Article Spinning
Mit Hilfe von Article Spinning kann eine automatisierte Erstellung von Texten geliefert werden. Die Software hilft zunächst mehrere Texte mit Hilfe von Synonymen in kurzer Zeit zu erstellen. Man kann es auch dafür verwenden, Plagiate nicht auffliegen zulassen.
Spezielle Software
Man kann zum Beispiel mit Hilfe einer speziellen Spinning Software, eine solche Synonymfindung automatisieren. Folglich kann eine solche Software dabei helfen, die Einzigartigkeit eines Textes hervorzuheben. Auf der einen Seite erleichtert die Spinning-Software die Vervielfältigung der Texte, kann aber auch einige Probleme mit sich bringen. Man kann das Article Spinning zum einen manuell und zum anderen auch automatisiert durchführen.
Das heißt das Ganze kann auch wenn wir einen technischen Fortschritt miterleben, in eine andere Richtung gehen. Dabei besteht die Gefahr, dass die Bedeutungszusammenhänge nicht mehr klar erkannt werden. Die Sprache die hier verwendet wird, nennt sich Spintax. Sie ist mit HTML vergleichbar.
Manuell vs. Automatisiert
Man kann Article Spinning auch automatisiert anwenden. Hierbei kann man dann aus einem Synonymverzeichnis alle zugeordneten Synonyme einfügen. Allerdings kann dies zu Problemen führen. Denn wenn man nur die Synonyme verändert, kann dies oftmals auch zu einer verlorenen Sinnhaftigkeit des Textes führen. Im Vergleich kann man mit Hilfe des manuellen Article Spinning genau erkennen, ob das Synonym in diesem Kontext Sinn ergibt.
Anwendung eines Spin-Textes
Bei einem Spin-Text sollte im Vordergrund stehen, dass dieser auf einem Unique Content basiert. Das heißt der Text sollte am Ende eine gewisse Einzigartigkeit aufzeigen. Außerdem muss man immer von vorherein festlegen, wie lang der Text oder Absatz sein sollte. Ein weiterer wichtiger Punkt in Bezug auf die Erstellung ist, dass der Satzbau leserlich sein muss. Denn oftmals gibt es bei den Anwendungsprogrammen eines Article Spinning, spezielle Programme. Diese besitzen teilweise eine einstellbare Auto-Ausfüll-Funktion, womit die Synonyme alle automatisch eingesetzt werden. Dabei kann es allerdings zu einer unpassenden Semantik und auch Leserlichkeit kommen.
Einsatzmöglichkeiten für gespinnte Texte:
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Backlinks
Es besteht zum Beispiel die Möglichkeit bei gespinnten Texten Backlinks einzusetzen. Doch diese verursachen teilweise eine sehr starke Qualitätsminderung. Überdies werden Spinntexte oftmals ohne jegliche Prüfung eingetragen.
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Stadttexte auf der eigenen Webseite
Man kann zum Beispiel auch sog. Stadttexte auf der eigenen Webseite veröffentlichen. Das heißt man nimmt sich zum Beispiel zwischen 500-100 Städte aus Deutschland vor und erstellt auf seiner eigenen Webseite, weitere Unterseiten für diese. Sofern man einen eigenen Online-Shop besitzt, bietet dies eine tolle Möglichkeit an. Gerade dann wenn man seine Produkte auch in andere Städten anbieten möchte. Diese Möglichkeit bietet auch einige Chancen für Internetagenturen an. Diese haben die Möglichkeit auf ihrer Seite auch Stadttexte einzubauen und Ihre Unterseiten somit zu optimieren.
Wie funktioniert Article Spinning?
Um einen Article Spinning Text erstellen zukönnen, kann man zum Beispiel Zugriff auf einzigartige Inhalte nehmen. Da man hierbei nur die Wörter austauscht, ändert sich auch die Sinnhaftigkeit des Textes nicht. Man kann zum Beispiel auch die Satzstellung Article Spinning Wizard und die Reihenfolge der Absätze verändern.
Mit Hilfe von Article Spinning Wizard kann so ein man zum Beispiel einen manuellen Text erstellen. Allerdings muss man auch diesen wieder auf die Fehlerhaftigkeit prüfen. Article Spinning Wizard ist mit 200.000 Synonymen im deutschsprachigen Raum gut aufgestellt. Mittlerweile gibt es auch schon einen Nachfolger auf dem Markt, welcher sich auf den Name Article Spinning Wizard 3 beläuft.
Wo kann man gespinnte Artikel einsetzen?
Man setzt das Article Spinning größtenteils im Bereich Linkmarketing ein. Außerdem kann man die Spin-Texte auch für Landing Pages aus zum Beispiel Portalen wie Gutscheinportale oder auch Jobportale verwenden.
Durch das Text Spinning kann man sich oftmals das Urheberrecht bewahren. Denn durch die eingebauten Synonyme entsteht kein Plagiat. Damit kann abgesichert werden, dass man sich das Urheberrecht behält.
Schwierigkeiten von Textspinning
Das Schwierige am Textspinning ist, das richtige Auslegen der Grammatik. Denn die Kombination der hinterlegten Bausteine sollte in jedem Fall korrekt angelegt werden. Durch die automatische Suche der Spinning Systeme, kann eine Sinnveränderung stattfinden, wodurch kein Zusammenhang mehr im Text besteht. Gerade dann wenn Absätze und Sätze zusätzlich getauscht werden.
