SEO
SEO Tipp – Sorge mit diesen 13 Tipps für eine Top Platzierung bei Google
Als SEO Agentur helfen wir unseren Kunden täglich, ihre Sichtbarkeit in den Suchergebnissen von Suchmaschinen zu verbessern und ihre Reichweite im World Wide Web zu steigern. Suchmaschinenoptimierung hat viele Aspekte, die ich Dir heute näher bringen möchte, damit auch Du die Besucherzahl Deiner Website steigerst und höhere Umsätze erzielst. Deshalb habe ich 13 SEO Tipp 's für Dich gesammelt, mit denen Du nachhaltig Deine Platzierung in den Suchergebnissen bei Google verbessern kannst.
Suchmaschinenoptimierung – Was ist das eigentlich?
Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO für Search Engine Optimization, umfasst alle Maßnahmen zur Verbesserung der Platzierung in den Ergebnissen von Suchmaschinen. Maßnahmen kann man zumeist auf Google ausrichten, die größte und wichtigste Suchmaschine. SEO ist Teil des Suchmaschinenmarketing (SEM) und zielt auf die Verbesserung im organischen, also dem nicht bezahlten, Suchmaschinenranking ab.
In den letzten Jahren hat Google immer neue Updates herausgebracht, die auf die Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit von Websites ausgerichtet sind. Der Googlebot untersucht während des Crawlings von Websites die Usability, die einen entscheidenden Faktor für das Suchmaschinenranking ausmacht.
Deshalb ist es besonders wichtig, Besuchern eine nutzerfreundliche Oberfläche mit informativen Inhalten zu bieten. Denn nur Websites, die für potenzielle Kunden ansprechend sind und ihnen Mehrwert bieten, können erfolgreich sein.
Auch technische Faktoren spielen eine wichtige Rolle, wie zum Beispiel schnelle Ladezeiten und die Linkstruktur. Neben diesen OnPage-SEO-Maßnahmen wird SEO im OffPage Bereich vor allem über die Generierung von hochwertigen Backlinks durchgeführt.
SEO ist ein bedeutender Teilbereich im Online-Marketing, denn nur eine Website oder ein Onlineshop, der von Usern gefunden wird, kann Deine Umsätze steigern und Dich zum Erfolg führen.
12 SEO Tipps für ein besseres Ranking
Eine umfassende SEO-Strategie beinhaltet sowohl OnPage als auch OffPage Optimierungen um die Usability und die Reichweite der Website im Internet zu steigern. SEO ist garnicht so schwer durchzuführen, wenn man weiß worauf es ankommt. Deshalb gebe ich Dir jetzt 13 Tipps zur Verbesserung Deiner SEO.

SEO Tipp Nr. 1: SSL Verschlüsselung
Im Jahr 2014 hat Google bestätigt, dass die SSL-Verschlüsselung als Zeichen für die Sicherheit einer Website in die Rankingfaktoren mit aufgenommen wurde. Deshalb solltest Du Deine Seite unbedingt auf https umstellen, wenn das noch nicht der Fall ist.
Google Chrome zeigt Usern sogar bei fehlender SSL-Verschlüsselung einen Hinweis an, dass die Verbindung zu der aufgerufenen Website nicht sicher ist. Nun sind wir mal ehrlich: Auch wenn https kein Rankingfaktor wäre, wie gerne würdest Du eine Website besuchen, bei der Du zunächst einen Warnhinweis wegen mangelnder Sicherheit erhältst?
So stellst Du Deine Website auf HTTPS um
Die Umstellung auf eine SSL-Verschlüsselung ist leider nicht in einem Schritt getan, aber der Aufwand zahlt sich aus.
Ebenso wie bei einem Wechsel der Domain müssen bei der Umstellung auf https alle alten URLs auf die neuen URLs weitergeleitet werden. Das gleiche gilt auch für Bilder und CSS-Dateien, die häufig vergessen werden, sowie für hreflang-Tags mit denen unterschiedliche Sprachvarianten gekennzeichnet werden und für alternate-Tags, die die mobile Variante auszeichnen. Wirklich ALLE URLs, inklusive der Sitemap, müssen in https angegeben werden Verwende für die Umstellung auf https auf keinen Fall Canonical Tags!
Das gleiche ist bei internen Verlinkungen der Fall, die nicht einfach durch Weiterleitungen abgefangen werden sollten. Auch hier musst Du alle URLs anpassen.
Nach der Anpassung der URLs fehlt nur noch das Anlegen der Domain in der Search Console und fertig!
SEO Tipp Nr. 2: URLs
Für Deine URLs solltest Du auf keinen Fall ID-Nummern oder Sonderzeichen verwenden. Besser sind sogenannte sprechende URLs, die aus Wörtern und im besten Fall Keywords bestehen. So erkennt man schon in der URL, worum es auf der Seite geht, wodurch eine höhere Click Rate in den Google Suchergebnissen erreicht wird. Außerdem sollten URLs so kurz wie möglich gehalten werden. Für URLs sollte immer Kleinschreibung verwendet werden.
SEO Tipp Nr. 3: Google Index
Bis auf wenige Ausnahmen sollten alle Deine Inhalte für Suchmaschinen freigegeben werden. Manchmal reicht schon ein Haken zu viel oder zu wenig aus um aus dem Google Index rauszufliegen. Ob wirklich alle Deine Seiten im Google Index sind, kannst Du ganz einfach mit der Site-Abfrage bei Google herausfinden.

Direkt unter der Suchanfrage siehst Du, wieviele Seiten im Google Index sind und ob das der Anzahl entspricht, die in Deinem CMS hinterlegt sind.
SEO Tipp Nr. 4: Mobile SEO
Immer mehr Nutzer surfen über mobile Endgeräte, wie Tablets oder Smartphones im Internet. Daher müssen Website auch für kleinere Bildschirme ausgerichtet sein. Das mobile Google Ranking hat eine andere Reihenfolge als die Desktop Suchergebnisse.
Im mobilen Ranking werden die Websites mit einer besseren Position in den Suchergebnissen belohnt, die für mobile Endgeräte optimiert sind. Üblicherweise wird eine Website für Desktop-Geräte erstellt und dann weitestgehend für Tablets und Handys angepasst. Mittlerweile wird sogar immer öfter das Konzept „Mobile First“ umgesetzt, bei dem eine Website von Anfang an extra für mobile Geräte konzipiert wird.
SEO Tipp Nr. 5: Title Tags
Der Title Tag, oder auch SEO-Titel ist der Titel, der in den Suchergebnissen angezeigt wird. Jede URL sollte einen eigenen Title besitzen, der im besten Fall zum Anklicken aufruft. Der Title Tag sollte User entweder neugierig machen oder ihnen deutlich signalisieren, dass sie mit einem Klick genau die Informationen erhalten, die sie gesucht haben.
Es ist daher sinnvoll, das Keyword im Rahmen der SEO in den Title einzubauen und dort am besten soweit vorne wie möglich zu platzieren. Der Title Tag sollte nicht mehr als 65 Zeichen lang sein.
SEO Tipp Nr. 6: Meta Descriptions
Die Meta Description wird in den Suchmaschinenergebnissen direkt unter dem Title angezeigt und gibt einen kleinen Einblick in die Inhalte der Seite. Deshalb sollte auch diese für jede einzelne Seite Deiner Website individuell angepasst werden.
Mit interessanten Meta Descriptions kann die Click Rate ebenfalls effektiv gesteigert werden. Eine gute Meta Description ist 80 bis 150 Zeichen lang. Diese Zahl sollte man keinesfalls überschreiten, da Google die Meta Description ansonsten einfach selber abkürzt und die Kernaussage dadurch eventuell verloren geht.
Auch in der Meta Description sollte das Keyword mindestens einmal verwendet werden, am besten soweit vorne wie möglich. Inhaltlich sollte die Meta Description, ebenso wie der Title, verraten worum es geht und dem User auch den Mehrwert aufzeigen, den er mit nur einem Klick erhalten könnte.
Mittlerweile wird die Verwendung von Emojis, beziehungsweise Symbolen in der Meta Description immer beliebter, um die Aufmerksamkeit der User zu lenken. Solltest auch du Dich für derlei Symbole entscheiden, dann achte darauf, nicht zu viele zu nutzen, damit Deine Seite weiterhin einen seriösen Eindruck macht.
SEO Tipp Nr. 7: Überschriften
Überschriften dienen der Orientierung der Visitors und sind damit nicht nur ein wichtiger Punkt für die Usability sondern auch für SEO. Bei den Überschriften solltest du unbedingt die Hierarchie von h1 bis h6 einhalten. h1 ist die Hauptüberschrift und sollte auf einer Seite nur einmal verwendet werden.
Je nach Wichtigkeit wird dann eine Staffelung nach unten vorgenommen. Das heißt aber nicht dass Du unbedingt h1 bis h6 verwenden musst. Meistens sind nicht mehr als vier Ebenen notwendig.
In diesem Beitrag verwende ich beispielsweise h1 für die Überschrift, dann H2 für die nächste Ebene und dann h3 – mehr ist garnicht notwendig für eine schöne übersichtliche Gliederung.
In den Überschriften solltest Du das Keyword verwenden, wobei das nicht in jeder einzelnen Überschrift notwendig ist, immerhin soll der Inhalt auch ansprechend und natürlich aussehen. Die Überschriften sollten außerdem nicht zu lang sein und über den Inhalt informieren.
SEO Tipp Nr. 8: Hochwertiger Content
Content umfasst alle Inhalte auf Deiner Website, wie Fotos, Texte oder Spiele. Für Google sind besonders Texte wichtig, die dem User Mehrwert bieten. Ein Zeichen dafür ist die Aufenthaltsdauer auf der Seite. Findet ein User nicht den Inhalt, den er sich erhofft hat, verlässt er Deine Seite ganz schnell wieder. Die Texte sollten außerdem gut gegliedert und übersichtlich sein.
Vermeide zu lange Absätze, denn das Lesen auf dem Monitor ist anstrengend. Durch Bilder oder Grafiken wertest Du Deine Beiträge für User auf. Inhalte solltest mindestens 300 Wörter lang sein, mittlerweile geht der Trend sogar zu sehr viel längeren Texten. Wenn User auf Deine Seite kommen um sich über ein Thema zu informieren, dann sollten sie im bestmöglichen Fall am Ende all ihre Fragen beantwortet worden sein.
Unique Content
Wenn Du guten Content zur Verfügung stellen möchtest, dann solltest Du darauf achten, dass Deine Texte einzigartig sind. Das reine Kopieren von anderen Websites wird von Google als Duplicate Content erkannt und mit einer schlechteren Position in den Suchergebnissen bestraft.
Keyword-Recherche & -Dichte
Für Google spielt aber nicht nur die Usability eine Rolle. Mit den richtigen Keywords signalisierst Du Google, worum es auf Deine Seite überhaupt geht, damit sie bei den passenden Suchanfragen angezeigt werden kann. Dabei gilt aber: Lieber mit einem kleinen Keyword auf Seite 1 bei Google als mit einem großen auf Seite 2.
Schau Dir die ersten 10 Ergebnisse zu einem Keyword an. Wenn Du da merkst, dass nur sehr starke Seiten für das Keyword ranken, dann solltest Du lieber ein anderes auswählen. Denn bekannte Websites mit einem hohen Trust Flow von den ersten Seiten zu verdrängen, ist nicht leicht.
Nutze Keyword-Tools, um Keywords zu analysieren und um neue Ideen zu bekommen. Jede Seite sollte nur auf ein Keyword ranken, also gilt es, dieses mit Sorgfalt auszuwählen. In Hinblick auf SEO sollte Dein Keyword sowohl in mindestens einer Überschrift verwendet werden und auch direkt im ersten Absatz Deines Textes. Je öfter Du Dein Keyword verwendest, desto deutlicher signalisierst Du Google worum es geht, aber übertreibe es bitte auch nicht! Dein Keyword sollte nicht mehr als zu 3 % im Text vorkommen.
Auch solltest Du nach verwandten Suchbegriffen suchen, sogenannten LSI Keywords und diese in Deinem Text verwenden, um diesem noch mehr Relevanz zu geben.
Schreibe für Menschen, nicht für Google
Unterschätze also niemals guten Content! Guter Content bietet Deinen Besuchern Mehrwert und beweist Dein Know-How. Dadurch kannst Du nicht nur neue Kunden gewinnen und Bestandskunden binden, sondern effektiv Deine Reichweite im Internet steigern.
SEO Tipp Nr. 9: Interne und externe Verlinkungen
Der Googlebot überprüft Websites auf ihre Qualität und legt darüber die Positionierung im Google Ranking fest. Über Links bewegt er sich von Seite zu Seite im Internet, deshalb sind nicht nur Backlinks wichtig, sondern auch interne Verlinkungen, damit so viele von Deinen Seiten gecrawlt werden, wie möglich. Bei Internen Verlinkungen solltest Du darauf achten, dass Du diese mit einem aussagekräftigen Linktext versiehst, damit User ganz genau wissen, was das Linkziel ist.
Beispiel: Hier erfährst Du, was sematische Suchmaschinenoptimierung ist
Mit Internen Verlinkungen bietest Du Usern Mehrwert und steigerst die Aufenthaltsdauer, sowie die Seitenaufrufe pro Visitor.
Auch externe Verlinkungen sind ein Zeichen von Qualität, denn offensichtlich hast Du für Deine User auch außerhalb Deiner Website nach hilfreichen oder informativen Inhalten gesucht. Jedoch haben sie den Nachteil, dass sie Deine Besucher von Deiner Seite wegführen.
Deshalb sollte man den Befehl „target=_blank setzen, über den man das Linkziel in einem neuen Tab öffnen kann. Externe Verlinkungen können nachhaltig das Vertrauen Deiner Besucher fördern, allerdings solltest Du auch hier Wert auf Qualität legen.
Sowohl bei Internen als auch externen Verlinkungen solltest Du regelmäßig überprüfen, dass sie nicht zu 404-Fehlerseiten weiterleiten und diesen Fehler gegebenenfalls begeben.
SEO Tipp Nr. 10: Ladezeit
Bei mehr als 2 Sekunden Ladezeit springen bereits viele User ab und besuchen eine andere Website. Internetnutzer sind eine ungeduldige Spezies und erwarten, dass Websites schnell laden. Deshalb solltest Du unbedingt die Ladegeschwindigkeit der Website überprüfen.
Sehr praktisch ist zum Beispiel das Mobile Website Speed Testing Tool von Google, da es Dir auch klare Angaben zur Fehlerbehebung anzeigt. Es hilft auch Deine Konkurrenz zu überprüfen, nach Möglichkeit sollte Deine Website schneller laden als ihre. Aber keine Sorge, wenn Deine Ladezeit zu lang ist, lässt sich das ganz einfach beheben:
- Einschränkung von externen Dateien mit CSS oder JavaScript
- HTTP-Requests reduzieren
- Dateimengen verkleinern
Oft wird zum Beispiel unterschätzt was für Auswirkungen zu große Bilder auf Websites haben. Bilder und Fotos sollte man unbedingt vor dem Hochladen optimieren. Bilder sollten eine max. Dateigröße von 150 kb haben.
SEO Tipp Nr. 11: Social Sharings
Social Sharings sind Buttons, die innerhalb der Website auf das Profil Deiner Firma in Social Media Kanälen verweisen. Social Sharings führen über Deine Website zu einer Steigerung der Follower und wirken sich somit auch positiv auf Deine Reichweite aus. Sie regen außerdem zu einer Interaktion der Besucher an.

SEO Tipp Nr. 12: Backlinks
Das Generieren von Backlinks gilt als die wichtigste OffPage Maßnahme in Sachen SEO und hier zeigt sich auch erneut warum guter Content so wichtig ist. Backlinks sind Links, die von anderen Websites zu Deiner leiten. Setzt eine Website einen Link zu Deiner Seite, dann ist das für Google ein Zeichen dafür, dass Deine Website anderen Mehrwert bietet.
Je mehr Backlinks Deine Website erhält, desto mehr Relevanz hat sie und das wirkt sich deutlich auf die Platzierung in den Google Suchergebnissen aus. Allerdings steht auch hier die Qualität im Vordergrund. Viele Backlinks von unseriösen Seiten können sogar schlechte Auswirkung auf Deine Position in den SERPs haben. B
esser sind Links von anderen relevanten Websites, die einen hohen Trust Flow haben. Backlinks sollte man auf jeden Fall organisch nutzen und nicht kaufen, denn das kann harte Bestrafungen durch Google zur Folge haben. Also geh lieber auf Nummer Sicher und verdiene Dir gute Backlinks durch großartige Inhalte.
Die wichtigsten Grundlagen erfolgreicher SEO
Die Zauberformel für Top Rankings lautet: Gute Inhalte und hochwertige Backlinks. Beide Punkte kann man bewusst optimieren. Verzichte bei den Backlinks aber unbedingt auf Blackhat-Taktiken, denn diese können Strafen von Google zur Folge haben, die sich schlecht auf Dein Ranking auswirken und dann war die ganze Arbeit umsonst. Wenn Du tolle Inhalte mit Mehrwert für Deine Besucher und Kunden bereitstellen möchtest, dann solltest Du ganz genau wissen, wer Deine Zielgruppe ist und mit dem Content auf ihre Bedürfnisse eingehen.
Mehr Infos über Zielgruppensegmentierung findest Du hier.
Fazit und SEO Tipp Nr. 13
Suchmaschinenoptimierung muss nicht schwer sein, wenn man weiß wie es geht. Ich hoffe, dass ich Dir mit meinen 12 SEO Tipps weiterhelfen konnte und dass auch Du erfolgreich mit SEO Deine Platzierung in den Google Suchergebnissen verbessern kannst.
Doch mein wichtigster Tipp kommt jetzt: Nur mit regelmäßigem Monitoring hast Du langfristigen SEO Erfolg! Das Internet steht nicht still, ebenso wenig wie Deine Konkurrenz. An einem Tag steht Du noch auf Platz 2 in den Suchergebnissen und am nächsten schon auf Platz 5.
Deshalb ist es nötig immer wieder Daten zu sammeln und zu analysieren, mehr Inhalte zur Verfügung zu stellen und sich von der Konkurrenz abzugrenzen. SEO ist ein dynamischer Prozess, der niemals wirklich zu Ende ist, aber wenn Du diese 12, bzw. 13 SEO Tipps beachtest, machst Du einen ersten großen Schritt in die richtige Richtung.
Shopware SEO – mit Fallbeispiel
Shopware SEO bezeichnet alle Maßnahmen und Optimierungen von Shopware Shops. Damit Sie eine bessere Platzierung in den Ergebnissen von Suchmaschinen, wie Google, erreichen. Shopware ist ein Online-Shopsystem. Es ist sowohl kostenlos als Open-Source Software und als kommerzielle Edition mit mehr Funktionen verfügbar.
Ein Onlineshop lebt von Kunden. Aber diese müssen den Shop erstmal bei Suchmaschinen finden, bevor sie etwas kaufen können. Daher ist Shopware SEO eine wichtige Maßnahme. Sie sollte von keinem Shopbetreiber unterschätzen sollte. Ich gebe Dir in diesem Artikel einige Beispiele. So kannst auch Du Deinen Onlineshop für Suchmaschinen optimieren. Am Ende zeige ich dir noch ein Fallbeispiel anhand eines mittlerweile bekannten Onlineshops.
Grundlagen der Shopware SEO
Alle Shopware Editionen sind grundlegend für Suchmaschinen optimiert. Damit das aber wirklich klappt und Du mit Deinem Onlineshop voll durchstartest, sind noch ein paar Handgriffe notwendig.
Dazu gehört die Gestaltung der URL´s, individuelle Title Tags und Meta-Descriptions für die einzelnen Inhalte. Beziehungsweise Seiten und ein Canonical Tag für die Startseite, sowie die Longtail Optimierung. Aber auch OffPage sollten unbedingt SEO Maßnahmen vorgenommen werden. Wie der Aufbau von hochwertigen Backlinks und je nach dem Social Media Marketing vorgenommen wird. Damit die Reichweite im World Wide Web gesteigert wird. Mit Hilfe eines SEO-Router können die URL`s innerhalb Ihres Shopware Shops angepasst und konfiguriert werden. Außerdem besteht die Möglichkeit einer Erweiterung der Content Management Systeme und Browser durch Plugins. ODer auch die Möglichkeit der auf Sie abgestimmte SEO-Plugins.
Für die Shopware SEO stehen Dir im Internet auch einige kostenlose SEO Tools zur Verfügung. Wie z.b. die Google Search Console oder der Keyword Planner. SEO Tools sind wichtig, um „Fehler“ zu entdecken. Denn die wirken sich negativ auf die Platzierung in den Suchergebnissen aus. Einige wichtige Tipps habe ich auf www.netgrade.de gefunden. Eine seriöse SEO Agentur kann Ihnen dabei helfen Ihr Shopware Systeme zuverbessern.
URL’s
Je besser eine Website aufgebaut ist und je höher die Usability, desto eher wird sie vom Googlebot gecrawlt und indexiert. Der Googlebot durchsucht am Tag eine Unmenge an Websites. Da gilt es Zeit zu sparen und das trifft u.a. Seiten mit zu langen Ladezeiten oder mit einer nicht idealen URL-Struktur. Deshalb macht es Sinn sich Gedanken über die Form der URL´s zu machen um dem Google Bot die Arbeit zu erleichtern. Eventuell müssen sodann neue URL`s angelegt werden. Grundsätzlich sollte mit Hilfe der URL ein Wiedererkennungswert für den Nutzer geschaffen werden. Diesen und wietere Voteile bieten insbesondere sprechende URL`s.
Shopware nutzt das Slugify Framework, dass automatisch Sonderzeichen in der URL setzt. Diese können aber auch individuell angepasst werden. URL´s sehen bei Shopware standardmäßig so aus: „www.domain.de/unterkategorie/artikel“.
Aus langjähriger Erfahrung und der Arbeit an vielen Onlineshops haben wir festgestellt, dass „www.domain.de/artikel“ die bessere Variante ist. Denn bei einer längeren Domain werden die wichtigsten Keywords am Ende von Google als weniger wichtig gewertet. Obwohl hier die Artikelbezeichnung ausschlaggebend ist. Im besten Fall werden die URL´s VOR der Indexierung angepasst.
So funktioniert's:
Suche im backend nach den „Grundeinstellungen“ dort gibt es die Option „Storefront“, wähle dann:„SEO/Router-Einstellungen“.
Code Snippets
Code Snippets beinhalten den Title Tag, auch SEO Titel genannt und die Meta Description. Sie fallen damit unter die Begriffe der Meta-Tags bzw. Meta-Angaben. Bei der Meta Description können Sie mit besonders strukturierten Daten punkten. Eine individuelle Ausgestaltung für jede Kategorieseite ist besonders wichtig. Da sie die Kunden von den Suchergebnissen auf Deine Seite bringen sollen. Kunden müssen auf einen Blick sehen können, worum es geht. Natürlich auch wieso Sie genau deinen Onlineshop besuchen sollten. Im besten Fall soll sich dies zur Gewohnheit entwickeln.
Auch die Bewertung der Rich Snippets sollte berücksichtigt werden. Hierunter fallen beispielsweise Nährwertangaben von Produkten oder die Bewertungen von Erfahrungsberichten.
Shopware nimmt automatisch den Breadcrump als SEO Titel, was nicht unbedingt optimal ist. Daher sollte die Deklaration des Seitentitels geändert werden.
So funktioniert's:
Im Quellcode des Standardtemplates findet sich die Datei „templates/_default/frontend/index/header.tpl“. Dort ist der Title Tag so definiert:
{* Page title *}
{block name=’frontend_index_header_title’}<title>{strip} {if $sBreadcrumb}{foreach from=$sBreadcrumb|array_reverse item=breadcrumb}{$breadcrumb.name} | {/foreach}{/if}{$this->config(‘sShopname’)} {/strip}</title>{/block}
Diese Deklaration wird nun durch einen neuen Code ersetzt:
{* Page title *}
<title>{block name=’frontend_index_header_title‘}{strip} {if $sCategoryContent.attribute.attribute1} {$sCategoryContent.attribute.attribute1} {else} {if $sBreadcrumb}{foreach from=$sBreadcrumb|array_reverse item=breadcrumb}{$breadcrumb.name} | {/foreach}{/if}{config name=sShopname} {/if} {/strip}{/block}</title>
Nun lassen sich die Code Snippets bei jeder Kategorie mit einem Freitextfeld individuell betexten (Das funktioniert leider nicht mehr bei Shopware 4.1).
Keywords mit Longtail Optimierung
Mittlerweile geht der Trend in Richtung Longtail Keywords. Das sind Keywords, die sich aus mehreren Suchbegriffen zusammensetzen. Beispielse hierfür sind „Jacken online kaufen“. Mit Longtail Keywords können sehr effektiv gute Positionen bei Google für einzelne Produkte erzielt werden. Sie sind daher ein wichtiger Faktor in der Shopware Suchmaschinenoptimierung. Für die Optimierung ist meistens eine Zusammensetzung aus „Artikel“ und „Hersteller“ sinnvoll. Wichtig ist, dass Sie die richtigen Longtail Keywords nutzen. Deshalb sollten sie zuvor eine umfangreiche Keywordrecherche durchfphren.
Texte und Bilder
Fotos oder Bilder machen eine Website oder einen Onlineshop erst ansprechend. Produktbilder haben innerhalb eines E-Commerce einen besonders hohen Stellenwert. Denn Besucher wollen sehen, was sie kaufen. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass hochwertige und ansprechende Produktbilder genutzt werden. Diese solltest Du allerdings entsprechend komprimieren. Sonst kann die Ladegeschwindigkeit der Seite nicht negativ beeinflusst werden.
Produkttexte sind ein schwieriges Thema. Du hast sicher schon von Duplicate Content gehört. Google erkennt es, wenn auf verschiedenen Seiten die gleichen Inhalte zur Verfügung gestellt werden und bestraft Nachahmer mit einer schlechteren Platzierung in den Suchmaschinenergebnissen. Deshalb sollten Produktinformationen nicht einfach vom Hersteller kopiert, sondern individuell angepasst werden. Auf diese Weise können auch individuell angepasste Keywords in die Artikelbeschreibung eingebaut werden, die sich wiederum positiv auf die Suchmaschinenoptimierung auswirken.
Backlinks
Backlinks sind die wichtigste Shopware SEO Maßnahme im OffPage Bereich. Suchmaschinen bewerten die Backlinks einer Seit. Diese werden als wichtigste Zeichen für die Relevanz eines Onlineshops oder einer Website gewertet. Dabei ist es wichtig, dass die Backlinks von Websites mit einem hohen Trust Flow kommen. Bei Shopware 5 werden alle externen Verlinkungen mit einem nofollow-Link versehen. Hier kommt es immer auf die Shopware Version an. Doch auch die internen Verlinkungen stellen eine wichtige Komponente für die SEO- Optimierung dar. Denn auch durch diese kann Ihre Website an Stärke gewinnen.
Hochwertige Links kannst du der SEO-Follow Backlink-Liste hinzufügen. Wobei du die Links mit einem Komma voneinander trennen solltest. Für Shopware SEO sind nur hochwertige Links von vertrauenswürdigen Seiten sinnvoll. Daher solltest Du der Linkqualität einen hohen Stellenwert beimessen. Naürlich gehen die Backlinks einher mit guten Content bzw. einer guten Content Marketing Strategie. Somit können gute Rankings innerhalb der Suchmaschine (Google) erzielt werden.
Unsere Erfolge mit Shopware SEO – Fallbeispiel
Dein Onlineshop lebt von Kunden. Er kann nur effektiv für Dich arbeiten, wenn er bei Google oder anderen Suchmaschinen eine gute Platzierung innehat. Deshalb ist es wichtig alle nötigen Maßnahmen zur Shopware SEO zielgerichtet durchzuführen. Relevante Seo Texte und Blog-Artikel mit internen Verlinkungen spielen eine wichtige Rolle. Gerade bei Blogartikeln bietet sich das Verwenden einer SEO-URL an. Außerden kann man beispielsweise durch einen Call-to-Action Button auf wichtige Events oder Aktionen aufmerksam machen. Beispielsweise auf Aktionen wie die Weihnachtszeit oder Ostern. Somit können Top-Rankings erzielt werden.
In diesem Fall lohnt es sich die Arbeit Profis zu überlassen, die sich genau mit SEO auskennen. Ganz nach dem Motto: Schuster bleib bei Deinen Leisten. Denn es ist die eine Sache, ihren Shop einmalig für Suchmaschinen zu optimieren. Aber eine ganz andere Sachen, langfristig eine gute Platzierung in den Suchergebnissen zu behalten. Hier gehört kontinuierliches Behaupten gegen die Konkurrenz dazu.
Du solltest außerdem in jedem Fall Duplicate Content vermeiden. Das heißt du solltest robots-Tag noindex, follow nutzen. Damit zeigst du dem Google Bot an, dass diese Seiten von der Indexierung auszuschließen sind. Das betrifft für gewöhnlich für SEO unrelevante Seiten, wie „Mein Konto“.
In den nachfolgenden Screenshots siehst Du die Effektivität von Shopware SEO. Anhand eines Beispiels eines Onlineshops. Evli´s Needle, der Kunden alles rund ums Nähen bietet.
Semrush Sichtbarkeitsindex vom Evli´s Needle Onlineshop


