Tagging
Tagging bedeutet, dass Informationen mit sogenannten Tags versehen werden. Es erfolgt also eine Markierung, um Inhalte hervorzuheben und damit sie schneller gefunden werden. Eingesetzt werden die Tags auf unterschiedliche Art und Weise. So sind sie auf Blogs oder Social Media Seiten wie Instagram zu finden und kennzeichnen dort zumeist Schlagwörter.
Ziel
Ziele des Taggings ist es vorrangig die Sichtbarkeit von bestimmten Inhalten zu erhöhen. Auf Social Media erhält ein Beitrag beispielsweise durch Hashtags oft mehr Likes, da viele Menschen nach bestimmten Schlagwörtern suchen und auf diese Weise das Bild/Video finden.
Im Marketing dienen Tags außerdem dazu, die Bedürfnisse bzw. Probleme der Nutzer herauszufinden. Darüber hinaus können Kategorien unkompliziert erstellt werden sowie die Kunden sich einfacher orientieren.
Anwendungsmöglichkeiten
Social Media
Auf Social Media Kanälen wie Instagram, Twitter, Facebook oder Youtube führen Tags in erster Linie dazu Beiträge sichtbar zu machen und somit ein höheres Publikum zu erreichen. Bezüglich der Verwendung sind sich die Sozialen Medien alle sehr ähnlich.
Überall hat man die Möglichkeit, Posts mit Hashtags und Personenmarkierungen zu bestücken. Dadurch entstehen mehr Likes un die vereinfachte Zuordnung zu Themen.
Neben den Beiträgen, die solange bestehen bleiben bis sie vom Nutzer gelöscht werden, sind Tags auch in der Story möglich. Diese bleibt aber nur 24 Stunden bestehen.
Blog
Alle Blogbeiträge werden über Schlagwörter getaggt. Entweder wird das Themengebiet mit einem Hauptwort zusammengefasst oder es werden mehrere Schlagwörter erstellt. Dies erfolgt vom Autor, bevor er den Blogpost veröffentlicht.
Die User können demnach verschiedene Beiträge zu einem Schlagwort bzw einer Thematik lesen und durch ein Abo nichts dazu verpassen.
Online Shop
Auf Websites wie Amazon werden Tags an Produkte vergeben, damit sie schneller gefunden werden. Zudem erreichen Artikel so einen höheren Platz in den Rankings, was dem Unternehmen mehr Einnahmen bringt.
Amazon sorgt daneben in den Kundenbewertungen zur besseren Orientiereung der Kunden und baut ein Vertaruensverhältnis auf. Das wird mithilfe von Tagging bezüglich der Spracheinstellung, Sterne und des verifizierten Kaufes erreicht. Letzteres bedeutet, dass die Rezensionen nicht gekauft, sondern von realen Kunden bewertet wurden, die das Produkt bestellt haben.
Vorteile
Tags ermöglichen eine Zuordnung und schnelleres Finden von Inhalten. Darüber hinaus entsteht vor allem im Social Media Bereich eine größere Reichweite und mehr zuschauer werden auf den Kanal aufmerksam.
Auch eine stärkere Verbundenheit zwischen Nutzern wird erzielt, indem sich die Leute gegenseitig markieren und Storys reposten können.
Für Unternehmen steigt durch Tagging die Sichtbarkeit der Produkte und der damit einhergehende Gewinn. Produkte werden kategorisiert und eingeordnet.
Nachteile
Größtenteils auf die sozialen Medien bezogen, sind auf den Plattformen Millionen von Menschen aktiv. Somit werden viele Tags gesetzt, die gar nicht mit dem Post in Verbindung gebracht werden können und für Verwirrung sorgen. Zum Beispiel werden Hashtags missbraucht, um mehr Likes zu erhalten.
Werden von verschiedenen Autoren ähnliche, aber nicht die gleichen Schlagwörter verwendet, haben es Kunden schwerer sich zu orientieren und Informationen werden nicht eindeutig kategorisiert.
FAQ zu Tagging
Was ist Tagging?
Tagging ist ein System, mit dem die Sichtbarkeit von Inhalten erhöht wird. Außerdem hilft es Informationen zu kategorisieren und einzuordnen, damit sich Kunden einfacher orientieren können. Die Anwendung erfolgt zum Beispiel auf Blogs, den Sozialen Medien oder Online Shops.
