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Crossmedia Definition

Crossmedia bezeichnet die Vernetzung unterschiedlicher Medientypen, über die zentrale Inhalte, wie beispielsweise Produkt- oder Unternehmensinformation, kommuniziert werden.

Hierbei werden dem Kunden möglichst diverse Informationskanäle angeboten, um ihn erreichen zu können. Wird für eine Marketing-Kampagne auf mindestens zwei unterschiedliche Werbekanäle zurückgegriffen, spricht man von einer Crossmedia-Strategie.

Zu beachten ist hier, dass Werbeinhalte nicht parallel auf verschiedenen Kanälen publiziert werden, sondern aufeinander abgestimmt sind.

Crossmediale Inhalte weisen eine eindeutige inhaltliche sowie visuelle Verknüpfung auf und erzeugen im besten Fall Synergieeffekte, also eine gegenseitige Förderung, und steigern so die Wirksamkeit der Kampagne.

In der Regel beinhaltet Crossmedia auch die Interaktion bzw. Partizipation des Nutzers.

 

Das ist zu beachten

Da sich die meisten Unternehmen an ein heterogenes Publikum mit unterschiedlichen Interessen richten, muss besonders darauf geachtet werden, dass eine einheitliche Außenwirkung erzielt werden kann. Das Ziel einer crossmedialen Strategie besteht vor allem darin, durch das umfassende Medienangebot einen optimalen Mehrwert für den Nutzer zu erreichen.

Hierbei ist zu beachten, dass die spezifischen Vorteile des jeweiligen Mediums genutzt werden. Beispielsweise eignet sich eine gedruckte Botschaft besser um komplexe Zusammenhänge darzustellen.

Im Gegensatz dazu kann der Nutzer im Internet interaktiv kommunizieren, anhand eines Blogs oder Internetforen.

Durch eine Crossmedia-Strategie ist es daher möglich, auf die individuellen Ansprüche potenzieller Kunden einzugehen, und diese zu berücksichtigen.

 

Der optimale Einsatz verschiedener Medien

In einer crossmedialen Strategie wird über verschieden Medienformate verfügt. Jede Medienform eignet sich demnach individuell für einen bestimmten Teil der Marketing-Strategie. Printanzeigen ermöglichen demnach einen ersten Berührungspunk mit dem gewünschten Inhalt. Eine Homepage bietet die richtige Plattform, um ein Interesse zu vertiefen oder sich näher mit einem Produkt zu beschäftigen.

Aufgrund der vielfältigen Interaktionsmöglichkeiten gilt das Internet als letzte Plattform, bevor Kaufentscheidungen getroffen werden. Des Weiteren kann mit Hilfe des Internets weiter Remarketing oder Targeting betrieben werden, um interessierte Kunden gezielt ansprechen zu können.

Eine typische Verbindung von verschiedenen Werbeträgern wird durch Querverweise dargestellt. Beispielsweise fungiert das Scannen eines QR-Codes als Weiterleitung für weitere Informationen.

 

Der Nutzen von Crossmedia

Sowohl Werbetreibende, als auch Journalisten erreichen durch die Nutzung von einer crossmedialen Strategie die Möglichkeit, neue Inhalte zu transportieren. Da die Rezipienten miteinbezogen werden, kommen die vermittelten Inhalte optimaler an und fördern zudem die Bindung zwischen Sender und Empfänger.

 

Der Unterschied zu Multimedia

Die Begriffe Multimedia und Crossmedia ähneln sich zwar, haben aber eine unterschiedliche Bedeutung. Unter Multimedia wird grundsätzlich nur die Vermittlung von Inhalten über unterschiedliche Medien wie Bild, Ton, Text und Ton. Demnach ist es möglich, dass ein Inhalt auf einer Website multimedial vermittelt werden. Ein Artikel kann daher zusätzlich mit einem Video versehen werden, die ein einheitliches Thema vermitteln.

Crossmedial bezeichnet zudem aber den Einbezug unterschiedlicher Medienkanäle wie beispielsweise Internet und Fernsehen.

 

Second Screen

Der Second Screen gilt als Phänomen unserer Zeit. Darunter wird die simultane Nutzung verschiedener elektronischer Medien verstanden. Hierbei ist der „zweite Bildschirm“ oftmals das Smartphone oder Tablet, der während des Fernsehens genutzt wird. Für Crossmedia eignet sich die Methode des Second Screen bestens, um weiter in Interaktion mit potentiellen Kunden zu treten.

