Impressionen
Definition
Impressionen bezeichnen die Anzahl an Werbeschaltungen, die einem Amazon-Nutzer angezeigt werden. Diese Anzahl lässt sich später analysieren und bietet Aufschluss über die Effektivität der Anzeige. Die Verkäufer können über die Impressionen einzelne Kampagnen und Keywords auswerten. Hierbei müssen Impressionen im Zusammenhang mit Kosten, Klicks und Verkäufen betrachtet werden, um aussagekräftige Feststellungen zu treffen. Der Zugriff auf die Daten findet über die Advertising Console oder über den Seller Central Zugang statt.
Zusammenhang von Impressionen und Verkäufen
Impressionen sagen eher wenig über den Erfolg der Anzeige aus. Dieser ist nämlich an anderen Faktoren festzumachen, z.B. an der Conversion Rate. Jedoch gibt es Möglichkeiten, die Anzahl der Impressionen zu steigern und somit die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass ein Nutzer das Produkt kauft. Zum Beispiel ist die Anpassung der Keywords ein wichtiger Aspekt: Die Keywordauswahl sollte optimiert und möglicherweise auch erweitert werden. Das bedeutet eine Distanzierung von Exact Keywords. Die richtige Keywordauswahl ist nämlich wichtiger, als die Anzahl der Impressionen. Ebenso kann der Klickpreis (CPC) erhöht werden, da geringe Impressionen mit einem niedrigen CPC zusammenhängen können. Möglicherweise sollte die Anzeige überarbeitet werden, da vor allem das Bild ein zentraler Faktor für die Attraktivität der Werbung ist.
FAQ
Kann der Erfolg eines Produkts an den Impressionen gemessen werden?
Der Erfolg eines Produkts besteht aus einem Zusammenspiel vieler Faktoren. Zum Beispiel muss die Anzeige des Produkt ansprechend gestaltet sein. Es ist auch wichtig, dass es eine hohe Kundenzufriedenheit gibt, sowie geringe Retourenquoten und Klicks und Verkaufszahlen an sich. Die Impressionen wirken sich also auf den Erfolg eines Produkts aus, sind jedoch kein direkter Messwert um den Erfolg zu kennzeichnen.
Influencer-Marketing
Konsumenten werden mit immer mehr Werbung konfrontiert. Sie stumpfen ab oder sind überfordert angesichts der hohen Informationsvermittlung. Daher setzen Unternehmen in den letzten Jahren verstärkt auf Influencer-Marketing. Influencer punkten mit hoher Reichweite und vermitteln Werbebotschaften unaufdringlich innerhalb ihres Themenbereichs. Damit wird garantiert, dass die richtige Zielgruppe angesprochen wird. Die Grundlage des Influencers besteht in dem aufgebauten Vertrauen bei seinen Followern. Diese treffen ihre Kaufentscheidung aufgrund von Sympathie und Vertrauen gegenüber dem Influencer.
Influencer Marketing als Marketingstrategie
Influencer Marketing kann eine Strategie im Marketingmix sein mit dem Ziel hoher Reichweite, Branding oder Marken-Image. In einer Zeit, in der Konsumenten von Werbebotschaften überflutet werden, müssen sich Unternehmen durch eine neue Art von Werbung abgrenzen. Influencer Marketing ähnelt dem Empfehlungsmarketing. Viele Kaufentscheidungen werden aufgrund von Sympathie gegenüber einer Person getroffen.
Influencer sind zumeist bekannte Personen, die innerhalb einer bestimmten Zielgruppe ein hohes Ansehen genießen. Durch ihre gute Reputation können sie als Multiplikator für Werbebotschaften eingesetzt werden. Konsumenten bringen Influencern mehr Vertrauen entgegen als Unternehmen und legen Wert auf die ausgesprochenen Empfehlungen.
Der Vorteil für Unternehmen liegt darin, dass der Inlfuencer aus Sicht der Konsumenten agiert und Werbebotschaften glaubwürdiger einschätzen kann.
Wer sind Influencer?
