Idee

Nischenprodukt

Finde dein Nischenprodukt – So identifizierst Du Marktlücken & ergreifst die Chance!

Was ist ein Nischenprodukt und welche Vorteile hat es?

Ein Nischenprodukt ist ganz grob gesagt ein Produkt, dessen Nachfrage und/oder Angebot nicht so hoch ist wie bei herkömmlichen Produkten. Generell geht es beim ökonomischen Markt immer darum, dass sich der Preis eines Produktes über dessen Angebot und Nachfrage definiert wird. Wenn das Produkt also häufig angeboten wird, wird der Preis günstig.
Gibt es das Produkt noch nicht oft oder verzeichnet es generell eine geringe Nachfrage, kann es teuer gehandelt werden. Diese seltenen oder sogar einzigartigen Produkte tragen den Namen „Nischenprodukt“.

Das kleine Angebot auf die vorerst geringe Nachfrage  führt dazu, dass die Konkurrenz bislang gar nicht oder nur in geringen Maßen vertreten ist. Vor allem als kleines Unternehmen eignen sich Nischenprodukte perfekt, da man sich mit ihnen am Markt einzigartig machen kann.

Mit deinem Nischenprodukt bedienst du eine Nischen-Zielgruppe, die dich aufgrund des seltenen Angebots wahrscheinlich sehr mögen oder umgangssprachlich "feiern" wird.
Auch für viele andere Unternehmer ist ein Nischenprodukt interessant, schließlich wird Onlinehandel immer präsenter und sie bieten eine große Möglichkeit sich von der riesigen Konkurrenz abzuheben.

Aufgrund der Tatsache, dass ein Nischenprodukt in der Regel sehr rentabel ist, sind sie vor allem für Gründer wie dich besonders lohnend. Aber hierfür musst du erstmal das passende Produkt für dein Unternehmen finden. Aber wie gelingt dir das? Keine Sorge - Das erkläre ich dir ja jetzt…

Wie finde ich ein geeignetes Nischenprodukt?

Viele Start-ups entstehen ja genau aus diesem Grund: Du entdeckst eine „Marktlücke“ und willst diese füllen. Und diese Marktlücke füllst du mit einem Nischenprodukt. Dann fehlt dazu nur noch eine geeignete Vermarktungsstrategie. Schließlich ist es nicht leicht, ein Produkt zu etablieren, dass nur wenigen bekannt ist oder sogar niemand kennt. Aber dazu gleich genaueres…

Das Wichtigste hierbei ist erstmal, dass das Nischenprodukt nah am Zielmarkt ist und du ein spezielles Verständnis dafür entwickelst, was deine Zielgruppe wünscht.

Verschiedene Möglichkeiten

An dieser Stelle kommt die strategische Markforschung ins Spiel, da du herausfinden musst, ob sich die Entwicklung eines Produktes für die jeweilige Nische wirklich auszahlen wird. Hierfür wird erforscht, ob ein ausreichendes Ertragsvolumen besteht und in wie weit das Produkt erfolgsbringend wachsen wird.

Auf der anderen Seite kann ein Nischenprodukt auch entstehen, weil ein gängiges Bedürfnis bislang nicht mit einem Produkt bedient wurde. Allerdings kommt es in diesem Fall oft dazu, dass diese Nische sehr bald doch ein großes Angebot verzeichnet und so Großhändler ihre Chance wittern.

Des Weiteren kann ein Nischenprodukt auch in Form von Einzelstücken produziert werden, weil dessen Herstellung aufwendig und teuer ist. Durch den dadurch entstehenden hohen Endpreis, wird das Produkt nur selten verkauft.

Du musst dich hinsetzen und recherchieren, solange bis du ein Produkt in deinem Kopf hast, dass es noch viel zu selten oder am besten noch gar nicht gibt. Hierbei geht es gar nicht so sehr darum, besonders außergewöhnlich zu sein. Viel wichtiger ist es, dass es praktisch, gewinnversprechend und bestenfalls einzigartig ist.

Eine neue Erweiterung fürs Fernsehschauen, die bislang niemandem eingefallen ist, kann schon der Durchbruch sein! Man muss nur mal daran zurückdenken, was es alles bis vor 5 Jahren noch nicht gab oder anders gesagt "was es nicht alles gibt!" Klar, die Konkurrenz ist hoch und es sind viele geniale Ideen bereits erfunden wurden, aber hey... alles wurde einmal zum ersten Mal entdeckt! Wer weiß, was dir für eine einzigartige Idee kommt!

