Pixelwerker - Werbeagentur in Kassel
Autor Eva Nenninger
von Eva Nenninger
03. November 2017

Responsive Webdesign – Neue Geräte, neue Anforderungen

Warum sollte Deine Website im Responsive Design erstellt sein? Die Antwort: Mobile First!

Immer mehr Nutzer konsumieren Webseiten auf mobilen Geräten, diese Entwicklung darf nicht ignoriert werden, denn sie wird in Zukunft weiter zunehmen. Neben internettauglichen Uhren und Autos wird das Internet zukünftig auch mit Kühlschränken und Heizungsanlagen genutzt werden können. Webseiten die nur aus starren Seiten bestehen, werden große Probleme mit dieser Entwicklung haben, denn Sie entsprechen nicht mehr den neuen Anforderungen. In diesem Artikel erfährst Du alles rund um das Thema Responsive Webdesign und seine Vorteile, viel Spaß beim Lesen!

Was ist Responsive Webdesign?

Responsive Webdesign bedeutet übersetzt „reagierendes Webdesign“ und ist eine Entwicklertechnik bei der Gestaltung von Online-Inhalten. Responsives Design ermöglicht Dir, dass die Inhalte Deiner Webseite einheitlich angezeigt werden, egal ob du die Webseite auf deinem Smartphone, Tablet oder Computer-Desktop anschaust. Dies kann mit Hilfe von HTML5 und CSS3 Media-Queries erfolgen. Bei einem Media Query handelt es sich um eine CSS-Technik, bei der gerätespezifische Eigenschaften innerhalb eines Stylesheets abgefragt werden können (wie bspw. Abmessungen des Bildschirms, Auflösung des Displays oder die Ausrichtung bei Nutzung eines mobilen Gerätes, wie Hoch- oder Querformat). Dabei wird das Layout Deiner Webseite so flexibel gestaltet, dass dem Benutzer eine gleichbleibende Benutzerfreundlichkeit geboten wird und er alle Inhalte Deiner Webseite auch unterwegs auf kleinen Geräten konsumieren kann. Media Queries sind somit ein besonderer Bestandteil, wenn es um Responsive Webdesign geht.

Zur Verdeutlichung möchte ich Dir an dieser Stelle gerne zwei Webseiten zum Vergleich vorstellen. Zum einen eine Webseite die noch kein Responsive Design hat, zum anderen eine mit Responsive Design:

Webseite ohne Responsive Webdesign:

Nicht-Responsive

Webseite mit Responsiv Design:

Responsive

Erkennst Du welche Seite bereits auf dem ersten Blick ein angenehmes Surfklima schafft und die Bedienbarkeit sowie die Interaktion des Besuchers auch auf mobilen Geräten angenehm und leicht macht? – Genau es ist unsere Pixelwerker-Webseite im responsive Webdesign!

Responsive Webdesign – Die Zukunft ist flexibel

Eine ARD/ZDF Online-Studie fand heraus:

„Das Smartphone hat den Laptop als wichtigstes Internetgerät abgelöst und damit den Weg für die mobile, dynamische und intensivere Nutzung frei gemacht.“

Somit ist die Flexibilität einer Webseite bei Betrachtung der aktuellen Entwicklung notwendig und eine zwingende Voraussetzung, um zukunftsfähig zu sein. Viele Einkäufe werden im Internet über Smartphones getätigt. Dies solltest Du bei deiner Webseite berücksichtigen, insbesondere wenn Du einen Onlineshop hast. Heutzutage sollte sich allerdings jede Webseite flexibel an das jeweilige Gerät anpassen können, damit der Nutzer nicht umständlich Zoomen und Scrollen muss, sondern die Inhalte einfach und schnell auch auf mobilen Geräten konsumieren kann und Du so ein angenehmes Surfklima schaffst.

 

 

Möchtest Du eine neue Webseite für Dein Unternehmen haben oder planst Du einen Relaunch, dann kommst du um ein Responsives Design nicht mehr herum. Die Vorteile von Responsive Webdesign sind die Zukunftsfähigkeit, Unabhängigkeit, Effizienz und Transparenz. Heutzutage sind die Nutzer anspruchsvoller, wenn die Seite nicht bedienbar ist, dann verlassen sie die Besucher bereits nach wenigen Sekunden. Wenn Deine Konkurrenz noch überwiegend statische Webseiten besitzt, kannst Du Dir durch Responsive Design einen deutlichen Wettbewerbsvorteil verschaffen.

 

Der Onlineauftritt eines Unternehmens stellt ohne Frage riesige Potenziale bereit. Jedoch geht es schon lange nicht mehr darum, einfach nur präsent zu sein, sondern die Frage „Wie bin ich präsent?“ entscheidet über die Effektivität Deiner Internetpräsenz. Die Zukunft im Web ist ohne Zweifel mobil – der Absatz von mobilen Endgeräten sowie die Statistiken von Seitenabrufen belegen diese Entwicklung sehr deutlich und Prognosen sehen für die kommenden Jahre eine weitere Steigerung voraus. Somit ist die Anpassungsfähigkeit von Webseiten an die Displays der Endgeräte zu einem absoluten Muss geworden. Hardwareunabhängiges Webdesign ermöglicht es Dir außerdem mit nur einer Webseite alle Darstellungsmöglichkeiten zu gewährleisten.

Responsives Design ermöglicht Dir auch eine effiziente Strukturierung Deiner Webseite, denn Du benötigst keine zusätzliche HTML-Seite für die Darstellung auf mobilen Endgeräten. So muss bei Änderungen lediglich nur noch eine Webseite mit Hilfe von Media Queries in den CSS-Stylesheets aktualisiert werden. Wirft man einen Blick in die Vergangenheit, so musste man dort für die mobile Darstellung noch zwei separate Seiten erstellen und dementsprechend gab es auch zwei unterschiedliche URLs, beim Responsiven Design hingegen gibt es nur noch eine URL, was nicht nur für die SEO-Optimierung von Vorteil ist, sondern auch für einen viel einfacheren Austausch von Seitenadressen, beispielsweise in sozialen Medien, sorgt. Diese einheitlichen URLs sorgen somit für eine hohe Transparenz und sind ein weiterer Vorteil von Responsive Design.

Responsive Web Design

Graceful Degradation oder Progressive Enhancement

Es gibt zwei verschiedene Vorgehensweisen bei der Erstellung einer responsiven Webseite, zum einen Graceful Degradation oder in deutsch „würdevolle Herabstufung“, zum anderen Progressive Enhancement („progressive Verbesserung), die ich Dir im Folgenden kurz vorstellen und durch Grafiken verdeutlichen möchte:

Graceful Degradation

Graceful Degradation bedeutet, dass die Webseite von groß nach klein erstellt wird. So beginnt der Webdesigner mit einem großen Bildschirm und einem modernen Browser und erstellt von diesen Voraussetzungen ausgehend die Webseite. Anschließend wird diese dann für die kleineren Geräte (Tablet und Smartphones) optimiert.

Degradation

Progressive Enhancement

 

Die zweite Variante ist genau umgekehrt und die Webseite wird von klein nach groß erstellt. Progressive Enhancement geht von einer möglichst kleinen Auflösung und einem schwachen System aus und optimiert dahingehend die Webseite. Nach und nach wird die Webseite dann auch für größere Auflösungen und stärkere Systeme erweitert. Progressive Enhancement ist die deutlich modernere Variante, da in Zukunft die Internetnutzung über das Smartphone weiter steigern wird.

Progressive-

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Britta Schwab
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