Brand Gating
Definition: Was ist Brand Gating?
Brand Rating bedeutet im übertragenen Sinn "Markenschutz". Der Begriff bezeichnet einen Prozess, indem die Marke entscheiden darf, welche Drittanbieter Produkte dieser Marke auf Amazon verkaufen dürfen. Dadurch wird verhindert, dass Fälscher und Wiederverkäufer ihre Produkte auf Amazon anbieten. In der Regel ist es nämlich möglich, dass jeder Anbieter sich an jede ASIN anhängen kann. Handelt es sich jedoch um ein Produkt, dessen Marke durch Brand Gating geschützt ist, muss vor der Anmeldung eine Genehmigung der Marke vorliegen.
Sinn des Gatings
Preiskontrolle
Brand Gating verhindert eine negative Preispolitik, indem es verhindert wird, das zwei Händler das gleiche Produkt (mit der gleichen ASIN) anbieten. Bieten nämlich zwei Verkäufer das gleiche Produkt an, wird dies in einer Produktseite zusammengefasst. Schließlich wird der Händler, der den günstigen Preis bietet, in die BuyBox genommen. Die Reduktion des Preises resultierte oft in einer ständigen Unterbietung des Konkurrenten, welches letztendlich dem Markennamen schadete. Durch Brand Gating kann die Anzahl der Anbieter maßgeblich reduziert werden und dieser Prozess tritt seltener auf.
Selbstbestimmung und Produktfälschungen
Durch die Zulassung der Marke kann sie selbst aussuchen, welche Drittanbieter ihre Produkte verkaufen. Dadurch wird der Zugang für Fälscher unzugänglich gemacht. Dem Kunden ist es dadurch nicht möglich, ausversehen ein minderwertiges Duplikat kaufen, da die Marken diesen Verkauf nicht erlauben.
Content-Qualität
Viele Hersteller sind unzufrieden mit der Darstellung ihres Produktes im Amazon Marketplace. Verändert sich nämlich die Produktbeschreibung, ändern sich auch das Raking und die Ads. Zudem kann die Sichtbarkeit des Produktes maßgeblich beeinflusst werden, z.B. durch das Entfernen wichtiger Keywords.
Kritik am Brand Rating-Konzept
Finanzierung
Die Drittanbieter, oder auch Reseller, müssen Kosten für ihre Autorisierung zahlen. Durch den Kostenpunkt entsteht ein geringerer Wettbewerb (da sich viele Anbieter die Kosten nicht leisten können), welches in einem höheren Preis resultiert.
Entscheidung nach Firmengröße
Amazon bestimmt nach undurchsichtigen Kriterien, welchen Marken Brand Gating angeboten wird. Die Gefahr ist groß, dass hier kleine und mittelständische Marken nicht berücksichtigt werden.
FAQ zu Brand Gating
Seit wann gibt es Brand Gating?
Brand Gating begann 2016 in Amerika. Birkenstock zog sich von Amazon zurück, da sich Drittanbieter Fälschungen verkauften. Amazon reagierte daraufhin mit dem Brand Gating, welches heute durch eine Vielzahl von Marken verwendet wird.
Gibt es Brand Gating in Deutschland?
In Deutschland arbeitet Amazon noch an der Umsetzung des Brand Gatings. Nach Veröffentlichung beginnt eine Testphase mit ausgewählten Marken. Viele Experten glaubten, dass das Brand Gating in Deutschland aufgrund der Rechtslage nicht ankommen wird. Amazon hat es trotzdem geschafft, das Konzept auch nach Deutschland zu bringen.
Branding
Was ist Branding?
Branding, auf deutsch Markenbindung, bezeichnet eine Strategie, um eine Marke aufzubauen oder zu stärken. Die Markenbotschaft wird gezielt über die Werbemittel vermittelt und mit dem Produkt oder der Dienstleistung verknüpft.
