hilfreiche Anleitung für deinen Onlineshop
Die 7 ausschlaggebenden Fehler im Onlineshop SEO
Für Online Händler ist es üblich zu denken, dass das Auflisten von hunderten oder sogar tausenden Produkten in ihrem Onlineshop genügt, um den Suchmaschinen Traffic zu ihrer Seite zu leiten, um ihr Onlineshop SEO zu steigern. Das ist aber alles andere als realistisch.
Das Traurige ist, dass das Optimieren von Onlineshop SEO (Suchmaschinenoptimierung) viel schwieriger ist als das von Blogs oder einfachen 5 seitigen Webseiten.
Indem man eine Menge Produktseiten dauerhaft von und auf die Seite macht, entstehen zahlreiche Probleme, welche Onlineshop SEO äußerst kompliziert gestalten.
Heute gehen wir die 7 häufig gemachten Fehler im Onlineshop SEO durch und anschließend gibt es eine Anleitung.
Mangel an Produktbeschreibung
Meiner Erfahrung nach wird dieser Fehler meistens von Online Geschenkläden 8im umfassenden Sinn) und Online Kleidungsläden gemacht. Unglücklicherweise zerstört der Mangel an Textbeschreibung des Produktes nahezu die Chance in den Top 10 der Suchanfragen zu sein, sogar in den Suchanfragen mit einer geringen Frequenz.
Also vergiss nicht eine Beschreibung hinzuzufügen, lass die Chance deiner Seite nicht aussterben.
Eine gute Art zu messen, wie vielen einzigartigen Content du brauchst um, ist die vorgegebene Wortanzahl in einer leeren Produktseite zu messen. Zähle alle Wörter, welche in der Navigation, Sidebar, Footer und jedem beliebigen Text auf einer leeren Produktseite vorhanden sind. Dein einzigartiger Text sollte die „vorgegebene“ Wortanzahl übertreffen, um den Fokus auf den einzigartigen Content zu legen.
Je mehr einzigartigen Content du für deine Produktbeschreibungen schreibst, desto bessere Auswirkungen hat das auf dein Onlineshop SEO.
Folgende Dinge solltest du jedoch im Auge behalten:
- Schreibe nur qualitativ beschreibenden Content, welcher deinen Kunden bei der Kaufentscheidung hilft.
- Kopiere deinen Text nicht von anderen Webseiten. Suchmaschinen werden dich dafür bestrafen.
- Du solltest testen, welche Wortanzahl in der Beschreibung der Conversion hilft. Zu viel Content ist nicht gut.
Produktbeschreibungen der Hersteller nutzen
Wenn du von den Suchmaschinen herausgefiltert werden willst, dann füge einfach die Beschreibung der Hersteller hinzu. Dann wird deine Seite garantiert von den Suchmaschinen gebannt.
Das Ding ist, dass diese Beschreibungen in vielen Onlineshops verbreitet sind. Und die meisten lassen den Text in seiner originalen Form. Das führt zu einer Anzahl an Seiten mit nicht-einzigartigem Content und Filter von Google. Was noch viel schlimmer ist, ist das die Beschreibungen der Hersteller nicht in einer Art geschrieben sind, die verkaufen soll.
Die Regel ist: erschaffe immer einzigartigen Content. Google wird immer besser darin die Webseiten mit dupliziertem oder geklauten Content, sehr weit unten ranken zu lassen.
Den Content für tausende Produkte oder unterschiedlich variierende Inventare zu kreieren kann eine entmutigende oder sogar abschreckende Aufgabe sein.
Du solltest vielleicht in Betracht ziehen einen „No Index“ Meta Tag auf Produktseiten zu stellen, für welche du keinen einzigartigen Content schreiben kannst.
Wenn du tausende von Produktseiten hast, an die du nicht rankommst oder in ein paar Tagen aus deinem Inventar genommen werden, dann solltest du in Betracht ziehen, sie aus den Suchmaschinen rauszuhalten. Der Punkt hier ist, du willst nicht tausende von Seiten mit keinem einzigartigen Content mit nur einigen verglichen haben, die es tun.
Das lässt deine Website so aussehen, als hätte sie automatisch eine große Anzahl an einfachen Seiten generiert um mehr Onlineshop SEO zu bekommen. Das ist exakt das was du nicht erreichen willst. Es ist viel besser den guten Ruf deines Onlineshop SEO zu bewahren, und ihn nicht durch schlecht optimierte Produktseiten oder Content der nach Spam aussieht, leiden zu lassen.
Mangel an Produkt Rezensionen
Ungefähr 70% der Käufer lesen sich die Rezensionen der Produkte in Onlineshops oder Foren durch, bevor sie einen Kauf tätigen. Das bedeutet, dass der Mangel an Rezensionen auf deiner Seite, dann entgeht dir ein großer Prozentsatz deiner Zielgruppe.
Amazon.com erlaubt seinen Nutzern nicht nur Produkte zu kaufen, sondern auch Buchrezensionen zu verfassen, Gadgets und mehr. Dadurch haben sie eine große Community an Buchliebhabern kreiert, die ihre Erfahrungen teilen.
Das gute an Produktrezensionen von Kunden ist:
- Dass sie einzigartigen Content für deinen Onlineshop erstellen, und das kostenlos! Wir haben über die Schwierigkeit über fehlenden einzigartigen Content und wie schwer es ist ihn zu erstellen, geredet. Produkt Rezensionen lösen dieses Problem!
- Es hält die Produktseite „am Leben“, was dabei helfen kann die Suchmaschinen zurück zu bringen. Je öfter du deine Seite aktualisieren kannst, desto besser ist das für dein Onlineshop SEO.
Produktseiten basieren nicht auf Suchanfragen der Nutzer
Stelle sicher, dass du die Nachfrage und die Keywords, welche die Leute in die Suchmaschinen eingeben, in Erwägung ziehst, wenn du Überschriften, Titelseiten und Produktbeschreibungen schreibst.
Andererseits, erschaffst du sonst vielleicht eine Situation, in der du etwas bewirbst wonach aber niemand sucht. Für Onlineshops mit verschiedenen Waren ist das ein häufiger Fehler.
Zum Beispiel, könntest du aus Versehen eine Seite machen, welche den Titel Tag, H1 Heading und und Bilder Alt Tag Informationen auf das Keyword „Blumenmuster Schal“ optimiert hat, wobei es so viel schlauer wäre auf ein viel spezifischeres Keyword wie „Chanel Blumenmuster Schal“ zu optimieren.
Hier sind ein paar Tipps, um deine Produktseiten zu optimieren:
- Nutze Modellnummern in deinen Titel Tags und H1 Überschriften
- Nutze Markennamen in deinen Titel Tags und H1 Überschriften
- Vergiss nicht die Alt Tags der Bilder aufzufüllen!
- Überschwemme die Seite nicht mit deinem Keyword, indem du es immer wieder wiederholst.
- Und nutze niemals, iFrames um deinen Content anzeigen zu lassen. Dein Content sollte auf, der für ihn gemachten Seite, existieren.
Keine einzigartigen Titel
Ein weiteres Problem der großen Onlineshops sind duplizierte Titel Tags. Achte auf Einzigartigkeit und versuche identische Werte zu vermeiden. Das ist die Grundlage von SEO aber, wenn wir über Onlineshop SEO reden, haben viele, aus welchem Grund auch immer, diese einfach Regel vergessen zu beachten.
Es ist schwierig einmalige Titel Tags zu erstellen, wenn du mehrfache Artikel von derselben Marke oder ähnliche Artikel von verschiedenen Marken verkaufst. Zwangsläufig wirst du die gleichen Keywords immer und immer wieder wiederholen. Suchmaschinen sind sich dieses Vorkommens bewusst und deswegen solltest du deinen Fokus hier auf einzigartige Schlüsselbegriffe setzen.
Viele Online Käufer suchen nach einem Schlüsselbegriff, entgegengesetzt eines Keywords.
Eine Formel, die funktioniert ist das „Marke-Modell“ Titel Tag Rezept:
Zum Beispiel, solltest dein Titel Tag so strukturiert sein: Marke – Modell – Artikel Typ
Ein richtiges Beispiel wäre demnach: „Honda Accord Sports Coupe“.
Ein wichtiger Tipp, um das richtige Keyword festzunageln ist Kunden zu untersuchen, um zu sehen welche Sprache sie nutzen, wenn sie über deine Produkte reden. Die Struktur in welcher sie deine Produkte formulieren, wird dir vielleicht sagen können, wie sie danach suchen.
Mangel an „sprechenden“ URLs
Was ist eine „sprechende“ URL? Sprechende URLs sind auch als „nutzerfreundliche URLs“ bekannt.
Wir gehen zum Beispiel auf einen Online Buchhändler und sehen den Namen des Buches direkt in der URL Adresse. In Bezug auf Onlineshop SEO ist es sehr wichtig solche URLs für deine Produkte zu erstellen. Keinen anonymen IDs mehr! Mache dein Profil mit einer einzigartigen URL für die Suchmaschine einzigartig.
Es gibt nur 3 Gründe, weswegen du sprechende URLs benutzen solltest:
- Semantik: Es macht es für den Sucher oder Kunden einfacher, wenn er weiß was er erwarten kann, wenn er auf die URL klickt. Wenn du eine unendlich lange URL voll mit Nummern und Kauderwelsch – das sieht aus wie Spam und kann abschreckend wirken.
- Keyword und Anchor Link Glück: Es besteht die Chance, dass die URL von einer anderen Seite aufgenommen und re-postet wird. Wichtige Keywords sind im Anchor Tag präsent, wenn die URL als Anchor Text genutzt wird. Keywords innerhalb von Anchor Text, welche auf deine Webseite zurück zeigt ist der hauptsächliche Faktor, um an die Spitze des Suchmaschinen Rankings zu kommen.
- Relevanz: Relevante Keywords in der URL zu haben, war mal ein großer Treiber für Domain Namen. Google fängt an darin immer wenig Priorität zu sehen, dennoch kann es nicht schaden relevante Keywords in den URLs deiner Produktseiten zu haben.
Eine Menge an dupliziertem Content
Seiten zum Ausdrucken, Archive mit verschiedenen sortierten Elementen, Schilder und mehr – alle diese Dinge, die Duplikate erschaffen, sollten von Suchmaschinen nicht indiziert werden und sollten in robots.txt geschlossen werden. Das ist wichtig, denn deine Webseite kann wegen duplizierten Seiten Sanktionen bekommen.
Hier sind ein paar Tipps, wie du deinen duplizierten Content verkürzen kannst:
- Nutze robot.txt um Bereiche zu blockieren die duplizierten Content erstellen, wie Archive, Tags und in manchen Fällen sogar Kategorie-Seiten.
- Nutze den Canonical Tag um anzugeben, welche Seiten die Seiten sind, die du indiziert haben möchtest. Wenn dein Einkaufswagen zum Beispiel wegen Rezensionen oder Kommentare neue URLs kreiert (was bedeutet, dass du mehr als eine Seite mit dem exakt selben Content hast, außer das eine Rezensionen und Kommentare hat und die andere nicht), wird der Canonical Tag den Suchmaschinen sagen, welcher Seite sie ihre Aufmerksamkeit widmen sollen.
- Du kannst nofollow Attribute zu Links hinzufügen, die auf duplizierten Content deuten.
Dennoch, musst du extrem gründlich sein, um sicherzugehen, dass du jeden einzelnen Link findest der einen nofollow bekommen muss (denn Google wird sie finden).
Die goldene Regel des Onlineshop SEO – Mache Benutzerfreundlichkeit eine Priorität
Wie du weißt, ist Google eine Suchmaschine, die sich sehr um ihre Nutzer und deren Erlebnis sorgt. Erstens solltest du deinen Onlineshop komfortabel und nützlich für deine Kunden machen, um dir Respekt zu verschaffen. Was für deine Kunden gut und einzigartig ist – ist auch gut für Google. Je mehr Zeit Leute auf deiner Seite verbringen und je weniger sie zurück auf die Suchergebnisse klicken, ist das ein großartiger Indikator, dass Google sie auf die richtige Seite geschickt hat.
Endlich, Leute die deine Webseite und, dass was sie anbietet mögen, verlinken wahrscheinlich zu ihr! – und wie ich schon vorhin gesagt habe, sind Links das was dich im Ranking nach ganz oben bringt!
Onlineshop SEO ist ein essentielles Thema für Onlineshops, da die Google Suchergebnisse den meisten Traffic für deinen Shop generieren und deswegen überlebenswichtig ist.
In meinem Artikel erfährst du welche Fehler du bei einem Onlineshop machen kannst und wie du sie umgehen kannst. Des Weiteren behandeln wir einige hilfreiche Recherche- und Onlineshop SEO Tricks, damit du auf den Suchmaschinen auf Platz 1 erscheinen kannst!
Keyword Recherche
Es gibt unzählige Anleitungen, wie du eine Keyword-Recherche richtig durchführen kannst. Dennoch sollte man sich nicht nur auf verschiedene Tools wie z.B. den Google Keyword Planner verlassen, sondern auch mal selbst über den Tellerrand hinausschauen. In den folgenden Absätzen werden wir die Themen Keyword-Recherche und Keyword-Targeting behandeln.
Affiliate Marketing
Viele Affiliate-Marketer benutzen folgende Technik:
- Das Suchen eines häufigen Problems
- Das Erstellen von Inhalten bezüglich des Problems
- Empfehlen einer Lösung
Diese Technik ist auch ganz wunderbar für Onlineshops anwendbar.
Visiere die Opportunity Keywords an
Du fragst dich jetzt bestimmt was ein Opportunity Keyword ist nicht wahr?
Hierbei handelt es sich um ein Wort, welches folgende Bedingungen erfüllt:
- Der eigene Onlineshop rankt auf dieses Keyword und ist damit bereits auf Seite 2 von Google
- Das Keyword hat kein niedriges Suchvolumen (> 500 monatliche Suchen)
- Das Keyword wird nicht zu oft genutzt
Solche Keywords sind besonders profitabel, da du es mit einem niedrigen Aufwand auf die erste Seite von Google schaffen kannst, worauf dein Traffic stark ansteigen wird.
Hier ein paar Tipps zur Suchmaschinenoptimierung:
- Exact Match Keyword im Titel Tag
- Erweiterte, auf Suchintention zugeschnittene, Inhalte
- Mehr interne Links auf der spezifischen URLNeue Keywords rechtzeitig mit Google Trends abdecken
Google bietet unzählige, kostenlose Tools für Suchmaschinenoptimierung (SEO) an. Das wohl unterschätzteste Tool zum Entdecken und Recherchieren von Keywords ist wohl Google Trends. In Google Trends kannst du dir Suchtrends zu einzelnen Begriffen und Keywords anzeigen lassen und dein Onlineshop SEO schnell steigern.
On-Page Optimierung für deinen Onlineshop
HTTPS Umstellung
Jeder Onlineshop nimmt irgendwann den Wechsel von HTTP zu HTTPS vor.
Dazu gibt es folgende Gründe:
- Im E-Commerce werden verschiedene Daten übermittelt. Um diese vor Übergriffen zu schützen, sollten sie unbedingt verschlüsselt werden, und nicht nur die Zahlungsdaten.
- Google bestätigte, dass HTTPS dein Ranking verbessert.
Optimieren der Kategorie Seiten
Der Schlüssel zum Erfolg im E-Commerce sind gute Kategorie Seiten. Kategorie Seiten müssen für schwierige Keywords mit einem hohen Suchvolumen ranken.
In Zuge dessen, sollten folgende Optimierungen durchgeführt werden:
- Um eine verbesserte Klickrate aus den Suchergebnissen zu erzielen, sollten die Titel Tags und Meta Beschreibungen möglichst attraktiv gestaltet werden.
- Du solltest nicht nur eine einzige Liste von Produkten anzeigen, sondern die Kategorie Seite mit einzigartigen Inhalten aufbereiten. Die Menge des Textes sollte deine Konkurrenz leicht übertreffen und idealerweise oben 50 Wörter haben und den Rest unten.
Optimieren der Produkt Seiten
Die meisten Einzelhändler fokussieren sich darauf so viele Produkte wie möglich online zu stellen, anstatt die einzelnen Produkt Seiten zu gestalten.
Dieses Verhalten reduziert jedoch die Chancen für Produktnamen bei Google zu ranken und kann im schlimmsten Fall, aufgrund von Thin Content, zu einer Strafe führen.
