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User Generated Content

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User Generated Content Definition

User Generated Content (UGC) beschreibt Inhalte, die nicht von dem Webmaster oder Unternehmen selbst erstellt werden, sondern von Usern selbst. Übersetzt bedeutet User Generated Content so viel wie „nutzergenerierte Inhalte“ und kann verschiedene Formate annehmen, wie zum Beispiel Bilder, Bewertungen, Blog-Artikel, Kommentare oder Videoclips.

Die Entstehung von User Generated Content

User Generated Content ist mittlerweile sehr von Bedeutung, denn das Zeitalter der einseitigen Kommunikation ist vorbei. Zwar gibt es schon seit einigen Jahren das Phänomen, dass Internet-User selbst Inhalte produzieren, wie zum Beispiel Leserbriefe. Doch durch das Aufkommen von Social Media Kanälen ist der partnerschaftliche Austausch mit den Usern Gang und Gebe geworden.

Durch die diversen Social Media Plattformen haben User eine ganz neue Möglichkeit eröffnet bekommen, sich mitzuteilen, zu partizipieren und selbst Content zu erstellen. Ob sie nun Videoclips drehen, Blog-Artikel oder Kommentare schreiben, Infografiken teilen oder Rezensionen und Bewertungen verfassen – all das zählt zu nutzergenerierten Inhalten.

Die Bedeutung von User Generated Content für Unternehmen

Für Unternehmen kann der von Usern erstellte Content sehr nützlich sein und sie können ihn als strategisches Instrument für ihren Markenaufbau und ihr Image nutzen. Entweder die User sind von sich aus aktiv oder Unternehmen rufen ganz gezielt dazu auf, Inhalte zu generieren.

Manche Unternehmen versuchen auch mittels Crowdsourcing User dazu zu bringen, ihre Ideen zu teilen und diese als Inspiration für neue Produkte oder Dienstleistungen zu nehmen.

Daraus entsteht eine Win-Win-Situation: Die User setzen sich intensiver mit der Marke auseinander und können sich eher mit dem Unternehmen identifizieren.

Mit einer UGC-Kampagne kann man als Unternehmen die Kunden noch stärker an die Marke binden. Außerdem werden die Kunden sich darüber mit ihren Freunden, Verwandten oder anderen Usern austauschen, was man Word of Mouth nennt. Diese Art von Content erzeugt ein authentischeres und persönlicheres Bild der Marke.

Der Mensch als soziales Wesen legt viel Wert auf die Meinung anderer Personen. Deshalb trauen auch 80% aller Kunden der Meinung oder der Empfehlung von Bekannten oder Verwandten eher, als von Unternehmen erstellten Content, wie Produktbeschreibungen, Ratgeber oder Tests.

Das Unternehmen hingegen bekommt neue Inspirationen und muss sich nicht selbst Gedanken zu neuen Produkten oder Dienstleistungen machen. Abgesehen davon ist Marktforschung oder Umfragen zu den Nutzerpräferenzen nicht mehr nötig.

Die Bedeutung von User Generated Content für SEO

Ein weiterer Vorteil des nutzergenerierten Inhalts ist dessen Auswirkung auf die Suchmaschinenoptimierung. Für Google und andere Suchmaschinen sind User-Signale, wie Bewertungen oder Kommentaren relevant und sie haben Einfluss auf das Ranking. Websites mit viel User Generated Content können deshalb auf ein besseres Ranking hoffen.

Vorteile im Überblick

Nachteile im Überblick

  • User haben Kontrolle über Content -> Shit-Storm

Die Antriebsgründe für User Generated Content

Die Beweggründe für User sich mitzuteilen, sind vielfältig. Dabei lassen sie sich grob in intrinsische und extrinsische Faktoren einteilen. Intrinsisch bedeutet, dass das Interesse und die Motivation vom Mensch selbst ausgeht, während extrinsische Motivation von außen kommt, meist in Form von Belohnungen.

Intrinsische Beweggründe

  • Der User hat das Bedürfnis sich mitzuteilen
  • Altruismus, also selbstlose Ziele können User zur Content-Erstellung anregen
  • Eigennutzen – Der User möchte ein eigenes Problem lösen
  • Drang zur Selbstdarstellung
  • Gruppenbindung – Menschen fühlen sich zu anderen Menschen mit ähnlichen Interessen hingezogen

Extrinsische Beweggründe

  • Monetäre Vermarktung
  • User erhält Gegenleistung (z.B. Rabatt)
  • Selbstvermarktung – er gewinnt durch den USG selbst mehr Reichweite
  • Gruppenzwang – User möchten dazu gehören und erstellen deshalb Inhalte um Teil einer Gruppe zu sein

Rechtliche Implikationen

Es kann bei nutzergenerierten Inhalten passieren, dass es durch die Anonymität zu Rechtsverletzungen hinsichtlich des Urheberrechts und des Persönlichkeitsrechts kommen kann. So können User einfach Bilder und Videos hochladen, ohne dafür die Nutzungsrechte zu haben. Aus diesem Grund sollten Plattform-Betreiber in ihren AGBs genau definieren, was erlaubt ist und was nicht. Außerdem sollte immer zu erkennen sein, was sich um UGC handelt.

Fazit

Durch UGC erschließen sich Unternehmen viele Vorteile und sie und ihr Image profitieren von der Content-Erstellung von Nutzern. Auch für die Suchmaschinenoptimierung ist die Meinung von Usern von großer Bedeutung. Der einzige Nachteil ist, dass Unternehmen durch UGC weitgehend die Kontrolle über den Inhalt abgeben, sodass schnell ein Shitstorm entstehen kann.

Aus rechtlicher Sicht sollten Plattform-Betreiber in ihren AGB’s definieren, was erlaubt ist, und was nicht.

Quellen:

https://blog.hubspot.de/marketing/user-generated-content-so-geht-es
https://www.textbroker.de/user-generated-content

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Britta Schwab
Britta Schwab

Agenturleitung & Marketing-Rockstar

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