Was ist Geo-Tagging?
Geotagging bedeutet Informationen über den Ort preiszugeben. Beispielsweise bei einem Instagram-Post kann man so angeben, wo das Foto oder Video entstanden ist. Neben Städten oder Ländern, können sogar Restaurants verwendet werden.
Was ist Video-Tagging?
Videotagging erfolgt mit dem selben Prinzip wie bei Bildern. So können unter Videos genauso Hashtags gesetzt oder Personen markiert werden.
Tausender-Kontakt-Preis
Definition
Der Tausender-Kontakt-Preis (kurz TKP) ist eine Kennzahl, mit der man Anzeigenkosten berechnen kann. Er ist sowohl für Printwerbung als auch für TV-, Radio- und Onlinewerbung üblich.
Bei dem TKP geht es darum, zu ermitteln, wie viel investiert werden muss, damit 1000 Personen mit der Werbung erreicht werden.
Der TKP kann sehr schnell und einfach berechnet werden. Der Preis der Bannerschaltung wird durch die Bruttoreichweite geteilt und dann mit 1000 multipliziert. Das Ergebnis zeigt, wie teuer es ist, 1000 Personen mit der jeweiligen Werbemaßnahme zu erreichen.
Beispiel
Eine Website wird im Monat 800.000 Mal aufgerufen. Ein Banner auf dieser Webseite kostet monatlich 9000€. Daraus ergibt sich:
TKP = (9000/800.000)x1000 = 11,25€
Der Werbetreibende muss also 11,25€ investieren, damit sein Banner von 1000 Nutzern gesehen wird.
Je nachdem um welche Website und welchen Banner es sich handelt, kann der TKP natürlich variieren. Er ermöglicht außerdem einen effektiven Vergleich von unterschiedlichen Werbeträgern bezüglich der Kosten.
Ein Nachteil ist, dass der TKP nicht über die Qualität des Kontaktes, sondern nur über die Quantität Auskunft gibt. In der Online-Werbung bedeutet Kontakt, dass der Nutzer die Werbung gesehen hat.
Quellen
https://de.ryte.com/wiki/TKP
http://www.omkt.de/tkp-definition/
https://onlinemarketing.de/lexikon/definition-tkp
Testimonial
Was ist ein Testimonial?
Der Begriff 'Testimonial' kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie Referenz oder Empfehlung(sschreiben). Gemeint ist damit eine (in der Regel) prominente Person, welche gegen Bezahlung ihr Gesicht und ihren Namen, für die Werbung einer Marke/eines Produktes, zur Verfügung stellt oder sich direkt in den Medien/in der Werbung positiv darüber äußert. Neben Prominenten gibt es noch die Variante, dass fiktive Figuren erzeugt werden und in der Folge das Gesicht einer Marke oder eines Produktes werden. Somit ist der Einsatz von Testimonials eine Marketingstrategie, welche einige Vorteile und auch Risiken in sich birgt.
Vor- und Nachteile von Testimonials
Ein Vorteil ist, dass sich Umsätze nachweislich merklich steigern lassen, wenn Tesimonials erfolgreich ausgewählt und eingesetzt wurden. Dabei ist es wichtig zu beachten, dass das Testimonial (der Promi) zu dem beworbenen Produkt/der beworbenen Dienstleistung passt und so eine gewisse Glaubwürdigkeit erzeugt werden kann. Weiterhin ist es eine notwendige Bedingung für einen Erfolgreichen Einsatz von z. B. Promis, dass diese in der zum Produkt gehörenden Zielgruppe ausreichend bekannt und populär sind. Eines der Risiken besteht darin, dass sobald die Verknüpfung zwischen Marke und Promi einmal geschehen ist, sie nicht so schnell mehr zurückgenommen werden kann. Das Verhalten des Promis kann in der Folge somit auch spürbare Auswirkungen in Bezug auf den Erfolg einer Marke haben. Sowohl die Werbeauftritte selbst werden als Testimonials bezeichnet als auch die Promis selbst, welche als Werbefigur eingesetzt werden.
Einige Beispiele für Testimonials sind:
- Tiger Woods – Nike
- Helene Fischer – Tschibo
- Dirk Nowitzki – ING. DiBa
- Manuel Neuer – Coca Cola Zero
- Thomas Gottschalk – Haribo etc.
