Backlink
Definition Backlink
Backlink bedeutet wörtlich übersetzt „Rückverweis“ und bezeichnet einen externen Link von einer Website zu einer anderen. Backlinks sind für die Suchmaschinenoptimierung von großer Bedeutung. Suchmaschinen interpretieren Backlinks als Empfehlung und können dadurch die Wichtigkeit einer Website bestimmen und das Ranking verbessern oder verschlechtern.
Beispiel: Wenn eine Seite über Online Marketing berichtet und uns dabei verlinkt, haben wir einen Backlink von eben dieser Seite bekommen.
Es gibt aber auch interne Backlinks: Links, die von einer Unterseite einer Domain auf eine andere Unterseite derselben Domain verlinken.
Der Wert eines Backlinks
Der Wert eines Backlinks hängt von verschiedenen Faktoren ab. Backlinks, die von Trusted Domains kommen und zum jeweiligen Thema passen, haben einen sehr hohen Wert. Da der Backlink themenrelevant und vertrauenswürdig ist, hat er einen großen Einfluss auf das Ranking der Seite.
SEO Backlinks
Die Anzahl der SEO Backlinks wurde von Suchmaschinen oft als Faktor für die Bestimmung der Wichtigkeit einer Website herangezogen. Da diese Annahme zu sehr viel Spam und Linkfarmen führte, gibt es mittlerweile mehr Faktoren, die einen Backlink wertvoll machen. Heute ist sogar die Qualität eines SEO Backlinks wichtiger als die bloße Anzahl. Schlechte Backlinks werden mittlerweile von Google erkannt und entwertet.
Mit Linkfarmen oder gekauften Links riskiert man sogar, von Google abgestraft zu werden.
Einen Backlink erstellen
Einen Backlink erstellen ist einfach: Dazu muss einfach die Domain einer weiteren Website zu einem bestimmten Ankertext eingefügt werden, der auf die zu verweisende Domain linkt. Die meisten Backlinks werden in Text eingebettet, aber auch Verlinkungen auf Bildern oder anderen Medien sind möglich.
Quellen
https://de.ryte.com/wiki/Backlink
https://www.sistrix.de/frag-sistrix/backlinks/
Bad Neighbourhood
Bad Neighbourhood Definition
Bad Neighbourhood bedeutet übersetzt „schlechte Nachbarschaft“. Dabei ist die Rede von „nachbarschaftliche Websites“, die gegen die Richtlinien der Suchmaschine verstoßen. Sowohl die Verlinkung auf eine solche Seite, als auch ein Backlink von so einer Seite kann dem Ranking der eigene Website schaden.
Wer zählt zur Bad Neighbourhood?
Aus Suchmaschinen-Sicht sind schlechte Nachbarn diejenigen Seiten, die absichtlich und in massiver Weise die Richtlinien der Suchmaschine missachten. Dazu zählen unter anderem:
- Websites mit „thin content“, also mit wenig und qualitativ schlechtem Content
- Domains, die Spam-Maßnahmen durchführen
- Websites mit massenhaft gekauften Backlinks
- Websites, die für Urheberrechtsverletzungen und Duplicate Content bekannt sind
Allerdings hat Bad Neighbourhood nichts mit dem Hosting zu tun. Schlechte Nachbarn, die sich mit anderen Websites die gleiche IP-Adresse teilen, haben keinen Einfluss auf die Beurteilung der Website. Das gilt allerdings nur, wenn der Web-Hoster nicht massenhaft negativ bewertete Seiten hostet.
Anzeichen für Bad Neighbourhood
Die Analyse von Suchmaschinen hinsichtlich schlechter Nachbarn ist enorm wichtig, da durch schlechte Backlinks eine Website der ein Onlineshop gefährdet werden. Deshalb sollte man darauf achten, bei wem man Backlinks kauft und auf wen man verlinkt. Auf folgende Indizien sollte man deshalb achten:
Armseliger Content
Wenn eine Website nur wenige Unterseiten hat und kaum Content beinhaltet, ist das kein gutes Zeichen und könnte auf schlechte Nachbarn hindeuten.
Verkaufsangebote auf der Website
Wenn man auf der Seite Hinweise bezüglich des Linkkaufes findet, sollte man als SEO-Experte eher Abstand davon halten.
Auffälliges, nicht organisches Linkprofil
Mit der Hilfe von Link-Analyse-Tools kann man schnell feststellen, ob eine Seite seriös ist. Kommen die Backlinks von unseriösen Domains und das Verhältnis von Backlinks und den verweisenden Domains stimmt nicht, sollte man auch eher Abstand von einer solchen Website halten.
