A/B-Testing

A/B-Testing Definition

Durch das A/B-Testing, auch Split-Testing genannt, eröffnet sich Website-Betreibern die Möglichkeit, durch den Vergleich von zwei Website-Varianten (A und B) herauszufinden, welche Variante besser bei den Usern ankommt und die Website dahingehend zu optimieren.

Ablauf des A/B-Testings

Diese Optimierung geschieht Stück für Stück und es werden jeweils nur kleine Änderungen vorgenommen. So lässt sich herausfinden, welche der beiden Änderungen die erfolgsversprechenderer ist. Es kann aber auch vorkommen, dass zwei unterschiedliche komplett unterschiedliche Versionen von ein und derselben Website und getestet werden.

Bei der Durchführung wird der Website-Traffic in zwei Gruppen aufgeteilt: Ein Teil des Traffics wird dabei auf die ursprüngliche Seite geführt, der andere Teil auf abgewandelte Variante. Die Aufteilung ist dabei willkürlich und die User bemerken davon nichts.

Im Anschluss wird eine Webanalyse durchgeführt, die ausgewertet wird und wodurch die erfolgsversprechenderer Version ermittelt wird.

Bedeutung für das Online Marketing

Die Analyse des Nutzerverhaltens gewinnt immer mehr an Bedeutung. KPI’s, wie die Conversion, Absprungrate und die Verweildauer sind wichtig für die Suchmaschinenoptimierung und stehen für die Qualität der Website. Deshalb ist A/B-Testing essenziell für die Optimierung von Websites, aber natürlich auch für die Umsatzsteigerung von Onlineshops.

Was kann man alles mit A/B-Tests testen?

Neues Webdesign

Man kann so zum Beispiel testen, ob ein neues Webdesign besser oder schlechter bei den Unsern ankommt, im Vergleich zum Alten. Dadurch soll nicht nur die Usability verbessert, sondern auch die Conversion erhöht werden. Dies geschieht zum Beispiel dadurch, dass Call-to-action-Buttons eingefügt werden und man dabei Farbe und/ oder Position ändert.

Überarbeitete Features

A/B-Testing kann auch erfolgen, wenn man neue Features, wie zum Beispiel Suchfunktionen, Filter oder Produktvergleichsfunktionen, hinzufügt. Auch bei der Überarbeitung von Navigation oder Nutzerführung bieten sich A/B-Tests an, um die Entscheidung zu überprüfen und Fehler zu beheben.

Landingpages

Wenn man sich als Website-Betreiber noch nicht sicher ist, ob die Landingpages bereits das volle Potenzial an Conversion ausschöpfen, kann er durch eine anders aufgebaute Version der Landingpage herausfinden, welche Variante zu einer höhere Conversion Rate führt.

Was muss man bei A/B-Testing beachten?

Es ist sehr wichtig, dass man beide Versionen zeitgleich testet und die Besucher abwechselnd auf die Varianten weiterleitet. Wechselt man zum Beispiel die Varianten im Stundentakt, nach einem Tag oder nach einer bestimmten Besucherzahl, kann es den test verfälschen.

Das liegt daran, dass die Kaufbereitschaft der User nicht nur mit der Website an sich zusammenhängt, sondern auch mit äußeren Störfaktoren. Bezüglich der Zeit macht es nämlich einen Unterschied, ob es sich beispielsweise um einen Wochentag oder einen Tag am Wochenende handelt.

Welche Vorteile hat das A/B-Testing?

Objektivität

Durch die Veränderungen kann man die Ergebnisse objektiv vergleichen. Die persönliche Meinung der Website-Betreiber weicht nicht selten von dem Empfinden der User ab. Da bei der Optimierung einer Website einzig und allein die Interessen der Zielgruppe im Vordergrund stehen, ist die Objektivität wichtig.

Einfache Anwendbarkeit

Dank verschiedener Tools gestaltet sich das A/B-Testing als recht simpel mit geringem aufwand und ohne technisches Vorwissen.

Eindeutige Ergebnisse

Nach der Analyse der Testergebnisse kann man die Website im Prinzip direkt umstellen.

Welche Nachteile gibt es beim A/B-Testing?

Begrenzung der Veränderungen

Man kann beim A/B-Test nur begrenzt Änderungen vornehmen, da sonst die Auswertung der Ergebnisse schwierig wird. Welcher der Veränderungen war nun für den Erfolg der Website verantwortlich?