Als Influencer kann man allgemein jede Person bezeichnen, die über eine hohe Reichweite verfügt. Zu den klassischen Influencern zählen Journalisten und Redakteure. In den letzten Jahren entstanden allerdings neue Influencer-Typen: Die Blogger und die Social Media Influencer, die auch häufig beides zugleich sind. Blogger bieten den Vorteil, dass sie die Marke oder das beworbene Produkt in ihr Leben einbinden. Durch das Storytelling sind die Werbebotschaften für die Community des Bloggers glaubwürdig und authentisch.
Der Vorteil von Social Media Influencern hingegen ist die hohe Resonanz, die diese zum Beispiel auf ihre Posts erhalten. Sie sind vor allem auf Instagram, Facebook oder Twitter vertreten. Durch Likes und Kommentare kann man den Erfolg der Werbebotschaft oder des Marketingkonzepts unmittelbar ermitteln.
Influencer als Werbebotschafter haben oft eine starke Markenbindung an eine Marke. Dabei handelt es sich häufig um langfristige Marketingmaßnahmen. Demgegenüber stehen die neutralen Experten. Sie testen Produkte mit ihrem Fachwissen und bewerten diese neutral. Es handelt sich hier oft um Testvideos auf YouTube.
Viele Unternehmen setzen auf Prominente wie Schauspieler und Sänger, um ihre Markenbotschaft zu verbreiten. Sie verfügen über eine weltweite Reichweite. Aber selbst Micro-Influencer haben mit um die 30.000 Followern eine hohe Reichweite und sind damit für Unternehmen kosteneffektiver. Der Vorteil bei Bloggern im Gegensatz zu Prominenten ist die höhere Authentizität. Blogger lassen ihre Community zumeist an Bereichen ihres Lebens teilhaben. Konsumenten setzen daher mehr Vertrauen in sie, weil ihnen das Gefühl vermittelt wird, als würden sie diese wirklich kennen.
Wie funktioniert Influencer Marketing?
Influencer bauen sich durch regelmäßige Beiträge in Blogs oder im Social Media Bereich eine Community auf. Sie gewinnen Follower durch interessante Beiträge zu einem spezifischen Themenbereich und bauen mittels Storytelling Vertrauen auf.
Durch ihre hohe Reichweite und das Ansehen, dass sie in ihrer Community besitzen, eignen sie sich als Werbebotschafter für Unternehmen. Dabei ist es wichtig, dass der Inlfuencer auch zu dem beworbenen Produkt passt. Wenn ein Mode-Blogger die neue Kollektion einer Marke vorstellt ist das glaubwürdig. Die Community folgt dem Influencer, weil sie auf seine Meinung vertraut und seinen Geschmack schätzt. Dahingegen wäre ein Foodblogger, der Mode vorstellt, die falsche Wahl. Seine Zielgruppe interessiert sich für die neuesten Rezepte und weniger für Mode. Inlfuencer sollten also Experten in dem Bereich des zu bewerbenden Produkts sein.
Die wichtigsten Inhalte von Influencer Marketing sind Bilder und Videos. Sie ermöglichen den Konsumenten einen Eindruck von dem vorgestellten Produkt. Häufig handelt es sich hier um ganze Testberichte zu dem Werbemittel.
Während einer Werbekampagne ist ein effizientes Monitoring wichtig um den Return on Investment (ROI) bewerten zu können und eventuelle Verbesserungen in der Werbestrategie vornehmen zu können.
Zusammenfassung
Influencer Marketing stellt im Online-Marketing eine effektive Methode zur Vermarktung von Produkten oder Dienstleistungen dar. Die Follower eines Inlfuencers vertrauen seiner Meinung und seinen Empfehlungen. Durch ihre Bekanntheit stellen Influencer geeignete Multiplikatoren für Werbebotschaften dar und können sogar das Image von Unternehmen mitprägen. Dabei sollte beachtet werden, dass der geeignete Influencer für das Werbemittel gewählt wird. So wird sichergestellt, dass die Werbebotschaft die richtige Zielgruppe erreicht.
Mittlerweile greift ein Großteil der Unternehmen auf Influencer zurück.
Quellenangaben:
de.ryte.com (13.02.18)
www.onlinemarketing.de (13.02.18)
www.unfluma.com (13.02.18)
www.wuv.de (13.02.18)
Information Retrieval
Information Retrieval Definition
Information Retrieval bedeutet übersetzt Informations-Rückgewinnung und beschreibt das Auswerten unstrukturierter Daten, wie es zum Beispiel Suchmaschinen im Internet machen.