Das Ziel besteht darin, bestimmte Assoziationen oder Emotionen bei den Konsumenten hervorzurufen, bzw. Vertrauen zu schaffen. Daher ist es wichtig, die Markenbindung an die Unternehmensstrategie anzupassen, da es direkt die Wahrnehmung von Konsumenten in Bezug auf eine Marke beeinflusst. Zu der Markenbindung zählen im Grunde alle Aktivitäten des Unternehmens um sich von der Konkurrenz abzugrenzen. Es spielt also nicht nur gutes Marketing, sondern auch die Qualität der Produkte eine Rolle.
Große Marken, wie Apple, Chanel oder Milka haben ihre Bekanntheit durch ein positives auf die Zielgruppe abgestimmtes Branding ihrer Marke erreicht. Damit trägt Branding unmittelbar zum Unternehmenserfolg bei und dient der Abgrenzung zur Konkurrenz.
Branding-Kampagnen
Die Markenbindung ist ein langfristiges Projekt. Zuvor muss eine sorgfältige Strategie geplant werden, in der die Ziele der Markenbindung formuliert werden. Die große Frage ist: Wie möchte ich mein Unternehmen positionieren? Eine Analyse der Unternehmensstruktur und der Unternehmensziele ist dafür unabdingbar.
Die genutzten Werbemittel verweisen im Zuge von Produktwerbung auch immer auf die dahinterstehende Marke. Erfolgreiche Markenbindung hat das Ziel, dass die Produkte nicht nur um ihrer selbst willen gekauft werden, sondern wegen den Emotionen, die Kunden mit dem dahinterstehenden Unternehmen verbinden. Der Markenname spielt also zu jeder Zeit die Hauptrolle.
Branding – wie funktioniert das?
Markenbindung funktioniert über erfolgreiche Werbemaßnahmen und deren Frequenz. Aber auch über die Qualität der Produkte oder Dienstleistungen. Denn ein Produkt, das durch Qualität überzeugt, wird immer wieder verkauft – Kunden lernen, dass sie dem Hersteller oder Anbieter vertrauen können. Außerdem spielen alle Handlungen des Unternehmens nach Außen eine wichtige Rolle, wie zum Beispiel Spendenmaßnahmen, um ein positives Image zu erlangen. Ein guter Kundenservice stärkt die Bindung zum Kunden, wodurch diese ebenfalls Vertrauen fassen.
Hat sich eine Markenbindung in den Köpfen der Menschen festgesetzt ist es nur schwer veränderbar. Daher ist die Markenbindung immer langfristig. Es ist allerdings natürlich, dass sich das Branding flexibel an interne und externe Umstände anpassen muss. Wenn ein Unternehmen stark wächst, muss auch das Branding sich anpassen. Aber besonders externe Gründe sind wichtige Einflussfaktoren.
Beispiel: Eine Autofirma, die 1950 gegründet wurde, etablierte sich in einer Zeit mit anderen Wertvorstellungen als heute in den 2000ern. Umweltschutz und Luftverschmutzung sind für die Automobilindustrie ein bedeutendes Thema geworden. Um weiterhin ein positives Image bei den Verbrauchern zu garantieren, sollte sich das Branding diesen externen Umständen anpassen.
Allerdings ist der Erfolg von Branding-Kampagnen nur bedingt messbar. Es lässt sich nur sehr schwer feststellen, wie bekannt eine Marke auf dem Markt ist. Es handelt sich eher um eine langfristige Erfolgsmessung durch den Unternehmenserfolg oder im Rahmen einer Konkurrenzanalyse.
Branding im Online-Marketing
Unternehmer, bzw. Websitebetreiber und Onlineshops können ihre Wirtschaftlichkeit mit den richtigen Online-Marketing-Maßnahmen steigern. Im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung erreichen Websites mit einem Brand ein besseres Ranking bei Suchmaschinen wie Google. Ein wichtiger Faktor dafür ist natürlich ein dementsprechend großer Kundenkreis.
Die richtigen technischen Einstellungen können aber ebenfalls zum Branding des Webauftritts beitragen. Die Nutzung einer reinen Branddomain, eine SSL-Verschlüsselung und ein hoher Anteil an Brandlinks an der Linkstruktur können das Branding positiv beeinflussen. Besonders hilfreich ist eine URL, die man noch nie für einen anderen Zweck genutzt hat. Weitere Maßnahmen können der rechtliche Schutz der Marke und Buchungen von Brand-Keywords in Google AdWords sein.
