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Was Privatentnahmen sind und was dabei zu beachten ist

Wenn du ein Einzelunternehmen oder eine Personengesellschaft gründest, verfügst du über ein sogenanntes Privatkonto. Das ist in deiner Finanzbuchhaltung vermerkt. Du als Geschäftsinhaber hast die Möglichkeit Geld oder Sachen aus deinem Unternehmen zu entnehmen. Genauso kannst du auch dein Privatvermögen in dein Unternehmen einbringen, wenn du möchtest. Wie du dir schon fast denken kannst, nennt...

Autor Christoph Gärtner
von Christoph Gärtner
30. November 2016

Wenn du ein Einzelunternehmen oder eine Personengesellschaft gründest, verfügst du über ein sogenanntes Privatkonto. Das ist in deiner Finanzbuchhaltung vermerkt. Du als Geschäftsinhaber hast die Möglichkeit Geld oder Sachen aus deinem Unternehmen zu entnehmen. Genauso kannst du auch dein Privatvermögen in dein Unternehmen einbringen, wenn du möchtest. Wie du dir schon fast denken kannst, nennt sich das Ganze dann Privatentnahmen, bzw. Privateinlagen.

Dein Eigenkapital wird also entweder reduziert oder erhöht. Damit das beide Vorgehen übersichtlich nach verfolgt werden können, gibt es das Privatkonto. Hier werden alle privat verursachten Kapitalveränderungen aufgeführt.

In der tatsächlichen Umsetzungen, haben Unternehmen meistens mehrere Konten. Ist das der Fall, werden verschiedene Posten wie zum Beispiel Barentnahmen dann heraus gerechnet.
Wenn du eine Personengesellschaft bildest, gibt es in der Regel für jeden Gesellschafter mehrere eigene Konten.

Was sind Privatentnahmen genau?

Wie schon kurz erwähnt: Bei einer Privatentnahme entziehst du deinem Privatvermögen Geld oder sonstiges.

Generell ist sind Privatentnahmen keine Seltenheit, aber aus Sicht der Buchhaltung und Betriebsführung ist einiges zu beachten. Aber erst einmal eine kleine Übersicht, worum es sich bei einer Privatentnahme handelt und dem gegenüber gestellt, was typisch für Privateinlagen ist.

4 typische Privatentnahmen

  1. Barentnahme
    Du nimmst Bargeld aus der Unternehmenskasse und nutzt dieses für private Zwecke.
  2. Waren
    Du nimmst dir Sachen/Produkte mit, die deinem Unternehmen gehören
  3. Erzeugnisse
    Du entnimmst aus deinem Unternehmen selbst Erzeugtes für deinen privaten Nutzen, wie zum Beispiel selbst gebackenes Brot
  4. Nutzungen oder Leistungen
    Du benutzt beispielsweise den Betriebswagen für private Fahrten oder lässt dir dein Kleid von deiner eigenen angestellten Näherin reparieren.

2 typische Privateinlagen

  • Bareinlage
    Du zahlst Geld in die Unternehmenskasse ein
  • Sonstige Wirtschaftsgüter
    Zum Beispiel könntest du dein privates Auto dem Unternehmen zur Nutzung zur Verfügung stellen, wenn zum Beispiel ein Angestellter betrieblich wegfahren muss

Bei allen Arten von Privatentnahmen ist eine Verbuchung notwendig. Und hier kommen Regeln ins Spiel, die du beachten musst.

Wie bucht man Privatentnahmen?

Also ich habe dir ja gesagt, dass die Privatentnahmen dein Eigenkapital reduzieren. In der Finanzbuchhaltung gilt es nun, ein Unterkonto anzulegen – Das Privatkonto.  Und ich habe noch erwähnt, dass das alles nur bei Einzelunternehmen oder Personengesellschaften geht, weil das nämlich genau der Punkt ist, der jetzt wichtig wird.

Bei allen anderen Unternehmungsformen darf man nämlich keine Privatkonten in der Finanzbuchhaltung nutzen. Privatentnahmen werden in der Finanzbuchhaltung im Soll verbucht.

Weder Privatentnahmen,  noch Privateinlagen wirken sich unmittelbar auf den Erfolg deines Unternehmens aus, da sich dein Privatkonto deinem Eigenkapital unterordnet und am Ende des Jahres gemeinsam abgeschlossen wird.

Wichtig ist, dass die Entnahmen für private Zwecke immer niedriger sein sollten als der Gewinn, weil du sonst die Gefahr einer Überschuldung besteht. Dementsprechend sollte man das Ganze immer übersichtlich vor Augen haben. Privateinlagen zählen nicht als Ausgleich zu Privatentnahmen, sondern werden dem Eigenkapitalkonto gut geschrieben.

Beispiel für Privatentnahmen und wie man sie verbucht


Die Entnahme von Bargeld

Nehmen wir unser erstes Beispiel von oben. Schließlich kommt das am häufigsten vor. Du nimmst dir Geld aus der Unternehmenskasse – okay, und dann?
Die Geldentnahme erfolgt vom  Kassenkonto und ist nicht umsatzsteuerpflichtig. Du belastest also dein Kassenkonto, während du das entnommene Geld dem Privatkonto für Privatentnahmen gutschreibst.

Kommen bei dir Fragen zur Finanzbuchhaltung auf?

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