Das Prinzip der Information Retrievals
Die Grundlage für die Informations-Rückgewinnung ist eine große Datenmenge. Wenn nun zum Beispiel Informationen zu einem bestimmten Thema gefunden werden sollen, wird dafür die Datenmenge durchsucht. Allerdings kann die Software alleine nicht entscheiden, ob die gefundenen Informationen wichtig sind. Für die Bewertung der Daten sind die Menschen da.
Also geht es bei der Information Retrieval nicht darum, Daten neu zu erstellen, sondern die vorhandenen Daten zu verwalten.
Information Retrievals und dessen Anwendung
Heutzutage stellen Suchmaschinen die größte Art des Information Retrievals dar. Gibt man bei Google und co ein Keyword, also eine Suchanfrage ein, bekommt man binnen Millisekunden eine Ergebnisliste mit relevanten Seiten geliefert, auf denen Informationen zu dem gesuchten Begriff findet.
Falls bei Suchanfragen doch mal ein irrelevantes Suchergebnis angezeigt wird, bezeichnet man das als „False Drop“.
Ein anderes Anwendungsgebiet für Information Retrieval ist die Suche nach Literatur in digitalen Bibliotheken, bei Spamfiltern und Bildsuchmaschinen.
Implikationen
Um das richtige Ergebnis zu bekommen, muss man präzise formulieren, was man sucht und vage Anfragen sind nicht so effektiv. Das Problem dabei ist, dass man selbst meistens nicht weiß, was genau man sucht. Zudem sollte man bedenken, dass ein Wort unterschiedliche Bedeutungen haben kann, z.B. Bank, oder es Synonyme gibt, die das gleiche bedeuten.
Die verschiedenen Modelle des Information Retrievals
Wie genau die Indexierung der gefundenen Dokumente abläuft, ist unterschiedlich und es gibt verschiedene Modelle, die sich allerdings nicht ausschließen. Alle Modelle haben das Ziel, möglichst viele relevante Dokumente aufzuführen und nicht-relevante Inhalte wegzulassen.
Boolesches Modell
Mit der Hilfe von boolschen Operatoren, wie „und“, „oder“, „nicht“ usw. Werden Anfragen mit einer exakten Syntax gestellt. Zwar ist das einfach und klar, allerdings hat es den Nachteil, dass keine partiellen Treffer möglich sind. Aus diesem Grund ist das Ergebnis kein Ranking, sondern entweder ist das Dokument relevant, oder nicht.
Vektorraum Modell
Dieses Modell wird oft von Suchmaschinen verwendet, da es sowohl das Ranking, als auch die Ähnlichkeitssuche berücksichtigt. Hierbei wird ein Dokument in einen Vektor transformiert und kann so mit anderen Dokumenten und der Suchanfrage verglichen werden. Die Reihenfolge der Vektoren hängt von der Ähnlichkeit zur Suchanfrage ab.
Der Nachteil bei diesem Modell im Vergleich zum boolschen Modell, ist, dass man keine boolschen Operatoren verwenden und auch keine Begriffe ausschließen kann.
Probabilistisches Modell
Hier wird zu jedem Dokument ein Wahrscheinlichkeitswert ermittelt, der feststellt, ob es zu den relevanten Ergebnissen gehört. Hier spielt die Anzahl der Keywords im Text eine große Rolle. Als Ergebnis bekommt man in den Suchergebnissen eine Liste an Dokumenten, die nach er Wahrscheinlichkeit, also nach Anzahl der Keywords, geordnet ist. Dieses Modell wird in der Praxis kaum angewendet.
Die Bedeutung für SEO
Eines der Hauptanwendungsgebiete stellt die Suchmaschine dar, da dessen Funktion auf dem Prinzip der Information Retrieval basiert. Google zum Beispiel nutzt dafür den sogenannten PageRank, der auch ein Modell der Informationsrückgewinnung ist. Für SEO Experten und SEO Agenturen ist das PageRank-Modell von großer Bedeutung, auch wenn für die der Begriff „Information Retrieval“ nicht im alltäglich Gebrauch ist.