Verlorene Informationen

Da beim A/B-Test nur der Sieger der Varianten weiterverfolgt wird, geht die Hälfte der Informationen, nämlich die des „Verlierers“ verloren. Übrig bleibt die Überlegung, wie sich die Conversion des „Verlierers“ zusammen mit weiteren Tests verhalten hätte.

Verwirrung bei Bestandskunden

Wenn man die Änderungen später wieder rückgängig macht, könnte das bestehende Besucher oder Kunden verwirren. Aus diesem Grund sollte man A/B-Tests nur mit Neukunden durchführen.

Fehlende Signifikanz

Um wirklich die richtigen Schlüsse aus dem A/B-Testing zu ziehen, muss man eine statistische Signifikanz erreichen. Dies wird vor allem bei kleinen Seiten mit wenig Besuchern schwierig und kann dort länger dauern.

Quellen:

https://de.ryte.com/wiki/AB-Testing#Zeitliche_Faktoren
https://www.optimizely.com/de/optimization-glossary/ab-testing/


A+ Content

Mit dem A+ Content (früher Enhanced Brand Content genannt) bietet Amazon seinen Sellern und Vendoren die Möglichkeit, durch eine erweiterte Produktbeschreibung von Markenprodukten mehr Informationen und Bilder zu ihrer Produktseite hinzuzufügen. Verkäufer im Verkaufstarif Professional können sich dadurch von anderen abheben und strahlen mehr Professionalität auf ihre Kunden aus.

Voraussetzungen für A+ Content

Während Vendoren von vornherein den A+ Content nutzen können, müssen sich Seller vorher als Markeninhaber bei Amazon eintragen. Zusätzlich zu den kostenlosen Modulen, die Amazon anbietet, können Vendoren eine kostenpflichtige Premium Version erwerben. Damit können zusätzliche Module, Videos und FAQ-Boxen zur Produktbeschreibung hinzugefügt werden. Die erstellten Module können danach einzelnen Produkten oder auch der kompletten Marke über ASINs zugeordnet werden.

Vorteile von A+ Content

Als Verkäufer auf dem Amazon Marketplace können zusätzliche Produktinformationen nur positiven Einfluss auf potentielle Kunden haben. Zwar wird A+ Content von Amazon nicht gecrawlt, jedoch können werden Bilder und Text auf Google besser gerankt. Durch ein gutes Ranking kommen mehr Besucher auf die Produktseite, wodurch sich wiederum die Conversion Rate erhöht. Gerade bei technischen Geräten und hochwertigen Artikeln lohnt sich eine detailreiche Produktbeschreibung, um Interessenten die Kaufentscheidung zu erleichtern. Auch die Darstellung von Herstellergeschichte und Werten erwecken einen positiven Eindruck.

Ein optisch ansprechender Auftritt erweckt grundsätzlich einen seriösen Eindruck. Durch die zusätzlichen Gestaltungsmittel können Verkäufer die Alleinstellungsmerkmal ihres Produktes besser vermitteln und sich von der Konkurrenz absetzen. Dazu kommt, dass durch genaue Produktbeschreibungen dem Kunden Überraschungen erspart bleiben. Daher werden auch die Rezensionen positiver ausfallen, was wiederum das Vertrauen der Kunden in die Marke stärkt. Zudem verringern sich die Retouren, wenn vorher klar ist, was den Kunden erwartet. All diese Vorteile münden in einen höheren Umsatz für den Verkäufer.

Fazit

Mit A+ Content bietet Amazon seinen Sellern und Vendoren eine zusätzliche Möglichkeit, ihre Produkte optisch ansprechend im Marketplace zu präsentieren. Verkäufer sollten sich vorher umfassend mit den Teilnahmebedingungen und Regeln befassen. Ein gut geplanter Produktauftritt kann die eigene Marke stärken und Verkäufern auf Amazon einen Vorteil bringen.

 

 


Abandoned Shopping Cart

Definition von Abandoned Shopping Cart

Abandoned Shopping Cart ist englisch und bedeutet wörtlich übersetzt „verlassener Einkaufswagen“. Damit ist der Warenkorb eines Online-Shops gemeint, der zwar mit Artikeln oder Produkten vom Kunden gefüllt wird, dann aber zurückgelassen wird, ohne dass der Kaufprozess abgeschlossen wird.