PageRank
Wenn der PageRank gleich null ist, kann auch das ein Indiz für schlechte Nachbarn sein. Allerdings sollte der PageRank genauestens analysiert werden, da es zum Beispiel sein kann, dass junge Websites anfangs einen niedrigen PageRank haben. Lässt sich allerdings beobachten, dass eine Domain mit ehemaliger hoher PageRank abgerutscht ist, kann das auch ein Indiz für Bad Neighbourhood sein.
Die Folgen für Website-Betreiber von schlechten Nachbarn
Im Internet muss man aufpassen, was man für „Nachbarn“ hat. Im schlimmsten Falle kann ein Link aus einer Bad Neighbourhood dazu führen, dass Google die eigene Seite abstraft.
Das geschieht allerdings meistens erst dann, wenn der Such-Algorithmus ein Muster erkennt, das auf Spam oder auf einen Verstoß gegen die Richtlinien hindeutet. In den meisten Fällen wird dann einzelne Bereiche einer Domain mit einer temporären Strafe abgestraft. Wenn man sich nicht sicher ist, wie das Linkprofil der eigenen Domain aussieht, sollte man eine professionelle SEO-Agentur beauftragen.
Was tun, wenn man schlechte Nachbarn entdeckt?
Als Website-Betreiber kann man ausgehende, schädliche Links sofort entfernen. Wenn es sich um eingehende Links von anderen Seiten handelt, dann kann man die betreffende Seite um die Entfernung der Verlinkung bitten. Als Alternative kann man den Backlink auch mit Hilfe des Google Webmastertools entfernen.
Falls diese Tipps zu spät kommen und die Website bereits aus dem Index entfernt ist, kann man bei Google einen Reconsideration Request anfragen. Daraufhin begutachtet Google manuell die Seite und indexiert sie gegebenenfalls erneut.
Quellen:
https://www.searchmetrics.com/de/glossar/bad-neighbourhood/
https://www.seo-kueche.de/lexikon/bad-neighbourhood/
Banner Blindness
Ein Banner ist eine Form der Werbung auf einem Online-Medium. Banner Blindness heißt übersetzt „Bannerblindheit“. Wenn Website-Besucher Werbung in Form von Bannern bewusst oder unbewusst nicht mehr wahrnehmen, spricht man von Banner Blindness. Dieses Phänomen gibt es schon seit 1998.
Geschichte
Schon 1998 wiesen zwei Forscher nach, dass Menschen Bannerwerbung ignorieren - bewusst oder unbewusst. In ihrem Test wurden die Probanden damit beauftragt, auf einer Website nach bestimmten Informationen zu suchen. Auf den Webseiten gab es die Möglichkeit, auf interne Links oder Banner zu klicken, die sie weiterführen würden.
Egal wie die Banner gestaltet oder wo sie platziert wurden - sie wurden nicht angeklickt. Damit wurde das Phänomen der Banner Blindness zum ersten Mal bewiesen.
Einige Forscher sind der Meinung, dass man dabei zwischen zwei Nutzertypen unterscheiden muss: Diejenigen, die nur zum Zeitvertreib im Internet sind und diejenigen, die gezielt nach etwas suchen. Letztere sind von Anfang an fokussiert auf ihre Suche und blenden zusätzliche Informationen aus.
Forschung
Heutzutage gibt es viele neue Möglichkeiten um zum Beispiel zu messen, welche Bereiche der Website besondere Aufmerksamkeit erhalten. Eine Technik dafür ist die Heat Map; hierbei werden die Augenbewegungen und die Kopfhaltung beobachtet.
Eine weitere Methode ist das Eye Tracking. Früher musste man noch besondere Gestelle am Kopf tragen, die die Augenbewegung aufzeichnen. Heutzutage sind diese Systeme im Bildschirm integriert: Infrarotstrahlen tasten das Gesicht der Person ab und eine Software kann durch die Reflexion erkennen, wo die Augen sind und diese verfolgen.
So kann herausgefunden werden, welche Elemente wahrgenommen werden und wie lange diese angeschaut werden.
Banner Blindness im Online Marketing
Bei der Planung von Werbung im Internet sollte daher berücksichtigt werden, dass Banner kaum noch wahrgenommen werden. Aus diesem Grund wurden schon einige Sonderformen entwickelt, wie LayerAds oder In-Text-Werbung. Auch AdBlocker werden immer häufiger von Usern verwendet, sodass Banner erst gar nicht angezeigt werden.
