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Die Eigenschaften einer Führungskraft & 9 Praxis-Tipps für neue Führungskräfte

Die wohl wichtigsten Eigenschaften einer Führungskraft ergeben sich aus der Zusammenarbeit mit anderen Menschen. Eine Führungskraft muss sich um andere kümmern, er muss verstehen was sie denken und wie sie fühlen. Du musst ihnen das Gefühl geben, dass du sie brauchst. Welche Qualitäten & Eigenschaften solltest Du als Führungskraft haben? Als Führungskraft musst du außerdem paranoid sein h...

Autor Christoph Gärtner
von Christoph Gärtner
04. Februar 2016

Die wohl wichtigsten Eigenschaften einer Führungskraft ergeben sich aus der Zusammenarbeit mit anderen Menschen. Eine Führungskraft muss sich um andere kümmern, er muss verstehen was sie denken und wie sie fühlen. Du musst ihnen das Gefühl geben, dass du sie brauchst.

Welche Qualitäten & Eigenschaften solltest Du als Führungskraft haben?

Als Führungskraft musst du außerdem paranoid sein hinsichtlich der Unternehmensperformance. Denn sonst werden dich die Wettbewerber mit einem stärkeren Fokus überholen. Du musst die Ziele immer sehr hoch stecken, damit du das aller beste Produkt auf dem Markt produzieren kannst.

Außerdem müssen Führungskräfte wissen, wie man Prioritäten setzt. In einem Startup muss man immer priorisieren, denn die Ressourcen wie Zeit, Geld, Mitarbeiter oder Infrastruktur sind knapp. Deshalb benötigst Du einen guten Blick dafür, welche Fragen und Aufgaben besonders wichtig sind.

Es gibt viele Menschen, die sehr beschäftigt ausschauen, aber leider die falschen Probleme lösen. Verwende also keine Zeit auf etwas, das eh keine Rolle spielt. Prioritäten setzen bedeutet sich auf die richtigen Probleme zu fokussieren. Du solltest dich auf die drei wichtigsten Probleme konzentrieren, statt auf 15.

Lasse die anderen 12 vom Tisch fallen. Du kannst nicht alles machen. Wenn es wichtig ist, wird es erneut auf deinem Schreibtisch aufschlagen. In einem Startup ist es sehr wichtig das Gesamtbild zu betrachten und die richtige Wahl zu treffen.

Weitere Eigenschaften einer Führungskraft beziehen sich auf das Lernen. Du musst begierig sein und jeden Tag Neues lernen. Anstatt Angst zu haben solltest du Herausforderungen begrüßen und annehmen. Versuche diesen wichtigen Grundsatz zu leben.

Außerdem musst du gut zuhören können und weniger reden. Um ein Unternehmen zu gründen brauchst du ein kluges Team und noch klügere Leute, die mit Dir arbeiten. Du Darfst auch niemals den Kontakt zu deiner Organisation verlieren. Du musst in sie investieren. Also bleibe immer in Kontakt mit den Menschen, auch wenn deine Arbeit eher nach außen gerichtet ist.

Also hier noch einmal die wichtigsten Qualitäten und Eigenschaften einer Führungskraft zusammengefasst:

  1. sich um andere sorgen und kümmern
  2. paranoid sein
  3. Aufgaben priorisieren können
  4. richtige Entscheidungen treffen
  5. lernbegierig sein
  6. zuhören können
  7. Kontakt zu Mitarbeitern pflegen

9 Praxis-Tipps für neue Führungskräfte

Die Gründung und somit auch Führung eines eigenen Unternehmens bieten dir viele Freiheiten. Dir wird damit aber gleichzeitig mindestens genauso viel Verantwortung auf die Schultern geladen.