Viele Käufe im Internet werden begonnen, indem die Nutzer ihre gewünschten Artikel in den Warenkorb legen, aber nicht abgeschlossen. Es gibt keine genauen Zahlen, wie viele Nutzer den Einkauf nicht abschließen, aber der Wert liegt geschätzt zwischen 40% und 70%.

Gründe für einen Abadoned Shopping Cart

Die Gründe für die verlassenen Warenkörbe sind unterschiedlich.
Zwischen 50 und 70 Prozent der potenziellen Kunden schließen den Kauf nicht ab, weil es Probleme oder Unannehmlichkeiten beim Check Out gibt. Das können unter anderem zu lange Ladezeiten oder das Fehlen der gewünschten Zahlungsart sein. Besonders für Nutzer, die über das Handy kaufen möchten, stoßen nicht selten auf nicht mobile-optimierte Check-Out-Prozesse.
Weiter Gründe für einen Abandoned Shopping Cart sind unerwartete Lieferkosten, die erst nicht ersichtlich waren oder wenn die Seiten im Laufe des Prozesses Grund zum Zweifel an der Sicherheit geben.

Lösungsmöglichkeiten

Lösungen unterscheiden sich zwischen automatisierten und manuell durchgeführten Ansätzen und zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen Lösungen.
Automatisierte Lösungsansätze sind zum Beispiel Erinnerungs-Mails, die nach einer bestimmten Zeit verschickt werden. Diese sollen den Kunden an die angefangenen Käufe erinnern und dazu motivieren, diese abzuschließen. Um beim Kunden ein Gefühl der Wertschätzung hervorzurufen, sollte die Mail personalisiert sein und nicht wie lästiger Spam wirken. In Beispielen haben solche E-Mails die anschließend bis zum Ende durchgeführten Käufe von 13% auf 41% gesteigert.
Daneben sollten natürlich die möglichen Probleme wie Ladezeit optimiert werden.

Bedeutung

Abandoned Shopping Carts weisen in der Regel auf Probleme bezüglich der Usability des Kaufprozesses hin. Daher sind sie im Online Marketing von großer Bedeutung. Wenn die Gründe für die verlassenden Warenkörbe ermittelt und behoben werden, können deutliche Umsatzsteigerungen die Folge sein.

Quellen:

https://de.ryte.com/wiki/Abandoned_Shopping_Cart


Abfindung

Was ist eine Abfindung?

Allgemein nennt man eine Geldsumme, die eine Person als Entschädigung für etwas erhält, Abfindung. Etwas spezifischer bezieht sich diese meist auf Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Im Falle einer Kündigung erhält der Arbeitnehmer vom ehemaligen Arbeitgeber eine einmalige Abfindung, sprich einen finanziellen Ausgleich zum Abbruch des Arbeitsverhältnisses. In Deutschland gilt jedoch, dass keine Abfindungen in solchen Fällen gezahlt werden müssen. Somit hat der Arbeitnehmer in Deutschland keinen Anspruch auf eine Abfindungssumme.

Wann hat man Anspruch auf Abfindung und wann nicht?

In Deutschland muss man in nur wenigen Fällen eine Abfindungsumme zahlen. Ausnahmen gibt es beispielsweise in Tarifverträgen, Sozialplänen oder auch Einzelarbeitsverträgen. Der Erhalt einer Entschädigung ist an mehrere Bedingungen gebunden. Die erste Voraussetzung ist, dass man Abfindungen nur auszahlen muss, wenn der Arbeitnehmer dem Kündigungsschutz nach Kündigungsschutzgesetz unterliegt. Dies ist der Fall, wenn:

  1. der Arbeitnehmer länger als 6 Monate im Betrieb beschäftigt ist
  2. der Betrieb mehr als fünf Vollzeitarbeiter beschäftigt
  3. zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber ein unbefristeter Arbeitsvertrag abgeschlossen wurde

Höhe der Abfindung

Die Höhe der Abfindung sollte angemessen sein. Das heißt Sie sollte sich mindestens die Höhe der Hälfte eines monatlichen Bruttogehalts aufweisen. Grundsätzlich gilt dies aber nur als Orientierungsrichtlinie. Außerdem hängt die Höhe der Summe davon ab, ob die ausgesprochene Kündigung von dem Arbeitgeber wirksam ist oder nicht.

