Rankingfaktoren
Definition Rankingfaktoren
Als Rankingfaktoren werden im Bereich von SEO und Online Marketing alle Faktoren bezeichnet, die Einfluss auf das Ranking von Websites in den Ergebnissen von Suchmaschinen (Google) nehmen. Anhand dieser Faktoren versucht Google dem User immer das bestmögliche Ergebnis zu liefern.
Welche Rankingfaktoren gibt es?
Die genauen Rankingfaktoren des Google-Algorithmus werden unter Verschluss gehalten. Jedoch kann man anhand von verschiedenen Reaktionen auf bestimmte Maßnahmen durchaus wichtige Rankingfaktoren von Google definieren. Zum Beispiel:
- Qualitativ hochwertiger Content: Regelmäßig neuer Content, der nicht nur für die User, sondern auch für die Google Crawler interessant ist
- Keywords: Um es Google "leichter" zu machen, welchen Inhalt ein Artikel oder Blog zur Verfügung stellt, empfiehlt sich eine Keyworddichte von 1 bis 2 %. Ein 1000 Wörter Artikel über "Rankingfaktoren" sollte also ungefähr 10 bis 20 Mal das Wort "Rankingfaktoren" enthalten.
- Starke Linkstruktur: Eine starke Linkstruktur bedeutet, dass durch viele Backlinks von starken Websites die Domain Authority erhöht wird.
- Hohe UX: Eine hohe User Experience und ein gutes Webdesign sind nicht nur für die Optik, sondern auch für die Funktionalität einer Website sehr wichtig.
Wie kann positiv Einfluss auf Rankingfaktoren genommen werden?
Die Rankingfaktoren positiv zu beeinflussen ist die Kunst hinter SEO und auch ein sehr großer Bestandteil von Online Marketing im Allgemeinen. Die Rankingfaktoren sind entscheidend für den Erfolg einer Website, da sie, wie der Name schon sagt, über das Ranking in den SERPs verantwortlich sind. Als Website-Betreiber sollten daher immer alle Rankingfaktoren im Blick behalten werden.
Eine wichtige Unterscheidung bei der Beeinflussung der Rankingfaktoren ist die Art der Maßnahme: Hier kann zwischen White Hat SEO und Black Hat SEO unterschieden werden. Während sich White Hat SEO auf alle Strategien und Taktiken beschränkt, die in den Rahmen der Google Richtlinien fallen, gibt es noch Black Hat SEO, in denen Methoden behandelt werden, die gegen die Google-Richtlinien verstoßen und daher abgestraft werden können.
Rechtsform
Was ist eine Rechtsform?
Unter Rechtsform versteht man die gesetzlich vorgeschriebene Organisationsform von Unternehmen. Das Gesetz legt den rechtlichen Rahmen der Gesellschaften fest, womit wiederum Strukturmerkmale einhergehen, welche bestimmen, wie die Teilnahme am Wirtschaftsleben vollzogen wird. Aus der Wahl der Rechtsform ergeben sich rechtliche, finanzielle, steuerliche und persönliche Folgen für den oder die Gesellschafter. Bei Personengesellschaften und Einzelunternehmen haftet man (mit Ausnahmen) als Gesellschafter auch mit seinem Privatvermögen. Im Falle von Kapitalgesellschaften ist die Haftung demgegenüber beschränkt, das heißt man haftet (mit Ausnahmen) nicht mit seinem Privatvermögen. Die Wahl der Rechtsform ist entscheidend für die weitere Laufbahn eines Unternehmens und sollte mit bedacht getroffen werden. Sie ist jedoch nicht in Stein gemeißelt, das heißt, man kann später, wenn der Bedarf entstehen sollte, die Organisationsform wechseln.
Welche Rechtsformen gibt es?
Folgende Rechtsformen gibt es in Deutschland:
- Einzelunternehmen
- Personengesellschaften
- Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)
- Offene Handelsgesellschaft (OHG)
- Kommanditgesellschaft (KG)
- Partnerschaft Gesellschaft (PartnG)
- Stille Gesellschaft
- Mischformen
- GmbH & Co. KG
- Betriebsaufspaltung
- Kapitalgesellschaft
- Aktiengesellschaft (AG)
- Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
- Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA)
- Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) (UG haftungsbeschränkt)
- Ein-Personen-GmbH
- Weitere
- Eingetragene Genossenschaft (eG)
- Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (VVaG)
- Stiftung
Weitere Informationen zu Rechtsformen
Eine kurze Auflistung der bestehenden Rechtsformen sowie der wichtigsten Auswahlkriterien findest du unter folgendem Link des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.
