P.O.S.

Was heißt P.O.S.?

P.O.S. ist die Abkürzung für Point of Sale. Wie die deutsche Übersetzung der Bezeichnung schon verdeutlicht, ist mit Point of Sale die Verkaufsstelle oder der Ort an dem der Verkauf von Dienstleistungen oder Produkten stattfindet. Dies kann ein klassischer Laden sein, indem die Kunden direkten Kontakt mit den Produkten haben. Wenn der Erwerb online stattfindet, ist der Ort an dem sich der Kunde befindet (in einer privaten Räumlichkeit) der P.O.S. Im Marketing spielt der P.O.S. eine große Rolle.

Was ist bei einem P.O.S. zu beachten?

Der Ort, an dem die Kunden mit den Produkten in Kontakt kommen, sind unter anderem ausschlaggebend für den Kauf. Angenommen der P.O.S. ist ein klassischer Laden. Auf einige Kriterien sind für gute Vermarktung der Produkte zu achten. Zum Beispiel ist es wichtig, den Laden schon von außen kenntlich und gut sichtbar zu machen, damit potenzielle Kunden auf ihn aufmerksam gemacht werden. Gestaltung ist beim Verkauf allgemein ein wichtiger Punkt. Somit muss nicht nur das Produkt selbst, sondern auch die Umgebung für den Kunden ansprechend gestaltet sein.

Der Point of Sale kann gleichzeitig als Werbemittel genutzt werden. Vor Ort können Werbepräsentationen vorgenommen werden um den Kunden zusätzlich zum Kauf der angebotenen Ware zu überzeugen. Zu der ansprechenden Gestaltung von Produkt und Umgebung, sprich des P.O.S. ist die genaue Position der Waren zu beachten. Neue und gern gekaufte Produkte mit hoher Nachfrage („Trends“) befinden sich oft an auffälligen, leicht zugänglichen Plätzen, um die Käufer darauf aufmerksam zu machen. Beim Online Verkauf ist der Point of Sale zwar individuell und abhängig vom Käufer, jedoch hat die Gestaltung der Website und das einfache Bestellen und Bezahlen der Ware einen hohen Einfluss auf den Verkauf.


Page Impressions

Page Impressions Definition

Page Impressions, auch als Page Views bekannt, beschreibt die Aufrufe einer Website. Die Anzahl der Page Impressions zeigt an, wie oft eine Seite aufgerufen wurde. Die Zahl setzt sich durch den Aufruf eines jeden Unique Visitors zusammen, der durch den Aufrufe einer einzelnen Seite eine Page Impression hervorruft.

Page Impressions gehören zu der Kategorie der Webanalyse.

Besuch vs. Besucher

Bei den Page Views unterscheidet man zwischen Besuch und Besuchern. Konkret heißt das, dass wenn ein Besucher die gleiche Website innerhalb von 30 Minuten noch einmal besucht, dass die beiden Seitenaufrufe als eine Page Impression gezählt wird

Beim Besucher, auch Unique Visitor genannt, wird der Seitenaufruf als einzelner Besuch gewertet. Das ist der Fall, wenn dieser Unique Visitor die Website erst nach 30 Minuten wieder aufruft, werden die beiden Aufrufe als zwei Besuche, ergo zwei Page Impressions gewertet.

Neben den Visits dienen Page Impressions als Indikator für die Attraktivität einer Website. Allerdings wird eine Page Views keinem speziellen User zugeordnet.

Das Tracking der Page Impressions

Mit bestimmten Tracking-Tools, wie zum Beispiel Google Analytics kann man diePage Views zählen und graphisch darstellen. Allerdings kann man mitPage Views alleine keine eindeutige Aussage über das Userverhalten treffen.

Deshalb zählen die Tools die nicht nur diePage Views, sondern auch zeitgleich die Unique Visitors, die Anzahl der Visits, die durchschnittliche Anzahl an aufgerufenen Seiten pro Visit und die Verweildauer getrackt. Anhand dieser Indikatoren können SEO Experten und SEO Agenturen die Website daraufhin optimieren.

Bedeutung der Page Impressions für das Online Marketing

Außerdem spielen Page Views bei der Vermarktung von Display-Werbung eine Rolle. Bei dieser Art der Werbung wird der Tausender-Kontakt-Preis (TKP), oder auch als Cost-per-Mille (CPM) als Grundlage für die Preisgestaltung genommen. Das bedeutet, dass der Werbende pro Tausend Einblendungen, sprich pro Tausend Impressions einen bestimmten Betrag für die Einblendung der Werbung bezahlt.