Außerdem steht einem Arbeitnehmer nach Kündigung eine Entschädigung zu, wenn die Kündigung nicht rechtmäßig oder betriebsbedingt war. Wie hoch die Geldsumme ist, die man nach Kündigung als Abfindung bekommt, ist in erster Linie vom Monatsgehalt abhängig. Außerdem besteht die Möglichkeit, mit dem Arbeitgeber über die Höhe des Ausgleichs zu verhandeln. Um sich das nötige Wissen und rechtliche Vorteile beim Verhandeln der Entschädigung zu sichern, empfiehlt sich einen Anwalt hinzuzuziehen.


Abmahnung

Definition

Eine wettbewerbswidrige Handlung wird meist mit einer Abmahnung geahndet. Entweder man steht unter Beobachtung der Mitbewerber oder man wird durch befugte Gebühren- oder Abmahnvereine abgemahnt. Bei den beiden letzteren hat es in der Vergangenheit durch den vielfachen Mißbrauch der gesetzlichen Abmahnregelung dazu geführt, dass das Ansehen der Vereine darunter gelitten haben und nun häufig auch als Gebührenbeschaffungsvereine bezeichnet werden. Eine Abmahnung ist also dazu da, die verhaltensbedingten Kündigungen vorzubereiten.

Gründe für eine Abmahnung

Sofern ein Mitarbeiter nicht die gewünschte Arbeitsleistung liefert, kann dies zu einer Kündigung führen. Weitere Gründe für eine Abmahnung könnte die Langsamkeit eines Mitarbeiters sein. Beispielsweise macht der Mitarbeiter viel zu lange Pausen oder kommt regelmäßig bewusst zu spät zur Arbeit.
Auch die Unpünklichkeit könnte hier ein gegebener Grund für eine Künidung darstellen.
Außerdem kann auch ein Verstoß gegen eine Richtlinie im Unternehmen dazu führen, dass einem die Stelle gekündigt wird. Grundsätzlich dürfen natürlich auch keine Verstöße gegen das Strafrecht oder sonstige Verbrechen vorliegen. Hierzu gehört beispielsweise auch Betrug, Diebstahl, Körperverletzung, Computerdiebstahl, Erpressung und viele weiter.

Ziel einer Abmahnung

Hinweisfunktion

Dem Arbeitnehmer soll deutlich gezeigt werden, dass sein Verhalten nicht korrekt gewesen ist und er dieses ändern sollte. Das Fehlverhalten sollte vorher im Arbeitsvertrag festgehalten werden.

Dokumentationsfunktion

Sofern eine schriftliche Abmahnung vorgenommen wird, kann diese regelmäßig nachgeprüft werden. Dies dient der Absicherung des Arbietgebers.

Warnungsfunktion

Letztendlich soll der Arbeitnehmer vorgewahnt werden, dass sein Verhalten inkorrekt war. Damit er die Chance ergreifen kann, sein Verhalten zukünftig zuändern.

Was gehört alles in das Abmahnungsschreiben?

Zum einen sollte ein eindeutiger Absender und Empfänger gegeben sein. Darauffolgend sollte das zu unterlassende Verhalten genannt werden sowie der vorgefallene Sachverhalt beschrieben werden. Auch die Rechtsfolgen müssen in dem Schreiben erwähnt werden. Eine Unterlassungspflichterklärung muss zusätzlich in dem Schreiben angegeben werden.

 


Accelerator

Was ist ein Accelerator?

Übersetzt bedeutet Accelerator  „Beschleuniger“ , was den Grundlegenden Aspekt gut umschreibt. Solche Beschleuniger sind Institutionen, die Startup Unternehmen mit intensiven Trainings helfen, den Entwicklungsprozess der Firma zu beschleunigen. Innerhalb kürzester Zeiträume wird das grobe Konzept der Gründer durch professionelle Beratung und Analysen bearbeitet.

Die Erfahrung der sog. Beschleuniger kann den Gründern der Firma helfen, die Stabilität der Firma zu festigen und den Ausbau anzutreiben. Die umfangreiche Unterstützung erfolgt nicht nur durch Wissen, sondern auch durch Ressourcen wie zum Beispiel kostenlose Büroräume. Dazu kommt, dass Accelerator in der Lage sind, aufsteigende Firmen bekannter zu machen, was profitable Auswirkungen haben kann. In der Regel werden den Acceleratorn aufgrund der geleisteten Einsätze Teile des Unternehmens zugesprochen. Beispiele für deutsche Unterstützer sind Techstar Metro (spezialisiert auf Restaurant- und Hotelbereich) und Next Media Accelerator (spezialisiert auf Werbe- und Medienbereich). Der Werbe- und Medienbereich umfasst beispielsweise auch Junge Unternehmen im Bereich Online Marketing. Denn man hat immer mehr Chancen und Möglichkeiten mit Hilfe des Internets.