Deine Mitarbeiter sind das Uhrwerk deines Unternehmens und du trägst die Verantwortung, dass dieses Uhrwerk reibungslos läuft. Denn deine engagierten und motivierten Mitarbeiter sind das Wertvollste, was du hast. Sie helfen dir dabei, dein StartUp auf Kurs zu bringen und deine Ziele langfristig zu erreichen.

Mit den folgenden Praxis-Tipps gelingt es dir, deine Rolle als Führungskraft zu festigen und deine Mitarbeiter souverän zu führen.

Kontinuierliche Verbesserung der Selbstführung

Sich selbst führen – was heißt das eigentlich? Viele Führungskräfte haben zwar Mitarbeiter, aber genauso auch einen Vorgesetzten. Das sind sogenannte „Sandwich-Führungskräfte“. Diese Führungskräfte erhalten Regeln und Zielvorgaben von oben und führen ihr Team so, dass diese bestmöglich erfüllt werden.

Doch bei dir ist das anders. Du bist als Gründer dein eigener Chef. Deshalb musst du deine Stärken und Schwächen, deine Erfolge und Misserfolge und deine Leistungen kontinuierlich selbst reflektieren. Gestehe dir selbst Fehler zu und versuche aus diesen zu lernen. Dies hilft dir dabei deine eigenen Erwartungen auf einem realistischen Niveau zu halten.

Doch es geht noch darüber hinaus: Du hast auch die Verantwortung für deine eigene Gesundheit. Gönne dir selbst freie Tage und arbeite nicht jedes Wochenende durch, auch wenn dir die Arbeit noch so viel erscheint. Denn die richtige Selbsteinschätzung zählt zur Führungskompetenz einer Führungskraft.

 

Werte leben

Menschen ist es wichtig, ob dein Reden und dein Tun übereinstimmen. Wenn du darauf achtest, schaffst du bei deinen Mitarbeitern Vertrauen und Respekt. Deine Aufgabe als Führungskraft ist es, das was du von anderen erwartest, selbst vorzuleben. Als Gründer ist dies besonders wichtig. Denn du kannst damit die Unternehmensphilosophie von Anfang an direkt beeinflussen.

 

Den Kunden im Fokus behalten

Ohne Kunden geht es nicht, richtig? Es ist sehr wichtig bei all den Aufgaben, die tagtäglich anfallen, den Kunden nicht aus den Augen zu verlieren. Der Kundennutzen sollte bei all euren Aktivitäten im Fokus bleiben. Deine Aufgabe als Führungskraft ist es nicht nur, den Überblick zu behalten, sondern auch bei deinen Mitarbeitern den Blick für die Kundenorientierung zu schärfen.

 

Von der Komfortzone in die Entwicklungszone

Wir alle befinden uns gerne in unserer Komfortzone. Hier kennen wir uns aus und wissen, was uns erwartet. Das klingt erstmal ziemlich gut, oder? Der große Nachteil ist aber, dass wir uns hier nicht weiterentwickeln.

Deine Mitarbeiter lieben es, in ihrer Komfortzone zu arbeiten. Sie arbeiten gerne an Aufgaben und Projekten, bei denen sie ganz genau wissen, worauf es ankommt und was sie wann machen müssen. Doch bei dieser Vorgehensweise werden sie auf dem gleichen Leistungsniveau bleiben, auf dem du sie eingestellt hast.

Deine Aufgabe ist es, deine Mitarbeiter aus der komfortablen Zone herauszulocken und mit ihnen gemeinsam in die Entwicklungszone zu gehen. Setze deinem Team Ziele und delegiere Aufgaben so, dass jeder über sich hinauswachsen muss. Durch gezielte Coachings kannst du deine Mitarbeiter dabei unterstützen, ihre Ziele zu erreichen und sicherer in neuen Aufgaben zu werden.