Textlink
Ein Textlink ist eine Verknüpfung zweier Webseiten. Der verlinkte Inhalt besteht dabei aus einem Text. Neben den Textlinks gibt es auch Bildlinks, hier besteht der verlinkte Inhalt aus einem Bild. Diese Links werden auch Hyperlinks genannt.
Bedeutung
Textlinks spielen eine große Rolle bei der Vernetzung von Webseiten. Bei einem Textlink ist normalerweise die Domain von einer anderen Webseite, welche dem Nutzer nach dem Anklicken angezeigt wird. Außerhalb des Internets wäre es also zu vergleichen mit einer Quellenangabe in einem Buch.
Differenzierung
Bezüglich der Suchmaschinenoptimierung können Textlinks in interne und externe Links eingeteilt werden. Ein interner Textlink verweist dabei auf eine Unterseite oder andere Elemente, die sich auf der Internetseite befinden. Ein externer Link verweist auf eine andere Webseite mit einer anderen Domain. Diese Links werden auch als Backlinks bezeichnet. Diese werden oft verwendet um dem Nutzer zu Inhalten zu leiten, die auf der eigenen Seite nicht verfügbar sind. Die internen Links dagegen sollen die Navigation erleichtern.
Es gibt aber noch weitere Kategorien, in die sich Textlinks einteilen lassen. Beispielsweise gibt es sogenannte Trust Links. Trust Links sind Textlinks, die auf eine vertrauenswürdige Webseite verweisen. Das kann zum Beispiel ein seriöses Nachrichtenportal oder eine wissenschaftliche Studie sein.
Social Signals sind Links, die aus dem Text eines sozialen Netzwerkes auf eine Quelle verweisen.
Weiterhin können Links mit einem „nofollow“ Attribut versehen werden. Für Suchmaschinen spielen diese Nofollow-Links eine wichtige Rolle, denn auf diese Weise wird der Suchmaschine mitgeteilt, dass man diesen Link nicht verfolgen soll.
Medien-Links sind Verweise auf multimediale Inhalte (Bilder, Videos, etc.).
Eine Sonderform des Textlinks ist der Permalink.
SEO
Textlinks haben für die Suchmaschinenoptimierung eine große Bedeutung. Links sind ein wichtiges Rankingkriterium und haben daher großen Einfluss auf die Sichtbarkeit einer Webseite in den SERPs. Google erkennt einen Link und bewertet seine Qualität. Da Links für die Suchmaschinenoptimierung so wichtig sind, wurde oft versucht durch Manipulationen ein gutes Ranking zu erzielen. Mittlerweile erkennt Google solche Manipulationsversuche aber und belegt die Seite mit einem Penalty.
Quellen
https://www.seo-united.de/glossar/textlink/
https://www.sumago.de/wiki/textlink/
Top Level Domain
Top Level Domain Definition
Übersetzt bedeutet Top Level Domain (TLD) so viel wie „Bereich oberster Ebene“ und beschreibt den letzten Abschnitt einer Domain rechts vom Punkt und ist die höchste Ebene der Namensauflösung.
Die verschiedenen Arten der Top Level Domain
Generell kann man zwischen zwei Art von Top Level Domains unterschieden:
Generische Top Level Domains (gTLD)
gTLD steht für Generic Top Level Domain. Alle Domains, nicht nicht länderspezifisch sind, sprich eine Endung wie .de oder .fr etc. haben. Die bekanntesten generischen Top Level Domains sind .com, .org und .net.
Länderspezifische Top Level Domains (ccTLD)
ccTLD steht für Country Code Top Level Domain. Dazu gehören alle Domains, die mit einem Land bzw. Einer spezifischen Lage verbunden sind, also z.B. .de, .nl oder .es. Eine ccTLD besteht immer nur aus zwei Buchstaben.
Es gibt allerdings auch noch
Gesponserte Top Level Domains (sTLD)
sTLD steht für Sponsored Top Level Domain. Sie gehören zu Organisationen, die bestimmen können, dass diese TLDs nur dann betrieben werden können, wenn sie bestimmte Richtlinien einhalten. Beispielsweise ist die Top Level Domain .gov nur für Regierungsorgane der USA nutzbar.
Internationale Top Level Domains (IDN)
IDN steht für Internationalized Top Level Domains. Dabei handelt es sich um Domains, deren Endung aus landesspezifischen Buchstaben besteht, z.B. aus dem kyrillische Alphabet.