Evli’s Needle Onlineshop
Im Januar 2018 haben wir mit der Shopware SEO für den Evli´s Needle Online-Shop begonnen. Dabei haben wir zum Beispiel die URL-Struktur geändert. Zudem die Code Snippets angepasst und als OffPage Page Maßnahme u.a. Social Media Marketing betrieben. Damit die Reichweite des Shops gesteigert wird. Innerhalb der Onpage-Optimierung haben wir außerdem ein Stofflexikon angelegt . Dies beinhaltet allerhand hilfreiche Infos für Nähbegeisterte. Somit kann ders Trust Flow vom Evli´s Needle Onlineshop gesteigert werden. Das sind nur einige Beispiele für SEO Maßnahmen. Natürlich haben wir noch viel mehr in Sachen Shopware SEO unternommen. Aber wir können hier ja nicht alles ausplaudern.
Der Sichtbarkeitsindex zeigt aber deutlich die Effektivität von Shopware SEO Maßnahmen. Das sogar bereits nach einer relativ kurzen Zeitspanne. Schon nach ca. zwei Monaten hat sich die Sichtbarkeit um über 2740 Prozent gesteigert.
Du siehst also, ein Onlineshop kann nur mit einer individuell angepassten Shopware SEO gefunden werden. Und somit auch seine Umsätze steigern. Wir von Pixelwerker stehen Dir gerne bei Deiner Shopware SEO zur Seite. Unser Team zeichnet sich durch Erfahrung, Know How und die Leidenschaft für Online-Marketing aus. Wir würden uns freuen Dich und Deinen Onlineshop in einem kostenlosen und unverbindlichen Erstgespräch kennenzulernen.
Emoji/ Sonderzeichen in Meta Descriptions
Gutes Ranking allein ist nur der halbe Sieg. Genauso wichtig ist es, dass Nutzer bei der SERPs auch auf Ihr Ergebnis klicken. SERPs dient primär dazu, die Suchmaschinen aufzulisten. Normalerweise erfolgt diese Auflistung nach der Höhe der Relevanz für die folgenden Suchergebnisse. Damit die Conversion auf der Google Suchergebnisseite entsprechend steigt, nutzt man die Möglichkeit eine spezielle Überschrift und Kurzbeschreibung für die Seite in den sogenannten Meta Descriptions zu hinterlegen. Herbei kommen dann Emojis sowie Sonderzeichen ins Spiel.
Das funktioniert ganz gut und ein Großteil der Onpage-Optimierten Websites nutzt dies sehr erfolgreich.
Nun kann man seit ein paar Jahren immer häufiger den Einsatz von Sonderzeichen in den Meta Descriptions vermerken. Meiner Vermutung nach nutzen besonders Affiliate Websites diese Emoji/ Sonderzeichen. Der riesige Vorteil ist, dass man damit mehr Aufmerksamkeit auf der sonst sehr einheitlichen Suchergebnissseite von Google erreicht. Und so kann es passieren, dass man vielleicht nur auf Platz 3 bei Google rankt, aber trotzdem den Klick bekommt, da das eigene Suchergebnis stärker auffällt. Man sollte allerdings aufpassen es nicht zu übertreiben, da man sonst leicht an Seriosität verlieren kann.
Das ist natürlich nicht die einzige Möglichkeit, um mehr aufzufallen:
- Schema.org mit z.B. Bewertungssternen
- Voraschaubild in den Rich Snippets
- Video-Bildvorschau eines eingebeteten Videos
- Breadcrumbs
und viele weitere Optionen, erhöhen die Aufmerksamkeit und erwirken mehr Klicks auf Ihre Website. Mehr Traffic von der Google Suchergebnisseite kann man demnach nicht nur mit einem perfekten Ranking erzielen, sondern aus einem Zusammenspiel zwischen Ranking und relevanten Informationen und Aufmerksamkeit, um den Nutzer auf Ihre Seite zu locken.
Um Ihnen die Arbeit bei der Optimierung Ihrer Meta Descriptions zu erleichtern, haben wir Ihnen hier einige Sonderzeichen und Emoji hinterlegt. Nutzen Sie diesen Beitrag als Arbeitsgrundlage und kopieren Sie sich die Emojis/ Sonderzeichen heraus, die Sie für Ihre Meta Descriptions nutzen möchten.
So finden und vermeiden Sie Duplicate Content
Suchmaschinen, vor allem Google, setzen auf User Experience und das bedeutet einzigartiger Content mit Mehrwert. Doch häufig findet sich auf verschiedenen Websites oder auch innerhalb einer Website der gleiche Content auf verschiedenen URLs. Doch gleicher Content wird nur einmal indexiert! Im schlimmsten Fall wird Duplicate Content mit der Entfernung aus dem Index abgestraft.
Duplicate Content ist ein oft gesehenes Problem auf Websites und vor allem in Online-Shops. Das Problem: Besonders mit externem Duplicate Content riskiert man Penalties durch Google und bekommt eventuell eine schlechtere Platzierung in den SERPs.
Und wie wir alle wissen, ist Sichtbarkeit das A und O für eine erfolgreiche Website mit vielen Besuchern. Deshalb erkläre ich Ihnen in diesem Blogartikel was genau als Duplicate Content gewertet wird, wie Google mit duplizierten Inhalten umgeht und wie man sich doppelnde Inhalte vermeiden kann.
Was ist Duplicate Content?
Duplicate Content bezeichnet doppelte Inhalte, das heißt Content, der sehr ähnlich oder sogar identisch ist und auf verschiedenen URLs zu finden ist. Dabei kann man zwischen internem und externem Duplicate Content unterscheiden, beide Arten sollten möglichst vermieden werden. Das Gegenteil von Duplicate Content ist Unique Content, also einzigartiger Inhalt.

Die Vermeidung von Duplicate Content spielt eine wichtige Rolle für die Suchmaschinenoptimierung, da Suchmaschinen heutzutage in der Lage sind die doppelten Inhalte zu erkennen. Suchmaschinen haben sich in den letzten Jahren immer mehr auf die Analyse der Qualität von Inhalten spezialisiert und diese wirkt sich auch auf die SERPs aus.
Das ist kein Duplicate Content
Zitate gelten nicht als Duplicate Content, wobei diese im Quelltext als Zitat ausgezeichnet werden sollten. Außerdem erlaubt ist gleicher Content in Apps und gleiche Snippets, wenn diese zu unterschiedlichen Seiten gehören. Übersetzungen galten lange Zeit ebenfalls nicht als Duplicate Content, sollten mittlerweile aber auch im Quellcode angegeben werden.
Interner Duplicate Content
Interner Duplicate Content bezeichnet doppelte Inhalte auf der eigenen Domain. Shop-Systeme haben besonders oft dieses Problem, da häufig identische Produktbeschreibungen genutzt werden. Es gibt aber auch einige technische Gründe, die für internen Duplicate Content verantwortlich sein können.
Beispiele für internen Duplicate Content
- Tag-Übersichtsseiten
- Snippets
- Kategorie-Seiten
- Produkt(einzel)seiten
- Beiträge mit Zuordnung zu mehreren Kategorien
- Interne Suchergebnissseiten
- Paginierung von Kommentaren
- Druckversionen von Websites
- Filterfunktion in Online-Shops
- Relaunch der Website oder Domain-Umzug
- Ähnliche oder identische Inhalte
- Interne Suche auf Websites
- mobile Website mit identischem Inhalt
- Website mit http und https erreichbar
- Website mit www und ohne www erreichbar
- URL-Parameter und Session IDs
Allerdings ist diese Art von Duplicate Content für Google kein schwerwiegendes Problem. Es ist allerdings immer ratsam doppelte Inhalte soweit wie möglich zu vermeiden.
So vermeiden Sie Internen Duplicate Content
Interner Duplicate Content ist schnell passiert. Doch viele Fehler lassen sich schnell beseitigen oder einfach direkt vermeiden.
Technische Gründe
Um technische Gründe für doppelte Inhalte zu erkennen, können Tools, wie Searchmetrics, Sistrix oder Xovi dienen, diese analysieren die Fehler die das CMS erzeugt. Normalerweise besteht die Lösung entweder in 301-Weiterleitungen oder dem Einsetzen von Canonical Tags.
Bei verschiedenen technischen Aspekten müssen Sie sich für eine Variante entscheiden und durch eine 301-Weiterleitung der anderen Varianten den doppelten Inhalt vermeiden. Z.B. bei www und nicht-www.
Wenn Sie sich für eine Domain mit www entscheiden, sollten Sie die Variante ohne auf die www-Domain weiterleiten. Geben Sie außerdem in der Google Search Console Ihre Wahl an. Das gleiche gilt für http und https. URLs sind mit beiden Varianten erreichbar.
Es ist aber sinnvoll die http-Seiten auf die gesicherten https-Seiten umzuleiten. 301-Weiterleitungen sollten auch betreffs Groß- und Kleinschreibung in URLs genutzt werden. Der Vorteil von 301-Redirects liegt darin, dass der PageRank bei der Weiterleitung einer kompletten Domain auch auf das neue Ziel übertragen wird.
URL-Parameter und Session-IDs geben Auskunft über Website-Besucher, allerdings ergeben sich durch das Tracking neue URLs, die für Google den Eindruck von Duplicate Content vermitteln.
Online-Shops
Das Problem bei Online-Shops entsteht durch mehrere Varianten eines Produkts, z.B. durch Farbunterschiede. In den meisten Shops für Kleidung kann man sich via Filtereinstellungen die Produkte in einer bestimmten Farbe anzeigen lassen. Aber die gefilterten Ergebnisse haben eine andere URL, wo jeweils die gleichen Produkte vorhanden sind, wie in der normalen Übersicht. Diese Produktdetailseiten werden dann häufig von Google als Duplicate Content abgestempelt.
Dieses Problem können Sie umgehen, indem nach Möglichkeit die Kategorie aus der URL der Produktdetailseite löschen. Dadurch wird vermieden, dass es zwei verschiedene URLs mit dem gleichen Produkt gibt.
Eine andere Variante ist das Einfügen eines Canonical Tags in den Quellcode von der Filterseite. Dieser verweist mit einem Link auf die ungefilterte Kategorie und zeigt Suchmaschinen so, dass es sich aus bestimmten Gründen, bzw. gewollt um einen duplizierten Inhalt handelt. Einfach ausgedrückt, zeigt der Canocial Tag (rel=canonical) Google an, welche URL nun die repräsentative ist.
Interne Suche
Auf einigen Websites wird Besuchern eine interne Suche angeboten, jedoch haben die Ergebnisseiten ebenfalls eine eigene URL, wobei, ähnlich wie bei dem Filter in Online-Shops, den gleichen Inhalten eine neue URL zugeordnet wird, die damit als Duplicate Content zählt.
Mit dem Tag „noindex“ können Sie die Indexierung der Seiten durch Google vermeiden. Der Vorteil ist, dass Suchmaschinen diese dann zwar nicht indexieren, aber den Links folgen, die sich auf diesen Seiten befinden. Dennoch kann die Seite von der Suchmaschine gecrawlt werden. Für die Erstellung von einzigartigen Inhalten bieten sich Tools an, die mit der WDF*IDF Formel das Verhältnis bestimmter Wörter innerhalb der Website berechnen.
Pagierung von Kommentaren
Ab einer bestimmten Anzahl an Kommentaren wird bei vielen Websites eine Trennung der Kommentare auf mehrere Seiten vorgenommen. Für die Suchmaschine ergeben sich daraus aber verschiedene URLs, die alle den gleichen Inhalt, nämlich Kommentare, haben und somit ebenfalls als Duplicate Content gewertet werden.
Website-Relaunch oder Umzug
Wenn Sie Ihre Website mit einer neuen URL-Struktur relaunchen oder auf eine neue URL umziehen, sind die vorherigen URLs noch erreichbar, das heißt auch weiterhin im Google Index. Da normalerweise der zuerst erschienene Content als Original gewertet wird, handelt es sich nun bei den neuen URLs um Duplicate Content. Mit 301-Weiterleitungen kann dieses Problem vermieden werden.
Unterschiedliche Sprachversionen
Mittlerweile sind sehr viele Websites, vor allem von größeren Unternehmen, in mehreren Sprachen verfügbar. In diesem Fall sollte man Google immer die geografische Ausrichtung der Seite mitteilen, da sonst die Inhalte der verschiedenen Sprachoptionen dennoch als Duplicate Content gewertet werden. Verschiedene Sprachversionen können über das Link-Attribut rel=„alternate“hreflang=„x“ definiert werden.
Inhalte
Allgemein gilt natürlich, dass man sich immer um eigenen und einzigartigen Content bemühen sollte, anstatt einfach zu kopieren oder hier und da mal einen Satz zu ändern.
Aber besonders bei Produktbeschreibungen lässt sich Duplicate Content häufig nur schwer oder garnicht vermeiden. Neben der Bearbeitung der Kategorieseiten, kann es hier von Vorteil sein, das Augenmerk auf die wichtigsten Produkte zu lenken und diese mit einzigartigen Produktbeschreibungen zu versehen.
Auch auf doppelte Seitentitel und Snippets sollte geachtet werden, denn sie verhindern, dass Google feststellen kann, welche URL nun die themenrelevantere ist. Ebenso müssen Druckversionen von Seiteninhalten, z.B. in Form von PDFs kenntlich gemacht werden, da auch diese sonst als Duplicate Content bewertet werden.
Was ist Externer Duplicate Content?
Wenn auf verschiedenen Domains ähnliche oder gleiche Inhalte vorhanden sind, handelt es sich um externen Duplicate Content. Es ist davon auszugehen, dass diese Art von duplizierten Inhalte in Hinblick auf Google schwerwiegender zu bewerten ist. Das schlimmste Beispiel sind Domains, die einfach fast komplett die Inhalte von anderen Domains übernehmen.
Beispiele für externen Dublicate Content
- Content-Scraping/Diebstahl
- Kopien von Produktbeschreibungen der Hersteller
- Kopien von Pressemitteilungen
- Inhalte von Affiliate-Seiten
- Website mit mehreren Domainnamen
- Veröffentlichung eigener Inhalte in anderen Portalen
- Content-Einspielung über RSS-Feeds
Externer Duplicate Content
Duplicate Content kann man mit verschiedenen Tools herausfinden, wie Copyscape oder Siteliner. Diese Programme sind darauf spezialisiert im Internet nach Plagiaten zu suchen. Diese Tools suchen sowohl nach externem als auch internem Duplicate Content. Auch wenn letzterer nicht allzu schlimm ist, sollten Webmaster dennoch versuchen ihn zu vermeiden.
Markante Seiteninhalte können allerdings auch einfach über die Google-Suche abgefragt werden, indem man einen Textausschnitt kopiert. Achten Sie bei solchen Abfragen darauf, dass Sie keine zu allgemeinen Sätze auswählen. Es existieren mittlerweile so viele Websites und so gut wie alle Themen wurden schon mehrmals behandelt, sodass es teilweise schon automatisch zu gleichen Formulierungen kommt.
Was tun bei Content-Diebstahl?
Fällt einem Webmaster auf, dass ein anderer den eigenen Content auf dessen Website ohne Quellenangabe nutzt, so besteht der erste Schritt in der Kontaktaufnahme mit der Bitte die eigene Website als Quelle anzugeben oder den Inhalt zu löschen.
Sollte dieser Schritt nichts bringen oder es sich um einen größeren Content-Klau handelt, so kann mit einer Abmahnung gedroht werden, beziehungsweise die Verletzung des Urheberrechts an Google gemeldet werden Die Meldung an Google erfolgt über die Google Search Console.
Auch an dieser Stelle möchte ich noch einmal erwähnen, dass wirklich genau geprüft werden sollte, ob es sich tatsächlich um Duplicate Content handelt, oder einfach nur um eine ähnliche aber eigene Ausarbeitung.
Vermeidung von Dublicate Content bei responsive Design
Es empfiehlt sich schon seit längerem Websites auch für mobile Endgeräte zu optimieren, da diese dann beim Zugriff über Smartphones und Tablets höher in den SERPs angezeigt werden als Websites ohne responsive Design. Nun ergibt sich aber das Problem, dass für die mobile Website häufig eine Subdomain erstellt wird und das bedeutet, dass die Inhalte auf der mobilen Website für Google zu Dublicate Content werden. Verhindern lässt sich das durch den rel=alternate-Tag, der von der Desktop-Version auf die mobile Version verweist, sodass Suchmaschinen erkennen, dass es sich eigentlich um die gleiche Domain handelt.
Google und der Duplicate Content
Google kann Duplicate Content relativ gut erkennen, dazu haben das "Brandy" Uodate und das "Bourbon" Update in den Jahren 2004 und 2005 beigetragen.
Warum Google keinen Duplicate Content mag
Mehrwert für die Nutzer
Google hat lange an der Semantischen Suchmaschine gearbeitet, die das Nutzerverhalten analysiert und achtet seit den Updates „Panda“, „Penguin“ und „Hummingbird“ vermehrt auf die Qualität von Inhalten. Im Vordergrund solle laut Google immer der Mehrwert für Internetnutzer und die User Experience stehen.
Einfluss auf die Indexierung
Der Googlebot crawlt regelmäßig Websites, dabei werden bereits vorhandene Websites überprüft, sowie neue Websites analysiert und in den Index aufgenommen. Je schneller der Googlebot beim Crawlen einer Website ist, desto tiefer und öfter wird diese analysiert. Wenn die PageSpeed zu lang ist oder zu viel interner Duplicate Content auf der Seite ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Googlebot das Crawling vorzeitig abbricht. Das bedeutet, einige wichtige URLs werden nicht mit in die Indexierung aufgenommen und das ist nicht gut für das Ranking.
Ein weiterer Grund ist, dass der Bot die Informationen der Website für das Crawling herunterlädt. Doppelte Inhalte belegen unnötig freien Speicherplatz und genau an dieser Stelle wird dann gerne Speicherplatz gespart. Auch in diesem Fall werden die Inhalte nicht indexiert.
Wie erkennt Google die Urheberschaft?
Die große Frage ist: Wie erkennt Google die Urheberschaft von Inhalten? Es wird davon ausgegangen, dass Google denjenigen als Urheber anerkennt, dessen Inhalte zuerst im Index aufgenommen werden.
Das kann aber auch zu Problemen führen. Häufig dauert es eine Weile bis neue Websites von Google gecrawlt und im Index aufgenommen werden. Sie haben am Anfang noch nicht so viele, bzw. gute Verlinkungen, weswegen es auch dauert bis der Googlebot vorbeischaut.
Nun ergibt sich das Dilemma, dass in der Zeit andere Website, die bereits im Index sind, Inhalte kopieren oder nur minimal abändern und für ihre Zwecke nutzen könnten. Da die Urheber noch nicht in den Index aufgenommen wurden, zählen nun die Content-Diebe als die eigentlichen Urheber und die Originalquelle erhält wegen Duplicate Content eventuell ein schlechteres Ranking.
Daher sollte man tunlichst die Reichweite steigern, wodurch auch wieder deutlich wird, wie wichtig Suchmaschinenoptimierung für das Online-Marketing ist.
Konsequenzen
Duplicate Content kann zu einer Abstrafung durch Google führen und sollte daher vermieden werden, wenn man nicht seine Platzierung im Ranking verlieren möchten.
Doch nicht nur von Google direkt kann eine schlechtere Platzierung in den Rankings erfolgen. Nutzer haben mittlerweile eine riesige Auswahl an Websites zur Auswahl, die ihnen gewünschte Informationen oder Produkte liefern können. Websites mit Duplicate Content bieten keinen Mehrwert und daher auch eine schlechte User Experience. Das macht sich in höheren Absprungraten und weniger Pageviews bemerkbar.
Laut Google ist Duplicate Content noch kein Grund für Penalties, vor allem nicht bei internem Content. Allerdings gibt es Ausnahmen, wenn durch den Duplicate Content manipulativen Absichten sichtbar werden, z.B. um das Ranking zu manipulieren. Die Folge sind Abstrafungen, die den PageRank verschlechtern.
Es ist also Auslegungssache und ganz von Google abhängig, ob Duplicate Content nun als Manipulation eingestuft wird oder nicht. Google versucht immer selber herauszufinden, welche URL nun den relevantesten Inhalt zu einem Thema hat und indexiert dann auch nur diesen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, verzichtet lieber ganz auf identische oder ähnliche Inhalte.
So vermeiden Sie Fehler
Sie haben nun einiges über Duplicate Content gelernt. Von der Frage was das überhaupt ist, bis hin zur Vermeidung von doppelten Inhalten. Hier möchte ich ihnen noch einmal die fünf wichtigsten Tipps mit auf den Weg geben.
- Nicht kopieren, selber kreativ werden!
- Schließen Sie Seiten nicht mit robots.txt von der Indexierung aus.
- Verwenden Sie 301-Redirects
- Verhindern Sie mit „noindex“ die Indexierung von unfertigen Seiten
- Verwenden Sie die Google Search Console
Erfolg mit Unique Content
Es gibt einige Ursachen für Duplicate Content, vor allem auf der eigenen Website schleichen sich schnell kleine Fehler ein. Deshalb wollte ich Ihnen zeigen, wie Sie diese ganz einfach beheben oder gleich von Anfang an vermeiden können. Beachten Sie auch regelmäßig mit Tools zu überprüfen, ob andere Websites ihren Content geklaut haben.
Natürlich ist es immer hilfreich sich im Internet und auf anderen Websites inspirieren zu lassen. Vor allem, wenn es um aktuelle Trends geht, führt nichts um die Recherche auf anderen Websites herum. Der Trick ist hier, sich nur inspirieren zu lassen.
Sie können ihren Besuchern nur eine gute User Experience bieten, wenn ein Mehrwert für sie dabei ist. Machen Sie sich also selber Gedanken. Was machen die anderen und welche Informationen bieten sie? Was kann ich selber beitragen um den Usern was zu bieten. Vielleicht sehen Sie ja irgendwo einen Infotext über Duplicate Content und denken Sich: Ja aber das kann ich doch besser! Dann setzen Sie selber Ihre eigenen Ideen um.
Vielleicht fällt Ihnen noch eine tolle Infografik zur Veranschaulichung ein, die das Thema verständlicher macht und die es so noch nicht gibt, oder sie behandeln das Thema sehr viel umfangreicher als die anderen. So oder so, was zählt ist die Kreativität. Mit Kreativität schaffen Sie einzigartige Inhalte und so ziehen Sie auch mehr Besucher auf Ihre Website. Also legen Sie los, die Mühe lohnt sich!
Die 31 besten SEO-Blogs 2018
Da sich das Internet ständig weiterentwickelt und Online-Marketing, sowie Suchmaschinenoptimierung (SEO) immer mehr an Bedeutung gewinnen, habe ich mit diesem Blogartikel versucht Ihnen einen Überblick über die 31 besten SEO-Blogs gegeben. Davon stammen 21 aus Deutschland und 10 aus dem englischsprachigen Raum.
Jeder Blog hat individuelle Stärken aber jeder ist mal einen Blick wert, wenn man mehr über SEO erfahren möchte. Viele Blogs eignen sich sowohl für Einsteiger aber vor allem auch für fortgeschrittene Online-Marketer. Als Kriterien gelten neben der Qualität vor allem die regelmäßige Content-Erstellung.
Natürlich ist diese Auswahl an Blogs meine subjektive Präferenz. Deshalb dachte ich, ich forsche einfach noch ein bisschen tiefer. Da es sich um SEO-Blogs handelt, die von SEO-Experten geschrieben werden, habe ich die einzelnen Websites einfach mal genauer auf verschiedene Daten, die in der Suchmaschinenoptimierung eine Rolle spielen, untersucht und verglichen.
Untersucht wurden die Sichtbarkeit, der Traffic, die Total Visits, sowie der Citation Flow und der Trust Flow.
Nach einer kleinen Übersicht über die 21 SEO-Blogs aus Deutschland und den 10 besten englischen Blogs, folgt daher die Siegerehrung der Blogbetreiber in den verschiedenen SEO-Kategorien. Die Übersicht der Blogs ist zufällig und stellt keine Wertung dar.
SEO-Blogs aus Deutschland
Sistrix
Den Sistrix-Blog gibt es bereits seit mehr als zehn Jahren. Er hat sich in der Zeit zu einem umfassenden Blog mit Hauptaugenmerk auf das Thema Suchmaschinenoptimierung entwickelt. Auf dem Blog werden von Geschäftsführer Johannes Beus und seinen Mitarbeitern mehrmals pro Monat Beiträge gepostet.

