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Firmenkonto: Privates und Geschäftliches trennen 

Für viele Freiberufler sind Themen wie Buchhaltung und Kontoführung eher ein lästiges Erfordernis. Sorgfalt sollte trotzdem an den Tag gelegt werden. Privates und Geschäftliches zum Beispiel sollten getrennt werden. Das gilt vor allem für das Firmenkonto. Eine Pflicht zum Führen eines Firmenkontos gibt es nur für Kapitalgesellschaften wie AGs, GmbHs oder UGs. Freiberufler müssen kein Firmenk...

Autor Franziska Specht
von Franziska Specht
08. November 2019

Für viele Freiberufler sind Themen wie Buchhaltung und Kontoführung eher ein lästiges Erfordernis. Sorgfalt sollte trotzdem an den Tag gelegt werden. Privates und Geschäftliches zum Beispiel sollten getrennt werden. Das gilt vor allem für das Firmenkonto.

Eine Pflicht zum Führen eines Firmenkontos gibt es nur für Kapitalgesellschaften wie AGs, GmbHs oder UGs. Freiberufler müssen kein Firmenkonto eröffnen. Sie können also alle geschäftlichen Transaktionen über ihr Privatkonto abwickeln. Viele Freiberufler und Selbstständige tun das auch tatsächlich, zumal ein Geschäftskonto zusätzliche Kosten verursacht und in der Regel auch höhere Gebühren verlangt werden. Dennoch wird jedem Freiberufler empfohlen, ein Geschäftskonto einzurichten, um Privates und Geschäftliches zu trennen. Auf Girokontenvergleich.eu können die günstigen Angebote und die jeweils mit den Konten verbundenen Leistungen der Banken eingesehen werden.

Mehr Übersicht und Zeitersparnis

Wer auf seinem Privatkonto private und geschäftliche Transaktionen vermischt, wird dies spätestens bei der nächsten Steuererklärung bereuen. Es kostet eine Menge Zeit, die einzelnen Buchungen dem Firmenbereich oder dem privaten Bereich zuzuordnen. Es macht sich auch nicht gut, auf Geschäftspapier und für ins Netz gestellte Angebote die private Kontonummer anzugeben beziehungsweise zu nutzen.

Darüber hinaus könnte sich auch das Finanzamt irgendwann für die Einnahmen interessieren. Den Prüfern dürfte es noch schwerer fallen, Privates vom Geschäftlichen zu trennen.

Das Finanzamt braucht darüber hinaus auch nicht zu wissen, wofür privat Geld ausgegeben wird. Ein Firmenkonto kostet zwar ein paar Euro Gebühren im Monat, bietet jedoch mehr Übersicht und Transparenz. Scherereien mit dem Finanzamt lassen sich mit einem Geschäftskonto ebenfalls vermeiden.

Bank könnte Konto kündigen

Wer ein Privatkonto bei einer Bank eröffnet, versichert mit seiner Unterschrift auf dem Kontovertrag, dass das Konto nur für rein private Zwecke und in eigenem Namen eröffnet wird. Wer gerade mit seiner Selbständigkeit begonnen hat, kann durchaus am Anfang erst einmal sein Privatkonto nutzen. Gibt es jedoch später viele geschäftliche Buchungen auf dem Privatkonto fällt das sehr schnell auf. Die ziemlich sichere Folge ist, dass es Ärger mit der Bank gibt.

Im schlimmsten Fall könnte die Bank das Konto kündigen. Der Grund ist, dass Privatkonten einer anderen Risikokategorie unterliegen als Geschäftskonten. Das ist insoweit von Bedeutung, als dass Banken per Gesetz das Guthaben auf den privaten und den geschäftlichen Konten unter Risikogesichtspunkten bewerten müssen und auf dessen Basis Kredite vergeben. Sie verstoßen schlichtweg gegen das Gesetz, wenn sie eine Vermischung der Konten zulassen.

Auf was ist bei der Eröffnung eines Geschäftskontos zu achten?

Zu unterscheiden sind Konten, die ausschließlich Online-Transaktionen zulassen und solche die Bargeldtransaktionen, also Ein- und Auszahlungen inkludieren. Letztere sind etwas teurer. Leider sind die Bankgebühren bei fast allen Instituten gestiegen. Die Gebühren von Geschäftskonten richten sich zudem nach der Anzahl der Buchungen und Höhe der monatlichen Bargeld-Ein- und Auszahlungen. Die Zusendung von beleghaften Kontoauszügen kostet zusätzlich. Debit- und Kreditkarten können ebenfalls ausgestellt werden.

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