Aus SEO Sicht sind Produkt Seiten nicht so wichtig wie Kategorie Seiten, jedoch solltest du folgende Dinge beachten:
- Die Produktbeschreibung des Herstellers sollte niemals benutzt werden, da es sich um duplizierten Content handelt, welcher wahrscheinlich von anderen Onlineshops verwendet wird.
- Verfasse ansehnliche Titel Tags und Meta Beschreibungen, denn der erste Kontaktpunkt sind in vielen Fällen die SERP Schnipsel.
Best Practices
- Überschrift in H1 mit sekundären Keywords und Produktnamen füllen
- Attraktive Einleitung mit ca. 50 Wörtern
- Produktvideo, falls vorhanden
- Liste mit Eigenschaften
- Schluss, ca. 50 Wörter
Blog auf gleicher Domain
Es kommt sehr häufig vor, dass der Blog eines Onlineshops auf entweder auf einer separaten oder einer Subdomain gehostet wird. Aufgrund dessen profitiert der Onlineshop nicht an der zusätzlichen Relevanz, Traffic und eventuellen Backlinks. Deswegen ist es essentiell, dass der Blog auf der gleichen Domain in einem Unterverzeichnis gehostet wird.
Technisches Onlineshop SEO
Vermeiden von dupliziertem Content
Schon immer waren Onlineshops für duplizierten Content und die damit anfälligen Strafen von Google, wie Panda und Quality Updates, anfällig. Das liegt daran, dass die gleichen Inhalte häufig über diverse URLs erreichbar sind und durch Filterfunktionen jede Menge URLs generiert werden, welche sich kaum unterscheiden.
Wenn du herausfinden willst, ob du von diesem Problem betroffen bist, kannst du:
- Den Site-Operator von Google nutzen, um dir die indizierten Seiten anzeigen zu lassen
- In der Google Search Console den Indizierungsstatus-Report ansehen
Wenn dir die Zahl übertrieben hoch erscheint, kann es sein das du duplizierten Content hast.
Dennoch gibt es auch hierfür gute Lösungen:
- Canonical Tag setzen – Ein Canonical Tag teilt Google mit, welche URL das Original ist und löst damit das Problem mit dupliziertem Content.
- Setze URL-Parameter in der Google Search Console – Du kannst dem Google Bot unter Crawling > URL-Parameter sagen, wie er mit einem bestimmten Parameter umgehen soll. Diese Funktion hilft dir jedoch wenig, wenn du bereits die „falschen“ URLs indiziert hast.
- Meta Robots Tag auf noindex, follow setzen – <meta name=“robots“ content=“noindex, follow”/>. Durch das Hinzufügen des noindex, follow-Meta-Robots-Tags fallen die markierten URLs beim nächsten Crawl aus dem Index. Das bedeutet natürlich, dass die entsprechenden URLs nicht über die robots.txt oder URL-Parameter geblockt werden dürfen, bis sie aus dem Index verschwunden sind.
Onlineshops und Link Building
On-Page Optimierung ist nur ein kleiner Teil einer erfolgreichen Onlineshop SEO Kampagne. Für ein gutes Ranking ist auch das Linkprofil des eigenen Onlineshops essentiell. Um die Autorität und Relevanz deiner Website zu erhöhen, benötigst du deswegen Backlinks.
Viele Webmaster verlinken jedoch ungerne auf Onlineshops. Wieso sollte jemand auch auf eine Produktseite verlinken?
Nun ein paar Tipp, wie du Backlinks auf natürlichem Wege dazu gewinnst:
User-Focused Blog führen
In den meisten Blogs handelt es sich um das eigene Unternehmen, deswegen liest sie wahrscheinlich auch niemand. Blogs die gelesen werden wollen, drehen sich um die Leser. Bereits im Abschnitt der Keyword Recherche haben wir besprochen, dass deine Inhalte von deiner Zielgruppe, deren Problemen und Lösungen handeln sollte.
Denn dann besteht auch eine Chance natürlich verlinkt zu werden.
Rezensionen und umfangreiche Ratgeber als Linkbait
Wer Wert vermittelt, bekommt früher oder später auch etwas zurück. Im Onlineshop SEO Bereich haben sich vor allem tiefgehende Ratgeber (wie verwende ich Produkt XY?) oder Rezensionen (Wie gut ist Produkt XY wirklich?) als erfolgreich bewiesen und bewährt.
Diese Inhalte zu erstellen reicht aber allein nicht aus. Als Onlineshop Inhaber kannst du dich einzig und allein nicht darauf verlassen gefunden zu werden, deswegen müssen die Inhalte dementsprechend beworben werden.Ein paar Tipps dazu:
- Du solltest bereits vor der Erstellung des Contents überlegen, welche Websites und welche Zielgruppe interessiert sein werden und eine Liste mit Kontaktdaten erstellen.
- Während du den Content erstellst, solltest du darüber nachdenken, wieso deine Zielgruppe die Inhalte teilen oder verlinken sollten und was im Austausch eventuell angeboten werden könnte.
- Deine E-Mails sollten einen großen Mehrwert ausstrahlen und clever geschrieben sein.
- Es kommt ganz auf die Nische an, ob du ein wenig Geld ausgeben musst, aber jeder Backlink ist auf Dauer sein Geld wert.
15 Tipps für eine erfolgreiche Onlineshop SEO
Die Welt der Onlineshop SEO ist gewaltig und komplex und verlangt ein spezielles Level an Aufmerksamkeit, um zu funktionieren und korrekt durchgeführt zu werden.In den letzten 10 Jahren hatte ich die Möglichkeit eine Vielfalt von Enterprise-Level Onlineshop Websites zu verwalten, welche alles von Sportausrüstung zu Büromaterialien beinhalten.
Ungeachtet der beabsichtigten Zielgruppe, leiden die meisten Onlineshops an ähnlichen Optimierungsproblemen. Diese Probleme hindern sie daran ihre Exposition vom qualifizierten Traffic und den zusammenhängenden Einnahmen zu maximieren.
Onlineshop Erfolg bedeutet SEO > Ästhetik
Normalerweise sind diese Probleme zusammenhängend damit, wie der Geschäftseigentümer die Entwicklung seines Onlineshops angeht, Benutzererfahrung und Ästhetik über die Suchmaschinenoptimierung (SEO) legend.
Wenn sich Marken darauf konzentrieren, attraktive und funktionelle Umgebungen für ihren elektronischen Handel zu bauen, aber die SEO vergessen, verlieren sie sofort die Gelegenheiten neue Kunden von organischen Kanälen anzuziehen und umzuwandeln.
Die guten Nachrichten sind, dass indem du die folgenden Onlineshop Optimierungsempfehlungen anwendest, du eine Umgebung schaffen kannst, die funktionell und attraktiv ist und deine Marke neuen, potentiellen Kunden vorstellen (was wir eine Win-Win Situation nennen).
Einzigartige Produktbeschreibungen erstellen
Wenn du deinen Onlineshop aufbaust und du jedes individuelle Produkt hinzufügst, ist das eine gute Möglichkeit das Onlineshop SEO deiner Seite zu verbessern. Sei großzügig mit den Worten, beschreibe deine Produkte detailliert und integriere wichtige Keywords in deine Beschreibung. Vergiss nicht – du willst es nicht übertreiben. Wenn deine Produktbeschreibung irrelevant oder unrealistisch ist, wirst du die Kunden eher verlieren als gewinnen.
Ohne informative, engagierende und einzigartige Produktbeschreibungen, werden deine Produkte nicht in der Lage sein gut innerhalb von organischen Suchlisten zu ranken. Ungeachtet dessen, welche Produkte deine Marke anbietet, versuche 150 – 300 Wörter in deine Beschreibung einzufügen, welche die Suchabsichten deiner Zielgruppe ansprechen und gleichzeitig die Produkte in einer Umgebung einrahmt, wo es sich am besten anpasst.
Hier ist ein gekürztes Beispiel, basierend auf dem Konzept von Bürobedarf:
„Acme’s Bürobedarf unterstützen Unternehmer, Büroleiter und andere Fachleute, die die grundlegenden Materialien brauchen, um den Job zu durchführen. Von recyceltem Druckerpapier bis zu Kugelschreibern und anderen Schreibgeräten, unsere Büroartikel passen perfekt in jeden Arbeitsplatz, ungeachtet ob du bei einer Agentur, deinem eigenen Unternehmen oder von deinem Haus aus arbeitest.“
Diese Beschreibung zählt spezifische Produkte auf, welche zu der größeren Kategorie der „Büroartikel“ gehört, was den Suchmaschinen erlaubt Autorität individuellen Begriffen auf höchster Ebene zuzuschreiben.
Es spricht auch direkt mit der Zielgruppe, während sie es in spezifische Umgebungen legt. Dieses Format erlaubt der Beschreibung sich auf das Konzept der semantischen Suche auszurichten, unterstützt die Fähigkeit sich auf mehr qualifizierte, organische Verbraucher auszurichten.
Führe Produkt Rezensionen durch
Produkt Rezensionen neben jedem Artikel, der von deiner Marke angeboten wird, zu platzieren, ist ein exzellenter Weg relevanten Content in deine Produktseiten einzufügen. Amazon ist beim Durchführen dieser Taktik besonders klug, da die beliebtesten Artikel Zehntausende von Rezensionen haben können, welche die Kunden informieren und Conversions ankurbeln.
Die Nachfrage nach der Peer-To-Peer Ausbildung beginnt zu steigen, mit 80% von Online Verbrauchern, welche Rezensionen genauso viel Gewicht geben wie persönliche Empfehlungen von Freunden. Diese Dynamik macht es noch viel wichtiger, qualitative Informationen, basierend auf echten Nutzererlebnissen und nicht Marketing Materialien, welche von deiner Marke konstruiert wurden.
Produkt Rezensionen sind nutzer-generiert, was bedeutet, dass sie dir einen kostenlosen Vorteil einbringen. Versuche so viele Nutzer Rezensionen und Referenzen wie möglich anzuziehen, um den Wert und die Autorität zu den Suchmaschinen zu demonstrieren, und währenddessen Conversions von deinen Kunden zu generieren.
Genieße die Vorteile von Kunden Rezensionen – für eine bessere Onlineshop SEO
Positives Feedback von existierenden Kunden erhöht nicht nur deine Vertrauenswürdigkeit in den Augen von potentiellen Klienten, sondern stellt auch eine inhaltliche Beschreibung deiner Produkte vor, geschrieben in einem Ton, welcher authentisch und nicht künstlich ist (etwas was Suchmaschinen merken können).
Du kannst nur so viele Wörter benutzen, wenn du über deine eigenen Waren redest, also warum es nicht andere Leute tun lassen?
Optimiere für relevante Suchbegriffe
Deinem internen Marketing Team mögen vielleicht kreative Ideen einfallen deine Produkte zu kennzeichnen, aber wenn deine Kunden diese Kennzeichnung nicht verstehen, werden ihre Bemühungen ineffektiv.
Deine Produkte beim Namen zu optimieren ist für Suchmaschinen kritisch zu verstehen, was du verkaufst und für wen deine Produkte gemacht sind. Optimiere deine Produkte nicht für sekundäre Details wie Farben oder Größe. Berücksichtige Markennamen und Modelnummern in deine Titel Tags, Meta Beschreibungen, Bilder Alt Tags und Header Tags.
Stopfe keine Keywords in deine Produktseiten
Deine Produktbeschreibungen mit Keywords vollzustopfen, statt des intelligenten Contents, wird dir und deiner Onlineshop SEO nicht helfen mehr organische Besucher oder Key Authority zu generieren. Anstatt den Namen deines Produkts überall in die Beschreibung einzubetten, solltest du Informationen anbieten, die deinen Kunden helfen und den Wert ihrer Dienstleistungen beschreiben.
Dies zu tun wird das Nutzer Engagement verbessern, organische Autorität fördern und Conversions vorantreiben.
Fülle den Alt-Text der Bilder
In Betracht darauf, wie viele Bilder dazu neigen, innerhalb von Onlineshops aufzutauchen, ist es für dieOnlineshop SEO wichtig, dass jedes Einzelne von einem relevanten Alt Text begleitet wird.
Suchmaschinen können keine Bilder lesen, sondern nur den Text. Alt Text zu deinen Produkten hinzuzufügen, erlaubt ihnen gecrawlt zu werden. In anderen Worten, wandelt Alt-Text deine Bilder in Wörter um, die Suchmaschinen lesen und indizieren. Onlineshops beinhalten eine große Nummer an Bildern in Produkt-Galerien. Nutze diese Bilder als eine Ressource, um deine Produkte und ihren Reiz zu beschreiben.
Damit Suchmaschinen verstehen was jedes Bild darstellt und wie es in deine Marke eingebunden wird, gehe sicher, dass jeder Alt Text das Bild genau beschreibt. Wo es angebracht ist, kannst du einen Schlüsselbegriff einfügen, auf den du zu ranken versuchst (übertreib es nicht!), sowieso deinen Markennamen.
Kreiere einzigartige Titel
Titel Tags erlauben Suchmaschinen den Content von spezifischen Landing Pages zu verstehen. Vermeide es doppelte Titel auf deiner Seite zu kreieren, indem du auf den Gebrauch von Hersteller- und Verkäufertiteln verzichtest, weil diese wahrscheinlich auch an deine Konkurrenten gesandt wurden. Dieses Konzept ist kritisch, wenn es darum geht doppelten Content aus deinem Onlineshop zu entfernen und das Volumen von einzigartigen Seiten und Keywords auf die du rankst, zu maximieren.
Wenn Nutzer in der Lage sind eine aus einer Vielfalt von Filtern ein spezifisches Produkt auszuwählen und die Filter nicht im HTML Code auf deiner Produktseite ansässig sind, werden Google und andere Suchmaschinen nicht den Unterschied zwischen einer gefilterten Seite und ihrer Oberkategorie erkennen.
Füge einzigartige Meta-Descriptions für jede Produktkategorie hinzu – für eine bessere Onlineshop SEO
Bist du dir bewusst, dass du einzigartige Onlineshop SEO Meta Daten für jede Seite auf deiner Website hinzufügen kannst? Warum optimierst du dann nicht jede Produktkategorie separat? Wenn dein Onlineshop zum Beispiel Küchenware, gibt es offensichtlich einen Unterschied wie du dein Kochgeschirr und deine Küchenware vermarktest.
Dieser Unterschied sollte auch in den Meta Daten deiner Kategorien angewendet werden.
Vermeide duplizierten Content – für eine bessere Onlineshop SEO
Suchmaschinen hassen es, wenn Seiten Texte recyceln und duplizierten Content nutzen. Das Risiko, dass das bei Onlineshops passiert, ist höher als bei regulären Seiten, da das Vokabular, welches du nutzt um deine Produkte zu beschreiben, nicht limitiert ist. Dennoch ist es wichtig, dass du dein bestes gibst, um kreativ und originell zu bleiben. Die Resultate sind die Mühen wert!
URL-Strukturen sind ebenfalls von Relevanz
Statt dem Einfügen von Artikelnummern oder Kategorie IDs in deinen URLs, versuche das eigentliche Produkt und/oder Kategorienamen, die von deiner Zielgruppe einfach verstanden werden, zu benutzen. URLs die unter Berücksichtigung der Nutzer gebaut wurden, helfen deiner Online Zielgruppe (und Suchmaschinen Crawler) zu verstehen wo sie auf deiner Seite sind.
Sinnvoller Content
Erstelle Personen getriebenen Content – für eine bessere Onlineshop SEO
Erstelle Content der sich direkt auf deinen Zielpersonen ausrichtet, um qualifizierten Traffic und Conversions zu maximieren. Verstehe, welche Arten von Fragen oder Problemen deine Konsumenten regulär erfahren und biete Content an, welcher detaillierte Antworten zur Verfügung stellt.
Indem du detaillierten Content innerhalb jeder Produkt Kategorie veröffentlichst, bist du in der Lage mehr Transaktionen basierend auf Bildung und Bequemlichkeit voranzutreiben.
Aber wie gehst du sicher, dass dein Onlineshop noch mehr Klicks von den Google Suchergebnissen generiert?
Onlineshop SEO ist essentiell nicht anders als die Optimierungs-Grundsätze für reguläre Webseiten. Wir verlassen uns ebenfalls auf veröffentlichten Content, Links und Meta-Beschreibungen. Der Unterschied ist, dass Onlineshops eine eindeutige Seitenstruktur haben, welche eine eindeutige Optimierungs-Strategie erfordern.