Eine umfassendere Abhandlung, über die gesamte Bandbreite der Rechtsformen und deren jeweilige Vor- und Nachteile, findest du in folgender Infobroschüre (ebenfalls vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie).
Reinclusion Request
Reinclusion Request Definition
Der Reinclusion Request bezeichnet den Antrag auf Wiederaufnahme in den Index einer Suchmaschine. Den Reinclusion Request oder auch Reconsideration Request müssen Website-Betreiber beantragen, wenn sie aufgrund von Verstößen gegen die Suchmaschinen-Richtlinien aus dem Index entfernt wurden.
Aus welchen Gründen muss man ein Reinclusion Request beantragen?
Die Gründe für einem Ausschluss aus dem Suchmaschinen-Index liegen meist in Verstößen gegen die Richtlinien. Das bedeutet, dass eine Website dann einfach nicht mehr in der Suchmaschine auffindbar ist. Diese Bestrafung wird auch als Penalty bezeichnet und resultiert aus folgenden Ursachen:
- Keyword-Spam
- Unnatürlicher Backlink-Aufbau (z.B. durch Link-Farmen)
- Qualitativ schlechter Inhalt bzw. Duplicate Content
- Versteckte Inhalte
- Cloaking (Manipulation des Rankings)
Wenn Sie beim Linkbuilding nichts falsch machen wollen, wenden Sie sich am besten an eine SEO Agentur.
Wie erfolgt die Strafe?
Entweder wird die Strafe manuell oder automatisch verhängt. Wenn der Suchmaschinen-Algorithmus einen verstoß erkennt, zum Beispiel durch das Panda- oder Pinguin-Update, dann erfolgt der Ausschluss aus dem Index automatisch.
Website-Betreiber können auch via Google Search Console eine Mitteilung über den Verstoß gegen die Qualitäts-Richtlinien bekommen.
Man kann eine Reinclusion Request nur dann stellen, wenn die Abstrafung manuell erfolgt und nicht durch den Algorithmus.
Die verschiedenen Formen der Penalty
In der Mitteilung zum Verstoß erhält man Hinweise und Beispiele, auf welche Verstöße sich die Penalty bezieht. Je nach Art des Verstoßen ist die Penalty unterschiedlich hart:
- Entweder kann gleich die gesamte Website aus dem Index entfernt werden.
- Es können aber auch nur einige Unterseiten bzw.
- Spezielle Keywords davon betroffen sein
Wie lange dauert die Abstrafung?
Der Zeitraum der Penalty hängt von dem Umfang und der Gewichtung des Verstoßes ab. Bei leichten Verstößen kann die Abstrafung 30 Tage andauern, bei Schwerwiegenderen auch deutlich länger.
Wenn die Sperrfrist abgelaufen ist, verfällt die Abstufung von selbst.
Reinclusion Request – Wie geht man bei einer Penalty vor?
Wenn GoogleWebsite-Betreiber manuell abstraft, wirkt sich der Ranking-Abfall nicht sofort aus. Bei der automatischen Abstrafung ist das jedoch der Fall.
Zwar benötigt der Ausschluss aus dem Index einige Zeit, dennoch sollte man als Webmaster zügig handeln, um den Schaden einzugrenzen. Schließlich hat die Suchmaschine schon „persönlich“ die negativen Aspekte im OnPage- und OffPage-Bereich der Website bemerkt. So hat man als Webmaster noch eine letzte Chance, seine Fehler zu beheben. Aber wie geht man da nun vor?
Gründe für die manuelle Abstufung identifizieren
Um herauszufinden, weshalb Google einen abgestraft hat, kann man in der Google Search Console unter „Suchanfragen“ -> „Manuelle Maßnahmen“ konkrete Hinweise darauf finden.
Negative Aspekte beheben und optimieren
Wie genau man diese beheben kann, kommt auf die Art des Verstoßes an. Es kann gut sein, dass direkt die URL zum Verstoß mit angegeben wird- Damit die Penalty so schnell wie möglich aufgehoben wird, muss man die Fehler genau identifizieren und gründlich beheben.
Reinclusion Request begründen und abschicken
Bevor man die Reinclusion Request stellt, sollte man alle Verstöße behoben haben. Am besten dokumentiert man alle ergriffenen Maßnahmen und Schritte der Korrektur, damit ein Google Mitarbeiter die Korrektur besser beurteilen kann. Anschließend findet man in der Search Console unter „manuelle Maßnahmen“ Anweisungen zum Vorgehen für die Reinclusion Request.