Quellen:
https://de.ryte.com/wiki/Information_Retrieval
https://www.xovi.de/wiki/Information_Retrieval
Informelle Suchanfragen
Definition Informelle Suchanfrage
Nutzer geben meist Suchbegriffe bei Google ein, weil sie damit eine bestimmte Intention verfolgen. Bei informellen Suchanfragen möchten sie sich manchmal lediglich nur über ein Ereignis informieren oder die Antwort auf eine Frage wissen. Daher sollte das Suchergebnis beispielsweise nur allgemeine Informationen anzeigen, wenn die Begriffe "Hose Ratgeber" eingegeben werden und den Nutzer nicht auf einen Onlineshop verweisen. Die Suchergebnisse müssen deshalb an die jeweilig eingegebenen Begriffe des Nutzers angepasst werden, damit er die passenden Informationen erhält. Welche verschiedenen Suchanfragen es gibt und inwiefern es wichtig ist, diese in die Suchmaschinenoptimierung einzubeziehen, soll in diesem Beitrag geklärt werden.
Was sind die Merkmale einer Informellen Suchanfrage?
Wenn der Nutzer ein Problem lösen möchte, kann er einen bestimmten Suchbegriff in die Leiste eingeben. Oft beginnen informelle Suchanfragen jedoch mit den klassischen W- Fragen "Wann" "Was" "Wie" oder "Warum". Der User nutzt zudem sehr allgemeine Begriffe, welche relativ breit aufgestellt sind. Typische Wörter in Kombination mit dem gesuchten Wort sind unter anderem Definition, Tipps, Test oder auch Ratgeber. Werden beispielsweise allgemeine Informationen zu Hosen gesucht, verwenden Nutzer ebenfalls häufig die Begriffe Damen, Herren oder Kinder, um die Suchergebnisse einzugrenzen.
Welche Begriffe explizit gesucht werden, ist jedoch vom jeweiligem Unternehmen abhängig. Verfolgen Nutzer lediglich eine informelle Suchanfrage, werden sie auf der betreffenden Website zunächst vermutlich keinen Artikel kaufen, da sie sich lediglich bestimmte Produktangaben durchlesen wollen. Die Chance ist jedoch hoch, dass sie später noch einmal zur Website zurückkehren und sich nach einer guten Beratung doch für einen Kauf entscheiden.
Weitere Suchanfragen im Vergleich
Der Nutzer kann bei der Eingabe des Suchbegriffs jedoch auch andere Intentionen verfolgen:
Navigationsorientierte Suchanfrage
Der User weiß bereits, für welche Marke er sich konkret interessiert. Daher sucht er bereits gezielt nach dieser und benötigt keine allgemeinen Informationen mehr.
Transaktionsorientierte Suchanfrage
Der Nutzer besitzt den Wunsch, den Kauf des Artikels durchzuführen.
Kommerzielle Suchanfrage
Diese Suchanfrage kann mit der Transaktionsorientierten Suchanfrage zusammengefasst werden. Ebenfalls steht die klare Kaufabsicht im Vordergrund.
Regionale Suchanfragen
Diese Suchbegriffe sind oftmals mit regionalen Örtlichkeiten oder Städte verbunden. Ein Beispiel hierfür sind die Begriffe "Modegeschäft Kassel".
Wie kann eine schlechte Absprungrate vermieden werden?
Erhält der Nutzer nicht die gewünschten Informationen auf seine gestellte Frage, wird er die ihm vorgeschlagene Website entweder gar nicht oder nur für einen kurzen Moment betrachten und sie anschließend sogleich wieder verlassen. Daher muss bei der Suchmaschinenoptimierung immer darauf geachtet werden, dass die Website alle wichtigen Keywords für die Suchanfrage abdeckt, damit das Ranking der Website auf Dauer nicht darunter leidet.
FAQ
Was ist die Informelle Suchanfrage?
Informelle Suchanfragen dienen dazu, den Nutzer allgemein über bestimmte Produkte oder Ereignisse zu informieren. Er hegt zu diesem Zeitpunkt keine konkrete Kaufabsicht.
Warum ist die SEO bei der Informellen Suchanfrage wichtig?
Verwendet die Website unpassende Keywords, wird der Nutzer die Seite schnell verlassen und sich nicht ausreichend informiert fühlen. Daher ist es wichtig, die Keywords kategorisch richtig einzuordnen, damit sich das Ranking der Website nicht verschlechtert.