Ähnlich wie bei den Produktbeschreibungen, die innerhalb der individuellen Produktseiten gelistet sind, sollten deine primären unterkategorischen Seiten genug Content haben, um von den Suchmaschinen erkannt zu werden.
Versuche Content mit 450 – 500 Wörtern zu kreieren, der:
- Zu deiner Liste oder Kategorie der Produkte spricht
- Zu deiner anvisierten Zielgruppe spricht
- Deine Liste oder Kategorie von Produkten mit spezifischen, relevanten Umgebungen einrahmt und
- Informationen beinhaltet, welche häufige Fragen löst, die deine Zielgruppe fragt, wenn sie nach deinem Produkt suchen oder es benutzen.
Content Entwicklung und internes Verlinken
Onlineshops die einen Käufer Guide oder lehrreiche Artikel anbieten und interne Links kreieren, die Seitenautorität vom primären bis unterkategorischem Umfeld weitergeben, sind eine exzellente Art, um organische Autorität und Conversions anzutreiben.
Käufer Guides zu erstellen, welche Konsumenten über den Wert und die Vorteile deines Produkts belehren, unterstützen Keyword und Konzept Autorität und hilft dir die Kunden durch den Verkaufsprozess zu leiten. Von Artikeln zu spezifischen Produkten oder Kategorie-Seiten zu verlinken hilft dir, die Nutzer über deinen Service zu informieren und organische Autorität innerhalb deiner Seite zu verteilen.
Nutze interne Links clever – für eine besser Onlineshop SEO
Definitiv willst du, dass so viele externe Seiten wie möglich zu deinem Onlineshop verlinken. Aber ignoriere nicht die Wichtigkeit von internen Links!
Zum Beispiel kannst du ein gekennzeichnetes Produkt von deiner Homepage verlinken, oder separate Links in jeder Produkt-Kategorie hinzufügen (zusätzlich zu dem Navigations-Menü).
Eine weitere Option ist es ein spezifisches Produkt zu verlinken, welches du in deiner „Über uns“ Seite erwähnst.
Füge einen Blog hinzu – für eine bessere Onlineshop SEO
Einen Blog zu deinem Onlineshop hinzuzufügen bietet dir viele Marketing Vorteile, aber wenn wir uns nur auf das Onlineshop SEO fokussieren, ist der Wert sehr hoch. Ein Blog stellt dir eine Gelegenheit zur Verfügung, weitere optimierte Texte über den Onlineshop und bestimmte Produkte hinzuzufügen; du kannst interne Links zu individuellen Seiten hinzufügen; und was sehr wichtig ist, ein Blog Signal zu halten, was den Suchmaschinen signalisiert, dass deine Seite dynamisch und aktiv ist.
Integriere eine Social Sharing Funktionalität
Nutzerbindung abgeleitet von Social Sharing, hat einen direkten Einfluss auf organische Rankings, sowie die eigentlichen Signale, welche den Suchmaschinen jedes Mal zugesendet werden, wenn jemand deine Seite teilt.
Versichere dich, dass all deine Produktseiten Social Sharing Icons beinhalten die einfach zu finden sind und große Plattformen wie Facebook, Twitter, LinkedIn, Google+ und Instagram ansprechen.
Kreative adaptive XML Sitemaps
Jeder Onlineshop sollte automatisierte Sitemaps haben, welche sich aktualisieren, wenn neue Produkte oder Seiten zu deiner Website hinzugefügt werden. Das ist der beste Weg, um sicherzustellen, dass all deine Angebote von den Suchmaschinen erkannt und indiziert werden.
Die meisten namenhaften E-Commerce Content Management Systeme (CMS) bieten automatisierte Sitemaps oder ein Plugin an, welches dieser Nachfrage nachgeht.
Das regelmäßige Manipulieren und Versetzen von Produkten oder Kategorien innerhalb deiner Seite, kann einen erheblichen Stress für Search Crawler schaffen.
Deswegen ist es wichtig eine adaptive Sitemap.xml zu erstellen, die in der Lage ist sich jeder Veränderung, die auf deiner Seite machst anzugleichen.
Implementiere Redirects, wenn angemessen
Ordnungsgemäße Redirect Systeme sollten immer höchste Priorität haben, wenn man seinen Onlineshop Erfolg maximieren möchte.
Basierend darauf wie oft du Produkte veröffentlichst oder herunternimmst, brauchst du einen Redirect Prozess oder System, welches automatisch veralteten Content zu einer relevanten URL umleitet, um defekte Links zu vermeiden.
Überprüfe die folgenden Arten von Redirects, um herauszufinden welches der beste Weg ist die Situation anzugehen:
- Redirect zu einem neueren Produkt Model. Nutze 301 Redirects, wenn du eine ältere Version eines Produktes auslaufen lassen, und es mit einem neuen ersetzt hast – zum Beispiel, wenn du nicht länger das iPhone 5 verkaufst, versuche die URL zu einer Seite weiterzuleiten auf der du das iPhone 7 verkaufst. 301 Redirects zu implementieren wird Nutzer von alten Seiten zu den neuen Seiten leiten und den Suchmaschinen signalisieren, welche Seite du ranken möchtest.
- Redirect zu einer primären Kategorie Seite. Der Zweck dahinter ist es, Verbraucher-Navigationsprobleme zu lösen und überholte Produkte zurückzuziehen und Nutzer zu den relevantesten Kategorien umzuleiten.
- Wiederverwende URLs um organisches Eigenkapital zu bewahren. Du kannst vorhandene oder alte URLs wiederverwenden, in Fällen in denen deine Marke allgemeine Produkte verkauft, die nicht von technischen Details oder Modellnummern abhängig sind. Dies erlaubt dir das organische Eigenkapital einer bereits existierenden Seite zu bewahren, was deine Fähigkeit innerhalb der Suchlisten zu ranken, unterstützt.
Seitenschnelligkeit macht sehr viel aus
Abhängig davon wie deine Seite codiert ist, kann eine große Menge an Seitenelementen (Bilder, Werbung, Scripts) die Ladezeit deiner Seite verlangsamen.
Nutzer Googles PageSpeed Insights Tool, um zu verstehen welche spezifischen Probleme bestehen und wie du deine Seiten Ladezeit minimieren kannst, um die Nutzerbindung zu verbessern und deine Online Konkurrenten überflügeln kannst. Hierfür können Sie sich auch an eine SEO-Agentur wenden.
Schema ist dein Freund
Schema.org bietet eine Bücherei des strukturierten Datenpreiserhöhungsvokabulars an, dass Google und andere Suchmaschinen nutzen, um Online Konsumenten mehr Informationen über ein bestimmtes Thema (einschließlich Marken und Produkte) anzubieten.
Schemen, die du vielleicht in deinen Onlineshop aufnehmen könntest, beinhalten:
- Produkt
- Rezension
- AggregateRating
- Brand
- Angebot
13 super einfache Wege, um dein SEO Ranking sofort zu verbessern
Was kommt dir in den Sinn, wenn du an den Begriff „SEO“ denkst? Worauf fokussierst du deine gesamte Energie, wenn du versuchst das SEO Ranking deiner Website zu verbessern?
Die meisten Leute fokussieren sich den Großteil der Zeit auf Keywords und nicht viel mehr. Wenn du jedoch sorgfältig an deiner Keyword-Optimierung arbeiten willst, aber nicht die gewünschten Resultate erhältst, solltest du andere Faktoren, die das SEO Ranking beeinflussen, in Betracht ziehen.
Suchmaschinen Algorithmen bewerten nicht nur die Relevanz der Keywords auf deiner Seite und den Meta-Daten in Bezug auf Suchanfragen, aber bewerten auch Informationen wie
- die Dauer der Besuche auf deiner Website,
- Bounce Rate (Absprungrate),
- defekte Links,
- Anzahl der angesehenen Seiten,
- Inbound- und Outbound Links
und so weiter.
Keywords zu nutzen, um deine Nutzer dazu bewegen, sich durch die Seite zu klicken, ist nur die halbe Geschichte. Der Begriff Nutzerfreundlichkeit (Usability) wird ein wichtiger Faktor, wenn du SEO als „Optimierung der Website für Leute die Suchmaschinen nutzen“ angehst. Für Ihren Erfolg gibt es Agenturen die speziell auf zum Beispiel das Inbound Marketing ausgerichtet sind.
In diesem Artikel werden wir auf die verschiedenen Aspekte eingehen wie die Benutzerfreundlichkeit der Website, die dein Ranking beeinflusst, wie man das SEO Ranking verbessert und was man tun kann, wenn es einen Konflikt zwischen Benutzerfreundlichkeit und SEO gibt.
Was ist Website Usability?
Website Benutzerfreundlichkeit umfasst mehrere Elemente des Website Designs, von denen die meisten mit Conversion zu tun haben.
Effektivität
Können Nutzer ihre Ziele erfüllen, wenn sie auf deiner Website landen? Können sie ihre gesuchten Informationen finden, die gewünschten Produkte bestellen oder den Kundendienst der Firma kontaktieren?
Effizienz
Ergänzend zur Effektivität. Außer im Stande sein ein Ziel schnell zu erreichen, wie schnell kann ein Nutzer eine Aufgabe erfüllen? Wenn Besucher auf deiner Website nicht effektiv und effizient finden was sie brauchen, werden sie sie wahrscheinlich verlassen. Je kürzer die verbrachte Zeit auf deiner Website, desto schlechter ist der Einfluss auf dein SEO Ranking.
Erlernbarkeit
Können Nutzer schnell lernen mit deiner Website umzugehen? Gibt es Call-To-Actions, die klickbar sind, damit die Nutzer wissen wie sie interagieren sollen? Wenn Besucher zu viel Zeit damit verbringen herauszufinden, wie man mit deiner Website umgeht, verwenden sie weniger Zeit, um deine Informationen zu konsumieren oder sich deine Produkte anzusehen. Und wenn sie nicht finden was sie brauchen, ist es wahrscheinlich, dass sie frustriert werden, deine Seite verlassen und nicht wiederkommen.
Wiedererkennungswert
Können Nutzer deine Seite erneut finden, wenn sie das nächste Mal eine Suchmaschine nutzen. Wiederholter Traffic kann dir helfen, dein Google Ranking zu verbessern. Nutzer finden deine Website und verlassen sie aus verschiedenen Gründen wieder. Sie mögen sich später wieder daran erinnern und versuchen danach zu suchen. Wird ein Keyword mit einer bestimmten Suche assoziiert, damit deine Website wiedergefunden werden kann?
Fehlervermeidung
Bestimmte Fehler beinträchtigen nicht nur das Nutzererlebnis, sondern auch das SEO Ranking. Beispielsweise ein 404 Page Not Found Error, ein Link der etwas sagt, aber auf etwas ganz Anderes verlinkt oder ein defekter Link der längst nicht mehr gültig ist.
13 Faktoren, wie Website Usability das SEO Ranking beeinflussen
Suchmaschinen belohnen die Seiten die nutzerfreundlich sind, was bedeutet, dass sie eine hohe Nutzbarkeit haben. Google bevorzugt Seite, die nicht nur reich an Keywords sind, sondern auch Nutzerbindung demonstrieren.
SEO Ranking wird verbessert, wenn Besucher länger auf deiner Seite bleiben, sich mehrere Seiten ansehen und ihre Besuche wiederholen. Je nutzerfreundlicher deine Seite ist, desto eher wird das auch eintreffen.
Schauen wir uns mal die 13 Elemente an, die nicht nur die Nutzbarkeit auf deiner Seite verbessern, sondern auch dein SEO Ranking:
1. Nützlicher, qualitativer, relevanter Content
„Verweilzeit“ ist die Menge an Zeit, welche Besucher auf deiner Website verbringen, und sie kann das SEO Ranking beeinflussen. Wenn du nützlichen Content zur Verfügung stellst, tendieren Besucher dazu, länger auf deiner Website zu bleiben, die Informationen zu konsumieren und daher die Verweilzeit erhöhen.
Basierend auf dieser Recherche erhält der Content zwischen 2000 und 2500 Wörtern den höchsten Rang in den Suchergebnissen. Obwohl Wortzahl die SEO Welt nicht beherrscht – wird niemand deine Sachen lesen, wenn sie nicht hilfreich sind –gibt längerer Content dir nicht die Möglichkeit mehr Wert zu bieten, nutze mehr Keywords, binde mehr Outbound Links ein und bringe die Leute dazu mehr Zeit mit Lesen zu verbringen, um die Verweilzeit zu erhöhen.
Ein weiterer Grund, um höchst sinnvollen und relevanten Content zu erstellen ist, wenn Benutzer deinen Content auf Chrome als Bookmark speichern. Dies wird das SEO Ranking deiner Website verbessern.
2. Seiten-Ladezeit
Beide, Google und Bing ziehen Seitenladezeit in Betracht, wenn es um Website Ranking Algorithmen geht. Nutzer verlassen deine Seite vielleicht, wenn sie auch nur ein paar Sekunden zu viel warten müssen, bis die Seite geladen hat. Das würde deiner Verweilzeit nicht gut tun, deine Bounce Rate erhöhen und die Nummer der aufgerufenen Seiten wird reduziert – alles davon wird deinem SEO Ranking schaden.
Es gibt viele Wege, um deine Seitenladezeit zu verbessern, einige davon beinhalten den Gebrauch von Caching Plug-Ins, um sicherzugehen, dass der Code klar und optimiert ist. Außerdem wird kontrolliert, dass Bilder die optimierte Größe haben, die Nummer der Plug-Ins reduziert sind und Redirects minimiert sind.
Recherche hat belegt, dass der Gebrauch von qualitativ guten Bildern die Conversion Rate erhöht. Die richtige Optimierung deiner Bilder kann dir helfen, Fotos so zu nutzen, dass sie Empathie erzeugen. Auch können gute Bilder das Vertrauen steigern und das Besucher-Erlebnis verbessern, ohne die Ladezeit zu behindern, die dein SEO Ranking beeinflussen.
3. Bilder-Optimierung
Neben dem Bilder-Dateiformat und der -Bemessung gibt es weitere Wege, um sicher zu stellen, dass deine Bilder von SEO Perspektive aus funktionieren.
Du kannst die Relevanz deines Inhalts signalisieren, indem du Keywords für den Namen deiner Bilddatei, Alt Tag, Titel, Beschreibung und Bildunterschrift nutzt.
4. Header Tags
Niemand mag es in eine Mauer voller Text zu rennen. Gute Formatierung deines Contents kann dir helfen, das Nutzer Erlebnis auf deiner Website enorm zu steigern.
Es lässt deine Leser bereit sein, mehr Zeit damit zu verbringen deinen Content zu lesen und für mehr wieder zu kommen, welches das ultimative Signal deiner Relevanz zu den Suchmaschinen sein wird. Der richtige Gebrauch von Header Tags kann dir helfen deinen Content in Abschnitte zu unterteilen, die einfacher zu lesen und zu nutzen sind.
Es ist einfacher Header Tags in WordPress einzufügen, um das Nutzer Erlebnis und das SEO Ranking deiner Seite zu verbessern. Suchmaschinen bewerten die Keywords in den Header Tags viel stärker. Indem du relevante Begriffe in deine Header Tags einfügst, verbesserst du dein SEO Ranking für diese Keywords.
5. Outbound Links
Um deinen Content relevanter und nützlicher zu machen, kannst du zu einer autoritären Seite verlinken, für ausführlichere Informationen, die deine Leser gebrauchen können.
Zu respektierten Autoritätsseiten zu verlinken wird nicht nur die Relevanz deines Contents erhöht und die Zeit erhöhen, die deine Leser auf deiner Seite verbringen. Es wird ebenso angenommen, dass es Vertrauenssignale zu Google sendet und das SEO Ranking verbessert.
Mehr ist dennoch nicht immer besser. Zu viele Outbound Links können ablenkend sein und machen den Content schwer zu lesen.
6. Verschiedene Multimedia
Bilder, Videos, Slideshows und Audios können dir helfen, das Nutzererlebnis zu bereichern. Sie erlauben es dir, deine Informationen so zu übermitteln, wie du es für deine idealen Besucher geeignet hältst.
Sie dienen auch als ein Signal für qualitativen Content für Suchmaschinen. Schließlich musst du Arbeit darein stecken, um deinen Content gut und interaktiv zu machen! Video Marketing ist ein zunehmend wesentliches Element, um das Nutzer-Engagement und Conversion anzutreiben.
Es kommt vor, dass Websites, welche Videos nutzen eine 4, 8% höhere Conversion Rate erreichen, verglichen mit 2,9% Durchschnitt auf Webseiten, die keine Videos nutzen.