Welche Aufgaben haben Accelerator?

Beschleuniger wählen die Unternehmen die sie unterstützen wollen sorgsam aus. Nicht viele Startups bekommen die Chance von Acceleratoren profitieren zu können. Man kann sich als junges Unternehmen bei externen Programmen bewerben, jedoch werden nur wenige von ihnen ausgewählt, die letztendlich teilnehmen können. Das Training beschränkt sich auf wenige Monate in sogenannten Boot-Camps. Accelerator führen Gespräche mit den Gründern und geben ihnen hilfreiche Tipps zur Führung und zum Ausbau ihres noch nicht etablierten Unternehmens. Auch vermitteln sie den Gründern Investoren, die sie finanziell unterstützen könnten.

Ziel eines Accelerators?

Letztendlich kann kann er die Ziele eines Startups beschleunigen. Das Team bzw. Startup wird währenddessen intensiv betreut, sodass eine möglichst erfolgreiche Verbesserung stattfinden kann.

Bewerbung für ein Accelerator- Programm

Für ein Accerlator-Programm muss man sich vorerst bewerben. Für die Aufnahme in eines der Programme müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein. Grundsätzlich nimmt man nur Start-Ups auf, die schon im Vorfeld hohes Potenzial mitbringen. Diese müssen also schon entsprechende Erfolgsaussichten mit sich bringen um dort aufgenommen zu werden.

Quellen:

 


ACoS

ACoS - Definition

ACoS ist die Abkürzung für Advertising Cost of Sales und beschreibt eine Kennzahl (Amazon KPI) im Amazon Advertising. Sie ist auf der Basis der Umsatzkosten für Werbeschaltung aufgebaut. Ihre hauptsächliche Aufgabe ist es also, die Effizienz von geschalteter Werbung anzugeben.

Funktion und Anwendung

Es handelt sich bei dieser Kennzahl um einen prozentualen Wert, der die Verhältnismäßigkeit von Amazon Ads und Umsatz berechnet. Das bedeutet, dass der ACoS bei einer Werbeschaltung im Betrag von beispielsweise 10 Euro und einem zugehörigen Umsatz von 100 Euro folglich bei 10 % liegt.
Um Gewinn erzielen zu können, sollte der ACoS unterhalb der Gewinnmarge liegen.

Hierfür sollten vom Produktpreis einmal alle anfallenden Kosten abgezogen werden. Der Fokus liegt erstmal auf der Frage, welcher Betrag eigentlich übrigbleibt, wenn alle Beträge für Produktion, Versand, weiterem Marketing und so weiter abgezogen werden.

Der ACoS sollte den am Ende bestehenden Anteil nicht überschreiten. Liegt er darüber, befindet sich der entsprechende Verkäufer durch seine Werbeschaltung im Verlustbereich. Liegt er darunter, erzielt er Gewinn.

Der richtige Wert

So lässt sich schnell die Frage aufstellen, welcher ACoS nun der richtige sei. Allerdings ist diese Frage keinesfalls pauschal zu beantworten.

Werbung verfolgt stets unterschiedliche Ziele. Wenn Produktverkauf stattfindet, um zuzügliche Werbung für die eigene Person oder eine eigene Marke zu ermöglichen, dann muss kein großer Gewinn erwirtschaftet werden. In diesem Fall muss die Kennzahl gar nicht (weit) unter der Gewinnmarge liegen.

Geht es aber um die Gewinnmaximierung, dann sollte ein erheblicher Abstand zwischen Gewinnmarge und Werbekosten vorhanden sein.

Analyse

Auch wenn der ACoS gern genutzt wird, um Erfolge oder Misserfolge zu analysieren, sollte er alleinig nicht als Bewertungsgrundlage dienen. Auch wenn er viel Aufschluss über die Effizienz von sponsored Ads oder sponsored Brands gibt, werden hier einige Faktoren vernachlässigt.

Beispielsweise die Käufe, die nicht über die geschaltete Werbung getätigt werden. Außerdem kann die eventuelle Einschränkung des Sponorings auch Folgen nach sich ziehen, die erst einige Zeit später zu verzeichnen sind.