Kennst du die Netflix-Socken, die die Serie beenden/pausieren, wenn man einschläft? Ich meine wie cool ist das denn? Okay, ich gebe zu. Das ist schon ein sehr außergewöhnlicher Einfall, aber eigentlich doch so simple. Einfach genial!

Du musst einfach nur ein bisschen größer denken, als diejenigen vor dir. Das kannst du, da bin ich mir sicher... Du musst nur an dich glauben und ein wenig Ausdauer mitbringen. Aber ich lass dich nicht ganz alleine Tüfteln, sondern habe noch 2 Tipps für dich, wie es dir leichter fallen wird eine Idee zu entwickeln.

Das richtige Nischenprodukt entdecken

  1. Ein Tipp wäre, sich das Google-Tool Google Trends zu Nutzen zu machen und sich von kommenden Trends inspirieren zu lassen. Hier siehst du genau, was gerade angesagt ist und vielleicht fällt dir auf Grundlage dessen ja eine Idee ein!
  2. Ideen kommen bekanntlich ja am besten, wenn man seinen Kopf einfach einmal durchpustet. Was eignet sich da besser als Brainstorming? Sammle einfach ganz viele Ideen rund um ein von dir gewähltes Thema. Finde zum Beispiel über Google Trends eine Tendenz und über Brainstorming kommst du dann zu der Marktlücke!

Vielleicht hast du auch eine großartige Idee in Richtung Sport? Mach dir einen Trend, wie den Fitnesshype zum Vorteil.

Ein etwas anderes, aber doch ähnliches Beispiel: Instagramerin Pamela Reif hat sich mit dem Fitnessmarkt zwar keine neue Nische gesucht, aber eine damals noch sehr kleine und ist mit ihr gewachsen. Sie ist im Fitnessbereich eine Persönlichkeit, da sie von Beginn an mitmischte. Inzwischen ist der Fitnessmarkt ein Massenmarkt.

Wie etabliere ich mein Nischenprodukt?

Du solltest dir im Klaren sein, dass es kein Kinderspiel wird, ein Nischenprodukt zu etablieren. Ein gewisses Verkaufstalent solltest du schon vorweisen können. Schließlich ist für ein spezielles Produkt auch meistens eine spezielle Verkaufsstrategie notwendig.
Logischerweise ist es vorerst wichtig, dass du deine potentiellen Kunden über dein neues Produkt in Kenntnis setzt. Und das möglichst mit einer großen Reichweite und einer attraktiven Anzeige.

Was eignet sich da besser als das gute alte Internet? Ein Glück, dass das Internet heutzutage so viele Möglichkeiten bezüglich Werbung und Marketing bietet. Vor allem Social Media eignet sich perfekt, um dein Nischenprodukt öffentlich zu machen.

Beispiele zur Aufmerksamkeitsgewinn für dein Nischenprodukt

Facebook

Eine geeignete Plattform wäre beispielsweise Facebook. Facebook für Unternehmen bietet eine tolle Möglichkeit eine Beziehung zu seinen potentiellen Kunden aufzubauen und dich als Unternehmer erreichbar zu machen. Neben dem Aspekt, dass es super unkompliziert ist, Werbeanzeigen zu schalten, kommt nämlich vor allem der Punkt der Kommunikation.
Im Internet bietet sich eine unvergleichbare Möglichkeit mit seinen potentiellen Kunden in nahen Kontakt zu treten.

„Fragen zum neuen XY (Nischenprodukt)? Stellt sie mir!“ – So machst du dich gleich sympathisch und fährst eine gute Strategie mit deinen zukünftigen Fans und Kunden. Hilfreich wäre für dich unser ebenfalls neuer Artikel zu Facebook Pixel und Lookalike.Ich erkläre dir, wie du interessenbasierte Anzeigen für potentiellen Kunden schalten kannst und eine tolle Reichweite erzielst. Erreichst du nämlich erstmal genug Menschen, hast du eine große Chance mit deinem Produkt erfolgreich zu werden!

Blog

Natürlich bietet zum Beispiel ein eigener Blog oder andere persönliche Webseiten auch eine super Möglichkeit, dein Nischenprodukt zu verbreiten. Hierfür ist natürlich eine gewisse Reichweite nötig.

Instagram

Auch Instagram bietet eine attraktive Möglichkeit, um dein Nischenprodukt zu verbreiten. Eine weitere Alternative sind Instagram-Influencer. Durch ihre hohe Reichweite sind sie eine hervorragende Chance dein Produkt schnell an die breite Masse zu bekommen.