Als Synonym kann man auch den Begriff „Ad Impressions“ nutzen, da man davon ausgeht, dass ein User beim Aufruf und Laden einer kompletten Website auch die Werbe-Einblendung sieht. Allerdings kann es auch passieren, dass es durch die technischen Möglichkeiten mehr Ad Impressions als Page Impressions gibt.

Die Bedeutung von Page Impressions für SEO

Page Views geben SEO Agenturen Aufschluss darüber, ob eine Website überhaupt aufgerufen wird. Wie attraktiv eine Website gestaltet ist, lässt sich durch das Zusammenspiel von Absprungrate, Verweildauer und Page Views bestimmen. Entscheidend für eine sinnvolle Analyse ist, dass automatisierte Abrufe, wie die von Bots oder Crawlern nicht mitgezählt werden.

Quellen:

https://www.seo-trainee.de/
https://de.ryte.com/
https://www.seo-kueche.de/


Page Overlay

Page Overlay Definition

Page Overlay bedeutet übersetzt Seiteneinblendung oder Seitenüberlagerung und beschreibt graphische Fenster, die bei einem Website-Besuch über dem eigentlichen Website-Inhalt angezeigt werden.

Anwendung von Page Overlay

Webmaster nutzen Page Overlays um die aktuelle Nutzung der Inhalte zu unterbrechen und die Aufmerksamkeit der User auf etwas wichtigeres zu lenken.

Auch wenn der Page Overlay recht klein im Vergleich zu Website ist, wird die darunter liegende Seite verdeckt. Dies wird meistens mit dem sogenannte Light-Box-Effekt erzielt, einem visuellen Effekt, der die Aufmerksamkeit auf das Fenster lenken soll.

In der Praxis kennt man Page Overlays als Anmeldung für einen Newsletter, Werbebanner oder als Feedback-Formular.

Grundsätze bei der Verwendung

Wenn man Page Overlays verwendet, sollten Webdesign Agenturen ein paar grundsätzliche Anforderungen beachten.

Ein „Fluchtweg“

Jeder Page Overlay sollte über einen gut sichtbaren Button verfügen, durch den man den Page Overlay ausblenden kann.

Den Fokus lenken

Das Overlay Fenster sollte sich visuell vom Rest abheben und durch bestimmte Effekte den Fokus des Users aus das Fenster rücken. Dafür sollte das Fenster klein gestaltet sein und der Hintergrund mit einer halbdurchsichtigen Schattierung überdeckt. Dieser Effekt vermittelt dem User, dass der darunter liegende Inhalt nicht nutzbar ist, bis man den Page Overlay schließt.

Abgesehen davon sollte der Webdesigner den Desktop-Nutzern ermöglichen, die Seitenüberlagerung per Eicape-Taste zu schließen.

Die Rolle des Page Overlay in der Webanalyse

Page Overlay wird allerdings auch als Instrument der Webanalyse eingesetzt. Schließlich reichert man den Website-Inhalt durch den Overlay mit zusätzlichen Informationen an und es wird überlappend dargestellt.

Indem man Page Overlays verwendet, kann man die Daten der Webanalyse der Struktur der Website zuordnen. So erhält man Aufschluss darüber, wie oft User einen Link verglichen mit anderen Links anklicken.

Mithilfe der Page Overlays bekommen die Daten auf der Website einen sinnlich wahrnehmbaren Kontext und werden Grafisch sichtbar. Sie ermöglichen eine ausführliche Analyse des User-Verhaltens hinsichtlich des Designs, des Layouts und des Contents.

So können SEO Experten bzw. Website-Betreiber die Seite daraufhin optimieren und die Usability und Conversion erhöhen.

Die Bedeutung für SEO

Zeitpunkt und Inhalt des Page Overlays spielen für die Bewertung der Website eine Rolle. Wenn ein Page Overlay den Website-Besucher zu einer Aktion aufruft, wie die Überprüfung des Alters oder über eine rechtliche Vereinbarung informiert, wirkt sich das nicht negativ auf das Ranking aus.

Handelt es sich bei dem Page Overlay um Werbung, kann dies sehr wohl negative Folgen für das Ranking haben. Abgesehen davon können schlecht umgesetzte Overlays frustrieren, wenn der User nicht auf den Inhalt, den er eigentlich sehen wollte, zugreifen kann.