Quellen:
https://de.ryte.com/wiki/Banner_Blindness
https://www.konversionskraft.de/hintergrunde/eyetracking-analyseverfahren-zur-usability-und-konversionsoptimierung.html
Benchmarketing
Was bedeutet Benchmarketing
Das Benchmarketing beschreibt ein Instrument der Werbeanalyse. Mit den Benchmarketing ist der kontinuierliche Vergleich von Produkten und Dienstleistungen gemeint, aber auch Prozesse und Methoden, mit denen Unternehmen arbeiten.
Mit dem Benchmarketing versucht man die genannten Dinge soweit zu optimieren, dass man den Abstand zu den Unternehmen verringern kann, abschaffen kann oder im besten Fall umdreht kann. Somit schlie0t man eine Leistungslücke. Der Grundgedanke beim Benchmarketing ist es zu identifizieren, welche Unterschiede bestehen oder wo es Verbesserungsmöglichkeiten oder Optimierungsbedarf gibt. Mit dem Benchmarketing versucht man die genannten Dinge soweit zu optimieren, dass man den Abstand zu den Unternehmen verringern kann, abschaffen kann oder im besten Fall umdreht kann.
Benchmarketing durchführen
- Im ersten Schritt wählt man den zu optimierenden Gegenstand aus (Produkt, Dienstleitung, Prozess oder Methodik).
- Im nächsten Schritt brauch man ein Vergleichsobjekt. Man sucht ein Unternehmen mit demselben Produkt, derselben Dienstleistung, einem ähnlichen Prozess oder einer ähnlichen Methodik. Hierbei ist es wichtig, dass man festlegt, anhand welcher Faktoren man vergleicht.
- Im dritten Schritt geht es um die Datengewinnung. Hier steht die Analyse von sekundären Informationen, die Gewinnung von primären Informationen im Vordergrund.
- Im vierten Schritt identifiziert man die erwarteten Lücken. Darauf folgt die Identifikation der Ursachen für die entdeckten Leistungslücken.
- Im fünften Schritt geht es um die Festlegung und Ausführung der daraus resultierenden Schritte zur Verbesserung.
- Im letzten Schritt wird überprüft, ob die Leistungslücken geschlossen wurden oder sich langfristig schließen werden.
Bilder-SEO
Bilder können ebenso wie Texte in Bezug auf die Suchergebnisse optimiert werden. Für den Traffic einer Website stellt dies eine effektive und sinnvolle Maßnahme dar.
Nahezu jede Website verwendet Bilder. Ob als Blickfang, um Beiträge visuell zu unterstützen, um Produkte abzubilden oder um einen Prozess nachvollziehen zu können. Blogger verwenden bei ihren Beiträgen zumeist mindestens zwei Bilder.
Durch Maßnahmen, wie dem richtigen Dateinahmen oder durch Verlinkungen kann das Bild im Google-Ranking steigen, sodass mehr Traffic auf einer Website generiert wird. Im folgenden Artikel sind einige Aspekte aufgelistet, die für Bilder-SEO als Teil der OnPage Optimierung eine Rolle spielen.
Mehr Traffic durch Bilder
Bilder dienen als Eyecatcher. Sie werten Texte auf, sowie die Optik von Internetseiten. Im Gegensatz zu einem Text nehmen Betrachter den Inhalt von Bildern bereits innerhalb weniger Sekunden auf. Vor allem im E-Commerce spielen Bilder eine wichtige Rolle, zum Beispiel in Form von Produktbildern. Interessierte können sich so einen Eindruck des angebotenen Produkts oder der Dienstleistung verschaffen.
Bilder-SEO beginnt bei der richtigen Auflösung und Größe der Dateien. Besonders wichtig sind jedoch die Informationen, die das Bild textlich begleiten, wie der Dateiname, die Bildunterschrift oder der Speicherort der Datei. Durch den Gebrauch von Keywords und der Quantität eines Bildes auf der Website kann ihr Google-Ranking steigen.
Google ist im Bereich SEO die wichtigste Suchmaschine und umfasst mehr als 10 Milliarden Bilder. Wird ein Bild über Google geöffnet erscheint ebenfalls ein Link zu der Website, auf der das Bild hochgeladen wurde. Dadurch kann dauerhaft mehr Traffic generiert werden.
Dateigröße, Format & Auflösung
Um einen professionellen und hochwertigen Eindruck zu erzeugen, sollten die Bilder so scharf wie möglich sein. Verpixelte Bilder sind unschön anzusehen und strengen die Leser sehr an. Mittlerweile hat sich ein Richtwert von ca. 300 Pixeln ergeben. Die Auflösung sollte zwischen 72 und 150 ppi liegen. Mit dieser Auflösung werden die Bilder leichter von Google gecrawlt und in den Index aufgenommen.
