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Facebook Pixel & Lookalike – so setzt Du es für Deine Zielgruppen richtig ein!

Hinter den Begriffen Facebook Pixel und Lookalike verstecken sich wahre Größen im Bereich Werbemarketing. Aber falls du davon bislang noch nichts oder nicht viel gehört hast, habe ich in diesem Artikel alle wichtigen Aspekte bezüglich dieser Thematik zusammengefasst. Fangen wir mit dem Facebook Pixel an. Was ist der Facebook Pixel und wie wird er verwendet? Zu allererst sollte ich dir sagen,...

Hinter den Begriffen Facebook Pixel und Lookalike verstecken sich wahre Größen im Bereich Werbemarketing. Aber falls du davon bislang noch nichts oder nicht viel gehört hast, habe ich in diesem Artikel alle wichtigen Aspekte bezüglich dieser Thematik zusammengefasst.
Fangen wir mit dem Facebook Pixel an.

Was ist der Facebook Pixel und wie wird er verwendet?

Zu allererst sollte ich dir sagen, dass Facebook Werbeanzeigen nicht kostenfrei sind. Du solltest bereit sein, ein gewisses Budget zu investieren. Aber ich kann dir auch sagen, dass es Sinn macht, in Pixel zu investieren. Warum? Ja, das erkläre ich dir jetzt.

Generell unterteilt sich ein Facebook Pixel in zwei verschiedene Varianten. Es gibt einmal die Conversion Pixel und die Website Custom Audience Pixel.

Conversion Pixel

Allgemein ist Pixel nur ein anderes Wort für „Code“. Der Pixel wird dir von Facebook zur Verfügung gestellt und du musst diesen Code auf deiner Website platzieren. Der Facebook Pixel nimmt deine Website-Besucher wahr.

Dabei gibt es verschiedene Anwendungsbereiche. Einerseits trackt der Facebook Pixel bestimmte Aktionen auf deiner Seite. Er gibt dir also eine genaue Auskunft darüber, wie oft deine Seite angeklickt wurde und zeigt dir auch, wer auf deiner Seite war. Zum Beispiel kann ein Pixel, der direkt auf der allerletzten Verkaufsseite platziert ist, dir genau sagen, welche Besucher zu deinen Kunden wurden. Das hat eine verdammt hohe Wirkung und Wirtschaftlichkeit.

Durch das Facebookprofil deiner potentiellen Kunden kann der Facebook Pixel ganz genau sehen, welche Interessen vorliegen und registriert außerdem, dass deine Produkte ihn ebenfalls interessieren. Dementsprechend kann Facebook geschickt weitere Werbeanzeigen deiner Produkte oder deiner Seite auf ihrem Profil schalten. Dazu gehören unter anderem auch Produkte, die sich dein Kunde bereits angeschaut, aber nicht gekauft hat.  Wenn jetzt die Anzeige mehrmals in seinem Blickfeld erscheint, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass er sich doch noch für den Kauf entscheidet.

Eine interessenbasierte Werbung entsteht, die dir ein wertvolles Wachstum deines Kundenstammes ermöglichen kann. Der Facebook Pixel dient in erster Linie also als sogenannte Retargeting-Maßnahme. Retargeting bedeutet soviel wie „wieder darauf abzielend“ und beschreibt quasi, dass die für den potentiellen Kunden interessante Anzeige immer wiederkehrt.

Wie bekomme ich einen Facebook Pixel?

Im Werbeanzeigenmanager findest du „Conversion Tracking“. Dort ist das Feld „Pixel erstellen“. Dort kannst du die Pixel in Kategorien unterteilen und ihnen Namen zuordnen. Wähle hierbei Namen, mit denen du etwas anfangen kannst. Es ist wichtig, dass du die Übersicht behalten kannst. Vor allem bei großen Kampagnen wächst die Anzahl der Facebook Pixel meistens sehr schnell.
Du wirst dann merken, dass die Unterteilung in Kategorien wie zum Beispiel „Regestrierungen“ sehr hilfreich für die Organisation deiner Werbekampagne ist.

Optimierung der Facebook Pixel

Indem du Facebook sagst, was genau das Ziel deiner Kampagne ist, kann es dir helfen deine Anzeige zu optimieren. Du gibst an, was erreicht werden soll und Facebook passt deine Anzeige deinem Ziel an. So fixiert es sich beispielsweise auf „Fanpagelikes“.