Erfolgreiches Branding
Das Branding einer Marke ist erfolgreich, wenn Kunden positive Assoziationen mit dem Unternehmen verbinden. Das bedeutet, ein Produkt dieser Marke sollte für einen bestimmten Kundenstamm immer die bevorzugte Wahl gegenüber den Produkten der Konkurrenz sein. Durch das Vertrauen, das Konsumenten durch eine gute Markenbindung in das Unternehmen setzen, wird ihnen sozusagen die Kaufentscheidung abgenommen. Kunden kaufen weniger das Produkt, als das, was die Marke, die dahintersteht, verkörpert.
Quellen
www.99desings.de
de.ryte.com
Breadcrumbs
Definition
Breadcrumbs bedeutet übersetzt Brotkrümel und ist eine sekundäre Navigation auf einer Website, die sich spätestens seit 2007 durchgesetzt hat. Dementsprechend kann sie auch Brotkrümelnavigation genannt werden.
Diese Brotkrümel ermöglichen es dem Nutzer, den Weg zurück zu anderen Ebenen auf der Website zu finden und diese schnell zu erreichen. Dank der „Brotkrümel“ kann der Nutzer sehen, welche Seiten er zuvor besucht hat.
Die Navigation zeigt den logischen Weg von der Einstiegsseite bis zur aktuellen Seite. Dies sieht üblicherweise so aus:
Startseite > Lexikon > Bread Crumb
Häufig wird sie oben auf der Website angezeigt und designtechnisch eher unauffällig. Die Einbindung dieser Navigation ist wenig aufwendig, sie bietet aber trotzdem einen Vorteil für die Usability.
Hintergrund
Man kann sich fast schon denken, woher der Begriff der Brotkrümelnavigation kommt. Im Märchen „Hänsel und Gretel“ der Gebrüder Grimm haben die beiden Kinder im Wald mit Hilfe von Brotkrümeln den Weg zurück nach Hause gefunden. Auf einer Website haben die Brotkrümel die gleiche Funktion: Sie zeigen den Weg des Nutzers und erlauben ihm ein schnelles Wechseln der Ebenen, die er vorher besucht hat.
Darstellung
Die Trennzeichen der Breadcrumbs können durch verschiedene Symbole dargestellt werden - seien es Pfeile oder Buttons. Der Nutzer kann durch einen einfachen Klick auf die entsprechende Ebene dorthin zurückspringen. Der letzte Punkt ist demnach nicht klickbar, da sich der Nutzer aktuell dort befindet.
Damit die Hauptnavigation nicht in den Hintergrund rückt, werden Breadcrumbs eher unauffällig gestaltet. Eine kleine Schriftgröße und zurückhaltende Farben sind hier ratsam. Darüber hinaus sollte die Navigation auf allen Seiten verfügbar sein und nicht nur auf einzelnen Unterseiten.
Verschiedene Arten
Klickpfad (path): Ein Klickpfad ist eine pfadbasierte Navigation, die den tatsächlichen Verlauf abbildet. Bei umfangreichen Pfaden ist diese Variante demnach nicht sehr praktisch, da die Navigationen sehr lang werden können. Genau genommen sind Breadcrumbs und Klickpfade zwei unterschiedliche Navigationen, aber die Daten zur Erzeugung von Bread Crumbs stammen nicht selten aus Klickpfaden.
Ort (location): Eine location-based Breadcrumb zeigt die aktuelle Position des Nutzers in der Website-Hierarchie an. Dies wird oft auf Websites verwendet, die mehr als zwei Unterebenen besitzen.
Kategorien (attribute): Attributbasierte Breadcrumbs zeigen die Kategorie an, zu der die aktuell besuchte Seite gehört. Diese Art der Navigation findet man oft in Online-Shops auf Produktebenen. Diese Navigation zu implementieren ist relativ aufwendig, da sie an die Website und manchmal auch an die Datenbank angepasst werden muss.