Domain: https://www.sistrix.de/news/
Facebook: https://www.facebook.com/SISTRIX-GmbH-114715448588916/
Searchmetrics
Als führender Anbieter einer Search- und Content-Performance-Plattform bietet Searchmetrics in seinem Blog alles Wissenswerte über die eigenen Produkte, aber auch über aktuelle Themen aus den Bereichen Online-Marketing und SEO.

Domain: https://blog.searchmetrics.com/de/
Facebook: https://www.facebook.com/Searchmetrics
Aufgesang
Aufgesang stellt als Agentur für Inbound-Marketing einen umfassenden Blog zum Thema Online-Marketing. Seit 2009 schreibt Olaf Kopp, sowie verschiedene Gastautoren, über alles was man zum Thema Online-Marketing wissen sollte. Dabei bietet Aufgesang einen Blog für Einsteiger und für Fortgeschrittene.

Domain:https://www.sem-deutschland.de/online-marketing-tipps/
Facebook: https://www.facebook.com/Aufgesang/
Marcel Schrepel
Marcel Schrepel ist der geschäftsführende Gesellschafter der trust in time UG. Als Suchmaschinenoptimierer und Online Marketer bloggt er mit Leidenschaft alles rund um die Suchmaschinenoptimierung.

Domain: https://marcel-schrepel.biz/onlinemarketing-blog
Online Consulting Network
OCN ist ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Ziel über aktuelle Themen im Bereich Online-Marketing zu informieren und über diese auch zu diskutieren. Die drei Betreiber des Blogs, Christine Böttcher, Robert Ossiander und Philipp München, arbeiten mit Leidenschaft daran verschiedene Aspekte des Online-Marketings weiterzuentwickeln und zu optimieren.

Domain: http://www.online-consulting.net/seo-suchmaschinenoptimierung/
Facebook: https://www.facebook.com/OCN-Online-Consulting-Network-230772140421618/
ShopDoc
ShopDoc stellt das AMZ Amazon Tool und hat weitreichende Erfahrungen mit Amazon gemacht. Im Blog von ShopDoc werden daher vorrangig alle Themen, die rund um Amazon und E-Commerce eine Rolle spielen, behandelt.

Domain: http://www.shopdoc.de/blog/
Ryte
Im Ryte Magazin werden Themen Rund um Websites, SEO und Content-Marketing behandelt. Ryte bietet Leistungen im Bereich Online-Marketing und stellt für Interessierte neben dem Ryte Magazin auch ein Marketing Wiki und verschiedene kostenlose Tools, sowie Inforgrafiken zur Verfügung.

Domain: https://ryte.com/magazine/
Seokratie
Der Blog von Seokratie ist in die Themen SEO, SEA, Content-Marketing, Social Media und Usability unterteilt und wird mindestens zwei mal im Monat mit neuen Inhalten gefüttert.

Domain: http://www.seokratie.de/blog/
Facebook: https://www.facebook.com/Seokratie/
tagSeoBlog
Der tagSeoBlog taucht ganz tief in das Thema SEO ein und behandelt alles Wissenswerte unter den Kategorien Bildersuche, Bilder-SEO, Video-SEO und SEO Allgemein. Wer also tiefer in das Thema SEO einsteigen möchte, ist hier richtig.

Domain: https://www.tagseoblog.de
SEOPT
SEOPT ist eine Agentur, die sich auf die Suchmaschinenoptimierung spezialisiert hat. Der optisch ansprechend gestaltete Blog erhält monatlich neue interessante Inhalte. Autor ist der „Head of SEO“ des Unternehmens Eren Kozik.

Domain: https://www.seopt.de/blog/
Facebook: https://www.facebook.com/seopt.de/
CONTENTmanufaktur
Der SEO-Blog der Content-Manufaktur beschäftigt sich mit SEO-Tools, OnPage-SEO und OffPage-SEO, sowie Content-Marketing, das eng verknüpft ist mit der Suchmaschinenoptimierung. Die CONTENTmanufaktor erstellt wöchentliche neue Inhalte für den Blog.

Domain: https://www.contentmanufaktur.net/blog/
Facebook: https://www.facebook.com/contentmanufaktur/
Nextlevelseo
Nextlevelseo hält interessanten Content zum Thema SEO bereit. Dabei sind auch einige Tutorials und Tipps für erfolgreiches Online-Marketing und Suchmaschinenoptimierung. Autor und SEO-Experte Pascal Horn postet mehrmals im Monat neue Inhalte.

Domain: https://nextlevelseo.de
Facebook: https://www.facebook.com/nextlevelseoDE
SEO united
SEO united ist ein Gemeinschaftsprojekt von SEO-Experten. Die Website bietet SEO-Beratung, Tutorials und Tools, sowie News für Interessierte, die sich auf dem Laufenden halten möchten. Autor Heiner Hemken bloggt mehrmals im Monat interessante Blogartikel rund um die Suchmaschinenoptimierung.

Domain: https://www.seo-united.de/blog/
Facebook: https://www.facebook.com/SEOunited
termfrequenz
Genau genommen handelt es sich bei termfrequenz weniger um einen Blog, aber ein Besuch lohnt sich. Auf ternfrequenz.de werden regelmäßig interessante Podcasts zum Thema Online-Marketing zur Verfügung gestellt.

Domain: https://www.termfrequenz.de
Facebook: https://www.facebook.com/termfrequenz
Farbentour
Farbentour ist ein Spezialist auf dem Gebiet der SEO für Online-Shops. Der Blog beschäftigt sich vor allem mit SEO, eCommerce und auch für Interressierte am Linkbuilding, das eines der Hauptbestandteile von SEO ist, gibt es was zu finden.

Domain: https://www.farbentour.de/blog/
Facebook: https://www.facebook.com/pg/Farbentour.de/about/?ref=page_internal
SEO Südwest
SEO Südwest bietet umfassende Beratung in Sachen Suchmaschinenoptimierung. In ihrem SEO-Blog erhalten Sie einige Infos rund um die Suchmaschinenoptimierung und wie Sie in unserem Screenshot sehen können auch Antworten auf die Frage: Wie fällt mein Blog auf?

Domain: https://www.seo-suedwest.de/news/blog.html
Facebook: https://www.facebook.com/suedwest.seo
Xovi
Im SEO-Blog von Xovi finden Leser Hinweise zur Bedienung von Xovi, aber auch alles über neuste Trends und SEO-News. Der Blog ist unterteilt in Content-Marketing, eCommerce, Google, SEO, Social Media und Veranstaltungen.

Domain: https://www.xovi.de/blog/page/27/
Facebook: https://www.facebook.com/xovi.suite/
Sumago
Extrovertiert kommt die Website der Beratungsagentur Sumago daher und dementsprechend abwechslungsreich sind auch die Beiträge im Blog. Hier bekommen Sie nicht nur einen guten SEO-Überblick sondern erfahren allgemein mehr über Online-Marketing. Sumago bietet Content zu verschiedenen Themen und wertet diesen mit Videos und Podcasts auf.

Domain: https://www.sumago.de/blog/
Facebook: https://www.facebook.com/sumago.seo/
SEO-Trainee
Die artaxo GmbH hat sich auf SEO und Content-Marketing spezialisiert. Auf der Website seo-trainee.de stellt sie einen umfangreichen Blog mit interessanten Themen bereit, darunter auch SEO-Wochenrückblicke.

Domain: https://www.seo-trainee.de
Facebook: https://www.facebook.com/pg/artaxoGmbH/about/?ref=page_internal
rankingCoach
RankingCoach ist eine Software, die Nutzer durch alle Schritte der Optimierung einer Website führt. Im News-Bereich der Website erfahren Leser einiges Wissenswertes über SEO.

Domain: https://www.rankingcoach.com/de-de/news
Facebook: https://www.facebook.com/pages/rankingCoach-GmbH/500787256795905
Der morefire Blog
Auf dem morefire Blog erhalten Interessierte wissenswerte Infos und News zum Thema Online-Marketing. Der Blog ist sowohl für Experten als auch für Anfänger geeignet.

Domain: https://www.more-fire.com/blog/
Facebook: https://www.facebook.com/morefireagency/
SEO-Blogs aus dem englischen Sprachraum
Internet Marketing Ninjas
Die Internet Marketing Ninjas bieten Ihren Kunden Dienstleistungen im Bereich SEO, Social-Media-Marketing, Content-Seeding usw. Die Ninjas posten mehrmals im Monat News im Bereich SEO und bloggen über weitere Interessante Themen.

Domain: http://www.internetmarketingninjas.com/blog/
Facebook: https://www.facebook.com/IMNinjas
SEO by the Sea
SEO by the Sea ist eine SEO-Agentur, die News und Tipps für alle bereit hält, die mehr über SEO erfahren oder sich einfach auf dem Laufenden halten möchten.

Domain: http://www.seobythesea.com
Facebook: https://www.facebook.com/SEO-by-the-Sea-121115417920156/
SEO Theory
Der Blog von SEO-Theory wird primär von dem SEO-Experten Michael Martinez geschrieben, der den Blog durch ausgewählte Experten auf dem Gebiet der Suchmaschinenoptimierung ergänzen lässt, um Interessierten ein möglichst umfassenden Wissen bereitzustellen.

Domain: http://www.seo-theory.com/
Seer Interactive
Die Marketing-Agentur Seer Interactive postet mehrmals im Monat Informationen zur SEO. Dabei werden verschiedene Mitarbeiter des Unternehmens integriert und die haben einige spannende Tipps für ihre Leser auf Lager.

Domain: http://www.seerinteractive.com/blog/
Facebook: https://www.facebook.com/SeerInteractive
Search Engine Land
Search Engine Land ist ein digitaler Publisher, der auf seiner Website Informationen zu SEO, SEM, verschiedenen Suchmaschinen, Events usw. gibt. Search Engine Land bietet die Möglichkeit rundum informiert zu bleiben. Mit der Listung von weltweiten SEO-Events hebt sich Search Engine Land von den meistens anderen Blogs ab.

Domain: http://searchengineland.com/library/channel/seo
Facebook: https://www.facebook.com/searchengineland
Search Engine Journal
Das Search Engine Journal unterstützt SEO-Experten mit der Veröffentlichung von Artikeln über SEO-Strategien und -Taktiken, sowie mit neuen Tools.

Domain: https://www.searchenginejournal.com
Facebook: https://www.facebook.com/SearchEngineJournal
Search Engine Watch
Die Website Search Engine Watch bietet News und Tipps rund um die Suchmaschinenoptimierung und allem was dazu gehört – von Mobile SEO bis hin zur Optimierung des Contents.

Domain: https://searchenginewatch.com
Facebook: https://www.facebook.com/sewatch
Hobo
Die SEO-Agentur Hobo hat sich auf die OnPage-Optimierung von Websites spezialisiert. In ihrem SEO-Blog sind alle wichtigen Aspekte zum Thema SEO aufgeführt – von der Keywordrecherche über responsives Webdesign bis hin zum Linkaufbau.

Domain: https://www.hobo-web.co.uk/seo-blog/
Facebook: https://www.facebook.com/Hobo-10150130439560106/
Moz
Im Moz Blog finden Sie Beiträge rund um das Thema Online-Marketing, wobei Experten aus der ganzen Welt als Autoren dienen. Dadurch bietet sich Lesern ein besonders abwechslungsreicher und umfassender SEO-Blog. Die Beiträge betreffen vor allem OnPage-SEO und OffPage SEO, sowie Linkaufbau und Keywordrecherche. Mehrmals im Monat erscheinen hier neue interessante Beiträge.

Domain: https://moz.com/blog
Facebook: https://www.facebook.com/moz
Die Analyse
Um herauszufinden, welche SEO-Blogs in den Kategorien Sichtbarkeit, Traffic Rank, Total Visits, Citation Flow und Trust Flow vorne liegen, habe ich verschiedene Analyse-Tools benutzt. Dazu zählen Xovi, Alexa, SimilarWeb und Majestic.
Jeder einzelne SEO-Blog hat seine Stärken und dass einer in mehreren Kategorien führt, heißt noch nicht, dass er für jeden die passenden Inhalte bietet. Ich möchte Ihnen daher empfehlen sich über die dazugehörigen Links am besten selber einen Überblick über die einzelnen SEO-Blogs zu bilden, denn jeder hat andere Vorlieben was Optik und Inhalt betrifft.
Hier sehen Sie zunächst die Tabelle mit allen Ergebnissen, in der gleichen Reihenfolge, wie die SEO-Blogs oben gelistet sind.
| Blog | OVI | Traffic Rank | Total Visits | Citation Flow | Trust Flow |
|---|---|---|---|---|---|
| Sistrix | 62,97 | 3,816 | 306.170 | 51 | 51 |
| Searchmetrics | 25,46 | 7,645 | 356.330 | 56 | 32 |
| Aufgesang | 64,92 | 25,288 | 50.350 | 28 | 26 |
| Marcel Schrepel | 1,22 | - | - | 21 | 15 |
| OCN | 0,02 | - | - | 22 | 8 |
| ShopDoc | 8,77 | 13,267 | 100.320 | 28 | 14 |
| Ryte | 176,89 | 3,946 | 907.740 | 50 | 44 |
| Seokratie | 26,09 | 18,998 | 85.330 | 26 | 27 |
| tagSeoBlog | 9,26 | 43,361 | - | 39 | 43 |
| SEOPT | 2,59 | - | - | 33 | 42 |
| CONTENTmanufaktur | 1,16 | - | - | 30 | 24 |
| Nextlevelseo | 7,94 | 30,877 | - | 30 | 10 |
| SEO united | 37,24 | 18,389 | 114.490 | 47 | 54 |
| termfrequenz | 1,08 | - | - | 21 | 21 |
| Farbentour | 19,22 | 55,489 | - | 27 | 18 |
| SEO Südwest | 13,29 | 17,608 | - | 36 | 37 |
| Xovi | 60,88 | 15,267 | 141.210 | 54 | 27 |
| Sumago | 13,88 | 38,876 | - | 44 | 55 |
| SEO-Trainee | 8,73 | 53,009 | - | 40 | 25 |
| rankingCoach | 4,92 | 19,221 | 372.390 | 37 | 20 |
| morefire | 28,29 | 19,221 | 50.330 | 33 | 25 |
| Internet Marekting Ninjas | 3,20 | 79,003 | 270.820 | 50 | 50 |
| SEO by the Sea | 0,59 | 307,072 | - | 31 | 35 |
| SEO Theory | 0,18 | 461,078 | - | 23 | 27 |
| Seer Interactive | 0,58 | 156,230 | 93.220 | 38 | 21 |
| Search Engine Land | 31,86 | 7,647 | 3,01 Mio. | 56 | 49 |
| Search Engine Journal | 16,18 | 14,323 | 1,76 Mio. | 59 | 64 |
| Search Engine Watch | 15,42 | 19,429 | 1,35 Mio. | 66 | 72 |
| Hobo | 3,54 | 73,984 | 283.080 | 41 | 38 |
| Moz | 22,79 | 2,254 | 6,95 Mio. | 72 | 64 |
| distilled | 0,93 | 127,059 | 220.820 | 47 | 24 |
Für die Daten wurde bei jedem Wert die gesamte Website untersucht. Dabei wurden die deutschen und die englischen Blogs jeweils untereinander verglichen, da die englischen z.B. im Bereich Traffic Rank natürlich viel höhere Werte aufweisen, an die die Deutschen kaum rankommen können. Der Traffic Rank der deutschen SEO-Blogs bezieht sich also auf Rank in Deutschland. Der Vergleich der englischen SEO-Blogs bezieht sich auf den globalen Traffic Rank, da es sich nicht nur um Blogs aus einem einzigen Land handelt, bzw. die englischen Blogs weltweit gelesen werden. Die Daten von morefire wurden einige Zeit später erhoben, als ich auf diesen tollen Blog aufmerksam wurde und entschieden habe, dass er in dieser Liste auf keinen Fall fehlen darf.
Die besten SEO-Blogs
Was bedeutet Sichtbarkeit und wieso könnte der Trust Flow eine Aussagekraft über die Qualität eines SEO-Blogs haben? Falls Sie noch nicht so tief in das Thema eingearbeitet sind, gebe ich im Folgenden zunächst ein paar Infos zu den einzelnen Kategorien bevor es dann zur Siegerverkündung kommt. Die einzelnen Werte wurden am 20. März 2018 untersucht. Da das Internet sich ständig entwickelt und verändert, wichen die Ergebnisse auch schon innerhalb eines kurzen Zeitraums von den hier genannten ab. Dennoch geben sie einen guten Überblick, über die führenden Blogs im SEO-Bereich.
OVI
Der Online Value Index (OVI) ergibt sich aus der Qualität und der Quantität der rankenden Keywords. Der Algorithmus errechnet aus den Keywords die Sichtbarkeit einer Domain im Google-Index. Je höher der OVI-Wert ist, desto besser wird die Seite bei Google gefunden.
Ich war neugierig und wollte wissen, welcher der genannten Blogs die höchste Sichtbarkeit hat. Da es um SEO-Blogs geht kann das ein Hinweis auf das Wissen und Know-How der Betreiber sein. Natürlich bezieht sich die „Siegerehrung“ nur auf die von mir ausgewählten Blogs. Weiterhin möchte ich nochmal erwähnen, dass hier die Sichtbarkeit der Hauptdomain getestet wurde.