Welche weiteren Suchanfragen gibt es?
In manchen Fällen hegt der Kunde bereits eine direkte Kaufabsicht und gibt daher entsprechende Begriffe in die Suchleiste ein. Dies ist beispielsweise bei der Transaktionsorientierten und der Kommerziellen Suchanfrage der Fall.
Infotainment
Infotainment ist ein Kunstwort und setzt sich aus den Wörtern information und entertainment (Unterhaltung) zusammen. Das Infotainment beschreibt die Methode, Informationen unterhaltsam zu vermitteln und Inhalte leichter zu transportieren. Infotainment kann im Fernsehen, Radio, Printmedien oder Online-Medien zum Einsatz kommen. Sogar in Fahrzeugen lassen sich Elemente des Infotainment finden.
Allgemeines
Durch Infotainment kann man die Aufnahmefähigkeit des Empfängers erhöhen, damit ein besserer Lerneffekt erzielt ist. Die Botschaft kann man dann leichter aufnehmen und verarbeiten.
Dies kann durch verschiedene Mittel geschehen. Es hängt vom Medium ab, welche Mittel infrage kommen.
Bei Printmedien sind das z.B. Grafiken und Bilder, im Online-Bereich eher Videos oder interaktive Inhalte.
Die Nutzung von visuellen Reizen und Interaktion ist beim Infotainment besonders wichtig. Diese kann sich der Betrachter besser merken als bloßen Text. Das Problem hierbei kann sein, dass durch zu viele Reize die Informationen verloren gehen können, die eigentlich vermittelt werden sollten. Der Medienwissenschaftler Neil Postman kritisierte die zunehmenden visuellen Reize beim Fernsehen. Durch ihn wurde der Begriff des Infotainment geprägt. Andererseits kann man aber bestimmte Inhalte durch Grafiken besser transportieren.
In der Praxis
Infotainment wird sowohl im B2C als auch im B2B Bereich verwendet. Es geht meistens um Aufmerksamkeit, Einschaltquoten, Seitenaufrufe oder um Usability.
Informationen kann man aufwerten, wenn sie unterhaltsam durch ein Medium vermittelt sind und besonders, wenn der Nutzer teilhaben kann.
Perfekte Beispiele hierfür sind multimediale und interaktive Medien: Ein Video, das Informationen über eine Marke vermittelt oder eine interaktive Grafik.
Infotainment wird häufig am POS (Point of Sale) eingesetzt, um durch das Medium den ROI (Return on Investment) zu steigern.
Bedeutung fürs Marketing
Infotainment zeichnet sich durch die Art und Weise aus, wie Informationen vermittelt werden. Printmedien oder dem Radio stehen hier nicht so viele Möglichkeiten zur Verfügung wie dem Internet. Mit HTML5 oder JavaScript ergeben sich neue Möglichkeiten, Informationen zu übertragen. Infotainment bezieht sich auf Content Marketing, Customer Journey, User Experience aber auch auf SEO und Inbound Marketing.
Dank Infotainment kann man Inhalte erstellen, die auf der einen Seite Informationen vermitteln und auf der anderen Seite einen Überraschungseffekt beim Empfänger erzielen können. Eine Marke kann man beispielsweise durch ein kreatives Video in den Mittelpunkt rücken. Je viraler diese Inhalte sind, desto schneller kann man sie verbreiten und desto mehr Traffic erzeugen sie.
Die Effekte des Mediums darf man aber nicht übertreiben, da sonst die eigentliche Information in den Hintergrund rücken. Bezüglich der Suchmaschinenoptimierung muss man die Inhalte auszeichnen, damit man sie an die Suchmaschinen geben kann. Das geht zum Beispiel durch Metainformationen oder Rich Snippets. Auf diese Weise kann man sein Ranking verbessern.
Quellen
https://de.ryte.com/wiki/Infotainment
https://www.itwissen.info/Infotainment-infotainment.html
Instagram wurde 2010 als Fotoapp entwickelt und bietet seinen Mitgliedern die Möglichkeit Bilder und Videos über ihren Account zu teilen. Durch zahlreiche Filter und weitere Bildbearbeitungsfunktionen hat jeder die Möglichkeit seine Fotos so ansprechend wie möglich zu gestalten. Das soziale Netzwerk sorgt dabei mit Like- und Kommentarfunktion für Bewegung. Mittlerweile nutzen sowohl Stars als auch Unternehmen Instagram für ihr Marketing.
