Focused Crawling
Focused Crawling Definition
Suchmaschinen-Crawler sind dafür zuständig, fortlaufend alle Websites im Internet zu erfassen. Da das mit einem enormen Zeitaufwand verbunden ist, gibt es das Focused Crawling, das den Aufwand minimiert.
Es beschreibt den Vorgang der Unterscheidung von Update-Häufigkeiten und daraus resultierend die Frequenz, mit der Websites von Suchmaschinen indiziert werden. Je regelmäßiger man eine Website aktualisiert, desto crawlt man sie.
Focused Crawling gehört zu der Kategorie der Suchmaschinenoptimierung.
Wie funktioniert das Focused Crawling?
Im Gegensatz zum ständigen Crawling erfassen die Crawler beim Focused Crawling nur Websites, die besonders wichtig sind und die relativ oft aktualisiert werden.
Wenn der Content einer Website sehr selten oder gar nicht verändert und aktualisiert wird, lässt Google seine Crawler die Websites nicht oft besuchen.
Im Umkehrschluss heißt das, dass die Website an Relevanz für Google verliert, weil es den Content als veraltet ansieht.
Focused Crawling und SEO
Um weit oben in den Suchmaschinen-Ergebnissen zu stehen, muss Google eine Website für relevant halten. Der Focused Crawler bevorzugt Websites, die regelmäßig aktualisiert werden. Dazu gehört die Erstellung und Bereitstellung von neuen Inhalten.
Um also von Google als relevant gehalten zu werden und damit die Website oft gecrawlt wird, muss man regelmäßig neue und hochwertige Inhalte mit Mehrwert erstellen.
Vorteile des Focused Crawler
- Weniger Rechen- und Zeitaufwand
- Man benötigt weniger Netzwerkressourcen
- Zusammenstellung von relevanten Dokumentensammlungen mit besonders hohe Qualität und Aktualität
- Man sichert die Aktualität der Inhalte sowie die kürzeren Besuchsintervalle
- Nutzlose Informationen kann man reduzieren und gleichzeitig thematisch relevantes Wissen zusammengetragen
Quellen:
https://www.seo-kueche.de/lexikon/focused-crawling/
https://www.techdivision.com/glossar/f/focused-crawling.html
https://en.ryte.com/wiki/Focused_Crawler
Footer
Footer Definition
Footer bezeichnet die Fußzeile einer Website und befindet sich immer ganz am Ende. Hierbei unterscheidet man zwischen zwei Hierarchien: Footer und Sub-Footer, wie man auch bei der Kopfzeile zwischen Header und Top-Header unterscheidet.
Im Footer befinden sich relevante Elemente für die User. Im Sub-Footer hingegen sind eher zweitrangige Elemente verlinkt, wie zum Beispiel das Impressum oder die AGB’s.
Der Aufbau einer Website
Websites sind immer ähnlich aufgebaut: Ganz oben befindet sich der Header, das meistens das Logo und den Namen der Website oder des Unternehmens enthält. Ein weiterer Bestandteil ist das Navigationsmenü, mit dessen Hilfe man sehen kann, welche Inhalte es auf der Website gibt.
Unter dem Header befindet sich der Hauptteil der Website, der auch als „Body“ bezeichnet wird. Der Body besteht aus dem Content der Website. Der Footer bildet den Abschluss der Website.
Aufbau und Bestandteile des Footers
Manche Websites haben nur Elemente wie das Impressum oder die Datenschutzhinweise im Footer verlinkt, andere hingegen Nutzen den unteren Bereich der Website um auf andere Seiten oder Bereiche zu verlinken.
Klassische Elemente, die man im Footer findet, sind:
- Impressum
- AGB’s
- Datenschutz
- Link zur Webdesign Agentur
- Links zu Social Media Kanälen
- Links zu den eignen Unterseiten
- Newsletter-Anmeldung
Optionale Elemente, die man im Footer findet:
- Aktuelles/ News
- Kurze Unternehmens-Präsentation (Elevator-Pitch)
- Alleinstellungs-Merkmal (USP)
- Standorte
- Sitemap
- Trust Symbole
Die Bedeutung des Footers für SEO
Seit vielen Jahren wird die Fußzeile auch für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) und für eine bessere Banklink-Struktur genutzt. Das kommt daher, dass die Startseite die stärkste Seite aus SEO-Sicht ist. Wenn von der Startseite aus auf andere Seiten der Website verlinkt wird, reicht die Startseite ihren Linkjuice, also die Linkstärke, an die verlinkten Seiten weiter.
Dies hatte aber auch zur Folge, dass Google die Relevanz der Fußzeile mehr und mehr entwertete, damit es nicht missbraucht wird. Das bedeutet aber nicht, dass die Fußzeile dadurch wertlos geworden ist.
Mithilfe sogenannter Deep-Links wird der Suchmaschinen Crawler beispielsweise direkt auf bestimmte Unterseiten in tiefere Ebenen der Website geleitet. Das schont die Crawl-Ressourcen, da der Crawlen pro Website nur ein bestimmtes „Budget“ hat, mit dem er Unterseiten crawlen kann.
Durch eine direkte Verlinkung hat der Crawler also die Möglichkeit die Links der Seite schneller und tiefer zu untersuchen, was unter anderen Umständen definitiv länger dauern und mehr Ressourcen verbrauchen würde. Also eignet sich der Footer vor allem für interne Verlinkungen, die dem Crawler die Indexierung der Website vereinfacht.
Auch im Sinne der Website-Usability sollte man bestimmte Verlinkungen in der Fußzeile haben. User, die auf der Suche nach dem Impressum oder den AGB’s sind, erwarten dies n der Fußzeile. Für Onlineshops ist es Standard, Liefer-Informationen und Zahlungsarten anzugeben.
Die richtige Umsetzung des Footers
- Muss auf jeder Seite der Website gleich aussehen
- Jede Sektion der Fußzeile sollte nicht mehr als 9 Elemente enthalten, um den User nicht zu überfluten
- Nicht das komplette Navigations-Menü wiederholen
- Sollte sich optisch vom Rest absetzen (Farbgebung oder Trennlinie)
- Einteilung der Footer-Inhalte in Sektion, wie „Service“, „Unternehmensinformation“ etc.
- Genügend Absätze und Leerraum, damit es nicht unübersichtlich wird
- Fokus auf Inhalten, nicht auf anderen Elementen (Grafiken, Bilden) oder der Farbgebung
Quellen:
https://www.onlinemarketing-praxis.de/
https://www.xovi.de/
https://www.advidera.com/
https://www.seokratie.de/footer-usability/
https://www.xovi.de/