Bei den Blogs aus Deutschland ist eindeutig Ryte mit einem Wert von 167,89 auf dem ersten Platz. Aufgesang und Sistrix folgen auf dem 2. und 3. Platz.
Die unterschiedlichen Analyse-Tools legen die Schwerpunkte bei der Analyse der Sichtbarkeit anders. Deshalb haben wir nochmal vier Domains bei Sistrix überprüft. Hier hat more-fire.com eine weitaus bessere Sichtbarkeit als Aufgesang und Sistrix und kann somit ebenfalls als Sieger gewertet werden.

Bei den englischen SEO-Blogs führt das Search Engine Land gefolgt von Moz und dem Search Engine Journal.

Traffic Rank
Auf www.alexa.com habe ich den Traffic Rank der einzelnen Websites festgestellt, bei der Alexa Internet Inc. handelt es sich um ein Tochterunternehmen von Amazon.com. Das Alexa Rank ist ein Werkzeug mit dem Besucherzahlen von Domains ausgewertet werde
n. Der Wert ist allerdings nur bedingt repräsentativ und dient mehr einer groben Einschätzung. Der Wert ergibt sich aus dem Durchschnitt täglicher Besucher der Website und den Seitenaufrufen pro Besucher in den letzten Monaten. Je niedriger der Wert desto besser rankt die Website.

Diesen Screenshot haben ich einen Tag nach der Überprüfung aller Werte gemacht. Hier sieht man zum einen den Rank in Deutschland, aber auch den globalen. Hier können Sie weiterhin ein das typisch dynamische Verhalten des World Wide Webs erkennen. Bereits innerhalb eines Tages hat sich der Traffic Rank von Sistrix von 3,816 auf 3,791 verbessert.

In Deutschland belegen die Websites Sistrix, Ryte und Searchmetrics mit Abstand die ersten drei Plätze. Von den englischsprachigen Blogs führen global betrachtet Moz, Search Engine Land und das Search Engine Journal.

Total Visits
Um die Anzahl an Total Visits herauszubekommen, habe ich das Analyse-Tool SimilarWeb genutzt. Total Visits ist die Zahl aller Besucher auf der gesuchten Domain. Das Tool zeigt aber einige Daten an, die für eine Analyse interessant sind.

In diesem Beispiel wird links der Verlauf der Total Visits grafisch dargestellt. Rechts sehen Sie die Anzahl der Total Visits, die durchschnittliche Aufenthaltsdauer auf der Website, die Seitenaufrufe pro Besucher und die Absprungrate.

Die meisten total Visits kann in Deutschland von den von mir herausgesuchten SEO-Blogs Ryte mit 907.740 aufweisen. Etwas weiter abgeschlagen folgen rankingCoach und Searchmetrics auf dem zweiten und dritten Platz.

Bei den englischen Blogs führt Moz mit 6,95 Millionen Total Visits. Den zweiten und dritten Platz belegen erneut das Search Engine Land und das Search Engine Journal. Natürlich haben die englischen Blogs mehr Traffic als die deutschsprachigen, da sie ein größeres Publikum ansprechen.
Citation Flow und Trust Flow
Den Citation Flow haben wir ebenso wie den Trust Flow mit Majestic SEO gemessen. Der Citation Flow basiert auf der Anzahl der verlinkenden Websites, sowie deren Qualität. Der Trust Flow ergibt sich aus der Wertigkeit der verlinkenden Websites und gibt Aufschluss über ihre Vertrauenwürdigkeit. Wenn mehr als vertrauenswürdig eingestufte Websites Backlinks zu einer Website setzen, dann steigt auch der Trust Flow. Beide Werte haben eine Skala von 0-100.
Dabei ist es in der Regel so, dass Websites einen höheren Citation Flow als Trust Flow haben. Auch hier sind die Werte wieder eher eine grobe Orientierung. Aber da Linkbuilding ein komplexes und vor allem wichtiges Thema im Bereich SEO ist, wollte ich diese Werte unbedingt herausfinden.

Den höchsten Citation Flow in Deutschland haben Searchmetrics mit einem Wert von 56, gefolgt von Xovi mit 54 und Sistrix mit 51. Es ist wenig überraschend dass die Websites von Analyse-Tools hier die ersten Plätze belegen.

Bei Trust Flow führen Sumago, SEO united und Sistrix. Es zeigt sich also deutlich, dass der Citation Flow nicht unbedingt auch was über den Trust Flow aussagt.

Im englischen Sprachraum führen beim Citation Flow erneut Moz mit 72, gefolgt von der Search Engine Watch und auf dem dritten Platz das Search Engine Journal.

Die Ergebnisse des Trust Flows sind hier sehr ähnlich. Die Search Engine Watch belegt mit einem Wert von 72 den ersten Platz, gefolgt von Moz und dem Search Engine Journal auf dem zweiten Platz mit einem jeweiligen Wert von 64. Den dritten Platz belegen die Internet Marketing Ninjas.
Es haben sich sowohl unter den deutschen als auch den SEO-Blogs aus dem englischen Sprachraum deutliche Sieger herauskristallisiert. Es kann durchaus Sinn machen, diesen Blogs mehr Beachtung zu schenken, allerdings heißt das nicht, dass die anderen Blogs nicht lesenswert sind und nicht genauso gute oder lesenswerte Inhalte liefern.
Die Qual der Wahl
Ich finde, dass alle SEO-Blogs, die ich hier aufgelistet habe wirklich lesenswert sind. Im Endeffekt müssen Sie sich entscheiden, welchen oder welche Sie am liebsten mögen. Das hängt natürlich von Ihrem persönlichen Geschmack ab. Trotzdem hoffe ich, dass ich Ihnen mit der Liste und der Datenauswertung einen guten Eindruck von den verschiedenen SEO-Blogs bieten konnte und Ihnen die Entscheidung nun ein bisschen leichter fällt.
Falls Sie selber bestimmte SEO-Blogs favorisieren, die hier nicht gelistet sind, würde ich mich sehr über Kommentare und Anregungen freuen.
Semantische Suchmaschinenoptimierung – wie Google jetzt Suchanfragen interpretiert
Google geht jetzt semantisch vor. Was bedeutet semantische Suchmaschinenoptimierung? Die bekannte Suchmaschine setzt mittlerweile auf Qualität und nicht mehr auf eine Flut an Keywords. Die Bedeutung der Suchanfrage ist nun wichtig und wird genauestens untersucht, so wie das User-Verhalten, um möglichst passende Suchergebnisse anzuzeigen. Das ändert einiges in der Suchmaschinenoptimierung, denn es kommt jetzt auf den Kontext des Internetnutzer an.
Um die User Experience zu stärken und jedem Nutzer nur die relevantesten Ergebnisse anzuzeigen, hat Google mehrere Jahre an der Semantischen Suche gefeilt. Das Ergebnis ist eine individuelle, personalisierte Suchmaschine, die das Nutzerverhalten untersucht und Websites auf ihre Qualität und Themenrelevanz untersucht. Die neue intelligente Technologie stellt eine Vielzahl neuer Anforderungen an die Suchmaschinenoptimierung (SEO).
Ein gutes Ranking zählt als Erfolgsfaktor – über 90 Prozent der User klicken nur auf die obersten Ergebnisse in der Suchmaschine und wechseln garnicht erst auf Seite 2. Nur, wenn Sie in den Suchmaschinenergebnissen (SERPs) sichtbar sind, das heißt so weit oben wie möglich stehen, finden potenzielle Kunden Ihre Website.
Semantische Suchmaschinenoptimierung – Was ist das?
Im Jahr 2013 führte Google das Hummingbird-Update durch, das die Anforderungen an SEO maßgeblich verändert hat. Es untersucht Suchanfragen auf ihre Bedeutung hin, sodass für jeden Nutzer individualisierte Ergebnisse in der Suchmaschine angezeigt werden. Doch was genau bedeutet „Semantische Suchmaschinenoptimierung“? Um das Thema wirklich zu verstehen sind ein paar Hintergrundinfos notwendig.
Semantik
Das Wort Semantik leitet sich vom altgriechischen Wort für „bezeichnen“ ab und wird heute als Bedeutungslehre übersetzt. Semantik ist in der Linguistik die Wissenschaft der Bedeutung von Zeichen und beschäftigt sich mit der Beziehung zwischen Zeichen und Bedeutung. Dabei werden beispielsweise die Wortbedeutungen eines Wortes und der Kontext ihrer jeweiligen Verwendung untersucht.
Semantische Suche
Bei der Semantischen Suche treten Keywords in den Hintergrund. Die Bedeutung der Suchanfrage ist nun wichtig und die ist abhängig von demjenigen, der die Google-Suche gerade benutzt. Das heißt, der Google-Algorithmus untersucht die Beziehung der Wörter und Sätze im Kontext. Google liefert nun personalisierte Antworten.
Wie gut das Ergebnis dabei ist, hängt davon ab, wieviel der Nutzer von sich preisgibt. Algorithmen versuchen für die Semantische Suchmaschinenoptimierung die Bedeutung von Website-Texten und von internen Verlinkungen zu erkennen.
Das stellt eine große Änderung für die SEO dar, denn das Konzept, dass ein bestimmtes Keyword in der Google-Suche auf Platz 1 ist, gibt es dadurch so nicht mehr. Das bedeutet, dass Websites verstärkt auf guten Inhalt achten müssen. Denn je besser der Content und die Struktur erkannt werden, und je qualitativ hochwertiger der Inhalt, desto eher kann bei Google ein gutes Ranking erreicht werden.
Semantische Suchmaschinenoptimierung – die Entwicklung
Man kann davon ausgehen, dass Google schon seit 2007 an der Entwicklung der semantisch beeinflussten Suchmaschine arbeitet. Im Jahr 2009 folgte die erste offizielle Bekanntgabe. Dabei wurden semantische Einflüsse auf die Suchmaschine betont. Eine komplett semantische Suche war nicht möglich und hätte die Ladegeschwindigkeit der Suchergebnisse negativ beeinflusst und die User hätten unter schlechter Usability gelitten. Es mussten also zunächst weitere technische Entwicklungen vorgenommen werden.
Metawebs
2010 kaufte Google Metawebs und damit auch die semantische Datenbank Freebase, mit der Daten strukturiert erfasst und Beziehungen hergestellt werden können. Freebase nutzte der Entwicklung der Semantische Suche, weil es nötig ist, die Suchanfrage eines Nutzers wirklich zu verstehen, wenn man ihm passende Websites in den Ergebnissen präsentieren möchte.
Zugleich arbeitete Google aber an einer eigenen semantischen Datenbank: der Knowledge Graph, der 2012 eingeführt wurde. Der Knowledge Graph wurde mit den Freebase-Daten gespeist.
Hummingbrid
2013 hat dann das Hummingbird-Update den endgültigen Startschuss für die Semantische Suchmaschinenoptimierung gesetzt. Das wichtigste Ziel war oder ist es, die Bedeutung einer Suchanfrage im Zusammenhang mit dem Kontext zu erkennen. Dabei spielen sowohl der Suchkontext und der Nutzerkontext, z.B. dessen Suchhistorie, eine Rolle, wie auch die Beziehung der genutzten Begriffe.
RankBrain
Im Jahr 2015 integrierte Google den Suchalgorithmus RankBrain. Der neue Algorithmus ist sozusagen ein Update-Patch für Hummingbird und optimierte die angezeigten Suchergebnisse noch mehr in Bezug auf die semantische Suche. 2015 schaffte der Algorithmus gerade mal die Bearbeitung von ca. 15 Prozent der Suchanfragen. Mittlerweile analysiert RankBrain alle Suchanfragen. Die Entwicklung dieser künstlichen Intelligenz geht auf den Mutterkonzern Alphabet von Google zurück.
RankBrain wurde mit Maschine-Learning-Technologien aufgesetzt, womit die Google-Suche noch genauer wird. RankBrain ist somit eine Erweiterung des Hummingbird-Updates, das mittlerweile bis zu 200 Faktoren überprüft, um auf den Nutzer abgestimmte Suchergebnisse anzuzeigen. Die künstliche Intelligenz ist in der Lage selber Zusammenhänge und Beziehungen zu erkennen.
Für die User bietet die Semantische Suche sehr viele Vorteile. Für die SEO bedeutet das große Veränderungen mit auf die Zielgruppe perfekt angepassten Online-Marketing-Maßnahmen.
Von Google als Entität erkannt werden
Entitäten können im Internet Personen, Unternehmen, Konzepte, Rezepte, Städte etc. sein. Man kann diese auch als digitale Entitäten bezeichnen, die auf Grundlage einer realen Entität aus der „wirklichen Welt“ existieren. Die Umgebung, in der sie sich befinden, wird als Ontologie bezeichnet. In der Semantik sind Entitäten und ihre Ontologien immer durch bestimmte Eigenschaften gekennzeichnet.

In der Suchmaschinenoptimierung steht eine Entität für einen gesamten semantischen Raum. Google zerlegt die Suchanfrage in verschiedene Entitäten. Die semantische Suchmaschinenoptimierung basiert auf der Identifikation als Entität. Dafür muss z.B. eine Website mit ihren Inhalten einen ganzen semantischen Raum abdecken.
Für die Suchmaschine Google bedeutet das, dass eine Website, ein Online-Shop oder auch ein Profil in Sozialen Medien bestimmte Voraussetzungen erfüllen muss, um als Entität erkannt zu werden.
Marken/ Unternehmen als Entitäten
Die digitale Entität von einer Marke oder einem Unternehmen ist in erster Linie die Website. Die Entität kann durch Social-Media-Profile unterstützt werden, um Google Website-externe Signale zu senden. Google erkennt leichter Entitäten, wenn die Suchmaschine mehrere verschiedene Signale aus vertrauenswürdigen Quellen erhält.
Die digitale Entität benötigt weiterhin einen thematischen Kontext. Mit passendem Content wird der Suchmaschine signalisiert, worum es geht. Je einheitlicher und strukturierter dieser ist, desto besser können die Informationen von Google verarbeitet werden.
Es gibt zwei Arten, um die Daten zu strukturieren. OnPage geht es um den Website-eigenen Content. Durch Interne Verlinkungen und strukturierte Texte mit Überschriften und Zwischenüberschriften, oder durch die standardisierte Auszeichnungssprache, Schema.org, auf dich sich einige Suchmaschinen geeinigt haben.
OffPage geht es um Einträge in Metadatenbanken, Branchenverzeichnissen und Nischensuchmaschinen. Bei den externen Signalen bietet es sich beispielsweise an, Öffnungszeiten, Telefonnummer etc. anzugeben, um von Interessierten schnell mit der Chance auf Kontaktaufnahme gefunden zu werden.
Doch gibt es auch einige Dinge, die von Google nicht als Entität gewertet werden
- Branchen
- Fahrzeuge
- URLs
- Domains
- Dokumente
- Allgemeine Themen (z.B. Suchmaschinenoptimierung)
Wieso sind das keine Entitäten? Eine Domain z.B. ist das digitale Abbild einer Entität. Die Aufgabe von Webmastern ist es die eigene reale Entität mit Hilfe einer Domain ins Internet zu bringen und Google zu signalisieren, dass es sich um das digitale Abbild einer echten Entität handelt. Dafür muss Google den Zusammenhang zwischen der Domain und der Entität erkennen.
Wie so oft in der Suchmaschinenoptimierung, lässt sich nicht genau sagen, worauf Google nun besonderen Wert legt. Man sollte aber nach Möglichkeit immer OnPage und OffPage Signale senden. Dies nicht zu tun, bedeutet, dass man freiwillig auf ein möglicherweise gutes Ranking in den Suchmaschinenergebnissen verzichtet und damit sind alle restlichen Online-Marketing-Maßnahmen vergebens.
Um als Entität erkennt zu werden, sollte eine Website also
- interne und externe Signale senden,
- Mehrwert bieten,
- Vertrauen aufbauen und
- einen thematischen Kontext haben.
Das wichtigste ist die Etablierung als Marke.
Der Knowledge Graph
Seit 2012 bereitet Google Informationen zu Entitäten im Knowledge Graph auf, der am rechten Rand der SERPs angezeigt wird. Die Funktionalität des Knowledge Graph wurde durch das Hummingbird-Update optimiert. Dabei handelt es sich um:
- Unternehmen/Marken
- Personen
- Orte/Städte
- Bauwerke
- Tiere
Google generiert diese Boxen selber und sucht sich die nötigen Informationen zusammen, wenn es sich um Orte oder bekannte Personen handelt, wird häufig Wikipedia wiedergegeben.

Hier sehen Sie das Beispiel anhand von Angela Merkel. Der kurze Infotext wurde auch hier aus Wikipedia entnommen. Der Google-Algorithmus hat sowohl mehrere Bilder zu Frau Merkel rausgesucht, als auch Personen, die ebenfalls zur Suche passen könnten.
Als nächsten habe ich „Pixelwerker Kassel“ in die Google-Suche eingegeben. Auch hier hat Google verschiedene Fotos rausgesucht und gibt für Interessierte die wichtigsten Informationen, wie Adresse, Öffnungszeiten und Telefonnummer.

Für Interessierte und Unternehmen stellt die Entitäten-Box einen großen Vorteil dar. Interessierte erhalten auf einen Blick die wichtigsten Informationen und erhalten die Möglichkeiten Unternehmen noch über die Suchergebnisse zu kontaktieren. Bei Unternehmen werden ebenfalls vorhandene Rezensionen angezeigt.
Google erkennt die Beziehung von Entitäten
Wie bereits am Beispiel von Angela Merkel veranschaulicht, zeigt Google innerhalb der Knowledge Box weitere Personen, bzw. Entitäten an, die für den Suchenden von Relevanz sein könnten. Häufig werden hier auch Entitäten, die in Beziehung zur gesuchten Person stehen erkannt und angezeigt.