Da zu große Bilder automatisch von Google skaliert oder abgeschnitten werden, sollte man auf ein Seitenverhältnis von 4:3 achten. Die Datei sollte höchstens 150 kb groß sein. Zu große Dateien wirken sich negativ auf den Pagespeed aus, was sich wiederum negativ auf das Google-Ranking der Website auswirkt. Mit verschiedenen Onlinediensten oder Softwares lassen sich Bilder für den Webauftritt komprimieren. Png hat als Dateiformat den Vorteil, dass es die Ladezeit der Website verkürzt. Dieser Faktor sollte für die Suchmaschinenoptimierung beachtet werden. Es ist aber auch möglich Formate wie JPEG oder gif zu nutzen.
Dateiname und andere Informationen
Für die Wahl des Bildnamens sollten die wichtigsten Keywords analysiert werden. Der sogenannte Bildzeichner hat großen Einfluss auf das Google-Ranking. Daher sollte der Name unbedingt zum Bild passen. Es ist in diesem Fall besser nur ein Keyword zu benutzen statt mehrerer.
Google sollte auf so viele Informationen wie möglich zugreifen können, um das Thema und die Umgebung des Bildes erkennen zu können. Dazu zählen der Alternativtext, die Bildunterschrift, sowie der das Bild umgebende Text. Es ist möglich direkt über die Kamera EXIF-Daten, also Informationen zum Bild, anzugeben, wie zum Beispiel Datum, Uhrzeit, Brennweite oder Belichtungszeit. Dadurch wird ebenfalls das Copyright deutlich. Des Weiteren sollte der Name des Speicherorts der Bilddatei einen eindeutigen Namen passend zum Bild vorweisen. Mit dem Alt-Attribut wird beschrieben, was auf dem Bild abgebildet ist. Durch Keywords trägt auch diese Maßnahme zur Suchmaschinenoptimierung bei. Ein weiterer Vorteil dieser Angabe ist, dass die Beschreibung angezeigt wird, falls das Bild nicht wiedergegeben werden kann.
Frequenz
Je öfter ein Bild hochgeladen wird, desto öfter crowlt der Googlebot image 1.0. Das heißt er analysiert das Bild und seine Informationen und fügt es dem Index hinzu. Zuallererst durchsucht der Googlebot die Startseiten von Websites. Ein Thumbnail, also eine Bildervorschau mit Miniaturbildern, der neusten Bilder lohnt sich also. Durch Verlinkungen kann man Besucher auf die eigentlichen, größeren Bilder weiterleiten. Dabei gilt aber immer: Qualität statt Quantität. Ebenso wie allgemein beim Content-Marketing ist es zwar gut viel Inhalt zu haben, aber nur wenn dieser auch Sinn ergibt. Er muss den Website-Besuchern nutzen.
Zusammenfassung
Bilder-SEO kann einen wichtigen Beitrag zur Sichtbarkeit von Websites beitragen. Bilder machen Seiten nicht nur schöner, sie helfen bei der Vermarktung von Produkten oder tragen in Form von Mitarbeiterfotos zur Kundenbindung bei. Für die Funktion der Website sind Größe, Auflösung und Format wichtig. Durch die richtige Wahl wird der Pagespeed nicht überflüssig negativ beeinflusst, was sich positiv auf das Ranking auswirkt.
Durch die richtige Betextung der Informationsangaben zum Bild kann dieses besser durch den Googlebot image 1.0 gecrowlt werden.
Bilder-SEO stellt also eine wichtige Strategie für die effektive Optimierung von Internetseiten dar.
Quellenangabe
www.loewenstark.com (09.01.2018)
www.ranksider.de (09.01.2018)
de.ryte.com (09.01.2018)
Black Hat SEO
Black Hat SEO Definition
Black Hat SEO bedeutet übersetzt Schwarzer-Hut-SEO und beschreibt unsaubere Suchmaschinenoptimierungs-Maßnahmen, die gegen die Richtlinien verstoßen.
Dies wird bewusst gemacht, um ein besseres Ranking zu erreichen. Denn wer weit oben im Ranking steht, bekommt auch mehr Klicks, ergo mehr Traffic und wahrscheinlich auch mehr Conversion.
Welche Formen hat das Black Hat SEO?
Bei Black Hat-SEO handelt es sich größtenteils um Spam-Methoden, wie zum Beispiel das Verwenden von Link-Farmen oder Text Hiding, also das verstecken von Textinhalt.
Auch eingriffsstärkere Methoden wie das automatisierte Setzen von Links werden häufig verwendet. Bei letzterem wird durch ein automatisiertes Softwareprogramm viele Links auf verschiedenen Seiten gesetzt.