7. Defekte Links
Wer möchte zu einer 404 Seite weitergeleitet werden, nachdem man auf einen Link geklickt hat? Defekte Links sind nicht gut für die Benutzerfreundlichkeit. Nicht nur das, Suchmaschinen betrachten eine größere Menge an defekten Links als Signal einer alten, vernachlässigten Seite und das kann dein SEO Ranking stark beeinflussen.
Glücklicherweise musst du nicht durch jede einzelne Seite deiner Website gehen und jeden Links manuell testen. Es gibt viele Tools und Apps mit denen du sichergehen kannst, dass deine Seite frei von defekten Links ist.
Folgende Tools kann ich empfehlen:
- Screaming Frog SEO Spider
- Google Webmaster Tool
- W3C Link Checker
8. Lesbarkeit
Selbst wenn du eine sehr gebildete Zielgruppe hast, wollen sie trotzdem nicht jedes Mal deine Diplomarbeit entschlüsseln, wenn sie deine Seite besuchen und deinen Content lesen.
Du willst nicht, dass sie aufgeben deinen Content zu lesen und wegklicken, weil er zu schwer zu verdauen ist. Wenn du deinen Content leicht lesbar und nachvollziehbar machst, hilft das deinen Lesern ihn besser zu verstehen. Manche Experten glauben auch, dass Google die Lesbarkeit in Betracht zieht, wenn es um das Ranking von Webseiten geht.
Du kannst eine Menge an verschiedenen Tools testen, um die Lesbarkeit deines Contents zu messen, einschließlich:
- Readability-Score.com
- The Readability Test Tool
- Readability Statistics in MS Word
9. Layout und Formatierung
Richtige Formatierung und ein nutzerfreundliches Layout helfen dir, das Nutzererlebnis zu verbessern und machen deinen Content einfach zu lesen. Das sorgt dafür, dass deine Leser länger auf deiner Seite bleiben und deine Informationen konsumieren.
Formatieren kann dir helfen, die Nutzer Freundlichkeit deiner Website dramatisch zu verbessern, indem der Content einfach zu lesen ist.
Nutze
- Schriftgrößen und Typografie die einfach zu lesen sind.
- Fettdruck und Farben – sparsam und strategisch - um einzelne Informationen hervorzuheben und um den Content gut lesbar zu machen.
- kleine Abschnitte und lasse reichlich Platz dazwischen – niemand schaut sich gerne eine Mauer von Text an.
- Aufzählungen oder Nummerierungen für Übersichtlichkeit.
- Techniken wie Slider, Tabs, fortlaufende Layouts, strukturierte Raster, modale Fenster, überlappende Elemente, Akkordeons und Aufklappmenüs lassen den Content interaktiv und organisiert wirken.
- Abschnitte mit Untertiteln um den Content zu trennen. Der richtige Gebrauch von Header Tags, welche Keywords beinhalten, helfen dir auch dein SEO Ranking zu steigern.
10. Kontakt-Seite
Laut eines Google Dokuments werden Webseiten, die ausreichende Kontaktinformationen enthalten, als besonders glaubwürdig angesehen. Deswegen werden sie von den Suchmaschinen vielleicht höher gerankt.
Wenn du eine Kontaktseite erstellst und diese in deiner Navigation verlinkst, ist das nicht nur gut für das Nutzererlebnis (besonders, wenn du einen Onlineshop hast). Sondern du kannst auch potentiellen Google Juice erhalten.
Es kommt vor, dass ein gut designtes Kontaktformular die Nutzerbeteiligung in der Online Präsenz einer Firma erhöhen kann. Es hilft neue Geschäftsmöglichkeiten zu generieren, neue Leads zu erfassen, Kundenservice zu verbessern und mehr.
11. Seitenarchitektur und Navigation
Wenn Besucher auf einer Website nicht sofort das finden was sie suchen, dann verlassen sie die Seite höchstwahrscheinlich und das trägt zu einer höheren Bounce Rate bei, schwächen die Verweilzeit und die Aufrufe deiner Seiten.
Eine gut durchdachte Seitenarchitektur spiegelt sich in der Navigation wieder und ist essenziell das finden, was sie suchen. Wenn sie ihre Ziele erreichen, dann werden sie deine Seite erneut besuchen (wiederholte Besuche können dein SEO Ranking verbessern).
11. Mobile Optimierung
Im April 2015 hat Google angefangen, Seiten zu bestrafen, die nicht für mobile Geräte optimiert sind, indem sie ihr Suchmaschinen Ranking heruntergeschraubt haben. Mehr und mehr Nutzer konsumieren Content auf mobilen Geräten, und nicht mobil optimiert zu sein, wird dein Nutzererlebnis und deine Conversion beeinflussen.
Dies ist besonders wichtig für B2B Vermarkter. Recherchen haben bewiesen, dass 77% der Führungskräfte ihr Smartphone nutzen, wenn sie ein Produkt oder einen Service für ihr Unternehmen recherchieren. Die passende Softwareentwicklung trägt außerdem dazu bei.
Das zählt aber nicht nur für B2B Seiten bzw. B2B Marketing. Unternehmen wie Yelp, die als Sucherverzeichnis handeln und Verbraucher mit Firmen verbinden, fanden heraus, dass 55% aller Suchanfragen von mobilen Geräten ausgehen. Wenn es deine Website bereits seit einiger Zeit gibt, ist es an der Zeit, sie konform zu machen.
12. Social Sharing
Die Nummer an Facebook Shares, Tweets, Pinterest Pins und anderen Social Media Mentions, die dein SEO Ranking beeinflussen können. Social Sharing Buttons auf deiner Website zu installieren, macht es nicht nur einfach für die Nutzer deinen Content zu teilen, und damit dein Nutzererlebnis zu verbessern. Es kann dir ebenso helfen in den Suchanfragen höher zu ranken.
Social Sharing hilft dir das Kaufverhalten anzutreiben: Nahezu 4 von 10 Facebook Nutzern berichten, dass sie vom Liken, Teilen oder Kommentieren bei einem Item dazu übergegangen sind, es tatsächlich zu kaufen. Während 43% der Social Media Nutzer ein Produkt ein Produkt gekauft haben, nachdem sie es auf Pinterest, Twitter oder Facebook geteilt und geliked haben.
In dieser Fallstudie hat ein Schädlingsbekämpfung Unternehmen ihren Traffic in nur zwei Wochen um 15% erhöht, nachdem sie eine Kampagne geführt haben, um ihr Social Sharing zu erhöhen.
Peep Laja ist es gelungen über 40.000 Besucher im ersten Monat auf seiner Seite zu erhalten, und hat den meisten Traffic durch Social Sharing generiert.
Hier sind ein paar Social Share Buttons Plug-Ins zum Ausprobieren:
- SumoMe
- Shareaholic
- WP Social Sharing
13. Den Konflikt zwischen Benutzerfreundlichkeit und SEO lösen
In den meisten Fällen können Elemente die zu einer guten Nutzerfreundlichkeit beitragen ebenso dein SEO Ranking verbessern.
Dennoch gibt es ein paar Beispiele, wann so ein Konflikt vorkommen kann:
- Viele Content Creator „stopfen“ ihre Keywords in eine Seite, um SEO Juice zu erhalten. Aber das könne die Lesbarkeit und das Nutzererlebnis deines Contents beeinträchtigen.
- Der Versuch, Keywords in einen Artikel zu bekommen, kann die Wortwahl des Autors beeinträchtigen und der Content wird schwer zu verstehen.
- Outbound Links können gut für SEO sein, aber zu viele können ablenken und wenn sie nicht direkt mit dem Thema zu tun haben, beeinträchtigen das Nutzererlebnis.
- Footer zu überladen, die jede einzelne Seite auf der Website enthalten, helfen dir vielleicht dein SEO Ranking zu steigern, aber es schafft auch Verwirrung, wenn ein Besucher nach den Hauptseiten schauen will. Eine Seo Agentur ist speziell darauf ausgerichtet.
Manchmal, besonders kurzzeitig, musst du einen Kompromiss zwischen mehr Traffic zu SEO und optimalem Nutzererlebnis machen.
Werde nicht damit geködert Nummern zu vergleichen – sowie Besucher Nummern und Seitenaufrufe. Traffic von SEO mögen dir kurzzeitig höhere Nummern verschaffen, aber ein besseres Nutzererlebnis resultiert in höheren Conversions.
Langfristig ist es oft schlau die Nutzererfahrung zu priorisieren, statt jeden SEO Trick zu nutzen und nicht zu vergessen ein Auge auf die Conversion und die Einnahmen zu haben.
Durch unsere langjährige Arbeit und über 100 erfolgreiche Projekte, konnten wir viele Erfahrungen sammeln. Dieses Know-How im Online-Marketing gaben wir u.a. bei Vorträgen von Google, der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer weiter.
Mit Know-How, Kreativität und Leidenschaft entwickeln wir auf unsere Kunden abgestimmte Marketing-Strategien, die Sie sicher und nachhaltig zum Erfolg führen. Gemeinsam setzen wir Ihr Online-Marketing so um, dass Sie langfristig Ihren Umsatz und Return-On-Investment steigern.
Jetzt kostenlosen Beratungstermin vereinbaren oder unter 0561 / 850 194 76 anrufen.
10 Tipps für die Optimierung Ihrer Verkaufs- & Marketing-Strategie
„Marketing ist herausgeworfenes Geld, da es sowieso keine Wirkung zeigt“. Hört man in die Chefetage oder einigen Entscheidern in Unternehmen zu, ist die Wahrscheinlichkeit hoch diesen oder einen ähnlichen Satz zu hören. Eine gut geplante und zielgruppenorientierte Marketing-Maßnahme ermöglicht mit regionalen Ansätzen die Bekanntheit zu erhöhen und sich von der Konkurrenz abzugrenzen.
Bei Neukundengewinnung ist Marketing -in welcher Form auch immer- essentiell. Das Vorurteil Marketing sei immer sehr teuer und solche Projekte können sich nur große Unternehmen leisten, steckt fest in den Köpfen. Doch es geht auch anders.
Hier habe ich einige Tipps und Tricks, wie Sie effektiv Marketing betreiben können:
Budget als Voraussetzung für Erfolg
Sie sollten sicherstellen, dass Sie genug Ressource (Mitarbeiter und Geld) zur Verfügung haben, um die Ziele Ihres Unternehmens zu verwirklichen!
Die Menge Ihres Marketingbudgets ist davon abhängig, wie viel Sie besitzen um zu investieren, und wie schnell Sie Resultate sehen wollen. Wenn Sie Kaviar-Träume und ein Thunfisch-Budget haben, werden Sie durch den Mangel an Resultaten enttäuscht sein. Und Ihr Team wird frustriert sein, weil es Ihren Erwartungen nicht gerecht werden konnten.
Lernen Sie Ihre Zielgruppe kennen und entwickeln Sie eine passende Strategie
Das A und O bei Marketing ist das Konzept das dahinter steht. Ohne gute Planung gibt es wahrscheinlich auch kein erfolgreiches Projekt. Einzelnen Tätigkeiten, die zusammen eine Strategie ergeben, sollten in dieses Konzept eingebunden werden.
Genauer gesagt heißt das: Lernen Sie Ihre Zielgruppe kennen und entwickeln die eine passende Strategie. Denken Sie darüber nach, was Ihr Unternehmen ausmacht.
Dieser Punkt kann etwas Zeit in Anspruch nehmen, aber er ist auch besonders wichtig. Das Fundament für ein Haus ist eines der wichtigsten Punkte. Daher sollten Sie ihm viel Aufmerksamkeit schenken.
Wenn Sie Ihre Stärken kennen, können Sie sich auf diese fokussieren und sich deutlich von Ihrem Mitbewerben abgrenzen.
So können Sie entscheiden, was wann kommuniziert oder beworben wird.
Verdeutlichen Sie Ihre Kernkompetenz, indem Sie genau das bewerben. Achten Sie darauf, dass die damit das Interesse Ihrer Kunden wecken. Fragen Sie sich, was Kunden an Ihrem Angebot spannend finden können.
Erstellen Sie Ihr ideales Kundenprofil: Buying Personas
Schauen Sie Ihre besten Kunden an und identifiziere deren Charakteristika, die sie profitabel und zu einem angenehmen Geschäftspartner machen. Gehen Sie sicher, dass Ihr ideales Kundenprofil und die Buying Personas akkurat sind. Aktualisieren Sie sie, um die Art von Kunde zu identifizieren, welcher Ihnen bei Ihrem Wachstum und Ihren Zielen weiterhelfen werden.
Organisieren Sie Ihr Marketing Kollateral
Gehen Sie sicher, dass Ihre gedruckten und digitalen Marketing-Materialien designed sind, um Ihre idealen Kunden anzusprechen und zu gewinne. Schließlich möchten Sie die einzigartigen Qualitäten Ihres Unternehmens Ihren potentiellen Kunden und Käufern kommunizieren.
Prüfen Sie außerdem, dass die Urheberrechte aktualisiert sind, dass Ihre Style-Guidelines befolgt werden und, dass jeder in Ihrem Sales Team die richtige Version benutzt.
Überprüfen Sie Ihren Verkaufsprozess
- Ist Ihr Verkaufsprozess so aufgebaut, um die Menge von Kunden zu adressieren, die Sie brauchen um die Wachstums Ziele Ihres Unternehmens zu erreichen?
- Folgt jeder in Ihrem Sales Team dem selben Prozess, um potentielle Kunden zu gewinnen und zubinden?
- Ist Ihr Prozess dokumentiert?
- Ist Ihr CRM (Customer-Relationship-Management) System eingerichtet, um Ihren Prozess effizient und effektiv zu unterstützen?
- Könnten Sie irgendwelche automatisierten Tools nutzen und Ihren Prozess effizienter machen?
Dokumentieren Sie jedes Problem, das Sie entdecken, während Sie Ihr Kollateral, Prozess und Templates überprüfen.
Halten Sie Ausschau nach „Dark Pool“-Bereichen Ihres Prozesses, in denen potentielle Kunden oder Käufer durch Mangel an Zeit/ Energie/ Ressourcen verloren gehen könnten.
Dokumentieren Sie Ihre Verkaufs- und Marketing-Strategie
Priorisieren Sie die Probleme, die Sie identifiziert haben und entwickeln Sie ein abgestuftes Konzept, um diese über die nächsten Quartale zu bewältigen.
Abhängig von den identifizierten Problemen, müssen Sie einen taktischen Plan für Ihr Content- und Inbound Marketing, Social Media, Lead Generierung oder Lead Förderung entwickeln.
Dokumentieren Sie Ihre Buyer’s Journey
Sobald Ihre Personas aktualisiert sind, sollten Sie den Weg analysieren, den jede Persona beschreiten wird, um ein Kunde zu werden. Ihre potenziellenKunden machen viele kleine Schritte auf dem Weg, ein Käufer zu werden. Planen Sie jeden Interaktionspunkt, den Ihre Personas mit Ihrem Content oder Unternehmen haben werden. Fangen Sie am Ende an – was werden sie tun bevor sie Ihren Vertrag unterzeichnen? Was ist der vorherige Schritt?
An jedem Punkt sollten Sie die Motivationen und potentielle Beschwerden der Personas identifizieren. Und finden Sie dann heraus, welche Art von Content Sie erstellen sollten, um sie auf jedem Punkt ihrer Buyer’s Journey zu treffen. Vergessen Sie in diesem Prozess nicht die Influencer. Verpflegen Sie Ihren Hauptkontakt mit Content, um ihn zu binden und innerlich zu verkaufen. Innerhalb des nächsten Schrittes sollten Sie ebenso festlegen, welche CTAs Sie integrieren müssen, um sie zum nächsten Schritt zu leiten.
Bestätigen Sie Ihre Unterscheidungsmerkmale
Stellen Sie sicher, dass Sie klar wissen, was Sie von Ihren Konkurrenten unterscheidet. Reden Sie mit einigen Ihrer Kunden und finden Sie heraus, warum sie sich entschieden haben von Ihnen zu kaufen – und was sie dazu bewegen würde, stattdessen von Ihrer Konkurrenz zu kaufen.
Must-Do bei einer Marketing Strategie – Seien Sie online aktiv
Zugegebenermassen ist es nicht jedermanns Sache, aber das Internet und all die Möglichkeiten, die die Onlinewelt sind positiv für Ihr Marketing. Denn oft ist es auch kostenlos.