Googelt man z.B. Sean Connery werden neben Fotos und biographischen Angaben auch die Filme angezeigt, in denen er mitgespielt hat, sowie Personen, die für die Suchanfrage ebenfalls eine Rolle spielen könnten. Dabei u.a. andere James Bond-Darsteller, wie Roger Moore und Pierce Brosnan, aber auch Sean Connerys Sohn. Da James Bond eine der bekanntesten Rollen von Sean Connery ist, geht Google davon aus, dass ich Informationen zu diesem Thema suche. Google hat demnach alle wichtigen Informationen zu Sean Connery analysiert und bereit gestellt.
Internetnutzer, die Sean Connery in die Suche eingegeben haben, bekommen sowohl private Infos, als auch weiterleitende Infos zu Schauspielern, die ebenfalls interessant für den Nutzer sein könnten. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass der User findet, was er sucht.
Hier erkennt man auch, dass die Ontologie zu Sean Connery eindeutig Filme, bzw. Schauspieler ist.
Man kann die Semantischen Beziehungen in vier Ebenen unterteilen:
- Suchintention
- Nutzerkontext
- Thematische Relevanz
- Inhaltliche Tiefe
Die Semantische Analyse
Wie genau analysiert Google die Verwandtschaft zwischen Themen? Dafür gibt es keine offizielle Antwort, aber verschiedene Ansätze, die sinnvoll erscheinen. Die Korrelation von Suchbegriffen in Verbindung von Markennamen könnte zum Beispiel für die Festlegung einer Entität dienen. Eine Ontologie könnte beispielsweise „Kleidung“ sein. Darunter fallen verschiedene Begriffe, wie Jeans, T-Shirt, Socken etc.
Diese Begriffe tauchen z.B. häufig in Verbindung mit dem Händler Zalando auf. Damit kann Zalando als Entität einer Ontologie zugeordnet werden. Dazu zählt außerdem, dass Zalando sich bereits als Marke etabliert hat und eine hohe Reichweite und Autorität im Internet aufweist. Weitere Entitäten in dieser Ontologie könnten die Online-Händler ABOUTYOU oder limango sein.
Google bringt Suchanfragen in Verbindung
Außerdem kann Google analysieren, welche Inhalte in welcher Abfolge die Nutzer suchen. Dadurch werden Zugehörigkeiten der Produkte oder Inhalte festgestellt. Z.B. wird in der Regel erst ein Smartphone gesucht und gegebenenfalls gekauft bevor User nach Handyhüllen googlen.
Die individuelle Analyse des Nutzerverhaltens ist vor allem bei den sogenannten „Teekesselchen“ wichtig. Hier handelt es sich um Homonyme, das heißt zwei Wörter mit gleicher Schreibweise, aber unterschiedlicher Bedeutung, wie z.B. Bank. Im Deutschen ist „Läufer“ das Wort mit den meisten Bedeutungen.
Bei Hymonymen gilt es also das Nutzerverhalten zu analysieren und je nachdem die vermutlich passende Bedeutung zu ermitteln und auf dieser Basis passende Ergebnisse in der Suchmaschine zu präsentieren. Deshalb ist das Webprotokoll von Usern wichtig, um Vorlieben und Interessen herauszufiltern. Hat ein User beispielsweise in der letzten Zeit vermehrt nach Einrichtungsgegenständen gesucht, so kann man davon ausgehen, dass er mit dem Suchbegriff „Läufer“ auf der Suche nach einem Teppich ist.
Die Zusammenhänge von Begriffen und Themenbereichen lassen sich in einigen Tools untersuchen. Das kann nicht nur hilfreich für SEO-Experten sein, sondern auch für Texter und Marketer. Ich empfehle dazu die Tools Vionto und Semager. Allerdings sei hier zu erwähnen, dass die Tools häufig verschiedene Ergebnisse zu einem Thema aufweisen. Sie dienen daher also mehr als Anregung, statt als sicheres Instrument für die Suchmaschinenoptimierung.
Von der Entität zur Marke
Zunächst muss Google die digitale Entität erkennen. Dafür sollten die Daten z.B. nach Schema.org strukturiert werden. Weitere Einflussfaktoren sind die Verlinkung mit der Brand als Linktext, die Optimierung der Meta-Informationen und des Contents. Verlinkungen und Content sind besonders wichtig für die Semantische SEO. Das Ziel ist es, sich von einer digitalen Entität zu einer digitalen Marke oder Autorität zu entwickeln. Nur mit erfolgreichem Branding wird eine Top-Platzierung in den SERPs erreicht.
Für die Semantische Suchmaschinenoptimierung sind drei Dinge wichtig. Die Popularität einer Marke, ihre Autorität und ihre Vertrauenswürdigkeit. Diese Faktoren können nicht allein durch klassische SEO-Maßnahmen beeinflusst werden.
Popularität
Um als Entität von Google erkannt zu werden, muss eine Marke eine gewisse Popularität aufweisen. Eine Kennziffer für die Popularität ist die Höhe des Suchvolumens nach der Marke, bzw. der Domain. Im Verhältnis zum Suchvolumen spielt außerdem die Anzahl der Klicks eine Rolle. Wenn die Klickrate besonders hoch ist, kann die Semantische Suchmaschine den Markennamen mit der Domain kombinieren und dadurch sogar Benennungen ohne Verlinkung identifizieren.
Autorität
Um sich zu einer Autorität zu entwickeln, muss eine Entität Expertise beweisen. Dies geschieht durch qualitativ hochwertige Produkte, Dienstleistungen oder der Bereitstellung von wertvollen Informationen. Es geht immer darum eine noch bessere Antwort zu liefern, oder noch bessere Produkte anzubieten als die Konkurrenz.
Autorität hängt daher stark mit der Popularität und vor allem mit der Vertrauenswürdigkeit zusammen. Mit eigenem Content und Domain-Nennungen auf anderen Plattformen wird Google Autorität signalisiert.
Reputation
Ein guter Ruf hängt vor allem mit Qualität und Vertrauenswürdigkeit zusammen. Zeichen dafür sind Conversions, hohe Verweildauer und die Anzahl an wiederkehrenden Website-Besuchern. Das zeigt, dass das User-Verhalten das ausschlaggebende Zeichen für Google ist, dass eine Marke vertrauenswürdig ist.
Ein weiteres Signal sind Backlinks. Andere Websites setzen bei sich Verlinkungen, die auf die eigene Website verweisen. Das bedeutet, dass andere Websitebetreiber Vertrauen in die Website setzen. Weitere Signale sind Influencer-Beziehungen und die Anzahl an Kontakten in Social-Media-Kanälen.
Branding stellt ein wichtiges Kriterium für die Semantische Suchmaschinenoptimierung dar. Damit das funktioniert sind einige SEO-Maßnahmen OnPage, sowie OffPage notwenig.
Wie funktioniert die Semantische Suchmaschinenoptimierung?
Zur Suchmaschinenoptimierung zählen alle Maßnahmen, die unternommen werden, damit eine Website oder ein Online-Shop ein besseres Ranking in den Ergebnissen von Suchmaschinen erhält. SEO ist ein bedeutender Bestandteil im Online-Marketing. Nur mit SEO wird eine Website oder ein Online-Shop auch in Suchmaschinen gefunden und nur, wenn Interessierte die Website finden, kann mehr Umsatz generiert werden.
Die Ausrichtung von SEO-Strategien findet dabei vor allem in Bezug auf die Suchmaschine Google statt. Google ist mit einem Marktanteil von über 90 Prozent die größte und damit auch die wichtigste Suchmaschine. SEO ist ein langfristiger Prozess. Nur mit regelmäßiger Überwachung und Monitoring lassen sich nachhaltig gute Ergebnisse erzielen.
Die Semantische Suchmaschinenoptimierung ist ein gutes Beispiel dafür, dass das Internet nicht stillsteht. Es ist dynamisch und entwickelt sich immer weiter und so sollte auch eine gute SEO-Strategie ausgerichtet sein. Nur durch die Überprüfung der Maßnahmen können gegebenenfalls Verbesserungen vorgenommen werden und das sorgt für langfristig gute Resultate und Erfolg.
Während Ende der 90er Jahre noch die Meta-Daten von Websites und ihren Texten im Vordergrund standen, ist heute vor allem die Qualität des Contents von Bedeutung.