Dort erhält man als Webmaster auch die Aufforderung, den Wiederaufnahme zu begründen. Das macht man, indem man kurz erklärt, weshalb man aus dem Index ausgeschlossen wurde, wie zum Beispiel unnatürliche Backlinks. Im folgenden Schritt beschreibt man die Maßnahmen, die man unternommen hat, um den Verstoß zu bereinigen.
Im Anschluss erhält man von Google eine Bestätigung, dass der Antrag eingegangen ist. Nach der Beurteilung kann man drei unterschiedliche Rückmeldungen von Google erhalten:
Your Reconsideration Request has been granted: Dem Antrag einer manuellen Überprüfung wurde stattgegeben und die manuelle Penalty wurde aufgehoben
Your Reconsideration Request has been declined: Dem Antrag einer manuellen Überprüfung wurde nicht stattgegeben und die manuelle Penalty wurde nicht aufgehoben
or
Your Reconsideration Request has been processed: Dem Antrag einer manuellen Überprüfung wurde stattgegeben, allerdings wurde die manuelle Penalty zum jetzigen Zeitpunkt nicht aufgehoben, da nur ein Bruchteil des Problemfalls ausreichend korrigiert wurde – Google
Erneute Korrektur und Reinclusion Request nachdem der erste abgelehnt wurde
Es kann passieren, dass der Antrag auf Wiederaufnahme abgelehnt wird. Dann haben Webmaster erneut die Möglichkeit die Fehler zu beheben und noch eine Reinclusion Request zu stellen.
Hierbei gibt es keine Einschränkungen hinsichtlich der Häufigkeit der Antragstellung.
Trotzdem sollte man versuchen, die Fehler bei dem ersten Reinclusion Request zu beheben, damit Google den Ausschluss aus dem Index so schnell wie möglich rückgängig macht.
Wie lange dauert die Wiederaufnahme in den Index?
Einen genauen Zeitraum hierfür gibt es nicht. Bis man eine Rückmeldung von Google erhält, kann es schon mal zwischen einigen Tagen und mehreren Wochen dauern. Der Zeitraum ist von dem Umfang der manuellen Maßnahmen abhängig, sowie von der Anzahl der Webmaster, die in dem gleichen Zeitraum einen Antrag gestellt haben.
Man hat übrigens keinen rechtlichen Anspruch auf eine Wiederaufnahme in den Index.
Quellen:
https://www.seo-kueche.de/lexikon/reinclusion-request/
https://www.sistrix.de/frag-sistrix/google-penalties/was-ist-ein-reconsideration-request/
Responsive Design
Responsive Design (im übertragenden Sinne: „reagierendes Design“) ist ein Begriff aus dem Webdesign und ermöglicht die einheitliche Darstellung einer Website auf verschiedenen Endgeräten und Display-Größen. Die Website wird so flexibel gestaltet, dass auf jedem Endgerät eine hohe Usability gewährleistet wird.
Hintergrund und Bedeutung
Auf kleinen Bildschirmen wirken Website meist anders und die Usability ist schlechter als auf den großen Bildschirmen von Computern. Ein Responsive Design reagiert auf das jeweilige Endgerät und passt sich der Bildschirmgröße an. Die Usability auf Smartphones oder Tablets kann somit durch ein eigenes Design gewährleistet werden; diese nennt man „Mobile User Experience“. Wenn das Design für die mobile Website zuerst erstellt wird, handelt es sich um das Konzept „Mobile First“.
Hierbei wird davon ausgegangen, dass alle wichtigen Elemente auf der kleinsten Displaygröße angezeigt werden und auf den größeren Displays weitere, vielleicht unwichtigere Elemente geladen werden.
Es gibt immer mehr Nutzer von mobilen Geräten, was den Einsatz von Responsive Design notwendig macht, um die optimale Nutzung einer Website möglich zu machen. Mangelnde oder schlechte Usability kann unter anderem zu Conversion-Verlusten führen. Die Kommunikation zwischen Website-Besitzer und Nutzer sowie die User Experience sollte nicht am Endgerät scheitern, sondern jedem Nutzer gleichermaßen zur Verfügung stehen.
Umsetzung
Umgesetzt wird ein Responsive Design mit HTML5 und CSS3. Mit sogenannten Media Queries können Informationen wie die Bildschirmgröße, Auflösung oder Format und Fähigkeiten wie Eingabemöglichkeiten vom Endgerät erfragt werden. Damit das Responsive Design optimal funktioniert sollten Inhalt und Layout voneinander getrennt werden.