Aufgrund dieser Informationen kann Facebook außerdem die sogenannte Lookalike Audience feststellen und so deine Reichweite noch vervielfachen. Aber dazu gleich mehr…

Website Custom Audience Pixel

Diese Pixel-Variante steht für Facebook-Account genau einmal zur Verfügung. Du bekommst einen Code und kannst diesen auf jeder Seite manuell platzieren. Das ist vor allem dann gut, wenn du eine Seite komplett ausschließen möchtest. Das bedeutet, dass auf einer Seite dann keine Datenerschließung stattfindet.

Wie Website Custom Ausience Pixel sind vor allem geeignet für Remarketing-Kampagnen. Es notiert nämlich alle Besucher auf deiner Seite, ganz egal, wie sie darauf gest0ßen sind. Wie verwalte ich die Audiences?

Du kannst Audiences auf dem gleichnamigen Bereich bei Facebook verwalten. Du kannst für das Retargeting (Also das Sammeln der Besucherdaten) verschiedene Audiences bestimmen. Ein Beispiel wären alle Personen, die eine Seite mit einem definierten Keywort gesucht haben.

Wie erstelle ich eine Lookalike Audience?

Zum Verständnis: Lookalike heißt so viel wie „Sieht so aus…“. Macht auch Sinn, weil die Lookalike Audience sich nämlich aus Facebookusern zusammensetzt, die dich (noch) gar nicht kennen. Aber wie funktioniert das?

Ganz einfach: Durch das Datensammeln deiner Besucher kann Facebook das Profil mit ähnlichen Profilen vergleichen. So findet Facebook Nutzer, die das gleiche Suchverhalten oder die gleichen Interessen aufweisen, wie Leute, die bereits auf deiner Seite waren oder deine Facebookseite geliked haben. Auf Facebook sind 30 Millionen aktive Nutzer in Deutschland. Aus diesen 30 Millionen sucht Facebook dir genau die, die zu dir und deinen Produkten passen und die deine Werbeanzeigen sehen sollen.

Wenn du bereits Fans auf deiner Facebookseite hast, kannst du auf dessen Grundlage die Lookalike Audience erstellen. Hierfür gehst du auf „Zielgruppe erstellen“ und wählst Lookalike Audience aus und gibst die Quelle deiner Seite an.

Dann erstellt Facebook auf Grundlage deiner bisherigen potentiellen Kunden eine ähnliche Zielgruppe, die zu deiner so gut wie identisch ist. Noch ganz am Anfang und noch keine aussagekräftige Fanbase? Kein Problem. Anders geht’s auch!

Wie setzte ich es in die Tat um?

Am besten machst du’s so, wenn du noch keine große Fanbase hast, auf dessen Grundlage man eine Lookalike Audience erstellen kann:
Platziere einen Facebook Pixel in den Head-Bereich deiner Website. So zählt der Pixel jeden Besucher deiner Seite. Lasse das ganze einen Monat laufen und erstell dann eine Lookalike Audience auf Grundlage dieses Trackings.

  • Hierfür gehst du auf den Werbeanzeigenmanager und wählst wieder „Zielgruppen“ aus.
  • Unter „Zielgruppe erstellen“ findest du dann den Punkt „Custom Audience“. Das sind, je nachdem was du eingegeben hast, zum Beispiel deine Webseitenbesucher.
  • Aufgrund dieser erstellst du dann eine „Lookalike Audience“.

Pro Land darfst du allerdings nur eine Lookalike Audience erstellen. Sollte es für dich relevant sein, musst du also für jedes andere Land eine eigene Lookalike Audience erstellen.

Du erhältst so quasi die Chance auf eine große Reichweite, die nicht nur beliebige Menschen erreicht, sondern solche, die genau zu deinen Absichten passen – das ist doch äußerst praktisch, findest du nicht?

Desweiteren kannst du den Ausbau der möglichen Reichweite prozentual angeben. Das bedeutet, dass du zwischen 1% und 10% aller 30 Mio. aktiven User mit deiner Anzeige erreichen kannst. Das ist natürlich eine Frage deines Budgets und du musst bedenken, dass je höher die Reichweite ist, desto ungenauer wird letztendlich deine Zielgruppe.