Machen Sie sich damit vertraut, online aktiver zu sein. Nutzen Sie das Internet und die sozialen Medien. Vor allem, wenn Sie Konsumentenprodukte und Dienstleistungen anbieten, sind diese Kommunikationskanäle sehr wichtig. Der erste Schritt dabei ist eine Webpräsenz, sprich eine Unternehmenswebseite. Dort können Sie Ihre Dienstleistung/ Ihr Produkt vorstellen und auch sich selbst.
Letzteres ist wichtig, da die Kunden gerne wissen, wer hinter dem Unternehmen steckt. Eine Werbeagentur unterstützt Sie dabei, eine Webseite ganz nach Ihren Vorstellungen und Wünschen zu entwickeln. Sollte es sich bei Ihrem Produkt anbieten, ist eine Facebookseite sehr empfehlenswert. Sie können sie kostenlos erstellen und mit etwas Mühe und Pflege ihre regionale Bekanntheit enorm steigern. Hier zählt: Seien sie persönlich und zeigen Sie ihre Persönlichkeit. Bei den meisten sozialen Netzwerken geht es darum, als Kunde einen Blick hinter die Kulissen zu bekommen!
Ihre Website als Aushängeschild für Ihre Leistung
Schauen Sie sich mal Ihre Website und Social-Media-Kanäle an und sorgen Sie dafür, dass alles so designed ist, um den Personas ein einheitliches Bild zu vermitteln und ihnen Orientierung zu geben. Ist Ihr Branding und Nachrichtenübermittlung einheitlich? Sprechen Sie Ihre Zielgruppe richtig an? Ist der Content verlockend und lehrreich?
Überprüfen Sie Ihre Website und Online Marketing
Wie im normalen Leben auch gibt es für den ersten Eindruck keine zweite Chance. Sorgen Sie daher von Anfang an mit einem profssionellen Auftreten für eine starke Botschaft bei Ihren Kunden.
Zum dem Thema Webseiten könnte man ganze Bücher schreiben, da es so unglaublich umfangreich ist. Darüber werde ich in Zukunft einen weiteren Artikel verfassen.
Daher nur ganz kurz: Kunden haben eine geringe Toleranz was die Ladezeiten einer Webseite angehen. Statistisch gesehen, verlassen Besucher die Webseite nach weniger als 3 Sekudnen, wenn sie in dieser Zeit nicht voll geladen ist. Sagen Sie dem Besucher kurz und präzise was ihm auf der Seite erwartet.
Außerdem sind menschen visuelle Wesen. Wir sehen uns einfach gerne Bilder an. Daher verwenden Sie gute und hochauflösende Bilder von Ihrem Produkten und sich. Das kostet nicht viel Geld, hat aber eine große Wirkung. Genau hier kommt auch Online-Marketing zum Einsatz.
Da die Webpräsenz ein wichtiges Thema ist, sollten Sie es in Erwägung ziehen, einen Profi zu beauftragen, sollten Sie sich nicht 100 Prozent fit in diesem Bereich fühlen.
Viele Kunden nutzen mobile Endgeräte, deswegen werden Smartphone und Tablets für das Webdesign relevanter. Sollten Sie die Webseite selbst erstellen, achten Sie auf ein „responsive Design“ und eine ansprechende Benutzeroberfläche.
Setzten Sie auch auf regionales Marketing
Zuerst sollten Sie sich Fragen: Wo hält sich meine Zielgruppe auf und wie kann ich am besten mit Ihnen kommunizieren?“ Finden Sie einen geeigneten Kommunikationskanal für sich - sei es über lokale Zeitungen, Branchenbücher oder einen anderen Weg. Wichtig ist, dass Sie ihren Weg finden.
Ist Ihre Zielgruppe regional begrenzt, spielen lokalen Medien eine wichtige Rolle, jedoch sollen Sie doch nicht nur Anzeigen schalten. Halten Sie fest was die Leser interessant finden könnten. Ist es für den Leser relevant, so findet es auch die Presse wichtig und berichtenswert. Gute Kontakte zur Presse sind natürlich immer von Vorteil.
Das ist nicht nur günstiger als eine normale Anzeige, sondern wird wahrscheinlich auch besser wahrgenommen. Genauso verhält es sich beim Radio. Radiowerbung kann sehr teuer sein, aber wenn Sie etwas spannendes wie ein Jubiläum oder ähnliches zu berichten haben, dann ist ein kostenloses Interview von Vorteil. Sollte es zu Ihrer Dienstleistung und Ihrem Produkt passen bieten sich auch regionale Messen an. Diese findet man für B2B und B2C (sprich zum Businesskunden und zum Endverbraucher).
Der Schlüssel zum Erfolg: Networking
Man hört es regelmassig und es klingt so simpel, dass man es kaum glauben kann. Natürlich ist es nicht für jedermann einfach, doch versuchen Sie sich daran und knüpfen Sie neue Kontakte, lernen Sie neue Leute kennen. Erzählen Sie ihnen was Sie beruflich machen und versuchen Sie auch auf eine persönliche Basis zu kommen.
Es ist eigentlich ganz einfaches Marketing: Reden Sie mit den Menschen.
Das ist besonders wichtig:
Haben sich bei Ihrer Analyse eine sehr spitze Zielgruppe herausgestellt, dann können Sie diese Punkte beachten:
- Suchen Sie sich Fachzeitschriften, dessen Inhalte Ihre Zielgruppe interessiert und bemühen Sie sich um Artikel oder eine Anzeige
- Seien Sie präsent bei Fachmessen. Sollte Ihnen ein Messestand zu teuer sein, dann besuchen Sie die Messe als Privatperson. Kleiden Sie sich ordentlich und nehmen Sie Visitenkarten und Broschüren mit. Tipp: Gemeinschaftsstände sind preiswerter.
- Eine Marketingagentur, die sich häufig mit Ihrer Branche auseinandersetzt oder sogar Kunden hat, kann Sie eventuell noch besser beraten als eine „normale“ Agentur.
- Suchmaschinenoptimierung. Wenden Sie dies bei Ihrer Webseite an, oder beauftragen Sie eine Webagentur dafür. Besonders bei einer spitzen Zielgruppe, ist es leichter sich bei Google schneller auf den vorderen Plätzen wiederzufinden.
- Starten Sie einen Blog über Ihre Produkte und Dienstleistungen. So erreichen Sie Neukunden, die sich mit Ihrer Branche oder speziellen Produkten auseinander setzen. Dies erfordert allerdings Geduld, da Sie die Artikel schreiben müssen.
Verfolgen Sie Ihren Prozess und entwicklen Sie Ihre Taktiken
Stellen Sie sicher, dass Sie definierte Metriken haben, um Ihren Erfolg zu messen und beauftragen Sie individuelle Teammitglieder damit, jedes Problem zu lösen. Richten Sie regelmäßige Meetings ein, um den Fortschritt zu überprüfen und Probleme zu identifizieren und zu lösen.
Lernen Sie von Ihren Fehlern und Erfolgen und entwickeln Sie Taktiken, um Ihre Zugkraft zu behalten.
90 Inbound Marketing Tipps und wie du deine Marke damit effektiv aufbaust
Wie du deine Marke durch Inbound Marketing aufbaust
Kannst du die Markenkommunikation deines Unternehmens mit Inbound Marketing verbessern? Zu oft werden die beiden Sachen als voneinander getrennte Disziplinen betrachtet - obwohl sie beide dazu bestimmt sind, Interessenten in deine Welt zu ziehen. Während es stimmt, dass sie verschiedene Funktionen im Marketing haben, ist es möglich, Markenbildung in dein Inbound Marketing-Programm durch deine Käufer-Persönlichkeits-Entwicklung, Website-Design, Blog, Video-Marketing und Social Media Marketing zu injizieren.
Hier eine kleine Auffrischung der Begriffe:
Brand Marketing beinhaltet die Kommunikation deiner Unternehmensidentität, einschließlich wer du bist, was du tust, welche Art von Qualität du lieferst, deinen Ruf für Vertrauenswürdigkeit und deine Werte.
Inbound Marketing verwendet viele Formen von Pull-Marketing - Content-Marketing, Blogs, Events, SEO, Social Media und mehr - um Markenbewusstsein zu schaffen und neue Kunden zu gewinnen und sie während der gesamten Reise des Käufers zu fördern.
Es gibt viele Wege, Markenaufbau in dein Inbound Marketing zu integrieren. Hier sind einige Ideen.
1. Buyer Personas: Bringst du sie zum Leben?
Fragst du dich, warum sich nicht mehr Leute mit deinen Inhalten beschäftigen - vor allem, weil du dir die Mühe gemacht hast, Buyer Personas zu erstellen? Du hast verstanden, dass ein effektives Inbound Marketing damit beginnt, deine Käufer zu kennen, wie sie ihre Zeit online verbringen, ihre Prioritäten und was für Entscheidungskriterien sie nutzen.
Aber was ist mit der Intention deines idealen Käufers? Google sagt, dass diese Intention dir helfen kann, mehr der richtigen Leute zu erreichen. Intention bedeutet, in dem Moment da zu sein, in dem deine idealen Kunden nach Lösungen suchen, die zu deinen Produkten oder Dienstleistungen passen - und eine starke Message zu vermitteln, die Resonanz findet.
Frag dich selbst „Was ist die Intention unseres Käufers?“, indem du die fünf Schlüsselaspekte der Buyer Persona Entwicklung beachtest:
- Entscheidungskriterien
- Vorrangige Initiativen
- Erfolgsfaktoren
- Wahrgenommene Barrieren
- Buyers Journey
Ein Beispiel hierfür ist ein Hersteller von medizinischen Produkten. Wenn dein Unternehmen Produkte an Ärzte verkauft und du erfährst, dass es ihnen mehr darum geht, Leben zu retten, als um den Profit, wie wird das deine Botschaft verändern? Wahrscheinlich sehr deutlich. Du kannst deine Branding-Messages sicherer in deinen Inbound Content einbetten.
2. Webdesign: Bereitet deine Website Freude?
Hast du bei der Erstellung deiner Website in Erwägung gezogen, deinen Kunden maßgeschneiderte Erlebnisse, klare Wege zur Aktion und hochwertige Designs und Inhalte zu bieten? Wenn nicht, bist du nicht allein. Die Websites vieler Unternehmen sind zu lasch und zu kitschig. Deswegen erfreuen sie ihre potentiellen Kunden nicht und halten sie von einem Kauf fern.
Der ideale Ansatz für das Webdesign besteht darin, mehrere Disziplinen in den Prozess einzubeziehen, einschließlich der UX-Forschung und der fortschrittlichen, auf Verbesserungen basierenden mobilen Designs. Mit dieser Grundlage wirst du in der Lage sein, eine Website zu erstellen, die potenzielle Kunden anspricht und deine Markenbotschaft kommunizieren kann.
Während du eine Website entwickelst, denke an diese Design-Ziele.
- Einblicke: Entdecke tiefe Einblicke in die Käufermotivation und Präferenzen deiner Kunden.
- Responsive und skalierbar: Übertriff die Erwartungen deiner Kunden mit einer Website, die sich ständig an die Benutzereinstellungen anpasst und auf Desktops, Smartphones und Tablets erstaunlich gut aussieht.
- Optimiert für das Unternehmenswachstum: Gewinne, fördere und konvertiere Kunden mit digitalen Funktionen, die für Wachstum optimiert sind.
- Erfreue deine Kunden: Füge deiner Website Freude hinzu
Hat dich „Freude hinzufügen“ überrascht? 2012 erfand UX-Experte Aaron Walter Abraham Maslows Theorie der Bedürfnispyramide für seine „Webdesign-Pyramide“ neu, um ein besseres Verständnis der Funktionsweise von Web-Zielgruppen zu erhalten. Seine Pyramide hat vier Abschnitte, einschließlich (von unten nach oben): Funktionalität, Zuverlässigkeit, Benutzerfreundlichkeit und „Freude“/Vergnügen. Sein Diagramm stellt fest, dass das Stück, das bei den meisten Website-Designs oft fehlt, Freude ist.
„Der Teil, den wir oft übersehen, ist das Vergnügen. Es ist der Kern der Kochkunst, aber wir finden es viel zu selten auf den Webseiten, die wir täglich besuchen. Persönlichkeit ist die Plattform für Emotionen. Es ist der Rahmen, den wir nutzen, um Witze zu reißen, sich zu empathieren und mit anderen Menschen in Verbindung zu treten. Wenn wir Emotionen in die von uns gestalteten Schnittstellen einbringen können, profitieren wir davon."
3. Blogs: Erzählst du spannende Geschichten?
Bloggen ist einer der Eckpfeiler des Inbound Marketings. Wenn es richtig gemacht wird, kann es ein Marketing-Kraftpaket sein - das Übertragen deiner Markenbotschaft an die Welt. Um erfolgreich zu sein, brauchst du einen organisierten, konsistenten Veröffentlichungsprozess, die Mitarbeiter, die diesen unterstützen und du musst starke Geschichten erzählen.
Hier sind einige großartige Möglichkeiten, tolle Geschichten zu finden, die du deinem Publikum erzählen kannst:
- Überwache deine Branche auf Trends und aktuelle Themen, damit du darüber sprechen kannst.
- Halte Ausschau nach den Fragen, die potenzielle Käufer in deiner Branche stellen, damit du sie beantworten kannst.
- Führe regelmäßig Interviews mit Schlüsselexperten in deinem Unternehmen und deinen Kunden, damit du dein Wissen teilen kannst.
Dann verwandle deine Forschung in ansprechende, qualitativ hochwertige Blog-Posts mit Markenjournalismus und Storytelling-Techniken. Storytelling ist das Herz des Branding (denke an Apple, Nike und Chipotle). Es beinhaltet eine unwiderstehliche Kombination, den Lesern das "Wer, Was, Wann, Wo und Warum" des traditionellen Journalismus zu erzählen und ihnen den Helden, Bösewicht, Handlungsstrang und den Abschluss einer guten Geschichte zu erzählen.
"In einer Studie an der Princeton University fanden Wissenschaftler heraus, dass, wenn man einer gut erzählten Geschichte zuhört, die Teile deines Gehirns, die reagieren, diejenigen sind, die reagieren würden, wenn du in der Geschichte wärst", so The Science of People. "So spricht jemand über den Geruch von geröstetem Kaffee und dein olfaktorischer Kortex leuchtet auf. Sie erzählen Ihnen davon, dass Sie nach einem Stift greifen und Ihr motorischer Kortex reagiert - speziell auf den Teil, der mit der Handbewegung verbunden ist.“
Wenn du dich hinsetzt, um einen Blogbeitrag zu erstellen, behalte diese drei Storytelling-Punkte im Kopf:
Beschreibe, worüber du schreibst, und mache dich mit den Details vertraut.
Verwende sensorische Informationen wie Geruch, Berührung, Klang und Gefühle.
Suche nach Möglichkeiten, Emotionen zu nutzen.
Stelle dir die denkwürdigen Geschichten vor, die ein Krankenhaus erzählen könnte, wenn die Mitarbeiter eine Reihe von Blog-Beiträgen über moderne, lebensrettende medizinische Verfahren schreiben, die ihre Ärzte bevorzugen.
4. Video Marketing: Machst du audio-visuelles Gold?
Hast du deinem Inbound Marketing-Programm bereits ein Video hinzugefügt? Wenn nicht, verpasst du eine der wirkungsvollsten Möglichkeiten, um Interessenten anzuziehen, zu fördern und zu gewinnen - und deine Marke aufzubauen. Laut dem neuesten State of Video-Benchmark-Bericht von Demand Metric verwenden fast 70% der B2B-Vermarkter Videos in ihren Marketingprogrammen und 82% der B2B-Vermarkter berichten von Erfolgen bei Video-Marketing-Initiativen.
Weitere überzeugende Statistiken zum Video-Marketing:
- YouTube ist die zweitgrößte Suchmaschine, größer als Yahoo!, Bing, AOL und Ask zusammen.
- Laut Forbes führt das Hinzufügen von Videos in einer E-Mail zu einer satten 200 bis 300 Prozent höheren Klickrate.
- Über 25 Prozent der Konsumenten sehen jede Woche mehr als zwei Stunden Videos auf ihrem Smartphone, so Digital Content Next.
Überzeugt, dass du ein Video benötigst, um deine Marketingziele zu erhöhen? Nimm dir nicht einfach dein iPhone und fang an zu filmen. Zu oft erstellen Firmen Videos ohne einen klaren Plan. Sie enden mit trockenen, faktengefüllten und virtuellen Schlummerfesten. Hier ist, was du brauchst, um Videos zu erstellen, die deinem Marken- und Inbound Marketing helfen.