Diese Seiten haben keine realen Inhalte, sondern werden mit automatisch angelegten und sinnfreien Texten gefüllt. Dadurch erhoffen sich die Anwender dieser Black Hat SEO-Methode, die Linkpopularität der eigenen Website zu stärken.
Black Hat SEO-Methoden
Black Hat SEO-Software
Mit speziellen Softwares meldet man sich automatisch in verschiedenen Foren an und bringt dort automatisiert Post oder Kommentare an, die die Linkpopularität ansteigen lassen sollen.
Link-Farmen
Google selbst sagt, dass auf einer Seite nicht mehr als 100 Links sein sollen. Da eingehende Links wichtig sind, wurden Seiten kreiert, die aus unzähligen Links bestehen.
Keyword-Spam
Wer öfter als die empfohlenen 1-3% des Keywords in den Text einbaut, läuft Gefahr, durch Keyword-Spamming abgestraft zu werden.
Expired Domains
Manche Webmaster kaufen sich Expired Domains, also abgelaufene Domains und nutzen die eingehenden Links der alten Domain zum eigenen Linkaufbau. Dafür wird die Expired Domain entweder auf die eigene Website weitergeleitet oder sie verlinkt auf die gewünschte Website, um ihr etwas von dem Trust Flow abzugeben.
PBN
PBN steht für Private Blog Network und ist eine gängige Methode, bei der man ein eigenes Blog-Netzwerk aufbaut. Innerhalb des Netzwerks baut man Verlinkungen auf, was über sogenannte Satelliten-Domains geschieht.
Negative SEO
Einige Webmaster machen sich Black Hat SEO auch zu Nutze um gezielt der Konkurrenz zu schaden. Die Intention ist, dass die gegnerische Website im Ranking abrutscht oder sogar von Google mit einer Penalty abgestraft wird.
Linkkauf
Wie der name es einen schon vermuten lässt, beim Linkkauf Verlinkungen von anderen Webseiten gekauft, um die Domain und die Linkpopularität zu stärken.
Cloaking
Diese Methode trickst die Suchmaschine einfach aus und zeigt ihr andere Inhalte an, als den Website-Besuchern.
Article Spinning
Bei dieser Methode ändern automatisierte Programme bereits vorhandene texte und ändern sie so ab, dass neuer, Unique Content entsteht. Allerdings führt diese Massenproduktion an Inhalten dazu, dass die Qualität abnimmt und minderwertig wird.
Text Hiding
Das verstecken von Texten gehört schon zu den älteren Black Hat SEO-Methoden und platziert auf Websites Texte, die Suchmaschinen zwar lesen können, aber für die User unsichtbar sind.
Doorway Pages
Hierbei handelt es sich um Seiten, die man zwischen die eigentliche Zielseite schaltet, um so mehr Traffic zu erhalten.
IP-Delivery
Diese Methode ist dem Cloaking sehr ähnlich und stellt die Weiterleitung über die IP-Adresse des Users dar.
Illegale Black Hat-Methoden
Es gibt noch andere Maßnahmen, die nicht nur ein Verstoß gegen Googles Richtlinien sind, sondern ein tatsächliches Verbrechen sind. Dazu gehört unter anderen das Hacken fremder Seiten, um dort Links zu platzieren.
Eine andere Straftat ist, wenn man die eigene Website so manipuliert, dass sie Passwörter abfischt oder Viren, Trojaner oder weiter Malware bei den Usern installiert.
Spambekämpfung durch Google
Google hat es mittlerweile geschafft, durch Updates, wie Panda oder Pinguin, die mittlerweile Teil des Core-Algorithmus sind die Spamerkennung und -bekämpfung enorm zu verbessern.
Das Panda-Update sorgte dafür, kopierten und doppelten Inhalt, sogenannten Duplicate Content zu identifizieren und Websites, die Link-Spamming betreiben, abzustrafen.
Auch das Pinguin-Update ging durch einen erweiterten Algorithmus gegen Webspam vor.
Wenn Sie nicht wissen, was Sie beim Linkbuilding beachten müssen, wenden Sie sich am besten an eine SEO Agentur.
Vorteile durch Black Hat SEO
- Hohe Linkpopularität in kurzer Zeit
- Große Gewinne durch mehr Traffic
Nachteile
- Suchmaschinen erkennen solche Methoden recht schnell
- Hohe Geldstrafe bei einer Penalty (Abstrafung durch Google)
- Entfernung aus dem Google-Index
Quellen:
https://de.ryte.com/wiki/Black_Hat_SEO
https://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/black-hat-seo?interstitial
https://www.netprofit.de/blog/black-hat-seo-unsaubere-optimierung-methoden.html
https://www.sistrix.de/frag-sistrix/black-hat-seo/
Blog
Der Blog
Mit Blog ist eigentlich ein Weblog gemeint, der sich aus den Begriffen World Wide Web und und Log (für Logbuch) zusammensetzt.