Beim Responsive Design wird der gleiche Inhalt in einem abgewandelten bzw reduzierten Design dargestellt. Oft macht es Sinn, auf gewisse Elemente zu verzichten, da die Bildschirme auf mobilen Endgeräten kleiner sind. Grundsätzlich werden aber die vorhandenen Elemente anders strukturiert, da zum Beispiel vom Quer- ins Hochformat gewechselt wird. Der HTML Code wird nicht verändert, es wird aber ein anderes Style Sheet verwendet.
Bei dieser Umstrukturierung der Elemente ist es wichtig zu überlegen, welche Elemente wichtiger sind und welche entweder im Design „nach unten rutschen“ oder sogar ganz gestrichen werden.
Auch das Menü kann auf mobilen Geräten anders gestaltet sein, damit es für die Touch-Bedienung optimiert ist. Weitere Elemente, die angepasst werden können, sind Texte (verschiedene Größe auf verschiedenen Geräten) oder auch Bilder (unterschiedliche Auflösung).
SEO
Je nachdem wie komplex die Website ist, kann die Entwicklung deines Responsive Designs sehr aufwendig sein. Wenn es dann aber einmal entwickelt wurde, ist es einfach zu pflegen. Da die Usability auf mobilen Geräten erhöht wird, kann sich der Aufwand bezüglich SEO lohnen, da die Verweildauer auf einer Website erhöht wird. Dadurch verbessert sich nicht nur das Ranking der Seite, sondern auch die Absprung-Rate. Innerhalb der Texte können Suchwörter mit Links insbesondere durch SEA optimiert werden.
Eine eigene Website für mobile Geräte ist nicht zu empfehlen, da sie extra optimiert und gepflegt werden muss. Darüber hinaus wird sie nicht gut ranken und bei Suchmaschinen nicht gefunden werden, da meistens Duplicate Content vorhanden ist und keine Backlinks.
Auch bezüglich der Keywords kann das Responsive Design eine Rolle spielen. Über ein Smartphone gibt man in der Regel viel kürzere Suchanfragen ein als am Computer über eine physische Tastatur.
Der Googlebot kann bei einem Responsive Design außerdem Ressourcen sparen und somit mehr Inhalte der Website indexieren.
Quellen
https://de.ryte.com/wiki/Responsive_Design
https://www.responsive-webdesign.mobi/was-ist-responsive-webdesign/
https://perimetrik.de/glossar/responsive-webdesign/
Retargeting
Definition
Retargeting kommt ursprünglich von Zielausrichtung (=Targeting) und dem Synonym wieder (=Re). Daraus ist abzuleiten, dass man an etwas ursprüngliches erinnert wird. Nutzer suchen zum Beispiel bei Zalando nach Schuhen. Oftmals werden Nutzer Artikel die Ihnen gefallen, entscheiden sich aber gegen einen Kauf. Im Anschluss wird dann noch auf weiteren Seiten gesucht. Auf einmal erscheint dann zum Beispiel auf der folgenden Seite der Schuh, den man sich davor bereits angeschaut hat. Doch warum wird Ihnen die Werbung dort angezeigt und was hat eigentlich Retargeting damit zu tun? Hier können Sie alles über Retargeting erfahren.
Ablauf des Retargeting
Sobald man als eine Webseite besucht, wird für diese Website ein Cookie gespeichert. Ein Cookie ist in diesem Fall, eine winzige Textdatei mit Informationen. Diese Informationen sind relevant für den Webserver. Denn dieser kann die Informationen nutzen um einen Anwender wiederzuerkennen und die Einstellungen des Anwenders zuspeichern.
Im nächsten Schritt wird der Nutzer auf der Seite markiert. Das heißt, man speichert die Informationen des Cookies direkt ab. Sobald der Nutzer dann auf einer anderen Seite surft, kann ihm Werbung von der vorherigen Seite angezeigt werden. Dies entspricht der Nutzung eines Cookies.
Im Anschluss man auf die ursprüngliche Seite zurückgeleitet. Es kann also sein, dass bei Facebook, Werbung von einem Schuhpaar von Zalando angezeigt wird. Oftmals folgen Nutzer dieser angezeigten Werbung.
Damit kehrt der Nutzer auf die Webseite von Zalando zurück und kauft sich im Anschluss zum Beispiel doch das Schuhpaar. Letztendlich kommt es also durch die angezeigte Werbung meist doch noch zu einem Kauf. Damit erfüllt Retargeting seine Wirkung.