Verwendung
Eine solche Navigation ist besonders bei relativ großen und komplexen Websites sinnvoll. In Online-Shops helfen sie dem Nutzer, sich in der Kategorie- und Produktauswahl zu orientieren. Wenn eine Website keine logische Hierarchie besitzt, mache eine Breadcrumbnavigation wenig Sinn, da gerade die Logik, die hinter der Navigation steckt, den Vorteil darstellt.
Um zu überprüfen ob Bread Crumbs auf der eigenen Website sinnvoll sind, kann eine Sitemap erstellt werden. So werden die verschiedenen Ebenen sichtbar und die Breadcrumb kann wie die Sitemap aufgebaut werden.
Wichtig ist aber, dass die Brotkrümelnavigation nicht die primäre Navigation oder ein Menü ersetzen soll. Sie ist bloß eine sekundäre Hilfe für den Nutzer, sich auf der Website zu orientieren. Daher sollten sie auch vom Menü getrennt werden.
Einbindung auf Webseiten
Es gibt unterschiedliche Arten, wie Breadcrumbs eingebunden werden können.
Bei WordPress sind beispielsweise Plug-Ins möglich. Einige andere CMS bieten die Funktion der Breadcrumbs aber auch direkt im Backend an, sodass die Implementierung schnell und einfach möglich ist. Weitere Möglichkeiten der Einbindung sind HTML, PHP und Javascript.
Vorteile
Breadcrumbs haben mehrere Vorteile bezüglich der Usability. So zeigen sie dem Nutzer zu jeder Zeit an, wo er sich in der Hierarchie einer Domain befindet und stellen damit eine Hilfe zur Benutzung und schnellen, unkomplizierten Navigation dar. Dazu nehmen sie quasi keinen Platz weg, da sie nur klein und unauffällig gestaltet werden. Sie sind einfach einzubinden und verursachen nie Probleme, da die Nutzer automatisch verstehen, wie sie Breadcrumbs verwenden müssen.
SEO
Google zeigt seit einiger Zeit die Breadcrumbs in den SERPs in der URL-Zeile an. Daher sollte man diese Navigation im Quellcode semantisch auszeichnen, sodass sie der Google Crawler auslesen und indexieren kann.
Quellen
https://de.ryte.com/wiki/Bread_Crumb
https://www.seo-kueche.de/lexikon/breadcrumb-navigation-brotkrumennavigation/
Break-Even-Analyse
Was bedeutet Break-Even-Analyse ?
Mit der Break-Even-Analyse (BE-Analyse) lässt sich feststellen, wann sich ein Produkt, eine Dienstleistung oder ein Bereich eines Unternehmens in der Verlust- oder Gewinnzone befindet.
Der Moment, in dem sich Kosten und Einnahmen decken und es weder Verlust noch Gewinn gibt, nennt sich Break-Even-Point und ist Bestandteil der BE-Analyse. Liegt ein Unternehmen in der BE-Analyse unter dem sogenannten Break-Even- Point, befindet es sich im Bereich des Verlustes. Liegt der Wert über dem Break-Even- Point, liegt es im Bereich des Gewinns. Betrachtet wird bei der Ermittlung der Gesamtumsatz des Produktes etc.
Ermittlung des Break-Even-Points mit Hilfe der Break-Even-Analyse:
In diesem Fall werden gleichbleibende Fixkosten angenommen. Weiterhin zur Veränderung des Umsatzes proportional verlaufende variable Kosten und konstante Preise.
In dem Fall, dass es sich um ein Produkt handelt:
Legende:
p= Preis; x = umgesetzte Menge; kp = proportionaler Selbstkostenpreis pro Stück, KF = fixe Kosten
Umsatzmäßiger Gewinnpunkt:
BE-Analyse:
Briefkastenfirma
Was ist eine Briefkastenfirma?
Unter Briefkastenfirma (auch Basisgesellschaft genannt) versteht man einen Rechtsträger, welcher vorwiegend in Steueroasen anzutreffen ist. In vielen Ländern ist diese Rechtsform mittlerweile verboten. Dies ist deshalb der Fall, weil Briefkastenfirmen in den allermeisten Fällen für illegale Zwecke missbraucht werden, auch wenn ihre Gründung nicht per se illegal ist. Von diesem illegalen Missbrauch der Firmen machen sowohl Personen gebrauch, die der organisierten Kriminalität zuzurechnen sind, als auch Personen, die Steuern hinterziehen.