Aber was genau versteht man unter einem Blog? Ein Blog wird meist als ein Online-Textinhalt verstanden, der ähnlich wie ein Tagebucheintrag verfasst wird.Der Autor dieses Blogartikels, der sogenannte Blogger, kann Artikel zu den unterschiedlichsten Themen verfassen. Der Schreibstil des Blogs ist meist informell gestaltet und sehr persönlich in der Ich-Form verfasst. Somit folgen sie meist nicht den journalistischen Ansprüchen wie eine Zeitung oder ein Magazin.
Die Geschichte der Blogs
Zur Geburtsstunde der Weblogs gibt es unterschiedliche Ansichten, meist wird allerdings der Brite Tim Berners-lee als der Erfinder des ersten Blogs genannt. Seine Website ging im November 1990 erstmals online. Auf seiner Website informierte er über HTML, erklärte wie man eine Website erstellt und zeigte wie man im WWW nach Informationen sucht. Dabei standen die neuesten Informationen (wie auch bei den heutigen Weblogs) immer als erstes – so entstand der erste Blog, wenn auch noch mit sehr rudimentären Funktionen ausgestattet.
In den 1990er Jahren nutzten überwiegend Informatiker Blogs. Ab dem 11. September 2001, nach dem Terroranschlag auf die World Trade Center, wurden viele neue Blogs (vor allem in den USA) gegründet. Dort wurden viele Gefühle und Meinungen zu den Terroranschlägen geschrieben. So gewannen unterschiedliche Blog, wie Political Wire (https://politicalwire.com) oder Daily Kos (https://www.dailykos.com) zu diesen Zeitpunkt sehr schnell hohe Leserzahlen (um die 200.000) die der Reichweite einer Zeitung gleichkommt. In Deutschland begann im Jahr 2003 während des Irak-Kriegs und zu den US-Wahlen die große Blog-Welle.
Blogs dienen heute entsprechend als Internet-Magazine oder Zeitungen, aber auch als Tagebücher, Informations- und Diskussionsplattformen.
Arten von Blogs
Außerdem gibt es unterschiedliche Möglichkeiten Blogs zu unterscheiden. Zum einen nach dem Inhalt, zum anderen nach dem Typ des Autors.
Private Blog
Bei privaten Blogs berichten (private) Blogger über ihre Interessen oder ihre Gedanken und Meinungen. Dies können beispielsweise Foodblogs aber auch Modeblogs oder Politikblogs sein.
Corporate Blog
Großer Beliebtheit erfreuen sich die Weblogs, welche von Unternehmen betrieben werden. Aus diesem Grund spricht man dabei auch häufig von einem Unternehmens- oder Firmenblog. Außerdem werden diese Weblogs meist von Mitarbeitern des entsprechenden Unternehmen geführt und können unterschiedliche Ziele haben. Zum einen können diese Firmenblogs die Bekanntheit des Unternehmens, der Produkte oder der Marke steigern oder das Image positiv beeinflussen. Zum anderen können diese Blogs genutzt werden um Themengebiete zu besetzen, die eigenen Positionierung im Markt zu stärken oder auch um Hilfestellungen zu bieten (bspw. Für ein Produkt, welches man verkauft und was schwer im Aufbau ist etc.).
Nischen Blog
Bei Nischenblogs handelt es sich meist um Weblogs, die sich mit spezifischeren Themen auseinandersetzen. Die Blogger sind meist Experten in einem gewissen Gebiet, wie z.B. Wirtschaft oder Technik. Bei Nischenblogs kann es sich aber auch um Blogs handeln, die sich nur in einem Medium wiederfinden, wie z.B. Video-Blogs oder Podcast-Blogs.
Blogs in der Praxis
Blogsysteme ermöglichen auch ohne großen Programmierkenntnisse das Anlegen von Blogs. Dabei handelt es sich um sogenannte Content Management Systeme, wie Wordpress oder Drupal, über die Blogger Texte editieren und veröffentlichen können. Auch Blogs müssen, wie normale Websites, ein Impressum enthalten. Durch den stetigen Zuwachs in der Blogosphäre haben Blogs auch eine vermehrte Relevanz bezüglich der Suchmaschinenoptimierung bekommen. Denn Weblogs stellen, wie jede Website, Informationen und Verlinkungen zu Verfügung.