Mit Hilfe eines Page Overlays kann man die Usability verbessern. Das kommt daher, dass die Überlagerungen Usern helfen können, das zu finden, was sie suchen und sie zur Interaktion mit der Seite bringen.

Fazit

Ob ein Page Overlay immer die beste Lösung ist, sollte jeder Website-Betreiber für sich entscheiden. Nur weil man Overalls nutzen kann, heißt das nicht zwangsläufig, dass man sie auch nutzen sollte.

Quellen:

https://de.ryte.com/wiki/Page_Overlay
https://www.onlinesolutionsgroup.de/blog/glossar/p/seiteneinblendung-page-overlay/


Page Rank Sculpting

Definition

Das Page Rank Sculpting beschreibt die gezielte Steuerung von PageRank innerhalb einer Seite. Das Ziel ist es also, den PageRank einer Seite gezielt auf die weiteren Unterseiten zu verteilen. Damit kann man unwichtige Seiten wie zum Beispiel das Impressum durch das Attribut „nofollow“ ausschließen. So muss man keine Links entfernen.
Anfangs hat Google den PageRank auf die Links einer Seite gleich verteilt und den PageRank von den ausgeschlossenen Seiten auf die gewählten Unterseiten weiter vererbt. Dieses Prinzip der Vererbung funktioniert bei externen und internen Links. Seit 2009 verteilt man den PageRank allerdings auf  allen Seiten gleich. Wird eine eher unwichtige Seite also mit dem Attribut „nofollow“ markiert, so wird der PageRank nicht auf die „übrigen“ Seiten verteilt, sondern verläuft ins Leere.

Quellen

https://de.ryte.com/wiki/PageRank_Sculpting
https://www.sem-deutschland.de/seo-firma-fur-nachhaltige-suchmaschinenoptimierung/seo-glossar/page-rank-sculpting/


Page Speed

Die Ladegeschwindigkeit, auch als Page Speed bezeichnet, ist ein wichtiger Faktor für die Nutzererfahrung im Word Wide Web, sowie für das Ranking, das eine Website in den Google Ergebnissen erreicht. Gemeint ist die Dauer, die eine Website oder ein Online-Shop benötigt, um eine Seite zu laden. Die Page Speed kann msn mit Hilfe von kostenlosen Tools überprüfen.

Page Speed und User-Experience

Page Speed zählt zu den wichtigsten Nutzererfahrungen. Internetnutzer haben in der Regel eine geringe Aufmerksamkeitsspanne. Eine Website, die die Geduld der User strapaziert wird häufig verlassen oder zumindest nicht wieder besucht. Seit einigen Jahren spielen mobile Endgeräte in Bezug auf die Ladezeit eine besondere Rolle. Auch unterwegs müssen Websites schnell laden, da viele Menschen unterwegs so „nebenbei“ googlen. Websites sollte man daher auch in Hinblick auf mobile Endgeräte optimieren.

Die Ladegeschwindigkeit hat demnach eine unmittelbare Wirkung auf die Conversion-Rate von Websites und Online-Shops.

Wie schnell ist schnell?

Für die optimale Ladegeschwindigkeit lässt sich nur schwer ein Richtwert angeben. Allgemein gilt: Je schneller desto besser. Untersuchungen haben ergeben, dass eine Ladegeschwindigkeit zwischen 1,5 und 3 Sekunden dem Durchschnitt entspricht und somit als normal gewertet werden können. Ladezeiten über 4 Sekunden gelten dahingegen als untragbar und führen zu einer hohen Absprungrate.

Suchmaschinenoptimierung

Lange Zeit wurde gerätselt, inwiefern die Ladegeschwindigkeit einer Website Auswirkungen auf das Google Ranking hat. Das Ergebnis: mittelmäßig. Page Speed ist nur einer von vielen Faktoren, die für das Ranking in den Suchmaschinen eine Rolle spielen. Geht es allerdings um die ersten Plätze bei Google, sollte man ein besonderes Augenmerk auf die Ladegeschwindigkeit der Website legen. Denn bei den obersten Ergebnissen spielt die Page Speed eine sehr wichtige Rolle.

Seiten, bei denen der Google-Bot mehr als zwei Sekunden benötigt, werden weniger häufig gecrowlt. Das bedeutet, dass diese Websites auch eine geringere Chance auf eine Neuplatzierung bei Google haben.