 

Ziele setzen

Es ist äußerst wichtig, sich Ziele zu setzen, um erfolgsorientiert arbeiten zu können. Im Idealfall vereinbarst du diese Ziele gemeinsam mit deinem Team. Sie sollten möglichst konkret, realistisch und messbar sein. Dabei ist es wichtig ein Mittelmaß zwischen zu leicht zu erreichenden und überfordernden Zielen zu finden. Herausfordernde, aber dennoch erreichbare Ziele motivieren ungemein.

WICHTIG: Achte darauf, deinen Mitarbeitern auch die nötigen Kompetenzen zu Erreichung der Ziele zu übertragen und die erforderlichen Ressourcen bereit zu stellen.

 

Den Führungsstil anpassen

Jeder Mensch ist anders. Und somit reagiert auch jeder Mensch auf ein und denselben Sachverhalt unterschiedlich.

Der Mensch ist einer der kritischsten Faktoren für eine gute Mitarbeiterführung, denn Menschen verhalten sich nicht rational. Deine Aufgabe als Führungskraft ist es, deinen Führungsstil je nach Mitarbeiter entsprechend anzupassen. Der eine kann beispielsweise gut und der andere weniger gut mit Kritik umgehen. Ein anderer arbeitet unter Druck besser, während ein weiterer damit gar nicht umgehen kann.

Deine Aufgabe ist es, deine Mitarbeiter zu kennen und deinen Führungsstil dementsprechend zu praktizieren. Besonders wichtig ist dies beim jährlichen Mitarbeitergespräch. Wie du gute Mitarbeitergespräche führst, erfährst du hier.

 

Feedback

Mindestens genauso wichtig, wie das jährliche Mitarbeitergespräch ist regelmäßiges Feedback. Dieses hat mehrere Vorteile:

  • Du motivierst deine Mitarbeiter, was zu besseren Arbeitsergebnissen führt
  • Erkenne, wo deine Mitarbeiter stehen und wie Du sie in die richtige Richtung lenken kannst
  • Du gibst deinem Team eine klare Orientierung, wohin es gehen soll
  • Du stärkst das Vertrauen deiner Mitarbeiter

Es muss nicht immer ein längeres Gespräch unter vier Augen sein. Du und dein Mitarbeiter holt euch zufällig gleichzeitig einen Kaffee? Super! Das ist die Gelegenheit, ihm zu sagen wie zufrieden du mit seiner Arbeit beim letzten Projekt warst.

 

Richtig delegieren

Als Führungskraft kannst du nicht alles selber machen. Und das sollst du auch nicht. Das Zauberwort heißt „Delegieren“. Dabei geht es nicht darum, Arbeit, die dir nicht so viel Spaß macht, auf andere abzuwälzen. Es geht viel mehr darum, Aufgaben und somit auch Verantwortung zu übertragen.

Wichtig ist, dass du die richtigen Aufgaben an die richtigen Leute delegierst. Achte drauf, dass niemand stark unterfordert aber auch niemand maßlos überfordert ist. Setze Fristen, bis wann eine Aufgabe erledigt sein muss. So hilfst du deinen Mitarbeitern Prioritäten zu setzen.

Du kannst Aufgaben nicht so einfach an jemanden übertragen. Du musst deinem Mitarbeiter gleichzeitig auch die nötigen Kompetenzen und Ressourcen zugestehen.

 

Erfolgreiches Führen kann man lernen

Dir fällt das mit der Mitarbeiterführung noch nicht so leicht? Du willst eigentlich nur deine Idee weiterentwickeln und das mit der Führung lieber sein lassen? Keine Angst: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Niemand wird als Führungskraft geboren. Den einen wird es ein bisschen leichter fallen und den anderen ein bisschen schwerer. Aber man kann alles lernen.

Das richtige Handwerkszeug lernt man beispielsweise in entsprechenden Trainings oder Seminaren. Durch die richtigen Führungstools erhältst du hierbei eine solide Basis. Daneben werden dir die zunehmende Erfahrung und die richtige Einstellung dabei helfen, den Weg hin zu einer erfolgreichen Führungskraft zu meistern.

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