Bei 1% erreichst du die User, die tatsächlich am besten zu deiner Zielgruppe passen. Also quasi die besten potentiellen Kunden, die Facebook für dich finden konnte. Schraubst du die mögliche Reichweite höher, rutschen natürlich auch „nicht so passende“ User dazwischen.

Dementsprechend ist es schlauer auf Qualität statt auf Quantität zu setzen und gerade für den Anfang ist es ausreichend, wenn du mit 1% mögliche Reichweite beginnst.

Durch die genaue „Überwachung“ deiner Anzeige per Facebook wird verhindert, dass sie trotz Anwerbung ins Leere laufen. Nehmen wir als Gegenbeispiel mal ein Werbeplakat von Sportschuhen in der Stadt. Als sportaffiner Mensch wirst du darauf aufmerksam und nimmst das Plakat positiv wahr und merkst es dir sogar.

Unter den hundert anderen Passanten an diesem Tag befinden sich aber vielleicht viel mehr Sportfaule, die überhaupt kein Interesse an dem neuen Sportschuh haben. So hast du zwar eine riesige Reichweite, weißt aber nie, wer dein Plakat tatsächlich positiv oder überhaupt richtig zur Kenntnis genommen hat.
Anders bei Facebook.

Tracking durch den Facebook Pixel

Facebook ermöglicht dir durch die Pixel eine genaue Übersicht wer deine Seite angeschaut hat und so weiter. Du kannst so gut wie alles einsehen. Und du kannst eben auch genau sehen, welche Anzeigen greifen und welche ins Leere laufen. Passt das Bild in die Anzeige? Schau einfach, wie es angekommen ist. Wie viele Leute sind wegen deiner Werbeanzeige auf deine Website gegangen? Nicht so viele? Woran kann es liegen? Teste verschiedene Varianten deiner Anzeige aus und tausche jeweils nur eine Komponente aus. Liegt es vielleicht am Text? Ist das Bild nicht passend oder ansprechend?

Du wirst schnell merken, wie viele deiner potentiellen Kunden tatsächlich zu Fans, bzw. Kunden werden. Demnach kannst du bewerten, wie gut deine Anzeige ist und ggf. Änderungen vornehmen, bis dein gewünschter Erfolg erzielt wird.

Platzieren wir also beispielsweise einen Pixel auf deine „Bestellbestätigungs“-Seite. Die wird nur denen angezeigt, die bei dir gerade einen Kauf getätigt haben. Durch den Pixel kannst du jetzt genau schauen, wer dein Kunde geworden ist. Außerdem kann Facebook aufgrund seines Profils genau schauen, welche Facebook-User noch in Frage kämen, bei dir einzukaufen.

Austesten!

Du kannst verschiedene Variationen deiner Anzeige testen und schauen, welche Zielgruppe am ehesten anspringt oder zum Beispiel auch welche Bilder am besten passen.
Also beispielsweise wählst du 3 verschiedene Anzeigen aus, die sich aber nur in einer Komponente unterscheiden. Logisch, sonst weißt du ja nicht wieso A jetzt so viel besser läuft als C. Unterscheidet sich A aber nur in einer Sache von B und C ist in Nullkommanichts herausgefunden, was du machen solltest, um deine Anzeige zu optimieren.

Also nimmst du 3 Anzeigen mit dem gleichen Text, aber 3 verschiedenen Fotos. So kannst du genau nachverfolgen welches Foto am besten ankommt.
Weiterführend kannst du das Gleiche noch innerhalb verschiedener Zielgruppen machen.

So wählst du für Zielgruppe 1 drei verschiedene Werbeanzeigen aus, die sich nur im Foto unterscheiden und schaust welche am besten abschneidet.
Für Zielgruppe 2  das Gleiche nur individuell abgestimmt. Und so weiter, du verstehst schon, was ich sagen will.

Wenn du dann siehst, welche Anzeige jeweils am besten ankommt, kannst du die anderen abschalten und nur die erfolgreichste weiterlaufen lassen.

Wie du siehst, ist Lookalike Audience eine unschlagbare Möglichkeit potentielle und vor allem relevante Kunden zu gewinnen. So baust du dir eine wertvolle Fangemeinde auf und das Geld, welches du in Facebook Werbeanzeigen steckst, zahlt sich aus.