Best Practices für das Retargeting
Zielgruppen bestimmen
Aufmerksamkeit
Dabei handelt es sich um Nutzer die zum Beispiel die Marke wahrgenommen haben, allerdings noch kein Interesse an einem Kauf gezeigt haben. Hierfür sind am besten Branding Banner geeignet, da diese den Nutzer mit dem Unternehmen vertraut machen. Sodass den Nutzer davon überzeugt, dass es sich um ein vertrauenswürdiges Unternehmen handelt.
Interesse
Auf der anderen Seite gibt es Nutzer, die bereits Interesse an dem Produkt gezeigt haben. Das heißt diese haben sich vielleicht schon länger auf der Seite aufgehalten. Somit kann man die Werbung bzw. die Banner schon gezielt auf den jeweiligen Nutzer eingesetzen. Mit dieser Maßnahme kann man die Klick- und Kaufwahrscheinlichkeit erhöhen.
Kaufentscheidung
Hiermit sind Nutzergruppen gemeint, die sehr gezielt auf die Seite gelangt sind. Diese haben sich oftmals lange auf der Webseite aufgehalten und haben eventuelle schon Vergleiche gezogen. Das heißt diese Nutzer brauchen eigentlich nur noch einen Anstoß in die richtige Richtung, bevor Sie sich für einen Kauf entscheiden.
Einkaufswagen
Nutzer die bereits schon Artikel in ihrem Einkaufswagen hinterlassen haben, kann man am besten mit Bannern überzeugen. Allerdings eher mit Bannern, welche Rabatte oder Sonderangebote anzeigen.
Kunden
Letztendlich gibt es noch die Zielgruppe der sog. „Customers“ (Deutsch=Kunden). Das ist die Zielgruppe mit dem höchsten Return on Investment. Hiermit ist die Zielgruppe mit der höchsten Rentabilität gemeint.
Gerätenutzung und Omnichannel-Welt
Auch die heutige Gerätenutzung sollte man beim Retargeting berücksichtigen. Denn die meisten sind heutzutage mit ihrem Smartphone im Internet unterwegs und nicht mit ihrem Desktop. Die Inhalte, die man heute veröffentlicht sind dynamisch und personalisiert ausgerichtet. Diese kann man dann über Videos oder Social Media verbreiten. Das Ganze wird auch als Omnichannel- Welt bezeichnet.
Sorgfältiger Umgang mit der Werbung
Beim Retargeting ist der Umgang mit der Werbung ein wichtiger Bestandteil. Sonst kann das Ganze dazu führen, dass die Nutzer genervt auf die Werbung reagieren. Gerade ältere User im Internet, können sich schnell von der ganzen Werbung im Internet verfolgt fühlen. Deshalb sollte man hier vorher Maßnahmen treffen, um dem Nutzer nicht zu viel Werbung anzuzeigen.
Zielgruppen bzw. Cookies über andere Websiten von Dritten beziehen
Für diesen Vorgang kann man zunächst Websiten identifizieren, auf denen man sich bereits über potenzielle Kunden informiert hat. Im Folgenden kann darüber dann die Cookievergabe stattfinden. Diese kann man dann für die Nutzung der eigenen Retargeting und Remarketing- Aktionen nutzen. Schlussendlich kann man damit neue Remarketing- Listen generieren.
Frequency Capping
Um den Nutzer mit der Werbung nicht zu sehr zu nerven wird Frequency Capping eingesetzt. Damit kann man die Anzahl der Views bzw. der Banner der Nutzer beschränken. Damit man nicht jeden Nutzer mit Unmengen an Werbung komfrotiert.
Unterscheidung zur Bannerwerbung
Retargeting schaltet generell nur Werbung, wenn man die Seite bereits besucht hat. Durch Targeting kann man den Nutzer gezielt ansprechen. Sodass sichergestellt werden kann, dass der Nutzer an der jeweiligen Marke, dem Produkt oder der Dienstleistung interessiert ist.
Arten von Retargeting
Webseiten- Retargeting
Nachdem der User eine bestimmte Webseite besucht hat, kann man entsprechende Werbung platzieren.
Suchmaschinen- Retargeting
Hiermit ist gemeint, dass Sie bestimmte Keywords in Ihrer Suchanfrage benutzen. Somit kann die Suchanfrage und damit die Suchmaschinenoptimierung direkt verbessert werden.
Social-Media-Retargeting
Mit Social-Media-Marketing kann die Schaltung von Anzeigen in sozialen Netzwerken vorgenommen werden.