Instagram hat sich mit über 500 Millionen Mitgliedern weltweit zur führenden Fotoapp entwickelt.
Entstehung
Kevin Systrom und Mike Krieger entwickelten die App Instagram nachdem ihr zuvor gestartetes Soziales Netzwerk Burbn sich als Misserfolg erwiesen hatte. Instagram steht für Instant-Telegramm. Seit 2010 ist Instagram in Apple-Store zu finden und seit 2012 auch für Android-Geräte verfügbar.
Dank des bereits frühen Erfolgs übernahm Facebook die App 2012 mit ihren zwölf Mitarbeitern für 1 Milliarde Dollar – soviel wurde vorher noch nie für eine Fotoapp geboten. Die Entwickler Systrom und Krieger fungieren weiterhin als Chefs. Ursprünglich nur als App entwickelt, bietet Instagram seit 2012 die Möglichkeit auch über das Word Wide Web Profile zu erstellen und Fotos zu posten.
2013 konnte Instagram laut Firmenangaben mehr als 150 Millionen Mitglieder verzeichnen und wurde so zum direkten Konkurrenten von Pinterest. Im Jahr 2016 zählte Instagram bereits 500 Millionen Mitglieder weltweit und 9 Millionen in Deutschland. Mittlerweile hat sich Instagram zur weltweit führenden Plattform für das Teilen von Fotos und Videos entwickelt.
Funktionen
Jedes Mitglied besitzt ein eigenes Instagram-Profil auf dem seine bereitgestellten Fotos und Videos zu sehen sind. Neue Beiträge von abonnierten Mitgliedern können User auf ihrer Startseite verfolgen.
Es besteht entweder die Möglichkeit Bilder und Videos aus dem Fotoordner hochzuladen oder durch Verknüpfung mit der Kamera unmittelbar aufzunehmen. Um die eigenen Beiträge richtig in Szene zu setzen, stehen Usern einige Filter zur Verfügung sowie die Bearbeitung der Helligkeit, Schärfe usw.. Typisch für Instagram ist das quadratische Format der Beiträge. Mit Hashtags können Mitglieder ihren Beiträgen Themen zuordnen. Mit einer Like- und Kommentarfunktion bietet Instagram Platz für Kommunikation und Austausch. Instagram verfügt außerdem über eine Geotag-Funktion und die Möglichkeit einer Einbindung in andere Web-Anbindungen über eine API.
User können selber bestimmen, ob ihr Account offen oder privat ist. D.h. sie können auf Wunsch kontrollieren, wer ihnen folgen kann und Einsicht in ihr Profil haben darf, oder es für alle öffnen.
Marketing
Instagram eignet sich für Branding, das Pflegen der Unternehmenspräsenz und für Influencer-Marketing. Stars nutzen Instagram für den Ausbau ihrer Fan-Community.
Bilder sprechen emotional an und sind unmittelbarer als das Lesen von reinen Texten. Gründer von Instagram Kevin Systrom spricht daher von der „Ikonografischen Wende“. Texte verlieren im Word Wide Web zunehmend an Bedeutung, während Videos und vor allem Bilder in den Vordergrund rücken. Ihre Inhalte sind einfacher und schneller aufzunehmen und punkten durch ihre Emotionalität.
Instagram bietet für Unternehmen die Möglichkeit ein Unternehmensprofil anzulegen, mit integriertem Kontaktbutton oder Wegbeschreibung. Sie können auch einen Link zu ihrer Website einfügen, allerdings ist dies bisher nur innerhalb ihrer Profilinfos erlaubt. Unternehmen können über ihr Profil auf Statistiken zu Followern, der Reichweite der Inhalte und zu Clicks auf den Link abrufen. Dennoch kann ein Unternehmensprofil bei Instagram zur Steigerung des Bekanntheitsgrads, zur Kundengewinnung und Kundenbindung beitragen.
Influencer können über Instagram ihre Follower vermehren und binden. Außerdem nutzen Unternehmen gerne Influencer als Markenbotschafter für ihre Produkte. Einflussreiche Instagrammer haben eine hohe Reichweite und verfügen in der Regel über die nötigen Vermarktungskenntnisse.