Eine gute SEO-Strategie beinhaltet Maßnahmen OnPage und OffPage.
semantische Suchmaschinenoptimierung– OnPage Faktoren
Keywords
Für die Keywordrecherche steht die Analyse der Zielgruppe im Vordergrund. Für die Keywordsrecherche sind Tools, wie der Google-Adwords Keyword-Planer, XOVI, Searchmetrics oder Sistrix hilfreich.
Ziel ist es, herauszufinden, welche Suchbegriffe die Zielgruppe eingibt und welche sinnvoll sind, damit sie die Website finden. Bei Keywords gilt es das richtige Maß zu finden. Genug Keywords, damit Google versteht worum es geht, aber nicht mehr. Die Lesbarkeit und Benutzerfreundlichkeit stehen mittlerweile ganz klar im Vordergrund.
Content
Für die Suchmaschine Google stellt qualitativ hochwertiger Content mit Mehrwert seit dem Panda-Update in 2011 ein wichtiges Kriterium für die Platzierung in den Suchmaschinenergebnissen dar. Unter Content fallen alle Inhalte, d.h. nicht nur Texte, sondern auch Bilder, Videos, Gewinnspiele etc. .
Guter Content macht Websites erst interessant und kein Online-Marketing kommt ohne spannende Inhalte aus. Content verschönert eine Website nicht nur optisch, sondern sorgt bei Besuchern für Mehrwert. Für die Semantische Suchmaschinenoptimierung sollten Themen ganzheitlich behandelt werden und zum gesamten Themenbereich der Website passen.
Guter Content macht Websites interessant und erhöht die User Experience. Mit einer guten User Experience lassen sich die Convesion Rate steigern und die Absprungrate minimieren. Er stellt daher einen wichtigen Faktor für SEO dar. Content is King!
Usability
Für die User Experience ist außerdem die Usability einer Website von Bedeutung. Sie sorgt für eine längere Aufenthaltsdauer und mehr Seitenaufrufe der Besucher. Die Usability ist daher auch stark vom Content abhängig. Für die Usability ist die Navigationsstruktur der Website wichtig, da die User Experience nur gut ist, wenn Besucher auch das finden, was sie suchen.
Snippets
Die Meta- Informationen sind das, was User in den SERPs sehen können. Sie sind also der Grund, warum User auf den Link klicken. Dazu zählen der SEO-Tiitel, die Meta-Description und der Permalink. Die Meta-Informationen sollten so angelegt sein, dass User erfahren worum es geht.
Die Meta-Description sollte außerdem deutlich machen, warum die Website User Mehrwert bietet und Sie unbedingt auf den Link klicken sollten.
Außerdem hat man festgestellt, dass Snippets mit Sternen mehr Visits generieren, weil User die Sterne mit Qualität verbinden.
Interne und Externe Verlinkungen
Linkaufbau ist eines der wichtigsten Instrumente der Suchmaschinenoptimierung. Während Interne Verlinkungen für Mehrwert sorgen und durch ihre weiterleitende Funktion für eine längere Aufenthaltsdauer und mehr Seitenaufrufe pro Besucher, dienen Externe Verlinkungen mehr Informationen.
Die Gefahr von Externen Verlinkungen besteht allerdings darin, dass Besucher die Website über die Links verlassen und nicht wiederkommmen. Daher empfiehlt es sich die externen Links mit dem Befehl target=_blank auszustatten, wodurch sie in einem neuen Tab geöffnet werden und die eigne Website weiterhin geöffnet bleibt.
Externe Links sollten nur genutzt werden, wenn nötig und auf seriöse Quellen weiterleiten. So steigern Sie ebenfalls das Vertrauen der Besucher in Sie und Ihre Website. Vor allem die Internen Verlinkungen sollten regelmäßig gepflegt werden, da für das Crawling eine gute Struktur wichtig ist.
PageSpeed
Die Ladezeit einer Website ist besonders in den obersten Platzierungen bei Google ein wichtiges Kriterium für das Ranking. Wenn eine Website zu lange lädt, verlassen User die die Seite und suchen sich die gewünschten Informationen oder Produkte bei der Konkurrenz.
Mittlerweile zählt eine Ladezeit von 4 Sekunden oder mehr bereits als K.O.Kriterium. Optimal ist eine Ladezeit von Einer bis zu 2 Sekunden. Auch für den Googlebot spielt die Ladezeit eine wichtige Rolle. Er crawlt regelmäßig Websites, das heißt er analysiert sie. Je kürzer die Ladezeit und je besser die Struktur der Website, desto öfter crwalt Google sie auch.
Social Sharings
Durch Social Sharing-Buttons wird auf die genutzten Social-Media-Kanäle verwiesen. Sie regen zu Interaktion an und erhöhen die Reichweite.
Mobile-SEO
Ein Großteil der User surft heutzutage über mobile Endgeräte wie Tablets oder Smartphones im Internet, daher sollten Websites und Online-Shops unbedingt für diese Geräte optimiert werden. Wenn man von einem Smartphone aus googelt, dann gelangen nur Websites mit einem responsive Design in die Liste der obersten Ergebnisse.
Für die Platzierung in der Suchmaschinenansicht von Desktop-Geräten spielt die mobile Optimierung allerdings keine Rolle. Da die meisten Internetnutzer aber mittlerweile mit mobilen Endgeräten im Internet surfen, bietet die mobile Optimierung von Websites großes Potenzial, das unbedingt genutzt werden sollte.
Technical SEO
Die wichtigsten Bereich der Technical SEO sind Indexierungssteuerung, Crawlingsteuerung und Website Hygiene. Hier wird die Funktionalität der Website überwacht, wie z.B. die Erreichbarkeit von URLs und die Website für das Crawling des Googlebots optimiert.
Semantische Suchmaschinenoptimierung – OffPage-Faktoren
Für den OffPage-Bereich ist das Branding bei der Semantischen Suchmaschinenoptimierung wichtig. Deshalb hat die Entwicklung von einer Entität zur Marke ein OffPage-SEO kommen vor allem Backlinks zum Einsatz Doch durch die Semantische Suche, spielt auch die Etablierung als Entität eine wichtige Rolle.
Backlinks
Ein Backlink, auch als Inbound-Link bezeichnet, ist ein Link, der von einer anderen Website zu der eignen führt. Sei den Updates Penguin und Panda, zählt vor allem die Qualität der Backlinks eine Rolle und ob sie auf einer seriösen Website verlinkt sind. Früher hieß es je mehr Backlinks desto besser, weswegen sich u.a. sogenannte Linkfarmen entwickelten.
Heutzutage sollten die Backlinks organisch sein. Das heißt sie sollten Sinn machen und der Natürlichkeit halber sollten in einem Zeitraum verschieden viele und sinnvolle Backlinks gesetzt werden. Dabei muss die Verlinkung themenrelevant sein. Manipulationen werden von Google abgestraft.
Erfolg mit semantischen Texten
Genau genommen sind hier sinnvolle und themenrelevante Texte gemeint. In Bezug auf die Semantische Suchmaschinenoptimierung kann aber durchaus von semantischen Texten gesprochen werden. Content ist ein wesentlicher Bestandteil von Online-Marketing und SEO. Ohne guten Content können Besucher nicht gebunden werden und sie verlassen die Website oder kehren nicht wieder.
Zunächst ist es wichtig, dass der Content auf einer Website themenrelevant ist und sich thematisch zur Website passt. Außerdem müssen die Texte leserfreundlich gestaltet sein. Es ist anstrengend für Internetnutzer auf dem Bildschirm lange Texte zu lesen. Vor allem, da viele über vergleichsweise kleine Bildschirme von mobilen Endgeräten im Internet surfen.
Daher sollten die Texte gut strukturiert und mit Zwischenüberschriften gegliedert sein. Außerdem sollte auf Absätze geachtet werden, solange diese sinnvoll sind. Kurze Textblöcke sind einfacher zu lesen, als ein langer gleichförmiger Fließtext. Daher folgt nun ein Absatz.
Die Rolle der Keywords
Für die Suchmaschinenoptimierung spielen Keywords nach wie vor eine Rolle, allerdings hat sich die Gewichtung geändert. Texte sollten heutzutage nicht mehr von einem Haupt-Keyword zerfressen sein, denn das wird von Google als Keyword-Spam gewertet. Das Haupt-Keyword und die weiteren Schlagwörter sollen zwar auf das Thema verweisen, dies geschieht aber vor allem durch die Themenrelevanz der verwendeten Begriffe.
Es ist daher z.B. gut häufiger mal ein Synonym für das Haupt-Keyword zu verwenden. Das Thema wird außerdem schon dadurch deutlich, dass sich viele Wörter in diesem einen Themenbereich befinden. Ich könnte zum Beispiel das Wort „Kleidung“ als Haupt-Keyword für einen Text festlegen und sollte dieses auch ab und an benutzen, z.B. in den Überschriften und auch im Snippet. Durch themenverwandte Begriffe wie „Anziehsachen“, Jeans“, „Jacke“ gebe ich Google weitere Signale.
Content ist der Grundpfeiler jeder Internetpräsenz. Er dient als „Köder“ für Internetnutzer um eine Website zu besuchen und dort zu verweilen und hat über die thematische Festlegung, sowie die User Experience eine positive Auswirkung auf die Semantische Suchmaschinenoptimierung. Mit gutem Content können Unternehmen sich von der Konkurrenz abheben und einzigartigen Mehrwert für Besucher schaffen.
Aufgrund der Semantischen Suche ist es immer wichtiger geworden Content anhand der WDF*IDF-Formel zu optimieren.
Semantischen Suchmaschinenoptimierung – Tipps & Fehlervermeidung
Viele Websitebetreiber machen typische Fehler, die das Ranking verschlechtern und einfach vermieden werden können. Es ist natürlich ratsam direkt bei der Erstellung einer Website auf die Suchmaschinenoptimierung zu achten, aber auch im Nachhinein können noch einige Verbesserungen vorgenommen werden, die eine sichtbare Auswirkung auf die Platzierung in den Google-Suchergebnissen haben können. Hier möchte ich Ihnen einige Tipps an die Hand geben, mit denen Sie den Grundstein für eine erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung legen.
Tipps
- Branding und Bekanntheit im Internet, durch Namensnennungen OffPage
- Thematische Relevanz erzeugen.
- Analyse der Zielgruppe, um die relevanten Keywords herauszufinden.
- einmaliger Content mit Qualität.
- Interne Verlinkungen bringen Mehrwert und erhöhen die Aufenthaltsdauer sowie die Seitenaufrufe pro Besucher.
- Backlinks sorgen für mehr Qualität.
- Optimierung für mobile Endgeräte.
- Regelmäßiges Monitoring und Optimierungsmaßnahmen.
Typische Fehler
- Keine oder wenige interne und externe Verlinkungen.
- der Googlebot hat die Website noch nicht gecrawlt, das heißt sie ist noch nicht bei Google gemeldet.
- schlechte PageSpeed.
- Ihre Richtlinien blockieren den Googlebot.
Semantische Suchmaschinenoptimierung und ihre Bedeutung
Semantische Suche bedeutet große Veränderungen, sowohl für Anbieter als auch für Internetnutzer. Die Suchergebnisse sind auf die Nutzer zugeschnitten. Das heißt, im Bestfall ersparen sie sich die lange Suche im Internet, da Google durch die Vergangenheit und abgerufene Informationen bereits den User und seine Gewohnheiten kennt. Deshalb kann Google die am besten passenden Ergebnisselisten. Auf diese Weise steigert man die Kundenzufriedenheit erheblich.
Für das Internet bedeutet die Semantische Suchmaschinenoptimierung zunächst ein Umdenken. Um Marken richtig zu etablieren, ist guter Content so wichtig wie nie zuvor. Nutzer können Produkte und Dienstleistungen nun besser miteinander vergleichen, das bedeutet, der Konkurrenzkampf ist härter geworden. Ohne die richtigen Marketingmaßnahmen hat man im Grunde keine Chance sich auf dem digitalen Markt zu etablieren.
Außerdem wird Google immer weiter entwickelt. Neue Updates und verbesserte Analysetools erhöhen die Möglichkeiten, sich im Internet zu etablieren, erschweren aber auch die Abgrenzung zur Konkurrenz. Qualität spielt immer mehr eine entscheidende Rolle. Websites müssen sich regelmäßig diesen Regelungen anpassen und up to date bleiben.
Die Semantische Suche hat ebenfalls Auswirkungen auf SEA. So nutzt das Tool AdSense die semantische Analyse von Google ebenfalls. Je besser man den Inhalt einer Website thematisch bestimmen kann, desto besser werden Werbeanzeigen auch ausgerichtet.
Die Semantische Analyse der Suchmaschinen hat die allgemeine User Experience durch eine individuelle Ausrichtung stark verbessert. Statt mit so vielen Keywords wie möglich eine gute Platzierung in den SERPs zu erreichen, ist nun Qualität in vielen Bereichen, wie bei Verlinkungen und Content von Bedeutung.
Fazit – Deshalb brauchen auch Sie Semantische Suchmaschinenoptimierung
Der Begriff Semantische Suchmaschinenoptimierung klingt neu, abstrakt und manche Fragen sich: „Warum reichen mir nicht einfach Keywords?“. Die Antwort ist einfach. Das Internet und die Suchmaschinenoptimierung haben sich in den letzten 20 Jahren maßgeblich verändert und Google hat viel dazu beigetragen. Die Semantische Suchmaschinenoptimierung hat die Anforderungen gesteigert aber so auch die User Experience stark verbessert. Natürlich ist die Semantische Suchmaschinenoptimierung komplexer als der Vorgänger, sie bietet aber auch großes Potenzial, das man unbedingt nutzen sollte.
Ihre Internetpräsenz ist Ihr Aushängeschild, daher lohnt es sich in eine gute Online-Marketing-Strategie zu investieren. Der Großteil der Konsumenten sucht mittlerweile online nach Informationen, Produkten oder Dienstleistungen und informiert sich dabei auch direkt über die Anbieter. Ohne SEO kann ein gutes Online-Marketing nicht funktionieren. Mit der Semantischen Suchmaschinenoptimierung kamen neue Herausforderungen auf SEO-Agenturen zu. SEO-Maßnahmen müssen noch noch ausgefeilter und individueller sein.
Wir helfen Ihnen gerne!
Als Agentur für Online-Marketing wissen wir, wie wichtig es ist, sich in unserer Branche immer auf dem Laufenden zu halten und sich der steten Entwicklung des World Wide Web anzupassen. Mit unserer Erfahrung und Expertise passen wir von Pixelwerker Ihr Online-Marketing und Ihre Suchmaschinenoptimierung direkt auf Sie und Ihre Wünsche ab.
Vom Branding bis hin zur regelmäßigen Pflege Ihrer Websites oder Ihres Social-Media-Kanals – wir sind in jeder Phase für Sie da. So können Sie nachhaltig Ihre Reichweite steigern und sichtbar höhere Umsätze generieren. Mit uns starten Sie erfolgreich in die Zukunft.
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SEO Siloing - Wie Sie Ihre Website strukturieren sollten
In diesem Artikel zum Thema Siloing werden Sie lernen, wie Sie Ihre Website-Inhalte so organisieren, so dass die Relevanz von Themen für Suchmaschinen klar kommuniziert wird.
Die richtige interne Verlinkung (auch "virtuelles Siloing" genannt) und eine gute Website-Architektur bilden die Grundlage dafür, dass Ihre Website nach Ihren gewünschten Keyword-Begriffen und -Sätzen geordnet wird. In dieser Lektion lernen Sie Siloing kennen - einschließlich der Frage, warum Silos wichtig sind. Des Weiteren präsentiere ich Ihnen zwei Ansätze, die Ihnen helfen Ihre Website in SEO-Silos zu strukturieren.
Was ist Siloing?
Um in Suchmaschinen sowohl für breite Schlüsselwörter (z. B. Butter) als auch für längere, spezifischere Schlüsselwortphrasen (z.B. streichzarte gesalzene Butter) gut zu ranken, muss Ihre Website ausreichend klar organisierten, unterstützenden Inhalt aufweisen, um für diese Begriffe relevant zu sein.
Suchmaschinen sehen sich die Struktur Ihrer Website genau an, um die Hauptthemen Ihrer Website zu ermitteln und festzustellen, ob genügend Keyword-unterstützende Inhalte vorhanden sind.
Denken Sie darüber nach, wie Bauern ihre Ernten von Weizen, Gerste, Hafer und so weiter organisieren. Landwirte kümmern sich um die Integrität ihres Produkts, indem sie jede bestimmte Getreideart in einem separaten Silo lagern. Wenn Weizen, Gerste und Hafer zusammengemischt würden, hätte das Produkt einen geringeren Wert und wäre nur als generisches "Getreide" marktfähig.
Siloing einer Website bedeutet nichts anderes als die Gruppierung verwandter Seiten, entweder strukturell oder durch eine Verknüpfung, um die Keyword-basierten Themen der Website zu etablieren. Ähnlich wie Farmer separate Silos verwenden, um verschiedene Getreidesorten zu speichern, können Webmaster eine Website in Silos fassen, um ihre verschiedenen Content-Themen zu unterscheiden und den Suchmaschinen klar zu machen, worum es auf der Website geht.
Um Ihnen das Thema Soiling noch besser zu verdeutlichen, benutze ich die Analogie, dass viele Websites wie ein Murmelglas sind und das die Suchmaschinen, wie bspw. Google die Inhalte nur entschlüsseln können, wenn die Themen deutlich werden.
In diesem Murmelglas erkennt man deutlich, dass alle Murmeln gemischt sind und es keine Ordnung gibt, wenn man dies jetzt auf eine Website übertragen würde, dann wären die Themen dieser Website auch nicht geordnet und Google könnte somit auch keine richtige Aussage über den Inhalt dieser Website treffen.
Wenn wir jetzt die Murmeln nach ihren Farben trennen würden, sie also eindeutigen Gruppen zuordnen und dieses Beispiel wieder auf Websiten übertragen, würde das bedeuten, dass diese drei Gläser drei unterschiedliche Websiten darstellen, die jeweils ein Hauptthema haben.
Wenn man Siloing auf Websiten anwenden möchte, dann sollte dies in der „Murmelglas-Analogie“ in etwa so aussehen:
Ein Murmelglas, sprich eine Website, die aber mehrere Themen beinhaltet. Diese Themen (hier als Murmeln verdeutlicht) sind in Kategorien oder Silos geordnet, damit Suchmaschinen wie Google diese schnell und eindeutig erkennen können.
Durch das Silo Ihrer Website wird die Relevanz Ihrer einzelnen Seiten für die von Ihnen gewünschten Suchbegriffe verbessert. Links werden in themenbezogenen Bereichen der Website strategisch verwendet - und der PageRank (Linkwert) wird zwischen eng verwandten Seiten und Zielseiten weitergegeben, wodurch die Themen verstärkt werden.
Anstatt zuzulassen, dass die Website als unorganisierte Mischung ohne Keyword-Fokus betrachtet wird, zeigt eine Silostrategie, worum es auf der Seite wirklich geht und hilft dabei, Ihre Website als Expertenquelle für ein bestimmtes Thema zu positionieren.
Suchmaschinen vergeben die Top-Keyword-Rankings an Websites mit klarer Webseitenstruktur und inhaltlicher Relevanz, die einer Nutzeranfrage entsprechen. Das bedeutet nicht, dass Seiten mit genauen Keyword-Phrasen gefüllt sind. Vor allem im Zeitalter des Google-Panda-Algorithmus, der qualitativ hochwertige Inhalte belohnt, möchten Sie Ihre Website nach Themen erstellen, die auf Keywords basieren, nicht nur auf den Keyword-Phrasen selbst. Themeninhalte, die nach Siloing sortiert sind, sind somit essentiell für SEO.
Was ist physisches Siloing?
Es gibt zwei Möglichkeiten, bei einer Website Siloing durchzuführen: physisches Siloing durch die Verzeichnisstruktur und virtuelles Siloing durch die Verlinkungs-Struktur.
- Physisches Siloing = Verzeichnisstruktur, welche themenbezogene Seiten ordnet.
- Virtuelles Siloing = Verlinkungsstruktur zwischen themenbezogenen Seiten.
Die URL-Adresse einer Webseite kann Benutzern und Bots wichtige Hinweise auf die Seite geben. Alles Silos müssen durch eine entsprechende Überschriftenstruktur gekennzeichnet sein, somit muss jede Kategorie ihre eigene Überschrift haben. Wenn Sie zum Beispiel eine Seiten über Betten betreiben, dann werden alle Seiten über Boxspringbetten und alle Seiten über Massivholzbetten getrennt zusammengefasst und sollten sich niemals vermischen bzw. gegenseitig aufeinander verlinken.
Wenn Sie die physische URL-Verzeichnisstruktur einer Website wie einen Aktenschrank verwenden, um verwandte Seiten zu organisieren, erstellen Sie physische Silos. Jedes Thema der Seite hat eine Gruppe von Seiten, die zusammen unter einem Ordner gespeichert sind, der dieser spezifischen Kategorie gewidmet ist (z.B. "Betten"), und innerhalb dieser Kategorie sind Unterordner für die verschiedenen Unterkategorien (z.B. "Boxspringbetten"). Jede Datei hat ihren Platz in einer eindeutigen Kategorie, wobei niemals zwei Dateien in beiden Kategorien abgelegt werden, nur eine oder die andere.
Die folgenden URLs zeigen das Silo für Boxspringbetten:
www.boxspringbetten24.org/boxspringbett/ikea-boxspringbett/
www.boxspringbetten24.org/boxspringbett/otto-boxspringbett/
www.boxspringbetten24.org/boxspringbett/home24-boxspringbett/
Beachte: Ein Inhalt derselben Seite sollte nicht unter mehr als einer URL indexiert sein.
Viele Websites bieten sehr viele Inhalte, damit diese geordnet werden können, kann man weitere Unter-Silos erstellen. Allerdings solltest du dabei wenn möglich nicht tiefer als zwei bis drei Verzeichnisse gehen, denn sonst erhalten die einzelnen Seiten nicht genügend Links, um als relevant eingestuft zu werden. Allerdings kann man auch davon ausgehen, dass je tiefer Silos gehen desto höher ist auch die Chance für ein Ranking der themenspezifischen Keywords (und Long-Tail-Keywords).
Sind die einzelnen Themen erstellt, geht es an die Vernetzung der Seiten untereinander. Die Boxspringbetten-Seite behandelt hat zum Beispiel ein eigenes Silo über die gesundheitlichen Vorteile Boxspringbetten.
Wenn man nun eine eigene Seite zu den gesundheitlichen Vorteilen von Ikea Boxspringbetten hat, dann solltest du von dieser Seite auf die Bereiche gesundheitliche Vorteile und Ikea Boxspringbetten verweisen. Dies zeigt der Suchmaschine, dass es zwei Silos gibt mit unterschiedlichen Themen. Jede Verlinkungen sollte also gut durchdacht sein und Struktur auf die Website bringen, um die Suchmaschine bei dem Verstehen der Themen deiner Website zu unterstützen.
Um eine physische Silostruktur zu erstellen, erstellen Sie eine Verzeichnisstruktur, die auf die verschiedenen Themen Ihrer Website abgestimmt ist.
Was ist virtuelles Siloing?
Beim virtuellen Siloing wird die interne Link-Struktur einer Website verwendet (d.h. wie Seiten mit anderen Seiten verknüpft werden):
- Verbinden Sie Gruppen zusammengehöriger Seiten miteinander.
- Trenne Sie Seiten, die keinen Bezug zueinander haben.
- Stärken Sie die primären Zielseiten jedes Silos.
Während physisches Siloing erfordert, dass themenbezogene Seiten innerhalb desselben Verzeichnisses einer Seite angeordnet sind, wird ein virtuelles Silo durch Hypertext-Links zwischen themenbezogenen Seiten gebildet. In der Tat kann das Verbinden verwandter Seiten virtuell über Textlinks auch in Abwesenheit physischer Silos effektiv sein, da die Suchmaschinen-Crawler den Inhalt einer Seite durchsuchen, indem sie ihren Links folgen. Virtuelles Siloing ist somit sehr leistungsstark.
Durch die Verknüpfung von Seiten, die thematisch und inhaltlich eng miteinander verknüpft sind, konsolidieren Sie die Themenrelevanz für einen Bereich Ihrer Website. Eine Aufstellungshierarchie mit Top-Level-Zielseiten und Support-Seiten für jedes SEO-Silo ergibt sich allein aufgrund von Verknüpfungsmustern.
Will man zum Beispiel ein virtuelles Silo für Otto Boxspringbetten erstellen, kann man die folgenden fünf Seiten zu Boxspringbetten als unterstützende Seiten verwenden:
www.boxspringbetten24.org/otto-boxspringbett/mit-bettkasten
www.boxspringbetten24.org/otto-boxspringbett/mit-beleuchtung
www.boxspringbetten24.org/otto-boxspringbett/mit-kissen
www.boxspringbetten24.org/otto-boxspringbett/mit-topper
www.boxspringbetten24.org/otto-boxspringbett/ohne-kopfteil
Wenn man sich diese Seiten jetzt in einem virtuellen Silo vorstellt, würden alle fünf Seiten zur Landingpage „Otto Boxspringbetten“ verlinken, dadurch würde die Suchmaschine erkennen, dass diese Seite miteinander verwandt sind und gleichzeitig unterstützen sie so das Thema der Landingpage. Des Weiteren wäre es auch von Vorteil, wenn jede Seite auch auf jede andere der vier unterstützenden Seite verlinkt.
Wenn es vorkommen sollte, dass sich zwei Themen in zwei verschiedenen Silos sehr ähneln, so dass man diese Ihrer Meinung nach verknüpfen könnte, solltest du dennoch nur auf die Hauptseite des Silos verlinken (wenn überhaupt) aber nicht zwei Silo-Unterseiten miteinander, dies würde die Themen beider Silos verwässern und Suchmaschinen wieder durcheinanderbringen.
Wenn du doch einmal zwei Unterseiten (zwei verschiedener Silos) miteinander verlinken musst, dann solltest du dies durch das Link-Attribut rel=“nofollow“ tun, dadurch wird ein Signal an die Suchmaschine gesendet, den Link nicht zu werten bzw. weiterzugeben.
Zum Thema Siloing, merke dir:
- Support-Seiten verlinken immer zu ihrer Silo-Zielseite.
- Querverbindungen zwischen Silos sollten vermieden werden, mit Ausnahme von Silo-Top-Landing-Pages.
- Da zufällige Verbindungen zwischen Silos die Thematisierung schwächen würden, sollte keine Unterseite innerhalb eines Silos mit einer Unterseite in einem anderen Silo verbunden sein.
Sorgfältige Verlinkung innerhalb Ihrer Website zeigt die Beziehungen zwischen den Seiten und deckt die Struktur Ihrer Website auf. Es stärkt auch Ihre wichtigsten Zielseiten, die Sie in den Suchergebnissen anzeigen möchten. Das virtuelle Siloing führt zur Anhäufung von PageRank auf der obersten Zielseite jedes Silos. Diese wird zur relevantesten Seite Ihrer Website für Keywords, die zu diesem Thema gehören. So führt Siloing zu besseren Suchmaschinen-Rankings.
Wir empfehlen die Verwendung des virtuellen Silo-Ansatzes, der nach Möglichkeit durch den physikalischen Silo-Ansatz verstärkt wird, um maximale Effektivität zu erzielen.
Wie man Ihre Webseite siloiert
Der Vorgang des Silos einer Website nach Thema kann in vier Schritten kurz beschrieben werden:
- Bestimmen Sie die übergeordneten Themen für Ihre Website. Welchen Inhalt haben Sie (und planen zu haben) und worum geht es? Wir empfehlen Ihnen, Ihre Themen in Verbindung mit der Keyword-Recherche zu betrachten.
- Wählen Sie Ihre Silo-Strategie. Entscheiden Sie, wie Sie eine Website-Struktur implementieren, die die Themen Ihrer Website eindeutig identifiziert: physische Silos und virtuelle Silos oder nur virtuelle Silos.
- Planen Sie Ihre Verknüpfungsstruktur. Untersuchen Sie Ihre Linkstruktur (ausgehend von Ihrem Hauptnavigationsmenü) und entscheiden Sie, wie Sie Seiten am besten miteinander verbinden, um Ihre Themen entsprechend der Art und Weise, wie Nutzer nach Ihren Inhalten suchen, zu verstärken. Beachten Sie, dass Sie in der Regel mindestens fünf unterstützende Inhaltsseiten benötigen, um ein Silothema zu erstellen.
- Implementieren und bauen Sie Ihre Silos. Veröffentlichen Sie hochwertige Inhalte, die Ihre gezielten Keyword-Phrasen für jedes themenbasierte Silo enthalten. Erstellen Sie Links, um unterstützende Seiten innerhalb jedes Silos zu verbinden und Ihre Top-Level-Zielseiten für Silos zu verstärken.
PageSpeed Optimierung – warum dieser Faktor so wichtig für SEO ist
PageSpeed – Die Ladegeschwindigkeit ist der erste Eindruck, den Internetnutzer von einer Website bekommen – noch vor einem schönen Design und den gesuchten Informationen oder Produkten. Sie stellt damit einen wichtigen Aspekt für die User Experience dar und damit auch für die Suchmaschinenoptimierung (SEO). Nur mit einer guten SEO-Strategie wird Ihre Website sichtbar in den Ergebnissen von Suchmaschinen. Nur mit SEO besuchen mehr potenzielle Kunden Ihre Website.
Die Optimierung der PageSpeed lässt Websites besser und vor allem wirtschaftlicher arbeiten. Sie erhöht die User Experience und sorgt dafür, dass der Googlebot Websites schneller und öfter crawlt. So kann sich auch eher eine bessere Platzierung im Google-Ranking ergeben, was wiederum mehr Traffic auf der Website bedeutet und mehr mögliche Conversion bedeutet.
Schon seit Jahren fragen sich SEO-Experten ob die PageSpeed nun wichtig für das Google-Ranking ist oder nicht. Vor einiger Zeit hat Google diese Frage eindeutig mit ja beantwortet. Doch wie wichtig ist die Ladegeschwindigkeit? Wann ist eine Website schnell genug? Was kam man tun, damit eine Website schneller lädt und welche Fehler können vermieden werden? Im Bereich Website-Performance gibt es eine ganze Menge offener Fragen.
Wir haben versucht diese Fragen zu beantworten und sie Ihnen übersichtlich zur Verfügung gestellt.
PageSpeed – Was ist das eigentlich?
PageSpeed hat mehrere Synonyme, wie Ladegeschwindigkeit oder Ladezeit und meint die Dauer vom Klick auf einen Link, bzw. eine Website, bis diese sich aufgebaut hat.
Einer der wichtigsten Faktoren der Suchmaschinenoptimierung ist die Usability, also die Benutzerfreundlichkeit einer Website für Besucher. Schon direkt nach dem Klick auf den Link der Website in der Suchmaschine macht sich einer der wichtigsten Faktoren für die Usability bemerkbar: Die Ladegeschwindigkeit.
Und was passiert nun nach dem Klick auf den Link? Im schlimmsten Fall lädt die Website zu lange, der potenzielle Besucher wird ungeduldig und drückt schnell den Zurück-Button, um sich eine bessere, schnellere Website zu suchen. Er hat bis dahin noch nicht einmal ein Blick auf die Website werfen können. Das bedeutet, es ist egal wie ansprechend eine Website gestaltet ist und wie gut der Content ist, wenn die Ladezeit zu lang ist.
Für die Platzierung in den Google-Suchergebnissen ist die User Experience und damit auch die Ladegeschwindigkeit ein wichtiger Faktor. Aus diesem Grund ist die Optimierung der PageSpeed ein grundlegendes Instrument in der SEO und es gibt einige Möglichkeiten, wie man eine gute PageSpeed erreicht und somit auch sein Ranking verbessern kann.
Wie schnell ist schnell?
Über die Frage, wie schnell eine Website optimaler weise laden sollte, herrschen viele Gerüchte. Die deutlichste Antwort ist: So schnell wie möglich.
Menschen verbringen heutzutage viel Zeit im Internet und haben keine Lust auf lange Wartezeiten. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie über Desktop-Geräte oder mobile Endgeräte, wie Tablets oder Smartphones auf eine Website zugreifen wollen: Es muss schnell gehen!
Vor einiger Zeit galt ein Richtwert von ca. drei Sekunden als maximale Ladezeit. Alles zwischen 1,5 Sekunden und drei Sekunden wird als normal angesehen. Wir raten mittlerweile zu höchstens zwei Sekunden.
Eine Ladezeit von über vier Sekunden gilt mittlerweile als unzumutbar für Internetnutzer. Natürlich ist es auch immer eine Frage der Internetverbindung. Ein weiterer Faktor, der eine Rolle spielt ist die Gewohnheit von Internetnutzern. Wenn die 10 am häufigsten besuchten Websites innerhalb von 1,5 Sekunden laden, dann wirkt eine Website langsam die 2 Sekunden benötigt.
Auf der anderen Seite sind wir aber auch anpassungsfähig. Die größten E-Commerce-Websites, wie z.B. Amazon, werden im Laufe der Zeit eher langsamer als schneller. Doch es wird ihnen eher verziehen, weil sie sich bereits etabliert haben und den Usern bieten, was sie suchen.
Es gibt verschiedene Gründe, aus denen Websitebetreiber unbedingt auf ihre Ladezeit achten sollten. Dazu zählen die Nutzererfahrung und das Crawling durch den Googlebot. Seiten, bei denen der Googlebot länger als zwei Sekunden für den Download benötigt, werden seltener gecrawlt als schnellere Seiten. Es gibt mehrere Millionen Websites, der Googlebot muss also so effektiv wie möglich arbeiten und spart auf diese Weise Zeit ein.
PageSpeed-Optimierung in der SEO
Suchmaschinenoptimierung ist ein wichtiger Teil von Online-Marketing. Ohne SEO können Online-Marketing-Maßnahmen noch so gut sein, wenn sie nicht gefunden werden, bringt das keinem was. Internetpräsenz ist nur erfolgreich, wenn sie auch sichtbar ist. Daher ist es unerlässlich die eigene Website durch SEO-Maßnahmen zu optimieren, um sie sichtbar und auffindbar zu machen.
Um eine Website für Suchmaschinen, speziell für Google, zu optimieren spielen viele Faktoren OnPage und OffPage eine Rolle. Dazu zählen Verlinkungen, guter Content, Usability und dementsprechend auch die Ladegeschwindigkeit der Website und den verschiedenen Webpages.
Die Ladegeschwindigkeit einer Website ist erst einmal kein besonders wichtiger Faktor, denn zunächst spielen vor allem Verlinkungen und qualitativ hochwertiger Content eine Rolle. Aber besonders wenn es um die oberen Platzierungen in Suchmaschinen geht, speziell Google, kann PageSpeed ein ausschlaggebender Faktor sein um die Konkurrenz zu überholen. Daher ist PageSpeed ein wichtiges Instrument der Suchmaschinenoptimierung.
Die Ladezeit von Websites ist im Laufe der Zeit ein immer bedeutenderes Kriterium für die Platzierung in den Suchmaschinenergebnissen bei Google geworden. Kurze Ladezeiten gelten mittlerweile als Beweis für Qualität und das nicht nur für Google. Internetnutzer sehen kurze Ladezeiten ebenfalls als Qualitätshinweis. Das kann bewusst oder unbewusst sein.
Fakt ist, dass Ladezeiten von über 3 Sekunden nicht nur für eine höhere Absprungrate sorgen, weil die Nutzer ungeduldig werden. Das hängt auch damit zusammen, ob das Unternehmen, dass die Website betreibt ein gutes Image hat und Ihnen das bietet, was Sie suchen. Denken Sie nicht, dass Sie auch 4 Sekunden auf eine Website warten würden, wenn Sie wüssten, dass es die Ladezeit wert ist?
Der Zusammenhang zwischen PageSpeed und Ranking
Google ist mit mehr als 90 Prozent des Marktanteils die größte Suchmaschine und damit auch die wichtigste wenn es um SEO-Maßnahmen geht. Daher wird SEO zumeist gezielt auf die Richtlinien und Anforderungen von Google ausgerichtet.
Lange Zeit wurde gerätselt, ob es einen Zusammenhang zwischen PageSpeed und dem Ranking bei Google gibt. Mittlerweile wurde diese Frage von Google ganz klar mit ja beantwortet. Die Ladegeschwindigkeit von Websites ist bereits seit Anfang 2010 ein offizieller Faktor im Ranking der Suchergebnisse.
Allerdings betrifft dies nur die obersten Plätze in den Suchmaschinenergebnissen. Eine optimierte Website-Performance trägt dazu bei, dass der Googlebot die Website öfter crawlt, das heißt häufiger die Indexierung überprüft, bzw. neue Websites in den Index aufnimmt und die Platzierung für die Suchergebnisse bewertet.
PageSpeed ist erst einmal unwichtig, andere Faktoren, wie Verlinkungen, Keywords und Content spielen zunächst eine wichtige Rolle für SEO. Geht es aber um die erste Seite in der Suchmaschine, oder gar um die obersten Ergebnisse, wird PageSpeed zu einem wichtigen Faktor, der über die Platzierung in den obersten Ergebnissen entscheiden kann.
Der Zusammenhang zwischen PageSpeed und Conversion
Die Optimierung der PageSpeed ist vor allem wichtig um die User Experience zu verbessern. Bessere User Experience in Verbindung mit einem guten Ranking in Suchmaschinen ist ein wichtiger Faktor um hohen Traffic zu generieren. Mehr Traffic bedeutet, dass mehr potenzielle Kunden Ihre Seite besuchen und nur so kann auch langfristig der Umsatz gesteigert werden.
Die User Experience
Die User Experience (UX) meint die Erfahrung, die Nutzer auf Ihrer Website machen. Diese sollte natürlich möglichst gut sein, um Mehrwert zu bieten, Vertrauen aufzubauen und langfristig gesehen den Umsatz zu steigern. Ob die User Experience gut ist, hängt von dem zur Verfügung gestellten Content und einer nutzerfreundlichen Navigationsstruktur, aber auch auch von der Erwartung der Zielgruppe in der jeweiligen Branche ab. Wie bereits erwähnt, verlässt der Großteil der Internetnutzer eine Website sofort, wenn diese nur vier Sekunden Ladezeit benötigt. Damit entgeht der Website eine Menge von potenziellen Kunden.
Eine besondere Bedeutung hat hier die Ladezeit für Websites, die auf mobilen Endgeräten aufgerufen werden. Wir haben uns an hohe Standards was die Internetgeschwindigkeit betrifft, gewöhnt. Aber auch, wenn man gerade mal eine schlechte Internetverbindung hat, erwartet man, dass Websites laden.
Was ist Conversion?
Conversion bezeichnet die Umwandlung von einem Website-Besucher zu einem Kunden. Welche Aktion zu einer Conversion führt, hängt von der Zielsetzung ab. Es kann sich sowohl um den Kauf eines Produktes, als auch um das Abonnieren eines Newsletters oder das Ausfüllen eines Kontaktformulars handeln.
Der Anteil der Umwandlungen im Verhältnis zu allen Website-Besuchern wird als Conversion-Rate bezeichnet und in Prozent angegeben. Sie stellt einen wichtigen Wert für das Monitoring von Online-Marketing-Maßnahmen dar.
PageSpeed und Conversion
Die Conversion-Rate hängt ganz stark mit der User Experience zusammen und wird daher auch maßgeblich von der Ladegeschwindigkeit beeinflusst. Je länger eine Website, oder ein Online-Shop lädt, desto höher ist die Absprungrate. Viele User brechen den Besuch der Website bereits ab, bevor die Startseite überhaupt laden konnte.
Das zeigt, dass die Ladegeschwindigkeit ausschlaggebend für die Conversion ist. Denn nur wen Internetnutzer die Website besuchen und sich beispielsweise die Produkte ansehen können, kann es auch zur Conversion kommen. Ein wichtiger Faktor für den Kauf eines Produktes ist auch der Eindruck, den Besucher von der Website haben. Wenn sie sich dort „wohlfühlen“ sind sie auch eher bereit etwas zu Kaufen oder andere Aktionen durchzuführen. Vor allem für die mobilen Endgeräte ist es wichtig, dass Websites schnell laden.
In 2006 hat Amazon eine Studie durchgeführt und kam zu dem Ergebnis, dass eine Ladezeit von 100 Millisekunden den Umsatz um 1 Prozent reduziert. Nach dem damaligen Tagesumsatz von Amazon von ca. 67. Millionen Dollar sind das 670.000 Dollar, die am Tag verloren gingen. Im Jahr würde dies einen Verlust von 244,5 Millionen Dollar bedeuten.1 Nun ist Amazon in den letzten Jahren stark gewachsen, der Verlust wäre mittlerweile noch sehr viel höher.
Website-Performance
Zur Website-Performance zählen verschiedene Aspekte, die ich Ihnen im Folgenden kurz erklären möchte. Dazu zählen PageSpeed, die Response Time und die Größe, bzw. das Gewicht einer Website.
PageSpeed
Die komplette Zeit vom Klick auf den Link bis zum fertigen Rendering der Website wird als PageSpeed bezeichnet.
Response Time
Response Time, oder auch Firstbyte Time bezeichnet die Dauer von der Anfrage bis zur ersten Reaktion. Die Firstbyte Time ist daher kürzer als die Ladezeit, wo die Übertragung aller Daten eingerechnet wird.
Gewicht/Größe der Website
Die Größe einer Website hat einen direkten Einfluss auf ihre Website-Performance und die Ladegeschwindigkeit. Gemeint ist die Anzahl an Kilobytes, die benötigt wird, um eine Website vollständig runterzuladen.
Gründe für eine schlechte Website-Performance
Es gibt einige Gründe, die für eine langsame Ladezeit verantwortlich sind. Im Folgenden sehen Sie eine Liste der wichtigsten Faktoren, die die PageSpeed beeinflussen.
- Mit einem fragmentierten JavaScript kann die Website erst gerendert werden, wenn das Script geladen wurde. Ein asynchrones JavaScript kann die Ladezeit verkürzen.
- Überflüssige Zeichen im Quellcode.
- Zu viele CSS-Dateien führen zu vielen Serverrequests, die die PageSpeed verlangsamen.
- Kostenlose Webhoster lagern zumeist viele Websites auf einem Server, das kann die Ladezeit der einzelnen Websites verlängern.
- Langsame Datenbanken.
- Zu große Bilder und Fotos.
- Bad Requests, das bedeutet, die benötigten Informationen zum Laden der Seite werden nicht gefunden.
- Zuviele Elemente werden fehlendem Browser-Caching geladen.
Wie funktioniert PageSpeed-Optimierung?
Ähnlich wie eine gute SEO-Strategie braucht die PageSpeed-Optimierung Zeit. Sie ist ein langer Prozess, der sich durch regelmäßiges Monitoring und Analyse der Daten auszeichnet. Mit jeder neuen Erweiterungen der Website oder am Server muss die Website-Performance erneut überprüft werden. Es macht Sinn zunächst auf einem Testserver die Performance zu prüfen, welchen Einfluss die Veränderungen auf die eigentliche Website haben. Im Folgenden stellen wir Ihnen die wichtigsten Maßnahmen vor, mit denen die Ladegeschwindigkeit optimiert werden kann.
Webhoster
Die Optimierung der PageSpeed beginnt schon ganz am Anfang. Kostenlose oder günstige Webhoster sammeln viele Websites auf einem einzigen Server, der dadurch stärker ausgelastet ist. Dadurch wird auch Ihre Ladegeschwindigkeit langsamer. An den Investieren Sie also lieber direkt mehr Geld in einen guten Hoster.
Manche Webhoster bieten HTTP Keep Alive an, das erneute Anfragen verringert, in dem es TCP Verbindungen aufrecht erhält.
Seitentypen
Wenn Sie eine Website planen, sollten Sie zunächst die Seitentypen festlegen, so können direkt Optimierungsmaßnahmen priorisiert werden. Bei Seiten vom gleichen Typ werden zumeist die gleichen Elemente eingebunden, das heißt ähnliche Scripte geladen. Deshalb sollten immer als erstes die Seitentypen festgelegt werden. Danach werden die Prioritäten gesetzt, mit denen man festlegt, welche Seiten besonders wichtig für das Suchmaschinen-Ranking sind. Normalerweise hat die Starseite dabei die höchste Priorität.
Server-Caching
Caching schont die Datenbank und den Server. Dank Caching werden weniger Daten aus Datenbanken angefragt, die vom Server berechnet werden müssen. Ein Cache ist eine Art Speicher, der bei wiederholten Zugriffen auf die Website auf die bereits gespeicherten Daten zurückgreift und so aufwendige Neuberechnungen vermeidet. Das Laden vom Server-Cache ist für Google eine Voraussetzung, die erfüllt werden sollte.
Wenn eine Website sich bereits im Servercache befindet, wird die Anfrage über den Cache ausgeführt. Während beim Browsercache die Daten auf dem Gerät auf dem der Browser installiert ist gespeichert werden, werden beim Servercache die Daten auf dem Server gespeichert.
Die Kombination aus einem Reverse Proxy Server und einem Apache Webserver hilft ebenfalls die Ladegeschwindigkeit zu erhöhen. Inhalte können direkt von diesem schnellen Proxy geladen werden. Bei Wordpress kann das Caching einfach mit dem Plugin WP Rocket installiert werden.
Der Server-Cache sollten nur geleert werden, wenn um wichtige Updates geht. Unnötiges Leeren sollte vermieden werden. Nach Änderungen kann zunächst auf einen Editor mit Vorschau-Modus zurückgegriffen werden.

