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Verweildauer Definition

Die Verweildauer wird auch oft als „Average Time on Site“ bezeichnet und beschreibt die durchschnittliche Zeitspanne, die User auf einer Website verbringen. Dafür wird der Zeitpunkt des Aufrufen der Website bis zum Verlassen der Website dokumentiert.

Die Verweildauer ist normalerweise ein guter Indikator um zu schauen, wie gut eine Website inhaltlich und auch technisch aufgebaut ist.

Sie gehört zu der Kategorie der Suchmaschinenoptimierung.

Die Relevanz der Verweildauer

Für viele Website-Betreiber ist die Average Time on Site der User auf der eignen Website ein wichtiger Punkt. Vor allem ist es wichtig, deren Entwicklung im Auge zu behalten. Wenn sich diese verbessert, kann man als Webmaster davon ausgehen, dass die Website gut strukturiert ist und der Content den Erwartungen der Nutzer entspricht.

Nimmt sie hingegen ab, ist das ein klares Anzeichen dafür, dass man entweder das Webdesign verbessern muss, oder der Content der Website nicht den Erwartungen der User entspricht. Wenn man diesbezüglich Hilfe braucht, kann man sich an eine Content Marketing Agentur oder eine Webdesign Agentur wenden.

Das Messen der Verweildauer

Dokumentiert wird die Verweildauer mit Hilfe von Webanalyse-Tools, wie Google Analytics oder Heatmaps.

Google Analytics

Bei Analytics kann man diesen unter der Zielgruppen-Ansicht als „durchschnittliche Besuchsdauer“ finden. Allerdings handelt es sich dabei um die Average Time on Site bezogen auf die gesamte Website.

Möchte man jedoch die Average Time on Site für die einzelnen Seiten überprüfen, kann man unter

Verhalten > Website-Content > alle Seiten

eine gewünschte Unterseite auswählen und sie beispielsweise mit anderen Seiten vergleichen.

Heatmaps

Hehatmap-Tools, wie zum Beispiel Hotjar bieten Webmastern die Möglichkeit, Einblicke darüber zu gewinnen, wo die Augen der User „hängenbleiben“. Das können zum Beispiel Call-to-Action-Buttons sein. Außerdem sieht man dank dieser Tools auch, wo besonders oft draufgeklickt wird und wie und bis wohin die User scrollen.

Die Verweildauer als KPI

Die durchschnittliche Verweildauer beträgt 40 Sekunden. Wenn diese höher als 40 Sekunden ist, kann man davon ausgehen, dass eine Bindung zwischen Website und User besteht. Wenn sie deutlich geringer ist, kann das zwei Gründe haben:

Falsche Zielgruppe

Eine kurze Average Time on Site kann aber auch ein Indiz dafür sein, dass die Personen- bzw. Zielgruppe nicht richtig ausgewählt ist. Da die meisten Websites über die organische Suche erreicht werden, kann es sein, dass die vom User aufgerufene Website nicht den Erwartungen entspricht oder die falschen Keywords genutzt wurden.

Schlechte Orientierung

Ein anderer Grund kann sein, dass sich die User einfach nicht auf der Website zurecht finden und sie deshalb schnell wieder verlässt.

Als Resultat wird der User die Website schnell wieder verlassen. Deshalb macht es in beiden Zusammenhängen Sinn, im Rahmen der Webanalyse die Bounce Rate als weiteren KPI hinzuzuziehen.

Verweildauer in sozialen Netzwerken

Die Verweildauer in sozialen Netzwerken ist nicht vergleichbar mit der von Websites oder Onlineshops. Zum Beispiel verweilen User auf Facebook pro Monat durchschnittlich 7 Stunden und 43 Minuten, auf Instagram 3 Stunden und 40 Minuten. Hierbei ist das besondere, dass User am Browser weniger Zeit auf den Social Media Kanäle verbringen, als über die App.