Es gilt also auch hier, weitere Metriken, Kennzahlen und besonders individuelle Ziele zu beachten und sich nicht ausschließlich auf den ACoS zu verlassen.

 

FAQ: ACoS

Was bedeutet ACoS?

Es handelt sich hierbei um die Abkürzung für Advertising Cost of Sales und betrifft die Analyse und Optimierung von Werbestrategien.

Was ist ein guter ACoS?

Diese Frage ist pauschal nicht zu beantworten, da er immer von der eigentlichen Intention der Werbeanzeigen abhängt. Im Informationstext oben wird das genauer beleuchtet.

Was ist ACoS Amazon?

Auch im Rahmen von Amazon handelt es sich hierbei um eine Kennzahl zur Analyse und Optimierung von Werbeeffizienz.


Added Value

Was bedeutet Added Value?

Der sogenannte Added Value bezeichnet einen zusätzlichen Nutzen eines Produktes oder einer Dienstleistung für den Kunden. Der „Added Value“ kann dabei helfen, dass sich ein Unternehmen mit seinem Produkt von der Konkurrenz abheben kann, denn er verfeinert oder erweitert das Angebot für den Kunden im Gegensatz zum Produkt, der Dienstleistung zur Konkurrenz. Dies kann zu höheren Marktanteilen führen.

Der „Added Value“ findet vor Allem in Produktbereichen Anwendung, bei denen eine Art homogenes Konkurrenzangebot besteht. Das heißt, dass es für den Kunden kaum ersichtlich ist, welches Produkt wirklich das Beste für ihn ist. Alle haben quasi den identischen Kosten-Nutzen- Faktor. Er hilft also, dem Kunden die Entscheidung abzunehmen, so dass er sich für euer Produkt entscheidet. Er schafft einen für den Kunden nachvollziehbaren und akzeptierten Mehrwert, der die originären Produkteigenschaften übersteigt. Der "Added Value" kann zum Beispiel auch ein Online-Reisebüro oder eine Online Marketing Agenur darstellen. Denn diese bieten einen bestimmten Service bzw. eine Dienstleistung an

Weitere Beispiele für den Nutzen:

Viele Mobilfunkanbieter haben sehr ähnliche Handverträge mit quasi identischen Konditionen zu gleichen Preisen. Alle bieten ein All-Inclusive-Paket an, mit dem man endlos telefonieren, simsen und surfen kann. Die Preisunterschiede ergeben sich meistens an der Menge des zu Verfügung stehenden Datenvolumens und der maximalen Surfgeschwindigkeit. Jetzt offeriert ein Anbieter kostenlos im Vertrag eine Handversicherung an, natürlich im Preis inbegriffen oder gibt ein exklusives 24 Stunden Rund-um-die-Uhr Service versprechen. Das bezeichnet man das als „Added Value“, da es vom eigentlichen Vertrag, nämlich dem Mobilfunkvertrag und seinen Kerninhalten abweicht.

Ein anderes Beispiel kann die Autoindustrie darstellen. Neben dem eigentlichen Produkt können sich die Unternehmen durch zusätzliche Garantieversprechen oder erweiterte Serviceleistungen absetzen. Hier kommen kostenfreie Inspektionen oder wie erwähnt Anschlussgarantien ins Spiel. Weiterhin können persönliche Ansprechpartner oder andere Leistungen als „Added Value“ angeboten werden.


Adspend

Definition

Adspend oder Ad Spend kommt aus dem Englische und bedeutet übersetzt „Werbeausgabe". Gemeint sind die entstehenden Kosten für Werbung. Diese Werbekosten sollten allerdings nicht mit dem Werbebudget verwechselt werden. Adspend gibt den genauen Wert, der für Werbung ausgegeben wurde, an.

Beispiel

Ein Händler möchte seine Produkte Online bewerben und hat ein Werbebudget von 8.000 € / Monat zur Verfügung. Über Amazon Advertising kann er Werbung schalten. Dies kostet ihn 6.000 €. So bleiben ihm für den Monat noch 2.000 € Werbebudget.

Berechnung

Um zu ermitteln, ob die Werbung Profit abwirft, gibt es zwei Methoden. Die erste Methode wäre nach ROAS (Return of Advertising Spend) zu berechnen, ob die Werbung den Umsatz steigert. Die zweite Methode wäre nach ACoS (Average Cost of Sale) den Adspend zu kalkulieren.