Such dir einen Influencer der thematisch zu deiner Nische passt und frage eine Kooperation an. Das klappt meistens leider erst, wenn du dir schon einen Namen gemacht hast. Aber fragen kostet ja schließlich nichts! Von Vorteil wäre es, wenn du selbst bereits einen bekannten Instagram-Account hast. Für einen Online Handel bzw. ein E-Commerce bietet sich beispielsweise Instagram auch für Nischenprodukte an.
(Im Artikel zu Pamela Reif findest du Tipps, wie du mit deinem Account Follower gewinnst!)

Außerdem kannst du mit Hilfe von Lean Startup von Anfang an das Beste aus deinem Produkt herausholen. Entwickele dein Nischenprodukt direkt erfolgs- und kundenorientiert. So verhinderst du gerade bei einem solchen Neueinsteiger unnötige Ausgaben und kannst gezielt Fehler optimieren!

Hält dein Nischenprodukt, was es verspricht und findet seine treuen Fans, kann deinem Erfolg kaum noch etwas im Wege stehen!


Interessante und zu diesem Thema passende Artikel aus unserem Blog

Innerhalb dieses Artikels rund um das Thema Nischenprodukt habe ich dir ziemlich viele Artikel verlinkt, die für dich ebenfalls sehr interessant sein könnten. Ich habe sie dir hier noch einmal aufgelistet, damit du einen besseren Überblick hast und nicht nochmal im Text suchen musst:

- Facebook für Unternehmen - Erfahre wie du Facebook für dein Unternehmen richtig nutzt

- Facebook Pixel und Lookalike - Erfahre wie du mit dem Facebook Pixel arbeitest

- Lean Startup - Erfahre wie du mit wenig Kapital großen Erfolg erzielen kannst

- Instagram-Influencer - Erfahre wie du Instagram als Marketingstrategie nutzt

- Pamela Reif - Erfahre wie du mit deinem Instagram-Account erfolgreich werden kannst


Geistiges Eigentum

Geistiges Eigentum: Was meins ist, ist meins – Das fängt schon im Kopf an

Geistiges Eigentum ist, wie der Name schon fast verrät, dein immaterielles Eigentum. Also all‘ das, was durch deine geistigen Prozesse entsteht und über kreative, intellektuelle Leistungen erbracht wird. Es wird auch Immaterialgüterrecht genannt und besagt dein absolutes Recht an deinem immateriellen Eigentum. Dein geistiges Eigentum entsteht zufällig oder ist das Resultat aus zielgerichteter, geistiger Anstrengung, so wie z.B. beim Brainstorming.

„Geistiges Eigentum“ ist ein Oberbegriff für 3 verschiedene Kategorien.

Geistiges Eigentum wird unterschieden in 3 Kategorien


1. Industrielles Eigentum/Gewerbliches Eigentum

Darunter fallen Erfindungen, auf die man dann sogenannte Patente anmelden kann, Markenzeichen, Produktgestaltungen und geografische Kennzeichen.

2. Urheberrecht

Das „Copyright“ gilt für kreative Arbeiten wie literarische und künstlerische Werke. Also beispielsweise Romane, Filme, Theaterstücke und so weiter.

3. Geschäftsstrategien

Auch Handelsgeheimnisse, Wissen, Vertraulichkeitsvereinbarungen und schnelle Produktion zählen als ein Unterbegriff von Geistlichem Eigentum.

Was hat Geistiges Eigentum mit mir als Person oder Gründer zutun?

Das Problem an Ideen ist, dass du sie meistens nicht für voll nimmst. Vielleicht hast du schon mal gedacht „Ey, das müsste man mal erfinden.“ Und dann kam einer und hat es erfunden. Und du dachtest dir nur: „Hätte ich das mal damals gesagt, dann wäre ich jetzt reich.“

Klar, meistens hat man verrückte Ideen, aber manchmal sind sie das und trotzdem entdeckt man darunter auch ein wahres Goldstück. Wäre doch schade, wenn dir das eine Goldstück durch die Lappen geht. Dieses Ideen-Goldstück muss dir einen Wettbewerbsvorteil bringen und du musst es selbst erschaffen haben.

Und schon kannst du das Recht auf Geistiges Eigentum zu deinem Vorteil nutzen

Eine solche Idee bleibt nämlich erst dann so richtig wertvoll, wenn du sie auch als deine eigene kennzeichnest und das rechtsverbindlich. Uiui, das klingt komplizierter, als es ist.
Unternehmen schützen so ihre Ideen und du als Gründer solltest deine Geschäftsidee als deine sichern.