Die Bedeutung der Verweildauer für SEO

Wenn eine Website „gut“ ist, also den Erwartungen der User entspricht, werden sie mit großer Wahrscheinlichkeit lange auf der Seite bleiben. Die Verweildauer ist also ein Indiz für die Qualität einer Website. Spätestens seit dem Panda-Update zählt Google die Verweildauer zu einem Ranking-Faktor.

Ganz isoliert sagt die Verweildauer allerdings nicht ganz so viel aus. Schließlich muss man die Ziele der Website im Zusammenhang mit dem Content und den Zielen setzen. Je nachdem wie die Verweildauer gemessen wird, werden zum Beispiel nur Nutzer zu Besuchern, die auch eine Handlung auf der Website ausführen.

Das ist nicht immer der Fall und dazu kommt, dass die Daten im Durchschnitt berechnet werden, weshalb man die Verweildauer an sich nicht allzu viel aussagt. Es gibt ja auch Websites, die das Zeil haben, Nutzeranfragen schnell zu beantworten, zum Beispiel Online-Lexika. Damit man mehr aus der Verweildauer ableiten kann, kann man in Google Analytics speziell Events oder Zielvorhaben einrichten.

Je nach Website gibt es zwei KPIs, die im Zusammenhang bedeutend sind:

  • Verweildauer und Absprungrate
  • Sitzungen und besuchte Seiten

Weitere wichtige Rankingfaktoren, die die Verweildauer positiv und negativ beeinflussen können, sind:

  • Der Lesefluss (Flesch-Reading-Ease)
  • Die Informationsstruktur (Tiefe und Anordnung der Inhalte)
  • Das Design
  • Die Interaktionselemente (Call-to-Action-Buttons) und
  • Die Nutzerführung

Generell ist die Average Time on Site aussagekräftig für Websites und Blogs, die inhaltsorientiert sind. Betrachtet man dort die Website-Ziele und setzt sie in Relation mit dem Inhalt und der Seitenstruktur, kann man Aussagen über die Verweildauer treffen.

Auch für E-Commerce Websites und Onlineshops ist die Verweildauer ein wichtiger Faktor, denn je länger diese ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Conversion steigt.

Verweildauer ist also essenziell für die SEO Experten und die Suchmaschinenoptimierung, um die Website so zu optimieren, dass sie den Usern die bestmöglichen Ergebnisse liefern.

Abgesehen davon, dass die Social Media Präsenz und die Verlinkungen von der Website auf die sozialen Medien auch zu SEO beiträgt, sollte man als Unternehmen unbedingt dort vertreten sein. Durch entsprechendes Online Marketing, das an die Zielgruppe angepasst ist, kann man Content dort viral verbreiten.

Gut umgesetzt dienen die sozialen Medien als Art Landing Page, die die User auf die Unternehmens-Website weiterleiten, wodurch die Click-Through-Rate und die Verweildauer steigen.
Auch ein unternehmensinterner Blog kann dazu beitragen.

Wie man die Verweildauer verbessern kann

Die Bedürfnisse der User für den Besuch einer Website sind unterschiedlich: Der Eine möchte etwas wissen, der andere etwas kaufen und oder eine Lösung zu einem Problem finden. Je nach Bedürfnis gibt es auch eine gewisse Erwartungshaltung.

Diese Erwartung sollte befriedigt werden, um eine hohe Average Time on Site zu erzeugen. Dabei sollte der User nicht nur eine Lösung oder ein Produkt finden, sonder der Weg dahin sollte einfach und leicht erkennbar sein, sodass der User schnell versteht, dass er auf der Website fündig wird.

Webmaster können die Average Time on Site steigern, indem sie folgende Punkte umsetzen:

  • Eine einfache Website-Struktur, die intuitiv und nachvollziehbar ist
  • Übersichtliche Website-Inhalte bereitstellen, z.B. leserfreundliche Texte, weiterführende Inhalte und Bilder bzw. Videos
  • Meta-Description und Snippets optimieren, z.B. sollte das zu finden sein, was der Teaser angibt

Quellen:

https://www.seo-kueche.de/lexikon/
https://de.ryte.com/wiki/
https://www.advidera.com/glossar/
https://www.seo-trainee.de/glossar/

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Britta Schwab
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