Neue Top Level Domains
Im Lauf der letzten jähre sind viele neue generische Top Level Domains dazugekommen, wie z.B. .agency, .email oder .biz.
Bei dem Domain-Register one.com kann man zwischen mehr als 250 TLDs wählen. Allerdings sollte man neue TLDs mit Vorsicht genießen, schließlich weiß jeder, dass beispiel.com eine Website ist. Bei beispiel.reisen ist das für viele nicht auf den ersten Blick ersichtlich und kann zu Verwirrung und Unsicherheit führen.
Die Bedeutung der Top Level Domain für SEO
Laut Matt Cutts liefert Google immer das bestmögliche Ergebnis für den User aus, unabhängig von der TLD. Unterschiedliche Suchmaschinen werden die TLDs auch unterschiedlich bewerten. Leider macht Google keine genauen Aussagen über die Auswirkungen der TLDs, zum Beispiel regionale TLDs. Es heißt nur, dass geografische TLDs wie generische TLDs behandelt werden.
Google unterscheidet generell nicht zwischen neuen und herkömmlichen gTLDs. Es bevorzugt auch keine TLDs mit Markenname oder Keyword.
Quellen:
https://help.one.com/hc/de/articles/115005587509-Was-ist-eine-Top-Level-Domain-
https://www.sumax.de/wiki/top-level-domains.html
Track record
Was ist ein Track record?
Ein Track record ist eine Liste, die Informationen über die Erfolge von Investitionen einer Firma und die Erfahrung eines Investors enthält. Je nachdem, auf wen sich die Liste bezieht, trifft sie Aussage über die getätigten Investments jeweilige Person oder Unternehmen. Der Begriff könnte mit „Erfolgsbilanz“ übersetzt werden.
Wozu dient ein Track record?
Da ein Track Record über die Erfolge und Misserfolge informiert, dient er als Auszeichnung der Investoren und Unternehmen. Aufgrund der chronologischen Reihenfolge und der Aufzeichnung aller Bilanzen ist er ein hilfreiches Mittel. Auch zum Erkennen von guter Qualität und Kenntnissen. Ist ein track record beispielsweise lang und ausführlich, kann man davon auszugehen, dass der Besitzer bis zu diesem Punkt viel Erfahrung gesammelt und die Referenz hat, aufgrund dessen zukünftige Erfolgschancen hat. Ist die Liste sehr kurz, handelt es sich um einen Einsteiger ohne viel Erfahrung.
Traffic
Definition
Traffic beschreibt im Allgemeinen den Datenfluss innerhalb von Computernetzwerken. Im Online Marketing spricht man bei den Zugriffen auf eine Webseite von den Besucherzahlen einer Webseite. Unternehmen versuchen also möglichst viele Besucherzahlen auf ihre Webseite zu lenken, da die Besucherzahlen für Google ein Ranking Kriterium sind. Wenn viele Besucher die Website besuchen, wird dies mit Qualität in Zusammenhang gestellt.
Viele Besucherzahlen können außerdem mehr Möglichkeiten für Werbeeinkünfte bedingen.
Allerdings ist eine hohe Besucherzahl allein keine Erfolgsgarantie. Es zählt außerdem, wie effizient die Besucherzahlen im Endeffekt ist und wie viele Conversions erzielt werden.
Eine Möglichkeit schnell Besucherzahlen zu generieren, ist über Werbebanner, Adwords Anzeigen der Facebook Werbung. Dies ist sogenannter Paid Traffic. Hier lässt sich aber im Vorfeld nicht sagen, ob sich die Anzeigen finanziell lohnen.
Probleme
Darüber hinaus gibt es auch noch den Trash-Traffic, der nicht hilfreich für die Webseite ist. Dieser entsteht, wenn man etwas falsch programmiert oder falsche Keywords verwendet. Man lenkt den User damit fälschlicherweise auf die Webseite, obwohl dieser garkein Interesse an der Webseite hat.
Ein weiteres Problem kann Bot-Traffic sein, der künstlich erzeugt wird.