3 Wichtige Punkte, damit deine Anzeige auch gut ankommt

Landing Page passend zur Anzeige

Wichtig ist, dass der weitergeleitete User auf eine Landing Page kommt, die auch zur Anzeige passt. Ansonsten wird sich der User nicht direkt zurechtfinden und höchstwahrscheinlich abspringen. Zwar haben die meisten Seiten eine eingebaute „Suchleiste“, aber diese wird immer weniger genutzt.

Persönlicher, organischer Post

Bevor du beginnst Werbung zu machen, solltest du deine Facebook Fans erst einmal sensibel auf deine Seite oder deine neue Thematik aufmerksam machen. Am besten mit einem organischen Post. Hierbei solltest du ein gutes Text/Bild-Verhältnis wählen. Nur eins von beidem geht im riesigen Facebook Content schnell unter. Du solltest guten Content produzieren, damit deine potentiellen Kunden zum Klicken animiert werden.
Entscheidest du dich dafür per Video zu deinen Fans zu sprechen, solltest du unbedingt innerhalb der ersten Sekunden sagen, worum es genau geht.

Fans und Abonnenten deines E-Mail-Newsletters

Vertrauen ist auch im Verkauf eine wichtige Angelegenheit. So kaufen Leute, die dich bereits kennen, weitaus wahrscheinlicher bei dir, als Fremde. Dementsprechend kannst du unter deinen Fans und denen, die deinen Newsletter bereits abonniert haben, die Kunden mit dem meisten Kaufpotential erreichen.

Kosten und Investitionen

An diesem Punkt kommt der Facebook-Werbeanzeigenmanager ins Spiel. Hier wählst du „Werbeanzeige erstellen“ und anschließend dein Ziel aus. Dir werden verschiedene Möglichkeiten aufgelistet, aus denen du dir eine aussuchst. Anhand deiner Website Custom Audience erstellst du dort auch deine Lookalike Audience.

Anschließend kannst du deinen Beitrag bewerben. Den Facebook-Werbeanzeigenmanager findest du oben rechts im Seitenreiter. VORSICHT! – Die gesamten Funktionen werden dir nicht angezeigt, wenn du bei deinem Post auf „Beitrag bewerben“ klickst.

Beiträge bewerben

Arbeiten solltest du in diesem Fall zuerst mit deinen Fans. Denn wie oben bereits erwähnt, kaufen diese bei dir am ehesten ein. Außerdem liken, kommentieren und teilen deine Fans den Beitrag wahrscheinlich schon. Für Facebook ein gutes Zeichen. Nachdem du deine organische Reichweite genutzt hast nutzt du über den Facebook-Werbeanzeigenmanager die Funktion „einen Beitrag bewerben“.

Dort wählst du dann deine Zielgruppe aus und wählst einen Geldbetrag, mit dem du deinen Post anwerben willst. Generell sind alle Optimierungsmaßnahmen dort aufgeführt. Nachdem alles justiert und optimiert ist, geht dein Post online.Du merkst: Guter Content ist wichtig! Sonst investierst du dein Geld nicht sinnvoll.

Fazit

Es gilt: Je höher deine Klickrate wird, desto günstiger wird deine Werbeanzeige.

Bestensfalls wird es also so aussehen, dass du für nur einen Cent einen Klick bekommst. Das wäre zum Beispiel der Fall, wenn du 5 Euro investierst und dafür pro Tag 500 Leute erreichst. Aber dazu hat Björn Tantau einen sehr ausführlichen Bericht geschrieben, den ich dir ans Herz legen möchte. In diesem erklärt er auch nochmal ausführlich, worauf es bei Facebookanzeigen wirklich ankommt. Ein sehr interessanter Beitrag bezüglich Facebook Pixel und Lookalike Audience.

Er hat ein Buch geschrieben, indem er sehr genau erklärt, wie man aus Facebookwerbeanzeigen das Beste rausholt. Die „1 Cent pro Klick-Formel“ ist durchaus etwas, das du dir mal ansehen solltest. Schau doch einfach mal bei seiner Seite vorbei und lies dir seine E-Books durch.

Besonders hilfreich ist die Erweiterung deiner Reichweite durch Facebook Pixel zum Beispiel, wenn du ein Nischenprodukt etablieren möchtest.

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