Wie ist eine Briefkastenfirma organisiert?
Der offizielle Sitz der Firma und der Verwaltungssitz der Firma liegen bei dieser Organisationsform normalerweise in verschiedenen Ländern. Offiziell sitzt eine solche Gesellschaft z. B. in der Steueroase Panama, wo sie von den Steuervorteilen des Landes profitiert (und anderen gesetzlichen Vorteilen), der Verwaltungssitz liegt jedoch in einem anderen Land z. B. Deutschland.
Der Sinn dieser Organisationsform ist, dass sowohl die Vermögenswerte als auch die eigentlichen Eigentümer der Briefkastenfirma im Verborgenen bleiben. Der Name ‚Briefkastenfirma’ stammt von dem Umstand her, dass sich im Land, in welchem die Firma ihren offiziellen Sitz unterhält, meist nicht mehr als ein Briefkasten oder ein Postfach von ihr befindet. Viele Briefkastenfirmen verwalten lediglich angehäufte Vermögen und dadurch lässt sich auch erklären, warum solche Firmen kaum wirtschaftliche Aktivitäten vorzuweisen haben.
Es gibt unzählige Verschleierungsvarianten und häufig bilden verschiedene Firmen ein Netz, welches den Grad der Undurchsichtigkeit letztlich nur weiter erhöhen soll. Nicht jede Briefkastenfirma verfolgt somit illegale Ziele bzw. wendet illegale Praktiken an, jedoch ist dies nach Schätzungen in den meisten Fällen der Fall. Dies bestätigen auch die unzähligen Skandale, welche immer wieder den Bereich der Briefkastenfirmen erschüttern. Beliebte Rechtsformen bei Briefkastenfirmen sind z. B. Aktiengesellschaften oder GmbHs.
Broad Match
Definition
Ein Broad Match ist ein weitgehend passendes Keyword. Das heißt es liegt eine weitgehend passende Übereinstimmung vor. Wenn man die Keyword Optionen nicht ändert, stuft Google die Keywords als Default ein. Sofern das Keyword als weitgehend passende Übereinstimmung eingebucht wird, liefert Google die Anzeigen auch für falsch geschriebene Keywords, Variationen oder Synonyme und semantisch verwandte Wörter. Wenn das gebuchte Keyword also „Adidas Schuhe“ heißt, wird die Anzeige auch bei der Suchanfrage „Adidas Sneaker“ erscheinen.
Aus diesem Grund sollte man hierbei auch mit negativen Keywords arbeiten.
Die Broad Match Option sollte aber trotzdem mit Vorsicht eingesetzt werden, da man die übereinstimmenden Keywords nur begrenzt kontrollieren kann. Nichtsdestotrotz bietet ein weitgehend passendes Keyword eine gute Möglichkeit auch Suchbegriffe, an die vorher nicht gedacht wurde, herauszufinden. Daher eignet sich Broad Match gut, um neue Suchanfragen zu finden.
Eine gute Adwords Strategie sollte daher immer weitgehend passende Keywords beinhalten.
Quellen
https://www.sem-deutschland.de/adwords-agentur/adwords-glossar/keyword-optionen/
https://www.sem-deutschland.de/adwords-agentur/adwords-glossar/broad-match/
Broken Link
Ein Broken Link kann deiner Website schaden. Aus diesem Grund ist es wichtig, deine Links regelmäßig zu überprüfen und zu pflegen. So stellst du sicher, dass Nutzer immer auf alle Inhalte zugreifen können. In diesem Artikel erfährst du alles, was du wissen musst.
Was ist ein Broken Link?
Ein Broken Link, auch als toter Link oder defekter Link bezeichnet, ist ein Hyperlink, der auf eine nicht existierende Webseite verweist. Das bedeutet, dass der Link auf eine Seite führt, die gelöscht wurde.
Warum sind Broken Links ein Problem?
Broken Links können sowohl für die Nutzer als auch Webseitenbetreiber ärgerlich sein. Für die Nutzer kann es frustrierend sein, wenn sie auf einen Link klicken und dann auf eine 404-Fehlerseite gelangen. Es kann auch dazu führen, dass sie die Webseite verlassen, anstatt weiter nach der gewünschten Information zu suchen.