In Bezug auf Google
Googles Algorithmen erkennen mittlerweile auch schon gespinnte Texte, die mit Synonymen ersetzt wurden. Daher sollte man sich vorher gut überlegen, ob man dieses Risko eingehen möchte. Grundsätzlich ist es für Google schwieriger einen gespinnten Text zu erkennen, wenn man zum Beispiel ganze Sätze oder sogar Absätze austauscht bzw. verändert.
Bedeutung für SEO
Google kann also die gespinnten Texte sehr genau identifizieren. Sofern Google die Texte identifiziert hat, besteht sogar die Gefahr, dass die Texte als Spam gewertet werden. Daher sollte man vorher gut überdenken, ob das Einsetzen von Article Spinning wirklich sinnvoll für die Suchmaschinenoptimierung ist. Denn durch den Spamverdacht kann es auch zu einer Abmahnung bzw. Abstrafung kommen. Man sieht also, dass das Article Spinning viele Chancen und Risiken mit sich bringt. Abschließend lässt sich sagen, dass man sich heutzutage grundsätzlich fern vom Article Spinning halten soll.
Quellen:
https://de.ryte.com/wiki/Article_Spinning
https://www.seo-kueche.de/lexikon/article-spinning/
https://www.loewenstark.com/wissen/article-spinning/
https://www.lindbaum.de/glossar/article-spinning?cn-reloaded=1
Artikelverzeichnis
Ein Artikelverzeichnis ist eine Webseite, die hauptsächlich aus einer Sammlung von Artikeln besteht. Diese Artikel sind nach Kategorien sortiert und Nutzer können ihre Artikel mit Hilfe eines Formulars einstellen.
Es gibt sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Artikelverzeichnisse. Oft wurden diese Verzeichnisse für Suchmaschinenoptimierung durch Linkbuilding genutzt.
Geschichte
In den 90er Jahren waren Suchmaschinen wie Google noch nicht so bekannt und verbreitet wie heutzutage. Damals war es schwierig, im Internet Informationen zu spezifischen Sachthemen zu finden. Die Suchmaschinen waren zudem nicht so effizient wie heute. Mit Google konnte man nur schwer wirklich relevante Seiten zu einem Suchbegriff finden. Artikelverzeichnisse lösten dieses Problem, indem sie Fragen zu Sachverhalten innerhalb eines Themengebietes beantworteten.
Anfangs waren die Artikelverzeichnisse sehr erfolgreich. Durch die vielen Besucher gab es auch viele Werbekunden, wodurch die Verzeichnisse zu einem gewinnbringenden Geschäftsmodell wurden. Für die Suchmaschinenoptimierung waren Artikelverzeichnisse relevant, da in den Artikeln starke Backlinks platziert werden konnten.
Funktionsweise
Wie es der Name schon sagt, sammeln Artikelverzeichnisse verschiedene Beiträge zu unterschiedlichen Themen. Die meisten Verzeichnisse beinhalten Artikel zu allen möglichen Themen, nur einige wenige haben sich auf Themengebiete wie Gesundheit spezialisiert.
Um als Nutzer einen Artikel einstellen zu können, muss dieser sich meistens registrieren bevor er in einen Editor seinen Text eingeben kann. Normalerweise wird dafür eine Mindestanzahl von Wörtern gefordert. Darüber hinaus kann der Nutzer ein Bild hochladen und Links in den Artikel einbauen. Das Veröffentlichen des Artikels ist meistens kostenlos. Die Artikel werden vor dem Veröffentlichen allerdings noch einmal geprüft, um Spam zu vermeiden.
Geld verdient man als Betreiber mit Werbung, die um den Content herum geschaltet wird.
Kritik
Die Qualität der Beiträge wurde immer schlechter, seit sie zum Linkbuilding verwendet werden. Dadurch, dass jeder eigene Texte einstellen kann, gibt es selbst mit redaktioneller Prüfung keine hohen Qualitätsstandards bezüglich Inhalt und Sprache.
Wikipedia setzt dabei auf gegenseitige Kontrolle der Beiträge. Die Community sorgt dafür, dass die Qualität gehalten wird, auch wenn einige Beiträge nicht hundertprozentig den wissenschaftlichen Ansprüchen genügen.
SEO
Weil man Artikel so einfach dazu nutzen konnte, auf Webseiten zu verlinken, wurden Artikelverzeichnisse oft dafür genutzt. Dabei wurde nicht auf die Qualität geachtet, da es schließlich nur darum ging, Backlinks zu generieren.
Google wusste von dieser Linkbuilding-Methode und mit dem Penguin Update 2012 wurden alle Backlinks, die verdächtig wirkten, aus dem Index gelöscht. Heutzutage hat das Hochladen eines Artikels in einem Verzeichnis keine Auswirkungen mehr auf die Suchmaschinenoptimierung. Oft wird sogar von dem Linkaufbau per Artikelverzeichnis abgeraten.
Alternativen
Es gibt viele Seiten die beweisen, dass ein Ratgeber mit Artikeln funktioniert, ohne dass er nur für Linkbuilding ausgenutzt wird; beispielsweise viele Gesundheitsportale. Viele Nutzer suchen mittlerweile nach einer Alternative zu Wikipedia.
Quellen
https://www.xovi.de/wiki/Artikelverzeichnis
https://de.ryte.com/wiki/Artikelverzeichnis