Immer mehr Fernsehformate verweisen darauf, auch außerhalb des Programms in ständiger Interaktion zu bleiben. Etwa durch den Verweis einer App, die zusätzliche Informationen zur TV-Show bietet oder durch das Verwenden von Hashtags auf Social Media Plattformen.

 

Vorteile von Crossmedia

Da jedes Medium nur eine begrenzte Reichweite bietet, ermöglicht Crossmedia die Möglichkeit die Reichweite zu vergrößern. Neben der Reichweitenmaximierung werden zudem qualitative Vorteile ermöglicht. Demnach besagt der Multiplying-Effect, dass die Nutzung mehrerer Kanäle die werbliche Wirkung auf potentielle Kunden deutlich steigert.

Durch die Medienvielfalt lassen sich beinahe alle Kundengruppen und heterogene Zielgruppen über ein passendes Medium abdecken.

Neben den genannten Vorteilen für die Unternehmen, soll Crossmedia auch für den Endkunden einen Mehrwert darstellen. Demnach wird der Kunde durch den kompletten Kaufprozess begleitet. Denn auch nach dem Kauf endet die Begleitung der Kunden durch Crossmedia nicht. Vor allem durch das Internet erfährt der Kunde Zusatzinformationen zu einem Produkt. Zudem kann sich der Kunde in Communities oder Social Media Plattformen engagieren, die einen Bezug zum erworbenen Produkt liefern.

Auch Printmedien sind von Crossmedia betroffen. Die Verknüpfung mit dem Internet und anderen Medien lässt das Medium aufleben, und unterstreicht dessen Merkmal, dass erste Medium für potentielle Kunden zu sein.

 

Warum nur ein Kommunikationskanal nicht mehr ausreicht

Nur ein Kommunikationskanal reicht heutzutage nicht mehr aus, weshalb Crossmedia-Marketing ein essentieller Teil für Unternehmen darstellt.

Zum einen kann durch eine crossmediale Strategie eine deutlich größere Reichweite ermöglich werden, um potentielle Kunden zu erreichen. Wird das Marketing neben der Zeitung oder dem Fernseher auf Social Media Plattformen ausgeweitet, wird damit eine viel größere Zielgruppe erreicht. Gleichzeitig wird durch diese Methode die Möglichkeit erzielt, nahezu jede Zielgruppe ansprechen zu können. Das kann für Unternehmen ebenfalls ein Vorteil sein. Demnach ist es möglich, eine jüngere Zielgruppe per Facebook zu erreichen, gleichzeitig lassen sich auch ältere Zielgruppe besonders durch Printmedien oder Werbung im Fernsehen oder durch das Radio erreichen. Die Vermarktung eines Produktes durch verschiedene Medienformate liefert zudem den Vorteil, einen Wiedererkennungswert des Unternehmens zu liefern und leichter in das Mindset potentieller Kunden zu gelangen.

Jeder Kommunikationskanal bietet zudem individuelle Möglichkeiten, um das Produkt oder das eigene Unternehmen optimal in den Vordergrund zu stellen. Während im Radio oder in der Zeitung der Rahmen für eine seriöserer Darstellung genutzt wird, kann in sozialen Netzwerken die Vermarktung deutlich lockerer und kreativer ausfallen. Letztendlich hängt es davon ab, welche Zielgruppe erreicht werden möchte.

 

Fazit

Ohne eine crossmediale Vermarkung kann heutzutage kaum noch eine große Reichweite erreicht werden. Wer so viele potentielle Kunden wie möglich erreichen möchte, braucht verschiedene Kommunikationsmodelle und kann sich nicht nur auf eins beschränken. Zudem ist es wichtig, die Überwachung und Evaluation der einzelnen Kanäle zu überwachen, um das Zusammenspiel der Medienkanäle weiter zu optimieren. So können die individuellen Vorteile der einzelnen Medien für ein gemeinsames Kampagnenziel genutzt werden.

Quellen:

https://www.xovi.de/wiki/Crossmedia

https://www.bluemoon.de/lexikon/crossmedia/

https://www.advidera.com/glossar/crossmedia/

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Britta Schwab
Britta Schwab

Agenturleitung & Marketing-Rockstar

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