Einflussfaktoren:

Kostenlose Hosting-Anbieter haben oft einen großen Nachteil: Auf einem Server befinden sich viele Websites. Dadurch benötigen die Websites längere Ladezeiten. Ein Umstieg kann sich daher oft lohnen. Lange Ladezeiten ergeben sich meist aus „zu schweren“ Websites. Damit man unnötige Redundanten vermeiden kann, sollte man die Datenbankabfragen gut formulieren. Außerdem formatiert man den Programmcode der Website sauber. Das heißt es sollten unnötige Zeichen bei CSS und JavaScript vermieden werden. Ein häufiger Fehler sind außerdem zu große Bilder. Man sollte die Bilder mit einem Bearbeitungsprogramm möglichst verlustfrei komprimieren. Im Internet lassen sich dafür ebenfalls einige kostenlose Tools finden. Außerdem formatiert man den Programmcode der Website sauber.

Fazit:

Für die Wirtschaftlichkeit einer Website ist die Ladegeschwindigkeit von großer Bedeutung, besonders wenn es um die obersten Suchergebnisse bei Suchmaschinen wie Google geht. User haben eine kurze Aufmerksamkeitsspanne und werden eine Website bei zu langen Ladezeiten schnell wieder verlassen. Kurze Ladezeiten hingegen steigern die User-Experience und damit die Kundenzufriedenheit. Mit kurzen Ladezeiten lässt sich daher die Conversion-Rate unmittelbar steigern. Kurze Ladezeiten tragen außerdem zur Suchmaschinenoptimierung bei, wodurch mehr User die Website im internet finden.

Quellen:

www.loenwenstark.com
www.sem-deutschland.de


PageRank

Definition

Der PageRank ist ein Algorithmus von Google, welcher die Verlinkungsstruktur einer Webseite analysiert und bewertet. Das Grundprinzip lautet: Je höher der PageRank, desto wichtiger ist die Webseite. Die Bezeichnung PageRank stammt vom Erfinder Larry Page.

Funktionsweise

Google bewertet jede Seite mit einem PageRank zwischen 0 und 10. Den Rank 0 erhalten dabei Webseiten, die neu sind oder von Google aufgrund von Verstößen abgewertet wurden.
Das Hauptkriterium bei der Bewertung ist aber nicht die bloße Anzahl der eingehenden Links, sondern die Qualität und Bedeutsamkeit der verlinkenden Seiten. Eine Seite mit drei Links hochwertiger sein, als eine Seite mit zwanzig Links - wenn diese drei Links von höherwertigeren Seiten stammen. Je wichtiger also die verlinkenden Seiten sind, desto besser ist auch der Rang der verlinkten Seite.
Google unterscheidet dabei zwischen internen und externen Links. Der interne Link ist nur für Google sichtbar und wird regelmäßig aktualisiert.

Ein Nachteil vom Rank ist, dass er über die inhaltliche Qualität einer Seite keine Aussage macht. Der Inhalt ist jedoch ein wichtiges Kriterium für den Nutzer. Außerdem lassen sich Backlinks von Webseiten mit einem hohen Rang kaufen, weshalb Google den PageRank mittlerweile nicht mehr öffentlich bereitstellt.

Quellen

https://de.ryte.com/wiki/PageRank
https://www.seo-kueche.de/lexikon/pagerank/


Paid Content

Definition

Paid Content, auch Paid Media genannt, bedeutet übersetzt „bezahlte Inhalte“ und beschreibt alle Inhalte in digitalen Medien, für die man bezahlt und dann nutzen kann.

Paid Content vs. Paid Services

Bei den Paid Services handelt es sich um Dienste, die man gegen Bezahlung geliefert bekommt, wie zum Beispiel Handelsplattformen oder die Teilnahme an Online-Auktionen.

Zudem handelt es sich hierbei um nicht substanzielle Güter, wie zum Beispiel Musiktitel, Blog-Artikel oder Apps, die man gegen eine Gebühr herunterladen kann.

Anforderungen an Paid Media

Damit man als Unternehmen erfolgreich Paid Media vermarkten kann, gibt es einige Aspekte zu beachten:

Konkurrenz

Wenn direkte Konkurrenten ähnliche oder sogar dieselben Inhalte kostenfrei anbieten, macht Paid Media keinen Sinn.

Mehrwert

Außerdem ist für den Kauf von Paid Media der individuelle Mehrwert für den Kunden entscheidend.