Email-Retargeting
Beim Email- Retargeting wird auf sogenannte Email-Clients zurückgegriffen. Diese leiten kontextbezogene Werbung aus den jeweiligen Emails weiter. Dies ist zum Beispiel bei „Google Mail“ der Fall.
Kosten
Für Unternehmen, die nur ein begrenztes Budget aufweisen, bietet Retargeting eine kostengünstige Möglichkeit. Grundsätzlich bieten aber auch einige das Retargeting für das erste Mal kostenlos an. Damit ist Retargeting auch wesentlich kostengünstiger als beispielsweise Influencer-Marketing und bietet sich für das E-Commerce bzw. für den eigenen Onlineshop an.
Grundsätzlich gilt:
- Retargeting kann Ihre Conversion Rate steigern
- Achten Sie hier auf sinnvolles Einsetzen
- Es sollte ein sorgfältiger Umgang mit der Werbung gegeben sein
Retention Rate
Retention Rate Definition
Retention Rate bedeutet übersetzt „Kundenbindungs-Rate“ und spiegelt den prozentualen Anteil an Kunden wider, die während eines bestimmten Zeitraums im Kundenstamm bleiben.
Stammkunde vs. Abwandernde Kunden
Wenn man die Retention Rate betrachtet, sollte man auch das Gegenstück dazu, nämlich die Kundenabwanderungs-Quote betrachten. Hat man die Retention Rate ermittelt, ist es auch wichtig, die Maßnahmen zu ermitteln, die zur Kundenbindung beitragen. Dazu zählt unter anderem regelmäßiges Newsletter-Marketing und eine fortlaufende Pflege des Internetauftritts.
Gründe für eine rückläufige Retention Rate
Die Churn-Rate, also die Kundenabwanderungs-Rate bildet das Gegenstück zur Retention Rate.
Die Gründe für die Neuorientierung der Kunden ist meist gar nicht so einfach zu ermitteln, weil sie die Gründe nicht kommunizieren.
Möglichkeiten für den Anstieg der Churn-Rate können zum Beispiel
- Vernachlässigung der Kunden
- Keine regelmäßigen Informationen
- Fehlerhaftes oder nicht vorhandenes Beschwerde-Management
sein.
Optimierung der Retention Rate
Es gibt mehrere Aspekte, die dazu führen, dass die Kunden bei einem Unternehmen bleiben.
Beschwerde-Management
Essenziell für eine gute Retention Rate ist ein erfolgreiches Beschwerde-Management. Denn wie gut die Beziehung zu den Kunden ist, zeigt sich erst in einer Krisen-Situation. Wenn eine solche Krise auftaucht, ist ein wichtiger Schritt die schnelle Bearbeitung der Beschwerden.
Wenn es sich zum Beispiel um Produkte handelt, sollte man eine schnelle Bearbeitung der Eingänge gewähren. Hierbei muss man allerdings zwischen sachlichen Gründen (fehlerhaftes Produkt) und emotionalen Gründen unterschieden. Je nachdem, was die treibende Kraft für die Beschwerde ist, sollte man die Reaktion psychologisch anpassen.
Auch wenn Beschwerde-Management unangenehm für das Unternehmen ist, sollte es Teil der Unternehmenskultur sein. Intern kann Beschwerde-Management zu folgenden Dingen führen:
- Negative Arbeitseinstellung durch wütende Kunden
- Beschwerden legen Fehler innerhalb des Unternehmens offen
- Befürchtung vor steigenden Kosten
- Ärger und Ängste
Nichtsdestotrotz sollt man als Unternehmen keinesfalls darauf verzichten, denn wenn man Beschwerden erfolgreich managed, steigert man nicht nur die Retention Rate, sondern profitiert auch nachhaltig davon.
Markenloyalität
Alle Unternehmen streben an, die Loyalität der Kunden zu gewinnen. Man kann sie sozusagen als Königsdisziplin beschreiben. Markenloyalität lässt sich in drei Dimensionen einteilen:
- Das aktuelle Verhalten der Kunden
- Das vom Kunden geplante Verhalten
- Die Einstellung der Kunden
Das Essenzielle für Markenloyalität ist das Bewusstsein der Kunden: Sie entscheiden sich nicht für ein Produkt bzw. für eine Dienstleistung wegen der Gewohnheit, sondern weil sie es bewusst wollen. Der Kunde hat also schon in der Vergangenheit bei dem Unternehmen eingekauft und war so zufrieden, dass er ihm treu bleiben möchte, auch wenn er vielleicht Preissteigerungen in Kauf nehmen muss.