Beide Methoden geben die gleiche Auskunft über den Profit. Sie unterscheiden sich lediglich in der Art der Berechnung.

Kosten

Es gibt keinen festgelegten Wert, wie hoch Adspend sein darf. Ausschlaggebend für den Kostenfaktor ist die Zielsetzung. Der Werbekostenbetrag sollte aber immer zur Umsatzsteigerung beitragen.

Folgende Punkte sollten vor dem Start einer Werbung beachtet werden:

  • Handelsspanne der Produkte
  • Ziel der Werbung
  • Werbebudget
  • Zusätzliche Kosten
  • Deckungsbeitrag
  • Profitgewinn: schnell oder langfristig?

Vorteile

Adspend bringt positive Effekte mit sich. Es muss nicht immer eine Profterhöhung als Ziel angesehen werden. Werbung schalten kann auch dann sinnvoll sein, wenn man seine Konkurrenz eliminieren möchte. Dies führt auf längere Sicht auch zum Erfolg.

Bei Amazon führt die Werbung dazu, dass ein besserer Verkaufsrang erzielt werden kann und dadurch wird die Sichtbarkeit des Verkäufers und erhöht. So kommt es zu mehr Verkäufen und der Umsatz steigert sich.

FAQ Bereich

Was bedeutet Adspend übersetzt?

Das Wort kommt aus dem Englischen. „Ad" bedeutet übersetzt „Werbung" und „Spend" bedeutet „Ausgabe". Gemeint sind also die Kosten für eine Werbung.

Was ist der Unterschied zwischen Adspend und Werbebudget?

Das Werbebudget ist das insgesamt Budget, was für Werbungen zur Verfügung steht. Die Kosten für eine Werbung werden als Adspend bezeichnet.


Adwords Anzeigengruppen

Definition Anzeigengruppen

Anzeigengruppen sind eine Art Strukturebene innerhalb einer Kampagne im Google Adwords Konto. Die Anzeigengruppe umfasst eine oder mehrere Anzeigen, die denselben Keywords zugeordnet sind. So lassen sich Keywords und Anzeigentexte strukturieren und zusammenfassen.
Pro Anzeigengruppe lassen sich mehrere Textanzeigen erstellen und mit passenden Keywords kombinieren. Maximal 10-20 Keywords und mindestens zwei Anzeigentexte pro Gruppe sind empfehlenswert, damit man sie gegeneinander testen kann.

Beispielsweise kann man in der Kampagne „Schuhe“ folgende Anzeigengruppen unterteilen:
Sneaker, Sportschuhe, Hausschuhe, Business Schuhe, usw.

Ziele von Anzeigengruppen

Außerdem helfen sie dabei, die Keywords und Anzeigen zu organisieren und sind daher unverzichtbar bei einer Google Adwords Kampagne. Die Anzeigen können außerdem thematisch systamisisert werden. Man erstellt beispielsweise auch für unterschiedliche Produkte und Dienstleistungen eine andere Anzeigegruppe. Vor allem Online Marketing Agenturen können hier große Aushilfe leisten.

Wie sieht das ganze in der Realität aus?

Sie können Sich dort zum Beispiel an ihrer Website orientieren. Würde sich der des Google Adwords Kontos besipielswesie auf "Online Shop für Sportkleidung". So könnte das ganze in Kampagnen unterteilen welche sich z.B. auf Herren Sportkleidung, Kinder Sportkleidung. Bei der Kampagne Kinder-Sportkleidung könnte man die Anzeigengruppe zum Beispiel in Kinderleggins, Kinderoberteile, Kinder Sportschuhe unterteilen.  Man sieht also, dass die Anzeigengruppe generell unverzichtbar für eine Kampagne sind.

Was beachtet werden sollte

Die Anzeigengruppe hat einen großen Effekt für den Werbeerfolg bei Google. Grundsätzich soll darauf geachtet werden, dass nicht alle Keywords in die Anzeigengruppen abgegeben werden. Denn solche kleinen Fehler können relativ kostspielig enden. Deshalb sollten immer nur thematisch homogene Keywords. Dadurch klicken potentielle Kunden meist häufiger auf die Adwords-Anzeigen.

 

Quellen

https://www.sem-deutschland.de/adwords-agentur/adwords-glossar/adwords-anzeigengrupphere-definition/
https://support.google.com/adwords/answer/6372655?hl=de

https://www.heise-regioconcept.de/google/anzeigengruppen-bei-google-adwords