Quellen:
https://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/blog [09.01.2018]
http://www.carta.info/46871/die-geschichte-des-weblogs/ [09.01.2018]
https://liechtenecker.at/arten-von-blogs/ [09.01.2018]
https://www.onlinemarketing-praxis.de/glossar/corporate-blog-corporate-weblog-unternehmensblog-firmenblog [09.01.2018]
Bootstrapping
Was bedeutet Bootstrapping ?
Bootstrapping ist eine Finanzierungsart, bei der eine Unternehmensgründung ohne externes Kapital durchgeführt wird. Der Gründer verzichtet auf externe Unterstützung bei der Unternehmensgründung. Sobald man die Finanzierungsstrategie des „Bootstrapping“ gewählt hat, muss man mit einem engen Budget auskommen.
Ebenso ist man einem knappen Zeitplan unterworfen und es stehen einem geringe Ressourcen zur Verfügung. Der schnellstmögliche Einstieg ins operative Geschäft ist also eine Notwendigkeit, um erste Umsätze und Gewinne zu erzielen, damit das Unternehmen langfristig bestehen kann. Umso früher der Break-Even- Point erreicht wird und eine positiver Cashflow entwickelt wird, umso schneller kann das Unternehmen neue Ziele in Angriff nehmen und wird strategisch gesehen unabhängiger vom anfänglich niedrigem Kapital. Beim Bootstrapping geht es auch darum, sein Geschäft von Anfang an in der Effizienz zu steigern. Dies bedeutet meist mehr Aufwand für die Gründer.
Vorteile von Bootstrapping
Zum einen sind Gründer abgesehen von den Marktbedürfnissen und der Einschränkung durch geringes Kapital in ihrer Entscheidung unabhängig. Bei der Hinzunahme von Fremdkapital spielt auch immer die Vorstellung des Investors eine große Rolle. Weiterhin lernen die Gründer von Beginn an effektiv und sparsam zu wirtschaften.
Sollte nach der Eigenfinanzierung durch gutes Wachstum doch irgendwann ein Investment im Raum stehen, sind Investoren meist davon beeindruckt, dass es das Team geschafft hat das Business mit den wenigen Möglichkeiten profitabel zu machen. Alles spricht dann meistens für die Gründer und dem Markt auf dem sie sich befinden.
Wichtig Eigenschaften für Bootstrapping
- Sparsamkeit
- Outsourcing
- Geschick in der Personalpolitik und Produktentwicklung
- Effizienz
Börsengang
Was ist ein Börsengang?
Ein Börsengang ist die erstmalige Freigabe von Aktien eines bestimmten Unternehmens für den Handel auf dem freien Markt, bzw. der Börse. Im Englischen wird dieser Prozess meist als "Initial Public Offering" (kurz: IPO) bezeichnet. Durch den Börsengang wird ein Unternehmen mit seinen Aktien an der Börse gelistet, gehandelt und wird dementsprechend auch preislich bewertet. Oft wird jedoch meist nur ein Bruchteil der gesamten Aktien tatsächlich an der Börse gehandelt. Das Gegenteil eines Börsengangs bildet der sogenannte „Börsenabgang“.
Börsengänge sind nur mit einer der folgenden Unternehmensformen möglich: Der „Aktiengesellschaft“ (AG), der „Europäische Gesellschaft“ (SE) oder der „Kommanditgesellschaft auf Aktien“ (KGaA). Alle anderen Unternehmensformen sind nicht für einen Börsengang geeignet, bzw. nicht dazu berechtigt. Nicht-berechtigte Unternehmensformen müssen sich daher im Vorfeld des Börsengangs zwangsläufig zu einer Aktiengesellschaft, oder einer anderen „börsengangberechtigten“ Unternehmensform, umwandeln.
Gründe/ Argumente für einen Börsengang
Die Gründe für einen der Börsengange können vielfältig sein. Eine der wichtigsten Gründe für den Börsengang eines Unternehmens ist es aber meistens, sich neue finanzielle Mittel zu verschaffen um diese wahlweise für Investitionen in Modernisierung oder Expansion zu verwenden. Allerdings kann man Börsengänge als Unternehmens-Eigentümer teilweise auch nutzen um eigene Anteile am Unternehmen möglichst gewinnbringend zu veräußern.
Meistens werden Börsengänge aber vorwiegend betrieben um Geld für neue Investitionen zu beschaffen. Dies ist oftmals attraktiver als z.B. die Aufnahme eines Kredits. Das gilt wenn man vom Börsengang neues Kapital zugestellt bekommt. Denn somit muss man dieses nicht zurückzahlen. Ein Nachteil ergibt sich allerdings daraus, dass mit dem Verkauf von Aktien automatisch auch die Handlungsmacht der bisherigen Unternehmensführung stärker eingeschränkt wird.