Quellen
https://www.seo-kueche.de/lexikon/traffic/
https://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/traffic
https://onlinemarketing.de/lexikon/definition-traffic
Traffic Estimator
Definition
Der Traffic Estimator erstellt unter anderem für Keyword-Zugriffszahlen und die zu erwartenden Klickkosten Prognosen. Außerdem schätzt er das Suchvolumen und die Anzeigenposition. Die Berechnungen beziehen sich auf die Google-Suche und auf Websites im Werbenetzwerk. Dafür muss man bloß ein oder mehrere Keywords im Traffic Estimator eingeben, zu denen Sie die geschätzte Leistung erfahren möchten. Dies muss noch durch den maximalen Klickpreis sowie Standort und Sprache eingegrenzt werden. So kann die Wettbewerbsfähigkeit und Effizienz der Keywords überprüft werden.
Die Schätzungen sind aber keineswegs genau und sollten daher nicht als tatsächliches Ergebnis erwartet werden. Der Traffic Estimator kann gut als Ergänzung zum Keaword-Tool verwendet werden.
Quellen
https://www.sem-deutschland.de/adwords-agentur/adwords-glossar/traffic-estimator/
TrustRank
TrustRank Definition
Der TrustRank beurteilt die Qualität einer Website und stuft sie anhand der Verlinkungen als entweder mehr oder weniger vertrauenswürdig ein. Diese Einstufung erfolgt durch einen von Google eingeführten Algorithmus, der 2004 entwickelt wurde.
TrustRank vs. PageRank
Bis zu der Entwicklung des TrustRanks gab es nur einen einzigen Faktor, der die Qualität der Websites bewertete, nämlich den PageRank.
Der TrustRank gilt als Art Ergänzung, durch den die Qualitätsbeurteilung dahingehend verbessert werden soll, indem zudem noch die Vertrauenswürdigkeit der Website beurteilt wird.
Durch den TrustRank-Algorithmus kann Google Spam-Websites besser identifizieren. Ähnlich wie bei dem PageRank spielen Empfehlungen in Form von Links die zentrale Rolle.
Allerdings unterscheiden sich TrustRank und PageRank darin, dass bei ersterem die Herkunft der Links entscheidend ist, während beim PageRank die Anzahl der Links im Vordergrund steht.
Funktion des TrustRanks
Google ermittelt den TrustRank von besonders vertrauenswürdigen Websites sogar manuell. Diese Websites bilden dann die Grundlage für die Beurteilung der Vertrauenswürdigkeit anderer Websites, da es sehr unwahrscheinlich ist, dass sie auf Spam-Websites verlinken.
Die Entwickler des TrustRanks geben an, dass so rund 200 Websites beurteilt wurden, die den höchsten TrustRank haben. Das kommt daher, dass sie keinen Spam aufweisen und deren Inhalt Google’s volles Vertrauen genießt. Zu diesen Websites gehören größtenteils:
- Universitäts-Websites
- Open-Source-Projekte
- Websites von öffentlichen Einrichtungen
Des weiteren erfasst Google automatisch alle Links, die von diesen Seiten ausgehen. Wenn diese Websites auf andere Seiten verlinken, stehen diese Websites in der Vertrauenswürdigkeit-Hierarchie also an zweiter Stelle. Google sieht diese auch als vertrauenswürdig an, nur eben mit einem etwas geringerem TrustRank.
Durch jede weitere Stufe in der „Vertrauenswürdigkeit-Hierarchie“ und je größer die „Entfernung„ zu den Websites mit der höchsten Vertrauenswürdigkeit wird, verringert sich auch der TrustRank. "Entfernung" hat in diesem Sinne nichts mit geografischer Distanz zu tun, sondern mit den Verlinkungen.
Die Bedeutung des TrustRanks für SEO
Dank des TrustRanks hat Google nun die Möglichkeit, Websites nun zu vergleichen. Nach dessen Einführung, führte das zu einem starken Rückgang von Spam-Websites in den Suchergebnissen (SERP’s).
Das liegt daran, dass das Vertrauen von Website zu Website vererbt werden kann, was sowohl positiv, als auch negativ sein kann. Man sollte deshalb genau darauf achten, auf den man verlinkt und von welchen Websites man Backlinks bekommt. Bad Neighbourhood (schlechte Nachbarn) sollte man möglichst vermeiden, um nicht der eigenen Vertrauenswürdigkeit zu schaden.
Abgesehen von der OnPage-Optimierung spielt OffPage-Optimierung, also Linkbuilding, eine entscheidende Rolle für das Ranking. Deshalb ist der TrustRank nicht mehr von SEO wegzudenken.