Abrechnungsmodell

HIerzu sollte man sich entscheiden, wie Paid Media abgerechnet wird:

  • Pay-per-Use
  • Pay-per-Click
  • Abonnement
  • Pakete

Zahlungsmöglichkeiten

Unterschiedliche Studien zeigen, dass User eher den Bezahlvorgang abbrechen, wenn zu kompliziert, zu zeitintensiv oder unsicher erscheint.

Quellen:

https://onlinemarketing.de/lexikon/
https://de.wikipedia.org/wiki/

 

 


Paid Inclusion

Paid Inclusion Definition

Paid Inclusion bedeutet übersetzt „bezahlte Aufnahme“. Dabei handelt es sich um die Aufnahme einer Website in den Datenbestand (Index) einer Suchmaschine, im Ausgleich zu einer Gebühr.

Die Website kann dabei entweder zwischen anderen bezahlenden Website-Betreibern auftauchen, aber auch zwischen solchen, deren Betreiber nichts bezahlen und die durch organisches SEO im Ranking aufgestiegen sind.

Vorteile

Ein Vorteil ist, dass man als User deutlich weniger Spam-Ergebnisse und irrelevante Ergebnisse angezeigt bekommt. Ein weiterer Pluspunkt ist die schnelle Aufnahme in den Index und das häufigerer Crawlen der Seite von den Google Crawlern. Daher bieten sich Paid Inclusions vor allem für neue Websites an.

Nachteile

Im Gegensatz zu Sponsorenlinks sind Paid Inclusions nicht als bezahlte Inhalte gekennzeichnet und man kann als User nicht erkennen, ob es sich um einen gekauften Eintrag handelt.

Paid Inclusion vs. Paid Placement

Paid Inclusion unterscheidet sich in so fern von dem Paid Placement, dass bei letzterem ein hoher Platz im Ranking garantiert wird, während das bei Paid Inclusions nicht der Fall ist.

Entwicklung der Paid Inclusion

In den Anfängen der Suchmaschinen, nämlich Mitte der neunziger Jahre waren Paid Inclusions eine gängige Praxis, heutzutage eher weniger.

Suchmaschinen, wie Yahoo! Bieten diesen Service an, während Google an einem eigenen Programm arbeitete, nämlich AdSense, heute als AdWords bzw. Google Ads bekannt. Im Jahr 2004 stellten aber die meisten Suchmaschinen Paid Inclusions ein.

Außerdem führte Google 2012 ein neues Paid Inclusion-Programm ein in Form von Google Flights, Google Hotel Finder und Google Shopping.

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Paid_Inclusion
https://www.seo-kueche.de/lexikon/paid-inclusion/
https://unternehmer.de/lexikon/online-marketing-lexikon/paid-inclusion


Parallax

Parallax Scrolling bezeichnet eine Scroll-Technik auf Webseiten. Wenn der Nutzer auf der Seite herunter scrollt, bewegen sich die einzelnen Elemente in unterschiedlicher Geschwindigkeit.
Beispielsweise bewegt sich das Hintergrundbild langsamer als der Text im Vordergrund.
Durch diesen Effekt entsteht beim Nutzer der Eindruck von Tiefe und die Seite wirkt wie eine Animation. Besonders eignet sich diese Technik, wenn es um Storytelling geht. Außerdem kann der Konsum von Inhalten kann durch die Scrolleffekte oder Animationen erleichtert werden.
Synonyme für Parallax Scrolling sind Parallax Website, Scrolling Website oder Parallax Webdesign.

Allgemeines

Parallax Scrolling arbeitet mit Bewegungsparallaxen. Wenn sich jemand parallel zu zwei Objekten bewegt, sieht es für ihn so aus, als ob sich die Objekte mit verschiedenen Geschwindigkeiten bewegen. Das Objekt, welches ihm näher ist, scheint sich immer schneller zu bewegen, als das weiter entfernte Objekt. Genau durch diesen Effekt entsteht die Tiefenwahrnehmung. Unser Gehirn verarbeitet die Reize so, dass die Website wie in 3D wahrgenommen wird.

Dieser Effekt wird schon länger bei Videospielen eingesetzt, um Tiefe zu erzeugen und damit der Spieler sich orientieren kann.
Im Webdesign wird der Parallax Effekt noch nicht so lange verwendet. Hier soll der Effekt dafür sorgen, dass Inhalte leichter aufgenommen werden können und die Website interaktiver ist.
Die Nutzer sollen sich an die Website erinnern und ihre Bedienung als „Joy of Use“ empfinden.