Eine intelligente Videostrategie. Entwickle Strategien, um den effektivsten Video-Content zu erstellen, um deine Inbound Marketing- und Branding-Ziele zu erreichen.
Der gesamte Videoproduktionsprozess. Die besten Videos werden aus einem übersichtlichen Konzept, einem Skript und einem kompletten Storyboard erstellt.
Qualitätsproduktion. Jeder kann heutzutage mit einem Smartphone ein gutes Video erstellen, aber Videos, die das Publikum erfolgreich ansprechen, müssen sich an deiner gesamten Marketingstrategie, deinen Zielen und deinem Messaging ausrichten.
Angenommen, dein Unternehmen hat Sicherheitstechnologie an Fertigungsunternehmen verkauft, die in gefährlichen Umgebungen arbeiten. Was könnte überzeugender sein, als mit Video deine Botschaft zu steigern? Du kannst auf der Startseite deiner Website mit einer Szene auf einer realen Baustelle beginnen, auf der echte Mitarbeiter deine Technologie nutzen. Dann kannst du deine Video-Storytelling-Interaktion mit einem Link zu einem anderen Video verstärken, das weiterhin die Geschichte deines Produkts erzählt. C-Suite-Führungskräfte, die genau dieses Problem lösen müssen, würden mit großer Aufmerksamkeit zusehen.
5. Social Media Marketing: Hast du eine Strategie?
Nachdem du mit Bedacht Buyer Personas erstellt hast, eine Website, die Freude bietet, fesselnde Geschichten in deinem Blog und qualitativ hochwertige Videos bietest, ist es an der Zeit, die Macht der sozialen Medien zu nutzen. Jeder der vier vorherigen Schritte wird dein Social-Media-Programm um einiges potenter machen.
Teile deine wertvollen und nützlichen Inhalte auf Social-Media-Kanälen - einschließlich Facebook, Twitter und LinkedIn - dies ist eine leistungsstarke Möglichkeit, neue Besucher auf deine Website zu bringen und deine aktuellen Kunden kontinuierlich mit deiner Marke in Kontakt zu bringen.
Social-Media-Plattformen betteln darum, dass Unternehmen ihre Kunden und Interessenten begeistern. Im Land der Katzenvideos und politischen Memes musst du kreativ denken, um B2B-Zielgruppen zu begeistern und deine Marke auf deinen Social-Media-Plattformen aufzubauen.
Zu den kritischen Elementen einer effektiven Social-Media-Strategie gehören:
- Ein monatlicher Social-Media-Redaktionskalender
- Neuer Content, den du regelmäßig posten kannst
- Maßgeschneiderte Bilder, die auf die Social-Media-Seiten zugeschnitten sind, die deine Kunden am häufigsten besuchen
- Tägliche Überwachung deiner Social-Media-Kanäle
- Ein System, um deine Ergebnisse zu messen und zu melden, damit du weißt, wie viel Engagement deine soziale Strategie einnimmt
Auf dem hart umkämpften Markt von heute, wo es immer so scheint, dass es nie genug Zeit gibt, um dein Geschäft zu vermarkten und zu fördern, bietet die Kombination von Branding und Inbound-Marketing eine unglaubliche Chance, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.
Im Laufe der letzten Tage habe ich meine 99 (Update: 93, da ich einige streichen musste) Lieblingsmarketing und Inbound Marketing Verkaufstipps aufgeschrieben.
Ob zusammen oder individuell durchgeführt, garantieren dir diese 93 Tipps den Erfolg deines Programms.
99 Inbound Marketing Tipps
- Infografiken funktionieren am besten, um datenschwere Geschichten und komplexe Prozesse durch Visualisierung zu vereinfachen.
- Verbessere Blogs mit einem grafischen Call-To-Action Banner; Banner performen besser als Buttons.
- Nutze Untertitel und Aufzählungen für Leute, die es bevorzugen den Text zu überfliegen bevor sie ihn durchlesen.
- Stelle leistungsstarke Blogposts in einer Best-Of-The-Blog Email zusammen.
- Erstelle wenigstens ein Angebot für jede Phase einer Buying Journey deiner Personas.
- Integriere verschiedene Arten von Medien, basierend auf den Lerntypen deiner Personas.
- Füge wenigstens zwei Bilder in jeden Blogpost ein, um deinen Post auf Social Media teilbarer zu machen.
- Nutze zwei Arten von User Intent (informativ, kommerziell, transaktional, navigatorisch, lokal), um Keyword Recherche zu verständigen.
- Steigere die Landing Page Conversion Rates, indem du Exit-Intent Pop-Ups nutzt.
- Stelle sicher, dass deine Zielgruppe versteht, wie deine Produkte oder Dienstleistungen ihr Leben, Lebensweise und Werte beeinflusst.
- Teile Keywords in Erfolge (Rank 1-10), Verbesserungen (11+) und neue Möglichkeiten, um Content Optimierung/ Erstellung zu treiben, auf.
- Veranlasse schrittweise die Benutzer dazu, dir mehr Kontaktinformationen zu geben, während sie auf ihrer Buyer Journey sind.
- Nutze das Hub-And-Spoke Marketing Model, um deine Content Strategie zu verständigen.
- Stelle deinen Website Prozess von „intern getrieben“ zu „nutzergetrieben“, um deine Leistung kontinuierlich zu optimieren.
- Erstelle eine Content Strategie, zentriert um die Schmerzpunkte deiner potenziellen Kunden.
- Setze ein strategisches PPC Programm ein, um Inbound Marketing Ergebnisse auf Touren zu bringen.
- Nutze Heat-Map Analytics, um Website Verbesserungen zu priorisieren.
- A/B teste nur ein Element auf deiner Website auf einmal, um die Ergebnisse nicht zu trüben.
- Integriere Videos auf deiner Website, um die Zeit des Nutzers auf der Seite und auf der Website zu erhöhen.
- Füge Social Sharing Icons in deinen Blog und anderen Inbound Marketing Content ein.
- Erkunde Kollaborationen und glaubwürdige Gast Publikationen, um Referral Visits zu steigern.
- Nutze eine PIE Analyse, um Conversion Rate Optimierung Projekte (CRO) zu priorisieren.
- Füge ein SMART Ziel zu jeder Inbound Marketing Initiative zu.
- Erstelle automatisierte Lead-fördernde Arbeitsabläufe, um potentielle Kunden durch deinen Sales Funnel zu bewegen.
- Verwende eine Inbound Sales Methodik, um Inbound Marketing Leads zu fördern und zu konvertieren.
- Baue eine durchdachte, strategische Präsenz auf den relevantesten Social-Media-Kanälen für deine potentiellen Kunden und Käufer.
- Organischer Traffic Wachstum = User Intent Marketing (Click Through Rate Optimierung + Aufgabenerledigung).
- Veröffentliche deinen Inbound Marketing Content an den Orten, wo deine Kunden den Content konsumieren.
- Installiere call-tracking Analytics für einen besseren Regelkreis, der von dem Erfolg deines Inbound Marketing Programms berichtet.
- Präsentiere Referenzen, geschrieben oder in Videoform, auf deiner Website, um Nutzern die Bestätigung Dritter zu geben.
- Erstelle Premium Content Angebote aus den höchst konvertierenden und bekanntesten Blogs.
- Teste Klartext vs. HTML E-Mails und messe worauf deine Leser am besten reagieren.
- Nutze Lead Scoring, um Leads für dein Sales Team präzise zu qualifizieren.
- Wähle die beste Marketing Automatisierungs-Software für dein Unternehmen und deine Marketing Ziele aus.
- Integriere Informational Pages und Landing Pages in deine Inbound Marketing Website.
- Content braucht einen visuellen Reiz. Je heller und angenehmer er aussieht, desto eher wird er auch gelesen.
- Starte keine Inbound Marketing Taktiken ohne eine Strategie; das ist wie einen Kuchen ohne Rezept zu backen.
- Nutze erfahrenes Mapping auf deiner Website, um eine optimale Nutzer Erfahrung für deine potentiellen Kunden zur Verfügung zu stellen.
- Prüfe und bilde deinen existierenden Marketing Content ab, um herauszufinden wo Lücken und Möglichkeiten bestehen.
- Teste textbasierte CTAs gegen bildbasierte CTAs und finde heraus welcher bei deinen Bloglesern der Gewinner ist.
- Website Besucher müssen etwas fühlen; nutze Geschichte und emotionale Nachrichtenübermittlung, um sie an deine Firma zu binden.
- Eine verwirrende Website wird in der seitenweiten Conversion Rate ersticken.
- Neuer Content ist nicht endgültig, sobald er veröffentlich ist. Experimentiere viel!
- Binde Social Proof Snippets auf transaktionalen Webseiten ein, um die Conversion zu steigern.
- Erstelle und wende spezifische Tracking URLs an und messe die Leistung deiner Inbound Marketing Kampagnen.
- Was gemessen wird, wird fertig. Kritisiere Inbound Marketing KPIs täglich, wöchentlich und monatlich, um deine Leistung zu optimieren.
- Richte Google Alerts und Social Streams ein, um dich in deiner Industrie auf dem neusten Stand zu halten.
- Sammle zusammenhängende Blogposts in einem herunterladbaren bereichsspezifischen Angebot für deine Website Besucher.
- Fördere eine produktive Konversation auf deinem Blog, indem du Kommentare von Nutzern erlaubst und moderierst.
- Ermutige Blogleser dich zu abonnieren, damit sie keinen Content verpassen.
- Führe Offer-Mapping Analysen auf deinen bestbesuchten Seiten durch, um dich zu versichern, dass du den relevantesten Content anbietest.
- Personalisiere Elemente deiner Website und E-Mail-Marketing und stärke damit die Nutzerbindung zu deiner Marke.
- Integriere Social Media Icons und einen Link zu deinem Blog in deiner E-Mail Signatur, um deine Reichweite zu erhöhen.
- Kommentiere bedacht auf beliebten Blogs in deinem Fachgebiet, um die Führung innerhalb deiner Online Community zu etablieren.
- Integriere Abonnement Optionen in deine E-Mails, damit Leser die Frequenz, die für sie am besten ist, auswählen können.
- Priorisiere die bestbesuchten Seiten, um den größten CRO Effekt zu erhalten.
- Vergleiche die CTR deiner CTA Buttons. Experimentiere mit verschiedenen Stilen, um Click-Throughs zu optimieren.
- E-Mail Betreffzeilen sind ein toller Anfang für Split-Testing.
- Ziehe die Zeitzone deiner potentiellen Kunden und Content Präferenzen in Betracht, wenn du deine E-Mails planst.
- Werde ein lebenslanger Schüler des Inbound Marketings, fange mit deinem Inbound Marketing Zertifikat von Hubspot an.
- Nutze bezahlte Werbung als ein Part des eingebauten Inbound Marketing Programm, um deine Kampagnen Ergebnisse zu erhöhen.
- Erhöhe und verbessere Markenbekanntheit und Ansehen mithilfe von Retargeting.
- Verwende bereits existierenden Marketing Content, um neue Website Besucher zu erhalten.
- Durchdringe dein Event Marketing mit Inbound, indem du eine Messe oder eine konferenzspezifische Landing Page baust.
- Befrage eine Gruppe von Experten in deiner Industrie und veröffentliche eine Sammlung ihrer Gedanken zu einem interessanten Thema.
- Stärke deinen Funnel mit lehrreichen Content Angeboten und zeitgerechten Fallstudien, um Kaufentscheidungen zu leiten.
- Je mehr ein potentieller B2B Kunde deine Marke kennt, mag und vertraut, desto eher wird er oder sie ein Kunde werden.
- Veröffentliche Konferenz Takeaways als ein Blogpost oder Whitepaper auf deiner Website.
- Wenn du eine Social Media Präsenz für deine Marke aufbaust, solltest du erst die Nuancen jeder Community verstehen.
- Erstelle einen Redaktionskalender und folge deinen Veröffentlichungsterminen.
- Um die Conversion Rates auf deiner Landing Page zu verbessern, solltest du versuchen die Navigation zu entfernen.
- Installiere eine Live Chat Funktion auf deiner Website, um das Nutzer Engagement und Kunden Erlebnis zu stärken.
- Mache technische SEO Probleme (404 Errors und Redirect Probleme) zu einer Top Priorität, wenn du deine Website aktualisierst.
- Entwickle und baue einen YouTube Kanal auf, um den Video Content deiner Firma zu präsentieren.
- Gib deine Inbound Marketing Daten direkt in die CRM deiner Firma, für maximale Lead Intelligenz.
- Behandle jedes gescheiterte Inbound Marketing Experiment als einen Erfolg.
- Interviewe deine Kunden, um Einblicke in das Verhalten der verschiedenen Zielpersonen zu erhalten.
- Die Homepage deiner Website ist normalerweise das wertvollste Stück an Marketing Real Estate welches du besitzt. Nutze es weise.
- Lokales SEO sollte ein Teil deiner Inbound Marketing Strategie sein, wenn dein Unternehmen in einer bestimmten geographischen Lage verkauft.
- Tische einen „Empfohlener und zugehöriger Content“- Modul in deinem Blog und den Content Seiten deiner Website auf.
- Strukturiere die Navigation deines Website Menüs, basierend darauf welche möglichen Pfade ein Besucher nehmen wird.
- Bestimme Reibungspunkte auf deiner Website, indem du Exit-Pages und die verbrachte Zeit auf deiner Seite in deinen Marketing Analytics prüfst.
- Überprüfe routiniert industrielle und regionale Richtwerte, wenn du deine Inbound Marketing Ergebnisse analysierst.
- Stelle sicher, dass jeder Blog einen relevanten CTA Button besitzt, der zu ähnlichem Content führt, um Leads zu generieren.
- Analysiere Conversion Rates je nach Art der Quelle (organisch, Social Media, etc.), um deinen CRO Fokus zu begrenzen.
- Ignoriere das negative Feedback auf deiner Website oder deinem Social Media Content nicht: Versuche jeden Fall in eine positive Möglichkeit umzuwandeln.
- Deine soziale Reichweite wird schneller ansteigen, wenn dein gesamtes Team den neuen Content auf ihren sozialen Netzwerken teilt.
- Überprüfe Blogposts mit den meisten Aufrufen regulär und optimiere sie für Conversion.
- Paare wachstumsgetriebenes Design mit eine Inbound Marketing Strategie, um die Website deines Unternehmens kontinuierlich zu verbessern.
- Bilde deinen Content und Verkaufsprozess in jeder Phase der Verkaufsreise ab.
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Wie du Content Marketing und SEO miteinander verbindest
Wo fängst du an, wenn du online etwas bestellen möchtest – Normalerweise fängst zuerst an zu recherchieren nicht wahr?
Die meisten Leute würden sich online Rezensionen durchlesen, bevor sie ein Restaurant, einen Friseur oder eine andere Einrichtung besuchen. Generell beinhaltet das, Google nach den „besten Restaurants in der Stadt“ zu fragen. Die meisten Konsumenten verlassen sich auf und vertrauen Suchmaschinen.
Ein Webmaster muss seinen Content mit relevanten Keywords optimieren, um bei den Suchmaschinen funktionsfähig zu werden und ganz oben zu ranken. Deswegen ist SEO Content Marketing auf der Spitze der Top Marketing Tools heutzutage. Content Marketing und SEO haben traditionelle Marketingtechniken ersetzt. Seit ihrer Gründung, haben diese beiden Konzepte sehr viel Änderung erfahren.
Was ich bemerkt habe ist, dass viele Leute über die wahre Bedeutung des Begriffs SEO Content Marketing verwirrt sind.
Dies resultiert darin, dass die beiden austauschbar verwendet werden.
Bevor wir uns mal ansehen wie SEO und Content Marketing verknüpft sind, lass uns schnell die individuellen Konzepte überprüfen, um sie besser zu verstehen.
Was ist SEO?
Suchmaschinenoptimierung, üblicherweise auch als SEO abgekürzt, ist eine Technik, die Suchmaschinen hilft, Webseiten zu finden und in den Suchergebnissen zu ranken.
Wenn eine SEO-Strategie gut umgesetzt wird, kann es deine Website höher ranken als Millionen von anderen verfügbaren Seiten.
Wichtiger Bestandteil für SEO Content Marketing sind Keywords, also die Suchanfragen, die von Usern auf Google gestellt werden.