Instagram bietet weiterhin Platz für bezahlte Werbung. Unternehmen brauchen dann nicht einmal einen Account anlegen und Pflegen. Die Werbeanzeigen können über Facebook oder die Facebook API erstellt werden.
Fazit
Instagram hat mittlerweile weltweit eine riesige Fangemeinde und wird von Privatpersonen und Unternehmen gleichermaßen geschätzt. Privatpersonen können über die App schöne Momente für ihre Freunde festhalten und hochladen. Für Unternehmen stellt Instagram eine neue innovative Form des Marketings dar.
Mit einem Unternehmensprofil und Communitymanagement können die Bekanntheit und Reichweite des Unternehmens erhöht werden. Das emotionale Potential von Bildern trägt zur Kundenbindung bei. Über den zur eigenen Website weiterführenden Link im Unternehmensprofil kann langfristig höherer Traffic generiert werden. Auch eine Möglichkeit für bezahltes Advertising ist gegeben. Für Influencer bietet Instagram ebenfalls einen perfekten Raum, um eine höhere Reichweite zu erzielen. Außerdem bietet es sich für Unternehmen an auf Influencer-Marketing bei Instagram zu setzen. Diese setzen die Produkte meist mit Gespür für Ästhetik in ein schönes Licht.
Instagramm stellt also nicht nur eine schöne Freizeitbeschäftigung dar, sondern dient auch der Außenwirkung von Stars und der Wirtschaftlichkeit von Unternehmen.
Quellenangaben
www.zeit.de (11.01.2018)
www.digitalwiki.de (11.01.2018)
de.ryte.com (11.01.2018)
Investitionsphasen
Was sind Investitionsphasen?
Jedes Startup durchlebt im Laufe seiner Entwicklung verschiedene Phasen. Daraus ergeben sich auch verschiedene Phasen für eine Investition. Oftmals sind Investitionen an die einzelnen Phasen angelegt und nicht für den kompletten Entwicklungszyklus des Startups gedacht. Das liegt daran, dass man meistens nicht direkt erkennt, welche Beträge man dafür wirklich benötigt. Dadurch beinhaltet es ein hohes Risiko. Im Laufe der Zeit haben sich drei Hauptinvestitionsphasen durchgesetzt Frühinvestitionsphase / Early - Stages (Idee & Gründung) national & internationale Expansion / Expansion States Restrukturierung & Nachfolge / Later Stages. Die drei Investitionsphasen lassen sich durch bestimmte Faktoren und Fragen nach der Finanzierung kategorisieren. Das liegt daran, dass man meistens nicht direkt erkennt, welche Betrage man dafür wirklich benötigt. Dadurch beinhaltet es ein hohes Risiko.
1. Frühinvestitionsphasen
1.1 Faktoren der Investition
Auch die Frühinvestitionsphasen lassen sich in weitere Phasen unterteilen. Man unterscheidet hier nochmal zwischen der Seed-Phase und der Start-up-Phase. Die Seed-Phase beschreibt ein Stadium, indem bereits eine Idee oder ein Konzept von einem Produkt oder einer Dienstleistung fest stehen. Noch ausstehend sind meist die Erstellung eines Businessplans, die Vorbereitungen auf die Gründung und der generelle Aufbau der kompletten Organisation. In der Seed-Phase kann es durch externe Kapitalgeber zu einer Seed-Finanzierung kommen. Es ist also eine Phase vor der eigentlichen Gründung, die aber schon durch externe Kapitalgeber unterstützt werden kann.
Die Start-up-Phase
In dieser Phase kommt es zur eigentlichen Gründung des Unternehmens. Sie geht überForschung und Entwicklung des Produktes bis zur Markteinführung und dem Aufbau von Vertrieb und Produktion. In dieser Phase kann das Unternehmen bereits bis zu einem Jahr existieren. In dieser Pase der Entwicklung sind meistens mehrere Investitionen nötig. Es geht darum, Vertriebsstrukturen aufzubauen, eventuell Mitarbeiter einzustellen, Produktionskosten vorzustrecken und Geld für die Verbreitung und Markteinführung zu verwenden.