Um das zu erreichen, gibt es eben genau dieses Recht auf Geistiges Eigentum. Wenn du eine wirklich gute Idee hast, musst du diese erst mal schützen, bevor du damit vor Leuten angeben willst. Dadurch kann sie dir auch keiner mehr klauen. Hinterher glaubt dir keiner mehr, dass du die Idee zuerst hattest. Diesen Vorgang sollte man nicht unterschätzen, denn Ideen-Klau ist einfach nur ärgerlich.

Wie du dein Geistiges Eigentum schützt

Im Sachrecht stehen gewisse Vorschriften, die auch hier gelten. Länderübergreifend ist dein Geistiges Eigentum über interne Abkommen geschützt. Dein Geistiges Eigentum wird also durch nationale Rechtsvorschriften geschützt.

Es ist allerdings ratsam, vor allem wenn du dich in Zukunft auch im Ausland ausbreiten willst, deine Idee Eu-weit zu schützen. Das geschieht durch eine Unionsmarke oder durch eingetragenes Gemeinschaftsgeschmacksmuster, was du jeweils beim Amt der Europäischen Union für Geistiges Eigentum beantragen kannst. Dein Geistiges Eigentum wird dadurch in 28 EU-Ländern geschützt, dir und deiner Idee kann also eigentlich nichts mehr passieren.

Wenn du ein nationales Patent beantragen willst, kannst du das beim Patentamt im jeweiligen EU-Land, also in unserem Fall in Deutschland.

Klingt ja alles ganz simple, aber einen Haken gibt es natürlich wieder. Als könne es auch einfach mal einfach sein.
Was, wenn jemand dein ausgefertigtes Produkt fälscht?

 

Geklaut trotz des Rechtes auf Geistiges Eigentum -
Was sind Fälschungen und Produktpiraterie und was kannst du dagegen tun?

Unter Fälschungen versteht man das unerlaubte imitierend von Markenartikeln. Produktpiraterie liegt vor, wenn ein urheberrechtlich geschütztes Objekt unerlaubt kopiert wird. In beiden Fällen kommt es zu negativen Auswirkungen auf Innovationen, Wachstum und Beschäftigung, sowie Gefährdung der Gesundheit und Sicherheit der Verbraucher.

In den vergangenen Jahren ist das Fälschen von Marken und die Produktpiraterie deutlich gestiegen.  Insgesamt sind in der Europäischen Union 35,94 Millionen Fälschungen aufgefunden wurden und in Deutschland Waren im Wert von 134 Millionen Euro beschlagnahmt wurden. Das sind schon verdammt hohe Werte, findest du auch? Besonders hoch soll der Anstieg von Fälschungen bei Lebensmitteln, Zigaretten, alkoholischen Getränken, Autoersatzteilen und sogar Medikamenten sein.

Wie deine Waren vor Fälschungen und Produktpiraterie geschützt sind

- Wer ist zuständig, damit das nicht passiert? Wo gibt es Probleme?

Generell sind die Zuständigen für solche Angelegenheiten der Zoll, die Marktaufbaubehörde, die Polizei oder das Patent- bzw. Markenamt.

Damit möglichst wenige Fälschungen unentdeckt die Grenzen überqueren, gibt es die Zollbehörde. Diese hält verdächtige Waren zurück und stellt einen „Antrag auf Tätigwerden“, um diese zu überprüfen und zu überführen.

Allerdings stellt der Internethandel eine sichtlich unbemerkte Möglichkeit zur Verbreitung von gefälschten Waren dar. Und der Handel im Internet nimmt, wie du sicher weißt, stetig zu. In vielen Fällen wissen die Betroffenen sogar, dass es sich bei dem bestellten Produkt um eine Fälschung handelt. Bei vielen Fällen werden sie aber auch von günstigen Angeboten in die Pfanne gehauen.

Für dich ist es bestimmt auch nicht ganz überraschend zu lesen, dass zu den meist gefälschten Artikeln Designerkleidung und Schuhe gehören. Und ja, man könnte darüber noch einen ganzen Artikel füllen, aber letztendlich ist es für dich ja nicht so relevant.

Wichtig ist, dass du dir merkst, wie du dein Geistiges Eigentum schützt. Wenn du alles richtig machst, kann dir auf jeden Fall weniger passieren und generell solltest du dir nicht schon im Vorfeld Sorgen über das Schlimmste machen, das passieren kann. Deine Kreativität und du solltet stets positiv in die Zukunft blicken!