Es gibt unzählige SEO Strategien, die alle das Ziel verfolgen, dass eine Website im Ranking steigt.
Was ist Content Marketing?
Wie Bill Gates einmal sagte “Content is King“. Onlinemarketing kann einfach nicht ohne qualitativen Content funktionieren. SEO Content Marketing ist eine Disziplin von Brandings, Produkten, oder Dienstleistungen, welche wertvollen und bedeutenden Content erstellen.
Mit gutem SEO Content Marketing können Conversion-Rate sowie Suchmaschinen-Ranking optimiert werden.
SEO und Content Marketing haben viele Schnittstellen, die für eine erfolgreiche Strategie im Onlinemarketing unausweichlich sind. Denn eine gute Content Marketing Strategie wird von Suchmaschinen (insbesondere Google) durch eine höhere Platzierung in den SERPs belohnt, eine schlechte oder garkeine Content Marketing Strategie wird abgestraft.
Doch: Können sie als einzelnes Tool benutzt werden, oder sind sie zwei vollständig unterschiedliche Onlinemarketing Tools, welche separat benutzt werden sollten?
Um diese Frage zu beantworten, fangen wir damit an SEO und Content Marketing und SEO zu vergleichen.
Was sind die Unterschiede zwischen Content Marketing und SEO ?
Fangen wir an zu überprüfen was diese beiden Konzepte so unterschiedlich macht.
SEO ist eher technischer Natur und beschreibt verschiedene Prozesse im On- und Offpagebereich, während sich Content Marketing nur auf den Onpage-Bereich stützt. Im Wesentlichen ist die Hauptaufgabe des Content Marketings, wie der Name schon sagt, Content zu produzieren und zu vermarkten. Wie der Content ausfällt kann sehr unterschiedlich sein, zum Beispiel:
- Textform (Testberichte, Blogs, Tutorials etc.)
- Bilder und Grafiken (z.B. Instagram oder Pinterest)
- Videos (Guides, Dokumentationen etc.)
Die Aufgabe von SEO ist es dann, diese Formate so zu optimieren, dass sie nicht nur für die realen Nutzer, sondern auch für Suchmaschinen optimiert sind. Beispielsweise sollten alle Texte, die eine SEO Content Marketing Strategie verfolgen, einen gewissen Prozentsatz des Keywords enthalten, damit Google erkennt, welchen inhaltlichen Kern beispielsweise der Blog behandelt.
Weiterhin besteht SEO aber noch aus vielen weiteren Aufgaben wie zum Beispiel der Optimierung von:
- Funktionales Webdesign
- Linkbuilding
- Hohe UX
Wie sind Content Marketing und SEO miteinander verknüpft?
Wie bereits erwähnt, ist die wichtige Frage die aufkommt, wenn wir über Content Marketing und SEO reden, ist ob die beiden verknüpft sind und wenn ja wie. Es wäre ein großer Fehler SEO und Content Marketing als getrennt zu betrachten.
In der Tat ist relevanter Content eine der effektivsten SEO Taktiken.
Schauen wir uns mal ihre Gemeinsamkeiten an, um Verknüpfungspunkte zu finden.
- Der Algorithmus von Google gibt Voraussetzungen an und wir brauchen SEO Content, um diese für ein höheres Ranking in den SERPs zu erfüllen.
Da Content Marketing die Entwicklung von nützlichem und relevanten Content beinhaltet, kann es als praktische Anwendung von SEO definiert werden. - Keywords sind eine fundamentale Komponente von SEO. Aus diesem Grund haben viele Websites über Jahre "Keyword-Stuffing" betrieben, also die Website mit relevanten Keywords "vollgestopft". Google hat dieser Taktik mit einem Update ihre Effektivität genommen, wirklich effektiv sind Keywords, die in qualitativ hochwertigem Content verpackt sind. Denn User haben eine Suchintention, die Google bestmöglich befriedigen will. Damit dies gelingt, zeigt Google den Content in den SERPs an, der in ihren Augen der beste für den User ist.
- SEO involviert das Einbauen von qualitativen Links zu Deiner Website, daher ist SEO Content Marketing ist der beste Weg, um Inbound Links von Lesern zu erhalten.
Was ist effektives SEO?
Das Hauptelement von SEO ist herauszufinden, was die User suchen, um ihnen dies anzubieten.
Allgemein erfordert On-Page SEO von deiner Website, dass sie mit guten Seiten, guter Struktur und keywordreichen Titelseiten ausgestattet ist. Grundsätzlich sollte sie technisch fehlerfrei sein.
Bekommt eine technisch fehlerfreie Seite automatisch ein Top Ranking in SERP?
Vor 10 Jahren wäre die Antwort auf diese Frage ja gewesen.
Dennoch, haben unzählige Veränderungen in den Suchmaschinen Guidelines, Algorithmen, und Nutzer Präferenzen auch diese Antwort verändert.
Es gibt einige Webseiten im Cyberspace mit Programmierungsfehlern, defekten Links und nicht optimierten Keywords die sich selbst ganz gut machen.
Trotz all der technischen Fehler, sind sie in der Lage über ihren Konkurrenten zu stehen und hohe Rankings in Suchmaschinen zu erzielen.
Daher liegt der Fokus nicht ausschließlich auf SEO, aber mehr auf effektivem Off-Page SEO.
Wie können wir unsere Seite effektiv für Suchmaschinen optimieren? Eine technisch ausgestattete Website war damals ausreichend, um Traffic aufzubauen. Heutzutage wendet jeder technische SEO Regeln auf seine Website an.
Du musst einen Gang höher schalten und dir etwas ausdenken, was dich von den anderen unterscheidet. Die zwei magischen Worte, die mir dann in den Sinn kommen sind „Content Marketing“.
Content herrscht uneingeschränkt in SEO. Obwohl jeder Content Marketing nutzt, funktioniert es für jede Webseite anders mit verschiedenen Leveln der Vortrefflichkeit. Content Marketing fokussiert sich darauf Nutzer ein Leben lang zu behalten, um Vertrauen aufzubauen und sie zu bilden. Eine entscheidende Methode des Content Marketing ist es Leuten Geschichten zu erzählen. Dennoch solltest du vermeiden, dass es nicht zu offensichtlich ist, dass du dein Produkt oder deine Marke verkaufst. Stattdessen solltest du Content entwickeln, welcher innerhalb deiner Seitenbesucher die Aufmerksamkeit erhöht.
Das ultimative Ziel ist es, eine Marke für dich zu erstellen, um deine Zielgruppe mit wertvollen Informationen zu versorgen.
Der gesamte Zyklus des Erstellens von Content für deine Nutzer, ist eine effektive Lösung, sie damit anzusprechen.
Unternehmen mögen vielzählige Probleme beim Content Marketing gegenübertreten, wie Zeitmangel, beschränktes Budget und der Unfähigkeit genug Artikel zu produzieren.
Einen angemessenen Content Marketing Plan zu haben, kann dir helfen die meisten dieser Probleme zu umgehen.
Fazit
In den früheren Phasen des Internet Marketing, war SEO mit Link Building effektiv. Als wir jedoch vorangeschritten sind und zahlreiche Entwicklungen gesehen haben, hat sich der Trend drastisch verändert.
Unternehmen müssen nun über den Tellerrand hinausschauen und SEO mit anderen Marketing Methoden, sowie Content Marketing und Social Media Marketing, integrieren.
Das Verwenden dieser drei Aspekte eines integrierten Marketingplans ist für erfolgreiches Marketing erforderlich.
Beispielweise, kann Content Marketing die Bedürfnisse von SEO erfüllen, während Social Media Kanäle benutzt werden, um Content zu verbreiten und die Sichtbarkeit/ Reichweite des produzierten Contents zu erhöhen.
Deine SEO Kampagne wird nicht den gewünschten Effekt haben, außer du integrierst eine gescheite Content Marketing Strategie. Ähnlich, wird deine Content Marketing Strategie nicht die gewünschten Ergebnisse einbringen, wenn du keinen effektiven SEO Plan einarbeitest.
Das Erstellen eines effektiven SEO Plans entlang deiner Content Marketing Strategie, kann dich in Richtung deiner Digital Marketing Ziele treiben.
Wenn es um Content Marketing und SEO geht wäre es töricht eines dem anderen vorzuziehen. Diese beiden Konzepte sind verknüpft und für Online Wachstum voneinander abhängig.
Versichere dich, dass die beiden Hand in Hand mit deinen Internet Marketing Strategien gehen.
Hast du über Content Marketing und SEO noch Fragen, Kommentare oder Probleme?
Dann lass es mich in der Kommentarsektion wissen!
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4 typische Fehler beim Website Audit & wie Du sie mit gutem Webdesign behebst
Ein guter Website Audit ist wichtig, um einen ganzheitliches Bild des SEOs auf deiner Seite zu bekommen.
Wie alle SEO Experten wissen, ist Ranken in Suchmaschinen ein bekanntermaßen unvorhersehbarer Vorgang. Jedes Update resultiert in einem starken, nicht vorher zu sehenden Einfluss. Die Tage sind vorbei, in denen du einfach einige Keywords in deine Titel Tags, Header Tags und deinen Content einfügst, um ein paar Backlinks zu erhalten. Die bittere Wahrheit ist, dass viele Unternehmen mit den Veränderungen zu kämpfen haben. Deswegen werde ich dir in meinem Artikel zeigen, wie du ein richtiges Website Audit durchführst.
Es existieren verschiedenen Faktoren, die Suchmaschinen berücksichtigen sollten, wenn sie ihren Rang herausfinden wollen.
Einige davon sind:
- Qualität des Inhalts
- Autorität
- Ansprechbarkeit
- Schnelligkeit der Website
Wie man exakt auf diese Faktoren optimiert, ist leichter gesagt, als getan. Daher wird es immer notwendig sein, ein qualitativen Website Audit durchzuführen.
Beachte aber, dass ein ausführlicher Website Audit keine Aufgabe ist, die du in ein paar Stunden erledigen kannst. Je nach der Größe deines Unternehmens kann das ein paar Tage dauern.
Im Verlauf des Website Audit Prozesses deiner Website, gibt es mehrere Schlüssel Versehen, die in einem schlechten SERPs Ranking resultieren können.
Reden wir mal über vier von ihnen.
Website Audit Fehler – Laufen lernen bevor du kriechst
Zuerst einmal, musst du ein klares und komplettes Bild davon bekommen womit du arbeitest, um die Probleme deiner Website zu diagnostizieren und dein Website Audit richtig durchführen kannst. Deswegen ist es essentiell, dass du einen gründlichen Crawl auf deiner Website durchführst. Wenn du versäumst zu crawlen bevor du Änderungen vornimmst, dann wirst du eher im Dunkeln tappen.
Wenn du noch ein Website Audit Neuling bist, fang damit an ein Crawling Tool auszusuchen. Ich empfehle Screaming Frog’s SEO Spider, aufgrund seiner Einfachheit und des angemessenen Preises.
Wenn du dennoch nach einem kostenlosen Tool suchst, ist BeamUsUp eine tolle Wahl.
- Fang damit an deine Website in das URL Feld einzutragen.
- Filter die Details, individuelle Seiteninformationen und Fehler Filter Details.
- Du kannst ebenso entscheiden deine Subdomains (wenn anwendbar) zu crawlen.
- Der Prozess ist eine Schlüssel Zutat zu einem erfolgreichen Website Audit. Es formt die Straßenkarte für den Rest der Aufgabe und sollte immer der erste Schritt sein.
Website Audit Fehler – Erreichbarkeit nicht priorisieren
Einfach ausgedrückt, wenn Suchmaschinen und Nutzer deine Website nicht aufrufen können, sind die Ressourcen und die Zeit, die du in das Design deiner Landing Page und in das Kreieren deines Contents, grundsätzlich wertlos. Abgesehen davon, willst du die Suchmaschinen in die beste Position setzen, damit sie deine Website indizieren.
Jetzt brauchst du keine Suchmaschinen um jede Datei auf deiner Seite zu crawlen und zu indizieren. Du kannst deine robots.txt Datei nutzen, um festzulegen welche Seiten und Ordner gecrawlt werden sollen und welche nicht.
Man kann auf der Website bestimmte Abschnitte „verweigern“, damit diese nicht gecrawlt werden. Es ist wichtig, dass du diese Datei überprüfst, um sicher zu gehen, dass du dem Crawler nicht den Zugriff auf wichtige Abschnitte oder Seiten deiner Website verweigerst, das würde deinem Ranking nicht gut tun.
Individuelle Seiten können von den Suchmaschinen Anzeichen mit dem meta robots noindex Tag geblockt werden.
Daher ist es kritisch nach Seiten zu suchen, die diesen Tag versehentlich implementiert haben. So sieht ein Meta Tag ungefähr aus:
Dein ursprünglicher Website Crawl wird höchstwahrscheinlich eine Nummer von http Status Codes enthüllen. Wenn du Screaming Frog’s Spider SEO nutzt, findest du diese unter dem „Response Code“ Tab.
Hier sind einige der HTTP Status Codes, auf die du ein Auge werfen solltest
- 200: Ok – Jeder (Crawlers und Nutzer) sind auf der gewünschten Seite angekommen. Dieser Code steht für „korrekt“.
- 301: Permanent Redirect – Beide, Crawler und Nutzer werden zu einem neuen Ort umgeleitet, welcher als permanent bezeichnet wird.
- 302: Temporary Redirect – Beide, Crawler und Nutzer warden zu einem neuen Ort umgeleitet, aber die neue Seite wird als temporär bezeichnet.
- 404: Not found – Die gewünschte Seite ist nicht aufzufinden.
- 503: Service unavailable – Der Server ist momentan nicht in der Lage den Aufruf zu verarbeiten.
301 und 302 Redirects
Fangen wir damit an, uns die Redirects anzusehen (301 und 302). Google besteht darauf, dass keine Verdünnung des Page Rank gibt, wenn man einen 30x Redirect jeglicher Art benutzt, was bedeutet, dass 301 und 302 Redirects beide Rank Value bewahren sollten.
Dennoch sind viele SEOs skeptisch. Für jetzt ist es die beste Übung sicherzugehen, dass du 301 Redirects nutzt, es sei denn ein Redirect ist wirklich temporär.
404 Error
Als nächstes, kann der 404 Error verschiedene adressiert werden. Du kannst den Server damit beauftragen die 404 Seite zu einer anderen Seite umzuleiten. In manchen Fällen, magst du vielleicht die Seiten die du gelöscht hast wiederherstellen, wenn sie immer noch einen Wert für Sucher hat. Während 404 Errors keinen irreparablen Schaden anrichten, lassen sie deine Website schlampig aussehen.
Ich empfehle dir, dass du mindestens einmal pro Monat nach ihnen Ausschau hältst – wenn du eine große Website hast, dann ein Mal pro Woche.
503 Error
503 Errors bedeuten, dass der Server down ist. Sie werden normalerweise während Ausfällen genutzt und sagen den Suchmaschinen, dass sie in kürzester wiederkommen können.
Zusätzlich zu Errors solltest du ein Auge auf deine XML Sitemap werfen. Dies stellt einen Pfad für die Suchmaschinen Crawler zur Verfügung, um alle Seiten auf deiner Website leicht zu finden.
Suchmaschinen erwarten ein bestimmtes Format für Sitemaps. Wenn es mit den Erwartungen nicht übereinstimmt, erhöht sich das Risiko, dass es nicht korrekt verarbeitet wird.
Wenn es Seiten gibt, die in der Sitemap verzeichnet sind aber nicht in dem Crawl erscheinen, kann das bedeuten, dass du eine Position für sie in der Seitenarchitektur finden musst und sicherstellst, dass sie mindestens einen internen Backlink erhalten.
Website Audit Fehler – Keine regelmäßige Überwachung der Leistung deiner Website
Beachte das Nutzer heutzutage eine sehr kurze Aufmerksamkeitsspanne haben. Sage und schreibe sind es um die 8 Sekunden. Suchmaschinen Crawler sind ebenfalls nicht für ihre Geduld bekannt. Sie haben eine bestimmte Zeit für jede Website zugeteilt bekommen. Je schneller deine Website lädt, desto mehr wird indiziert. Pingdom ist ein einfaches Tool, um deine Seitenschnelligkeit zu messen.
Es wird dir eine spezifizierte Liste von allem auf deinen Seiten geben, und wie sie deine Ladezeiten beeinflussen. Von da aus gibt es dir Vorschläge wie man die Haken und Engpässe reduziert, um die gesamte Leistung zu verbessern.