Man bezeichnet das eingebrachte Kapital in diesen Phasen auch als Venture Capital. Das Kapital dient im wesentlichen dazu, die oben genannten Schritte durchführen zu können und das Unternehmen aufzubauen. Je nach Produkt oder Dienstleistung kann das benötigte Kapital stark variieren, welches benötigt wird. Meist sind Kosten für Firmengründung eher gering, aber bei forschungsintensiven Produkten wie zum Beispiel im neuen Technologien, wird häufig eine große Menge Kapital benötigt.
Die Summe an Kapital liegt je nach Bedarf in den meisten Fällen zwischen 50.000 und 500.000 Euro. Der Kapitalbedarf kann durch eigene Finanzmittel, Förderungen und zusätzliches Kapital von Banken oder privaten Investoren erfolgen. In Summer ergeben sich oft hohe Kapitalbeträge, da für viele verschiedene Bereiche Geld gebraucht wird (Produktion, Vertrieb, Mitarbeiter, Entwicklung, Markteinführung, Veramrktung etc.). Diese Investitionen sind immer mit einem Risiko verbunden, da es nie eine Sicherheit gibt, ob das Unternehmen später wirtschaftlich erfolgreich wird. Deswegen gestalten sich Finanzierungen ohne private Investoren, Fördermittel und eigene Finanzmittel schwierig.
Banken verlangen eine gewisse Sicherheit bei der Bereitstellung von Kapital. Wenn der Unternehmer keine Sicherheiten für die Rückzahlung bei Misserfolg hat, wird er kaum an Kredite herankommen.
2. Expansion Stages (Die Wachstums- Expansions- und Growth-Phasen)
Die Expansion Stages lassen sich in Wachstumsphase und Bridge-Phase unterteilen.
Die Wachstumsphase
Trotz des Wachstums befindet sich das Unternehmen meist nicht im Bereich der Gewinnzone. Das heißt, dass das Unternehmen zwar wächst, aber wirtschaftlich noch nicht so erfolgreich ist, dass es Gewinne abwirft. Der Aufbau und Ausbau der Vertriebskanäle stehen im Vordergrund. Dadurch versucht man sich am Markt zu platzieren und zu etablieren. Erst nach einiger Zeit fällt das Unternehmen in den Bereich des Gewinns, wenn Vertriebsstrukturen weit genug aufgebaut sind.
Die Bridge-Phase:
In der Bridge-Phase beteiligen sich weitere Konkurrenten am Marktgeschehen. Meist folgt eine Erweiterung des Vertriebs auf internationales Niveau. In dieser Phase wird meist der Börsengang des Unternehmens geplant. Um noch weiter zu wachsen ist der Schritt an die Börse der nächste Schritt. Für diesen Börsengang und den Zeitraum benötigt man Übergangskapital. Das Kapital wird mit der Hoffnung eingeholt, dass der Gang an die Börse die nötigen Gewinne einbringt, um das Kapital zurückzuzahlen. Investmentbanken und Emissionsgesellschaften haben sich auf diese Finanzierungsarten spezialisierst und agieren in diesem Gebiet.
3. Endphasen:
Das Unternehmen hat Gründung und Marktplatzierung längst abgeschlossen. Jetzt kann es sein, dass frisches Kapital benötigt wird um eventuelle Sanierungen oder Umstrukturierungen vorgenommen werden müssen. Zum Beispiel durch sich verändernde Marktbedingungen oder neue Anforderungen durch neue Technologien. Ziel ist es sich auch langfristig am Markt zu etablieren und durch Diversifikation und neue Produkt- oder Dienstleistung zu wachsen. Das können neue Produkte und Dienstleistungen sein oder ein breiteres Produktportfolio. In dieser Phase ist es meistens notwendig das ursprüngliche Gründerteam durch weitere im Management tätige Personen zu ergänzen oder sogar
auszutauschen. Kapital wird hier meist nur durch Investoren gegeben, also Fremdkapital. Es gibt verschiedene Varianten, in denen das Geld zum Einsatz kommt: Sanierungen (Turn Around) Ersetzung oder Hinzunahme neuer Führungskräfte (Management - Buy - In or Out) Neben dem Fremdkapital besteht auch die Möglichkeit bei guter wirtschaftlicher Lage das Teil der Firmengewinne oder den Erträgen aus dem Börsengang zu nutzen.