Quellen:
https://www.seo-kueche.de/lexikon/
Der Name Twitter kommt von dem englischen Verb „to tweet“ - zwitschern.
Twitter ist ein soziales Netzwerk, mit welchem der Nutzer Informationen in Echtzeit verbreiten kann. Die Besonderheit ist, dass dabei lediglich 280 Zeichen verwendet werden können. Twitter ist kostenlos verfügbar und bei Social Diensten sehr beliebt.
Prinzip
Die Kommunikation auf Twitter basiert auf dem Folgen von anderen Nutzern. Der Nutzer kann anderen Accounts folgen und erhält so die getwitterten Informationen in seiner sogenannten Timeline. Genau so kann der Nutzer selber von anderen „verfolgt“ werden. Dies sind die sogenannten Follower. Die eigenen Tweets können trotzdem von jedem gelesen werden, da der Account öffentlich ist. Je mehr Follower, desto bekannter oder glaubwürdiger ist der Account.
Darüber hinaus gibt es auch private Nachrichten, die nur von dem Adressaten gelesen werden können. Nutzer können ihren Account auch schützen, indem sie in den Datenschutz-Einstellungen ein Häkchen im entsprechenden Feld machen. Der Account und die Tweets sind damit nicht mehr öffentlich und nur die Follower können lesen, was geschrieben wird.
Geschichte
Twitter wurde im März 2006 gegründet. Es wurde zunächst als internes Kommunikationsmittel für die Mitarbeiter einer Firma verwendet. Welches Potenzial Twitter als Echtzeitmedium hat, wurde im August 2006 klar, als ein Erdbeben in San Francisco aufgetreten ist. Die Nachricht über dieses Erdbeben verbreitete sich unter den damals noch wenigen Twitter-Nutzern schneller als die Nachrichtensender darüber berichten konnten. Im Jahre darauf wurde aus Twitter ein eigenständiges Unternehmen. Die Zahl der Nutzer stieg von rund 5000 auf mehr als 100 Millionen. Inzwischen finanziert sich Twitter über Anzeigen.
Merkmale
Die Nutzer können durch ein @-Zeichen Accounts gezielt ansprechen. Dies verstärkt die Kommunikation und ermöglicht den direkten Dialog untereinander.
Bei Twitter hat außerdem die Verwendung von Hashtags eine besondere Bedeutung. Durch die Setzung eines Hashtags kann ein Tweet einem Thema zugeordnet werden. Unter diesem Hashtag lassen sich dann weitere Tweets von anderen Nutzern finden.
Wird zum Beispiel ein Tweet zum Thema SEO geschrieben, kann man den Hashtag #SEO dahinter setzen. Wird ein Hashtag von besonders vielen Nutzern verwendet, wird es als Trending Topic gehandelt. Die aktuellen Trends werden auf der Twitter-Seite angezeigt.
Tweets können von anderen favorisiert oder retweetet, also geteilt mit seinen eigene Follower werden.
Twitter in Unternehmen
Auch in Unternehmen wird Twitter oft als Kommunikationskanal zwischen Unternehmen und Kunden genutzt. Twitter eignet sich zum Beispiel sehr gut als Supportkanal, da schnelle Reaktionen möglich sind.
SEO
Tweets werden von Google gelesen und indexiert. Daher ist Twitter für die Suchmaschinenoptimierung nicht unwichtig. Social Signals sind zum Beispiel die Häufigkeit der Erwähnung einer Website in Tweets. Diese Social Signals sind ein wichtiger Rankingfaktor für Google. Ein Unternehmen kann zwar Follower kaufen, diese aber dazu zu animieren das Unternehmen auch wirklich weiterzuempfehlen ist schwierig. Daher sind die Social Signals schwer zu manipulieren. Durch folgende Tipps können die Aktivitäten auf Twitter besser wahrgenommen werden:
• Twitter-Name mit wichtigem Keyword
• Twitter-Biografie wie die Meta-Beschreibung einer Website ausfüllen
• Regelmäßig Hashtags benutzen
• Keywords in den Tweets benutzen
• Regelmäßig auf andere Tweets antworten
• URL der Website im Profil eintragen
Quellen
https://de.ryte.com/wiki/Twitter
https://www.seo-analyse.com/seo-lexikon/t/twitter/