Erreichbarkeit ist eine der einflussreichen Parts eines Website Audit. Das Scheitern darin einen erheblichen Aufwand in das Optimieren dieses Bereiches zu stecken kann ein Deal Breaker für dein Ranking werden.
Website Audit Fehler – Ignorieren von On-Page Ranking Faktoren
Soweit, wie Ranking Faktoren gehen, gibt es viele Dinger auf deiner Seite, die du mal unter die Lupe nehmen solltest.
Am wichtigsten ist der Content einer Seite (und die Titel die dort hinführen), da er eine Webseite ihrer Position in den Suchergebnissen würdig macht. Letztlich ist das der Grund, warum Leute deine Seite besuchen und dies wiederholt tun. Auf einem grundlegenden Level, sollte das Erstellen von herausragendem und authentischem Content deine höchste Priorität sein.
Von einem SEO Standpunkt aus, gibt es viele Dinge die man beachten sollte:
- Ist das Material gehaltvoll? Als eine Faustregel empfehle ich, dass jede Seite mit Content mindestens 300 Wörter enthält.
- Bietet dein Content dem Leser einen Wert? Das ist eine Art Grauzone. Grundsätzlich solltest du sichergehen, dass das Material gutgeschrieben, relevant und verlockend ist.
- Sind die Bilder optimiert? Deine Website sollte Bilder Metadaten zur Verfügung stellen, damit die Suchmaschinen sie in dein Ranking miteinbeziehen können.
- Nutzt du gezielte Keywords? Recherchiere ein wenig und bestimme welche Begriffe die Nutzer im Bezug auf deine Industrie suchen.
- Ist der Content lesbar? Nutze Tools, wie Gunning Fog Index, um zu messen wie gut dein Text von deinen Lesern verstanden werden kann.
- Können es die Suchmaschinen verarbeiten? Stelle sicher, dass dein Content nicht in komplexen Bildern, exzessivem Java Script oder Flash versinkt.
Wenn du die Nachrichtenübermittlung deiner Website durchforstet hast, gibt es drei schädliche Täter, auf die du ein Auge werfen solltest:
- Duplizierter Content. Dies tut dir keinen Gefallen und kann für Suchmaschinen Crawler verwirrend sein, da sie entscheiden müssen welchen Version sie ranken. Du kannst diese Stücke während dem Website Crawl lokalisieren. Oder Tools wie Copyscape identifizieren Duplikate im Web.
- Informationsarchitektur. Dies definiert wie deine Website ihre Nachrichtenübermittlung präsentiert. Es sollte einem Zweck dienen, sowie eine gesunde Anzahl von Keywords enthalten.
- Keyword Kannibalismus. Diese düstere Metapher beschreibt die Situation, in der du mehrere Seiten hast, die das exakt selbe Keyword anvisieren. Das stiftet Verwirrung und für die Nutzer und die Suchmaschine. Versuche dies zu vermeiden, indem du einen Keyword Index für alles auf deiner Website erstellst.
URL'S
Als nächstes, wirst du die URLs prüfen müssen. Generell sollten sie unter 115 Zeichen sein. Außerdem ist es wichtig, dass die URLs flüchtig beschreiben, auf was sie verlinken. Es gibt mehrere Praktiken die man für URL Strukturierung in Betracht ziehen sollte. Nimm dir dafür gründlich Zeit.
Links
Outlinks sind ein weiterer notwendiger Faktor, der durchaus zu beachten ist. Sie sind das was deine Seite mit anderen Websites verbindet. Kurz gesagt so etwas wie eine Unterstützung.
Während eines Audits solltest du sichergehen, dass deine Links zu vertrauenswürdigen, namenhaften Seiten verlinken. Eine Strategie, die ich nutze, ist die Website auf Twitter zu suchen.
Wenn der Account verifiziert ist, ist das normalerweise eine qualifizierte Quelle.
Was darüber hinaus noch ausschlaggebend für Such Ranking ist, On-Page Faktoren sind das womit deine Nutzer interagieren, wenn sie deine Website besuchen. Daher kann das Übersehen von diesen auf lange Sicht sehr kostspielig sein.
Website Audit Fehler – Ignorieren von Off-Page Faktoren
Obwohl diese Faktoren von externen Quellen kommen, sind sie entscheidend für dein Rankingfür ein Website Audit und sollte nicht ignoriert werden. Zuerst, schau dir deine gesamte Beliebtheit an. Wie viel Traffic bekommt deine Website? Dafür solltest du regelmäßige Tabs in einen Analytics Tool behalten. Wenn du Google Analytics nutzt, stelle sicher, dass du keine große Menge an organischem Traffic verlierst.
Jetzt erstelle eine Competitive Analysis und schaue, wie die Seitenpopularität gegen ähnliche Plattformen abschneidet.
Quantcast ist ein tolles Tool, um deine Zielgruppe und gesamte Einzigartigkeit, im Vergleich zu deinen Konkurrenten zu messen.
Du kannst ebenso deine Seitenpopularität anhand der Anzahl der Backlinks, welche du von anderen Webseiten erhältst, messen.
„Don’t be evil“ war einst Googles Motto.
Du kannst dir wohl vorstellen, wie signifikant Vertrauenswürdigkeit ist, was das Ranking ausmacht. Wenn du Webseiten durchsiehst, die auf deine Seite verlinken, solltest du nach vertrauensunwürdigem Verhalten, wie Spam oder Malware, Ausschau halten.
Einige Warnsignale für unseriöse Webseiten sind:
- Keyword Füllung. – Unnatürliche Mengen von Keywords inmitten des Content.
- Cloaking. – Das Anzeigen von verschiedenen Versionen der Website zu Suchmaschinen und Nutzern.
- Versteckte Texte. – Das Präsentieren von Content für Suchmaschinen, der für die Nutzer nicht sichtbar ist.
Social Media
Zuletzt spielt Social Media Engagement laut einigen eine Rolle in deinem Ranking. SEO wird von Tag zu Tag immer sozialer. Jede Plattform hat seine eigene Art von sozialer Währung (Likes, Retweets, Shares etc.).
Wenn du soziale Interaktionen auswertest, wirst du dir Notizen davon machen wollen, wie gut du diese Art von Währung anhäufen kannst. Beachte, dass es weltweit über 2 Billionen Social Media Nutzer gibt. Daher nimmt auch das Social Media Marketing an Bedeutung zu. Dieser Trend wird in nächster Zeit nicht aussterben. Deswegen ist das Einführen einer Sozialen Präsenz für Marken nicht länger nur eine Option.
Mehr als nur schön – wie geht effektives Webdesign?
Die Gesellschaft unterliegt durch Globalisierung, Digitalisierung und Konsumismus einer ständigen Veränderung, dies beeinflusst auch das Marketing. Somit kommt in diesem Bereich auch dem Webdesign eine größere Bedeutung zu und darf nicht als isoliertes Betätigungsfeld gesehen werden.
Klar ist eine Website zunächst einmal ein optisches Medium und muss daher ästhetisch ansprechend gestaltet werden. Das betrifft nicht nur die Farbauswahl, sondern auch die Typografie, das Raster und die Struktur der einzelnen Gestaltungselemente. Gutes Design wird mittlerweile für eine erfolgreiche Website vorausgesetzt.
Besucht ein Kunde eine Website so sieht er zunächst einmal das Design, also die visuelle, funktionale und strukturelle Gestaltung der Website. Das Design ist allerdings nicht einfach nur schön anzusehen, es richtet sich vor allem an der Zielgruppe der Website aus und orientiert sich an dessen Bedürfnissen. Somit muss sich Design vor allem mit den Interessen der Besucher auseinandersetzen und nicht nur selbst gesetzten Regeln und Intentionen folgen.
Zusammenfassend richtet sich das Design nach dem Zweck der Website, nach den Inhalten, den Anwendern und nach den gewünschten Botschaften die durch die Website an die Besucher vermittelt werden sollen.
Webdesign - was steckt dahinter?
Somit muss das Webdesign nicht nur ansprechend gestaltet sein, sondern die Inhalte ästhetisch unterstützen und die Besucher durch die Website führen. Außerdem soll das Design helfen eine gewisse Wirkung (Bedürfnis) beim Besucher hervorzurufen sowie die Website bedienbar zu machen. Webdesign handelt zweckorientiert und unterscheidet sich in diesem Punkt von der Kunst. In der Designtheorie spricht man dabei auch von Funktionalität.
Design ist somit als eine Lösung für ein Problem zu sehen und das Aussehen wird der Funktion (beispielsweise dem Verkauf) untergeordnet. Der amerikanische Architekt Louis Sullivan fasst diese Thematik schon im Jahre 1896 wie folgt zusammen: „Form ever follows function“.
Dies Bedeutet allerdings nicht, dass sich Design immer der Anwendung unterordnet, bei einer erfolgreichen Website ist es vielmehr eine Kombination von beidem. Denn das Design ist für eine erfolgreiche Website nicht zu unterschätzen. Dennoch ist eine gute Website auch immer ein Zusammenspiel aus Konzeption, Inhalten und Technik. So schreibt HTML den Elementen einer Website eine inhaltliche Bedeutung zu, das Design (CSS) hingegen verschafft diesen Inhalten eine visuelle Bedeutung.
3 Sekunden - so lange beträgt der Zeitraum, in dem der Besucher die Website intuitiv einschätzt und abwägt, bleibe ich auf der Website oder verlasse ich sie wieder. Hierbei spielt das optische Erscheinungsbild genauso eine wichtige Rolle wie die leicht erfassbare und prägnante Botschaft der Website. Headlines, Bilder, Farben und Icons sollen für den Nutzer eine Übersichtlichkeit schaffen und Struktur geben.
Eine Startseite die mit Informationen und Bildern überladen ist (siehe Beispiel hamburg.de) erschwert den Nutzer ein grobes Scannen der Inhalte. Der Besucher braucht somit länger seine Informationen zu finden, ist genervt und verlässt die Seite schnell wieder.
Die Website von Parship bietet da schon einen deutlich besseren Überblick. Alle wichtige Informationen sind gebündelt und die Website vermittelt auf einem Blick die wichtigsten Funktionen. Die Farben harmonieren gut miteinander und das Bild schafft eine emotionale Ansprache für den Nutzer.
Webdesign & Website Audit - Form und Funktion
Webdesign muss effektiv sein, damit es seinen vollen Nutzen entfalten kann. Im Folgenden präsentiere ich dir die wichtigsten Punkte für ein effektives Webdesign.
Die Übersichtlichkeit
Wie bei den oben gezeigten Beispielen bereits deutlich wird, spielt die Übersichtlichkeit einer Website eine ganz besondere Rolle. Der Nutzer soll auf einem Blick erkennen können wo er ist, wo er noch hingehen kann, wie er dort hinkommt und ebenso wie er wieder zurück kommen kann.
Ein gutes Webdesign sollte diese Fragen innerhalb weniger Sekunden beantworten können. Insbesondere die Startseite soll einen schnellen Überblick über die Inhalte der Website verschaffen. Das Webdesign muss dem Besucher schnell den Zweck der Website näher bringen, ein schlichter Seitenaufbau ermöglicht dem Nutzer dabei ein schnelles Scannen der Inhalte.
Ästhetisch ansprechend
Wie ich dir schon zu Beginn des Artikels erklärt habe, ist eine Website zunächst einmal ein optisches Medium und muss daher ästhetisch ansprechend gestaltet werden, das betrifft nicht nur die allgemeine Farbauswahl, sondern auch die Typografie, das Raster und die Struktur der einzelnen Gestaltungselemente.
Ein qualitatives Design schafft Emotionen und vermittelt unbewusst die Positionierung der Website, so dass sich der Nutzer dort gerne aufhält und ihn zum Entdecken und Verweilen einlädt. Effektives Webdesign fesselt den Kunden, so dass er immer wieder gerne auf die Website kommt und konsumiert.
Die Lesbarkeit
Ein Großteil des Webdesigns besteht aus der Typografie, also aus der Gestaltung des Textes. Zum einen sind das die Artikel und Produktbeschreibungen, aber auch die Navigationspunkte, Buttons, und Headlines. Diese Texte müssen dem Besucher effektiv zugänglich gemacht und vermittelt werden. So darf die Schrift weder zu klein noch zu groß sein, die Schriftart und Farbe muss passend sein und die Zeilenabstände groß genug.
Emotionalisierend
Wir Menschen sind emotionale Wesen. Auch wenn wir rationale Entscheidungen treffen möchten, entscheiden wir aufgrund unserer Emotionen. Genau aus diesen Gründen sollte eine Website die Besucher auf einer emotionalen Ebene ansprechen - sprich ihnen Emotionen vermitteln und in ihnen hervorrufen.
Dies kann zum einen durch eine bestimmte Bildansprache gelingen, aber auch Farben können besonders emotionalisierend wirken und somit eine besondere Wirkung beim Besucher erzielen. So vermittelt die Farbe Blau beispielsweise Sicherheit und Vertrauen und wird häufig bei Unternehmen verwendet, welche Seriosität ausstrahlen wollen (wie beispielsweise Banken und Versicherungen), Gelb hingegen erzeugt Wärme beim Nutzer und steht für Kommunikation und Optimismus.
Benutzerfreundlich
Eine Website sollte benutzerfreundlich sein - ja klar, klingt ziemlich logisch. Aber auch die Benutzerfreundlichkeit oder auch Usability kommt häufig bei Webseiten zu kurz. Unter Usability versteht man alle Aspekte der Webseitenentwicklung und muss unbedingt von Anfang an berücksichtigt werden.
Beispielsweise muss die Navigation sinnvoll strukturiert und benannt werden, so dass die einzelnen Inhalte leicht gefunden werden können. Der Benutzerfreundlichkeit kommt bei einer Website ebenfalls eine übergeordnete Rolle zu, so dass man sich für diesen Punkt auf jeden Fall genug Zeit nehmen sollte um eine schnelle und einfache Bedienung gewährleisten zu können.
Anpassbar
Eine Website muss flexibel anpassbar sein. Das Zauberwort heißt hierbei Responsives Webdesign. Ob der Nutzer sich nun deine Website auf seinem Smartphone oder auf einem 30 Zoll Monitor anschaut, das Webdesign sollte sich an die jeweilige Benutzersituation anpassen.
Erreichbarkeit
Du besuchst eine Website klickst gespannt auf einen Inhalt und… musst warten!
Wie du mittlerweile schon erfahren hast, braucht ein Besucher nur 3 Sekunden, um intuitiv einzuschätzen, bleibe ich auf der Website oder verlasse ich sie wieder. Dabei spielt selbstverständlich auch die Ladezeit eine besondere Rolle. Wenn ein Nutzer zu lange auf das Erscheinen der Inhalte warten muss, dann verlässt er die Website wieder. Dies wollen wir unbedingt vermeiden, so müssen tolle Effekte, Lichtboxen und große Bilddateien auf Webseiten vermieden werden.
Denn Webseiten mit wenig Speicherbedarf sind klar im Vorteil, denn je schneller eine Seite läuft, umso besser. Aus diesem Grund musst du dir genau überlegen, welche Animationen nun wirklich sinnvoll sind. Außerdem sollten Skripte nur geladen werden, wenn die Funktion auch wirklich einen Nutzen für die Website hat, die über eine ästhetische Bedeutung hinausgeht. Denn am Ende gilt: Die schnellste Website gewinnt!
Mein Fazit
Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Artikel die Bedeutung des (Web)Designs näher bringen und zeigen, worauf ihr beim Website Audit achten solltet. Denn Design bedeutet vielmehr als einfach nur schön aussehen, es besteht nicht nur aus einer wahllosen Aneinanderreihung von Farben, Bildern, Schriftarten und Formen sondern das Design wird spezifisch auf die Zielgruppe einer Website angewendet und entsprechend gestaltet.
Das Design muss die Inhalte ästhetisch unterstützen und die Besucher durch die Website führen. Folglich Bedarf dies auch einer vorherigen detaillierten Analyse, welche nicht vernachlässigt werden sollte. Design hat somit vielfältige Aufgaben, Funktionen und Aspekte, nur wenn diese effektiv gestaltet sind, kann eine Website auch erfolgreich und effektiv arbeiten.
Durch unsere langjährige Arbeit und über 100 erfolgreiche Projekte, konnten wir viele Erfahrungen sammeln. Dieses Know-How im Online-Marketing gaben wir u.a. bei Vorträgen von Google, der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer weiter.
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