Funktionsweise

Den Effekt der Bewegungsparallaxe kann man auf unterschiedliche Weise erzeugen. Normalerweise werden Hintergrund und Elemente im Vordergrund so eingesetzt, dass sich der Nutzer mit der Scrollfunktion durch die Seite bewegt.
Der sichtbare Bereich der Seite ist der Fixpunkt für den Nutzer. Von diesem Fixpunkt ausgehend bewegt sich die Website, während sich die einzelnen Elemente bewegen.
Bewegungen kann man dabei durch Slides, Fade out / Fade in und fixierte Elemente erzeugen. Diese animierten Elemente auf der Parallaxe bewirkt, dass die Website dynamisch erscheint und der Nutzer die Inhalte nicht nur sieht, sondern auch erlebt.

Es ist jedoch empfehlenswert, die Effekte nur vereinzelt einzusetzen, da diese durch Scriptaufrufe gesteuert werden. Bei häufigem Einsatz von Scripten kann sich die Ladezeit der Inhalte verlängern.

Praxisbezug

Wie oben schon erwähnt, verwendet man beim Parallax oft Storytelling. Die Inhalte erzählen durch ihre Arrangement eine Geschichte, während der Nutzer herunter scrollt.
Online-Shops und andere Seiten mit viel Call To Action Bereichen nutzen häufig das Parallax Scrolling.

Es gibt jedoch einige Faktoren, die bezüglich des Webdesigns mit Parallax Scrolling beachtet werden sollten:

Es sollte minimalistisch eingesetzt werden
Es sollte als visuelles Storytelling dienen
Es sollte Spaß und Freude erzeugen und nicht Frust
Es sollte den Nutzer zu einer Aktion bewegen
Es sollte auch mit älteren Browsern kompatibel sein und auch mobil funktionieren

Wenn man diese Faktoren nicht beachtet, kann es auf der Seite zu Problemen kommen. Im Worst Case ist die Website hinterher nicht benutzbar. Man kann keine Informationen aufnehmen und das Ziel der kann man im Endeffekt trotzdem verfehlen. Zu viele Effekte können Frust hervorrufen und damit dem Image der Marke schädigen.

Darüber hinaus muss entschieden werden, mit welcher Methode das Parallax Scrolling umgesetzt werden soll. Zur Auswahl stehen: Darüber hinuas muss man entscheiden mit welcher Methode das Parallax Scrolling bestmöglich umgesetzt werden soll.

JavaScript
HTML5 und CSS3
Spezielle Plugins
jQuery

Als beste Methode gilt zur Zeit HTML 5 mit CSS3 Effekten und so wenig Skripten wie möglich.

Es ist aber vor allem zu bedenken, dass man Parallax Scrolling nur einsetzen sollte, wenn es auch vom Konzept her Sinn ergibt.

Quellen

https://www.techopedia.com/definition/29141/parallax-scrolling
https://de.ryte.com/wiki/Parallax_Scrolling
https://liechtenecker.at/parallaxes-scrolling/


Pay Per Click

Definition

Pay Per Click (kurz PPC, zu deutsch: Klickvergütung) ist ein übliches Abrechnungsmodell im Bereich Online Marketing, bei dem die Leistung pro Klick abgerechnet wird.
Das bedeutet, dass man nur dann zahlen muss, wenn ein Nutzer auch wirklich auf die Anzeige klickt und nicht für die Einblendung dieser. Ob der User am Ende auch etwas kauft, ist allerdings nicht relevant. Der zu zahlende Preis wird vorher festgelegt. Eingeführt wurde dieses Modell von der amerikanischen Suchmaschine goto.com, die jetzt als Yahoo-Tochter Overture
bekannt ist. Aus diesem Grund ist PPC besonders für kleine Unternehmen interessant. Diese Art der Werbung ermöglicht es ihnen, mit nur geringem finanziellen Aufwand Werbung auf bekannten Portalen zu schalten.
Es gibt verschiedene Formen von Pay Per Click Werbemitteln: Anzeigen in den Suchergebnissen, Werbebanner oder Textanzeigen.

Quellen

https://www.ironshark.de/was-ist-pay-per-click-marketing/
https://www.sem-deutschland.de/inbound-marketing-agentur/online-marketing-glossar/pay-per-click/