Browser-Caching
Die positive Wirkung auf die Ladezeit durch das Browser-Caching bemerken Besucher, die bereits zum wiederholten Mal eine Website besuchen. Hier werden die nicht veränderbaren Elemente der Website, wie das JavaScript oder CSS-Dateien, im Speicher des Browsers abgelegt und bei einem erneuten Besuch aus diesem Cache aufgerufen.
Wenn Sie Änderungen an Ihrer Website vornehmen, die in dem Browser-Cache gespeichert werden, können Sie den Message-Digest Algorithm 5 (MD5) einsetzen. Ändert sich eine Datei mit einem MD5-Hash, so wird diese Datei vom Server neu erkannt und abgefragt.
Die Daten, die im Browser-Cache übermittelt werden, sollten mit einem Ablaufdatum versehen werden.
PHP
PHP steht für Hypertext Preprocessor und ist eine Skriptspache, die in HTML eingebettet ist. Der Unterschied zu anderen Sprachen, wie z.B. JavaScript ist, dass der Code auf dem Server ausgeführt wird. PHP kann MySQL Abfragen zwischen speichern, sodass diese nicht jedes mal neu ausgeführt werden müssen. Dabei sollte man darauf achten, dass nicht zu viele PHP-Module geladen werden.
HTTP-Requests
Besucht ein User eine Seite einer Website, so wird eine Anfrage an den Server erstellt und dieser liefert dann das passende HTML. Browser können pro Domain bis zu acht Anfragen gleichzeitig ausführen. Weitere Aufrufe müssen warten und je länger sie warten desto höher ist auch die Ladezeit.
Beispiel: Man kann sich diese Anfragen wie Pakete vorstellen, die die Informationen der Webpage beinhalten. Je mehr Pakete verschickt werden müssen, desto länger ist die Ladezeit. Es kommt dabei nicht auf die Größe der Pakete an, nur auf die Menge. Deshalb macht es Sinn so viele Informationen wie möglich in ein Paket zu packen.
Also sollten Sie versuchen die CSS-Dateien und die JavaScript-Dateien so weit wie möglich zusammenzufassen. Dadurch muss nicht jede Funktion einzeln geladen werden. Kombinieren Sie also alle passenden Scripts.
Unser Tipp: Mit Subdomains können mehr als acht HTTP-Anfragen zugleich bearbeitet werden. Denn das Maximum von acht Anfragen betrifft nur eine Domain. Mehr Domains können also auch zugleich mehr Anfragen bearbeiten. CSS und JavaScript sollten normalerweise aber nur als eine Datei vorliegen.
Mittlerweile gibt es HTTP/2, womit das Problem mit der begrenzten Anzahl der Fragen entfällt. Hier ist es sogar von Vorteil viele kleinere Päckchen zu packen. Allerdings kann HTTP/2 noch nicht auf allen Servern genutzt werden.
CSS und JavaScript
Je kleiner die Dateien sind, die aufgerufen werden, desto schneller geht’s. Huch, aber ich hab doch eben noch gesagt, dass es egal ist wie groß die Päckchen sind, solange es so wenig wie möglich sind. Das stimmt auch. Es ist wichtiger die Anzahl zu verringern als die Größe der Päckchen. Dennoch ist es logisch, dass weniger Code auch schneller zu übertragen ist.
Deshalb sollten innerhalb des Codes alle Kommentare, Zeilenumbrüche und die meisten Leerzeichen entfernt. Die Komprimierung von JavaScript- und CSS-Dateien kann durch Toolsets, wie Grunt oder Webpack durchgeführt werden. Häufig kann die Größe der Dateien dabei um bis zu 30 Prozent verringert werden.

Hier kann man auf der linken Seite einen übersichtlichen Quellcode erkennen. Der Rechte wurde komprimiert, dabei wurden u.a. alle Leerschritte entfernt. Dadurch ist Code kleiner und kann leichter abgerufen werden.
Asynchrones Laden
Eine Website wird immer nach der Reihenfolge im Code geladen. Daher war es lange Zeit wichtig, wie die Elemente im Code angeordnet wurden. CSS musste zuerst geladen werden, damit der Browser zunächst den Style der Website darstellen kann. Nach CSS folgte das JavaScript, das Informationen zur Funktion der Seite beinhaltet. Durch asynchrones Laden wird die Reihenfolge der Elemente im Code unwichtig.
Der Vorteil ist, dass zunächst die wichtigen JavaScript-Informationen geladen werden, die das Design der Website beinhalten. Bilder und Grafiken, die meistens die Ladezeit vergrößern, können jedoch erst am Ende geladen werden.
AJAX
AJAX ist die Abkürzung für Asynchronous JavaScript and XML bezeichnet ein neues Konzept der asynchronen Datenübertragung. Wenn eine Website geladen wird, müssen viele Daten geladen werden. Mit AJAX können nur die Inhalte geladen werden, die wirklich als nächstes angezeigt werden sollen. Das heißt, dass nicht gleich die ganze Website lädt, obwohl der Besucher vielleicht nur die Startseite besucht. Besonders nützlich ist die Datenübertragung per Ajax für Smartphones.
Content-Delivery-Network
Content-Delivery-Network (CDN) wird auch Content-Distribution Network genannt und bezeichnet ein Netz von meist regionalen Servern. Wenn Sie ein CDN nutzen belasten die Dateien, die über die HTTP-Anfragen bearbeitet werden müssen, nicht den eigenen Server. Außerdem erhöht sich die Geschwindigkeit, weil die Informationen nur über regionale Server geladen werden, anstatt über Standorte am anderen Ende der Welt.
Gzip-Komprimierung
Gzip verringert die Dateigröße, wodurch die Daten schneller übermittelt werden können. Normalerweise ist Gzip bereits Standard auf Webservern, trotzdem sollten Sie prüfen, ob es wirklich aktiviert ist.
Query Strings in URLs
Um die Ladegeschwindigkeit zu verbessern sollten Sie statische, suchmaschinenfreundliche URLs verwenden. Manchmal werden URLs mit einem Fragezeichen ergänzt und dynamisch generiert. Dynamische URLs haben den Vorteil, dass die Links der Website nicht mit jeder Aktualisierung angepasst werden müssen. Solche URLs können aber nur schlecht gecacht werden. Eine dynamische URL sieht z.B. so aus: https:// www. beispiel.de/index.php?id=23.
Slashes in Links
Mit einem Slash am Ende des Links kann der Browser einfacher und schneller erkennen, dass es sich um einen Link handelt. Warum ist das so? Immerhin funktionieren Links mit und ohne Slash? Der Slash zeigt dem Browser, dass es sich um ein Verzeichnis handelt und nicht um eine Datei.
Wenn der Slash fehlt, muss der Browser erst herausfinden was das für ein Link ist und im Falle eines Verzeichnisses selber den Slash hinzufügen. Das mag nach wenig Zeitaufwand klingen aber Kleinvieh macht auch Mist und für uns ist es nicht weiter aufwendig die Links mit Slash festzulegen.
Bilder
Sehr viele Bilder und Fotos im internet bergen ein großes Optimierungspotenzial. Auf die folgenden Komprimierungsmöglichkeiten sollten Sie achten.
Dateiformat
Man benutzt auf Websites vier verschiedene Dateiformate: .jpg, .gif, .svg oder .png. -jpg wird für Fotos und Hintergrundgrafiken verwendet und die anderen drei für Layoutgrafiken. Das Format .svg ist für Grafiken besonders gut geeignet, es ist unendlich skalierbar und kann dadurch ohne Qualitätsverlust dargestellt werden. .gif sollte nur für kleine Grafiken (bis zu 10 x 10 px) und für Animationen genutzt werden.
Die Formate BMP und TIFF sollten vermieden werden.
Die Größe der Bilder
Bilder sollten immer an den Screen auf der Seite angepasst werden. Bei einem responsive Design entspricht die Größe der Bilder dennoch denen der Desktop-Anzeige. Es wird immer von der größten Darstellung ausgegangen.
Dadurch ergeben sich natürlich Nachteile für das responsive Design. Man kann diese mit verschiedenen Tools, wie imgix umgehen, wodurch die Bilder der Größe des Endgeräts angepasst werden. Eine andere Möglichkeit bietet das HTML5-Element, mit denen Bilder in verschiedenen Versionen angeboten werden können, die durch den Webmaster bestimmt werden können.
Unnütze Bild-Informationen entfernen
Bilder enthalten viele Informationen, die auf Websites unnötig sind, Platz wegnehmen und dadurch die Ladezeit erhöhen. Meta-Informationen können mit verschiedenen Programmen entfernt werden. Dafür empfehle ich den kostenlosen Webservice tinypng.
Werbung
Werbebanner, Pop-ups etc. können ebenfalls die Ladezeit verlängern. Und seien wir doch mal ehrlich, für die User Experience sind sie auch nicht gerade von Vorteil. Das bedeutet nicht, dass Sie keine Werbung schalten dürfen. Sie sollten sich nur überlegen wo es Sinn macht und wo nicht.
Redirects
Eine automatische Umleitung von einer URL zu einer anderen wird als 301-Redirect bezeichnet. Redirects werden vorrangig genutzt, wenn eine Website auf eine neue Domain oder eine neue Serverwartung umzieht. Langfristig gesehen sollten Redirects vermieden werden, da sie durch den Umweg ebenfalls die Ladezeit verringern.
Bad Requests
Erinnern Sie sich noch an die Pakete, die ich oben erwähnt hatte? Wenn diese Pakete nicht gefunden werden können, dann können sie auch nicht ausgeliefert werden. Dieser Fall wird als Bad Request bezeichnet und sollte unbedingt vermieden werden.
Diese Fehler sollten zeitnah behoben werden. Bad Requests können z.B. mit Tools wie Screaming Frog aufgedeckt werden. Danach muss nur noch die fehlende Datei wieder dort platziert werden, wo sie ursprünglich war oder auf den neuen Ort, bzw. Dateinamen weitergeleitet werden.
Plugins
Ein Content-Management-System (CMS) wie Wordpress wird häufig mit so vielen Plugins wie möglich vollgestopft. Dabei können einige Features auch direkt mit den Funktionen des Templates lösen. Je mehr Plugins, desto mehr Auswirkungen hat das auf die PageSpeed. Also auch hier gilt: Weniger ist mehr!
In diesem Kapitel wurden einige Faktoren gennant mit denen Sie die PageSpeed Ihrer Website positiv beeinflussen können, sowie einige Punkte, die unbedingt vermieden werden sollte.
Mein Ziel war es Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der PagSpeed-Optimierung zu zeigen. Das bedeutet nicht, dass Sie sich an alle Tipps halten müssen. Sie stellen Richtlinien dar, an denen Sie sich orientieren können. Das beste Beispiel dafür ist das Schalten von Werbeanzeige. Natürlich kann es die Ladegeschwindigkeit negativ beeinflussen, aber dafür bringen Werbeanzeigen auch Geld ein. Sie müssen also immer selber abwiegen, welche Optimierungen an Ihrer Website möglich sind.

So kann man die Ladegeschwindigkeit überprüfen
Ich habe Ihnen nun viel über Ladegeschwindigkeit erzählt und beantworte Ihnen nun noch die Frage, wie Sie die PageSpeed Ihrer Website überprüfen können. Im Internet finden sich einige kostenlose Tools, mit denen Sie die Ladezeit Ihrer Website messen können.
Über Google Page Speed Services können Webmaster die Geschwindigkeit der Website testen und sie ermöglichen die Auslieferung im Google Content Delivery Network (CDN). Macht doch Sinn Googles hauseigene Tools zu verwenden, wenn man SEO vor allem auf die Suchergebnisse von Google ausrichtet, oder?
Zu empfehlen ist das Google-Tool Page Speed Insights. Google zeigt an, wo an der Website Optimierungen möglich sind, um die Ladegeschwindigkeit zu verbessern. Der Vorteil ist, dass diese Vorschläge sowohl für Desktop-Geräte als auch für mobile Endgeräte angezeigt werden.
Man kann hier jede URL eingeben, die man gerne überprüfen möchte. So kann man auch Vergleiche zur Konkurrenz ziehen und gegebenenfalls Verbesserungen vornehmen.
Zur Veranschaulichung habe ich die Website Google Page Speed Insights aufgerufen. Hier kann man nun jede beliebige URL eingeben und auf ihre Schnelligkeit hin überprüfen.

Beispiel
Hier habe ich unsere Webpage mit dem Blogartikel „Affiliate-Marketing – Tipps & Anleitungen“ auf seine Ladegeschwindigkeit untersucht. Page Speed Insights bewertet die Schnelligkeit anhand eines Punktesystems, wobei ein Score von 100 optimal ist. Es wird dann die Ladegeschwindigkeit hinsichtlich mobiler Endgeräte und von Desktop-Geräten.
Die Punktzahl war mit 78/100 im gelben Bereich, das heißt es können Verbesserungen vorgenommen werden. Page Speed Insights zeigt nun Möglichkeiten zur Optimierung an. In diesem Fall wird mir z.B. angezeigt, dass ein Bild auf einer anderen Webpage mit einem Blogartikel zu groß ist.
Da der Artikel unten auf der Seite des Affiliate-Marketing-Blogs eingebunden ist, hat die Bildgröße auch Auswirkungen auf die Ladegeschwindigkeit dieser Seite. Deshalb habe ich eine Größenkorrektur vorgenommen, d.h. die Pixelzahl verringert und unwichtige Informationen über das kostenlose Internetprogramm tinypng entfernt.