Markenloyalität muss aber nicht nur abhängig von den Produkten oder Dienstleistung sein, sondern kann auch von dem Umgang des Unternehmens mit dem Kunden resultieren.
Voraussetzungen für die Optimierung der Retention Rate
Neben technischen Aspekten, die erfüllt sein müssen, wie zum Beispiel ein responsive Design der Website, gibt es noch weitere Aspekte hinsichtlich des Contents:
- Regelmäßige Aktualisierung der Website
- Inhaltliche Aktualität der Artikel
- Regelmäßig neuer Content
- Veraltete Inhalte müssen gelöscht werden
- Ggf. Redesign
- Überprüfung der Verlinkungen
Wenn man hinsichtlich des Contents oder der Website Fragen hat, macht es Sinn, sich an eine Content Marketing Agentur oder Webdesign Agentur zu wenden.
Marketing Maßnahmen zur Optimierung der Retention Rate
Konkrete Online Marketing-Maßnahmen um Kunden zu binden sind:
- OnPage-Personalisierung
- Remarketing
- E-Mail Marketing
- Conversion Rate-Optimierung
- Präsenz in Social Media
Andere Maßnahmen für das Customer Relationship Management sind:
- Bonushefte
- Spezial-Rabatte
- Einladungen zu Events
- Geburtstagsglückwünsche
- Gewinnspiele
Retention Rate berechnen
Um die Retention Rate zu berechnen, muss man zunächst einen bestimmten Zeitraum festlegen (z.B. 1 Jahr). Eine weitere Variable, die man benötigt, ist die Anzahl an Kunden zu Beginn des Zeitraums und am Ende des Zeitraums.
Nehmen wir an, dass ein unternehmen am Anfang der 12 Monate 50.000 Kunden hatte und am Ende nur noch 20.000. Dann sieht die Berechnung wie folgt aus:
Retention Rate = Anzahl an aktiven Kunden zum Ende / Anzahl an aktiven Kunden zu Beginn
Angewendet an das Beispiel sieht es so aus:
Retention Rate = 20.000 Kunden / 50.000 Kunden = 0,4
Die Retention Rate liegt also bei 40 % und gibt an, wie viel Prozent der Kunden am Ende des Zeitpunktes verglichen mit der Anzahl zu Beginn des Zeitraumes geblieben sind.
Die Bedeutung der Retention Rate
Wenn man die Retention Rate um nur 5 % senkt, kann das einen Umsatzunterschied von bis zu 85 % ausmachen. Daran sieht man eindeutig, wie wichtig Kundenbindung ist.
Außerdem ist die Markenloyalität die Königsdisziplin, weil 72 % der Kunden nicht sonderlich treu und loyal sind. Das liegt daran, dass für sie die Markenprodukte austauschbar sind, was an der ähnlichen Kommunikation vergleichbarer Produkte liegen kann. Aus diesem Grund sollte man sich als Unternehmen der Markenloyalität besonders zuwenden.
Quellen:
https://de.ryte.com/wiki/Retention_Rate#Warum_Kunden_sich_neu_orientieren
https://onlinemarketing.de/lexikon/definition-retention-rate
https://converlytics.com/data-driven-marketing/retention-rate-kundenbindung-messen/
https://www.seobility.net/de/wiki/Retention_Rate
Robots.txt - alles über Definition und Fehler
Robots.txt und Seiteninhaber sollten stets beste Freunde sein. Doch warum ist das eigentlich so? Was ist das genau? Wie hängt diese Datei mit Websites zusammen? All das und mehr erfährst Du in diesem Artikel.
Was ist robots.txt?
Die robots.txt ist eine Textdatei, die Webmaster verwenden können, um Suchmaschinen darüber zu informieren, welche Teile ihrer Website nicht indiziert werden sollen. Diese Textdatei befindet sich im sogenannten Root-Verzeichnis Deiner Website.
Sie ist ein wichtiger Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung, da sie dazu beitragen kann, die Qualität der Suchergebnisse zu verbessern. Dadurch klicken mehr Nutzer auf die Website, wodurch ein hoher Traffic entsteht.
Es ist wichtig zu beachten, dass die "robots.txt"-Datei keine verbindlichen Regeln für Suchmaschinen darstellt. Sie dient lediglich als Hinweis für die Suchmaschinen-Robots und sollte daher nicht das einzige Mittel sein, um Bereiche Deiner Website vor den Suchmaschinen zu verbergen.