Für die Webseitenbetreiber können Broken Links negative Auswirkungen auf das Suchmaschinenranking haben. Suchmaschinen crawlen regelmäßig Webseiten, um ihre Inhalte zu indexieren. Wenn sie auf Broken Links stoßen, interpretieren sie das als ein Zeichen dafür, dass die Webseite nicht gepflegt wird. Das kann dazu führen, dass das Ranking der Webseite sinkt.
Wie kannst du einen Broken Link vermeiden?
Es gibt einige Möglichkeiten, Broken Links auf einer Webseite zu vermeiden. Eine Möglichkeit ist, regelmäßig die Webseite zu überprüfen, um sicherzustellen, dass alle Links funktionieren. Dies kann manuell oder mithilfe von Tools wie "Dead Link Checker" gemacht werden.
Eine weitere Möglichkeit ist, bei Verlinkungen auf externe Seiten immer die aktuelle URL zu verwenden. So kann man sicherstellen, dass der Link auch dann noch funktioniert, wenn die Zielseite umgezogen wird.
Weiterhin kannst du beim Löschen oder Umbenennen einer Seite alle Verweise in den verknüpften Webseiten oder internen Seiten überprüfen.
Ein guter Weg ist es auch, die 301-Umleitung einzurichten. Falls eine Seite gelöscht wurde, aber immer noch viele Verweise auf diese Seite existieren, kann man mithilfe einer 301-Umleitung sicherstellen, dass Nutzer, die auf die alte URL zugreifen, automatisch auf die neue oder passende Seite weitergeleitet werden. So kann man vermeiden, dass sie auf eine 404-Fehlerseite gelangen.
Es ist wichtig zu betonen, dass die Vermeidung von Broken Links ein wichtiger Bestandteil der Pflege einer Webseite ist. Es ist eine Möglichkeit, die Benutzererfahrung zu verbessern und sicherzustellen, dass die Webseite für die Nutzer und Suchmaschinen zugänglich bleibt.
Warum sind Redirects wichtig?
Ein weiterer wichtiger Aspekt im Zusammenhang mit Broken Links ist die Nutzung von Redirects. Oftmals kann es vorkommen, dass Inhalte auf einer Webseite umbenannt oder verschoben werden, ohne dass die entsprechenden Links angepasst werden. In diesem Fall kann eine Umleitung (redirect) dafür sorgen, dass Nutzer, die auf die alte URL zugreifen, automatisch auf die neue oder passende Seite weitergeleitet werden, anstatt auf eine 404-Fehlerseite zu gelangen.
Es gibt verschiedene Arten von Redirects, wie beispielsweise den 301-Redirect (permanente Umleitung) und den 302-Redirect (temporäre Umleitung). Der 301-Redirect wird genutzt, wenn die alte Seite dauerhaft gelöscht wurde und der Inhalt auf eine neue Seite umgeleitet werden soll. Der 302-Redirect wird verwendet, wenn die alte Seite nur vorübergehend nicht verfügbar ist und später wieder zur Verfügung stehen wird.
Es ist wichtig sicherzustellen, dass du bei der Verwendung von Redirects richtig umleitest, damit Suchmaschinen und Nutzer die Absicht hinter der Umleitung verstehen.
Ein Broken Link ist ein häufiges Phänomen
Broken Links sind ein häufiges Problem auf Websites, die sowohl Benutzer als auch die Suche beeinträchtigen können. Es gibt viele Möglichkeiten, um diesen Links vorzubeugen. Dazu zählen unter anderem regelmäßige Überprüfungen, die Verwendung von aktuellen URLs und die Einrichtung von Umleitungen. Es ist wichtig, dass die Verwendung dieser Techniken in die Pflege einer Webseite einbezogen wird, um sicherzustellen, dass die Webseite für Benutzer und Suchmaschinen zugänglich bleibt.
Quellen
- Was ist ein Broken Link? - seoranko.de
- Broken Link Checker – Optimiert dein Linkbuilding und SEO - bloggerabc.de