Der Börsengang verpflichtet dazu auch wichtige Geschäftszahlen, wie Umsatz und Gewinn, zu veröffentlichen. Diese Pflicht ist hilfreich für alle die über einen Kauf der jeweiligen Aktie nachdenken. Aber sie hilft leider oft auch der Konkurrenz beim „Ausspähen“ des jeweiligen Unternehmens. Daher stellt sie für börsennotierte Unternehmen meist einen kleinen Nachhteil dar.
Prominente Beispiele für Börsengänge
Einer der größten Börsengänge, in den vergangenen Jahren, vollzog 2014 die „Alibaba Group“ die mit ihrem Börsengang etwa 25 Milliarden US-Dollar an Erlösen. Diese konnte man komplett einnehmen. Bekannte Beispiele für Börsengänge bilden ebenfalls Facebook 2012 mit 16 Milliarden US-Dollar Erlösen. Auch die deutsche Telekom 19 96 mit etwa 12,5 Milliarden US-Dollar Erlösen.
Brand Gating
Definition: Was ist Brand Gating?
Brand Rating bedeutet im übertragenen Sinn "Markenschutz". Der Begriff bezeichnet einen Prozess, indem die Marke entscheiden darf, welche Drittanbieter Produkte dieser Marke auf Amazon verkaufen dürfen. Dadurch wird verhindert, dass Fälscher und Wiederverkäufer ihre Produkte auf Amazon anbieten. In der Regel ist es nämlich möglich, dass jeder Anbieter sich an jede ASIN anhängen kann. Handelt es sich jedoch um ein Produkt, dessen Marke durch Brand Gating geschützt ist, muss vor der Anmeldung eine Genehmigung der Marke vorliegen.
Sinn des Gatings
Preiskontrolle
Brand Gating verhindert eine negative Preispolitik, indem es verhindert wird, das zwei Händler das gleiche Produkt (mit der gleichen ASIN) anbieten. Bieten nämlich zwei Verkäufer das gleiche Produkt an, wird dies in einer Produktseite zusammengefasst. Schließlich wird der Händler, der den günstigen Preis bietet, in die BuyBox genommen. Die Reduktion des Preises resultierte oft in einer ständigen Unterbietung des Konkurrenten, welches letztendlich dem Markennamen schadete. Durch Brand Gating kann die Anzahl der Anbieter maßgeblich reduziert werden und dieser Prozess tritt seltener auf.
Selbstbestimmung und Produktfälschungen
Durch die Zulassung der Marke kann sie selbst aussuchen, welche Drittanbieter ihre Produkte verkaufen. Dadurch wird der Zugang für Fälscher unzugänglich gemacht. Dem Kunden ist es dadurch nicht möglich, ausversehen ein minderwertiges Duplikat kaufen, da die Marken diesen Verkauf nicht erlauben.
Content-Qualität
Viele Hersteller sind unzufrieden mit der Darstellung ihres Produktes im Amazon Marketplace. Verändert sich nämlich die Produktbeschreibung, ändern sich auch das Raking und die Ads. Zudem kann die Sichtbarkeit des Produktes maßgeblich beeinflusst werden, z.B. durch das Entfernen wichtiger Keywords.
Kritik am Brand Rating-Konzept
Finanzierung
Die Drittanbieter, oder auch Reseller, müssen Kosten für ihre Autorisierung zahlen. Durch den Kostenpunkt entsteht ein geringerer Wettbewerb (da sich viele Anbieter die Kosten nicht leisten können), welches in einem höheren Preis resultiert.
Entscheidung nach Firmengröße
Amazon bestimmt nach undurchsichtigen Kriterien, welchen Marken Brand Gating angeboten wird. Die Gefahr ist groß, dass hier kleine und mittelständische Marken nicht berücksichtigt werden.
FAQ zu Brand Gating
Seit wann gibt es Brand Gating?
Brand Gating begann 2016 in Amerika. Birkenstock zog sich von Amazon zurück, da sich Drittanbieter Fälschungen verkauften. Amazon reagierte daraufhin mit dem Brand Gating, welches heute durch eine Vielzahl von Marken verwendet wird.
Gibt es Brand Gating in Deutschland?
In Deutschland arbeitet Amazon noch an der Umsetzung des Brand Gatings. Nach Veröffentlichung beginnt eine Testphase mit ausgewählten Marken. Viele Experten glaubten, dass das Brand Gating in Deutschland aufgrund der Rechtslage nicht ankommen wird. Amazon hat es trotzdem geschafft, das Konzept auch nach Deutschland zu bringen.