Warum ist es wichtig?
Manchmal gibt es Bereiche auf Deiner Website, die Du nicht in den Suchmaschinen-Ergebnissen angezeigt haben möchtest. Vielleicht gibt es testweise Seiten, die noch nicht veröffentlicht wurden, oder Du möchtest nicht, dass bestimmte Bilder oder Dokumente von den Suchmaschinen gefunden werden. In diesem Fall kannst Du diese Bereiche in der robots.txt-Datei ausschließen.
Wie verwendest Du robots.txt?
Wenn eine Suchmaschine Deine Website besucht, wird sie zunächst nach einer robots.txt-Datei suchen. Diese Datei befindet sich im Stammverzeichnis Deiner Website undjeder kann diese besuchen, indem er "http://deinedomain.de/robots.txt" in seinen Browser eingibt. Die Datei enthält dann die passenden Anweisungen für die Suchmaschinenbots, die besagen, welche Teile der Website durchsucht werden dürfen und welche nicht.
Um Deine "robots.txt"-Datei zu erstellen, musst Du einfach eine Textdatei erstellen und sie genauso nennen. Dann kannst Du sie im Root-Verzeichnis Deiner Website hochladen.
Standardbefehle
- "User-agent: *" gibt an, welcher Suchmaschinen-Bot die nachfolgenden Anweisungen empfangen soll. Der Stern bedeutet, dass alle Suchmaschinen-Bots betroffen sind.
- "Disallow: /pfad/zur/seite" gibt an, dass die angegebene Seite nicht von den Suchmaschinen indexiert werden soll.
- "Allow: /pfad/zur/seite" gibt an, dass die angegebene Seite von den Suchmaschinen indexiert (indiziert) werden soll, obwohl sie sich in einem verbotenen Verzeichnis befindet.
Hier ist ein Beispiel für eine "robots.txt"-Datei:
User-agent: *
Disallow: /pfad/zur/seite
Allow: /pfad/zur/erlaubten/seite
Diese "robots.txt"-Datei gibt an, dass alle Suchmaschinen-Bots die Seite "/pfad/zur/seite" nicht indexieren sollen, aber die Seite "/pfad/zur/erlaubten/seite" indexieren dürfen.
Häufige Fehler
Einer der häufigsten Fehler ist, dass Webmaster glauben, dass diese Textdatei dazu dient, sensible oder private Informationen zu schützen. Das ist jedoch nicht der Fall. Die robots.txt ist lediglich eine Anweisung für Suchmaschinenbots und hat keine Sicherheitsfunktion. Sensible oder private Informationen sollten daher immer auf einer geschützten Seite gespeichert werden, die nur für autorisierte Benutzer zugänglich ist.
Ein weiterer Fehler, den viele Webmaster machen, ist, dass sie versuchen, bestimmte Seiten oder Verzeichnisse von der Indexierung auszuschließen, ohne zu bedenken, dass diese Seiten möglicherweise von anderen Websites verlinkt werden.
Diese kleine Textdatei kann einen großen Unterschied machen
Robots.txt ist eine Textdatei, die zwar nur einen kleinen Teil Deiner Website ausmacht, Dir dennoch immens helfen kann. Diese Textdatei sorgt nämlich dafür, dass Du die Kontrolle hast, was indizierte Elemente auf Deiner Website angeht. Mit den zwei primären Befehlen allow und disallow kannst Du genau das bestimmen.
FAQ - Robots.txt
Was ist robots.txt?
Robots.txt ist eine wichtige Datei für Webmaster, da sie dem Suchmaschinen-Robot mitteilt, welche Bereiche der Website durchsucht werden sollen und welche nicht.
Wie verwendest Du robots.txt?
Die Syntax der robots.txt ist relativ einfach und besteht aus zwei Teilen: User-agent und Disallow bzw. Allow. Der User-agent gibt an, für welchen Bot die Anweisungen gelten, während das Disallow- und Allow-Feld angeben, welche URL-Pfade nicht bzw. durchsucht werden dürfen.
Welche häufigen Fehler treten bei robots.txt auf?
Viele Leute denken, dass robots.txt eine Sicherheitsfunktion hat, was aber absolut nicht stimmt. Auch funktioniert die Indexierung nicht, wenn die Website auf einer anderen verlinkt ist.
Quellen
- Wofür werden robots.txt-Dateien verwendet? - developers.google.com
- Wie man “indexiert, obwohl durch robots.txt-Datei blockiert” in der GSC behebt - ahrefs.com