Nun überprüfe ich die Webpage noch einmal. Allein durch diese kleine Änderung ist die Ladegeschwindigkeit laut Google Page Speed Insights nun im grünen Bereich. Siebkönnen also sehen, dass auch durch kleine Optimierungen schon viel erreicht werden kann.
Nur selten erreichen Websites über 90 Prozent im PageSpeed-Score. Dazu möchte ich gerne was erklären. Manchmal muss man sich entscheiden, ob einem die Optik wichtiger ist oder die Seitenladegeschwindigkeit. Eine optisch nicht ansprechend gestaltete Website bietet keine gute User Experience. Bilder sollten zwar komprimiert werden, aber nach Möglichkeit auch noch auf Retina-Displays in guter Qualität wiedergegeben werden. Google nimmt hier aber keine Differenzierung vor.
Werbung kostet nicht nur Geld, sonder auch Zeit
Der zweite Punkt ist Werbung. Wenn Google AdSense-Werbung in eine Word-Press-Seite eingebaut wird, so hat das auch eine negative Auswirkung auf den Score bei Page Speed Insights. In der Warnung steht dann, dass das Rendering der Seite von Scripten behindert wird, da die Werbung extern geladen werden muss. Dieser Sachverhalt lässt sich dann eben nicht ändern.
Was ich damit zeigen möchte ist, dass die Ladegeschwindigkeit einer Website sicherlich nicht immer die oberste Priorität haben sollte. Sie sollten immer abwägen, welche Maßnahmen sinnvoll sind und welche nicht. Machen Sie sich also keine Gedanken darüber, wenn Ihre Website nicht 100 Punkte im Score erreicht. Aus unserer Erfahrung sind schon Werte um die 80 sehr gut. Sie sollten immer im Auge behalten wofür die Website geschaffen wurde und ob die SEO-Maßnahmen oder ganz genau genommen die Maßnahmen zur PageSpeed-Optimierung mit Ihren Zielen zusammenpassen.
Weitere Tools, mit denen die Geschwindigkeit von Websites überprüft werden kann, sind WebPagetest, GTmetrix, YSlow browser extension, Zoompf oder der Pingdom Website Speed Test.
Die Resultate kurzer Ladezeiten
Natürlich ist das Hauptziel einer Optimierung der Website-Performance eine bessere Platzierung im Google-Ranking. Aber die PageSpeed-Optimierung hat auch andere positive Folgen, die zum Teil das Ranking beeinflussen oder das Ergebnis einer besseren Platzierung sind. Sie beeinflussen sich auch untereinander stark.
- bessere User Experience
- Verminderung der Absprungrate/Bounce-Rate
- mehr Traffic
- mehr Conversion
- Anzahl der Seitenaufrufe pro Nutzer
- höhere Aufenthaltsdauer
- höhere Klickraten in den Suchergebnissen
Durch die Auflistung der Ergebnisse sieht man nicht nur die Wechselwirkung zwischen den Ergebnissen, sondern auch wie durch die Optimierung der Ladezeit sichtbar der Umsatz von Unternehmen gesteigert werden kann.
PageSpeed-Optimierung mit Hilfe einer Online-Markting-Agentur
Ein Großteil der Menschheit surft jeden Tag im Internet. Wir suchen nach Informationen, Dienstleistungen und Produkten oder lassen uns von witzigen Inhalten aufmuntern.
Ob vom Smartphone aus oder vom Standgerät, Internetnutzer sind ungeduldig. Kurze Ladezeiten sind das A und O für die User Experience. Von dieser hängt einiges ab: Absprungrate, Traffic, Conversion, Anzahl an Seitenaufrufen, Verweildauer. Dies alles sind Faktoren, in denen sich die Qualität er User Experience widerspiegeln.
Die Ladezeit ist das erste, das Besucher von einer Seite „sehen“. Sie macht den ersten entscheidenden Eindruck aus. Mittlerweile gelten Ladezeiten von mehr als 4 Sekunden als unzumutbar. Die meisten User springen hier bereits ab, bevor die Website sich überhaupt fertig aufbauen konnte.
Für eine gute Internetpräsenz – und diese ist quasi Voraussetzung für Erfolg – ist die Ladezeit demnach ein wichtiger Faktor. Damit zählt sie eindeutig als Instrument zur Suchmaschinenoptimierung, vor allem wenn es um die ersten Plätze in den Suchmaschinenergebnissen geht.
PageSpeed wirkt sich positiv auf alles andere aus
Die Optimierung der PageSpeed ist ein effektiver Weg um die User Experience von Website-Besuchern zu verbessern. Das wirkt sich ebenfalls positiv auf den Traffic, die Absprungrate, und die Pageviews aus. Die Belohnung für die Mühe ist eine bessere Platzierung bei Google.
Um ihre Website erfolgreich zum Ziel zu bringen sind eine Vielzahl an Maßnahmen nötig. Da ist es schwer einen Überblick über all die Möglichkeiten zu behalten und ohne technisches Verständnis kommt man hier nicht weit. Als Full-Service-Agentur im Bereich Online-Marketing halten wir uns ständig über Neuerungen im Bereich Suchmaschinenoptimierung auf dem Laufenden.
Unser hausinterner Programmierer hat bereits viel Erfahrung im Bereich der PageSpeed-Optimierung gesammelt und und trägt maßgeblich zu einer guten Website-Performance bei. Unsere SEO-Experten setzen Ihre Wünsche zielorientiert um. Wir stehen Ihnen dabei jederzeit für Fragen zur Verfügung, sodass langfristig kurze Ladezeiten erreicht werden können.
Mit uns haben Sie einen starken Partner an Ihrer Seite, der auch ihre Website mit SEO sichtbar macht.
Durch unsere langjährige Arbeit und über 100 erfolgreiche Projekte, konnten wir viele Erfahrungen sammeln. Dieses Know-How im Online-Marketing gaben wir u.a. bei Vorträgen von Google, der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer weiter.
Mit Know-How, Kreativität und Leidenschaft entwickeln wir auf unsere Kunden abgestimmte Marketing-Strategien, die Sie sicher und nachhaltig zum Erfolg führen. Gemeinsam setzen wir Ihr Online-Marketing so um, dass Sie langfristig Ihren Umsatz und Return-On-Investment steigern.
Jetzt kostenlosen Beratungstermin vereinbaren oder unter 0561 / 850 194 76 anrufen.
1 https://smarter-ecommerce.com/blog/de/conversion-rate-optimierung/der-einfluss-von-ladezeiten-auf-die-conversion-rate/#more-1419
SEO-Tipps und Grundlagen für Anfänger – Darauf kommt es bei SEO an
Mit diesem Artikel richte ich mich an Einsteiger in Sachen Suchmaschinenoptimierung. Heute werde ich dir ein paar praktische SEO-Tipps und Tricks mitgeben und Dir erklären auf welche Punkte Du achten solltest, bevor Du eine SEO Strategie entwickelst. Ich zeige dir eine konkreten Schritt-für-Schritt Anleitung, wie Du erfolgreich Deine Suchmaschinenoptimierung umsetzen kannst. Ich habe für Dich einige SEO-Tipps aufgelistet. Viel Spaß beim Lesen.
Das Ziel der Suchmaschinenoptimierung ist es eine möglichst hohe Platzierung in den Ergebnissen von Suchmaschinen zu erreichen. Denn der Großteil aller User beachtet nur die obersten Ergebnisse in Suchmaschinen, das heißt das auch nur diese Plätze eine hohe Anzahl an Visitors erreicht. Daher ist Suchmaschinenoptimierung so wichtig für eine erfolgreiche und sichtbare Website.
OnPage und Offpage Optimierung
Sie bilden die Grundlage der SEO. Gute optimierte Inhalte sind das A und O. Das betrifft u.a. Inhalte und die Keywordrecherche, aber auch eine gute Navigationsstruktur, die zu einer positiven User Experience auf der Website beiträgt.
Der Unterschied zwischen OnPage und OffPage – Optimierung
OnPage Optimierung
OnPage Optimierung für eine solide und erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung auf Deiner Website. Das sind SEO-Aktivitäten, die Du auf deiner eigenen Webseite durchführst. Sowas wie guter HTML-Code, funktionale URLs und interne Verlinkungen, um Besucher länger auf Deiner Website zu halten. Noch ein wichtiger Bestandteil sind die Texte, die Du auf Deiner eigenen Website veröffentlichst. Eine gute OnPage Optimierung ist die halbe Miete für den Erfolg Deiner Webseite.
OffPage Optimierung
Diese Tätigkeiten finden nicht auf der eigenen Webseite statt. Bei der Off Page Optimierung geht es vor allem um das Setzen qualitativ hochwertiger Backlinks. Backlinks bedeutet, dass andere Websites Deine Website bei sich verlinken und das ist ein Zeichen für Suchmaschinen wie Google, dass du hochwertige und relevante Inhalte zur Verfügung stellst. Den Aufbau von Backlinks nennt nennt man auch Linkbuilding.
Wichtig ist, dass Du Backlinks von anderen Websiten bekommst. Um Dich besser in Deinem thematischen Bereich zu positionieren, solltest Du eine gute und hochwertige Linkstruktur haben. Dazu gibt es heutzutage allerdings einige Richtlinien von Google, bei deren Nichteinhaltung Strafen drohen, die Deine Platzierung in den Suchergebnissen negativ beeinflussen können, dazu zählt zum Beispiel Linkkauf.
SEO-Tipps – Bitte keine Blackhat-Taktiken
Achtung! Du weißt sicherlich was dieses Wort mit sich bringt, oder? Sei bitte vorsichtig, denn Du kannst damit besseres Ranking erzielen und Dich von der Masse abheben, aber das ist nicht unser Ziel! Mit der Blackhat-Taktik wird versucht gegen die Richtlinien von Google zu verstoßen. Wenn Du von Google erwischt wirst, dann kann es im schlimmsten fall dazu kommen, dass Deine Website gelöscht wird, also Finger weg!
SEO-Tipps – Geduld investieren
Wohl der wichtigste Aspekt. Die Suchmaschinenoptimierung braucht Zeit und natürlich auch etwas Geduld. Setzte Dir sinnvolle Ziele und arbeite kontinuierlich voran. Deine Geduld wird sich dann auszahlen, vertraue mir.
SEO-Tipps – Das richtige Keyword auswählen
Erstelle eine Liste mit Keywords, die für das Thema relevant sind. Keywordrecherche ist das A und O jeder erfolgreichen SEO-Strategie. Es gibt einige Möglichkeiten, wie Du deine Keywords überprüfen lassen kannst. SEO-Tools, wie Google AdWords, Xovi oder Google Trends helfen Dir dabei.
SEO-Tipps – Nutze Keyword Tools
Google-Keyword-Planer, Google Trends, Google Suggest, Keywordtool.io, dieses Tool ist kostenpflichtig, Hypersuggest und Amazon-Keyword-Tool. Natürlich gibt es noch mehr Tools, aber das sind so die, die einfach zu bedienen sind.
SEO-Tipps – Konkurrenzanalyse gehört in jeden Businessplan
In jeden Businessplan gehört die Wettbewerbsanalyse. Natürlich gibt es Unternehmer, die der Meinung sind, ihre Wettbewerber bereits gut zu kennen. Diese Einstellung ist falsch! Das ist eine Fehleinschätzung und die Konkurrenz wird diese Gelegenheit mit Sicherheit ausnutzen, um an dir vorbeizuziehen. Vergleiche Deine Stärken- und Schwächen mit Deiner Konkurrenz. Auch dazu ist es nötig, datenbasiert vorzugehen.
SEO-Tipps – Content ist KING
Schreibe und entwickle hochwertige Inhalte. Du musst Dich mit Deinen Inhalten abheben – Sei einzigartig. Jeder Inhalt sollte einen Mehrwert bieten.
Ein einzigartiger Inhalt ist:
- zielgruppenspezifisch,
- suchmaschinenoptimiert
- fehlerfrei
- leserfreundlich
- informativ
- relevant
- qualitativ hochwertig
SEO-Tipps – Aktualisierung von Inhalten als Erfolgsfaktor
Du sollest Deine Inhalte regelmäßig aktualisieren. Halte die Inhalte auf dem neusten Stand um Deinen Besuchern zu jeder Zeit Mehrwert zu bieten. Inhalte sind ein ausschlaggebender Faktor für die Suchmaschinenoptimierung.
SEO-Tipps – Die optimale Länge von Content
Wenn Du Texte schreibst, halte Dir immer vor Augen, dass Deine Besucher sich bestimmte Informationen wünschen, die unbedingt gegeben sein sollten. Mit einem guten Text bleiben keine Fragen offen.
SEO-Tipps – Qualität vor Quantität
Die Qualität muss stimmen. Nimm dir Zeit und investiere ruhig viel Zeit in Deinen Inhalten. Wenn der Text kurz ist, ist es nicht so dramatisch, wenn der Inhalt Qualität enthält.
SEO-Tipps – Mindestens 1000 Wörter Inhalt
Deine Inhalte sollten pro Stück mehr als 1000 Wörter enthalten, weil längere Texte oben angezeigt werden.
SEO-Tipps – Die perfekte URL-Struktur
Eine freundliche und nette URL-Struktur ist für den Googlebot, der Inhalte für die Suchergebnisse indexiert, gut lesbar.
SEO-Tipps – Meta-Description
Versuche mit der Meta-Beschreibung zu zeigen, worum es auf Deiner Seite geht. Meta-Beschreibungen sollten in der Regel kurz und sinnvoll sein. Du musst Dir das so vorstellen. Stell dir vor Du suchst nach was bestimmtes (Hautpflege) und gibst in dem Google Such-Leiste den Begriff ein. Natürlich wirst Du nicht direkt auf irgendeinen gelieferten Ergebnis draufklicken, sondern wirst solange suchen, bis Du die perfekte Überschrift gefunden hast. Die Meta-Beschreibung soll zum Klicken anregen. Beachte auch bitte die Länge. Wir empfehlen immer maximal 160 Zeichen.
SEO-Tipps – Die Bilder
Jede kennt den Spruch: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Das stimmt und aus dem Grund solltest Du dich dementsprechend orientieren. Aussagekräftige Bilder sind das A und O. Die Bilder sollten klein sein und schnell laden. Sonst wird deine eigene Webseite langsam, wenn die Bilder zu groß sind und Internetuser sind ungeduldig.
SEO-Tipps – Vorsprung durch Technik, sagt dir das was?
Nimm dir Audi als Vorbild. Gib dem User einen optimalen Zugriff auf die Inhalte. Die Grundlage aller Erfolge einer Webseite ist die Technik. Wenn Du bei der Optimierung auf technischer Ebene verfasst, solltest Du auf diesen Aspekt achten:
Interner Duplicate Content bezeichnet gleiche Inhalte innerhalb einer Domain oder auf verschiedenen Websites und werden von Google nicht bei der Indexierung berücksichtigt.
SEO-Checkliste für Content-Marketer – Diese 21 häufigen SEO-Fehler solltest Du vermeiden
Heute werde ich Dir die 21 häufigsten SEO-Fehler zeigen, die die meisten Content-Vermarkter machen.
Wichtig ist hier, dass Du deine Zuhörer mit deinen Inhalten erreichst. Gewinne die Aufmerksamkeit Deines Publikums. Qualität und strategisches SEO ist sehr wichtig. Aber wie erfahrene Vermarkter wissen, hat SEO seit seinen frühen Tagen von Keyword-bezogenen Inhalten eine enorme Evolution durchgemacht.
Mit mehr als 2 Billionen Suchanfragen, die jedes Jahr bei Google stattfinden, geht es bei der heutigen Suchmaschinenoptimierung darum, die perfekte Balance zwischen nutzerzentrierten Inhalten und überzeugenden Suchmaschinen-Crawlern zu finden, damit Deine Inhalte überragend sind. Natürlich kannst Du auf der Suche nach dem perfekten Inhalt für Menschen und Suchmaschinen Fehler machen. Aber die gute Nachricht ist, dass es leicht vermeidbar ist.
SEO-Fehler – Inhalte, um Keyword zu optimieren
In den "alten Zeiten" von SEO war es üblich, Webseiten mit einem bestimmten Schlüsselwort zu optimieren, für das man ein Ranking durchführen wollte. Heute bietet diese Praxis nicht nur eine schlechte Nutzererfahrung für Deine Zielgruppe, sondern sie ist einfach ineffektiv. Das kommt daher, dass Suchmaschinen die Suchabsicht immer besser bestimmen können.
Tipp: Optimiere keine Seiten für nur ein Keyword.
SEO-Fehler – Vernachlässigter, datierter Inhalt
Vernachlässige deine geschriebenen Inhalte nicht. Auch wenn Du nach der ersten Veröffentlichung dir deine Inhalte nicht durchgelesen hast oder neu aktualisiert hast, dann ist es jetzt die Zeit dafür gekommen es zu tun. Mache es für die Suchenden relevant und einfach deine Inhalte zu finden.
Tipp: Unsere Empfehlung ist es, dass Du deine Seite analysierst, um die schlechtesten Blogbeiträge zu finden. Führe dann eine Keyword-Recherche durch, um das perfekte Keyword zu finden. Und nur mit dem richtigen Keyword wird deine Zielgruppe deine Webseite finden, sonst kannst Du das vergessen.
SEO-Fehler – Vergessene mobile Nutzer
Egal, ob Du eine B2C- oder eine B2B-Marke bist, ein Großteil deiner Zielgruppe verwendet wahrscheinlich ein mobiles Gerät, um gute Inhalte zu finden. Wenn deine Inhalte nicht für Mobilgeräte optimiert sind, wirkt sich dies negativ auf die Nutzererfahrung aus.
Tipp: Ergreife Schritte, um sicherzustellen, dass deine Website und deine Inhalte mobilfreundlich und ansprechend sind. Konzentriere dich außerdem auf das Erstellen von Inhalten für Benutzer, die normalerweise ein mobiles Gerät verwenden würden.
SEO-Fehler – Nicht für Website-Geschwindigkeit optimieren
Dieses ist ziemlich einfach. Schnellere Websites haben eine bessere Crawling-Rate und bieten eine bessere Benutzererfahrung.
Tipp: Verwende Website-Geschwindigkeitstools wie Google PageSpeed Insights, Pingdom oder WebPageTest, um deine Website-Geschwindigkeitsbewertung zu analysieren. Einige der hilfreichsten Tipps zur Verbesserung der Website-Geschwindigkeit sind Browser-Caching, Optimieren von Bildern und Minimieren von JavaScript.
SEO-Fehler – Versäumnis, relevante und hilfreiche interne Links aufzunehmen
Wenn Du Leute zu deinen Inhalten hingezogen hast, hast Du ein Zielpublikum, das interessiert ist und wahrscheinlich nach mehr sucht. Infolgedessen sind interne Verbindungen von entscheidender Bedeutung, um die Leute in Kontakt zu halten und zu signalisieren, dass Du mehr zu bieten hast.
Tipp: Achte immer auf die Möglichkeit, Links zu anderen Inhalten auf deiner Website zu erstellen. Verwende außerdem Schlüsselwortvariationen für Ankertext, um die Sichtbarkeit für das Schlüsselwortthema zu erweitern, dass dieser Inhalt darstellt. Achte auf die Möglichkeit, Links zu anderen Inhalten auf deiner Website zu erstellen.
SEO-Fehler – Versäumnis, relevante & hilfreiche externe Links aufzunehmen
Genau wie interne Links haben externe Links die Möglichkeit, deinen Nutzern hilfreichere und relevantere Inhalte zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus können externe Qualitätsquellen den Suchmaschinen und Benutzern Glaubwürdigkeit verleihen.
Tipp: Vergewissere dich, dass alle externen Links in neuen Fenstern geöffnet werden, damit die Nutzer andere Inhalte nutzen können, aber auch, dass sie einfach zurückgehen und mit deinen Inhalten interagieren können.
SEO-Fehler – Bereitstellen schwer lesbarer Inhaltsblöcke
Benutzer suchen häufig nach Inhalten, die schnell gefunden und absorbiert werden können, und gehen weiter, wenn sie den Wert in den Inhalten, auf die sie geklickt haben, nicht leicht erkennen können. Darüber hinaus zeigen Studien, dass Menschen Online-Inhalte in einem "F" -Muster lesen. Infolgedessen können große Textblöcke für viele, insbesondere solche, die mobile Geräte verwenden, eine große Abschaltung sein.
Tipp: Verwende Headline-Tags, um Inhalte aufzubrechen. Dies wird es nicht nur für Benutzer leichtmachen, Inhalte zu scannen, sondern auch ein positives Signal an Suchmaschinen zu senden.
SEO-Fehler – Denk dir die Bildoptimierung weg
Die Bilder auf deiner Website oder deinem Blog fügen ein wichtiges visuelles Element hinzu, das die Nutzererfahrung positiv beeinflussen kann. Aber sie können dir auch dabei helfen, Suchmaschinen deine Geschichte zu erzählen.
Tipp: Decke alle deine Basen ab, indem Du sicherstellst, dass Bilddateinamen und Alternativtext relevante Schlüsselwörter enthalten. Außerdem kannst Du die Bildgröße für jede Bildschirmgröße optimieren und / oder die Bilder faul laden, um sicherzustellen, dass deine Seite schnell geladen wird.
SEO-Fehler – Kein eindeutiger Inhalt
Es kann zwar verlockend sein, einige der großartigen Inhalte, die Du bereits erstellt hast, wiederzuverwenden, aber sei vorsichtig. Suchmaschinen werden nicht getäuscht, und Du kannst bestraft werden, wenn Du Inhalte über Seiten duplizierst.
Tipp: Veröffentliche keine doppelten oder ähnlichen Inhalte auf deiner Website, einschließlich Titeltags und Meta-Beschreibungen. Wenn es um technische Dinge wie Title-Tags und Meta-Beschreibungen geht, nehme dir einfach ein bisschen mehr Zeit, um etwas Einzigartiges zu schaffen. Wenn es um vollständige Seiten von Inhalten geht, wenn Du vorhandene Inhalte hast, die passt, nehme einen umgestaltenden Ansatz, um es personalisiert und anders zu machen.
SEO-Fehler – Konzentration auf Quantität über Qualität
In der heutigen, von Wettbewerb geprägten Welt der Inhalte kann es verlockend sein, zu versuchen, deine Konkurrenz zu überwinden. Das Veröffentlichen von mehr Inhalt als der nächste Typ garantiert jedoch keine Ergebnisse, insbesondere wenn dieser Inhalt kein Qualitätsstück ist, das deinem Publikum tatsächlich hilft.
Tipp: Erstelle eine Inhaltsstrategie, die Zielgruppen- und Keyword-Themenforschung umfasst. Schaue dir an was deine Konkurrenten tun. Auf diese Weise kannst Du Inhaltslücken identifizieren und Inhalte erstellen, die sie füllen. Darüber hinaus schieße für das Schreiben von längeren Stücken (600 bis 1.000 + Wörter), die für die Scanfähigkeit optimiert sind und visuelle Elemente enthalten.
SEO-Fehler – URLs oder Site-Struktur nicht optimieren
Viele Vermarkter hinterlassen den Titel der Seite oder des Beitrags als URL, was zu langen URLs führen kann, die deinen Suchrankings nicht weiterhelfen.
Tipp: Halte URLs kurz, prägnant und mit Keywords optimiert. Stelle außerdem sicher, dass deine URL-Struktur auf deiner gesamten Website konsistent ist, um das Crawlen zu erleichtern.
SEO-Fehler – Vernachlässigung von unterbrochenen oder umleitenden Links
Während unserer technischen Crawls und Website-Bewertungen stellt TopRank Marketing häufig fest, dass viele Websites fehlerhafte Links oder Links enthalten, die umgeleitet werden, anstatt direkt auf die Zielseite zu verweisen.
Tipp: Führe ein technisches Audit durch, um alle fehlerhaften Links und internen Links zu identifizieren, die auf eine andere Seite weiterleiten. Aktualisiere dann mit Links, die direkt mit einer Zielseite verbunden sind. Dies wird Suchmaschinen helfen, deine Website effizienter zu crawlen.
SEO-Fehler – Die Umleitungsregeln für eine Site werden nicht überprüft
Bei Websites mit mehreren Weiterleitungsregeln besteht die Möglichkeit, Umleitungsketten und Fehler zu entfernen, die das Durchforsten von Suchmaschinen erschweren.
Tipp: Überprüfe die Umleitungsregeln, um sicherzustellen, dass Sie 301- oder 302-Weiterleitungen ordnungsgemäß verwenden und alle Redirect-Ketten entfernen, die möglicherweise vorhanden sind.
Konzentriere dich NICHT auf Meta-Keywords
Meta-Keywords werden nicht von Google verwendet und können ein Spam-Zeichen von Bing sein.
Tipp: Es gibt normalerweise keinen Grund, Meta-Keywords zu deiner Website hinzuzufügen. Stelle sicher, dass Du die Anzahl der Schlüsselwörter auf weniger als fünf beschränkst, wenn Du dich dafür entscheidest, das Meta-Schlüsselwortfeld zu verwenden.
SEO-Fehler – Vergessen von Analysen oder Missbrauch von Metriken
Daten sind ein unglaubliches Werkzeug, um nicht nur die Auswirkungen unserer Marketingbemühungen zu messen, sondern auch diese zu informieren. Wenn Du also unsere Analyseberichte einfach ignorierst oder die richtigen Messwerte nicht verwendest, kann dies kostspielige Auswirkungen haben.
Tipp: Verwende die richtigen Messwerte, um deinen Content und deine SEO-Strategie zu informieren, und verringere die Bedeutung, die Du den Vanity-Messwerten beimesst. Nutze darüber hinaus die Google Search Konsole oder die Bing Webmaster-Tools, um ein besseres Verständnis dafür zu erhalten, wonach die Nutzer tatsächlich suchen.
SEO-Fehler – Nicht zulassen, dass deine Website gecrawlt wird
Das ist ziemlich offensichtlich. Wenn deine Website Suchmaschinen blockiert, werden deine Inhalte nicht in den Suchergebnissen gefunden.
Tipp: Blockiere deine Website nicht vor Suchmaschinen in deiner robots.txt-Datei oder einem "noindex" -Meta-Tag.
SEO-Fehler – Lokale SEO nicht nutzen
Alle Unternehmen haben die Möglichkeit, lokale SEO und Sichtbarkeit zu nutzen. Dein Unternehmen sollte mindestens deine Google My Business-Eintrag in Anspruch nehmen und optimieren.
Tipp: Konzentriere dich zumindest darauf, lokale Zitate mithilfe von Tools wie Moz Local oder Whitespark zu erhalten.
SEO-Fehler – Zu viele PDFs einfügen
PDFs sind zwar eine großartige Möglichkeit, Benutzern Informationen bereitzustellen, die einfach heruntergeladen werden können, aber sie sind nicht ideal für die Suche. Zunächst einmal verfolgen die meisten Websites PDF-Aufrufe in Google Analytics nicht, sodass es schwierig ist festzustellen, ob sich diese Inhalte auf die Nutzer auswirken. Darüber hinaus kannst Du mit PDFs keine benutzerdefinierten Benutzererlebnisse erstellen.
Tipp: Ändere PDFs in das HTML-Format, um eine konsistente Benutzeroberfläche zu erstellen und den größtmöglichen Suchnutzen für jedes Content-Asset auf deiner Website zu erzielen.
SEO-Fehler – Nicht für andere Suchmaschinen optimieren
Während Google so ziemlich der King of Search ist, verdienen andere Suchmaschinen - auch solche innerhalb von Social-Media-Kanälen - deine Aufmerksamkeit.
Tipp: Ergreife Schritte, um deine Inhalte für andere Suchmaschinen wie Bing und Yahoo zu optimieren. Optimiere außerdem die Inhalte, die Du auf Social Media-Websites wie LinkedIn und YouTube veröffentlichst.
Optimiere den Inhalt, den Du auf Social Media Websites, wie LinkedIn und YouTube veröffentlichst.
SEO-Fehler – Konzentriere dich nicht auf qualitativ hochwertige Backlinks
Während Linkaufbau und Linkverdiener manchmal einen schlechten Ruf bekommen, ist die Anzahl der qualitativ hochwertigen Backlinks, die eine Website hat, immer noch ein wichtiger Rankingfaktor für Suchmaschinen und Links liefern interessierte Nutzer zu deinen Inhalten.
Tipp: Führe Outreach an relevante Influencer und Websites durch, um qualitativ hochwertige Links zu deinen Qualitätsinhalten zu erhalten.
SEO-Fehler – Zu viele Blog-Kategorien oder Tags haben
Wenn Du eine Blog-Kategorie oder -Tag erstellst dann erstelle im Grunde eine neue Seite auf deiner Website, die von Crawl-Bots indiziert werden kann. Wenn diese Kategorien oder Tags jedoch nicht über eine anständige Menge an Inhalten verfügen, kannst Du den Suchmaschinen einen dünnen Content melden, der möglicherweise dein Crawling-Budget beeinträchtigt.
Tipp: Entferne Kategorien oder Tags, die verwaiste Inhalte enthalten, und zeichne diese Inhalte in einer relevanten und robusteren Kategorie erneut auf oder kategorisiere sie neu.